Kommentare - Bundestag will Bundeswehrmission in Afghanistan aufarbeiten

23. Juni 2022 - 08:43 Uhr

20 Jahre dauerte der Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Per Untersuchungsausschuss und Enquete-Kommission will der Bundestag die Mission nun aufarbeiten - an deren Ende die Taliban zurück an der Macht waren. Kai Küstner fasst zusammen.

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omg

Aus dem Artikel:

> Es geht darum, herauszufinden, warum diese Mission

> am Ende so gescheitert ist.

 

Komplett falsche Frage, die richtige Frage lautet:

'Es geht darum, herauszufinden, warum diese Mission von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.' -.-

Bitteres Ende der NATO Mission

Der maßgebliche Grund des Scheiterns liegt m.E. darin, dass die NATO nie wirklich Kontakt zu der Bevölkerung Afghanistans gesucht hat. So wurden korrupte Gruppen in Afghanistan zur westlich diktierten Regierung erhoben und Warlords Sicherheitspartner.

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Über die Hälfte der afghanischen "Armee" gab es nur auf dem Papier, die wenigen, die es gab wurden mit einem höheren Sold von den Taliban gekauft.

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Nicht zuletzt ist Pakistan ein wichtiger Grund weshalb es nie gelang das Land zu stabilisieren. 

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Wer sich zu dem Thema informieren will dem empfehle ich Artikel von Nathalie Amiri und den Podcast Korrespondenten in Delhi mit Silke Hoffmann. Beide haben Afghanistan oft und lange besucht und sind wie kaum andere mit der Situation dort vertraut.

Aufarbeiten

Ich hoffe wirklich das hier über Parteigrenzen hinweg und sachlich aufgeklärt wird.

Ideologisch werden wir weder den Soldatinnen noch den Vor Ort Kräften für die Zukunft helfen können.

Dabei gilt es auch sich nicht in der Frage zu verheddern ob der Einsatz überhaupt hätte stattfinden sollen. 

Bundeswehr in Afghanistan

Eine Aufarbeitung kann nicht schaden, um manche Ungereimtheiten und Irritationen zu behandeln. Und um endlich eine Mission der Bundeswehr und ihre Aufgaben aufzuwerten und zu definieren, wie sie sich künftig aufstellen will. Die Akzeptanz einer Bundeswehr in unserer Gesellschaft ist unterirdisch. Sie wird für manche Leute wie ein Dino aus alter militaristischer Epoche und damit auch falsch eingestuft. Eine Parlamentsarmee ist kein Tante-Emma Laden für Waffenliebhaber und Militaristen. Aber kann auch nicht mit Helfersyndrom im Ausland verheizt werden. Was da ablief, was Politik bei der Rückkehr alles an Fingerspitzengefühl beim Empfang missen ließ, war nur ein Abbild der öffentlichen Meinung. Falscher Pazifismus seit dem Russlandüberfall auf die Ukraine genauso gezeigt, wie nötig eine gute Verteidigung ist, wie man auch sehen konnte, dass fremde Regierungen bei Terrorgruppen umfallen und die Soldaten der NATO ans Messer liefern. Und so hat die Afghanistan Geschichte viel gelehrt.

Ja, man hat sich daran…

Ja, man hat sich daran gewöhnt, dass die UdSSR immer die böse Macht war und die USA/NATO die guten sind und auch immer waren. Afghanistan ist eine der wenigen Ausnahmen aus dieser Regel gewesen. Die Zeit unter pro-russischer Regierung war wahrscheinlich die glücklichste in der ganzen Geschichte des unglücklichen Landes. Echte Gleichstellung beider Geschlechter, Universitäten voll studierender Mädchen und auch ausnahmsweise keine Zerstörung der Wirtschaft nach kommunistischem Muster. Dabei hat der Westen die wildesten Islamisten unterstützt, darunter solche "Weltstars" wie Bin Laden. Nachdem die pro-russische Regierung zum Sturz gebracht wurde folgten 25 Jahre ohne Schulbildung und dann der gescheiterte Versuch des Westens es wieder gut zu machen. Traurig. Und immer die selbe Fälschung der Geschichte (wir waren schon immer die Guten) ...

Gut so

Dies sollte zügig und vollumfassend geschehen. Bitte nicht die Beteiligung an Kriegsverbrechen aussparen auch wenn die Regierung da gerne weg sieht

ganz einfach

Da braucht es keine lange Aufarbeitung das Ergebnis liegt auf der Hand.

KEINE Auslandseinsätze mehr für die Bundeswehr und kein Riskieren der Leben von deutschen Soldaten.

Denn der Wille zur Veränderung eines Staates muss von innen kommen, die Bereitschaft zur Veränderung muss da sein. Sonst fällt (wie in Afghanistan geschehen) nach Abzug das Land in alte Muster zurück. Wie sich zeigt, hat sogar eine Dauer von sage und schreibe 20 Jahren keinen Einfluss auf den Ausgang.

 

Afghanistan

Geduldig haben die Taliban 20 Jahre lang gewartet, bis den "Friedens- und Fortschrittsbringern" die Luft ausgeht. Was beim und nach dem Abzug der Truppen geschah, war vorhersehbar.

Fazit:

Aufgeschlossenen haben sie über Jahre den Hauch der Freiheit schnuppern lassen, was diese jetzt in ständiger Todesangst büßen müssen. Die konservativen Kräfte - überwiegend natürlich Männer - aber waren über mehr als 2 Jahrzehnte total unterschätzt und vor allem falsch eingeschätzt worden.

Man kann einem Volk nicht "Demokratie verordnen", wenn es dafür noch lange nicht reif ist. Auch aus dem "Arabischen Frühling" haben wir bis heute nichts gelernt.

Kurz gefasst

Es hat die "Freie Welt" zwanzig Jahre Kosten und Mühen, unendliche Lügen zu Lage und Zielen sowie unfassbares Leid - vor allem unter der afghanischen Bevölkerung - gebraucht, um die Taliban durch die Taliban zu ersetzen.

Bis auf AfD und Linke haben alle Parteien im Bundestag den Wahnsinn zwanzig Jahre lang mitgetragen - jeder Einzelne dieser Parlamentarier ist verantwortlich.

@08:54 Uhr von saschamaus75

Sorry, aber diese Mission hat über viele Jahre hinweg den Afghanen, insbesondere den Frauen, ein Stück Freiheit und Selbsatbewusstsein gebracht. In dem Land wurde der Bereich Schule und Erziehung etabliert sowie eine Wirtschaft aufgebaut, kurzum so etwas wie Lebensqualität für die Menschen geschaffen. Ich teile deshalb keineswegs Ihre Auffassung, dass diese Mission von Anfang an gescheitert war. Sie hat den Afghanen ein kleines Fenster in die Freiheit und in ein Wertebewusstsein geöffnet, welches sie bisher nicht kannten. Insbesondere die Frauen sind selbstbewusster geworden, auch wenn - und insoweit stimme ich Ihnen natürlich zu - die Taliban das Land in Armut und Unterdrückung zurückgeführt haben. Dies hätte nicht geschehen dürfen.

 

Satire pur - nun, auch eine Möglichkeit eines Kommentars

 @09:20 Uhr von mic

Die Zeit unter pro-russischer Regierung war wahrscheinlich die glücklichste in der ganzen Geschichte des unglücklichen Landes. Echte Gleichstellung beider Geschlechter, Universitäten voll studierender Mädchen und auch ausnahmsweise keine Zerstörung der Wirtschaft nach kommunistischem Muster. Dabei hat der Westen die wildesten Islamisten unterstützt, darunter solche "Weltstars" wie Bin Laden. Nachdem die pro-russische Regierung zum Sturz gebracht wurde folgten 25 Jahre ohne Schulbildung und dann der gescheiterte Versuch des Westens es wieder gut zu machen. Traurig. Und immer die selbe Fälschung der Geschichte (wir waren schon immer die Guten) ...

Pure Satire, welche Sie hier präsentieren, gell? Wie in der Ukraine aktuell auch (Sie dürfen gerne auch Syrien ergänzen): ohne die paranoide gewaltsame russische Besetzung des Landes entgegen dem Willen der Bevölkerung hätte es all das Leid, Tod, Vertreibung, Flucht und Elend der letzten 40 Jahre in Afghanistan nicht gegeben.

Einfache Weltsichten lösen keine komplexen Fragen

 @09:22 Uhr von Giselbert

Da braucht es keine lange Aufarbeitung das Ergebnis liegt auf der Hand.

Na, gut, dass das die demokratischen Parteien im Bundestag deutlich anders sehen. Simplifizierungen sind hier keineswegs angebracht.

KEINE Auslandseinsätze mehr für die Bundeswehr und kein Riskieren der Leben von deutschen Soldaten.

Das werden Sie in dieser Pauschalität nicht erreichen. Deutschland als Mitglied der G7-Staaten muss auch militärisch Verantwortung in der Welt übernehmen. Wobei immer die demokratisch-parlamentarische Kontrolle gegeben ist, die jetzt durch die Arbeit des Ausschusses verbessert wird.

Denn der Wille zur Veränderung eines Staates muss von innen kommen, die Bereitschaft zur Veränderung muss da sein.

Der Wille war im Herbst 2001 definitv vorhanden.

Sonst fällt (wie in Afghanistan geschehen) nach Abzug das Land in alte Muster zurück. Wie sich zeigt, hat sogar eine Dauer von sage und schreibe 20 Jahren keinen Einfluss auf den Ausgang.

Ja, ja. Hinterher ist man immer klüger.

Die Gelegenheit zum "Learning by doing" wurde nicht genutzt

Dabei gab es trotz aller "Naivität" durchaus ermutigende Ergebnisse. Die sich vor allem an konkreten Verbesserungen der Lebenssituation der afghanischen Bürger - allen voran der der Frauen und Mädchen gezeigt haben. Und an der Anerkennung durch die Bürger dafür und der Bereitschaft vieler zur Zusammenarbeit.

Der Professor an der Universität Bonn für Friedens- und Konfliktforschung: "Ein ganz zentraler Fehler ist, dass man in dieses Afghanistan-Engagement hineingeschlittert ist, ohne sich Gedanken zu machen", sagt Schetter. Völlig unvorbereitet und mit viel zu hochgeschraubten Erwartungen sei Deutschland 2001 am Hindukusch gestartet: "Daran ist der gesamte Afghanistan-Einsatz letztlich zerbrochen"

Aus meiner Sicht ist der eher daran zerbrochen, dass man genauso überstürzt heraus- wie hineingeschlittert ist. Und dabei alle(s) "im Stich" gelassen hat.

Weil man politischem Kalkül und v.a. der Rücksicht auf "politsche Interessen" Vorrang vor Pragmatismus und der auf menschliche eingeräumt hat.

@09:32 Uhr von pemiku

Geduldig haben die Taliban 20 Jahre lang gewartet, bis den "Friedens- und Fortschrittsbringern" die Luft ausgeht. Was beim und nach dem Abzug der Truppen geschah, war vorhersehbar.

Fazit:

Aufgeschlossenen haben sie über Jahre den Hauch der Freiheit schnuppern lassen, was diese jetzt in ständiger Todesangst büßen müssen. Die konservativen Kräfte - überwiegend natürlich Männer - aber waren über mehr als 2 Jahrzehnte total unterschätzt und vor allem falsch eingeschätzt worden.

Man kann einem Volk nicht "Demokratie verordnen", wenn es dafür noch lange nicht reif ist. Auch aus dem "Arabischen Frühling" haben wir bis heute nichts gelernt.

 

Ja. Demokratie ist keine Panacea, die gleich gut für Eisbären am Nordpol und für Pinguinen am Südpol sein soll. Freie Wahlen in "sehr" muslimischen Ländern führen dazu, dass Islamisten demokratisch gewählt werden. Oder so an die Macht kommen wie in Afghanistan.

@09:43 Uhr von Adeo60

Sorry, aber diese Mission hat über viele Jahre hinweg den Afghanen, insbesondere den Frauen, ein Stück Freiheit und Selbsatbewusstsein gebracht. In dem Land wurde der Bereich Schule und Erziehung etabliert sowie eine Wirtschaft aufgebaut, kurzum so etwas wie Lebensqualität für die Menschen geschaffen. Ich teile deshalb keineswegs Ihre Auffassung, dass diese Mission von Anfang an gescheitert war.  Insbesondere die Frauen sind selbstbewusster geworden, auch wenn - und insoweit stimme ich Ihnen natürlich zu - die Taliban das Land in Armut und Unterdrückung zurückgeführt haben. Dies hätte nicht geschehen dürfen.

 

Und natürlich wird dabei komplett verleugnet warum diese konservativen Halsdurchschneider überhaupt an der Macht waren bevor der "Westen" dort einfiel -> man hatte sowohl die Stammeskrieger wie die ihnen nachfolgenden Taliban SELBST aufgebaut und in die Machtposition gebracht.

Auch AlKaida ist eines dieser "westliches" Produkte gewesen.

Aber all das ignoriert man gerne.

@09:45 Uhr von wie-USA und Europäer haben das Land aufgebaut

Volle Zustimmung! Die Afghanen haben zu Beginn des NATO Einsatzes und in den Folgejahren sehr viele Freiheiten und Werte erfahren, vor allem wurde ein Schul- und Bildungssystem eingerichtet sowie den Frauen ein Stück Selbstbestimmung vermittelt. Dies waren glückliche und gute Jahre für die Afghanen, auch weil eine Wirtschaft aufgebaut und eine finanzielle Perspektive aufgebaut wurde. Nicht RUS, sondern die USA und die westlichen Verbündeten haben versucht, das Land aufzubauen.

 

Feindbilder

 @09:58 Uhr von mic

Freie Wahlen in "sehr" muslimischen Ländern führen dazu, dass Islamisten demokratisch gewählt werden. Oder so an die Macht kommen wie in Afghanistan.

Und freie Wahlen in einstmals christianisierten Ländern führen dazu, dass autokratieverliebte Rechtspopulisten demokratisch gewählt werden, siehe Deutschland, siehe Frankreich, siehe Ungarn. Oder so an die Macht kommen, wie in Russland.

Übrigens: Rechtsextremismus und Islamismus sind Brüder. Letzterer hat seine Ideologie übrigens aus den geistigen Quellen des Ersteren bezogen: beide berufen sich auf die selben Vordenker. Daher bedingen beide auch einander wie in einer Symbiose, der eine ist nun das "Feindbild" des anderen. Wie sonst lassen sich vorgeblich "gerechte" Herrschaftsansprüche mittels Angst vor Schlimmerem begründen?

Übrigens: die Taliban in Afghanistan sind keineswegs der homogene Block oder die geschlossene Bewegung, wie populär vereinfachend angenommen wird.

@09:58 Uhr von mic

 

Ja. Demokratie ist keine Panacea, die gleich gut für Eisbären am Nordpol und für Pinguinen am Südpol sein soll. Freie Wahlen in "sehr" muslimischen Ländern führen dazu, dass Islamisten demokratisch gewählt werden. Oder so an die Macht kommen wie in Afghanistan.

Welche Erfahrungen haben den muslimische Länder mit der Demokratie gemacht?

1) Demokratische Ländern die Frankreich oder GB waren viele Jahrzehnte die Kolonialmächte - welche ihre Herrschaft brutal und blutig aufrechterhielten.

2) Eigene Demokratien wurden sofern sie etwas für die eigene Bevölkerung taten - vom demokratischen Westen weggeputscht -> siehe z.B. Operation "Ajax" im Iran

Ironie an

Aber natürlich berücksichtigen wir selbst unsere eigene blutige Vergangenheit als Koloniale Ausbeuter und Unterdrücker nicht wenn wir uns abfällig über diese Muslime äussern die nix von unserer wunderbaren Demokratie halten

Ironie aus

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@09:20 Uhr von mic

 

Dabei hat der Westen die wildesten Islamisten unterstützt,

darunter solche "Weltstars" wie Bin Laden.

 

Bin Laden war ein Millionärs-Schnösel und Terrorfürst aus Saudi-Arabien. Der hatte sich in Afghanistan angesiedelt, weil ihn sonst niemand im Land haben wollte. An seinem Ende war es kein Zufall, dass er in Pakistan aufgespürt wurde.

 

In Pakistan in der Wiege der Taliban, und deren Schutzmacht Nummer Eins. Ohne Pakistan hätte es die Taliban nie gegeben.

 

 

Ja, man hat sich daran gewöhnt, dass die UdSSR immer die böse Macht war und die USA/NATO die guten sind und auch immer waren … Und immer die selbe Fälschung der Geschichte (wir waren schon immer die Guten) ...

 

Man kann Geschichte bewusst fälschen, oder man kann sie durch gedankliche und Informations-Unwilligkeit zu komplexen Gemengelagen zu verplumpen versuchen.

 

Beginnen Betrachtungen zu Afghanistan mit Guten & Bösen Mächten, und enden sie mit Wir-Geschichtsfälscher, können Worte genau so fürchterlich gar nichts wie die Taliban.

@09:20 Uhr von mic

... Die Zeit unter pro-russischer Regierung war wahrscheinlich die glücklichste in der ganzen Geschichte des unglücklichen Landes. Echte Gleichstellung beider Geschlechter, Universitäten voll studierender Mädchen ...

 

Sie verbreiten ein Ammenmärchen.

Afghanistan war vor der russischen Besatzung durch einen Stadt-Land-Unterschied geprägt. In Kabul gab es einen vergleichsweise hohen Bildungsstand, westliche Einflüsse und Freiheiten prägten dort die Gesellschaft. Es entstanden politische Ideen in Konkurrenz zur traditionellen Machtelite, was 1973 zur Absetzung des letzten afghanischen Monarchen Zahir Schah führte. 
Die russische Besatzung brachte nicht Freiheit und Gleichberechtigung sondern bis zu 2 Millionen getötete Zivilisten und 7 Millionen Flüchtlinge innerhalb und außerhalb des Landes. 
 

Einzig richtig in Ihrem Kommentar ist die verheerende Wirkung der zeitweise Unterstützung Bin Ladens durch die USA im strategischen Kampf gegen die UdSSR-Besetzung Afghanistans.

 

gez. NieWiederAfd

@09:45 Uhr von wie-

 @09:20 Uhr von mic

Die Zeit unter pro-russischer Regierung war wahrscheinlich die glücklichste in der ganzen Geschichte des unglücklichen Landes.  ...

Pure Satire, welche Sie hier präsentieren, gell? Wie in der Ukraine aktuell auch (Sie dürfen gerne auch Syrien ergänzen): ohne die paranoide gewaltsame russische Besetzung des Landes entgegen dem Willen der Bevölkerung hätte es all das Leid, Tod, Vertreibung, Flucht und Elend der letzten 40 Jahre in Afghanistan nicht gegeben.

 

Wenn einem die Antwort nicht gefällt, ist es noch lange keine Satire! Versuchen Sie vielleicht diese angesprochene, leider zu kurze Zeit zu erfassen.

Sie schaffen das.

@09:39 Uhr von dafaz

Es hat die "Freie Welt" zwanzig Jahre Kosten und Mühen, unendliche Lügen zu Lage und Zielen sowie unfassbares Leid - vor allem unter der afghanischen Bevölkerung - gebraucht, um die Taliban durch die Taliban zu ersetzen.

Bis auf AfD und Linke haben alle Parteien im Bundestag den Wahnsinn zwanzig Jahre lang mitgetragen - jeder Einzelne dieser Parlamentarier ist verantwortlich.

Man darf gerne streiten ob dieser Einsatz notwendig war. Das sie aber die Linke und die AFD nun als Friedensparteien hier hinstellen wollen ist absurd. 

Beide Parteien streiten sich ja innerhalb, wie man sich gegen den Agressor aus M. verhalten soll. 

Ganz schlechte Beispiele die Sie da anbringen. 

Und das Leid der Afghanischen Bevölkerung geht leider genauso weiter, oder wollen Sie die Taliban auch als friedliebend bezeichnen? 

@09:22 Uhr von Giselbert

Da braucht es keine lange Aufarbeitung das Ergebnis liegt auf der Hand.

KEINE Auslandseinsätze mehr für die Bundeswehr und kein Riskieren der Leben von deutschen Soldaten.

Denn der Wille zur Veränderung eines Staates muss von innen kommen, die Bereitschaft zur Veränderung muss da sein. Sonst fällt (wie in Afghanistan geschehen) nach Abzug das Land in alte Muster zurück. Wie sich zeigt, hat sogar eine Dauer von sage und schreibe 20 Jahren keinen Einfluss auf den Ausgang.

 

Das machen Sie sich zu einfach. Viel zu einfach

@09:58 Uhr von mic

...

Man kann einem Volk nicht "Demokratie verordnen", wenn es dafür noch lange nicht reif ist. 

 

Ja. Demokratie ist keine Panacea, die gleich gut für Eisbären am Nordpol und für Pinguinen am Südpol sein soll. Freie Wahlen in "sehr" muslimischen Ländern führen dazu, dass Islamisten demokratisch gewählt werden. Oder so an die Macht kommen wie in Afghanistan.

Alle Versuche, Demokratie und die damit verbundenen Menschenrechte ethnisch zu begrenzen, sind unerträglich.

 

gez. NieWiederAfd

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