Kommentare - Nach Amoklauf an Schule in Texas: Suche nach den Schuldigen

23. Juni 2022 - 08:46 Uhr

Einen Monat nach dem Massaker in einer texanischen Schule belasten sich Verantwortliche auf kommunaler und bundesstaatlicher Ebene gegenseitig. Unklar ist, warum die Polizei nicht früher eingriff - und wer versagt hat. Von R. Baumgarten.

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Kommentare

Cultural heritage

Wenn man sich die Sendungen auf CNN und MSNBC ansieht, dann scheint das Hauptproblem das Versagen der Polizei zu sein. Die hatte offensichtlich Angst, einem 18-jährigen Täter mit Schnellfeuergewehr entschlossen entgegenzutreten. Das Hauptproblem, nämlich die laschen Waffengesetze, speziell in Texas, bleibt Nebensache. Wie sagte ein texanischer Bürger einer deutschen Reporterin "You will never understand, it's our cultural heritage".

Schuld hat die Besiedlung, …

Schuld hat die Besiedlung,  bzw Okkupation des Kontinents, mit Hilfe von Waffen. Dieses 'Recht des Stärkeren' hat sich bis heute in der US Folklore gehalten.  Und manchmal glaubt irgendwer, dieses Recht ausleben zu müssen.

Da können die noch so viel aufarbeiten und strenger gesetzlich regeln,  das wird sich nie mehr ändern lassen. Dafür gibt es dort zu viele Waffen.

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Es bleibt einzig der Wegzug, zb nach Kanada oder in die EU, wenn man sicher sein will.

 

Suche nach dem Schuldigen

Ein Faktor kommt mir nach der Suche nach dem Schuldigen generell bei Amokläufen zu kurz: Wie kann der Verherrlichung der Täter in einigen Teilen des Internets (Gaming Platformen, Foren) Einhalt geboten werden? Wie kann die Gesellschaft achtsamer für Frühwarnsignale werden? Diese gibt es zweifellos, aber sie sind in einer leistungsorientierten Individualgesellschaft wie den USA ein Tabu.

wenn die Befehlskette nicht funktioniert

keiner weiß woher die ""Befehle" kommen was zu tun ist

wie soll eine Sache dann durchgezogen werden

wäre des  nicht so ernst, eine Tragödie um es zu umschreiben ....

Suche nach Schuldigen

Total Versagen der Polizei. Gerade Amerika ist doch bekannt dafür das man erst Schießt und dann erst fragt.Wenn Polizisten in Voller Ausrüstung ( mit Gewehren und Schutzwesten) EINE STUNDE VOR DER TÜRE DES KLASSENZIMMERS IN DEM SICH DER VERDAMMTE TÄTER MIT DEN KINDERN BEFINDET  IN  WARTESTELLUNG BLEIBEN stellen sich diese Beamten und der Verantwortliche Einsatzleiter ein Armutszeugnis in Sachen TOTALVERSAGEN aus !

Leidliches Thema kommt hier wieder auf,

Waffenkauf , Waffenbesitz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Freies Land , freie Bürger, freie Waffen.

Waffenbesitz ist von der Verfassung gedeckt. Und den Präsidenten werde ich wahrscheinlich nicht mehr erleben der dieses Grundrecht auf Waffenbesitz und Erwerb  kassiert. Ein paar kleine Verschärfungen ( Heraufsetzung des Alters des Käufers)  aber  mehr geht nicht.

Unerträgliche Situation

 

Eine schier unerträgliche Situation für die Angehörigen der Opfer und die Opfer, die überlebt haben, wenn sich lokale Polizei und Bundespolizei gegenseitig die Verantwortung zuschieben. Bleibt zu wünschen, daß es den Ermittlern dennoch gelingen wird, die Tat aufzuklären. Je mehr Fragen offen bleiben würden, desto schwieriger ist es für die Hinterbliebenen. Sie finden keine Ruhe.

Solange in den USA die…

Solange in den USA die Waffenlobby so stark bleibt und politisch weit über die Republikaner hinaus dominanten Einfluss hat

und solange es für jedermann ab 18 genauso leicht ist, eine Waffe wie einen Cheeseburger zu kaufen,,

wird sich nichts ändern,

und die Frage ist nicht, ob sondern wann das nächste Massaker an einer Schule, Universität, in einem Einkaufszentrum oder sonstwo geschieht. 

Die Aufarbeitung des Polizeieinsatzes ist da leider nur ein Nebenschauplatz.

National Rifle Association nutzt Massaker zur Werbung für Waffen

Der Wahnsinn der Waffenlobby in den USA hat Methode:

 

Vor Waffen schützten nur noch mehr Waffen, das sei die Lehre aus den vielen Massakern, die mit viel zu leicht zugänglichen Waffen begangen werden  - sagt die NRA.

Dieser zynische Mißbrauch der Opfer von Waffengewalt ist schon seit längerem das Geschäftsmodell dieser Lobbyorganisation von Waffenhändlern und Machtphantasten.

Das Problem wird auf "Einzeltäter" oder mangelnde Kontrollen geschoben.

 

Das Gegenteil trifft zu:

 

Ein entschlossener Täter kann mit den, in den USA grösstenteils frei zugänglichen, Waffen in kürzester Zeit viele Menschen töten.

Und die vielen Waffen führen zu einer Vorgehensweise der Polizei, die so sehr von Vorsicht geprägt ist, dass man im Zweifel lieber einen Unbewaffneten erschießt, als das eigene Leben zu riskieren.

Und die einzigen Kontrollen, die wirklich verhindern könnten, dass solche Massaker irgendwo stattfinden, sind sehr restriktive Einschränkungen bei Verkauf, Besitz und Tragen von Waffen.

 

@09:25 Uhr von Pax Domino

Total Versagen der Polizei. Gerade Amerika ist doch bekannt dafür das man erst Schießt und dann erst fragt.Wenn Polizisten in Voller Ausrüstung ( mit Gewehren und Schutzwesten) EINE STUNDE VOR DER TÜRE DES KLASSENZIMMERS IN DEM SICH DER VERDAMMTE TÄTER MIT DEN KINDERN BEFINDET  IN  WARTESTELLUNG BLEIBEN stellen sich diese Beamten und der Verantwortliche Einsatzleiter ein Armutszeugnis in Sachen TOTALVERSAGEN aus !

 

Bei allem Verständnis für Ihre Empörung. Es wäre nett, wenn Sie sich trotzdem an die Forenregeln halten würden. Bitte schreien Sie nicht so (Großschreibung). Sie können das nicht wissen, aber als Mensch, der unter Hochsensibilität leidet, empfinde ich die Großschreibung tatsächlich so, als ob Sie neben mir stünden und mir ins Ohr brüllen würden. Ich zucke dann am Schreibtisch regelrecht zusammen.

 

Danke für Ihr Verständnis.

Waffenbesitz das Problem

Das Waffenrecht in den USA ist  ein Grundübel, welches immer wieder zu Gewaltexzessen führt. Aber auch die damit seit Jahrzehnten gelebte Vorstellung, man könne sein Hab und Gut blindlings mit Waffengewalt verteidigen, sich also als Sheriff in privaten Angelegenheiten gerieren, ist eine schreckliche Entwicklung. Mir sind noch die Bilder von Protesten gegen Trump in Erinnerung, als Hausbesitzer Scbusswaffen gegen Demonstranten richteten und vor der Haustüre patrouillierten.

@09:11 Uhr von Bender Rodriguez

Schuld hat die Besiedlung,  bzw Okkupation des Kontinents, mit Hilfe von Waffen. Dieses 'Recht des Stärkeren' hat sich bis heute in der US Folklore gehalten.  Und manchmal glaubt irgendwer, dieses Recht ausleben zu müssen.

Da können die noch so viel aufarbeiten und strenger gesetzlich regeln,  das wird sich nie mehr ändern lassen. Dafür gibt es dort zu viele Waffen[...]

 

#Einfache Erklärung finden, dann Kopf in den Sand stecken

 

Sie machen es sich mal wieder zu leicht.

Wir haben in Europa eine ganz ähnliche Geschichte.

Trotzdem haben wir es geschafft, dass  Schusswaffengebrauch bei uns keine grosse Rolle spielt.

Und genau das müssen die Amerikaner auch einsehen:

Waffen in Privatbesitz müssen stark restriktiert und kontrolliert werden und am Ende wie bei uns eine Ausnahme sein, statt der Regel. Der Verkauf automatischer Waffen muss verboten werden.

Der Weg dahin ist lang aber machbar - beim Verkauf anfangen und beider Registrierung und regelmäßiger Kontrolle vorhandener Waffen.

 

Die pro-gun GOP wird nicht…

Die pro-gun GOP wird nicht muede zu suchen nach andere Ursachen fuer mass-shootings.  Alles ist legit and fair game, ausser der Besitz von Waffen selbst.

Schuld sind jetzt die cops.

Ja, was sonst ? Man hoerte hier ein Aufatmen von gun lobby und GOP, als die media brav berichtete ueber den Einsatz der first responder. Yippee, guns sind nicht schuldig.

I am so sick of it all

Tina

@09:25 Uhr von Pax Domino

Total Versagen der Polizei. Gerade Amerika ist doch bekannt dafür das man erst Schießt und dann erst fragt.Wenn Polizisten in Voller Ausrüstung ( mit Gewehren und Schutzwesten) EINE STUNDE VOR DER TÜRE DES KLASSENZIMMERS IN DEM SICH DER VERDAMMTE TÄTER MIT DEN KINDERN BEFINDET  IN  WARTESTELLUNG BLEIBEN stellen sich diese Beamten und der Verantwortliche Einsatzleiter ein Armutszeugnis in Sachen TOTALVERSAGEN aus !

 

In den USA sterben viele Polizisten bei Einsätzen oder werden verwundet - weil Schusswaffen so verbreitet sind.

Das Risiko ist für Polizisten höher als für Soldatinnen der US-Armee.

 

Es ist so absurd, dass in den USA jede Begegnung mit der Polizei das hohe Risiko birgt, als Bürger erschossen zu werden, wenn man auch nur eine falsche Bewegung macht.

Ich kann das - leider - zum Teil verstehen, ebenso wie einen Einsatzleiter, der keinen Fehler machen will.

 

Das Einzige, was diese Lage ändern kann, ist den Waffenbesitz stark einzuschränken und den Bestand langfristig zu reduzieren.

@09:39 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 
Und die einzigen Kontrollen, die wirklich verhindern könnten, dass solche Massaker irgendwo stattfinden, sind sehr restriktive Einschränkungen bei Verkauf, Besitz und Tragen von Waffen.

Zitat-Ende

Oh Nein !!!

 Bedenken Sie bitte : Es sind etwa 400 Millionen Waffen in den USA im Umlauf.  Da nützen doch keine "sehr restriktive Einschränkungen bei Verkauf, Besitz und Tragen von Waffen." Selbst wenn Sie heute alle Waffenhandlungen schließen würden, so sind 400 Millionen Waffen ein unerschöpfliche Reservoir, aus dem "man" kaufen kann....sozusagen "was das Herz begehrt" !

Dazukommt : Gesetze "gelten"  nur für die gesetzes-treuen" Bürger!  Der Gesetzlose handelt grundsätzlich nach eigenem Willen!

Begreifen Sie dies bitte endlich ! Mit den Waffen ist es wie mit der einst geöffneten "Büchse der Pandora" : Sie können keine 400 Millionen Waffen =>"einsammeln"!

Letztlich : Es sind die Amerikaner, welche die Gesetze "machen"!  Nicht wir !

Naiv : Verbieten Sie doch einfach das Töten mit Schusswaffen..

 

 

 

@09:33 Uhr von Pax Domino

Waffenkauf , Waffenbesitz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Freies Land , freie Bürger, freie Waffen.

Waffenbesitz ist von der Verfassung gedeckt. Und den Präsidenten werde ich wahrscheinlich nicht mehr erleben der dieses Grundrecht auf Waffenbesitz und Erwerb  kassiert. Ein paar kleine Verschärfungen ( Heraufsetzung des Alters des Käufers)  aber  mehr geht nicht.

 

Also alles weiter so - Kopf in den Sand und auf ins nächste Massaker?

 

Das ist doch Unsinn.

Ebenso wie die Behauptung der second amendment würde einen "freien" Waffenbesitz garantieren.

Er garantiert das Recht auf Waffenbesitz - mehr nicht:

Man kann durchaus alle Waffen registrieren, Hintergrundchecks und Waffenkundenachweise der Käufer und Verkäufer verlangen.

Auch die Kontrolle danach ist möglich.

Pflicht zur Registrierung aller Waffen, Sorgfaltspflicht beim Umgang, Verbot des öffentlichen Tragens von Waffen, Nachweis sicherer Lagerung etc.

Und man kann besonders gefährliche Waffen - vor allem automatische Waffen verbieten.

 

@10:06 Uhr von .tinchen

Die pro-gun GOP wird nicht muede zu suchen nach andere Ursachen fuer mass-shootings.  Alles ist legit and fair game, ausser der Besitz von Waffen selbst.

Schuld sind jetzt die cops.

Ja, was sonst ? Man hoerte hier ein Aufatmen von gun lobby und GOP, als die media brav berichtete ueber den Einsatz der first responder. Yippee, guns sind nicht schuldig.

I am so sick of it all

Tina

 

Im Prinzip stimme ich Ihnen zu. Natürlich wird die GOP wieder nach Sündenböcken suchen, gilt aber nicht nur für die GOP. Auch unter den Demokraten gibt es so einige, die die immer gleiche Litanei der NRA - Waffen würden nicht töten, der Mensch sei schuld - runterbeten. Der Waffenfanatismus beschränkt sich nicht nur auf die GOP.

 

Aber dennoch, bei dem vorliegenden Bericht davon zu reden, es sei ein Ablenkungsmanöver, da kann ich nicht zustimmen. Offensichtlich steht fest, daß bei dem Einsatz Fehler gemacht worden sind. Das hat nichts mit Ablenkung zu tun. Jetzt muß aufgeklärt werden, wer die Fehler gemacht hat.

@09:12 Uhr von Zweispruch

Ein Faktor kommt mir nach der Suche nach dem Schuldigen generell bei Amokläufen zu kurz: Wie kann der Verherrlichung der Täter in einigen Teilen des Internets (Gaming Platformen, Foren) Einhalt geboten werden? 

 

Könnten Sie mir bitte 2-3 Gaming Platformen nennen auf denen die Tat verherrlicht wurde? 

warum die Polizei nicht früher eingriff

Das wird dort geklärt werden. Die USA sind seit viele jahrenhunderten ein demokratischer Rechtsstaat.

Die Bürger dort werden unsere Vorschläge dazu hören aber wie immer eigenverantwortlich und selbstständig gut entscheiden.

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wenn man in US-Amerikanischen

wenn man in US-Amerikanischen Foren unterwegs ist, machen die Teilnehmer dort immer öfter makabere Witze, sinngemäß:

Welche Schießerei meint ihr denn?

Na die in Texas.

Ja, aber welche?

Die aus Mai.

Ja, aber welche?

Die aus KW19.

Ja, aber welche?

.....

Schon schlimm. Aber die Lösung geht nur auf demokratischer Ebene. Denn über Bewaffnung der Bürger entscheidet der Bundesstaat oder schlimmstenfalls der jeweilige Bürgermeister. Und die werden dort direkt vom Bürger gewählt. Also liegt es nunmal in der "Hand" des Souveräns, ob sie Bewaffnung wollen oder nicht. Und aktuell will der gemeine US-Bürger nunmal Bewaffnung.

@09:36 Uhr von Anderes1961

 

Eine schier unerträgliche Situation für die Angehörigen der Opfer und die Opfer, die überlebt haben, wenn sich lokale Polizei und Bundespolizei gegenseitig die Verantwortung zuschieben. Bleibt zu wünschen, daß es den Ermittlern dennoch gelingen wird, die Tat aufzuklären. Je mehr Fragen offen bleiben würden, desto schwieriger ist es für die Hinterbliebenen. Sie finden keine Ruhe.

Leider ist das überall auf der Welt bei schlimmen vorfällen so.

Gerade wir hier in unserem Land haben da auch traurige Erfahrungen damit .

Amri, Duisburg sind einige wunde Punkte in unserem Land.

Amerika wird eingenständige Lösungen finden. Unser Ratschläge brauchen werden Sie kaum als hilfreich erkennen.

@09:25 Uhr von Pax Domino

Total Versagen der Polizei. Gerade Amerika ist doch bekannt dafür das man erst Schießt und dann erst fragt.Wenn Polizisten in Voller Ausrüstung ( mit Gewehren und Schutzwesten) EINE STUNDE VOR DER TÜRE DES KLASSENZIMMERS IN DEM SICH DER VERDAMMTE TÄTER MIT DEN KINDERN BEFINDET  IN  WARTESTELLUNG BLEIBEN stellen sich diese Beamten und der Verantwortliche Einsatzleiter ein Armutszeugnis in Sachen TOTALVERSAGEN aus !  Zitat-Ende

Also,....wenn Sie  befürworten, dass die Polizisten das Klassenimmer (voller Kinder) =>hätten stürmen sollen,.....dann sind Sie als Polizist völlig ungeeignet. Wie wollen Sie denn auf den Verbrecher schießen, wenn er von Kindern  -  umringt ist ? Wieviel tote Kinder wären aus Ihrer Sicht denn akzeptable ==>"Lateralschäden" ?

Hallo lieber "Menschenfreund" : Sie müssen zuallererst an die Kinder denken, .....dass die überleben !!!

 

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