Kommentare - Johnson-Nachfolge: Woche der Entscheidung in London

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So geht Wahlkampf mit Maske

Erst  mal  das  Blaue  vom  Himmel  versprechen,  das  kommt  immer  gut  an  zur  Machterschleichung  und  -ergreifung. 

Das Demokratieverständnis der Tories

Das was gerade in GB passiert hat mit Demokratie nichts mehr zu tun, denn nach Boris Johnsons Rücktritt hätte es Neuwahlen geben müssen, wie in jeder gut funktionierenden Demokratie. Gerade mal 200.000 Tories, dass sind nicht einmal 0,3 Prozent der britischen Bevölkerung, wählen einen neuen Premier. Die Meinung aller anderen Briten bleibt damit außen vor. Das was der rechtsgerichtete konservative Flügel der Tories unter Boris Johnson veranstaltet ist schlicht und ergreifend formuliert praktizierter Faschismus. Unter solchen Umständen hätte es in der britischen Bevölkerung massive Proteste geben müssen, aber leider sind diese in dieser Form bis jetzt komplette Fehlanzeige. Einzig und allein hatte Labour dagegen nur kurz mal protestiert und Neuwahlen gefordert! Was ist bloß aus GB geworden, dass so lange im II. Weltkrieg dem Hitler-Faschismus widerstand leistete und deren tapferen Soldaten am D-Day im Juni 1944 an der Küste der Normandie siegend fielen und Europa befreiten? Unglaublich!

Mir fällt nur noch dazu ein:…

Mir fällt nur noch dazu ein: arme Briten.

 

Eigentlich sollte man ihnen Neuwahlen wünschen und nicht die Fortführung dieser Politik - ohne Nachweis, das die Mehrheit das noch will.

 

 

Ende einer langen Entwicklung

Die Situationsbeschreibung zur Kandidatenauslese zeigt im Grunde den lang anhaltenden Prozess der Tory-Radikalisierung nach rechts hin zu einer britischen Version der US-Republikaner auf. 

Einst unter früheren Tory-Premiers, selbst unter Thatcher waren die EU-Feinde sog. rechte 'Backbencher' ohne reale Macht aber ausdauernd und gut vernetzt mit UK's rechter Murdoch-Gossenpresse.

Steter Gift-Tropfen höhlt den EU-Stein. Mit dreisten Lügen (350 Mio Pfund NHS-Brexit-Bus-Lüge etc), ausländerfeindl. Hetze hatte man 2016 das Land reif geschossen.

Die Tories sind zu einem rechtsreaktionären Verein verkommen. Die Next-Generation ist vom Speichellecken gegenüber Johnson & Rechts-Schundpresse abhängig. Eine Brutalisierung der polit. Szene.

Da hilft nur in 2 Jahren eine krachen  Niederlage bei den nächsten Unterhauswahlen.

Leider wird das Land bis dahin neben Brexit-Folgeproblemen mit vielen anderen Negativentwickl. überzogen:

Wenig diskutiert z. B. der Rechtsstaatabbau mit sog. Sicherheitsgesetzen.

Ich glaube, Politiker weltweit haben seit Jahren leichtes Spiel

Die Qualität der weltweit "installierten" Politiker wird immer ärmlicher, dümmlicher und toxischer.  Siehe Ungarn, Brasilien oder USA.

Das hängt wohl damit zusammen, weil die Bevölkerung  mit Problemen zu tun hat, die sie voll einspannen - also Migration, Wetter, Krieg...... Welcher Depp dann an der Spitze des Staates steht ist dem kleinen Mann oder der kleinen Frau egal. Und wenn dann ein paar Influencer in Partei, Medien und Öffentlichkeit den Wählern mit den tollsten Perspektiven den Geist vernebeln, dann hat der Kandidat X leichtes Spiel.  Und die Show beginnt wieder von vorne.  Und die Medien freuen sich.

09:13 Uhr von -Der Golem-   …

09:13 Uhr von -Der Golem-

 

//Darf sich eigentlich Prinz Charles theoretisch auch als PM bewerben?//

 

Soweit ich das weiß nein. "Die Krone" sollte sich aus der Politik raus halten. Der lehnt sich ohnehin schon immer weit aus dem Fenster, wenn er über Klimawandel usw. redet.

 

//Oder Woody Allen?//

 

Der dürfte wohl - wenn er Brite wäre.

 

 

@08:39 Uhr von Apollo1995

Ich möchte Ihnen gerne widersprechen. Es ist nun mal so, dass die Legislaturperiode weiter andauert. Somit entscheidet hier die gewählte parlamentarische Mehrheit. Das Ergebnis mag Pro-Europäern nicht gefallen, ist aber zu akzeptieren.

Vielleicht entlarvt sich die Politik der Tory-Partei in den nächsten beiden Jahren angesichts der dann nicht mehr zu verschleiernden Fakten und der Lebenswirklichkeit für die Wähler selbst.

Meinerseits besteht kein Grund zur Häme. Diesen Lernprozess braucht GB möglicherweise, um zu begreifen, dass das Empire Geschichte und eine europäische Union die bessere Alternative ist.

Gruß Grille

@08:39 Uhr von Apollo1995 #kein echtes Demokratieverständnis

Großbrittannien ist - ihrer Meinung nach - keine Demokratie, sondern praktizierter Faschismus?

 

Haben sie es nicht ein paar Größenordnungen kleiner?

Auf so einen Riesenunsinn kann hier kaum einer rausgeben.

 

Zugegeben - Boris Johnson ist kein gutes Beispiel für einen Demokraten und er hat in auch, wie sein Vorbild Trump, in einigen Belangen versucht die Demokratie zu schwächen.

Allem voran mit der Beschneidung der BBC als relativ unabhängiges Medium, aber auch mit seiner Auffassung, dass Gesetze zwar für andere gelten mögen, aber nicht für ihn und seine Clique.

 

Trotzdem ist sein Rauswurf durch die eigene Partei ein deutlicher Hinweis auf eine immer noch funktionierende Demokratie.

 

Und egal was die Tories als Partei beschliessen mögen - der neue Premierminister wird von gewählten Volksvertretern gewählt - ein Grund, warum die schon vorab so stark eingebunden werden.

 

Mir wären Neuwahlen lieber - aber so ein Amtswechsel ohne Wahlen ist in repräsentativen Demokratien absolut üblich und ok.

 

Johnsons Lügen monatelang gestützt

– Der ehemalige Finanzminister Rishi SunakJohnsons: "Johnsons Lügen allerdings zuvor monatelang gestützt"

– Penny Mordaunt, Ex-Verteidigungsministerin:

"alte [Brexit-] Lüge von 2016 noch einmal wiederholt"

Armes GB.

@08:39 Uhr von Apollo1995

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wenn in Deutschland ein Kanzler oder Ministerpräsident abgelöst wird gibt es auch keine Neuwahlen.

@09:13 Uhr von -Der Golem-

Im negativen Sinne. 

Darf sich eigentlich Prinz Charles theoretisch auch als PM bewerben? Oder Woody Allen? 

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in allen demokratischen Staaten dürfen sich  solche Menschen aufstellen lassen.

 

@09:28 Uhr von -Der Golem-

... Das hängt wohl damit zusammen, weil die Bevölkerung  mit Problemen zu tun hat, die sie voll einspannen - also Migration, Wetter, Krieg...... W

Da gebe ich Ihnen insofern Recht, als diese Themen nicht in einem Kontext gesehen und entsprechend behandelt werden. Medienkonzerne ala Murdoch, Springer, usw. hetzen in diesem Zusammenhang nur die verschiedenen Gruppen gegen einander auf. Es gilt das Motto: Devide et empera.

Wessen Interessen damit am meisten genutzt wird, kann sich jeder selbst ausmalen. Ich habe an dieser Stelle, zum aktuellen Moment aber wenig Hoffnung, dass Anhänger von Tories oder UKIP in GB oder der AfD in Deutschland sich dieser Frage stellen und / oder in der Lage sind, sie ehrlich zu beantworten. Die, die am lautesten von Manipulation des Mainstreams schreien, merken nicht, dass sie selbst die Puppen an den Strippen sind.

 

Gruß Grille

@09:28 Uhr von -Der Golem-

Die Qualität der weltweit "installierten" Politiker wird immer ärmlicher, dümmlicher und toxischer.  Siehe Ungarn, Brasilien oder USA.

Das hängt wohl damit zusammen, weil die Bevölkerung  mit Problemen zu tun hat, die sie voll einspannen - also Migration, Wetter, Krieg...... Welcher Depp dann an der Spitze des Staates steht ist dem kleinen Mann oder der kleinen Frau egal. Und wenn dann ein paar Influencer in Partei, Medien und Öffentlichkeit den Wählern mit den tollsten Perspektiven den Geist vernebeln, dann hat der Kandidat X leichtes Spiel.  Und die Show beginnt wieder von vorne.  Und die Medien freuen sich

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Wenn sich so mancher Politiker mal hinterfragen würde, wie weit er sich vom Völk entfernt hat, wird sich vorraussichtlich, das ein oder andere ändern..

 

@09:28 Uhr von -Der Golem- #Desinformation

Die Qualität der weltweit "installierten" Politiker wird immer ärmlicher, dümmlicher und toxischer.  Siehe Ungarn, Brasilien oder USA.

Das hängt wohl damit zusammen, weil die Bevölkerung  mit Problemen zu tun hat, die sie voll einspannen - also Migration, Wetter, Krieg...... Welcher Depp dann an der Spitze des Staates steht ist dem kleinen Mann oder der kleinen Frau egal. Und wenn dann ein paar Influencer in Partei, Medien und Öffentlichkeit den Wählern mit den tollsten Perspektiven den Geist vernebeln...

 

Sie verbreiten hier nur die Krankheit Politikverdrossenheit - die Rechten werden sich freuen.

 

Es ist anders herum - zu viele Wähler geben lieber ihre Verantwortung ab und schimpfen nachher, als sich im Voraus mal Gedanken zu machen, welcher Politiker am Ende was und warum tun wird.

Dann müssten sie sich weniger mit anderen Problemen befassen.

 

Und wir haben nicht nur ein aktives Wahlrecht.

Jedem steht es frei, sich in Parteien zu engagieren und sich im Zweifel auch wählen zu lassen!

 

@09:35 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

 

 

Zugegeben - Boris Johnson ist kein gutes Beispiel für einen Demokraten und er hat in auch, wie sein Vorbild Trump, in einigen Belangen versucht die Demokratie zu schwächen.

Allem voran mit der Beschneidung der BBC als relativ unabhängiges Medium, aber auch mit seiner Auffassung, dass Gesetze zwar für andere gelten mögen, aber nicht für ihn und seine Clique.

 

Trotzdem ist sein Rauswurf durch die eigene Partei ein deutlicher Hinweis auf eine immer noch funktionierende Demokratie.

 

Und egal was die Tories als Partei beschliessen mögen - der neue Premierminister wird von gewählten Volksvertretern gewählt - ein Grund, warum die schon vorab so stark eingebunden werden.

 

Mir wären Neuwahlen lieber - aber so ein Amtswechsel ohne Wahlen ist in repräsentativen Demokratien absolut üblich und ok.

Ein bisschen anders als in Deutschland ist es schon.

Der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, oder kann durch einen Misstrauensantrag gestützt werden, wenn die Mehrheit gegen ihn abstimmt.

 

 

 

 

 

@09:43 Uhr von Grillenspinnerei

... Das hängt wohl damit zusammen, weil die Bevölkerung  mit Problemen zu tun hat, die sie voll einspannen - also Migration, Wetter, Krieg...... W

Da gebe ich Ihnen insofern Recht, als diese Themen nicht in einem Kontext gesehen und entsprechend behandelt werden. Medienkonzerne ala Murdoch, Springer, usw. hetzen in diesem Zusammenhang nur die verschiedenen Gruppen gegen einander auf. Es gilt das Motto: Devide et empera.

Wessen Interessen damit am meisten genutzt wird, kann sich jeder selbst ausmalen. Ich habe an dieser Stelle, zum aktuellen Moment aber wenig Hoffnung, dass Anhänger von Tories oder UKIP in GB oder der AfD in Deutschland sich dieser Frage stellen und / oder in der Lage sind, sie ehrlich zu beantworten. Die, die am lautesten von Manipulation des Mainstreams schreien, merken nicht, dass sie selbst die Puppen an den Strippen sind.

 

Gruß Grille

 

Leute, lasst euch nicht aufhetzen, informiert euch breit (z.B. über die öffentlich-rechtlichen Medien), und engagiert euch selbst!

 

Egal wer Großbritannien…

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

@09:46 Uhr von hesta15

Die Qualität der weltweit "installierten" Politiker wird immer ärmlicher, dümmlicher und toxischer.  Siehe Ungarn, Brasilien oder USA.

...... Welcher Depp dann an der Spitze des Staates steht ist dem kleinen Mann oder der kleinen Frau egal. Und wenn dann ein paar Influencer in Partei, Medien und Öffentlichkeit den Wählern mit den tollsten Perspektiven den Geist vernebeln, dann hat der Kandidat X leichtes Spiel.

Wenn sich so mancher Politiker mal hinterfragen würde, wie weit er sich vom Völk entfernt hat, wird sich vorraussichtlich, das ein oder andere ändern..

 

Weit entfernt vom Volk?

Ein Donald Trump würde an so manchem Stammtisch kaum auffallen.

 

Das Problem ist, dass viele Menschen lieber schimpfen, als sich zu engagieren oder zumindest zu informieren.

Und werden dann von den Populisten und Rattenfängern vor deren Karren gespannt.

 

Es fehlt uns beileibe nicht an Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat.

Aber mehr Demokraten, die diese drei verteidigen - die wünsche ich mir schon!

 

@09:58 Uhr von Klausewitz

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

 

Sofort bestimmt nicht - höchstens Teile davon.

Aber Meinungen können sich ändern, wenn man erkennt auf welchen Lügen sie beruhen und die Zukunft ist noch lang!

 

@09:35 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Kleine Korrektur:

Der britische Premierminister wird zwar nicht direkt vom Parlament, aber:

Der Premierminister wird durch den Monarchen ernannt, der nach geltender Übereinkunft den Mehrheitsführer des Unterhauses auswählt.

 

Und der wird gerade von der Mehrheitspartei gewählt, wobei die gewählten Abgeordneten im Unterhaus maßgeblich beteiligt sind.

 

@09:58 Uhr von Klausewitz

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

 

 

Ich denke, das ist jetzt auch (noch!) nicht annähernd der Zeitpunkt, an dem sich die Britische Regierung darüber Gedanken macht.

Aber so strikt wie Sie würde ich das mit einer eventuellen Rückkehr von GB in die EU nicht sehen.

@10:01 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Wenn sich so mancher Politiker mal hinterfragen würde, wie weit er sich vom Völk entfernt hat, wird sich vorraussichtlich, das ein oder andere ändern..

 

Weit entfernt vom Volk?

Ein Donald Trump würde an so manchem Stammtisch kaum auffallen.

 

Das Problem ist, dass viele Menschen lieber schimpfen, als sich zu engagieren oder zumindest zu informieren.

Und werden dann von den Populisten und Rattenfängern vor deren Karren gespannt.

 

Es fehlt uns beileibe nicht an Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat.

Aber mehr Demokraten, die diese drei verteidigen - die wünsche ich mir schon!

 

Dieser Kommentar trifft es sehr gut auf den Punkt.

Richtig wohltuend, so einen Kommentar lesen zu können, im Gegensatz zu manchem, wo einem manchmal fast die Luft beim Lesen stehen bleibt.

 

 

@09:53 Uhr von Naturfreund 064

Ein bisschen anders als in Deutschland ist es schon.

Der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, oder kann durch einen Misstrauensantrag gestützt werden, wenn die Mehrheit gegen ihn abstimmt.

 

So viel anders ist das nicht. Im Vereinigten Königreich wird der Premier auch vom House of Commons gewählt (die Einsetzung durch die Queen ist heutzutage nur noch eine Formsache). Genau das passiert ja gerade, um die Nachfolge von Boris Johnson zu bestimmen. Nachdem die Tories die absolute Mehrheit haben ist es halt für die Kandidaten nur notwendig, die eigene Partei von sich zu überzeugen.

Ein Misstrauensvotum (Vote of Confidence) gibt es auch, ähnlich wie ihn Deutschland. Ein solches hat ja auch zur aktuellen Situation geführt.

 

09:46 Uhr von hesta15   /…

09:46 Uhr von hesta15

 

//Wenn sich so mancher Politiker mal hinterfragen würde, wie weit er sich vom Völk entfernt hat, wird sich vorraussichtlich, das ein oder andere ändern..//

 

Nicht schon wieder die Mär von "nicht verstanden, nicht abgeholt usw.". Vielleicht wäre "selber bewegen" mal eine Alternative (für Deutschland).

 

Und nein, das würde (bei Ihnen und Ihresgleichen ) absolut nichts ändern.

 

 

09:58 Uhr von Klausewitz   /…

09:58 Uhr von Klausewitz

 

//Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück//

 

Im Zweifel werden das die Briten in einer Volksabstimmung für ihr Land klären - nicht Sie (für Sie würde es im Moment ziemlich düster aussehen, denn die Briten merken allmählich, was kommt).

 

 

Wir erleben eine weltweite…

Wir erleben eine weltweite Krise der Demokratie. In den USA durfte man zwischen Beiden und Trump wählen. In England hat man den Johnson als Premierminister. In DEU hat man nicht eine und nicht zwei, sondern bereits drei Parteien für parlamentarische Mehrheit gebraucht. Wie viele Parteien werden wir nächstes mal brauchen. Vier? Fünf? Immer häufiger undurchsichtige Partei-Karrieren, "unappetitliche" Kandidaten, die keine wählen will.  Gott sei dank gibt es auch keine guten Diktator-Kandidaten!

@09:58 Uhr von Klausewitz

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

Und damit find die sehr gut beraten. Das war ein sehr weiser Entschluss.

Noch klemmt es in der nach EU-Ära noch ein wenig. Aber das wird sich legen. Dann werden sie, wie die Schweiz,  auch ohne EU gut leben können. Es drängen gerade noch mehr Dauerempfänger hinein.

Für ewiges Zahlen hat man in GB kein interesse

@08:39 Uhr von Apollo1995   …

@08:39 Uhr von Apollo1995

 

 

 

"Das was gerade in GB passiert hat mit Demokratie nichts mehr zu tun, denn nach Boris Johnsons Rücktritt hätte es Neuwahlen geben müssen, wie in jeder gut funktionierenden Demokratie. "

 

 

Erstens stimmt das nicht.

 

Zweitens, wie kommt man hier auf wk2 etc?

 

 

 

Und was passiert, wenn Olaf Scholz zurücktritt? Ganz bestimmt keine Wahl. Dann wählt der Bundestsg einfach einen neuen Kanzler. 

 

So wird das in GB auch sein

 

 

@09:54 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Die, die am lautesten von Manipulation des Mainstreams schreien, merken nicht, dass sie selbst die Puppen an den Strippen sind.

 

Gruß Grille

 

Leute, lasst euch nicht aufhetzen, informiert euch breit (z.B. über die öffentlich-rechtlichen Medien), und engagiert euch selbst!

 

Genau so war mein Kommentar gemeint. Das hatte ich wohl etwas unklar formuliert.

Gruß Grille

@10:52 Uhr von Apollo1995

Großbrittannien ist - ihrer Meinung nach - keine Demokratie, sondern praktizierter Faschismus?
Sehr geehrter Forenkollege,
das habe ich in diesem Zusammenhang gar nicht geschrieben!
Sondern ich schrieb :"....Das was der rechtsgerichtete konservative Flügel der Tories unter Boris Johnson veranstaltet ist schlicht und ergreifend formuliert praktizierter Faschismus."
Ich habe nicht geschrieben das GB keine Demokratie ist! Bitte verdrehen Sie hier nicht die Fakten! Ansonsten akzeptiere ich jede konstruktive Kritik zu meinem Artikel
Danke!

@10:01 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Das Problem ist, dass viele Menschen lieber schimpfen, als sich zu engagieren oder zumindest zu informieren.

Und werden dann von den Populisten und Rattenfängern vor deren Karren gespannt.

 

Es fehlt uns beileibe nicht an Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat.

Aber mehr Demokraten, die diese drei verteidigen - die wünsche ich mir schon!

 

Vielen Dank für diesen auf den Punkt gebrachten Kommentar. Ich schätze Ihre Aufrichtigkeit und Geradlinigkeit.

 

Gruß Grille

@10:48 Uhr von Grillenspinnerei

Die, die am lautesten von Manipulation des Mainstreams schreien, merken nicht, dass sie selbst die Puppen an den Strippen sind.

 

Gruß Grille

 

Leute, lasst euch nicht aufhetzen, informiert euch breit (z.B. über die öffentlich-rechtlichen Medien), und engagiert euch selbst!

 

Genau so war mein Kommentar gemeint. Das hatte ich wohl etwas unklar formuliert.

Gruß Grille

 

Und so hatte ich ihn auch verstanden - ich wollte es nur nochmal bekräftigen!

 

Gruß

 

Lutz Truss wäre mein Favorit

Absolut nachvollziehbar, dass Johnson sie unterstützt. 
 

Vor allem auch in Sachen Ukraine wäre sie die perfekte Nachfolgerin. 
 

Ev. mit Johnson als Minister dann..?

@9:58 Klausewitz

@09:58 Uhr von Klausewitz

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

Das ist leider das unterkomplexe Niveau in dem auf Rechtsaußen komplexe Themen "diskutiert" werden.

Alles nur schwarz-weiß & mit ganz grobem Klotz.

Analog zum "Wir-zahlen-immer-nur!"-Mythos, der längst widerlegt ist (siehe Bedeutung des EU-Binnenmarkts als Ziel dt. u. früher brit. Export nach  EU, Freizügkeit für Arbeitn. o. Studierende uva).

UK will seitens EU zzt. gar keiner mehr haben. Eine Tory-Regierung würde als rechtsnationalistische Orban 2.0-Regierung nur noch blockieren.

Perdu. Wer will sowas noch in EU?

Schottland als unabhängige Nation & ein vereintes Irland in EU wird sowieso kommen in 2 Jahrz  wenn wie erwartbar in ca. 20 Jahren in NIR eine stabile Mehrheit für Vereinigung sein wird. Die Demografie bereitet dafür in NIR den Weg. Es sei denn die Unionists kriegen mehr Kids zukünftig. Ist nicht zu erwarten.

Problem nur: die Dreistigkeit & Vertragsbrüchigkeit zum NIR-Protokoll der Tories :-(

@09:58 Uhr Klausewitz - EU-Beitritt von GB?!

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

 

was die nächsten 20 Jahre betrifft haben Sie da sicher recht. Ehrlich gesagt halte ich den Einfluss Deutschlands in der EU für zu groß und vor allem ist viel was wir machen falsch. 
 

Ich kann daher gut verstehen, dass es in ganz Europa sehr viele Menschen gibt, die die EU an sich in Frage stellen. Und das trotz ihrer zweifellos großen Vorteile. 
 

Die EU braucht dringend mehr demokratische Reformen, an deren Ende ein Mehrheitsprinzip und die Reduktion des Einflusses der Nationalstaaten stehen sollte. 
 

Bei gleichzeitig stärkerer Aufwertung der Regionen. 
 

Und nach außen klar und mit einer Stimme sprechen. 
 

Ein weiter und wohl auch langer Weg. 
 

Kann aber gut sein, dass eine neue Generation von Briten dann irgendwann doch auch dazugehören möchte. 
 

 

@11:06 Uhr von vriegel

Absolut nachvollziehbar, dass Johnson sie unterstützt. 
 

Vor allem auch in Sachen Ukraine wäre sie die perfekte Nachfolgerin. 
 

Ev. mit Johnson als Minister dann..?

Ja, es ist absolut nachvollziehbar, dass J. sie unterstützt. Sie wäre eine würdige Johnson-Nachfolgerin. Genauso aggressiv, ignorant und arrogant, aber wesentlich weniger intelligent. Nach der Truss-Regierung könnte J. wieder an die Macht. Und es würde dann eine Verbesserung.

 

@08:39 Uhr von Apollo1995

Das was gerade in GB passiert hat mit Demokratie nichts mehr zu tun, denn nach Boris Johnsons Rücktritt hätte es Neuwahlen geben müssen, wie in jeder gut funktionierenden Demokratie. 

Von wem genau wurde denn Italiens Mario Draghi gewählt? Oder Österreichs Karl Nehammer? Oder sind die genannten Länder Ihrer Meinung nach keine "funktionierenden Demokratie(n)"?

 

Neuwahlen ja/nein, neue Konflikte

Die Diskussion ist eher ein Nebenkriegsschauplatz und lenkt ab. UK hat keine Verfassung wozu hier was niedergelegt ist. 

In UK basiert daher vieles auf Traditionen im Parlamentprozedere. Der Chef der größten Feaktion wird immer Premier. Daher jetzt die Suche.

In D sind Einzelhalten wie Konstrukt. Misstrauensvotum o. Vertrauensabstimmung im GG genau definiert.

Ausnahme: 1982 nach erfolgreichem Misstrauensvotum gegen H. Schmidt hat Kohl/Genscher eine Neuwahl '83 zugesagt. Theoretisch hätten sie ohne weitermachen  können.

In UK stehen andere Themen an, da die Tories wg. der fetten Mehrheit im Unterh. arrogant & bräsig weiterwursteln können.

Das vertragsbrüchige Vorhaben zum Nordirl.-Protokoll mit EU hat das Potential einen seit Karfreitagsabk. 1998 mühsam gekitteten Konflikt wieder aufflammen zu lassen.

Bereits während des Brexit-Referendums wurde seitens der Tories das Nordirl.-Thema komplett ignoriert. So geht Dilettantismus & Arroganz auf Tory-Art.

Neue Gewalt ginge voll auf Tory-Rechnung!

@ Apollo1995

 

Das was gerade in GB passiert hat mit Demokratie nichts mehr zu tun, denn nach Boris Johnsons Rücktritt hätte es Neuwahlen geben müssen, wie in jeder gut funktionierenden Demokratie. 

 

Eine Neuwahl des MP im Parlament müsste es geben. Aber eine Neuwahl durch die Bevölkerung nicht.

@ Klausewitz

Egal wer Großbritannien regiert - GB kommt nicht in die EU zurück

 

Langfristig wird GB meiner Meinung nach wieder zurück in die EU kommen.

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@10:01 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

 

Weit entfernt vom Volk?

Ein Donald Trump würde an so manchem Stammtisch kaum auffallen.

Mit der Frisur fällt der an jedem Stammtisch auf.

einige Politiker offenbar alles:

"In der ersten Fernsehdebatte am Freitag auf Channel 4 wirkte sie [Truss] allerdings derart hölzern, dass ihr eigentlicher PR-Trick, nämlich in Kostümen aufzutreten, die Margaret Thatchers Garderobe nachempfunden waren, wie unfreiwillige Satire wirkte"

Leider fallen zwar bei Weitem nicht alle, aber zu viele "Wähler" darauf rein.

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