Kommentare - Einschätzung von Banken: Sparen für immer mehr Deutsche unmöglich

21. August 2022 - 12:54 Uhr

Manche verdienen jetzt schon zu wenig, um Geld zurückzulegen. Nach Einschätzung der Sparkassen dürfte sich das künftig deutlich verschärfen: Mehr als die Hälfte der Deutschen müsse dann ihr gesamtes Einkommen für Lebenshaltung ausgeben.

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Kommentare

Manche verdienen jetzt schon zu wenig

falsch, die Mehrheit verdient zuwenig.

Einige! andere bekommen zuviel (für welche Leistung?)

Nenne ich es Leistung, wenn ich geerbt habe?

Ist es Leistung Geld, als Geld arbeiten zu lassen?

Einige wenige bekommen den Hals nicht voll genug.

Wann ist es genug?

Ich kann nicht verstehen wie man als 100facher Millionär die 200 Millionengrenze überschreiten möchte.

Soviel kann man garnicht verfressen und ver...

Eines ist aber richtig: Irgendwann leben die Menschen in Angst um ihr Vermögen.

Schlaft schön

 

 

Es ist keine Schande

... nichts sparen zu können. Meine Eltern stammen aus Russland. Dort hat das Geld nie zum Sparen gereicht. Niemand hat dort Ersparnisse. Es würde auch nicht lohnen bei über 20 Prozent Inflation.

Kosten?

...ihre gesamten verfügbaren Einkünfte - oder mehr - monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen

 

Was sind denn reine Lebenshaltungskosten?

 

3 Smartphones pro Familie inkl. passender Verträge? Fernseher in jedem Zimmer? Netflix, Amazon Prime, Disney+? 

Der allgemeine Lebensstandard hat sich in den letzten Jahren erhöht. Bzw. früher hatte man pro Haushalt 1 Telefon, konnte aber seine Heizkostenabrechnung bezahlen.

Man muss sich halt entscheiden.

Man kann eben nicht immer sparen

Im Artikel heißt es:

Nach Einschätzung der Sparkassen dürfte sich das künftig deutlich verschärfen: Mehr als die Hälfte der Deutschen müsse dann ihr gesamtes Einkommen für Lebenshaltung ausgeben.

Das finde ich aber nicht ungewöhnlich. Ich bin zwar Ingenieur und verdiene heute relativ gut, aber die Generation meiner Eltern oder Großeltern könnte nie etwas sparen.

Sagen wir es mal so ...

.. für viele wird es zum Problem, am Monatsende überhaupt noch eine "schwarze Null" zu schreiben.

Dann sind wir an dem Punkt, wo sich Arbeit nicht mehr lohnt, der Arbeitnehmer für seine Tätigkeit dazu bezahlt.

Da könnten sich viele fragen, ob sich weiterarbeiten- oder die Aufnahme einer Tätigkeit überhaupt rentiert.

Das zu verhindern kostet Geld, es nicht zu verhindern noch viel mehr.

Regierungswechsel notwendig

Bei immer mehr Menschen reicht das Geld nicht mehr. Die Menschen müssen essen und im Winter heizen. 

 

Zunächst wurden die Finanzmärkte " liberalisiert". Dann wurde gezockt. Die Weltwirtschaftskrise wurde mit extrem expansiven Geldpolitik in die Zukunft verlängert. Nun bricht die Geldschwemme in der Inflation zusammen. Sanktionen und extrem hohe Staatsverschuldung  heizen die Inflation weiter an. 

 

Es braucht einen Regierungswechsel um die Inflation zu bekämpfen und die Kaufkraft der Menschen zu stärken. Hochrüstung muss gestoppt, Freihandel ermöglicht werden und eine solide Geldpolitik muss nach Jahrehnten zurückkehren. 

Notgroschen ade

Ich spare mir das Sparen, denn man kommt nicht gegen die Männer und Frauen in Politik und Wirtschaft an, die ständig in deinen Taschen suchen, um dir auch noch den letzten Euro weg zunehmen!

Aber die Gasumlage wird ihnen helfen!

Aber die Gasumlage wird ihnen helfen! Und wenn diese Menschen halt noch mehr an allem sparen müssen. Z.B. den Wasserverbrauch auf 0 senken. Im Fluss baden geht auch. Nur nicht von der Strömung mitreißen lassen.

Auch Strom: Dauerhaft aus! Alles. Kühlschränke ausstöpseln. Und bares Geld sparen. Noch vorher die Lebensmittel verwerten. Und danach kann man auch Beeren sammeln. Und die Pilzsaison beginnt demnächst ;-)

 

Bei allem Ungemach freut es mich aber, dass unsere Führer in Politik diese Krise stemmen werden. In ihren warmen Häusern und Villen. Bei ausgelassenen, fast feudalen, Parties.

Glücklicherweise müssen sie überhaupt keine Einschränkungen fürchten, denn die Einschränkungen gelten nur fürs Pack, also das Volk.

Das ist aber auch wichtig, damit sie weiterhin Kraft haben, dieses Land so gut wie bisher zu führen!

Genau darum gehört eine Renten-Reform auf den Tisch

es wird faktisch für immer weniger Menschen möglich sein, Geld für die eigene Altersvorsorge zurückzulegen. Noch weniger Menschen werden in der Lage sein, auf's Eigenheim zu sparen.

Natürlich kann das Rentensystem nicht grundlegend geändert werden, da es systemisch zu sehr integriert ist. Wohl aber könnte man es den Norwegern gleichtun, und große Staatsfonds auflegen und darüber eine Rentenabsicherung für alle zu generieren.

Wenn Sparen nicht möglich, Renten immer kleiner ausfallen und immer weniger Arbeit (Digitalisierung) vorhanden sein wird, muss das System grundsätzlich überdacht werden.

wer hätte das gedacht

jetzt, wo es bald wieder zinsen gibt, spart der kleine deutsche mann nichtmehr. er schwimmt halt weiter gegen den strom an

Deutschland- reiches Land?

Die Zeiten sind lange vorbei.

.

Deutschland ist ein reich...... verschuldetes Land!

 

PS. Bitte behalten sie ihre Statistik bezüglich Vermögen für sich. Das sind ungefähr 10%, die über 50% vom Gesamtvermögen besitzen. Verzerrt und daher nicht aussagekräftig.

 

Sparen

Jetzt müssen alle damit klarkommen wie man mit persönlicher Leistung und Eigenverantwortung leben muss.

Meine Generation musste das schon von Kindesalter an.

 

Es hat doch jeder gewusst…

Es hat doch jeder gewusst was auf einem zukommt als er sein Kreuz gemacht hat. Ist ja nicht so das die Grünen nicht im Wahlkampf deutlich gemacht hätten was Sie Vorhaben sollten sie in die Regierung kommen. Energie verteuer, Lebensmittel nicht mehr zu "Ramspreisen" verkaufen und genau das passiert jetzt. Achja und an alle die gleich wieder kommen der Ukraine Krieg ist schuld, die Verteuerung begann letztes Jahr im September, der Krieg hats nur beschleunigt. Also wie bestellt so geliefert.

@13:16 Uhr von Meister Lampe

falsch, die Mehrheit verdient zuwenig.

Einige! andere bekommen zuviel (für welche Leistung?)

Nenne ich es Leistung, wenn ich geerbt habe?

Ist es Leistung Geld, als Geld arbeiten zu lassen?

Einige wenige bekommen den Hals nicht voll genug.

Wann ist es genug?

Ich kann nicht verstehen wie man als 100facher Millionär die 200 Millionengrenze überschreiten möchte.

Soviel kann man garnicht verfressen und ver...

Eines ist aber richtig: Irgendwann leben die Menschen in Angst um ihr Vermögen.

Schlaft schön

Ich finde Sie haben Influencer in Ihrer Aufzählung vergessen. Da würde ich lieber den Politikern (die ich nicht leiden kann) noch mehr Geld geben als dass ich Influencern auch nur einen Cent zugestehen würde. Diese Gruppe arbeitet NICHTS aber kriegt Tausende von Euros. Wo ist die Leistung für die Gesellschaft? Zehn Minuten in eine Kamera gucken und fragwürdige Produkte bewerben kann ich auch. Bauen die aber Häuser? Fahren die auf Straße oder Schiene für Menschen bzw. Wirtschaft? Nein zu allem!

 

 

 

@13:24 Uhr von free Nawalny

Das finde ich aber nicht ungewöhnlich. Ich bin zwar Ingenieur und verdiene heute relativ gut, aber die Generation meiner Eltern oder Großeltern könnte nie etwas sparen.

Normalerweise sollte es den Kindern besser gehen als den Eltern, dafür strengen sich die Eltern an. Dreht sich das um ist es ein sicheres Zeichen das es mit dem Land bergab geht.

Mittelschicht auch betroffen

Leider wird immer nur auf den Niedriglohnsektor, Rentner und Hartz IV-Empfänger geschaut. Das Thema hat doch längst den Mittelstand und damit den Motor dieses Staats erreicht. Im Jahresmittel 6 % Inflation und aktuell sogar 8-9 %. Das ist der Betrag, den ein durchschnittlicher Arbeitnehmerhaushalt spart.

 

Der Spararfreibetrag wurde übrigens von 6.000 DM in 1993 auf 801 Euro in 2022 abgesenkt. Eigentum macht selbstbewusst und unabhängig. Vermutlich ist Sparen deshalb nicht im Staatsinteresse.

@13:16 Uhr von Meister Lampe

falsch, die Mehrheit verdient zuwenig.

Einige! andere bekommen zuviel (für welche Leistung?)

Nenne ich es Leistung, wenn ich geerbt habe?

...

Einige wenige bekommen den Hals nicht voll genug.

Wann ist es genug?

 

Ihren Kommentar habe ich gekürzt. Denn dem "Rest" stimme ich nämlich zu.

Es gibt erben und erben. Für mich gibt's da schon einen Unterschied. 

In meinem Freundeskreis und auch in meiner Familie gibt es Eltern, die ihren Kindern etwas hinterlassen können. Keines dieser Kinder spricht von (eigener) Leistung. Aber sie sind mächtig stolz auf ihre Eltern die sich etwas erarbeitet haben und das weitergeben können. Dieses Vermögen wurde tatsächlich erarbeitet, denn ihre  Elterngeneration hat nicht einen Cent geerbt. 

Was diese Kinder allesamt empfinden ist das Glück, dass sie eine Sorge weniger haben, weil sie in einer "eigenen" Wohnung leben können. Ohne Angst vor der nächsten Mieterhöhung, ohne Angst vor einer Eigenbedarfskündigung. 

Und große Dankbarkeit. 

Erziehungssache?!

Art. 20 Satz 1 GG

Privatinsolvenz mit Ansage scheint also für viele MitbürgerInnen zu einer realen Gefahr zu werden.

Wie Hohn klingt da die Forderung der grünen Polit-Schickeria, die Dispozinsen stärker zu begrenzen. Das reicht doch nicht! 

Ziel muss es sein, die Wirklichkeit so zu gestalten, dass derjenige, der Arbeit hat, nicht in die Schulden kommt. 

Hier gilt Art. 20 Satz 1 des Grundgesetzes. Dort ist das Sozialstaatsprinzip verankert.

Und das verpflichtet den Gesetzgeber zu einer aktiven Sozialpolitik. 

Da kommt von der Ampel zu wenig. 

 

Ich bin Rentner

wo soll ich denn noch sparen ? Alle Preise sind in der letzten Zeit stark nach oben gegangen,da ist nix sparen.

@13:33 Uhr von panelist

 
Wenn Sparen nicht möglich, Renten immer kleiner ausfallen und immer weniger Arbeit (Digitalisierung) vorhanden sein wird, muss das System grundsätzlich überdacht werden.

 

Es ist genau anders herum: Die Digitalisierung absorbiert viel Arbeitskräfte, denn sie ermöglich unnötige Genauigkeit, Kontrolle und Perfektion. Das führt zu Bürokratie und saugt Arbeitskräfte ab, die überall im ÖPNV, bei Dienstleistungen oder in der Gastro fehlen.

Denken Sie an die 1990 er Jahre mit Demos für die 35 Stundenwoche, 58er-Regel (man konnte die Vermittlung mit 58 Jahren ablehnen und bekam Arbeitslosengeld) und Vorruhestandsprogramme ab Anfang 50. Dann kam das Internet, der PC und die Digitalisierung und nun fehlen überall Arbeitskräfte, die arbeiten sollen bzw. wollen.

@13:37 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

jetzt, wo es bald wieder zinsen gibt, spart der kleine deutsche mann nichtmehr. er schwimmt halt weiter gegen den strom an

Ihr Bild,  "gegen den Strom paddeln" passt nicht so ganz. 

Ich würde eher sagen,  Otto Normalverbraucher versucht gerade,  nicht unter zu gehen.

 

 

Nun,

ich hatte von den bisherigen Erleichterungen überhaupt nichts, da Rentner, kein Auto, alles wird per Fahrrad erledigt. Aber es gibt Faktoren, auf die ich keinen Einfluss mehr habe. Als da wären : Gaspreissteigerungen, Strompreissteigerungen, Anpassung der Grundsteuer A+B. Meine Familie muß jetzt schon knapsen, durch die vorgenannten Preissteigerungen kann - ich kann das noch nicht komplett abschätzen - weniger bis nichts mehr gespart werden. Also muss das vorhandene Equipment , also Waschmaschine, Trockner, Heizung, Kühlschrank.... Herd.. etc.. solange wie möglich halten, in der Hoffnung, das die Preise irgendwann mal wieder fallen. Von daher würde ich eine gezielte Entlastung der Einkommen befürworten, die Netto zwischen 1000-2000 Euro liegen.

Ich kenne Familien ...

... bei uns in der Nachbarschaft, die nichts sparen können, aber auch nicht bei Flugreisen oder Autos zurück stecken wollen.

@13:37 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

jetzt, wo es bald wieder zinsen gibt, spart der kleine deutsche mann nichtmehr. er schwimmt halt weiter gegen den strom an

Inhaltlich nichts verstanden. Haben Sie ihren Text selbst verstanden?

@13:50 Uhr von werner1955

Jetzt müssen alle damit klarkommen wie man mit persönlicher Leistung und Eigenverantwortung leben muss.

Meine Generation musste das schon von Kindesalter an.

Genau und weil Sie das mussten soll es den jüngeren natürlich nicht besser gehen. 

@ 13:46 Uhr von morgentau19

Deutschland- reiches Land?  Die Zeiten sind lange vorbei.

Deutschland ist eines der Länder mit dem höchsten Volksvermögen. Und es ist relativ gerecht verteilt und nicht in der Hand weniger Oligarchen.

Deutschland ist ein reiches Land ?

So beschwören es Politiker immer häufiger, obwohl die Zahlen eine andere Sprache sprechen.

Millionen sind schon arm oder "nur" von Armut bedroht, was Verharmloser gerne als Luxusproblem abtun im Vergleich zu anderen Ländern.

.

Jetzt geht also 50 bis 60% der Bürger das Geld zum Sparen aus. Man überlege sich bitte, wie lächerlich es klänge, wenn man diesselbe Formulierung in Bezug auf zB Somalia verwendet hätte.

Letztlich ist das die systemkonforme Art zu sagen, dass die Hälfte der Leute auch ihren letzten Cent ausgeben müssen, um über die Runden zu kommen.

.

Jetzt wird überdeutlich, wie lächerlich die Fixierung auf die "arbeitende Mitte" ist, die gerne von Herrn Lindner verwendet wird.

Arbeit schützt nämlich schon lange nicht mehr vor Armut. Der Begriff Leistungsgerechtigkeit verkommt zum Hohn, wenn die Hälfte der Vermögen vererbt und nur kümmerlich besteuert wird.

.

Es wird in Deutschland genug Geld erwirtschaftet, es wird nur schon lange nicht mehr fair verteilt.

@13:16 Uhr von Meister Lampe

"Nenne ich es Leistung, wenn ich geerbt habe?"

 

Als Erbe eines historischen Anwesens aus dem 15. Jahrhundert bin ich wohl nicht arm, habe aber die Verpflichtung, es zum Wohle des Ganzen zu erhalten..Vorgaben des Denkmalschutzes inbegriffen..

Wir unterstützen einheimische Handwerksbetriebe, die altes Handwerk verstehen.

Dies alles mit einem Gehalt als Fachkrankenpfleger plus einige Hundert Euro Mieteinnahmen.

 

Merke: Nicht jeder der erbt, ist automatisch reich und kann sich auf einer Hängematte ausruhen.
 
 

 

 

@13:17 Uhr von Zille1976

Danke, so sehe ich das auch..

Viele jammern auf hohem Niveau und die wirklich Armen schweigen..

 

@13:29 Uhr von Icke 1

Ich spare mir das Sparen, denn man kommt nicht gegen die Männer und Frauen in Politik und Wirtschaft an, die ständig in deinen Taschen suchen, um dir auch noch den letzten Euro weg zunehmen!

Da währen auch noch die "Spitzenkräfte" im ÖRR, die wie beim rbb rafft was geht und sich Gehälter und Pensionen genehmigen, die nicht mal MP, BK, BP oder gar US-Präsident bekommen.

 

Wie Oscar Wilde schon sagte

Sparsamkeit armen
Leuten zu empfehlen, das
scheint mir ebenso lächerlich
wie beleidigend. Es ist, als ob
man einem Verhungernden
riete, weniger zu essen.
 

@14:10 Uhr von schiebaer45

wo soll ich denn noch sparen ? Alle Preise sind in der letzten Zeit stark nach oben gegangen,da ist nix sparen.

Ja, das stimmt.  Bio Butter kostet jetzt  3, 49.

Ich dachte,  mich tritt ein Pferd...

ganz toll

welche Aussagen - wäre ich nie drauf gekommen. Ich befürchte, dass im Herbst mit den steigenden Kosten für Gas und Strom wir auch im Abgrund landen werden. Und wer rechnen kann, der wird bemerken, dass die Aussagen des Kanzlers, dass durch die Mehrwertsteuersenkung auf Gas mehr Entlastung als Belastung durch  die Umlage sein wird, schlicht falsch sind. Ich möchte nicht das Wort Lügen benutzen. Aber hält man uns wirklich für so blöd? Offensichtlich ja.

Jammern auf hohem Niveau

Seit weniger als 1 Jahr gibt es eine (spürbare) Inflation. Es sind aber nur ein Bruchteil dessen, was in der Türkei an Inflation herrscht.  Dennoch wird getan, als ob bei uns ebenfalls 80% (!) Inflation besteht.

Seit weniger als 1 Jahr sind die Energiepreise deutlich gestiegen. Sie sind aber nur ein Teil der Lebenshaltungskosten. Und....... sie wirken sich noch nicht aus.  Die Heizkosten wird man erst in 3-6 Monaten wirklich spüren. Die Benzinpreise sind bereits am Fallen.

Bei den Lebensmitteln spürt man relativ wenig. Ausserdem kann man dort ausweichen. In anderen Ländern kosten Lebensmittel (v.a. Fleisch u. Wurst) westentlich mehr.

Fazit:  Jammern auf hohem Niveau.  Die Mehrheit der Deutschen verkraftet die Mehrkosten. Der kleinere Teil der Bevölkerung hatte schon immer zu kämpfen. Teilweise selbst verschuldet und teilweise ohne Talent, sich selbst aus der Lage zu befreien. Oder ohne Willen - z.B. junge gesunde Stadtindianer......

 

@13:17 Uhr von Zille1976,Zustimmung

...ihre gesamten verfügbaren Einkünfte - oder mehr - monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen

 

Was sind denn reine Lebenshaltungskosten?

 

3 Smartphones pro Familie inkl. passender Verträge? Fernseher in jedem Zimmer? Netflix, Amazon Prime, Disney+? 

Der allgemeine Lebensstandard hat sich in den letzten Jahren erhöht. Bzw. früher hatte man pro Haushalt 1 Telefon, konnte aber seine Heizkostenabrechnung bezahlen.

Man muss sich halt entscheiden.

Auch ich staune manchmal, was für manche Leute, auch im Bekanntenkreis, zu den lebensnotwendigen Dingen gehört. Der Unfug mit den völlig überteuerten Markenklamotten hat sich etwas beruhigt, aber 2-3mal/Woche Essen gehen,  mindestens 2 Autos pro Familie, 2mal Urlaub pro Jahr, verschiedene  Medienverträge, Zeitungs- und Unterhaltungs-Abos, alle 3Jahre ein moderneres Fahrrad... das muss sein.

Wer's braucht ... Ich nicht. 

Sparen und sein Geld anlegen sollte man, solange man es kann und man etwas übrig hat. Momentan ist es schwierig

 

@13:50 Uhr von werner1955

Jetzt müssen alle damit klarkommen wie man mit persönlicher Leistung und Eigenverantwortung leben muss

 

Persönliche Leistung? Eigenverantwortung?

Noch mehr von oben herab geht ihr Kommentar nicht? Ich kenne etliche, die all das ihr Leben lang praktiziert haben. Trotzdem kamen sie auf keinen grünen Zweig.

Hätte ich meinem Mann 0815-Pflege zukommen lassen, hätte ich heute ein nettes kleines Sparbuch. Wollte ich aber nicht. Und so floß der größte Teil des Geldes in Pflege (incl. Hilfsmittel), die das das Wort Würde tatsächlich trifft.

Sie aber waren es, der vor einiger Zeit der Meinung war, dass ich mir das alles so ausgesucht habe und deshalb an meiner Situation selbst schuld bin.

Ich habe in Eigenverantwortung meine persönliche Leistung erbracht. Sowohl im Arbeitsleben, als auch im Privaten. Ich denke, dass Sie mir diesbezüglich nicht das Wasser reichen können.

Allerdings scheinen Sie keine finanziellen Sorgen zu haben. Ich schon. Jeden Tag. Trotzdem geht's mir noch gut im Vergleich.

 

@14:10 Uhr von schiebaer45 - Sie sollen nicht sparen

wo soll ich denn noch sparen ? Alle Preise sind in der letzten Zeit stark nach oben gegangen,da ist nix sparen.

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Es gibt immer Möglichkeiten.  Heimarbeit, Babysitting, Internethandel, Pförtnerdienst etc. etc. etc. etc.

 

Glücklich mit ohne Geld ?

Nochmal zum Einordnen:

- Deutschland ist die viertgrößte Volkswirtschaft des Planeten

- Staatsverschuldung 2,3 Billionen

- Platz 4 bei der Zahl der Milliardäre (134 Personen, Stand 4/22)

- Platz 5 bei der Zahl der Millionäre (2,2 Mio Personen)

 

... und über 50% der Deutschen hat zu wenig Einkommen, um etwas für eine kaputte Waschmaschine zurückzulegen?

.

Immerhin haben wir einen leisungsstarken Sozialstaat, und den werden wir wohl auch brauchen bei der immer assozialer werdenden Marktwirtschaft.

.

Deutschland leistet sich einen exklusiven Streichelzoo für Reiche und der Rest der Bevölkerung lässt sich mit den üblichen kapitalistischen Heilsversprechen auf zukünftigen Wohlstand ruhigstellen.

Selber schuld.

kraftlose und in den letzen Zügen liegende Bürger

Im September fahre ich nach Ostfriesland in eine Ferienwohnung.

Die 85-jährige Eigentümerin sucht verzweifelt eine Putzhilfe, die ihr für 18 € die Stunde die FeWo sauber macht.  Sie findet niemanden.

Unsere Bekannte, die in der Nähe wohnt und relativ viele Leute kennt, wollte sich umhören.  Sie findet niemanden.

Den armen Deutschen scheint es so schlecht zu gehen, dass sie die Kraft nicht mehr aufbringen, die Reinigung einer Ferienwohnung für 18 € die Stunde zu übernehmen.

und der Sieger ist ...

die Bank!

Nullzinspolitik und Dispozinsen um den zweistelligen Bereich. Als ob dies noch nicht reicht, wird noch gejammert und es werden mit haarsträubender Argumentation hohe Kontoführungsgebühren abzockt. 

"Die Grünen fordern, die Höhe der Dispozinsen zu begrenzen"

Purer Populismus diese Aussage der Grünen, da der Wille zur Umsetzungen fehlt. Ergebnisse zählen, eine Forderung alleine hilft dem Verbraucher überhaupt nicht.

@14:22 Uhr von free Nawalny

Deutschland- reiches Land?  Die Zeiten sind lange vorbei.

Deutschland ist eines der Länder mit dem höchsten Volksvermögen. Und es ist relativ gerecht verteilt und nicht in der Hand weniger Oligarchen.

Sie scheinen von Deutschland wirklich gar nichts zu wissen. Oligarchen gibt es bei uns genauso zahlreich wie in Russland,der Ukraine oder der USA - man nennt sie nur nicht so.

Die Banken merken das?

 

Wohl erst nach denen, die nix mehr auf die hohe Kante legen können, denke ich.

Und die merken das bereits seit längerer Zeit.

Stand 2017

"In fast keinem anderen Land in Europa sind Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. In den meisten Statistiken wird das wahre Ausmaß unterschätzt.

Die Privatvermögen sind in Deutschland sehr ungleich verteilt. Der sogenannte Gini-Koeffizient für Vermögen lag 2014 bei 0,76. Auf einen ähnlich hohen Wert kommt in der Eurozone nur Österreich. Je näher der Koeffizient am Wert 1 liegt, desto größer ist die Ungleichverteilung und desto stärker sind die Vermögen bei wenigen Reichen konzentriert.

Insgesamt besitzen die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte zusammen etwa 60 Prozent des Gesamtvermögens, netto, also abzüglich Schulden. Die unteren 20 Prozent besitzen gar kein Vermögen. Etwa neun Prozent aller Haushalte haben negative Vermögen, sie sind verschuldet."

Quelle. H.B. Stiftung

Wenn das Nichtmitarbeiten/-wirken eines ALG-2 Bezieher eine Arbeit zu suchen nicht mit Strafe belegt wird, stimmt was nicht.

.

Deutschland steigt ab- langsam aber stetig. In allen Bereichen...

@13:29 Uhr von Icke 1 verbreitete Einstellung

Ich spare mir das Sparen, denn man kommt nicht gegen die Männer und Frauen in Politik und Wirtschaft an, die ständig in deinen Taschen suchen, um dir auch noch den letzten Euro weg zunehmen!

Diese Einstellung zum Sparen und zur Eigenverantwortung ist verbreitet. Ich bewundere diese leichte Lebensart, so käme ich nicht klar. Ich habe schon immer das, was ich übrig hatte, zurückgelegt. Teils für größere Anschaffungen, teils für schlechtere Zeiten. Aber die Einstellung: "Ich spare nichts. Wenn es mir schlecht geht oder wenn ich alt bin, fangen mich die Sozialeinrichtungen des Staates auf" oder "Ich hau lieber jetzt alles auf den Kopf und genieße mein Leben. Wenn ich bedürftig werde, holt sich der Staat sowieso meine Kohle." Diese Einstellung ist mir fremd.

Es ist einfach von oben vorzugeben, dass man für später

sparen solle weil ja die Rente immer geringer ausfallen wird. Und nun stehen die Strom- und Gaspreiserhöhungen ins Haus. Noch nur leer im Raum, aber in Kürze schwarz weiß auf Papier. In der Summe ist das, was da vor uns liegt alles andere als beruhigend.

Und dann kommt bei mir wieder die Frage hoch: Welchen Anteil an diesem ganzen Schlamassel haben die Sanktionen gegen Russland? Schaden wir mehr Russland oder uns selbst? Sollten wir wirklich auf russisches Gas verzichten? Schneiden wir uns nicht heftiger ins eigene Fleisch als dem Anderen, dem Bösen? Sind die neuen Gaslieferanten nicht auch "böse"? Nur nicht gerade so im Fokus? 

Die deutschen Grenzen beginnen nicht am Hindukusch, nicht in Mali, nicht am Djeper usw. Unsere Grenzen sind im Westen am Rhein und im Osten an der Donau. Wir müssen uns nicht wundern, wenn wir mit dieser Sanktionspolitik und dem damit für den einzelnen Bürger entstandenen/entstehenden Schaden anderen Parteien die Wähler in die Arme treiben.

@13:17 Uhr von Zille1976

 

...ihre gesamten verfügbaren Einkünfte - oder mehr - monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen

 

Was sind denn reine Lebenshaltungskosten?

 

3 Smartphones pro Familie inkl. passender Verträge? Fernseher in jedem Zimmer? Netflix, Amazon Prime, Disney+? 

Der allgemeine Lebensstandard hat sich in den letzten Jahren erhöht. Bzw. früher hatte man pro Haushalt 1 Telefon, konnte aber seine Heizkostenabrechnung bezahlen.

Man muss sich halt entscheiden.

 

 

Warum ins Extrem verfallen?

Natürlich könnte man irgendwo auch noch Fallobst sammeln und einkochen, eigene Hühner halten, wo das geht, mit dem Rad zur Arbeit fahren, den Kanonenofen mit selbst gesammelten Ästen stochen...

Aber 'back to the roots' ist sicher nicht die Lösung der derzeitigen Probleme.

 

Aber andererseits wird es so sein, dass sehr viele Menschen lernen werden, dass man in der Tat auf Vieles verzichten kann, ohne Entzugserscheinungen vergewärtigen zu müssen, aber das meinen Sie wohl auch...

 

 

@14:01 Uhr von heribix

Das finde ich aber nicht ungewöhnlich. Ich bin zwar Ingenieur und verdiene heute relativ gut, aber die Generation meiner Eltern oder Großeltern könnte nie etwas sparen.

Normalerweise sollte es den Kindern besser gehen als den Eltern, dafür strengen sich die Eltern an. Dreht sich das um ist es ein sicheres Zeichen das es mit dem Land bergab geht.

Unsere Kinder sind in eine ungesunde Konsumwelle hineingeboren worden und hineingewachsen. Verzicht hat es kaum gegeben, und wenn, dann eher aus pädagogischen Gründen. Ich glaube, manche jungen Erwachsene wie z.B. Neubauer oder Thunberg können sich gar nicht vorstellen, wie entbehrungsreich und hart das Leben noch für ihre Urgroßeltern und Großeltern war. Heute ist es schon eine Katastrophe, wenn das Smartphone mal nicht geht, wenn eine von 15 verschiedenen Brötchensorten ausverkauft ist oder  man am Flughafen mal länger warten muss ...  Die fetten Jahre sind vorbei, wir alle werden verzichten müssen.  Ich kann damit leben.

@13:27 Uhr von Initiative Neu…

>> Regierungswechsel notwendig

Och nöö, die sind doch noch nicht mal ein 3/4 Jahr im Amt.

Warum wollen Sie unbedingt schon wieder die nächste GroKo? oO

 

>> extrem hohe Staatsverschuldung  heizen die Inflation

>> weiter an.

Ähh, andersherum wird ein Schuh draus:

Die Inflation senkt die Staatsverschuldung (eigentlich jede(!) Verschuldung), weil dann halt auch die Schulden weniger wert sind.

Mathematik: Prozentrechnung -.-

Deckelung Didpozinsen

"Grundsätzlich halten wir Grüne es für notwendig, Dispozinsen gesetzlich zu deckeln"

Ein Beispiel für Populismus und Augenwischerei.

Wer nur vorübergehend im Minus ist, verfügt über genügend Einkommen um es auf Sicht wieder auszugleichen. 
Wer dauerhaft im Minus ist, dem wird das Kreditinstitut den Dispo kündigen. Eine Ersparnis aus einer Deckelung wird denjenigen auch nicht retten. Zudem richtet sich die Höhe des eingeräumten Dispos nach dem Einkommen / den Vermögensverhältnissen

@free Nawalny - 14:16

"Ich kenne Familien ... bei uns in der Nachbarschaft, die nichts sparen können, aber auch nicht bei Flugreisen oder Autos zurück stecken wollen."

Mit dieser neuen Zauberformel "Weniger verdienen - mehr konsumieren" kommt man aber sehr schnell an realistische Grenzen.

Wir dürfen mit Spannung verfolgen, wie die nächsten Ergebnisse aus dem Konsumklimaindex (GfK) unter Zunahme der Privatinsolvenzen zum Jahresende ausfallen werden. 

@14:39 Uhr von -Der Golem-

"Jammern auf hohem Niveau

Seit weniger als 1 Jahr gibt es eine (spürbare) Inflation."

 

Der niedrigste Wert in den letzten 12 Monaten war der Juli 2021 mit 3,8 % Inflation; der höchste im Mai 2022 mit 7,9 %. Im Mittel der letzten 12 Monate hatten wir 6 % Inflation.

 

Das ist schlimm! Gute Politik vermeidet Inflation und die Bundesbank hatte, als sie noch unabhängig wirken konnte, aus gutem Grund das Ziel von höchstens 2 % Inflation: Inflation führt zu Unsicherheit in der Ökonomie, den Unternehmen und Haushalten. Unsicherheit führt wiederum zu falschen oder verzögerten Entscheidungen, u. a. bzgl. Sparen oder Investieren.

@13:12 Uhr von AufgeklärteWelt

das bedeutet zugleich, dass die Hälfte der Bevölkerung nicht (mehr) kreditfähig sein wird. 

 

Ja. Die Kreditabteilungen der Banken schauen tatsächlich genauer hin. Einen Kredit bekommt man nämlich am ehesten, wenn man ihn nicht braucht. Ein notorisch überzogenes Konto ist zB ein Kontraindikator. 
 

 

Weniger Konsumenten- und Baukredite wirken sich unmittelbar auf die Nachfrage aus und wirken preisdämpfend. Aber auch das Wirtschaftswachstum könnte noch mehr leiden. 

@13:33 Uhr von fruchtig intensiv

 

Aber die Gasumlage wird ihnen helfen!... Z.B. den Wasserverbrauch auf 0 senken. Im Fluss baden geht auch. Nur nicht von der Strömung mitreißen lassen.

Auch Strom: Dauerhaft aus! Alles. Kühlschränke ausstöpseln. Und bares Geld sparen. Noch vorher die Lebensmittel verwerten. Und danach kann man auch Beeren sammeln. Und die Pilzsaison beginnt demnächst ;-)

 

Bei allem Ungemach freut es mich aber, dass unsere Führer in Politik diese Krise stemmen werden. In ihren warmen Häusern und Villen. Bei ausgelassenen, fast feudalen, Parties.

Glücklicherweise müssen sie überhaupt keine Einschränkungen fürchten, denn die Einschränkungen gelten nur fürs Pack, also das Volk.

Das ist aber auch wichtig, damit sie weiterhin Kraft haben, dieses Land so gut wie bisher zu führen!

 

 

Was sollen diese immer wiederkehrenden, nervenden Roundhousekick-Kommentare?

 

Wenn Sie glauben, die AfD, CDU oder wer auch immer könne es besser, dann schreiben Sie das und bitte nicht diesen Kinderquatsch.

@14:34 Uhr von Sparpaket

wo soll ich denn noch sparen ? Alle Preise sind in der letzten Zeit stark nach oben gegangen,da ist nix sparen.

Ja, das stimmt.  Bio Butter kostet jetzt  3, 49.

Ich dachte,  mich tritt ein Pferd...

 

 

...und Kaviar erst!

@14:24 Uhr von 91541matthias

Merke: Nicht jeder der erbt, ist automatisch reich und kann sich auf einer Hängematte ausruhen.
 

Es gibt natürlich auch die Erben, die das Erbe ausschlagen, wegen der Überschuldung des Erbes.

 

Ein schönes Erbe, dass Sie da erhalten haben.

Ich vermute, dass es nicht ganz runtergewirtschaftet war, ansonsten würde der Aufwand enorm sein.

 

Laut der Studie werden in Deutschland Jahr für Jahr mehr als 130 Milliarden Euro vererbt, wovon fast die Hälfte an die wohlhabendsten zehn Prozent der Bevölkerung geht, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ).

https://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/diw-studie-w…

 

Bei Personen, die im Sozialbezug sind, wird eine Erbschaft als Einkommen angerechnet.

Haben die Eltern einen Betrag von um die 4000 Euro vererbt, dann wird dieser auf 6 Monate aufgeteilt und bei einem Schnitt von 800 Euro mtl.Leistung ist das Eerbe weg.

 

Kann man für gut befinden, aber auch, das mache ich, kritisieren.

@14:39 Uhr von -Der Golem-

Fazit:  Jammern auf hohem Niveau.  Die Mehrheit der Deutschen verkraftet die Mehrkosten

.

Wenn, wie im Artikel erwähnt 50-60% am Monatsende kein Geld mehr übrig haben, dann ist das die "Mehrheit"

.

 Der kleinere Teil der Bevölkerung hatte schon immer zu kämpfen. Teilweise selbst verschuldet und teilweise ohne Talent, sich selbst aus der Lage zu befreien. Oder ohne Willen

.

Momentan "kämpfen" über 50% der Bevölkerung.

Wollen Sie allen Ernstes diesen mehr als 40 Millionen Menschen unterstellen, dass sie selbst schuld seien, dass sie kein Talent hätten oder einfach keinen Willen?

Machen Sie es sich da nicht etwas zu einfach?

@13:26 Uhr von H. Hummel

.. für viele wird es zum Problem, am Monatsende überhaupt noch eine "schwarze Null" zu schreiben.

Dann sind wir an dem Punkt, wo sich Arbeit nicht mehr lohnt, der Arbeitnehmer für seine Tätigkeit dazu bezahlt.

Da könnten sich viele fragen, ob sich weiterarbeiten- oder die Aufnahme einer Tätigkeit überhaupt rentiert.

Das zu verhindern kostet Geld, es nicht zu verhindern noch viel mehr.

 

Gerade deshalb sind hohe Lohnabschlüsse und die Vermeidung von bloßen „Einmalzahlungen“ so wichtig um die Kaufkraft zu stärken. Die absichtlich geschürte Angst vor einer „Lohn-Preis Spirale“ ist unbegründet, da nicht Personalkosten sondern Energie- und Rohstoffkosten die wesentlichen Inflationstreiber sind. 

@15:26 Uhr von EUR-Beobachter

falsch, die Mehrheit verdient zuwenig.
Einige! andere bekommen zuviel (für welche Leistung?)
Nenne ich es Leistung, wenn ich geerbt habe?
Ist es Leistung Geld, als Geld arbeiten zu lassen?
Einige wenige bekommen den Hals nicht voll genug.
Wann ist es genug?
Schlaft schön

Ihre Aussagen sind mir zu polarisierend. Ich bin nicht Herr Merz, ein Millionär, der sich dem 'oberen Mittelstand' zurechnet. Ich wähne mich in der Mitte des Mittelstandes.
Ich mache, was man zur Altersvorsorge immer geraten bekommen hat. Geld anlegen. Für das angelegte Geld habe ich gearbeitet. Ich habe es weder 'schwarz', noch durch Spekulationen, noch durch Erbschaft und auch nicht durch 'Geldwäsche' aufgrund krimineller Machenschaften verdient!
Dieses Geld arbeitet jetzt für mich. Genau wie jeder Rente bezieht aus dem Arbeitsleben. Nicht durch jetzige Leistung, aber aus einer legalen VORleistung. Und selbst wenn ich etwas erben sollte, stammt das Geld aus einer bereits versteuerten VORleistung. Bitte keine Neiddebatte !

@14:48 Uhr von -Der Golem-

"Den armen Deutschen scheint es so schlecht zu gehen, dass sie die Kraft nicht mehr aufbringen, die Reinigung einer Ferienwohnung für 18 € die Stunde zu übernehmen."

 

Das wäre sicherlich eine Empirie wert. Grob gesagt haben wir einen Teil der Gesellschaft, der bis zum Anschlag arbeitet und da geht trotz 18 € nicht mehr viel Steigerung der Arbeitsleistung. Ein anderer Teil der Gesellschaft kennt seine Rechte und lebt mit seinem Status recht gut.

 

Dazwischen ist die Arbeitskräftemasse sehr klein, die man mobilisieren könnte. Nicht umsonst versucht die Arbeitsagentur inzwischen die "Stille Reserve" Hausfrauen & Co. freiwillig zur Arbeit zu motivieren.

Müssen und brauchen

Zitate von Intiative Neu... (13:27 Uhr) : "Die Menschen müssen essen und im Winter heizen."

Das bedeutet weder, daß sie sich jedes Luxusessen oder Modefood leisten, noch daß sie es sich erlauben können müßten, zum Fenster heraus zu heizen oder eine unangebracht große Bleibe auf tropische Temperaturen zu bringen. Die Menschen müssen nämlich nicht ihre Grundbedürfnisse befriedigen sondern auch haushalten.

"Es braucht einen Regierungswechsel um die Inflation zu bekämpfen und die Kaufkraft der Menschen zu stärken."

Die Inflation ist auch der Politik des billigen Geldes geschuldet, mit dem die Notenbanken die Volkswirtschaften geflutet haben und die Notenbanken sind grundsätzlich von Weisungen der Regierungen unabhängig. Es hätte allerdings Vorteile, wenn Frau Lagarde sich dieser Fakten einmal bewußt würde.

Ein Regierungswechsel in Deutschland hätte die Zinspolitik der EZB keinen unmittelbaren Einfluß.

Und ob eine moskaufreundliche Regierung uns mittel- bis langfristig nützen würde, ist fraglich

keine Überraschungen

 

Mir war klar, dass hier die Meinung vorherrscht, dass die einzigen Gründe für Armut - wie immer - Faulheit und / oder ein ausschweifender Lebensstil sind. Wer mit den paar Kröten nicht rumkommt, soll halt mehr arbeiten oder weniger Handys und Fernseher kaufen.

 

Um auf das Vermögen eines der beiden ALDI-Brüder zu kommen, muss man in einem durchschnittlichen Arbeitsleben ca. 40 Millionen Euro pro Monat auf die hohe Kante legen. Man sieht also, jeder kann es zu etwas bringen, wenn er fleißig ist und sparsam lebt.

Ich stattdessen habe meine 40 Millionen monatlich immer gleich verprasst, da geschieht es mir natürlich recht, wenn ich jetzt dumm aus der Wäsche schaue.

@13:50 Uhr von werner1955

Jetzt müssen alle damit klarkommen wie man mit persönlicher Leistung und Eigenverantwortung leben muss.

Meine Generation musste das schon von Kindesalter an.

Sagt der, der millionen Deutsche hinter Masken und in ihren Häusern verstecken will, weil er selber nicht genug Eigenverantwortung hat, mit einem Virus umzugehen.

Übrigens: Ihr Jahrgang hat garnichts geleistet. ihr Jahrgang hat sich hingesetzt und vom Wirtschaftswunder profitiert. Ihnen ist also quasi alles in den Schoß gefallen.

 

@14:48 Uhr von -Der Golem-

Den armen Deutschen scheint es so schlecht zu gehen, dass sie die Kraft nicht mehr aufbringen, die Reinigung einer Ferienwohnung für 18 € die Stunde zu übernehmen.

Aha, ihr Fazit ist also, der Deutsche ist einfach zu faul, und selber schuld,...um mal beim Thema zu bleiben.

Fakt ist jedoch das oft genug Kräfte gesucht werden ohne die Bereitschaft sie auch Marktgerecht entlohnen zu wollen.

Und ja, auch 18 Euro können da viel zu wenig sein, wenn es sich nicht rechnet, und man am Ende noch draufzahlt.

dramatisch

Allerdings interessiert die Banken natürlich nicht, dass es Leuten schlecht geht  sondern nur, dass diese keine Profit mehr generieren.

Bei der Politik zählt auch nur die Steuereinnahme.

 

@14:48 Uhr von -Der Golem-

Im September fahre ich nach Ostfriesland in eine Ferienwohnung.

Die 85-jährige Eigentümerin sucht verzweifelt eine Putzhilfe, die ihr für 18 € die Stunde die FeWo sauber macht.  Sie findet niemanden.

Unsere Bekannte, die in der Nähe wohnt und relativ viele Leute kennt, wollte sich umhören.  Sie findet niemanden.

Den armen Deutschen scheint es so schlecht zu gehen, dass sie die Kraft nicht mehr aufbringen, die Reinigung einer Ferienwohnung für 18 € die Stunde zu übernehmen.

Die Kraft würden sicher viele aufbringen, die wenigsten werden einer Putzfrau*Mann aber 18 € zahlen, so daß Sie den Rest des Tages für 12 € putzen muss. Am Ende des Monats hat sie dann genau so viel Geld übrig wie einer der nicht arbeiten geht. Macht also wenig Sinn.

Sparen lohnt sich ja nicht

Solange die Inflationsrate so deutlich über den Sparzinsen liegt, lohnt sich Sparen kaum. Da trifft es sich gut, dass viele Menschen zum Sparen bald nicht mehr genügend Geld übrig haben werden - wiederum wegen der Inflation. 
 

 

Viele Anschaffungen wie Auto, Möbel oder Immobilien sind aber ohne Erspartes kaum zu stemmen. Banken erwarten bei Immobilienfinanzierungen mindestens 20% Eigenkapital. Eine Stagflation wird deshalb immer wahrscheinlicher. 

@13:16 Uhr von free Nawalny

... nichts sparen zu können. Meine Eltern stammen aus Russland. Dort hat das Geld nie zum Sparen gereicht. Niemand hat dort Ersparnisse. Es würde auch nicht lohnen bei über 20 Prozent Inflation.

Danke, das ist ein wichtiger Punkt. Wenn hier die Inflation aufgrund der Misswirtschaft der EZB weiter steigt/hoch bleibt werden viel Menschen auch umdenken und weniger Geldhaben bzw. weniger arbeiten wollen

Natürlich bringt sparen…

Natürlich bringt sparen nichts, seitdem es keine Zinsen mehr gibt.

Die Leute sollen ihr Geld ja auch ausgeben.

Eigentlich müsste die EZB jetzt ihre Schrott-Anleihen Aufkäufe einstellen.

Die Begründung für ihre Tätigkeit war ja, eine gewisse Inflation herzustellen.

Nun die haben wir ja jetzt zur Genüge.

Obendrauf, zu dem ganzen anderen anderen Kosten.

@14:41 Uhr von MargaretaK.

 

Jetzt müssen alle damit klarkommen wie man mit persönlicher Leistung und Eigenverantwortung leben muss

 

 

Persönliche Leistung? Eigenverantwortung?

Noch mehr von oben herab geht ihr Kommentar nicht? Ich kenne etliche, die all das ihr Leben lang praktiziert haben. Trotzdem kamen sie auf keinen grünen Zweig.

 

Hätte ich meinem Mann 0815-Pflege zukommen lassen, hätte ich heute ein nettes kleines Sparbuch. Wollte ich aber nicht. Und so floß der größte Teil des Geldes in Pflege (incl. Hilfsmittel), die das das Wort Würde tatsächlich trifft.

Sie aber waren es, der vor einiger Zeit der Meinung war, dass ich mir das alles so ausgesucht habe und deshalb an meiner Situation selbst schuld bin.

Ich habe in Eigenverantwortung meine persönliche Leistung erbracht. Sowohl im Arbeitsleben, als auch im Privaten. Ich denke, dass Sie mir diesbezüglich nicht das Wasser reichen können...

 

 

Danke für Ihre Antwort auf einen recht selbstgefällig wirkenden, weil nicht sonderlich geschickt formulierten Kommentar.

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