Kommentare - Brexit-Streit: Weitere EU-Verfahren gegen London

22. Juli 2022 - 15:03 Uhr

Die EU-Kommission leitet im Streit um die Zollvorschriften für Nordirland vier Vertragsverletzungsverfahren gegen Großbritannien ein. Das Land lasse sich nicht auf eine sinnvolle Diskussion ein, heißt es aus Brüssel.

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Kommentare

Modernes Gebaren

Seit Trump und Johnson, zuvor schon bei der Jugend in Mode: über alle Stränge schlagen und sich bei Kritik oder Gegenmaßnahmen als zu unrecht Verfolgte darstellen, schuldlos der Boshaftigkeit ausgeliefert!

Brexit-Streit

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

GB und die Macken !

Der oder die Nachfolger/in, wird kein Stück besser sein, wie es BoJo war, alles auf ihre Art altbackene Nationalisten und Egoisten der schlimmsten Sorte. Die haben den gleichen Hang zum Lügen und Betrügen wie Putin, Erdogan und noch ein paar dieser Gesellen, die ihre verschrobene und idiotische Agenda durch drücken wollen, und dies mit aller Macht und Einfluss. Da ist jedes Mittel recht und billig !

neuer innereuropäischer konflikt

 

"Das Land lasse sich nicht auf eine sinnvolle Diskussion ein"+
"Trotz zahlreicher Appelle der 27 EU-Staaten an London, das Nordirland-Protokoll umzusetzen"
_____________
ich will, um gottes willen, keinen nordirisch-englischen krieg heraufbeschwören und der vergleich mag hinken, aber mich erinnert das an den ukr/russ konflikt.

nach minsk ll ist das protokoll auch nicht umgesetzt worden und weiterführende  diskussionen konnten auch nicht mehr stattfinden.
mag das wohl jeweils an der qualität, der zudem auch noch sehr schleppend verfassten verträgen liegen?

 

@15:20 Uhr von werner1955

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

Die EU erwartet lediglich, dass sich die Briten an die Verträge halten, die geschlossen wurden. Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

Eigentlich doch ganz

einfach. GB wollten nicht mehr in der EU sein trotz aller Nachteile die das mit sich bringt. Nordirland hat andere Ambitionen. Das weiß GB seit langem. Von Rechts wegen hätte es  Grenzkontrollen geben müssen. Man hat GB Zugeständnisse gemacht. GB/NI hält diese nicht ein. Sie wollen beide dafür was sie angerichtet haben nicht geradestehen und erwarten beide, dass die EU weiter dafür aufkommt. Nö, einfach nö, gibts nicht, wo kommt den die EU dann hin, machen andere  nach, halten sich an nix, rein und raus wie es gerade passt. Strafe über dem angerichteten Zoll- Steuerschaden etc. muss her. Nachmacher unerwünscht. Sollte für jedes Fehlverhalten innerhalb EU-Länder incl. D immer gelten.

Bleiben die Briten hart…

Bleiben die Briten hart zeigt die EU zum wiederholten Mal, dass sie nichts darstellt und auch nichts mehr erzwingen kann. Von der Leyen sucht sich gerade den "falschen" aus um ein Exempel zu statuieren

Drohungen mit "Konsequenzen" haben skrupellose "Machtpolitiker"

noch nie zum "Einlenken" gebracht - und Appelle an Ihr (nicht vorhandenes) Verantwortungsgefühl auch nicht

Bleibt nur die Hoffnung, dass sich diese Erwartung substantiiert und verhindert wird, dass der mühsam erkämpfte Frieden in Nordirland gefährdet wird und die jahrzehntelangen mit aller Gewalt und Brutalität geführten "Auseinandersetzungen" dort wieder aufflammen:

"Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es jedoch noch durch die zweite Parlamentskammer, das House of Lords. Das soll nach der Sommerpause geschehen. Es wird erwartet, dass der Entwurf im Oberhaus auf deutlicheren Widerstand stößt".

@15:45 Uhr von Klausewitz

Bleiben die Briten hart zeigt die EU zum wiederholten Mal, dass sie nichts darstellt und auch nichts mehr erzwingen kann. Von der Leyen sucht sich gerade den "falschen" aus um ein Exempel zu statuieren

 

"Bleiben die Briten hart", dann kann die EU letztlich nichts dagegen machen, aber dann gibt es zwangsweise eine harte Grenze innerhalb Irlands.

Auf das Ansehen der EU hat das keine Auswirkungen, auf das des Vereinigten Königreichs jedoch schon, denn  London bricht damit internationale Verträge. Außerdem gibt es dann das ernsthafte Risiko eines Bürgerkriegs in Nordirland.

 

vielleicht kann mir bei dieser Gelegenheit

 

jemand erklären, zu was dieses Oberhaus im britischen System eigentlich nutze sein soll. Und mit welcher Legitimation dessen Mitglieder überhaupt was zu entscheiden haben.

Danke.

Scherbenhaufen

Johnson hat GB mit dem Brexit einen Scherbenhaufen hinterlassen. Die Briten dürfen sich nun zwar souveräner fühlen, bezahlen dies aber mit deutlich weniger Wohlstand. Auch der Fachkräftemangel wird zum Ballast.  viele kluge Köpfe haben die Insel längst verlassen. Dazu dann noch die Abspaltungsversuche von Schottland und das Problem Nordirland - in der Tat ein Scherbenhaufen.

Die Regierung Johnson hält sich nicht an geschlossene Verträge

+

'Das Nordirland-Protokoll ist Teil des 2019 geschlossenen Brexit-Abkommens zwischen Brüssel und London und soll die Zollkontrollen im Warenaustausch zwischen Nordirland und Großbritannien regeln. London hatte der Regelung ursprünglich zugestimmt, um Kontrollen an der inner-irischen Grenze zu verhindern, da dies den Friedensprozess in der ehemaligen Unruheregion gefährden könnte. '

 +

Es geht hier nicht mehr um Pro oder contra Brexit. Sondern schlicht und einfach darum, dass Boris Johnson sich nicht an Verträge hält, die er mit der EU geschlossen hat.

+

Vertragsbruch ist keine Grundlage für eine Zusammenarbeit zwischen Nationen und Partnern.

+

 

neue vertragsuntreue

"Aus Sicht Londons untergräbt das Nordirland-Protokoll den Frieden in der Region. Denn die pro-britische Partei DUP widersetzt sich seit Wochen der Regierungsbildung in Nordirland und fordert die Abschaffung des Protokolls."
__________
wenn ein vertrag verfasst ist und sich im nachhinein als, ähnlich wie ukr/russ, nicht praxistauglich herausstellt, sondern, siehe oben, gar ein sicherheitsrisiko darstellt, sollte eigentlich so schnell wie möglich der bedarf einer VERTRAGSUMGESTALTUNG erkannt werden und  bis dahin bspw eine unabhängige schiedsschlichtungsstelle verbindlich in anspruch genommen werden müssen, bspw in südamerika, afrika, asien, übersee..., denn die vertragstreue entwertet sich seit der trump-ära ständig und inflationär selbst und dem sollte entgegengesteuert werden.

Der Brexit erweist sich als Rohrkrepierer

+

Es gab für den Brexit keine vernünftigen Gründe und das jetzige Verhalten der britischen Regierung macht ihn nicht besser. Er wurde nicht zuletzt durch die Lügenkampagne von Boris Johnson zu einer knappen Abstimmungsergebnis und hat das Land darüber gespalten.

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UK steht im Vergleich zu den Peers in der G7 in Punkto Wirtschaftswachstum und Inflation eher schlechter da und die eigenen Statistiker prognostizieren mittelfristig Wohlstandsverluste

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Einzig bei der Impfkampagne war GB schneller als die EU, aber auch erst nach verlustreichen 'Lernkurve'

+

Nun Verträge brechen zu wollen, ist ein Zeichen von Schwäche.

Der Brexit

ist nichts anderes als ein katastrophaler Rohrkrepierer.

Das wusste man aber lange vorher.

Wir können hier in Deutschland nur froh sein darüber, dass wir noch keine solche Politiker haben wie Johnson und dgl.

Die gibt es zwar schon, nur bis jetzt haben Sie zum Glück noch nicht den Einfluss.

EU ein Auslaufmodell

Und wenn England nicht nachgibt?

Sanktionen? Fish&Chips-Embargo? Kräftig mit dem Fuß aufstampfen und Luft anhalten?

Die EU muss sich langsam mal eingestehen, dass niemand sie und ihre Werte ernst nimmt. 

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss. Ohne ihre Armee und die Bereitschaft sie einzusetzen würde auch die USA keiner ernst nehmen.

Das Modell EU ist ein Auslaufmodell. Man ist sich ja nicht mal untereinander einig, welche Werte man nun vertreten will. 

Die Briten finden den Brexit nicht mehr gut

+++

'Einer neuen Umfrage zufolge wären 53 Prozent der Briten für eine Rückkehr in die EU, nur 47 Prozent dagegen. Bei jüngeren Wählenden wären 77 Prozent dafür. Die Zukunft ist auch in Großbritannien europäisch, und es wird immer klarer, dass der Brexit ein nostalgisches Projekt war, geboren aus einem Gefühl britischer Besonderheit, für das es in der Wirklichkeit keine Grundlage gibt.'

 

 

Quelle:www.welt.de/debatte/kommentare/article236968275/Neue-Umfragen-

Mehrheit-der-Briten-weint-der-EU-nach-und-zwar-zu-Recht.html

++++

Es wird zumindest kurzfristig kein neues Referendum zum Brexit geben, aber in der Zwischenzeit ist es ratsam, sich an die getroffenen Abmachungen und die geschlossenen Verträge zu halten.

 

@16:18 Uhr von Naturfreund 064

ist nichts anderes als ein katastrophaler Rohrkrepierer.

Das wusste man aber lange vorher.

Wir können hier in Deutschland nur froh sein darüber, dass wir noch keine solche Politiker haben wie Johnson und dgl.

Die gibt es zwar schon, nur bis jetzt haben Sie zum Glück noch nicht den Einfluss.

Rohrkrepierer? Ja für die EU. Neben Deutschland war GB der zweite potente Dukatenesel und der ist nun weg. Seither versuchen gewisse Leute herbei zu schreiben, die Briten würden den Brexit bedauern.

@15:20 Uhr von werner1955

 

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

 

 

Eine recht eigenwillige Sichtweise.

Wenn Sie den Artikel - und evtl. auch die darin verlinkten - gelesen haben, verwundert es schon, dass Sie Ihre Schuldzuweisung an die EU richten und ihr obendrein auch noch eine derart kindische Reaktion unterstellen.

Es geht um lange verhandelte Verträge, die einzuhalten die Briten nicht gewillt sind.

 

Ach was:

Lesen und verstehen Sie einfach einmal gründlich den Artikel.

@15:28 Uhr von Klausewitz

Das kümmert die Briten nicht weiter.

 

Gut? Oder nicht gut?

@15:45 Uhr von Klausewitz

Bleiben die Briten hart zeigt die EU zum wiederholten Mal, dass sie nichts darstellt und auch nichts mehr erzwingen kann. Von der Leyen sucht sich gerade den "falschen" aus um ein Exempel zu statuieren

 

 

Also gut...

Was anderes hätte auch verwundert.

@16:24 Uhr von Zille1976

Und wenn England nicht nachgibt?

Sanktionen? Fish&Chips-Embargo? Kräftig mit dem Fuß aufstampfen und Luft anhalten?

Die EU muss

sich langsam mal eingestehen, dass niemand sie und ihre Werte ernst nimmt. 

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss. Ohne ihre Armee und die Bereitschaft sie einzusetzen würde auch die USA keiner ernst nehmen.

Das Modell EU ist ein Auslaufmodell. Man ist sich ja nicht mal untereinander einig, welche Werte man nun vertreten will. 

Also wenn ich so etwas lese, da wird mir eiskalt und das bei dieser Hitze.

 

@16:11 Uhr von mitbürger

"Aus Sicht Londons untergräbt das Nordirland-Protokoll den Frieden in der Region. Denn die pro-britische Partei DUP widersetzt sich seit Wochen der Regierungsbildung in Nordirland und fordert die Abschaffung des Protokolls."
__________
wenn ein vertrag verfasst ist und sich im nachhinein als, ähnlich wie ukr/russ, nicht praxistauglich herausstellt, sondern, siehe oben, gar ein sicherheitsrisiko darstellt, sollte eigentlich so schnell wie möglich der bedarf einer VERTRAGSUMGESTALTUNG erkannt werden und  bis dahin bspw eine unabhängige schiedsschlichtungsstelle verbindlich in anspruch genommen werden müssen, bspw in südamerika, afrika, asien, übersee..., denn die vertragstreue entwertet sich seit der trump-ära ständig und inflationär selbst und dem sollte entgegengesteuert werden.

 

 

Sorry:

Der Vertrag wurde wochenlang von Fachleuten beider Vertragsparteien ausgehandelt.

Der funktioniert.

Er ist nur, gelinde gesagt: lästig und etwas kostspielig f.d. Briten.

 

Also bitte nix verniedlichen.

@15:32 Uhr von Winni-ed

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

Die EU erwartet lediglich, dass sich die Briten an die Verträge halten, die geschlossen wurden. Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

Aber wenn nue und alternativlos fakten dazu kommen mus man Kompromisse eingehn und neuverhandeln.

@16:24 Uhr von Zille1976

 

Und wenn England nicht nachgibt?

Sanktionen? Fish&Chips-Embargo? Kräftig mit dem Fuß aufstampfen und Luft anhalten?

Die EU muss sich langsam mal eingestehen, dass niemand sie und ihre Werte ernst nimmt. 

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss. Ohne ihre Armee und die Bereitschaft sie einzusetzen würde auch die USA keiner ernst nehmen.

Das Modell EU ist ein Auslaufmodell. Man ist sich ja nicht mal untereinander einig, welche Werte man nun vertreten will. 

 

 

Oh Himmel, das Mittelalter ist doch längst vorbei!

Und hier geht keineswegs um eine kriegswürdige Angelegenheit, bleiben Sie einfach auf dem Teppich.

16:24 Uhr von Zille1976 | Olle Kamellen immer wieder aufgewärmt

 

'Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss.'

+

So wie Sie das schreiben ist das Unsinn. Klar ist, dass man sein Land und seine Werte verteidigen können muss. Aber man muss die Vertragstreue zu bilateralen Verträge nicht durch Kanonenboot-Politik erzwingen.

+

'Das Modell EU ist ein Auslaufmodell.'

+

Diesen Unsinn gäben die EU-Gegner schon seit Jahren von sich. Währendessen lebt die Totgesagte locker weiter. Wunsch und Prognose muss man strikt voneinander trennen.

@16:29 Uhr von harry_up

 

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

 

 

Eine recht eigenwillige Sichtweise.

Wenn Sie den Artikel - und evtl. auch die darin verlinkten - gelesen haben, verwundert es schon, dass Sie Ihre Schuldzuweisung an die EU richten und ihr obendrein auch noch eine derart kindische Reaktion unterstellen.

Es geht um lange verhandelte Verträge, die einzuhalten die Briten nicht gewillt sind.

 

Ach was:

Lesen und verstehen Sie einfach einmal gründlich den Artikel.

Danke,

Das habe ich vor meinem Komentar getan, Zu dem lesen und Verstehn kommt bei mir noch Lebenserfahrung und 50 jahre verhalten von Politiker dazu,

 

@16:24 Uhr von Zille1976

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss.

 

Gestatten Sie eine kurze Frage: gibt es Menschen, die Ihnen Respekt entgegenbringen? Und, wenn ja, wie sind Sie zu diesem Respekt gekommen?

@16:34 Uhr von Naturfreund 064

Also wenn ich so etwas lese, da wird mir eiskalt und das bei dieser Hitze.

Die Welt funktioniert nunmal auf der Basis "Die Macht des Stärkeren". Das ist aber weder ein US noch EU noch Russland Phänomen. Das ist ein menschliches Phänomen.

Nenne sie mir in den letzten 100 Jahren einen Zeitraum von mind. 12 Monaten, in denen es auf der gesamten Erde nicht mind. einen bewaffneten Konflikt gab.

Beim googlen aber bitte nicht erfrieren. Der Mensch ist von der Natur her auch nur ein Tier was seinen Instinkten folgt: fressen und überleben.

 

@16:02 Uhr von frosthorn

vielleicht kann mir bei dieser Gelegenheit jemand erklären, zu was dieses Oberhaus im britischen System eigentlich nutze sein soll. Und mit welcher Legitimation dessen Mitglieder überhaupt was zu entscheiden haben.

Danke.

 

Tradition. Jahrhunderte alt, bald ein Jahrtausend. Wie ganz vieles in GB. Im Oberhaus sitzt der Adel und spiegelt eine Ständegesellschaft wider, wie es sie auch in GB lange nicht mehr gibt.

 

Versuchen Sie nicht, das logisch zu ergründen. Es haben schon welche aus geringerem Anlass den Verstand verloren.

Die jungen Briten sind Europäer und eindeutig Pro-EU

+++

Dieses Muskelspiel mit den Verträgen hat auch mit der Profilierung der Kandidaten für die Nachfolge von Boris Johnson zu tun. Liz Truss muss sich gegenüber dem rechten Flügel der Tories als 'tough cookie' in Richtung Brexit profilieren. Die nun entscheidenen Mitglieder der Konservativen Partei sind alles eher ältere Herrschaften mit viel GB-Nostalgie.

+++

Die jungen Briten sind die Zukunft des Landes und für sie wäre die (erneute) Mitgliedschaft ein Vorgang, der ihrem Lebensgefühl als Teil Europas entspricht. Eine Entscheidung darüber steht nicht jetzt an, wird aber in weniger als einer Dekade wieder auf der Tagesordnung stehen

+++

In Summe denkt eine 51 % Mehrheit der Briten, dass der Brexit falsch war. Nur noch 38 % glauben, er sei richtig gewesen.

+

www.statista.com/statistics/987347/brexit-opinion-poll/

@16:28 Uhr von Klausewitz

ist nichts anderes als ein katastrophaler Rohrkrepierer.

Das wusste man aber lange vorher.

Wir können hier in Deutschland nur froh sein darüber, dass wir noch keine solche Politiker haben wie Johnson und dgl.

Die gibt es zwar schon, nur bis jetzt haben Sie zum Glück noch nicht den Einfluss.

Rohrkrepierer? Ja für die EU. Neben Deutschland war GB der zweite potente Dukatenesel und der ist nun weg. Seither versuchen gewisse Leute herbei zu schreiben, die Briten würden den Brexit bedauern.

Achje, wären die Briten je ein Dukatenesel gewesen, würde man sie bestimmt vermissen. Besonderen Gram über den Verlust kann ich wirklich nicht erkennen, aber deutlichen Ärger über ein England, das Verträge nicht einhält und sich gedanklich noch im Zeitalter des Kolonialismus wähnt.

@16:34 Uhr von Naturfreund 064

@16:24 Uhr von Zille1976

 

Und wenn England nicht nachgibt?

Sanktionen? Fish&Chips-Embargo? Kräftig mit dem Fuß aufstampfen und Luft anhalten?

Die EU muss

sich langsam mal eingestehen, dass niemand sie und ihre Werte ernst nimmt. 

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss. Ohne ihre Armee und die Bereitschaft sie einzusetzen würde auch die USA keiner ernst nehmen.

Das Modell EU ist ein Auslaufmodell. Man ist sich ja nicht mal untereinander einig, welche Werte man nun vertreten will. 

 

Also wenn ich so etwas lese, da wird mir eiskalt und das bei dieser Hitze.

 

 

Das kann man wohl sagen. Ich kenne solches Gedanken“gut“ von der Generation meiner Großeltern. Von denen manche den tausend Jahren, die zwölf Jahre dauerten, nachtrauerten.

Fehlkonstruktion

Wer sich an den ganzen Brexitprozess erinnert, der weiß, dass die Frage der inneririschen Grenze das größte Problem war. Und BJ hat immer die Realität ausgeklammert. Die ist nämlich, dass wenn ich meine eigene Grenze kontrollieren will (was ja erst mal statthaft ist), es keinen Sinn macht, wenn man ein Stück dieser Grenze nicht kontrolliert. Das ist geradezu eine Einladung für Schmuggler. Und damit sind nicht Leute gemeint, die mal eine Flasche Wiskey mitbringen. Schlaue Firmen können da Millionen verdienen.

Also gab es damals nur Grenze in Irland oder Grenze zwischen den Inseln. Beides wollte BJ nicht und deswegen kam Murks heraus. Die Grenze in Irland hätten die Briten ganz ohne Verhandlungen haben können. Das wäre der harte Brexit gewesen, den aber BJ, entgegen seiner Sprüche, auch gefürchtet hat. Sonst hätte er ihn ja einfach haben können.

Und jetzt haben die Briten genau das, was BJ ihnen ausgehandelt hat.

@16:38 Uhr von werner1955

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

Die EU erwartet lediglich, dass sich die Briten an die Verträge halten, die geschlossen wurden. Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

Aber wenn nue und alternativlos fakten dazu kommen mus man Kompromisse eingehn und neuverhandeln.

Erklären Sie mir bitte die "alternativlosen Fakten".

@16:38 Uhr von werner1955

 

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

 

Die EU erwartet lediglich, dass sich die Briten an die Verträge halten, die geschlossen wurden. Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

 

Aber wenn nue und alternativlos fakten dazu kommen mus man Kompromisse eingehn und neuverhandeln.

 

 

Sind aber keine hinzugekommen, es sind nur "andere Sichtweisen", oder Interessen seitens GB.

(O.T.: So wie Putin seine eigene Sichtweise bzgl. der Ukraine hat.)

 

Die zur Debatte stehenden Verträge zwischen EU  und GB sind überhaupt kein Anlass für Neuverhandlungen, da müssten Sie (und die Briten) schon andere "Geschütze" auffahren.

@16:52 Uhr von Zille1976

@16:34 Uhr von Naturfreund 064

 

 

Also wenn ich so etwas lese, da wird mir eiskalt und das bei dieser Hitze.

 

Die Welt funktioniert nunmal auf der Basis "Die Macht des Stärkeren". Das ist aber weder ein US noch EU noch Russland Phänomen. Das ist ein menschliches Phänomen.

Nenne sie mir in den letzten 100 Jahren einen Zeitraum von mind. 12 Monaten, in denen es auf der gesamten Erde nicht mind. einen bewaffneten Konflikt gab.

Beim googlen aber bitte nicht erfrieren. Der Mensch ist von der Natur her auch nur ein Tier was seinen Instinkten folgt: fressen und überleben.

 

Dann sind also alle Bestrebungen, eine regelbasierte Weltordnung zu errichten, zum Scheitern verurteilt, und das Handeln von Bush im Irak sowie Putin in der Ukraine entspricht der unveränderlichen tierischen Natur des Menschen? Humanismus ist eine Illusion naiver Weicheier?

 

Ein zynischeres Menschenbild ist kaum vorstellbar.

@16:52 Uhr von Zille1976

 

Also wenn ich so etwas lese, da wird mir eiskalt und das bei dieser Hitze.

 

Die Welt funktioniert nunmal auf der Basis "Die Macht des Stärkeren". Das ist aber weder ein US noch EU noch Russland Phänomen. Das ist ein menschliches Phänomen.

Nenne sie mir in den letzten 100 Jahren einen Zeitraum von mind. 12 Monaten, in denen es auf der gesamten Erde nicht mind. einen bewaffneten Konflikt gab.

Beim googlen aber bitte nicht erfrieren. Der Mensch ist von der Natur her auch nur ein Tier was seinen Instinkten folgt: fressen und überleben.

 

 

Und das soll einen gewaltsam ausgetragenen Konflikt rechtfertigen?

 

Was Ihnen vielleicht nicht so bekannt ist:

Ein Löwe erlegt eine Gazelle nicht aus Mordlust, und eine Schwalbe frisst die im Flug geschnappten Insekten ebensowenig aus diesem Grund.

 

Gewaltsame, geplante, taktisch ausgetragene Gewaltkonflikte sind eine Erfindung des Menschen. Sie sind überhaupt kein Grund, sie zur unabänderlichen naturgegebenen Tradition zu erheben.

 

@16:44 Uhr von frosthorn

 

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass man sich Respekt erst durch Gewaltbereitschaft und Blut erkämpfen muss.

 

 

Gestatten Sie eine kurze Frage: gibt es Menschen, die Ihnen Respekt entgegenbringen? Und, wenn ja, wie sind Sie zu diesem Respekt gekommen?

 

 

Eine sehr berechtigte Frage.

 

User Zille1976 scheint von Natur aus Respekt zu erfahren, ich denke nicht, dass er ständig mit einer Keule in der Hand unterwegs ist.

 

Leider differenziert er zu wenig bzw. gar nicht, was sich erfahrungsgemäß bei vielen Menschen erst mit dem Rentenalter einzustellen beginnt.

 

@16:52 Uhr von Zille1976

Also wenn ich so etwas lese, da wird mir eiskalt und das bei dieser Hitze.

Die Welt funktioniert nunmal auf der Basis "Die Macht des Stärkeren". Das ist aber weder ein US noch EU noch Russland Phänomen. Das ist ein menschliches Phänomen.

Nenne sie mir in den letzten 100 Jahren einen Zeitraum von mind. 12 Monaten, in denen es auf der gesamten Erde nicht mind. einen bewaffneten Konflikt gab.

Beim googlen aber bitte nicht erfrieren. Der Mensch ist von der Natur her auch nur ein Tier was seinen Instinkten folgt: fressen und überleben.

 

 

So einen Unsinn kann man auch herbeireden.

Es gibt auch eine wertbasierte Weltordnung und die funktioniert auch.  Nur wenn Leute wie Sie das immer in Frage stellen, dann haben Leute wie Putin es genau so wie es Ihnen genehm ist.

Ich finde so eine Einstellung einfach nur traurig und frustrierend.

 

@17:39 Uhr von harry_up

Und das soll einen gewaltsam ausgetragenen Konflikt rechtfertigen?

 

Was Ihnen vielleicht nicht so bekannt ist:

Ein Löwe erlegt eine Gazelle nicht aus Mordlust, und eine Schwalbe frisst die im Flug geschnappten Insekten ebensowenig aus diesem Grund.

 

Rechtfertigen ??

was soll so ne naive Argumentation

mal nen Iltis im Hühnerstall gesehen, wenn er im Blutrausch 30 Hühnern die Kehle durchbeisst ..

ob er die alle fressen will...

 Tiere verteidigen ihr Revier ziemlich aggressiv was gelegentlich mit dem Tod des Rivalen endet

auch wenn es um Paarung geht verstehen die wenig Spass

haben sie gewußt dass Schimpansen "Kriege" führen - gegen Artgenossen einer anderen Sippe ?

von daher ist der Mensch auch nur ein Teil der Natur

hat man früher bei Konflikten die ganze Sippe ausgerottet, führte Hammurapi die erste Strafrechtsreform ein

"Auge um Auge Zahl um Zahn" ein gewisser Fortschritt

heute ?

zumindest ist man sich der Verwerflichkeit des Tuns bewußt

eine fundamentale Einsicht  mal sehen in tausend Jahren

@17:54 Uhr von Naturfreund 064

Es gibt auch eine wertbasierte Weltordnung und die funktioniert auch.  Nur wenn Leute wie Sie das immer in Frage stellen, dann haben Leute wie Putin es genau so wie es Ihnen genehm ist.

Ich finde so eine Einstellung einfach nur traurig und frustrierend.

 

 

wo soll denn diese "wertbasierte Weltordnung"  funktionieren ?

warum gibt es denn bei uns Gesetzte,

dass man nicht seine Mitmenschen nicht betrügt, beklaut oder erschlägt

glauben sie was im kleinen nicht funktioniert funktioniert im Großen

 

 

@17:54 Uhr von Naturfreund 064

(...) Der Mensch ist von der Natur her auch nur ein Tier was seinen Instinkten folgt: fressen und überleben.
 

 

So einen Unsinn kann man auch herbeireden.

Es gibt auch eine wertbasierte Weltordnung und die funktioniert auch.

Und außerdem ist der Mensch ein soziales Wesen und kann ohne die anderen gar nicht überleben.

Nur wenn Leute wie Sie das immer in Frage stellen, dann haben Leute wie Putin es genau so wie es Ihnen genehm ist.

Stimmt. Wenn es Leuten wie Putin, die an das "Recht des Stärkeren" glauben nicht genehm ist, wird das mit dem Überleben für alle anderen auch schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

@17:39 Uhr von harry_up

Gewaltsame, geplante, taktisch ausgetragene Gewaltkonflikte sind eine Erfindung des Menschen. Sie sind überhaupt kein Grund, sie zur unabänderlichen naturgegebenen Tradition zu erheben.

 

 

jedes Lebewesen nutzt sein Möglichkeiten

auch ein Raubtier lauert seiner Beute auf - "wie Hinterhältig"

und der Mensch nutzt eben seinen Verstand .... 

wie andere Geschöpfe eben Zähne Klauen bessere Sinne (Augen/Ohren) oder Geschwindigkeit

 

Richtig so.

Ich beneide die Briten. 

Die haben wenigstens Politiker, die das Volk vertreten. 

erstaunlich wie da einige versuchen die Menschheit

auf nen moralischen Sockel zu stellen

 

der Mensch ist Teil der Natur

Triebgesteuert von Hormonen beeinflußt

wer ist denn so naiv zu glauben es funktioniert alles über das Gehirn

wie viele unserer Entscheidungen werden den bewußt geplant ?

Es ist doch längst erwiesen dass Entscheidungen im Unterbewußtsein fallen

bevor das Großhirn / Bewußtsein glaubt das wäre der freie Wille

 

@16:02 Uhr von frosthorn

jemand erklären, zu was dieses Oberhaus im britischen System eigentlich nutze sein soll. Und mit welcher Legitimation dessen Mitglieder überhaupt was zu entscheiden haben.

Ich empfehle den recht umfangreichen Wiki-Artikel. Ob dieses "House of Lords" nun zu etwas "nutze" ist, oder nicht, geht eigentlich weder Sie noch mich etwas an, wobei mir klar ist, dass Ihnen diese Institution nicht behagt. Wenn die Briten dieses Oberhaus für lässlich halten, müssten sie schon selbst eine Änderung herbeiführen. Allerdings gibt es durchaus noch viele Briten, die recht tradtionsbewusst sind.

Mich stört dieses Oberhaus nicht bzw. ist es mir absolut egal. Was mich nervt, sind diese Sperenzchen, die nun seit Jahren von Seiten GB's mit der EU versucht werden. Diese sollte klare Kante zeigen hinsichtlich der NI- Vereinbarungen. Zur Not muss eine EU-Aussengrenze her.

 

 

@Sisyphos3

 

Es ging um die Frage, wie Menschen sich den Respekt anderer Menschen verschaffen. Und der User @Zille sieht als einzige Möglichkeit hierfür "Gewaltbereitschaft und Blut".

Ich bin öfters mal befremdet über Ihre Kommentare, aber wollen Sie diesen Standpunkt allen Ernstes verteidigen?

Falls ja, auch an Sie die Frage: gibt es Menschen, die Respekt vor Ihnen haben? Und wie haben Sie sich den verschafft?

@18:10 Uhr von Sisyphos3

Es gibt auch eine wertbasierte Weltordnung und die funktioniert auch.  Nur wenn Leute wie Sie das immer in Frage stellen, dann haben Leute wie Putin es genau so wie es Ihnen genehm ist.

Ich finde so eine Einstellung einfach nur traurig und frustrierend.

 

 

wo soll denn diese "wertbasierte Weltordnung"  funktionieren ?

warum gibt es denn bei uns Gesetzte,

dass man nicht seine Mitmenschen nicht betrügt, beklaut oder erschlägt

glauben sie was im kleinen nicht funktioniert funktioniert im Großen

 

 

Ach ja, Sie gibt es ja auch noch.

Natürlich gibt es bei uns auch Gesetze und ein Strafgesetzbuch. Freiheit bedeutet ja nicht ein Freifahrschein, dass man gerade alles tun und lassen kann wie man will.

Auch Sie hatten die letzten Jahrzehnte das Glück, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen.

Ich bezeichne das für mich jedenfalls als Glück.

16:37 Uhr von harry_up

Der funktioniert.
Er ist nur, gelinde gesagt: lästig und etwas kostspielig f.d. Briten
_____
hört sich wie ein knebelvertrag an.
vlt ein doppelter grund den unliebsamen vertrag anzupassen oder fristgerecht zu kündigen.

 

16:52 Uhr von Zille1976

"Die Welt funktioniert nunmal auf der Basis "Die Macht des Stärkeren". Das ist aber weder ein US noch EU noch Russland Phänomen. Das ist ein menschliches Phänomen."
____________
die macht des stärkeren, ein toast auf alle mafiösen strukturen, schränkt die funktion des schwächeren zum leidwesen des gesamten ein, drum erscheint mir kooperation alternativlos die wahl der kommenden stunden zu sein, schon allein um kein schnelles aussterbemodell herzugeben, doch die chancen auf kooperation sind m.m.n. verschwindend gering, weil die lernerfolge unserer spezies  in relativ langen zeiträumen eher zu vernachlässigen sind und geschichte sich evtl zyklisch wiederholt.

 

@17:18 Uhr von Winni-ed

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

Die EU erwartet lediglich, dass sich die Briten an die Verträge halten, die geschlossen wurden. Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

Aber wenn nue und alternativlos fakten dazu kommen mus man Kompromisse eingehn und neuverhandeln.

Erklären Sie mir bitte die "alternativlosen Fakten".

Der Begriff kommt von Frau Merkel. Er bedeutet das so wie es bisher geplant ist nicht mehr sinnvoll möglich.

@18:44 Uhr von frosthorn

Falls ja, auch an Sie die Frage: gibt es Menschen, die Respekt vor Ihnen haben? Und wie haben Sie sich den verschafft?

 

 

ich verstehe ihren Beitrag nicht

was wollen sie mir sagen ?

 

@18:47 Uhr von Naturfreund 064

 

Auch Sie hatten die letzten Jahrzehnte das Glück, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen.

Ich bezeichne das für mich jedenfalls als Glück.

 

 

Glück ?

 

das ist wie ein 6er im Lotte und das 4 Wochen lang

 

 

 

@weingasi1, 18:36 re @frosthorn

 

Ob dieses "House of Lords" nun zu etwas "nutze" ist, oder nicht, geht eigentlich weder Sie noch mich etwas an, wobei mir klar ist, dass Ihnen diese Institution nicht behagt.

 

Vielen Dank für Ihre Antwort, aber ich hatte gar nicht danach gefragt, ob es mich es etwas angeht, dass dieses Oberhaus existiert.

Zu meiner eigentlichen Frage, der nach der Legitimation, enthält Ihr Post leider gar nichts erhellendes. Trotzdem: danke für Ihre Mühe.

@15:20 Uhr von werner1955

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

 

Sie haben die Entwicklung der letzten Monate verfolgt und den Bericht gelesen? 
Er geht darum, dass GB das Abkommen nicht umsetzt.

London bricht vereinbarte Verträge, nicht die EU.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@18:27 Uhr von KalliBayern

Ich beneide die Briten. 

Die haben wenigstens Politiker, die das Volk vertreten. 
 

Die Briten haben Politiker, die "das Volk vertreten", indem sie sich nicht an geschlossene Verträge und Abkommen halten, das eigene Parlament ausbooten wollen und seit der ersten Minute der Brexit-Kampagne lügen, was das Zeug hält? Und exzessive Saufgelage zu Lockdown-Zeiten feiern?

Da bin ich nicht der einzige, der völlig andere Vorstellungen von "das Volk vertreten" hat. 
Das einzige, was mir bei B.Johnson zum Stichwort  "vertreten" einfällt ist, dass er ab September dann viel Zeit hat, sich die Beine "zu vertreten".

 

gez. NieWiederAfd 

 

@20:09 Uhr von NieWiederAfd

London bricht vereinbarte Verträge, nicht die EU.

 

gez. NieWiederAfd 

 

dass GB das Abkommen nicht umsetzt.?

Es hat sich gezeigt das diese Abkommen so nicht sinnvoll zu wohl der Bürger in GB nich umgesetzt werden solle. Deshalb sollen alle notwendige Nachverhandlungen und Änderungen verhandeln. 

@19:18 Uhr von frosthorn

 

Ob dieses "House of Lords" nun zu etwas "nutze" ist, oder nicht, geht eigentlich weder Sie noch mich etwas an, wobei mir klar ist, dass Ihnen diese Institution nicht behagt.

 

Vielen Dank für Ihre Antwort, aber ich hatte gar nicht danach gefragt, ob es mich es etwas angeht, dass dieses Oberhaus existiert.

Zu meiner eigentlichen Frage, der nach der Legitimation, enthält Ihr Post leider gar nichts erhellendes. Trotzdem: danke für Ihre Mühe.

Die Legitimation, parlamentarisch mitregieren zu dürfen, haben die Adelsstände König John Ohneland abgerungen. Das war, glaube ich, im 13. Jahrhundert. Das Normalvolk, sprich Unterhaus, durfte erst später mitregieren.

@18:27 Uhr von KalliBayern

Ich beneide die Briten. 

Die haben wenigstens Politiker, die das Volk vertreten. 

Glauben Sie? Ernsthaft?

@19:18 Uhr von frosthorn

Ob dieses "House of Lords" nun zu etwas "nutze" ist, oder nicht, geht eigentlich weder Sie noch mich etwas an, wobei mir klar ist, dass Ihnen diese Institution nicht behagt.

Vielen Dank für Ihre Antwort, aber ich hatte gar nicht danach gefragt, ob es mich es etwas angeht, dass dieses Oberhaus existiert.

Zu meiner eigentlichen Frage, der nach der Legitimation, enthält Ihr Post leider gar nichts erhellendes. Trotzdem: danke für Ihre Mühe.

Ich hatte Ihnen empfohlen, diesbezügl. bei Wiki nachzuschauen.

Um nichts Falsches zu schreiben, hatte ich das vor meiner Antwort auch getan und eingesehen, dass eine fundierte Antwort den Rahmen von 1000 Zeichen um ein Vielfaches sprengen würde. Deshalb nur mein Verweis auf Wiki nebst dem Zusatz, dass es sich insbesondere auch um Tradition handelt. Derer habendie Briten ja einige und fühlten sich offenbar damit ganz wohl. Der Bojo hat jetzt aber glücklicherweise offenbar endgültig ausgedient.

 

@19:02 Uhr von werner1955

Die EU Bürokratie und Politiker können immer noch nicht damit klar kommen das es den Brexit gegebn hat.

Demokratische Regierungen in London und Belfast werden nicht als Partner ernst genommen.

Die EU erwartet lediglich, dass sich die Briten an die Verträge halten, die geschlossen wurden. Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

Aber wenn nue und alternativlos fakten dazu kommen mus man Kompromisse eingehn und neuverhandeln.

Erklären Sie mir bitte die "alternativlosen Fakten".

Der Begriff kommt von Frau Merkel. Er bedeutet das so wie es bisher geplant ist nicht mehr sinnvoll möglich.

Ja, soweit war mir das klar. Ich wollte aber wissen, auf welche alternativlosen Fakten Sie Bezug in Ihrem Kommentar genommen haben?

@20:32 Uhr von werner1955

London bricht vereinbarte Verträge, nicht die EU.

 

gez. NieWiederAfd 

 

dass GB das Abkommen nicht umsetzt.?

Es hat sich gezeigt das diese Abkommen so nicht sinnvoll zu wohl der Bürger in GB nich umgesetzt werden solle. Deshalb sollen alle notwendige Nachverhandlungen und Änderungen verhandeln. 
 

'Zum Wohl der Bürger in GB'... ja nee, is klar...

 Fakt ist, dass sich Johnson's Regierung an allgemeine politische Regeln nicht hält, die die alten Römer so auf den Punkt brachten: Pacta sunt servanda. 
Und es kümmert das Regime von Boris nicht die Bohne, wie gefährlich das für den doch eigentlich überwunden geglaubten Nordirland-Konflikt werden kann.

Es ist nur allzu verständlich, dass seine eigenen Tories das nicht mehr mitmachen wollen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@15:28 Uhr von Klausewitz

Das kümmert die Briten nicht weiter.

 

Da kümmert die Briten sogar sehr, die Engländer, Waliser, Schotten und vor allem die Nordiren. Es reicht ihnen, was sie durch den Brexit schon an Einbußen und Rückwärtsentwicklungen erlitten haben. Sie brauchen erst recht keinen neu angefachten Nordirland-Konflikt, keine weitere Isolation und vor allem keine politische Beschädigung, als international unzuverlässig zu gelten.

 Unseren 

   anti-EU-gestimmten,

   fremdenfeindlichen

   D-Exit-Fantasierern

 ist das bekanntlich schnuppe, so schnuppe wie dem Rechtspopulisten B.Johnson.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@20:19 Uhr von NieWiederAfd

Ich beneide die Briten. 

Die haben wenigstens Politiker, die das Volk vertreten. 
 

Die Briten haben Politiker, die "das Volk vertreten", indem sie sich nicht an geschlossene Verträge und Abkommen halten, das eigene Parlament ausbooten wollen und seit der ersten Minute der Brexit-Kampagne lügen, was das Zeug hält? Und exzessive Saufgelage zu Lockdown-Zeiten feiern?

Da bin ich nicht der einzige, der völlig andere Vorstellungen von "das Volk vertreten" hat. 
Das einzige, was mir bei B.Johnson zum Stichwort  "vertreten" einfällt ist, dass er ab September dann viel Zeit hat, sich die Beine "zu vertreten".

Menschen wegen Corona einen angemessenen Abschied von geliebten Menschen zu verwehren, während man selbst ausschweifende Partys feiert, ist so unerträglich, dass einem die Worte fehlen. Der hat sein Volk nicht vertreten, sondern getreten. Scheinbar mögen manche Menschen das Getretenwerden. 

 

@20:32 Uhr von werner1955

Es hat sich gezeigt das diese Abkommen so nicht sinnvoll zu wohl der Bürger in GB nich umgesetzt werden solle. Deshalb sollen alle notwendige Nachverhandlungen und Änderungen verhandeln. 

_

Das hätte man sich vonseiten GB mal besser überlegen sollen, bevor man einseitig den Wunsch nach EU-Austritt angestrebt hat. Die Fakten, dass nämlich ein Teil von GB nämlich die Republik Irland unabhängig ist und auch in der EU verbleiben wollte, waren bekannt. Man hat sich nur vor diesem Problem gedrückt und dachte, man könne die EU verarschen und ausschliesslich die Brexit-Version durchdrücken, die NUR GB genutzt hätte. Das lässt die EU sich mit recht nicht bieten. Wo käme man denn da hin ?

 

 

 

@20:32 Uhr von werner1955

London bricht vereinbarte Verträge, nicht die EU.

 

gez. NieWiederAfd 

 

dass GB das Abkommen nicht umsetzt.?

Es hat sich gezeigt das diese Abkommen so nicht sinnvoll zu wohl der Bürger in GB nich umgesetzt werden solle. Deshalb sollen alle notwendige Nachverhandlungen und Änderungen verhandeln. 

Sie scheinen nicht zu verstehen, was ein Vertrag ist. GB hatte Jahre Zeit, um mit der EU über diese Verträge zu verhandeln. 

@20:54 Uhr von NieWiederAfd

 
 Fakt ist, dass sich Johnson's Regierung an allgemeine politische Regeln nicht hält, die die alten Römer so auf den Punkt brachten: Pacta sunt servanda. 
Und es kümmert das Regime von Boris nicht die Bohne, wie gefährlich das für den doch eigentlich überwunden geglaubten Nordirland-Konflikt werden kann.

Es ist nur allzu verständlich, dass seine eigenen Tories das nicht mehr mitmachen wollen.

 

 

Ich glube nicht, dass das der Grund ist. Es sind vielmehr die nicht endenwollenden Skandale innerhalb der Tories, die diese fürchten lassen an Akzeptanz (auch beim Wähler) zu verlieren, weil einige hochrangige Mitglieder verwickelt waren. Was das NI-Problem angeht, glaube ich nicht, dass BJ's Nachfolger da auf die EU-Linie einschwenkt, einfach so.

Apropos, Sie hatten mich gestern als AFD-Befürworter betitelt. Das möchte ich mir verbitten. Ich habe noch nie auch nur ein Quentchen Sympathie für diese Gruppierung geäussert. Nicht jeder, der nicht IHRE Meinung teilt, ist AFD-Anhänger!

 

 

 

@16:02 Uhr von frosthorn

 

… erklären, zu was dieses Oberhaus im britischen System eigentlich nutze sein soll. Und mit welcher Legitimation dessen Mitglieder überhaupt was zu entscheiden haben.

Danke.

 

794 Mitglieder hat das House of Lords.

Soll noch mal wer sagen,

der Bundestag in Deutschland sei zu groß.

 

24 der 794 sind Clerical Lords. Men of Church. Wer eine dieser 24 hohen Kirchenämter inne hat, kommt automatisch ins House of Lords. The Clerical Lords durften ihre Sitze noch nie vererben. Waren immer die aktuell 24 von Gott Berufenen.

 

Die anderen 770 Weltlichen Adeligen dürfen seit 1958 ihre Sitze auch nicht mehr vererben. D.h. … 92 dürfen es immer noch, aber früher durften das alle 770. Seit der Großen Lord Reform werden sie vom House of Commons vorgeschlagen, und dann von Queen Elisabeth ernannt.

 

Man hat das House of Lords hauptsächlich deswegen beibehalten, um die Mittelalterliche Perücken-Industrie im UK (in London) nicht zu ruinieren.

 

Ansonsten machen die Lords diese Daily Wig Jokes for Comedians.

@20:43 Uhr von Winni-ed

Und das zurecht. Schließlich haben auch die Briten diesen Vertrag unterschrieben.

Aber wenn nue und alternativlos fakten dazu kommen mus man Kompromisse eingehn und neuverhandeln.

Erklären Sie mir bitte die "alternativlosen Fakten".

Der Begriff kommt von Frau Merkel. Er bedeutet das so wie es bisher geplant ist nicht mehr sinnvoll möglich.

Ja, soweit war mir das klar. Ich wollte aber wissen, auf welche alternativlosen Fakten Sie Bezug in Ihrem Kommentar genommen haben?

Die Politiker die damals dies Verträge beraten haben wußten nicht sehr gut welche Sorgen Sie damit den Bürgern zumuten. Deshalb werden jetzt sonnvolle und zwingen notwendige nach Verhandlungen benötigt. Und das ist alternativlos.

@18:15 Uhr von Sisyphos3

 

Gewaltsame, geplante, taktisch ausgetragene Gewaltkonflikte sind eine Erfindung des Menschen. Sie sind überhaupt kein Grund, sie zur unabänderlichen naturgegebenen Tradition zu erheben.

 

jedes Lebewesen nutzt sein Möglichkeiten

auch ein Raubtier lauert seiner Beute auf - "wie Hinterhältig"

und der Mensch nutzt eben seinen Verstand .... 

wie andere Geschöpfe eben Zähne Klauen bessere Sinne (Augen / Ohren) oder Geschwindigkeit.

 

Besser das Raubtier lauert seiner Beute auf, als der Mensch dem Borstenvieh mit dem Bolzenschussgerät in der Animal Farm. Früher haben die Raubtiere Menschen ihre Beutetiere wenigstens noch gehetzt, und mit Keulen erschossen, oder mit Speeren erschlagen.

 

Schneller als Michael Schumacher war nie ein Tier … und die Tiere, die in Gruppen in Sozialverbänden leben, betreiben Fürsorge innerhalb der Gruppe. Elefanten, Wale und Delphine, Wölfe sind die Helden.

 

Deren Anführer erwerben sich Respekt niemals durch Gewaltherrschaft.

Aber immer nur durch Kompetenz und Wissen.

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