Kommentare - Fischsterben in der Oder: Proben aus MV unauffällig

19. August 2022 - 12:48 Uhr

Die Ursache für das Fischsterben in der Oder ist weiter unklar. Proben aus dem Kleinen Haff in Mecklenburg-Vorpommern gaben keine neuen Hinweise. Umweltminister Backhaus warf Polen mangelnde Kooperation vor.

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Kommentare

„Die Ursache für das Fischsterben in der Oder ist weiter unklar“

Diese hier hat auch keinerlei „Neuigkeits“- (oder gar „Erkenntnis“-) Wert:

„Umweltminister Backhaus warf Polen mangelnde Kooperation vor“

Dass gegenseitige Vorwürfe nicht bzw. niemandem weiterhelfen, sollte sich auch in Kreisen der „Politik“ bzw. unter den in deren Institutionen „Verantwortlichen“ langsam mal herumgesprochen haben.

Lieber FakeNews-Verbreiter,...

 

...bevor Sie Ihre Tastatur wieder mit allerlei Blödsinn quälen:

 

Bitte den Artikel lesen und sich erklären lassen!

Irgendjemand (wohl kaum eine…

Irgendjemand (wohl kaum eine Einzelperson) in Polen vertuscht, verheimlicht, lügt.

 

Das ist doch sonnenklar.

 

Falls jemand plausiblere Erklärungen hat, bitte her damit.

verständlich

Ich war ja mal Chemiker und verstehe schon, dass es schwierig ist ohne Anhaltspunkte eine klare Aussage über die/den Auslöser zu finden.

Beispiel Novichok.  Das konnte das Bundeswehrlabor auch nur so schnell sagen,   da man ja die Vergleichssubstanz im Hause hatte.

Andererseits sollte man heutzutage schon erwarten, dass wenigstens die möglichen Kategorien  z.b. organische Verbindungen  anorganische Substanzen etc zu identifizieren sind.

Und das war´s dann für die Fische

Warum  findet  man  nichts  ?  Weil  bei  einem   algen-verursacht   hohen  Sauerstoffgehalt  in  der  Oder  unter  starker  UV-Sonnenlichteinwirkung  giftiges  Ozon  und  hautätzendes    Wasserstoffperoxid  entsteht.   Beides  ist  aus  den  toten  Fischen   rasch   flüchtig,  sodaß  davon  im  Labor  nichts  nachgewiesen  werden  kann.

Auf dem

langen Weg von weit drin in Polen seit den ersten Meldungen im Juli, ist es auch ein langer Weg, und wurde immer weiter verdünnt.

Das jetzt nichts oder nicht mehr viel zu finden ist, dürfte eigentlich normal sein, man kann nur noch hoffen das die Gründe oder der Verursacher in Polen gefunden wird, muss ja Fluss aufwärts von den ersten Funden sein.

Mehr kann man dazu nicht sagen, er fehlen Fakten über die man diskutieren könnte.

Und das war´s dann auch für die Fische

Auch  an  Land  steigen  die  Ozon-Werte  mit  jedem  weiteren  Sonnentag  und  ausbleibenden  Wind.   Und  von  Leitungswasser  bekommt  man  mittlerweile  Hautausschläge,  wenn  dieses  Wasser  von   Talsperren  stammt  und  da  der  Sonne  ausgesetzt  ist  und  sich  auch  da  drin  giftiges  Ozon  nebst  Wasserstoffperoxid   aus  Wasser  und  Sauerstoff  unter  UV-Lichtfusionierung bildet.  Beides  geeignet  zum  Wäsche  bleichen,  doch  ungesund  und  toxisch  für  die  Haut. 

Und das war´s dann auch für die Fische

Völlig  logisch  kann  man  das  aus  den  toten  Fischen  leicht  flüchtige  Wasserstoffperoxid  und  Ozon  nicht  mehr  nachweisen,  sondern  kann  das  nur  aus  den  Hautverätzungen  der  Fischer  beim  Hantieren  in  der  Oder  schlußfolgern.

Zum Sterben nach Polen

Auf deutscher Seite war das massive Fischsterben in der Oder am 9. August bekannt geworden. In Polen hatte es dagegen bereits Ende Juli erste Hinweise auf Fischkadaver in dem Grenzfluss gegeben.....

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Das verstehe ich nicht.  Haben sich die Fische 2 Wochen lang zum Sterben immer nur auf die polnische Seite der Oder begeben?  

Wieso ist das 2 Wochen lang auf deutscher Seite nicht aufgefallen?

@13:59 Uhr von wenigfahrer

langen Weg von weit drin in Polen seit den ersten Meldungen im Juli, ist es auch ein langer Weg, und wurde immer weiter verdünnt.

Das jetzt nichts oder nicht mehr viel zu finden ist, dürfte eigentlich normal sein, man kann nur noch hoffen das die Gründe oder der Verursacher in Polen gefunden wird, muss ja Fluss aufwärts von den ersten Funden sein.

Mehr kann man dazu nicht sagen, er fehlen Fakten über die man diskutieren könnte.

Fehlende Fakten haben hier bisher die wenigsten Schwurbler abgehalten Verrat zu wittern.

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@13:51 Uhr von rjbhome

Verständlich

 

Ich war ja mal Chemiker und verstehe schon, dass es schwierig ist ohne Anhaltspunkte eine klare Aussage über die/den Auslöser zu finden.

Beispiel Novichok.  Das konnte das Bundeswehrlabor auch nur so schnell sagen,   da man ja die Vergleichssubstanz im Hause hatte.

Andererseits sollte man heutzutage schon erwarten, dass wenigstens die möglichen Kategorien  z.b. organische Verbindungen  anorganische Substanzen etc zu identifizieren sind.

 

Wenn Sie mal Chemiker waren, dann müsste Ihnen eigentlich bekannt sein, daß es zigtausende Gifte, sowohl organische als auch anorganische gibt. Wie Sie da, ohne irgend etwas zu wissen, per Analyse das unbekannte Gift erst einmal auf organisch oder anorganisch eingrenzen wollen, das verstehe ich als studierter Biologe nicht einmal ansatzweise.

 

Auf sämtliche gängigen Gifte wurde längst getestet, das müsste Ihnen als ehemaligem Chemiker ebenfalls klar sein.

 

@13:48 Uhr von Vector-cal.45

Irgendjemand (wohl kaum eine Einzelperson) in Polen vertuscht, verheimlicht, lügt.

 

Das ist doch sonnenklar.

 

Falls jemand plausiblere Erklärungen hat, bitte her damit.

 

 

Ihre Behauptung ist keine Erklärung, sondern lediglich eine Behauptung. Und auch noch eine überaus wohlfeile.

 

Es ist ja bisher nicht einmal bekannt, was die Fische überhaupt umgebracht hat. Ich halte Prymnesium parvum für plausibel, aber das müssen weitere Untersuchungen zeigen. Spätestens morgen wissen wir da mehr.

@13:52 Uhr von FakeNews-Checker

Und das war´s dann für die Fische

 

Warum  findet  man  nichts  ?  Weil  bei  einem   algen-verursacht   hohen  Sauerstoffgehalt  in  der  Oder  unter  starker  UV-Sonnenlichteinwirkung  giftiges  Ozon  und  hautätzendes    Wasserstoffperoxid  entsteht.   Beides  ist  aus  den  toten  Fischen   rasch   flüchtig,  sodaß  davon  im  Labor  nichts  nachgewiesen  werden  kann.

 

Was für ein hanebüchener Quatsch.

 

Hoffentlich gelingt es Ihnen nicht, auch noch diesen Thread hier zu kapern.

 

Spekulierungswahn?

Bis vor Corona war es meist so, dass man ueber Fakten berichtete. Heute scheint es eher ueblich zu sein darueber zu berichten, dass man ueber ein Thema nicht genug weiss und es wird munter rumspekuliert.

Das mag den Unterhaltungswert steigern, leider aber auf Kosten des Informationswertes.

@13:35 Uhr von harry_up

 

...bevor Sie Ihre Tastatur wieder mit allerlei Blödsinn quälen:

 

Bitte den Artikel lesen und sich erklären lassen!

Dann sollte hoffentlich auch Umweltminister Backhaus Ihren Kommentar zum lesen vorgelegt bekommen.

Vorverurteilungen haben noch nie gutes bewirkt, wiel dies sich nie hinterher für Ihre Fehler rechtfertigen mussten.

@ 15:23 Uhr von Bauer Tom

Bis vor Corona war es meist so, dass man ueber Fakten berichtete.

Daran hat sich meines Wissens nichts geändert.

@ 13:52 Uhr von FakeNews-Checker

Warum  findet  man  nichts  ?  Weil  bei  einem   algen-verursacht   hohen  Sauerstoffgehalt  in  der  Oder  unter  starker  UV-Sonnenlichteinwirkung  giftiges  Ozon  und  hautätzendes    Wasserstoffperoxid  entsteht.

 

Nein. Dazu ist der Sauerstoffgehalt viel zu gering. Und Ozon entsteht in Wasser ohnehin nicht. Besser die FakeNews vorher mal checken.

@15:25 Uhr von werner1955

Vorverurteilungen haben noch nie gutes bewirkt, wiel dies sich nie hinterher für Ihre Fehler rechtfertigen mussten.

 

Könnten Sie erklären, was genau sich nicht für die Fehler von harry-up  rechtfertigen muss?

 

@15:23 Uhr von Bauer Tom

Spekulierungswahn?

 

Bis vor Corona war es meist so, dass man ueber Fakten berichtete. Heute scheint es eher ueblich zu sein darueber zu berichten, dass man ueber ein Thema nicht genug weiss und es wird munter rumspekuliert.

Das mag den Unterhaltungswert steigern, leider aber auf Kosten des Informationswertes.

 

Fänden Sie es sinnvoll, wenn über die Oderkatastrophe nicht berichtet würde, bevor die Sache geklärt ist?

@Der Golem

""Das verstehe ich nicht.  Haben sich die Fische 2 Wochen lang zum Sterben immer nur auf die polnische Seite der Oder begeben?  

Wieso ist das 2 Wochen lang auf deutscher Seite nicht aufgefallen?"

Die Oder fließt, aus Tschechien kommend, hunderte Kilometer durch Polen. Erst ab der Neiße-Mündung wird Sie zum Grenzfluß.

Dieses "hautätzende" Wasserstoffperoxid

kommt in der Tat in Oberflächenwässern und auch im Regenwasser vor im Zehntel bis einstelligen mg/Liter Bereich. Ich schreib das nur weil vor einiger Zeit auch ganz offiziell von einer Substanz die Rede war "die das Wasser oxidiert habe". Ozon etwa kann Wasser oxidieren -etwa zum H2O2- oder auch  Peroxodisulfat und weitere. Jetzt ist man schlauer und redet nicht mehr von dieser Substanz, auch wurde das Wasser wohl nicht oxidiert, sondern der hohe Sauerstoffgehalt mit einer vermuteten Algenblüte erklärt.

Am 19. August 2022 - 14:29 Uhr von fathaland slim

Es ist ja bisher nicht einmal bekannt, was die Fische überhaupt umgebracht hat. Ich halte Prymnesium parvum für plausibel, aber das müssen weitere Untersuchungen zeigen. Spätestens morgen wissen wir da mehr.

 

Als in einem der vorherigen Artikel zu lesen war, dass diese Alge vermehrt gefunden wurde, aber zunächst verneint wurde, dass diese für erhöhtes Fischsterben verantwortlich sein könnte, habe ich mir den Wikepediaeintrag dazu herangezogen.

Da steht, dass diese Art schon für große Fischsterben verantwortlich gewesen ist.

 

Wenn ich es richtig interpretiere, geben sie auch Gift in das Wasser ab, das für das Sterben verantwortlich sein könnte.

 

Das kleine Haff dürfte doch jetzt noch idealere Bedingungen für die Alge bieten.

Noch sind aber wohl keine größere Belastungen aufgetreten.

 

Die Algen sind ja winzig und auch teilweise (nach Art) beweglich.

Da es sich um ein strömendes Gewässer handelt, werden die dann nicht mitgetrieben?

@ 13:52 Uhr von FakeNews-Checker

 einem   algen-verursacht   hohen  Sauerstoffgehalt  in  der  Oder  unter  starker  UV-Sonnenlichteinwirkung  giftiges  Ozon  und  hautätzendes    Wasserstoffperoxid  entsteht.

Wenn man dem Wasser Wasserstoffperoxid zusetzt, wir es durch UV-Licht abgebaut. Wasserstoffperoxid entsteht aber nicht durch UV.

@fathaland slim

"Fänden Sie es sinnvoll, wenn über die Oderkatastrophe nicht berichtet würde, bevor die Sache geklärt ist?"

Ich weiß nicht, was @Bauer Tom meint, aber für mich ist klar: natürlich muss jetzt darüber berichtet werden. Unter anderem wird einem dadurch deutlich vor Augen geführt, wie schwierig es sein kann, im Nachhinein zu ermitteln, ob und wo vielleicht giftige Stoffe eingeleitet wurden. 

Ich gehe davon aus, dass dies ein Grund dafür ist, dass irgendwelche Umweltsünder es tun, weil sie hoffen, dass ihnen nichts nachgewiesen werden kann. 

Am 19. August 2022 - 14:27 Uhr von fathaland slim

Ich halte Prymnesium parvum für plausibel, aber das müssen weitere Untersuchungen zeigen.

 

Ich auch. Schon meine erste Vermutung (Cyanobakterien) ging in die biologische Richtung. Es bleibt aber die Frage, welche Umstände den Algen so hervorragende Wachstumsbedingungen geboten haben.

@15:45 Uhr von fathaland slim

Spekulierungswahn?

 

Bis vor Corona war es meist so, dass man ueber Fakten berichtete. Heute scheint es eher ueblich zu sein darueber zu berichten, dass man ueber ein Thema nicht genug weiss und es wird munter rumspekuliert.

Das mag den Unterhaltungswert steigern, leider aber auf Kosten des Informationswertes.

 

"Fänden Sie es sinnvoll, wenn über die Oderkatastrophe nicht berichtet würde, bevor die Sache geklärt ist?"

Es wurde darueber berichtet und das muesste reichen, bis man Informationen hat. Jeden Tag zu berichten, dass man immer noch nichts weiss macht wenig Sinn, oder?

 

@13:35 Uhr von harry_up

 

Lieber FakeNews-Verbreiter … bevor Sie Ihre Tastatur wieder mit allerlei Blödsinn quälen:

Bitte den Artikel lesen und sich erklären lassen!

 

Zu spät. Das Ozon und das Wasserstoffperoxyd sind schon raus aus dem Fisch. Bleibt nur der Tod drin im Fisch.

 

Eigentlich ist der Fisch wieder so gesund, dass man daraus auch Fischstäbchen Oder Forelle nach Müllerinnen Art machen könnte.

@16:12 Uhr von Bauer Tom

 Jeden Tag zu berichten, dass man immer noch nichts weiss macht wenig Sinn, oder?

 

Sie sehen doch, dass trotz täglicher Berichte pausenlos von Vertuschung geraunt wird. Wie wäre das wohl, wenn man gar nichts mehr lesen könnte?

 

@16:10 Uhr von Mauersegler

Am 19. August 2022 - 14:27 Uhr von fathaland slim

 

Ich halte Prymnesium parvum für plausibel, aber das müssen weitere Untersuchungen zeigen.

 

Ich auch. Schon meine erste Vermutung (Cyanobakterien) ging in die biologische Richtung. Es bleibt aber die Frage, welche Umstände den Algen so hervorragende Wachstumsbedingungen geboten haben.

 

Da käme dann der erhöhte Salzgehalt ins Spiel. Prymnesium hat im Brackwasser ihr Optimum.

@16:12 Uhr von Bauer Tom

Spekulierungswahn?

 

Bis vor Corona war es meist so, dass man ueber Fakten berichtete. Heute scheint es eher ueblich zu sein darueber zu berichten, dass man ueber ein Thema nicht genug weiss und es wird munter rumspekuliert.

Das mag den Unterhaltungswert steigern, leider aber auf Kosten des Informationswertes.

 

"Fänden Sie es sinnvoll, wenn über die Oderkatastrophe nicht berichtet würde, bevor die Sache geklärt ist?"

Es wurde darueber berichtet und das muesste reichen, bis man Informationen hat. Jeden Tag zu berichten, dass man immer noch nichts weiss macht wenig Sinn, oder?

 

Es stimmt nicht, dass der Bericht lediglich sagen würde, "dass man immer noch nichts weiss".  Ich verfolge die Nachrichten über das Fischsterben in der Oder jeden Tag. Wenn es Sie nicht interessiert, müssen Sie es nicht lesen. 

@16:01 Uhr von w120

Als in einem der vorherigen Artikel zu lesen war, dass diese Alge vermehrt gefunden wurde, aber zunächst verneint wurde, dass diese für erhöhtes Fischsterben verantwortlich sein könnte, habe ich mir den Wikepediaeintrag dazu herangezogen.

 

Da steht, dass diese Art schon für große Fischsterben verantwortlich gewesen ist.

 

Ja, und zwar für zahlreiche.

 

Wenn ich es richtig interpretiere, geben sie auch Gift in das Wasser ab, das für das Sterben verantwortlich sein könnte.

 

Genau darum geht es. Damit wehren sie sich gegen Freßfeinde und töten wohl auch Mikroorganismen, die sie fressen. Eine echte Killeralge.

 

Das kleine Haff dürfte doch jetzt noch idealere Bedingungen für die Alge bieten.

Noch sind aber wohl keine größere Belastungen aufgetreten.

 

Die Algen sind ja winzig und auch teilweise (nach Art) beweglich.

Da es sich um ein strömendes Gewässer handelt, werden die dann nicht mitgetrieben?

 

Teils, teils. Die Oder fließt im Schritttempo (6 km/h) und hat viele naturnahe Stillwasserbereiche.

@16:30 Uhr von Mauersegler

 Jeden Tag zu berichten, dass man immer noch nichts weiss macht wenig Sinn, oder?

 

Sie sehen doch, dass trotz täglicher Berichte pausenlos von Vertuschung geraunt wird. "Wie wäre das wohl, wenn man gar nichts mehr lesen könnte?"

Das waere schoen. Zumindest solange man nichts weiss

 

 

@16:12 Uhr von Bauer Tom

@fathaland slim

 

Spekulierungswahn?

 

Bis vor Corona war es meist so, dass man ueber Fakten berichtete. Heute scheint es eher ueblich zu sein darueber zu berichten, dass man ueber ein Thema nicht genug weiss und es wird munter rumspekuliert.

Das mag den Unterhaltungswert steigern, leider aber auf Kosten des Informationswertes.

 

"Fänden Sie es sinnvoll, wenn über die Oderkatastrophe nicht berichtet würde, bevor die Sache geklärt ist?"

 

Es wurde darueber berichtet und das muesste reichen, bis man Informationen hat. Jeden Tag zu berichten, dass man immer noch nichts weiss macht wenig Sinn, oder?

 

Die Spekulationen im Netz würden sich überschlagen und die Verschwörungsmythen ins Kraut schießen.

 

„Man verschweigt uns die Wahrheit, obwohl man sie mit Sicherheit schon lange weiß. Aber mächtige Gruppen sorgen dafür, daß wir unwissend gehalten werden, indem sie die Presse steuern.“

 

Oder irgend so etwas.

@16:49 Uhr von fathaland slim

 

Da käme dann der erhöhte Salzgehalt ins Spiel.

Prymnesium hat im Brackwasser ihr Optimum.

 

Könnte es eine Salzeinleitung in Polen gewesen sein, die diesen Algen in Teilen vom Flussverlauf der Oder (bisher bis nach Brandenburg) besonders förderliche Lebensbedingungen bot?

 

In Mecklenburg-Vorpommern ist der Salzgehalt im Flusswasser wieder geringer (weil verdünnt), und die Algen kommen nicht weiter vermehrt voran in Richtung Odermündung und Haff.

 

Das wäre schon mal sehr schön, wenn es denn so sei.

Kommt die Alge gar nicht bis ins Brackwasser im Haff.

@17:00 Uhr von Bauer Tom

 

Das waere schoen. Zumindest solange man nichts weiss

 

Wir wissen doch schon sehr viel. Alle üblichen Verdächtigen Stoffe der Industrie sind geprüft und nicht als Ursache eingestuft worden.

Aktuell stehen Algen im Focus von Politik und Wissenschaft,

Salzgehalt

Stichwort Salzgehalt.

Die Werra ist durch die permanenten Einleitungen der regionalen Kaliindustrie extremst versalzen. 

Aber ist dort diese Algenart aufgetreten?

Nein, soweit ich weiß. 

Und wie kommt die Algenart dann in die Oder? 

Irgendwas ist oberfaul. Da…

Irgendwas ist oberfaul.

Da ist man nach Wochen und Monaten nicht in der Lage, die problematischen Substanzen zu finden.

Dann macht man eine Probe im Stettiner Haff und weiß nach einem Tag "alles im grünen Bereich".

@16:49 Uhr von fathaland slim

Am 19. August 2022 - 14:27 Uhr von fathaland slim

 

Ich halte Prymnesium parvum für plausibel, aber das müssen weitere Untersuchungen zeigen.

 

Ich auch. Schon meine erste Vermutung (Cyanobakterien) ging in die biologische Richtung. Es bleibt aber die Frage, welche Umstände den Algen so hervorragende Wachstumsbedingungen geboten haben.

 

Da käme dann der erhöhte Salzgehalt ins Spiel. Prymnesium hat im Brackwasser ihr Optimum.

Immer vorausgesetzt dass der "erhöhte Salzgehalt" hauptsächlich "Kochsalz" ist, was bei dem Begriff "Salzfracht" entweder selbsterklärend ist oder für jemand mit Chemiekenntnissen nicht unbedingt damit gleichzusetzen ist. Welche "Salzfracht" hat eine Papierfabrik? Kochsalz? Angesichts der Leichtigkeit einer "Chloridbestimmung nach Mohr", die vor Ort gemacht werden kann, wäre die ominöse Salzfracht mit Hand und Fuß als Chlorid identifiziert gewesen. Sogar eine Plausibilitätskontrolle anhand der Leitfähigkeit wäre möglich gewesen. Statt dessen kam nur kryptische Floskeln

@17:18 Uhr von schabernack

@16:49 Uhr von fathaland slim

 

Da käme dann der erhöhte Salzgehalt ins Spiel.

 

Prymnesium hat im Brackwasser ihr Optimum.

 

Könnte es eine Salzeinleitung in Polen gewesen sein, die diesen Algen in Teilen vom Flussverlauf der Oder (bisher bis nach Brandenburg) besonders förderliche Lebensbedingungen bot?

 

Das wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit. Ich bin nicht informiert, ob es an der oberen Oder Salzbergwerke gibt. Sollte das so sein, dann leiten die auf jeden Fall salzhaltige Abwässer ein. Bei Niedrigwasser erhöht sich dann logischerweise die Salzkonzentration.

 

 

In Mecklenburg-Vorpommern ist der Salzgehalt im Flusswasser wieder geringer (weil verdünnt), und die Algen kommen nicht weiter vermehrt voran in Richtung Odermündung und Haff.

 

Das wäre schon mal sehr schön, wenn es denn so sei.

 

Kommt die Alge gar nicht bis ins Brackwasser im Haff.

 

Die ist da mit Sicherheit immer zu finden. Das Problem ist nicht die Alge an sich, sondern ihre Massenvermehrung.

@17:38 Uhr von Sparpaket

Stichwort Salzgehalt.

Die Werra ist durch die permanenten Einleitungen der regionalen Kaliindustrie extremst versalzen. 

 

Wie Sie ja schreiben, extremst versalzen. Das mag die Alge auch nicht.

 

Aber ist dort diese Algenart aufgetreten?

Nein, soweit ich weiß. 

 

Fulda, Werra und Weser fließen erheblich schneller als die Oder und haben ganz entschieden weniger Stillwasserbereiche. Da kann sich das Biest gar nicht groß vermehren, bevor es ins Meer gespült wird.

 

Und wie kommt die Algenart dann in die Oder? 

 

Es handelt sich um eine einheimische Art. Das Problem ist nicht ihre Anwesenheit, sondern ihre Massenvermehrung.

 

Wenn Prymnesium denn das Problem sein sollte. Was ja bisher ebenfalls nur, wenn auch einigermaßen begründete, Spekulation ist.

 

@17:40 Uhr von Klärungsbedarf

Irgendwas ist oberfaul.

Da ist man nach Wochen und Monaten nicht in der Lage, die problematischen Substanzen zu finden.

Dann macht man eine Probe im Stettiner Haff und weiß nach einem Tag "alles im grünen Bereich".

 

So sehr im grünen Bereich, daß vorsorglich ein Badeverbot ausgesprochen wurden.

 

Es wurden bisher keine toten Fische gefunden, es wurde auf 211 organische Gifte getestet, die Leitfähigkeit wurde gemessen, was Rückschlüsse aufanorganische Ionen zulässt, und der Sauerstoffgehalt wird überwacht.

 

Mehr ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

@17:40 Uhr von Klärungsbedarf

Irgendwas ist oberfaul.

Da ist man nach Wochen und Monaten nicht in der Lage, die problematischen Substanzen zu finden.

 

Welchen Kalender benutzen Sie, in dem zwischen Juli und August Monate liegen?

 

Dann macht man eine Probe im Stettiner Haff und weiß nach einem Tag "alles im grünen Bereich".

Wo ist Ihr Problem? Salzgehalt normal, Sauerstoffgehalt normal, keins der Gifte, auf die üblicherweise getestet wird, keine toten Fische. Fazit: Alles im grünen Bereich.

 

17:40, spax-plywood @16:49 Uhr von fathaland slim

Daß man einfach nur von Salzen spricht, das stört mich auch. Denn welcher Art diese Salze sind, das weiß man längst. Das ist analytisch nun wirklich überhaupt kein Problem.

 

Deswegen nehme ich an, daß es sich um Kochsalz und vielleicht eventuell möglicherweise um Kaliumchlorid handelt.

 

Es würde mich sehr interessieren, ob es an der oberen Oder Salzbergwerke gibt.

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