Kommentare - So will der Bund Uniper retten

22. Juli 2022 - 15:52 Uhr

Kanzler Scholz zufolge kann die milliardenschwere Rettung des Gasimporteurs Uniper eine "Erfolgsgeschichte" werden. Doch was beinhaltet das Paket im Detail? Ein Überblick.

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Kommentare

@15:18 Uhr von ex_Bayerndödel "Spaltung der Gesellschaft"

Nordstream 2 sollte aufgemacht werden, so dass das gas ungehindert fließen kann. Habecks Totalembargo führt zum Herzstillstand und zur Spaltung der Gesellschaft. Zumindest zwischen Ost und West. Die Löhne im Osten liegen im schnitt immer noch 1100 Euro unter westniveau.

Die Renten auch. (...)

 

 

Dann erkundigen Sie sich mal, was hier im Westen ein landwirtschaftlicher Rentner bekommt.

 

Nach seiner Theorie sind im Osten die Renten unter Null, d.h. die Rentner müssen noch ihre gesammelten Flaschenpfande, Ersparnisse, Lohn für's Zeitungsaustragen etc. einzahlen.

Meines Wissens ist die Durchschnittsrente über alle im Westen, über beide Geschlechter gemittelt, um 1.100 Euro monatlich. 1.100 minus 1.100 ergibt wieviel...?

@Izmi

Bitte schauen Sie auf NDR.de, oder auf RND.de. Da ist Soll und Ist, Stopps und Wartung sehr anschaulich dargestellt. Es gelingt mir leider nicht, es hier zu verlinken. Sie können unter Google aber auch explizit die Frage stellen: Wieviel russisches Gas hat Deutschland bestellt. Auch darauf bekommen Sie mehrere informative links angezeigt.

Bund will Uniper retten

War vor nicht allzu langer Zeit die Strom-, Gas- und Wasserversorgung als Grundversorgung in staatlicher Hand?

 

Dahin sollten wir zurückkommen, statt die Gewinne zu privatisieren und nur die Verluste vom Staat zu übernehmen.

 

Selbst jetzt, wo Gas gespart werden soll, werden durch Verkauf von Strom aus Gaskraftwerken  saftige Gewinne privat erzielt, siehe Tagesschau-Artikel

Es ist schon verwunderlich,…

Es ist schon verwunderlich, wie in den bisherigen Kommentaren heute, die das Engagement der Bundesregierung bei Uniper kritisieren, völlig außer Acht gelassen wurde, dass genau damit die Gaslieferungen im nächsten Winter auch für die Privathaushalte gesichert werden. Aber wenn man grundsätzlich kein gutes Haar an der Regierung lassen will, zieht man die Passepartouts-Karte "der Steuerzahler muss mal wieder zahlen" und lässt unter den Tisch fallen, wen man damit letztlich unterstützt, nämlich diejenigen, die auf Gasheizung im Winter angewiesen sind. Und ja: auch manche Betriebe, die in ihrer Produktion und für die Sicherung der Arbeitsplätze darauf angewiesen sind, weiter mit Gas versorgt zu werden.

 
gez. NieWiederAfd 

 

"(...) Demnach belaste die Umlage eine vierköpfige Familie mit etwa 200 bis 300 Euro pro Jahr. Gleichzeitig sagte der Kanzler den Bürgern jedoch Unterstützung bei der Bewältigung der Gaspreissteigerungen zu.

>> Es solle verhindert werden, dass jemand vor eine unlösbare Situation gestellt werde"

Mehr Verlässlichkeit und weniger Möglichkeiten zum „Zocken“ sind jedenfalls immer von Vorteil:

„Weil die knapp 267 Millionen Euro aus der Kapitalerhöhung bei weitem nicht ausreichen, soll zweitens ein sogenanntes Pflichtwandelinstrument in Höhe von bis zu 7,7 Milliarden Euro an den Bund ausgegeben werden, hieß es. Diese Papiere sind verzinsliche Papiere, bei denen die Wandlung in Aktien spätestens zum Ende der Laufzeit verpflichtend ist. Sie werden daher von Ratingagenturen als ähnlich zu Eigenkapital angesehen und sorgen für eine bessere Kreditwürdigkeit (…) Eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Uniper durch die großen Ratingagenturen würde die Aufnahme neuer Gelder am Kapitalmarkt verteuern"

wer hätte das gedacht

unser olaf, ein apparatschick wie er im buche steht, will was! aber kann er denn auch was? wie man hört, hat frankfurt ca 400 mio zurückgelegt, um für den cum ex steuerausfall geld zu haben. wie sieht es denn da in HH aus, wo unser momentaner kanzler ja früher gewirkt hat?

So will der Bund Uniper retten....

Da können also auch die rund 11.500 Beschäftigen weltweit aufatmen. Der Bund stellt Kredite zur Verfügung und wird voraussichtlich 30 Prozent der Aktien von Uniper erwerben, um eine Insolvenz zu verhindern.

Mancher wird sich jetzt an die  Bankenrettung mit Staatsgeld am Ende der 2000er Jahre erinnern. Aber der Vergleich hinkt. Damals gerieten Banken in die Schieflage wegen der Kreditverbriefungen (CDS, ABS), Derivate und der Blasenbildungen an den Finanzmärkten. Also durch eigene Handlungen.

Der Energiekonzern Uniper kam durch die Folgen der Sanktionen ins straucheln.

Ursache der Gaspreise ist Liberalisierung des Marktes

Zur Klarstellung: Die letzte EU-Kommission hatte durchgesetzt, dass keine langfristigen Verträge mehr geschlossen werden, sondern der Gaspreis an der Börse gemacht wird. Die Langfristverträge laufen nun langsam aus, und damit sinkt der jährliche Anteil der Gaseinkäufe zu 250-300€/1000cbm Gas. Dann heißt es zu Marktpreisen (oft 1600-2000€/1000cbm) nachkaufen. Was gut für Spekulanten ist, bezahlen zum Schluss die Bürger. Der Markt ist aber extrem klein, weil alle Lieferanten lieber Langfristverträge abschließen - nur so lassen sich Gasfelder erschließen, Pipelines bauen usw. Solange die günstigen Verträge noch nicht erfüllt sind, lassen sich gute Gewinne machen - danach wirds teuer. Deshalb waren Ende letzten Jahres die Speicher schon sehr leer und es wurde nichts nachbestellt. 

Herr Habeck &Co lernen aber nun, dass auch solide Demokratien wie Katar, Saudi-Arabien u. dgl. langfristige Abnahmeverträge brauchen - der von der EU beschlossenen Börsenhandel kommt die Bürger teuer zu stehen!

Am 22. Juli 2022 - 13:43 Uhr von Pax Domino

Als Besitzr von 3000 Uniper Aktien

bedanke ich mich bei der jetzigen Regierung für den Einstieg bei Uniper. (...) für mich und den vielen Privat Aktionären sehr erfreulich ! Nochmals meinen aufrichtigen Dank.

Satirisch gemeint, aber solche Parolen kriegte man in den 60ern von Schülern und  faulen Studenten auf der Straße entgegengebrüllt.

Also hier unter Erwachsenen: dem Hauptaktionär gehören plötzlich, ohne Entschädigung, noch 57 statt 80 Prozent des Unternehmens. Der Aktienkurs ist prompt von 11 auf 7 Euro abgestürzt. Zu dem Deal gehört, daß der Staat der Uniper S.A. bis 7,7 Milliarden Euro borgt, für die er als Rückzahlung Aktien zur Hälfte bis drei Viertel des Kurses verlangen kann, wenn das Geld nicht bis dahin in bar zurückgezahlt wird.

Ihre 33.000 Euro Depotwert waren in einen ausländischen Aktienwert bei turbulenten Marktverhältnis sowieso sehr leichtsinnig angelegt. Der Staat hat Ihnen erspart, Ihre Aktien morgen mit einem Kurs von 1 Cent pro Stück in der Zeitung wiederzufinden.

 

Vorschlag:

1. Alle kritische Infrastruktur dem Staat.

2. Bei Großunternehmen und Konzernen über 100 Mio. Bilanzsumme oder 25 Mio. Gewinn, müssen im Falle dass staatliche Rettungsinstrumente in Anspruch genommen werden sollen, vorher die Dividenden, Kursgewinne, Gewinne von Aktienverkäufen.. über 20.000€/Jahr der letzten 10 Jahre und Boni, Gehälter, Beraterverträge...der letzten 7 Jahre über zusammen 200.000/Jahr /Geschäftsführer, Vorständen, oberem Management, Aktionären zurückgezahlt werden. Freigabe der Rettung entspr. des Rückzahlungsfortschritts erst nach vollständiger Rückzahlung weitergehende Rettung.

3. Sollen UN vom D Staat gerettet werden, bei denen Beteiligungen eines anderen Staates oder ausl. Bürgern oder EU Bürgern über 49,99..% liegen, wird nur dann gerettet, wenn im anderen Staat Regelungen gelten, die gewährleisten, dass die unter 2 gemachten Regelungen auch im anderen Staat Anwendung finden und D zufließen.

4. Bis bei UN ein EK von 10% gebildet ist, gibt es keine Dividende u. Boni.

Eigentlich retten Gaskunden den Konzern

Ab 1.10. sollen bis zu 90% der Mehrkosten an die Verbraucher weitergegeben werden können. Durch ein neues Gesetz. Vorher hieß es nur immer das ginge nicht, solange keine 3. Notfallstufe ausgerufen wird. Oder ist das Gesetz eine „Lex Uniper“? 
 

 

Rechnen wir mal: jahrzehntelang war der Gaspreis unter 25 Euro die MWh an der Börse. In Hamburg kostet die Grundversorgung 80 Euro (da sieht man mal, was für Margen in diesem Geschäft stecken). Jetzt kostet die MWh 163 Euro. 90% von 163 - 25 machen etwa 124 Euro. Wenn nicht mehr bei den Stadtwerken hängenbleibt als bisher müsste das Gas in Hamburg ab 1. Oktober etwa 180 Euro die MWh kosten in der Grundversorgung. 
 

 

So komisch das klingt, das ist immer noch preiswerter als mit einer Wärmepumpe im Winter zu heizen, vor allem wenn es keine Erdwärmepumpe ist. Denn da zahlt man etwa 200 Euro/MWh. 

Was bedeutet "Umlage"   90 %…

Was bedeutet "Umlage"

 

90 % der Kosten dürfen weitergegeben werden und ist die Umlage dann als Deckel für die 10 % bestimmt?

Rettung

Türkei und die UN versuchen Verhungernde Menschen zu Retten und Deutschland rettet Uniper!

Wo ist Herr Lindner

Bei solchen Rettungsaktionen ist es immer still um die FDP. Die schreien nur, wenn Gewinne besteuert werden sollen!

Eigentlich müsste sich doch H.Lindner gegen solche Eingriffe in den Markt wehren!

@16:18 Uhr von NieWiederAfd

Es ist schon verwunderlich, wie in den bisherigen Kommentaren heute, die das Engagement der Bundesregierung bei Uniper kritisieren, völlig außer Acht gelassen wurde, dass genau damit die Gaslieferungen im nächsten Winter auch für die Privathaushalte gesichert werden. Aber wenn man grundsätzlich kein gutes Haar an der Regierung lassen will, zieht man die Passepartouts-Karte "der Steuerzahler muss mal wieder zahlen" und lässt unter den Tisch fallen, wen man damit letztlich unterstützt, nämlich diejenigen, die auf Gasheizung im Winter angewiesen sind. Und ja: auch manche Betriebe, die in ihrer Produktion und für die Sicherung der Arbeitsplätze darauf angewiesen sind, weiter mit Gas versorgt zu werden.

 
gez. NieWiederAfd 

 

Danke für Ihren Beitrag, dem ich voll und ganz zustimme!

Wichtig wäre

doch mal zu sagen, wie viel Gas denn bei Gazprom bestellt wird, ich hab einige Artikel gefunden, die schon etwas komisch sind.

Rettung klingt erst mal so wie beschrieben plausibel, auch wenn es sicher paar Dinge gibt die dem Laien nicht schlüssig sind, und es sicher in den Verträgen noch andere Zeilen gibt.

Was ist mit Jamal und den Rücklieferungen an Polen und der Ukraine, die ich gerade gelesen habe, waren Wirtschaftsseiten, und auch Ergebnisse von Auktionen, wo keiner was haben wollte.

Was ist denn nun richtig, das ist hier die Frage, wird nichts bestellt oder geliefert?.

@16:17 Uhr von Susi1960

War vor nicht allzu langer Zeit die Strom-, Gas- und Wasserversorgung als Grundversorgung in staatlicher Hand?

Dahin sollten wir zurückkommen, statt die Gewinne zu privatisieren und nur die Verluste vom Staat zu übernehmen.

Selbst jetzt, wo Gas gespart werden soll, werden durch Verkauf von Strom aus Gaskraftwerken  saftige Gewinne privat erzielt, siehe Tagesschau-Artikel

In staatlicher Hand möchte Kevin Kühnert, SPD-Generalsekretär und Stütze des Bundeskanzlers, profitablere und zukunftsträchtigere Unternehmen haben, solche wie BMW, die ordentlich Dividenden ausschütten. Die sind ihm lieber. Leider spricht er nicht mehr davon, wie gern und warum er die verstaatlichen möchte. Vermutlich weil er jetzt nicht umsonst Verantwortung trägt. Nun wird es nach Lufthansa und Commerzbank doch nur Uniper. Entweder war es von ihm nicht ernst gemeint, oder wir dürfen ihn und Teile der Regierungspartei, die er nun managt, nicht ganz ernst nehmen.

16:37 Uhr von Zuschauer49

Also hier unter Erwachsenen ...

 

Schön wäre, wenn es so wäre, wie Sie es beschreiben. Aber genau das passiert ja nicht. Der Aktienkurs wird sich, wenn auch langsam, wieder erholen. Also ist nix mit Verlust.

Die Message ist: Vernünftig, und vielleicht sogar sowas wie moralisch wirtschaften, ist nicht nötig, wenn es eng wird, rettet der Staat uns. `Uns´ sind hier nicht, wie die neoliberale Propaganda uns glauben machen will, die armen Gasheizungsbesitzer oder von mir aus auch Unternehmen, die auf Gas angewiesen sind. Denn deren Verträge werden kurzerhand einfach mal per Gesetz außer Kraft gesetzt. Rechtsfreier Wildwuchs und Beliebigkeit. `Uns´ sind jene angesprochenen Aktionäre, Manager (gerade von Uniper) und all die anderen, die zwanzig Jahre Gewinne genossen haben, es aber nicht für nötig hielten, Rücklagen für ein paar Wochen zu bilden. Und zu ...was auch immer... sind, um auf `normalem´ Weg Kredite zu bekommen.

Das ganze Getue von wegen ´retten´ ist neoliberales Gequatsche. 

@16:37 Uhr von Zuschauer49

 

Satirisch gemeint, aber solche Parolen kriegte man in den 60ern von Schülern und  faulen Studenten auf der Straße entgegengebrüllt.

Also hier unter Erwachsenen: dem Hauptaktionär gehören plötzlich, ohne Entschädigung, noch 57 statt 80 Prozent des Unternehmens. Der Aktienkurs ist prompt von 11 auf 7 Euro abgestürzt. Zu dem Deal gehört, daß der Staat der Uniper S.A. bis 7,7 Milliarden Euro borgt, für die er als Rückzahlung Aktien zur Hälfte bis drei Viertel des Kurses verlangen kann, wenn das Geld nicht bis dahin in bar zurückgezahlt wird.

Ihre 33.000 Euro Depotwert waren in einen ausländischen Aktienwert bei turbulenten Marktverhältnis sowieso sehr leichtsinnig angelegt. Der Staat hat Ihnen erspart, Ihre Aktien morgen mit einem Kurs von 1 Cent pro Stück in der Zeitung wiederzufinden.

 

aber das weiss er doch mit seinem virtuellen depot voll einzuschätzen. er hat sich bestimmt mit optionen abgesichert

16:43 Uhr von Tinkotis

Nö, verwunderlich wäre gewesen, wenn die widdewiddewitt-Fraktion sich die Welt nicht wieder so gemacht hätte, wie sie ihr gefällt.

 

Hat sie aber. Nach ihrem Götzen `freier Mark´, was konkret bedeutet: Macht, was ihr wollt, niemand wird euch auch nur ansatzweise reinreden. Baut eure Monopole und Kartelle auf, zerstört Konkurrenz, und sichert eure Pfründe.

Wenn der freie Markt dann aber ungemütlich wird, ist er plötzlich egal. Weil hängt ja so viel dran und geht ja nicht. Dann wird man `gerettet´ und hat somit keinerlei Anlass (andere z.B.), irgendwas zu ändern. Gilt aber natürlich nur, wenn man angeblich `too big to fail´ (oder auch gern verwendet:  ´systemrelevant´) ist. Alle anderen haben Pech, weil ist ja freier Markt.

Es sind übrigens Fraktionen. FDP, überwiegend aber SPD und Union(s). Gekauft von den Lobbyisten des neoliberalen Kapitalismus.

@16:53 Uhr von Tinkotis

unser olaf, ein apparatschick wie er im buche steht, will was! aber kann er denn auch was? wie man hört, hat frankfurt ca 400 mio zurückgelegt, um für den cum ex steuerausfall geld zu haben. wie sieht es denn da in HH aus, wo unser momentaner kanzler ja früher gewirkt hat?

 

In Hamburg sind wir erstens den Olaf los und haben zweitens keinen KMJWF.

Win-win.

aber jetzt haben wir ihn alle an der backe, als merkel 5.0 sozusagen. und das ist nicht gut für unser land. aber was iss kmjwf?

Fakt ist doch das man schon…

Fakt ist doch das man schon letztes Jahr die gasspeicher nicht gefüllt hat und es ist eine bodenlose Frechheit die Verbraucher für alles büßen zu lassen, Hauptsache wir schicken Millionen über Millionen ins Ausland vor allem Richtung Osten, warum will Deutschland die Welt retten oder uns ruinieren.

Hauptsache die EU Beamten gönnen sich einen inflationsausgleich von 8,5% warum auch nicht die haben verdient bei dem Streß und den Blödsinn den die verzapfen, man hat den Eindruck das die da unten nicht mehr wissen wie es einfachen Leuten geht, das wusste Merkel aber auch nicht die hat lieber mit den Russen gemauschelt.

Gibt's eigentlich genug gelbe Westen in Deutschland.

@17:00 Uhr von Tinkotis

Vorschlag...... von (Menschen 123xyz)

Wo kann ich dafür unterschreiben? 😀

Nur hier. Das würden die Reichen, Spekulanten und Mächtigen aller Länder nie durchlassen, denen geht es um persönlichen kurzfristigen schnellen Reibach mit wenig eigenem Risiko. Die Vorschläge würden das hindern und zugunsten langfristigem gesunden Wachstum für alle verschieben. Woher kommt der kurzfristige Reibach letzten Endes dann immer von Verarmung vieler Kleiner und Mittlerer oder von Pleiten also auch vom Kleinen der dann in die Röhre guckt, vom Staat, der dann Soziales kürzt und Steuern für Klein und Mittel erhöht, von unwiederbringlicher Ausbeutung der Natur, deren Folgen nur die Reichen eine zeitlang ausweichen können, von verkappten Staatspleiten, die dann in Kriegen und Bürgerkriegen enden - wer stirbt da - richtig die Kleinen. 😢

@17:15 Uhr von GeoK

Warum sollte er (C.L.)? Sie möchten doch morgen auch noch Gas haben, wenn auch teurer, deshalb der Einstieg bei Uniper, damit dem Verbraucher die Kosten nicht über den Kopf wachsen, im übrigen ist das kein Eingriff in den Markt, sondern eine Energiefrage die gesamt Deutschland betrifft.

Sie sollten den Artikel mal bis zum Ende lesen. Das mit den Preisen über den Kopf wachsen ist nur auf Oktober verschoben. Das Geld für die 30% Beteiligung muss übrigens auch der Steuerzahler, also der Verbraucher bezahlen. Ich würde sagen 2x Abgezockt.

16:37 Uhr von Zuschauer49

Uniper ist ein internat. Unternehmen mit Hauptsitz in Düssendorf. Mit einer deutschen ISIN ist es an der Frankfurter Börse notiert. 3000 Stammaktien hatten Ende 2021 noch einen Wert von 120.000 Euro, vor 2 1/4 Stunden noch 21.000 Euro, um 18:18 Uhr 1.400 Euro mehr. Dumm gelaufen in sieben Monaten, besser die letzten 2 Stunden.

Das es sich um einen

Finnischen Konzern handelt würde mich interessieren in welchem Land die Steuern bezahlt wurden als da noch richtig Kasse gemacht wurde,dazu habe ich im Artikel nichts gelesen. Und wieso müssen wir ein Finnisches Unternehmen retten,nagen die Finnen schon am Hungertuch?.Man sollte wie in der guten alten Zeit Systemrelevante Aufgaben wieder den Staat machen lassen und damit das nicht zum Selbstbedienungsladen mutiert müsste Deutschland eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild werden. Der Staat wurde jetzt genug mit Versorgungsposten für unfähige Politiker belastet. Es reicht. Genauso sollte endlich das Wahlrecht reformiert werden und bei der Größe des Landes würden 449 Sitze ausreichen. Das wären dann 225 Wahlkreise und das Direktmandat hat Vorrang und der Rest geht an die Liste. Ich als Bürger erwarte endlich einmal vernünftige Politik für das Deutsche Volk und wenn was übrig bleibt kann auch gerne was verschenkt werden .Aber das eigene Volk sollte Priorität haben.siehe Eingang BT

@16:42 Uhr von Möbius

Ab 1.10. sollen bis zu 90% der Mehrkosten an die Verbraucher weitergegeben werden können. Durch ein neues Gesetz. Vorher hieß es nur immer das ginge nicht, solange keine 3. Notfallstufe ausgerufen wird. Oder ist das Gesetz eine „Lex Uniper“? 
 

 

Rechnen wir mal: jahrzehntelang war der Gaspreis unter 25 Euro die MWh an der Börse. In Hamburg kostet die Grundversorgung 80 Euro (da sieht man mal, was für Margen in diesem Geschäft stecken). Jetzt kostet die MWh 163 Euro. 90% von 163 - 25 machen etwa 124 Euro. Wenn nicht mehr bei den Stadtwerken hängenbleibt als bisher müsste das Gas in Hamburg ab 1. Oktober etwa 180 Euro die MWh kosten in der Grundversorgung. 
 

 

So komisch das klingt, das ist immer noch preiswerter als mit einer Wärmepumpe im Winter zu heizen, vor allem wenn es keine Erdwärmepumpe ist. Denn da zahlt man etwa 200 Euro/MWh. 

Danke, interessant 

@16:48 Uhr von Roody

Türkei und die UN versuchen Verhungernde Menschen zu Retten und Deutschland rettet Uniper!

Ab einem gewissen Zeitpunkt muss man auch mal an sich denken, die Welt retten wir schon seit geraumer Zeit. 

@16:42 Uhr von Möbius

So komisch das klingt, das ist immer noch preiswerter als mit einer Wärmepumpe im Winter zu heizen, vor allem wenn es keine Erdwärmepumpe ist. Denn da zahlt man etwa 200 Euro/MWh. 

 

 

 

ne Wärmepumpe arbeitet doch extrem wirtschaftlich wenn die Temperatur Differenz gering ist

 

sprich draußen 4 ... 5 ° und dann ne Fußbodenheizung

blöd wird es halt bei - 20° und man braucht nen Vorlauf von 50 °

 

@18:10 Uhr von heribix

...

...

Das Geld für die 30% Beteiligung muss übrigens auch der Steuerzahler, also der Verbraucher bezahlen. Ich würde sagen 2x Abgezockt.

 

Wie öde. "Der Steuerzahler, also der Verbraucher wird 2 x abgezockt" O Mann...

 Hier wird niemand "abgezockt", hier wird politisch von Kanzler Scholz,  Wirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck, dem Kabinett und den Fachleuten in den Ministerien politisch und gesetzgeberisch gearbeitet, um die Energiesicherheit für Privathaushalte wie Wirtschaftsbetriebe bestmöglich zu gewährleisten. 
 

Und um es klar und deutlich zu sagen: meine Steuern als "der Steuerzahler" und "der Verbraucher" sehe ich in den verschiedenen Unterstützungs-programmen gut angelegt.
Das sage ich als Teil der Mehrheit unserer Bevölkerung, die die Sanktionen gegen Russland aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine befürwortet, auch wenn es persönlich spürbare Nachteile und Einschränkungen mit sich bringt.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@17:36 Uhr von Silverfuxx

Baut eure Monopole und Kartelle auf, zerstört Konkurrenz, und sichert eure Pfründe.
Wenn der freie Markt dann aber ungemütlich wird, ist er plötzlich egal. Weil hängt ja so viel dran und geht ja nicht. Dann wird man `gerettet´ und hat somit keinerlei Anlass (andere z.B.), irgendwas zu ändern.

 

Können Sie das nochmal logisch nachvollziehbar erklären? Was hat Uniper mit Monopolen oder Kartellen zu tun? Hätte man Uniper ihrer Meinung nach pleite gehen lassen sollen? Was wäre dann passiert? Wissen Sie überhaupt, wie es zu der jetzigen Situation gekommen ist?

 

PS: Sie können Gas übrigens problemlos am freien Markt kaufen. Macht Uniper ja auch.

Erfolgsgeschichte?

Also das glaube ich noch nicht. Immer wenn der Staat masiv in die wirtschtlichen Dinge eingreift ht das selten für die Bürger Vorteile gebracht. Was immer passiert ist das es teuer für die Steuerzahler geworden ist.

@18:18 Uhr von Gustav

Uniper ist ein internat. Unternehmen mit Hauptsitz in Düssendorf. Mit einer deutschen ISIN ist es an der Frankfurter Börse notiert. 3000 Stammaktien hatten Ende 2021 noch einen Wert von 120.000 Euro, vor 2 1/4 Stunden noch 21.000 Euro, um 18:18 Uhr 1.400 Euro mehr. Dumm gelaufen in sieben Monaten, besser die letzten 2 Stunden.

Vielen Dank für die Infos und Ergänzung!

 

@18:40 Uhr von Sisyphos3

ne Wärmepumpe arbeitet doch extrem wirtschaftlich wenn die Temperatur Differenz gering ist
 

sprich draußen 4 ... 5 ° und dann ne Fußbodenheizung

blöd wird es halt bei - 20° und man braucht nen Vorlauf von 50 °

 

Ich dachte immer, eine Wärmepumpe müsse für zehntausende von Euro verbuddelt werden und ihre Wirkung sei dann ungefähr, dass aus einem Kilowatt elektrischer Energie vier Kilowatt Wärmeenergie gemacht werden?

Und über Luft-Wärmepumpen habe ich jetzt nicht viel Lob gehört ...

 

Einfach alles Fantasien von Leuten, die vielleicht gerade ihren Millionen-Neubau planen. Ich wohne bloß in dem, was mir als private Altersvorsorge geradezu als Verpflichtung angesagt wurde, und bin mit demselben alt geworden ;) . Samt neuer Gasheizung, als ich's im vorigen Jahrtausend kaufte, aber eine Erneuerung derselben soll ja auch ab übernächstes Jahr per EU-Vorschrift verboten werden.

@18:40 Uhr von Sisyphos3

So komisch das klingt, das ist immer noch preiswerter als mit einer Wärmepumpe im Winter zu heizen, vor allem wenn es keine Erdwärmepumpe ist. Denn da zahlt man etwa 200 Euro/MWh. 

 

 

 

ne Wärmepumpe arbeitet doch extrem wirtschaftlich wenn die Temperatur Differenz gering ist

 

sprich draußen 4 ... 5 ° und dann ne Fußbodenheizung

blöd wird es halt bei - 20° und man braucht nen Vorlauf von 50 °

 

Klar, im Sommer bekommen Sie von der Wärmepumpe locker 4 KWh Wärme für 1 KWh Strom. Aber das ist nur für diejenigen interessant die im Sommer keine Alternative haben, ihr Brauchwasser zu heizen. 

@18:40 Uhr von Sisyphos3

So komisch das klingt, das ist immer noch preiswerter als mit einer Wärmepumpe im Winter zu heizen, vor allem wenn es keine Erdwärmepumpe ist. Denn da zahlt man etwa 200 Euro/MWh. 

 

 

 

ne Wärmepumpe arbeitet doch extrem wirtschaftlich wenn die Temperatur Differenz gering ist

 

sprich draußen 4 ... 5 ° und dann ne Fußbodenheizung

blöd wird es halt bei - 20° und man braucht nen Vorlauf von 50 °

 

Noch was: wie wollen Sie das bitte bei - 20 Grad Celsius hinkriegen. Da müsste Ihr Haus schon isoliert sein wie eine Thermoskanne ... möglich ist das alles wenn man Geld wie Heu hat und in so einem Haus leben will (Schimmel ...). 

Die Ampel-Regierung rettet…

Die Ampel-Regierung rettet Uniper mit Milliarden, die nicht für Schulen, Infrastruktur in Deutschland usw. verwendet werden können, und als Dank sagte Herr BK- Scholz, dass für alle Gaskunden Preissteigerungen in Sicht sind.

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Das sind tolle Zukunftsaussichten.

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PS. Ich sehe einen heißen Herbst und Winter vor mir.

@17:54 Uhr von my walden

Fakt ist doch das man schon letztes Jahr die gasspeicher nicht gefüllt hat und es ist eine bodenlose Frechheit die Verbraucher für alles büßen zu lassen, Hauptsache wir schicken Millionen über Millionen ins Ausland vor allem Richtung Osten, warum will Deutschland die Welt retten oder uns ruinieren.

Hauptsache die EU Beamten gönnen sich einen inflationsausgleich von 8,5% warum auch nicht die haben verdient bei dem Streß und den Blödsinn den die verzapfen, man hat den Eindruck das die da unten nicht mehr wissen wie es einfachen Leuten geht, das wusste Merkel aber auch nicht die hat lieber mit den Russen gemauschelt.

Gibt's eigentlich genug gelbe Westen in Deutschland.

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.

Gelbe Westen habe ich leider keine. Aber noch einige, zwar ältere, Mistgabeln und Kienspanfackeln könnte ich selbst herstellen.

@18:51 Uhr von mispel

Baut eure Monopole und Kartelle auf, zerstört Konkurrenz, und sichert eure Pfründe.
Wenn der freie Markt dann aber ungemütlich wird, ist er plötzlich egal. Weil hängt ja so viel dran und geht ja nicht. Dann wird man `gerettet´ und hat somit keinerlei Anlass (andere z.B.), irgendwas zu ändern.

 

Können Sie das nochmal logisch nachvollziehbar erklären? Was hat Uniper mit Monopolen oder Kartellen zu tun? Hätte man Uniper ihrer Meinung nach pleite gehen lassen sollen? Was wäre dann passiert? Wissen Sie überhaupt, wie es zu der jetzigen Situation gekommen ist?

 

PS: Sie können Gas übrigens problemlos am freien Markt kaufen. Macht Uniper ja auch.

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Danke für Ihren Tipp, habe mir sofort 2 cbm Gas am freien Markt gekauft. Jetzt habe ich endlich bis über mein Lebensende hinaus Vorrat für meine Feuerzeuge.

" was Herr Scholz so alles verspricht "

Da können amtierende sowie ausgeschiedene Vorstandsmitlieder doch ganz beruhigt in die Zukunft sehen. Die jährlich geleisteten Zahlungen von Uniper für Vergütungen, Sonderzahlungen, Tantiemen, Pensionszahlungen, Pensionsrückstellungen in Milliardenhöhe sind also abgesichert.

Und Uniper, wie auch alle anderen Konzerne, die Jahr für Jahr Rekordgewinne einfahren, aber für schlechte Zeiten keinerlei Rücklagen bilden müssen, wozu auch, jetzt kommt der Schrei nach dem Staat, dem Steuerzahler.

Da Uniper mehrheitlich einem finnischen Konzern gehört,

warum kommt dann aus Finnland keine Hilfe??????

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