Kommentare - Verbraucher-Entlastung: Gasumlage ohne Mehrwertsteuer?

03. August 2022 - 20:20 Uhr

Ab Oktober sollen Firmen und Verbraucher eine Gasumlage zahlen. Die Bundesregierung will nun prüfen, ob die Mehrwertsteuer auf diese wegfallen kann. Der Städtetag fordert, die Umlage mit staatlichen Zuschüsse zu verringern.

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Kommentare

Damit kein Gasversorger…

Damit kein Gasversorger wegen gestiegener Einkaufspreise Insolvenz anmelden muss, sollen ab Oktober alle Endkunden für eineinhalb Jahre eine Umlage zahlen. Auf Verbraucher kommen damit deutliche Preissteigerungen von bis zu 254 Prozent zu.

.

Man kann sich mal ausrechen, wieviel der Verbraucher spart, wenn die die MwSt. wegfällt.

.

Wie war das mit dem Tropfen und dem heißen Stein?

.

PS. Der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gibt/gab sich wirklich Mühe....wird einmal im Zeugnis stehen.

Bestes Land, beste Regierung - ever

"In einem Paar-Haushalt mit einem jährlichen Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunde lägen die Mehrkosten zwischen 214 und 714 Euro, für einen Haushalt mit Einfamilienhaus und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunde zwischen 357 und 1190 Euro.

Würde die Mehrwertsteuer wegfallen, würde der Single-Haushalt laut Verivox zwischen 14 Euro und 48 Euro entlastet, der Paar-Haushalt um 34 Euro bis 114 Euro und der Haushalt mit Einfamilienhaus zwischen 57 Euro und 190 Euro."

 

Dann ist doch alles paletti, ich singe gerade vor Ergriffenheit nur in eine Deutschlandfahne gehüllt die dritte Strophe der Nationalhymne, das ist doch eine tolle Nachricht.

Die Gasumlage ist eine Frechheit

Sie trifft die Armen, Alleierziehenden und Rentner:innen, alle mit weniger als 20€/h bei 40h - insgesamt also die arbeitsame untere Einkommens- und Vermögensklasse - die unteren 2/3 (oder Hälfte, vielleicht).

Der gaspreis muss für privat gedeckelt werden, und nicht noch künstlich erhöht.

Habeck und Lindner sind nicht nur frierenden Omis egal, sondern auch Muttis und Kinder und Vatis und Opis.

Ich finde das unerträglich.

@20:32 Uhr von morgentau19

Damit kein Gasversorger wegen gestiegener Einkaufspreise Insolvenz anmelden muss, sollen ab Oktober alle Endkunden für eineinhalb Jahre eine Umlage zahlen. Auf Verbraucher kommen damit deutliche Preissteigerungen von bis zu 254 Prozent zu.

.

Man kann sich mal ausrechen, wieviel der Verbraucher spart, wenn die die MwSt. wegfällt.

.

Wie war das mit dem Tropfen und dem heißen Stein?

.

PS. Der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gibt/gab sich wirklich Mühe....wird einmal im Zeugnis stehen.

Das wäre die MWST auf den Gesamtbetrag - diskutiert wird die MWST von 2,3 oder 5 Cent also vielleicht 20€ pro Haushalt über 10 Monate.

Das wäre ein schwacher Trost

Die Verbraucher zu einem Notopfer fürTeile der Energiewirtschaft zu zwingen ist mir schon vom Grundsatz her sehr suspekt.
 

 

Umso mehr als sich Teile eben dieser Industrie dank ihres Zuganges zu billigem russischen Gas die Taschen gefüllt haben, ohne das der Staat eingeschritten wäre. 
 

 

 

Was wäre mein Vorschlag ? 
 

 

 

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben. Notleidende Industriebetriebe könnten auf Antrag durch spezifische Staatshilfen gerettet werden. Die anderen sollten die Mehrkosten aus ihren Gewinnen bezahlen. 
 

 

 

Es ist mir klar, das die kapitalistische Rechtsordnung dies nicht zulässt. Aber die Russlandsanktionen und -boykotte brachen auch einseitig Verträge. Warum muss der deutsche Verbraucher bezahlen wenn sich westliche Marktakteure aufgrund der Sanktionspolitik die Taschen füllen ? Russland verdient an dieser Spekulation keinen Cent. 

@20:42 Uhr von Möbius

 
 

 

 

Was wäre mein Vorschlag ? 
 

 

 

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben.

Wie beschlagnahmt m/f/d denn das billige russische Gas? Mit recycelten Ballongasbehältern?

 

150 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen

Es werden der BRD pro Jahr 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen. 
Warum wird da nicht endlich etwas getan? 
Damit wären sämtliche Preiserhöhungen für Gas oder Strom überhaupt kein Problem. 
Und natürlich müssten die Energiekonzerne eine Übergewinnsteuer zahlen, die auch zur Preissenkung genutzt werden könnte. 

 

@20:49 Uhr von -Der Golem-

......... der Oligarchen und sonstigen Banditen zu verkaufen und den Erlös den Gaskunden zukommen zu lassen.

Da ist doch ein Zusammenhang. Ein direkter sogar.

Wer kauft denn die dann? Sie? Ich? Andere Banditen?

Wer ist schuld?

Ich frage mich, warum viele hier reflexartig Herrn Habeck für die Preise verantwortlich machen. Gibt es ein Gasembargo? Hat Habeck den Import von Gas aus Russland verboten? Hat er NS1 gedrosselt, die vor der Wartungspause bereits ohne die angeblich so wichtige Turbine anstandslos lief?

Ich hab gestern Öl gekauft. Doppelt so teuer, wie letztes Mal. Öl ist nicht knapp und kommt nicht überwiegend aus Russland. Trotzdem ist es teuer. Auch Habecks Schuld? Übrigens bekommt Lindner für 1000l Öl 260 € MwSt. von mir.

Putin macht das Gas knapp und die Spekulanten machen es so teuer, wie nur irgendwie geht.

NS2 würde auch nix bringen, weil wenn Putin mehr liefern wollte, könnte er das auch jetzt schon.

@20:52 Uhr von nie wieder spd

Es werden der BRD pro Jahr 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen. 
Warum wird da nicht endlich etwas getan? 
Damit wären sämtliche Preiserhöhungen für Gas oder Strom überhaupt kein Problem. 
Und natürlich müssten die Energiekonzerne eine Übergewinnsteuer zahlen, die auch zur Preissenkung genutzt werden könnte. 

Christian Linder "Es wird keine Übergewinnsteuer geben."

Warum, fragen ich und viele andere sich...

 

 

MWST wäre wohl mehr - hab mich verrechnet....

Sorry, ist passiert.

Richtig wäre trotzdem, wenn die MWST auf den gesamten Gasverbrauch wegfallen würde - auf formlosen Antrag. 

Dann bräuchten sich die Reichen nicht zu schämen, das wäre doch auch mal gut.

Man müsste sich besser organisieren

Ähnlich wie Gewerkschaften für Arbeitnehmer.

Und dann müsste man Streiks organisieren.

Bestimmte Tankstellen (nicht alle) bestreiken. Rigoros und bundesweit.

Bestimmte Heizöllieferanten (nicht alle) Rigoros und bundesweit.

Bestimmte Energie-Lieferanten (nicht alle) Rigoros und bundesweit.

Bis einige den Bach runter gehen, weil sie nichts mehr verkaufen können. Das wäre dann eine Warnung an die Preistreiber.

20:55 Uhr von Trollfynder_truth

dann müsste man bei verlusten aus politischen gründen, die auch ausgleichen. und übergewinne machen auch die supermärkte, bringdiesnet und vor allem vater/divers staat

Parallelrealitäten der Putin-Propaganda

 @20:42 Uhr von Möbius

Was wäre mein Vorschlag? 

Ein weiterer Vorschlag von Ihnen aus der Propaganda-Parallelwelt des Kreml? Nur zu, "Möbius".

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben. Notleidende Industriebetriebe könnten auf Antrag durch spezifische Staatshilfen gerettet werden. Die anderen sollten die Mehrkosten aus ihren Gewinnen bezahlen.

Großartige Idee. Nur leider, wie zu erwarten, komplett an der Realität vorbei, denn der von Ihnen hofierte Herr Putin, dessen Sprachrohr Sie hier sind, lässt ja bekanntlich nicht zu, dass dieses "billige russische Gas" überhaupt erst nach Europa kommt. Gewisse Turbinen und so weiter, Sie erinnern Sich?

Einer muss zahlen

Unsere Regierung hat in letzter Zeit alles unternommen, um zum Thema Gas, Panik und Angst zu verbreiten. Jeden Tag eine neue Horrormeldung. Anfangs sollte es kein Problem sein russisches Gas zu ersetzen, recht bald war davon keine Rede mehr. In großer Hektik wurde nun überall Gas hergekauft und der Preis stieg und stieg. Natürlich haben die Gasgroßhändler die Gewinne der Jahre davor bereits beiseite geschafft. Für all das muss nun jemand zahlen, inkompetente Politiker, gierige Händler,das kostet. Es wird also teuer werden, mit und ohne Mehrwertsteuer. 

@21:03 Uhr von -Der Golem-

Ähnlich wie Gewerkschaften für Arbeitnehmer.

Und dann müsste man Streiks organisieren.

Bestimmte Tankstellen (nicht alle) bestreiken. Rigoros und bundesweit.

Bestimmte Heizöllieferanten (nicht alle) Rigoros und bundesweit.

Bestimmte Energie-Lieferanten (nicht alle) Rigoros und bundesweit.

Bis einige den Bach runter gehen, weil sie nichts mehr verkaufen können. Das wäre dann eine Warnung an die Preistreiber.

Diese Preistreiber sitzen auch an und in den bestreikten Adressaten? Klingt wie üblich sehr einfach.

@21:03 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

dann müsste man bei verlusten aus politischen gründen, die auch ausgleichen. und übergewinne machen auch die supermärkte, bringdiesnet und vor allem vater/divers staat

Zu 2. Ja klar... Zur Kasse bitten und gerecht machen, nichts dagegen einzuwenden

Zu 1. Verluste aus politischen Gründen? Was soll das sein?

@21:03 Uhr von -Der Golem-

Ähnlich wie Gewerkschaften für Arbeitnehmer.

Und dann müsste man Streiks organisieren.

Bestimmte Tankstellen (nicht alle) bestreiken. Rigoros und bundesweit.

Bestimmte Heizöllieferanten (nicht alle) Rigoros und bundesweit.

Bestimmte Energie-Lieferanten (nicht alle) Rigoros und bundesweit.

Bis einige den Bach runter gehen, weil sie nichts mehr verkaufen können. Das wäre dann eine Warnung an die Preistreiber.

Danach gäbe es weniger Konkurrenz und diejenigen, die übrig bleiben, könnten erst recht den Preis diktieren.

 

@20:52 Uhr von nie wieder spd

Es werden der BRD pro Jahr 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen. 
Warum wird da nicht endlich etwas getan? 
Damit wären sämtliche Preiserhöhungen für Gas oder Strom überhaupt kein Problem. 
Und natürlich müssten die Energiekonzerne eine Übergewinnsteuer zahlen, die auch zur Preissenkung genutzt werden könnte. 

Warum keine Übergewinnsteuer und warum kein effektives Vorgehen gegen Steuerhinterziehungen im großen Stil? Die Antwort kennen Sie doch und ist erschreckend einfach: FDP

 

@21:07 Uhr von wie-

 @20:42 Uhr von Möbius

Was wäre mein Vorschlag? 

Ein weiterer Vorschlag von Ihnen aus der Propaganda-Parallelwelt des Kreml? Nur zu, "Möbius".

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben. Notleidende Industriebetriebe könnten auf Antrag durch spezifische Staatshilfen gerettet werden. Die anderen sollten die Mehrkosten aus ihren Gewinnen bezahlen.

Großartige Idee. Nur leider, wie zu erwarten, komplett an der Realität vorbei, denn der von Ihnen hofierte Herr Putin, dessen Sprachrohr Sie hier sind, lässt ja bekanntlich nicht zu, dass dieses "billige russische Gas" überhaupt erst nach Europa kommt. Gewisse Turbinen und so weiter, Sie erinnern Sich?

Vor denen sich Kanzler Scholz heute ablichten ließ...

Gasumlage

Hätte mân sich alles sparen können wenn die Energiepreise sinnvoll und Gerecht gedeckelt worden wären.

 

 

 

Gasumlage

Als ob es nicht schon genug wäre, daß uns das Gasdilemma von den deutschen Regierungen der letzten Jahre inklusive der jetzigen eingebrockt würde, jetzt sollen wir auch die Zeche zahlen. Der Staat schnürt ein Rettungspaket und der Staat muss es zahlen. Wie viele Milliarden werden sinnlos verpulvert und ins Ausland verschenkt, aber für die eigenen Steuerzahler werden die Lasten pausenlos erhöht. Was nützt der Verzicht auf die Mehrwertsteuer, solche Geschenke sind selbst für Habeck, Scholz und Co unter der Gürtellinie.

@20:49 Uhr von -Der Golem-

......... der Oligarchen und sonstigen Banditen zu verkaufen und den Erlös den Gaskunden zukommen zu lassen.

Da ist doch ein Zusammenhang. Ein direkter sogar.

 

 

 

merkwürdige Rechtsauffassung

 

passt mehr in das Klassenkampfdenken des 19ten Jahrhunderts

 

mal nachgefragt

Ab Oktober sollen Firmen und Verbraucher eine Gasumlage zahlen. Die Bundesregierung will nun prüfen, ob die Mehrwertsteuer auf diese wegfallen kann.

 

die Gasumlage soll ja 1,5 .... 5 Cent betragen

darauf die MWSt entfallen lassen oder den gesamten Gaspreis ?

Hier werden wieder Verluste sozialisiert

Gewinne streichen Unternehmen gerne ein und bei Verlusten wird nach dem Staat gerufen. Diese Umlage ist eine unsoziale Unverschämtheit. Wahrscheinlich werden für Unternehmen die viel Energie verbrauchen und dann evtl. in Schieflage kommen könnten davon befreit. Wir Normalbürger sollen uns nun darüber freuen, dass wir keine Mwst. auf diese Umlage zahlen müssen. Geht‘s noch? 
Wahrscheinlich dürfen auch Gaskunden die zu 100% Biogas beziehen bezahlen obwohl diese mit dem Problem nichts zu tun haben, denn der Grüne Minister plant die Umlage auf die Durchleitungsabgabe zu erheben. Rücksicht auf Gaskunden, die schon seit langem versucht haben aus der fossilen Abhängigkeit rauszukommen, kann man da nicht nehmen.

@21:14 Uhr von Tomate1959

. Wie viele Milliarden werden sinnlos verpulvert und ins Ausland verschenkt, aber für die eigenen Steuerzahler werden die Lasten pausenlos erhöht. Was nützt der Verzicht auf die Mehrwertsteuer, solche Geschenke sind selbst für Habeck, Scholz und Co unter der Gürtellinie.

Mal kucken wie die Gürtellinie noch weiterhin definiert wird...

 

Na bei der Rechnung ist ja…

Na bei der Rechnung ist ja die „Entlastung „ ohne märchensteuer der absolute brüller.

wie wäre es, das sein zu lassen, dann muss auch niemand entlastet werden. Wäre bestimmt billiger.

Das ist ja nur die Erhöhung…

Das ist ja nur die Erhöhung durch die Umlage.

 

Dazu kommt noch was an Preisteigerungen?

Sind die im Schnitt schon verdoppelten bis verdreifachten Preise für die Kwh bereits vergessen oder Normalität.

 

Für das Haus statt 100 Euro Abschlag im Monat 200 - 300 zzgl. 100 Euro Umlage,

das sind bis zu 400 Euro im Monat.(grob gerechnet).

 

Es wird Zeit zum Handeln, natürlich für die Regierung in Richtung sozialer Ausgleich.

Unterschiedliche „Ausgangslagen“

Ob mit oder oder ohne Mehrwertsteuer ist fast schon egal: Für die, die sich die Gasumlage „leisten“ können dürfte das keinen allzu großen Unterschied mehr machen, und für die, die sich jetzt finanziell schon kaum noch über Wasser halten können auch. Die können sie sowieso nicht zahlen.

" Gewinne für die Großen, Verluste zu Lasten der Kleinen "

Großkonzerne, die Jahr für Jahr Rekordgewinne erzielen, Milliarden jährlich für Vorstandsbezüge ( Tantiemen, Abfindundungen, Bonuszahlungen u.v. m.); Pensionszahlungen, Pensionsrückstellungen in nicht nachvollziehbaren Höhen leisten; Dividenden ebenfalls in Milliardenhöhe ausschütten,(allein  die Großaktionäre scheffeln Milliarden ) und dann: kommt mal ein schlechtes Jahr, der Schrei nach dem Staat, der Steuerzahler muss ran. Von wegen: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not; in den fetten Jahren für magere Jahre vorsorgen , das gilt alles nicht mehr.

Mal einen Blick in die Geschäftsberichte so mancher

Konzerne und man kommt aus dem Staunen und Erschrecken nicht raus

@21:07 Uhr von wie-

 @20:42 Uhr von Möbius

Was wäre mein Vorschlag? 

Ein weiterer Vorschlag von Ihnen aus der Propaganda-Parallelwelt des Kreml? Nur zu, "Möbius".

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben. Notleidende Industriebetriebe könnten auf Antrag durch spezifische Staatshilfen gerettet werden. Die anderen sollten die Mehrkosten aus ihren Gewinnen bezahlen.

Großartige Idee. Nur leider, wie zu erwarten, komplett an der Realität vorbei, denn der von Ihnen hofierte Herr Putin, dessen Sprachrohr Sie hier sind, lässt ja bekanntlich nicht zu, dass dieses "billige russische Gas" überhaupt erst nach Europa kommt. Gewisse Turbinen und so weiter, Sie erinnern Sich?

ja, unser olaf war begeistert. er war der 1. der das teil gesehen und für toll empfunden hat.. aber warum dieser aufriss. deutschland will doch lt baerbock/habeck/esken kein gas aus russland. und putin hilft so gar

@21:13 Uhr von werner1955

Hätte mân sich alles sparen können wenn die Energiepreise sinnvoll und Gerecht gedeckelt worden wären.

 

 

Angebot und Nachfrage

 

man hätte natürlich langfristige Verträge machen können zu entsprechenden Preisen

aber die Zocker haben wohl gedacht das Gas wird billiger

(vermute ich)

Nicht immer denselben Fehler machen....

es ist eine Unverfrorenheit  der Konzerne  immer nach Solidarität zu rufen wenn sie in ihre selbstverschuldeten Kriesen rutschen. So war es schon bei den Banken, bei der Lufthansa und nun bei den Energieriesen.

Der Wohlfahrtsgedanke wird hier missbraucht und die Risikoabsicherung Sozialisiert, währen in den Fetten Jahren kein bisschen an die Volkswirtschaft zurück gegeben wurde. Dieser Wohlfahrtskapitalismus  der das Unternehmerische Risiko in die Geiselhaft der Volkswirtschaft benutzt, um die eigenen Gelder und die der Anleger zu schonen ist mehr als Fragwürdig.

Kritische Infrastruktur gehört in die Hände der Volkswirtschaften und damit des Staates nur so lassen sich diese Unsinnigen Spekulationsgewinne verhindern.

Allein an der Atomdebatte sehen wir was Lobby kann und wie sehr die Politik jede ökonomische Vernunft verloren hat.

 

@21:11 Uhr von Naturfreund 064 - Naturgesetz

 
Bis einige den Bach runter gehen, weil sie nichts mehr verkaufen können. Das wäre dann eine Warnung an die Preistreiber.

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Danach gäbe es weniger Konkurrenz und diejenigen, die übrig bleiben, könnten erst recht den Preis diktieren.

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Es muss ja nicht bis zum Äussersten kommen.... Bei den Gewerkschaften funktioniert Druck ja auch. Warum nicht von der Straße direkt zum Problem-Lieferanten? Bevor der den Bach runtergeht wird er nachgeben. Ein Naturgesetz!

 

 

@21:16 Uhr von Sisyphos3

 

merkwürdige Rechtsauffassung

 

passt mehr in das Klassenkampfdenken des 19ten Jahrhunderts

 

Diese Gasumlage passt allerdings auch gut zum Klassenkampfdenken. Denn hier sollen auf Kosten der Gaskunden die Kommunen saniert und gestützt werden. Tatsächlich haben wir es ja nur mit Händlern zu tun. Bei vielen davon wäre es völlig egal, ob die Pleite gehen. Der Gaskunde sucht sich was Neues oder  geht in den Grundtarif. Relevant sind die zahlreichen Stadtwerke, die im Eigentum der Kommunen stehen. Wenn die ihre Verträge einhalten müssen, dann zahlen das am Ende die Kommunen bis Bus, Bahn und Schwimmbad still stehen. Nebenbei: Man hätte sich gegen solche Gefahren auch versichern können. Jetzt sollen also die Kommunen von den Gaskunden gerettet werden, nachdem viele mit Ihren Angeboten auch in fremden Revieren gewildert hatte.

BP, Shell und Co lachen sicher derweil tot über das Konstrukt.

@21:28 Uhr von Kein Einstein

......... der Oligarchen und sonstigen Banditen zu verkaufen und den Erlös den Gaskunden zukommen zu lassen.
Da ist doch ein Zusammenhang. Ein direkter sogar.

Wer kauft denn die dann? Sie? Ich? Andere Banditen?

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Die würden dann von deutschen Banditen gekauft, subventioniert durch die Gasumlage.

- 21:21 Uhr von w120

„Es wird Zeit zum Handeln, natürlich für die Regierung in Richtung sozialer Ausgleich.“

vielleicht so, dass Hartz4-Bezieher bei Einsparung Geld verdienen. Zahlen keine heizkosten, kriegen aber Geld zurück?!

nein, es wird Zeit, dass der Preis für Gas und Öl eingefroren wird, wenn’s sein muss auf jetzigem Niveau. Und diese umlage oder wie es so nett heißt „ Gassoli“ deren Sinn ich immer noch nicht verstanden haben, fällt ganz weg.

@21:26 Uhr von -Der Golem-

 
Bis einige den Bach runter gehen, weil sie nichts mehr verkaufen können. Das wäre dann eine Warnung an die Preistreiber.

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Danach gäbe es weniger Konkurrenz und diejenigen, die übrig bleiben, könnten erst recht den Preis diktieren.

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Es muss ja nicht bis zum Äussersten kommen.... Bei den Gewerkschaften funktioniert Druck ja auch. Warum nicht von der Straße direkt zum Problem-Lieferanten? Bevor der den Bach runtergeht wird er nachgeben. Ein Naturgesetz!

 

 

Ja...klar...Vor der Globalisierung in Klein Kleckersdorf durchaus ein effizienter Vorschlag -_-

@21:21 Uhr von w120

 
Es wird Zeit zum Handeln, natürlich für die Regierung in Richtung sozialer Ausgleich.

Exakt. Vielleicht mal die Tafeln in Deutschland noch... Fällt uns dazu etwas ein?

 

@21:27 Uhr von Klärungsbedarf

BP, Shell und Co lachen sicher derweil tot über das Konstrukt.

 

 

damit dürften sie wohl Recht haben

gelegentlich denke ich -  als bestimmt nicht Linker

manche Wirtschaftszweige dürften nicht Privat (Gewinnorientiert) geführt sein

 

Wenn man überlegt...

...dass der Sinn der Mehrwertsteuer ursprünglich mal war, die "Veredelung" vom Rohstoff zum Endprodukt beim Verbraucher zu besteuern, stellt sich sowieso die Frage, warum ein Brennstoff, der leicht verarbeitet aus dem Boden ins Haus gepumpt wird, genauso besteuert wird, wie ein Auto, das Dutzende oder Hunderte Produktionsschritte durchlaufen hat.

 

Oder ist sie vielleicht längst nur noch ein Alibi, damit der Staat wenigstens irgendwo abkassieren kann, da er sich an die Unternehmensgewinne nicht ran traut und sich Endverbraucher im Laden am wenigsten wehren können?

@21:12 Uhr von Anna-Elisabeth

Es werden der BRD pro Jahr 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen. 
Warum wird da nicht endlich etwas getan? 
Damit wären sämtliche Preiserhöhungen für Gas oder Strom überhaupt kein Problem. 
Und natürlich müssten die Energiekonzerne eine Übergewinnsteuer zahlen, die auch zur Preissenkung genutzt werden könnte. 

Warum keine Übergewinnsteuer und warum kein effektives Vorgehen gegen Steuerhinterziehungen im großen Stil? Die Antwort kennen Sie doch und ist erschreckend einfach: FDP

 

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Sie meinen die FahrDochPorschePartei?

@20:48 Uhr von Trollfynder_truth

 
 

 

 

Was wäre mein Vorschlag ? 
 

 

 

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben.

Wie beschlagnahmt m/f/d denn das billige russische Gas? Mit recycelten Ballongasbehältern?

 

Ist das eine ernstgemeinte Frage ? Der größte Gasspeicher Deutschlands ist übrigens „mir nichts dir nichts“ von der BR beschlagnahmt worden. Wenn man will, geht es.

@21:07 Uhr von wie-

 @20:42 Uhr von Möbius

Was wäre mein Vorschlag? 

Ein weiterer Vorschlag von Ihnen aus der Propaganda-Parallelwelt des Kreml? Nur zu, "Möbius".

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben. Notleidende Industriebetriebe könnten auf Antrag durch spezifische Staatshilfen gerettet werden. Die anderen sollten die Mehrkosten aus ihren Gewinnen bezahlen.

Großartige Idee. Nur leider, wie zu erwarten, komplett an der Realität vorbei, denn der von Ihnen hofierte Herr Putin, dessen Sprachrohr Sie hier sind, lässt ja bekanntlich nicht zu, dass dieses "billige russische Gas" überhaupt erst nach Europa kommt. Gewisse Turbinen und so weiter, Sie erinnern Sich?

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Gewisse Gaspipelines, Sie erinnern sich?

@21:28 Uhr von Kein Einstein

......... der Oligarchen und sonstigen Banditen zu verkaufen und den Erlös den Gaskunden zukommen zu lassen.
Da ist doch ein Zusammenhang. Ein direkter sogar.

Wer kauft denn die dann? Sie? Ich? Andere Banditen?

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Die würden dann von deutschen Banditen gekauft, subventioniert durch die Gasumlage.

Großartig

@21:07 Uhr von wie-

 @20:42 Uhr von Möbius

Was wäre mein Vorschlag? 

Ein weiterer Vorschlag von Ihnen aus der Propaganda-Parallelwelt des Kreml? Nur zu, "Möbius".

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben. Notleidende Industriebetriebe könnten auf Antrag durch spezifische Staatshilfen gerettet werden. Die anderen sollten die Mehrkosten aus ihren Gewinnen bezahlen.

Großartige Idee. Nur leider, wie zu erwarten, komplett an der Realität vorbei, denn der von Ihnen hofierte Herr Putin, dessen Sprachrohr Sie hier sind, lässt ja bekanntlich nicht zu, dass dieses "billige russische Gas" überhaupt erst nach Europa kommt. Gewisse Turbinen und so weiter, Sie erinnern Sich?

 

Durch NS 1 fließen noch 20%. Dazu kommt der deutsche Anteil an den Transgas Lieferungen durch die Ukraine. Es gibt also noch jede Menge russisches Gas. 

Ich bin genetisch bedingt...............

........  ein "Geiz ist Geiler".

ich würde nie an einer Tankstelle tanken, die 1 Ct teurer ist als eine, die weiter entfernt billiger ist.  Aus Prinzip nicht.

Und so ist es mit allem. Die Leute, die kritiklos, bedenkenlos und hemmungslos teurer kaufen als nötig, die treiben die Preise hoch.

Viele ältere Leute haben kein Internet. Dann muss sich halt jemand in der Verwandschaft erbarmen, bevor derjenige immer nur über die hohen Preise jammert und Preistreiber fördert.

@Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe (21:03)

dann müsste man bei verlusten aus politischen gründen, die auch ausgleichen. und übergewinne machen auch die supermärkte, bringdiesnet und vor allem vater/divers staat

 

Bringdiesnet? Wer dies net bringt, kriegt auch net mein Geld und macht auch net Übergewinne.

 

@21:37 Uhr von Möbius

 
 

 

 

Was wäre mein Vorschlag ? 
 

 

 

Man sollte das billige russische Gas beschlagnahmen und bevorzugt an private Verbraucher abgeben.

Wie beschlagnahmt m/f/d denn das billige russische Gas? Mit recycelten Ballongasbehältern?

 

Ist das eine ernstgemeinte Frage ? Der größte Gasspeicher Deutschlands ist übrigens „mir nichts dir nichts“ von der BR beschlagnahmt worden. Wenn man will, geht es.

Und in diesem Speicher (der dann voll oder leer oder dazwischen war) lagert nur billiges russisches Gas? Und wie separiert man das dann an die Verbraucher? Ernst gemeinte Frage.

 

Verbraucher-Entlastung: Gasumlage ohne Mehrwertsteuer ??

Das wäre aber "großzügig". Die geplante Gasumlage wird zwischen 1,5 Cent und 5 Cent pro Kilowattstunde betragen. Beim Verbrauch von 20.000 Kilowatt, etwa dem eines Vierpersonenhaushalts wären das ein mittlerer hunderte Euro Betrag.

Ja, Kosten werden nach unten gereicht. Zusätzlich zu den hochgetriebenen Gaspreisen. Hoffentlich lassen die sich das nicht gefallen. 

In einem Rechtsstaat

In einem Rechtsstaat sollten Verträge Gültigkeit haben.

Die Gasumlage ändert das. Gaslieferanten sind dann nicht mehr an die Verträge gebunden.

Wo leben wir eigentlich ?

 

@20:32 Uhr von morgentau19

Damit kein Gasversorger wegen gestiegener Einkaufspreise Insolvenz anmelden muss, sollen ab Oktober alle Endkunden für eineinhalb Jahre eine Umlage zahlen. Auf Verbraucher kommen damit deutliche Preissteigerungen von bis zu 254 Prozent zu.

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Man kann sich mal ausrechen, wieviel der Verbraucher spart, wenn die die MwSt. wegfällt.

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Wie war das mit dem Tropfen und dem heißen Stein?

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PS. Der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gibt/gab sich wirklich Mühe....wird einmal im Zeugnis stehen.

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Bisher meistert er die von den Russen verursachte Krise optimal.

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@20:36 Uhr von Trollfynder_truth

"In einem Paar-Haushalt mit einem jährlichen Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunde lägen die Mehrkosten zwischen 214 und 714 Euro, für einen Haushalt mit Einfamilienhaus und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunde zwischen 357 und 1190 Euro.

Würde die Mehrwertsteuer wegfallen, würde der Single-Haushalt laut Verivox zwischen 14 Euro und 48 Euro entlastet, der Paar-Haushalt um 34 Euro bis 114 Euro und der Haushalt mit Einfamilienhaus zwischen 57 Euro und 190 Euro."

 

Dann ist doch alles paletti, ich singe gerade vor Ergriffenheit nur in eine Deutschlandfahne gehüllt die dritte Strophe der Nationalhymne, das ist doch eine tolle Nachricht.

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Singen Sie sich warm oder sparen einfach.

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@21:39 Uhr von -Der Golem-

 
Viele ältere Leute haben kein Internet.

Mit denen telefoniere ich berufsbedingt täglich. Finanzdienstleistungen, Kreditkarten. Da geht es nicht um einen Cent Geiz ist Geil. Das ist auch inzwischen ein Anachronismus. Mir gefällt es nicht, dass ohne Internet manches nicht mehr geht. Aber auch Sie nutzen es doch gerade. Was machen wir also im digitalsten Land der ganzen Welt, dass jetzt Verbraucher bezüglich Gaslieferung hintenrum zur Kasse bittet um die Versorger besser zu stellen?

 

Welch ein Gnadenakt unserer Regierung

soll uns hier zu Teil werden? Da legt die Politik mal eben das unternehmerische Risiko in die Hände der Verbraucher, weil man in den Plüschetagen der Energieversorger vor lauter Champagner saufen nicht mehr klar denken kann. Das man die Sore nicht noch besteuert ist ohnehin eine Frage des Anstands, aber seit wann kann man legal Geschäfte zu Lasten eines Dritten machen? Gebt diesen Unternehmen einen Kredit, mit dem sie ihre Ware ordentlich einkaufen können, um dann im Wettbewerb ihr Geld wieder hereinzuholen. Mit der Umlage dagegen ist Wirtschaftlichkeit nicht gefragt, hier gilt „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“. Überwacht werden soll deren Kaufgebaren übrigens, wie von gewöhnlich gut unterrichteten Greisen zu hören ist, vom gleichen Gremium, das schon bei der Elbphilharmonie, dem BER und Stuttgart 21 strengste Maßstäbe an die Ausgabendisziplin legte. Bei dem Ganzen wirken Lauterbachs Coronamaßnahmen wie Schmerz stillende Salbe.

@20:36 Uhr von Coachcoach

Sie trifft die Armen, Alleierziehenden und Rentner:innen, alle mit weniger als 20€/h bei 40h - insgesamt also die arbeitsame untere Einkommens- und Vermögensklasse - die unteren 2/3 (oder Hälfte, vielleicht).

Der gaspreis muss für privat gedeckelt werden, und nicht noch künstlich erhöht.

Habeck und Lindner sind nicht nur frierenden Omis egal, sondern auch Muttis und Kinder und Vatis und Opis.

Ich finde das unerträglich.

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Der Gaspreis ist wegen des Russenkrieges in der Ukraine so hoch, finden Sie das morden in der Ukraine auch unerträglich, so wie ich?

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