Kommentare - IG Metall fordert VW-Rückzug aus Xinjiang

17. Juni 2022 - 12:57 Uhr

Bislang hält VW an seiner Fabrik in der Region Xinjiang in China fest, in der Menschen unterdrückt werden, die der muslimischen Minderheit der Uiguren angehören. Nun fordert die IG Metall den Rückzug.

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Kommentare

Wieso gleich Rückzug..?!

Ach so. 
 

Wandel durch Handel funktioniert ja nicht. Zumindest nicht auf politischer Ebene. 
 

Andererseits: VW ist ja keine Partei, sondern ein - nur teilweise - staatlich gelenkter Konzern. 
 

schwierig das alles. 

Richtig so

Was für ein Argumentationsglück, dass es um das böse China geht und nicht etwa um die ach so freien Palästinenser oder asiatische "falsche" Völkerschaften, in deren Ländern unsere Produktionen doch wie geschmiert laufen.

Wenn wir uns in Zukunft…

Wenn wir uns in Zukunft überall da zurückziehen wo man nicht nach unseren Vorstellungen lebt bleiben nicht mehr viele Länder übrig. Wichtig ist doch das VW darauf achtet das es im Werk selber nich zu Unterdrückung kommt. Ich glaube schon das die Ansiedlung von VW der Region gut tut und auch den Uiguren hilft. 

@ heribix

Wenn wir uns in Zukunft überall da zurückziehen wo man nicht nach unseren Vorstellungen lebt

 

Es geht ja gar nicht nach unseren Vorstellungen. Ich mag z.B. keine Schottergärten. Es geht um Menschenrechte, die hier brutal verletzt werden. Und das ist sehr wohl ein Grund, nein zu sagen.

@ hbaac

Was für ein Argumentationsglück, dass es um das böse China geht und nicht etwa um die ach so freien Palästinenser oder asiatische "falsche" Völkerschaften

 

Völkerschaften? Ich verabscheue diese Art von Ausländerfeindlichkeit.

IIG Metall fordert VW-Rückzug aus Xinjiang....

Der IG-Metall- Vorsitzende Hofmann fordert. Aber die Schließung der doch zahlreichen VW-Niederlassungen in Billiglohnländern (auch der Dritten Welt), fordert er nicht. Da wäre Brasilien zu nennen, Pacheco in Argentinien, Sarajewo oder auch Bratislawa in der Slowakei. Da soll es also weiter laufen.... 

Warum

müssen deutsche Firmen, speziell KFZ-Hersteller, überhaupt in China produzieren ? Ich besaß ein Motorrad einer renommierten, für gute Qualität bekannte Firma, dessen Motor in China hergestellt worden war. Das Mopped war klasse, der Motor aber ein Albtraum. Nach der dritten Öl-Undichtigkeit, einem Loch in der Ölwanne und entsprechend teuren Reparaturen binnen 10.000 km habe ich das Teil verkauft. „Made in China“ wird „Made in Germany“ qualitätsmässig noch lange nicht das Wasser reichen können.

Menschenrechtsverletzungen in China

Ich gehe da mal von flächendeckend aus - seit 1989 zunehmend und seit 2011 ziemlich umfassend.

Hat das je interessiert? Mir nicht bekannt.

Man möge mir bitte erklären, welchen Vorteil

die Uiguren von dem Umstand hätten, dass das Werk geschlossen wird. Man kann als Unternehmen vorort vermutlich viel mehr erreichen, als wenn man den Standort verlässt. Sollte eigentlich auch der IGM klar sein, die sich in erster Linie bitte um ihre Mitglieder kümmern möge.

@Standards 13:27 Uhr von Der kleine Puti Nist

Wenn wir uns in Zukunft überall da zurückziehen wo man nicht nach unseren Vorstellungen lebt

 

Es geht ja gar nicht nach unseren Vorstellungen. Ich mag z.B. keine Schottergärten. Es geht um Menschenrechte, die hier brutal verletzt werden. Und das ist sehr wohl ein Grund, nein zu sagen.

 

Und wenn man sich schon minimale Standards auf die Fahnen geschrieben hat,

dann sollte man auch endlich mal Komsequnezen ziehen.

Bekanntlich hat da VW ja schon kürzlich in Brasilien versagt.

 

Andernfalls bekäme Lenin nach über hundert Jahren nämlich Recht  mit seinem Spruch:

'Sie (die Kapitalisten) werden uns den Strick noch abkaufen,

an dem wir sie aufhängen werden.'

 

Klassiker lesen UND beherzigen, kann lebensrettend sein in diesen Zeiten ;-)

Die „“Geschäfte“ mit China…

Die „“Geschäfte“ mit China entwickeln sich jetzt engültig zu nicht mehr tragbaren Abenteuern. Ein Rückzug wird den Chinesen zu dem erpressten aber immer kontinuierlich getrieben Übersehen wollen des Know-hows, dass nun auch genze milliarden teure Fabriken zum Nulltarif in die Hände dieses Regimes fallen, genauso wie das momentan in Russland passiert. Wieder einmal haben immer wieder gemachte Warnungen um genau solche Fiasken sich nun in knallharter Realität bewießen. Aber unsere Träumermanager lassen sich wohl noch eine Zeitlang mit den üblichen falschen und erlogenen Versprechen und gezinkten Verträgen weiter aussaugen, bis sie dann endgültig ihre “Engagements“ abschreibend zurückkehren und mit deutschen Steuergeschenken und “Subventionen“ sich verarzten lassen. Aber eswird hier bald keine großen Steuertöpfe mehr geben, weil steuergenerierenden Industriezweige samt Arbeitsplätzen durch grüne Rückführung in eine Naturvölkerwelt kaputt gemacht sein werden. Aber dafür leben wir in Tippis

einfach herrlich hier wieder

unsere linken gewerkschaften wollen sich zurückziehen, und unser minister habeck will nun gas/öl in ägypten kaufen. in einem land, wo ein kinderfilm nicht veröffentlicht werden darf wegen schlimmer gesinnung. von wem schlimm? küssende gleichgeschlechtliche, oder steinzeitliche vorstellung bei den arabischen freunden von linksgrün

@13:14 Uhr von hbacc

Was für ein Argumentationsglück, dass es um das böse China geht und nicht etwa um die ach so freien Palästinenser oder asiatische "falsche" Völkerschaften, in deren Ländern unsere Produktionen doch wie geschmiert laufen.

Wo gibt es im Gasa Streifen eine PKW Werk?

Isolation bringt keine Veränderung

Natürlich haben jeder Einzelne und jede Firma ein Gewissen, oder sollte es haben, allerdings besteht das Leben aus Abwägungen. Ich denke, es wäre nicht akzeptabel, zB Zwangsarbeiter, oder Gefangene des Regimes zu beschäftigen, oder die Unterdrückung zu unterstützen. Änderungen herbeiführen kann man nur in kleinen Schritten, dazu ist eine Annäherung und Anwesenheit erforderlich.

Man kann aus dem arroganten Elfenbeinturm heraus fordern, jede Zusammenarbeit mit dem bösen China einzustellen, aber was bringt das? Damit ist nicht einer der Missstände beseitigt.

Auch wenn Wandel durch Handel bei Putin schief gegangen ist, so war es selbst in Russland kein völlig erfolgloses Konzept und seine eigenen moralischen und rechtlichen Werte als allein akzeptable Weltsicht zu erklären ist schon auch schwer Arrogant.

Ich finde die Unterdrückung der Uiguren auch furchtbar, aber fragt man 1,5 Milliarden Chinesen wird eine ganz andere Sicht der Dinge herauskommen. Mit Isolation kann man das nicht ändern.

Aha….

Hemmungslos gelebte Gesinnungsethik sollte ihren Preis haben.

 

Die Aufgabe der Geschäftlichen Interessen der VW AG dort würde ihren Preis haben.

Und was würde näher liegen als jenen Preis von denen zahlen zu lassen, dien laut danach schreien.

Gutmenschentum, Gesinnungsethik und Weltoffenheit erlebt man noch intensiver, wenn sie auch mal schmerzt.

 

Vorwärts…. ::-)

@13:44 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

unsere linken gewerkschaften wollen sich zurückziehen, und unser minister habeck will nun gas/öl in ägypten kaufen. in einem land, wo ein kinderfilm nicht veröffentlicht werden darf wegen schlimmer gesinnung...

küssende gleichgeschlechtliche, oder steinzeitliche vorstellung bei den arabischen freunden von linksgrün

 

Herrlich ist daran gar nichts, auch nicht Ihr unsinniger Potpourri, den Sie da zusammenmixen, u.a. zwischen Kussszene eines Filmes in Ägypten und systematischer ethnischer Verfolgung in China. Und als Verteidiger von Minderheitenrechten sind Sie bisher auch nicht in Erscheinung getreten; aber wenn's ein Plätzchen gibt in Ihrem Potpourri, mischen Sie es gerne bei.

 Im übrigen hat die diffizile Energiepolitik, die die angemessenen Sanktionen gegen das kriegstreibende Russland, Versorgungssicherheit für unsere Bevölkerung und ökologische Notwendigkeiten zusammen denken und politisch umsetzen muss, nichts mit "arabischen Freunden von linksgrün" zu tun.

gez. NieWiederAfd

Sicher sind die…

Sicher sind die Beitragszahler der IG Metall glücklich, wenn ihre Gewerkschaft deutsche Betriebe schädigt und damit deren Arbeitsplätze gefährdet, weil ihr (vorgeblich) die Politik eines ausländischen Staates nicht passt.

IG Metall fordert VW-Rückzug…

IG Metall fordert VW-Rückzug aus Xinjiang

Wenn schon Rückzug aus China, dann sollten dies alle deutschen Firmen tun!

.

Ach, wenn die IG Metall schon bei Menschenrechtsverletzungen sind, sollte sie auch fordern, dass alle deutschen Firmen aus anderen Ländern abziehen; denn auch dort finden Menschenrechtsverletzungen (z. Bsp. Christenverfolgung) uvm. statt.

.

Bitte keine halben Sachen fordern, IG Metall.

.

.

 

PS. Was hat die IG Metall eigentlich davon?

@13:25 Uhr von Der kleine Puti Nist

Da sollte VW endlich ragieren und das Werk in China schließen.

 

Eigentlich wäre vorher zu klären, ob dieses Werk von der Zwangsarbeit von in Umerziehung befindlichen Muslimen profitiert.

Ist das nicht der Fall, sollte man man ruhig seinj, um nicht ueber Gebuehr peinlich zu wirken.

Denn Uhiguren, die dort arbeiten und Geld verdienen , sind akzeptabel.

Und die chinesische REgierung wird gewiss nicht freundlicher werden, weil Deutscher Gewerkschafter empört und beleidigt sind.

@13:57 Uhr von Autochon

Hemmungslos gelebte Gesinnungsethik sollte ihren Preis haben.

 

Die Aufgabe der Geschäftlichen Interessen der VW AG dort würde ihren Preis haben.

Und was würde näher liegen als jenen Preis von denen zahlen zu lassen, dien laut danach schreien.

Gutmenschentum, Gesinnungsethik und Weltoffenheit erlebt man noch intensiver, wenn sie auch mal schmerzt.

 

Vorwärts…. ::-)

 

Die adäquate Einbeziehung von Menschenrechtsfragen und der Protest gegen ethnische Verfolgung ist für Sie "Hemmungslos gelebte Gesinnungsethik"? Vielleicht sollten Sie Ihre Maßstäbe und  Begrifflichkeiten grundlegend überprüfen.

 In Ihrem Sinne bin ich übrigens aus voller Überzeugung und mit stichhaltigen Gründen ein Gutmensch.

Und was "Schmerzen" angeht, sollten Sie Menschen, die chinesische Lagerfolter erlitten und überlebt haben, mal fragen bzw. ihre Berichte lesen.

 

 

gez. NieWiederAfd

IG Metall fordert

Volkswagen soll sich aus Xinjiang zurückziehen. 

Na ja wenn ich mir vorstelle, mir hätte jemand früher gesagt ziehe dich aus den Staaten zurück. Als Grund die Waffenbesitze und Schießereien dort genannt wurde, hätte ich gefragt ob derjenige noch alle Latten am Zaun hat.

China ist der größte Markt für VW, hier wird das Geld für die erzwungene Erneuerung der Fahrzeugflotte verdient. Man merkt mittlerweile in welche Richtung die IG Metall ab driftet, für einmal Mitte jetzt geht's Richtung links.

Informieren tut Not.

Bislang haben VW, die Gewerkschaft und die Politik wenig gesagt über dieses VW Werk. Ebenso hat die EU hierüber nichts verlautbaren lassen. Wenn nun nach vielen Jahren des Schweigens plötzlich ein totaler Umbruch stattfinden muss, so sollte man allen Seiten die Möglichkeit hierzu geben. Das zwingend notwendig die Uiguren Anspruch auf die gleiche Rechte und Pflichten wie die Chinesen haben müssen ist selbstverständlich.

Aber wir sollten alle über die Grenzen schauen, in den übrigen moslemischen Ländern, wo wir feststellen können das dort ebenso Verbesserungen notwendig sind. ( Welt-Sportveranstaltungen). Da wird aber oft geschwiegen.  Im übrigen vor einigen Jahrzehnten war Xinjiang noch das Armenhaus Chinas.

@13:40 Uhr von weingasi1

die Uiguren von dem Umstand hätten, dass das Werk geschlossen wird. Man kann als Unternehmen vorort vermutlich viel mehr erreichen, als wenn man den Standort verlässt. Sollte eigentlich auch der IGM klar sein, die sich in erster Linie bitte um ihre Mitglieder kümmern möge.

Was tut denn VW für die Menschen in den Lagern bzw. was hat VW schon erreicht? In Brasilien soll der Konzern Arbeiter wie Sklaven gehalten haben und sitzt derzeit auf der Anklagebank. Das fand wohl auch in Kooperation mit den Behörden statt.

Aber Sie haben recht, immer und überall kommt das Geldverdienen vor der Moral, damit müssen wir uns wohl abfinden.

@13:57 Uhr von Autochon

Gutmenschentum, Gesinnungsethik und Weltoffenheit erlebt man noch intensiver, wenn sie auch mal schmerzt.

 

ist Ihnen Schlechtmenschentum lieber?

@13:51 Uhr von werner1955

Was für ein Argumentationsglück, dass es um das böse China geht und nicht etwa um die ach so freien Palästinenser oder asiatische "falsche" Völkerschaften, in deren Ländern unsere Produktionen doch wie geschmiert laufen.

Wo gibt es im Gasa Streifen eine PKW Werk?

Nein, das war keine antisemitische Äußerung und von VW war bei mir auch nicht die Rede. Es gibt tatsächlich auch andere Waren. Und Palästinenser leben tatsächlich immer noch im Westjordanland und nicht nur besonders erbärmlich im Gazastreifen.

@13:54 Uhr von Forfuture

Auch wenn Wandel durch Handel bei Putin schief gegangen ist, so war es selbst in Russland kein völlig erfolgloses Konzept und seine eigenen moralischen und rechtlichen Werte als allein akzeptable Weltsicht zu erklären ist schon auch schwer Arrogant.

Ich finde die Unterdrückung der Uiguren auch furchtbar, aber fragt man 1,5 Milliarden Chinesen wird eine ganz andere Sicht der Dinge herauskommen. Mit Isolation kann man das nicht ändern.

Es geht hier nicht um "unsere" Werte, sondern um allgemeine Menschenrechte, die überall gelten. Was hat deren Einforderung mit Arroganz zu tun?

Und doch, Wandel durch Handel war in Russland und ist auch in China ein völlig erfolgloses Konzept.

@14:03 Uhr von Zuschauer49

Sicher sind die Beitragszahler der IG Metall glücklich, wenn ihre Gewerkschaft deutsche Betriebe schädigt und damit deren Arbeitsplätze gefährdet, weil ihr (vorgeblich) die Politik eines ausländischen Staates nicht passt.

 

Es geht nicht darum, dass der Gewerkschaft "(vorgeblich) die Politik eines ausländischen Staates nicht passt": Es geht um allgemeine Menschenrechte bzw. um systematische Unterdrückung einer ethnischen Minderheit.

 Sie erkennen den Unterschied? Oder singen Sie das typische Lied autokratischer und diktatorischer Staaten und ihrer Führer, das bei diesem Thema regelmäßig ertönt: "Keine Einmischung in die Inneren Angelegenheiten".

 Wo es um Menschenrechte, systematische Verfolgung und Unterdrückung von Minderheiten geht, gibt es allerdings keine reinen "Inneren Angelegenheiten" mehr.

 

gez. NieWiederAfd

zweierlei Maß

Die Regierung kauft schon über Jahre Öl und jetzt verstärkt auch Gas, von Staaten die für Ihre Menschenrechtsverletzungen bekannt sind.

Warum sollte man von einem Unternehmen etwas erwarten, worin der Staat ein schlechtes Vorbild ist.

Außerdem - und dies ist das Entscheidende - gibt es keine Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen bei VW.

Ich wünsche VW weiterhin viel Erfolg in Xinjiang!

@13:36 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Der IG-Metall- Vorsitzende Hofmann fordert. Aber die Schließung der doch zahlreichen VW-Niederlassungen in Billiglohnländern (auch der Dritten Welt), fordert er nicht. Da wäre Brasilien zu nennen, Pacheco in Argentinien, Sarajewo oder auch Bratislawa in der Slowakei. Da soll es also weiter laufen.... 

 

Argentinien und Brasilien sind keine Länder in der «Dritten Welt».

Die Slowakei ist in der EU, Bosnien-Herzegowina ist kein Unterdrückungsstaat, in dem die Menschen völlig rechltos leben müssen.

 

Das ist Xina der Anti-Uiguren-Terrorstaat, und VW schließt besser alle Werke weltweit, bei denen das Autokennzeichen anders ist als WOB für Wolfsburg. Was verdienen Argentinier & Co. bei VW in Relation zu dem, was man sonst in Argentinien & Co. in anderen Industrie-Arbeitsplätzen verdient?

 

Einerlei, Dritte Welt, ist mies, kann nix,  muss weg. Abwickeln, platt machen, und alles zurück nach Wolfsburg. Nützt aber auch nix, denn auch in Wolfsburg ist alles schlecht, und Ausbeutung der Entrechteten.

@14:06 Uhr von morgentau19

PS. Was hat die IG Metall eigentlich davon?

Die IG Metall will möglicherweise neue US-Sanktionen gegen VW verhindern?

CNN: "U.S. warns businesses connected to China’s Xinjiang region run ‘high risk’ of violating law"

@ Coachcoach

Hat das je interessiert? Mir nicht bekannt.

 

Da waren die aufmerksamen Leser besser informiert als Sie, denn die brutalen Menschenrechtsverletzungen an Uiguren sind seit langem bekannt.

@13:25 Uhr von Der kleine Puti Nist

Da sollte VW endlich ragieren und das Werk in China schließen.

VW kann das Werk überhaupt nicht schließen:

"Volkswagen betreibt seit 2013 zusammen mit dem chinesischen Staatskonzern Saic eine Fabrik in der Stadt Urumqi."

Wenn Sie allerdings der Meinung sind, daß sich die Menschenrechtssituation dort bessert, wenn der chinesische Staatskonzern das Werk alleine weiterbetreibt...

Wenn wir alles einstellen,…

Wenn wir alles einstellen, was irgendwie fragwürdig ist, bleiben vielleicht noch 3 Länder in Europa übrig, in denen wir herstellen und mit denen wir handeln dürfen.

Eine völlig unsinnige Forderung mal wieder. 

14:20 Uhr von NieWiederAfd

Wo es um Menschenrechte, systematische Verfolgung und Unterdrückung von Minderheiten geht, gibt es allerdings keine reinen "Inneren Angelegenheiten" mehr.

.

.

Dann wird es zukünftig mit der deutschen Wirtschaft eng werden.

.

Höhere Zahl von Arbeitslosen, nicht mehr prall gefüllte Regale in allen Bereichen (Lebensmittel, Elektroartikel, Möbel etc.) 

 

@ Autochon

 

Gutmenschentum

 

Ich mag das Wort Gutmensch nicht, weil es auch in der Nazizeit gebraucht wurde für Menschen, die die Verfolgung der Juden aus moralischen Gründen abgelehnt haben. Man sollte dieses Wort nicht verwenden.

@13:25 Uhr von Der kleine Puti Nist

Da sollte VW endlich ragieren und das Werk in China schließen.

 

Damit dort tausende Menschen die Möglichkeit verlieren ihre Familien zu ernähren?

 

Bitte den Artikel lesen: Im Werk von VW gibt es keine Nachweise für Diskreminierungen.

 

11 von 27 EU Ländern erlauben die körperliche Züchtigung von Kindern. Dürfen dann da auch keine deutschen Unternehmen mehr produzieren?

@ morgentau19

 

PS. Was hat die IG Metall eigentlich davon?

 

Tut man im Leben nur Dinge, von denen man auch was hat, also profitiert? Die IG Metall prangert Menschenrechtsverletzungen an. Da erübrigt sich doch eigentlich die Frage nach dem warum. Oder sind Ihnen moralische Beweggründe gänzlich fremd?

@14:25 Uhr von schabernack

 

Der IG-Metall- Vorsitzende Hofmann fordert. Aber die Schließung der doch zahlreichen VW-Niederlassungen in Billiglohnländern (auch der Dritten Welt), fordert er nicht. Da wäre Brasilien zu nennen, Pacheco in Argentinien, Sarajewo oder auch Bratislawa in der Slowakei. Da soll es also weiter laufen.... 

 

Argentinien und Brasilien sind keine Länder in der «Dritten Welt».

Die Slowakei ist in der EU, Bosnien-Herzegowina ist kein Unterdrückungsstaat, in dem die Menschen völlig rechltos leben müssen.

 

Das ist Xina der Anti-Uiguren-Terrorstaat, und VW schließt besser alle Werke weltweit, bei denen das Autokennzeichen anders ist als WOB für Wolfsburg. 

Und wieder kräftigt verteidigen und rechtfertigen. Wie das bei VW do Brasil ist kann man boeckler.de (Betriebsräte besuchen) nachlesen (so 600 Euro im Monat). Und "kein Unterdrückerstaat" ist gut. Aber die Demokratie, sie endet auf jeden Fall am Werkstor.

@14:31 Uhr von Bender Rodriguez

Wenn wir alles einstellen, was irgendwie fragwürdig ist, bleiben vielleicht noch 3 Länder in Europa übrig, in denen wir herstellen und mit denen wir handeln dürfen.

Eine völlig unsinnige Forderung mal wieder. 

Wo gibt es denn in Europa, ausser in Russland, vergleichbare Menschenrechtsverletzungen, wie sie jüngst in China dokumentiert wurden?

aus dem Ärmel

Nachdem aktuell gegenüber Russland alle Brücken abgebrochen werden, ist jetzt China an der Reihe. Da die Führung der IG Metall offensichtlich auch mal zu den Gutmenschen gezählt werden will, schüttelt man diesen Vorschlag aus dem Ärmel. Was not tut bei Gewerkschaften, Politik und allen Beteiligten - sich Zeit zu nehmen zum nachdenken. Die menschenfreundliche Wirtschaft ja, aber dann bitte weltweit!

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