Hände tippen Ziffern eines Taschenrechners

Ihre Meinung zu Entwurf für Steuergesetz: Rentenbeiträge künftig voll absetzbar

Vom kommenden Jahr an sollen Beiträge zur Rentenversicherung voll von der Steuer absetzbar sein. Für Millionen Steuerzahler bedeutet das eine Entlastung. Doch an den Plänen des Finanzministeriums gibt es auch Kritik.

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51 Kommentare

Kommentare

Werner40

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

Nettie
Das Produzieren „heißer Luft“ durch die Politik nimmt kein Ende

„Nach Berechnungen des Finanzministeriums werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger dadurch 2023 um rund 3,2 Milliarden Euro entlastet“

Was immer diese 3,2 Milliarden Euro dann in der Realität  „wert“ sind.

Account gelöscht
@20:44 Uhr von Werner40

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

##

Ab 2005 werden 50% versteuert mit jährlicher Steigerung um 2% bis 100% erreicht sind.Ich halte es für sehr Ungerecht da die Renten Beiträge auch schon einmal versteuert waren.

 

vriegel
@20:44 Uhr Werner40- AltEinkG von 2005

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

 

Da hat man angefangen auf nachgelagerte Besteuerung umzustellen. Wenn ich das noch recht weiß gab es davor auch ein Urteil des BVerfG, weswegen man da was ändern musste. 

 

Hätte auch funktioniert, wenn da die SPD nicht ständig reingepfuscht hätte. 

 

angefangen mit Scholz und Nahles…

Grossinquisitor
@20:44 Uhr von Werner40

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

 

Dies wurde aber einst vom BVerfG gefordert, weil es sonst eine Ungleichbehandlung zu den Pensionen gäbe, die immer schon voll gesteuert wurden. 

vriegel
Andauernde „Anpassungen“ machen es nicht besser

Die Rürup Kommission, zu der auch Prof. Raffelhüschen gehörte, hatte die gesetzliche Rente Demografie sicher gemacht. 

 

Die lange Umstellungsphase war gut gewählt und auch notwendig, weil eine schnellere Umstellung die Rentenkasse überfordert hätte. 

 

Man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen. Solche Forderungen wie von Bentele sind viel zu teuer. Und sozial ungerecht. Insbesondere weil man nachfolgende Generationen damit zusätzlich belastet. 

 

 

Ramo567
Und weiter?

Als das letzte Mal die Lohnnebenkosten gesenkt wurden, wurde zum Ausgleich die MwSt angehoben. Irgendwo muss das Geld ja herkommen...

 

Anna-Elisabeth
@20:44 Uhr von Werner40

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

Ja, aber nicht nur in finazieller Hinsicht. Mit zunehmendem Alter wächst auch die Gefahr, eine Demenz-Erkrankung zu entwickeln. Für alleinstehende Menschen ein Katastrophe. Und selbst wenn den Behörden die Demenzerkrankung bekannt ist, nimmt sie von ungerechtfertigten Geld-Forderungen keinen Abstand. Ich habe dies bei einer älteren Bekannten erleben müssen. Eine wirklich sehr schlimme Erfahrung mit deutschen Behörden.

Mir einer Steuererklärung kommt man vermutlich schon im Frühstadium einer solchen Erkrankung nicht mehr klar. Und mit ungerechtfertigten Forderungen dementsprechend auch nicht.

 

Zille1976
Und vorher?

Und was ist mit dem Steuern, die vor 2023 gezahlt wurden? Bekommt man die zurück?

 

Die Generation der Mittvierzieger, die das meiste Geld in den Staat pumpen sind die, die trotzdem in den Hintern gekniffen sind.

 

Besteuerung der Rente abschaffen. DAS wäre der richtige Weg gewesen. Es kann nicht sein, dass man für eine Leistung, die man quasi selber erbracht hat, dann noch Steuern zahlen soll.

werner1955
künftig voll absetzbar

Nur haben die heuteigen renter die jetzt Ihre Renten versteuern müssen davon nichts.

Zille1976
@21:13 Uhr von schiebaer45

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

##

Ab 2005 werden 50% versteuert mit jährlicher Steigerung um 2% bis 100% erreicht sind.Ich halte es für sehr Ungerecht da die Renten Beiträge auch schon einmal versteuert waren.

 

 

Die Steuern sind auf nimmer wiedersehen verschwunden. Treffen tut es die Generation, die in den 70ern geboren wurde. Für die liegt immer noch eine Doppelbesteuerung vor. Steuern seit 2005 auf die Rentenbeiträge und ab 2040 die Rente voll versteuern.

Möbius
Richtig wäre die rückwirkende Anwendung gewesen

Was der Staat mal hat, das hat er. Und wehe der Bürger will mal was zurück. Das sieht man am ehesten bei Arbeitslosenversicherung, aber auch bei der Rente.

 

 

Es wird getrickst was das Zeug hält um mögliche Rentenansprüche möglichst gering zu halten, schließlich hat der Rentner ja nur noch einen verminderten Nutzen ... und das dieser Jahrzehnte lang Beiträge gezahlt hat ? Na, das ist halt staatsbürgerliche Pflicht. Aber das muss man ja deshalb nicht gleich zurück haben wollen, das Geld. Da muss man erst mal bitte bitte sagen ... 

Anita L.
@20:45 Uhr von Nettie

„Nach Berechnungen des Finanzministeriums werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger dadurch 2023 um rund 3,2 Milliarden Euro entlastet“

Was immer diese 3,2 Milliarden Euro dann in der Realität  „wert“ sind.

Es wird freilich nicht heißen, dass Sie demnächst alles geschenkt bekommen. Und freilich wird jemand, der mehr in die Rente einzahlt, auch eine höhere Steuerermäßigung erhalten. Oh Schreck!

Anita L.
@21:33 Uhr von Anna-Elisabeth

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

Ja, aber nicht nur in finazieller Hinsicht. Mit zunehmendem Alter wächst auch die Gefahr, eine Demenz-Erkrankung zu entwickeln. Für alleinstehende Menschen ein Katastrophe. Und selbst wenn den Behörden die Demenzerkrankung bekannt ist, nimmt sie von ungerechtfertigten Geld-Forderungen keinen Abstand. Ich habe dies bei einer älteren Bekannten erleben müssen. Eine wirklich sehr schlimme Erfahrung mit deutschen Behörden.

Mir einer Steuererklärung kommt man vermutlich schon im Frühstadium einer solchen Erkrankung nicht mehr klar. Und mit ungerechtfertigten Forderungen dementsprechend auch nicht.

Welche Forderungen wurden denn gestellt und gab es keinen Bekannten/Verwandten, der bei der Steuererklärung helfen konnte? Dafür ist die Behörde nämlich nicht zuständig.

vriegel
@21:34 Uhr von werner1955

Nur haben die heuteigen renter die jetzt Ihre Renten versteuern müssen davon nichts.

 

früher warn quasi alle Renten steuerfrei. 

 

aber die Beiträge nicht absetzbar. 

 

jetzt sind bald alle Beiträge absetzbar und nicht nur 90%. 

 

auch ein Vorteil für die Basisrente. 

 

Zumal eben erst ab 2040 voll besteuert werden muss. 

 

wer deutlich vor 2040 in Rente geht profitiert davon. 

 

vor allem wenn man einen hohen Steuersatz hat…

Nettie
@21:47 Uhr von Anita L.

Es wird freilich nicht heißen, dass Sie demnächst alles geschenkt bekommen. Und freilich wird jemand, der mehr in die Rente einzahlt, auch eine höhere Steuerermäßigung erhalten. Oh Schreck!

Was wollen Sie damit unterstellen? Und zu welchem Zweck?

jensprien
steuern

nicht nur die renten dürfen nicht besteuert werden.

viel wichtiger wäre die steuerbefreiung bei den mieten.

da wird gejammert in den msm überhohe mieten .

nicht einer sagt , daß der staat von den kaltmieten bis zu 64 % mitkassiert. von einer kaltmiete von 1000.00 euro bleiben dem privaten vermieter 360.  00 . wenn er ein entsprechendes einkommen hat, selbst bei einem kleinem einkommen aus vermietung will die gkv noch rund 400.00 euro haben. der parteigenosse im vorstand der gkv braucht ja um die 250.000,.00 im jahr

Anita L.
@21:14 Uhr von heinzi123

Davon profitieren am Meisten die besser und gut Verdiener. Die Bemessungsgrundlage Rente beträgt 7050 € im Monat.(2021 waren es noch 7100 €).

Ja, sicher, wer mehr verdient und dadurch mehr in die Rente einzahlt, hat logischerweise absolut gesehen einen höheren Steuererlass. Das ist nun einmal so. 

Anita L.
@21:33 Uhr von Zille1976

Und was ist mit dem Steuern, die vor 2023 gezahlt wurden? Bekommt man die zurück?

 

Die Generation der Mittvierzieger, die das meiste Geld in den Staat pumpen sind die, die trotzdem in den Hintern gekniffen sind.

 

Besteuerung der Rente abschaffen. DAS wäre der richtige Weg gewesen. Es kann nicht sein, dass man für eine Leistung, die man quasi selber erbracht hat, dann noch Steuern zahlen soll.

Im Artikel steht, dass der VdK ein Aufschieben der Rentenbesteuerung bis 2070 fordert, um bei genau den von Ihnen genannten Altersgruppen die Doppelbesteuerung zu verhindern.

Account gelöscht
Denken die Politiker an ihre eigene Steuererklärung?

Rentenbeiträge abzusetzen, nutzt denen am meisten, die hohe Rentenbeiträge haben. Das sind die Spitzenverdiener.

Viel besser wäre es, wenn man auf soziale Aspekte achtet und nicht die Spitzenverdiener entlastet, sondern, diejenigen, die es nötiger haben.

Für mich ist diese Idee, Renenbeiträge voll absetzen zu können, eine Idee, die ich der FDP zuschreiben würde ... vielleicht Hr. Lindner ...

schabernack
@21:33 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Mit zunehmendem Alter wächst auch die Gefahr, eine Demenz-Erkrankung zu entwickeln. Für alleinstehende Menschen ein Katastrophe. Und selbst wenn den Behörden die Demenzerkrankung bekannt ist, nimmt sie von ungerechtfertigten Geld-Forderungen keinen Abstand.

 

Mit einer Steuererklärung kommt man vermutlich schon im Frühstadium einer solchen Erkrankung nicht mehr klar. Und mit ungerechtfertigten Forderungen dementsprechend auch nicht.

 

An Demenz Erkrankte brauchen sowieso eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz. Schon mit Kontoführung und Vermögensverwaltung weniger kompliziert als Steuerrecht kommen sie alleine ohne Hilfe nicht mehr klar.

 

Die meisten so Betroffenen haben Angehörige, die solche rechtliche Betreuung rechtzeitig vor Schadensfall in gute Hände lenken können. Einzelfälle der unguten Art wird es immer geben, und solche Fälle können nie Leitlinien für das Große im Ganzen sein.

Tino Winkler
@20:44 Uhr von Werner40

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

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Schauen Sie sich mal die Höhe des Steuerfreibetrages an und die zusätzlichen Entlastungsmöglichkeiten. 

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Tino Winkler
@20:45 Uhr von Nettie

„Nach Berechnungen des Finanzministeriums werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger dadurch 2023 um rund 3,2 Milliarden Euro entlastet“

Was immer diese 3,2 Milliarden Euro dann in der Realität  „wert“ sind.

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Heiße Luft produzieren Sie mit diesem Kommentar.

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wenigfahrer

" Im Artikel steht, dass der VdK ein Aufschieben der Rentenbesteuerung bis 2070 fordert, um bei genau den von Ihnen genannten Altersgruppen die Doppelbesteuerung zu verhindern. "

-

Mich betrifft das durch kleine Rente zwar nicht, aber es gibt laut Statistik

" Mittlerweile sind von insgesamt rund 20 Millionen Rentnern etwa 7 Millionen beim Finanzamt in der Pflicht "

Die müssten dann ja die Steuer zurück bekommen, der Plan hat irgendwie einen Haken, da muss man erst mal nachlesen was da wirklich gemeint ist.

Und außerdem macht das für die späteren keinen Sinn, von wenig auch noch Steuern zu zahlen.

Richtig wäre Renten Steuerfrei zu lassen, außer zusätzliche Versorgungen, bei Beamten ist das ja anders, die haben nie was beigetragen.

 

Möbius
Ehrlicher wäre ein Fond als Sondervermögen

So machen das fast alle Länder. 

 

 

Ein Verfahren wie in Deutschland gibt es nur in wenigen Ländern, und da ist die Rentenzahlung bedeutend üppiger oder kann schon früher bezogen werden. 

 

 

 

 

 

Was ich daran kurios finde: obwohl der Staat so tut als gehöre ihm das Geld, will der deutsche Staat andererseits die privaten Haushalte reicher rechnen, als sie wirklich sind: 

 

 

Franzosen, Griechen oder Italiener sind im Mittel reicher als die Deutschen, weil sie mehr Immobilien besitzen und der Staat den Deutschen mehr von ihrem Einkommen abknöpft. 

 

 

 

Deutschland behauptet, dass sei „unfair“, man müsse ja das „Vermögen“ der Sozialversicherungen dazu rechnen. Ja, ja. Nur das die Sozialversicherungen gar kein Vermögen haben und die Zahlungen der Arbeitnehmer in die Rentenkasse kein „Guthaben“. Sobald man anspruchsberechtigt ist, wird man nicht wie ein Kunde behandelt, sondern wie ein Bittsteller. 

 

 

Und in anderen Ländern sitzt das Geld oft in Staatsfonds als mündelfreies Sondervermögen.

draufguckerin
Diese Regelung ist übersichtlicher als vorher

Dass Rentenbeiträge künftig voll abzugsfähig sein sollen, ist erstmal eine gute Sache. Der Staat belohnt diejenigen BürgerInnen, die in die Rentenkasse einzahlen und/oder eine private Altersversicherung ("Rürup-Rente") abschließen, mit einem ordentlichen Nachlass auf die zu zahlenden Steuern.

Für die Jahrgänge, für die der Vorwurf der Doppelbesteuerung zutrifft (erst Einkommensbesteuerung inkl. Rentenbeiträgen, später dann Besteuerung der Rente) wird sich eine Übergangsregelung finden.

 

 

Tino Winkler
@21:43 Uhr von Möbius

Was der Staat mal hat, das hat er. Und wehe der Bürger will mal was zurück. Das sieht man am ehesten bei Arbeitslosenversicherung, aber auch bei der Rente.

 

 

Es wird getrickst was das Zeug hält um mögliche Rentenansprüche möglichst gering zu halten, schließlich hat der Rentner ja nur noch einen verminderten Nutzen ... und das dieser Jahrzehnte lang Beiträge gezahlt hat ? Na, das ist halt staatsbürgerliche Pflicht. Aber das muss man ja deshalb nicht gleich zurück haben wollen, das Geld. Da muss man erst mal bitte bitte sagen ... 

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Sie haben keine Ahnung vom deutschen Sozialstaat, wenn ihre Rentenansprüche gering sind haben Sie wenig eingezahlt, da muß der Staat nicht tricksen.

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stgtklaus
Da zahle ich mein Leben lang versteuertes Geld ein

Und nun wollen die mich  f.... en ? Danke das ich die letzen 50 Jahre was absetzen kann. Leider wird das nicht viel sein da ich in Altersteilzeit bin. Also doppel ge....

Machen die denn Gesetze am Stammtisch. Hey versteuern wir Rente und schenken ihnen in Bahnticket, Die Energieversorger machten und machen Millionen aber jetut wird das Gas teuer also Preise weitergebene.... und weiter Gewinne machen.Verstaatlicht die Energie wieder !!

Anna-Elisabeth
@22:27 Uhr von schabernack

 

An Demenz Erkrankte brauchen sowieso eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz. Schon mit Kontoführung und Vermögensverwaltung weniger kompliziert als Steuerrecht kommen sie alleine ohne Hilfe nicht mehr klar.

 

Die meisten so Betroffenen haben Angehörige, die solche rechtliche Betreuung rechtzeitig vor Schadensfall in gute Hände lenken können. Einzelfälle der unguten Art wird es immer geben, und solche Fälle können nie Leitlinien für das Große im Ganzen sein.

Es handelt sich keineswegs um Einzelfälle, zumal es nicht einmal eine Demenzerkrankung sein muss. Zunehmende sogenannte Alterschwäche (Sehschwäche, Tremor und vieles andere mehr) reicht, um nicht mehr gut klarzukommen. Und dass Angehörige  am selben Ort wohnen UND sich kümmern, ist keineswegs mehr eine Selbstverständlichkeit. Und als Nicht-Verwandte(r) steht man auch auf einsamem Posten.

 

Bender Rodriguez

Besser wäre es, dieses Schneeballsystem  mal, zu reformieren. 

Es geht so nicht mehr.

Mit immer weniger Lohn funktioniert das niemals. 

 

vriegel
@22:26 Uhr von Margitt. - text gelesen?!

Rentenbeiträge abzusetzen, nutzt denen am meisten, die hohe Rentenbeiträge haben. Das sind die Spitzenverdiener.

Viel besser wäre es, wenn man auf soziale Aspekte achtet und nicht die Spitzenverdiener entlastet, sondern, diejenigen, die es nötiger haben.

Für mich ist diese Idee, Renenbeiträge voll absetzen zu können, eine Idee, die ich der FDP zuschreiben würde ... vielleicht Hr. Lindner ...

Das Gesetz dazu gilt seit 2005 und es muss jetzt eine kleine Anpassung dazu vorgenommen werden. 

draufguckerin
@22:26 Uhr von Margitt, das ist nicht ungerecht

Rentenbeiträge abzusetzen, nutzt denen am meisten, die hohe Rentenbeiträge haben. Das sind die Spitzenverdiener.

Viel besser wäre es, wenn man auf soziale Aspekte achtet und nicht die Spitzenverdiener entlastet, sondern, diejenigen, die es nötiger haben.

Für mich ist diese Idee, Renenbeiträge voll absetzen zu können, eine Idee, die ich der FDP zuschreiben würde ... vielleicht Hr. Lindner ...

Wieso das denn? Als Alleinstehender hat man 2022 ein steuerpflichtiges Einkommen bis 10.347 Euro steuerfrei, Verheiratete gilt der doppelte Betrag. In fast jedem Beruf verdient man mehr: Als Friseurin bekommen Sie in Vollzeit mind. 22000 Euro/Jahr, bei Aldi an der Kasse ca 30000 Euro. Als Maurerhelfer oder Berufsanfänger nach der Lehre bekommen Sie 32000 Euro, mit Berufserfahrung mindestens 35000. Ich finde, da lohnt es sich deutlich, die Rentenbeiträge voll abziehen zu können.

Je mehr man verdient, desto höher der Rentenbeitrag, den man absetzen kann. Wieso ist das ungerecht?

 

schabernack
@21:14 Uhr von heinzi123

 

Davon profitieren am Meisten die besser und gut Verdiener.

Die Bemessungsgrundlage Rente beträgt 7050 € im Monat.

(2021 waren es noch 7100 €).

 

Es geht aber nicht um die Beitragsbemessungsgrenze wie oben.

Sondern um die Höhe der ausgezahlten Rente.

 

Die kann als Gesetzliche Rente aktuell nicht höher sein als 3.150 Euro / Monat. Bei 45 Jahren Rentenpunkte sammeln + regelmäßig Renteneinzahlung auf dem Niveau der Beitragsbemessungsgrenze.

 

Wer hat das schon … viele Rentner sind das nicht.

 

Bei Steuern mit festen Steuersätzen für alle gleich, sparen immer die am meisten mit der höchsten Bemessungsgrundlage, gäbe es diese eine jene Steuer gar nicht.

Anna-Elisabeth
@22:02 Uhr von Anita L.

Welche Forderungen wurden denn gestellt und gab es keinen Bekannten/Verwandten, der bei der Steuererklärung helfen konnte? Dafür ist die Behörde nämlich nicht zuständig.

Natürlich ist die Behörde nicht zuständig, aber sie kann von erwiesenermaßen ungerechtfertigten Forderungen Abstand nehmen. Ein lange Geschicht, die hier den Rahmen sprengt. Sie endete übrigens damit, dass man die Dame bewusstlos auf dem Boden ihres Wohnzimmers fand. Auf dem Fußboden eine Menge Bargeld verstreut. Wie sich später auf der Intensivstation herausstellte, hatte sie ihre lebenswichtigen Medikamente nicht mehr genommen.

Auch für das Vergessen der Medikamente reicht reine Altersschwäche.

 

Anita L.
@22:26 Uhr von Margitt.

Rentenbeiträge abzusetzen, nutzt denen am meisten, die hohe Rentenbeiträge haben. Das sind die Spitzenverdiener.

Schon einmal daran gedacht, dass die hohen Rentenbeiträge am Ende für alle eine höhere Rente bedeuten? Die orientiert sich nämlich am durchschnittlichen Lohnniveau und nicht nur an den eigenen Rentenpunkten bzw. dem eigenen Beitrag.

Viel besser wäre es, wenn man auf soziale Aspekte achtet und nicht die Spitzenverdiener entlastet, sondern, diejenigen, die es nötiger haben.

Somit sorgen Menschen, die mehr verdienen als der Durchschnitt, schon für einen höheren Rentenwert, weil sie diesen Durchschnitt nach oben treiben. 

Immer nur fordern, dass "Spitzenverdiener" ja weniger berücksichtigt werden als "diejenigen, die es nötiger haben", wird am Ende lediglich dazu führen, dass noch mehr "Spitzenverdiener" ihre Steuern in anderen Ländern wie der Schweiz zahlen. Ob Ihnen damit tatsächlich geholfen ist? Wer einen hohen Rentenbeitrag zahlt, hat ebenso ein Anrecht auf Steuerfreiheit. 

Anna-Elisabeth
@22:27 Uhr von schabernack

An Demenz Erkrankte brauchen sowieso eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz. Schon mit Kontoführung und Vermögensverwaltung weniger kompliziert als Steuerrecht kommen sie alleine ohne Hilfe nicht mehr klar.

Wenn Sie keine Betreuungsverfügung haben und nicht verwandt sind, können Sie von Pontius bis Pilatus laufen und sich die Finger wund telefonieren. Sie erreichen nichts.

Was nutzen da Gesetze?

 

nie wieder spd

Macron aufgrund großer Demonstrationen gegen seine unsoziale Politik letztes oder vorletztes Jahr alle Renten bis 2000€ von der Steuer befreit. 

Das könnte auch in Deutschland gemacht werden.

draufguckerin
@21:33 Uhr von Anna-Elisabeth, deutsche Behörden

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

Ja, aber nicht nur in finazieller Hinsicht. Mit zunehmendem Alter wächst auch die Gefahr, eine Demenz-Erkrankung zu entwickeln. Für alleinstehende Menschen ein Katastrophe. Und selbst wenn den Behörden die Demenzerkrankung bekannt ist, nimmt sie von ungerechtfertigten Geld-Forderungen keinen Abstand. Ich habe dies bei einer älteren Bekannten erleben müssen. Eine wirklich sehr schlimme Erfahrung mit deutschen Behörden.

Mir einer Steuererklärung kommt man vermutlich schon im Frühstadium einer solchen Erkrankung nicht mehr klar. Und mit ungerechtfertigten Forderungen dementsprechend auch nicht.

Ich gebe Ihnen Recht, der Umgang der Behörden und der Schriftkram, den man von dort manchmal bekommt, ist teils wenig bürgerfreundlich, eher wie bei Kaiser Wilhelm - schwer, damit klarzukommen.

Solange man noch fit ist, sollte man eine Vorsorgevollmacht o.ä. schreiben, für den Fall, dass man seine Dinge später nicht mehr alleine regeln kann.

 

 

NieWiederAfd
@21:14 Uhr von heinzi123

Davon profitieren am Meisten die besser und gut Verdiener. Die Bemessungsgrundlage Rente beträgt 7050 € im Monat.(2021 waren es noch 7100 €).

 

Wundert Sie das? Einfach mal hinschauen, aus welcher Ecke der Vorschlag kommt...

Mich wundert ja, mit welcher Dreistigkeit dieses erneute Muster zur Entlastung derer, die Entlastung nicht brauchen, als 'soziale Wohltat' verkauft werden soll. Und dann schau ich auf die Unterschrift und denke: "Alles klar..."

 

gez. NieWiederAfd

 

 

Anita L.
Sozialneid

ist hässlich. Wer mehr verdient, zahlt absolut gesehen auch mehr Rentenbeitrag und sorgt somit für ein Anheben des für alle gültigen Rentenwerts. 

Jedoch sind alle gesetzlichen Renten nach dem gleichen Grundsatz zu behandeln: Sind die Rentenbeiträge steuerfrei, dann auch die desjenigen, der als "Mehr-" oder "Spitzenverdiener" gilt. Wer hier anderes fordert, hat ein sehr merkwürdiges Verhältnis zum Gleichbehandlungsgrundsatz. 

Anita L.
@23:08 Uhr von Anna-Elisabeth

An Demenz Erkrankte brauchen sowieso eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz. Schon mit Kontoführung und Vermögensverwaltung weniger kompliziert als Steuerrecht kommen sie alleine ohne Hilfe nicht mehr klar.

Wenn Sie keine Betreuungsverfügung haben und nicht verwandt sind, können Sie von Pontius bis Pilatus laufen und sich die Finger wund telefonieren. Sie erreichen nichts.

Was nutzen da Gesetze?

Auch dafür ist die Behörde nicht verantwortlich. Bei allem Respekt, aber nicht umsonst wird immer wieder dafür geworben und darauf hingewiesen, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, bevor es zu spät ist. 

draufguckerin
@23:08 Uhr von Anna-Elisabeth, das ist leider so

An Demenz Erkrankte brauchen sowieso eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz. Schon mit Kontoführung und Vermögensverwaltung weniger kompliziert als Steuerrecht kommen sie alleine ohne Hilfe nicht mehr klar.

Wenn Sie keine Betreuungsverfügung haben und nicht verwandt sind, können Sie von Pontius bis Pilatus laufen und sich die Finger wund telefonieren. Sie erreichen nichts.

Was nutzen da Gesetze?

Das ist richtig. Deshalb ist es wichtig, schon in gesunden Zeiten Vorsorge für den Fall zu treffen, dass man seine Angelegenheiten nicht mehr regeln kann. Man braucht eine oder mehrere Vertrauenspersonen, die das übernehmen.

Wenn jemand erst einmal dement ist, dann wird so eine Vorsorgeverfügung/-regelung normalerweise nicht mehr akzeptiert. Leider werden dann oft Anwälte, Notare, Sozialarbeiter ... gerichtlich beauftragt, die die Interessen des zu Betreuenden nicht immer sorgfältig berücksichtigen, sondern sich die Sache lieber einfach machen.

Es ist traurig, sich das mitansehen zu müssen.

 

Anita L.
@23:02 Uhr von Anna-Elisabeth

Welche Forderungen wurden denn gestellt und gab es keinen Bekannten/Verwandten, der bei der Steuererklärung helfen konnte? Dafür ist die Behörde nämlich nicht zuständig.

Natürlich ist die Behörde nicht zuständig, aber sie kann von erwiesenermaßen ungerechtfertigten Forderungen Abstand nehmen. Ein lange Geschicht, die hier den Rahmen sprengt. Sie endete übrigens damit, dass man die Dame bewusstlos auf dem Boden ihres Wohnzimmers fand. Auf dem Fußboden eine Menge Bargeld verstreut. Wie sich später auf der Intensivstation herausstellte, hatte sie ihre lebenswichtigen Medikamente nicht mehr genommen.

Woher wissen Sie, dass die Forderungen tatsächlich ungerechtfertigt waren? 

Auch für das Vergessen der Medikamente reicht reine Altersschwäche.

Da hilft eine Betreuungsverfügung! Und zwar bevor es zu spät ist. Und auch dafür ist die Behörde nicht zuständig, sondern der mündige Bürger selbst. Und glauben Sie mir, ich weiß auch, wovon ich spreche, Großvater und Schwiegervater hatten sie nicht. 

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schabernack
@22:08 Uhr von jensprien

 

nicht nur die renten dürfen nicht besteuert werden.

viel wichtiger wäre die steuerbefreiung bei den mieten.

da wird gejammert in den msm überhohe mieten .

nicht einer sagt , daß der staat von den kaltmieten bis zu 64 % mitkassiert. von einer kaltmiete von 100.000 euro bleiben dem privaten vermieter 36.000.

 

Mieten sind Einkünfte wie alle anderen Arten von Einkünften des Vermieters auch. Der zahlt auf Mieteinnahmen seinen Persönlichen Steuersatz. Abhängig von Familienstand, Kinderzahl, Steuerklasse. Und was er / sie absetzen kann, bevor bei der Steuererklärung das Steuerbrutto zur Berechnung kommt.

 

Das Sozialversicherugsbrutto kommt auch. Anteilig zu den Mieteinnahmen zahlt der Vermieter darauf Beiträge zur GKV + RV. Es sei denn, er liegt bei einem / beidem über der Beitragsbemessungsgrenze, lässt sich von der Versicherungspflicht in GKV und / oder RV befreien.

 

Weniger Steuern überall zahlen müssen, hört sich immer prima an.

Steuern sind das Geld des Staates, mit dem er 1.001 machen soll.

wenigfahrer
Ein einfaches Beispiel

ist so im Netz zu finden.

" Beispiel: Ein Alleinstehender, der im Januar 2020 in Rente gegangen ist und eine gesetzliche Rente in Höhe von 1500 Euro brutto erhält, muss damit rechnen, dass er hiervon im Jahr 477 Euro an Steuern entrichten muss. Diesen Betrag fordert das Finanzamt – soweit keine Vorauszahlungen geleistet wurden. "

Vom Brutto gehen etwas um die 10 Prozent weg, je nach Kasse, und dann die Steuer von 39,75 pro Monat, macht rund 1300 Netto.

Brutto

Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung erhielten männliche Rentner 2021 durchschnittlich 1.179 Euro.

So sieht sieht das dann in echt aus.

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
wer hätte das gedacht

Besser wäre, Renten nicht zu besteuern. 

aber dem jetzigen FM fehlen ja auch viele mrd, die er nun für die inflationsindizierten anleihen mehr ausgeben muss. angerichtet von steinbrück, schäuble und dem momentanen kanzler. wird aber offenbar im örr nicht gerne gehört

Gnom
@23:08 Uhr von Anita L.

"Immer nur fordern, dass "Spitzenverdiener" ja weniger berücksichtigt werden als "diejenigen, die es nötiger haben", wird am Ende lediglich dazu führen, dass noch mehr "Spitzenverdiener" ihre Steuern in anderen Ländern wie der Schweiz zahlen."

 

In der Schweiz ist jedenfalls jegliches Einkommen ohne Betragsbemessungsgrenze steuerpflichtig. Gleiches gilt für Sozialversicherungsbeiträge. Die Auszahlungshöhe der Renten hingegen ist in der Schweiz gedeckelt auf 5.000 Franken. Mehr braucht ein Normalsterblicher monatlich auch nicht...

 

"Wer einen hohen Rentenbeitrag zahlt, hat ebenso ein Anrecht auf Steuerfreiheit."

 

Die Rentenbeitragshöhe ist bei uns, anders als in der Schweiz, gedeckelt, die Auszahlungshöhe dagegen nicht. Ein gutverdienender Klempner mit eigenem Betrieb zahlt mehr in alle Kassen ein als ein zigfacher Millionär! Das finden Sie gerecht?

Anna-Elisabeth
@23:11 Uhr von nie wieder spd

Macron aufgrund großer Demonstrationen gegen seine unsoziale Politik letztes oder vorletztes Jahr alle Renten bis 2000€ von der Steuer befreit. 

Das könnte auch in Deutschland gemacht werden.

Könnte! Ich würde sogar mitmachen. Jetzt wären wir immerhin schon zwei.

Aufgrund der Probleme, die ich schon beschrieb, könnte man aber zumindest Menschen mit einem bestimmten Grad der Behinderung und/oder fortgeschrittenem Alter die Steuererklärung ersparen. 

 

schabernack
@22:53 Uhr von Anna-Elisabeth / @schabernack

 

Es handelt sich keineswegs um Einzelfälle, zumal es nicht einmal eine Demenzerkrankung sein muss. Zunehmende sogenannte Alterschwäche (Sehschwäche, Tremor und vieles andere mehr) reicht, um nicht mehr gut klarzukommen. Und dass Angehörige  am selben Ort wohnen UND sich kümmern, ist keineswegs mehr eine Selbstverständlichkeit. Und als Nicht-Verwandte(r) steht man auch auf einsamem Posten.

 

Aus eigenem Antrieb (bevor es zu schlimm wird), oder mit Hilfe einer Vertrauensperson (wer auch immer) kann sich jeder an das Betreuungsgericht wenden. Wenn selbst gewünscht, wird ein Betreuungsrichter eine Betreuung nur in Ausnahmefällen ablehnen (welche / warum auch).

 

Betreuung ist keine Entmündigung, und kann gezielt auf einzeln Aspekte begrenzt sein (Finanzen / Medizin / …). Nicht Verwandte, die irgendwo weit weg wohnen, oder Freunde sollen das machen. Sie können, aber das ist sehr viel Verantwortung. Inkl. 1x / Jahr Berichtspflicht ans Gericht.

 

Berufsbetreuer mit Rechtskenntnis sollen so was tun.

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