Kommentare - Hohe Inflation: Hat die US-Notenbank die Kontrolle verloren?

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Zentralbanken

So wie die Federal Reserve reagieren wird, wird auch die EZB reagieren müssen, um die Inflation zu stoppen . Kräftige Anhebungen des Leitzinses. 

Die Kontrolle ...

....verloren?

Ganz gewiss nicht.

Und wenn doch?

Das gemeine Volk wird, wie immer, die Zeche bezahlen 

Mit Freude und immer mehr Wut......

Rechnung mit viel zu vielen Unbekannten

Die Frage "Hat die US-Notenbank die Kontrolle verloren?" müsste daher vielmehr lauten, ob sich die Geldströme - oder vielmehr: die dahinterstehenden Entscheidungen vieler unterschiedlicher Marktteilnehmer mit oft völlig unterschiedlichen Motiven und, abgesehen von den Grundbedürfnissen, individuellen Bedürfnissen - überhaupt kontrollieren lassen.

Tja ...

"Kritiker werfen der Federal Reserve vor, die Zinswende zu spät eingeleitet zu haben."

Einen noch größeren Vorwurf muss man der EZB machen, die reagiert noch gar nicht!

Wie dramatisch hier über die US-Inflation berichtet wird, obwohl wir hier fast die gleich hohe Inflation haben, bei den Energiepreisen sogar noch höher.

@16:35 Uhr von Dr. Cat

So wie die Federal Reserve reagieren wird, wird auch die EZB reagieren müssen, um die Inflation zu stoppen . Kräftige Anhebungen des Leitzinses. 

Zu spät. Die Inflation läßt sich nicht mehr aufhalten, wie führende Volkswirtschaftler sagen.

Die Zinsen stoppen die Inflation nicht

@ Dr. Cat:

Zentralbanken So wie die Federal Reserve reagieren wird, wird auch die EZB reagieren müssen, um die Inflation zu stoppen

 

Das lässt sie besser bleiben.

Die Anhebung des Leitzins wird die Inflation nicht stoppen, weil sie die Lieferketten auch nicht reparieren kann. Der Einfluss einer Notenbank auf die Inflation wird maßlos überschätzt.

Siehe Russland mit über 20% Inflation und Türkei mit über 70%. Aber die dortigen Notenbanker rudern rum, als hätten sie was im Griff.

@ Demokratie…

Zu spät. Die Inflation läßt sich nicht mehr aufhalten, wie führende Volkswirtschaftler sagen.

 

Die Inflation wird bald aber wieder von alleine sinken.

@17:14 Uhr von Russendisko

@ Dr. Cat:

Zentralbanken So wie die Federal Reserve reagieren wird, wird auch die EZB reagieren müssen, um die Inflation zu stoppen

 

Das lässt sie besser bleiben.

Die Anhebung des Leitzins wird die Inflation nicht stoppen, weil sie die Lieferketten auch nicht reparieren kann. Der Einfluss einer Notenbank auf die Inflation wird maßlos überschätzt.

Siehe Russland mit über 20% Inflation und Türkei mit über 70%. Aber die dortigen Notenbanker rudern rum, als hätten sie was im Griff.

Die Inflation in Russland liegt bei 16% und die Tendenz geht nach aktuellen Prognosen nach unten. Deshalb hat die russische Notenbank die Leitzinsen wieder auf Vorkriegsniveau (9,5%) gesenkt. 

@17:08 Uhr von Giselbert

"Kritiker werfen der Federal Reserve vor, die Zinswende zu spät eingeleitet zu haben."

Einen noch größeren Vorwurf muss man der EZB machen, die reagiert noch gar nicht!

Wie dramatisch hier über die US-Inflation berichtet wird, obwohl wir hier fast die gleich hohe Inflation haben, bei den Energiepreisen sogar noch höher.

so isses, aber leider wird mir hier diese kritik nicht erlaubt!

 

Die EZB darf sich ...

... nicht von der Politik der FED leiten lassen.

Die Fed ist eine Instution der Großbanken der USA, die EZB (sollte) eine unabhängige Währungshüterin der Eurozone sein. Daraus ergeben sich ganz sicher unterschiedliche Interessen und Ziele.

Sie hat nie die Kontrolle gehabt

Das sind die Nebelkerzen unseres Wirtschaftssystems: Wir wissen, was wir tun - nö

Wir lenken den Geldstrom - so etwa wie die Ahr, die Elbe, den Indischen Ozean.

Das nützt allen - nö.

Wir haben das denkbar beste System - nur, wenn man nicht denken kann.

Es riecht nach Kriegen - die sollten immer die Krise heilen, und waren immer die größere.

Die Rolle der Schulden

Seit vielen Jahren sagen Fachleute folgendes:

1. Wenn der Staat mehr Geld ausgibt, als er über Steuern einnimmt, dann kommt es zu einer Verschuldung.

2. "Für fünfe gekocht, 10 sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen!" - Das bedeutet, die Verschuldung lässt sich durch Inflation (Geldmengenerhöhung=Wasser in der Suppe) verringern.

3. Somit bedingen sich stark wachsende Vermögen der Superreichen und wachsende Staatsverschuldung gegenseitig.

4. Die Lehmann-Pleite wurde als Platzen der Finanzblase (überhöhte Kredite ohne Realwertabdeckung) bezeichnet. Mit viel Mühe und Badbanks wie Tilgungsprogrammen zu Lasten der Investitionen bekam man das "in den Griff".

5. Seit Jahren sagen Fachleute, dass die Aktuelle Finanzblase um ein Vielfaches größer ist, als bei Lehmann.

6. Nun kann man das alles auf den Ukrainekrieg abwälzen, so dass weder unsere Politiker noch unsere Finanzhaie Groll fürchten müssen.

7. Ein Crash KANN NICHT AUSBLEIBEN!

@17:12 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

"Zu spät. Die Inflation läßt sich nicht mehr aufhalten, wie führende Volkswirtschaftler sagen."

Es geht nicht um das aufhalten. Man kann sie auch beschleunigen wie die EZB es derzeit tut. Darum geht es. Welcher Währungsraum wird zuerst fallen? Für FED scheint "America first" zu gelten. Wenn der Dollar an Wert gewinnt durch Bekämpfung der Inflation und alle anderen Währungen nicht mithalten können und an Wert verlieren wegen beschleunigter Inflation, dann sind die Schulden in Dollar nicht mehr auszugleichen. Dollar als Leitwährung der Welt hält das länger durch.

 

Hat die Notenbank die Kontrolle verloren.

Jedenfalls haben die Gesellschaften dieser Erde die Kontrolle über die globalisierte Marktwirtschaft klar verloren.

Ein Inflationsende ist …

Ein Inflationsende ist doch gar nicht erwünscht. Der Staat ist auf die Inflation angewiesen für Mehreinnahmen. Und so wird die Zentralbank auch weiterhin die Sparer nur mit 0,X % Zinsen verspotten.

Die lockere Geldpolitik von FED und auch der EZB

hat die Kapitalmärkte mit billigen Geld geflutet und u.a. die Horte Aktien und Immobilien in entsprechende Blasen geführt. Nachdem diese und auch andere Sachwerthorte gefüllt sind, beginnen das  freie Kapital auf den Markt zu strömen und bei gleichzeitig einsetzender Warenknappkeit (Lieferengpässe, Pandemie) die Inflation anzukurbeln. Durch ungeschickte Sanktionen hat man die Rohstoffpreis zusätzlich extrem befeuert. Was bleibt ist die Inflation mit gleichzeitig einsetzender Rezession im gesamten "Westen".

Die Aktienmärkte geben auf breiter Front bereits nach, Insolvenzwellen aufgrund der steigender Zinsen und dadurch eine schwere Wirtschaftskriese sind kaum noch abzuwenden.

Zeit Aktien zu kaufen

„Die Aussichten für eine Verbesserung der globalen Gewinne beurteilen die Fondsmanager überdies so pessimistisch wie zuletzt im September 2008. Zur Erinnerung: Damals, auf dem Höhepunkt der US-Finanzkrise, war die US-Investmentbank Lehman Brothers pleitegegangen.“

 

solche Kontraindikatoren funktionieren meisten recht gut. Vor allem auf mittlere Sicht. 

@18:13 Uhr von FakeNews-Checker: Würgt aber die Wirschaft ab

Ein Inflationsende ist doch gar nicht erwünscht. Der Staat ist auf die Inflation angewiesen für Mehreinnahmen. Und so wird die Zentralbank auch weiterhin die Sparer nur mit 0,X % Zinsen verspotten.

Aber eine hohe und dauerhafte Inflation führt zu einer sehr schweren und langen Rezession.  Und das will eigentlich Niemand.  Oder ?

Andererseits wäre dann die ganze Kriegsaufrüstung vorbei - denn wenns ans Hungern und Frieren geht, werden die Völker der EU den Grundsatz "Schwerter zu Pflugscharen" mit sehr viel Nachdruck erzwingen!

@17:08 Uhr von Giselbert

"Kritiker werfen der Federal Reserve vor, die Zinswende zu spät eingeleitet zu haben."

Einen noch größeren Vorwurf muss man der EZB machen, die reagiert noch gar nicht!

Wie dramatisch hier über die US-Inflation berichtet wird, obwohl wir hier fast die gleich hohe Inflation haben, bei den Energiepreisen sogar noch höher.

wenn ich widersprechen darf. unsere inflation ist erheblich höher. nur wird anders berechnet

 

@18:42 Uhr von WirSindLegion

Ein Inflationsende ist doch gar nicht erwünscht. Der Staat ist auf die Inflation angewiesen für Mehreinnahmen. Und so wird die Zentralbank auch weiterhin die Sparer nur mit 0,X % Zinsen verspotten.

Aber eine hohe und dauerhafte Inflation führt zu einer sehr schweren und langen Rezession.  Und das will eigentlich Niemand.  Oder ?

Andererseits wäre dann die ganze Kriegsaufrüstung vorbei - denn wenns ans Hungern und Frieren geht, werden die Völker der EU den Grundsatz "Schwerter zu Pflugscharen" mit sehr viel Nachdruck erzwingen!

Ich finde das einen guten Hinweis bzw. Beitrag. Wenn die Allgemeinheit in den Industrieländern am Hungertuch nagt, dann nimmt aber die Ungleichheit ab! Den Reichen und Industriellen geht es sehr viel schlechter und den Armen. Insgesamt nimmt die Differenz - und diese ist die Definition von der Ungleichhheitsschere! - aber ab. Beispiel: nichtindustrielle Inselvölker: leben sehr friedlich miteinander, weil alle arm dran sind.

Geldwertstabilität kommt vor Konjunktur.

Zu viel spekuliert, viel zu spät reagiert, zu viel manipuliert, diese Geldschwemme wieder in Griff zu bekommen verlangt längere Zeit, hohe Zinsen und das wird der Konjunktur gar nicht gut tun, aber es geht nicht anders. Aber die US Notenbank tut etwas.

Die EZB scheint gar nicht sicher zu sein wann sie was tun muss. Ich denke Geldwertstabilität kommt vor Konjunktur.

@19:15 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

"Kritiker werfen der Federal Reserve vor, die Zinswende zu spät eingeleitet zu haben."

Einen noch größeren Vorwurf muss man der EZB machen, die reagiert noch gar nicht!

Wie dramatisch hier über die US-Inflation berichtet wird, obwohl wir hier fast die gleich hohe Inflation haben, bei den Energiepreisen sogar noch höher.

wenn ich widersprechen darf. unsere inflation ist erheblich höher. nur wird anders berechnet

 

Laut EUROSTAT liegt die Inflation in Deutschland bei 8,7%, also 0,8% höher als die von destatis angegebene. Offenbar sind die Gewichtungen gewisser Warengruppen im HCPI der EU andere als im deutschen VPI.

@ friedrich pete…

 Aber die US Notenbank tut etwas.  Die EZB scheint gar nicht sicher zu sein wann sie was tun muss.

 

Doch. Ich vertraue der EZB wesentlich mehr als Ihnen.

19:29 Uhr von friedrich pete…

"Ich denke Geldwertstabilität kommt vor Konjunktur."

Ich fürchte das wird von vielen in der Regierung anders gesehen, denn Inflation führt zur Staatsentschuldung auf Kosten der Bürger. Durch die Sanktionen (steigende Energiepreise) und dem Sondervermögen Bundeswehr wird übrigens die Inflation weiter angeheizt.

@ Karl Maria

wenn ich widersprechen darf. unsere inflation ist erheblich höher. nur wird anders berechnet

 

Ich glaube der offiziellen Rechnung mehr als Ihrer mehr interessengeleiteter Rechnung.

Alle Experten hatten einen Peak der Inflation im März erwartet

Und so sah es ja auch erstmal aus. Auch ich ging davon aus, dass der vorherige Zinsschritt der FED die Inflation „gestoppt“ hätte. 
 

 

Das war aber ein Irrtum. 
 

 

 

wenn Zinsen erhöht werden, verteuert das Kredite. Dadurch wird Nachfrage verringert, was wiederum den Preisauftrieb bremsen soll. Das ist die Theorie. 
 

 

Doch es sieht so aus als ob die Preise auch dort steigen, wo die Nachfrage sinkt. Man kann auch mit weniger Umsatz denselben Gewinn erwirtschaften. Das spart sogar Material.  
 

 

 

@17:14 Uhr von Russendisko

@ Dr. Cat:

Zentralbanken So wie die Federal Reserve reagieren wird, wird auch die EZB reagieren müssen, um die Inflation zu stoppen

 

Das lässt sie besser bleiben.

Die Anhebung des Leitzins wird die Inflation nicht stoppen, weil sie die Lieferketten auch nicht reparieren kann. Der Einfluss einer Notenbank auf die Inflation wird maßlos überschätzt.

Siehe Russland mit über 20% Inflation und Türkei mit über 70%. Aber die dortigen Notenbanker rudern rum, als hätten sie was im Griff.

 

Vergessen sie bitte nicht, dass Erdogan in der Türkei die Zinsen deutlich, Putin in Russland leicht senken lässt - im Gegensatz zur FED.

 

@ Russendisko

Siehe Russland mit über 20% Inflation

 

Ich bin sicher, dass die Inflation in Russland deutlich höher ist. Der Staat sagt das in seiner PR aber nicht ehrlich und eine Opposition gibt es nicht. Man will nur demonstrieren, dass die Sanktionen angeblich nicht wirken.

Die FED und insbesondere die…

Die FED und insbesondere die EZB haben sich mit ihrer Nullzinspolitik, die zur Staatsfinanzierung von den westlichen Schuldenstaaten hoch erwünscht war, in eine Zwickmühle hinein manövriert. Sozusagen zwischen Skylla und Charybdis. Inzwischen hat sich das elektronisch geschaffene Geld seine Bahn in den Geldkreislauf erzwungen und die Inflation ist so hoch geworden, dass die Bevölkerungen aufmucken. Werden die Zinsen so erhöht, dass die Inflation gebremst wird, gehen die Schuldenstaaten reihenweise bankrott.

Danke, ihr Draghis, Yellens und Konsorten.

@19:34 Uhr von Möbius

"Kritiker werfen der Federal Reserve vor, die Zinswende zu spät eingeleitet zu haben."

Einen noch größeren Vorwurf muss man der EZB machen, die reagiert noch gar nicht!

Wie dramatisch hier über die US-Inflation berichtet wird, obwohl wir hier fast die gleich hohe Inflation haben, bei den Energiepreisen sogar noch höher.

wenn ich widersprechen darf. unsere inflation ist erheblich höher. nur wird anders berechnet

 

Laut EUROSTAT liegt die Inflation in Deutschland bei 8,7%, also 0,8% höher als die von destatis angegebene. Offenbar sind die Gewichtungen gewisser Warengruppen im HCPI der EU andere als im deutschen VPI.

in unserem korb ist mehr rattengift eingebaut. und deren preis steigt garnicht.warum auch immer. dafür hat sich der butterpreis verdreifacht

 

Wenn man

dazu mal kurz freund G befragt, kommt diese Antwort.

" Für das Jahr 2022 wird die Staatsverschuldung der USA auf etwa 31,83 Billionen US-Dollar prognostiziert. Die Vereinigten Staaten weisen in absoluter Höhe die höchste Staatsverschuldung weltweit auf."

Nach dem lesen der Zeilen, dürfte jeder die Antwort kennen, der Grund ist auch ganz einfach zu erkennen.

@20:06 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

...wenn ich widersprechen darf. unsere inflation ist erheblich höher. nur wird anders berechnet

 

Laut EUROSTAT liegt die Inflation in Deutschland bei 8,7%, also 0,8% höher als die von destatis angegebene. Offenbar sind die Gewichtungen gewisser Warengruppen im HCPI der EU andere als im deutschen VPI.

in unserem korb ist mehr rattengift eingebaut. und deren preis steigt garnicht.warum auch immer. dafür hat sich der butterpreis verdreifacht

 

:-)  Ich würde jetzt nicht so weit gehen, die deutsche Inflationsstatistik als „geschönt“ zu bezeichnen. Sicher sind Tabakwaren etwas niedriger gewichtet als zB in Griechenland. Dafür Mieten und Reisen höher als in manch anderem EU-Land. 

die FED hat genauso versagt wie die EZB

das billige Geld ist politisch zu verlockend, aber die Systemstabilität ist gefährdet. Es entbehrt nicht der Ironie, dass das kapitalistische System des Westens sich zunehmend destabilisiert, während sich Russland nach allen Indikatoren im Aufwind befindet. Der westliche Kapitalismus fußte schon immer auf billigen Rohstoffen. Mit der Regime Change Politik in der Ukraine schaufeln sich die USA und die EU ihr eigenes Grab.  

Die US Notenbank hat die…

Die US Notenbank hat die Kontrolle nicht verloren, wie die heutige Anhebung um gewaltige 0,75 % zeigt. Eher hat die EZB den Fehler gemacht nicht rechtzeitig und energisch Gegenzusteuern.

@19:25 Uhr von WM-Kasparov-Fan: Sinus-Kurve / 7 Jahre Prinzip

Aber eine hohe und dauerhafte Inflation führt zu einer sehr schweren und langen Rezession.  Und das will eigentlich Niemand.  Oder ?

Andererseits wäre dann die ganze Kriegsaufrüstung vorbei - denn wenns ans Hungern und Frieren geht, werden die Völker der EU den Grundsatz "Schwerter zu Pflugscharen" mit sehr viel Nachdruck erzwingen!

Ich finde das einen guten Hinweis bzw. Beitrag. Wenn die Allgemeinheit in den Industrieländern am Hungertuch nagt, dann nimmt aber die Ungleichheit ab! Den Reichen und Industriellen geht es sehr viel schlechter und den Armen. Insgesamt nimmt die Differenz - und diese ist die Definition von der Ungleichhheitsschere! - aber ab. Beispiel: nichtindustrielle Inselvölker: leben sehr friedlich miteinander, weil alle arm dran sind.

Ja, die Industriegesellschaften gondeln eben von Hoch zu Tief und wieder zu Hoch....usw.

Die "Medizin" der Inselvölker wollte ich trotz des Friedens aber nicht genießen....

Hat die Fed die Kontrolle verloren über

die Inflation? Einerseits hat sie den jetzigen Inflationsschub nicht verhindert (im Sinne der Frage ein Ja), andererseits geht sie viel energischer gegen die Inflation vor als die EZB (im Sinne der Frage bleibt ein vielleicht). Die Antwort wird eindeutig erst gegeben werden können, wenn sich abzeichnet, ob der Maßnahmeplan wrkt.

@17:12 Uhr von Für Demokratie…

>> wie führende Volkswirtschaftler sagen.

 

Ob DAS evl. daran liegt, daß VWLer immer(!) die negativste mögliche Prognose abgeben??? oO

 

ENTWEDER sie haben Unrecht:

Dann ist es egal, weil es ja gut läuft und keiner mehr auf diese Prognosen schaut. -.-

 

ODER sie haben Recht:

Dann erzählen sie: "Ich habe es doch gleich gesagt!" -.-

 

So einen Job hätte ich auch gerne. =)

Hohe Inflation: Hat die US-Notenbank die Kontrolle verloren ??

Die Kontrolle wird sie nicht verloren haben. Sie erhöhte den Leitzins auf 0,5 Prozent. Dadurch soll die Inflation gedämpft werden. Eine monetaristische Herangehensweise. Die Inflation wird mit Mitteln der Geldpolitik bekämpft. Angesetzt wird aber nicht bei den Ursachen, den Gründen für  Preissteigerungen. Die Zinswende hat auch Folgen für Big-Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley, daß Geschäftsmodell von Facebook und Co. beruht auf aggressiver Expansion durch billige Kredite.

Durch die FED wächst auch der Druck auf die EZB ähnliches zu tun. Da könnte es bei Zinserhöhungsschritten aber zu Problemen für Defizitländer kommen, deren Staatsschulden dann anwachsen. Schon jetzt nehmen die Spreads, die Unterschiede in der Verzinsung der Staatsanleihen zwischen ihnen und Ländern mit erheblichen Exportüberschüssen (Deutschland, Niederlande) zu. Auf der anderen Seite betonen die Überschussländer (Finanzminister Lindner), daß Schulden machen für Staaten verboten ist.

Die FED und die EZB

haben die Kontrolle verloren dank Gelddruckmaschine.

kann mir jemand erklären warum die Inflation in der Schweiz(2,9%) weit unter unserer oder der amerikanischen liegt?

@20:49 Uhr von WirSindLegion

Aber eine hohe und dauerhafte ... Und das will eigentlich Niemand.  Oder ?

Andererseits wäre dann die ganze Kriegsaufrüstung vorbei - denn wenns ans Hungern und Frieren geht, werden die Völker der EU den Grundsatz "Schwerter zu Pflugscharen"...

Ich finde das einen guten Hinweis bzw. Beitrag. Wenn die Allgemeinheit in den Industrieländern am Hungertuch nagt, dann nimmt aber die Ungleichheit ab! Den Reichen und Industriellen geht es sehr viel schlechter und den Armen. Beispiel: nichtindustrielle Inselvölker: leben sehr friedlich miteinander, weil alle arm dran sind.

Ja, die Industriegesellschaften gondeln eben von Hoch zu Tief und wieder zu Hoch....usw.

Die "Medizin" der Inselvölker wollte ich trotz des Friedens aber nicht genießen....

Ich denke das ist reine Gewohnheit. Ansichten ändern sich mit dem möglichen Lebensalltag. Weswegen ich auch die Industriealisierung vor 200 Jahren (Massenproduktion) nicht als gute Weiterentwicklung ansehe.

der Fluch des billigen Geldes

Die Fed muss gegensteuern, selbst wenn es kurzfristig der Wirtschaft schadet. Auf Dauer ist es der richtige Weg.

Zinsen von 3-4% waren früher normal und waren auch gedeckt durch die Steigerung der Löhne und die wiederum durch die Steigerung des BIP.

Die EZB hat das Problem  und nicht die FED. Wenn Italien so hoch verschuldet ist, dass 3% bereits zum Problem werden, ist das auch durch die EZB verursacht. Immer mehr Geld ins System gepumpt ohne Reformen zu fordern= Schuldenmachen. 

Das Ergebnis  die EZB muss weiter auslaufende Anleihen kaufen.Der Ausgang dürfte klar sein.

Die Fed steuert spät gegen aber sie tut es - je später je stärker muss Sie reagieren.  Die USA haben zu hohe Schulden. Niedrig Zinsen  per se enden deshalb meist  in Schulden und die in Inflation.  Seit Jahren haben Ökonomen gewarnt.   Corona und  Ukraine waren der letzte Auslöser.  Die Fed hat kein Pulver mehr um gegenzusteuern. Lieber Forist die Schweiz hat nur 2,9% , da sie nicht soviel Geld gedruckt hat wie Andere.

@21:42 Uhr von Halleluja

>> kann mir jemand erklären warum die Inflation

>> in der Schweiz(2,9%) weit unter unserer oder

>> der amerikanischen liegt?

 

DAS dürfte am, 'weniger Krieg anzetteln' liegen. -.-

@17:47 Uhr von DeHahn

Seit vielen Jahren sagen Fachleute folgendes:

1. Wenn der Staat mehr Geld ausgibt, als er über Steuern einnimmt, dann kommt es zu einer Verschuldung.

2.- Das bedeutet, die Verschuldung lässt sich durch Inflation (Geldmengenerhöhung=Wasser in der Suppe) verringern.

3. Somit bedingen sich stark wachsende Vermögen der Superreichen und wachsende Staatsverschuldung gegenseitig.

4. Die Lehmann-Pleite wurde als Platzen der Finanzblase (überhöhte Kredite ohne Realwertabdeckung) bezeichnet. Mit viel Mühe und Badbanks wie Tilgungsprogrammen zu Lasten der Investitionen bekam man das "in den Griff".

5. Seit Jahren sagen Fachleute, dass die Aktuelle Finanzblase um ein Vielfaches größer ist, als bei Lehmann.

6. Nun kann man das alles auf den Ukrainekrieg abwälzen, so dass weder unsere Politiker noch unsere Finanzhaie Groll fürchten müssen.

7. Ein Crash KANN NICHT AUSBLEIBEN!

Danke für den Beitrag. MAn sollte Ökonomie in der Schule als Fach lehren.

 

@22:37 Uhr von saschamaus75

>> kann mir jemand erklären warum die Inflation

>> in der Schweiz(2,9%) weit unter unserer oder

>> der amerikanischen liegt?

 

DAS dürfte am, 'weniger Krieg anzetteln' liegen. -.-

vielleicht auch daran, daß verbrechergeld dort relativ sicher aufbewart werden kann, solange sich die amis nicht einmischen. der eu widersteht die schweiz

 

Aus unsinnigem Aktionismus Rezession anschieben?

Eine Rezession in Kauf nehmen, um eine im Wesentlichen durch Krieg und daraus folgende, enorme Energiekosten verursachte Inflation zu bekämpfen?

Ich habe den Eindruck 2/3 der Befürworter von Zinserhöhungen sind typisch deutsche Sparer, die ihr erspartes auf die Bank legen und ganz ohne eigenes Zutun möglichst hohe Zinsen einfahren wollen. Das andere Drittel scheinen Profiteure hoher Zinsen zu sein. Den Sparern sei gesagt, dass ihr Geld dennoch weniger Wert ist, da die Zinserhöhung keinen Einfluss auf die Hauptfaktoren der Inflation haben wird. Wenn sie mit ihrem Geld also Geld verdienen wollen, müssen sie schon aktiv werden.

Zusätzlich zu den ohnehin schon der Wirtschaft schwer schadenden Faktoren Krieg/Energie und nicht zu vergessen Corona, nun auch noch eine Rezession mit Zinserhöhungen anschieben, hat schon was Selbstzerstörerisches.

Das Instrument der Zinserhöhung zu Inflationsbekämpfung ist bei einem überhitzten Markt richtig, hier ist es unsinniger, kontraproduktiver Aktionismus.

@22:37 Uhr von saschamaus75

>> kann mir jemand erklären warum die Inflation

>> in der Schweiz(2,9%) weit unter unserer oder

>> der amerikanischen liegt?

 

DAS dürfte am, 'weniger Krieg anzetteln' liegen. -.-

Das glaube ich eher nicht. Da hat die Gelddruckmaschine still gestanden und mit Verlaub,die Inflation ist vor dem Krieg schon hochgeschossen.

 

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Ist nut der Anfang

Die kommende Hyperinflation ist nur der Anfang der Katastrophen. Die EU wird sich auflösen müssen, wenn die gemeinsame Währung einfach nicht mehr funktioniert. Die wichtigste Aufgabe der EZB ist die Stabilisierung der Währung mit <2% Inflation. Jetzt glaubt die EZB tatsächlich, dass die EU beisammen gehalten werden kann, wenn man die verschuldeten Staaten wie Italien rettet.

Europa wird danach zerstritten im einem schmerzhaften Prozess der Neuerfindung sein. Die Gesellschaft polarisiert. Die Lebensersparnisse von Millionen verpufft.

Vielleicht ein Beispiel aus der Geschichte:
-Vor 100 Jahren kämpfte die Welt gegen eine Pandemie (keine Corona). DE war überschuldet.
- Die völlig entwertete Mark war im November 1923 am Ende
- Einige Jahre später, von 1929 an, folgte dann die nächste große Wirtschaftskrise, im englischsprachigen Raum als „Große Depression“.
- 1932 zählte die Weimarer Republik sechs Millionen Arbeitslose.
Was danach passierte brauche ich nicht zu erwähnen.

 

 

 

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