Kommentare - Verbraucher achten beim Einkauf offenbar weniger auf Nachhaltigkeit

Kommentare

Völlig überraschend,...

daß Verbrauchern der Preis wichtiger ist als die "Nachhaltigkeit". [/Sarkasmus Ende]

Da immer mehr Leute immer weniger Geld zur Verfügung haben sehen die erstmal zu, daß sie ihre Bäuche gefüllt und die Bude geheizt kriegen.

Die Umfrage ist 2 Monate alt, das Ergebnis wäre heute sicherlich noch krasser.
Und wird Ende des Jahres, wenn auch die letzten Gaskunden ihre 100-200% Preiserhöhungen erhalten haben noch extremer sein. 

Bei Fleisch Haltungsstufe 2 oder 4 schmecken die Wenigsten einen Unterschied, aber der Peis spricht da für sich ( auch wenn ich es finanziell könnte kaufe ich keine HS4 ).

Dieser ganzen "Zertifizierungswahn", wie im Artikel angedeutet, bedeutet für die Firmen erheblichen Mehraufwand, den die Kunden natürlich auch mitbezahlen.

Wie wäre es denn, wenn die Läden wieder "wie Früher" nur von 9 - 18 Uhr geöffnet hätten ? Spart immens Energie. Weihnachtsbeleuchtung ebenfalls abschaffen.

 

Nachhaltigkeit geht spätestens im Urlaub unter

Erst möglichst billig einkaufen (Tierwohl oder Arbeitsbedingungen unter denen Textilien hergestellt wurden sind dabei egal) , um dann mehr oder weniger weit weg in den Urlaub zu fliegen. Vergessen werden dabei Nachhaltigkeit und Klimaziele von vielen. Und das sind leider überwiegend die Mitbürger, die nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen...

Was soll für die armen…

Was soll für die armen Unternehmen denn daran so aufwendig sein, ihre Nachhaltigkeit transparent zu machen? Das dokumentiert man ein Mal, veröffentlicht es im Netz bzw. druckt es auf die Verpackungen und evaluiert das dann zukünftig alle Jahre mal.

 

Und das soll zu aufwendig sein, obwohl zugunsten der Verbraucher? Das haltlose Geplapper dieser CSU-Abgeordneten spricht Bände.

"so rücken Klima- und…

"so rücken Klima- und Umweltschutzaspekte nun für einen Teil der Verbraucher offenbar in den Hintergrund"

...

 

Natürlich muss man erstmal zusehen, dass man satt wird, dann dass man abwechslungsreiche Ernährung bekommt und dann kommt Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das ist der Selbsterhaltungstrieb. Wenn man für Grundnahrungsmittel das Doppelte ausgeben muss, dann bleibt nichts mehr übrig für Extras.

 

Hinzu kommt, dass die beiden Punkte Nachhaltigkeit und Klimaschutz wie der sinnlose Kampf gegen Windmühlen erscheinen weil wenige tausend Kilometer entfernt ein Wahnsinniger alles in Schutt und Asche legen lässt und Klima nachhaltig schädigt. 

Nachhaltigkeit und Tierwohl…

Nachhaltigkeit und Tierwohl sind Werte, die nicht zu schnell unter die Räder kommen dürfen. 
Und das hat in den meisten Fällen nicht damit zu tun, dass das Geld nicht reicht, sondern dass es an Bereitschaft fehlt, die eigenen Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. 
ich habe das getan als jemand, der zum vielbeschworenen Mittelstand gehört.

Und bevor das wieder kommt:

Nein, das ist keine Geringschätzung von Menschen mit niedrigem Einkommen, sondern eher eine Wertschätzung, weil ich an die Veränderungsfähigkeit glaube. 

Ja, ich kenne Familien und Einzelpersonen aus der Gruppe der Menschen mit geringem Einkommen.

 Und: Ja, ich muss auch das eigene Auto nutzen; mein Einsparpotential durch Verhaltensänderung lag in den letzten Jahren aber bei ca 30-40 Prozent.

 

gez. NieWiederAfd

Nicht nur @13:17 Uhr von Inkara

Und das sind leider überwiegend die Mitbürger, die nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen...

Kredit für den Urlaub, höre ich aber auch des öfteren.... für diese Menschen ist Sparen keine Option (ihrer Meinung) nach.

Da wird der "Spaß auf Pump" finanziert, war schon vor Corona u Krieg so!

Tja und da jetzt Grillsaison ist, fragt kaum Jemand nach Tierwohl, Hauptsache viel auf dem Grill, fertig mariniert gekauft und wenn das notfalls an der Tanke geschieht.

Auch bei denen, mit schmalem Einkommen..... "Spaß MUSS sein"!

Nachhaltigkeit?

Viel sind froh, wenn sie Monatsende noch satt werden.

Nachhaltigkeit geht ohnehin nur gesamtgesellschaftlich - da fehlt so viel - adé, 1,5 <<<<<<<grad. Es werden eher 2,2 bis 2050. Warm und trocken.

Kann ich nachvollziehen

Auch enn ich gerade noch BIO bzw mindestens HS3 kaufe, werde ich das nicht mehr lang machen können. Es wird gerade zu teuer. Mit geht es auch nicht darum, ob ich den Unterschied zwischen Umweltverschmutzer und BIO schmecke, mir ist die Art und Weise der Produktion wichtig. War mir wichtig. Preissteigerungen durch Spekulationen, Subventionen von Umweltverschmutzern unter den Bauern usw lassen meine Motivation schwinden, meinen Finanziellen Rahmen dafür auszunutzen. Ich werde das Geld für Energie benötigen. Dann gibt es durchaus noch weitere Dinge, die man als 4-köpfige Familie so braucht. Von Kleidung über Hygieneartikel und Haushaltwaren bis hin zu Reparaturen. Wirklich alles ist teuerer geworden. Meine Ausgaben von derzeit 400 - 500 Euro pro Monat bei Nahrungsmitteln kann ich sicher um 200 Euro reduzieren, das ist der Betrag, der mir jetzt schon fehlt.

Gerade der nun schon auf lange Zeit angelegte Krieg, anstatt Diplomatie in der Ukraine lässt mich nicht an eine Normalisierung glauben.

"Grün sein" muß man sich leisten können

Wer das nicht kann, weil er eben kein "Lifestyle-Grüner" ist und somit auf den Pfennig gucken muß, dem bleiben dann eben nur noch die "Nicht-Bio-Produkte", die dann auch nicht nachhaltig oder "bio" sind.

Das ist todsicher kein böser Wille der Verbraucher.

Vielen bleibt die "Qual der Wahl" offenbar erspart - denn sie

haben gar keine

"Zumindest beim Lebensmitteleinkauf rückt dieses Kriterium [Nachhaltigkeit] angesichts hoher Preise für Verbraucher aber offenbar in den Hintergrund".

Nachhaltigkeit ist offenbar mit kapitalistischen Prinzipien unvereinbar. Im Klartext: Überleben wird immer "unbezahlbarer".

Bei uns wird Nachhaltigkeit…

Bei uns wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Neben der veganen bzw. vorwiegend veganen Ernährung kaufen wir unsere Lebensmittel ausschließlich im Biomarkt unseres Vertrauens und direkt bei ebensolchen Bauern oder kleinen Herstellern. Immer saisonal natürlich und möglichst regional.
 

Sehr spezielle Zutaten oder hochwertige Nahrungsergänzungsmittel beziehen wir übers Netz, auch dort nur bei ausgewählten Anbietern unseres Vertrauens. Erstens leben wir auf dem Land und zweitens, naja, versuchen Sie mal irgendwo vernünftiges Asafoetida oder Ashwagandha aufzutreiben, wenn Sie nicht gerade in einer Weltmetropoleleben. Zum Glück gibt es in der Nähe einen hervorragenden Teeladen, sonst müsste ich mir meinen geliebten Gyokuro auch noch bestellen.

 

Dafür bleibt es eben beim kleinen, sparsamen Kombi und es wird nicht groß in den Urlaub geflogen.

Auch auf low waste achten wir sehr und bin ein Fan von minimalizing.

Es ist also keinesfalls für jeden so, wie im Eingangskommentar behauptet.

Transparenz ist gut, Wissen ist wichtiger

Ich halte mich für einen halbwegs gut gebildeten Vertreter des aussterbenden Mittelstands in Deutschland. Allerdings muss ich zugeben: Diese vielen Zertifikate, Siegel, Aufkleber und Bio-Buttons verwirren mich zunehmend! Und an die Aussagekraft eben dieser Siegel zweifle ich schon seit längerer Zeit, nachdem ich mir das MSC-Zertifikat und deren Vergabepraktiken etwas genauer angesehen hatte.

Ja, die Lebensmittelpreise steigen merklich, im Schnitt geben wir (3-köpfige Familie) ca. 20% mehr aus als im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch müssen wir kaum Abstriche machen, da sowohl meine Frau als auch ich noch von unseren Eltern beigebracht bekommen haben, wie man "kocht". Und damit ist man ziemlich flexibel und kauft halt die Zutaten, die gerade günstig sind. Und das geht auch mit einem "schmalen" Einkommen!

@13:33 Uhr von NieWiederAfd

Nachhaltigkeit und Tierwohl sind Werte, die nicht zu schnell unter die Räder kommen dürfen. 
Und das hat in den meisten Fällen nicht damit zu tun, dass das Geld nicht reicht, sondern dass es an Bereitschaft fehlt, die eigenen Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. 
ich habe das getan als jemand, der zum vielbeschworenen Mittelstand gehört.

Und bevor das wieder kommt:

Nein, das ist keine Geringschätzung von Menschen mit niedrigem Einkommen, sondern eher eine Wertschätzung, weil ich an die Veränderungsfähigkeit glaube. 

Ja, ich kenne Familien und Einzelpersonen aus der Gruppe der Menschen mit geringem Einkommen.

 Und: Ja, ich muss auch das eigene Auto nutzen; mein Einsparpotential durch Verhaltensänderung lag in den letzten Jahren aber bei ca 30-40 Prozent.

 

Ich stimme zu und möchte anmerken: Kurioserweise sind die Preise z. B. für Gemüse in den Biomärkten zunehmend öfter gleich oder gar niedriger, als die in den Supermärkten. Ein Blick über den Tellerrand lohnt evt.

@13:09 Uhr von Gerd Hansen

... Bäuche gefüllt und die Bude geheizt ...

Ich würde es etwas freundlicher ausdrücken, um den Blick auf die wahren Umstände nicht zu verstellen:

es geht hier weniger um "gefüllte Bäuche" oder der temperierten Wohnung, sondern farum, den Preissteigerungen weitestgehend zu entkommen. Was beim Discounter noch einigermaßen funktionieren kann, scheitert beim Kraftstoff oder Gas/Öl.

Klar, dass der Verbraucher sich möglichst nur das leistet, was er bezahlen kann.

Wie wäre es denn, wenn die Läden wieder "wie Früher" nur von 9 - 18 Uhr geöffnet hätten ? Spart immens Energie....

Da sehe ich auch Energieeunsparpotential.

Allerdings wird bereits vor Arbeitsbeginn eingekauft. Flexibel gestaltete Arbeitsplätze müssten angepasst werden.

Aber es muss der Supermarkt ja nicht jeden Tag bis 21:00 geöffnet haben, vor allem nicht samstags.

Nachhaltigkeit kann man nicht essen ,

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Es gibt zuviel

Sonderangebote war schon immer Brot und Butter (sinngemaess) fuer Viele. Ich kenne es nicht anders ueber die ganze Familie und Generationen hinweg. Essen muss man jeden Tag - dort gilt daher ein Minimalkonsens. Einen Fernseher kauft man sich nur einmal, Urlaub war /ist immer selten. Da leistet man sich eventuell mal was. Diesen "Kreisen" die Konsumentenverantwortung fuer Umwelt und Nachhaltigleit zuzuschieben, ist unangebracht. Im Sinne der Bewusstheit dessen "was sie tun" sind sie zwar auch nicht anders als die Schickeria, die Neureichen und Luxusbarone. Aber die Moeglichkeiten machen den Unterschied. Hat man welche oder nicht? Der sie hat, der muesste sie nutzen. Und wenn nicht freilwillig geschieht, dann mit Zwang. Nase voll. Der Clou ist, der Ansatzpunkt, will man loesungsorientiert ran, liegt bei den Produzenten, den Firmen, den Konzernen... Geht man durch die Regale, kann man nur noch den Kopf schuetteln. Ein Produkt - dutzende Marken, dutzende verschiendene Arten. Gehts noch?

@13:34 Uhr von Kristallin

Und das sind leider überwiegend die Mitbürger, die nicht jeden Euro[..]

Kredit für den Urlaub, höre ich aber auch des öfteren.... für diese Menschen ist Sparen keine Option (ihrer Meinung) nach.

Da wird der "Spaß auf Pump" finanziert, war schon vor Corona u Krieg so!

Tja und da jetzt Grillsaison ist, fragt kaum Jemand nach Tierwohl, Hauptsache viel auf dem Grill, fertig mariniert gekauft und wenn das notfalls an der Tanke geschieht.

Auch bei denen, mit schmalem Einkommen..... "Spaß MUSS sein"!

 

Da haben Sie natürlich leider recht, was den völlig exorbitanten Fleischkonsum angeht.

Man betrachte das Bild zum Artikel. Gefühlt 100e Milchprodukte aus der Massenproduktion, die sich letztendlich sowieso fast alle auf Danone, Nestle, Unilever, Müller zurückführen lassen. Qualität mittelmäßig bis zweifelhaft, meist völlig überzuckert, katastrophaler Nährwert, unzeitgemäß verpackt. Provamel Joghurt (Bio-vegan-Marke von Danone) hat eine nachhaltigere Packung als Danone-Kuhmilch-J., warum nicht beide?

@13:59 Uhr von Parsec

Wie wäre es denn, wenn die Läden wieder "wie Früher" nur von 9 - 18 Uhr geöffnet hätten ? Spart immens Energie....

Da sehe ich auch Energieeunsparpotential.

Allerdings wird bereits vor Arbeitsbeginn eingekauft. Flexibel gestaltete Arbeitsplätze müssten angepasst werden.

Aber es muss der Supermarkt ja nicht jeden Tag bis 21:00 geöffnet haben, vor allem nicht samstags.

 

Noch besser: Unnütze Straßenbeleuchtung abschalten und erst recht gigantische LED-Werbebildschirme oder nächtliches Anleuchten von Gebäuden etc.

 

Das wäre auch viel besser für den Schutz der Biodiversität, z. B. gegen das Insektensterben.

Convenience Food und die persönliche Bequemlichkeit...

Schau ich mir das Bild zum Artikel an, ist dort gar nichts Bio. Wir haben gerade Hochsaison im Obstbau. Was ich dort auf dem Foto sehe, bekomme ich mit weißem Joghurt und frischen Früchten günstiger, selbst wenn ich die teureren einheimischen Produkte nehme. Statt der gezuckerten Cornflakes lassen sich verschiedene Getreideflocken mit Milch und Honig verfeinern und unsere Milchprodukte von der "Milchtankstelle" sind im Preis stabil geblieben.

Es muss auch nicht jeden Tag Wurst und Fleisch sein; damit lässt sich der teurere Preis durch einen geringeren Verbrauch kompensieren.

Ich sehe immer noch eine Menge Menschen in ihren Autos in die Stadt fahren anstatt auf den ÖPNV umzusteigen. Die meisten nutzen ihren fahrbaren Untersatz allein, ohne Mitfahrer. Selbst für Auswärtige gibt es am Rand inzwischen eine Menge P&R-Plätze, auf denen das Auto kostenlos abgestellt werden kann. Und wer den ÖPNV nicht nutzen will, kann immer noch auf die inzwischen überall rumstehenden Mieträder umsteigen.

 

@13:59 Uhr von Pax Domino

Nachhaltigkeit kann man nicht essen ,

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Bei Ihnen gab's früher "Kaviar und Schalentiere"? Und warum wechseln Sie in Ihrem Beitrag eigentlich vom "Wir" ("deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch") zum "Ich" ("Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann")?

@13:17 Uhr von Inkara

Erst möglichst billig einkaufen (Tierwohl oder Arbeitsbedingungen unter denen Textilien hergestellt wurden sind dabei egal) ,...

Die Geschichte von "Geiz ist geil" ist eigentlich schon überholt.

Der erweckte Eindruck, es würde grundsätzlich "möglichst billig" eingekauft werden, trifft längst nicht auf alle Verbraucher zu.

Es ist doch völlig klar, dass es genügend Haushalte gibt, die den Euro 2x umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben.

Ebenso gibt es Haushalte, die auf "faire" Preise und Nachhaltigkeit achten.

Es ist auch nicht verwunderlich, dass gerade in der jetzigen Zeit nicht jedes Ideal / jede Ideologie beibehalten werden kann.

... um dann mehr oder weniger weit weg in den Urlaub zu fliegen...

Was aber in den letzten 2 Jahren doch stark eingeschränkt wurde.

Vergessen werden dabei Nachhaltigkeit und Klimaziele von vielen.

Hier ist aber auch die Industrie mit innovativen Lösungen gefordert.

Auf der Agenda steht das schon seit Jahrzehnten. Wie lange soll Otto-Normalverbraucher noch warten?

@13:46 Uhr von Vector-cal.45

Es ist also keinesfalls für jeden so, wie im Eingangskommentar behauptet.

Das "für Jeden" habe ich auch weder geschrieben noch gemeint.

"Immer mehr Leute haben immer weniger" schrieb ich.

Daß Sie als Selbständiger, noch dazu wohnhaft in oder nahe der Schweiz diese Probleme nicht haben ist schön für Sie, löst aber das entsprechende Problem VIELER anderer Leute nicht.
Sie kennen Leute mit "geringem Einkommen", wäre die Frage, wie Sie das bestimmen.

In meiner Familie gibt es ( außer mir :D ) KEINEN, der mehr als 2.000 Netto hat, z.T. 3 Personenhaushalte.

Einige weniger als 1.500, VOLLZEIT wohlgemerkt.

Und die brauchen ein Auto, um hier überhaupt zur Arbeit kommen zu können. Schwiegervater 48,5 Jahre als Kaufmann im EH gearbeitet hat auch nur 1050 Rente ( kein Auto ).

In meinem Bekanntenkreis gibt es ein paar, die etwas über 2.000 haben, aber auch die müssen schon langsam gucken.
Gas steigt in diesem Jahr, spätestens Anfang nächsten Jahres, locker um 1.000€ pro Haushalt.

@13:09 Uhr von Gerd Hansen

Da immer mehr Leute immer weniger Geld zur Verfügung haben sehen die erstmal zu, daß sie ihre Bäuche gefüllt und die Bude geheizt kriegen.

Der Anteil des Einkommens, den die Menschen hierzulande für Nahrung ausgeben, ist wesentlich geringer, als in den meisten anderen Teilen der Welt.

Natürlich ist es unangenehm, wenn weniger Geld für den restlichen Konsum übrigbleibt.

Wie wäre es denn, wenn die Läden wieder "wie Früher" nur von 9 - 18 Uhr geöffnet hätten ? Spart immens Energie.

Ich war als pendelnder Arbeitnehmer froh, endlich mal außer Samstags entspannt einkaufen zu können. Den Läden steht es immer noch frei früher zu schließen, um Kosten zu sparen.

Weihnachtsbeleuchtung ebenfalls abschaffen.

Ich hätte nichts dagegen, aber bevor das passiert, verzichten die Leute eher auf Urlaubsreisen oder darauf mit einem repräsentativen Auto alleine überall hinzufahren.

@13:48 Uhr von Francis Fortune

Ich halte mich für einen halbwegs gut gebildeten Vertreter des aussterbenden Mittelstands in Deutschland. Allerdings muss ich zugeben: Diese vielen Zertifikate, Siegel, Aufkleber und Bio-Buttons verwirren mich zunehmend! Und an die Aussagekraft eben dieser Siegel zweifle ich schon seit längerer Zeit, nachdem ich mir das MSC-Zertifikat und deren Vergabepraktiken etwas genauer angesehen hatte.

 

 

Das MSC-Zertifikat ist ja auch das Papier nicht wert, auf das es gedruckt wird. Auch nur halbwegs nachhaltigen Fischfang gibt es schon sehr lange nicht mehr, da müssten sie schon selber angeln.

 

Mit der Materie muss man sich eben ein wenig befassen. Es gibt durchaus Nahrungsmittelhersteller, die noch höhere Anforderungen an sich selber stellen, als die strengsten Bio-Zertifikate.

 

Einige der gängigsten Biosiegel lassen sich aber leicht recherchieren, nicht zuletzt auch auf deren Aussagekraft hin. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich dieses Wort…

Wenn ich dieses Wort Nachhaltigkeit schon höre.

solange Obst und Gemüse, welches es saisonal in Deutschland gibt, zusätzlich aus der halben Welt eingeflogen wird, und das dann, weil billiger, auch noch bevorzugt gekauft wird, wird doch die ganze Verlogenheit über Nachhaltigkeit sichtbar.

und dann diese nachhaltigen urlaubsflüge.

@14:11 Uhr von Anita L.

Schau ich mir das Bild zum Artikel an, ist dort gar nichts Bio. Wir haben gerade Hochsaison im Obstbau. Was ich dort auf dem Foto sehe, bekomme ich mit weißem Joghurt und frischen Früchten günstiger, selbst wenn ich die teureren einheimischen Produkte nehme. Statt der gezuckerten Cornflakes lassen sich verschiedene Getreideflocken mit Milch und Honig verfeinern und unsere Milchprodukte von der "Milchtankstelle" sind im Preis stabil geblieben.

Es muss auch nicht jeden Tag Wurst und Fleisch sein; damit lässt sich der teurere Preis durch einen geringeren Verbrauch kompensieren.

 

Sie haben hier ja sowas von Recht. Einfach saisonales Obst pürieren, in den Joghurt rühren, fertig. Aber selbst das ist für die meisten scheinbar schon zu viel verlangt, da wird lieber aus völlig übertriebener Bequemlichkeit das Geld rausgeworfen, selbst wenn kaum Obst drin und es durch den vielen Zucker sogar ungesund ist.

Dieser ganze Ramsch wird in Massen konsumiert, die meisten machen sich da gar keine Gedanken.

 

Nachhaltigkeit ???

Nachhaltigkeit interessiert die etwa 14 Millionen Armen in D ganz sicher nicht.

Durch die Pandemie sind viele Rentner:innen, Alleinerziehende, Familien mit 3+ Kindern usw. unter die Armutsgrenze gerutscht.

Der Ukrainekrieg zeitigt weitere erhebliche, teilweise ungerechtfertigte Preissteigerungen, was diese diese Entwicklung auch noch beschleunigt.

Ich möchte hier nicht jammern, denn ich komme immer noch gut über die Runden. Angesichts der Preisexplosion der letzten Jahre muss ich allerdings bekennen:

Nachhaltigkeit ist mir sch..ßpiepschnurzegal.

@14:15 Uhr von Carlos12

Ich war als pendelnder Arbeitnehmer froh, endlich mal außer Samstags entspannt einkaufen zu können. Den Läden steht es immer noch frei früher zu schließen, um Kosten zu sparen.

Sehen Sie, und meine Frau, Schwägerin, ( und früher auch Schwiegervater ),wären froh, mal wieder entspannt um 19 Uhr auf der Couch liegen zu können.

Generell Abends / Samstagnachmittags und auch Sonntags ( hier haben viele Läden auch am Sonntag geöffnet... ) mal etwas mit dem Partner / Kindern unternehmen zu können.

Hat halt alles 2 Seiten ;)

"Den Läden steht es frei...", klar, da sagen die Bereichsleitungen aber oft etwas anderes.
Oder die lieben Kunden, die gehen dann nämlich zu denen, die länger geöffnet haben ( Schei... auf das Personal, das da arbeiten muß )

Nur keine Panik, alles halb so wild?

Wo doch unserer gesamten Zivilisation auf der Kippe steht, von "unserem" Wirtschaftsminister vorsichtig ausgedrückt: "Drei bis vier Jahre der Knappheit" stehen an, brauch man auf Nachhaltigkeit wirklich nicht mehr zu achten!

.

So wie bei der Inflation, die ja zunächst nur als "vorübergehend" tituliert wurde und nun eine steigende Tendenz in Dauer und Höhe aufweist, so wird´s wohl auch mit den drei bis vier Jahren und der Intensität der Beeinträchtigung nicht getan sein.

@14:15 Uhr von Gerd Hansen

Es ist also keinesfalls für jeden so, wie im Eingangskommentar behauptet.

Das "für Jeden" habe ich auch weder geschrieben noch gemeint.

"Immer mehr Leute haben immer weniger" schrieb ich.

Daß Sie als Selbständiger, noch dazu wohnhaft in oder nahe der Schweiz diese Probleme nicht haben ist schön für Sie, löst aber das entsprechende Problem VIELER anderer Leute nicht.
Sie kennen Leute mit "geringem Einkommen", wäre die Frage, wie Sie das bestimmen.

 

 

Sie müssen mich verwechseln, denn ich bin weder selbständig noch lebe ich in oder nahe der Schweiz.

 

Selber lediglich Durchschnittsverdiener mit 2 noch kleinen Kindern, weiß ich durchaus wie es ist, sehr genau auf das Geld achten zu müssen. 
 

Mein Bezug auf Ihren Eingangskommentar war auch keineswegs so negativ oder gar vorwurfsvoll gemeint, wie es vielleicht den Anschein hatte. Es ist keinesfalls so, dass ich Ihren Kommentar als durchweg abwegig empfand. 
 

 

 

@13:27 Uhr von Vector-cal.45 / Haltloses Geplapper

Was soll für die armen Unternehmen denn daran so aufwendig sein, ihre Nachhaltigkeit transparent zu machen? Das dokumentiert man ein Mal, veröffentlicht es im Netz bzw. druckt es auf die Verpackungen und evaluiert das dann zukünftig alle Jahre mal.

 

Und das soll zu aufwendig sein, obwohl zugunsten der Verbraucher? Das haltlose Geplapper dieser CSU-Abgeordneten spricht Bände.

Wären Sie Unternehmer eines kleineren, mittelständischen Betriebes oder hätten zumindest unternehmerische Verantwortung in einem solchen, dann wüssten Sie, welche enormen Kosten und Verwaltungsaufwand mit dieser Thematik verbunden sind. Sie sind, Ihren Äusserungen nach zu urteilen, auch kein Freund der CSU. Sie sollten dennoch Frau Niebler kein "haltloses Geplapper" vorwerfen, denn sie hat vollkommen recht mit ihrer Aussage. Niebler hat ja auch nicht den Sinn der Massnahmen, sondern deren Aufwand für kleine und mittlere Betriebe moniert. "Bände" spricht es eher für Ihren Kommentar.

@14:11 Uhr von Anita L.

Ich sehe immer noch eine Menge Menschen in ihren Autos in die Stadt fahren anstatt auf den ÖPNV umzusteigen. Die meisten nutzen ihren fahrbaren Untersatz allein, ohne Mitfahrer. Selbst für Auswärtige gibt es am Rand inzwischen eine Menge P&R-Plätze, auf denen das Auto kostenlos abgestellt werden kann. Und wer den ÖPNV nicht nutzen will, kann immer noch auf die inzwischen überall rumstehenden Mieträder umsteigen.

Hier, wo ich wohne, stehen keine Mieträder. Man fährt entweder mit dem Auto 30 min zur Arbeit oder mit den ÖPVN 90 min und wieder zurück. Zur Auswahl stehen 1 h oder 3 h (+8,75 h Arbeit). Dazu kommt das Einkaufen für eine 4-köpfige Familie. Bestimmt nicht mit dem ÖPVN Bus, der es immer wieder schafft mit 60 km/h durch 30er Stellen zu rasen. Wenn dann die Tüten umfallen, soll man den Mist auch noch wegputzen und "den Scheiss" besser festhalten. Selbst mit dem Auto ist der nächste BIO Markt genau soweit in die andere Richtung weg. Aufm Land gibts kaum Einsparmöglichkeiten

 

@Vector-cal.45

Sorry,

da habe ich Sie wohl verwechselt ;)

Die Deutschen und das Essen

Die Deutschen rangieren im europäischen Vergleich der Ausgaben für Essen pro Kopf im hintersten Rang. Für Autos und Urlaub wird am meisten ausgegeben. Wenn man diese Zahlen sich bewusst macht, erscheint die Kritik an den Lebensmittelpreisen (trotz mancher Berechtigung) doch ziemlich überzogen, "deutsch" eben.

@14:28 Uhr von pemiku

Angesichts der Preisexplosion der letzten Jahre muss ich allerdings bekennen:

Nachhaltigkeit ist mir sch..ßpiepschnurzegal.

Sollte es aber nicht. Nachhaltigkeit schuetzt (soll mit) die Umwelt, in der sie leben, egal, was sie dadrin essen. Irgendwie landet es ja doch im Magen, die Chemie, die Zusatzstoffe, und die Produktion bindet Ressourcen fuer Fastfoodmuell, welche woanderes besser und effizienter eingesetzt werden koennten-  so das gute Grundnahrung erschwinglicher werden koennte. Es ist richtig, der Nahrungsindustrie weiterhin auf die Zehen zu treten. Sich deswegen in Unkosten zu stuerzen oder das letzte Hemd zu verscheuern - das verlangt keiner. Aber mit einer einer pauschalen Aussage dem eine Absage zu erteilen, bzw. das zum allgemeinen Konsens zuzulassen  - das freut die Industrie, die kann dan weiter schludern wie bisher. Denn von der Regierung kommt nichts. Von den Gruenen deswegen, weil ihre Agenda einst von dort kam, wo jede Veraenderung her kommen muss.

@14:11 Uhr von Nettie

Nachhaltigkeit kann man nicht essen ,

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Bei Ihnen gab's früher "Kaviar und Schalentiere"? Und warum wechseln Sie in Ihrem Beitrag eigentlich vom "Wir" ("deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch") zum "Ich" ("Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann")?

Ist ganz einfach zu erklären ich bin wir , wir ist ich, dein ist mein und unseres geht niemanden was an. Zufrieden Herr Oberlehrer.

 

Nachhaltigkeit ist wichtig

In unsrer Familie rückt die Nachhaltigkeit beim Einkaufen nicht in den Hintergrund, auch nicht bei steigenden Preisen. Es war doch klar, dass die Grundnahrungsmittel nicht dauerhaft so billig bleiben können. Schon gar nicht, wenn uns ein brutaler Diktator eine Rohstoff- und Nahrungsmittelkrise aufzwingt.

Nachhaltig ist, was 7ch mir…

Nachhaltig ist, was 7ch mir leisten kann. Teures Öko müssen die mit den dicken Bankkonten machen.dafür haben die ja mehr geld

Tiere sind die Opfer

Ich finde es richtig unfair, wie bei einigen Foristen das Tierwohl so richtig hinten runter fällt, wenn alles teurer wird und man sich einredet, man würde nicht genug verdienen. Für den SUV und die jährliche Flugreise reichts aber dann doch noch.

@ Bender Rodriguez

Nachhaltig ist, was 7ch mir leisten kann.

 

Nein, vieles davon ist eben nicht nachhaltig.

@ pemiku

 

Angesichts der Preisexplosion der letzten Jahre muss ich allerdings bekennen: Nachhaltigkeit ist mir sch..ßpiepschnurzegal.

 

Diese Haltung hat mit der Preisexplosion überhaupt nichts zu tun.

Billige Entschuldigung

Der Preisanstieg wird von vielen natürlich auch als billige Entschuldigung vorgeschoben, weil man sich ohnehin nicht um Nachhaltigkeit und Tierwohl kümmern will.

Lohnt sich Nachhaltigkeit überhaupt noch,

wenn die Regierungsverantwortlichen sich bekriegen,  dabei ihnen die Umwelt und Ressourcen sonst wo vorbei gehen, permanent von allen Seiten eskaliert wird und somit vielleicht sogar die finale atomare Zerstörung der Welt riskieren. 

Kurz gesagt glaube ich, wir haben momentan ganz andere Probleme, deren Lösung all unser Kraft bedürfen.

@17:18 Uhr von forensüchtig

Nachhaltig ist, was 7ch mir leisten kann.

 

Nein, vieles davon ist eben nicht nachhaltig.

Aber ja doch. Was bringt mir superduper Biofleisch mit megagemüse ohne Pestizide, wenn das 3 monatslöhne kostet?

.

Irgendwas muss ich h essen. Und da kommt mein Geldbeutel ins Spiel.

Koberind ist zB extrem nachhaltig.  Die wenigsten können sich das überhaupt kaufen. Also gibt's auch nicht viel davon.

@17:17 Uhr von forensüchtig

Ich finde es richtig unfair, wie bei einigen Foristen das Tierwohl so richtig hinten runter fällt, wenn alles teurer wird und man sich einredet, man würde nicht genug verdienen. (...)

Ist es auch. Die Tiere können sich nicht wehren.

Tja Nachhaltigkeit kann man…

Tja Nachhaltigkeit kann man sich in Anbetracht der derzeitigen Lage eben immer weniger leisten, außer natürlich die geizigen Normallohn- und Rentenempfänger, die einfach nicht bereit sind Geld aus ihren üppigen Tausend-Euro-Einkünften in die Nachhaltigkeit zu investieren. Unfassbar!

@17:17 Uhr von forensüchtig

Ich finde es richtig unfair, wie bei einigen Foristen das Tierwohl so richtig hinten runter fällt, wenn alles teurer wird und man sich einredet, man würde nicht genug verdienen. Für den SUV und die jährliche Flugreise reichts aber dann doch noch.

Der eigentliche Grund des Problems liegt allerdings woanders: Dass nachhaltiges Wirtschaften, das nicht auf Kosten der allgemeinen Existenzgrunlage geht bzw. diese nach und nach zerstört "extra" kostet und man sich deshalb vernünftiges Handeln und ein Gewissen (das einem z.B. verbietet, Menschen auszubeuten und zu betrügen oder Tiere zu quälen) "leisten" können muss. Weil es nach den in einem kapitalistischen System geltenden Bewertungsmaßstäben "unterbewertet" ist.

@17:17 Uhr von forensüchtig

Ich finde es richtig unfair, wie bei einigen Foristen das Tierwohl so richtig hinten runter fällt, wenn alles teurer wird und man sich einredet, man würde nicht genug verdienen. Für den SUV und die jährliche Flugreise reichts aber dann doch noch.

 

Leider sehen für viele die Prioritäten so aus, da haben Sie recht. 

Während bei als bedrohlich empfundenen Dingen (wie z. B. Covid) panikartig und in Massen mit der Brechstange gewedelt wird, ist den allermeisten das absolut erbärmliche, würdelose Leid und Elend der fühlenden Wesen, die man als „Nutztiere“ bezeichnet, aber mal sowas von sch…egal. 
 

Da wird dann verdrängt und verleugnet und schöngeredet, was das Zeug hält. Ironischerweise trotz der Tatsache, dass letztendlich doch wieder die eigene Gesundheit ebenfalls beeinträchtigt wird. 

@13:59 Uhr von Pax Domino

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Nachhaltigkeit kann man sehr wohl essen. Selbst im Discounter gibt es regionale Waren, frisches Obst und Gemüse, einen angeschlossenen Bäcker. Aber versuchen Sie es vor allem mal auf dem Wochenmarkt; dort bekommen Sie regionale Saisonware direkt vom Anbieter. Vielleicht sollten Sie auch die Wahl Ihrer Partei überdenken, denn ewig konservatives Billigangebot ist auf Dauer nicht schädlich. Und tauschen Sie doch den Krimsekt gegen Rotkäppchen; das verspricht weniger Konfliktpotential.

Völlig egal

Bei den heutigen Preisen ist mir die angebliche "Nachhaltigkeit" völlig egal. Ich schaue auf den Preis und sonst nichts.

@13:59 Uhr von Pax Domino

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Wie konservativ mag diese Partei sein. Fällt Krim Sekt nicht unter die Sanktionen? 

Bitte nicht

alles über einen Kamm scheren. Jeder hat die Möglichkeit einen kleinen Schritt zu tun. Das kann weniger Fleisch, weniger Autofahren sein. Als Beispiele nur gedacht.

So werden aus vielen kleinen Schritten ein großer. Nur noch die Hälfte an Fleisch oder nur dreiviertel und viele Tiere müssen nicht mehr vegetieren.

Wenn man dann den Rest des Fleisches Nachhaltigkeit kauft.... 

@18:05 Uhr von Tarek94

Bei den heutigen Preisen ist mir die angebliche "Nachhaltigkeit" völlig egal. Ich schaue auf den Preis und sonst nichts.

Ich bin sicher, dass Ihnen die Nachhaltigkeit auch vorher egal war?! 

@14:43 Uhr von B-Nutzer

Hier, wo ich wohne, stehen keine Mieträder. Man fährt entweder mit dem Auto 30 min zur Arbeit oder mit den ÖPVN 90 min und wieder zurück. Zur Auswahl stehen 1 h oder 3 h (+8,75 h Arbeit). Dazu kommt das Einkaufen für eine 4-köpfige Familie. Bestimmt nicht mit dem ÖPVN Bus, der es immer wieder schafft mit 60 km/h durch 30er Stellen zu rasen. Wenn dann die Tüten umfallen, soll man den Mist auch noch wegputzen und "den Scheiss" besser festhalten. Selbst mit dem Auto ist der nächste BIO Markt genau soweit in die andere Richtung weg. Aufm Land gibts kaum Einsparmöglichkeiten

Dann wohnen Sie sehr wahrscheinlich nicht in einer Stadt, aber um "in der Stadt" ging es in meinen Beobachtungen.

Dass Ihre ÖPNV keine vernünftigen Fahrer hat, kann dafür kann ich nichts, aber haben Sie das schon mal mit dem Kommunalpolitiker und der lokalen Presse besprochen? Öffentlichkeit wirkt Wunder.

Meine Lebensmittel kommen übrigens zum großen Teil vom Land und deren Erzeuger haben alle einen Hofladen "aufm Land".

@18:01 Uhr von Anita L.

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Nachhaltigkeit kann man sehr wohl essen. Selbst im Discounter gibt es regionale Waren, frisches Obst und Gemüse, einen angeschlossenen Bäcker. Aber versuchen Sie es vor allem mal auf dem Wochenmarkt; dort bekommen Sie regionale Saisonware direkt vom Anbieter. Vielleicht sollten Sie auch die Wahl Ihrer Partei überdenken, denn ewig konservatives Billigangebot ist auf Dauer recht schädlich, (sollte es heißen). Und tauschen Sie doch den Krimsekt gegen Rotkäppchen; das verspricht weniger Konfliktpotential.

 

2021 wurden ca. 30…

2021 wurden ca. 30 Milliarden Euro für Rauchwaren und knapp 27 Milliarden Euro für Alkohol ausgegeben. Da ist viel Platz für nachhaltige Lebensmittel...

wen wundert dies?

Für viele ist die "Nachhaltigkeit" einfach nicht mehr bezahlbar, viele müssen schauen, dass sie mit Billigprodukte überhaupt über die Runden kommen.

Außerdem wird man - was die Nachhaltigkeit anbelangt - indirekt schon genug Abgezockt. Überall (besonders bei den Energiepreisen) stecken schon zusätzlich CO2-Abgaben drin. Von daher sehe ich es gar nicht ein, hier freiwillig noch einen Deut mehr für Nachhaltigkeit auszugeben!

@17:30 Uhr von Bender Rodriguez

Nachhaltig ist, was 7ch mir leisten kann.

 

Nein, vieles davon ist eben nicht nachhaltig.

Aber ja doch. Was bringt mir superduper Biofleisch mit megagemüse ohne Pestizide, wenn das 3 monatslöhne kostet?

.

Irgendwas muss ich h essen. Und da kommt mein Geldbeutel ins Spiel.

Koberind ist zB extrem nachhaltig.  Die wenigsten können sich das überhaupt kaufen. Also gibt's auch nicht viel davon.

Koberind? Würde es das Stück Rindfleisch vom heimischen Fleischer nicht auch tun? Und das kostet dann auch keine 3 Monatslöhne. Schon allein, weil Sie weder den Namen noch die lange Anreise mitbezahlen. So bekommen Sie mehr Rind für Ihr Geld. 

 

Ja, lasst uns die Preise noch weiter erhöhen!

Zitat: "Größere Firmen in der EU müssen künftig über die Nachhaltigkeit ihrer Geschäfte informieren. Zumindest beim Lebensmitteleinkauf rückt dieses Kriterium angesichts hoher Preise für Verbraucher aber offenbar in den Hintergrund.".

.

Klar.

Infolge der europäerfeindlichen Politik der EU explodieren die Preise für Lebensmittel, was die EU-Bürokraten nicht davon abhält, den europäischen Bürger zu erklären, "nachhaltig" zu leben.

.

Das kann weg. Dringend!

@18:18 Uhr von Anita L.

deshalb kommt es bei uns nicht auf den Tisch. Zur Zeit nur noch Sonderangebote und viele Angebote die man über eine App vom Discounter kaufen kann. Kaviar / Spargel und Schalentiere wurden auch verbannt. Das einzige was ich mir als Rentner und Mitglied einer Konservativen  Partei noch leisten kann, ist ab und zu ein Glas Krim Sekt ( Rot und halb/süß )  

Nachhaltigkeit kann man sehr wohl essen. Selbst im Discounter gibt es regionale Waren, frisches Obst und Gemüse, einen angeschlossenen Bäcker. Aber versuchen Sie es vor allem mal auf dem Wochenmarkt; dort bekommen Sie regionale Saisonware direkt vom Anbieter. Vielleicht sollten Sie auch die Wahl Ihrer Partei überdenken, denn ewig konservatives Billigangebot ist auf Dauer recht schädlich, (sollte es heißen). Und tauschen Sie doch den Krimsekt gegen Rotkäppchen; das verspricht weniger Konfliktpotential.

Anita , sie brauchen  sich nicht zu entschuldigen wegen  RECHT schädlich !!! Rechtschreibung kritisieren im Internet ? NEIN DANKE !

 

Hausgemachtes Problem

Das zur Zeit Nachhaltigkeit anscheinend weniger Bedeutung hat als der Preis mag auch zurück zu führen sein auf eine kurzfristige Preis-Schockwirkung. Dies dürfte sich bei einem Teil der Bevölkerung legen, wo der Preis sowieso weniger eine Rolle spielt. Da wo spielt  Nachhaltigkeit sowieso keine Bedeutung.

Interessant aber ist das es die Nahrungsmittelindustrie und der Handel, nach vielen Jahren , immer noch nicht gelungen ist auch in den mittleren und höheren Einkommensgruppen  das Verbraucherverhalten nachhaltig zu ändern. Und dies insbesondere in Nordwest Europa. Vergleicht man Essensgewohnheiten zwischen Frankreich und Deutschland stellt man Welten der Differenz fest.

Presse, Fernsehen, Gastronomie uns. hätten hier eine wichtige Aufgabe. Der NDR tut einiges aber VIEL zu wenig, Ärzte beschäftigen sich fast überhaupt nicht mit gesunder Nahrung. Würde dies ein Thema werden dann wäre der Konsum wesentlich größer und damit wären auch Preisreduzierungen möglich. 

War nur weil@18:26 Uhr von Anita L.

2021 wurden ca. 30 Milliarden Euro für Rauchwaren und knapp 27 Milliarden Euro für Alkohol ausgegeben. Da ist viel Platz für nachhaltige Lebensmittel...

 

Das war doch nur aus Corona Frust!

Sonst rauchen u trinken die Konsumet/Innen bestimmt viel weniger ;)

@18:35 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Größere Firmen in der EU müssen künftig über die Nachhaltigkeit ihrer Geschäfte informieren. Zumindest beim Lebensmitteleinkauf rückt dieses Kriterium angesichts hoher Preise für Verbraucher aber offenbar in den Hintergrund.".

.

Klar.

Infolge der europäerfeindlichen Politik der EU explodieren die Preise für Lebensmittel, was die EU-Bürokraten nicht davon abhält, den europäischen Bürger zu erklären, "nachhaltig" zu leben.

.

Das kann weg. Dringend!

Das sehe ich entschieden anders. Nachhaltigkeit muss möglich und wählbar sein. Die Ausrede der höheren Kosten haben wir bei jedem Label gehabt, haben wir bei der Zutatenliste  gehabt. Also der Industrie nicht vorher schon die Ausrede in den Mund legen. 

@14:28 Uhr von pemiku

 

Der Ukrainekrieg zeitigt weitere erhebliche, teilweise ungerechtfertigte Preissteigerungen, was diese diese Entwicklung auch noch beschleunigt.

Ich möchte hier nicht jammern, denn ich komme immer noch gut über die Runden. Angesichts der Preisexplosion der letzten Jahre muss ich allerdings bekennen:

Nachhaltigkeit ist mir sch..ßpiepschnurzegal.

Mir ist Nachhaltigkeit wichtig, nicht nur, aber auch wegen meiner Kinder und dessen Nachkommen. Auch wenn ich wegen meiner finanziellen Situation durchaus Kompromisse eingehen muss. Allerdings nicht bei den Lebensmitteln. Wenn es mir möglich ist kaufe ich Produkte aus unserer Gegend. Dort habe ich sogar die Möglichkeit selbst zu kontrollieren. Zumindest was die "Lebensbedingungen" der Tiere angeht.

@17:30 Uhr von Bender Rodriguez

Nachhaltig ist, was 7ch mir leisten kann.

 

Nein, vieles davon ist eben nicht nachhaltig.

Aber ja doch. Was bringt mir superduper Biofleisch mit megagemüse ohne Pestizide, wenn das 3 monatslöhne kostet?

.

Irgendwas muss ich h essen. Und da kommt mein Geldbeutel ins Spiel.

Koberind ist zB extrem nachhaltig.  Die wenigsten können sich das überhaupt kaufen. Also gibt's auch nicht viel davon.

Kobe-Rind? Was hat Fleisch, das mind. 400 Euro kostet, mit normalen nachhaltigen Produkten zu tun? Genauso viel wie ein Zoe mit einem Maybach EQS. Ein "netter" Griff in die Trickkiste. Darauf einen Dom Pérignon!  

 

@18:05 Uhr von Tarek94

Bei den heutigen Preisen ist mir die angebliche "Nachhaltigkeit" völlig egal. Ich schaue auf den Preis und sonst nichts.

 

Wie bereits erwähnt wurde, geben wir im Verhältnis sehr wenig unseres Geldes für Ernährung aus.

 

Bei Auto, Fernseher, Reisen, Fan-Kult, Nachtleben, technischem Spielzeug etc. wird nicht gegeizt und ordentlich investiert. Das gilt für nahezu alle Einkommensgruppen, „man lebt nur einmal“. 

 

Die Nahrung aber, aus der sich letztendlich die permanente Neubildung der eigenen Körperzellen speist, die muss in allererster Linie ausschließlich billig sein, so billig wie irgend möglich.

 

Ich kann das nicht nachvollziehen.

 

@17:45 Uhr von Nettie

Ich finde es richtig unfair, wie bei einigen Foristen das Tierwohl so richtig hinten runter fällt, wenn alles teurer wird und man sich einredet, man würde nicht genug verdienen. Für den SUV und die jährliche Flugreise reichts aber dann doch noch.

Der eigentliche Grund des Problems liegt allerdings woanders: Dass nachhaltiges Wirtschaften, das nicht auf Kosten der allgemeinen Existenzgrunlage geht bzw. diese nach und nach zerstört "extra" kostet und man sich deshalb vernünftiges Handeln und ein Gewissen (das einem z.B. verbietet, Menschen auszubeuten und zu betrügen oder Tiere zu quälen) "leisten" können muss. Weil es nach den in einem kapitalistischen System geltenden Bewertungsmaßstäben "unterbewertet" ist.

 

Sie zeichnen hier sehr treffend ein Bild von der Perversität dieses Systems und haben damit leider vollkommen recht. Dennoch sollte man die Macht des Verbrauchers nicht unterschätzen. Leider verdrängen sehr viele diesen Themenbereich weiterhin lieber.

@17:17 Uhr von forensüchtig

Ich finde es richtig unfair, wie bei einigen Foristen das Tierwohl so richtig hinten runter fällt, wenn alles teurer wird und man sich einredet, man würde nicht genug verdienen. Für den SUV und die jährliche Flugreise reichts aber dann doch noch.

 

Prioritätensetzung eben !

oder will mir einer erklären man müsse  sich Kleider aus der 3. Welt kaufen, wo die 

Menschen ausgebeutet werden unsere  Umweltauflagen nicht eingehalten

weil die Menschen es nicht "leisten" können

ebenso ob wirklich 1 kg Hähnchenschenkel 1,99 Euro/kg angemessen ist

es den Verbraucher umbringt mehr zu zahlen

dabei hilft gerade bei Preisen so Statistiken wie lange musste man früher

wie lange heute für ein bestimmtes Lebensmittel (Produkt) gearbeitet werden muß

oder selbst bei weniger Begüterten eben auch 20 T Shirt´s sein müssen und 10 paar Schuhe

Die Ansprüche sind eben die letzten Jahrzehnte gestiegen in allen Bevölkerungsgruppen

 

 

Ich kann

nur so viel ausgeben wie ich habe, bei den Preisen hab ich dann leider weniger, oder muss was anderes essen.

Haltung war noch nie ein Kriterium für mich als Rentner, seit Jahren kaufe ich nach Preis und Angebote, so wie Millionen anderer Rentner auch.

Das jetzt auch andere Menschen erwischt, die auf ihr Geld aufpassen müssen, war doch eigentlich abzusehen, die kommende Rentenerhöhung reicht nicht mal für die neuen Stromkosten,Heizkosten und Mieterhöhung.

Da ist an hohe Lebensmittelpreise und Benzin für das Einkaufen fahren noch nicht mal zu denken, was passiert war doch abzusehen, also nichts erstaunliches dabei.

19:34 Uhr von Vector-cal.45

 

"Wie bereits erwähnt wurde, geben wir im Verhältnis sehr wenig unseres Geldes für Ernährung aus.

Bei Auto, Fernseher, Reisen, Fan-Kult, Nachtleben, technischem Spielzeug etc. wird nicht gegeizt und ordentlich investiert"

 

....

 

Bitte schließen Sie nicht immer von sich aus auf andere.

Wir hier geben das meiste Geld mit Abstand für Miete und Energie aus (und da ist Mobilität noch nicht eingerechnet).

In Deutschland waren diese Kosten immer besonders hoch.

 

Ich Frage mich, wie man diese Kosten vollkommen übersehen kann, wenn man nicht immer noch bei Mutti wohnt.

 

Ich glaub ihr versteht das…

Ich glaub ihr versteht das nicht ganz. Kobra Rind  ist absolut Bio. Aber das kauft kaum jemand. Das war ein Witz. 

.

Und hier erfinden wir ein Siegel, machen alles unfassbar teuer und sollen uns dabei gut fühlen?

.

Glaubt ihr wirklich,  dass teureren Fleisch besser wäre?

.

Träumt weiter. 

@Nettie: Der eigentliche…

@Nettie: Der eigentliche Grund des Problems liegt allerdings woanders: Dass nachhaltiges Wirtschaften, das nicht auf Kosten der allgemeinen Existenzgrunlage geht bzw. diese nach und nach zerstört "extra" kostet und man sich deshalb vernünftiges Handeln und ein Gewissen (das einem z.B. verbietet, Menschen auszubeuten und zu betrügen oder Tiere zu quälen) "leisten" können muss. Weil es nach den in einem kapitalistischen System geltenden Bewertungsmaßstäben "unterbewertet" ist.

@Vector-cal.45: Sie zeichnen hier sehr treffend ein Bild von der Perversität dieses Systems und haben damit leider vollkommen recht. Dennoch sollte man die Macht des Verbrauchers nicht unterschätzen. Leider verdrängen sehr viele diesen Themenbereich weiterhin lieber.

Ich möchte gern einmal mehr darauf hinweisen, dass das "kapitalistische System" keine außerirdische Terrorform, sondern menschengemacht ist. Nur der Mensch kann es wieder ändern. Deshalb ist die "Macht des Verbrauchers" eigentlich die höchste Macht. 

Grün muss man sich einfach…

Grün muss man sich einfach leisten können.

Mag nicht jedem Gefallen ist aber nunmal eine Tatsache.

Solange ich argentinisches Steak,spanische Tomaten und Kartoffeln aus Ägypten bekomme werde ich mir diese Qualität auch weiterhin leisten.

Dann zahlt man eben mal für das Produkt nen € mehr. Wie bei einer Kugel Eis.

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