Kommentare - Afghanistan unter den Taliban: "Jetzt haben wir gar nichts mehr"

09. August 2022 - 09:00 Uhr

Ein Jahr nach der Machtergreifung der Taliban leben weite Teile der afghanischen Bevölkerung in Armut: Viele haben ihre Arbeit verloren. Wer früher zur Mittelschicht gehörte, ist heute auf Lebensmittelspenden angewiesen. Von Silke Diettrich.

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Kommentare

Nun was soll man da sagen,…

Nun was soll man da sagen, ein Land das seit Jahrzehnten sich nicht eigenständig versorgen kann und riesige Geldsummen verschlungen hat. Ich erinnere mich noch an den Siegeszug der Taliban vor kurzen. Eine nennenswerte Gegenwehr aus der Bevölkerung gab es nicht. Uns wurde das Ganze so dargestellt, das das größte Ziel die Flucht war. Doch wer soll das Land verändern. Der Westen konnte das nicht und alle davor auch nicht. Entweder die Afghanen machen das jetzt selbst oder es ist nicht gewollt. Dann muss man allerdings auch damit leben, wie die Situation jetzt ist. 

Afghanistan

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

Gegen gezielte Terrorbekämpfung ist ja nichts einzuwenden; aber die Entsendung von Truppenkontingenten in so viele Staaten dieser Erde halte ich für ein sinnloses Unterfangen.

@09:13 Uhr von Bln222

Nun was soll man da sagen, ein Land das seit Jahrzehnten sich nicht eigenständig versorgen kann und riesige Geldsummen verschlungen hat. Ich erinnere mich noch an den Siegeszug der Taliban vor kurzen. Eine nennenswerte Gegenwehr aus der Bevölkerung gab es nicht. Uns wurde das Ganze so dargestellt, das das größte Ziel die Flucht war. Doch wer soll das Land verändern. Der Westen konnte das nicht und alle davor auch nicht. Entweder die Afghanen machen das jetzt selbst oder es ist nicht gewollt. Dann muss man allerdings auch damit leben, wie die Situation jetzt ist. 

woher wissen sie das? Waren sie schon einmal in Aghanistan oder haben sie mit Flüchtlingen gesprochen, oder ist es nur von hören und sagen?

War das nicht zu erwarten?

Von den Ankündigungen der Taliban keine Verfolgungen zu betreiben, die Menschen-, vor allem Frauenrechte zu wahren, Medizinische- und Schulversorgung sicher zu stellen u.v.m. ist schon gleich nach Machtübernahme nicht viel übrig geblieben. Hilfsorganisationen werden, falls sie überhaupt geduldet werden, behindert oder ihrer Hilfsmittel beraubt um den selbst in sich uneinigen Taliban und deren Angehörigen zugespielt zu werden. Korruption, unbeschreibliche Inflation sowie eine kaum noch vorhandene Wirtschaft geben dem Land den Rest.

Unter diesen Voraussetzungen ist die Verweigerung tiefgreifender Hilfen fast schon logisch. Der Strom einer Hilfe kann weder kontrolliert noch beeinflusst werden. Die Taliban leiten sie so um, wie es in ihrem, und nur ihrem, Interesse ist. Menschenleben ignorieren sie ebenso wie manch anderer Kriegsfürst: sie sind Mittel zum Zweck, nicht mehr.

Die Welt hat zzt. andere Sorgen: Krieg, Klima, Wirtschaftskrisen, Inflation ... und Afghanistan ist weit weg ... 

@09:13 Uhr von Bln222

Nun was soll man da sagen, ein Land das seit Jahrzehnten sich nicht eigenständig versorgen kann und riesige Geldsummen verschlungen hat. Ich erinnere mich noch an den Siegeszug der Taliban vor kurzen. Eine nennenswerte Gegenwehr aus der Bevölkerung gab es nicht. Uns wurde das Ganze so dargestellt, das das größte Ziel die Flucht war. Doch wer soll das Land verändern. Der Westen konnte das nicht und alle davor auch nicht. Entweder die Afghanen machen das jetzt selbst oder es ist nicht gewollt. Dann muss man allerdings auch damit leben, wie die Situation jetzt ist. 

Danke, sehe ich genauso! Aber leider wird es immer wieder ein paar “Macher“ geben, die Ihre/unsere Ansichten nicht wahr haben wollen. Und dann gibt es in dem Land ja wohl auch viele hoch interessante Ressourcen und noch mehr Interessen dafür, was wohl einer der eigentlichen Ursachen für das vielschichtige “Engagement“ der Weltmächte dort war und ist, oder?

@09:13 Uhr von Bln222

Nun was soll man da sagen, ein Land das seit Jahrzehnten sich nicht eigenständig versorgen kann und riesige Geldsummen verschlungen hat. Ich erinnere mich noch an den Siegeszug der Taliban vor kurzen. Eine nennenswerte Gegenwehr aus der Bevölkerung gab es nicht. Uns wurde das Ganze so dargestellt, das das größte Ziel die Flucht war. Doch wer soll das Land verändern. Der Westen konnte das nicht und alle davor auch nicht. Entweder die Afghanen machen das jetzt selbst oder es ist nicht gewollt. Dann muss man allerdings auch damit leben, wie die Situation jetzt ist. 

Bei den Berichten wird nie von Mehrheiten gesprochen, immer nur von Gruppen die nicht mit dem Leben der dort geltenden Regeln klarkommen.

Genau wie einst in Syrien, die dortige Opposition die vom "Westen" unterstützt wurde war absolut in  der Minderheit und dem IS zugetan. 

Der "Westen" kann die Wellt nicht so verändern wie es ihm passt, aber aufwiegeln das geht.

Die Menschen in Afghanistan haben jetzt gar nichts mehr

weil ein von Trump „eingefädelter“ Deal mit machtgierigen Terroristen von der Nachfolgeregierung stur „durchgezogen“ wurde.

Dabei hatten sie vorher (offensichtlich) wenigstens etwas. Auch weil die Taliban in den Anfangsjahren mithilfe der Zivilbevölkerung durchaus zurückgedrängt und insbesondere auch den Frauen und Mädchen neue Chancen eröffnet werden konnten. Die aus „politischen Gründen“ wieder zunichte gemacht wurden.

@09:13 Uhr von Bln222

Nun was soll man da sagen, ein Land das seit Jahrzehnten sich nicht eigenständig versorgen kann und riesige Geldsummen verschlungen hat. Ich erinnere mich noch an den Siegeszug der Taliban vor kurzen. Eine nennenswerte Gegenwehr aus der Bevölkerung gab es nicht. Uns wurde das Ganze so dargestellt, das das größte Ziel die Flucht war. Doch wer soll das Land verändern. Der Westen konnte das nicht und alle davor auch nicht. Entweder die Afghanen machen das jetzt selbst oder es ist nicht gewollt. Dann muss man allerdings auch damit leben, wie die Situation jetzt ist. 

Und diese Lebensmittel kommen noch von Hilfsorganisationen. Nur von Religion alleine bekommen die Taliban IHRE Bevölkerung nicht satt. Wann werden sie das begreifen?

Wenn man sich die Geschichte

von Afghanistan anschaut, dann gab es durchaus Fasen in der Geschichte in denen es um einiges besser war.

Das war bevor 1979 Die Russen bzw. die Sowjets ist einmarschiert sind.

Afghanistan ist ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig es ist für die Menschen im Land, dass die Macht nicht in falsche Hände kommt.

Auch wenn es im Moment weit entfernt ist und absolut nicht danach aussieht, ist es nicht ausgeschlossen, dass es in Deutschland auch einmal so kommen kann.

Deshalb immer wachsam sein und bei der Wahl gut überlegen.

Im Artikel

steht ja, das Land war vorher schon so.

" Schon vor ihrer Machtübernahme war die Republik Afghanistan ohne Hilfe aus dem Ausland kaum überlebensfähig. "

Also was hat man eigentlich erwartet, die Bürger wussten doch was kommt, so lange Geld floss, war alles gut, jetzt sind die Truppen weg, und die Einnahmen auch.

Und wer wie im Artikel, für die Gegenseite gearbeitet hat, der hat natürlich bei einem Wechsel ein Problem, ist auch in anderen Regionen der Welt so, hier trifft es natürlich die ganze Bevölkerung.

Natürlich ist das alles ganz schlimm, wie soll die Lösung denn aussehen, geht doch nur von innen zu machen.

@09:31 Uhr von pemiku

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

 

Sie erzählen da eine Menge Unsinn:

 

Afghanistan wurde unter Mohammed Zahir Schah von 1933 bis in die 70er von der konstitutionellen Monarchie in Richtung Demokratie entwickelt und das ganz ohne "Verordnung" durch den Westen.

Wahlen, ein Zwei-Kammern-Parlament, Emanzipation der Frauen bis hin zum Frauenwahlrecht waren die (ebensowenig wie im "Westen" unumstrittenen) Fortschritte in dieser Zeit.

Danach kamen zwei, von der UdSSR gestützte "Revolutionen" und 1979 der Einmarsch der Sowjets.

 

Erst das ermöglichte den Aufstieg der Taliban.

Die grosse Mehrheit, der afghanischen Bevölkerung denkt weit fortschrittlicher und wird von den Taliban mit Gewalt in deren System gezwungen.

 

@09:31 Uhr von pemiku

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

Gegen gezielte Terrorbekämpfung ist ja nichts einzuwenden; aber die Entsendung von Truppenkontingenten in so viele Staaten dieser Erde halte ich für ein sinnloses Unterfangen.

Seit 2004 hatten die "Aufgeschlossenen des Landes" Zeit, geschützt vor dem "mittelalterlichem Niveau" ein für sie geeignetes System zu etablieren und zu stabilisieren. Fast 20 Jahre. Selbst wenn keine "verordnete" Demokratie daraus geworden wäre - aber so gar keine Resistenz gegen das "mittelalterliche Niveau"? Das ist als würde Deutschland straks zurück in den Nationalsozialismus fallen. Oder als hätten die Ukrainer die russische Armee tatsächlich mit Fahnen und Gesang begrüßt. Ich verstehe es ehrlich nicht.

@09:31 Uhr von pemiku

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

Gegen gezielte Terrorbekämpfung ist ja nichts einzuwenden; aber die Entsendung von Truppenkontingenten in so viele Staaten dieser Erde halte ich für ein sinnloses Unterfangen.

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Es gibt keine Arroganz des Westens, wir leben in der freiesten und sichersten Gesellschaft und wollen das andere auch so leben, das ist keine Arroganz.

Die Fehler die der Westen bei der Hilfe macht, wir denken das die Hilfebedürftigen das auch so wollen, nur mangelnde Bildung, fehlendes Demokratieverständnis und üble Menschen wie die Taliban verhindern das.

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Ziemlich unerfahren?

Die Emire und ihre Vasallen werden genügend Vorstellungen darüber haben, wie der Rest Reichtum in IHRE Taschen fließt. Ich vergleiche diese islamistischen Staaten mit der Situation in D um den 30-jährigen Krieg. Auch damals ging es kaum um Religion, das Kreuz wurde der Bevölkerung vorgehalten um eigene Macht und Reichtum durchzusetzen. Den "wahren Glauben" gibt es nicht, weder damals noch heute. Wer das behauptet, führt Anderes im Schilde! Man müsste Einblick in die Konten der Mullas haben, dann wär's wieder mal klar.

@09:35 Uhr von Jimi58

Nun was soll man da sagen, ein Land das seit ........... Dann muss man allerdings auch damit leben, wie die Situation jetzt ist. 

woher wissen sie das? Waren sie schon einmal in Aghanistan oder haben sie mit Flüchtlingen gesprochen, oder ist es nur von hören und sagen?

Die Problematik liegt wohl darin, dass die Afghanen keine homogene Masse im Sinne eines in sich geschlossenen Volkskörpers sind, sondern ein Sammelsurium von verschiedenen Stämmen, Fraktionen und Gemeinschaften sind. Damit gibt es zum Teil völlig unterschiedliche Interessen. Durchgesetzt, nicht auf dem demokratischen Weg sondern mit der Waffe in der Hand, hat sich der konservative Teil der Gesellschaft. Die progressiveren Städter wollten offensichtlich nicht für ihre Werte kämpfen und sterben. Im Nachgang nun so zu tun, als hätten wir im Westen irgendwelche Verpflichtungen ist ein wenig lächerlich! Primär hätten es jene Teile von Afghanistan, die sich nun beklagen, selber in der Hand gehabt!

Gescheiterte Politik

Nachdem wir mit Gewalt so wenig erreicht haben wir die Soviets damals (man erinnere sich in dem Zusammenhang wer die Islamisten bewaffnet und ausgebildet hat) kommt jetzt wieder die ,,diese Länder sind rückständig und haben keine Hilfe verdient"-Schiene bei vielen im Westen durch.

In meinen Augen wäre ,,Wandel durch Handel" angesagt. Wir sollten versuchen uns die Feinde die wir nicht besiegen können zu Freunden zu machen. Eine Integration der Taliban in die internationale Gemeinschafz würde dazu führen, dass sie mal was zu verlieren hätten wenn von ihrem Land aus Terroristen operieren. Zudem würde das vermutlich zu einer langsamen Annäherung an westliche Kultur und Werte führen (unter der Vorraussetzung wir leben wirklich in der besten aller denkbaren Gesellschaften).

Aktuell sehe ich eher das wir China das Feld überlassen (die haben ein Interesse an einer stabilen region wegen ihrer neuen Seidenstraße) und die afghanischen Bauern dazu nötigen Cannabis anzubauen um Devisen zu generieren.

@09:48 Uhr von Raho59

Nun was soll man da sagen, .......... die Situation jetzt ist. 

Und diese Lebensmittel kommen noch von Hilfsorganisationen. Nur von Religion alleine bekommen die Taliban IHRE Bevölkerung nicht satt. Wann werden sie das begreifen?

Eigentlich hätten das nicht die Taliban begreifen sollen, sondern jene Kräfte aus der afghanischen Gesellschaft, die moderater sind. Nur waren die nicht bereit zu kämpfen, sondern damit beschäftigt, sich selber per Flucht oder mindestens die akkumulierten Vermögenswerte aus den Transferzahlungen aus dem Westen in Sicherheit zu bringen. Wer für seine Werte nicht kämpfen will, sollte sich nicht darüber beklagen, dass sie nicht gelebt werden!

Bei den Berichten wird nie…

Bei den Berichten wird nie von Mehrheiten gesprochen, immer nur von Gruppen die nicht mit dem Leben der dort geltenden Regeln klarkommen.

 

So wie in Deutschland zwischen 33 und 45, Da gab es ja auch Gruppen, die nicht mit dem „Leben der dort geltenden Regeln“ klar kamen.

 

Genau wie einst in Syrien, die dortige Opposition die vom "Westen" unterstützt wurde war absolut in  der Minderheit und dem IS zugetan. 

 

Das ist eine gewaltige Unwahrheit, die nur aus kompletter Unwissenheit geboren sein kann.

 

Allein schon Millionen Flüchtlinge, die nicht zurückkehren, sprechen eine andere Sprache.

 

Oder sind das Ihrer Meinung nach alles IS-Anhänger? Millionenstarke absolute Minderheit?

@09:40 Uhr von Emil67

...immer nur von Gruppen die nicht mit dem Leben der dort geltenden Regeln klarkommen.

Genau wie einst in Syrien, die dortige Opposition die vom "Westen" unterstützt wurde war absolut in  der Minderheit und dem IS zugetan. 

Der "Westen" kann die Wellt nicht so verändern wie es ihm passt, aber aufwiegeln das geht.

 

Auch hier ein ziemlicher Unsinn:

 

Zum Einen sind die, ohne Mitspracherecht oder Anhörung der Bevölkerung vom Regime aufgestellten "Regeln", von denen sie hier reden, weder für alle gültig, noch schützen sie die Menschen vor der Willkür des Staates.

 

Das führte im Zuge des arabischen Frühlings zu Protestbewegungen, die wiederum brutal unterdrückt wurden.

Der daraufhin beginnende Aufstand wurde von der Mehrheit getragen und von Teilen des Staatsapparats und des Militärs unterstützt, während Assad massiv von Putin unterstützt wurde.

Der IS nutzte diesen Konflikt, von aussen und unter Bekämpfung vieler aufständischer Gruppen, die Kontrolle über den Widerstand gegen Assad zu übernehmen.

 

Warum wurde in den 20 Jahren…

Warum wurde in den 20 Jahren westlichen Einsatzes keine funktionierende Lebensmittelproduktion aufgebaut? 
Und warum wurde über einen großen Mangel an Lebensmitteln bzw. deren Produktion in den letzten 20 Jahren nicht berichtet, als ausländische Soldaten angeblich Brunnen und Schulen für Mädchen gebaut haben? Mußten die Afghanen damals noch nicht essen? 
Mit den Milliardensummen aus dem Westen hätte das doch klappen können. 
Stattdessen konnten afghanische Politiker das Geld am Ende in großen Mengen mit Hubschraubern ausfliegen und machen sich jetzt ein schönes Leben am Golf.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen,

daß Afghanistan bis zum Einmarsch der Roten Armee ein beliebtes Reiseziel westlicher Touristen war, berühmt für die Freundlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner.

@10:12 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Die grosse Mehrheit, der afghanischen Bevölkerung denkt weit fortschrittlicher und wird von den Taliban mit Gewalt in deren System gezwungen.

Es gab eine afghanische Armee. Wo war sie, als die weit fortschrittliche Bevölkerung nach 20 Jahren wieder unter das System der Taliban gezwungen wurden? Auch die Ukraine soll gerade unter ein altes System gezwungen werden, da sieht man aber keine Soldaten weg- und überlaufen. Die Taliban allein können hier nicht das Problem sein. 

@10:13 Uhr von Tino Winkler

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Die Fehler die der Westen bei der Hilfe macht, wir denken das die Hilfebedürftigen das auch so wollen, nur mangelnde Bildung, fehlendes Demokratieverständnis und üble Menschen wie die Taliban verhindern das.

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Wie wollen Sie Demokratie importieren? Denken Sie an das Mittelalter bei uns .
Frauen durften z,B. erst seit 1919 hier wählen.
Bei Bildung gebe ich Ihnen Recht.
Die Taliban sind ein Produkt der dortigen Verhältnisse und wurden erst durch die USA als Sperspitze gegen die Russen groß gemacht.

Die Geschichte des Landes verstehen hilft  http://www.suedasien.info/laenderinfos/254.html

 

@10:13 Uhr von Tino Winkler

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

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Es gibt keine Arroganz des Westens, wir leben in der freiesten und sichersten Gesellschaft und wollen das andere auch so leben, das ist keine Arroganz.

Die Fehler die der Westen bei der Hilfe macht ... nur mangelnde Bildung, fehlendes Demokratieverständnis und üble Menschen wie die Taliban verhindern das.

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Wer, wie die USA und sämtliche NATO-Länder, inklusive Dtl., 20 Jahre Krieg und Besatzung mit eingesetzter afghanischer Marionetten-Regierung über Afghanistan gebracht hat, ist voll und ganz für den jetzigen Zustand dieses Landes verantwortlich. Wer auch sonst nach über 20 Jahren !

 

Es heißt doch immer, jedes…

Es heißt doch immer, jedes Volk hätte die Regierung, die es verdient, oder?

Nun, der Westen hat versucht, dem Volk zu einer zivilisierten Demokratie zu verhelfen, es war aber wohl irgendwie nicht gewollt.

Wenn man bedenkt, welch blühendes Land Afghanistan (mit viel deutscher Hilfe) im 19. Jahrhundert mal war und Kabul als Paris des Ostens galt. Ein Trauerspiel.

@10:21 Uhr von Daniel Schweizer

Nun was soll man da sagen, .......... die Situation jetzt ist. 

Und diese Lebensmittel kommen noch von Hilfsorganisationen. Nur von Religion alleine bekommen die Taliban IHRE Bevölkerung nicht satt. Wann werden sie das begreifen?

Eigentlich hätten das nicht die Taliban begreifen sollen, sondern jene Kräfte aus der afghanischen Gesellschaft, die moderater sind. Nur waren die nicht bereit zu kämpfen, sondern damit beschäftigt, sich selber per Flucht oder mindestens die akkumulierten Vermögenswerte aus den Transferzahlungen aus dem Westen in Sicherheit zu bringen. Wer für seine Werte nicht kämpfen will, sollte sich nicht darüber beklagen, dass sie nicht gelebt werden!

Bin ich ja weitgehend bei Ihnen. Aber nun sind die Taliban an der Macht und damit in der Verantwortung. Das sie dazu nicht in der Lage sind war uns vielleicht klar. 

Vielleicht entsteht durch diese Situation aus dem Inneren der Wunsch nach Veränderung. War ja mit "Hilfe aus dem Westen" nicht so ausgeprägt.

Satire?

Ihr Ehemann hatte einen Job beim Geheimdienst in der ehemaligen Regierung.(...)

Dabei ist Shahr-e Naw ein sehr schicker Kiez: Mit Boutiquen, klimatisierten Einkaufszentren und teuren Supermärkten mit Lebensmitteln aus dem Ausland. Es gibt sie noch, diese Läden, nur jetzt sind sie meist gähnend leer. Auch Farzana ging hier gerne shoppen.(...)

Die Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers kann jetzt nicht mehr in teuren, klimatisierten Boutiquen und Supermärkten shoppen? "Jetzt haben wir gar nichts mehr". Ist der Artikel Satire?

Ich finde es bezeichnend

und begreife es durchaus als ein Zeichen von westlicher Überheblichkeit, wie Menschen, die nicht einmal Wikipediawissen über Afghanistan haben, sich anmaßen, über dieses Land und seine Menschen zu urteilen. Eine Respektlosigkeit.

 

Einer der Schlüssel zum Verständnis ist, daß es ein Land Afghanistan eigentlich nie gab, geschweige denn eine afghanische Nation.

 

Es handelt sich um ein künstliches Gebilde, geschaffen von Kolonialmächten, darunter auch das Zarenreich.

 

Ein fundamentaler Unterschied zur Ukraine, die hier ja gern als Vergleich bemüht wird.

@10:12 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 
Afghanistan wurde unter Mohammed Zahir Schah von 1933 bis in die 70er von der konstitutionellen Monarchie in Richtung Demokratie entwickelt und das ganz ohne "Verordnung" durch den Westen.

Wahlen, ein Zwei-Kammern-Parlament, Emanzipation der Frauen bis hin zum Frauenwahlrecht waren die (ebensowenig wie im "Westen" unumstrittenen) Fortschritte in dieser Zeit.

Danach kamen zwei, von der UdSSR gestützte "Revolutionen" und 1979 der Einmarsch der Sowjets.

 

Erst das ermöglichte den Aufstieg der Taliban.

 

Soweit richtig - aber zum Schluss ein paar Ungenauigkeiten:

Die "Stammeskrieger" haben durch die Aufrüstung des Westens die Sowjets zurück gedrängt - die "Koranschüler" aka Taliban gab es damals noch gar nicht als Organisation - da waren sie noch Kinder von Flüchtlingen in Lagern

diese traten erst auf den Plan als die "Stammeskrieger" sich in einem blutigen Bürgerkrieg gegenseitig bekämpften und beendeten diesen.

Somit hatte sie zunächst sogar die Unterstützung der Bevölkerung!

@10:12 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

 

Sie erzählen da eine Menge Unsinn:

Die grosse Mehrheit, der afghanischen Bevölkerung denkt weit fortschrittlicher und wird von den Taliban mit Gewalt in deren System gezwungen.

Umso mehr muss man sich fragen, wieso die Taliban sooo einfach wieder die Herrschaft über die Mehrheit dieses so fortschrittlichen Volkes erlangen konnten. Trumps "deal" (was war das überhaupt ?) hin oder her. Sorry, aber dieses Volk hat nicht die geringste Gegenwehr geleistet und die Taliban verfügten ja nun nicht über ein Riesenheer. Ich versteh' es nicht. Was soll man tun ? Nochmal 20 Jahre und unzählbare Gelder liefern ? 

Vllt erbarmt sich ja China.

 

 

@10:31 Uhr von fathaland slim in

daß Afghanistan bis zum Einmarsch der Roten Armee ein beliebtes Reiseziel westlicher Touristen war, berühmt für die Freundlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner.

Das ist gut und gern möglich (ich bin zu jung, um das einzuschätzen), jedoch erinnert mich das Erinnern an Zeiten von vor über 40 Jahren immer an meinen Psychotherapeuten: Wollen wir in der Vergangenheit rumstochern oder wollen zusehen, wie wir die Gegenwart rocken? Wenn überhaupt, müssten sich nicht auch noch genügend Afghanen selbst an diese Zeiten erinnern und sie sich zum Anreiz nehmen, nach all den Jahren des Chaos daran anzuschließen? 

@09:31 Uhr von pemiku

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

Gegen gezielte Terrorbekämpfung ist ja nichts einzuwenden; aber die Entsendung von Truppenkontingenten in so viele Staaten dieser Erde halte ich für ein sinnloses Unterfangen.

 

Artikel nicht gelesen? In der Zeit, in der es die "vom arroganten Westen verordnete Demokratie" gab, ging es den Menschen dort vergleichsweise gut.

 

Es urteilt sich eben leicht über andere, wenn man "im arroganten Westen" auf dem bequemen Sofa sitzen kann und sich keine Gedanken darüber machen muss, wo man die nächste Mahlzeit herbekommt, stimmt's?

 

@10:18 Uhr von Daniel Schweizer

Primär hätten es jene Teile von Afghanistan, die sich nun beklagen, selber in der Hand gehabt!  Zitat-Ende

Hm, Hm, warum waren "wir" dort und haben die Einheimischen dran gehindert ?   Warum "müssen" wir immer US-Politik machen ?

Warum "wissen wir stets besser" ...wie andre besser tun sollten ?

Warum wollen wir andere stets zwingen, nach unserem Unverstand zu leben ?  Warum bringen wir nie =>Freiheit ?

 

10:31 Uhr von fathaland slim…

10:31 Uhr von fathaland slim

 

//Ich möchte noch einmal darauf hinweisen,

daß Afghanistan bis zum Einmarsch der Roten Armee ein beliebtes Reiseziel westlicher Touristen war, berühmt für die Freundlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner.//

 

Und damals liefen auch "die Frauen nicht bis zur Unkenntlichkeit vermummt" durch die Städte. Das war ein richtig fortschrittlicher Staat.

 

Daher stelle ich mir auch die Frage, was da denn so schief gelaufen ist.

 

 

@10:40 Uhr von rr2015

Die Taliban sind ein Produkt der dortigen Verhältnisse und wurden erst durch die USA als Sperspitze gegen die Russen groß gemacht.

 

Die alte, falsche Leier...die Taliban gibt's erst seit Mitte der 90-er...überwiegend hervorgegangen aus den von Sowjets "erzeugten" Waisenkindern, die in pakistanischen Koranschulen ideologisch gedrillt wurden.

Von den USA unterstützt wurden Mudjaheddin, die später in der sogenannten "Nordallianz" aufgingen und GEGEN die Taliban kämpften.

@10:43 Uhr von wolf 666

Wer, wie die USA und sämtliche NATO-Länder, inklusive Dtl., 20 Jahre Krieg und Besatzung mit eingesetzter afghanischer Marionetten-Regierung über Afghanistan gebracht hat, ist voll und ganz für den jetzigen Zustand dieses Landes verantwortlich. Wer auch sonst nach über 20 Jahren !

 

Dann ist doch alles paletti. Die von Ihnen offenbar bevorzugten Taliban haben doch nun freie Hand, das von NATO und UN geschundene Afghanistan in ein blühendes Paradies zu verwandeln.

10:43, wolf 666

Wer, wie die USA und sämtliche NATO-Länder, inklusive Dtl., 20 Jahre Krieg und Besatzung mit eingesetzter afghanischer Marionetten-Regierung über Afghanistan gebracht hat, ist voll und ganz für den jetzigen Zustand dieses Landes verantwortlich. Wer auch sonst nach über 20 Jahren !

 

Interessant, wie beharrlich die Freunde Wladimirs des Großen beharrlich die Rolle der UdSSR in Afghanistan ausblenden. Bevor die sich dort einmischte, war das Land ein fundamental anderes.

 

Auch wenn Sie es nicht gern hören, aber damit fing das ungeheure Elend an.

@10:35 Uhr von Anita L.

Die grosse Mehrheit, der afghanischen Bevölkerung denkt weit fortschrittlicher und wird von den Taliban mit Gewalt in deren System gezwungen.

Es gab eine afghanische Armee. Wo war sie, als die weit fortschrittliche Bevölkerung nach 20 Jahren wieder unter das System der Taliban gezwungen wurden? Auch die Ukraine soll gerade unter ein altes System gezwungen werden, da sieht man aber keine Soldaten weg- und überlaufen. Die Taliban allein können hier nicht das Problem sein. 

Ich wollte soeben ähnliches posten. Gebe Ihnen absolut recht. Ein Widerstand kann nur von innen kommen. Sie hatten ihre Chance. Leider haben sie sie nicht genutzt. Ich sehe DEU/Europa weder in der (moralischen) Pflicht, noch in der realistischen Chance dort massgeblich etwas zu ändern. Ich finde, es gibt genügend Baustellen um die sich die Politik Europas zu kümmern hat.

 

Was soll das

Die Taliban wurden durch die USA massiv gefördert und  damit wurde Ihnen zu heutiger Stärke und Position verholfen,  also ganz klar ein Produkt des sog. Wertewestens. Wenn also darüber geklagt wird bitte auch den eigentlichen Verursacher benennen

Der "rechte" Glaube macht "selig"

Bei uns in der Kirche erzählt man doch die rührende Geschichte vom "Gesang der Jünglinge im Feuerofen". Und so wird der "rechte" Glaube den Afghanen eine Hilfe sein! (Sarkasmus Ende)

.

Wir waren 20 Jahre lang festen Glaubens, das Beste für die Afghanen zu tun, nun verfahren die Taliban nach dem gleichen Rezept. Stellt sich mir die Frage, wie all die "Gläubigen" das komkrete Elend der normalen Menschen immer wieder übersehen können?

@10:46 Uhr von r.wacker

Es heißt doch immer, jedes Volk hätte die Regierung, die es verdient, oder?

Nun, der Westen hat versucht, dem Volk zu einer zivilisierten Demokratie zu verhelfen, es war aber wohl irgendwie nicht gewollt.

Wenn man bedenkt, welch blühendes Land Afghanistan (mit viel deutscher Hilfe) im 19. Jahrhundert mal war und Kabul als Paris des Ostens galt. Ein Trauerspiel.

19. Jahrhundert? In der Kaiserzeit?

Ich weiss nicht wo sie ihre Ansichten herhaben - es hat aber nix mit der historischen Realität zu tun.

Und wenn Sie auf die 1960er Jahren anspielen (20. Jahrhundert) - da konkurrierten zwei Staaten um den Einfluss aufs Land -> die SU und die USA

Paris des Ostens? Weil in der kleine priviligierte Oberschicht sich die Frauen wie im Westen kleideten und in Nachtclubs Rauchten und Alkohol tranken?

Aber der Rest - 95% der Bevölkerung - in bitterer Armut lebten...

..und genau wegen diesen extremen Unterschieden kam es überhaupt zum Sturz des Königs durch die Kommunisten im Militär!

Für mich ist die Sache ganz einfach

Für mich ist die Sache ganz einfach. Die sollen sehen wie Sie klarkommen, Punkt. Thema beendet.

Afghanistan unter den Taliban: "Jetzt haben wir gar nichts mehr"

Woher auch.

Die sogenannten Taliban, sind keine homogene Einheit, sondern ein Sammelsurium, aus ethnischen Gruppierungen und Stämmen, die sich tlw. seit Jahrhunderten bekämpfen.

Dabei werden Fraktionrn gebildet, die sich die Macht aneignen und wenige Jahre später gibt es ganz andere Zusammenschlüsse.

Wie soll man solch feudalen Strukturen helfen können?

@10:35 Uhr von Anita L.

Die grosse Mehrheit, der afghanischen Bevölkerung denkt weit fortschrittlicher und wird von den Taliban mit Gewalt in deren System gezwungen.

Es gab eine afghanische Armee. Wo war sie, als die weit fortschrittliche Bevölkerung nach 20 Jahren wieder unter das System der Taliban gezwungen wurden? Auch die Ukraine soll gerade unter ein altes System gezwungen werden, da sieht man aber keine Soldaten weg- und überlaufen. Die Taliban allein können hier nicht das Problem sein. 
 

Das Problem war die Regierung von Afghanistan.

Das ist auch der wesentliche Unterschied zur Ukraine.

In Afghanistan ist die Regierung davon gelaufen.

In der Ukraine nicht.

 

@10:43 Uhr von wolf 666 - Verpasste Chance

 
Wer, wie die USA und sämtliche NATO-Länder, inklusive Dtl., 20 Jahre Krieg und Besatzung mit eingesetzter afghanischer Marionetten-Regierung über Afghanistan gebracht hat, ist voll und ganz für den jetzigen Zustand dieses Landes verantwortlich. Wer auch sonst nach über 20 Jahren !

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Genau. Und  die Russen, die das gleiche versucht haben, werden in der Aufzählung nicht erwähnt. Könnte ja irgendwie störend sein.

Und ohne die Amis, die NATO, die Deutschen könnte Afghanistan ein ähnliches Land sein wie Schweden oder die Schweiz. Garantiert. Völlig ohne Zweifel.  Dafür gibt es ja jede Menge Beispiele. Also z.B. Pakistan, Libanon, Syrien und andere lebenswerte Länder, die sich von den Amis nichts gefallen lassen.

 

 

@09:48 Uhr von Raho59

>>"Und diese Lebensmittel kommen noch von Hilfsorganisationen. Nur von Religion alleine bekommen die Taliban IHRE Bevölkerung nicht satt. Wann werden sie das begreifen?"<<

.

Lebten in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts so 7 Mio. Afghanen dort, so sind es heute circa. 32 Mio.

 

Mir tun einfach die

hungernden Menschen dort leid und die unterdrückten und Gewalt ausgelieferten Frauen und Mädchen. 

 

@10:59 Uhr von Miauzi

@10:12 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

(...)

 

Danach kamen zwei, von der UdSSR gestützte "Revolutionen" und 1979 der Einmarsch der Sowjets.

 

Erst das ermöglichte den Aufstieg der Taliban.

 

Soweit richtig - aber zum Schluss ein paar Ungenauigkeiten:

Die "Stammeskrieger" haben durch die Aufrüstung des Westens die Sowjets zurück gedrängt - die "Koranschüler" aka Taliban gab es damals noch gar nicht als Organisation - da waren sie noch Kinder von Flüchtlingen in Lagern

diese traten erst auf den Plan als die "Stammeskrieger" sich in einem blutigen Bürgerkrieg gegenseitig bekämpften und beendeten diesen.

Somit hatte sie zunächst sogar die Unterstützung der Bevölkerung!

 

So ist es. Danke für die Ergänzung. Wobei es in diesem Zusammenhang auch interessant ist, die Rolle Pakistans zu beleuchten. Sowohl beim Aufstieg der Taliban als auch bei ihrer erneuten Machtübernahme.

 

Vielen Dank übrigens für Ihren Hinweis auf „Wie der Stahl gehärtet wurde“ vor ein paar Tagen. Da hatte ich eine Bildungslücke 

@10:52 Uhr von Tarek94

Ihr Ehemann hatte einen Job beim Geheimdienst in der ehemaligen Regierung.(...)

Dabei ist Shahr-e Naw ein sehr schicker Kiez: Mit Boutiquen, klimatisierten Einkaufszentren und teuren Supermärkten mit Lebensmitteln aus dem Ausland. Es gibt sie noch, diese Läden, nur jetzt sind sie meist gähnend leer. Auch Farzana ging hier gerne shoppen.(...)

Die Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers kann jetzt nicht mehr in teuren, klimatisierten Boutiquen und Supermärkten shoppen? "Jetzt haben wir gar nichts mehr". Ist der Artikel Satire?

Man könnte es glauben. Aber deutlicher hätte man das Versagen der Besatzungsmächte nicht  vorführen können warum man gescheitert ist. Man hat ohne Rücksicht auf die tatsächlichen und kulturellen Gegenheit agiert und eine bestimmte Klientel fettgezüchtet die keinen Rückhalt im Volk hatte.

 

@10:35 Uhr von Anita L.

Die grosse Mehrheit, der afghanischen Bevölkerung denkt weit fortschrittlicher und wird von den Taliban mit Gewalt in deren System gezwungen.

Es gab eine afghanische Armee. Wo war sie, als die weit fortschrittliche Bevölkerung nach 20 Jahren wieder unter das System der Taliban gezwungen wurden? Auch die Ukraine soll gerade unter ein altes System gezwungen werden, da sieht man aber keine Soldaten weg- und überlaufen...

 

Wie so oft übergehen sie (mit Absicht) wichtige Unterschiede.

 

Die Afghanische Armee stand gegen einen Feind, dem sie ohne Unterstützung auf Dauer kaum gewachsen war und ihre Unterstützer zogen nicht zu gerade ab, sondern liessen auch noch verlautbaren, dass sie mit der Niederlage der afghanischen Armee innerhalb weniger Wochen oder Monate rechneten.

Nicht sehr motivierend.

 

Die Ukrainische Armee bekommt massive Unterstützung und verhinderte schon 2014 erfolgreich die Eroberung eines Landkorridors zur Krim durch russische Söldner und "grüne Männchen".

 

@11:04 Uhr von NH278

Die Arroganz des Westens, der immer wieder glaubt, Demokratie "verordnen" zu können, hat alle Aufgeschlossenen des Landes in Lebensgefahr gebracht und Vielen sogar das Leben gekostet.

Wann begreifen wir endlich, dass ein Großteil der islamischen Staaten auf dem Niveau unserer mittelalterlichen Kreuzzüge sind?

Gegen gezielte Terrorbekämpfung ist ja nichts einzuwenden; aber die Entsendung von Truppenkontingenten in so viele Staaten dieser Erde halte ich für ein sinnloses Unterfangen.

 

Artikel nicht gelesen? In der Zeit, in der es die "vom arroganten Westen verordnete Demokratie" gab, ging es den Menschen dort vergleichsweise gut.

 

Es urteilt sich eben leicht über andere, wenn man "im arroganten Westen" auf dem bequemen Sofa sitzen kann und sich keine Gedanken darüber machen muss, wo man die nächste Mahlzeit herbekommt, stimmt's?

 

Im Artikel ist nicht die Rede von "den Menschen dort", sondern von der Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers? Artikel nicht gelesen? ;)

@10:55 Uhr von fathaland slim

und begreife es durchaus als ein Zeichen von westlicher Überheblichkeit, wie Menschen, die nicht einmal Wikipediawissen über Afghanistan haben, sich anmaßen, über dieses Land und seine Menschen zu urteilen. Eine Respektlosigkeit.

 

Einer der Schlüssel zum Verständnis ist, daß es ein Land Afghanistan eigentlich nie gab, geschweige denn eine afghanische Nation.

 

Es handelt sich um ein künstliches Gebilde, geschaffen von Kolonialmächten, darunter auch das Zarenreich.

 

Ein fundamentaler Unterschied zur Ukraine, die hier ja gern als Vergleich bemüht wird.

Vorher haben sie noch die Gastlichkeit der Menschen des "künstlichen Gebildes" gelobt.

Menschenrechtsverletzungen sind immer und überall Menschenrechtsverletzungen. Sollte das westliche Arroganz sein, dann kann ich mit dem Vorwurf leben. 

 

@10:59 Uhr von Miauzi @10:12 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineM

 (@09:31 Uhr von pemiku):
Afghanistan wurde unter Mohammed Zahir Schah von 1933 bis in die 70er von der konstitutionellen Monarchie in Richtung Demokratie entwickelt und das ganz ohne "Verordnung" durch den Westen.

Wahlen, ein Zwei-Kammern-Parlament, Emanzipation der Frauen bis hin zum Frauenwahlrecht waren die (ebensowenig wie im "Westen" unumstrittenen) Fortschritte in dieser Zeit.

Danach kamen zwei, von der UdSSR gestützte "Revolutionen" und 1979 der Einmarsch der Sowjets.

 

Erst das ermöglichte den Aufstieg der Taliban.

 

Soweit richtig - aber zum Schluss ein paar Ungenauigkeiten:

...

 

Ich bitte um Entschuldigung für die Grenzen, die einem die 1000 Zeichen hier setzen.

 

Selbstverständlich muss man auch die Fehler im Auge haben, die von den USA bei der Wahl ihrer "Meines-Feindes-Feinde"-Freunde gemacht wurden.

 

Da pemiku aber Afghanistan als generell rückständig und nicht demokratiefähig hinstellt, ist es mir wichtiger, die Gründe für das Ende der afghanischen Demokratiebewegung zu zeigen.

@Am 09. August 2022 - 11:23…

@Am 09. August 2022 - 11:23 Uhr von eine_anmerkung.

„Für mich ist die Sache ganz einfach

Für mich ist die Sache ganz einfach. Die sollen sehen wie Sie klarkommen, Punkt. Thema beendet.“

Für Deutschland ein sehr mutiger Standpunkt! Wieviele “kritisch“ Gegenmeinungen haben Sie darauf erhalten?

@10:18 Uhr von Daniel Schweizer

 Die progressiveren Städter wollten offensichtlich nicht für ihre Werte kämpfen und sterben. Im Nachgang nun so zu tun, als hätten wir im Westen irgendwelche Verpflichtungen ist ein wenig lächerlich! Primär hätten es jene Teile von Afghanistan, die sich nun beklagen, selber in der Hand gehabt!

Wenn man ehrlich ist muss man zugeben, daß es hier im Falle eines bewaffneten Konfliktes höchstwahrscheinlich nicht anders sein wird. Oder denken Sie wirklich, die "progessiven Städter" würden sich im Verteidigungsfall freiwillig zur Bundeswehr melden und die Republik verteidigen? Und die Bereitschaft der restlichen Bevölkerung die "progessiven Städter" unter Einsatz des eigenen Lebens zu verteidigen sehe ich ebenfalls nicht.

@BildDirEin @fathaland slim

Wie so oft übergehen sie (mit Absicht) wichtige Unterschiede.

So, mach ich das? Nein, ich ich betrachte zwei recht parallel verlaufende militärische Aktionen und frage mich, wie die so unterschiedlich verlaufen können.

Auch zur Ukraine sind viele der Ansicht, dass sie keine Chance haben, dennoch verteidigen sie sich mit Händen und Füßen (wir erinnern uns, wie lange es gedauert hat bis zur ersten  Unterstützung durch Waffen). Und 

Bei der afghanischen Armee, in den letzten Jahren militärisch ausgebildet und vom "Westen" ausgerüstet, war quasi von Anfang an keine nennbare Gegenwehr zu erkennen - erst dadurch kam es überhaupt zu der Einschätzung, dass sie keine Chance hätten.

Künstlich geschaffen sind so einige Staaten; die es dennoch schaffen, ein innenpolitisches Gleichgewicht zu schaffen - das Argument ist nicht besonders überzeugend. Noch dazu, da Afghanistan ja offenbar vor 1980 schon einmal funktioniert hat. Und wenn Sie sich daran erinnern, sollten es die Afghanen dann nicht auch?

Jetzt haben wir gar nichts mehr"

Logisch.
Wer nicht kämpft, so wie die Ukraine, der hat immer verloren.

Die Menschen hätten in den 20 Jahren lernen müssen das Demokratie, Frieden, Freiheit und Wohlstand kein Geschenk ist sondern durch eigen harte arbeite und erhalten werden müssen.

Das hat der Westen versäumt klar und deutlich zu machen.

@11:35 Uhr von Tarek94

Im Artikel ist nicht die Rede von "den Menschen dort", sondern von der Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers? Artikel nicht gelesen? ;)

 

Und um einem Taxifahrer sowie im weiteren Sinne um ein komplettes Stadtviertel, in dem es den Menschen offenbar unter "der verordneten Demokratie des arroganten Westens" deutlich besser ging als jetzt nach der Befreiung von den bösen Besatzern. Artikel nicht gelesen?

@Naturfreund064

Das Problem war die Regierung von Afghanistan.

 

Das ist auch der wesentliche Unterschied zur Ukraine.

 

In Afghanistan ist die Regierung davon gelaufen.

 

In der Ukraine nicht.

Danke, das ist ein verständliches Argument. Ohne Unterstützung durch die eigene Regierung ist es schwer zu kämpfen.

@09:37 Uhr von Alphaworld1

Danke, sehe ich genauso! Aber leider wird es immer wieder ein paar “Macher“ geben, die Ihre/unsere Ansichten nicht wahr haben wollen. Und dann gibt es in dem Land ja wohl auch viele hoch interessante Ressourcen und noch mehr Interessen dafür, was wohl einer der eigentlichen Ursachen für das vielschichtige “Engagement“ der Weltmächte dort war und ist, oder?

Welche Mächte sollten das denn sein?

China und Russland haben selber genug Rohstoffe und der demokarische Westen könnte nut davon einen Nutzen haben wenn dort lange Frieden geben würde.

Also wer hat jetzt einen Vorteil ? Die Länder die Ihre eigenen Rohstoffe weiter zu hohen Preisen verkaufen wollen.

@12:43 Uhr von Tarek94

 Die progressiveren Städter wollten offensichtlich nicht für ihre Werte kämpfen und sterben. Im Nachgang nun so zu tun, als hätten wir im Westen irgendwelche Verpflichtungen ist ein wenig lächerlich! Primär hätten es jene Teile von Afghanistan, die sich nun beklagen, selber in der Hand gehabt!

Wenn man ehrlich ist muss man zugeben, daß es hier im Falle eines bewaffneten Konfliktes höchstwahrscheinlich nicht anders sein wird. Oder denken Sie wirklich, die "progessiven Städter" würden sich im Verteidigungsfall freiwillig zur Bundeswehr melden und die Republik verteidigen? Und die Bereitschaft der restlichen Bevölkerung die "progessiven Städter" unter Einsatz des eigenen Lebens zu verteidigen sehe ich ebenfalls nicht.

Das kommt wohl auf den Angreifer an, aber bei den aktuell überhaupt halbwegs potentiellen Aggressoren sehe ich das Problem weniger bei den "progressiven Städtern"... Und wer genau ist die "restliche Bevölkerung"? 

Ich frage

warum können die Männer fliehen aber für die Frauen ist es “zu gefährlich“. Ist es denn ungefährlicher langsam zu verhungern, jederzeit von jedem Mann geschlagen, getötet oder vergewaltigt werden zu können. Nicht mehr selbständig und nur vollzwangsverpackt rausgehen zu dürfen, damit sie ja nicht als Menschen, schon gar nicht als gleichwertige mit Meinung und Recht zu freiem Handeln erkennbar sind. Nein, Frauen dort sind überall gefährdet, ob sie fliehen oder nicht. Es ist eine billige Ausrede der Männer, die nur in der Denke entstehen kann, dass Frauen eben weniger wert sind und weniger Recht auf Leben und Freiheit haben und sich deswegen unter alles fügen müssen was Männer ihnen zumuten. Die allein flüchtenden Männer sind in der Denke nicht so wirklich wesentlich weiter als die Machthaber.

11:37, Einmal

 

@10:55 Uhr von fathaland slim

 

und begreife es durchaus als ein Zeichen von westlicher Überheblichkeit, wie Menschen, die nicht einmal Wikipediawissen über Afghanistan haben, sich anmaßen, über dieses Land und seine Menschen zu urteilen. Eine Respektlosigkeit.

 

Einer der Schlüssel zum Verständnis ist, daß es ein Land Afghanistan eigentlich nie gab, geschweige denn eine afghanische Nation.

 

Es handelt sich um ein künstliches Gebilde, geschaffen von Kolonialmächten, darunter auch das Zarenreich.

 

Ein fundamentaler Unterschied zur Ukraine, die hier ja gern als Vergleich bemüht wird.

 

Vorher haben sie noch die Gastlichkeit der Menschen des "künstlichen Gebildes" gelobt.

 

Und? Wo ist der Widerspruch?

 

Menschenrechtsverletzungen sind immer und überall Menschenrechtsverletzungen. Sollte das westliche Arroganz sein, dann kann ich mit dem Vorwurf leben

 

Was hat das mit dem zu tun, was ich schrieb?

@11:08 Uhr von ich1961

10:31 Uhr von fathaland slim

 

//Ich möchte noch einmal darauf hinweisen,

daß Afghanistan bis zum Einmarsch der Roten Armee ein beliebtes Reiseziel westlicher Touristen war, berühmt für die Freundlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner.//

 

Und damals liefen auch "die Frauen nicht bis zur Unkenntlichkeit vermummt" durch die Städte. Das war ein richtig fortschrittlicher Staat.

 

Daher stelle ich mir auch die Frage, was da denn so schief gelaufen ist.

 

 

 

Die Bezeichnung (ehemaliger) „fortschrittlicher Staat“ empfinde ich im Bezug auf Afghanistan bei aller Toleranz völlig deplatziert.

 

In meinen Augen verklären Sie beide hier einen quasi völlig im Mittelalter verankerten „Gottesstaat“ in dem Frauen und Mädchen (sorry, aber ist so) wie Dreck behandelt werden. Und da diese unbedingt als Jungfrau in die geplante, ihnen aufgezwungene Ehe gehen (man könnte auch einfach sagen „verkauft werden“) sollen, halten sich die Männer ganz gerne mehr oder weniger halbwüchsige Jungs als eine Art Lustsklaven.

@11:37 Uhr von Einmal

 

Es handelt sich um ein künstliches Gebilde, geschaffen von Kolonialmächten, darunter auch das Zarenreich.

Vorher haben sie noch die Gastlichkeit der Menschen des "künstlichen Gebildes" gelobt.

 

Wo ist denn da bitte der Widerspruch?

 

Die Konflikte in dem Land rühren, wie auch bei vielen anderen Ländern in der Region, daher, dass Kolonialmächte Grenzen wie mit einem Lineal gezogen haben und so zusammengehörige Volksgruppen getrennt und einander unterschiedliche Volksgruppen zu Landsleuten gemacht haben.

 

Das ändert aber nichts daran, dass die Menschen dort für ihre Gastfreundlichkeit bekannt sind.

Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

@12:40 Uhr von Alphaworld1

@Am 09. August 2022 - 11:23 Uhr von eine_anmerkung.

„Für mich ist die Sache ganz einfach

Für mich ist die Sache ganz einfach. Die sollen sehen wie Sie klarkommen, Punkt. Thema beendet.“

Für Deutschland ein sehr mutiger Standpunkt! Wieviele “kritisch“ Gegenmeinungen haben Sie darauf erhalten?

 

Sie mögen es mutig nennen, ich nenne es unterirdisch. Einer Entgegnung nicht wert.

11:35, Tarek94 @11:04 Uhr von NH278

Im Artikel ist nicht die Rede von "den Menschen dort", sondern von der Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers? Artikel nicht gelesen? ;)

 

Sie scheinen den Artikel lediglich oberflächlich überflogen zu haben. Lesen Sie ihn doch bitte noch mal, diesmal aber etwas gründlicher.

@12:54 Uhr von NH278

Im Artikel ist nicht die Rede von "den Menschen dort", sondern von der Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers? Artikel nicht gelesen? ;)

 

Und um einem Taxifahrer sowie im weiteren Sinne um ein komplettes Stadtviertel, in dem es den Menschen offenbar unter "der verordneten Demokratie des arroganten Westens" deutlich besser ging als jetzt nach der Befreiung von den bösen Besatzern. Artikel nicht gelesen?

Der Artikel beschreibt das Stadtviertel recht gut:

"Dabei ist Shahr-e Naw ein sehr schicker Kiez: Mit Boutiquen, klimatisierten Einkaufszentren und teuren Supermärkten mit Lebensmitteln aus dem Ausland."

Soll ich Ihrer Meinung nach jetzt Mitleid haben mit der afghanischen Oberschicht? Weil diese nicht mehr in schicken, klimatisierten Boutiquen shoppen gehehn kann?

@12:40 Uhr von Alphaworld1

@Am 09. August 2022 - 11:23 Uhr von eine_anmerkung:

Für mich ist die Sache ganz einfach. Die sollen sehen wie Sie klarkommen, Punkt. Thema beendet.“

Für Deutschland ein sehr mutiger Standpunkt! Wieviele “kritisch“ Gegenmeinungen haben Sie darauf erhalten?

 

@afd-Presseabteilung:

 

Witzig, wie sie sich gegenseitig Mut für das Aussprechen von Meinungen in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit attestieren.

 

Ich würde sagen, ihre Selbstüberschätzung übersteigt ihren Mut bei Weitem.

 

Mutig ist z.B. im russischen Fernsehen oder auf dem roten Platz ein Plakat hochzuhalten, das Putins Raubmord einen Krieg nennt.

 

Wir müssen mehr Spannungen beseitigen wollen !!

Das generelle Risiko für Kriegsausbrüche steigt durch die Krisen , zB durch Folgen des Klimawandels, beim  Klimaschutz  ( man muss muss mit Gegenwehr seitens der Öl- und Gas-Unternehmen ec, die daran festhalten (zB Exxon), die ja auch politischen Einfluß haben,  rechnen), oder der Länder, die primär darauf bauen (zB Russland ). 
 

Um das zu verhindern sehe ich keine andere Lösung als die, dass sich alle Parteien dieser allgemeinen erhöhten Kriegsgefahr bewusst werden und dass alle Parteien laut übereinkommen,  ernsthaft Spannungen beseitigen zu wollen, zu wollen !

 

Das würde mit hin auch die Gefahr eines Atomkrieges verringern.

 

PS: Politische Wünsche für anderen Länder militärisch oder  existenziell erzwingen zu wollen,(s.  LibMod , Think-Tank der Grünen ), ist keine gute Idee.  

@13:04 Uhr von Menschen 123xyz

... Frauen dort sind überall gefährdet, ob sie fliehen oder nicht ... Frauen eben weniger wert ... weniger Recht auf Leben und Freiheit ...

Man sieht im Fernsehen ja auch nur Bärtige mit Knarren um sich rumfuchtelnd und wie von Sinnen rumballernd.

Frauen sind gut versteckt, verhüllt, unterdrückt. 

Ein ziemlich bekloppten Schauspiel.

 

Armut und Hunger

Es war absehbar, dass die Taliban keine Reformen und Stabilität des Systems bringen- die Masse der Menschen verharrt im Elend. Sicherlich auch, weil das Arbeitssystem und Unternehmensansiedlungen stagnieren. Religiöse Wächter und Eingrenzung sind nicht gerade bekannt für eine Umstrukturierung und soziale Verbesserung. Aus Sicht der ohnehin verarmten Menschen ist die Perspektive düster. Und für die Frauen ist die Zwangsversetzung an den heimischen Herd ein herber Rückschlag. Mit Geld allein wird man die Änderungen zum Besseren sicherlich nicht erreichen. Da müssen sich die Taliban schon deutlich bewegen und das Gesellschaftssystem auf eine andere Basis heben.

13:35, Tarek94 @12:54 Uhr von NH278

@12:54 Uhr von NH278

 

Im Artikel ist nicht die Rede von "den Menschen dort", sondern von der Ehefrau eines Ex-Geheimdiestlers? Artikel nicht gelesen? ;)

 

Und um einem Taxifahrer sowie im weiteren Sinne um ein komplettes Stadtviertel, in dem es den Menschen offenbar unter "der verordneten Demokratie des arroganten Westens" deutlich besser ging als jetzt nach der Befreiung von den bösen Besatzern. Artikel nicht gelesen?

 

Der Artikel beschreibt das Stadtviertel recht gut:

 

"Dabei ist Shahr-e Naw ein sehr schicker Kiez: Mit Boutiquen, klimatisierten Einkaufszentren und teuren Supermärkten mit Lebensmitteln aus dem Ausland."

 

Soll ich Ihrer Meinung nach jetzt Mitleid haben mit der afghanischen Oberschicht? Weil diese nicht mehr in schicken, klimatisierten Boutiquen shoppen gehehn kann?

Das, was in Deutschland komplett normal ist, darf es in einer afghanischen Großstadt nicht geben? Da muss alles ärmlich-prekär sein? Billigläden, Resterampe und sonst nichts?

@13:10 Uhr von Vector-cal.45

Sie unterstellen mir und der Userin eine höchst einseitige Erzählung, die wir beide nicht vertreten und setzen dann Ihre eigene, höchst einseitige dagegen.

 

Das kann ich nur als rhetorischen Trick bezeichnen.

 

Wobei die in Afghanistan gesellschaftlich verankerte homosexuelle Ausbeutung von Jungs „minderwertiger Volksgruppen“ durchaus ein Thema ist, das hier völlig unbekannt ist, aber diskutiert gehört. Ich kenne es aus Erzählungen mir bekannter Afghanistanreisender. Die dort mit einer ihnen mehr als seltsam erscheinenden Gastfreundschaft konfrontiert wurden: ihnen wurden solche Lustknaben quasi als Gastgeschenk für die Nacht angeboten. Meine Bekannten lehnten dankend ab, das sei zu ihrer Ehrenrettung gesagt.

@11:08 Uhr von ich1961

10:31 Uhr von fathaland slim

 

//Ich möchte noch einmal darauf hinweisen,

daß Afghanistan bis zum Einmarsch der Roten Armee ein beliebtes Reiseziel westlicher Touristen war, berühmt für die Freundlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner.//

 

Und damals liefen auch "die Frauen nicht bis zur Unkenntlichkeit vermummt" durch die Städte. Das war ein richtig fortschrittlicher Staat.

 

Daher stelle ich mir auch die Frage, was da denn so schief gelaufen ist

Eine ÖR - Doku, die im letzten Jahr auf allen ÖR - Sendern gezeigt wurde, sagte ganz eindeutig und klar, dass es damals wohl in Kabul einen westlichen Lebensstil gegeben hat. Allerdings übergepropft von Kolonialmächten. Auf dem Lande hat die Bevölkerung damals davon allerdings genauso wenig gehalten, wie heute die Taliban. 
Auch ist der westliche Lebensstil in Kabul nicht durch den Einmarsch der Russen verschwunden, sondern erst durch die Taliban abgeschafft worden. Mit tatkräftigen Waffenlieferungen und finanzieller Unterstützung der USA. 
 

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