Kommentare - Wie Brandenburg Wasserstoff-Modellregion werden will

Kommentare

Chance für die Region - aber Flächenverbrauch

Für die Region wäre dies natürlich DIE Chance, um die Ablösung vom Tagebau abzufedern.

Allerdings finde ich die Angaben zum Flächenbedarf solcher Kraftwerke beunruhigend.

Meine Anmerkungen dazu:

1)  Für die Schaffung dieser neuen Kraftwerke sollten nach Möglichkeit die Flächen genutzt werden, die schon durch die (alte) Kohleindustrie versiegelt (und vergiftet?) wurden.

2)  Die riesigen Tagebauflächen sollten mit einem überzeugenden Konzept renaturiert werden.

Mit welchem Strom

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

Könnte man...

...die 700 oder so Sonnenstunden in Brandenburg nicht über Solarzellen auf dem Dach der Tesla-Fabrik mit Elektrolyse des Abwasser selbiger Fabrik nicht in grünen Wasserstoff umwandel?

Elektrolyse

Noch aber wird der größte Teil der Wasserstoff-Mengen mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie hergestellt.

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).

Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Keine „halben Sachen“ - eine Energiewende, diesen Namen

verdient bzw. sowohl den Anforderungen an die zukünftige Versorgungssicherheit mit Energie als auch denen zur Sicherung der ökologischen bzw. „klimatechnischen“ allgemeinen Existenzgrundlage genügen kann, kann nur „ganz“ nachhaltig sein.

Damit die Energiewende gelingen kann, muss also vieles zeitlich parallel und zugleich  „zusammenlaufen“:

“Doch um die Energieversorgung nachhaltig umzubauen, braucht es "grünen" Wasserstoff.

>> Das heißt, der Strom, mit dem der Wasserstoff im Elektrolyse-Verfahren hergestellt wird, muss CO2-neutral sein, nur dann ist der Wasserstoff auch "grün".

Also müssen gleichzeitig - und damit jederzeit genug „zusammenkommt“ möglichst dezentral bzw. auf lokaler Ebene - in ausreichendem Maße die dafür nötigen „grünen“ Energiequellen erschlossen und koordiniert bzw. „zusammengeschlossen“ werden können.

Über Elektrolyse - Gesamt-Wirkungsgrad einstellig (Wahnsinn)

Das ist ein Schildbürgerstreich wie er im Buche steht, den Wasserstoff über Strom und Elektrolyse herzustellen.  Was im Chemiebaukasten und der Schule ganz nett aussieht, wird niemals in großen Dimensionen funktionieren.

Der Rest der Welt produziert den Wasserstoff aus Hochtemperatur-Reaktoren zum Bruchteil der Kosten (China z.B., aber auch USA, Frankreich).

Wie war das mit der Wetbewerbsfähigkeit Deutshlands ?  Scheint keine Rolle mehr zu spielen....

@16:00 Uhr Questia - nein..?!?

 

2)  Die riesigen Tagebauflächen sollten mit einem überzeugenden Konzept renaturiert werden.

 

 

Doch! ohh…

Nur falls Sie es noch nicht wussten: das wird bereits seit Jahrzehnten so gemacht. 
 

:-)

Kernenergie ist unverzichtbar

Das widerspricht zwar der Grünen Ideologie, weil das quasi der Gründungsmythos der Partei ist und man die Menschen inzwischen massenhaft gegen Atomkraft aufgewiegelt hat. 
 

In Finland z. B.  haben sogar die grünen erkannt, das Kernenergie eine grüne Energie ist. 
 

Anstatt massenhaft Windräder zu bauen, die die Landschaft verschandeln, sollten wir lieber mehr Geld in die Entwicklung von sicheren  AKW stecken. 
 

Andere Nationen machen das sowieso. Und die derzeit als Atommüll zwischen  gelagerten Brennstäbe könnten auf Jahrzehnte dann als Energiequelle genutzt werden = keine Abhängigkeit von Russland. 
 

Und bis dahin ist die Kernfusion wohl Serienreif. 
 

Überschüssige Wind- und Sonnenenergie in Wasserstoff umzuwandeln halte ich aber als Ergänzung auch für sinnvoll. 

@16:03 Uhr von Bauer Tom

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

Wenn man die Windräder, die heute stillstehen weil in ganz Deutschland die Sonne knallt, durchläufen lässt, wäre doch schon mal ein Anfang. Und für die Speicherung gibt es auch jetzt schon Lösungen.

Ergebnisse wären mir lieber

Mir wäre lieber, es würde mal über Ergebnisse berichtet und nicht nur über Ankündigungen. Im Ankündigen ist die Ampel ja schon mal spitze, aber bei der Umsetzung hapert es oft (auch bei den 400.000 Wohnungen /Jahr).

"Das heißt, der Strom, mit dem der Wasserstoff im Elektrolyse-Verfahren hergestellt wird, muss CO2-neutral sein"

Und genau dies wird der Punkt sein woran es scheitert. Man hat ja noch nicht einmal genügend grünen Strom für den Standardverbrauch. Zusätzlich werden noch 3 AKWs abschalten. Ja wo soll es denn herkommen?

Und alleine vom Energiesparen wird sich an der Situation nicht viel verbessern.

@16:06 Uhr von Tarek94

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).

Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Dumme Frage - warum zündet man dann nicht gleich das Methan an um Energie zu gewinnen. Die Umwandlung nach der Formel, die Sie beschreiben dürfte auch nicht verlustfrei funktionieren. Kann man sich schenken.

@16:03 Uhr von Bauer Tom | Der Artikel gibt Auskunft

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

Zitat aus dem Artikel:

"...das weltweit erste Hybridkraftwerk seiner Firma Enertrag, das aus überschüssigem Windstrom Wasserstoff erzeugt.

Das Kraftwerk kann überschüssigen Strom zwischenspeichern und später abgeben, wenn er wieder benötigt wird...."

@16:03 Uhr von Bauer Tom

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

Ich habe es so verstanden:
Der Wasserstoff ist der Speicher der Windenergie. Das Hybridkraftwerk ist der Speicher des Wasserstoffs.

@16:36 Uhr von Giselbert: Was sind eigentlich die Pläne?

Mir wäre lieber, es würde mal über Ergebnisse berichtet und nicht nur über Ankündigungen. Im Ankündigen ist die Ampel ja schon mal spitze, aber bei der Umsetzung hapert es oft (auch bei den 400.000 Wohnungen /Jahr).

"Das heißt, der Strom, mit dem der Wasserstoff im Elektrolyse-Verfahren hergestellt wird, muss CO2-neutral sein"

Und genau dies wird der Punkt sein woran es scheitert. Man hat ja noch nicht einmal genügend grünen Strom für den Standardverbrauch. Zusätzlich werden noch 3 AKWs abschalten. Ja wo soll es denn herkommen?

Und alleine vom Energiesparen wird sich an der Situation nicht viel verbessern.

Was ich am schlimmsten seit jeher finde, ist die Weigerung der Regierung, ihre Pläne für die Zukunft zu erklären und darzulegen.  Gibt es überhaupt Pläne ?  Wurden die überhaupt in Deutschland entwickelt ?  Wir fahren im Blindflug über einen schmalen Pfad, rechts und links der Abgrund.......

@16:22 Uhr von WirSindLegion

Das ist ein Schildbürgerstreich wie er im Buche steht, den Wasserstoff über Strom und Elektrolyse herzustellen.  Was im Chemiebaukasten und der Schule ganz nett aussieht, wird niemals in großen Dimensionen funktionieren.

Der Rest der Welt produziert den Wasserstoff aus Hochtemperatur-Reaktoren zum Bruchteil der Kosten (China z.B., aber auch USA, Frankreich).

 

Ihr Kommentar bleibt im letzten Jahrhundert stecken, wie viele Ihrer Kommentare.

Es gibt längst die PEM-Elektrolyse bei der intensiv geforscht wird,

und die der alkalischen überlegen ist.

https://www.uni-augsburg.de/de/forschung/einrichtungen/institute/amu/wa…

kurz: https://is.gd/2bvNKf

 

Auch am 'Ersatz' für Iridium wird mit Hochdruck gearbeitet.

Die Zeiten stehen eben auf Nutzung

der regenerierbaren Ressourcen nicht auf Verschwendung.

Noch zu wenig, aber in erster Linie wegen der 'Dinosaurier' wie China.

16:32 Uhr von Peter P1960   …

16:32 Uhr von Peter P1960

 

//Wenn man die Windräder, die heute stillstehen weil in ganz Deutschland die Sonne knallt, durchläufen lässt, wäre doch schon mal ein Anfang. Und für die Speicherung gibt es auch jetzt schon Lösungen.//

 

Ich habe mir beim Lesen des Kommentares von " Bauer Tom" nur gedacht, es hilft manchmal den Artikel, den man kommentiert, auch zu lesen. 

 

 

@16:00 Uhr von Questia

Für die Region wäre dies natürlich DIE Chance, um die Ablösung vom Tagebau abzufedern.

Allerdings finde ich die Angaben zum Flächenbedarf solcher Kraftwerke beunruhigend.

2000 Quadratmeter sind für Sie beunruhigend? So groß dürfte schon die Berliner Villa eines ehemaligen Bundesgesundheitsministers sein....

 

Das ist sehr unwirtschaftlich

Das mag schon sein, dass überschüssiger Windstrom für die Elektrolyse eingesetzt werden könnte - theoretisch. 
 

 

Der Wirkungsgrad ist allerdings lausig, was vor allem an der enormen benötigten Überspannung an der Wasserstoffelektrode liegt. 
 

 

Das ist in etwa so als wenn zukünftig in Deutschland Wasser gewonnen wird indem man es aus Steinen presst.. kann man theoretisch alles machen... 

@16:06 Uhr von Tinkotis

...die 700 oder so Sonnenstunden in Brandenburg nicht über Solarzellen auf dem Dach der Tesla-Fabrik mit Elektrolyse des Abwasser selbiger Fabrik nicht in grünen Wasserstoff umwandel?

Die Solarzellen auf dem Dach der Tesla-Fabrik reichen nicht mal aus um 5% des dort benötigten Stromes zu decken.

Was will man da bei dieser Unterdeckung auch noch den Bruchteil eines Gedanken an Wasserstoff verschwenden?

@16:06 Uhr von Tarek94

Noch aber wird der größte Teil der Wasserstoff-Mengen mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie hergestellt.

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).

Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Ausser in Norwegen - da wird seit den 30er Jahren in grossen Umfang die Wasserkraft zur Elektrolyse und Wasserstoffgewinnung eingesetzt.

Eines der "Nebenprodukte" ist -> Deuterium - welches dann mit Luftsauerstoff zu "schwerem" Wasser gewandelt wird.

Wirtschaftlich ist das Elektrolyse-Verfahren wenn man den Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung hat - dann kann dieses Verfahren mit den anderen von Ihnen genannten konkurrieren.

--

Aber diese Erkenntnisse sind nicht wirklich eu - schon Anfang der 90er Jahre war dies ein allgemein zugängliches Wissen

@16:39 Uhr von dr.bashir

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).

Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Dumme Frage - warum zündet man dann nicht gleich das Methan an um Energie zu gewinnen. Die Umwandlung nach der Formel, die Sie beschreiben dürfte auch nicht verlustfrei funktionieren. Kann man sich schenken.

Ähm - schon mal eine Ammoniak-Synthese mit Methan gesehen?

Nee?

Na warum wohl nicht!!

Wasserstoff ist der wichtigste Grundstoff/Energieträger der chemischen Industrie

Ohne Wasserstoff könnte man kein Cracking von langkettigen Kohlenwasserstoffen betreiben.

Wofür braucht man denn soooo etwas?

Für die Produktion von Benzin und Diesel aus Rohöl - ohne dem wäre schon längst "Schicht-im-Schacht"!

@16:39 Uhr von dr.bashir

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).

Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Dumme Frage - warum zündet man dann nicht gleich das Methan an um Energie zu gewinnen. Die Umwandlung nach der Formel, die Sie beschreiben dürfte auch nicht verlustfrei funktionieren. Kann man sich schenken.

Weil der Wasserstoff für chemische Prozesse gebraucht wird und nicht etwa verbrannt wird.

@16:32 Uhr von Peter P1960

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

Wenn man die Windräder, die heute stillstehen weil in ganz Deutschland die Sonne knallt, durchläufen lässt, wäre doch schon mal ein Anfang. Und für die Speicherung gibt es auch jetzt schon Lösungen.

Und was wären das für Lösungen?

@17:00 Uhr von Miauzi

Noch aber wird der größte Teil der Wasserstoff-Mengen mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie hergestellt.

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).

Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Ausser in Norwegen - da wird seit den 30er Jahren in grossen Umfang die Wasserkraft zur Elektrolyse und Wasserstoffgewinnung eingesetzt.

(...)

Wirtschaftlich ist das Elektrolyse-Verfahren wenn man den Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung hat - dann kann dieses Verfahren mit den anderen von Ihnen genannten konkurrieren.

--

Aber diese Erkenntnisse sind nicht wirklich eu - schon Anfang der 90er Jahre war dies ein allgemein zugängliches Wissen

Wir haben aber keinen Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung...

@16:32 Uhr von vriegel

Anstatt massenhaft Windräder zu bauen, die die Landschaft verschandeln, sollten wir lieber mehr Geld in die Entwicklung von sicheren  AKW stecken. 
 

Googeln Sie mal "Stromgestehungskosten". Da weden Sie feststellen, dass Atomkraft in Deutschland nur deshalb konkurenzfähig ist, weil die Endlagerkosten für die Betreiber auf 22 Mrd.€ gedeckelt sind und in den Bereich Forschung und Betrieb ebenfalls viele Steuern geflossen sind.

Das von Ihnen erwähnte Finnland baut an dem einen AKW bereits 14 Jahre und es ist nicht abzusehen, wann es die erste kWh Strom produziert. Ohne massive staatliche Unterstützung würden weltweit keine AKWs gebaut werden. Was glauben Sie, weshalb Macron Atomstrom grün anstreichen möchte? Es geht ihm nur um EU-Fördergelder.

@16:48 Uhr von artist22: Damit haben wir keine Chance gegen HTR

Das ist ein Schildbürgerstreich wie er im Buche steht, den Wasserstoff über Strom und Elektrolyse herzustellen.  Was im Chemiebaukasten und der Schule ganz nett aussieht, wird niemals in großen Dimensionen funktionieren.

Der Rest der Welt produziert den Wasserstoff aus Hochtemperatur-Reaktoren zum Bruchteil der Kosten (China z.B., aber auch USA, Frankreich).

 

Ihr Kommentar bleibt im letzten Jahrhundert stecken, wie viele Ihrer Kommentare.

Es gibt längst die PEM-Elektrolyse bei der intensiv geforscht wird,

und die der alkalischen überlegen ist.

https://www.uni-augsburg.de/de/forschung/einrichtungen/institute/amu/wa

kurz: https://is.gd/2bvNKf

 

Auch am 'Ersatz' für Iridium wird mit Hochdruck gearbeitet.

Die Zeiten stehen eben auf Nutzung

der regenerierbaren Ressourcen nicht auf Verschwendung.

Noch zu wenig, aber in erster Linie wegen der 'Dinosaurier' wie China.

Ich bleibe dabei - damit haben wir keine CHance gegen die HTR!

Ich habe keine Ahnung

weiß nur durch frühere Diskussionen, dass die Herststellung von Wasserstoff sehr energieaufwändig ist und es sich nur lohnt wenn genügend regenerative Energie zur Verfügung steht.

@17:23 Uhr von WirSindLegion

 

Der größte Teil des Wasserstoffs wird z.Z. aus Erdgas durch Dampfreformierung hergestellt (Methan + Wasserdampf → Kohlenstoffmonoxid + Wasserstoff).
Die Elektrolyse ("mit Hilfe Erdgas-, Kohle- oder Kernenergie") spielt bei der gewerblichen Herstellung von Wasserstoff weltweit keine Rolle.

Ausser in Norwegen - da wird seit den 30er Jahren in grossen Umfang die Wasserkraft zur Elektrolyse und Wasserstoffgewinnung eingesetzt.
(...)
Wirtschaftlich ist das Elektrolyse-Verfahren wenn man den Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung hat - dann kann dieses Verfahren mit den anderen von Ihnen genannten konkurrieren.
--
Aber diese Erkenntnisse sind nicht wirklich eu - schon Anfang der 90er Jahre war dies ein allgemein zugängliches Wissen

Wir haben aber keinen Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung...

In China kommt das hin (Industriepreis)....  Hier: Niemals.  Auch nicht, wenn wir den gesamten Wald roden und mit Windmühlen vollknallen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Ich finde, das hört sich sehr gut an! Ja, es wird Probleme geben, bei welchem, neuen Großprojekt auch nicht? Aber man wird lernen und es immer besser machen. Grüner Wasserstoff ist eine umsetzbare und vielseitig einzusetzende Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Ich hoffe, selbst unsere völlig in ihrer Arroganz und phlegmatischen Kurzsichtigkeit erstarrte Automobilindustrie wird das deutlich größere Potential von Wasserstoff gegenüber den Elektroantrieben verstehen.

Mit Macht fördern und verbreiten, denn es ist ein guter Ansatz, der schnellstmöglich aufgebaut und ausgeweitet werden muss. Von Beginn an viele regionale, auch genossenschaftliche Anlagen errichten und zugleich titanische Wind- und Solarparks für den Wasserstoff der Industrie überall umsetzten, wo es machbar ist.

Immer wieder den Gegnern solcher Anlagen klar machen, dass es ohne diese Anlagen bald keine zu schützende Umwelt mehr geben wird.

@16:53 Uhr von Tarek94

Für die Region wäre dies natürlich DIE Chance, um die Ablösung vom Tagebau abzufedern.

Allerdings finde ich die Angaben zum Flächenbedarf solcher Kraftwerke beunruhigend.

2000 Quadratmeter sind für Sie beunruhigend? So groß dürfte schon die Berliner Villa eines ehemaligen Bundesgesundheitsministers sein....

 

4.000 für die künftigen bisher geplanten 50 + Stück.....

@17:11 Uhr von Tarek94

 

Wir haben aber keinen Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung...

weiss ich selbst

aber warum subventionieren wir dann unsere Alu-Industrie jährlich mit ca. 1 Mrd  Euro - davon entfallen ca. 750 Mio Euro auf den Strom

Ohne dem wäre nämlich der Prozess zur Herstellung von Rein-Alu aus Bauxit hier in D-Land gar nicht wirtschaftlich.

Länder die dies ohne horrende Subventionen machen -> nutzen dazu Strom aus Wasserkraftwerken.

--

Übrigens - die grosse Stromtrasse die die Unter-Elbe mit 270 Meter hohen Masten überquert...

..fängt in Norwegen an und endet südlich von Hamburg an einer Alu-"Bude" - gebaut in den 70er Jahren.

Also statt Alu könnte man damit auch grünen Wasserstoff herstellen.

@17:09 Uhr von Tarek94

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

Wenn man die Windräder, die heute stillstehen weil in ganz Deutschland die Sonne knallt, durchläufen lässt, wäre doch schon mal ein Anfang. Und für die Speicherung gibt es auch jetzt schon Lösungen.

Und was wären das für Lösungen?

Sie schreiben doch gerade einen Post vorher, dass Wasserstoff für chemische Prozesse benötigt wird. Der wird ja nicht direkt nach der Erzeugung verbraucht, sondern ebenfalls zwischengespeichert. Mir ist die Problematik der Diffusion durchaus bewusst, aber als Ingenieur vertraue ich darauf, dass es auch für größere Speicher Lösungen geben wird.

@Tarek94 17:11

Wir haben aber keinen Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung...

Doch.

Soviel ich weiß, sind das in etwa die Kosten, die regenerative Energien heutzutage kosten.

@Tarek94 17:09

Und was wären das für Lösungen?

Lesen Sie die Artikel, die Sie kommentieren, eigentlich auch?

Da steht doch ganz klar drin, dass man H2 als Stromspeicher nutzen kann.

Und selbst wenn es da nicht stehen sollte, könnte man mit (sehr) kurzem Nachdenken darauf kommen.

 

Abgesehen davon gibt es inzwischen immer mehr Batteriekraftwerke, die ausgediente Akkus zusammenschalten und daraus Stromspeicher machen.

Außerdem gibt es auch Stromspeicher, die den Strom in Form von Wärme in Gestein speichern.

 

Technologien gibt es jede Menge, nur leider zu viele Verhinderer.

@16:32 Uhr von Peter P1960

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

"Wenn man die Windräder, die heute stillstehen weil in ganz Deutschland die Sonne knallt, durchläufen lässt, wäre doch schon mal ein Anfang. Und für die Speicherung gibt es auch jetzt schon Lösungen."

Ein Anfang. Allerdings bisher nur Wunschdenken undein Tropfen auf einen heissen Stein

 

@17:24 Uhr von Forfuture

Ich finde, das hört sich sehr gut an! Ja, es wird Probleme geben, bei welchem, neuen Großprojekt auch nicht? Aber man wird lernen und es immer besser machen. Grüner Wasserstoff ist eine umsetzbare und vielseitig einzusetzende Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Ich hoffe, selbst unsere völlig in ihrer Arroganz und phlegmatischen Kurzsichtigkeit erstarrte Automobilindustrie wird das deutlich größere Potential von Wasserstoff gegenüber den Elektroantrieben verstehen.

Mit Macht fördern und verbreiten, denn es ist ein guter Ansatz, der schnellstmöglich aufgebaut und ausgeweitet werden muss. Von Beginn an viele regionale, auch genossenschaftliche Anlagen errichten und zugleich titanische Wind- und Solarparks für den Wasserstoff der Industrie überall umsetzten, wo es machbar ist.

Immer wieder den Gegnern solcher Anlagen klar machen, dass es ohne diese Anlagen bald keine zu schützende Umwelt mehr geben wird.

 

„Mit Macht fördern...“. Soso. 
 

Ich stimme aber zu, dass H2-„Verbrenner“ gut wären. 

@17:26 Uhr von Miauzi: Welche Industrie braucht kein Alu ?

 

Wir haben aber keinen Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung...

weiss ich selbst

aber warum subventionieren wir dann unsere Alu-Industrie jährlich mit ca. 1 Mrd  Euro - davon entfallen ca. 750 Mio Euro auf den Strom

Ohne dem wäre nämlich der Prozess zur Herstellung von Rein-Alu aus Bauxit hier in D-Land gar nicht wirtschaftlich.

Länder die dies ohne horrende Subventionen machen -> nutzen dazu Strom aus Wasserkraftwerken.

--

Übrigens - die grosse Stromtrasse die die Unter-Elbe mit 270 Meter hohen Masten überquert...

..fängt in Norwegen an und endet südlich von Hamburg an einer Alu-"Bude" - gebaut in den 70er Jahren.

Also statt Alu könnte man damit auch grünen Wasserstoff herstellen.

Und wir brauchen kein Alu ?  Hmm, stimmt, wenn wir alle Industrie abbauen und ins Ausland ziehen lassen - dann brauchen wir kein Alu mehr. Daraus läuft es hinaus.

@17:08 Uhr von Tarek94

Weil der Wasserstoff für chemische Prozesse gebraucht wird und nicht etwa verbrannt wird.

Klar, aber darum geht es ja nicht, bei der zukünftigen Nutzung des Wasserstoffs. Der „grüne“ Wasserstoff, von dem alle phantasieren soll ja als Energieträger in Tanks gepumpt werden oder in der Industrie verwendet werden. Und das macht nur Sinn, wenn er mit „grüner“ Elektrolyse produziert wird. Selbst ein Brennstoffzellenauto, in das H2 aus Methan gepumpt wird ist gaga. Dann gleich mit dem Methan fahren.

Das geht alles nur mit ganz viel „überschüssiger“ regenerativer Energie und ist natürlich „Verschwendung“, weil die Elektrolyse einen schlechten Wirkungsgrad hat. Da ist es schlauer, den Strom direkt in ein Elektroauto zu laden. Aber das ist bei Flugzeugen z.B. illusorisch. 

Modellregion Ost

Jahrelang hinkte der Osten historisch bedingt technologisch hinter dem Westen her. Jetzt erst wird man auch im Osten so richtig ehrgeizig. Das sind die Tugenden, die uns weltweit so weit vorne ausmachen.

@17:34 Uhr von DrBeyer: Auch mit massiven Subventionen

Wir haben aber keinen Strom um 3-4 cent pro kWh zur Verfügung...

Doch.

Soviel ich weiß, sind das in etwa die Kosten, die regenerative Energien heutzutage kosten.

Auch nur mit massiven Subventionen möglich - und den Billigpreisen aus China.

Wenn der Handelsstreit mit China (und der ist mitnichten beigelegt) so richtig eskaliert - ist die sogenannte Energiewende schlagartig tot. Bzw. dann liegen wir auch bei 40 Ct. pro kWh aus den Anlagen, die überhaupt noch gebaut werden können.

Habeck weiß das ganz genau und behält die USA und China sehr scharf im Blick. Momentan rumort es ja wieder mit Taiwan......

@18:07 Uhr von Möbius: Ist BMW nicht damit gescheitert ?

„Mit Macht fördern...“. Soso. 
 

Ich stimme aber zu, dass H2-„Verbrenner“ gut wären. 

Ist BMW nicht damit gescheitert, das H2 direkt in Motoren zu verbrennen ?

Also wieder Brennstoffzelle - mit E-Motoren und Puffer-Akku.  Darauf läuft es im Moment hinaus. Leider.  Als Haus - Anlage aber die klar bessere Wahl als ein "H2-Motor"

Darauf warte ich. Eine Brennstoffzelle, die Strom und Wärme macht - gestützt von Solarzellen. Wäre perfekt.

Ob das aber rechtzeitig kommt bevor hier die Wirtschaft wegen der Energiepreise die Flucht ergriffen hat ? BASF hat ja schon klare Wort gefunden, was die Produktion in Deutschland angeht, wenn es so teuer bleibt.

@16:25 Uhr von vriegel

 

2)  Die riesigen Tagebauflächen sollten mit einem überzeugenden Konzept renaturiert werden.

 

 

Doch! ohh…

Nur falls Sie es noch nicht wussten: das wird bereits seit Jahrzehnten so gemacht. 
 

:-)

Ja, wenn man das Sulfat und das Eisenhydroxid verdrängt, Stoffe die in Brandenburg das Wasser braun werden lassen und aus dem ehemaligen Kohletagebau kommen.

Genau verfolgen, wer hier…

Genau verfolgen, wer hier profitiert und wer zahlt. Es hat schon genug Projekte gegeben, die technisch und wirtschaftlich unsinnig gewesen sind. Die wurden uns (Wähler und Steuerzahler) ausnahmslos im Vorfeld ebenfalls als technische Wunder und die Lösung allen Übels angepriesen. Die super ökologische Lösung aller Transporte per Luft ist heute eine sogenannte Tropische Insel, wo die Berliner mit ihren Kids im drögen Winter spielen gehen können.

@16:00 Uhr von Questia

2)  Die riesigen Tagebauflächen sollten mit einem überzeugenden Konzept renaturiert werden.

 

Och, ich habe nie verstanden, warum man am Grund der Löcher nicht die AKW hinbaut und dann zuschüttet.

@16:03 Uhr von Bauer Tom

Woher soll der Strom kommen der benoetigt wird um Wasserstoff herzustellen?

Wieviel ueberschuessige Energie haben wir denn und wie soll der gespeichert werden waere noch zu klaehren.

 

Seltsamer Kommentar, Wasserstoff IST der Speicher, z.B. für Strom, der sonst grad nicht genutzt werden kann. Der fällt bei Windkraft reichlich an und kostet zunächst mal kein einziges Windrad extra.
Die genaue Mengenberechnung würde mich auch interessieren.

@16:00 Uhr von Questia

2)  Die riesigen Tagebauflächen sollten mit einem überzeugenden Konzept renaturiert werden.

 

Die Renaturierung kenn' ich. Hab im Erftkreis bei Köln gewohnt. Vorher bzw. 30km weiter in der Eifel: wo du stehst, kannst du mühelose 50 Pflanzenarten in 10mtr. Umkreis erkennen. Im renaturierten Tagebau, um den Heider Bergsee und überall woanders: 3 Pflanzenarten, Fichten-Monokultur in Reihen, und statt des fruchtbarsten Boden der Welt (angewehter Löß) steriles Zeugs, das aus 200mtr. Tiefe herausgebaggert war und gelagert, bis mit Sicherheit jedes Bodenleben abgetötet war.

 

@18:38 Uhr von WirSindLegion

„Mit Macht fördern...“. Soso. 
 

Ich stimme aber zu, dass H2-„Verbrenner“ gut wären. 

Ist BMW nicht damit gescheitert, das H2 direkt in Motoren zu verbrennen ?

Also wieder Brennstoffzelle - mit E-Motoren und Puffer-Akku.  Darauf läuft es im Moment hinaus. Leider.  Als Haus - Anlage aber die klar bessere Wahl als ein "H2-Motor"

Darauf warte ich. Eine Brennstoffzelle, die Strom und Wärme macht - gestützt von Solarzellen. Wäre perfekt.

Ob das aber rechtzeitig kommt bevor hier die Wirtschaft wegen der Energiepreise die Flucht ergriffen hat ? BASF hat ja schon klare Wort gefunden, was die Produktion in Deutschland angeht, wenn es so teuer bleibt.

 

Toyota hat es geschafft! In deren Motor wird Wasserstoff direkt verbrannt ! Das ist m.E. die Zukunft. 

Brennstoffzellenantriebe kranken daran das man zuerst mit Strom Wasserstoff herstellt aus dem dann wieder Strom hergestellt wird. :-) 

@18:38 Uhr von WirSindLegion

 

 

Also wieder Brennstoffzelle - mit E-Motoren und Puffer-Akku.  Darauf läuft es im Moment hinaus. Leider.  Als Haus - Anlage aber die klar bessere Wahl ..

Darauf warte ich. Eine Brennstoffzelle, die Strom und Wärme macht - gestützt von Solarzellen. Wäre perfekt.

Ob das aber rechtzeitig kommt bevor hier die Wirtschaft wegen der Energiepreise die Flucht ergriffen hat ? BASF hat ja schon klare Wort gefunden, was die Produktion in Deutschland angeht, wenn es so teuer bleibt.

 

Die von Ihnen gewünschte Anlage wird bereits als in Deutschland als Serienprodukt angeboten. Die Abwärme des Elektrolyseurs und der Brennstoffzellen wird für die Wassererwärmung genutzt. Der Wasserstoff dient als Saisonspeicher. Elektrolyse im Sommer, Verstromung des Wasserstoffs im Winter. Kurzzeitspeicher ist ein Akku. Damit sind energieautarke Häuser mit 90% Nutzung des eigenen PV-Stroms machbar.

@15:45 Uhr von Naturfreund 064

Die Technik ist vorhanden, es muss nur angegangen und gemacht werden.

##

Das ist zweifelfrei richtig.Nur es wird viel Strom für diese Technik benötigt.Das könnte ein Problem werden.

 

Wasserstoff als „Energiequelle“

Wasserstoff ist eine Möglichkeit Energie zu speichern. Es ist eine von der Groko vorgegaukelte Scheinlösung, um den verschleppten Windkraft- und PV-Ausbau zu rechtfertigen. Es besteht kein glaubwürdiges Szenario, dass z. B. Wasserstoffnutzung zum Betrieb von Kfz enthielte.

Wasserstoff ist nötig als Grundstoff für die Chemie, als Brennstoff für Stahl- und Glasproduktion, für Flug- und Schiffsverkehr sowie als Speicher für den Ausgleich der Volatilität der Stromproduktion aus Wind und Sonne.

Auch im Ausland wird es absehbar keinen großen Überschuss an Grünstrom geben, der zum Wasserstoffexport in großem Stil reicht.

Wasserstofftankstellen sind Ressourcenverschwendung und verhindern eine schnelle Energiewende.

@16:32 Uhr von vriegel

Anstatt massenhaft Windräder zu bauen, die die Landschaft verschandeln, sollten wir lieber mehr Geld in die Entwicklung von sicheren  AKW stecken.

 

Nur mal angenommen es gäbe ein sicheres AKW.

Sie hätten vermutlich nichts gegen ein Atommülllager in Ihrem Vorgarten. Sieht das die Mehrzahl Ihrer Nachbarn genauso?

 

@18:48 Uhr von Sparpaket

 

2)  Die riesigen Tagebauflächen sollten mit einem überzeugenden Konzept renaturiert werden.

 

 

Doch! ohh…

Nur falls Sie es noch nicht wussten: das wird bereits seit Jahrzehnten so gemacht. 
 

:-)

Ja, wenn man das Sulfat und das Eisenhydroxid verdrängt, Stoffe die in Brandenburg das Wasser braun werden lassen und aus dem ehemaligen Kohletagebau kommen.

.

.

Vielleicht informieren Sie sich mal über das Lausitzer Seenland, wohl alles blau gefärbt?

@17:09 Uhr von Tarek94

 

Und was wären das für Lösungen?

Na eben Wasserstoff...darum geht's ja auch im Artikel...Text nicht gelesen/ verstanden???

@19:15 Uhr von Möbius

 

Toyota hat es geschafft! In deren Motor wird Wasserstoff direkt verbrannt ! Das ist m.E. die Zukunft. 

Brennstoffzellenantriebe kranken daran das man zuerst mit Strom Wasserstoff herstellt aus dem dann wieder Strom hergestellt wird. :-) 

Sie schreiben wieder einmal Falsches. Der grüne Wasserstoff wird selbstverständlich immer aus Strom hergestellt und der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle ist doppelt so gut wie der eines Verbrenners.

Aber Sie propagieren ja immer fossile Technik und Energieträger.

@19:39 Uhr von Tremiro

Anstatt massenhaft Windräder zu bauen, die die Landschaft verschandeln, sollten wir lieber mehr Geld in die Entwicklung von sicheren  AKW stecken.

 

Nur mal angenommen es gäbe ein sicheres AKW.

Sie hätten vermutlich nichts gegen ein Atommülllager in Ihrem Vorgarten. Sieht das die Mehrzahl Ihrer Nachbarn genauso?

 

Mal ganz davon abgesehen, was der Kram kostet. So etwa dreimal soviel wie PV- und Windstrom.

Was wäre das für eine Geldverschwendung und dazu noch der ganze Müll und die Krebsfälle.

@19:15 Uhr von Möbius: Ah, OK. Die Japaner mal wieder

„Mit Macht fördern...“. Soso. 
 

Ich stimme aber zu, dass H2-„Verbrenner“ gut wären. 

Ist BMW nicht damit gescheitert, das H2 direkt in Motoren zu verbrennen ?

Also wieder Brennstoffzelle - mit E-Motoren und Puffer-Akku.  Darauf läuft es im Moment hinaus. Leider.  Als Haus - Anlage aber die klar bessere Wahl als ein "H2-Motor"

Darauf warte ich. Eine Brennstoffzelle, die Strom und Wärme macht - gestützt von Solarzellen. Wäre perfekt.

Ob das aber rechtzeitig kommt bevor hier die Wirtschaft wegen der Energiepreise die Flucht ergriffen hat ? BASF hat ja schon klare Wort gefunden, was die Produktion in Deutschland angeht, wenn es so teuer bleibt.

 

Toyota hat es geschafft! In deren Motor wird Wasserstoff direkt verbrannt ! Das ist m.E. die Zukunft. 

Brennstoffzellenantriebe kranken daran das man zuerst mit Strom Wasserstoff herstellt aus dem dann wieder Strom hergestellt wird. :-) 

Die Japaner machen's uns mal wieder vor. Danke für die Info!

@19:16 Uhr von ottokar: 70.000 - 100.000 €

 

 

Also wieder Brennstoffzelle - mit E-Motoren und Puffer-Akku.  Darauf läuft es im Moment hinaus. Leider.  Als Haus - Anlage aber die klar bessere Wahl ..

Darauf warte ich. Eine Brennstoffzelle, die Strom und Wärme macht - gestützt von Solarzellen. Wäre perfekt.

Ob das aber rechtzeitig kommt bevor hier die Wirtschaft wegen der Energiepreise die Flucht ergriffen hat ? BASF hat ja schon klare Wort gefunden, was die Produktion in Deutschland angeht, wenn es so teuer bleibt.

 

Die von Ihnen gewünschte Anlage wird bereits als in Deutschland als Serienprodukt angeboten. Die Abwärme des Elektrolyseurs und der Brennstoffzellen wird für die Wassererwärmung genutzt. Der Wasserstoff dient als Saisonspeicher. Elektrolyse im Sommer, Verstromung des Wasserstoffs im Winter. Kurzzeitspeicher ist ein Akku. Damit sind energieautarke Häuser mit 90% Nutzung des eigenen PV-Stroms machbar.

Oha, habs gerade gegoogelt.  70.000 - 100.000 € (PICEA) - das ist schon der Serienpreis. Uff, sehr teuer....

@19:48 Uhr von ottokar: Klarstellung siehe unten

Anstatt massenhaft Windräder zu bauen, die die Landschaft verschandeln, sollten wir lieber mehr Geld in die Entwicklung von sicheren  AKW stecken.

 

Nur mal angenommen es gäbe ein sicheres AKW.

Sie hätten vermutlich nichts gegen ein Atommülllager in Ihrem Vorgarten. Sieht das die Mehrzahl Ihrer Nachbarn genauso?

 

Mal ganz davon abgesehen, was der Kram kostet. So etwa dreimal soviel wie PV- und Windstrom.

Was wäre das für eine Geldverschwendung und dazu noch der ganze Müll und die Krebsfälle.

 

Seufz. PV und Wind sind nur durch die chinesischen Billigteile so billig. Das wird nicht so bleiben. Also rechenen Sie die mal 5-10 Mal so teuer. Dann bricht die "Energiewende" schnell zusammen. Der Handelskrieg mit China wird erst noch richtig eskalieren.

Das Müllproblem ist bei Reaktoren der 6. Generation sehr entschärft und Krebsfälle gibt es keine durch die fette Schirmung (anders als ganz früher).

So, jetzt stimmt es.

@20:10 Uhr von Europeano

Schon erstaunlich. Beim grünen Wasserstoff macht man sich sorgen ob genügen Strom da ist. Beim Thema E-Fuels für die Verbrennermotoren habe ich diese Diskussion nicht gelesen. Dabei ist für E-Fuels der grüner Wasserstoff notwendige Basis. Es wird somit für die Herstellung von E-Fuels noch viel mehr grüner Strom als bei Wasserstoff benötigt.

@19:34 Uhr von ottokar

"Es besteht kein glaubwürdiges Szenario, dass z. B. Wasserstoffnutzung zum Betrieb von Kfz enthielte."

Wenn das so ist, dann muss ich von unserer ach so sehr von sich überzeugten Autoindustrie endlich die Ingenieursleistung einfordern, die technischen Möglichkeiten zu schaffen. Zugleich von der Regierung fordern, den von Habeck eingeschlagenen Weg mit Hochdruck weiterzuverfolgen, um die ohnehin benötigten Großanlagen zur Wasserstoffproduktion aufzubauen. Ich traue ihm das zu, traue unseren Gutmenschen aber auch zu, dem überlebenswichtigen Energiewandel mit starrsinniger Inbrunst im Wege zu stehen.

Wir sind Legion…..Picea-Anlage

Ja, das ist ein teueres Vergnügen. Wenn man die komplexe Technik mit den diversen Einzelaggregaten betrachtet aber wohl gerechtfertigt. Die große PV- Anlage kommt ja dann auch noch dazu und es wird einiges an Platz benötigt.

Dafür ist man mit dieser oder einer ähnlichen Anlage aber auch weitgehend oder ganz frei von allen Energieversorgern und deren Rechnungen. 
 

Wie auch sonst immer ist das was wir uns wünschen ja meist sehr teuer oder nicht leicht zu erreichen. Vielleicht gibt es ja eine Kompromisslösung mit der Sie auch glücklich und CO2-Neutral werden.

@20:11 Uhr von Europeano

Schon erstaunlich. Beim grünen Wasserstoff macht man sich sorgen ob genügen Strom da ist. Beim Thema E-Fuels für die Verbrennermotoren habe ich diese Diskussion nicht gelesen. Dabei ist für E-Fuels der grüner Wasserstoff notwendige Basis. Es wird somit für die Herstellung von E-Fuels noch viel mehr grüner Strom als bei Wasserstoff benötigt.

E-Fuels werden deshalb nicht diskutiert, weil Sie so absurd schlechte Energienutzung bedeuten. Damit muss man sich nicht beschäftigen. Wird nur in ganz geringen Mengen für ganz wenige Fälle zu nutzen sein.

Der anfänglich vorhandene Strom würde günstigenfalls am Ende in einem Kfz noch zu 13% zur Fortbewegung  genutzt. Dem gegenüber 25% beim Wasserstoffantrieb und 70% beim elektrischen Batteriekfz.

Wenn jemand Ihnen also mit so einem Quatsch kommt fragen Sie mal, wo er denn die ganzen Windräder und PV- Flächen noch zusätzlich hinlaufen will.

Wasserstoff

Wasserstoff wird aus Wasser gewonnen. Viele haben das wohl im Physikunterricht gemacht. Dafür braucht man viel Strom und Energie geht bei der Umwandlung verloren. Wenn die Fusionsreaktoren funktionieren wird das die Zukunft sein.

@20:11 Uhr von Europeano

Schon erstaunlich. Beim grünen Wasserstoff macht man sich sorgen ob genügen Strom da ist. Beim Thema E-Fuels für die Verbrennermotoren habe ich diese Diskussion nicht gelesen. Dabei ist für E-Fuels der grüner Wasserstoff notwendige Basis. Es wird somit für die Herstellung von E-Fuels noch viel mehr grüner Strom als bei Wasserstoff benötigt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, will die EU ab 2035 keine Verbrenner mehr, dann hat sich E-Fuel sowieso erledigt. Ich frage mich sowieso, warum man mit Strom Benzin erzeugen will, das beim Verbrennen Abgase erzeugt, statt  mit dem Strom direkt einen Motor anzutreiben. Als Speichermedium erscheint mir Wasserstoff sinnvoller.

@20:14 Uhr von Forfuture

"Es besteht kein glaubwürdiges Szenario, dass z. B. Wasserstoffnutzung zum Betrieb von Kfz enthielte."

Wenn das so ist, dann muss ich von unserer ach so sehr von sich überzeugten Autoindustrie endlich die Ingenieursleistung einfordern, die technischen Möglichkeiten zu schaffen. Zugleich von der Regierung fordern, den von Habeck eingeschlagenen Weg mit Hochdruck weiterzuverfolgen, um die ohnehin benötigten Großanlagen zur Wasserstoffproduktion aufzubauen. Ich traue ihm das zu, traue unseren Gutmenschen aber auch zu, dem überlebenswichtigen Energiewandel mit starrsinniger Inbrunst im Wege zu stehen.

Benutzen Sie doch bitte nicht diesen Nazi-Propagandabegriff.

Sonst ist Habeck tatsächlich auf einem ganz guten Weg. Ich würde mir auch mehr wünschen, tue aber zumindest persönlich was mir möglich ist für den Klimaschutz. Dieses sowohl beim eigenen Fußabdruck, wie im gesellschaftlichen Engagement.

@ WirSindLegion

Wenn der Handelsstreit mit China (und der ist mitnichten beigelegt) so richtig eskaliert - ist die sogenannte Energiewende schlagartig tot. Bzw. dann liegen wir auch bei 40 Ct. pro kWh aus den Anlagen, die überhaupt noch gebaut werden können.

Habeck weiß das ganz genau und behält die USA und China sehr scharf im Blick.

 

Sie tischen uns hier gern Verschwörungsgeschichten auf. Unsere Energiegewinnung ist vom guten Willen Chinas nicht abhängig und ob sich China und USA "streiten" ist für unsere Technik nicht entscheidend.

@ heinzi123

Dafür braucht man viel Strom und Energie geht bei der Umwandlung verloren.

 

Energie kann nicht verloren gehen.

@ WirSindLegion

Der Rest der Welt produziert den Wasserstoff aus Hochtemperatur-Reaktoren zum Bruchteil der Kosten (China z.B., aber auch USA, Frankreich).

 

Es gibt weltweit noch keine Hochtemperaturreaktoren.

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