Kommentare - Corona-Impfzentren: Hausärzte für Schließung im Sommer

16. Juni 2022 - 09:29 Uhr

Der Deutsche Hausärzteverbund fordert aufgrund der niedrigen Auslastung die vorübergehende Schließung der Corona-Impfzentren. Laut RKI stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 480,0. Vor einer Woche lag sie noch bei 276,9.

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Ärztemangel: Nicht jeder Patient findet einen Hausarzt ...

Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen). 

Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

Da die Inzidenzen wieder steigen, könnte dies für einige oder viele zu einem Problem werden, wenn sich diese dann doch bereits im Sommer impfen lassen wollen.

 

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

Es wird wieder herzhaft gefeiert...

 

...so wie in einem kleinen Ortsteil meines Heimatortes hier im Oberbergischen vor fast 2 Wochen.

Nach der ausgiebig gefeierten Eröffnung des Dorfgemeinschaftshauses ist die Zahl der positiv Getesteten sprunghaft angestiegen.

Ernsthaft erkrankt ist bislang aber noch niemand. Man wird sehen...

 

Haupsach, et hät Schpass jemach. 

 

@09:42 Uhr von Margitt.

 

...Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

Da die Inzidenzen wieder steigen, könnte dies für einige oder viele zu einem Problem werden, wenn sich diese dann doch bereits im Sommer impfen lassen wollen.

 

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

 

 

Dieses Problem ist nicht auf BW beschränkt.

Der Hausärzteverband kann sich die Nachfolger für die ausscheidenden Ärzte nicht aus den Rippen schneiden. 

Auch finanzielle oder andere Anreize ziehen nicht, wenn kein Nachfolger in Sicht ist.

 

@09:42 Uhr von Margitt.

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

 

können !

 

mein Arzt (eigentlich seine Frau) würden gerne altersbedingt die Praxis schließen

nur es findet sich kein Nachfolger

im Gegenteil in der Nachbarschaft schloss eine Praxis,

da mussten sie 1/4 deren Patienten übernehmen

Wenn es tatsächlich…

Wenn es tatsächlich finanziell günstiger ist, die darbenden Hausärzte mit einer Zuverdienstmöglichkeit auszustatten, als die Impfzentren vorzuhalten, dann ist die Forderung der Hausärzte ok. 
Schlimm wäre das aber, wenn es im Bedarfsfall wieder Wochen dauert, bis die Impfzentren dann endlich funktionieren. 
 

@09:42 Uhr von Margitt. Guter Tipp!

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

Sehr guter Tipp - und woran liegt es, dass es immer weniger Hausärzte gibt? Vielleicht will kein Mensch mehr rund um die Uhr für immer weniger Kaufkraft arbeiten? Das ist Angebot und Nachfrage

- das Angebot ist viel zu schlecht trotz der Nachfrage. Hier wird seit Jahren über die “reichen und faulen“ (2 „freie“ Nachmittage) Ärzte geschimpft - wenn das Alles so toll wäre, warum macht es dann wohl keiner mehr?

Ich bin übrigens nicht betroffen, hab aber Augen im Kopf und glaube nicht gleich Alles was hier in Netz so erzählt wird…

mal ne Frage

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

Wenn in Sommer Impfzentren…

Wenn in Sommer Impfzentren schließen, wird das Geschrei im Herbst aber groß sein.

Impfzentren über den Sommer zu reduzieren ist vernünftig

Ich laufe beinahe täglich an einem vorbei, da ist ständig gähnende Leere. Hausärzte leisten den größten Teil des Impfbedarfs vorbildlich.

Wenn man dann noch zwei Tage/Woche eine Möglichkeit zum impfen für alle, ohne Hausarzt beim ach so überforderten Gesundheitsamt einrichtet, dann kann man viele Millionen sparen, die wir an vielen Ecken sehr dringend brauchen und wohl bald noch dringender brauchen werden.

Eine Lobbyorganisation!

 Der Hausärteverband hat während der gesamten Pandemie die Schließung der Impfzentrum verlangt. Als dann das Impfen mehr und mehr von Hausärzten übernommen wurde forderte der Verband zunächst mehr Geld und weniger Bürokratie. Als der Andrang in den Praxen zunahm wurde über zu hohe Belastung geklagt. Daraufhin machten viele Impfzentren wieder auf. Inzwischen stehen in der Tat wieder viele leer, aber das kann sich zum Herbst sehr schnell wieder ändern. 

Ich bin vier mal geimpft, drei mal im Impfzentrum und einmal beim Hausarzt. Auf letzteren Termin habe ich 4 Wochen gewartet, in den Impfzentren ging es innerhalb einer halben Stunde ohne Voranmeldung. 

Der Hausärzteverband ist eine Lobbyorganisation, die mich seit geraumer Zeit nur noch nervt. 

 

@09:42 Uhr von Margitt.

Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen). 

Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

 

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Faktisch leerstehende Impfzentren sind weder den dort Beschäftigten noch den Kassen auf Dauer zuzumuten. Bei uns steht den Impfwilligen daher an zwei, jeweils verschiedenen Wochentagen ein Impfbus zur Verfügung. Für die Versorgung ländlicher Kleingemeinden halte ich das für eine vernünftige Lösung die mit dem ländlichen Ärztemangel auch nicht in Verbindung zu  bringen ist.

Vielleicht sollte man den Numerus Clausus dahin gehend prüfen, Studierwillige ohne normalen Anspruch, aber dem Willen auf dem Land zu praktizieren, vertraglich definiert studieren zu lassen ... ?

@09:42 Uhr von Margitt.

Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen). 

Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

Da die Inzidenzen wieder steigen, könnte dies für einige oder viele zu einem Problem werden, wenn sich diese dann doch bereits im Sommer impfen lassen wollen.

 

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

Dem muss ich mich anschließen. Ich kenne viele, die sich impfen lassen wollen, aber nicht jede Arztpraxis im ländlichen Bereich bietet Impfungen an, bei Apotheken gibt es Wartelisten bis zu 12 Wochen.

Beim Hausarzt hätte ich ewig warten müssen!

Beim Hausarzt zur Impfung angemeldet,hätte ich über zwei Monate warten müssen um die Impfung zu bekommen!

Habe mich deshalb nach ein paar Tagen im Impfcenter angemeldet und hatte zwei Wochen später gleich den Termin zur Impfung!

Vier Impfungen, davon drei im Impfcenter und die Letzte beim Hausarzt!

Der Präsident des Deutschen Hausärzteverbands:

"Die Impfzentren stehen deutschlandweit leer. Weswegen sie jetzt den gesamten Sommer weiterbetrieben werden sollen, erschließt sich überhaupt nicht." Denn das koste viel Geld, welches woanders dringend gebraucht werde“

Nicht Geld, Kapazitäten.

Wenn die nicht „ausgelastet“ werden können (was sie derzeit offensichtlich nicht sind), und obendrein genügend in wirtschaftlicher Hinsicht sinnvollere „Ausweichmöglichkeiten“ zum Impfenlassen für Impfwillige zur Verfügung stehen (hoffentlich allen), ist es auf jeden Fall wirtschaftlicher (sinnvoller), die dafür vorgehaltene Infrastruktur zumindest solange stillzulegen, bis die wieder gebraucht wird und die daran gebundenen personellen und materiellen Ressourcen bis dahin dort einzusetzen, wo ihr Einsatz im Sinne des allgemeinen Nutzens sinnvoller (= nützlicher) ist. 

Ein Impfzentrum ist schließlich keine Anlage wie zum Beispiel ein Hochofen, der nicht ohne Weiteres mal eben heruntergefahren werden kann.

Deshalb müssen nicht die Impfzentren schließen

Hausärzte, die impfen wollen, können das ja machen. Aber wieso wollen sie deshalb die Impfzentren schließen? Wessen Benefit wäre das? Vermutlich geht es dem Hausärzteverband darum, das "Patientengut" bzw. die Einnahmen zu sichern.

 

Zumindest mein Hausarzt war nicht in der Lage, die Impfungen für seine Patienten zeitnah, schnell und unkompliziert durchzuführen. Die Praxisorganisation war ein einziges Chaos, ich habe daraufhin den Arzt gewechselt.

 

Bei einer Facharztpraxis habe ich mich impfen lassen, dort wurde 2x/Woche abends jede/r geimpft, der dem Diensthabenden unter die Nadel kam. Das ging "Schlag auf Schlag", die Patienten standen Schlange. War ähnlich wie im Impfzentrum.

 

Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

Re : Margitt.

Sie haben vollkommen recht, nur mangelt es überhaupt an Ärzten/innen, die bereit sind auf dem Land eine Praxis zu führen. Es mangelt auch an Plätzen für Studierende, an Geld, die Studierende während des Studiums einigermaßen unterstützt, um nicht noch mehr nebenher arbeiten zu müssen, damit sie über die Runden kommen.

Wie ja auch zu sehen war und ist, die Studierenden wurden bei den Energie- Hilfen vergessen, wie auch Rentner/innen, aber der Industrie und Wirtschaft wirft man Milliarden hinterher, während die Kleinen sich selbst helfen müssen, irgend wie.

Aber es ist auch ein großer Fehler von sehr vielen Menschen, den Virus nicht mehr wirklich ernst zu nehmen, feiern bis der Arzt kommt, kaum mehr irgendwo eine Vorsicht walten lassen, und die Impfungen so schon gleich NULL sind. Nur all die Langzeit- Geschädigten dürfen dann die Suppe auslöffeln und dem allgemeinen Volk auf der Tasche liegen. Die vorherige BR war schon mies, die jetzige ist es auch, nur noch schlimmer !

 

@10:07 Uhr von Sisyphos3

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

Warum fragen Sie wenn Sie eh schon wissen, daß der "Rest" um Sie herum "keinen Bedarf" hat?

 

Re : H. Hummel

Es sollten für alle, die studieren möchten, bessere Bedingungen geschaffen werden. Nur leider sehen dies etliche in der Politik nicht ein, und es ist auch mehr als fragwürdig, warum man den Flüchtlingen, die schon eine Ausbildung oder gar Studium haben, nicht die Anerkennung gibt. 

Weil der deutsche Michel immer meint und denkt, er kann alles besser und ist schlauer als viele andere !

Leider ist da viel zu viel Eitelkeit und Überheblichkeit, die das Gehirn von Verantwortlichen vernebelt hat, so dass sie nicht mehr sehen können, dass auch in anderen Ländern sehr gut ausgebildet wird, und die Unis einen sehr guten Ruf haben. Da hinken viele deutsche hinterher ! 

 

 

Impfen

Wie Lauterbach sich äußert, so zeugt das doch für eine erheblihes Maß an Hilflosigkeit und Inkonsequenz.. Gerade er hat seine Glaubwürdigkeit bei Vielen verspielt. Immer wieder nur auf die Lösung allein durch Impfungen zu setzen,  deren  Wirksamkeit keineswegs so überzeugend darglegt wurde, wie immer wieder dargestellt wird, und dann eine Sorglosigkeit zu fördern, der es letztlich gelungen ist, eine "Sommerwelle" zu erzeugen, dass ist kaum nachvollziehbar.

Die staatlich  geförderte "Sommerwelle" macht uns zu einer Mutantenzuchtanstalt und es ist jederzeit möglich, dass eine Eigenproduktion mit  mehr schweren Fällen ausbricht. Dieser stehen wir dann mehr oder weniger hilflos gegenüber. Dies mag etwas drastich formuliert sein, aber die angedeutete Gefarhr und deren Ignorirung scheint mir doch deutlich sictbar.

Aber schon ein  Start mit der zu erwartenden hohen Inzidenz in den nächsten Winter wird eine sehr erhebliche Belastung insbesondere für die Funktion der Infrastruktur darstellen.

@09:42 Uhr von Margitt.

Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen). 

Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

Da die Inzidenzen wieder steigen, könnte dies für einige oder viele zu einem Problem werden, wenn sich diese dann doch bereits im Sommer impfen lassen wollen.

 

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

 

 

In ländlichen Gegenden sollten Anreize für Gemeinschaftspraxen und Fahrdienste geschaffen werden. Junge Ärzte könnten dort in Zusammenarbeit mit älteren Kollegen Erfahrung sammeln.

 

@10:18 Uhr von H. Hummel

Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen). 

Bei uns steht den Impfwilligen daher an zwei, jeweils verschiedenen Wochentagen ein Impfbus zur Verfügung. Für die Versorgung ländlicher Kleingemeinden halte ich das für eine vernünftige Lösung die mit dem ländlichen Ärztemangel auch nicht in Verbindung zu  bringen ist.

Vielleicht sollte man den Numerus Clausus dahin gehend prüfen, Studierwillige ohne normalen Anspruch, aber dem Willen auf dem Land zu praktizieren, vertraglich definiert studieren zu lassen ... ?

Im RemsMurrKreis kann man nicht ohne Termine in den Impfbus.

Da wird eine Online Anmeldung verlangt, die aber nicht geht wegen Funklöcher im ländlichen Netz. Und von zuhause am Internet fallen diese ständig tagelang aus wegen Umbauarbeiten für künftiges Glasfaser.

Deshalb brauchst auf dem Land ein Zentrum ohne Anmeldung.

@10:07 Uhr von Sisyphos3

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

Leider machen Sie es sich auch in diesem Zusammenhang sehr leicht. Bei komplexen Zusammenhängen, hilft Oberflächlichkeit nicht weiter.

@10:07 Uhr von Sisyphos3

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

Die Impfquote ist in Deutschland immer noch ziemlich niedrig.
76% sind zweimal geimpft und knapp 60% sind dreimal geimpft.
Daran wird sich, Dank der vielen Leedenker, auch nicht mehr viel ändern.

Ich werde mir rechtzeitig vor dem Herbst meine 4. Impfung holen und hoffe, dass der Impfstoff bis dahin nochmals angepasst wird. Falls nicht, nehme ich auch den vorhandenen.

Zwei Kollegen kamen nach Pfingstmontag nicht zur Arbeit, beide positiv getestet. Auch nach 10 Tagen sind sie immer noch nicht zurück, weil sie immer noch positiv sind.
Beide sind geimpft und die Verläufe relativ milde.
Ach ja, die beiden sind in unterschiedlichen Abteilungen und haben keinen persönlichen Kontakt.

Jetzt fordern die Hausärzte…

Jetzt fordern die Hausärzte wieder einmal die Schließung der Impfzentren, hinterher jammern sie dann wieder, dass sie am Zusammenbrechen wären, wenn die Zahlen wieder steigen. Das ist ein Hin und Her, das mit Vernunft nicht viel gemein hat.

Auf der einen Seite ist es…

Auf der einen Seite ist es natürlich verständlich, dass die Menschen die (noch) vergelichsweise niedrigen Infektionszahlen und die eher moderaten Krankheitsverläufe nutzen, um die liebgewonnen Freiheiten zurückzugewinnen. Auf der anderen Seite muss man davon ausgehen, dass im Herbst, wahrscheinlich sogar schon nach den Sommerferien die Gefahr durch Corona erneut unseren Alltag bestimmen wird. Die Politik, insbesondere die FDP hat diese Gefahr verharmlost und den Bürgern eine Normalität vorgegaukelt, die so nicht zutrifft. Ganz klar: Ich bin, auch mit Blick auf die aktuelle Situation, gegen jede Form von Hysterie. Ich würde mir aber mehr Verantwortungsgefühl durch die Politik wünschen, denn  den Laissez faire Stil bei einer wirklichen  Pandemie zurückzuführen in ein diszipliniertes am Gemeinwohl orientiertes Verhalten dürfte schwer werden.

@10:17 Uhr von Forfuture

Ich laufe beinahe täglich an einem vorbei, da ist ständig gähnende Leere. Hausärzte leisten den größten Teil des Impfbedarfs vorbildlich.

Wenn man dann noch zwei Tage/Woche eine Möglichkeit zum impfen für alle, ohne Hausarzt beim ach so überforderten Gesundheitsamt einrichtet, dann kann man viele Millionen sparen, die wir an vielen Ecken sehr dringend brauchen und wohl bald noch dringender brauchen werden.

Und was machen wir, wenn Corona ab September wieder zuschlägt?

Impfzentren sollten auf Sparbetrieb weiter laufen um rechtzeitig wieder voll funktionieren zu können..

Denn wie wir hier schon gelesen haben gibt es immer weniger Hausärzte..

 

@ Margitt

Ärztemangel: Nicht jeder Patient findet einen Hausarzt ...  Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen).

 

Bei uns herrscht kein wirklicher Ärztemangel. Deutschland hat die dritthöchste Hausarztdichte in Europa. Und unter uns, ich kenne niemanden im Bekannten- und Kollegenkreis, der keinen Hausarzt hat.

@11:15 Uhr von Cologne 59

Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen). 

Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

...

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

In ländlichen Gegenden sollten Anreize für Gemeinschaftspraxen und Fahrdienste geschaffen werden. Junge Ärzte könnten dort in Zusammenarbeit mit älteren Kollegen Erfahrung sammeln.

Richtig.

Es könnte einiges getan werden, um diese Situation deutlich zu verbessern. 

Junge Ärzte müssen nicht zur Pharmaindustrie oder ins Ausland abwandern, wenn man Anreize schafft

Re @09:57 Uhr von harry_up

 

...so wie in einem kleinen Ortsteil meines Heimatortes hier im Oberbergischen vor fast 2 Wochen.

Nach der ausgiebig gefeierten Eröffnung des Dorfgemeinschaftshauses ist die Zahl der positiv Getesteten sprunghaft angestiegen.

Ernsthaft erkrankt ist bislang aber noch niemand. Man wird sehen...

 

Haupsach, et hät Schpass jemach. 

Wie lange gibt es jetzt das 9 Euro Tickett? So wie die Zahlen steigen?

 

 

@10:47 Uhr von draufguckerin

 
Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

bereits die 5.?

@10:56 Uhr von Traumfahrer

Sie haben vollkommen recht, nur mangelt es überhaupt an Ärzten/innen, die bereit sind auf dem Land eine Praxis zu führen. Es mangelt auch an Plätzen für Studierende, an Geld, die Studierende während des Studiums einigermaßen unterstützt, um nicht noch mehr nebenher arbeiten zu müssen, damit sie über die Runden kommen.

Wie ja auch zu sehen war und ist, die Studierenden wurden bei den Energie- Hilfen vergessen, wie auch Rentner/innen,

Nicht jeder, der Medizin studiert, hat einen Vater, der ihm eine fertige Praxis kostenlos übergibt. 

Wenn jemand dann sehr viel Geld investieren muss und nicht sicher ist, ob er die Praxis sein (Berufs)Leben lang betreiben kann, wird er sich im Zweifel eher dagegen entscheiden, weil er nicht damit rechnen kann, die Praxis gut verkaufen zu können.

Denn ein Praxisverkauf an einen Berufsanfänger scheitert oft an den fehlenden finanziellen Mitteln des jungen Arztes.

Vielleicht müsste die GKV den Ärzten eingerichtete Arztpraxen zur kostenfreien Nutzung anbeiten? 

@10:02 Uhr von harry_up

 

...Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

...

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

 

 

Dieses Problem ist nicht auf BW beschränkt.

Der Hausärzteverband kann sich die Nachfolger für die ausscheidenden Ärzte nicht aus den Rippen schneiden. 

Auch finanzielle oder andere Anreize ziehen nicht, wenn kein Nachfolger in Sicht ist.

Wenn selbst im reichen BW es so ist, dann ist es z. B. im dünnbesiedelten Osten noch schlimmer. 

Man muss die Bedingungen für Ärzte sehr stark ändern z. B. eingerichtete Praxen zur kostenfreien Nutzung, Tendenz Gemeinschaftspraxen, Teilzeit für weibliche Ärzte, etc.

@10:56 Uhr von Traumfahrer

Aber es ist auch ein großer Fehler von sehr vielen Menschen, den Virus nicht mehr wirklich ernst zu nehmen, feiern bis der Arzt kommt, kaum mehr irgendwo eine Vorsicht walten lassen, und die Impfungen so schon gleich NULL sind. Nur all die Langzeit- Geschädigten dürfen dann die Suppe auslöffeln und dem allgemeinen Volk auf der Tasche liegen. Die vorherige BR war schon mies, die jetzige ist es auch, nur noch schlimmer !

Es stimmt, dass die Menschen das Virus nicht mehr ernst nehmen. 

Mich stört es immer, wenn im Supermarkt an der Kasse der Hintermann bzw. die Hinterfrau keinen Abstand hält. 

Maske tragen im Supermarkt tun auch sehr wenige.

Auch wenn das Ansteckungsrisiko im Supermarkt vielleicht nicht so hoch ist wie in einem 10qm-Raum mit 5 Personen, so ist es nicht unmöglich, sich auch im Supermarkt anzustecken.

In den Zügen und Bussen dürften derzeit durch das 9-Euro-Ticket ein enormes Gedränge sein, was Ansteckungen auch begünstigt. 

Man sollte überlegen, ob man sich das antut.

 

@11:17 Uhr von kurtimwald

 

Da wird eine Online Anmeldung verlangt, die aber nicht geht wegen Funklöcher im ländlichen Netz. Und von zuhause am Internet fallen diese ständig tagelang aus wegen Umbauarbeiten für künftiges Glasfaser.

Deshalb brauchst auf dem Land ein Zentrum ohne Anmeldung.

#

Bei uns ist keine Anmeldung erforderlich. Die Auslastung des Busses beträgt (Stand 14.6.22) 40 %. Lt. Aussage des Kreises wäre selbst der Einsatz mehrerer Busse preisgünstiger als ein Impfzentrum.

Das mag, und wird, natürlich regional anders aussehen.

 

@11:44 Uhr von Alphaworld1

Jetzt fordern die Hausärzte wieder einmal die Schließung der Impfzentren, hinterher jammern sie dann wieder, dass sie am Zusammenbrechen wären, wenn die Zahlen wieder steigen. Das ist ein Hin und Her, das mit Vernunft nicht viel gemein hat.

Ich weiss nicht ob man das fragen darf:

Aber was ist schlimm wenn die Zahlen steigen? Die Verläufe sind doch überwiegend mild. Die Behandlung schwerer Fälle mit Antikörpern erprobt und sicher.

Bei den Zahl der Verstorbenen ist ein unbekannter Anteil von "mit Corona" Verstorbenen dabei (Unfallopfer etc). Diese Zahl sagt nichts aus.

 

@12:07 Uhr von fruchtig intensiv

 
Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

bereits die 5.?

Ja, die 4. war Ende Mai, die 5. nehme ich Ende November oder im Dezember.

@fruchtig intensiv 12:07 Uhr

Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

"bereits die 5.?"

 

--

 

Naja, dann hat die Foristin sich bereits 4 mal impfen lassen. Wie ich auch. Und im Herbst sind dann wieder 6 Monate um. Macht Sinn, sich nach diesem Zeitraum eine Auffrischung zu holen. Höchstwahrscheinlich dann mit einem an Omikron angepassten Impfstoff.

Schaut man auf das DIVI…

Schaut man auf das DIVI-Register, dann fragt man sich schon was man mit dem wiederholten erwähnen der Inzidenz bezwecken möchte. Meiner meinung nach ist die Lage sehr entspannt, im Übrigen streikt gerade das Pflegepersonal der Unikliniken in NRW, was trotzdem zu keinem Notstand führt. Hier noch der Link zum Register:https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/kartenansichten

@12:16 Uhr von Margitt.

Man muss die Bedingungen für Ärzte sehr stark ändern z. B. eingerichtete Praxen zur kostenfreien Nutzung, Tendenz Gemeinschaftspraxen, Teilzeit für weibliche Ärzte, etc.

Da wird über das für und wider der Quotenfrau gestritten und hier wird Teilzeit für weibliche Ärzte gefordert. 

Warum nicht für alle Ärzte? So könnte vielleicht die ein oder andere Hausarztpraxis gerettet auf dem Land gerettet werden.

Impfzentren machen bei der derzeit verabreichen Menge von Impfdosen wirklich keinen Sinn mehr.

Aber wer weiß was der Herbst bringt. Nur wird das hiesige Impfzentrum dann eine Flüchtlingsunterkunft sein. Ein Zurück dann nicht mehr möglich. 

@11:57 Uhr von Der kleine Puti Nist

Ärztemangel: Nicht jeder Patient findet einen Hausarzt ...  Gerade auf dem Lande wie z. B. in BaWü gibt es immer weniger Hausärzte und es gibt daher immer mehr Menschen, die keinen Hausarzt mehr finden, weil die verbleibenden Ärzte einen Aufnahmestopp verhängen (müssen).

 

Bei uns herrscht kein wirklicher Ärztemangel. Deutschland hat die dritthöchste Hausarztdichte in Europa. Und unter uns, ich kenne niemanden im Bekannten- und Kollegenkreis, der keinen Hausarzt hat.

Bei uns sind viele Hausärzte im Rentenalter:

Einer davon ist vor wenigen Monaten im Alter von 75+ Jahren bei einer Patientenbehandlung in der Praxis verstorben. Ein anderer ging mit wohl ca. 67 Jahren in Rente und hatte keinen Nachfolger.

Die übrigen haben meistens Aufnahmestopps und werden bald auch in Ruhestand gehen. 

Würden sich hier 4 neue Ärzte niederlassen, würde jeder eine volle Praxis haben. 

 

Ich weiß von Bürgern, die in 14/15 km Entfernung einen Arzt fanden. Das hat den Nachteil, dass dann keine Hausbesuche erfolgen.

 

 

@10:28 Uhr von davidw.

Beim Hausarzt zur Impfung angemeldet,hätte ich über zwei Monate warten müssen um die Impfung zu bekommen!

 

 

ich weiß nicht was die Leute hier für Hausärzte haben

anrufen und hingehen so meine Erfahrung

in der Regel haben die einen Impftag nach üblichen Sprechstunde

Ärztemangel

 

 

uns so wie hierzulande ausgebildet wird,

ist kaum Besserung zu erwarten

von den Arbeitsbedingungen, wie im gesamten Gesundheitswesen, mal ganz abgesehen

@11:51 Uhr von Adeo60

Auf der einen Seite ist es natürlich verständlich, dass die Menschen die (noch) vergelichsweise niedrigen Infektionszahlen und die eher moderaten Krankheitsverläufe nutzen, um die liebgewonnen Freiheiten zurückzugewinnen. Auf der anderen Seite muss man davon ausgehen, dass im Herbst, wahrscheinlich sogar schon nach den Sommerferien die Gefahr durch Corona erneut unseren Alltag bestimmen wird. Die Politik, insbesondere die FDP hat diese Gefahr verharmlost und den Bürgern eine Normalität vorgegaukelt, die so nicht zutrifft. 

Die FDP verharmlost nicht, die haben einfach erfasst, dass Corona endemisch geworden ist, und - wie führende Virologen feststellen - die Gefahr einer Verschlimmerung durch ein "Killervirus", wie H. Lauterbach gesagt hat, sehr gering ist! 

@10:25 Uhr von kurtimwald

 Dem muss ich mich anschließen. Ich kenne viele, die sich impfen lassen wollen, aber nicht jede Arztpraxis im ländlichen Bereich bietet Impfungen an, bei Apotheken gibt es Wartelisten bis zu 12 Wochen.

Ich glaube nicht, dass es noch viele "Erstimpflinge" gibt. Für alle anderen gilt, dass man sich ausrechnen kann, wann man die nächste Auffrischung erhalten sollte, um sich dementsprechend früh anzumelden, wenn keine andere Möglichkeit als die Apotheke besteht. Im übrigen könnte man vllt auch 20 km Anfahrt in Kauf nehmen, macht man wg. anderer Dinge auch.

Mein Gott, muss "der Staat" denn wirklich alles und jedes richten ? Kann Bürger nicht einmal eine Impfung selbst organisieren ?

 

@11:19 Uhr von logig

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

Leider machen Sie es sich auch in diesem Zusammenhang sehr leicht. Bei komplexen Zusammenhängen, hilft Oberflächlichkeit nicht weiter.

_

Sondern ? Ihre diesbezüglichen Vorschläge und Anregungen sind wie immer ausserordentlich hilfreich und anregend. Noch mehr "Oberflächlichkeit" als anderen selbige zu unterstellen, ohne auch nur im mindesten etwas Sinnvolles beizutragen, geht nicht.

 

@ Margitt

Bei uns sind viele Hausärzte im Rentenalter:  Einer davon ist vor wenigen Monaten im Alter von 75+ Jahren bei einer Patientenbehandlung in der Praxis verstorben. Ein anderer ging mit wohl ca. 67 Jahren in Rente und hatte keinen Nachfolger.

 

An der Schule meiner Tochter ist der Lehrermangel noch schlimmer. Da ist auch einer gestorben und ein anderer mit 67 in Pension gegangen und hatte keinen Nachfolger.

@ Margitt

Ich weiß von Bürgern, die in 14/15 km Entfernung einen Arzt fanden. Das hat den Nachteil, dass dann keine Hausbesuche erfolgen.

 

Bekannte wohnen in Kanada, da ist der nächste Arzt in über 100 km Entfernung. Die machen aber keine Panik.

@ Denkerist

Bei den Zahl der Verstorbenen ist ein unbekannter Anteil von "mit Corona" Verstorbenen dabei (Unfallopfer etc). Diese Zahl sagt nichts aus.

 

Wenn jemand bei einem Unfall stirbt, kommt er nicht in die Corona-Statistik, auch nicht, wenn er zufällig positiv war. Die Zahl sagt etwas aus, auch wenn es den Verharmlosern nicht passt.

verständlich

Wenn Hausärzte 180 eur pro Impfung bekommen ist Ko kurrenz halt unangenehm

@10:28 Uhr von davidw.

Beim Hausarzt zur Impfung angemeldet,hätte ich über zwei Monate warten müssen um die Impfung zu bekommen!

Habe mich deshalb nach ein paar Tagen im Impfcenter angemeldet und hatte zwei Wochen später gleich den Termin zur Impfung!

Vier Impfungen, davon drei im Impfcenter und die Letzte beim Hausarzt!

 

Na und? Fragen Sie mal bei einem Facharzt nach einem Termin, da warten Sie mindestens 3 Monate, egal welche Beschwerden oder Schmerzen Sie haben.

 

Wenn Sie eine Verletzung haben, müssen Sie sich am besten schon 4 Wochen bevor Sie ein Rezept über Physiotherapie bekommen versuchen, irgendwo einen Termin zu bekommen. Wartezeiten ca. 6-8 Wochen, da ist die Verletzung bereits verheilt, wenn die Therapie beginnt.

 

2 Monate auf eine Auffrischungsimpfung zu warten, bricht Ihnen nun wirklich keinen Zacken aus der Krone, geschweige denn, dass es Ihnen irgendwie schadet.

@10:14 Uhr von Nelke785

Wenn in Sommer Impfzentren schließen, wird das Geschrei im Herbst aber groß sein.

 

Woher wollen Sie das wissen? Der Bedarf wird sich viel eher zeitlich verteilen und ein punktueller Run auf die Impfung in der Art nicht mehr vorkommen.

 

Und mal so grundsätzlich: Sollen wir jetzt für jede auch nur entfernt mögliche Eventualität das Geld aus dem Fenster werfen, während es im Gesundheitswesen an ganz anderen Stellen ganz derbe hakt?

 

Dann sollte man gleich auch präventiv Diabetes- und Adipositas-Zentren einrichten angesichts des starken Anstiegs übergewichtiger Kinder und Erwachsener.

 

Mehr Akut-Psychiatrien angesichts der zunehmenden Fälle ebenso. Und vielleicht gleich mehr Krebszentren, sollte Glyphosat wieder zugelassen werden.

usw. 

@11:19 Uhr von logig

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

Leider machen Sie es sich auch in diesem Zusammenhang sehr leicht. Bei komplexen Zusammenhängen, hilft Oberflächlichkeit nicht weiter.

 

Meines Erachtens hat Sisyphos3 hier doch völlig recht. Wenn in den Impfzentren alles stillsteht und diese natürlich dennoch Kosten verursachen, sollte man das durchaus hinterfragen und sie schließen.

 

Es gibt ja auch durchaus Menschen, die nach der 2. oder dritten Impfung keine weitere mehr möchten.

 

Wer wirklich regelmäßig 1-2 mal im Jahr eine weitere Covid-Impfung möchte, kann diese mit Sicherheit auch bei einem Arzt bekommen. Dazu braucht es m. M. n. keine überteuerten Zentren mehr („Monitor“ hatte mal einen sehr interessanten Bericht über die Kosten gezeigt). Und die wenigen Menschen ohne C-Impfung werden auch weiterhin keine wollen, glaube ich.

Logischer Schritt

Der Rückgang der Corona-Ansteckungen war zwar erfreulich, aber Impf- und Testzentren hatten immer weniger Besucher, so dass sie die Kosten nicht mehr reinbrachten.

.

Jeder Wirtschaftskundige weiß, dass hier nur eine steigende Nachfrage helfen kann. Folglich: alle Regeln streichen und von Sommerpause reden, dann holen die Leute nach, was sie sooooooooo entbehrt haben: proppevolle Verkehrsmittel, gröhlende Horden Arm in Arm in Discos und Fußballarenen, volle Strände in Malle und Freibädern etc.. Und siehe: bald schon lohnen sich Impf- und Testzentren wieder! Juhu!

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@10:07 Uhr von Sisyphos3

 

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

Hab mir vorgestern die 2. Boosterimpfung verabreichen lassen.

Bin auf dem Weg zum Spaziergang mit meinen Hunden kurz ausgestiegen, rein in die Praxis (war allerdings für 13 Uhr angemeldet), 2 Minuten gewartet, Pieks, tschüss, ins Auto und weiter zum Spaziergang.

 

Ich habe die Impfung, wie die ersten 3, gut weggesteckt un lebbe noch.

Versteh das Geschisse um die Impferei nach wie vor nicht...(außer bei echten Sonderfällen...)

 

@13:08 Uhr von Der kleine Olli

Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

"bereits die 5.?"

Am besten jetzt monatlich.

 

--

 

Naja, dann hat die Foristin sich bereits 4 mal impfen lassen. Wie ich auch. Und im Herbst sind dann wieder 6 Monate um. Macht Sinn, sich nach diesem Zeitraum eine Auffrischung zu holen. Höchstwahrscheinlich dann mit einem an Omikron angepassten Impfstoff.

 

@11:14 Uhr von logig

 

Wie Lauterbach sich äußert, so zeugt das doch für eine erheblihes Maß an Hilflosigkeit und Inkonsequenz.. Gerade er hat seine Glaubwürdigkeit bei Vielen verspielt. Immer wieder nur auf die Lösung allein durch Impfungen zu setzen,  deren  Wirksamkeit keineswegs so überzeugend darglegt wurde, wie immer wieder dargestellt wird, und dann eine Sorglosigkeit zu fördern, der es letztlich gelungen ist, eine "Sommerwelle" zu erzeugen, dass ist kaum nachvollziehbar.

...

Aber schon ein  Start mit der zu erwartenden hohen Inzidenz in den nächsten Winter wird eine sehr erhebliche Belastung insbesondere für die Funktion der Infrastruktur darstellen.

 

 

Gejammer wie gewohnt, ohne konkrete Idee, was besser wäre.

 

Wenn Sie Lauterbach zugehört haben, wundere ich mich, dass Sie ihm Sorglosigkeit unterstellen.

 

Ja, hilflos kann man schon werden, bei der Borniertheit zahlreicher Mitmenschen. (Damit meine ich jetzt nicht Sie)

 

@Vector-cal.45 - 14:11 Uhr

"2 Monate auf eine Auffrischungsimpfung zu warten, bricht Ihnen nun wirklich keinen Zacken aus der Krone, geschweige denn, dass es Ihnen irgendwie schadet."

 

--

 

Aber nur wenn alles gut geht und man sich während der Zeit bis zum Termin nicht ansteckt. Eine Wartezeit von zwei Monaten kann somit sehr wohl schaden.

@14:09 Uhr von rjbhome

Wenn Hausärzte 180 eur pro Impfung bekommen ist Ko kurrenz halt unangenehm

 

 

Ah ja??

Wissen Sie das genau, oder isses ins Blaue geschossen?

 

@11:19 Uhr von logig

 

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

 

Leider machen Sie es sich auch in diesem Zusammenhang sehr leicht. Bei komplexen Zusammenhängen, hilft Oberflächlichkeit nicht weiter.

 

 

Offenbar sind die Zusammenhänge derart komplex, dass auch Ihnen nichts weiter einfällt als das übliche Weh- und Beklagen.

 

Also werfen Sie bitte nicht mit Steinen...

 

@12:16 Uhr von Margitt.

 

...Daher werden Menschen, die keinen Hausarzt haben - es geht jetzt nicht um mich - und die bisher in einem Impfzentrum geimpft wurden, sich dann nicht impfen lassen können, wenn die Impfzentren geschlossen sind. 

...

Mein Tipp an diesen Hausärzteverband:
Sorgt doch dafür, dass jeder Hausarzt, der altersbedingt aufhört, einen Nachfolger für seine Praxis hat. 

Damit wäre seeehr vielen -chronisch kranken- Patienten geholfen.

 

 

Dieses Problem ist nicht auf BW beschränkt.

Der Hausärzteverband kann sich die Nachfolger für die ausscheidenden Ärzte nicht aus den Rippen schneiden. 

Auch finanzielle oder andere Anreize ziehen nicht, wenn kein Nachfolger in Sicht ist.

 

Man muss die Bedingungen für Ärzte sehr stark ändern z. B. eingerichtete Praxen zur kostenfreien Nutzung, Tendenz Gemeinschaftspraxen, Teilzeit für weibliche Ärzte, etc.

 

 

Fast alles schon dagewesene Ideen, die nicht fruchteten oder nicht realisierbar waren.

Die Weißkittel "wachsen nicht auf den Bäumen", daran liegt es.

 

 

@13:08 Uhr von Der kleine Olli

Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

"bereits die 5.?"

 

--

 

Naja, dann hat die Foristin sich bereits 4 mal impfen lassen. Wie ich auch. Und im Herbst sind dann wieder 6 Monate um. Macht Sinn, sich nach diesem Zeitraum eine Auffrischung zu holen. Höchstwahrscheinlich dann mit einem an Omikron angepassten Impfstoff.

 

 

Genau so ist das m. E. sinnvoll.

 

@15:52 Uhr von harry_up

 

wer läßt sich aktuell eigentlich noch impfen ?

 

also ich bin das 3. mal geimpft

und der Rest hat eh keinen Bedarf

 

Hab mir vorgestern die 2. Boosterimpfung verabreichen lassen.

Bin auf dem Weg zum Spaziergang mit meinen Hunden kurz ausgestiegen, rein in die Praxis (war allerdings für 13 Uhr angemeldet), 2 Minuten gewartet, Pieks, tschüss, ins Auto und weiter zum Spaziergang.

 

Ich habe die Impfung, wie die ersten 3, gut weggesteckt un lebbe noch.

Versteh das Geschisse um die Impferei nach wie vor nicht...(außer bei echten Sonderfällen...)

 

 

Wer macht denn ein „Geschisse“?

 

Die wenigen Menschen ohne Impfung oder die Regierung, die eine einrichtungs- und berufsgruppenbezogene  (in meinen Augen willkürliches Unrecht) Impfpflicht einführt und allen Ernstes über eine allgemeine abstimmt?

 

@15:55 Uhr von Bauer Tom

Ich fand das gut und werde im November wieder hingehen - zur 5. Impfung.

"bereits die 5.?"

Am besten jetzt monatlich.

 

--

 

Naja, dann hat die Foristin sich bereits 4 mal impfen lassen. Wie ich auch. Und im Herbst sind dann wieder 6 Monate um. Macht Sinn, sich nach diesem Zeitraum eine Auffrischung zu holen. Höchstwahrscheinlich dann mit einem an Omikron angepassten Impfstoff.

 

 

 

Dass die Entwicklung der Impfstoffe den neuen Varianten permanent hinterher hinkt, will anscheinend auch kaum jemand wirklich wahrhaben.

 

Wenn die ca. halbjährliche Dauerimpfung gegen Covid-19 nun scheinbar für immer mehr Leute zunehmend der Normalzustand wird frage ich mich doch sehr, ob dies dann auch für die Menschen gilt, die von der Impfpflicht betroffen sind, und für diese dann verbindlich ist.

 

So oder so: BioNTech / Pfizer und die anderen (inklusive deren Anleger) dürfte es auf jeden Fall freuen. 

 

@16:01 Uhr von Der kleine Olli

"2 Monate auf eine Auffrischungsimpfung zu warten, bricht Ihnen nun wirklich keinen Zacken aus der Krone, geschweige denn, dass es Ihnen irgendwie schadet."

 

--

 

Aber nur wenn alles gut geht und man sich während der Zeit bis zum Termin nicht ansteckt. Eine Wartezeit von zwei Monaten kann somit sehr wohl schaden.

 

Wieso? Geimpft können Sie sich doch ganz genauso anstecken. Ist das nicht seit langem allgemein bekannt?

 

Wenn Ihnen das solche Sorgen macht, müssen Sie sich eben früher um einen Termin zur nächsten Spritze bemühen.

 

Ich kann mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen, dass es üblich ist, zwei Monate auf eine Impfung warten zu müssen.

 

Erst recht nach dem, was andere Foristen hier so schildern.

 

 

15:52 Uhr von harry_up

"Ich habe die Impfung, wie die ersten 3, gut weggesteckt un lebbe noch"

...

 

Und ich habe Corona besser vertragen, als die Impfung. Sowohl die 3 ungeimpften Kinder, als wir 2 geimpften Erwachsenen hatten dieselben Symptome, insgesamt 3 Tage lang und noch nicht Mal Fieber.

 

Von der Impfung habe ich immer noch kleine Ödeme unter den Augen - ist nur ein optisches Problem, aber ich hätte gut auf diesen "Glanz" verzichten können. Zumal die Impfung uns überhaupt nicht vor Corona geschützt hat.

 

Was noch wenig thematisiert wird:

Das Virus passt sich nach den Spielregeln der Evolution nicht nur an seinen Wirt an, es passt den Wirt auch an sich an. Das heißt, dass Wirte die das Virus nicht vertragen sterben und deren Ressourcen frei werden für Wirte, die das Virus gut vertragen. (Im Prinzip funktioniert das wie Züchten von Haustieren, nur nach Zufallsprinzip.)

Eine Impfung wirkt nur als Training für das Immunsystem. Wenn das Immunsystem zu schwach ist, dann hilft auch die Impfung nicht.

@Bauer Tom 15:55 Uhr

"Am besten jetzt monatlich."

 

--

 

Nein, das wäre sogar schädlich, weil kontraproduktiv.

 

Aber wo ist das Problem, sich alle 6 Monate impfen zu lassen? Bei Influenza ist das alle 12 Monate erforderlich. Bei Corona sind's halt 6 Monate Abstand. Ja und?

 

Andere Dinge muss ich sogar JEDEN TAG machen. Arbeiten zum Beispiel. Nervt mehr.

 

@Vector-cal.45 - 16:38 Uhr

"Wieso? Geimpft können Sie sich doch ganz genauso anstecken. Ist das nicht seit langem allgemein bekannt?"

 

--

 

Selbstverständlich ist das bekannt. Sogar mir. Nur der Verlauf ist mit vollständiger Impfung in den meisten Fällen nicht ganz so schwer. Und das ist doch schon viel wert!

 

Am 1 16:40 Uhr von Der kleine Olli

 

"Aber wo ist das Problem, sich alle 6 Monate impfen zu lassen? Bei Influenza ist das alle 12 Monate erforderlich".

 

....

ABER!

Bei Grippe werden nur Risikogruppen mit angepasstem Impfstoff geimpft. Impfpflicht gibt es auch nicht.

Wenn der Impfstoff nich gut angepasst ist (das ist halt nicht zu 100% möglich), dann gibt es eine Grippewelle mit vielen Toten trotz Impfung. So gefährlich ist Grippe!

 

Meines Wissens ist der Corona-Impfstoff nicht an die aktuelle Corona-Variante angepasst, deswegen wundert mich die aktuelle Corona-Welle nicht im geringsten. Viele Tote gibt es trotzdem nicht.

 

@16:40 Uhr von Der kleine Olli

"Am besten jetzt monatlich."

 

--

 

Nein, das wäre sogar schädlich, weil kontraproduktiv.

 

Aber wo ist das Problem, sich alle 6 Monate impfen zu lassen? Bei Influenza ist das alle 12 Monate erforderlich. Bei Corona sind's halt 6 Monate Abstand. Ja und?

 

Andere Dinge muss ich sogar JEDEN TAG machen. Arbeiten zum Beispiel. Nervt mehr.

 

 

Zu Ihrer Information: Viele Menschen wollen nun mal auch keine jährliche Grippe-Impfung. 
 

Warum sollte oder müsste das bezüglich der Covid-Impfung anders sein?

@16:54 Uhr von Der kleine Olli

"Wieso? Geimpft können Sie sich doch ganz genauso anstecken. Ist das nicht seit langem allgemein bekannt?"

 

--

 

Selbstverständlich ist das bekannt. Sogar mir. Nur der Verlauf ist mit vollständiger Impfung in den meisten Fällen nicht ganz so schwer. Und das ist doch schon viel wert!

 

 

Meines Erachtens ein rein statistisches Problem angesichts der deutlich nachlassenden Gefährlichkeit der neuen Varianten.

16:40 Uhr von Tada

… Zumal die Impfung uns überhaupt nicht vor Corona geschützt hat.

 

Wurde in den vergangenen, sagen wir mal 12 Monaten, jemals versprochen, dass die Impfung vor der Infektion schützt?

 

@16:09 Uhr von harry_up

Wenn Hausärzte 180 eur pro Impfung bekommen ist Ko kurrenz halt unangenehm

 

 

Ah ja??

Wissen Sie das genau, oder isses ins Blaue geschossen?

 

Ich empfehle Ihnen den Bericht der Sendung Monitor zu diesem Thema. So arg hochgegriffen sind die 180 € nicht, zumindest was die Impfzentren betrifft. Aber auch die Arztpraxen verdienen durchaus gut an einer (bezuschussten) Impfung.

@Vector-cal.45 - 17:01 Uhr

"Zu Ihrer Information: Viele Menschen wollen nun mal auch keine jährliche Grippe-Impfung. 

 

Warum sollte oder müsste das bezüglich der Covid-Impfung anders sein?"

 

--

 

Ich weiß. Selbstverständlich darf man einen schweren Erkrankungsverlauf vorziehen und die Impfung verweigern. 

@16:34 Uhr von Vector-cal.45

 

So oder so: BioNTech / Pfizer und die anderen (inklusive deren Anleger) dürfte es auf jeden Fall freuen.

Ich sage Ihnen jetzt mal, dass ich seit vielen Jahren als Asthmatikerin jeden Monat ein Aerosol brauche, was ein Vielfaches dessen kostet, was die Impfung kostet. Dass es Medikamente gibt, die mit etwas Glück den Betroffenen helfen einer Krankheit vorzubeugen, sie besser händeln und damit einen guten Lebensstandard haben zu können, oder gar Krankheiten heilen zu können, das ist mir soviel wert, das glauben Sie garnicht. Insofern reuht mich nicht ein Euro, den erfolgreiche Pharmafirmen verdienen. Es gibt verdammt genügend Unternehmen, die sich auch dumm und dämlich verdienen, ohne dem Bürger nützlich zu sein.

Wo kommt bloss dieser Neid her ? Was Unternehmen verdienen, wenn sie erfolgreich sind, gönne ich Ihnen. In diesem Falle profitiert übrigens in hohem Masse die Stadt Mainz davon. Aber Sie leben vermutlich nicht dort und dann ist einem das ein Dorn im Auge !

 

 

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