Kommentare - Lufthansa-Piloten machen sich streikbereit

31. Juli 2022 - 14:28 Uhr

Die Lufthansa-Piloten haben mit großer Mehrheit für einen Streik gestimmt. Der ist noch nicht beantragt, das Votum aber ein deutliches Signal an die Airline in den Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft erwarte jetzt "gute Angebote" vom Konzern.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

8,5% für EU-Angestellte

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Auf hohem Niveau

Kein Problem, ich gönne den Piloten ihren Streik. Aber wenn man dann sieht, dass man selbst nicht mal die Hälfte dessen verdient, trotz Studium, dann ist das schon ein bisschen crazy. Nicht mal die Hälfte.

Da fallen halt mal wieder

... Flüge aus, bis die sich geeinigt haben. Aber sonst ist das ja nicht weiter schlimm.

@14:37 Uhr von Tarek94

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Diese 8,5 % sollten das untere Maß für all diejenigen sein, die das Einkommen der  Herrschaften in Brüssel erarbeiten! Keinesfalls weniger. Vielleicht wäre das auch ein Ansatz für einen Generalstreik in Deutschland. Ach nein, das ist ja verboten!

@14:42 Uhr von junge Welt

Kein Problem, ich gönne den Piloten ihren Streik. Aber wenn man dann sieht, dass man selbst nicht mal die Hälfte dessen verdient, trotz Studium, dann ist das schon ein bisschen crazy. Nicht mal die Hälfte.

Ohne deren Streikbereitschaft würden die Gehälter nicht streiken!

@14:37 Uhr von Tarek94

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Der Vergleich 8,5% zu 5,5% ist zwar zulässig aber ich kaum das ein EU-Angestellter im Jahr 200TSD € oder mehr verdient. 5,5% von 200TSD € ist schon erheblich mehr als 8,5% von, sagen mir mal 100TSD €.

Lufthansa-Piloten machen sich streikbereit.....

Sie fordern eine Gehaltserhöhung um 5,5 Prozent für dieses Jahr und ab 2023 einen automatischen Inflationsausgleich. Die Verhandlungen sind nach sechs Runden festgefahren. Eine Forderung, die sich auch andere Gewerkschaften zu eigen machen sollten.

Und in Anbetracht der Vorstandsgehälter von mehr als 860.000 Euro im Jahr (Aufsichtsratsmitglieder 80.000 Euro) auch verständlich und zu stemmen.

Die wollen übrigens die Flottenstärke aus Gründen der "Wettbewerbsfähigkeit" verringern.

warum bekommt

nicht jeder einfach 8,5% mehr inflationsbedingt?

Warum nur Politiker?

Ich wundere mich immer wieder...........

.............  dass eine Lufthansa (oder die DB)  lieber wochenlange Streiks in Kauf nehmen, statt ein paar lumpige Prozentpunkte mehr zu genehmigen.

Ein enormes Minusgeschäft -  die Nötigung der Reisenden ist dabei den Verantwortlichen wurscht.

Dann muss man halt die Reisepreise erhöhen. Verweigert die Hälfte der Reisenden dann die Buchung -  wegen 3 oder 4% Erhöhung?  Unvorstellbar. Die meckern halt 24 Std. lang und buchen trotzdem.

Nein -   Betonköpfe sind halt stur.

Wie ernst es der…

Wie ernst es der Gewerkschaft ist, hat sie bereits beim Bodenpersonal gezeigt. Also kann die "Lufthansa" dem ja (mit vernünftigen Angeboten) entgegen treten.  

 

Und ja, es hört sich viel an, was einige (!) verdienen, aber es sind eben auch nur einige (wohl ältere Piloten mit einer Menge an Erfahrung).

 

Und wenn die Lufthansa sowieso bis Ende des Jahres auf 400 Piloten verzichten kann ....Ich würde mir das sehr gut überlegen, ob das wirklich so ist. Sonst zetern die dann wieder rum, weil nicht genug Piloten da sind und erwarten Hilfen vom Staat - wegen Corona oder welcher Krise auch immer.

 

selber schuld ...

Wer heute immer noch mit der Lufthansa fliegt ist selbst schuld. Obwohl zu den bestbezahltesten Crews gehörend, hatten sie wohl die meisten Streiks in den letzten Jahren, die z.T. stark ausgeufert sind.

Wer die Lufthansa kennt, weiß, dass der hohe Preis nicht durch mehr Qualität zustande kommt. Verkrustete, veraltete Strukturen, überbordende Administration verschlucken immense Summen. 

Auch das Flottenalter ist im Vergleich schon recht alt, zumindest für solch einen Premiumanbieter.

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis  für  Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

14:37 Uhr von Tarek94   //So…

14:37 Uhr von Tarek94

 

//So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.//

 

Die Vorbereitungen auf den Streik wären auch bei 10% Forderung gerechtfertigt. Die Rechtfertigung hat nichts mit der Forderung zu tun, sondern mit dem Tarif/Streikrecht.

 

Und Ihr "Seitenhieb" auf die EU Parlamentarier hätten Sie sich schenken können. Reiner "Futterneid".

 

 

14:42 Uhr von junge Welt   /…

14:42 Uhr von junge Welt

 

//Kein Problem, ich gönne den Piloten ihren Streik. Aber wenn man dann sieht, dass man selbst nicht mal die Hälfte dessen verdient, trotz Studium, dann ist das schon ein bisschen crazy. Nicht mal die Hälfte//

 

Und was lernen Sie daraus? Wenn Sie sich in Ihrem Job wohl fühlen (er Ihnen vielleicht noch Spaß macht), haben Sie doch alles richtig gemacht.

 

.

@15:00 Uhr von 043911

nicht jeder einfach 8,5% mehr inflationsbedingt?

Warum nur Politiker?

 

 

ist das bei Politikern so ?

@14:55 Uhr von joerch

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Der Vergleich 8,5% zu 5,5% ist zwar zulässig aber ich kaum das ein EU-Angestellter im Jahr 200TSD € oder mehr verdient. 5,5% von 200TSD € ist schon erheblich mehr als 8,5% von, sagen mir mal 100TSD €.

Der Vergleich hinkt. Schließlich ist der Pilot auch viel höher qualifiziert als die meisten MA in Brüssel. 8,5% sollte Maßstab für alle sein. Die Höhe des zugrundeliegenden Einkommens ist im Idealfall durch die Ausbildung bestimmt!

Es „reicht“ offenbar nie:

„Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr, in anderen Konzernsparten ist es weniger.“

Und warum gibt es an einigen Stellen offenbar weniger Geld für die gleiche Arbeit als an anderen, bloß weil da ein anderer „Name“ draufsteht?

@15:05 Uhr von -Der Golem-

Dann muss man halt die Reisepreise erhöhen. Verweigert die Hälfte der Reisenden dann die Buchung -  wegen 3 oder 4% Erhöhung?  Unvorstellbar. Die meckern halt 24 Std. lang und buchen trotzdem.

 

 

was machen denn die Gehälter aus beim Flugpreis

kann doch jeder nachschauen wenn er nen Flug bucht !

was der reine Flugpreis ist

was an Start Landegebühren zukommt

diverse Steuern, Kerosinzuschlag

@14:45 Uhr von junge Welt

... Flüge aus, bis die sich geeinigt haben. Aber sonst ist das ja nicht weiter schlimm.

Genau. Was sich bewerkstelligen lässt, fährt man halt mit dem Auto. Ausserdem kann man nach (fast) überall auch mit der Konkurrenz kommen mit Ausnahme von innerdeutschen Flügen. Da nimmt man dann halt Auto oder ICE.

Und in wenigen Monaten wird dann lautstark die Ungerechtigkeit beschrien, weil die Lufthansa Flugpersonal - hier Piloten - abbaut, denen (einiges mehr) als € 200.000/Jahr zu wenig ist. Genau DAS passierte nämlich vor einigen Jahren nach der gleichen Ausgangslage.

Wir haben auch umgeplant. Anstatt übernächste Woche nach Verona zu fliegen, bringt mein Mann mich mit dem Auto. Kann ich auch mehr Kram mitnehmen.

 

@15:06 Uhr von FakeNews-Checker

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis  für  Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

Wie soll es sonst gehen? Die Gewinne der Firmeneigner würden explodieren und die, die den Reichtum erarbeiten, würden leer ausgehen. Dazu einige fromme Sprüche der Politik wegen Gemeinsam und für irgendetwas.... Politiker sind nur die Gehilfen der Reichen - das darf man nie vergessen - deshalb sitzen sie in den Aufsichtsräten der Konzerne, die sie vertreten.

@15:09 Uhr von ich1961

Und Ihr "Seitenhieb" auf die EU Parlamentarier hätten Sie sich schenken können. Reiner "Futterneid".

Nein einfach eine Frage des Anstandes und der Gerechtigkeit, Hat mit Neid relativ wenig zu tun.

Bei dem Gehalt stellt sich…

Bei dem Gehalt stellt sich natürlich die Frage, ist das gerecht oder nicht. Ich denke auch, das der Ansturm auf die Flughäfen bald vorbei sein wird. Die Kundschaft wird sparen und so mache Firma hat gemerkt, das statt persönlich anreisen, ein Meeting auch online gut funktioniert. Gesamt macht die Branche einen schlechten Eindruck. Chaos an den Flughäfen, ausfallende Flüge, miserabler Service usw.. Der Lack ist ab und die kleine, aber entscheidende Sparte der Piloten, sitzt natürlich an entsprechender Stelle. Demnach wird man ihnen schon geben was sie wollen. Aus Erfahrung wissen wir ja, falls das Geld nicht reicht, hilft man gerne aus mit dem nächsten Rettungspaket. 

15:06 Uhr von FakeNews…

15:06 Uhr von FakeNews-Checker

 

//Nach dem Streik ist vor dem Streik

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis  für  Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.//

 

Ganz im Gegenteil. Das ist Recht und Gesetz!

 

 

@15:10 Uhr von Sisyphos3

 

 

erstaunlich wie hier einige so verständnisvoll bei derlei Gehältern sind

normalerweise ist doch der Neid unübersehbar

Die tun was für ihr Geld! Bei einem Bäcker, meinem Arzt, meinem Fleischer habe ich da ja auch Verständnis. Weniger wird das Verständnis bei Politikern, Beamten in Berlin und Brüssel, bei Aufsichtsräten, Milliardären, Drogendealern etc.

@15:13 Uhr von Nettie

„Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr, in anderen Konzernsparten ist es weniger.“

Und warum gibt es an einigen Stellen offenbar weniger Geld für die gleiche Arbeit als an anderen, bloß weil da ein anderer „Name“ draufsteht?

Weil die nicht streiken!

@14:42 Uhr von junge Welt

Kein Problem, ich gönne den Piloten ihren Streik. Aber wenn man dann sieht, dass man selbst nicht mal die Hälfte dessen verdient, trotz Studium, dann ist das schon ein bisschen crazy. Nicht mal die Hälfte.

Anderer Beruf, falsche/keine Gewerkschaft, andere Arbeitsbedingungen, andere Verantwortlichkeiten? Woran liegt es?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@15:00 Uhr von 043911

nicht jeder einfach 8,5% mehr inflationsbedingt?

Warum nur Politiker?

Weil die Banker, Aktionäre etc. von dem leben, was sie denen, die ihr Einkommen erarbeiten, vorenthalten!

Sonst müssten ja die Einkommen genauso schnell steigen, wie die Gewinne der Unternehmen! Dann wären die Reichen aber weniger reich - das wird so nicht kommen!

Und dann sitzen die Politiker am Trog - sie nehmen es sich halt!

@14:51 Uhr von Denkerist

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Diese 8,5 % sollten das untere Maß für all diejenigen sein, die das Einkommen der  Herrschaften in Brüssel erarbeiten! Keinesfalls weniger. Vielleicht wäre das auch ein Ansatz für einen Generalstreik in Deutschland. Ach nein, das ist ja verboten!

Ein Generalstreik für die Angestellten der EU? Ein bisserl übertrieben, oder? Oder musste einfach nur mal wieder ein Querschlag auf Deutschland in den Kommentar?

@14:55 Uhr von joerch

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Der Vergleich 8,5% zu 5,5% ist zwar zulässig aber ich kaum das ein EU-Angestellter im Jahr 200TSD € oder mehr verdient. 5,5% von 200TSD € ist schon erheblich mehr als 8,5% von, sagen mir mal 100TSD €.

Machen Sie sich mal bitte schlau was ein EU Parlamentarier so verdient, mit 100 TSD im Jahr kommen sie da nicht weit Google liefert schnell Antwort.

@15:13 Uhr von Nettie

„Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr, in anderen Konzernsparten ist es weniger.“

Und warum gibt es an einigen Stellen offenbar weniger Geld für die gleiche Arbeit als an anderen, bloß weil da ein anderer „Name“ draufsteht?

Ein Blick in den Arbeitsvertrag, den beide i.d.R. unterschrieben haben, sorgt für Klarheit. Wer vor z.B. 20 Jahren dort als Pilot angefangen hat, hat seitdem xx Tarifrunden mitgemacht und entsprechend ist das Gehalt gestiegen. Wer neu beginnt, fängt i.d.R. unten an und kann sich dann mit der Zugehörigkeit steigern. Ist z.B. im ÖD auch so. Im übrigen hat m.M. ein Pilot, der Passagiere fliegt, eine grössere Verantwortung als z.B. ein Pilot im Cargobereich.

 

@15:00 Uhr von 043911

nicht jeder einfach 8,5% mehr inflationsbedingt?

Warum nur Politiker?

Wo steht denn das?

15:13 Uhr von Denkerist /…

15:13 Uhr von Denkerist

//Der Vergleich hinkt. Schließlich ist der Pilot auch viel höher qualifiziert als die meisten MA in Brüssel. 8,5% sollte Maßstab für alle sein. Die Höhe des zugrundeliegenden Einkommens ist im Idealfall durch die Ausbildung bestimmt!//

 

Sie wissen, was eine Pilotenausbildung kostet?

 

**...  Preiswert ist die Ausbildung zum Piloten nicht. Bei Lufthansa kostet sie 70.000 Euro. Bei Einstiegsgehältern von 50.000 bis 60.000 Euro brutto im Jahr wird die Summe nach der Ausbildung über mehrere Jahre hinweg zurückgezahlt. Wer sich bei einer privaten Flugschule zum Piloten ausbilden lässt, sollte laut Handwerg mit Kosten von bis zu 100.000 Euro rechnen.  ...//

 

https://www.travelbook.de/fliegen/reiseberufe-pilot

 

 

Ein Unternehmen, das gerade…

Ein Unternehmen, das gerade erst der Insolvenz entkommen ist und im harten Wettbewerb steht, sollte nicht bestreikt werden. Maßvolle Erhöhung ohne großes Getöse wäre sinnvoll. 

@15:13 Uhr von Nettie

„Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr, in anderen Konzernsparten ist es weniger.“

Und warum gibt es an einigen Stellen offenbar weniger Geld für die gleiche Arbeit als an anderen, bloß weil da ein anderer „Name“ draufsteht?

Weil sie keine Forderungen stellen? Weil sie nicht in der Gewerkschaft organisiert sind? Löhne steigen nicht von allein.

Eigentlich bin ich den streikenden Piloten dankbar,

denn jeder ausgefallene Flug ist ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.  Verstehe deshalb auch Leute nicht, die meinen mehrmals im Jahr in Urlaub fliegen zu müssen !

@15:24 Uhr von Anita L.

Diese 8,5 % sollten das untere Maß für all diejenigen sein, die das Einkommen der  Herrschaften in Brüssel erarbeiten! Keinesfalls weniger. Vielleicht wäre das auch ein Ansatz für einen Generalstreik in Deutschland. Ach nein, das ist ja verboten!

Ein Generalstreik für die Angestellten der EU? Ein bisserl übertrieben, oder? Oder musste einfach nur mal wieder ein Querschlag auf Deutschland in den Kommentar?

Lesen Sie den Post noch mal richtig, nicht die EU Parlamentarier sollen streiken sondern deren Arbeitgeber, die Steuerzahler. Auch mit dem Verbot des Generalstreiks in Deutschland hat der User recht.

@14:42 Uhr von junge Welt

Kein Problem, ich gönne den Piloten ihren Streik. Aber wenn man dann sieht, dass man selbst nicht mal die Hälfte dessen verdient, trotz Studium, dann ist das schon ein bisschen crazy. Nicht mal die Hälfte.

Augen auf bei der Wahl des Studienfachs. Macht man sich da nicht im Vorfeld kundig, was, wo verdient wird ?

Wenn man sich dagegen auf z.B. digitalen Humanismus oder Promenadologie kapriziert, wird es vermutlich schwierig. Studiert man gar Psychologie, Pädagogik, Germanistik, weiss man eigentlich von Anfang an, dass sich damit keine goldenen Blumentöpfe gewinnen lassen.

 

@15:24 Uhr von Anita L.

Handelsblatt, 15.07.2022: "Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

Diese 8,5 % sollten das untere Maß für all diejenigen sein, die das Einkommen der  Herrschaften in Brüssel erarbeiten! Keinesfalls weniger. Vielleicht wäre das auch ein Ansatz für einen Generalstreik in Deutschland. Ach nein, das ist ja verboten!

Ein Generalstreik für die Angestellten der EU? Ein bisserl übertrieben, oder? Oder musste einfach nur mal wieder ein Querschlag auf Deutschland in den Kommentar?

Bitte genau lesen! Ich schrieb 8,5% sollten das untere Maß für die sein, die das Einkommen der Herrschaft in Brüssel erarbeiten! Das sind in unserem Land die Deutschen. Diese Mindestforderung nach Lohnsteigerung entsprechend Inflation könnte man einfachst flächendeckend via Generalstreik erreichen! Für alle! Dazu bedarf es aber echter Gewerkschaften, wie in Frankreich!

@15:28 Uhr von ich1961

15:13 Uhr von Denkerist

//Der Vergleich hinkt. Schließlich ist der Pilot auch viel höher qualifiziert als die meisten MA in Brüssel. 8,5% sollte Maßstab für alle sein. Die Höhe des zugrundeliegenden Einkommens ist im Idealfall durch die Ausbildung bestimmt!//

 

Sie wissen, was eine Pilotenausbildung kostet?

 

**...  Preiswert ist die Ausbildung zum Piloten nicht. Bei Lufthansa kostet sie 70.000 Euro. Bei Einstiegsgehältern von 50.000 bis 60.000 Euro brutto im Jahr wird die Summe nach der Ausbildung über mehrere Jahre hinweg zurückgezahlt. Wer sich bei einer privaten Flugschule zum Piloten ausbilden lässt, sollte laut Handwerg mit Kosten von bis zu 100.000 Euro rechnen.  ...//

 

https://www.travelbook.de/fliegen/reiseberufe-pilot

Und was bitte hat der Preis für eine Pilotenausbildung mit der Qualifikation zu tun? 

Jeder Pilot braucht diese Ausbildung, in die Politik schafft man es auch ohne.

@15:06 Uhr von Giselbert

Wer heute immer noch mit der Lufthansa fliegt ist selbst schuld. Obwohl zu den bestbezahltesten Crews gehörend, hatten sie wohl die meisten Streiks in den letzten Jahren, die z.T. stark ausgeufert sind.

Nicht obwohl, sondern weil.

Wer die Lufthansa kennt, weiß, dass der hohe Preis nicht durch mehr Qualität zustande kommt. Verkrustete, veraltete Strukturen, überbordende Administration verschlucken immense Summen. 

Das habe ich anders erfahren.

Auch das Flottenalter ist im Vergleich schon recht alt, zumindest für solch einen Premiumanbieter.

Verglichen mit welchen Marken zum Beispiel und wie sind dann dort die Arbeitsbedingungen? Nur das tolle Flugzeug allein macht's ja nicht und wenn mein Stewart für seine Arbeit einen Hungerlohn erhält, damit ich in einem Luxusflugzeug sitzen kann, verzichte ich. 

@15:28 Uhr von ich1961

15:13 Uhr von Denkerist

//Der Vergleich hinkt. Schließlich ist der Pilot auch viel höher qualifiziert als die meisten MA in Brüssel. 8,5% sollte Maßstab für alle sein. Die Höhe des zugrundeliegenden Einkommens ist im Idealfall durch die Ausbildung bestimmt!//

 

Sie wissen, was eine Pilotenausbildung kostet?

 

**...  Preiswert ist die Ausbildung zum Piloten nicht. Bei Lufthansa kostet sie 70.000 Euro. Bei Einstiegsgehältern von 50.000 bis 60.000 Euro brutto im Jahr wird die Summe nach der Ausbildung über mehrere Jahre hinweg zurückgezahlt. Wer sich bei einer privaten Flugschule zum Piloten ausbilden lässt, sollte laut Handwerg mit Kosten von bis zu 100.000 Euro rechnen.  ...//

 

https://www.travelbook.de/fliegen/reiseberufe-pilot

 

 

Ja, ich kenne diese Zahlen. Deshalb mein Kommentar.

@15:06 Uhr von FakeNews-Checker | Moment!

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis  für  Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

 

Dass es nicht ohne Streik geht, ist in erster Linie ein Armutszeugnis für die Arbeitgeberverbände! Mit der Demokratie haben Streiks nichts zu tun, außer, dass sie nur in dieser Staatsform möglich sind... Das Grundgesetz stärkt das Recht auf Streik (so lange es nicht durch Tricks wie das Tarifeinheitsgesetz ausgehebelt wird).

Alle Flieger stehen still

Die Arbeitnehmer brauchen ein kräftiges Plus.

 

Die zu geringen Lohnerhöhungen der letzten Jahrzehnte haben zu übermäßigen Exportüberschüssen geführt. Die exzessiven deutschen Exportüberschüsse haben den globalen Weltmarkt destabilisiert und erzeugen strukturelle Verschuldung in Partnerländern. 

 

Inflationsausgleich plus Globalen Stabilitätszuschlag macht einen kräftigen Lohnzuschlag von mindestens 10% notwendig. 

 

Die Piloten sind in der Verantwortung für alle ein Signalabschluss von 10%+ herauszuschlagen. Ein Streik ist ökologisch und spart CO2 ein. Zugleich trägt er zur Energiesicherheit im Winter bei. 

 

Die Unternehmer müssen hingegen Gewinnzurückhaltung üben. Werden die ökonomisch notwendigen Lohnerhöhungen einfach auf die Preise aufgeschlagen droht eine gefährliche Gewinn Preisspirale. Die Fetten Jahre für Unternehmer sind vorbei. 

 

 

@ 15:31 Uhr von Hartmut der Lästige

"denn jeder ausgefallene Flug ist ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels."

Stimmt schon, aber mir tun die Leute leid die darunter leiden. Die schönsten Tage im Jahr werden schnell zum Alptraum und hinterher muss man noch seinem Geld nachrennen.

"Verstehe deshalb auch Leute nicht, die meinen mehrmals im Jahr in Urlaub fliegen zu müssen !"

Auch hier bin ich bei Ihnen. Hier sollte es aber unbedingt Kontingente geben, sonst haben Wohlhabende weiterhin den Freibrief zur Umweltverschmutzung.

@15:20 Uhr von Bln222

Bei dem Gehalt stellt sich natürlich die Frage, ist das gerecht oder nicht. Ich denke auch, das der Ansturm auf die Flughäfen bald vorbei sein wird. Die Kundschaft wird sparen und so mache Firma hat gemerkt, das statt persönlich anreisen, ein Meeting auch online gut funktioniert. Gesamt macht die Branche einen schlechten Eindruck. Chaos an den Flughäfen, ausfallende Flüge, miserabler Service usw.. Der Lack ist ab und die kleine, aber entscheidende Sparte der Piloten, sitzt natürlich an entsprechender Stelle. Demnach wird man ihnen schon geben was sie wollen. Aus Erfahrung wissen wir ja, falls das Geld nicht reicht, hilft man gerne aus mit dem nächsten Rettungspaket. 

Was dann ebenso zurückgezahlt wird, wie das vergangene Hilfspaket; einschl. 9% Zinsen ! Im übrigen beweist das momentane Chaos, dass Flugreisen nach wie vor stark nachgefragt werden. Da verzichtet man gegebenenfalls lieber auf anderes.

 

@15:06 Uhr von FakeNews-Checker

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis für Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

Da verdrehen Sie aber etwas gewaltig: Streik bzw. das Recht darauf ist erstens ein wesentliches Merkmal demokratischer und rechtsstaatlicher Systeme und das ist zweitens auch sehr wichtig, denn Streik ist ein legitimes Mittel im Arbeitskampf, also auf einem Gebiet, auf das der Staat in einer freien Marktwirtschaft nur sehr wenig Einfluss hat. Die Menschen wären ohne dieses demokratische Mittel dem Markt schutzlos ausgeliefert. 

@15:31 Uhr von Anita L.

„Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr, in anderen Konzernsparten ist es weniger.“

Und warum gibt es an einigen Stellen offenbar weniger Geld für die gleiche Arbeit als an anderen, bloß weil da ein anderer „Name“ draufsteht?

Weil sie keine Forderungen stellen? Weil sie nicht in der Gewerkschaft organisiert sind? Löhne steigen nicht von allein.

Offenbar muss man bereits eine gewisse „Position der Stärke“ haben, um überhaupt etwas „fordern“ zu können.

@15:31 Uhr von Hartmut der Lästige

denn jeder ausgefallene Flug ist ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.  Verstehe deshalb auch Leute nicht, die meinen mehrmals im Jahr in Urlaub fliegen zu müssen !

So lange wir noch Erdbeeren aus Peru einfliegen, Post innerhalb Deutschland geflogen wird und Privatjets unterwegs sind - mache ich mir da keine Gedanken! Ich kann die Welt nicht retten.

Und unsere Regierung will es offensichtlich auch nicht mehr. Nach wie vor wird jedes Jahr mehr als im Vorjahr produziert - immer mehr...

@15:31 Uhr von Hartmut der Lästige

denn jeder ausgefallene Flug ist ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.  Verstehe deshalb auch Leute nicht, die meinen mehrmals im Jahr in Urlaub fliegen zu müssen !

Gut, dass Sie hier von sich selbst reden und nicht wieder von "man" oder "wir" !

 

Echt jetzt

Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr,

 

Das ist maßlos und unverschämt, auch wenn die Ausbildung viel kostet.

Wieviele zahlen die Ausbildung und werden aus verschiedenen Gründen nicht übernommen?

Auch die müssen die Ausbildung bezahlen.

Von den viel zu hohen Gehältern der Vorstände fangen wir gar nicht erst an.

Und wenn wir schon von Verantwortung reden, jeder Bus.- und LKW Fahrer, oder Lokführer trägt diese.

@15:39 Uhr von Giselbert

 
Auch hier bin ich bei Ihnen. Hier sollte es aber unbedingt Kontingente geben, sonst haben Wohlhabende weiterhin den Freibrief zur Umweltverschmutzung.

Wollen Sie für alle Bereiche Kontingente einführen ? Es ist und war doch immer so, dass derjenige, der es sich leisten kann und will, halt einen gewissen "Freibrief" sich erkauft. Wie wollen Sie das verhindern ? Durch Verbote ? Das wird nix. Gesetze brauchen Mehrheiten. Die sehe ich nicht.

 

Streik

Der Staat hat für 5% der Arbeitnehmer 20% Lohnsteigerung beschlossen.

Gut das Gewerkschaften das jetzt auch für qualifizierte Bürger durchsetzten..

 

15:35 Uhr von heribix   /…

15:35 Uhr von heribix

 

//Und was bitte hat der Preis für eine Pilotenausbildung mit der Qualifikation zu tun?//

 

Der User "Denkerist" hat (im vorherigen Kommentar) die Ausbildung ins Spiel gebracht.

//Die Höhe des zugrundeliegenden Einkommens ist im Idealfall durch die Ausbildung bestimmt! //

Hat Ihre Ausbildung auch 60 000 bis 100 000 € gekostet? Und mussten Sie das auch zurückzahlen?

 

//Jeder Pilot braucht diese Ausbildung, in die Politik schafft man es auch ohne.//

 

Ja, aber was hat das „mit der Politik“ zu tun? Hätten Sie gerne mehr Piloten in der Politik? Mir ist jedenfalls der Beruf der Politiker wurscht, wenn sie vernünftig (ja ist Ansichtssache) arbeiten. Und dieses generelle verdammen finde ich unterirdisch (um es mal vorsichtig auszudrücken).

 

 

@14:42 Uhr von junge Welt

Kein Problem, ich gönne den Piloten ihren Streik. Aber wenn man dann sieht, dass man selbst nicht mal die Hälfte dessen verdient, trotz Studium, dann ist das schon ein bisschen crazy. Nicht mal die Hälfte.

Warum sind Sie dann nicht Pilot geworden

Eigenverantwortung?

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Interessant,  wie  man  sich  da  um  noch  höhere  Gehälter  herumstrubelt  und  dabei  überhaupt  nicht  daran  denkt,  den  Opfern  dieser  Klimaschänderei  eine  Entschädigung  zu  zahlen.  Aber  keine  Sorge,  die  Opfer  werden  das  trotzdem  bei  Gericht  ein-  und  durchklagen  und  dann  war´s  das  mit  dem  4000  Euro-Pilotengehalt.

@15:06 Uhr von FakeNews-Checker

 

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis  für  Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

Ohne Demokratie, Grundgesetz und Rechtsstaat, würde kein Arbeitnehmer, auch nur einen Cent verdienen. 

@14:51 Uhr von Denkerist

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Diese 8,5 % sollten das untere Maß für all diejenigen sein, die das Einkommen der  Herrschaften in Brüssel erarbeiten! Keinesfalls weniger. Vielleicht wäre das auch ein Ansatz für einen Generalstreik in Deutschland. Ach nein, das ist ja verboten!

.

Ja, da bin ich Ihrer Meinung: und am besten alle Dienstleistungen, die personalintensiv sind, um 8,5% erhöhen, damit das Geld auch richtig aus den Taschen der Menschen gezogen wird … oder etwa nicht?

 

@15:13 Uhr von Nettie

„Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr, in anderen Konzernsparten ist es weniger.“

Und warum gibt es an einigen Stellen offenbar weniger Geld für die gleiche Arbeit als an anderen, bloß weil da ein anderer „Name“ draufsteht?

200.000 Euro im Jahr ist natürlich ein Hingucker. Da wirken sich die geforderten 5,5 % schon aus.

96 % + X sind für einen Streik. Ich habe im Artikel gar nicht gefunden, wie viel die Lufthansa bietet.

War das so weit darunter? Das sollte doch erstmal bekannt sein, bevor ich dem Unternehmen "den Krieg erkläre". 

@15:35 Uhr von Denkerist

Ein Generalstreik für die Angestellten der EU? Ein bisserl übertrieben, oder? Oder musste einfach nur mal wieder ein Querschlag auf Deutschland in den Kommentar?

Bitte genau lesen! Ich schrieb 8,5% sollten das untere Maß für die sein, die das Einkommen der Herrschaft in Brüssel erarbeiten! Das sind in unserem Land die Deutschen. Diese Mindestforderung nach Lohnsteigerung entsprechend Inflation könnte man einfachst flächendeckend via Generalstreik erreichen! Für alle! Dazu bedarf es aber echter Gewerkschaften, wie in Frankreich!

Die Mindestforderung solle also für diejenigen sein, die "das Einkommen der Herrschaft in Brüssel erarbeiten" und Sie gehen davon aus, dass dies "in unserem Land die Deutschen" seien. Das ist populistisch und pauschal falsch. Außerdem gilt: Ohne die "Herrschaft in Brüssel" gäbe es so manches Handels-, Wirtschafts-, Zollabkommen nicht, hätten viele Firmen die Aufträge nicht, die sie haben, und stünde es um so einige Arbeitsplätze sehr schlecht.

@14:37 Uhr von Tarek94

Handelsblatt, 15.07.2022: "Brüssel EU-Angestellte können in diesem Jahr ein kräftiges Lohnplus erwarten – trotz der angespannten Haushaltslage in vielen Mitgliedstaaten. Um bis zu 8,5 Prozent dürften die Gehälter für das Personal der europäischen Institutionen steigen, da sie sich an der Inflationsentwicklung in Belgien und Luxemburg orientieren."

So gesehen ist die Forderung der Lufthansa-Piloten nach 5,5% Inflationsausgleich äußerst bescheiden und die Vorbereitung auf Streiks ist gerechtfertigt.

Ist das so, dass die Gehälter von EU-Angestellten nach der Inflationsentwicklung richten? Wie praktisch, würde natürlich die ein oder andere Auseinandersetzung auf dem Arbeitsmarkt ersparen.

Aber in der aktuellen Situation kann man aus meiner Sicht nicht erwarten, dass bei krassen Rückgängen der Unternehmensgewinne die Inflation 1:1 ausgeglichen wird.

@15:40 Uhr von Anita L.

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis für Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

Da verdrehen Sie aber etwas gewaltig: Streik bzw. das Recht darauf ist erstens ein wesentliches Merkmal demokratischer und rechtsstaatlicher Systeme und das ist zweitens auch sehr wichtig, denn Streik ist ein legitimes Mittel im Arbeitskampf, also auf einem Gebiet, auf das der Staat in einer freien Marktwirtschaft nur sehr wenig Einfluss hat. Die Menschen wären ohne dieses demokratische Mittel dem Markt schutzlos ausgeliefert. 

Ihre sachlichen und zugleich eindeutigen Kommentare stechen hier kontinuierlich als Wohltat hervor!

Viele Grüße

15:40 Uhr von Denkerist   /…

15:40 Uhr von Denkerist

 

//So lange wir noch Erdbeeren aus Peru einfliegen, Post innerhalb Deutschland geflogen wird und Privatjets unterwegs sind //

 

Da es ja wohl Nachfrage von Kunden für die Erdbeeren gibt – einfach nicht mehr kaufen, dann werden die auch nicht angeboten. Und die Briefe werden nicht innerhalb Deutschlands geflogen (eventuell, wenn es Eilbriefe sind).

 

(https://www.paketda.de/empfangen/brief-paket-sortierung-transport.html)

 

//- mache ich mir da keine Gedanken! Ich kann die Welt nicht retten.//

 

Nicht alleine, aber das ist eben eine Herkulesaufgabe, die alle zusammen stemmen müssen.

 

//Und unsere Regierung will es offensichtlich auch nicht mehr. Nach wie vor wird jedes Jahr mehr als im Vorjahr produziert - immer mehr...//

 

Was hat denn „unsere Regierung“ jetzt schon wieder mit mit der Produktion von irgendwas zu tun? In der Regel produzieren Unternehmen, was gebraucht und bestellt wird. Da hat „die Politik“ nichts mit zu tun.

 

 

@15:46 Uhr von Alter Brummbär

Piloten der Kernmarke verdienen deutlich über 200.000 Euro im Jahr,

 

Das ist maßlos und unverschämt, auch wenn die Ausbildung viel kostet.

Wieviele zahlen die Ausbildung und werden aus verschiedenen Gründen nicht übernommen?

Auch die müssen die Ausbildung bezahlen.

Von den viel zu hohen Gehältern der Vorstände fangen wir gar nicht erst an.

Und wenn wir schon von Verantwortung reden, jeder Bus.- und LKW Fahrer, oder Lokführer trägt diese.

Ich kenne keinen Bus-, LKW- und Lokführer, der 6000 Fahrstunden vorweisen müsste, um seine Lizenz zu erhalten. Lkw-Fahrer können Sie sogar als Quereinsteiger werden; für den Busverkehr benötigen Sie zu Ihrem Führerschein die Personenbeförderungserlaubnis. 

Wenn ein Bus oder Zug eine Panne hat, halten Sie im besten Fall Ihr Fahrzeug einfach an; solch eine Einrichtung habe ich für Flugzeuge noch nicht gesehen. Und auch wenn in LKW inzwischen immer mehr Elektronik das Fahren unterstützt: Mit der Bedienung eines Flugzeugs ist das bei Weitem nicht vergleichbar.

15:56 Uhr von Anita L.   Ich…

15:56 Uhr von Anita L.

 

Ich werde das Gefühl nicht los, das Sie und ich da auf verlorenem Posten stehen. 

 

 

@16:02 Uhr von Stein des Anstosses

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis für Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

Da verdrehen Sie aber etwas gewaltig: Streik bzw. das Recht darauf ist erstens ein wesentliches Merkmal demokratischer und rechtsstaatlicher Systeme und das ist zweitens auch sehr wichtig, denn Streik ist ein legitimes Mittel im Arbeitskampf, also auf einem Gebiet, auf das der Staat in einer freien Marktwirtschaft nur sehr wenig Einfluss hat. Die Menschen wären ohne dieses demokratische Mittel dem Markt schutzlos ausgeliefert. 

Ihre sachlichen und zugleich eindeutigen Kommentare stechen hier kontinuierlich als Wohltat hervor!

Viele Grüße

Vielen Dank und herzliche Grüße zurück!

@15:50 Uhr von ich1961

Ja, aber was hat das „mit der Politik“ zu tun? Hätten Sie gerne mehr Piloten in der Politik? Mir ist jedenfalls der Beruf der Politiker wurscht, wenn sie vernünftig (ja ist Ansichtssache) arbeiten. Und dieses generelle verdammen finde ich unterirdisch (um es mal vorsichtig auszudrücken).

Nein es müssen nicht unbedingt Piloten sein, aber ein wenig mehr Qualifikation im jeweiligen Resort hätte ich schon ganz gern.

Pilotenstreik

Streik auf hohem Niveau:

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem Musterprozess entschieden, dass der Arbeitslohn eines Piloten, der in Deutschland wohnt, aber an Bord eines Flugzeugs im internationalen Verkehr für eine irische Fluggesellschaft tätig ist, in Deutschland nicht besteuert werden kann.

Das heisst, sobald der deutsche Luftraum verlassen wird, tragen die Damen, Herren und Diverse nichts mehr zum Gemeinwohl bei ...

Manche bekommen nie genug

Gehälter über 20000 p.a. werden von LH piloten offenbar als normal erachtet.

Zusätzlich zu ihrer jährlichen Stufensteigerung von 6000€ nun also weitere 5,5% plus momentan ca 9% Inflationsausgleich.

Also pro Jahr ca 15% mehr. D.h. nach 10 Berufsjahren ca 100000€ mehr Gehalt . Aber die Herren denken ja das sei „normal“…. Wie weltfremd kann man eigentlich sein?

@15:55 Uhr von Alter Brummbär

 

Daß  es  ohne  Streik  nicht  geht,  ist  ein  Armutszeugnis  für  Demokratie,  Grundgesetz  und  Rechtsstaat.

Ohne Demokratie, Grundgesetz und Rechtsstaat, würde kein Arbeitnehmer, auch nur einen Cent verdienen. 

Also sind China, Saudi Arabien, Nord Korea oder auch Miramar Demokratien? Denn auch dort werden die Menschen für Ihre Arbeit entlohnt.

@15:32 Uhr von heribix

Diese 8,5 % sollten das untere Maß für all diejenigen sein, die das Einkommen der  Herrschaften in Brüssel erarbeiten! Keinesfalls weniger. Vielleicht wäre das auch ein Ansatz für einen Generalstreik in Deutschland. Ach nein, das ist ja verboten!

Ein Generalstreik für die Angestellten der EU? Ein bisserl übertrieben, oder? Oder musste einfach nur mal wieder ein Querschlag auf Deutschland in den Kommentar?

Lesen Sie den Post noch mal richtig, nicht die EU Parlamentarier sollen streiken sondern deren Arbeitgeber, die Steuerzahler. Auch mit dem Verbot des Generalstreiks in Deutschland hat der User recht.

Angestellte der EU sind nicht dasselbe wie Parlamentarier, die Gehaltserhöhung sollen jedoch laut Artikel alle in den EU Institutionen Angestellte erhalten. Das sind nicht die Politiker (die sind nicht angestellt, sondern gewählte Vertreter), sondern alle anderen, die auch einen Arbeitsvertrag mit den EU-Institutionen haben, also Sekretäre, Hausmeister, Sachbearbeiter,... 

@15:10 Uhr von Sisyphos3

 

 

erstaunlich wie hier einige so verständnisvoll bei derlei Gehältern sind

normalerweise ist doch der Neid unübersehbar

##

Und wenn man dann den langen Weg der Piloten Ausbildung sieht in der es kein Gehalt gibt,so sind die Gehälter schon angemessen.

 

@16:10 Uhr von Wostri

Streik auf hohem Niveau:

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem Musterprozess entschieden, dass der Arbeitslohn eines Piloten, der in Deutschland wohnt, aber an Bord eines Flugzeugs im internationalen Verkehr für eine irische Fluggesellschaft tätig ist, in Deutschland nicht besteuert werden kann.

Das heisst, sobald der deutsche Luftraum verlassen wird, tragen die Damen, Herren und Diverse nichts mehr zum Gemeinwohl bei ...

Das ist nicht nur bei Piloten so, leider gibt es in diesem Land viel zu viele die sich aus der sozialen Verantwortung stehlen. 

@15:46 Uhr von Alter Brummbär

Das ist maßlos und unverschämt, auch wenn die Ausbildung viel kostet.
Wieviele zahlen die Ausbildung und werden aus verschiedenen Gründen nicht übernommen?

Auch die müssen die Ausbildung bezahlen.

Die Lufthansa betreibt selbst die Ausbildung. Diese wird vom Unternehmen quasi als Darlehen zur Verfügung gestellt, welches nach dem Berufseinstieg peu à peu in Form von "Abarbeitung" zurückgezahlt wird. Keine Einstellung, keine Abarbeitung. Schon aus diesem Grund wird die Lufthansa jeden "Auszubildenden" auf Herz und Nieren prüfen bevor er die Pilotenausbildung beginnt, was ich gut nachvollziehen kann.

 

 

 

Darstellung: