Kommentare - Russland-Sanktionen: Merz sieht keinen Ost-West-Bruch in der CDU

24. Juli 2022 - 18:26 Uhr

Mit Putin verhandeln und den Ukraine-Krieg "einfrieren" - mit dieser Ansicht steht Sachsens Regierungschef Kretschmer in der CDU ziemlich einsam da. Das stellte auch Parteichef Merz klar. Er betonte, in der CDU gebe es dabei aber keinen Ost-West-Bruch.

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Kommentare

Nach März hätte Deutschland…

Nach März hätte Deutschland den Gasstop schon vor 4 Monaten vollzogen. 

Das der sich überhaupt noch vor die Kamera traut.

Aber so ist das halt heutzutage in allen Parteien mit der Führungsriege.

Würde mich im Winter interessieren ob Habeck Familie im kalten sitzt.

Es gibt auch Familien die Babys und Kleinkinder haben. 

Die Sicht ostdeutscher…

Die Sicht ostdeutscher Bürger auf den Krieg in der Ukraine und auf Russland ist eine andere, wie der Blick aus dem Westen, eher Süd /Südwestdeutschland. Wenn die Raffenerie in Schwedt kein russisches Erdöl mehr erhält, dann ist dort Schluss. Dazu verlieren viele Firmen drumherum ihre Aufträge. Eine andere Arbeit wird man nicht finden und unser Wirtschaftsminister hat bisher nur viel versprochen. Ich stelle mir gerade vor, wie der Aufschrei groß wäre, wenn es keine Zulieferer mehr für eine Autofabrik in z. B. Stuttgart gäbe .

Ansonsten spielen die paar CDU Mitglieder im Osten keine große Rolle. Selbstverständlich wird man sich der Parteiführung beugen und zum Dank kommt Herr Merz vielleicht auch mit seinem Privatjet nach Chemnitz. 

Mehr Waffen weniger Sanktionen

Der Status Quo ist nicht hinnehmbar und den einzufrieren ist absolut nicht im Interesse der Deutschen, auch nicht der Ostdeutschen, die das aktuell vielleicht glauben.

Was wir brauchen sind Energieträger und die sollten wir im Eigeninteresse auch bei den Russen kaufen, wenn wir das nicht tun, dann ist das ein großer Schaden für das Deutsche Volk und zwar für alle, besonders aber für die schwachen.

Zum "Ausgleich" kann man der Ukraine mehr Waffen liefern, das hat ohnehin einen viel größeren Effekt als ein paar Devisen mehr oder weniger für das Regime.

Dass MP Kretschmer jetzt

refexartig angegangen wird und Merz seine Meinung nicht teilt bedeutet doch nicht automatisch - er hat Unrecht. Ich zumindest nehme mir die Freiheit - nach unserem GG darf ich das - mir eine eigene Meinung zu den Dingen zu bilden und nicht mit lautem Hurra den zahlreichen Befürwortern eines - Krieg ist das Gebot der Stunde nachzulaufen. Auch lasse ich mir nicht von Kanzler Scholz Anordnen mit der Ukraine bedingungslos solidarisch zu sein. Als freier Bürger in einem freien Land lehne ich jede Art von betreutem Denken ab.

"Ränder des politischen Spektrums"

Auf Zustimmung stieß Kretschmer an den Rändern des politischen Spektrums. 

Sind damit die Grünen gemeint? Mit einem Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2021 von 8,6% in Sachsen, 5,4% in Sachsen-Anhalt, 6,8% in Mecklenburg-Vorpommern und 7,9% in Brandenburg gehören die Grünen "im Osten" zum Rand des politischen Spektrums?

Naja ...

Verhandeln ist in keiner Phase verkehrt und einen Versuch wert.

"Zu Forderungen nach Verhandlungen mit Putin sagte die Grünen-Politikerin, man habe es in Russland mit "keiner rational handelnden Regierung" zu tun"

Finde dies eine fatale Fehleinschätzung von Baerbock. Ich verurteile die Entscheidungen von Putin, aber irrational scheinen die mir ganz und gar nicht. So eine Einstellung steht einem ernsthaften Willen zur Verhandlung natürlich im Weg.

Kretschmer sollte als…

Kretschmer sollte als Ministerpräsident keine extreme Minderheitsmeinung vertreten. Er sollte sich besser von rechts abgrenzen.

Natürlich sollte man den Krieg nicht "einfrieren",

obwohl ich nicht genau weiss, was ich mir unter dem Begriff vorstellen soll. Nein, die UKR sollte nicht klein beigeben und sich auch weiter der Hilfe der Nato sicher sein können.

Was ich allerdings bezweifle, ist die Sinnhaftigkeit der Sanktionen, wenn es zutrifft, dass RUS seine Energien zu besseren Preisen an andere Abnehmer verkaufen kann. Die Nachfrage ist ja nach 2 Jahren Corona weltweit sehr gross. Und wenn die Sanktionen den Sanktionierern mehr schaden als dem Sanktionierten, dann sind sie sinnlos und schaden nur, insbesondere, der deutschen Wirtschaft. Wenn diese aber in starke Mitleidenschaft gezogen wird, wird 1. DEU die Hilfe einschränken müssen und 2. wird die Akzeptanz bei sehr vielen Bürgern nachlassen/umkehren, wenn das ganze Ausmass der Folgen zutage tritt.

Mit Putin verhandeln

Darf man erst wenn er seine Schuld am vernichtungskrieg eingestanden hat. Alle seine Soldaten auch von der Krim abgezogen hat und die Mörder von tausenden Frauen und Kinder bestraft wurden.

Danach gehts nurnoch um bezahlung der Schäden durch Russland, das ist verhandelbar.

 

 

Ich schäme mich für…

Ich schäme mich für Deutschland !

Man macht der Ukraine nur Symbolische Waffenangebote, kein Vergleich zu Polen die schon 200 Panzer geliefert haben.

Schäbig !

Jeder Politiker der glaubt Putin in den Allerwertesten kriechen zu müssen , nur weil er Atomraketen erwähnt, wird in der Historischen Betrachtung maßgeblich dafür verantwortlich gemacht, das Ukrainische Frauen und Kinder alte und Kranke abgeschlachtet werden konnten !

Diese hinhalte Taktik ist Mord aus zweiter Reihe.

Ja zu Verhandlungen

Herr Kretschmer hat vollkommen recht. Das Sterben von vielen tausend jungen Männern auf ukrainischer und russischer Seite kann nur durch rasche Verhandlungen beendet werden. Um diese erfolgreich zu gestalten, braucht es auf beiden Seiten und auf Seiten des Westens Kompromissbereitschaft. Es ist auch zu bedenken, daß der Ersten seine überzogenen Wirtschaftssanktionen gegen Rußland, die zu einer schweren Energiekrise und zur Verarmung von Millionen Menschen in Deutschland führt, nicht dauerhaft durchstehen kann, ehe es hier zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen kommt.

Gebe Herrn Merz recht , west…

Gebe Herrn Merz recht , west und ost sollen gleichmäßig sanktionsgeschädigt werden .

Na, dann ist ja alles klar:

„Der "Wirtschaftskrieg" ruiniere Deutschland, während er Putin kaum schade und das Sterben in der Ukraine nicht beende. Deshalb müsse verhandelt werden "und es müssen Kompromisse gemacht werden", so Wagenknecht.

AfD-Chef Tino Chrupalla erklärte, Kretschmer schwenke in dieser Frage auf die Linie der AfD ein: "Nur so kann er seine Partei zu den Landtagswahlen 2024 fähig zu einer Koalition mit uns machen."

Es geht um „Kompromisse“ mit Massenmördern zwecks Förderung der „Wirtschaft“ (und der Wahlchancen in ganz rechten und ganz linken Wählerkreisen).

Wer hofierte 16 Jahre Putin?

Es ist nicht neu in Deutschland, dass Politiker mit anderer Meinung sofort attackiert werden. Michael Kretschmer ist nun der kleine Putin.

 

Da hat die christliche Partei vergessen, dass sie über 16 Jahre einen Putin als verlässlichen Partner angesehen haben. Billiges Gas und Öl aus Russland war doch die Triebkraft der deutschen Industrie. Da spielten Machtgelüste und Menschenrechtsverletzungen in Russland kaum eine Rolle.

 

Diese neuen Besserwisser rasieren jeden politischen Kopf, der die neue aggressive Linie gegen Putin widerspricht.

 

Da gab es Schreihälse in der CDU und FDP, die sofort einen Stopp des russischen Gases forderten.

Eine völlige Fehleinschätzung von Röttgen vom 07.03.2022:

„Durch die hohen Öl- und Gaspreise werden jeden Tag annähernd eine Milliarde Euro in die russische Kriegskasse gespült, sagt Norbert Röttgen vom Auswärtigen Ausschuss. Das sei fatal – daher müsse die Bundesregierung die Importe aus Russland einstellen“.

 

Nicht der sächsische Ministerpräsident lag daneben.

Kretschmer kann noch froh sein nicht widerrufen zu müssen

Er verfolgt allerdings einen anderen Ansatz als die Intellektuellen die vor ihm sich bereits gegen Waffenlieferungen ausgesprochen haben. 
 

 

Kretschmer ist überzeugt, dass der Handel mit Russland zu Deutschland dazugehört. Er vermisst bei denen, die eine Ausweitung des Krieges fordern, eine Vorstellung davon, wo man politisch hinwill mit all den Waffenlieferungen. Es muss eine anrücken europäische Sicherheitsarchitektur geben - mit Russland. 
 

 

Die Intellektuellen forderten in ihrem Offenen Brief ebenfalls, mit Russland zu verhandeln, aus der Erkenntnis heraus das eine weitere Eskalation bis zum Atomkrieg droht. 
 

 

Währenddessen Kretschmer sich Sorgen um die Nachkriegsordnung macht. 

Na Herr Merz,

dann gucken Sie sich den ARD Trend vom Donnerstag an, da ist schon ein Unterschied zu sehen.

"Energie mag teuer sein,…

"Energie mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar."

 

->

Sicher ist es für einen Friedrich Merz und eine Kaja Kallas völlig egal,ob die Energiepreise nach oben gehen - wächst deren Vermögen halt geringfügig langsamer...

...aber für Mio. Bundesbürger IST günstige Energie Freiheit !

 

Denn welche Freiheit ist gegeben, wenn man demnächst im dunklen Loch ohne Heizung hocken muss - kein Geld für Strom und Heizung - und von da aus zur Arbeit soll,um nicht auf der Straße zu landen?

 

 

Merz versucht, Kretschmer…

Merz versucht, Kretschmer wieder einzufangen und weiß doch ganz genau, dass der sächsische MP sehr bewusst im blaubraunen Becken fischt.
Chrupalla, dem seinerseits die Felle davonschwimmen bei der weiteren Höckisierung der AfD, klatscht ja schon vor Freude in die Hände.

Peinlich, was die Union da für ein Sommertheater aufführt.

 Aber bestimmt kommen gleich die Stimmen von rechts und pflichten Kretschmers Einfrierphantasien bei.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Kretschmer und die AfD

Darum geht es. 
 

nicht noch mehr Wähler an die AfD Propaganda verlieren, obwohl die hier die Putin Lügen und Propaganda 1:1 verbreiten. 
 

OK. Nicht alle in der AfD. Aber eben doch relativ viele. 

Es isr offenkundig, dass…

Es isr offenkundig, dass Kretschmer offenkundig aus wahltaktischen Gründen auf die Befindlichkeiten der Bürger im Osten Deutschlands Rücksicht zu nehmen scheint und prompt Beifall aus der linken und aus der rechtsextremen Ecke erhält. Ich hätte mir gewünscht, dass Kretschmer sagt, was er meint und sich nicht Wählergruppen anzubiedern versucht, die doch nur das putinsche Narrativ nachbeten.

Krieg ist keine Lösung

Bevor die Ukraine Friedensverhandlungen mit Russland aufnimmt, muss es laut Selenskyj einen militärischen Sieg geben. Dafür brauche sein Land „genauso viele Waffen wie die Russen“. „Der Sieg muss auf dem Schlachtfeld errungen werden“.

 

Frankfurter Allgemeine schreibt:

Präsident Selenskyj will sich offenbar auf die vor dem 24. Februar von Kiew kontrollierten Gebiete fokussieren. Für den Militärgeheimdienstchef ist der Krieg hingegen erst zu Ende, wenn die Krim unter ukrainischer Kontrolle steht.

 

Dann werden wir einen jahrelangen Krieg erleben. Glaubt denn irgendeiner der Politiker, dass Russland die Krim zurückgibt?

 

Wir werden spätestens nach 20 Jahren Hilfe das Schlachtfeld Ukraine so verlassen, wie einst Afghanistan.   

 

So ist das wohl.

"Mit Putin verhandeln und den Ukraine-Krieg "einfrieren" ...AfD-Chef Tino Chrupalla erklärte, Kretschmer schwenke in dieser Frage auf die Linie der AfD ein: "Nur so kann er seine Partei zu den Landtagswahlen 2024 fähig zu einer Koalition mit uns machen."

Es ist wohl nur mit dieser Einstellung eine Landtagswahl in Sachsen zu gewinnen, denkt Herr Kretschmer. Ich befürchte, er hat recht.

 

Frau Wagenknecht sorgt sich um die Industrie

"Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht sagte, russische Rohstoffe und vor allem die relativ billige russische Energie seien "Existenzbedingungen für eine wettbewerbsfähige deutsche Industrie"."

Irgendwie nehme ich es dieser LINKEN-Politikerin nicht ab, dass sie sich tatsächlich Sorgen um die deutsche Industrie machen würde. Eher glaube ich, dass ihre Sorgen der russischen Wirtschaft gelten.

Handelt Baerbock rational?

Genau das würde ich ihr absprechen. Sie hat nicht einmal auf die Beleidigungen des unsäglichen Melnyk reagiert.

Sie hätte doch mindestens auch in der Ukraine demokratische Reformen einfordern müssen.

Kretschmer hat recht. Merz…

Kretschmer hat recht. Merz muß aufpassen dass er nicht versucht sich bei den Grünen anzubiedern.

Nein, da gibt es auch keinen "Bruch"

Die Ossis, welche die CDU/CSU wählen, sind genau wie die eingefleischten und auf Tradition beharrenden Wessis, die genau so auf alte Traditionen setzen. Da gibt es keinen Unterschied.

Das ist zwar alles sehr schade um fortschrittliches, andersartiges, zukunftsorientiertes Denken im Allgemeinen, aber leider bisher nicht änderbar mit dieser Gesellschaft und dem Gedankengut dieser Bürger.

Putins Ukraine Krieg

besser Putin Einfrieren,weil verhandeln bringt bei dem Luegner schon lange nix mehr.

Ach- der Bruch zw. den ehem Systemfreunden ist gemeint?

Ja meine Güte, die Ostdeutschen sind halt vorwiegend auf der Seite der Neo- Kapitalisten und -Imperialisten im Osten und die Westdeutschen mehr auf der Seite der Alt- Kapitalisten und -Imperialisten in Nordamerika und Westeuropa. Ist doch nur natürlich. Werte (Demokratie/Freiheit/Rechtsstaatlichkeit)? Wollt ihr mich verarschen? Die muss man sich leisten können! Egal in welchem System.

Mit Putin verhandeln

Ich finde Kretschmer ok, er hat in Sachsen keine einfache Aufgabe.

Sein Wording ist wie das aller Politiker vor ihm, die dieselben Vokabeln benutzt haben, natürlich Käse.

Mit Putin „verhandeln“ heißt, sich zu unterwerfen: die ukrainische Krim wird russisch, die ukrainische Regierung wird gefoltert, in einem Schauprozess lebenslang inhaftiert oder hingerichtet, es wird eine russische Marionettenregierung installiert.

Also: wer der Meinung wie Kretschmer ist („verhandeln“), möge das Kind doch einfach beim Namen: bedingungslose Kapitulation.

Sanktionen führen zu nichts

Eines scheinen die EUropäer  zu vergessen: die  Sanktionen schaden Russland u. Europa. Der lachende Dritte sind die USA. Kaum verwunderlich, dass die immer neue u. immer heftigere Sanktionen fordern.

Jetzt gibt es wieder riesige Rüstungsaufträge für US-Firmen u. das dreckige Fracking-Öl ist plötzlich gefragt, zu Maximalpreisen versteht sich, jetzt wo der lästige Konkurrent wegsanktioniert wurde. Man sieht, dass die verschiedenen Lobby-Gruppen in Washington ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Die Umfrage

zeigt doch klar, warum er solche Äußerungen macht, wenn nur 40 Prozent dafür sind, muss er ja den 60 Prozent was anbieten, auch wenn es nicht Bundeslinie ist.

Warum das so ist, kann ich mir vorstellen, das es anderen nicht gefällt auch, nur bewirken kann nichts, ich denke die Bürger wissen das auch.

Kretschmer

Putin möchte Gebiete wieder unter russische Kontrolle bringen, die mal unter sowjetischer Fuchtel waren. Vielleicht sollte Kretschmer Sachsen anbieten.

Mal im Ernst - was geht in dem Mann vor? Wer hätte seiner Meinung nach die Möglichkeit, den Krieg einzufrieren? Auf welchem Stand? Womit wäre Putin zufrieden? Und wie möchte Kretschmer das über den Kopf der Ukraine hinweg bestimmen?

Der Mann überschätzt sich ein wenig, scheint mir.

...das mit dem Verständnis....

Jeder, der sich als Politiker in irgendeiner Weise für das baldige Ende des Krieges einsetzt, scheint allein dazustehen. So scheint es.

Verhandeln, ja das ist so ein Ding.

Geht Herr Merz von einem Sieg der Ukraine aus, braucht er nicht zu verhandeln. Zwar haben wir dann immer noch nicht genug Gas, aber bis 2030 kann man den Konflikt sicher am Köcheln halten. Dann laufen die Gasverträge mit den russischen Unternehmen sowieso aus.

Bloß nicht zu früh gewinnen. So ein wenig Schwebe, um den Überblick nicht zu verlieren. Noch ein paar Sanktionen, ja, ja.

Hier noch eine Haubitze, da ein Pänzerchen....

_

Was gefroren ist, bewegt sich nicht. Besser als ein gegenseitiges Abschlachten. Immer.

Wenn denn dann verhandelt werden sollte, kann die Bundesregierung durch Frau Baerbock repräsentiert werden. Eventuell in Erinnerung an Herrn Grenell oder Herrn Melnyk.

Diktieren ist einfach, einfacher als Verhandeln. Doch verhandeln kann eben nicht jede.

Also Krieg.

Nahezu alle alten…

Nahezu alle alten Satellitenstaaten der UdSSR haben Jahrzehnte vor Russland und seine Kleptokraten gewarnt und stemmen sich mit aller Macht gegen die neuen Hegemoniebestrebungen. Siehe das Zitat von Kaja Kallas. 

Nur Ostdeutschland und Orban gehen den Sonder(lichen) Weg. Und Kretschmer geht wiederholt in Vorleistung vor dem Mob in die Knie. 

@18:46 Uhr von Bln222

Die Sicht ostdeutscher Bürger auf den Krieg in der Ukraine und auf Russland ist eine andere, wie der Blick aus dem Westen, eher Süd /Südwestdeutschland. Wenn die Raffenerie in Schwedt kein russisches Erdöl mehr erhält, dann ist dort Schluss. Dazu verlieren viele Firmen drumherum ihre Aufträge. Eine andere Arbeit wird man nicht finden und unser Wirtschaftsminister hat bisher nur viel versprochen. Ich stelle mir gerade vor, wie der Aufschrei groß wäre, wenn es keine Zulieferer mehr für eine Autofabrik in z. B. Stuttgart gäbe .

Ansonsten spielen die paar CDU Mitglieder im Osten keine große Rolle. Selbstverständlich wird man sich der Parteiführung beugen und zum Dank kommt Herr Merz vielleicht auch mit seinem Privatjet nach Chemnitz. 

Glauben Sie wirklich das die Menschen für Ihren Wohlstand das morden der Russischen Armee von tausenden Frauen und Kinder weiter finaziern wollen und tolleriern ?

@18:48 Uhr von c4--

Was wir brauchen sind Energieträger und die sollten wir im Eigeninteresse auch bei den Russen kaufen, wenn wir das nicht tun, dann ist das ein großer Schaden für das Deutsche Volk und zwar für alle, besonders aber für die schwache

Einen Schaden erleiden aktuell die Fraun und Kinder in der Ukraine. Tausende sind schon gestorben. Wollen Sie da mit unsern minimalen Verußten aufrechnen?

 

Der Satz

Energie mag teuer sein, Freiheit ist unbezahlbar.

Dem kann ich nur zustimmen.

Deshalb muss jetzt endlich einmal in die Wege geleitet werden, weitestgehend unabhängig zu werden von solchen autoritären Energielieferanten.

@18:51 Uhr von Krid01

refexartig angegangen wird und Merz seine Meinung nicht teilt bedeutet doch nicht automatisch - er hat Unrecht. Ich zumindest nehme mir die Freiheit - nach unserem GG darf ich das - mir eine eigene Meinung zu den Dingen zu bilden und nicht mit lautem Hurra den zahlreichen Befürwortern eines - Krieg ist das Gebot der Stunde nachzulaufen. Auch lasse ich mir nicht von Kanzler Scholz Anordnen mit der Ukraine bedingungslos solidarisch zu sein. Als freier Bürger in einem freien Land lehne ich jede Art von betreutem Denken ab.

Dann nehme ich mir auch die Freiheit nach dem GG.

Für einige gilt dieses Gesetz nur, wenn der Popo auch schön warm bleibt. Sollen doch die anderen solidarisch sein 

@18:51 Uhr von Krid01

Natürlich können und sollen Sie eine eigene Meinung haben. I ch kenne allerdings keine Befürworter des Krieges in der UKR. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen unterstützen jedoch die UKR, die sich gegen den völkerrechtswidrigen und barbarischen Krieg von Putin verteidigt. Sie unterstützen die Menschen in der UKR, die ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, dazu Väter, Mütter und Kinder. Die meisten von uns sind bereit, dafür auch Opfer zu bringen. 

Es ist kein Fehler, den…

Es ist kein Fehler, den Gedanken zu äußern mit Russland zu verhandeln.

Es ist - meine Sicht der Dinge - unverantwortlich tausende Soldaten in den Tod zu schicken.

 

 

@19:18 Uhr von H. Hauschke

Herr Kretschmer hat vollkommen recht. Das Sterben von vielen tausend jungen Männern auf ukrainischer und russischer Seite kann nur durch rasche Verhandlungen beendet werden. Um diese erfolgreich zu gestalten, braucht es auf beiden Seiten und auf Seiten des Westens Kompromissbereitschaft.

Wie kann man für eine Mörder der ein freies Land überfält tausend unschuldige Fraun und Kinder durch Bomben und Raketen tötet Kompromissbereitschaft fordern.

Erst wenn die Mörder bestraft, alle Soldaten aus der Ukraine und der Krim zurückgekehrt sind kann man über Reparationszahöungen  Kompromissbereitschaft zeigen.

@19:21 Uhr von NeNeNe

Es ist nicht neu in Deutschland, dass Politiker mit anderer Meinung sofort attackiert werden. Michael Kretschmer ist nun der kleine Putin.

 

Da hat die christliche Partei vergessen, dass sie über 16 Jahre einen Putin als verlässlichen Partner angesehen haben. Billiges Gas und Öl aus Russland war doch die Triebkraft der deutschen Industrie. Da spielten Machtgelüste und Menschenrechtsverletzungen in Russland kaum eine Rolle.

 

Zur Erinnerung: Am 24.02. hat dieser Herr P. aus M. in Europa einen Krieg vom Zaun gebrochen.

Da darf und muss man seine Haltung zu diesem Menschen schon einmal überprüfen. Eigentlich kann man dann, wenn man nicht in einer Körperöffnung von diesem Herrn steckt, nur zu einer Schlussfolgerung kommen.

Das macht die vielen Jahre vorher natürlich nicht richtig.

Zu Tode sanktionieren

Man kann es sehen, wie man will. Wir haben keine echte Inflation, sondern eine Energiekrise. Diese gibt es seitdem man sich entschieden hat, auf die fossilen Brennstoffe aus Russland zu verzichten. Die Folge, Panik und steigende Preise. Die Politik federt das ab. Am Ende wird das aber nicht ewig gehen.

Russland weiß das. Spatestens, wenn hier die ersten tausenden Jobs real in Gefahr sind, kippt die Stimmung eh.

Man bedenke, Russland liefert weiter Gas. Trotz allem. Im März war die Mehrheit Deutschlands noch bereit den Gashahn zuzudrehen. Das wäre ja spannend geworden.

Wenn man keine Ahnung hat, lieber mal nichts dümmlich fordern. Die Butter würde wohl 10Euro kosten, der Sommerurlaub tja... Wäre wohl unmöglich.

Also gucken wir mal, was passiert, wenn es den Leuten hier an den Hintern geht. Wenn das Reihenhaus in Gefahr ist. 

@19:40 Uhr von NieWiederAfd

Merz versucht, Kretschmer wieder einzufangen und weiß doch ganz genau, dass der sächsische MP sehr bewusst im blaubraunen Becken fischt.
Chrupalla, dem seinerseits die Felle davonschwimmen bei der weiteren Höckisierung der AfD, klatscht ja schon vor Freude in die Hände.

Peinlich, was die Union da für ein Sommertheater aufführt.

 Aber bestimmt kommen gleich die Stimmen von rechts und pflichten Kretschmers Einfrierphantasien bei.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Beide, Merz und Kretschmer, sind peinlich. Sie schielen auf die nächste Wahl. Der Sachse biedert sich dabei bei der AFD an. Ganz schlimm.

 

@19:54 Uhr von NeNeNe

Bevor die Ukraine Friedensverhandlungen mit Russland aufnimmt, muss es laut Selenskyj einen militärischen Sieg geben. Dafür brauche sein Land „genauso viele Waffen wie die Russen“. „Der Sieg muss auf dem Schlachtfeld errungen werden“.

 

Frankfurter Allgemeine schreibt:

Präsident Selenskyj will sich offenbar auf die vor dem 24. Februar von Kiew kontrollierten Gebiete fokussieren. Für den Militärgeheimdienstchef ist der Krieg hingegen erst zu Ende, wenn die Krim unter ukrainischer Kontrolle steht.

 

Dann werden wir einen jahrelangen Krieg erleben. Glaubt denn irgendeiner der Politiker, dass Russland die Krim zurückgibt?

 

Wir werden spätestens nach 20 Jahren Hilfe das Schlachtfeld Ukraine so verlassen, wie einst Afghanistan.   

 

Sind denn dort westliche Armeen, wie in Afghanistan, am kämpfen? Hab ich irgendwie verpasst 

Abgehoben

"Mit Putin verhandeln und den Ukraine-Krieg "einfrieren" - mit dieser Ansicht steht Sachsens Regierungschef Kretschmer in der CDU ziemlich einsam da"

...

 

Verständlich.

Kretschmer überschätzt sich gewaltig und ich denke, er ist in diesem Punkt entweder verzweifelt oder langsam unzurechnungsfähig.

Hat es ihm nicht gereicht nach Moskau zu reisen, um dort eine Audienz per Telefon bei Putin zu bekommen? Ich meine, er weiß doch gar nicht, ob er überhaupt wirklich mit Putin telefoniert hatte oder mit irgendeinem Stimmen-Doppelgänger. Für wen hält Kretschmer sich eigentlich? 

Sachsen ist für Deutschland wichtig, aber für Russland oder  die Welt...? Wenn Sachsen über Nacht einfach verschwinden würde, würde das weder Russland noch die Welt wahrnehmen.

@19:58 Uhr von krittkritt

Genau das würde ich ihr absprechen. Sie hat nicht einmal auf die Beleidigungen des unsäglichen Melnyk reagiert.

Sie hätte doch mindestens auch in der Ukraine demokratische Reformen einfordern müssen.

In dem Artikel  geht es um Merz, Kretschmer und die sächsischen Wähler. Wo stand was anderes?

@19:58 Uhr von krittkritt

Genau das würde ich ihr absprechen. Sie hat nicht einmal auf die Beleidigungen des unsäglichen Melnyk reagiert.

Sie hätte doch mindestens auch in der Ukraine demokratische Reformen einfordern müssen.

Zuerst mal mus die Ukraine in Ihren Grenzen von 2012 weiter existieren. Dann kan der gute demokratische weitere Aufbau vortgesetut werden.

@19:35 Uhr von derkleineBürger

"Energie mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar."

Diesen Satz kann man nur unterstreichen. Wenn man Putin gewähren lässt, dann wird der Krieg gegen die UKR nicht der letzte Feldzug sein - und alle Kriege ksoten Geld, schaden der Wirtschaft und unserer Arbeitsplätze. Die Solidarität, die wir der UKR entgegenbringen, müssen und werden  wir auch in Deutschland pflegen. Den meisten Deutschen geht es wirtschaftlich gut. Ihnen ist es durchaus zumutbar, die Zimmertemperatur im Winter ein paar Grad zurückzudrehen, das Gaspedal ihres Autos nicht voll durchzutreten, die Geräte nicht im Standby Modus laufen zu lassen u.v.m. Energiesparen muss keinen Verzicht auf Lebensqualitöt bedeuten. Wenn jeder von uns im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Beitrag leistet, zupackt statt zu jammern, können und werden wir auch die Energiekrise meistern.

 

 

 

 

 

 

 

Ost West

"Denn zumindest bei den Bürgern zeigt sich durchaus ein Ost-West-Gefälle in der Positionierung gegenüber Russland, das belegt der aktuelle ARD-DeutschlandTrend."

 

Fast 32 Jahre nach der Wiedervereinigung trennt (lat. discriminare) die ARD-Tagesschau Deutschland in Ost und West. Wer's braucht. Beim Tempolimit war der populistische Effekt wohl nicht so interessant. Jedenfalls konnte ich hier, obwohl angefixt, leider keine Unterscheidung entnehmen.

OK, ist klar, die haben natürlich nur relevante Kriterien einfließen lassen, sind ja nicht dumm. Rasen auf der Autobahn ist ein völkervereinendes Hochgefühl und bestenfalls altersabhängig unterschiedlich. Aber ist das so, dass nach 41 Jahren Teilung und 32 Jahren Zwangsehe eine Unterscheidung von Ost und West mehr nützt als schadet?

Ost CDU

Mein Eindruck ist, dass große Teile der Ost CDU Angst vor der Afd haben. Statt klar Stellung zu beziehen zu deren nicht hinnehmbaren Forderungen und Zielen und sich deutlich davon abzugrenzen, versucht man Wähler dort zurück zu gewinnen, indem man sich einzelnen Positionen der Afd anbiedert.

Und für alle, die immer noch aktuell Verhandlungen mit Russland fordern: Lawrow hat heute erklärt, dass es Ziel sei, einen Regimewechsel in der Ukraine durchzusetzen, Anfang der Woche sah er keine Veranlassung für Russland, derzeit Verhandlungen zu führen. Wer kann denn da noch über was verhandeln, und mit wem?

@ krittkritt

Handelt Baerbock rational? Genau das würde ich ihr absprechen. Sie hat nicht einmal auf die Beleidigungen des unsäglichen Melnyk reagiert.
Sie hätte doch mindestens auch in der Ukraine demokratische Reformen einfordern müssen.

 

Die Ukraine ist schon wesentlich weiter auf dem Weg zu demokratischen Reformen als Russland. In der Maidan-Revolution wurde z.B. das alte korrupte Regime zum Teufel gejagt.

Aber jetzt noch die Ukraine mit sowas zu nerven, wäre grund falsch. Jetzt geht es erstmal um das Überleben der Ukraine als freier und souveräner Staat. Und das geht nur mit Waffen, mit einer handfesten Verteidigung und mit einer Niederlage des Aggressors.

Dann, nach einem Erfolg, kommt die Ukraine in die EU und die NATO und dann geht es mit großen Schritten in Richtung Westen und in Richtung Demokratie.

@20:03 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Die Ossis, welche die CDU/CSU wählen, sind genau wie die eingefleischten und auf Tradition beharrenden Wessis, die genau so auf alte Traditionen setzen. Da gibt es keinen Unterschied.

Das ist zwar alles sehr schade um fortschrittliches, andersartiges, zukunftsorientiertes Denken im Allgemeinen, aber leider bisher nicht änderbar mit dieser Gesellschaft und dem Gedankengut dieser Bürger.

Und das ist gut so. Hat doch diese Denke uns 70 Jahre Freiheit und für fast alle Menschen die das wollten Wohlstand gebracht.

Mehr davon.

@ zomil - Keine Geschäfte mit Verbrechern

Nach März hätte Deutschland den Gasstop schon vor 4 Monaten vollzogen. 

 

Ich bin kein Unionsanhänger, aber das ist vollkommen richtig. Klarer Cut zwischen dem Kriegsverbrecher und uns.

@ heinzi123

Wo ist die Turbine

 

Keine Ahnung. Russen raus aus der Ukraine, dann kommt auch die Turbine. Vorher nicht. Punkt. Putin versteht nur klare Kante.

Keine Frage, Putin ist der Aggressor....

... aber was ist eigentlich so anders am Vorgehen Putins als seinerzeit, als die USA einseitig und ohne Mandat in den Irak zogen?

Wo war da UNSER Aufschrei, wo warenda die USA-Blockaden, wo waren da die wirtschaftlichen Strafen und das ständige Nachlegen... und die Inkaufnahme eigener Nachteile? 

Ja, wir müssen uns  Putin entgegenstellen, aber wir vergaloppieren uns aktuell selbst und kommen da genausowenig raus wie Putin. 

Ob Kretschmer richtig oder falsch liegt, kann nur durch Abwägen aller Faktoren erkannt werden. Reaktive Denkverbote helfen nicht weiter. 

Wer Diplomatie Absagen erteilt, macht sich ebenfalls schuldig.

19:54 Uhr von NeNeNe

 

"Krieg ist keine Lösung"

...

 

Dann schreiben Sie es auf einen Zettel und stellen sich damit auf dem Roten Platz.

Putin kann perfekt Deutsch.

Ich wünsche Ihnen da alles Gute, vermutlich werden Sie nie wieder nach Deutschland zurück können (falls Sie jetzt in Deutschland sind).

...

...

Putin hat klar gemacht, dass für ihn Ukraine nicht existiert und dass er "Kleinrussland" heim ins Reich holen will. Es sei "das Schicksal" Russlands und sein Schicksal - das hat er im russischen TV gesagt.

Und dabei geht es ihm nicht nur um die Ukraine, sondern auch um das Baltikum und Finnland. Das hat er auch klar gemacht.

 

Jede Pause wird Russland nur dafür nutzen, um das Militär neu aufzustellen, um gestärkt anzugreifen.

 

Russland lässt anderen keine Wahl, außer diesen Verschleißkrieg. 

 

@20:20 Uhr von Bernardo Caupis

Eines scheinen die EUropäer  zu vergessen: die  Sanktionen schaden Russland u. Europa. Der lachende Dritte sind die USA. Kaum verwunderlich, dass die immer neue u. immer heftigere Sanktionen fordern.

Jetzt gibt es wieder riesige Rüstungsaufträge für US-Firmen u. das dreckige Fracking-Öl ist plötzlich gefragt, zu Maximalpreisen versteht sich, jetzt wo der lästige Konkurrent wegsanktioniert wurde. Man sieht, dass die verschiedenen Lobby-Gruppen in Washington ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Und was Ihre Vorstellung? Die Mörder noch durch Kompromissbereitschaft belohnn.?

Die Ukraine ist ein freies Land und wurde durch russland mit einem Vernichtungskrieg überzogen.

Warum, welche Schuld haben die Fraun und Kinder die durch zielloses Bombadieren gemordet wurden?

@ Bln222

Die Sicht ostdeutscher Bürger auf den Krieg in der Ukraine und auf Russland ist eine andere, wie der Blick aus dem Westen, eher Süd /Südwestdeutschland. Wenn die Raffenerie in Schwedt kein russisches Erdöl mehr erhält, dann ist dort Schluss. Dazu verlieren viele Firmen drumherum ihre Aufträge.

 

Ich will keine Aufträge von Menschen, die Frauen vergewaltigen und Kinder umbringen lassen, die unschuldige Länder überfallen und einen Angriffskrieg vom Zaun brechen.

Ich bin übrigens Ossi.

Kretzschmerzs denkweise

ist nüchtern und weise. Davon sollte es mehr geben, dann hätte der Frieden wieder eine Zukunft. 

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@18:58 Uhr von Giselbert

Verhandeln ist in keiner Phase verkehrt und einen Versuch wert.

"Zu Forderungen nach Verhandlungen mit Putin sagte die Grünen-Politikerin, man habe es in Russland mit "keiner rational handelnden Regierung" zu tun"

Finde dies eine fatale Fehleinschätzung von Baerbock. Ich verurteile die Entscheidungen von Putin, aber irrational scheinen die mir ganz und gar nicht. So eine Einstellung steht einem ernsthaften Willen zur Verhandlung natürlich im Weg.

 

Dann erklären Sie mir doch mal, was daran rational sein soll, wenn Zar Wladimir Odessa mit Raketen beschießen läßt, nachdem die Tinte auf der Vereinbarung zum Export ukrainischen Getreides nicht mal trocken war. Soviel zum ernsthaften Willen zur Verhandlung von Zar Wladimir und was er von Verträgen hält.

 

Finde dies eine fatale Fehleinschätzung von Ihnen. Baerbock kennt Zar Wladimir besser als Sie. Zar Wladimir hat ihr glatt in die Augen gelogen. Sie erinnern sich? Oder schon vergessen?

@WM-Kasparov-Fan

Vielen Dank - wieder einmal - für Ihre Beiträge. Zeigen Sie mir doch, dass ich mit meinen eigenen Gefühlen, der zunehmenden Desillusionierung und der (zwangsläufig) wachsenden Bitterkeit, doch nicht alleine da stehe. Zu einer Zeit, wo allen, wirklich allen, nichts besseres einfällt als sich an einem Wettlauf in Richtung endgültigem Abgrund zu beteiligen, unter Aufgabe aller menschlicher Werte, nur aufgrund der Illusion, es gäbe eine richtige Seite, auf der zu stehen einen Wert an sich darstellt.

@21:41 Uhr von harpdart

 

Ost CDU

Mein Eindruck ist, dass große Teile der Ost CDU Angst vor der Afd haben. Statt klar Stellung zu beziehen zu deren nicht hinnehmbaren Forderungen und Zielen und sich deutlich davon abzugrenzen, versucht man Wähler dort zurück zu gewinnen, indem man sich einzelnen Positionen der Afd anbiedert.

Und für alle, die immer noch aktuell Verhandlungen mit Russland fordern: Lawrow hat heute erklärt, dass es Ziel sei, einen Regimewechsel in der Ukraine durchzusetzen, Anfang der Woche sah er keine Veranlassung für Russland, derzeit Verhandlungen zu führen. Wer kann denn da noch über was verhandeln, und mit wem?

 

 

Man könnte mit den russischen Raketen verhandeln. Die würden vermutlich eher zuhören als Zar Wladimir oder dessen Sockenpuppe Lawrow.

@21:32 Uhr MrEnigma - bewusst oder unbewusster Unsinn?!

„Wir haben keine echte Inflation, sondern eine Energiekrise. Diese gibt es seitdem man sich entschieden hat, auf die fossilen Brennstoffe aus Russland zu verzichten. Die Folge, Panik und steigende Preise.“

Die Preise sind schon davor gestiegen. Die Liberalisierung des EU Gasmarktes ist mehr Schuld  war ganz schlecht gemacht. Strom ganz ähnlich  

 

„Man bedenke, Russland liefert weiter Gas. Trotz allem. Im März war die Mehrheit Deutschlands noch bereit den Gashahn zuzudrehen.“

Das wäre besser gewesen. Es Ware klar geworden, ohne Atomkraft geht’s nicht. Wir hätten den Gasbedarf gleich massiv reduziert und würden heute gut ohne russisches Gas klar kommen  

„Die Butter würde wohl 10Euro kosten, der Sommerurlaub tja... Wäre wohl unmöglich.“

Geht noch mehr Unsinn?! Die Krise wird ideologisch gemanagt von der Ampel. Das ist das Problem  

 

 

 

@21:30 Uhr von Gedanke_dazu

Am 24. Juli 2022 - 21:30 Uhr von Gedanke_dazu

Es ist kein Fehler, den…

Es ist kein Fehler, den Gedanken zu äußern mit Russland zu verhandeln.

Es ist - meine Sicht der Dinge - unverantwortlich tausende Soldaten in den Tod zu schicken.

 

Ja genau. Ist ja auch eine Unverschämtheit, daß sich ukrainische Soldaten den Russen beim Versuch, sich die Ukraine einzuverleiben, in den Weg stellen.

 

Sie würden also mit jemandem verhandeln wollen, der gar nicht verhandeln will. Das müssen Sie mir mal vormachen. Was Russland von Verhandlungen hält, können Sie an den Äußerungen Lawrows ablesen.

@19:54 Uhr von NeNeNe

Dann werden wir einen jahrelangen Krieg erleben. Glaubt denn irgendeiner der Politiker, dass Russland die Krim zurückgibt?

 

Der WK2 hat gezeigt wie man mit Aggressoren "Verhandeln" muss.

Vieleicht verhandelt Putin wenn sein Städte so aussehen wie Dresden, Köln oder Hamburg, Man kann für sein Volk hoffen das das russiche Volk schlauer ist als das deutsche Volk im WK2.

@21:46 Uhr von Pete.BO

Wo war da UNSER Aufschrei, wo warenda die USA-Blockaden, wo waren da die wirtschaftlichen Strafen und das ständige Nachlegen... und die Inkaufnahme eigener Nachteile? 

Tja, Doppelmoral können wir gut. Wir frieren ja so gerne für die Ukraine, schließlich sind wir solidarisch. Manche stellen sogar Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung. (Gut so.) Wären wir im eigenen Land so solidarisch, gäbe es bei uns keine Obdachlosigkeit. Ach, ich vergaß - die frieren ja freiwillig.

Bin gespannt, wieviel Moral noch übrig ist, wenn die ersten hier bei uns nichts mehr zu essen haben, weil die Tafeln nicht mehr genug Spenden und Helfer haben.

Ja, wir müssen uns  Putin entgegenstellen, aber wir vergaloppieren uns aktuell selbst und kommen da genausowenig raus wie Putin. 

Richtig. 

 

@18:48 Uhr von c4-- mehr Waffen für die Ukraine

Was wir brauchen sind Energieträger und die sollten wir im Eigeninteresse auch bei den Russen kaufen, wenn wir das nicht tun, dann ist das ein großer Schaden für das Deutsche Volk und zwar für alle, besonders aber für die schwachen.

Zum "Ausgleich" kann man der Ukraine mehr Waffen liefern, das hat ohnehin einen viel größeren Effekt als ein paar Devisen mehr oder weniger für das Regime.

 

da stimme ich sogar zu. aber das mit dem Gas ist ein Problem für die Industrie. Nicht für die Privathaushalte. 
 

dir Industrie will weiter auf Gas setzen. Das ist effektiv und man hofft auch bald wieder ähnlich billig wie früher mal. 
 

erneuerbare Energien sind eher nicht so was für die Industrie. 
 

Was ich also nicht verstehe ist, wieso wir bei den Russen kaufen sollen?!?

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