Kommentare - Argentinien: Gen-Weizen als Antwort auf Klimaextreme?

30. Juni 2022 - 16:11 Uhr

Kaum Niederschläge, trockene Böden, verdorrte Ernten - Argentiniens Landwirtschaft litt in den vergangenen Jahren immer wieder unter Dürren. Mit Hilfe von Gentechnik könnten Pflanzen resistenter werden. Von A. Herrberg.

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Kommentare

Gentechnik ist nicht das Problem

 "Die Genehmigung von Gen-Soja vor knapp 30 Jahren hat in Argentinien ein Landwirtschaftsmodell begründet, das auf Monokulturen und massivem Pestizideinsatz beruht", sagt Gargano. Das habe zur Verschmutzung von Grundwasser, mehr Abholzung, Gesundheitsschäden, Verdrängung der Landbevölkerung und damit auch zu mehr Armut geführt.

Also hat nicht die Gentechnik diese Probleme verursacht, sondern die Anwendung. 

"Die Genehmigung von Gen…

"Die Genehmigung von Gen-Soja vor knapp 30 Jahren hat in Argentinien ein Landwirtschaftsmodell begründet, das auf Monokulturen und massivem Pestizideinsatz beruht."
 

Das macht es wahrscheinlich, dass es hier weniger um hehre Ziele der Hungerbekämpfung geht, sondern um Gewinnmaximierung weniger großer Konzerne. 
"Septemberweizen 2.0", falls noch jemand den Film aus den 80ern kennt.

 

 

gez. NieWiederAfd

Oh je

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

sind überlebensnotwendig

Die Biochemikerin, die die Technologie gemeinsam mit der staatlichen argentinischen Wissenschaftsbehörde Conicet und (...) entwickelt hat

"Wir haben Weizen gentechnisch so verändert, dass er trockenresistenter wird." Dadurch werde die Pflanze sehr viel anpassungsfähiger an Trockenheit, was höhere Erträge auch in Regionen, in denen es weniger Niederschläge gibt, ermögliche"

Eine Lösung sind sie aber nur, wenn sie das Problem tatsächlich lösen (im Sinne der Menschen, nicht der Industrie) und nicht wie hier verschärfen:

[Eine ebenfalls am Conicet-Institut Forschende zu den Folgen von Argentiniens Agrarwirtschaft auf Umwelt und Anwohner in den Anbaugebieten]: "Die Genehmigung von Gen-Soja vor knapp 30 Jahren hat in Argentinien ein Landwirtschaftsmodell begründet, das auf Monokulturen und massivem Pestizideinsatz beruht". Das habe zur Verschmutzung von Grundwasser, mehr Abholzung, Gesundheitsschäden, Verdrängung der Landbevölkerung und damit auch zu mehr Armut geführt".

@16:31 Uhr von harpdart

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

.

.

Und zusätzlich noch ein Kamelgen, dann speichert der Weizen noch Wasser!

 

@16:31 Uhr von harpdart

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

Kakteen sind Sukkulenten: Die Speicherung von Wasser    in der Pflanze ist ein ganz anderer Mechanismus und daher nicht so einfach zu Übertragen wie mit dem einen Gen der Sonnenblume

Endlich mal ein Monopol!

Es ist bekannt, dass viele kleine Bauern an Genmanipuliertem Getreide pleite gegangen sind. Früher hat er von der Ernte etwas als Saatgut fürs nächste Jahr einbehalten (kostenlos), während er Gen-Saatgut immer nachkaufen muss. Und so wuchsen die Agrarkonzerne, denn die können sich das leisten!

@16:46 Uhr von DeHahn

Es ist bekannt, dass viele kleine Bauern an Genmanipuliertem Getreide pleite gegangen sind. Früher hat er von der Ernte etwas als Saatgut fürs nächste Jahr einbehalten (kostenlos), während er Gen-Saatgut immer nachkaufen muss. Und so wuchsen die Agrarkonzerne, denn die können sich das leisten!

Wenn die Sterilität des Weizens in dem Beispiel hier ein Problem wäre, müssten sich die Landwirt:innen nicht sorgen. 

Nicht die Methode oder das Instrument kommt es an, sondern

auf seine Anwendung

Beides (eine Methode/ein Instrument) kann immer beides: Nutzen (wenn es sinnvoll bzw. zum Vorteil aller eingesetzt wird), aber auch - und zwar immer dann, wenn dies nicht der Fall ist - schweren Schaden anrichten.

 

Die Biochemikerin, die HB4 mitentwickelt hat:

"Wir haben Weizen gentechnisch so verändert, dass er trockenresistenter wird. Dazu haben wir dem Weizengenom ein Sonnenblumen-Gen eingesetzt."

Bei dieser Technologie handelt es sich offenbar vom Prinzip her eigentlich nur um eine stark "verfeinerte" Züchtungsmethode.

@16:29 Uhr von AuroRa

 "Die Genehmigung von Gen-Soja vor knapp 30 Jahren hat in Argentinien ein Landwirtschaftsmodell begründet, das auf Monokulturen und massivem Pestizideinsatz beruht", sagt Gargano. Das habe zur Verschmutzung von Grundwasser, mehr Abholzung, Gesundheitsschäden, Verdrängung der Landbevölkerung und damit auch zu mehr Armut geführt.

Also hat nicht die Gentechnik diese Probleme verursacht, sondern die Anwendung. 

Ohne den Pestizideinsatz hätte der Ertrag nicht so enorm gesteigert werden können, da das Gengetreide weit anfälliger für Krankheiten ist. Beides - möglichst hoher Ertrag und dafür notwendige Pestizide - bedingen ihre Probleme gegenseitig. 

Die Weltbevölkerung wächst..

.. und wächst. 10 Mrd. Menschen wollen in nur wenigen Jahren ernährt werden. Es wird kein Weg daran vorbei gehen, künftig durch genmanipulierte Pfanzen diese Ressourcen zu erschließen. Dem Menschen werden von Zeit zu Zeit neue Technologien und neue Verfahrensweisen preisgegeben, welche im positiven Sinne eine Weiterexiszenz ermöglicht. Ob der Mensch dazu bereit ist? Die Weiterentwicklung der Energiegewinnung durch Kernspaltung oder Kernfusion wird ja bereits mehrheitlich abgelehnt. Ähnlich verhält es sich mit der Genforschung bei Lebensmitteln. Dass es sich jedoch um eine globale Ernährungskrise handeln wird, wird gerne ausgeblendet. Wir deutschen wollen nur Bio, wir deutschen wollen nur regenerative Energie. Der Rest der Welt... sollen die dich zusehen wie sie klar kommen.. 

 

 

wer hätte das gedacht

aber braucht man soviel weizen? die menschen sind doch eh viel zu dick, wie unsagbar wichtige orgs. ermittelt haben.  . gen wollen wir genausowenig wie chlorhühnchen (die älteren wissen sicher, wie sich das im kalten chlorwasser anfühlt). wir nehmen unsere, da sind gleich die medikamente alle drinh

@16:52 Uhr von AuroRa

Es ist bekannt, dass viele kleine Bauern an Genmanipuliertem Getreide pleite gegangen sind. Früher hat er von der Ernte etwas als Saatgut fürs nächste Jahr einbehalten (kostenlos), während er Gen-Saatgut immer nachkaufen muss. Und so wuchsen die Agrarkonzerne, denn die können sich das leisten!

"Wenn die Sterilität des Weizens in dem Beispiel hier ein Problem wäre, müssten sich die Landwirt:innen nicht sorgen."

Auch wenn es in dem Artikel nicht erwaehnt wird IST es ein Problem und zwar ueberall. Ich mache mir Sorgen. Ob Landwirtinnen sich sorgen machen weiss ich nicht.

 

@16:54 Uhr von Anita L.

 "Die Genehmigung von Gen-Soja vor knapp 30 Jahren hat in Argentinien ein Landwirtschaftsmodell begründet, das auf Monokulturen und massivem Pestizideinsatz beruht", sagt Gargano. Das habe zur Verschmutzung von Grundwasser, mehr Abholzung, Gesundheitsschäden, Verdrängung der Landbevölkerung und damit auch zu mehr Armut geführt.

Also hat nicht die Gentechnik diese Probleme verursacht, sondern die Anwendung. 

Ohne den Pestizideinsatz hätte der Ertrag nicht so enorm gesteigert werden können, da das Gengetreide weit anfälliger für Krankheiten ist. Beides - möglichst hoher Ertrag und dafür notwendige Pestizide - bedingen ihre Probleme gegenseitig. 

Was nicht die Schlussfolgerung zulässt, dass der Einsatz von Gen-Getreide pauschal den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden erhöht. Denn das könnte man wahrscheinlich ändern/verbessern. Wenn man’s denn wolle. 
 

Gentechnik in der Landwirtschaft könnte Großartiges leisten - wenn die Technik verantwortungsvoll angewandt wird. 

Genmanipuliertes Saatgut ...

Genmanipuliertes Saatgut ist halt oft der Einstieg in Patente auf Pflanzen ... und das war bisher oft das Aus für Landwirte.

Ansonsten, denke ich, muss das nicht per se schlecht sein ...

Anbau von Quinoa, etc.

Wie sieht es mit erweitertem Anbau anderer Pflanzen aus? Bspw. Quinoa. Die Pflanze wächst offenbar gut in heißen Regionen und kann anstelle von Reis gegessen werden. In Bolivien, Equador u.a. Ländern wird Quinoa angebaut. Sogar in Deutschland. Es müsste erweiterte Möglichkeiten in Afrika geben.

 

AuroRa

"Kakteen sind Sukkulenten: Die Speicherung von Wasser    in der Pflanze ist ein ganz anderer Mechanismus und daher nicht so einfach zu Übertragen wie mit dem einen Gen der Sonnenblume"

Ja, ist mir durchaus bekannt. War auch nicht unbedingt ernst gemeint, was ich schrieb. Ich stehe Genmanipulationen eher skeptisch gegenüber. 

Gen-Weizen als Antwort auf Klimaextreme?

Gute und notwendueg Maßnahme.

Wir werden bei diesen gen-Techniken wie bei so vielen andern Produken auch nur noch als Käufer ohne Einfluß auftreten.So schaffen es ander auch 11 Mrd. Menschen zu ernähren.

Wenn nicht noch mehr "Putins"  uns daran hindern.

Gen-Weizen verschlimmert das Problem

Gen-Mais dient nur zur Gewinn-Optimierung. Ein erster Ansatz ist den Mais resitent gegen ein Gift zu machen, welches man dann zum Spritzen nutzt. Problem entsteht, wenn es Unkräuter gibt, die das Gift nicht abtötet.

In den USA war Gen-Mais weit verbreitet. Das Ergebnis: Resistente Unkräuter entwickelten sich und sorgten schon während der 10jährigen Gewährleistungsphase - die der Hersteller gab - für einen Einbruch im Ertrag. Heute sind die Flächen nicht mehr nutzbar. Die Umwältschäden durch die verwendeten Gifte sind dramatisch, auch für Menschen.

Ein zweiter Ansatz ist es , Samen zu züchten, der nur einmal keimt. Dies erfolgte bei Lieferungen von Weizen an Indien. So erreicht man, dass die Bauern jedes Jahr Saatgut nachkaufen müssen auch wenn sie außerhalb des US-Rechtsraumes sind.

Ich denke aber dennoch, dass die USA den von Ihnen abhängigen Ländern ( damit auch uns) diese genmanipulieren Produkte aufdrängen werden. TTIP, CETA & Co sei dank.

 

@17:07 Uhr von AuroRa

 "Was nicht die Schlussfolgerung zulässt, dass der Einsatz von Gen-Getreide pauschal den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden erhöht."  

Genau das ist der hauptsaechliche Zweck der Genbehendlung

 

 

 

Bin gespannt, wie lange es…

Bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis man wieder echte Probleme durch z.B. Umweltgefahren oder auch Verzehr feststellen wird und wie lange dann über selbige hinweggelogen wird, auf dass die Gewinne der Erfinderfirmen nicht geschmälert werden? Aber dann bestimmt wieder nur so lange, bis die eine oder andere deutsche Firma diese “Erfinderfirma“ samt ihrer “Patente“ wieder aufgekauft hat und dann für die plötzlich nun doch entdeckten Fehler und deren Auswirkungen zu Wiedergutmachungszahlungen in vielfacher Milliardenhöhe verknackt werden kann…

@16:29 Uhr von AuroRa

 "Die Genehmigung von Gen-Soja vor knapp 30 Jahren hat in Argentinien ein Landwirtschaftsmodell begründet, das auf Monokulturen und massivem Pestizideinsatz beruht", sagt Gargano. Das habe zur Verschmutzung von Grundwasser, mehr Abholzung, Gesundheitsschäden, Verdrängung der Landbevölkerung und damit auch zu mehr Armut geführt.

Also hat nicht die Gentechnik diese Probleme verursacht, sondern die Anwendung. 

Die Gifte müssen immer stärker werden, um die Pflanzen gegen alle Arten neu entstehender Resitenzunkräuter zu schützen. Jegliche Artenvielfalt wie wir sie kennen geht kaputt, Menschen werden gesundheitlich beschädigt.

 

seit 40 Jahren

Verspricht die Gen-Tech-Industrie die Lösung des Hungerproblems durch genau diesen Weizend er in Dürreregionen wächst.

,,,

 

Scheint sowas wie Kernfusion zu sein

@17:07 Uhr von AuroRa

 

Gentechnik in der Landwirtschaft könnte Großartiges leisten - wenn die Technik verantwortungsvoll angewandt wird. 

Und vor allem wenn sie wirklich wüssten wie es geht 

@16:45 Uhr von AuroRa

 

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

 

Kakteen sind Sukkulenten: Die Speicherung von Wasser    in der Pflanze ist ein ganz anderer Mechanismus und daher nicht so einfach zu Übertragen wie mit dem einen Gen der Sonnenblume

 

 

Ein Smiley unten den betr. Kommentar hätte es auch getan; oder haben Sie den Vorschlag ernst genommen?

@17:06 Uhr von Bauer Tom

Es ist bekannt, dass viele kleine Bauern an Genmanipuliertem Getreide pleite gegangen sind. Früher hat er von der Ernte etwas als Saatgut fürs nächste Jahr einbehalten (kostenlos), während er Gen-Saatgut immer nachkaufen muss. Und so wuchsen die Agrarkonzerne, denn die können sich das leisten!

"Wenn die Sterilität des Weizens in dem Beispiel hier ein Problem wäre, müssten sich die Landwirt:innen nicht sorgen."

Auch wenn es in dem Artikel nicht erwaehnt wird IST es ein Problem und zwar ueberall. Ich mache mir Sorgen. Ob Landwirtinnen sich sorgen machen weiss ich nicht.

 

Wenn die genmanipulierte Körner fertil sind, könnten die Felder, die herkömmliches Getreide führen, damit kontaminiert werden. Das besorgt Landwirt:innen. Wenn die Körner steril sind, muss Saatgut nachgekauft werden. Hat also beides Vor- und Nachteile. Das Problem ist die Anwendung. 

@17:25 Uhr von harry_up

 

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

 

Kakteen sind Sukkulenten: Die Speicherung von Wasser    in der Pflanze ist ein ganz anderer Mechanismus und daher nicht so einfach zu Übertragen wie mit dem einen Gen der Sonnenblume

 

 

Ein Smiley unten den betr. Kommentar hätte es auch getan; oder haben Sie den Vorschlag ernst genommen?

Da ich nicht weiß, wie es um Ihre botanischen Kenntnisse steht, wollte ich gerne helfen. 

Das ist ein vielversprechender Ansatz

Im Moment ist es ja so das das extrem klimaschädliche und langlebige Lachgas in immer größerem Maße durch die Landwirtschaft emittiert wird. 
 

Verantwortlich dafür sind Bodenbakterien die überschüssigen Dünger in Lachgas umwandeln. 
 

 

Man kann natürlich sparsamer düngen, dann sinken evtl aber auch die Erträge. 
 

Man kann einen neuen Dünger entwickeln, hat dann aber das Problem das die Pflanzen den vielleicht nicht so gut aufnehmen können, also wieder ein Ertragsproblem. 
 

 

Oder man modifiziert das Erbgut der Nutzpflanzen derart das der veränderte Dünger ebenso gut resorbiert wird, wie der klassische Dünger von genetisch nativen Pflanzen. 
 

 

 

Dann könnte es vielleicht noch was werden mit der Begrenzung der Erderwärmung. 

dann wird die Natur eben passend gemacht ...

 

Wir kriegen es bestimmt noch hin, alles so mit veränderten Genen zu züchten, dass der Profit maximal ist, denn das ist ja wohl der Zweck des ganzen. Wann wird es den ersten Wald aus ausschließlich genveränderten Bäumen geben, die man dann mit einem Pestizid besprühen kann, das garantiert, dass in diesem Wald außer diesen Bäumen nichts, aber auch gar nichts mehr wächst? Insekten, Bienen und andere "Schädlinge" "bekämpfen" wir ja inzwischen schon erfolgreich.

Hat man schon mal versucht, dem Menschen das Freizeit-Gen abzuzüchten? Dann könnten wir 24/7 arbeiten und wären glücklich dabei. Kinder ohne Spiel-Gen, dafür mit 10-mal-so-schnell-lern-Gen?

Ein schwäbischer Spruch sagt "jetzt hab ich dem Ochsen endlich das Fressen abgewöhnt, jetzt verreckt das blöde Vieh!"

Der Volksmund sagt es immer noch am besten.

@17:25 Uhr von Der Lenz

 

Gentechnik in der Landwirtschaft könnte Großartiges leisten - wenn die Technik verantwortungsvoll angewandt wird. 

Und vor allem wenn sie wirklich wüssten wie es geht 

Wie was geht? 

@17:20 Uhr von Denkerist

Gen-Mais dient nur zur Gewinn-Optimierung. Ein erster Ansatz ist den Mais resitent gegen ein Gift zu machen, welches man dann zum Spritzen nutzt. Problem […] Unkräuter gibt, die das Gift nicht abtötet.

In den USA […] Resistente Unkräuter entwickelten sich und sorgten schon während der 10jährigen Gewährleistungsphase - die der Hersteller gab - für einen Einbruch im Ertrag. Heute sind die Flächen nicht mehr nutzbar. Die Umwältschäden durch die verwendeten Gifte sind dramatisch, auch für Menschen.

Ein zweiter Ansatz ist es , Samen zu züchten, der nur einmal keimt. Dies erfolgte bei Lieferungen von Weizen an Indien. So erreicht man, dass die Bauern jedes Jahr Saatgut nachkaufen müssen […]

Ich denke […] dass die USA den von Ihnen abhängigen Ländern ( damit auch uns) diese genmanipulieren Produkte aufdrängen werden. TTIP, CETA [..]

 

Sie haben Recht. Und was soll auch schon gutes dabei rauskommen, wenn der Mensch auf völlig widernatürliche Art in seine Umwelt eingreift. Das ist dumm und naiv.

@17:31 Uhr von AuroRa

 "Wenn die genmanipulierte Körner fertil sind, könnten die Felder, die herkömmliches Getreide führen, damit kontaminiert werden. Das besorgt Landwirt:innen. Wenn die Körner steril sind, muss Saatgut nachgekauft werden. Hat also beides Vor- und Nachteile. Das Problem ist die Anwendung."

Die GM Koerner sind nicht steril um andere nicht zu kontaminieren sondern einzigartig aus dem Grund um das Patent zu schuetzen, diese teuer verkaufen zu koennen und mehr Herbicide zu verkaufen.

 

@17:21 Uhr von Bauer Tom

 "Was nicht die Schlussfolgerung zulässt, dass der Einsatz von Gen-Getreide pauschal den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden erhöht."  

Genau das ist der hauptsaechliche Zweck der Genbehendlung

Schwierig zu beweisen. Deshalb ja: Die Anwendung ist das Problem. Wenn es den Firmen tatsächlich um die Milderung des Welthungerhilfe ginge, könnte Gentechnik die Lösung sein. 

Gegenargumente

Da fallen mir spontan zwei ein: als in den USA die große Welle von Gen-Mais-Produkten (zB Tortilla Chips) in die Supermärkte kam, stieg die Häufigkeit von Allergien rasant an. Grund sind meist Eiweissstoffe, die die genetisch veränderten Pflanzen produzieren und die deshalb auch im Produkt landen. 
 

 

 

Am schlimmsten aber ist das Problem das durch die genetische Modifikation das Saatgut dem Patentschutz unterliegt. Der Weizen wird so zur „Erfindung“. Und das „geistige Eigentum“ halten große Agrarchemiekonzerne. 
 

 

Nicht konkurrenzfähige Sorten werden schnell vom Markt verdrängt. Der Bauer wird zum „Lizenznehmer“ der sich an die Vorgaben des Herstellers zur Nutzung seines Produktes zu halten hat. Eben mal ein Teil der Vorjahresernte als Saatgut verwenden ? Kein Problem, das Weizen-Lizenz-Abo macht’s möglich ! 

Argentinien: Gen-Weizen als Antwort auf Klimaextreme ?

Dem Land Argentinien wäre natürlich ein Erfolg zu wünschen. Denn aufgrund eines 2018 aufgenommenen 57-Milliarden $ Kredit vom IWF ist das Land heute noch stark verschuldet, mit 44 Milliarden $. Zu den Auflagen gehörten auch die Kürzung von Energiesubventionen.

Allerdings können bei genetisch veränderten Pflanzen auch Gefahren für die Umwelt auftreten. So wurde Baumwolle mittels eines gentechnischen Verfahrens mit dem Bacillus thuringiensis zum Schutz vor Schadinsekten bestückt.

In Mexiko finden sich schon in 60 Prozent aller konventionellen Baumwollpflanzen Spuren der Laborfrucht. Und das verändert den Organismus der Gewächse. So wirken sich die Fremdgene etwa auf die Menge des Nektars aus, den die wilden Arten zur Abwehr von Ameisen produzieren.

@16:41 Uhr von Kein Einstein

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

.

.

Und zusätzlich noch ein Kamelgen, dann speichert der Weizen noch Wasser!

 

... dazu noch ein Karnickelgen, dann vermehrt er sich besser...

@17:34 Uhr von Möbius

Im Moment ist es ja so das das extrem klimaschädliche und langlebige Lachgas in immer größerem Maße durch die Landwirtschaft emittiert wird. 
 

Verantwortlich dafür sind Bodenbakterien die überschüssigen Dünger in Lachgas umwandeln. 
 

 

Man kann natürlich sparsamer düngen, dann sinken evtl aber auch die Erträge. 
 

Man kann einen neuen Dünger entwickeln, hat dann aber das Problem das die Pflanzen den vielleicht nicht so gut aufnehmen können, also wieder ein Ertragsproblem. 
 

 

Oder man modifiziert das Erbgut der Nutzpflanzen derart das der veränderte Dünger ebenso gut resorbiert wird, wie der klassische Dünger von genetisch nativen Pflanzen. 
 

 

 

Dann könnte es vielleicht[…]

 

Oder viel einfacher: Man reduziert einfach endlich mal ganz drastisch den Konsum tierischer Produkte.

Dadurch hätte man auf natürlichem Weg mehr als genug nutzbaren Boden zur Ernährung der Menschheit und würde gleichzeitig einen Großteil der klimaschädlichsten Gase einsparen und Ressourcen und Grundwasser etc. schonen.

Ein schöner Anfang, und es…

Ein schöner Anfang, und es ärgert als Zusatznutzen die grünen Gutmenschen, denen Ideologie lieber ist, als Menschen vor dem Hunger zu bewahren. 

Aber ... die Menschheit hat seit Jahrtausenden klimaangepasste Ernährung gefunden. Maniok (Cassava-Mehl) gehört in schwarzafrikanischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln, Gerste ist  trockenheitsresistenter als Weizen (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/getreide-fors…), und so konnte die Landwirtschaft sich seit 12.000 Jahren immer anpassen. Und was ist denn mit den Ur-Getreiden Emmer und Dinkel (https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/plus-schule-urgetreide-100.html)?
Weiterhin könnte man das Augenmerk mal auf kommerzielle Züchtungen richten und sich fragen, ob die wirklich unbegrenzte Zeit der alleinigen Kontrolle der Herstellerfirmen unterliegen dürfen. Es ist doch ein Unding, den Käufern und Nationen die eigene Vermehrung von derlei Edelsorten zu verbieten...?

@17:43 Uhr von Bauer Tom

 "Wenn die genmanipulierte Körner fertil sind, könnten die Felder, die herkömmliches Getreide führen, damit kontaminiert werden. Das besorgt Landwirt:innen. Wenn die Körner steril sind, muss Saatgut nachgekauft werden. Hat also beides Vor- und Nachteile. Das Problem ist die Anwendung."

Die GM Koerner sind nicht steril um andere nicht zu kontaminieren sondern einzigartig aus dem Grund um das Patent zu schuetzen, diese teuer verkaufen zu koennen und mehr Herbicide zu verkaufen.

 

Ist mir klar. Trotzdem müssen sich Bio-Landwirt:innen aufgrund der Sterilität nicht vor Kontaminationen ihrer Bio-Felder fürchten 

@Möbius

"

Man kann einen neuen Dünger entwickeln, hat dann aber das Problem das die Pflanzen den vielleicht nicht so gut aufnehmen können, also wieder ein Ertragsproblem. 
 

 

Oder man modifiziert das Erbgut der Nutzpflanzen derart das der veränderte Dünger ebenso gut resorbiert wird, wie der klassische Dünger von genetisch nativen Pflanzen. "

Genau, es wird solange herumgefummelt und manipuliert, bis wir irgendwann so etwas bekommen wie die Pflanze "Giant Hogweed" (Uraltsong von Genesis 1970 oder so.)

Nee, danke. 
 

 

@17:39 Uhr von frosthorn

 

Wir kriegen es bestimmt noch hin, alles so mit veränderten Genen zu züchten, dass der Profit maximal ist, denn das ist ja wohl der Zweck des ganzen. Wann wird es den ersten Wald aus ausschließlich genveränderten Bäumen geben, die man dann mit einem Pestizid besprühen kann, das garantiert, dass in diesem Wald außer diesen Bäumen nichts, aber auch gar nichts mehr wächst? Insekten, Bienen und andere "Schädlinge" "bekämpfen" wir ja inzwischen schon erfolgreich.

Hat man schon mal versucht, dem Menschen das Freizeit-Gen abzuzüchten? Dann könnten wir 24/7 arbeiten und wären glücklich dabei. Kinder ohne Spiel-Gen, dafür mit 10-mal-so-schnell-lern-Gen?

Ein schwäbischer Spruch sagt "jetzt hab ich dem Ochsen endlich das Fressen abgewöhnt, jetzt verreckt das blöde Vieh!"

Der Volksmund sagt es immer noch am besten.

Ich stimme Ihnen zu..." schöne neue Welt"

Genetisch manipuliert

Ich weiß nicht, wie lange wir uns noch der Gentechnik entgegen stellen können. Stimmt es, dass in China fast alles Saatgut schon genmanipuliert ist?

wahlfreiheit zu frühen sorten

es arbeiten heute weniger menschen in der landwirtschaft denn je, immer mehr bauern geben auf und verkaufen, weil der lebensunterhalt wegen teurem SAATGUT, dünger, pestiziden und landmaschinen zu schwer geworden ist, ihr land,
das über anteile von privatinvestoren gekauft, in den besitz von grossgrundkonzernen übergeht, die dann, zumindest in europa, riesensubventionsvolumen abgreifen, weil nach flächengrösse subventioniert wird.

erstmal sollten "wir" die getreideURsorten wieder freigeben und den bauern selbst überlassen und nicht vorschreiben, was sie aufgrund von din-normierungen anzubauen haben und mehr menschen in die landwirtschaft zurückbringen und hochwertigere produkte anbieten, schon wegen der kinder und kindeskinder.

wenn der privatisierungstrend sich fortsetzt, die wasserwirtschaft ist  bereits teilweise privatisiert, könnten nämlich im jahr 2500 ein oder zwei konzerne die gesamte nahrungsmittelindustrie verwalten, da es bis dahin evtl gar keine kartellämter mehr gibt.

Pflanzen haben sich schon…

Pflanzen haben sich schon immer an veränderte Umweltbedingungen angepasst. Warum nicht mit Gentechnik beschleunigt nachhelfen ?

@17:32 Uhr von AuroRa

 

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

 

Kakteen sind Sukkulenten: Die Speicherung von Wasser    in der Pflanze ist ein ganz anderer Mechanismus und daher nicht so einfach zu Übertragen wie mit dem einen Gen der Sonnenblume

 

 

Ein Smiley unten den betr. Kommentar hätte es auch getan; oder haben Sie den Vorschlag ernst genommen?

 

 

Da ich nicht weiß, wie es um Ihre botanischen Kenntnisse steht, wollte ich gerne helfen. 

 

 

Das ist lieb von Ihnen.

 

Auch die Natur betreibt „Gentechnik“

Allerdings in einem engeren Rahmen. Und auch nicht so disruptiv, wie das im Labor geschehen kann. 
 

Es ist also leider nur bedingt vorher zu sehen, welche Folgen ein massiv verändertes Saatgut für andere Tiere und Pflanzen bringen wird. 
 

Saatgut, das aber nicht fruchtbar ist, also für die Aussaat im nächsten Jahr wieder neu gekauft werden muss, ist unethisch und zerstörerisch. Stichwort Monsanto. 
 

Die gesetzlichen Auflagen müssen also hoch sein, Patente auf solche Pflanzen halte ich zudem für bedenklich. 
 

Bei Tieren gibt es da ja auch schon. Ich meine z. B.  bei Hühnern…

 

 

@18:09 Uhr von Werner40

Pflanzen haben sich schon immer an veränderte Umweltbedingungen angepasst. Warum nicht mit Gentechnik beschleunigt nachhelfen ?

 

 

Sich im Laufe der Evolution "anpassen" ist etwas anderes als durch genetische Manipulation im Zeitraffer angepasst zu werden.

 

Gen-Technik spielt mal wieder Gott

So  wie  noch  so  viele  Kakteen  die  Wüste  nicht  feuchter  machen,  so  führt  auch  dieses  Gen-Getreide  logischerweise   zu  noch  mehr  Dürren,  weil  es  das  aufgenommene  Wasser  nicht  wieder  herausrückt  an  die  Erdatmosphäre.  Die  reinste  Schildbürgerei  wieder  mal  aus  der  Gen-Technik,  anstatt  die  Ursachen  für  die  menschheitshausgemachten  Dürren  zu  beheben..

@18:16 Uhr von vriegel

 
 

Bei Tieren gibt es da ja auch schon. Ich meine z. B.  bei Hühnern…

Der  Unterschied  zur  Gen-Technik  ist,  daß  in  der  Natur  nur  evolutionäre  genetische  Veränderungen  im  Gesamtkontext  zur  Natur  auftreten  und  nicht  wie  bei  der  Gen-Tecnnik  völlig  aus  diesem  Rahmen  herausgerissen,  was  nur  schiefgehen  kann  und  daher  nur  auf  den  schnellen  Euro  ausgerichtet  ist.  Und  wenn  es  dann  an  die  Schadensersatzansprüche   und  Entschädigungsgerichtsprozesse   geht,  machen  sich  solche  Gen-Technikfirmen  regelmäßig  einen  schlanken  Fuß  und  verduften  wo  anders  hin   und  machen  da  unter  neuem  Firmennamen  ihr  Teufelswerk  weiter.

 

 

 

@18:09 Uhr von Werner40

Pflanzen haben sich schon immer an veränderte Umweltbedingungen angepasst. Warum nicht mit Gentechnik beschleunigt nachhelfen ?

Weil schnell in dem Fall nicht dasselbe wie gut ist. Natur benötigt Zeit und Raum. Und was passiert, wenn sie die nicht bekommt, sehen wir ja. 

@16:45 Uhr von AuroRa

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

Kakteen sind Sukkulenten: Die Speicherung von Wasser    in der Pflanze ist ein ganz anderer Mechanismus und daher nicht so einfach zu Übertragen wie mit dem einen Gen der Sonnenblume

Ironie nicht erkannt...

@16:41 Uhr von Kein Einstein

@16:31 Uhr von harpdart

 

Da schlage ich vor, dass neben einem Sonnenblumengen und einem, dass herbizidresistent ist, noch ein Kakteengen eingebaut wird, dann braucht der Weizen noch weniger Wasser...

.

.

Und zusätzlich noch ein Kamelgen, dann speichert der Weizen noch Wasser!

 

 

Jeder Kaktus ist ein Wasserspeicher. Effektiver als jedes Kamel. Das speichert nur im Höcker, der Kaktus im gesamten Spross und oft auch noch in der Wurzel.

@18:20 Uhr von FakeNews-Checker

 

So  wie  noch  so  viele  Kakteen  die  Wüste  nicht  feuchter  machen,  so  führt  auch  dieses  Gen-Getreide  logischerweise   zu  noch  mehr  Dürren,  weil  es  das  aufgenommene  Wasser  nicht  wieder  herausrückt  an  die  Erdatmosphäre.

 

Was für ein verwüsteter Nonsens.

Getreide war noch nie dazu da um …

«Wasser wieder herauzurücken».

17:45, Bernd Kevesligeti

So wirken sich die Fremdgene etwa auf die Menge des Nektars aus, den die wilden Arten zur Abwehr von Ameisen produzieren.

 

Nektar zur Abwehr von Ameisen?

 

Kann es sein, daß Sie da irgend etwas falsch verstanden haben?

Auf naturwissenschaftliche Fakten basierte Diskussion

Nach einigen Semestern Physik und Chemie bin ich ein Fan der Naturwissenschaften. Dazu zählen auch gentechnische Methoden. Wie mit allen Werkzeugen kann man damit viel Gutes tun aber eben auch schlechte Dinge machen. Deswegen bin ich für eine Fakten basierte Diskussion. So halte ich die verbesserte Züchtungsmethode mit Hilfe der Genschere "Crisper Cas" für einen Meilenstein in der Züchtungsforschung. Transgene mit artfremden Genen sehe ich eher kritisch. Um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren bedarf es in Zukunft ertragreicherer Ernten.

Gen-Weizen als Antwort auf Klimaextreme?

Stattdessen sollte man lieber wieder zu den alten Getreidesorten zurückfinden, die vor der großen Genmanipulation im Saatgutgenutzt wurden. Die sind zwar weniger ertragreich, aber resistenter, robuster können sich schneller an regionale Bedingungen anpassen und sind somit auch weniger anfällig für Totalausfälle. Achja, die Wert-Schätzung von Lebensmitteln müsste freilich als grundlegende Voraussetzung wiedereingeführt werden. Solange es in der Werbung heißt: "Wer günstig will, muss..." oder "Salatköpfe im Doppelpack nur...", wird das nichts. 

@18:44 Uhr von Anita L.

Stattdessen sollte man lieber wieder zu den alten Getreidesorten zurückfinden, die vor der großen Genmanipulation im Saatgutgenutzt wurden. Die sind zwar weniger ertragreich, aber resistenter, robuster können sich schneller an regionale Bedingungen anpassen und sind somit auch weniger anfällig für Totalausfälle. Achja, die Wert-Schätzung von Lebensmitteln müsste freilich als grundlegende Voraussetzung wiedereingeführt werden. Solange es in der Werbung heißt: "Wer günstig will, muss..." oder "Salatköpfe im Doppelpack nur...", wird das nichts. 

Das  alles ist  aber  mit  dem  Wachstum  nicht  vereinbar,  so  wie  das  Wirtschaftswachstum  nicht  mit  diesem  Planeten  vereinbar  ist.   Aber  so  braucht  man  wenigstens  nicht  zum  Mars  zu fliegen  und  kann  auch  die  Erde  zur  Marslandschaft  zerrödeln. 

 

Jenseits dieser Gentechnik…

Jenseits dieser Gentechnik gibt es gerade bei Nutzpflanzen das Problem, das sie in der Lage sind, kleinste Plastik - Nanoteilchen aus dem Boden aufzunehmen und in sich einzulagern. Ähnlich dem Nanoplastik verseuchtem Fisch können wir inzwischen auch Nanoplastik mit Gemüse essen. 
Zu welchen Genschäden das bei Fauna und Flora bewirkt, ist wahrscheinlich noch nicht erforscht. Beim Menschen allerdings liegen inzwischen Forschungsergebnisse hinsichtlich der Aufnahme von Nanoplastik vor. Diese Teilchen werden ja schon jetzt über Plastikverpackungen aufs Essen übertragen oder sogar über die Haut aufgenommen (Sonnencreme, Deo) und beeinflussen definitiv das menschliche Hormonsystem, mit bisher nicht abschätzbaren Folgen. Sterilität soll eine davon sein. Insofern reduziert sich die Menschheit dann von ganz allein. So hat dann auch der Genweizen sein Gutes.

In den letzten Wochen gab es…

In den letzten Wochen gab es eine Doku auf ARTE „Brotrebellen“. Es ging um Bäcker, die versucht haben, mit alten Getreidesorten alte Brotsorten zu backen. Mehrmals wurde von diesen Bäckern erwähnt, dass die alten Sorten, die es leider nur noch ganz selten gibt und nur in kleinen Mengen, in ihren einzelnen Bestandteilen viel bekömmlicher und gesünder sind. Bei den neuen Getreidesorten wurde immer nur auf Quantität geachtet und auf gleichmäßigen Wuchs, des einfacheren maschinellen Dreschens wegen. Leider wurden dabei aber andere, positive Eigenschaften weggezüchtet. Vor ein paar Tagen stand irgendwo im Internet, dass die alten Getreidesorten auch überhaupt kein Problem mit längeren Dürreperioden haben. Leider sind sie oft nicht ergiebig genug für die ganze Welt. 

@18:40 Uhr von fathaland slim

So wirken sich die Fremdgene etwa auf die Menge des Nektars aus, den die wilden Arten zur Abwehr von Ameisen produzieren.

 

Nektar zur Abwehr von Ameisen?

 

Kann es sein, daß Sie da irgend etwas falsch verstanden haben?

 

 

Entnommen der Zeitschrift "Stichwort Bayer" 4/2021 (übergriffige Bt-Baumwolle). Wahrscheinlich geht es dabei um Stoffe, den eine wilde Baumwollpflanze produziert, falls sie von  Schadinsekten attackiert wird.....

@18:44 Uhr von Anita L.

Gen-Weizen  als  Antwort  auf  Klima-Extreme  ist  genau  so  ein  Blödsinn,  wie  die  heimische  Fauna  und  Flora  auf  die  Erderwärmung  umzustellen.  Wäre  das  sinnvoll,  dann  hätte  das  die  Natur  längst  selber  getan  und  braucht  dafür  keine  Milliarden  Euros  an  Staatssubventionen,  die  nur  noch  mehr  Katastrophen  verursachen.

@ 18:58 Uhr von FakeNews-Checker

Wäre  das  sinnvoll,  dann  hätte  das  die  Natur  längst  selber  getan  und  braucht  dafür  keine  Milliarden  Euros  an  Staatssubventionen,  die  nur  noch  mehr  Katastrophen  verursachen.

Das ist sinnvoll und die Natur würde das auch tun. Aber nicht in 3 Tagen.
Dazu müssten wir die Natur aber ein paar Jahrzehnte in Ruhe lassen.  

Gentechnik ist keine beschleunigte Züchtung

Es werden dadurch neue Organismen erzeugt, die andere Proteine ihr eigen nennen. 
 

Grundsätzlich gefällt mir die Idee einer Anpassung an den Klimawandel, da dieser ohnehin m.E. nach nicht mehr aufzuhalten ist (nur zu verzögern).

 

In Deutschland baut man zB Winterweizen an, hier könnte man ganz ohne Gentechnik auf Sommerweizen wechseln, der zum Keimen keinen Frost braucht. 

@17:47 Uhr von Vector-cal.45

...Oder man modifiziert das Erbgut der Nutzpflanzen derart das der veränderte Dünger ebenso gut resorbiert wird, wie der klassische Dünger von genetisch nativen Pflanzen. 

..

 

Oder viel einfacher: Man reduziert einfach endlich mal ganz drastisch den Konsum tierischer Produkte.

Dadurch hätte man auf natürlichem Weg mehr als genug nutzbaren Boden zur Ernährung der Menschheit und würde gleichzeitig einen Großteil der klimaschädlichsten Gase einsparen und Ressourcen und Grundwasser etc. schonen.

 

klar, wenn die gesamte Menschheit zu Vegetariern würde (wie 70% der Inder - obwohl das keine „Ökos“ sind..), dann könnte man Anbaufläche einsparen (kein Futtergetreide) und vermeiden Gülle auf die Felder zu kippen, die die Bakterien in N2O umwandeln könnten. Und die Methanemissionen werden auch noch reduziert ... :-) 

 

Aber: ich sehe überhaupt nicht ein, auf mein Steak zu verzichten solange im Stahlwerk nebenan Kokskohle verbrannt wird, Gas in der Industrie für die ProzessWärmeerzeugung verwandt wird. 

Gen-Getreide  verschärft …

Gen-Getreide  verschärft  das  Dürre-Problem  noch  weiter,  weil  diese  Pflanzen  das  wenige  Wasser  nicht  mehr  freisetzen,  sondern    für  noch  härtere  Zeiten  speichern.   Ein  sehr  kurzlebiger   wie  kurzsichtiger  Sieg  der  Gen-Technik  über  die  Natur.

Und  wie  will  die  Gen-Tecnnik  verhindern,  daß  es  zu  einem  2-jährigen  Gen-Getreide  dieser  bösen  Saat  kommt,   das   sich  unter  die  einjährigen  Getreidepflanzen  mischen  wird  ?  Durch  Herbizide  ?    Denn  kommt  es  wie  beim  Gen-Mais  zu  einer  2-jährigen  Getreidepflanze,  dann  entwickelt  diese  noch  zusätzlich  und  ganz  ohne  Gen-Labor  eigenständig  Toxine  gegen  Pflanzenfraß  zur  Verteidigung  ihrer  gespeicherten  Wasserreserven  gegen  Mensch  und  Tier,     und  Gen-Technik  gerät  so  vollends  außer  Kontrolle.  Wohl  bekomm´s !

 

@17:47 Uhr von Vector-cal.45

Oder viel einfacher: Man reduziert einfach endlich mal ganz drastisch den Konsum tierischer Produkte.

Dadurch hätte man auf natürlichem Weg mehr als genug nutzbaren Boden zur Ernährung der Menschheit und würde gleichzeitig einen Großteil der klimaschädlichsten Gase einsparen und Ressourcen und Grundwasser etc. schonen.

Hatten Sie, als Veganer, nicht kürzlich erst wieder betont, dass es Ihnen fernläge Ihre Mitbürger zu missionieren, oder ihnen Vorschriften zu machen ? Nehmen Sie doch bitte zur Kenntnis, dass nur 2,1 Ihrer Mitbürger vegan leben und nicht die breite Masse, wie man mitunter meinen könnte. Die meisten Bürger sind Omnivoren und möchten es auch bleiben. Und wenn ich mir anschaue, um wieviel teurer alternative (Milch-)Produkte z.B. sind, glaube ich nicht, dass sich sehr viele neue Freunde finden werden im Zuge der ohnehin stark gestiegenen Preise. Aber lassen Sie sich Ihren Bohnen-Burger gerne weiter schmecken.

 

18:58 Uhr von FakeNews-Checker

Ich glaube, Sie müssen sich mal genauer in der Natur umsehen, denn so pauschal stimmt ihr Text nicht:

"Gen-Weizen  als  Antwort  auf  Klima-Extreme  ist  genau  so  ein  Blödsinn,  wie  die  heimische  Fauna  und  Flora  auf  die  Erderwärmung  umzustellen.  Wäre  das  sinnvoll,  dann  hätte  das  die  Natur  längst  selber  getan ..."

 

Nach meinen Beobachtungen hat die Natur schon vor einigen Jahren mit Umstellen begonnen, sie ist halt nicht so schnell wie die Forschungslabore. Hat aber für die Allgemeinheit den Vorteil, dass sie ohne Patente auskommt und damit einigen Menschen das übermäßige Geldverdienen erschwert.

Beispiele: einige Baumsorten gehen zurück, bzw. verdursten, während andere Baumarten, die vorher recht selten auftraten, immer häufiger werden. Das Gleiche kann man auch bei Wiesenblumen beobachten.

@19:48 Uhr von Tinkotis

...gegenüber Gentechnik sollte man nicht aus eventuellen ideologischen Gründen ein manchmal durchaus hilfreiches Werkzeug von vornherein verteufeln.

 

Ich rate zu:

https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die-show/maithink-x-folge-10-102.ht

 

Eigentlich kann man alle Folgen nur empfehlen. U.a. gab's auch eine zum Thema Abtreibung, hui, hab' ich da in den letzten Tagen oft dran gedacht...

Wieso, sind Sie schwanger ? 

@18:58 Uhr von Bernd Kevesligeti

@18:40 Uhr von fathaland slim

 

So wirken sich die Fremdgene etwa auf die Menge des Nektars aus, den die wilden Arten zur Abwehr von Ameisen produzieren.

 

Nektar zur Abwehr von Ameisen?

 

Kann es sein, daß Sie da irgend etwas falsch verstanden haben?

 

 

Entnommen der Zeitschrift "Stichwort Bayer" 4/2021 (übergriffige Bt-Baumwolle). Wahrscheinlich geht es dabei um Stoffe, den eine wilde Baumwollpflanze produziert, falls sie von  Schadinsekten attackiert wird.....

 

Ja, falsch verstanden.

 

Viele Pflanzen haben Nektardrüsen an ihren Trieben. Damit wehren sie die Ameisen nicht ab, sondern locken sie an. Ameisen mögen nämlich gern Süßes, füttern ihre Kinder aber gern mit Fleisch. Das sie dann in Form von Schädlingen auf den Pflanzen, die sie mit Süßkram angelockt haben, finden.

 

Ziemlich genial.

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