Kommentare - Bundestagsbeschluss: Mindestlohn steigt auf zwölf Euro

03. Juni 2022 - 15:04 Uhr

Am 1. Oktober ist es so weit: Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf zwölf Euro. Das beschloss der Bundestag. Arbeitsminister Heil sprach vom "möglicherweise größten Lohnsprung im Leben von sechs Millionen Beschäftigten".

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Der Mindestlohn kann steigen wie er will - selbst wenn

er tatsächlich überall ausgezahlt würde, wird damit - wie bei allen bürokratischen "Vorgaben" - keine wirkliche Gerechtigkeit zu schaffen sein.

 

Sondern - wie immer, wenn es um "Geld" geht und keine vollständige Transparenz bezüglich der tatsächlichen Nachvollziehbarkeit aller "Transaktionen" in der Wirtschaft herrscht (und zwar für jedermann) - nur Streit und Misstrauen (und -gunst).

Union sieht Schwächung der Sozialpartner

 

Das kann ich mir vorstellen, dass denen das nicht gefällt. Schließlich haben diese Sozialpartner in vertrauensvoller Zusammenarbeit seit langem für die aktuelle Lohnmisere gesorgt. Das möchte man doch nicht plötzlich missen.

Mindestlohn

nach meiner Meinung nach wird es auch Zeit das der Mindestlohn jetzt kommt. eigentlich hätte der schon mit der Einführung der AGENTA 2010 mitkommen müssen.

das sich jetzt welche darüber aufregen ist doch nur geschuldet das Sie etwas von den Gewinnen in den Lohn stecken müssen. 

den die Tarifparteien sind ja seit fast 20 Jahren nicht aus den Knick gekommen.

Immer noch kein Lohnabstandsgebot gewahrt

"Größter  Lohnsprung"  ?   Eine  Schande  für  Deutschland    sind  solche  miserablen  Löhne.   Unter  Beachtung  von  Sozialabgaben  und  Steuern  sollte  der  Mindestlohn  nicht  unter  20  Euro  liegen.  Sonst  macht  Arbeit  keinen  Sinn  und   macht  stattdessen  arm.

Eine scheinheilige Fasade...

... in der Debatte über Mindestlöhne die Abwanderung der Fertigungsindustrie anzuführen. Auser Acht gelassen wird dabei, dass der Mindestlohn vor allem der Serviceindustrie zu gute kommt. Supermärkte, Altenheime und Reinigungsunternehmen werden kaum abwandern können. 

Mit  einem  anständigen …

Mit  einem  anständigen  Mindestlohn  von  20 Euro  bekäme  man  auch  all  die  bisher  sich  an  den  Arbeitnehmern  bereicherten  Multimillionärsarbeitgeber  zumindest  indirekt   auch  ohne  extra  Reichensteuer    in  die  Steuerzahlung  hinein,   auch  wenn  diese  sich  ansonsten  beim  Steuern  zahlen  einen  schlanken  Fuß  nach  Panama  machen.    Zu  einer  Reichenflucht  aus  Deutschland   kommt  es  deshalb  nicht,    weil   es  bei  den  Reichen  eh  schon  lange  nicht  mehr  auf  die  eine  oder  andere  Million  Euro  ankommt,  die  sie  dann  mal  für  angemessene  Löhne  ausgeben  müßten. 

 

Ein Teufelskreis

Also wenn der Mindestlohn steigt, dann müssen auch mehr Steuern bezahlt werden und dann bevorzugen viele Mindestlöhner eher die Schwarzarbeit. Das heisst, je mehr Mindestlohn desto mehr Schwarzarbeit. Ein Teufelskreis

@15:29 Uhr von Sisyphos3

Union sieht Schwächung der Sozialpartner

mag sein

aber wenn die sich nicht bewegen

Eben. Ich denke dieser Schritt war dringend nötig, weil die Sozialpartner zu schwach sind oder einer von beiden zu dominant.

 

Es gibt Unternehmer die meinen, dass nur der billigste

Anbieter den Auftrag erhält, das ist bei öffentlich ausgeschriebenen Objekten oft der Fall, dann wird dieser  Unternehmer auch wenig Lohn zahlen können. Es gibt auch Unternehmer die eher an sich und die „schmuckbehangene“ Ehefrau denken.

Da hilft nur eins, für solche Typen nicht zu arbeiten, es gibt genügend Unternehmer/Firmen die wissen, das Mitarbeiter ein wichtiges Zahnrad der Firma sind, das kann jeder durch geschicktes Fragen herausfinden und da wird eher Tarif oder über Tarif bezahlt.

Wer keine Leistung für ein Unternehmen bringen will oder kann, erhält Mindestlohn und das zu recht. 

@15:47 Uhr von Owe der Nervier

12 Euro Mindestlohn, Netto oder Brutto?

Ich würde sagen: 12 Euro netto - theoretisch (oder auf dem Papier).

 

12 Euro Mindestlohn sind ein Hohn

Wenn  bestimmte  Parteien  und  Politiker  knatschig  werden    und  mit  "Reichenflucht"    drohen,  wenn  es  um  einen  angemessenen  Mindestlohn  geht,    der   nicht  unter  20  Euro  liegen  sollte,  dann  muß  man  sich  mal  fragen,   was  die  Gesellschaft  von  Arbeitgebern  eigentlich  hat,  die  einerseits  nur  Dumpinglöhne  bezahlen,   und  andererseits  sich  mit  den  daraus  erzielten  Millionenprofiten  einen  schlanken  Fuß  nach  Panama  machen  oder  gar   wie  Jeff  Bezos  klimaschädlich  im  Weltall  herumkurven  und  da  das  erarbeitete  Geld  ihrer  Arbeitnehmer  verprassen,  anstatt  auf  derlei  Multimillionenprofite   in  Deutschland  Steuern  zu  zahlen  ?

Sicherlich eine Schwächung…

Sicherlich eine Schwächung der Sozialpartner. Auch könnten einige Arbeitsplätze bei diesem Stundenlohn verschwinden. Mal schauen, wie das Ergebnis in einem Jahr aussieht.

Daß  überhaupt  der  Staat …

Daß  überhaupt  der  Staat  mit  einen  Mindestlohn  eingreifen  muß,  zeigt  auch,   daß  von  der  sozialen  Marktwirtschaft  nichts  mehr  übrig  geblieben  ist,  nicht  zuletzt  auch   durch  all  die  Millionen-Subventionen  an  Reiche,  mit  denen  schon  lange  das  Grundrecht  auf  Chancengleichheit  und  Fairness  ausgehebelt  und  platt  gemacht  wurde.

@15:33 Uhr von frosthorn

 

Das kann ich mir vorstellen, dass denen das nicht gefällt. Schließlich haben diese Sozialpartner in vertrauensvoller Zusammenarbeit seit langem für die aktuelle Lohnmisere gesorgt. Das möchte man doch nicht plötzlich missen.

Erschreckender ist nur, dass die immer wieder von so vielen gewählt werden. Schnelle Waffenlieferungen an die Ukraine scheint für viele eine höhere Priorität zu haben, als gerechte Löhne. Waffenlieferungen hält man für moralisch geboten, und damit ist die Moral dann auch schon aufgebraucht.

 

In einigen Unternehmen bereits Realität:

Mindestlohn  sollte  entsprechend  nur  noch  zu  einem  Mindestmaß  an  Arbeit  führen.   Die  restlichen  30  Minuten  jeder  Stunde  sind  dann  Kaffeepause.

Mindestlohn 16 Euro bei der nächsten Wahl

Die SPD wird wahrscheinlich in die nächste Bundestagswahl mit der Strategie 16 Euro-Mindestlohn ziehen, zumal die Schwächen von Herrn Scholz deutlich geworden sind.

@15:47 Uhr von Owe der Nervier

12 Euro Mindestlohn, Netto oder Brutto?

 

Hier werden Ihre Fragen beantwortet (mit Beispiel).

 

Interessanter ist, wie er umgangen werden kann.

RaumpflegerIn ein paar qm mehr bei gleicher Stundenzahl oder ein Hotelzimmer mehr, usw..

@16:08 Uhr von Werner40

Sicherlich eine Schwächung der Sozialpartner. Auch könnten einige Arbeitsplätze bei diesem Stundenlohn verschwinden. Mal schauen, wie das Ergebnis in einem Jahr aussieht.

 

Mir kommen da gerade die Tränen. Alles unter diesen 12 Euro liegt im Bereich der Aufstocker. Warum soll der Staat für ausbeuterische Geschäftsmodelle einspringen? Wäre das nicht eine versteckte Subvention?

 

 

@15:59 Uhr von -Der Golem-

Also wenn der Mindestlohn steigt, dann müssen auch mehr Steuern bezahlt werden und dann bevorzugen viele Mindestlöhner eher die Schwarzarbeit. Das heisst, je mehr Mindestlohn desto mehr Schwarzarbeit. Ein Teufelskreis

Erstaunlich, was Menschen alles so einfällt, um sich gegen den Mindestlohn zu wehren. 

Dann soll man die Menschen einfach angemessen für ihre oftmals extrem anstrengende Arbeit bezahlen. Dann müssen sich Bürger wie Sie keine Sorgen um angeblich vermehrte Schwarzarbeit machen. Und wenn die Mindestlöhner anständig bezahlt würden, könnten auch diese sich am Steueraufkommen beteiligen.

Sie suchen das Problem bei den Falschen!

 

 

@16:08 Uhr von Werner40

Sicherlich eine Schwächung der Sozialpartner. Auch könnten einige Arbeitsplätze bei diesem Stundenlohn verschwinden. Mal schauen, wie das Ergebnis in einem Jahr aussieht.

Schade, dass sich meine Vorhersagekraft nur im Hinblick auf Ihre Kommentare bei sozialen Themen als stabil erweist. Andernfalls würde ich jetzt einen Lottoschein ausfüllen.

Aber Sie haben Recht: 12 Euro für eine Stunde harte Arbeit sind einfach unverschämt.

 

Hat sich eigentlich schon…

Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt ob es Sinn macht Löhne immer zu erhöhen? Ist noch keiner dahinter gekommen, daß das nur auch wieder die Produkte schon vor Lohnerhöhungen teurer werden läßt!

Was wir braucnen wäre ein totaler Lohn und Preisstop weltweit! Geringverdiener müssten dann aber auch einen angepaßteren Lohn zu den Besserverdiener bekommen. Und warum verdient ein Bandarbeiter bei den Autoherstellern um einiges mehr als ein angesehener Handwerker außerhalb der Autoindustrie? Wir wollen immer weniger arbeiten und immer mehr verdienen, und wundern uns warum zur Zeit die Preise gnadenlos und drastisch steigen? Wird einem mehr Geld zugesagt, dann steigen logischerweise auch die Preise, daß Fiese daran ist, daß die Industrie, Handel und Gewerbe schon lange bevor man mehr Lohn bekommt die Preise erhöhen und nicht erst danach. Woher wissen die das schon im Vorfeld?

Ist in jedem Beruf so

Wer arbeitet, wird betrogen. Faire Bezahlung/Löhne sind ein Märchen. Ginge fair zu, bräuchten wir den Mindestlohn nicht. Von den anderen Formen kapitalistischer Arbeitsverhältnisse will ich gar nicht anfangen. Erinnert man sich noch an die Fleischindustrie oder an die Zusteller?

Um jeden Cent soll man beim Vorgesetzen betteln. EInfach abtoßend.

@16:15 Uhr von FakeNews-Checker

Mindestlohn  sollte  entsprechend  nur  noch  zu  einem  Mindestmaß  an  Arbeit  führen.   Die  restlichen  30  Minuten  jeder  Stunde  sind  dann  Kaffeepause.

—- Faule Mitarbeiter gehören entlassen. ——

@15:57 Uhr von FakeNews-Checker

Mit  einem  anständigen  Mindestlohn  von  20 Euro  bekäme  man  auch  all  die  bisher  sich  an  den  Arbeitnehmern  bereicherten  Multimillionärsarbeitgeber  zumindest  indirekt   auch  ohne  extra  Reichensteuer    in  die  Steuerzahlung  hinein,   auch  wenn  diese  sich  ansonsten  beim  Steuern  zahlen  einen  schlanken  Fuß  nach  Panama  machen.    Zu  einer  Reichenflucht  aus  Deutschland   kommt  es  deshalb  nicht,    weil   es  bei  den  Reichen  eh  schon  lange  nicht  mehr  auf  die  eine  oder  andere  Million  Euro  ankommt,  die  sie  dann  mal  für  angemessene  Löhne  ausgeben  müßten. 

 

Wenn schon der unqualifizierte Hilfsarbeiter 20 € bekommen soll, was würden Sie dann einem qualifizierten Facharbeiter bezahlen und wer sollte dann diese Handwerkerlöhne bei Inanspruchnahme noch entrichten können?

 

 

@15:57 Uhr von FakeNews-Checker

Mit  einem  anständigen  Mindestlohn  von  20 Euro  bekäme  man  auch  all  die  bisher  sich  an  den  Arbeitnehmern  bereicherten  Multimillionärsarbeitgeber  zumindest  indirekt   auch  ohne  extra  Reichensteuer    in  die  Steuerzahlung  hinein,   auch  wenn  diese  sich  ansonsten  beim  Steuern  zahlen  einen  schlanken  Fuß  nach  Panama  machen.    Zu  einer  Reichenflucht  aus  Deutschland   kommt  es  deshalb  nicht,    weil   es  bei  den  Reichen  eh  schon  lange  nicht  mehr  auf  die  eine  oder  andere  Million  Euro  ankommt,  die  sie  dann  mal  für  angemessene  Löhne  ausgeben  müßten. 

 

—— Faulheit darf nicht belohnt werden. —-

@16:08 Uhr von Werner40

Sicherlich eine Schwächung der Sozialpartner. Auch könnten einige Arbeitsplätze bei diesem Stundenlohn verschwinden. Mal schauen, wie das Ergebnis in einem Jahr aussieht.

Dann aber nur, weil sie ihn nicht wert sind (die Arbeitsplätze, nicht die Arbeitnehmer).

@16:12 Uhr von FakeNews-Checker

Daß  überhaupt  der  Staat  mit  einen  Mindestlohn  eingreifen  muß,  zeigt  auch,   daß  von  der  sozialen  Marktwirtschaft  nichts  mehr  übrig  geblieben  ist,  nicht  zuletzt  auch   durch  all  die  Millionen-Subventionen  an  Reiche,  mit  denen  schon  lange  das  Grundrecht  auf  Chancengleichheit  und  Fairness  ausgehebelt  und  platt  gemacht  wurde.

Nicht der Staat greift ein, sondern das Verwaltungsorgan des Saates, also die Regierung! Immer noch nicht verstanden, daß der Staat wir alle sind?

@16:20 Uhr von paulpanther666

Sicherlich eine Schwächung der Sozialpartner. Auch könnten einige Arbeitsplätze bei diesem Stundenlohn verschwinden. Mal schauen, wie das Ergebnis in einem Jahr aussieht.

 

Mir kommen da gerade die Tränen. Alles unter diesen 12 Euro liegt im Bereich der Aufstocker. Warum soll der Staat für ausbeuterische Geschäftsmodelle einspringen? Wäre das nicht eine versteckte Subvention?

Wir alle sind der Staat! Was sie meinen ist die Regierung. Ich finde es schon traurig, daß viele das nicht unterscheiden können, armes Deutschland!

@16:20 Uhr von w120

12 Euro Mindestlohn, Netto oder Brutto?

 

Hier werden Ihre Fragen beantwortet (mit Beispiel).

 

Interessanter ist, wie er umgangen werden kann.

RaumpflegerIn ein paar qm mehr bei gleicher Stundenzahl oder ein Hotelzimmer mehr, usw..

Das müssen sie mal die Leiharbeitsfirmen oder Werksvetragsfirmen fragen, Die machen das schon seit die in Deutschland groß in Mode gekommen sind. Die wissen wie man Arbeitnehmer zum größtmöglichen Profit ausbeuten kann!

@16:34 Uhr von Tino Winkler

 

 

—— Faulheit darf nicht belohnt werden. —-

 

Sie bringen es auf den Punkt: die Faulheit der Nadelstreifenbörsenzocker und andere, die ihr Geld im Schlaf verdienen, weil andere für sie schuften, darf nicht länger auf so unverschämte Art belohnt werden. Dazu braucht es noch mehr Entscheidungen als die leichte Anhebung des Mindestlohns.

 

gez. NieWieder Afd

@16:31 Uhr von schnitzundschnitz

Erinnert man sich noch an die Fleischindustrie oder an die Zusteller?

Ich habe gestern hier im Forum gestaunt, wie vergesslich die Menschen sind. Da zeigte man sich beim Thema Online-Handel z.B. mit Amazon höchst zufrieden. Marktbeherrschung, Arbeitsbedingungen, Steuern? Sch... drauf. Hauptsache billig und pünktlich.

 

@15:31 Uhr von Nettie

er tatsächlich überall ausgezahlt würde, wird damit - wie bei allen bürokratischen "Vorgaben" - keine wirkliche Gerechtigkeit zu schaffen sein.

 

Sondern - wie immer, wenn es um "Geld" geht und keine vollständige Transparenz bezüglich der tatsächlichen Nachvollziehbarkeit aller "Transaktionen" in der Wirtschaft herrscht (und zwar für jedermann) - nur Streit und Misstrauen (und -gunst).

__

Entgegen Ihrer Meinung ist es nicht immer die "böse Wirtschaft" insbesondere die öffentl. Hand greift ausgesprochen gerne auf Firmen zurück, die in zweifelhaftem Ruf stehen, z.B. den Mindestlohn zu unterwandern. Wenn "jedermann" Einblick in alle Transaktionen der Wirtschaft hätte, könnten diese auch in den sm's veröffentlicht werden, damit jeder Konkurrentund Mitbewerber sich genau ansehen kann, was, wo, wie und warum gemacht wird.

Ich glaube, Sie haben eine etwas infantile Vorstellung von "Wirtschaft". In der Regel ist das kein Ponyhof, wie Sie es vllt gerne hätten.

 

@16:34 Uhr von Tino Winkler

—— Faulheit darf nicht belohnt werden. —-

Statt "Faulheit" wäre hier wohl "asoziales Verhalten" passender. Andersherum gesagt: Viele Schwerstkriminelle sind sogar ausgesprochen "fleißig".

@16:20 Uhr von paulpanther666

Sicherlich eine Schwächung der Sozialpartner. Auch könnten einige Arbeitsplätze bei diesem Stundenlohn verschwinden. Mal schauen, wie das Ergebnis in einem Jahr aussieht.

 

Mir kommen da gerade die Tränen. Alles unter diesen 12 Euro liegt im Bereich der Aufstocker. Warum soll der Staat für ausbeuterische Geschäftsmodelle einspringen? Wäre das nicht eine versteckte Subvention?

Genau das ist es. Wer einen Arbeiter nicht angemessen entlohnen kann, muss diese Arbeit eben selber machen oder ganz drauf verzichten.

Ich würde mir mal einen Generalstreik der Mindestlöhner wünschen. Das würde dann wohl sehr schnell so manch einen Zeitgenossen zum Umdenken bewegen. Zumindest bei den geistig ausreichend Flexiblen.

 

@16:05 Uhr von Tino Winkler

Anbieter den Auftrag erhält, das ist bei öffentlich ausgeschriebenen Objekten oft der Fall, dann wird dieser  Unternehmer auch wenig Lohn zahlen können. Es gibt auch Unternehmer die eher an sich und die „schmuckbehangene“ Ehefrau denken.

Da hilft nur eins, für solche Typen nicht zu arbeiten, es gibt genügend Unternehmer/Firmen die wissen, das Mitarbeiter ein wichtiges Zahnrad der Firma sind, das kann jeder durch geschicktes Fragen herausfinden und da wird eher Tarif oder über Tarif bezahlt.

Wer keine Leistung für ein Unternehmen bringen will oder kann, erhält Mindestlohn und das zu recht. 

__

Sie müssen mir unbedingt verraten, wieso jemand, der die Leistung, für die er eingestellt wurde, nicht erbringen will oder kann, den Mindestlohn erhalten muss. Ein Angestellter, der die vereinbarte Leistung nicht erbrnigen will oder kann, erhält die Kündigung - es sei denn er hat eine AU - und keinen Mindestlohn.

 

@16:55 Uhr von weingasi1

Ich glaube, Sie haben eine etwas infantile Vorstellung von "Wirtschaft".

Ich gebe dieses "Kompliment" zurück.

@16:33 Uhr von DerVaihinger

Wenn schon der unqualifizierte Hilfsarbeiter 20 € bekommen soll, was würden Sie dann einem qualifizierten Facharbeiter bezahlen und wer sollte dann diese Handwerkerlöhne bei Inanspruchnahme noch entrichten können?

 

 

die Lücke die entsteht ob einer arbeitet oder nichts tut

wird immer geringer

klar fragt sich dann einer womöglich für 1.500  (Bedingungsloses Grundeinkommen)

seinen Interessen und neigungen nachzugehen

oder für 1.600 Euro (wenn überhaupt) sich ins Hamsterrad zu setzen

aber da gehen die Meinungen ja stark auseinander

klar der Punk muß erreicht werden

dass sich einer überlegt

was er dann mehr tun muß um sich vom Standard abzuheben

sprich was tun für nen tollen Urlaub für ein Auto bessere Wohnung

dass er so nicht hat

Sozialpartner

Wenn 2 Parteien, einer davon Arbeitgeber, um einen höheren Mindestlohn ringen und niemand dafür streiken kann,dann konnte man sich ausmalen wie gering dieser immer steigen würde. 

Allein schon die Ankündigung gegen diesen neuen Mindestlohn zu prozessoren sagt schon alles. 

Schon blöd wenn man die Menschen nicht mehr ausbeuten kann. Fehlt dann nur noch eine effektive Kontrolle, wie Olga es heute morgen leidvoll beschrieb. 

@17:13 Uhr von eine_anmerkung.

 
>>“Das kann ich mir vorstellen, dass denen das nicht gefällt. Schließlich haben diese Sozialpartner in vertrauensvoller Zusammenarbeit seit langem für die aktuelle Lohnmisere gesorgt. Das möchte man doch nicht plötzlich missen.“<<
.
Da hat die Union natürlich recht.

 

@16:19 Uhr von Kritikstar

>>“Die SPD wird wahrscheinlich in die nächste Bundestagswahl mit der Strategie 16 Euro-Mindestlohn ziehen, zumal die Schwächen von Herrn Scholz deutlich geworden sind.“<<
.

Ich denke eher das die SPD bei den nächsten Bundestagswahlen keine entscheidende Rolle mehr spielen werden bei dieser „Ministerriege“. Einen Vorgeschmack hatten wir ja schon bei unseren NRW-Landtagswahlen wo sich die SPD zudem noch als schlechter Verlierer entpuppte.

 

@16:32 Uhr von Tino Winkler

>>“Mindestlohn  sollte  entsprechend  nur  noch  zu  einem  Mindestmaß  an  Arbeit  führen.   Die  restlichen  30  Minuten  jeder  Stunde  sind  dann  Kaffeepause.

.

—- Faule Mitarbeiter gehören entlassen. ——„<<
.

Die Linksausleger der hiesigen Foristen möchten die dann mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abfedern wie in einem Vorthread erläutert.

 

Das die FDP da mitmacht?

Das die FDP da mitmacht oder anders formuliert; was ist von der ehemaligen FDP als solche überhaupt noch übrig geblieben?

Am 03. Juni 2022 - 16:43 Uhr von Owe der Nervier

„RaumpflegerIn ein paar qm mehr bei gleicher Stundenzahl oder ein Hotelzimmer mehr, usw..

Das müssen sie mal die Leiharbeitsfirmen oder Werksvetragsfirmen fragen, Die machen das schon seit die in Deutschland groß in Mode gekommen sind. Die wissen wie man Arbeitnehmer zum größtmöglichen Profit ausbeuten kann!“

 

Sie haben Recht,

 

in Bezug auf Mindestlohnbezieher.

 

Leiharbeitsfirmen haben aber auch hoch qualifizierte Leute unter Vertrag.

 

Aus Erfahrung weiß ich, dass gerade diese Leute bereits weit über Tarif bezahlt werden, aber trotzdem gerne zu noch besseren Konditionen abgeworben werden und in der Hierarchie schnell nach oben fallen.

Der Mindestlohn ist ein Lohnenteignungsprogramm

Es wird Zeit, daß das Rot/Grüne Enteignungsprogramm gestoppt wird. Hat Heil sich auch mal Gedanken gemacht, was das mit der Wert unserer Ersparnisse macht? Ersparnisse sind Arbeitslohn von gestern. Es ist unerträglich wie menschenverachtend die SPD agiert, nur um sich Wählerstimmen zu kaufen. Wer ersetzt den Sparen den Kaufkraftverlußt? Der Mindestlohn entwertet die Arbeit derer, die im freien Wettbewerb mehr verdienen würden. Der Mindestlohn muß wieder abgeschaft werden. Alles andere ist ein No-Go.

es war 2018

und die Arbeitsministerin hieß übrigens Andrea Nahles, da gelangte über Nacht ein Passus in das Gesetz zur Erhöhung des Mindestlohns (damals von €8,50 auf €8,84), das den Zeitungsverlagen erlaubte, nur noch 5% als Rentenversicherungsbeitrag für die Zusteller abzuführen. Das bedeutete natürlich für diesen Personenkreis eine Rente, die schon fast im Cent-Bereich angesiedelt ist.

"Über Nacht" heißt, dass sich später kein Komissionsmitglied erinnern konnte, dass dieser Passus im Gremium zur Sprache gekommen wäre.

Schlussfolgerung: nicht nur Arbeitgeber unterlaufen gekonnt jede Art von Mindestlohn. Auch die Politik trägt da gerne ihr Scherflein dazu bei. Ach was, die Politik, auch die SPD, muss man wohl sagen.

@15:49 Uhr von FakeNews-Checker

"Größter  Lohnsprung"  ?   Eine  Schande  für  Deutschland    sind  solche  miserablen  Löhne.   Unter  Beachtung  von  Sozialabgaben  und  Steuern  sollte  der  Mindestlohn  nicht  unter  20  Euro  liegen.  Sonst  macht  Arbeit  keinen  Sinn  und   macht  stattdessen  arm.

Und wieviel sollen dann Menschen verdienen, die mehr leißten? 200 Euro/Stunde? Arbeit muß nach Wert bezahlt werden und nicht nach Bedarf.

Entwertung von Arbeit

Der Mindestlohn schadet uns Arbeitnehmern. Den dadurch wird unser Lohn immer weniger Wert.

Faire Löhne gibt es nur wenn Preise (auch für Arbeit) frei ausgehandelt werden können.

1 Monat ÖPNV für weniger als eine Stunde arbeiten

Die Nöte der Bürger interessiert scheinbar die dagegen stimmenden Damen & Herren

der Diäten beziehenden CDU/CSU & AFD nicht mehr.

Der Vorteil ist der Staat (Wir alle) müssen später bei der Rente nicht mehr soviel

bei der Sozialhilfe/ Mindestrente draufzahlen

@16:19 Uhr von Kritikstar

Die SPD wird wahrscheinlich in die nächste Bundestagswahl mit der Strategie 16 Euro-Mindestlohn ziehen, zumal die Schwächen von Herrn Scholz deutlich geworden sind.

So manch eine vermeintliche Schwäche hat sich später - manchmal auch zu spät - als Stärke herausgestellt.

 

Am 03. Juni 2022 - 17:25 Uhr von b_m

„Der Mindestlohn ist ein Lohnenteignungsprogramm

Es wird Zeit, daß das Rot/Grüne Enteignungsprogramm gestoppt wird. Hat Heil sich auch mal Gedanken gemacht, was das mit der Wert unserer Ersparnisse macht? Ersparnisse sind Arbeitslohn von gestern. Es ist unerträglich wie menschenverachtend die SPD agiert, nur um sich Wählerstimmen zu kaufen.“

 

Sie haben Recht.

 

Es gibt z.Zt. keine Inflation, sondern eine

 

„Greenflation“,

@17:26 Uhr von frosthorn

und die Arbeitsministerin hieß übrigens Andrea Nahles, da gelangte über Nacht ein Passus in das Gesetz zur Erhöhung des Mindestlohns (damals von €8,50 auf €8,84), das den Zeitungsverlagen erlaubte, nur noch 5% als Rentenversicherungsbeitrag für die Zusteller abzuführen. Das bedeutete natürlich für diesen Personenkreis eine Rente, die schon fast im Cent-Bereich angesiedelt ist.

"Über Nacht" heißt, dass sich später kein Komissionsmitglied erinnern konnte, dass dieser Passus im Gremium zur Sprache gekommen wäre.

Schlussfolgerung: nicht nur Arbeitgeber unterlaufen gekonnt jede Art von Mindestlohn. Auch die Politik trägt da gerne ihr Scherflein dazu bei. Ach was, die Politik, auch die SPD, muss man wohl sagen.

Ja, auch die SPD. Es ist wirklich zum Heulen. Was ist nur aus den alten Genossen und den Gewerkschaften geworden? Schade, dass der SOVD keine Partei ist. Die würde ich glatt wählen.

 

Mindestlohn ist gestiegen

Na also ist doch ein ordentlicher Aufschlag. Natürlich brutto, da ja einige meinen das wäre netto.

Sollte wirklich ein Grundeinkommen irgendwann einmal kommen und wie manche wünschen 1500 Euro betragen, dann muss der Mindestlohn auf 20 Euro steigen. Sonst haben wir nur Empfänger von der Grundsicherung. 

Frage mich wer soll das einmal bezahlen? Ach stimmt, die Reichen und Aktionäre. :-))

@17:27 Uhr von b_m

>>“"Größter  Lohnsprung"  ?   Eine  Schande  für  Deutschland    sind  solche  miserablen  Löhne.   Unter  Beachtung  von  Sozialabgaben  und  Steuern  sollte  der  Mindestlohn  nicht  unter  20  Euro  liegen.  Sonst  macht  Arbeit  keinen  Sinn  und   macht  stattdessen  arm

.

Und wieviel sollen dann Menschen verdienen, die mehr leißten? 200 Euro/Stunde? Arbeit muß nach Wert bezahlt werden und nicht nach Bedarf.“<<
.

Ein Seniorberater einer Beratungsgesellschaft unserer Behörden liegt so zwischen 750 bis 1200 Euro/Stunde, je nach Projekt. Über den Wert lässt sich aber vortrefflich streiten. 

 

@17:33 Uhr von b_m

Der Mindestlohn schadet uns Arbeitnehmern. Den dadurch wird unser Lohn immer weniger Wert.

Aha! Wenn Mindestlöhner keine Arbeitnehmer sind, was sind sie denn dann in Ihren Augen? Es ist wirklich erschreckend, welche Ängste man hier um den eigenen Geldbeutel hat, während man anderen Menschen zumutet, buchstäblich von der Hand in den Mund zu leben.

Ich war 45 Jahre Arbeitnehmerin. Mein Lohn hat niemals an Wert verloren, nur weil eine benachteiligte Gruppe minimal mehr bekommen hat.

Welch geistige Verrenkung muss man eigentlich machen, um auf solche Ideen zu kommen?

 

 

@17:24 Uhr von Werner Krausss

>>“Aus Erfahrung weiß ich, dass gerade diese Leute bereits weit über Tarif bezahlt werden, aber trotzdem gerne zu noch besseren Konditionen abgeworben werden und in der Hierarchie schnell nach oben fallen.“<<
.

es handelt sich bei diesen Leuten in der Regel dann auch um sehr gute Mitarbeiter die mit Begriffen wie „bedingungsloses Grundeinkommen“ nichts anfangen können oder bei denen dieser Begriff ein negatives Geschmäckle erzeugt.

 

@17:27 Uhr von b_m @15:49 Uhr von FakeNews-Checker

"Größter  Lohnsprung"  ?   Eine  Schande  für  Deutschland    sind  solche  miserablen  Löhne.   Unter  Beachtung  von  Sozialabgaben  und  Steuern  sollte  der  Mindestlohn  nicht  unter  20  Euro  liegen.  Sonst  macht  Arbeit  keinen  Sinn  und   macht  stattdessen  arm.

Und wieviel sollen dann Menschen verdienen, die mehr leißten? 200 Euro/Stunde? Arbeit muß nach Wert bezahlt werden und nicht nach Bedarf.

Hygiene und Sauberkeit haben für Sie keinen Wert? Dass jemand im Supermarkt Regale auffüllt, Ihre Waren einscannt, hat für Sie keinen Wert? Das Anbauen, Herstellen, Verpacken, Transportieren und Ausliefern von Waren, hat für Sie keinen Wert? Saubere Umgebungen sind nicht so Ihr Ding? Sie sind Selbstversorger und bevorzugen im Fall des Falles ein nicht adäquat gereinigtes Patientenzimmer?

@17:47 Uhr von V8forever

>>“Na also ist doch ein ordentlicher Aufschlag. Natürlich brutto, da ja einige meinen das wäre netto.

Sollte wirklich ein Grundeinkommen irgendwann einmal kommen und wie manche wünschen 1500 Euro betragen, dann muss der Mindestlohn auf 20 Euro steigen. Sonst haben wir nur Empfänger von der Grundsicherung. 

Frage mich wer soll das einmal bezahlen? Ach stimmt, die Reichen und Aktionäre. :-))“<<
.

Enteignung! Enteignung werter Mitforist heißt das Zauberwort wie einmal ein Ungelernter forderte.

 

@eine_anmerkung, 17:54

es handelt sich bei diesen Leuten in der Regel dann auch um sehr gute Mitarbeiter die mit Begriffen wie „bedingungsloses Grundeinkommen“ nichts anfangen können oder bei denen dieser Begriff ein negatives Geschmäckle erzeugt.

 

Sie tun immer so, als wäre es allen Gutverdienern ein echtes Bedürfnis, dass andere grottenschlecht bezahlt werden oder am besten gleich gar nichts haben. Ich nehme Ihnen sofort ab, dass das für Sie gilt. Aber, wie ich heute morgen schon schrieb, verallgemeinern Sie das nicht. Da lägen Sie falsch.

@17:39 Uhr von Anna-Elisabeth

Die SPD wird wahrscheinlich in die nächste Bundestagswahl mit der Strategie 16 Euro-Mindestlohn ziehen, zumal die Schwächen von Herrn Scholz deutlich geworden sind.

So manch eine vermeintliche Schwäche hat sich später - manchmal auch zu spät - als Stärke herausgestellt.

 

Bei Herrn Scholz kommt alles zu spät.

@18:15 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Sie tun immer so, als wäre es allen Gutverdienern ein echtes Bedürfnis, dass andere grottenschlecht bezahlt werden oder am besten gleich gar nichts haben. Ich nehme Ihnen sofort ab, dass das für Sie gilt. Aber, wie ich heute morgen schon schrieb, verallgemeinern Sie das nicht. Da lägen Sie falsch.“<<
.
ich weise mit meiner Aussage nur auf einen Umstand hin den ich schon heute Morgen schrieb. Ein bedingungsloses Grundeinkommen fördert die Faulenzer und verprellt die Leistungsbereiten. Ich habe vor jedem großen Respekt der einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis nachgeht denn diese Menschen leisten einen Beitrag zu unserer Gesellschaft. Auch bin ich dafür den armen Arbeitnehmern darunter einen Zuschlag zu Gute kommen zu lassen und dafür Sorge zu tragen das die nicht ausgebeutet werden. Alles für lau (BGE) ist aber völlig daneben.

 

@17:10 Uhr von Nettie

Ich glaube, Sie haben eine etwas infantile Vorstellung von "Wirtschaft".

Ich gebe dieses "Kompliment" zurück.

__

Also mir würde ein derartiges Begehren niemals einfallen, da ich wüsste, dass das unmöglich ist zu realisieren. Insofern habe ich eben keine infantile Vorstellung, dass es möglich sei, die geschäftl. Aktionen von Unternehmen, denn das ist Wirtschaft, für Krethi und Plethi offenzulegen. Es gibt nämlich so etwas wie "sensible Daten", die sogar bei einer Pandemie verhindern nachzufragen, ob jemand geimpft ist, z.B.

Und Sie wünschen Einblick in sensible Wirtschaftsdaten von Unternehmen ? Ich kann es nicht glauben !

 

@18:10 Uhr von Kritikstar

>>“Die SPD wird wahrscheinlich in die nächste Bundestagswahl mit der Strategie 16 Euro-Mindestlohn ziehen, zumal die Schwächen von Herrn Scholz deutlich geworden sind.

.

So manch eine vermeintliche Schwäche hat sich später - manchmal auch zu spät - als Stärke herausgestellt.

.

Bei Herrn Scholz kommt alles zu spät.

.

Immerhin liegt der dank der Unterstützung seiner Ministerriege und Kühnert bei strammen 19% (Forsa).

 

@17:59 Uhr von Kaneel

"Größter  Lohnsprung"  ?   Eine  Schande  für  Deutschland    sind  solche  miserablen  Löhne.   Unter  Beachtung  von  Sozialabgaben  und  Steuern  sollte  der  Mindestlohn  nicht  unter  20  Euro  liegen.  Sonst  macht  Arbeit  keinen  Sinn  und   macht  stattdessen  arm.

Und wieviel sollen dann Menschen verdienen, die mehr leißten? 200 Euro/Stunde? Arbeit muß nach Wert bezahlt werden und nicht nach Bedarf.

Hygiene und Sauberkeit haben für Sie keinen Wert? Dass jemand im Supermarkt Regale auffüllt, Ihre Waren einscannt, hat für Sie keinen Wert? Das Anbauen, Herstellen, Verpacken, Transportieren und Ausliefern von Waren, hat für Sie keinen Wert? Saubere Umgebungen sind nicht so Ihr Ding? Sie sind Selbstversorger und bevorzugen im Fall des Falles ein nicht adäquat gereinigtes Patientenzimmer?

Danke! Genau aus diesem Grund wünsche ich mir einen Generalstreik der Niedriglöhner. Könnte manch einem Egoisten die Augen öffnen. 

Spargel und Fleisch gibt' dann auch nicht mehr für jeden.

 

@18:01 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Na also ist doch ein ordentlicher Aufschlag. Natürlich brutto, da ja einige meinen das wäre netto.

Sollte wirklich ein Grundeinkommen irgendwann einmal kommen und wie manche wünschen 1500 Euro betragen, dann muss der Mindestlohn auf 20 Euro steigen. Sonst haben wir nur Empfänger von der Grundsicherung. 

Frage mich wer soll das einmal bezahlen? Ach stimmt, die Reichen und Aktionäre. :-))“<<
.

Enteignung! Enteignung werter Mitforist heißt das Zauberwort wie einmal ein Ungelernter forderte.

####

"Wohl ei Wähler der 4% Partei?

 

 

Die bösen geldgierigen Sklaventreiber

Cool. Dann kann man sich ja noch mehr Billigimporte leisten, da ja die inländischen Produkte eine zusätzliche Preissteigerung auslösen, was dann wiederum zur Folge hat, dass man sich ja mit den neuen Mindestlohn die inländische Ware nicht mehr leisten kann oder will. Sind ja eh alles Blutsauger, die Arbeitgeber. Insbesondere die Mittelständler. Was? Die arbeiten selbst teilweise über 60 Stunden die Woche? Naja selbst schuld, muss ja keiner Arbeitgeber werden in unserem Land. Ist ein freies Land. 

Aber jetzt mal ganz ehrlich, wenn jemand mit seinem Vermieter sich einig ist, ein paar Aufgaben zu übernehmen (Mülleimer rausstellen, Salz streuen im Winter), dafür 12 Euro die Stunde naja. Warum nicht. Muss ja keiner Vermieter werden.

Mit dem Geld anderer ist es schon einfach großzügig zu sein.

 

@17:20 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Mindestlohn  sollte  entsprechend  nur  noch  zu  einem  Mindestmaß  an  Arbeit  führen.   Die  restlichen  30  Minuten  jeder  Stunde  sind  dann  Kaffeepause.

.

—- Faule Mitarbeiter gehören entlassen. ——„<<
.

Die Linksausleger der hiesigen Foristen möchten die dann mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abfedern wie in einem Vorthread erläutert.

—- Bedingungsloses Mindesteinkommen ist doch in Ordnung, verbunden mit bedingungsloser monatlicher Leistung in Form von 40h Arbeitseinsatz für die Gemeinschaft (Vereine, Kommunen usw.). Keine Leistung ohne Gegenleistung. Die Bezeichnung „bedingungslos“ ist natürlich vollkommen falsch, fällt mir gerade auf. ——

 

@17:04 Uhr von weingasi1

Anbieter den Auftrag erhält, das ist bei öffentlich ausgeschriebenen Objekten oft der Fall, dann wird dieser  Unternehmer auch wenig Lohn zahlen können. Es gibt auch Unternehmer die eher an sich und die „schmuckbehangene“ Ehefrau denken.

Da hilft nur eins, für solche Typen nicht zu arbeiten, es gibt genügend Unternehmer/Firmen die wissen, das Mitarbeiter ein wichtiges Zahnrad der Firma sind, das kann jeder durch geschicktes Fragen herausfinden und da wird eher Tarif oder über Tarif bezahlt.

Wer keine Leistung für ein Unternehmen bringen will oder kann, erhält Mindestlohn und das zu recht. 

__

Sie müssen mir unbedingt verraten, wieso jemand, der die Leistung, für die er eingestellt wurde, nicht erbringen will oder kann, den Mindestlohn erhalten muss. Ein Angestellter, der die vereinbarte Leistung nicht erbrnigen will oder kann, erhält die Kündigung - es sei denn er hat eine AU - und keinen Mindestlohn.

 

—— Da habe ich falsch formuliert, wer Mindestlohn erhält verdient den natürlich auch.——

@19:06 Uhr von Tino Winkler

>>“—- Bedingungsloses Mindesteinkommen ist doch in Ordnung, verbunden mit bedingungsloser monatlicher Leistung in Form von 40h Arbeitseinsatz für die Gemeinschaft (Vereine, Kommunen usw.). Keine Leistung ohne Gegenleistung. Die Bezeichnung „bedingungslos“ ist natürlich vollkommen falsch, fällt mir gerade auf. ——„<<
.

da stimme ich Ihnen vollumfänglich bedingungslos zu.

 

 

@19:16 Uhr von eine_anmerkung.

>>“>>“Na also ist doch ein ordentlicher Aufschlag. Natürlich brutto, da ja einige meinen das wäre netto.
Sollte wirklich ein Grundeinkommen irgendwann einmal kommen und wie manche wünschen 1500 Euro betragen, dann muss der Mindestlohn auf 20 Euro steigen. Sonst haben wir nur Empfänger von der Grundsicherung. 
Frage mich wer soll das einmal bezahlen? Ach stimmt, die Reichen und Aktionäre. :-))“<<
.
Enteignung! Enteignung werter Mitforist heißt das Zauberwort wie einmal ein Ungelernter forderte.
.####
"Wohl ei Wähler der 4% Partei?“<<
.
Nee, ein Mensch namens Kühnert von der SPD.

 

 

 

@18:42 Uhr von LESEN - GRÜBELN - NACHGEHAKT

Cool. Dann kann man sich ja noch mehr Billigimporte leisten, da ja die inländischen Produkte eine zusätzliche Preissteigerung auslösen, was dann wiederum zur Folge hat, dass man sich ja mit den neuen Mindestlohn die inländische Ware nicht mehr leisten kann oder will. Sind ja eh alles Blutsauger, die Arbeitgeber. Insbesondere die Mittelständler. Was? Die arbeiten selbst teilweise über 60 Stunden die Woche? Naja selbst schuld, muss ja keiner Arbeitgeber werden in unserem Land. Ist ein freies Land. 

Aber jetzt mal ganz ehrlich, wenn jemand mit seinem Vermieter sich einig ist, ein paar Aufgaben zu übernehmen (Mülleimer rausstellen, Salz streuen im Winter), dafür 12 Euro die Stunde naja. Warum nicht. Muss ja keiner Vermieter werden.

Mit dem Geld anderer ist es schon einfach großzügig zu sein.

 

Hier ist kein Arbeitsverhältnis, sondern ein Mietverhältnis. Sie werden als Vermieter den Unterschied kennen. 

Was das ausbeuten angeht, das können Beide :-) 

Darstellung: