Kommentare - Kommentar zu Scholz: Irritierendes Auftreten

29. Juni 2022 - 20:35 Uhr

Schlumpfig oder schlicht arrogant? Das Verhalten des Kanzlers wirft einmal mehr Fragen auf, findet Barbara Kostolnik. Beim G7-Gipfel in Elmau konnte er es sich nicht verkneifen, eine Journalistin vorzuführen.

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Kommentare

Feind hört mit?

Herr Scholz muss ja auch nicht jede sicherheitsrelevante Information in die Öffentlichkeit blasen, oder?

Auch wenn Journalisten (m/w/d) das natürlich ganz anders sehen.

"Zuletzt wurde das in Elmau…

"Zuletzt wurde das in Elmau für die Weltöffentlichkeit ersichtlich, als Scholz die Frage einer Journalistin, ob er konkretisieren könne, welche Sicherheitsgarantien das seien, die die G7 der Ukraine machten, mit einem schlichten "Ja, könnte ich" beantwortete. Und dann schwieg. "
Das klassische Beispiel für den Träger eines Asperger Syndroms, alles wörtlich zu nehmen. Computerhafte Logik. Man frage einen: "Weisst Du, wieviel Uhr es ist?" und die Antwort ist garantiert: "Ja". Punkt. Mehr Schwierigkeiten kriegen die Menschen auch durch ihre Mimik. Wir hätten auch einen  Bundeskanzler wählen können, der noch vor den Augen der Betroffenen einer Flutkatastrophe sein freundliches Gesicht zu einem Kichern verzieht.
Nein, ich will Scholz keinen Autismus andichten. Aber man spricht von Spektrum ... kaum ein Bürger hat es zu 100 Prozent, kaum einer lässt es völlig an diesen, in unseren Genen latent vorhandenen, Verhaltensweisen fehlen. Testwerte wie beim Blutdruck oder -Zucker gibt es nicht.

Nochmal nachfragen, wie das zustande kam

Wer gestern das Video dieses Auftritts gesehen hat, war peinlich berührt. Wenn die Frage/Antwort wirklich so abgelaufen sind, wäre es ein Moment zum Fremdschämen gewesen. Allerdings kann man heute nicht sicher sein, inwieweit solche Momente zugunsten von mehr medialer Aufmerksamkeit manipuliert werden. Ich habe zugunsten von Scholz angenommen, dass der hier gemeinte Moment, die Frage der Journalistin, vorher schon mehrmals gestellt und beantwortet worden war. Dann könnte ich sein unangebrachtes Lächeln und seine sparsame (Nicht-)Antwort, die total arrogant rüberkam, noch verstehen.

Wenn er aber meint, sich anlasslos und nur aufgrund seiner derzeitigen "Wichtigkeit" so unangemessen benehmen zu können, dann wäre das ein menschliches und sachliches Fehlverhalten, das eines Bundeskanzlers nicht würdig ist.

Oder er war einfach durch und total überarbeitet.

Subjektive Wahrnehmungsache

Sichtlich gerührt , hochsensibel und innerlich tief bewegt von seiner eigenen und der Historischen Bedeutung gerade dieses Treffens wirkte dieser eher biedere Bundeskanzler zum Beispiel auf mich . Sonst jeher der Typ Hanseatischer Heinz Rühmann, emotionsarm sachlich und beherrscht bewies Herr Scholz gestern Abend das er kleine Geheimnisse der Weltöffentlichkeit vorenthalten kann , vorerst jedenfalls.

Erklärungen

Zitat aus der Meldung : "Das wird dann gefährlich, wenn einer seine Politik wie im Falle des Ukraine-Kriegs den Menschen erklären soll, es aber erkennbar nicht hinbekommt."

Weniger gefährlich, wenn es richtige Politik wäre, die einfach aus Ungeschick nicht richtig erklärt wird - richtig gefährlich aber, wenn es eine Politik ist, die niemandem zu erklären ist, weil schlicht und einfach falsch, und dann mit peinlichen und durchschaubaren Ausflüchten wie "mit den Verbündeten abgestimmt" oder "wohlabgewogen" garniert wird.

Die SPD als sogenannte

Arbeiterpartei ist auch nicht mehr das was sie einmal war. Liegt vielleicht daran das es dort kaum noch Arbeiter gibt und viele Akademiker sind schon am abheben.Sich auf Kosten von Arbeitern lustig zu machen und arrogant zu werden ist ……(Roter Balken).Wenn man so tut als ob man einen Plan hat und dann den Plan erst noch finden muss ist es schwierig vernünftig zu antworten . Vermutlich sollte die Antwort lustig sein und sein Unvermögen über die Planlosigkeit über spielen.In der Schule hätte es da früher geheißen „sechs ,setzen“

vorzuführen

Vorgeführt wurde eigentlich die gesamte Presse. Es gab mal den Spruch: Es gibt keine dummen fragen.

 

Aber zu Zeiten eines mörderischen Angriffkrieg durch russiche Soldaten mit tausenden ermordeten Frauen und Kindern ist diese Frage nicht dumm sonder ungezogen.

 

 

So habe ich das beigebracht bekommen:

Wenn dich eine von dir bemerkte Eigenschaft des Anderen besonders stört, schaue ganz genau in den Spiegel, ob es bei dir nicht noch viel ausgeprägter ist.

 

Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist in der Regel sehr hoch.

Irritierendes Auftreten

Als ich die Szene sah, fand ichs lustig, dass dies zu Irritationen führen könnte, oder gar eine Schlagzeile draus wird, hätte ich nie gedacht, muss das berühmte Sommerloch sein.

In der Sache richtig, in der Form daneben

Die Art und Weise des Umgangs mit dieser Frage war von Scholz sicherlich unglücklich gewählt. Sie wirkte "von oben herab. In der Sache war es richtig, die Frage unbeantwortet zu lassen, nur hätte die Antwort besser, d.h, respektvoller verpackt sein sollen.

Macht

(Manche, viele, die meisten) Politiker gehen in die Politik weil Macht ihr Ego befriedigt. Niemand verlangt von ihnen einen Führerschein für Politik oder ein psychologisches Eignungszeugnis in Fairness und Willen zum Wohl der Allgemeinheit zu handeln. Manchmal führt dieser Mangel an Überprüfung von Kompetenz zu Katastrophen wie Trump. Manchmal hat eine Demokratie Glück und es wird nicht ganz so schlimm.

Politiker wählen sich selbst unkontrolliert für diesen Job aus. Anreicherung von bedenklichen Kandidaten, denen es hauptsächlich um Macht, hohes Amt, empfangene Würden und Ehren geht ist die Folge. Ganz ähnlich wie in Strukturen, die es auch zu hoher Anerkennung geschafft haben, FIFA, Kirchen, Olympisches Komitee.

Dass jemand an der Macht seine Macht auch spüren will indem er gefühlte Untergebene und Handlanger vorführt zeigt nur wie wenig er seine Macht selbst erworbener Anerkennung verdankt.

Niemand hat so eine politische Führung verdient. 

@20:52 Uhr von Zuschauer49

Naja..

Als VAter eines Autisten sehe ich das ganz anders..

Lesen Sie mal den Post von herr.pio..der schreibt richtigerweise, dass man vor allem in Kriegszeiten nicht alles ausplaudern darf, was einem einfällt..

Eben "feind hört mit?"

Im Übrigen gilt auch hier...wer bessere Politik machen will, soll sich selbst engagieren..in Gemeinde- oder Stadträten..

Am PC ist es zu einfach

 

Das ist Scholz

Er hat nur seinen echten Charakter gezeigt. Diese Seite kennen nämlich die Medien nicht.

Küchenpsychologie ist respektlos

Der Bundeskanzler wird als Schuljunge dargestellt. Der subjektive Kommentator macht so das Amt des Kanzlers verächtlich. 

 

Die kommentierende Person produziert ihre eigen Überheblichkeit und Arroganz auf den Bundeskanzler. 

 

Schmidt oder Kohl haben klare Kante gegenüber parteiischen und inkompetenten Journalisten gezeigt. Der Versuch eine einfache Antwort des Bundeskanzlers zu skandlasieren will den Raum des Sagbaren weiter einschränken. Zugleich soll der demokratisch gewählte Politiker delegetimiert werden. 

 

Der Wähler ist der Souverän. Das demokratische Amt darf nicht verächtlich gemacht werden. Verpflichtende Vortbildungsprogramme für Journalisten muss die Normen des Rundfunkstaatsvertrages vermitteln und die Bindung an die parlamentarische Demokratie festigen. 

Scholz hatte die Frage schon beantwortet!

Frage: Kanzler Scholz, haben Sie untereinander diskutiert, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine von G7-Ländern erwarten kann?

Der russische Außenminister Lawrow hat angekündigt, dass er zur G20 nach Indonesien reisen wird. Wird Deutschland, wird die G7 dann auch da sein?

BK Scholz: Es ist klar, dass wir erreichen wollen, dass die Ukraine ihre Unabhängigkeit und Souveränität verteidigen und dass sie ihre Zukunft als Demokratie sichern kann. Dazu wird auch gehören, dass die Ukraine immer in der Lage sein muss, eine eigene, starke Landesverteidigung zu haben. Natürlich gehören dazu dann auch vereinbarte Garantien vieler anderer dafür, dass das gut funktioniert. Über diese sind wir schon seit Langem mit der Ukraine, aber auch untereinander im Gespräch. Das haben wir hier natürlich noch einmal vertieft. Aber das kann noch lange nicht so konkretisiert sein, dass man darüber heute sinnvollerweise sprechen sollte.

 

Dann wurde die Frage nochmals gestellt und Scholz winkte mit dem Zaunpfahl.

@21:18 Uhr von Marcus2

(Manche, viele, die meisten) Politiker gehen in die Politik weil Macht ihr Ego befriedigt. Niemand verlangt von ihnen einen Führerschein für Politik oder ein psychologisches Eignungszeugnis in Fairness und Willen zum Wohl der Allgemeinheit zu handeln. Manchmal führt dieser Mangel an Überprüfung von Kompetenz zu Katastrophen wie Trump. Manchmal hat eine Demokratie Glück und es wird nicht ganz so schlimm.

Politiker wählen sich selbst unkontrolliert für diesen Job aus. Anreicherung von bedenklichen Kandidaten, denen es hauptsächlich um Macht, hohes Amt, empfangene Würden und Ehren geht ist die Folge. Ganz ähnlich wie in Strukturen, die es auch zu hoher Anerkennung geschafft haben, FIFA, Kirchen, Olympisches Komitee.

Dass jemand an der Macht seine Macht auch spüren will indem er gefühlte Untergebene und Handlanger vorführt zeigt nur wie wenig er seine Macht selbst erworbener Anerkennung verdankt.

Niemand hat so eine politische Führung verdient. 

wir aber schon

 

@20:53 Uhr von draufguckerin

Wenn er aber meint, sich anlasslos und nur aufgrund seiner derzeitigen "Wichtigkeit" so unangemessen benehmen zu können, dann wäre das ein menschliches und sachliches Fehlverhalten, das eines Bundeskanzlers nicht würdig ist.

Oder er war einfach durch und total überarbeitet.

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Wenn dem Scholzomat mal ein Anflug von Humor überkommt, find ich das gut, nur um sicher zu sein, dass es sich um einen Menschen handelt und nicht um einen Roboter.

Der Umgang zwischen Politikern und den Journalisten ist meist ziemlich locker, so erkläre ich mir das, ich sehe hier keinen Machtmissbrauch.

@21:10 Uhr von AufgeklärteWelt

Es muss doch ein Sicherheitskonzept geben, letztlich könnte man auch sagen eine zwingende Umsetzung völkerrechtlicher Grundsätze, damit verhindert wird, dass ein Land widerrechtlich und brutal überfallen und geknechtet wird. Wenn man dem Agressor, wie hier RUS, Tür und Tor zu bestialischen Gewaltakten öffnet, erleben wir ein Zeitalter der Barbarei, finden Sie nicht...? Die NATO, insbesondere die USA verhalten sich im übrigen ausgesprochen moderat. Dies dürfte siich ändern, wen  RUS nun auch einen Überfall auf Litauen planen sollte. RUS hat die Ursache für den Krieg in Europa gesetzt und RUS hat diese Ursache zu beseitigen, wenn es wieder in die Völkergemeinschaft aufgenommen werden möchte. Die Demokratiebewegung in den Nachbarstaaten wird ohnehin auch an RUS nicht spurlos vorbeigehen. Putin wir seine Diktatur nicht mehr lange fortsetzen können, ohne dass die Menschen aufbegehren.

 

21:22 Uhr von Orfee Das ist Scholz

ich würde eher sagen, daß unser scholzomat charakterlos ist. hat er ja schon oft genug bewiesen. falls diese offenheit hier bei der ard erlaubt ist!

Vorführen

Herr Scholz konnte es sich angeblich nicht verkneifen, eine Journalistin vorzuführen. Na und? Wo ist das Problem?

@21:22 Uhr von Orfee - Sigmund Freud

Er hat nur seinen echten Charakter gezeigt. Diese Seite kennen nämlich die Medien nicht.

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Mit 3 Worten einen Charakter zeigen?  Alle Achtung - da übertreffen Sie ja Sigmund Freud, der sicher mehrere Stunden Analyse benötigte.  

 

Das Thema ist doch garnicht aktuell

Dieses „Angebot“ Deutschlands kam ebenfalls - wie könnte es anders sein - durch eine weitere „Forderung“ Selenskiys nach „Sicherheitsgarantien“ westlicher Mächte zustande, als im März noch Gespräche mit Russland stattfanden und die Ukraine für den Fall, dass sie ihre Bündnisfreiheit erklären würde, eine Art „Rückversicherung“ gesucht hat.

 

 

Deutschland ist damals sofort vorgeprescht und hat sich als Garantie“macht“ zur Verfügung gestellt. 
 

 

Leider haben die späteren Entwicklungen eine Einigung auf einen Verhandlungsfrieden Ukraine - Russland so ziemlich unwahrscheinlich werden lassen. 
 

 

 

Insofern war Scholz vermutlich nicht vorbereitet, denn die Frage ist nicht (mehr) akut. 

@ AufgeklärteWelt

Sicherheitsgarantien für die Ukraine? Die gibt es schlicht nicht, denn alles andere wäre der 3te Weltkrieg.

 

Wer den 3. Weltkrieg verhindern will, sollte Putin jetzt in der Ukraine klipp und klar in seine Schranken verweisen.

@ Möbius

Leider haben die späteren Entwicklungen eine Einigung auf einen Verhandlungsfrieden Ukraine - Russland so ziemlich unwahrscheinlich werden lassen. 

 

Putin verhandelt nicht, er möchte die Ukraine zerstören und die selbstbewussten und tapferen Menschen demütigen. Deutschland mit Scholz an der Spitze hilft der Ukraine ihre Freiheit zu verteidigen. Nach Putin kann es sicherlich auch Verhandlungen mit Russland geben.

Hanseatisch Knapp

Völlig ok so

Und dazu noch Freundlich gelächelt

@ Orfee

Er hat nur seinen echten Charakter gezeigt. Diese Seite kennen nämlich die Medien nicht.

 

Gut dass nur Sie den echten Charakter beurteilen können.

21:09 Uhr von ein Lebowski

"Als ich die Szene sah, fand ichs lustig, dass dies zu Irritationen führen könnte, oder gar eine Schlagzeile draus wird, hätte ich nie gedacht, muss das berühmte Sommerloch sein."

Kann sein, muss nicht. Olaf Scholz könnte Angst vorm Sprechen haben; es gibt auch die Angst vorm Denken und die Kombination von beidem. Da müssten Fachleute mehr drüber wissen. Im Artikel wird angedeutet, dass Scholz sich infantil ("Ätsch,...") benimmt. Naja, wenn es nur das ist, das gibt sich vielleicht mit der Zeit. Aussetzer wegen Demenz oder so scheinens nicht zu sein. 

Das war doch korrekt

Das " ja könnte ich " es ging doch um die Frage welche Möglichkeiten es noch gibt um Putin weiter zu schwächen. Das diese Möglichkeiten nicht hinaus posaunt werden ,müsste doch Jeden Journalisten klar sein.

@21:38 Uhr von MichaStr

Scholz, unser demokratisch gewählter Kanzler, kommuniziert sehr ruhig und überlegt. Wenn ich ihn sprechen höre, hat alles Hand und Fuß. Sollte es sich genauso zugetragen haben, wie berichtet, würde ich es als unproblematisch einstufen. Die Journalist:innen müssen dann eben lernen, genauer und direkter zu fragen. Michael Streibel

@ Herr oder Frau Karl Maria Jos…

ich würde eher sagen, daß unser scholzomat charakterlos ist.

 

Das ist respektlos. Unterste Schublade.

Scholzomat

bleibt Scholzomat , da beißt die Maus keinen Faden ab.

@21:32 Uhr von ende dreißig schwul - zu allgmein

Wer den 3. Weltkrieg verhindern will, sollte Putin jetzt in der Ukraine klipp und klar in seine Schranken verweisen.

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Gut gemeint.  Wird auch täglich praktiziert. Trotzdem..... zu allgemein formuliert. Denn

1. welche Schranken?

2. was ist das Ziel der gesamten Defensive?

3. Man weiß ja nicht einmal, was das Ziel Putins ist.

4. Was heisst Sicherheitsgarantien? Viel zu schwammig.

 

Floskelpolitik

Was soll Herr Scholz schon groß sagen? Die USA haben ihm die Ukraine an die Hand gegeben und gesagt, dass das jetzt seine Freunde sind. Nun steht er da und muss von Freundschaft und Zusammenhalt erzählen, obwohl ihn andere Dinge wichtiger sind.

Beim G7-Gipfel wurden Versprechungen erwarte, die er liefern musste. Das hat er auch getan und blieb damit seiner bisherigen, von Floskeln dominierten Ukrainepolitik auch weiterhin treu.

Wer nach konkreten Taten fragt, darf da keine Antwort erwarten.

Selber lesen!

PS:

Frage: Kanzler Scholz, haben Sie untereinander diskutiert, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine von G7-Ländern erwarten kann? [  ]

 

BK Scholz: [  ] Natürlich gehören dazu dann auch vereinbarte Garantien vieler anderer dafür, dass das gut funktioniert. [  ] Aber das kann noch lange nicht so konkretisiert sein, dass man darüber heute sinnvollerweise sprechen sollte.

 

Dann wurde die Frage nochmals gestellt und Scholz winkte mit dem Zaunpfahl.

 

 

Und Merkel hätte meiner Meinung nach die Frage auch beantwortet. Nur war es schon bei Merkel wie jetzt bei Scholz so, dass die Pressekonferenzen oder Reden oft nicht genau genug zur Kenntnis genommen wurden bzw. werden. Deshalb rate ich allen Interessierten, sie auf der Seite der Bundesregierung in Gänze zu lesen. Man erfährt häufig sehr viel mehr. Zum Beispiel auch, was mit "Wir schaffen das!" tatsächlich gemeint war und warum Deutschland um Schutz Ersuchende nicht zurückweisen darf, Dänemark aber sehr wohl. Hatte Merkel alles erklärt.

Scholz

>>“Eine latente Überheblichkeit ist diesem Kanzler immanent, das wird auch in unzähligen Interviews deutlich, in denen Scholz seinen Interviewpartnern mehr oder weniger klar zu verstehen gibt,…. aber wie wenig - er von ihnen hält.“<<
.

Ein altes Sprichwort sagt, gib niemals einem kleinen Mann Macht. Ich denke das die Scholz‘ che Überheblichkeit, die Gift für ein diplomatisches Verhalten ist, seine tiefe Wurzeln in der GroKo-Zeit hat wo Scholz nur zum Aktenschlepper Union degradiert wurde. Zu sagen hatte er (fast) nichts. Ein Stachel der sehr tief sitzt und wenn man Scholz genau beobachtet hat, bemerkt man diesen Umstand. Auf keinen Fall eine weitere GroKo und sogar ein Bündnis mit der Linke wurde nicht ausgeschlossen und Scholz artikulierte in kurzen Statements seine tiefe Abneigung gegenüber der Union. Jetzt ist aber er am Drücker. Der kleine Mann mit den Erinnerungslücken und dem Buchhalterimage. Jetzt ist auf einmal alles anders und Scholz wird es allen zeigen und….und übersteuert.

@21:26 Uhr von -Der Golem-

Vielleicht fiel die Frage in militärische Geheimhaltung. Meine einzige Erklärung.

Dann hätte man "...Sie werden sicherlich dafür Verständnis haben, dass ich da aus sicherheitstechnischen Gründen nicht näher zu Stellung beziehen kann..." oder so ähnlich antworten können. Herr Scholz ist Polit-Profi, oder sollte es zumindest sein. Da müsste man eigentlich wissen, dass jede Äusserung und jede Gestik bewertet wird.

 

Sind das denn Journalisten?

Solche Interviews, die daraus folgenden Schlagzeilen und Berichte haben bei mir oft schon die Frage aufgeworfen:

sind das denn Journalisten. Um Journalist zu sein braucht die Person ein einschlägiges Studium sowie eine rhetorische und journalistische Zusatzausbildung.

Eigentlich!
 

Seit einigen Jahren merke ich das die Medienunternehmen keinen Wert legen auf Ausbildung, sondern hauptsächlich frech und Aufreger erzeugen lassen.

Das ist wohl billiger.

Muss eine in der Öffentlichkeit stehende Person auf jede einfältige Anfrage antworten?

 

Olaf Scholz' Verhalten...

...ist doch oftmals so abstrus, dass man es eigentlich nur noch mit Sarkasmus oder zumindest Humor nehmen kann.

Leider ist das nicht für jeden okay.

Nix besonderes

Lange Pausen zu machen hat Helmut Schmidt schon zelebriert, als Olaf Scholz noch gar nicht in der SPD war. 
Andererseits, wenn ich mir die „Sommerinterviews“ oder andere Gelegenheiten ins Gedächtnis rufe, bei denen Journalisten die Chance gehabt hätten einen Politiker tatsächlich ernsthaft zu seiner Politik oder eventuellen Fehlleistungen zu befragen, dann kommt von journalistischer Seite nun mal nichts, was tatsächlich von größerem Belang ist. 
Als Beispiel mal genannt die 2 Interviews, die Anne Will mit Angela Merkel geführt hat.
Und dann erfährt man so ganz nebenbei, dass die Fragen, die zB einem Kanzler oder Bundespräsidenten im Einzelinterview gestellt werden, vorher eingereicht und genehmigt werden müssen. 
Da kann man sich die Fragerei auch ganz sparen oder eben so weitermachen wie gehabt. 
Georg Orwell sagte mal: „Journalismus bedeutet etwas zu bringen, von dem andere wollen, daß es nicht veröffentlicht wird. Alles andere ist PR.“

@21:28 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

ich würde eher sagen, daß unser scholzomat charakterlos ist. hat er ja schon oft genug bewiesen. falls diese offenheit hier bei der ard erlaubt ist!

Sind Sie der Meinung, Herr Lasch oder Herr Merz wären besser?

Oder sollen die Laien von der A-Partei regieren?

Gehen Sie doch in die Politik und versuchen, es besser zu machen!

 

Nicht nur Scholz

>>“Eine latente Überheblichkeit ist diesem Kanzler immanent,…“<<
.

Nicht nur Scholz ist mit einer Überheblichkeit „gesegnet“. Ich stelle diese auch bei anderen SPD- Kandidaten fest und denke hier in erster Linie an den kleinen Kühnert und  den charmanten Stegner. In einer Talkshow sagte Kühnert der Ungelernte beispielsweise was er von der … Aussage von Merkel halte, „dafür ist mir meine Zeit zu Schade“ (echt heftig) und gestern bei Lanz sagte Stegner, „intelligente Menschen wissen das“. Woher nehmen die Genossen diese Überheblichkeit? An den momentanen 20% in der Wählergunst kann das sicherlich nicht liegen.

Unser Bundeskanzler hat der…

Unser Bundeskanzler hat der Journalisten richtig geantwortet. Diese Sicherheitsgarantien sind sicherlich im Detail noch nicht ganz fertigt. Und Warum sollte Herr Scholz dann was unfertiges der Welt preisgeben?

Ist mal wieder was wo total unsinnig ist so was wieder in den Medien zu zerflettern. Sagt Herr Scholz was ist es nicht recht, schweigt Herr Scholz ist es auch nicht recht! Was wollen die Leute denn überhaupt? Und wer die Antwort von Herr Scholz gegenüber der Journalistin nicht verstanden hat, der tut mir leid. Ich habe nur einen Hauptschulabschluß, aber ich habe gleich begriffen, daß die Antwort "Ja könnte ich" inhaltlich zeigen sollte, daß man da noch nicht ganz fertig mit den Sicherheitsgarantien ist. Also was soll mal wieder das Ganze Gedöns der Medien und Forenschreiber!

ich bin kein Scholzfan

aber was hat die Journalistin auf eine solche Frage denn für eine Antwort erwartet?

Ich kann verstehen wenn Scholz genervt ist wenn er solche Fragen bekommt. Ein Journalist /in sollte doch immer in Zusammenhängen denken können und informiert sein https://www.tagesschau.de/inland/deutschland-sicherheitsgarant-ukraine-… - oder ?

Allerdings hätte Scholz sich seine Art trockenen Humor, die kaum Jemand versteht schenken können.

@21:36 Uhr von Der Lenz

Völlig ok so

Und dazu noch Freundlich gelächelt

##

Bin auch ein Hanseat, wir " labern " nicht viel um den Brei rum. Kurz und Bündig,das reicht.

 

@20:51 Uhr von herr.pio

>>“Herr Scholz muss ja auch nicht jede sicherheitsrelevante Information in die Öffentlichkeit blasen, oder?

Auch wenn Journalisten (m/w/d) das natürlich ganz anders sehen.“<<
.

….. der Ton macht die Musik.

 

Vorführen?

Versuchen nicht Journalisten permanent Politiker vorzuführen?

@21:30 Uhr von Möbius

Putin wollte zu keinem Zeitpunkt verhandeln. Er hat immer nur Emissäre zu den Gespröchen geschickt, die allerdings keine Handlungsvollmachten hatten. er hat sich schon zu weit in einen sinnlosen Krieg hineinbegeben und ich bin sicher, dass er dies insgeheim auch erkannt hat. Aber gesichtswahrend aus dem Schlamassel herauszukommen dürfte schwierig für ihn sein. Eigentlich bliebe nur der Rückzug seiner Armee und sein persönlicher Rückzug aus der Politik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

@21:32 Uhr von ende dreißig schwul

Sicherheitsgarantien für die Ukraine? Die gibt es schlicht nicht, denn alles andere wäre der 3te Weltkrieg.

 

Wer den 3. Weltkrieg verhindern will, sollte Putin jetzt in der Ukraine klipp und klar in seine Schranken verweisen.

Es müßte heißen: Wer den 4.Weltkrieg verhindern will......, denn der 3. findet gerade statt, nur nicht direkt vor unserer Haustüre und er wird etwas anderst geführt als der 1. und 2.Weltkrieg zusammen gesehen!

@23:05 Uhr von HolgerT

Herr Scholz warb im Herbst mit einem Plakat mit seinem Konterfei und dem Wort "Respekt". Ich war der Meinung, dass er er meinte, Respekt jedem Gegenüber entgegen zu bringen. Ich meine, getäuscht worden zu sein.

Es menschelt

Liebe Kollegin Barbara Kostolnik,

 

schöner Kommentar, sauber argumentiert. Aber dennoch kann ich Ihnen nicht zustimmen. Erstens, als Journalist:in lernt man - das habe ich zumindest im Volontariat so gelernt, daß Ja-Nein-Fragen tabu sind. Wer eine so saudämliche Frage stellt, darf sich nicht wundern, wenn er/sie auch eine saudumme Antwort erhält. Egal, aus welchem Land man kommt, oder welche Sprache man spricht. Ganz ehrlich, ich hätte die Frage auch so beantwortet, inklusive Pause und Grinsen.

 

Zweitens, viele wünschten sich "Typen" in der Politik und keine Roboter; Menschen und keine Antwortmaschinen, möglichst noch von irgendwelchen PR-Experten glattgebügelt. Jetzt haben wir einen "Typ" als Kanzler, ist es auch wieder nicht recht. Ja, Scholz ist kein Habeck. Kommunikation ist tatsächlich nicht die Stärke des Kanzlers. Na und? Dafür hat er eben andere Qualitäten. Und Habeck dafür andere Schwächen. Es menschelt halt. Ist das so verkehrt?

Nachdem Scholz seine kurze…

Nachdem Scholz seine kurze Antwort vom Stapel gelassen hatte, war doch bis zu seiner Schlußbemerkung noch 5 Sekunden Zeit. 
Warum hat die Journalistin denn nicht weitergefragt? 
Und das eigentlich sonderbare ist hier ja auch, dass ca 100 Journalisten daneben sitzen und den eigenen Mund nicht aufkriegen. 
Die hätten auch weiterfragen können oder gar die gleiche Frage nochmals stellen können. 
Als Tip für Journalisten: Einfach mal Herrn Scholz selber fragen und nicht lockerlassen. Sich nicht mit kurzen Bemerkungen abspeisen lassen. 
Ihr macht euch nämlich auch beim geneigten Publikum lächerlich und unglaubwürdig. 

@21:25 Uhr von Alles für die Katz

[Scholz hatte die Frage schon beantwortet.]

Dann wurde die Frage nochmals gestellt und Scholz winkte mit dem Zaunpfahl.

Danke für die Klarstellung.

Ein absolut unprofessioneller Kommentar von Barbara Kostolnik.

Manchmal ist Schweigen einfach besser  Frau Kostolnik!

Ich verstehe sowieso nicht, wieso manche so erpicht darauf sind, mit aller Gewalt eine krampfhaften Suche anzustrengen mit dem Ziel, diejenigen zu denunzieren, die sich für unser Land die größte Mühe geben.

In meinen Augen ein völlig indiskutables Verhalten.

 

@21:03 Uhr von albexpress

Arbeiterpartei ist auch nicht mehr das was sie einmal war. Liegt vielleicht daran das es dort kaum noch Arbeiter gibt und viele Akademiker sind schon am abheben.Sich auf Kosten von Arbeitern lustig zu machen und arrogant zu werden ist …… Wenn man so tut als ob man einen Plan hat und dann den Plan erst noch finden muss ist es schwierig vernünftig zu antworten . Vermutlich sollte die Antwort lustig sein und sein Unvermögen über die Planlosigkeit über spielen.In der Schule hätte es da früher geheißen „sechs ,setzen“

 

Das kann man auch ganz anders sehen: Auch die Journalistin weiß, dass hochsicherheitsrelevante Informationen nicht via Interview in die Welt posaunt werden. Insofern ist das "ja, könnte ich" eine freundliche Antwort; Kanzler Scholz erspart sich eine Belehrung der Journalistin, die natürlich vor der Frage wusste, dass sie berechtigterweise keine inhaltliche Antwort auf ihre Frage bekommt.

 

 Wozu die Aufregung? Die scheint mir doch ziemlich sommerlochmäßig.

 

gez. NieWiederAfd

@21:41 Uhr von Nachfragerin

Was soll Herr Scholz schon groß sagen? ... obwohl [für] ihn andere Dinge wichtiger sind ... er ... blieb ... von Floskeln dominierten Ukrainepolitik auch weiterhin treu.

Wer nach konkreten Taten fragt, darf da keine Antwort erwarten.

Sie haben absolut nichts verstanden von dem, was Scholz zuvor gesagt hatte und plappern in die gleiche Richtung völlig ungeprüft. Ein absolut unprofessioneller Kommentar von Frau Kostolnik. 

Einziges Ziel: Schlechteren, was das Zeug hält.

 

@21:51 Uhr von eine_anmerkung.

...

Nicht nur Scholz ist mit einer Überheblichkeit „gesegnet“. Ich stelle diese auch bei anderen SPD- Kandidaten fest und denke hier in erster Linie an den kleinen Kühnert ...

 

Die einzige Überheblichkeit vermag ich in Ihrer Formulierung "der kleine Kühnert" zu erkennen. 
 
Haben Sie das nötig?

 
 
gez. NieWiederAfd

@23:08 Uhr von nie wieder spd

Nachdem Scholz seine kurze Antwort vom Stapel gelassen hatte, war doch bis zu seiner Schlußbemerkung noch 5 Sekunden Zeit. 
Warum hat die Journalistin denn nicht weitergefragt?

Um ein drittes Mal die selbe Frage zu stellen?

Der TS-Kommentar ist einfach nur peinlich.

Scholz hat schon mit der ersten ausführlichen Antwort durch die Blume gesagt, dass er nicht alles auplaudern wird.

Die Nachfrage der Journalistin zeugte entweder von Unerfahrenheit oder "einfach nochmal versuchen ".

Dass sie dann eine deutlichere Abfuhr erntete, hätte sie ja mit rechnen können.

Nochmal nachhaken, so wie Sie es gerade vorschlagen, war ihr wohl dann doch zu peinlich.

Richtiges und korrektes Auftreten

Kein Problem mit seinem Auftritt. Alles richtig gemacht. Nicht auf jede dumme Frage muss eine schlaue Antwort kommen. Seine schlechte Performance mache ich an ganz anderen Dingen fest.

@21:52 Uhr von rr2015

Allerdings hätte Scholz sich seine Art trockenen Humor, die kaum Jemand versteht schenken können.

 

Kaum ein Mensch? Putin schon. Und ich fand es geradezu göttlich, dass Putin dieser Humor missfallen hat und ihm keine passende Antwort eingefallen ist.

 

@21:28 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

ich würde eher sagen, daß unser scholzomat charakterlos ist. hat er ja schon oft genug bewiesen. falls diese offenheit hier bei der ard erlaubt ist!

 

Für Charakterlosigkeit sind Sie ja der Experte aus Erfahrung.

 Was hätte denn Kanzler Scholz Ihrer Meinung nach antworten sollen auf diese Frage? Das abgenudelte "Scholzomat" ist keine Antwort sondern billigster Allgemeinplatz.

 Es wirkt wieder mal so, dass es Ihnen nicht um einen inhaltlichen Kommentar zum Bericht geht, sondern eher um das, was man im Volksmund 'Gift und Galle spritzen' nennt. 

Von dem mantramäßigen "falls ARD erlaubt" mal ganz zu schweigen: die ARD beschäftigt sich nicht mit Ihnen, wohl aber eine Moderation, die sich um Netiquette und Qualitätsstandards kümmert.

 
 

gez. NieWiederAfd

@21:55 Uhr von charlytango

Versuchen nicht Journalisten permanent Politiker vorzuführen?

Genauso ist es. Ich finde eher den Kommentar von Frau Kostolnik peinlich. So tief in der Journalisten-Ehre gekränkt. Und dann noch diese überdimensionierte Aufmachung hier auf tagesschau.de. Böser Kanzler.

So manch eine Kassiererin im Supermarkt muss da deutlich mehr Arroganz und Herabwürdigung ertragen.

Helmut Schmidt konnte übrigens  „von oben herab“ noch viel deutlicher. Und zwar immer dann, wenn er den Eindruck hatte, dass sich jemand zu wichtig nahm. Welcher Berufsgruppe sein Gegenüber angehörte, war ihm dabei völlig wurscht.

@23:08 Uhr von nie wieder spd

Und das eigentlich sonderbare ist hier ja auch, dass ca 100 Journalisten daneben sitzen und den eigenen Mund nicht aufkriegen. 
Die hätten auch weiterfragen können oder gar die gleiche Frage nochmals stellen können.

Nee, die haben nämlich den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden und hatten vorallem richtig zugehört, als Scholz die Frage zuvor schon beantwortete.

Als Tip für Journalisten: [bei] Herrn Scholz selber fragen ... nicht lockerlassen. ... Ihr macht euch nämlich auch beim geneigten Publikum lächerlich und unglaubwürdig.

Nee, man macht sich lächerlich, wenn nicht richtig zuhört, so wie die Journalistin. 

Und überhaupt: gibt es denn nichts Wichtigeres zu kommentieren?

@21:24 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Bundeskanzler wird als Schuljunge dargestellt. Der subjektive Kommentator macht so das Amt des Kanzlers verächtlich. 

 

Die kommentierende Person produziert ihre eigen Überheblichkeit und Arroganz auf den Bundeskanzler. 

 

Schmidt oder Kohl haben klare Kante gegenüber parteiischen und inkompetenten Journalisten gezeigt. Der Versuch eine einfache Antwort des Bundeskanzlers zu skandlasieren will den Raum des Sagbaren weiter einschränken. Zugleich soll der demokratisch gewählte Politiker delegetimiert werden. 

 

Ich empfinde das genau wie Sie. Was für ein Affentheater.

Subjektiver Eindruck

Diese Szene ist mir leider nicht im Fernsehen explizit erinnerlich. 

Ich fand aber vom Gesamteindruck her, dass Olaf Scholz extrem müde war. 

Und als dann der Regierungssprecher die Pressekonferenz beendet hatte und Scholz auf ntv mit Begleitung müde durch die Wiese davon trottete, dachte ich mir, armer Kerl, wenn er jetzt Pech hat, wird er nassgeregnet, dann lachen alle wieder über ihn.

Fazit:

Mir tat er eher leid, wie er vor der Kuhwiese sitzen und Fragen beantworten musste.

Hätte ich nicht gemacht. 

@23:27 Uhr von Parsec

Nachdem Scholz seine kurze Antwort vom Stapel gelassen hatte, war doch bis zu seiner Schlußbemerkung noch 5 Sekunden Zeit. 
Warum hat die Journalistin denn nicht weitergefragt?

Um ein drittes Mal die selbe Frage zu stellen?

Der TS-Kommentar ist einfach nur peinlich.

Scholz hat schon mit der ersten ausführlichen Antwort durch die Blume gesagt, dass er nicht alles auplaudern wird.

Die Nachfrage der Journalistin zeugte entweder von Unerfahrenheit oder "einfach nochmal versuchen ".

Dass sie dann eine deutlichere Abfuhr erntete, hätte sie ja mit rechnen können.

Nochmal nachhaken, so wie Sie es gerade vorschlagen, war ihr wohl dann doch zu peinlich.

"Ich koennte" ist doch schon eine gute Antwort.... normalerweise kommt doch: "Daran kann ich mich nicht erinnern."

oder impliziert es:

"Ich koennte falls ich mich nur erinnern koennte?"

 

@21:53 Uhr schiebaer45 @21:36 Uhr der Lenz

Völlig ok so

Und dazu noch Freundlich gelächelt

##

Bin auch ein Hanseat, wir " labern " nicht viel um den Brei rum. Kurz und Bündig,das reicht.

Richtig. Da können die Journalisten noch von Glück sagen, dass der Kanzler kein Ostwestfale ist. Da gilt schon ein kurzes Murren als Antwort.

Gruß

@21:28 Uhr von ende dreißig schwul

 

Herr Scholz konnte es sich angeblich nicht verkneifen,

eine Journalistin vorzuführen. Na und? Wo ist das Problem?

 

Selbstverständlich dabei, dass so was erstens kein guter Umgangsstil ist, und Mr. Kanzler Unsouverän sich zweitens selbst seine Autorität untergräbt.

 

Herr Scholz hat keine in der Persönlichkeit gegebenen Fähigkeiten in Rhetorik. Das kann man ihm nicht vorwerfen, man hat, oder man hat nicht. Er will hierzu aber auch nichts dazu lernen, was jeder kann, wer wollen würde. Will er aber nicht.

 

Diese belämmert langen Sprechpausen lassen die Zuhörer stets rätseln, hat er nun Sekunden- bis Minutenschlaf, droht er vom Stuhl zu kippen, sollte man besser einen Arzt kommen lassen.

 

Oder hat er Spontan-Demenz, und weiß schon bei der nächsten Frage nicht einmal mehr, wie er heißt. Inhaltliches, was sogar gar nicht unklug sein kann, ist bei solchen rhetorisch minderbemittelten Auftritten dann immer verstorben. Nur der Heckmeck bleibt erhalten im Gedächtnis der Öffentlichen Wahrnehmung.

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