Kommentare - rbb-Rundfunkrat beruft Schlesinger als Intendantin ab

15. August 2022 - 20:20 Uhr

Der Rundfunkrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg hat Patricia Schlesinger als Intendantin abberufen. Sie war nach zahlreichen Vorwürfen als Senderchefin zurückgetreten. Details der Vertragsauflösung muss nun der Verwaltungsrat klären.

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Kommentare

Kann man nur hoffen das  der…

Kann man nur hoffen das  der deutsche Rechtsstaat endlich mal durchgreift. Es nimmt langsam über Hand mit der Tasche vollmacherei unsere Volksvertreter und Angestellten im öffentlichen Dienst. 

Beraterverträge (...), einen…

Beraterverträge (...), einen teuren Dienstwagen für Schlesinger mit Massagesitz, die Verköstigung von Gästen in ihrer Privatwohnung auf rbb-Kosten, eine kräftige Gehaltserhöhung für Schlesinger um 16 Prozent auf 303.000 Euro plus einem Bonus-System für Führungskräfte, das der Sender bislang unter Verschluss hält. (...)  Renovierung der Chefetage mit teuren Möbeln für 1,4 Millionen Euro

 

Nicht zu fassen. Wann wird endlich der Zwang zur Rundfunkgebühr ersatzlos abgeschafft? Möbel für 1,4 Millionen bedeutet die Jahresgebühr von ca. siebentausend Bürgern. Ich will wenigstens wählen können, ob ich mich in z.B. dieses Portal hier sowie die Nachrichtenportale gegen Bezahlung (Registrierung) einloggen kann oder die Freiheit habe, mich bei bekannten anderen Portalen wie SPON, NZZ, Rhein-Zeitung anzumelden. Für mehrere von ihnen reichen meine Mittel sowieso nicht, und mein Fernseher wird nur ca. einmal im Jahr eingeschaltet, um zu kontrollieren, ob es die Sat-Antenne noch tut.

Die Abberufung war erwartet…

Die Abberufung war erwartet und nötig. Ob der diskreditierte Verwaltungsrat die weiteren richtigen und notwendigen Schritte einleitet, bezweifle ich. Zur sehr ist der VR in die Machenschaften der Intendantin verstrickt. Auch der Rundfunkrat muß sich unangenehme Fragen gefallen lassen.  Das kam heute nicht zur Wort.

Ich hoffe….

In anderen Gazetten stand man hätte Schlesinger rausgeschmissen. Hier wird es eleganter formuliert. Ich persönlich hoffe jedoch das die Frau Ihre Pensionsansprüche verliert (15.000 Euro pro Monat) und keine exorbitanten Abfindungen gezahlt werden. Ersteres ist bei grober Pflichtverletzung möglich. Es dreht sich nämlich auch um mein Geld. Ich bin auch einer der Gebührenzahler und sehe es partout nicht ein wenn dieser Frau der Abgang noch versüßt werden würde.

Das System scheint zu funktionieren

Mal wieder ein Skandal, mal wieder wurde er aufgedeckt und mal wieder waren es die "Mainstream"-Medien selbst, die ihn aufdeckten.

Keine Vertuschung, keine Politik, die eine schützende Hand drüber hält.

 

Wäre es schöner, wenn es gar nicht passiert wäre?

Ja!

 

Ist es gut, dass das System sich offensichtlich selbst kontrolliert?

Ja!

 

Sollten wir es trotzdem weiter im Auge behalten?

Ja, damit das so bleibt!

 

 

 

Mal sehen, welchen Schwurbel die #afd-Presseabteilung im Sinne der Desinformation und Destabilisierung drüber ausgiesst.

 

Ich jedenfalls erfreue mich eines Landes, in dem öffentlich rechtliche Medien der Garant der Presse- und Meinungsfreiheit sind und das auch bleiben werden, solange sie von uns allen bezahlt und kontrolliert werden.

 

Auch die aktuellen Affären…

Auch die aktuellen Affären bei BR und Phoenix bedürfen der Aufklärung. Das ganze System muß von Grund auf überarbeitet werden. Die Gebührenzahler haben Anspruch darauf, Vorteilsnahme und Gebührenverschwendung geahndet zu sehen.

@ 20:35 Uhr von marte77

Es nimmt langsam über Hand mit der Tasche vollmacherei unsere Volksvertreter und Angestellten im öffentlichen Dienst.

Zweimal falsch geraten.

Es ist schon beachtlich welchen

Schaden man hier in Deutschland anrichten kann. Es ist traurig wie manche Menschen im Geld schwelgen, das auch den Ärmsten abgepresst wurde.

Wenn Frau Schlesinger jetzt…

Wenn Frau Schlesinger jetzt klug ist, dann geht sie in den Vorruhestand! So wird sie wenigstens bald vergessen sein!

@ 20:44 Uhr von CoronaWegMachen

Süpi !!! Ja !!! So muss das sein !!!

Kennen Sie den Begriff Vorverurteilung?

Alles weg mit dem ganzen Klüngel im ÖR-Fernsehen !!!

Offenbar ein gefundenes Fressen für alle Demokratiegegner.

Ich erinnere mich gerade wie….

Oberste Chefin des öffentlich rechtlichen Rundfunkrates ist Frau Malu Dreyer SPD. Ich erinnere mich gerade wie vor nicht allzulanger Zeit Frau Dreyer vor Gericht eine Gebührenerhöhung einklagen ließ mit der Begründung das sonst die Finanzierung der öffentlich Rechtlichen gefährdet wäre. Dreyer bekam vor Gericht recht. Wenn ich jetzt die Machenschaften von Frau Schlesinger mir zu Gemüte führe, klingt Dreyers Argumentation für mich wie Hohn.

Man sollte

Man sollte erst mal die Ermittlung der Statsanwaltschaft abwarten. Wenn diese die Vorwürfe erhärten, muss sie bestraft werden. So sollte es in einem Rechtsstaat laufen.

„Schon vor der Sitzung des…

„Schon vor der Sitzung des Rundfunkrats hatte der Redaktionsausschuss des rbbgefordert, dass sämtliche im Haus vereinbarte Boni im Sender offengelegt werden müssten. In der Stellungnahme "Alles offen legen!" forderten die Mitglieder den Rundfunkrat auf, bei seiner Sitzung alles ihm Mögliche zu veranlassen, um sämtliche Verträge, Boni, leistungsabhängige Gehaltsanteile, Prämien, Geschäfts-, Wirtschafts- und Sonderberichte im Sender offenzulegen. Auch der Rundfunkrat müsse sich seiner Verantwortung stellen - es sei fraglich, wie es passieren konnte, dass offenbar sämtliche Kontrollmechanismen versagt hätten.“ 

Dann wollen wir mal hoffen, dass das dann auch für alle ö/r - Anstalten gilt. 
Denn wie andere Medien heute schreiben, gibt es dubiose Bonussysteme auch beim WDR und möglicherweise noch anderen Sendern. 
 

@20:44 Uhr von CoronaWegMachen

Alles weg mit dem ganzen Klüngel im ÖR-Fernsehen !!!

Richtig, sehe ich auch so,
Frankreich zeigt wie es gut gemacht werden kann.

 

Schlesinger war nach…

Schlesinger war nach Vorwürfen von Vetternwirtschaft und Vorteilsnahme als Senderchefin zurückgetreten

Über Details, wie eine mögliche Abfindung oder eventuelle Schadensersatzansprüche des Senders gegenüber Schlesinger, könne sie nichts sagen, sagte von Kirchbach

.

Vetternwirtschaft und Vorteilsnahme sollte zwei Gründe sein, um weder über Abfindung, Weiterbezahlung ihres Gehalts oder sonstige Schadenersatzansprüche zu sprechen- sondern Regressansprüche.

.

Jetzt wird versucht diese Sache schnell zu beenden, damit das Gras wachsen kann und alles seine gewohnten Gang nimmt.

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Ich habe aber keine Hoffnung, dass sich am gesamten System etwas ändern wird. Die Beschäftigten in ÖR haben das große Los gezogen (üppige Gehälter, sichere Rente usw) und der Gebührenzahler wird für alles aufkommen.

PS. Wie wird sich wohl heute die Frau fühlen, die seinerzeit wegen zwei Brötchen (waren es zwei, weiß nicht mehr genau), die sie gegessen hat, fristlos gekündigt wurde und keine Abfindung bekam?

@20:44 Uhr von Zuschauer49

Die Chefallüren zahlen sie bei privaten Angeboten deutlich stärker mit.

 

Als z.B. Herr Middelhoff bei Bertelsmann antrat wurde sein Büro (nicht die ganze Chefetage) mal eben für 1,2 Mio. neu ausgestattet.

Da haben sie aber deutlich weniger Kontrolle drüber.

 

Dass sie keine öffentlich rechtlichen Sender sehen, ist ihre Sache.

Sie müssen auch nicht die Strassen nutzen, für die sie auch Steuern zahlen.

 

Insgesamt aber ist die Finanzierung der Rundfunkanstalten durch die Bürger aber nichts weiter als eine Infrastruktur - die Ihnen Unterhaltung, aber auch wichtige Informationen liefert - wenn sie diese abrufen.

Gerade dass wir Bürger diese Infrastruktur direkt selbst bezahlen, garantiert uns, dass kein Politiker sie mal schnell abschaffen kann, wenn sie ihm nicht gefällt.

 

Dass gerade demokratiefeindliche Parteien, wie die afd, sich vehement für die Abschaffung der Rundfunkgebühren einsetzen, zeigt deutlich wie wertvoll dieser Teil unsere Demokratie ist.

Für die  Meinung  und für die  Freiheit  !

 

 

20:54 von einer Anmerkung

Danke für ihren Beitrag, sie sprechen mir wieder aus dem Herzen.

Frau Schlesinger hat schon…

Frau Schlesinger hat schon eine beachtliche Karriere hingelegt. Mit einem stattlichen Gehalt und großzügigen Boni, die sich sehen lassen können. An diesem System müssen diverse Personen beteiligt gewesen sein. Wie sicher muss ich mir sein, wenn ich selbst private Essen abrechne. Präsentiert wird nur eine Person. Darum gehört der öffentlich rechtliche Rundfunk kräftig reformiert und ausgemistet. Die Gebührenzahler können zurecht erwarten, das mit ihren Gebühren sparsam und mit bedacht umgegangen wird. 

@20:52 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Das System scheint zu funktionieren?! Wenn das System funktioniert, wie konnte das dann passieren? Es steht ja selbst im Artikel, dass die Kontrollinstanz genauso versagt hat.

 

@20:52 Uhr von BILD_gebildete_Meinung

>>“@SPD Presseclub

Keine Vertuschung, keine Politik, die eine schützende Hand drüber hält.“<<
.

Das war doch wohl ein bisschen anders? Nach und nach wurden scheibchenweise die Verfehlungen der Frau Schlesinger an die Öffentlichkeit gebracht.

.

>>“Ist es gut, dass das System sich offensichtlich selbst kontrolliert?“<<

.

Eine solche Selbstkontrolle gibt es bei diesem System bis jetzt nur rudimentär sonst wären die Verfehlungen der Frau Schlesinger in dieser Form nicht möglich gewesen.

.

>>“Mal sehen, welchen Schwurbel die #afd-Presseabteilung im Sinne der Desinformation und Destabilisierung drüber ausgiesst.“<<
.

Ja die AfD möchte dann die öffentlich Rechtlichen ganz abschaffen.

 

@ 20:52 Uhr von Oldtimer

Es ist schon beachtlich welchen Schaden man hier in Deutschland anrichten kann.

Den Schaden kann man in östlichen Diktaturen auch anrichten. Nur kommen hier diejenigen, die die Machenschaften aufdecken, nicht ins Arbeitslager.

@20:54 Uhr von Frau Kepetry

Süpi !!! Ja !!! So muss das sein !!!

Kennen Sie den Begriff Vorverurteilung?

Alles weg mit dem ganzen Klüngel im ÖR-Fernsehen !!!

Offenbar ein gefundenes Fressen für alle Demokratiegegner.

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Was hat ein "weg mit diesem Geklüngel" mit Demokratiegegner zu tun?

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Sind sie, Frau Kepetry, also für eine Fortsetzung von Klüngel? Dann sind sie eine Demokratiebefürworterin.

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Interessant!

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Sollte man Frau Schlesinger wohl besser nicht abberufen

@20:54 Uhr von eine_anmerkung.

Oberste Chefin des öffentlich rechtlichen Rundfunkrates ist Frau Malu Dreyer SPD. Ich erinnere mich gerade wie vor nicht allzulanger Zeit Frau Dreyer vor Gericht eine Gebührenerhöhung einklagen ließ mit der Begründung das sonst die Finanzierung der öffentlich Rechtlichen gefährdet wäre. Dreyer bekam vor Gericht recht. Wenn ich jetzt die Machenschaften von Frau Schlesinger mir zu Gemüte führe, klingt Dreyers Argumentation für mich wie Hohn.

 

@afd-Presseabteilung:

 

Wenn ich mir vor Augen führe, wie sehr ihnen die Meinungsvielfalt in diesem Land zu wider ist, weil sie ihren Zielen entgegensteht, dann denke ich, wir müssen halt in Kauf nehmen, dass mal was schief läuft - zumal das System der öffentlich-rechtlichen Medien es ja sogar selbst aufgeklärt hat.

 

Immer noch viel besser, als keine Medien mehr, die sachlich und objektiv berichten.

Auch über sie.

 

21:03 Uhr von BILD.DirEinDuH…

21:03 Uhr von BILD.DirEinDuH…

Dass gerade demokratiefeindliche Parteien, wie die afd, sich vehement für die Abschaffung der Rundfunkgebühren einsetzen, zeigt deutlich wie wertvoll dieser Teil unsere Demokratie ist.

Für die  Meinung  und für die  Freiheit  !

 

.

 

.

Frau Kapetry sprach beim Klüngel von einem Fressen von Demokratiefeinde, nun kommen sie und nennen Zwangsgebühren Demokratie und Freiheit.

.

Das wird mir jetzt echt zu viel.

.

Gutes Nächtle allen....

Kontrollmechanismen?

Pomp, Filz und Selbstbedienung - das war es wohl? Ob sich Patricia Schlesinger strafbar gemacht oder ihren Arbeitsvertrag verletzt hat, das wird hoffentlich bei den Untersuchungen herauskommen.

Was offenbar ist, das alle diejenigen die es hätten kontrollieren müssen oder können weggesehen haben oder für die Funktion als „Kontrolleur“ ungeeignet waren.

Es wird höchste Zeit solche Organe nach Befähigung zu besetzen oder - besser noch - das ganze Öffentlich-rechtliche System von Grund auf zu reformieren. Damit meine ich nicht „Basis“, sondern das komplett überbezahlte, gepamperte Management, die sich gegenseitig decken und die Posten zuschieben.

 

 

@ 20:54 Uhr von eine_anmerkung.

Oberste Chefin des öffentlich rechtlichen Rundfunkrates ist Frau Malu Dreyer SPD.

Quatsch. Malu Dreyer ist Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrates. Was hat das ZDF mit rbb zu tun?

@20:52 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Mal wieder ein Skandal, mal wieder wurde er aufgedeckt und mal wieder waren es die "Mainstream"-Medien selbst, die ihn aufdeckten.

Keine Vertuschung, keine Politik, die eine schützende Hand drüber hält.

 

Wäre es schöner, wenn es gar nicht passiert wäre?

Ja!

 

Ist es gut, dass das System sich offensichtlich selbst kontrolliert?

Ja!

 

Sollten wir es trotzdem weiter im Auge behalten?

Ja, damit das so bleibt!

 

 

 

Mal sehen, welchen Schwurbel die #afd-Presseabteilung im Sinne der Desinformation und Destabilisierung drüber ausgiesst.

 

Ich jedenfalls erfreue mich eines Landes, in dem öffentlich rechtliche Medien der Garant der Presse- und Meinungsfreiheit sind und das auch bleiben werden, solange sie von uns allen bezahlt und kontrolliert werden.

 

Ich bin kein Afd Freund, aber Ihr sinnfreier Text Richtung afd geschwurbel zeugt von mangelndem Verständnis und Effekthascherei. Schreiben sie nur was zum Thema, keine Vorurteile 

@ 21:10 Uhr von morgentau19

Sollte man Frau Schlesinger wohl besser nicht abberufen

Das weiß ich nicht und das habe ich auch nicht gesagt. Ermittelt die Staatsanwaltschaft noch oder ist die Frau schon verurteilt?

@20:50 Uhr von eine_anmerkung.

In anderen Gazetten stand man hätte Schlesinger rausgeschmissen. Hier wird es eleganter formuliert. Ich persönlich hoffe jedoch das die Frau Ihre Pensionsansprüche verliert (15.000 Euro pro Monat) und keine exorbitanten Abfindungen gezahlt werden. Ersteres ist bei grober Pflichtverletzung möglich. Es dreht sich nämlich auch um mein Geld. Ich bin auch einer der Gebührenzahler und sehe es partout nicht ein wenn dieser Frau der Abgang noch versüßt werden würde.

Da hoffen Sie wohl vergebens. Am Ende wird man feststellen, dass nichts davon illegal war, bestensfalls unmoralisch.

@21:07 Uhr von Bln222

Frau Schlesinger hat schon eine beachtliche Karriere hingelegt. Mit einem stattlichen Gehalt und großzügigen Boni, die sich sehen lassen können. An diesem System müssen diverse Personen beteiligt gewesen sein. Wie sicher muss ich mir sein, wenn ich selbst private Essen abrechne. Präsentiert wird nur eine Person. Darum gehört der öffentlich rechtliche Rundfunk kräftig reformiert und ausgemistet. Die Gebührenzahler können zurecht erwarten, das mit ihren Gebühren sparsam und mit bedacht umgegangen wird. 

Frankreich geht hier mit gutem Beispiel für seine Bürger im land vorran.

21:17 Uhr von morigk

aber Ihr sinnfreier Text Richtung afd geschwurbel zeugt von mangelndem Verständnis und Effekthascherei. Schreiben sie nur was zum Thema, keine Vorurteile 

 

 Dem möchte ich mich ohne Umschweife anschließen.

@20:54 Uhr von eine_anmerkung.

Oberste Chefin des öffentlich rechtlichen Rundfunkrates ist Frau Malu Dreyer SPD. Ich erinnere mich gerade wie vor nicht allzulanger Zeit Frau Dreyer vor Gericht eine Gebührenerhöhung einklagen ließ mit der Begründung das sonst die Finanzierung der öffentlich Rechtlichen gefährdet wäre. Dreyer bekam vor Gericht recht. Wenn ich jetzt die Machenschaften von Frau Schlesinger mir zu Gemüte führe, klingt Dreyers Argumentation für mich wie Hohn.

So ist es!

So viel?

Die Intendantin des rbb hat im Jahr 303.000 Euro verdient. Wow, das wusste ich nicht. Das ist ja mehr als ein Bundesminister und mehr als der Ministerpräsident von Brandenburg. Harte Nummer. Das ist eindeutig zu viel. Und die Boni müssen sofort aufgedeckt werden. Und warum sollten Boni überhaupt sinnvoll sein?

Show must go on...

Frau Schlesinger wird also von der großen Bühne abberufen. Sicher wird sich bald ein neues Aufgabenfeld finden. Aufgrund der frappierenden Ähnlichkeit mit Barbra Streisand könnte sie es ja als Double versuchen, vorrausgesetzt sie kann singen...

Aber, Spaß beiseite, nur wenige fallen von ganz oben durch bis nach ganz unten.

@21:03 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Sie stellen also jeden Bürger und Foristen, der für eine Abschaffung der Gebühren ist, der Partei und Ideologie AFD gleich? Interessante Einblicke gewähren Sie da in Ihr mangelndes Demokratie- und Rechtsverständnis. Sie sind genauso schnell in Vorurteilen wie letztens ein Journalist hier auf TS, der soziale Unruhen befürchtete und unisono mit den Grünen diese burger gleich mal rechts einordnete. Denken Sie mal nach.

@21:08 Uhr von mispel

Das System scheint zu funktionieren?! Wenn das System funktioniert, wie konnte das dann passieren? Es steht ja selbst im Artikel, dass die Kontrollinstanz genauso versagt hat.

 

Und trotzdem waren es die Mitarbeiter der Rundfunkanstalt, die es ans Licht gebracht haben.

 

Genau deswegen funktioniert das System - es ist nicht nur auf eine einzelne (im Zweifel korrumpierbare) Kontrollinstanz angewiesen, sondern stützt sich auf viele Teile, die Kritik auch äussern können, weil sie wissen, dass sie nicht für einzelne Politiker oder Medienmogule arbeiten, sondern vom gesamten Volk bezahlt werden.

 

Für unsere Demokratie ist das übrigens sehr wichtig - eine breite und von der Politik relativ unabhängige Medienlandschaft (max 25% in den Rundfunkräten der Öffentlich-Rechtlichen) nimmt genau diese Rolle in unserem Staat ein!

@20:44 Uhr CoronaWegMachen - Anfang ist gemacht..,

Alles weg mit dem ganzen Klüngel im ÖR-Fernsehen !!!

 

ich bin zwar nicht grundsätzlich gegen das ÖR Fernsehen. Aber das ist die letzten 15-20 Jahre vollkommen aus dem Ruder gelaufen. 
 

und der Einfluss gewisser vermeintlicher oder richtiger Linker ist viel zu groß geworden. 
 

Es gibt ja immer mal whistle blower, die berichten wie es dort intern zugeht, wenn man sich nicht der linken gender- und sonstiger cancel culture anschließt..,

 

Institutionen, die regelmäßig immer mehr Geld bekommen, ohne das es eine echte Kontrolle gibt, die verfilzen alle früher oder später…

 

 

@20:53 Uhr von Owe der Nervier

Wenn Frau Schlesinger jetzt klug ist, dann geht sie in den Vorruhestand! So wird sie wenigstens bald vergessen sein!

Wenn sie ihres Amtes enthoben wird, man ihr womöglich Dienstvergehen nachweisen kann, dann verliert sie ihre Pensionsansprüche. Der Arbeitgeber muss zwar in die Rentenversicherung Beiträge für sie nachentrichten, aber die sind natürlich mit den Beträgen, die sie als Pension bezogen hätte, zu vergleichen.

 

@21:18 Uhr von Bernburger49

>>“In anderen Gazetten stand man hätte Schlesinger rausgeschmissen. Hier wird es eleganter formuliert. Ich persönlich hoffe jedoch das die Frau Ihre Pensionsansprüche verliert (15.000 Euro pro Monat) und keine exorbitanten Abfindungen gezahlt werden. Ersteres ist bei grober Pflichtverletzung möglich. Es dreht sich nämlich auch um mein Geld. Ich bin auch einer der Gebührenzahler und sehe es partout nicht ein wenn dieser Frau der Abgang noch versüßt werden würde.

.

Da hoffen Sie wohl vergebens. Am Ende wird man feststellen, dass nichts davon illegal war, bestensfalls unmoralisch.“<<
.

Ich hoffe nun nicht das Sie recht behalten werden. Das wäre meiner Meinung nach dann auch ein sehr großer Sargnagel für die ÖR denn nach meinem Empfinden brodelt es bei diesem Thema momentan sehr stark in der Bevölkerung und schauen Sie sich mal an wie die Privaten sich hier momentan aufmunitionieren. Zurecht wie ich finde.

 

Selbstbildspagat

Wir haben ja irgendwie immer das Selbstbild, dass wir in unserem Land keine Korruption haben. Klar, wir haben Schwarzarbeit und schwarze Kassen und natürlich Lobbyismus - aber wir lassen nichts unversucht, uns das alles irgendwie schön zu reden. All diesen Käse braucht man halt irgendwie in einer Demokratie und sowieso ist das ja noch lange nicht so schlimm, wie in anderen Ländern.

 

Jetzt haben wir hier aber mal einen Fall, der eben ganz eindeutig Korruption und Veruntreuung schreit. 

Und jetzt kommt meine Besorgnis: Wir kommen aus der Sache nicht ohne blaues Auge davon. Entweder, Schlesinger kommt vor ein Gericht, wird hart verurteilt aber damit irgendwo auch zum Bauernopfer für all diejenigen, die dann weiterhin korrupt sein können oder aber wir sehen ein, dass wir ein gesellschaftlich tiefgreifendes Korruptionsproblem nicht einfach damit lösen, eine Korrpute Person in einem Schauprozess zu verurteilen - und lassen sie laufen. 

Wie sieht es denn woanders aus?

Mich würde interessieren, wie es in den anderen Landesrundfunk und -fernsehanstalten zugeht. Was fahren die Intendanten für Kfz? Was kostete da die Inneneinrichtung? 

Ich fand Frau Schlesinger immer klasse. Und ich frage mich, ob es wirklich nur um Verschwendung geht, oder ob das nur ein Vorwand ist, um sie ins Abseits zu drängen.

Journalistin

Frau Schlesinger ist nur nebenbei bemerkt keine schlechte Journalistin. Womit ich allerdings auch nichts beschönigen will. Ich schlage lediglich vor, dass alle Kritiker mit Scham vorm Mund mal einfach wieder richtig durchatmen und Platz nehmen.

@ 21:17 Uhr von morigk

aber Ihr sinnfreier Text Richtung afd geschwurbel zeugt von mangelndem Verständnis und Effekthascherei. Schreiben sie nur was zum Thema, keine Vorurteile.

Wenn Sie darüber nochmal in Ruhe nachdenken, erscheint Ihnen dieses Urteil vermutlich auch als etwas überzogen.

@21:15 Uhr von Frau Kepetry

>>“Oberste Chefin des öffentlich rechtlichen Rundfunkrates ist Frau Malu Dreyer SPD.

.

Quatsch. Malu Dreyer ist Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrates. Was hat das ZDF mit rbb zu tun?“<<
.

Die Finanzierung erfolgt in beiden Fällen über Zwangsgebühren und beide Organisationen werden nicht über wirtschaftliche Notwendigkeiten geführt.

 

Ich will hoffen, dass die…

Ich will hoffen, dass die vielen guten Journalisten diese Sache aufklären und nicht lockerlassen. Ebenso wünsche ich mir, dass beim gesamten ÖRR alles bis ins kleinste transparent gemacht wird und wirklich reformiert wird. Selbstbedienungsmentalität muss der Vergangenheit angehören. Ich zahle gern die GEZ, aber es müssen Reformen her. Und die Länder dürfen auf den ÖRR nicht soviel Einfluss haben, schon gar nicht bei Gebühren Erhöhung en.

@21:03 Uhr BILD.DirEin..- wäre ja schön..

…. Wenn es so wäre.

eine Infrastruktur - die Ihnen Unterhaltung, aber auch wichtige Informationen liefert - wenn sie diese abrufen.

Gerade dass wir Bürger diese Infrastruktur direkt selbst bezahlen, garantiert uns, dass kein Politiker sie mal schnell abschaffen kann, wenn sie ihm nicht gefällt.

 

Dass gerade demokratiefeindliche Parteien, wie die afd, sich vehement für die Abschaffung der Rundfunkgebühren einsetzen, zeigt deutlich wie wertvoll dieser Teil unsere Demokratie ist.

Für die  Meinung  und für die  Freiheit  !“

einseitige Berichterstattung, cancel culture, Genderwahn, stark linkslastig…

 

die AfD wird massiv abgecancelt, anstatt sich mit ihr offen und auf Augenhöhe auseinander zu setzten. 
 

manche sprechen vom „medial-politischen Komplex“, um die starken Verknüpfungen zwischen Politik und Medien anzuprangern. 
 

in jeden Fall war früher die 4. Macht im Staat nicht so eng verwoben mit der Politik. 
 

Daran ändern einige „Bauernopfer“ wie Schlesinger auch nicht viel..

Was ich nicht verstehe?

Was ich nicht verstehe? Gibt es bei den öffentlich Rechtlichen denn keine Compliance-Abteilung? 

Hoffentlich ändert sich was

Die RBB-Affäre hat mit Wucht Strukturen eines öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems offengelegt, dem schon seit Jahren Rückständigkeit und Verschwendung vorgeworfen werden. Während Private Verleger und Sender sich ständig Sorgen über Kostensteigerungen machen müssen, bekommen die Öffentlichen die nächste Gebührenerhöhung spendiert. Die Kommission zur Ermittlung zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten kritisiert unter anderen, dass in den öffentlich-rechtlichen Anstalten "überproportional gut Gehälter"  gezahlt werden. Es gab Zeiten, da liefen im TV nur drei Programme. Über die Jahre hat sich Medienlandschaft durch neue Anbieter und das Internett komplett verändert. Für die Privaten wurden 14 Landesmedienanstalten eingerichtet die unter anderem die Sicherung der Vielfalt kontrollieren. Würden die öffentlich-rechtlichen Sender diesen Medienanstalten unterstellt, wäre in Sachen Transparenz und Glaubwürdigkeit  viel gewonnen.  

@21:23 Uhr von bolligru

Frau Schlesinger wird also von der großen Bühne abberufen. Sicher wird sich bald ein neues Aufgabenfeld finden.

Aber, Spaß beiseite, nur wenige fallen von ganz oben durch bis nach ganz unten.

Ich glaub auch. Die Netze Netzwerke sind aufgespannt.

@21:03 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Die Chefallüren zahlen sie bei privaten Angeboten deutlich stärker mit.

__

Dafür werde ich aber nicht zu einem "Zwangsabo" verpflichtet. Damit der ÖR unabhängig vom politischen Geschehen bleiben kann, sollte er sich auf seine Grundkompetenzen, wie Nachrichten/Magazine und Dokus beschränken. Unterhaltungssendungen/Spielfilme und musikalische Körperverletzungen mit Silbereisen respektive Helene Fischer und Konsorten können von den Privaten ebenso ausgestrahlt werden und für Bürger, die von der Werbung genervt sind, wie wir z.B. gibt es auch noch das Bezahlsystem, in welchem ich mir auch noch die Schwerpunktsparte auswählen kann.

Maßlosigkeit

Die Forderungen des Redaktionsausschusses sind ja sehr radikal: sämtliche Verträge offen legen. 

Also ich rate ab. Denn dann würde der Ärger riesengroß. Wer hat einen Bonus bekommen, wie hoch war der, und wer hat nix bekommen? 

Andererseits: der Redaktionsausschuss als Organ der aufgebrachten MitarbeiterInnen - das macht Sinn nur bei einer gewissen Radikalitätsbereitschaft.

Trotzdem :

Die Maßlosigkeit der Forderungen des Redaktionsausschusses ist keine amgemessene Antwort auf die angebliche Maßlosigkeit der Ex-Intendantin. 

Meine Lieblingssender: DLF und DLF-Kultur. 

Aus diesem Grund möchte ich davon abraten, dass vom Hans-Rosenthal-Platz aus jetzt in das Haus des Rundfunks Hilfskräfte entsendet werden, um dem RBB aus der mentalen Misere zu helfen und ein neues Miteinander zu suchen. 

Das würde eh nicht mehr gelingen. 

Nur der RBB selbst kann sich vor der Selbstdemontage retten - falls irgendjemand vom RBB dieses Ziel noch verfolgen sollte. 

 

 

@21:23 Uhr von Frau Kepetry

Die Intendantin des rbb hat im Jahr 303.000 Euro verdient. Wow, das wusste ich nicht. Das ist ja mehr als ein Bundesminister und mehr als der Ministerpräsident von Brandenburg. Harte Nummer. Das ist eindeutig zu viel. Und die Boni müssen sofort aufgedeckt werden. Und warum sollten Boni überhaupt sinnvoll sein?

Da "verdient" der Direktor der Bremer Sparkasse wesentlich mehr. Und ebenso der Leiter des Energieversorgers swb. 

@21:25 Uhr von weingasi1

Nachtrag zu meinem post. Es muss natürlich heissen :

diese sind jedoch mit den Beträgen, die sie als Pension erhalten hätte NICHT zu vergleichen.

 

 

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@21:28 Uhr von draufguckerin

Mich würde interessieren, wie es in den anderen Landesrundfunk und -fernsehanstalten zugeht. Was fahren die Intendanten für Kfz? Was kostete da die Inneneinrichtung? 

Ich fand Frau Schlesinger immer klasse. Und ich frage mich, ob es wirklich nur um Verschwendung geht, oder ob das nur ein Vorwand ist, um sie ins Abseits zu drängen.

Es geht nicht nur um Verschwendung. Falsche Abrechnungen, Korruption, Vorteilsnahme usw. All das steht im Raum. Und dann noch das system der boni. Bei RBB hörte ich, dass die boni evtl mit Personalabbau in Verbindung gebracht wird. Das wäre der verwerfliche Hammer. Das wird aber alles untersucht.

Optimierungsvorschlag

Ich hätte drei Optimierungsvorschläge:

1.) Keiner der Personen die eine Leitungsfunktion wahrnehmen darf künftig Mitglied irgendeiner Partei sein (Neutralität).

2.) Eine Unternehmensberatungsargentur wie beispielsweise die McKinseys werden durch die ÖR gescheucht um Optimierungspotential zu heben.

3.) Die Besetzung künftiger Leitungsfunktionen erfolgt künftig nicht mehr durch Rosenkavaliere, sondern Industriemanager die auch unangenehme Vorgaben umsetzen können.

 

@21:31 Uhr von si vis pacem para bellum

aber Ihr sinnfreier Text Richtung afd geschwurbel zeugt von mangelndem Verständnis und Effekthascherei. Schreiben sie nur was zum Thema, keine Vorurteile.

Wenn Sie darüber nochmal in Ruhe nachdenken, erscheint Ihnen dieses Urteil vermutlich auch als etwas überzogen.

Nein, weil ich nicht jede andere Meinung mit einem Vorurteil Richtung AFD oder SPD gleichsetze. Jetzt verstanden?

@21:28 Uhr von draufguckerin

>>“Ich fand Frau Schlesinger immer klasse. Und ich frage mich, ob es wirklich nur um Verschwendung geht, oder ob das nur ein Vorwand ist, um sie ins Abseits zu drängen.“<<
.

Naja Ansichtssache (klasse). Die Verschwendungen sind offensichtlich und damit hat die gute Frau sich selbst ins Abseits gestellt.

 

@20:52 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Mal wieder ein Skandal, mal wieder wurde er aufgedeckt und mal wieder waren es die "Mainstream"-Medien selbst, die ihn aufdeckten.

Keine Vertuschung, keine Politik, die eine schützende Hand drüber hält.

 

Wäre es schöner, wenn es gar nicht passiert wäre?

Ja!

 

Ist es gut, dass das System sich offensichtlich selbst kontrolliert?

Ja!

 

Sollten wir es trotzdem weiter im Auge behalten?

Ja, damit das so bleibt!

 

 

 

Mal sehen, welchen Schwurbel die #afd-Presseabteilung im Sinne der Desinformation und Destabilisierung drüber ausgiesst.

 

Ich jedenfalls erfreue mich eines Landes, in dem öffentlich rechtliche Medien der Garant der Presse- und Meinungsfreiheit sind und das auch bleiben werden, solange sie von uns allen bezahlt und kontrolliert werden.

 

Bin ich komplett bei Ihnen!!

Wenn wir es nun noch schaffen würden die Intendanten der Sendeanstalten gleich zu behandeln, dann wären wir noch einen Schritt weiter.

Warum jemand 2 Chauffeure haben muss, erschließt sich mir auch nicht.

@20:52 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Mal wieder ein Skandal, mal wieder wurde er aufgedeckt und mal wieder waren es die "Mainstream"-Medien selbst, die ihn aufdeckten.

Hat aber für etwas derart Offensichtliches lange gedauert. Finden Sie nicht?

Keine Vertuschung, keine Politik, die eine schützende Hand drüber hält.

War in diesem Fall auch schwer möglich.

 

Wäre es schöner, wenn es gar nicht passiert wäre?

Ja!

Schöner wäre, wenn es gar nicht möglich wäre.

Ist es gut, dass das System sich offensichtlich selbst kontrolliert?

Ja!

Tut es das? Kann man das wirklich wissen, nur weil hier mal ein besonders drastischer und kaum zu übersehender Fall an die Öffentlichkeit gedrungen ist?

@20:54 Uhr von eine_anmerkung.

Oberste Chefin des öffentlich rechtlichen Rundfunkrates ist Frau Malu Dreyer SPD. Ich erinnere mich gerade wie vor nicht allzulanger Zeit Frau Dreyer vor Gericht eine Gebührenerhöhung einklagen ließ mit der Begründung das sonst die Finanzierung der öffentlich Rechtlichen gefährdet wäre. Dreyer bekam vor Gericht recht. Wenn ich jetzt die Machenschaften von Frau Schlesinger mir zu Gemüte führe, klingt Dreyers Argumentation für mich wie Hohn.

##

Da stimme ich Ihnen voll zu.Danke !

 

@ 21:32 Uhr von eine_anmerkung.

Die Finanzierung erfolgt in beiden Fällen über Zwangsgebühren und beide Organisationen werden nicht über wirtschaftliche Notwendigkeiten geführt.

Ihre Aussage war sachlich falsch. Dabei bleibe ich auch.

Außerdem gibt es keine Zwangsgebühren. Das ist lediglich ein Kampfbegriff von Leuten, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mundtot machen wollen.

@21:26 Uhr Gandalf - und die 3. Alternative?!

Jetzt haben wir hier aber mal einen Fall, der eben ganz eindeutig Korruption und Veruntreuung schreit. 

Und jetzt kommt meine Besorgnis: Wir kommen aus der Sache nicht ohne blaues Auge davon. Entweder, Schlesinger kommt vor ein Gericht, wird hart verurteilt aber damit irgendwo auch zum Bauernopfer für all diejenigen, die dann weiterhin korrupt sein können oder aber wir sehen ein, dass wir ein gesellschaftlich tiefgreifendes Korruptionsproblem nicht einfach damit lösen, eine Korrpute Person in einem Schauprozess zu verurteilen - und lassen sie laufen. 
 

Wie wäre es mit wir sollten grundsätzliche Reformen angehen. Radikale Schnitte machen. 
 

50% der Leute bei den ÖR entlassen, vor allem ganz oben. 
 

radikale Reformen und Kürzungen. 
 

als Beispiel könnte Estland dienen. 
 

ein schlanker Staat. Nichts verfilzt. Innovativ und immer auf der Höhe der Zeit. 
 

ein Staat der fast nichts zu dirigieren versucht, sondern die Menschen machen lässt. Einfachstes Steuersystem usw..,

@ 21:40 Uhr von Sparpaket

Die Forderungen des Redaktionsausschusses sind ja sehr radikal: sämtliche Verträge offen legen. 

Also ich rate ab. Denn dann würde der Ärger riesengroß. Wer hat einen Bonus bekommen, wie hoch war der, und wer hat nix bekommen? 

 

Bei uns in der Firma wird das offen gelegt und von der Geschäftsführung begründet.

@21:15 Uhr von SirEdward

Pomp, Filz und Selbstbedienung - das war es wohl? Ob sich Patricia Schlesinger strafbar gemacht oder ihren Arbeitsvertrag verletzt hat, das wird hoffentlich bei den Untersuchungen herauskommen.

Was offenbar ist, das alle diejenigen die es hätten kontrollieren müssen oder können weggesehen haben oder für die Funktion als „Kontrolleur“ ungeeignet waren.

Es wird höchste Zeit solche Organe nach Befähigung zu besetzen oder - besser noch - das ganze Öffentlich-rechtliche System von Grund auf zu reformieren. Damit meine ich nicht „Basis“, sondern das komplett überbezahlte, gepamperte Management, die sich gegenseitig decken und die Posten zuschieben.

Dass diese Untersuchung jetzt stattfindet, zeigt doch eben gerade, DASS die Kontrollen greifen, sonst sässe Frau Schlesinger weiterhin unbehelligt auf ihrem Stuhl. Dass man nicht beim ersten kleinen Verdacht an die Öffentlichkeit geht, ist sehr verständlich. Ein Ruf, der einmal ruiniert ist, ist kaputt, auch wenn es sich dann als Irrtum herausste

 

 

 

@21:24 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Und trotzdem waren es die Mitarbeiter der Rundfunkanstalt, die es ans Licht gebracht haben. Genau deswegen funktioniert das System.

 

Und wenn es diese Mitarbeiter nicht gegeben hätte, hätte das System ewig funktioniert, obwohl es eigentlich nicht funktioniert hat. Was ist denn das für eine Logik?

 

Für unsere Demokratie ist das übrigens sehr wichtig - eine breite und von der Politik relativ unabhängige Medienlandschaft (max 25% in den Rundfunkräten der Öffentlich-Rechtlichen) nimmt genau diese Rolle in unserem Staat ein!

 

Die Politik darf ein Drittel der Mitglieder stellen und macht davon auch Gebrauch. Darüber hinaus bedeutet (finanzielle) Unabhängigkeit nicht, dass man nicht parteiisch ist. Und die Parteipräferenzen der Journalisten des ÖRR sind allgemein bekannt und spiegeln die Bevölkerung in keinster Weise wider.

@21:44 Uhr von eine_anmerkung.

Ich hätte drei Optimierungsvorschläge:

1.) Keiner der Personen die eine Leitungsfunktion wahrnehmen darf künftig Mitglied irgendeiner Partei sein (Neutralität).

2.) Eine Unternehmensberatungsargentur wie beispielsweise die McKinseys werden durch die ÖR gescheucht um Optimierungspotential zu heben.

3.) Die Besetzung künftiger Leitungsfunktionen erfolgt künftig nicht mehr durch Rosenkavaliere, sondern Industriemanager die auch unangenehme Vorgaben umsetzen können.

 

1und 2 gehe ich mit.

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