Kommentare - Zinserhöhungen in der Schweiz und Großbritannien

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Höhere Zinsen

Wir dürfen uns auf höhere Zinsen einstellen. Gutverdiener und Vermögende werden kräftig durchatmen und sich zurücklehnen. Money for nothing, ... That ain’t working. Weiß nicht, wer das Lied noch kennt.

wer hätte das gedacht

und die ezb schläft weiter, trotz ihres kaffeekränzchen gestern. aber madame will ihren chef macron nicht absaufen lassen

Was ist daran überraschend?

Das steht in jedem Lehrbuch über Finanzen. Die einzige, die dieses Buch nicht gelesen hat, scheint Frau Lagarde zu sein die aus meiner Sicht zu unrecht diese Position hat. Ich als Baufinanzierungsvermittler muß eine lupenreine Weste haben. Die ist rechtskräftig verurteilt, wird aber nicht vollstreckt weil sie eine Persönlichkeit ist. Schrei. So was bestimmt die Zinspolitik. 

Was für mich noch spannender wird ist, wie die Südländer die Schulden bezahlen wollen. Dann wird die Bürgschaft der geliebten Deutschen über 1,8 Biillonen Euro gezogen. 

Das war´s dann.

Zinsen senken geht leicht, anheben schwer

Das Senken von Zinsen ist ein probates Mittel zum Ankurbeln der Wirtschaft. Daher wird es von den einschlägigen Lobbygruppen meist lebhaft begrüßt.

Dadurch wird allerdings die Geldmenge aufgebläht und die Inflation läßt nicht lange auf sich warten. Jetzt bremsen allerdings die o.g. Lobbygruppen, da sie wirtschaftliche Verluste befürchten. Deshalb kommen Zinsanhebungen oft verzögert, was wir momentan gerade erleben.

In einer ganz besonderen Situation ist die EZB. Hier haben die hoch verschuldeten südeuropäischen Länder wenig Interesse an Zinserhöhungen, das sie dann höhere Kreditsinsen bezahlen müssen. Die EZB ist daher das Schlusslicht beim Zinsanheben.

Das aber steht im eklatanten Gegensatz zu ihrem Auftrag, nämlich für Geldstabilität zu sorgen. Ein Konflikt, der mit Draghis Satz vom "Whatever it takes..." in die jetzige Krise führte.

 

@Sofa-Revoluzzer - Gutverdiener &Vermögende werden durchatmen

Wir dürfen uns auf höhere Zinsen einstellen. Gutverdiener und Vermögende werden kräftig durchatmen und sich zurücklehnen. Money for nothing, ... That ain’t working. Weiß nicht, wer das Lied noch kennt.

 

Sicher ?

Wenn die EZB bei dem jetzt steigenden Dollar Kurs nicht aufspringt

werden die Energiepreise/Rohstoffe für ÖL& Gas Preise so kräftig ansteigen :-)

EX-Bundesbankchef Weidmann hats vorausgesagt

Erinnert euch bitte an Worte von Weidmann. Von der Inflation bis jetzt alles richtig durchdacht. Und Lagarde kommt an die (EZB-)Macht.

Die EZB hat sich zu lange…

Die EZB hat sich zu lange Zeit gelassen. Italien wird gezwungen sein jetzt Reformen zur Erlangung größerer Wettbewerbsfähigkeit durchzuführen. Frankreich wohl auch.

@ Möbius

In der Schweiz wird auch unterschieden nach importierter Inflation zB aus Deutschland: 7,4% und Binneninflation: 1,4%

 

Gute Schweiz, böses Deutschland.

Wilhelm Tell ist trotzdem von Schiller.

Übrigens macht die Schweiz mit bei den Sanktionen

Und man ist auch abhängig von Energieimporten. 
 

Man hat aber keine expansive Geldpolitik betrieben. 
 

 

Man sieht: an der hohen  Inflation in Deutschland ist nicht in erster Linie der Ukrainekrieg schuld! Daran sollte man denken wenn demnächst wieder das fingerpointing losgeht ... 

 

Die USA hatten zB schon Ende letzten Jahres 7,0% (!)  Inflation - mit den stärksten Preisanstiegen im Automobilsektor für Neu- und Gebrauchtwagen (bis plus 30% !). Dagegen sind zB E-Autos aus China in den letzten zwei Jahren preiswerter geworden .. :-) 

@ Karl Klammer

Wenn die EZB bei dem jetzt steigenden Dollar Kurs nicht aufspringt, werden die Energiepreise/Rohstoffe für ÖL& Gas Preise so kräftig ansteigen :-)

 

Ach. Wieviel Einfluss hat die EZB denn auf die Ölpreise, auf die Gaspreise und auf den Kriegsverbrecher im Kreml?

@ Werner40

Die EZB hat sich zu lange Zeit gelassen.

 

Es gibt immer Millionen Bundestrainer und Millionen EZBanker.

For Nothing

Zitat von Wir Sofa-Revoluzzer (17:25 Uhr) : "Money for nothing, ... That ain’t working. Weiß nicht, wer das Lied noch kennt."

Kenne ich. Deswegen weiß ich auch, daß der Text ironisch die Ansicht darstellt, Produktion und Darbietung von Rockmusik sei gar keine Arbeit, weswegen die Rockstars ihr Geld für Nichts bekämen (und junge Frauen kostenlos).

Entgegen der von Ihnen angedeuteten Ansicht bekommt man bei der Entlohnung für die Überlassung von Kapital auf Zeit sein Geld nicht für Nichts.

@17:46 Uhr Möbius - Kerninflation

... 2,9 % im Mai ! 
 

In der Schweiz wird auch unterschieden nach importierter Inflation zB aus Deutschland: 7,4% und Binneninflation: 1,4%

 

 

Na das nenne ich aber mal clever. 
 

macht man bei uns übrigens auch. Kerninflationsrate nennt man das hier. 
 

Die liegt bei uns bei ca. 3,8%, im Vergleich zu den ca. 8% Gesamtinflation. 
 

3,8 zu 1,4. Das resultiert aus der unterschiedlichen Zentralbankpolitik, ist also vergleichbar. 
 

Wieso Sie aber für die Schweiz ausgerechnet Deutschland nutzen?!? 
 

Die importierte Inflation der Schweiz kommt auch über Energie usw. 
 

Und die kommt. M. W. n. eher nicht aus Deutschland. 
 

wir müssen ja selber massiv importieren. 
 

Diese Halbwahrheiten haben bei Ihnen irgendwie System. 
 

Aber ich komme einfach nicht darauf warum… 

 

:-)

@ Möbius

Übrigens macht die Schweiz mit bei den Sanktionen. Und man ist auch abhängig von Energieimporten. Man hat aber keine expansive Geldpolitik betrieben.

 

Oh doch. Und wie. So niedrig wie in der Schweiz war der Basiszins im Euroraum zu keiner Zeit.

Letztlich zählt nur das „Ergebnis“

„Weitere Notenbanken erhöhen Zinsen“:

Wäre auf jeden Fall schön, wenn dadurch das Leben für den am meisten unter der Inflation leidenden Teil der Bevölkerung tatsächlich wieder „erschwinglicher“ würde.

Zweifel sind da leider angebracht.

Zinserhöhung in der Schweiz

Neuer Versuch:

Ich bekomme auf dem Sparbuch bei meiner Schweizer Bank z. Zt. 0,2% Zins. 

Aber man hat den Vorteil einer starken Währung, da wir grenznah wohnen rechnet es sich. 

Meine Frau hat  wegen Rentenzahlungen ihr Girokonto in Deutschland, das wurde mit Negativzinsen belastet. 

Nun hofft man das die EZB endlich in die Pötte kommt und den Zinsen anhebt.

 

@ Diabolo2704

Entgegen der von Ihnen angedeuteten Ansicht bekommt man bei der Entlohnung für die Überlassung von Kapital auf Zeit sein Geld nicht für Nichts.

 

Ich habe mich erdreistet anzudeuten, dass sich Menschen mit dickem Konto über hohe Zinsen am meisten freuen dürften. Was soll das lukrativ geparkte Geld denn tun, während es nichts tut?

18:01 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

"Ach. Wieviel Einfluss hat die EZB denn auf die Ölpreise, auf die Gaspreise.....

 

Außerhalb von Russland werden Öl und Gas in US-Dollar gehandelt. Und wenn der Euro gegenüber dem Dollar schwächer wird, werden bei uns in der Euro-Zone  die Energiepreise anziehen auch ohne dass sich die Rohstoffe auf dem Weltmarkt weiter verteuern.

 

@ Giselbert

Oje und die EZB zuckelt abgeschlagen hinterher und heizt damit die Inflation weiter an.

 

Da die EZB an den Lieferketten wenig Schuld hat und auch den Krieg nicht begonnen hat, sind es im Wesentlichen andere, die da heizen. Die EZB braucht nicht in Hektik zu verfallen.

@17:25 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer: Mit 0,25% mehr ?

Wir dürfen uns auf höhere Zinsen einstellen. Gutverdiener und Vermögende werden kräftig durchatmen und sich zurücklehnen. Money for nothing, ... That ain’t working. Weiß nicht, wer das Lied noch kennt.

Also da muss man schon Milliardär sein, damit das überhaupt sichtbar ist.  Die Aktie wird so  schnell keine Konkurrenz bekommen  bzw. eine gewisse Konkurrenz wird gerade ziemlich vernichtet: Die Krypro-Coins. Spekulieren auf Lebensmittel soll gerade auch ganz angesagt sein - was ich gerne unter Strafe stellen würde!  Überleben werden dieses Jahrzehnt nur die Krypto-Coins, deren "Schürfen" nur - relativ - wenig Energie benötigt. Den anderen werden die Regierungen nach und nach den Strom abdrehen. Und das ist sehr gut so, die Energieverschwendung und der Ressourcenverbrauch durch die Hardware ist kolossal.

Lehrbuch hin Lehrbuch her, Lehrbuch ist nicht mehr

Die Zinserhöhung, ist nur die second best Lösung für die derzeitige Situation, da die Inflation durch einen Schock auf der Angebotsseite entstanden ist. Diese mit der Geldpolitik, also steigenden Zinsen, d.h. nachfrageseitig zu bekämpfen wird einen hohen Preis durch den Einbruch der Konjunktur fordern. Angebotsseitige Maßnahmen wie die Erhöhung der Ölförderung durch die OPEC. Das Erschließen der deutschen Erdgasreserven, die die russischen Importe über mehrer Jahrzehnte ersetzen können, wären zweifelsfrei zielführender. Hier könnte mit der Förderung innerhalb von 6 Monaten, also noch in der nächsten Heizperode begonnen werden. Alleine die Ankündigung würde das Gaspreisniveau senken. Mittelfristig müssten auch für die duch den chinesischen Lockdown verursachten Verknappungen Ersatzlösungen gefunden werden und das geht mit niedrigen Zinsen nunmal leichter als mit hohen. Ansonsten gibt es ja noch den Rechentrick mit dem Bezug aufs Vorjahr und schwups ist die Inflation nach einem Jahr weg.

@18:01 Uhr von Möbius

Übrigens macht die Schweiz mit bei den Sanktionen

Und man ist auch abhängig von Energieimporten. 

Man hat aber keine expansive Geldpolitik betrieben. 
 

 

Man sieht: an der hohen  Inflation in Deutschland ist nicht in erster Linie der Ukrainekrieg schuld!

 

Auch wenn die Argumentation hinkt (schweizer und deutsche Wirtschaftsstruktur ist völlig anders), ist Ihre Schlussfolgerung, dass die Inflation in Deutschland nicht nur dem Ukrainekrieg geschuldet ist, richtig.

Das wird doch aber auch kaum von jemandem behauptet.

Die Lieferengpässe, die lange Schließung vom Containerhafen in Shanghai, der lockdown in vielen chinesischen Industriestädten und die sich als falsch herausgestellte Wirtschaftspolitik des just-in-time tragen einen Großteil dazu bei.

Deshalb muss sich die europäische Wirtschaft diversifizieren und eine andere Lagerhaltung (z.B. beim Gas) organisieren. Der schnelle Profit muss einer höheren Resilienz weichen, das dauert aber ein paar Jahre...

@ Möbius

Dagegen sind zB E-Autos aus China in den letzten zwei Jahren preiswerter geworden .. :-) 

 

Kennen Sie jemanden, der ein E-Auto aus China fährt? :-)

@18:07 Uhr von vriegel

... 2,9 % im Mai ! 
 

In der Schweiz wird auch unterschieden nach importierter Inflation zB aus Deutschland: 7,4% und Binneninflation: 1,4%

 

 

Na das nenne ich aber mal clever. 
 

macht man bei uns übrigens auch. Kerninflationsrate nennt man das hier. 
 

Die liegt bei uns bei ca. 3,8%, im Vergleich zu den ca. 8% Gesamtinflation. 
 

3,8 zu 1,4. Das resultiert aus der unterschiedlichen Zentralbankpolitik, ist also vergleichbar. 
 

Wieso Sie aber für die Schweiz ausgerechnet Deutschland nutzen?!? 
 

Die importierte Inflation der Schweiz kommt auch über Energie usw. 
 

Und die kommt. M. W. n. eher nicht aus Deutschland. 
 

wir müssen ja selber massiv importieren. 
 

Diese Halbwahrheiten haben bei Ihnen irgendwie System. 
 

Aber ich komme einfach nicht darauf warum… 

 

:-)

 

Selber :-) 

 

Die Kerninflationsrate ist etwas ganz anderes: hier sind stark volatile Preise, wie die für Energie Lebensmittel, ausgenommen. 
 

Der Wert ist 1,7% für die Schweiz. Deutschland hat 3,8%. 
 

„importierte Inflation“ hat DESTATIS nicht :-(

@17:31 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

und die ezb schläft weiter, trotz ihres kaffeekränzchen gestern. aber madame will ihren chef macron nicht absaufen lassen

 

Madame muss noch die zweite Runde der Parlamentswahl von ihrem Chef abwarten. 

 

Danach wird sie auch erhöhen müssen. Und dann saufen sie alle ab, die Euro-Pleitestaaten.

@ V8forever

Ich bekomme auf dem Sparbuch bei meiner Schweizer Bank z. Zt. 0,2% Zins. 

Aber man hat den Vorteil einer starken Währung, da wir grenznah wohnen rechnet es sich. 

Meine Frau hat  wegen Rentenzahlungen ihr Girokonto in Deutschland, das wurde mit Negativzinsen belastet. 

 

Leider kenne ich die Zinstabelle Ihrer Bank nicht, aber bei meiner Bank fallen 0,25% Negativzins erst ab einer Einlage von 100.000 € auf dem Girokonto an.

@18:08 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Übrigens macht die Schweiz mit bei den Sanktionen. Und man ist auch abhängig von Energieimporten. Man hat aber keine expansive Geldpolitik betrieben.

 

Oh doch. Und wie. So niedrig wie in der Schweiz war der Basiszins im Euroraum zu keiner Zeit.

 

Ist das jetzt ihr Ernst .. ? 
 

Also: der Leitzins ist zuerst mal pillepalle. Entscheidend ist das die EZB haufenweise Staatsanleihen mit fast „Ramschstatus“ aufgekauft hat. 
 

 

Das ist in etwa so als wenn Sie ihr ganzes Geld zum Kurs 1:1 gegen Rubel getauscht hätten. Danach hätten Sie von keiner Bank mehr Kredit bekommen (außer wenn Sie vorher SEHR viele Euros gehabt haben - so wie die EZB ...) 

Nur die EZB macht NICHTS

Sie müsste schon lange handeln, hat aber erst mal den Ankauf von Schrottpapieren gestoppt - wenigstens das. Aber wie jetzt Zinsen erhöhen wenn die fraglichen Kandidaten ihre Hausaufgaben immer noch nicht gemacht haben? Klar werden die Südländer ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Es lohnt ein Blick in die Türkei, um den Abwärtstrend erkennen zu können. Wird wohl so inder EU auch kommen!

@18:11 Uhr von V8forever

Neuer Versuch:

Ich bekomme auf dem Sparbuch bei meiner Schweizer Bank z. Zt. 0,2% Zins. 

Aber man hat den Vorteil einer starken Währung, da wir grenznah wohnen rechnet es sich. 

Meine Frau hat  wegen Rentenzahlungen ihr Girokonto in Deutschland, das wurde mit Negativzinsen belastet. 

Nun hofft man das die EZB endlich in die Pötte kommt und den Zinsen anhebt.

 

Der Klassiker ist ja: arbeiten in der Schweiz zu Schweizer Gehalt (20-50% höher als in D) und leben in Deutschland (Mieten und Lebenshaltungskosten geringer). 
 

Mit dem Schweizer Sparbuch haben Sie aber Glück (oder sehr viel drauf ...). Bei der Sparkasse in Deutschland bekommen Sie derzeit 0,001 % ...:-) 

@17:25 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Wir dürfen uns auf höhere Zinsen einstellen. Gutverdiener und Vermögende werden kräftig durchatmen und sich zurücklehnen. Money for nothing, ... That ain’t working. Weiß nicht, wer das Lied noch kennt.

Ja schönes Lied. Die Erhöhung des Leitzinses bedeutet aber nicht, dass es zeitgleich Zinsen für das Bankguthaben gibt. Vorerst gibt es jedenfalls weiterhin keine!

Außerdem: So lange die Inflation höher ist als die Zinsen, schmilzt das Vermögen weiterhin, zumindest wenn man es nicht sehr clever angelegt hat. 

@18:23 Uhr von Oberlehrer

...das Man sieht: an der hohen  Inflation in Deutschland ist nicht in erster Linie der Ukrainekrieg schuld!

 

Auch wenn die Argumentation hinkt (schweizer und deutsche Wirtschaftsstruktur ist völlig anders), ist Ihre Schlussfolgerung, dass die Inflation in Deutschland nicht nur dem Ukrainekrieg geschuldet ist, richtig.

Das wird doch aber auch kaum von jemandem behauptet.

Die Lieferengpässe, die lange Schließung vom Containerhafen in Shanghai, der lockdown in vielen chinesischen Industriestädten und die sich als falsch herausgestellte Wirtschaftspolitik des just-in-time tragen einen Großteil dazu bei.

...

 

Offenbar hören Sie den Deutschen Politikern nicht zu!

 

Der immer wieder und täglich angeführte Grund für die Preissteigerungen sei in erster Linie der „Krieg in der Ukraine“. In zweiter Linie werden dann auch andere Faktoren genannt. 
 

Und: was bitte hat die Wirtschaftsstruktur mit dem Konsumentenverhalten zu tun, Herr Oberlehrer ? 

@18:23 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Dagegen sind zB E-Autos aus China in den letzten zwei Jahren preiswerter geworden .. :-) 

 

Kennen Sie jemanden, der ein E-Auto aus China fährt? :-)

NOCH nicht! Das wird sich aber sicher bald ändern wenn die Deutschen spitz kriegen das die Autos aus dem Reich der Mitte dasselbe können wie ein VW .. aber nur die Hälfte kosten ... und dann zieht die EU die Zollgitter hoch ! 

@18:23 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Dagegen sind zB E-Autos aus China in den letzten zwei Jahren preiswerter geworden .. :-) 

 

Kennen Sie jemanden, der ein E-Auto aus China fährt? :-)

 

Warten Sie ab. Man hat den Chinesen ja jetzt erstmal den russischen Markt geschenkt (1,4 Millionen Zulassungen pro Jahr), wenn der gesättigt ist, dann kommt die EU dran ... die Rohstoffe und Batterien kommen eh aus China.. 

 

Was glauben Sie wieso sich von BMW, VW und Co in China nur die Verbrenner gut verkaufen und die in D stark beworbenen E-Autos wie Blei in den Regalen liegen ? 

@ Messi

Danach wird sie auch erhöhen müssen. Und dann saufen sie alle ab, die Euro-Pleitestaaten.

 

Putin freut sich. Danke.

@ Gassi

Nur die EZB macht NICHTS Sie müsste schon lange handeln, ...

 

Wir Hobby-EZBanker.

 

... hat aber erst mal den Ankauf von Schrottpapieren gestoppt

 

Es wurde kein einziges Schrottpapier gekauft und es gab keinen einzigen Zahlungsausfall.

Nichts desto trotz

Bin ich noch immer bei meinem Sparbuch und werde es auch weiterhin so machen.

Irgendwo muss das Geld ja zwischengeparkt werden und bei erforderlichen Investitionen ist es immer schnell verfügbar.

Ich schaue mir meine Kontoauszüge an, Einnahmen und Ausgaben und ob die Ausgaben nachvollziehbar sind und als erstes natürlich die Summe unten rechts.

Ist dann alles im Plus, dann ist gut.

 in bis jetzt immer ganz gut gefahren mit dieser Methode.

@ heinzi123

 

Die USA haben jetzt den Leitzins um 0,75 % erhöht. Bis zum Ende des Jahres will man bei 3 bis 3,4 % sein. Das  ist dann wieder ein vernünftiger Zins.

 

Deutlich höher sind die Zinsen z.B. in Russland, in der Türkei oder in Argentinien.

@17:46 Uhr von Möbius

... 2,9 % im Mai ! 
 

In der Schweiz wird auch unterschieden nach importierter Inflation zB aus Deutschland: 7,4% und Binneninflation: 1,4%

Die Inflationsrate betrug im Mai 2022 in Deutschland 7,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. 

 

In der Schweiz 2,9 Prozent. Ist doch ein relativ großer Unterschied. Meinen Sie nicht auch?

Schweiz und Großbritannien

Gute und Abständige Länder ohne EU und Euro fesseln.

Die können eigenverantwortlich und selbstbestimmt für Ihre Bürger die richtigen, zeitnahen Entscheidungen treffen.

@ 18:21 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

"Da die EZB an den Lieferketten wenig Schuld hat und auch den Krieg nicht begonnen hat, sind es im Wesentlichen andere, die da heizen. Die EZB braucht nicht in Hektik zu verfallen."

Es ist falsch den Krieg als wesentlicher Inflationstreiber zu sehen. Der steile Anstieg hat sich schon vor dem Krieg abgezeichnet und liegt im Wesentlichen an einer verfehlten Geldpolitik.

@ Möbius

Warten Sie ab.

 

Nein, ich warte nicht ab. Kennen Sie jemanden mit nem China-Auto oder nicht? Klare Frage. Klare Antwort?

Mich interessiert nicht, was der russische Markt tolles gemacht hat. Das ist doch reine Ablenkung.

@ foːɐ̯... - es herrscht hektische Gelassenheit

"Die EZB braucht nicht in Hektik zu verfallen."

Ist sie aber, deshalb gab

 

War aber eine sehr gelassene Form von Hektik.

 

Es könnte schon sein, dass einige in der EZB derzeit nicht gut schlafen.

 

Nicht unser Problem und reine Spekulation. Sachlich nicht interessant.

@19:20 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer: Es hätte etliche geben müsse

Nur die EZB macht NICHTS Sie müsste schon lange handeln, ...

 

Wir Hobby-EZBanker.

 

... hat aber erst mal den Ankauf von Schrottpapieren gestoppt

 

Es wurde kein einziges Schrottpapier gekauft und es gab keinen einzigen Zahlungsausfall.

Es hätte aber etliche Zahlungsausfälle geben müssen, wenn man kein Geld in diese Zombie-Banken gepumpt hätte. Jetzt passiert das eben 12 Jahre später - aber es ist unvermeidbar.  Das wird natürlich alle Betroffenen durch die anderweitige Krise noch schlimmer treffen.

@19:26 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt: Nun ist es aber zu spät

"Die EZB braucht nicht in Hektik zu verfallen."

Ist sie aber, deshalb gab es gestern eine Sondersitzung des EZB-Rates, nach dem die Staatsanleihen einiger Südländer die zwei Tage davor stark anstiegen, zB die 10-jährige Italiens auf über 4% (6 Mal höher als vor einem Jahr), und der Spread zu den deutschen zunahm. Eine Sondersitzung hatte es zuletzt vor mehr als 2 1/4 Jahren gegeben, wegen Corona. Die EZB hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, den Ankauf von Anleihen einzustellen und mit Zinserhöhungen zu beginnen. Das wird sie nicht so einfach können, wenn die Anleiherenditen von Euroländern sich wieder auf den Weg machen, Richtung der Kurse von vor 10/12 Jahren. Das war die Zeit der Eurokrise. Und man weiß, was die EZB damals gemacht hat oder machen musste. Es könnte schon sein, dass einige in der EZB derzeit nicht gut schlafen.

Nun wird das aber mit sehr viel Geld wieder glattgezogen werden müssen.  2023 wachen wir auf und merken in der Banking-App dass Geld über Nacht fehlt.

@ Möbius

Was glauben Sie wieso sich von BMW, VW und ...

 

Ich glaube gar nichts. Ich mag es nur einfach nicht, wenn jemand einen Diktator aufs Schild hebt und einen Keil in die EU zu treiben sucht.

@19:26 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

"Die EZB braucht nicht in Hektik zu verfallen."

Ist sie aber, deshalb gab es gestern eine Sondersitzung des EZB-Rates, nach dem die Staatsanleihen einiger Südländer die zwei Tage davor stark anstiegen, zB die 10-jährige Italiens auf über 4% (6 Mal höher als vor einem Jahr), und der Spread zu den deutschen zunahm. Eine Sondersitzung hatte es zuletzt vor mehr als 2 1/4 Jahren gegeben, wegen Corona. Die EZB hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, den Ankauf von Anleihen einzustellen und mit Zinserhöhungen zu beginnen. ... Es könnte schon sein, dass einige in der EZB derzeit nicht gut schlafen.

Na, ja der Anstieg des Verhältnisses der 10Y Bond-Spreads (Italien-Deutschland) hält sich aber noch im Rahmen. 
 

Das Problem ist das die EZB geldpolitisch eigentlich handlungsfähig ist wie ein Schiff dessen Ruderanlage zerstört ist ... da kann man nur noch im Kreis fahren oder sich treiben lassen. Und genau das passiert auch gerade. 

@ werner1955

Schweiz und Großbritannien

Gute und Abständige Länder ohne EU und Euro fesseln.

 

Ja, die Abstände könnten nicht größer sein. Die Briten sind richtig in der Krise und müssen ganz nett was an Zinsen bieten um noch halbwegs im Geschäft zu bleiben.

Und die Schweizer sind immer noch bei einem negativen Basiszins. Zu denen kommt das Geld trotzdem.

@ Giselbert

 

Es ist falsch den Krieg als wesentlicher Inflationstreiber zu sehen.

 

Ich sehe ihn ja auch nur als einen wesentlichen Inflationstreiber. Vermutlich mehr Einfluss haben die Probleme auf dem Weltmarkt, die man unter Störungen der Lieferketten zusammenfasst.

 

Der steile Anstieg hat sich schon vor dem Krieg abgezeichnet und liegt im Wesentlichen an einer verfehlten Geldpolitik.

 

Die Geldpolitik ist aber die gleiche, wie seit 20 Jahren. Und jetzt?

@19:34 Uhr von Diskutierer

... 2,9 % im Mai ! 
 

In der Schweiz wird auch unterschieden nach importierter Inflation zB aus Deutschland: 7,4% und Binneninflation: 1,4%

Die Inflationsrate betrug im Mai 2022 in Deutschland 7,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. 

 

In der Schweiz 2,9 Prozent. Ist doch ein relativ großer Unterschied. Meinen Sie nicht auch?

 

Eben ! Gibt Ihnen das nicht auch zu denken? 

@19:39 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Warten Sie ab.

 

Nein, ich warte nicht ab. Kennen Sie jemanden mit nem China-Auto oder nicht? Klare Frage. Klare Antwort?

Mich interessiert nicht, was der russische Markt tolles gemacht hat. Das ist doch reine Ablenkung.

 

..ich kann Ihnen die Adresse des Importeurs geben (Moment ... ich muss noch kurz mit den Chinesen über meine Provision sprechen..) :-) 

@ WirSindLegion

Es hätte aber etliche Zahlungsausfälle geben müssen, wenn man kein Geld in diese Zombie-Banken gepumpt hätte.

 

Hätte, hätte, ...

Also auf Deutsch: Es gab keine Schrottpapiere, aber es hätte Schrottpapiere geben müssen, wenn es welche gegeben hätte.

@19:47 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Was glauben Sie wieso sich von BMW, VW und ...

 

Ich glaube gar nichts. Ich mag es nur einfach nicht, wenn jemand einen Diktator aufs Schild hebt und einen Keil in die EU zu treiben sucht.

 

Dies ist ein freies Land - heißt es zumindest immer. Sie können glauben oder nicht glauben was Sie wollen. Aber wenn Sie WISSEN wollen was Sache ist müssen Sie sich selber kundig machen... ich bin nur ein Orakel :-) 

@ WirSindLegion

Nun wird das aber mit sehr viel Geld wieder glattgezogen werden müssen.  2023 wachen wir auf und merken in der Banking-App dass Geld über Nacht fehlt.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind, ...

@ 20:01 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

"Die Geldpolitik ist aber die gleiche, wie seit 20 Jahren. Und jetzt?"

Das ist kein Widerspruch, 20 Jahre falsche Geldpolitik kumulieren zwangsläufig zu desaströsen Auswirkungen. Vor allem weil mittlerweile fast alle Maßnahmen zur Kaschierung dieser ausgeschöpft wurden.

18:01 Uhr von Möbius --- Automobilmarkt in den USA

 

Die USA hatten zB schon Ende letzten Jahres 7,0% (!)  Inflation - mit den stärksten Preisanstiegen im Automobilsektor für Neu- und Gebrauchtwagen (bis plus 30% !).

 

Was seine eindeutige Ursache in der Microchip-Krise und nicht in einem intrinsischen inflationären Impuls hatte. Konkretes Beispiel:

 

Subaru of America musste im Mai mit rund 42.500 abgesetzten Fahrzeugen einen Rückgang von knapp 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. [...]  Grund seien die anhaltenden Engpässe bei Mikrochips sowie Lieferkettenprobleme rund um den Globus. Am japanischen Standort Gunma hat der Autohersteller aus diesem Grund seine gestrige und heutige Produktion im Hauptwerk, dem Yajima-Werk sowie dem Motoren- und Getriebewerk Oizumi ausgesetzt. (Automobil-Produktion vom 10.06.)

 

Wenn die Fakten es nicht hergeben, konstruieren Sie sich die Welt immer gerne so, wie Sie sie sich wünschen, dass sie sein möge. Nicht wie sie ist.;-) Don't worry, sind wir mittlerweile gewöhnt.

 

 

@19:15 Uhr von Möbius

Man hat den Chinesen ja jetzt erstmal den russischen Markt geschenkt (1,4 Millionen Zulassungen pro Jahr), wenn der gesättigt ist, dann kommt die EU dran ... die Rohstoffe und Batterien kommen eh aus China.. 

 

Nicht ganz richtig.

Der Hochwertige Nickel der für die Batterie benötigt wird kommt aus Russland.

 

@19:51 Uhr von Möbius

"Die EZB braucht nicht in Hektik zu verfallen."

Ist sie aber, deshalb gab es gestern eine Sondersitzung des EZB-Rates, nach dem die Staatsanleihen einiger Südländer die zwei Tage davor stark anstiegen, zB die 10-jährige Italiens auf über 4% (6 Mal höher als vor einem Jahr), und der Spread zu den deutschen zunahm. Eine Sondersitzung hatte es zuletzt vor mehr als 2 1/4 Jahren gegeben, wegen Corona. Die EZB hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, den Ankauf von Anleihen einzustellen und mit Zinserhöhungen zu beginnen. ... Es könnte schon sein, dass einige in der EZB derzeit nicht gut schlafen.

Na, ja der Anstieg des Verhältnisses der 10Y Bond-Spreads (Italien-Deutschland) hält sich aber noch im Rahmen. 
 

Das Problem ist das die EZB geldpolitisch eigentlich handlungsfähig ist wie ein Schiff dessen Ruderanlage zerstört ist ... da kann man nur noch im Kreis fahren oder sich treiben lassen. Und genau das passiert auch gerade. 

Exakt so ist es...und aktuell haben wir ja gerade mal Beaufort 4 !

 

@ Möbius

... ich bin nur ein Orakel :-) 

 

Wir wissen sogar, wessen Orakel.

Zinserhöhungen in der EU

Alle Länder haben bereits erhöht. Frau La Garde denkt noch nach , allerdings in kleinsten Schritten !  In der Sache Geld in Mengen zu drucken und den Zins auf Null zu stellen war sie besonders schnell ! Wußte sie denn nicht , dass durch die  u n e n d l i c h e Geldmenge welche sie drucken ließ , die Inflation angekurbelt wird? Wenn man dann die  Zinsen noch auf Null stellt gießt man lediglich Oel ins Feuer ! Warum hat man die Dame dort an die Spitze gesetzt ? Man wußte doch das sie keine Erfolge vorzeigen konnte ..... außer ein paar Klagen !

@20:05 Uhr von Möbiu

... 2,9 % im Mai ! 
 

In der Schweiz wird auch unterschieden nach importierter Inflation zB aus Deutschland: 7,4% und Binneninflation: 1,4%

Die Inflationsrate betrug im Mai 2022 in Deutschland 7,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. 

 

In der Schweiz 2,9 Prozent. Ist doch ein relativ großer Unterschied. Meinen Sie nicht auch?

 

Eben ! Gibt Ihnen das nicht auch zu denken? 

Ja, gibt mir zu denken. Haben Sie eine Erklärung dafür?

@17:25 Uhr von Wir Sofa-Revoluzzer

Wir dürfen uns auf höhere Zinsen einstellen. Gutverdiener und Vermögende werden kräftig durchatmen und sich zurücklehnen. Money for nothing, ... That ain’t working. Weiß nicht, wer das Lied noch kennt.

Gutverdienende haben gespart und bekommen dann mal wieder Zinsen ....was ist schlimm daran ?  Nur wer keinen Erfolg im Job produzieren konnte schreibt solche seltsamen Dinge und gönnt den Leuten nicht die paar Euros Zinsen.

@17:33 Uhr von KalliBayern

Das steht in jedem Lehrbuch über Finanzen. Die einzige, die dieses Buch nicht gelesen hat, scheint Frau Lagarde zu sein die aus meiner Sicht zu unrecht diese Position hat. Ich als Baufinanzierungsvermittler muß eine lupenreine Weste haben. Die ist rechtskräftig verurteilt, wird aber nicht vollstreckt weil sie eine Persönlichkeit ist. Schrei. So was bestimmt die Zinspolitik. 

Was für mich noch spannender wird ist, wie die Südländer die Schulden bezahlen wollen. Dann wird die Bürgschaft der geliebten Deutschen über 1,8 Biillonen Euro gezogen. 

Das war´s dann.

Es ist wie Sie es schrieben , denn die Dame hat nicht gewußt was sie tut mit Geld drucken auf Teufel komm rauß und dem 0-Zins. Traurig das solche Leute diese Positionen haben ..... aber nur durch das Zuschustern Anderer. Und die Gerichte sind aus vielen anderen Finanzdingen mit ihr beschäftigt. Einfach toll was in der Poilitik passiert.

 

@18:01 Uhr von Möbius

Dagegen sind zB E-Autos aus China in den letzten zwei Jahren preiswerter geworden .. :-) 

was ja erstmal bedeutet, dass sie die dinger für höhere preise nicht in der gewünschten anzahl loskriegen.

@20:21 Uhr von tagesschlau2012

Man hat den Chinesen ja jetzt erstmal den russischen Markt geschenkt (1,4 Millionen Zulassungen pro Jahr), wenn der gesättigt ist, dann kommt die EU dran ... die Rohstoffe und Batterien kommen eh aus China.. 

 

Nicht ganz richtig.

Der Hochwertige Nickel der für die Batterie benötigt wird kommt aus Russland.

 

Stimmt genau! Und das Aluminium für die Kathode zum Teil auch ...und der Kobold äh Kobalt ..  

@ tagesschlau2012

Nicht ganz richtig. Der Hochwertige Nickel der für die Batterie benötigt wird kommt aus Russland.

 

Der Nickel? Der Nickel kommt aus USA und kostet 5 ¢.

Geparkt

Zitat von Wir Sofa-Revoluzzer (18:17 Uhr) : "Was soll das lukrativ geparkte Geld denn tun, ..."

Geld tut gar nichts. Menschen tun etwas und gelegentlich verwenden sie Geld, um damit etwas zu tun. Ihre Andeutung implizierte, der Gewinn aus Kapitalüberlassung sei leistungslos und das ist falsch.

@20:39 Uhr von Mathias Beyer

Dagegen sind zB E-Autos aus China in den letzten zwei Jahren preiswerter geworden .. :-) 

was ja erstmal bedeutet, dass sie die dinger für höhere preise nicht in der gewünschten anzahl loskriegen.

 

Sehr schlau überlegt! Aber nein, man wollte schlichtweg den Absatz ankurbeln ... 

@ Peter Kock

Gutverdienende haben gespart und bekommen dann mal wieder Zinsen ....was ist schlimm daran ?  Nur wer keinen Erfolg im Job produzieren konnte schreibt solche seltsamen Dinge und gönnt den Leuten nicht die paar Euros Zinsen.

 

Erwischt, ich bin ein kleines Licht mit mittlerem Einkommen. Ok, Spaß beiseite. Mir ging es um etwas anderes. Es ist einfach Quatsch, sehnlichst höhere Zinsen zu fordern, von denen dann doch nur einige gut Betuchte profitieren.

Ich gönne jedem Menschen sein sauer verdientes Geld, sofern er eine ehrliche Steuererklärung abgibt.

@18:45 Uhr von Möbius

 

Also: der Leitzins ist zuerst mal pillepalle. Entscheidend ist das die EZB haufenweise Staatsanleihen mit fast „Ramschstatus“ aufgekauft hat. 
 

ich hab es schon mal beim thema immobilienkredite geschrieben und kann es jetzt bei vwl nur wiederholen: wenn ihre kommentare beim thema ukrainekrieg genau so wenig werthaltig sind wie jetzt bei diesem thema, weiß man ja, was man davon zu halten hat. natürlich ist der leitzins alles andere als pillepalle und hat eine expansive wirkung wenn er gesenkt wird. das ist ebenso geldmengenerhöhend wie der - da gebe ich ihnen recht - ankauf von staatsanleihen. 

Inflationsursache

Zitat von Möbius (18:01 Uhr) : "an der hohen Inflation in Deutschland ist nicht in erster Linie der Ukrainekrieg schuld"

Das kann man so sehen. Schuld ist nämlich nicht der Krieg, sondern das russische Regime, das ihn ohne Rechtfertigung vom Zaun gebrochen haben.

Wesentlicher Preistreiber sind die erheblich gestiegenen Energiekosten, welche wiederum ganz überwiegend auf den verbrecherischen Angriffskrieg Z-Russlands zurückzuführen sind.

Der Anstieg der Energiekosten in den Monaten März bis Mai 2022 betrug gut als das Vierfache des Anstiegs der Lebensmittelpreise und mehr als das Zwanzigfache der Mieten. 

Quelle : Statistisches Bundesamt

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_221_6…

Sparen Sie sich also Ihre grotesken Versuche, Russland aus der Verantwortung zu nehmen.

Inflationstreiber wirken global

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Nicht nur in der Schweiz und UK sondern in der gesamten EU bleiben die Inflationstreiber die Energiepreise und die Störungen der Lieferketten. Der Stau im Hafen von Shanghai, vor Hamburg, Rotterdam umfasst Hunderttausende Container, die Frachtraten im Schiffsverkehr sind um das 4 - 10 fache gestiegen.

+

Gemäß Messungen von Eurostat und dem Institut der deutschen Wirtschaft

wurde die Inflationsrate in der Eurozone von 7,4 % im März 2022 durch die folgenden Preissteigerungsraten getrieben:

+

Energiedienstleistungen                 29,2 %

Energierohstoffe                                29,1 %

Lebensmittel                                       13,0  %

Dienstleistungen (ohne Energie) 16,5 %

Waren (ohne Energie):                    12,2 %

 

Also gehen die Verbraucherpreissteigerungen zu fast 60 % auf Energiebezogenen Preisfaktoren zurück.

+

Die Geldpolitik hat darauf wenig direkten Einfluss. Sie kann erstmal nur nur sekundäre Effekte erzielen.

@ foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Wo sind Ihre fakten- und sachorientierten Beiträge mit ein, zwei oder drei Argumenten in der Sache?

 

Wenn Sie schreiben:

Es könnte schon sein, dass einige in der EZB derzeit nicht gut schlafen.

 

Können Sie ja nicht unbedingt auf differenzierte Argumente spekulieren. Oder?

@21:00 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Möbius (18:01 Uhr) : "an der hohen Inflation in Deutschland ist nicht in erster Linie der Ukrainekrieg schuld"

Das kann man so sehen. Schuld ist nämlich nicht der Krieg, sondern das russische Regime, das ihn ohne Rechtfertigung vom Zaun gebrochen haben.

Wesentlicher Preistreiber sind die erheblich gestiegenen Energiekosten, welche wiederum ganz überwiegend auf den verbrecherischen Angriffskrieg Z-Russlands zurückzuführen sind.

Der Anstieg der Energiekosten in den Monaten März bis Mai 2022 betrug gut als das Vierfache des Anstiegs der Lebensmittelpreise und mehr als das Zwanzigfache der Mieten. 

Quelle : Statistisches Bundesamt

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_221_6

Sparen Sie sich also Ihre grotesken Versuche, Russland aus der Verantwortung zu nehmen.

 

Frage: warum steigen die Energiekosten ? An den Russen kann es nämlich nicht liegen, denn die liefern brav zum lange vorher vereinbarten Preis .. 

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