Kommentare - Warum Ostdeutschland so stark vom Investitionsboom profitiert

14. Juni 2022 - 10:15 Uhr

Ob Tesla, Intel oder der Batteriehersteller CATL - der Osten Deutschlands zieht internationale Großinvestitionen an wie keine andere Region im Land. Was macht ihn so attraktiv im Standort-Wettbewerb? Von Sebastian Mantei.

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Nähe (und Erreichbarkeit) sind immer ausschlaggebende Faktoren

Der wichtigste Grund dafür, dass Ostdeutschland so stark vom Investitionsboom profitiert dürfte daher dieser in der Meldung genannte sein:

„Denn das Entscheidende für die Ansiedlungen sind die kurzen und sicheren Transportwege innerhalb Europas. Gerade Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt profitieren vom Flughafen Leipzig-Halle, dem Luftfrachtdrehkreuz. Außerdem sind die neuen High-Tech-Regionen durch Autobahnen und Wasserstraßen verkehrstechnisch sehr gut angebunden“.

Ein goldenes Zeitalter des Wachstums im Osten...

So funktioniert der (Raubtier-)kapitalismus: Das was da ist kaputtschlagen - gerade wenn es wie in der DDR, im Irak, in Syrien... systemalternativ funktioniert (je nach Perspektive recht oder schlecht).

Dann werden auf die durch die zerstörten Strukturen entstandene Brache neue glänzende Werke draufgebaut von denen am allermeisten die Investoren profitieren und nicht die Menschen (und in unserem Fall auch die Wölfe) die dort noch leben.

@11:23 Uhr von mokky

Das was da ist kaputtschlagen

in 40 Jahre Kommunismuss und linker Sozialismuss.

Jetzt muss/darf der "kapitalismus:" den anständigen Menschen wieder selbstbestimmte demokratische Freiheit und Zunkunft aufbauen.

 

@11:23 Uhr von mokky

So funktioniert der (Raubtier-)kapitalismus: Das was da ist kaputtschlagen - gerade wenn es wie in der DDR, im Irak, in Syrien... systemalternativ funktioniert (je nach Perspektive recht oder schlecht).

__

Der Kohleabbau in der Region wird doch nicht mehr gewollt. Soll alles brachliegen bleiben ?

Dann werden auf die durch die zerstörten Strukturen entstandene Brache neue glänzende Werke draufgebaut von denen am allermeisten die Investoren profitieren und nicht die Menschen (und in unserem Fall auch die Wölfe) die dort noch leben.

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Haben Sie noch mehr derart dysfunktionale Aussagen auf Lager ? Ich bin davon überzeugt, dass die weit grössere Mehrheit der Bürger im Osten Deutschlands die (Neu-)Ansiedlung dieser Unternehmen begrüsst. Sie generieren Steuereinnahmen, schaffen Arbeitsplätze und mittelbar auch eine bessere Infrastruktur, die allen Bürgern zugute kommt.

SIE können aber gerne weiter vor sich hinmeckern. Darauf beschränken sich Ihre Kommentare doch ohnehin.

 

 

@11:23 Uhr von mokky

 

So funktioniert der (Raubtier-)kapitalismus: Das was da ist kaputtschlagen - gerade wenn es wie in der DDR, im Irak, in Syrien... systemalternativ funktioniert (je nach Perspektive recht oder schlecht).

Dann werden auf die durch die zerstörten Strukturen entstandene Brache neue glänzende Werke draufgebaut …

 

In welchem Irak und Syrien in einer anderen Welt hat wer

«glänzende Werke drauf gebaut» …?

Meine Ossis

Ich bin in der DDR aufgewachsen und verstehe mittlerweile, warum der Westen erfolgreicher ist. Ein bisschen mehr Verlässlichkeit und ein bisschen mehr Ehrgeiz würde ich mir von uns hier im Osten wünschen.

@11:29 Uhr von werner1955

Weil besonders die Menschen im Westen und hier die Steuerzahler und Rentner den Aufbau nach 40 Jahre linker kommunistische Regierung "zwangsweise" finazieren müssen.

So Isses, weil die sich ansiedelnden firmen mit deutschen steuer-mrd zugeschmissen werden. so, als gebe es kein morgen

 

Die Verhältnisse verändern…

Die Verhältnisse verändern sich, nun werden die ehemaligen Vorzeige und Kulturecken wieder erstarken. Nicht zu letzt wird dabei eine wesentliche Rolle spielen, dass es dort im Gegensatz zu den alten Bundesländern auf Grund der ehemaligen Bildungs- und Ausbildungskultur noch einige wirklich gut ausgebildete Facharbeiter zu finden gibt. Die haben auf Grund des ehemaligen Mangels ihr Handwerk gut verstehen lernen mußten.Außerdem hat man dort so auf die, in den letzten Jahren uns ja so gut verstärkenden, ‘bestens ausgebildeten Facharbeiter, Ärzte,Wissenschaftler usw‘ aus den Fluchtländern verzichten müssen, die verständlicherweise lieber in den boomenden Altbundesländern ihre Chancen wahrnahmen. So mußten die Neubundesländer (erst gar nicht) lernen sich selber zu helfen. Nun, von Weltfirmen erkannt, wird diese Situation genutzt und dazu kommen bestimmt fetteste Subventionen und Steuernachlässe. Wie so oft im Leben, kehrt sich ein einst schweren Nachteil in einen Vorteil um. Schön.

@ mokky

Ein goldenes Zeitalter des Wachstums im Osten...  So funktioniert der (Raubtier-)kapitalismus

 

Das, was Sie uns als Alternative hier vorsetzen wollen, funktioniert gar nicht und wird auch nie funktionieren.

Was immer in Ostdeutschland auch ensteht

Ein Menschen Arbeiter Leben überdauern solche Betriebe oft genauso wenig wie die temporären Staatsgrenzen. So schnell die High Tech kommt, geht die Inkompatible  auch  wieder .Die lärmgeplagten Uranwohner machen sich bereit zum "Pendler Ahoi" für Qualifiziert befristetes Personal der Next Generation. Shooting Star Politiker vom Schlage Habeck stehen kurz im Blitzlichtgewitter. Steuergelder fließen um Steuergelder einzunehmen ob und wann die Rechnung aufgeht wird sich zeigen.

Warum gerade Ostdeutschland?…

Warum gerade Ostdeutschland?

Weil den Ländern und Kommunen das Wasser bereits über den Kopf steht...

..und sie deshalb bereit sind sämtliche Gesetze, Verordnungen oder Vorschriften "in die Tonne zu kloppen"

Und es gibt genügend Bürger - die aber selbst in der Regel NICHT vor Ort wohnen - die so ein Vorgehen auch noch bejubeln.

Beispiel Tesla - ich wohne keine 25 km Luftlinie vom Gelände weg.

Gebaut wurde OHNE Baugenehmigung in einem Trinkwasserschutzgebiet mit VERBOTENEN Pfahlgründungen in die Trinkwasser-Horizonte.

Keine Betriebserlaubnis - da die Wasser- und Abwasser-Versorgung ungeklärt ist - bis hin zu ungültigen Verträgen mit dem Wasserverband.

Was dazu führt das den örtlichen Bewohner jetzt Strafzahlungen drohen wenn sie "zuviel" Wasser verbrauchen.

Aber anstatt zuerst für eine ÜBER-regionale Wasserversorgung zu sorgen - hat man Angst das der super-duper Macher (Herr Musk) sich eine andere Gegend sucht.

Braucht er nicht - die Minister sind ja SEINE gehörsamsten Diener

 

Strohfeuer und Windeier

Das  übliche  Prozedere:    Erst  greifen  die  Großinvestoren  Millionen  Euros  an  Staatssubventionen  ab   und  anschließend  verschwinden  sie  wieder  ins  Ausland  und  hinterlassen  uns  zerstörte  Umwelt,  Industrieruinen   und  sonstige  teure  Altlasten.  Aber  das  machen  solche  Großinvestoren  nicht  nur  mit  Deutschland  so.

Ist doch gut

dann kann sich der Osten doch selbst versorgen - wo ist das Problem? Die Durchschnittsrente ist höher als im Westen, die Infrastruktur neuer und besser in Schuss, die Politik noch willfähriger - alles paletti.

Und über fehlendes Wasser hat sich Herr Musk auch schon schiefgelacht.

Schade nur, dass die Schäden dann von allen bezahlt werden - wie bei den Bauten in Überschwemmungsgebieten in Dresden.

 

@11:39 Uhr von Schlaraffe since 1967

Ein Menschen Arbeiter Leben überdauern solche Betriebe oft genauso wenig wie die temporären Staatsgrenzen. So schnell die High Tech kommt, geht die Inkompatible  auch  wieder .Die lärmgeplagten Uranwohner machen sich bereit zum "Pendler Ahoi" für Qualifiziert befristetes Personal der Next Generation. Shooting Star Politiker vom Schlage Habeck stehen kurz im Blitzlichtgewitter. Steuergelder fließen um Steuergelder einzunehmen ob und wann die Rechnung aufgeht wird sich zeigen.

 

Das  war  auch  schon  mit  "Großinvestor"  Nokia  so.  Außer  Spesen  nichts  gewesen.   Auch  in  Deutschland  gibt  es  Milliardäre.  Und  wenn  die  so  ein  Unternehmen  nicht  realisieren,  dann  ist  da  was  oberfaul,   wenn   das   stattdessen  ausländische  Investoren  tun.

 

@11:23 Uhr von mokky

So funktioniert der (Raubtier-)kapitalismus: Das was da ist kaputtschlagen - gerade wenn es wie in der DDR, im Irak, in Syrien... systemalternativ funktioniert (je nach Perspektive recht oder schlecht).

Dann werden auf die durch die zerstörten Strukturen entstandene Brache neue glänzende Werke draufgebaut von denen am allermeisten die Investoren profitieren und nicht die Menschen (und in unserem Fall auch die Wölfe) die dort noch leben.

Vielleicht ist das Ganze nicht nur schlecht, weil wie sie sagen die glänzenden Werke hier auf gebaut werden. Unsere von ihnen kritisierten Gelder kommen dann wenigstens teilweise uns auch als Subventionen in Arbeitsplätze zu gute. Das ist jedenfalls besser als das Geld auch noch an die üblichen drei, vier Staaten zu verschenken, die uns dann jedesmal zum Dank auch noch in den Rücken fallen und mit dem sich ihre Despoten noch groß gegen uns aufbauen. 
Leider kann man mittlerweile nicht mehr, als diese Minimalforderungen verlangen. Das Großkapital freut‘s.

@11:42 Uhr von FakeNews-Checker

Das  übliche  Prozedere:    Erst  greifen  die  Großinvestoren  Millionen  Euros  an  Staatssubventionen  ab   und  anschließend  verschwinden  sie  wieder  ins  Ausland  und  hinterlassen  uns  zerstörte  Umwelt,  Industrieruinen   und  sonstige  teure  Altlasten.  Aber  das  machen  solche  Großinvestoren  nicht  nur  mit  Deutschland  so.

ZU Land Brandenburg sage ich da nur:

Lausitz-Ring

und

Chip-Fabrik

in beide hat des Land hunderte von Millionen an Subventionen gesteckt - um beide Projekte wurde jahrelang ein riesiger Medienhype gemacht

und

man ist krachend gescheitert

dazu dann  aus dem Westen ganz viel Häme ala "die Ossis bekommen ja ehe nix gebacken - sieht man ja"

komisch - viele der damals zuständigen Minister kamen aus dem Westen

*sarkasmus*

 

zum Wasserproblem

Die Investoren sind alle steinreich und haben Geld. Sie können für ihren Wasserbedarf die Kosten tragen.

Da die Meeresspiegel steigen, würde ich Meerwasserentsalzungsanlagen bauen und das Wasser zu den Firmen transportieren lassen. (Pipeline)

Ist die Frage ernst gemeint?…

Ist die Frage ernst gemeint? Warum boomt der Osten?

Zuverlässig, wie der Westen, Qualität,  wie im Westen, Gesetze, wie im Westen, Sprache, wie im Westen, ....

Es gibt ja kaum noch Leute, die die DDR noch kennen. 

Der große Unterschied ist aber, dass dort noch unfassbar viel Platz ist.

Wohingegen im Westen alles zu tugepflastert ist, dass wegen jedem Kleinen Fertighaus ein Bürgerbegehren stattfindet.

.

Meine Frage wäre, warum hat das so lange gedauert?

 

@11:42 Uhr von FakeNews-Checker

Das  übliche  Prozedere:    Erst  greifen  die  Großinvestoren  Millionen  Euros  an  Staatssubventionen  ab   und  anschließend  verschwinden  sie  wieder  ins  Ausland  und  hinterlassen  uns  zerstörte  Umwelt,  Industrieruinen   und  sonstige  teure  Altlasten.  Aber  das  machen  solche  Großinvestoren  nicht  nur  mit  Deutschland  so.

 

Wie es wurde was es ist

Ich hab ja Familie im Osten.... Mir hat mal ein alteingesessener Taxifahrer aus Eisenhüttenstadt erzählt wie das damals Anfang der 90er gelaufen ist mit den ehemaligen volkseigenen Betrieben. Die Treuhandanstalt hat die Stahlwerke komplett mit einer Belegschaft von 16.000 arbeitenden Menschen an einen Konzern aus dem Westen (Belgien) verkauft, der dann einen nach dem  anderen die Hochöfen und die Arbeitsplätze abgebaut hat. Genauso liefs mit der Molkerei. Übers Wochenende alle Maschinen zum Stammsitz nach Moers gefahren. Und am Montag stand die Belegschaft vor den verschlossenen Toren ihres leeren Werks.

Da kann mans den Leuten nicht verdenken wenn der Jubel über Tesla und Co. auch 30 Jahre später noch ein wenig hohl klingt.

Warum Ostdeutschland so stark vom Investitionsboom profitiert...

Tut es das ? Und was entsteht da ? Sind die Betriebe auch Tarifgebunden ? Die Arbeitsbedingungen rund um die Tesla-Baustelle hat da schon Befürchtungen aufkommen lassen.

Dann könnte es zumindest in Brandenburg zu einer Versteppung der Landschaft kommen. Das Landesamt für Umwelt (LFU) genehmigte Tesla eine Wasserentnahme von 3,8 Millionen Kubikmetern über 30 Jahre .  Es gab 800 Einwände in das Genehmigungsverfahren (Teslas Raubbau, von Oliver Rast). Auch vom Wasserverband Strausberg-Erkner. 

Zusätzlich sollen für einen Güterbahnhof des Unternehmens noch 100 Hektar Wald wegfallen.

Bereits diese Tatsache begrenzt den E-Autohype zeitlich

Da  E-Autos   viel  öfter und  akku-belastender    aufgeladen  werden  als  ein  Handstaubsauger,   sind  die  Akkus  schon  nach  2  Jahren  nicht  mehr  gebrauchsfähig.   Und  weil  die  Akkus  das  teuerste  am  E-Auto  sind,  lohnt  sich  ein  Akku-Austausch  nicht  und  stattdessen  wird  das  ganze  E-Auto  neu   gekauft.   Würde  man  den  E-Autohype  trotzdem  fortsetzen,  würden  gigantische  Autoschrottberge  entstehen.   Auch  deshalb  ist  E-Automobilität  eine  Sackgasse  und  Irrweg  und  das  Tesla-Werk  nach  spätestens  3  Jahren  wieder  geschlossen  und  endet  als  Industrieruine.

"Viel Wasser wird gebraucht"

Die Halbleiterproduktion benötigt Unmengen an Wasser. Das ist gerade im Osten Mangelware.

Dafür wurde (im Falle von Tesla) bereits eine nachhaltige Lösung gefunden.

Zeit Online, 4. Mai 2022: "Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) will künftig den Wasserverbrauch von Privathaushalten auf etwa 37 Kubikmeter pro Person im Jahr einschränken. Das sind knapp mehr als 100 Liter am Tag, die Menge an Wasser, die in knapp zehn Minuten aus einem normalen Duschkopf fließt – und liegt damit deutlich unter dem durchschnittlichen Verbrauch von 175 Litern in der Region und selbst unter dem Bundesdurchschnitt von 126 Litern pro Tag. "

Ich bin leider

ein bisschen skeptisch bei solchen Jubelmeldungen. Gerade jetzt passend wo im Osten "weg von den "Fossilen aus Russland" wieder die Angst zu den Verlieren zu gehören droht, werden solche Jubelarien gestartet. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Ganz einfach

Weil man a) in Umweltfragen weniger zimperlich war als im "Westen" und b) Milliardenzuschüsse und kostenlose Infrastruktur gewährt hat. Die Erfahrung zeigt: die Rechnung dafür kommt später.

Anbindung an die Forschung  …

Anbindung an die Forschung

 

Neben Tesla mit der Produktion der E-Autos als Konkurrenz zu VW, ein weiterer amerikanischer Konzern, der wichtige Teile für die IT-Technik herstellt.

Forschung fördern ist ein wichtiger Aspekt, aber wem gehören die Ergebnisse?

 

Eine Aufstellung über die Förderungen und Privilegien wäre mal schön, aber wohl geheim und muss eingeklagt werden.

 

Die Begeisterung für einen Turbo Musk hält sich bei mir in Grenzen.

Auch seine Satelliten (Starlink) sollen eine intensive Verbindung zum Pentagon haben und dienen über der Ukraine auxh militärischen Zwecken.

 

Zumindest ist das Genehmigungsverfahren wohgl nicht ganz so wie sonst gewesen und die Wasserproblematik wird sich noch deutlicher mit steigender Produktion zeigen.

Auch Chipfabriken haben einen großen Wasserbedarf.

 

Ich frage mich auch, welchen Einfluss die USA ausüben kann (siehe Erzwingung Produktionsstätten Intel in den USA), bei fehlendem Wohlverhalten unserer Regierung.

@11:57 Uhr von Bernd Kevesligeti

Tut es das ? Und was entsteht da ? Sind die Betriebe auch Tarifgebunden ? Die Arbeitsbedingungen rund um die Tesla-Baustelle hat da schon Befürchtungen aufkommen lassen.

Dann könnte es zumindest in Brandenburg zu einer Versteppung der Landschaft kommen. Das Landesamt für Umwelt (LFU) genehmigte Tesla eine Wasserentnahme von 3,8 Millionen Kubikmetern über 30 Jahre .  Es gab 800 Einwände in das Genehmigungsverfahren (Teslas Raubbau, von Oliver Rast). Auch vom Wasserverband Strausberg-Erkner. 

Zusätzlich sollen für einen Güterbahnhof des Unternehmens noch 100 Hektar Wald wegfallen.

Eigentlich hat ja der Investor für Zugänglichkeit des Fabrikgeländes für seine Arbeitskräfte zu sorgen - was auch die Anbindung an den ÖPNV mit einschliesst.

Wenn aber das Land oder die Kommune einen Weksbahnhof baut ist dies klar eine (verdeckte) Subvention und damit ein Verstoss gegen EU-Gesetze.

Juckt aber den Wirtschaftsminister von Brandenburg nicht - klebt er an die Umverlegung des Bahnhofes -> "Sanierung"

@11:42 Uhr von Miauzi

 

Warum gerade Ostdeutschland?

Weil den Ländern und Kommunen das Wasser bereits über den Kopf steht ...

 

Deutsche Großunternehmen haben sich (bis auf einige Ausnahmen) über die 30 Jahre weder mit Produktionsanlagen noch Konzernzentralen in den fünf neuen Bundesländern angesiedelt. Vergebene Chancen und Möglichkeiten, und kein Beitrag zur Vermeidung von Abwanderung von Arbeitskräften «nach Westen».

 

Die DDR war als Staat fürchterlich schlecht aufgestellt, aber sie hatte viele Menschen gut ausgebildet. Die Industriepolitik der seit 1990 erweiterten BRD war in Ostdeutschland auch fürchterlich schlecht aufgestellt. Einer der Hauptgründe für das immer noch sehr unterschiedliche Lohnniveau zwischen West und Ost.

 

Ich kenne mich in den Neu-Bundesländern nur wenig gut aus, in die DDR hatte ich bis Oktober 1989 Einreiseverbot. Wie das mit den neuen Industrieansiedlungen wird, weiß ich nicht. Aber mehr Industriearbeitsplätze in Ostdeutschland hätte es schon längst geben sollen, eher noch müssen.

Triggerwarnung bei Kapitalismuskritik?

Ich finds immer so amüsant wie hier einige völlig ausflippen, wenn der Kapitalismus als System in Frage gestellt wird.

Leute, es gibt tausend Alternativen dafür. Ich hab das nicht vorselektiert, Ihr könntet Euch eine aussuchen.

@11:57 Uhr von mokky

Ich hab ja Familie im Osten.... Mir hat mal ein alteingesessener Taxifahrer aus Eisenhüttenstadt erzählt wie das damals Anfang der 90er gelaufen ist mit den ehemaligen volkseigenen Betrieben. Die Treuhandanstalt hat die Stahlwerke komplett mit einer Belegschaft von 16.000 arbeitenden Menschen an einen Konzern aus dem Westen (Belgien) verkauft, der dann einen nach dem  anderen die Hochöfen und die Arbeitsplätze abgebaut hat. Genauso liefs mit der Molkerei. Übers Wochenende alle Maschinen zum Stammsitz nach Moers gefahren. Und am Montag stand die Belegschaft vor den verschlossenen Toren ihres leeren Werks.

Da kann mans den Leuten nicht verdenken wenn der Jubel über Tesla und Co. auch 30 Jahre später noch ein wenig hohl klingt.

Da stehen die Menschen im Osten nicht anders da wie die im Westen. Ich kenne zahlreiche alteingesessene Firmen, die von "Investoren" aus den USA und Frankreich nur aufgekauft wurden, um sie anschließend zu schließen.

Was nützt die Technike ....

...wenn sich der Grundwasserspiegel so weit verringert da man kein Trinkwasser mehr entnehmen kann, dann kommt das Große Jammern und die Forderung das der Staat gefälligst "milliarden" Hilfen einschiessen soll.

Wie bei Tesla wird der Deal für einige sehr Lukrativ sein. 

Oder werden die Zugeständnisse wegen den Maroden Infrastrukturen gemacht damit man sich Brüsten kann ich Habe???

@11:42 Uhr von Miauzi

Warum gerade Ostdeutschland?

Weil den Ländern und Kommunen das Wasser bereits über den Kopf steht...

Den Gemeinden im Osten geht es im direkten Vergleich mit den Gemeinden im Westen geradezu blendend:

"Die Stadt Pirmasens ist weiterhin die am höchsten verschuldete Stadt in Deutschland. Doch auch Zweibrücken und Kaiserslautern liegen im Städtevergleich nur knapp dahinter. Pirmasens gehört bereits seit Jahren zu den am meisten verschuldeten Kommunen in Deutschland." (Quelle: SWR, 28.07.2021)

 

@12:14 Uhr von mokky

 

Ich finds immer so amüsant wie hier einige völlig ausflippen,

wenn der Kapitalismus als System in Frage gestellt wird.

 

Bei Kapitalismuskritik nicht, aber will man damit auch nur im Ansatz ernst genommen werden, quält man besser keine Vergleiche der Ex-DDR mit Syrien und dem Irak daher.

"Unverbaute Flächen" ?

Allen Investitionen im Osten in Ehren, aber es kollidieren da andere Probleme: Man sollte nicht weiter den Fehler machen und ständig landwirtschaftliche Flächen reduzieren - denn die Ukraine-Krise beweist, plötzlich wären wir auf eigenen Boden für Nahrung angewiesen.

Das andere Problem: In größeren Städten - ich denke da an Magdeburg - stehen viele frühere Industrieflächen brach oder werden nur wenig neu genutzt - der Rest wird vom ewigen Denkmalschutz blockiert (Das muss aufhören). Diese Flächen sollten zuerst genutzt werden. Dazu gehören auch größere Baulücken oder Flächen, die sich als Landwirtschaft nicht eigenen. Zukunft sind nicht nur Technologien - sondern Vernunft und Rationalität.

@12:11 Uhr von schabernack

 

Ich kenne mich in den Neu-Bundesländern nur wenig gut aus, in die DDR hatte ich bis Oktober 1989 Einreiseverbot. Wie das mit den neuen Industrieansiedlungen wird, weiß ich nicht. Aber mehr Industriearbeitsplätze in Ostdeutschland hätte es schon längst geben sollen, eher noch müssen.

Ich mich dafür um so besser - zumal ich selbst als Ossi im Osten bliebt und Unternehmen gründete und selber Arbeitsplätze schuf in einer wie ich damals meinte -> Zununftsbranche "regenerative Energien".

Wenn man schon Industrie ansiedelt - warum dann zu oft in dafür von den reinen HARTEN Standortbedingungen ungeeigneten Gegenden?

Das Tesla-Werk möchte 500.000 PKW bauen - hat aber nicht mal einen Gleisanschluss mit ausreichender Kapazität - man müsste sogar den Ortkern der Kreisstadt Erkner abreissen um einen Gleisverbindung mit der benötigten Kapazität zu schaffen!

In Berlin selbst (Lichtenberg/Marzahn) gibt es auchreichend grosse Industrie-Brachen mit Platz, Gleisanschluss und ÖPNV-Anbindung usw.

@11:32 Uhr von werner1955

Das was da ist kaputtschlagen

in 40 Jahre Kommunismuss und linker Sozialismuss.

Jetzt muss/darf der "kapitalismus:" den anständigen Menschen wieder selbstbestimmte demokratische Freiheit und Zunkunft aufbauen.

 

 

Für ständiges unscharfes Pauschaldiffamieren von nicht exakt spezifizierten Nicht - Anständigen oder Nicht - Leistungsbereiten  gibt es keine Fleißpunkte bei der RV. Es gibt leider nicht mal ein Wort dafür. Außer "Projektion".

 

Aber eins trifft auf jeden Fall zu. Anständig ist das nicht. 

Öfter mal was Neues

Die Geschichte der Menschheit ist eine Erfolgsgeschichte. Sonst gäbs uns garnicht. Die ältesten Höhlenmalereien werden auf 50.000 Jahre datiert. Das Feuer und die Sprache gibts wahrscheinlich schon zehnmal so lang. Der Kapitalismus wie wir ihn heute kennen ist gerade mal ein paar hundert Jahre alt (mit Voräufern in den Fronsystemen und den Raubzügen der dunklen Jahrhunderte). Um die Not und das Elend die durch die Ausbeutung der Arbeitkraft vieler Besitzloser zur Profitmaximierung weniger Besitzender entstanden sind brauchen wir nur in die Geschichtsbücher oder die Tageszeitung gucken.

Lasst uns mal wieder was Neues ausprobieren.

@12:26 Uhr von Magdeburger2

Allen Investitionen im Osten in Ehren, aber es kollidieren da andere Probleme: Man sollte nicht weiter den Fehler machen und ständig landwirtschaftliche Flächen reduzieren - denn die Ukraine-Krise beweist, plötzlich wären wir auf eigenen Boden für Nahrung angewiesen.

Das andere Problem: In größeren Städten - ich denke da an Magdeburg - stehen viele frühere Industrieflächen brach oder werden nur wenig neu genutzt - der Rest wird vom ewigen Denkmalschutz blockiert (Das muss aufhören). Diese Flächen sollten zuerst genutzt werden. Dazu gehören auch größere Baulücken oder Flächen, die sich als Landwirtschaft nicht eigenen. Zukunft sind nicht nur Technologien - sondern Vernunft und Rationalität.

Nun - diese Ecke dort in reines Waldgebiet - sehr sandiger und sehr trockener Boden.

Insofern wäre das Gebiet schon geeignet - aber aus vielen anderen gründen NICHT für eine wasserintensive Auto-Produktion.

Warum muss denn Bayern so…

Warum muss denn Bayern so viel in den lfs zahlen? Weil die so toll sind? Nein weil FJS es geschafft hat, das sich Industrie ansiedeln. Vorher hatten die nur Landwirtschaft und waren bitter arm.

Das darf der Osten natürlich auch. Und da Pirmasens und Klautern genannt wurde, Saarland, Rheinland-Pfalz,  Niedersachsen,  NRW,  etc dürfen das auch. 

Was in Hessen, bw und Bayern geht, muss überall gehen. Sogar in Berlin. 

 

@11:42 Uhr von Miauzi

Warum gerade Ostdeutschland?

Weil den Ländern und Kommunen das Wasser bereits über den Kopf steht...

 

Man braucht Arbeit und den Verdienst um zu leben.

Klingt banal, aber ALG II ist keine Lösung.

Auch Steuereinnahmen müssen vorhanden sein, um die Infrastruktur zu erhalten.

Die realen Kosten der Ansiedlung werden versteckt sein oder erst viel später auftauchen (entstehen).

 

Lt: Arbeitsagentur steigt die Nachfrage nach Arbeitrskräften in Brandenburg an und zwar in verschiedenen Branchen.

Auch die Abwanderung hat sich beruhigt.

 

Die angedachten 40.000 Arbeitsplätze liegen ja wohl in sehr sehr weiter Ferne, selbst die 12.000 müssen erst mal erreicht werden.

Dann wäre noch die Frage, wo die Arbeitskräfte herkommen.

 

Sie, da vor Ort, können die Situation am besten beurteilen.

Welche Lösungen sehen Sie und Ihr Umfeld?

@12:28 Uhr von Miauzi

 

Das Tesla-Werk möchte 500.000 PKW bauen - hat aber nicht mal einen Gleisanschluss mit ausreichender Kapazität - man müsste sogar den Ortkern der Kreisstadt Erkner abreissen um einen Gleisverbindung mit der benötigten Kapazität zu schaffen!

In Berlin selbst (Lichtenberg/Marzahn) gibt es auchreichend grosse Industrie-Brachen mit Platz, Gleisanschluss und ÖPNV-Anbindung usw.

Welcher geistig gesunde Unternehmer wird schon in Berlin investieren wollen?

Tagesspiegel, 12.04.2022: "Rüttelt an Grundfesten des Kapitalismus“ - Berlins Justizsenatorin will „voller Inbrunst“ für Enteignung streiten"

Das Tesla-Werk z.B. hat…

Das Tesla-Werk z.B. hat keinen werkseitigen Gleisanschluss für den Transport des benötigten Baumaterials.

Den zu schaffen ist eine komplizierte mehrjährige Aufgabe da die Umgebung dafür keine einfachen Rahmenbedingungen bietet.

Selbst für eine Verlängerung der S-Bahn (S3) von der Kreisstadt Erkner (bisheriger Endpunkt) zum Teslagelände (um die Tesla-Arbeiter aus Berlin zur Arbeit zu bringen) müsste man den Ortkern für die Trasse abreissen!

Die gesamte Öko-Bilanz des Produktionsprozesses ist die schlechteste alle deutschen Automobil-Standorte in D-Land - was das E-Auto als Mittel zum ökologischen Mobilitätswandel ad absurdum führt.

@12:36 Uhr von w120

 
Man braucht Arbeit und den Verdienst um zu leben.

Klingt banal, aber ALG II ist keine Lösung.

Auch Steuereinnahmen müssen vorhanden sein, um die Infrastruktur zu erhalten.

Die realen Kosten der Ansiedlung werden versteckt sein oder erst viel später auftauchen (entstehen).

 

Lt: Arbeitsagentur steigt die Nachfrage nach Arbeitrskräften in Brandenburg an und zwar in verschiedenen Branchen.

Auch die Abwanderung hat sich beruhigt.

 

Die angedachten 40.000 Arbeitsplätze liegen ja wohl in sehr sehr weiter Ferne, selbst die 12.000 müssen erst mal erreicht werden.

Dann wäre noch die Frage, wo die Arbeitskräfte herkommen.

Wo die Arbeitskäfte herkommen?

z.T. mit dem PKW aus Polen - sind keine 80 km von Frankfurt/Oder und die Autobahn ist 4-spurig ausgebaut

bei 40.000 (halte ich zwar für reine Fantasie) kommen die alle so wie das Material für 500.000 PKW über eine einzige Autobahn-Anschluss-Stelle - an der Haupt-Transit-Strecke zw. Polen und D-Land

 

Welcher „Investitionsboom“?

Wohl eher „Subventionsboom“! 
 

Man sollte nicht vergessen das die EU erst kürzlich eine strategische Initiative zur Versorgung mit Mikrochips (zB für die Automobil- aber auch für die Rüstungsindustrie) beschlossen hat vor dem Hintergrund des „Chip Engpasses“ und der Tatsache das auf dem Weltmarkt (Russland produziert nicht für den Weltmarkt) nur 3 Firmen dominieren: Intel, Samsung und TSMC, es von diesen Firmen aber in der EU keinen Produktions-Standort gab. 

 

Da TSMC und Samsung aber nicht bereit waren in Europa zu investieren, blieben nur die Amerikaner übrig, die aber im eigenen Land gerade 100 Mrd USD in einen neuen Standort investieren, von dem auch die EU bedient werden kann. 
 

 

Ergo hat Intel gefordert, das Werk in Magdeburg mit 30 Mrd USD zu subventionieren. Zufällig ist das auch die Größenordnung der strategischen Chip-Offensive Brüssels. Der Rest war deutsches Lobbying. M.a.W.: mit deutschem Steuergeld wird bewusst unnötige Überkapazität geschaffen. 

@12:33 Uhr von mokky

Der Kapitalismus wie wir ihn heute kennen ist gerade mal ein paar hundert Jahre alt (mit Voräufern in den Fronsystemen und den Raubzügen der dunklen Jahrhunderte). Um die Not und das Elend die durch die Ausbeutung der Arbeitkraft vieler Besitzloser zur Profitmaximierung weniger Besitzender entstanden sind brauchen wir nur in die Geschichtsbücher oder die Tageszeitung gucken.

Lasst uns mal wieder was Neues ausprobieren.

Lassen Sie mich raten: Sie wollen mal wieder den Sozialismus/Kommunismus "ausprobieren"? Das weltweite Erfolgsmodell ohnegleichen? :D

@11:58 Uhr von FakeNews-Checker

Da  E-Autos   viel  öfter und  akku-belastender    aufgeladen  werden  als  ein  Handstaubsauger,   sind  die  Akkus  schon  nach  2  Jahren  nicht  mehr  gebrauchsfähig.   

 

Machen sie doch bitte Ihrem Namen Ehre und checken sie FakeNews als ständig Selbige zu verbreiten.

@12:41 Uhr von Tarek94

 

Das Tesla-Werk möchte 500.000 PKW bauen - hat aber nicht mal einen Gleisanschluss mit ausreichender Kapazität - man müsste sogar den Ortkern der Kreisstadt Erkner abreissen um einen Gleisverbindung mit der benötigten Kapazität zu schaffen!

In Berlin selbst (Lichtenberg/Marzahn) gibt es auchreichend grosse Industrie-Brachen mit Platz, Gleisanschluss und ÖPNV-Anbindung usw.

Welcher geistig gesunde Unternehmer wird schon in Berlin investieren wollen?

Tagesspiegel, 12.04.2022: "Rüttelt an Grundfesten des Kapitalismus“ - Berlins Justizsenatorin will „voller Inbrunst“ für Enteignung streiten"

und diese dame ist nicht die einzige in berlin, die die stadt weiterhin voller inbrunst gegen die wand fahren wollen.

 

Warum Ostdeutschland so stark vom Investitionsboom profitiert...

Und was soll das an Arbeitsplätzen bringen ? Schon am 16.1. 2020 sprach der Sender n-tv davon, daß Tesla Arbeiter aus Polen anwerben will. Das DGB-Bildungswerk sprach auch davon und das eine verräterische Stellenanzeige geschaltet worden sei. Das deutet darauf hin, daß da etwas entsteht, von dem man kaum leben kann. Abgesehen von den Umweltfolgen....

@13:18 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

 

Das Tesla-Werk möchte 500.000 PKW bauen - hat aber nicht mal einen Gleisanschluss mit ausreichender Kapazität - man müsste sogar den Ortkern der Kreisstadt Erkner abreissen um einen Gleisverbindung mit der benötigten Kapazität zu schaffen!

In Berlin selbst (Lichtenberg/Marzahn) gibt es auchreichend grosse Industrie-Brachen mit Platz, Gleisanschluss und ÖPNV-Anbindung usw.

Welcher geistig gesunde Unternehmer wird schon in Berlin investieren wollen?

Tagesspiegel, 12.04.2022: "Rüttelt an Grundfesten des Kapitalismus“ - Berlins Justizsenatorin will „voller Inbrunst“ für Enteignung streiten"

und diese dame ist nicht die einzige in berlin, die die stadt weiterhin voller inbrunst gegen die wand fahren wollen

 

Man sollte aber doch erwähnen, dass es um Wohnungen geht.

Und auf diese Art "Unternehmer" kann ich gerne verzichten.

 

Ob es überhaupt rechtlich so umgesetzt werden kann, wird sich zeigen.

 

 

 

@12:33 Uhr von mokky

 

Der Kapitalismus wie wir ihn heute kennen ist gerade mal ein paar hundert Jahre alt (mit Voräufern in den Fronsystemen und den Raubzügen der dunklen Jahrhunderte). Um die Not und das Elend die durch die Ausbeutung der Arbeitkraft vieler Besitzloser zur Profitmaximierung weniger Besitzender entstanden sind brauchen wir nur in die Geschichtsbücher oder die Tageszeitung gucken.

Lasst uns mal wieder was Neues ausprobieren.

 

«Mal wieder was Neues ausprobieren» ist um so mehr sinnlos,

je mehr unbestimmt ist, was das Neue Auszuprobierende sein soll.

Seien wir realistisch: Fordern wir das Unmögliche

Was ich gerne ausprobieren würde ist eine demokratische Umverteilung der bestehenden Eigentumsverhältnisse:

Alle dürfen ihr Häuschen, ihre Eigentumswohnung oder ihr Stückchen Land behalten. Meinetwegen auch ihre Million.

Was aber drüber hinausgeht sollte umverteilt werden und denen die nichts haben zur Verfügung gestellt werden. Also der Besitz vieler Mehrfamilienhäuser, Fabriken, ganzen Landstrichen etc.. Die Frage ist, wie wirds gemacht, weil die Macht des Staates würde wenns nach mir geht auch reduziert...  bis zum Verschwinden desselben.

Zudem bin ich für die Einführung eines menschenwürdigen Grundeinkommens, für die Abschaffung von Gefängnissen, für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, von Pflege und Therapiemöglichkeiten, die lokale Produktion von Nahrungsmitteln, Gebrauchsgütern und Energie. Umwelt- und der Klimaschutz sind dann das Resultat dieser Politik.

Ziel dabei ist, dass es uns allen besser geht, nicht nur ein paar wenigen.

13:28 Uhr von w120

willst du dann demnächst lieber im zelt schlafen, wenn diese unternehmer vergrault sind? private wollen es dann nicht mehr, und die staatlichen haben es ja schon hinlänglich bewiesen, daß sie auch dafür zu dumm sindk

@12:28 Uhr von melancholeriker

Aber eins trifft auf jeden Fall zu. Anständig ist das nicht. 

Gut das wir hier in einer demokratie und nicht mehr im DDR oder Putins "Sozialismuss" "gut uns sicher" leben müssen.

Anständig scheint in diesem Forum immer ein un oder Reitzwort zu sein. Dabei ist die Erklärung ganz einfach.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anstand

@11:42 Uhr von Miauzi

...Weil den Ländern und Kommunen das Wasser bereits über den Kopf steht...

..und sie deshalb bereit sind sämtliche Gesetze, Verordnungen oder Vorschriften "in die Tonne zu kloppen" Und es gibt genügend Bürger - die aber selbst in der Regel NICHT vor Ort wohnen - die so ein Vorgehen auch noch bejubeln.

Beispiel Tesla -....

Gebaut wurde OHNE Baugenehmigung in einem Trinkwasserschutzgebiet mit VERBOTENEN Pfahlgründungen in die Trinkwasser-Horizonte.

Keine Betriebserlaubnis - da die Wasser- und Abwasser-Versorgung ungeklärt ist - bis hin zu ungültigen Verträgen mit dem Wasserverband.

... das den örtlichen Bewohner jetzt Strafzahlungen drohen wenn sie "zuviel" Wasser verbrauchen....anstatt zuerst für eine ÜBER-regionale Wasserversorgung zu sorgen - hat man Angst...

Stimme Ihnen hier explizit zu. Es droht ein 3. Ausverkauf des Ostens. Vernichtung verbliebenener Naturräume. Eigeninitiative der DORTIGEN Bevölkerung mit moderatem langfristigem Wachstum wäre gut. Demokratie + Rechtsstaat versagt hier.

13:08 Uhr von Tarek94 @12:33 Uhr von mokky

>>Lassen Sie mich raten: Sie wollen mal wieder den Sozialismus/Kommunismus "ausprobieren"? Das weltweite Erfolgsmodell ohnegleichen? :D<<

Weiß nicht jeder, wie gut der Kapitalismus der Menschheit und der Natur gut tut. Die hunderten Millionen Toten, die auf seine Kappe gehen, die Zerstörungen, die er anrichtet, die Verdinglichung von allem, den Streit, die Entfremdungen und die Feindschaft, die er zwischen den homo sapiens gesetzmäßig mittels seiner inneren Logik erzeugt, sind eigentlich klasse. Weiter so für immer, muss man sagen, sonst bleibt der Applaus aus. Ach ja, die Gegenwart ist die beste, wo Investoren unser Geld nehmen und daraus machen, was sie wollen und uns hinterher zum Arbeiten einladen, damit wir was dafür bekommen. Nicht einmal Haustierte müssen so ne Einladung annehmen.

@13:40 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

willst du dann demnächst lieber im zelt schlafen, wenn diese unternehmer vergrault sind? private wollen es dann nicht mehr, und die staatlichen haben es ja schon hinlänglich bewiesen, daß sie auch dafür zu dumm sindk

 

Ich habe noch vor 50 Jahren in Duisburg gelebt.

Als Student habe ich eine preiswerte bezahlbare Wohnung gehabt und später auch als Familie.

Die Gebag existiert auch heute noch.

https://www.gebag.de/die-gebag/wir-ueber-uns

 

Es ist auch nicht der Kleinvermieter gemeint.

 

Der Staat zahlt eine Menge Geld über die Sozialsysteme (ALG II, SGB XII, Wohngeld) an Miete.

Warum nicht besser Eigentümer sein?

Mokky

Der Kapitalismus ist genauso schlecht wie der Sozialismus. Weil es immer schlechte und pur egoistsche, egomanische, verbrecherische, verrückte Menschen geben wird. Deshalb kann man Staat, Verwaltung, Gefängnisse... also Rechtsspruch also Machtausübung nicht abschaffen. Und deshalb muss Macht kontrolliert und beschränkt werden. Deshalb hatte sich D nach bitteren Fehlern für die Einschränkung von Macht entschieden. Also auch des Kapitalismus in Form von Sozialer Marktwirtschaft, Recht und Gesetz, horizontale und vertikale Gewaltenteilung, Wahlrecht, (ein Bürger eine Stimme, Verhältnis, mit 5% Hürde... Demonstratinsrecht, Petition......). Das war richtig. Die Aushöhlung ist das Problem. 

@13:37 Uhr von mokky

 

… Zudem bin ich für die Abschaffung von Gefängnissen …

 

Vorher muss noch Kriminalität verboten werden.

Oh Moment mal … das ist sie ja schon. Und nun … was tun.

@13:28 Uhr von w120

 

In Berlin selbst (Lichtenberg/Marzahn) gibt es auchreichend grosse Industrie-Brachen mit Platz, Gleisanschluss und ÖPNV-Anbindung usw.

Welcher geistig gesunde Unternehmer wird schon in Berlin investieren wollen?

Tagesspiegel, 12.04.2022: "Rüttelt an Grundfesten des Kapitalismus“ - Berlins Justizsenatorin will „voller Inbrunst“ für Enteignung streiten"

und diese dame ist nicht die einzige in berlin, die die stadt weiterhin voller inbrunst gegen die wand fahren wollen

 

Man sollte aber doch erwähnen, dass es um Wohnungen geht.

Und auf diese Art "Unternehmer" kann ich gerne verzichten.

Dann haben Sie entweder schon eine Wohnung oder Sie leben nicht in Berlin?

2020 wurden 186 Baufertigstellungen der öffentlichen Hand in Berlin registriert und 1174 von Unternehmen... (Quelle: Statistik Berlin Brandenburg)

@13:46 Uhr von Menschen 123xyz

Diese örtlichen Initiativen gibt es ja.

Ich war am Freitag (letzte Woche) das erste mal im Spreewald - meine Familie hat mir den Ausflug zu meinem 60. G-Tag geschenkt. Zu meiner "Schande" muss ich gestehen - das obwohl ich seit 1988 in Berlin lebe es noch nie bis in den kaum 50 km entfernten Spreewald geschafft hatte.

Im nördlichen (unteren) Spreewald konnte man dann bei der (üblichen) Kahntour klar erkennen wo die "Reise" bei der anhaltenden Trockenheit in der Region hingeht -> der Spreewald fällt trocken und mit ihm das Geschäft mit dem Tourismus - weil viele Kanäle bereits gesperrt werden.

Wo wir waren ist das Biosphären-Reservat - da geht ohnehin nur sanfter und nachhaltiger Tourismus - aber auch der droht den Bach (die Spree) runter zu gehen.

Am Unterlauf der Spree vor Berlin sitzt nun die Tesla-Fabrik und verschärft die Situation noch weiter.

Aber solange es noch nicht wie in der Wüste von Arizona aussieht ist doch nach Herrn Musk "alles in Butter"

*sarkasmus*

 

 

@13:49 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

>>Lassen Sie mich raten: Sie wollen mal wieder den Sozialismus/Kommunismus "ausprobieren"? Das weltweite Erfolgsmodell ohnegleichen? :D<<

Weiß nicht jeder, wie gut der Kapitalismus der Menschheit und der Natur gut tut. Die hunderten Millionen Toten, die auf seine Kappe gehen, die Zerstörungen, die er anrichtet, 

Wie jeder weiß war es um die Natur in der kapitalismusfreien DDR bestens bestellt. Ich denke da z.B. an das Naturparadies "Schwarze Pumpe".... :D

 

@13:32 Uhr von schabernack

 

Der Kapitalismus wie wir ihn heute kennen ist gerade mal ein paar hundert Jahre alt (mit Voräufern in den Fronsystemen und den Raubzügen der dunklen Jahrhunderte). Um die Not und das Elend die durch die Ausbeutung der Arbeitkraft vieler Besitzloser zur Profitmaximierung weniger Besitzender entstanden sind brauchen wir nur in die Geschichtsbücher oder die Tageszeitung gucken.

Lasst uns mal wieder was Neues ausprobieren.

 

«Mal wieder was Neues ausprobieren» ist um so mehr sinnlos,

je mehr unbestimmt ist, was das Neue Auszuprobierende sein soll.

Gegenentwürfe zum entfesselten Raubtierkapitalismus westlicher Coleur gibt es durchaus, in Russland oder China zB 

@12:07 Uhr von w120

Anbindung an die Forschung

 

Neben Tesla mit der Produktion der E-Autos als Konkurrenz zu VW, ein weiterer amerikanischer Konzern, der wichtige Teile für die IT-Technik herstellt.

Forschung fördern ist ein wichtiger Aspekt, aber wem gehören die Ergebnisse?

 

Eine Aufstellung über die Förderungen und Privilegien wäre mal schön, aber wohl geheim und muss eingeklagt werden.

...

Auch seine Satelliten (Starlink) sollen eine intensive Verbindung zum Pentagon haben und dienen über der Ukraine auxh militärischen Zwecken.

..

 

Ich frage mich auch, welchen Einfluss die USA ausüben kann (siehe Erzwingung Produktionsstätten Intel in den USA), bei fehlendem Wohlverhalten unserer Regierung.

Nach meiner Erfahrung spielen bestehende Gesetze nur so lange eine Rolle, wie sie opportun sind. Zum Beispiel werden jetzt Genehmigungsverfahren für LNG Terminals und Windräder „durchgepeitscht“. 
 

Mit der „Anbindung an die Forschung“ bin ich mehr als skeptisch. Das trifft noch „vielleicht“ auf Fraunhofer zu. 

@14:07 Uhr von Tarek94

 

In Berlin selbst (Lichtenberg/Marzahn) gibt es auchreichend grosse Industrie-Brachen mit Platz, Gleisanschluss und ÖPNV-Anbindung usw.

Welcher geistig gesunde Unternehmer wird schon in Berlin investieren wollen?

Tagesspiegel, 12.04.2022: "Rüttelt an Grundfesten des Kapitalismus“ - Berlins Justizsenatorin will „voller Inbrunst“ für Enteignung streiten"

und diese dame ist nicht die einzige in berlin, die die stadt weiterhin voller inbrunst gegen die wand fahren wollen

 

Man sollte aber doch erwähnen, dass es um Wohnungen geht.

Und auf diese Art "Unternehmer" kann ich gerne verzichten.

Dann haben Sie entweder schon eine Wohnung oder Sie leben nicht in Berlin?

2020 wurden 186 Baufertigstellungen der öffentlichen Hand in Berlin registriert und 1174 von Unternehmen... (Quelle: Statistik Berlin Brandenburg)

Die Tabelle muss ich erst mal begreifen.

In welcher Wohngegend, überhaupt für den normalen Menschen bezahlbar etc..

@14:11 Uhr von Tarek94

>>Lassen Sie mich raten: Sie wollen mal wieder den Sozialismus/Kommunismus "ausprobieren"? Das weltweite Erfolgsmodell ohnegleichen? :D<<

Weiß nicht jeder, wie gut der Kapitalismus der Menschheit und der Natur gut tut. Die hunderten Millionen Toten, die auf seine Kappe gehen, die Zerstörungen, die er anrichtet, 

Wie jeder weiß war es um die Natur in der kapitalismusfreien DDR bestens bestellt. Ich denke da z.B. an das Naturparadies "Schwarze Pumpe".... :D

 

Oder die Wismut. Lebenserwartung bis Anfang 40 noch in den 1970gern. Dafür  bekamen sie etwas mehr Geld (es gab nicht wirklich mehr davon zu kaufen) und große Mengen Schnaps. Der wurde zum Tausch und inoffiziellen Zahlungsmittel und dann von findigen Frauen zu Eierlikör u.a. umgewandelt..... 

Gefährliche Medikamente an Sportler, Soldaten, sog. Behandlung Schwangerer..ohne deren Wissen oder Info was tatsächlich gemacht wird...

Mitteldeutsche Gebiete

Bevölkerungsreich, Standorte und Anbindung an gut ausgebaute Autobahnen und Verkehrswege zu Lande und Wasser. Da kommt viel zusammen, was den Standort attraktiv macht. Zudem haben sich die Schwerpunkte mit Industrie und Produktion verlagert, man baut deutsche Wirtschaft und Unternehmenspolitik um, macht alte Bezirke wieder flott und erhofft sich so die Weichenstellung einer kräftigen Wirtschaft mitsamt ihren angegliederten Zweigen und Arbeitsplätzen. Bevor man also Norddeutschland anvisiert, wird man in den mitteldeutschen Gebieten beginnen. Ob und wie da die Gesetze und Visionen, die Anforderungen aller Interessengruppen wirklich Kompromisse und gemeinsames Handeln zulassen, wird man sehen. Wenn wir aber weiter so Umweltschutz und Klimaregularien wie einen Knebelmechanismus einsetzen, werden manche vielversprechende Änderungen schnell erdrückt. Es soll keinen Freifahrtschein für Fehler und Versagen der Vergangenheit geben, aber man muss auch behutsam daran gehen: Bundesweit.

Zu dem mit dem Intel - Werk...

.... hoerte ich letztens etwas, was mich sehr verwunderte.

Da derjenige vom Fach ist, nehme ich es jedoch ernst.

Angeblich gab es in Penzing Widerstaende gegen das Intel - Werk.

Weswegen sich Intel entschloss, in den Osten zu gehen.

Kaum zu fassen....

....aber doch denkbar.

Denn auch bei Berlin gab es heftigen Widerstand gegen Industrieansiedlungen.

Wohnstand bleibt nicht von selber....

 

 

 

 

Also China wird Taiwan schon mal nicht angreifen

Die Investition von CATL in Thüringen macht nur Sinn, wenn man von einer langfristigen Perspektive ausgeht. Im Streit mit Russland hat der deutsche Staat Gazprom Germania kurzerhand „unter staatliche Kontrolle“ gestellt, effektiv also verstaatlicht. Das möchten die Chinesen natürlich nicht erleben müssen. 
 

 

Im Gegensatz zum Intel Werk rechnet sich das CATL  auch betriebswirtschaftlich. Und Deutschland bekommt eine erste größere Batteriezellfertigung auf eigenem Boden. „Win-win“ sozusagen. 

 

In Thüringen sitzt auch derzeit Deutschlands einziger Importeur chinesischer Elektroautos...(geplantes Wachstum 20% pro Jahr )
 

 

@ w120

Forschung fördern ist ein wichtiger Aspekt, aber wem gehören die Ergebnisse?

 

Uns, den Verbrauchern.

@11:29 Uhr von werner1955

Weil besonders die Menschen im Westen und hier die Steuerzahler und Rentner den Aufbau nach 40 Jahre linker kommunistische Regierung "zwangsweise" finazieren müssen.

Man darf aber hier die Verbrechen der Treuhand nicht vergessen. Zahllose Unternehmen wurde in deren Zeit zerstört, um Konkurrenz zu beseitigen. Immobilien, Unternehmen und Grundbesitz wurde an reiche Westler verschenkt. 
Die Verluste durften dann die Menschen im Lande - Ost wie West tragen.

Dennoch war die Staatserschuldung der EX-DDR nicht annähernd so hoch wie heute im vereinten Deutschland!

14:11 Uhr von Tarek94

>>Wie jeder weiß war es um die Natur in der kapitalismusfreien DDR bestens bestellt. Ich denke da z.B. an das Naturparadies "Schwarze Pumpe".... :D<<

 

Die DDR war - wie die sie beherrschende Sowjetunion - nicht kapitalismusfrei, mehr so frei von Freiheit, von Kritik und Demokratie, deshalb gingen sie auch ein. Dieser historische Fortschritt, den ein paar Spinner wieder mit Gewalt rückgängig machen wollen, erleichtert die Beschäftigung mit dem eigentlichen Problemsystem. Jeder sollte gelernt haben, dass man nicht über den Totalitarismus oder Faschismus den Kapitalismus überwindet. Hätte es nicht den 2. Weltkrieg, den Kalten Krieg und die sowjetischen Atombomben gegeben, wir hätten diese dämlichen Diktaturen im Osten schon vor längerer Zeit von Innen abnippeln gesehen.

@ mokky

So funktioniert der (Raubtier-)kapitalismus: Das was da ist kaputtschlagen - gerade wenn es wie in der DDR, im Irak, in Syrien... systemalternativ funktioniert

 

Das Kartenhaus DDR ist ja von alleine zusammen gefallen. Im Irak mussten die Amis dann schon erheblich pusten und in Syrien reichten den Russen mehrer zehntausend Tonnen Bomben gerade so.

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