Foto eines Bildschirmes mit den hashtags #hetze und #hass

Ihre Meinung zu Hasskriminalität im Netz - BKA wartet auf Meldungen

Beim Bundeskriminalamt gibt es seit einigen Monaten eine Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet. Doch bislang laufen entsprechende Meldungen nur schleppend ein. Von Florian Flade.

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85 Kommentare

Kommentare

Nettie
Der Grund für den schleppenden Meldungseingang dürfte - trotz

dem:

"Im BKA ist man grundsätzlich gut aufgestellt, um die Hetzer schneller ausfindig zu machen und vor Gericht stellen zu können"

hier liegen: "Denn die sozialen Netzwerke helfen nicht so, wie es deutsche Behörden gerne hätten"

Und dass dies (dass die sozialen Netzwerke zuallererst an ihr "Geschäft" denken "müssen") den allermeisten Nutzern längst völlig klar ist.

AufgeklärteWelt
Hass und Hetze

Heutzutage werden auf dem politischen Theater Wörter nur so durcheinandergewirbelt: Schulden sind Vermögen, Gesetze sind per Deklaration gut, Kriegseinsätze werden Friedensmissionen etc.

Hass als eine private Emotion ist in keinem Fall strafbar. Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte. Beleidigung oder Hetzte dagegen können Momente der Heraubwürdigung enthalten oder so strafwert sein. Wenn jemand sagt, er hasse die Regierung und ihre Politik aus ganzem Herzen dafür, dass man zwar Abermilliarden für Waffen ausgibt, aber praktisch nichts gegen Obdachlosigkeit unternimmt, so ist das rechtlich völlig unproblematisch und gut nachvollziehbar, da dies offenkundig eine perverse Politik gegen die Menschen ist. Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels. Es ist auch begründet, wenn ein Holocaust-Überlebender die Deutschen haßt.  

 

Adeo60
Rechtsstaat muss wehrhaft sein

Es ist gut, dass die Hasskriminalität im Internet konsequent verfolgt wird. Der Gewalt der Sprache, folgt die Gewalt der Strasse.Viel zu viele, insbesondere MItglieder  extremistischer Gruppen, waren unterwegs, um unter dem Schutz der Anonymität ihre Hassparolen gegen unsere Demokratie und unseren  Rechtsstaat zu streuen. Der Rechtsstaat muss wehrhaft sein.

Alles für die Katz
Niemand behauptet, Hass wäre strafbar

 @17:06 Uhr von AufgeklärteWelt, Sie schreiben:

 

Hass als eine private Emotion ist in keinem Fall strafbar. Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist

 

 

Selbtsverständlich sind Emotionen nicht strafbar. Das behauptet aber auch niemand. Natürlich gibt es verkürzte Slogans, die manche vorsätzlich so uminterpretieren. Das ist aber durchschaubar.

 

Gut dass Sie zwischen der Emotion und der Äußerung der Emotion unterscheiden, selbst das gelingt vielen, selbst Personen mit abgeschlossenem Jura-Studium, nicht.

 

"Ich hasse X" ist nicht Hass, ist keine Emotion, sondern eine Meinungsäußerung über ein subjektives Gefühl und selbstverständlich auch nicht strafbar.

 

Was strafbar ist, steht im Strafgesetzbuch, und gegen nichts anderes zielen alle unter "Gegen Hass und Hetze" oder ählichen Slogans geführten Kampagnen.

 

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
@17:11 Uhr von Adeo60

Es ist gut, dass die Hasskriminalität im Internet konsequent verfolgt wird. Der Gewalt der Sprache, folgt die Gewalt der Strasse.Viel zu viele, insbesondere MItglieder  extremistischer Gruppen, waren unterwegs, um unter dem Schutz der Anonymität ihre Hassparolen gegen unsere Demokratie und unseren  Rechtsstaat zu streuen. Der Rechtsstaat muss wehrhaft sein.

böhmermann hat letzten freitag aber was anderes nachgewiesen. offenbar hört man das in der ard nicht gerne

 

-Der Golem-
@17:06 Uhr von AufgeklärteWelt - Hass als Meinungsäußerung?

Hass als eine private Emotion ist in keinem Fall strafbar. Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte. Beleidigung oder Hetzte dagegen können Momente der Heraubwürdigung enthalten oder so strafwert sein.

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Hass ohne Hetze ist sehr selten, wird es aber kaum zum Weltkulturerbe schaffen.

Hetze ohne Hass ist ein Zeichen von Minderwertigkeitskomplexen und behandlungsbedürftig.

Adeo60
@17:06 Uhr von AufgeklärteWelt - Schutz der Meiningsfreiheit

Hass sollte niemals Gegenstand eines Meinungsstreits sein, da Hass nicht nur - wie von Ihnen behauptet - einen emotionalen Stimmungsausbruch beinhaltet, sondern auch menschenverachtende Züge aufweist, dazu meist noch mit Beleidigung oder Drohung einhergeht. Schwere Hassdelikte müssen künftig von den sozialen Netzwerken an das BKA gemeldet werden (Löschung allein reicht nicht aus). Damit kann die Polizei endlich gezielt gegen Hassprediger im Internet vorgehen. Die Anonymität des Internets schützt nicht vor Strafverfolgung (bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe). Die Meinungsfreiheit wird durchstrafbewehrte Hassreden nicht eingeschränkt, sondern vor Mißbrauch geschützt. Gut so!

 

 

 

Nettie
@17:06 Uhr von AufgeklärteWelt

Hass als eine private Emotion ist in keinem Fall strafbar. Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte. 

 

Da irren Sie sich gewaltig. "Private Emotionen" sind kein legitimer Vorwand für brutale Angriffe auf andere (egal ob physisch oder durch Mobbing und "Psychoterror"). Und der Versuch, andere in diese Richtung zu "emotionalisieren" fällt unter Hetze. Egal welcher Mittel bzw. Instrumente sich die Hetzer zum Erreichen ihrer menschenverachtenden Ziele bedienen.

"Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels. Es ist auch begründet, wenn ein Holocaust-Überlebender die Deutschen haßt."

Sie verwechseln Hass mit Wut. Hass ist der "wichtigste Antrieb" für sinnlose Zerstörungsorgien. Und sonst gar nichts. Ein Wandel zum Guten ist immer erst dann möglich, wenn es gelingt ihn zu überwinden. Und: Längst nicht jeder Holocaust-Überlebende hasst die Deutschen.

AufgeklärteWelt
@17:18 Uhr von Alles für die Katz

Was strafbar ist, steht im Strafgesetzbuch, und gegen nichts anderes zielen alle unter "Gegen Hass und Hetze" oder ählichen Slogans geführten Kampagnen.

Das ist ihre Deutung, die sich aus dem Slogan nicht begründen läßt, da er klar sagt, "gegen Hass". Das wäre vielleicht in einem religiösen oder psychotherapeutsichen Kontext akzeptabel, nicht aber in der Politik, da hier oft genug just der Hass gemeint zu sein scheint, der Politikern heute alles andere als grundlos entgegenschlägt. So erwecken solche Kampagnen leicht den Verdacht, als wolle man Meinungsfreiheit durch Tabuisierung von hassvollem Protest einschränken, anstatt gegen nur das Strafrecht durchzusetzen. Bei den bewußten politischen Wortmanipulationen unserer Zeit scheint mir dieser Verdacht nicht unbegründet und sind also solche Slogans nicht einmal als Verkürzung akzeptabel.  

 

Digitaler Fußabdruck

Mal abgesehen vom Hass im Netz, beunruhigt mich eher, dass in den letzten Jahren sehr umfangreiche und ebenso fragwürdige Anstrengungen unternommen werden, die auch die freie Meinungsäußerung jenseits von Hassrede extrem einschränken. Damit verlieren wir eine der größten Errungenschaften des digitalen Zeitalters.

 

Wenn Plattformen aus Angst vor Konsequenzen ungelesen prophylaktisch löschen was denunziert wird, zum Teil sogar durch Algorithmen, dann ist das irgendwann die größere Bedrohung für eine freie Gesellschaft als ein fragwürdiger Kommentar in einem Netzwerk jemals sein könnte.

 

Inzwischen sieht man an jeder digitalen Ecke Buttons zum Beiträge Melden nach eigenem Gusto, was den Hass nicht eindämmen kann, den die Menschen ggf in sich tragen, aber was der offenen Diskussion einen ganz erheblichen Schaden zufügt.

 

Leider lässt sich auch nicht ausschließen, dass mit diesen Maßnahmen gezielt unpopuläre Meinungen aus dem öffentlichen Blickfeld entfernt werden sollen.

Sisyphos3
@17:18 Uhr von Alles für die Katz

Was strafbar ist, steht im Strafgesetzbuch, und gegen nichts anderes zielen alle unter "Gegen Hass und Hetze" oder ählichen Slogans geführten Kampagnen.

 

 

wenn dem so einfach wäre

im Gesetz stehen die Rahmenbedingungen was als Beleidigung so in der Gesellschaft empfunden wird

sonst hätte man ja damals bei der Frau Künast ganz anders verfahren können

zumindest ich fand wie man die Frau Künast bezeichnete geht weit über das hinaus,

was ich so als umgangssprachlich abzeptieren täte bzw. dem Ton bei mir zu Haus entspricht

Digitaler Fußabdruck
@17:31 Uhr von Nettie

Und: Längst nicht jeder Holocaust-Überlebende hasst die Deutschen.

Wofür es auch keinen Anlass gibt. Warum sollte einer der wenigen noch lebenden Holocaust-Überlebenden meine Kinder, meine im Nachkriegsdeutschland geborenen Eltern oder mich hassen? Wegen meiner deutschen Staatsbürgerschaft? Das wäre nationalistisch motivierter Hass, den wir ja gerade als des Übels Wurzel identifiziert haben.

Bruno14
@17:06 Uhr von AufgeklärteWelt

Heutzutage werden auf dem politischen Theater Wörter nur so durcheinandergewirbelt: Schulden sind Vermögen, Gesetze sind per Deklaration gut, Kriegseinsätze werden Friedensmissionen etc.

 

Falsch: Schulden sind Schulden, Gesetze müssen parlamentarisch beschlossen werden, und kein vernünftiger Mensch nennt Putins Kriegseinsatz eine Friedensmission. 

 

... Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte.

 

Volksverhetzung, Beleidigung, Verleumdung oder üble Nachrede als Ausdruck von Hass sind immer unter Strafe gestellt.

 

Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels... 

 

Nein, Hass ist kein Antrieb für Veränderungen und kein Motor des Wandels. In Engagement umgesetzter Ärger, emotionale Verbindung zu Menschen, Umwelt und Problemen - das kann Antrieb und Motor sein. Hass zerstört.

 

AufgeklärteWelt
@17:26 Uhr von Adeo60

Hass sollte niemals Gegenstand eines Meinungsstreits sein,

Eine moralische Äußerung ohne jede rechtliche Relevanz.

da Hass nicht nur - wie von Ihnen behauptet - einen emotionalen Stimmungsausbruch beinhaltet, sondern auch menschenverachtende Züge aufweist,

Hass und Wut sind grundlegende menschliche Züge. Was bescheinigen Sie dem ukrainischen Soldaten, der wutbeseelt sich dem russischen Aggressor entgegenstellt? Menschenverachtung? 

dazu meist noch mit Beleidigung oder Drohung einhergeht.

Das "dazu noch" sind unter Umständen strafrechtlich relevant, nicht der Hass.

Schwere Hassdelikte müssen künftig von den sozialen Netzwerken an das BKA gemeldet werden (Löschung allein reicht nicht aus).

Hass per se ist kein Delikt, weder als Emotion noch als Äußerung. Es gibt also auch keinen "Hassdelikt".

Damit kann die Polizei endlich gezielt gegen Hassprediger im Internet vorgehen. Die Anonymität des Internets schützt nicht vor Strafverfolgung. 

Sie verwechseln Verhetzung mit Hass.

Adeo60
@17:18 Uhr von Alles für die Katz

Sie haben den Sinn des Gesetzes gegen Hass im Internet sehr zutreffend beschrieben.Da ist  zum einen die zum Ausdruck gebrachte Wut über gesellschaftliche Zustände oder auch Personen, die durch die Meinungsfreiheit geschützt ist. Zum anderen die diskriminiernde und die Würde des Menschen verletzende "hate speech". Letztlich ist der Umgang mit dem Recht der Meinungsfreiheit auch eine Form von Streitkultur und dem Respekt gegenüber Andersdenkenden. Sprachliche Verrohung dürfte auf denjenigen zurückfallen, der sie anwendet.

 

 

 

 

 

 

Gut dass Sie zwischen der Emotion und der Äußerung der Emotion unterscheiden, selbst das gelingt vielen, selbst Personen mit abgeschlossenem Jura-Studium, nicht.

 

"Ich hasse X" ist nicht Hass, ist keine Emotion, sondern eine Meinungsäußerung über ein subjektives Gefühl und selbstverständlich auch nicht strafbar.

 

Was strafbar ist, steht im Strafgesetzbuch, und gegen nichts anderes zielen alle unter "Gegen Hass und Hetze" oder ählichen Slogans geführten Kampagnen.

 

 

Sisyphos3
@17:34 Uhr von Digitaler Fußabdruck

Leider lässt sich auch nicht ausschließen, dass mit diesen Maßnahmen gezielt unpopuläre Meinungen aus dem öffentlichen Blickfeld entfernt werden sollen.

 

 

genau das ist eben die  Gefahr

dass dieses Gesetz dazu mißbraucht wird, unliebsame Meinungen zu entfernen

 

krittkritt
Facebook hat sogar Hass gegen Russland ausdrücklich zugelassen.

@17:02 Uhr von Nettie

Wenn ich das nicht völlig falsch in Erinnerung habe. 

Das bedeutet aber, dass Facebook sehr willkürlich oder parteiisch vorgeht. Und das hat dann mit der Einschränkung demokratischer Freiheiten zu tun.

>dem:

"Im BKA ist man grundsätzlich gut aufgestellt, um die Hetzer schneller ausfindig zu machen und vor Gericht stellen zu können"

hier liegen: "Denn die sozialen Netzwerke helfen nicht so, wie es deutsche Behörden gerne hätten"

Und dass dies (dass die sozialen Netzwerke zuallererst an ihr "Geschäft" denken "müssen") den allermeisten Nutzern längst völlig klar ist.<

 

Adeo60
@17:32 Uhr,AufgeklärteWelt - Hass ist ein schlechter Ratgeber

Jenseits der Beurteilung strafbewehrten Handeln geht es auch um eine Streitkultur, die diesen Namen verdient. Hass sollte kein Mittel der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung sein, da dieser häufig zur Gewalt führt und oft menschenverachtende Zpge in sich trägt. Wozu soll also Hass  gut sein? Sind Vehemenz und Leidenschaft in der Auseinandersetzung  nicht zielführender als "blinder" Hass...? Wir sollten lernen, die Meinung Andersdenkender zu respektieren und niemanden für seine Meinung zu hassen.

 

 

 

Giselbert
Naja ...

gibt vielleicht einfach nicht so viele relevante Kommentare wie oftmals medial hochstilisiert.

Eine Vielzahl wird bei genauerem Hinschauen auch von der Meinungsfreiheit gedeckt sein.

AufgeklärteWelt
@17:39 Uhr von Bruno14

 

... Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte.

 

Volksverhetzung, Beleidigung, Verleumdung oder üble Nachrede als Ausdruck von Hass sind immer unter Strafe gestellt.

Nein, das ist rechtlich falsch. Volksverhetzung, Beleidigung, Verleumndung oder üble Nachrede sind immer unter Strafe gestellt, und zwar nicht als "Ausdruck von Hass", sondern an sich, also auch beliebigem Grund: Opportunismus, Vorteilsnahme, Perversion etc. Hass muß nicht einmal ein niederes Motiv sein, in Abhängigkeit davon, wie sich der Hass begründet.  

Nein, Hass ist kein Antrieb für Veränderungen und kein Motor des Wandels. In Engagement umgesetzter Ärger, emotionale Verbindung zu Menschen, Umwelt und Problemen - das kann Antrieb und Motor sein. Hass zerstört.

Ihr "in Engagement umgesetzer Ärger" klingt mir doch sehr nach produktivem Hass.

 

Bruno14
@17:22 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

Es ist gut, dass die Hasskriminalität im Internet konsequent verfolgt wird. Der Gewalt der Sprache, folgt die Gewalt der Strasse.Viel zu viele, insbesondere MItglieder  extremistischer Gruppen, waren unterwegs, um unter dem Schutz der Anonymität ihre Hassparolen gegen unsere Demokratie und unseren  Rechtsstaat zu streuen. Der Rechtsstaat muss wehrhaft sein.

böhmermann hat letzten freitag aber was anderes nachgewiesen. offenbar hört man das in der ard nicht gerne

 

Böhmermann als Kronzeuge von Karl Maria Joseph... Das wir das noch erleben dürfen. 

 

Sie befürworten dann sicher auch die Recherche und satirische Verarbeitung Böhmermanns vor einiger Zeit gegen das rechtsextreme Netzwerk "Reconquista Germanica" und seine Aussage zu Erika Steinbach "Bildung, Völkerverständigung, Toleranz und Nazis zusammenbringen: Welches Mastermind ist denn in der Lage, diesen intellektuellen Spagat hinzubekommen?" 

Erstaunliche Wandlung bei Ihnen. Gratuliere.

Parsec
EU-Gesetze nicht auf Stand

"... für Anbieter elektronischer Dienste in der EU das Recht jenes Landes maßgebend, in dem sich der Firmensitz befindet. Im Fall von Google und Meta wäre dies eben nicht Deutschland, sondern Irland."

Wieder wird deutlich, dass Gesetze zum Teil nicht mehr auf dem Stand der Zeit sind!

Wenn Google, Meta und Co. Ihre Dienste anbieten, haben Sie gefälligst die Gesetzesgebung der Länder zu berücksichtigen, die die Leistung empfangen wollen. Oder die Leistung kann halt so nicht angeboten werden und Google, Meta und Co setzen sich mal im eigenen Interesse mit den Gesetzen anderer Länder auseinander.

Ich kann auch nicht das im Ausland tun, was bei uns erlaubt aber im Ausland verboten ist.

Wer macht eigentlich die EU-Gesetze? 

Bruno14
@17:50 Uhr von AufgeklärteWelt

...

 

Volksverhetzung, Beleidigung, Verleumdung oder üble Nachrede als Ausdruck von Hass sind immer unter Strafe gestellt.

Nein, das ist rechtlich falsch. Volksverhetzung, Beleidigung, Verleumndung oder üble Nachrede sind immer unter Strafe gestellt, und zwar nicht als "Ausdruck von Hass", sondern an sich, also auch beliebigem Grund: Opportunismus, Vorteilsnahme, Perversion etc. Hass muß nicht einmal ein niederes Motiv sein, in Abhängigkeit davon, wie sich der Hass begründet.  

Nein, Hass ist kein Antrieb für Veränderungen und kein Motor des Wandels. In Engagement umgesetzter Ärger, emotionale Verbindung zu Menschen, Umwelt und Problemen - das kann Antrieb und Motor sein. Hass zerstört.

Ihr "in Engagement umgesetzer Ärger" klingt mir doch sehr nach produktivem Hass.

 

Das mag für Sie so klingen. Für mich war es der Versuch, Ihnen entgegenzukommen und eine Brücke zu bauen. Der Unterschied zwischen Ärger und Hass ist substantiell. Hass zerstört. Dabei bleibe ich.

Koray
Und was soll das bringen?

Das BKA ist, ähnlich wie der Verfassungsschutz, die Polizei und Bundeswehr, auf einem Auge blind. Unzählige "Prepper" und WhatsApp-Gruppen zeugen davon. Analog zu den "Dönermorden" gibt es dann bestenfalls "ein paar Dönerbeleidigungen." Wohl eher als augenwischende PR-Aktion gedacht. 

Alter Brummbär
Hasskriminalität im Netz - BKA wartet auf Meldungen

Solange man, nicht persönlich von Hass betroffen wird, ist das alles ganz einfach.

Sobald man selbst betroffen ist, sieht die Sache ganz anders aus.

Und da spielt es keine Rolle, welcher Art von Hass, augeübt wird.

Quakbüdel
Wo kann ich...

... mich über "hate-speech" und weitere Einschränkungen von Meinungsaustausch informieren ?  Als Nichtjurist lebe ich offenbar sehr gefährlich .   Und wo in weiter oben getätigten Kommentaren der Herr Böhmermann erwähnt wurde, der in aller Öffentlichkeit den türkischen Präsidenten Erdogan wegen Unzucht mit Tieren anprangerte, wüßte ich nur allzu gern, welche Ausreden ihn vor Strafe gewahrt haben.

Adeo60
@18:03 Uhr von Hinterdiefichte

Wenn man die Meinung Andersdenkender respektiert, wenn man andere User nicht beleidigt, diskriminiert und herabwürdigt, gleichwohl aber engagiert und durchaus emotional seine Meinung vertritt, dann kann man eigentlich nichts falsch machen. Jeder soll, kann und darf hier frei seine Meinung äußern, mag diese noch so abstrus und extrem sein. Er muss aber akzeptieren, dass Grundrechte nicht schrankenlos gewährt werden. Wer strafbewehrte Äußerungen tätigt, mißbraucht die Meinungsfreiheit und miteinander. kann sich nicht auf diese berufen. Ideal wäre es, eine Streitkultur zu pflegen, die diesen Namen verdient. Hart in der Sache, aber fair im Umgang.

 

Sausevind
@17:32 Uhr von AufgeklärteWelt

da hier oft genug just der Hass gemeint zu sein scheint, der Politikern heute alles andere als grundlos entgegenschlägt. 

 

 

Das erschreckt mich, dass Sie behaupten, dass den Politikern "heute" der Hass nicht grundlos entgegenschlägt.

.

Welche Gründe sehen Sie? Sie meinen ja offenbar die demokratischen Politiker. 

Undemokratische Bürger hassen wahrscheinlich wirklich demokratische Politiker mehr als undemokratische.

Seebaer1
Wo ist die Grenze...

Mich würde mal interessieren wo die Grenze zwischen Hass (der ja bekanntlich nicht strafbar ist) und Hasskriminalität verläuft, wenn es sich um so  sensible Bereiche wie Vertreter anderer Religionen, anderer politischer Ausrichtung oder ganz aktuell, eine unterschiedliche Auffassung über die Gründe für einen Krieg handelt. Denn auch dort müsste es diese Grenze doch geben- oder etwa nicht?

Sausevind
@17:39 Uhr von AufgeklärteWelt

Hass und Wut sind grundlegende menschliche Züge.

 

Ein  Hassender wird sich das so zurechtlegen, ja. 

AufgeklärteWelt
@18:27 Uhr von Sausevind

Welche Gründe sehen Sie? Sie meinen ja offenbar die demokratischen Politiker. 

Undemokratische Bürger hassen wahrscheinlich wirklich demokratische Politiker mehr als undemokratische.

Es gibt für verschiedene Menschen viele mögliche Gründe für Hass gegen Politiker: verfehlte Klimapolitik, verfehlte Tierpolitik, verfehlte Corona-Politik mit zentausenden Toten und bankrotten Unternehmern, verfehlte Sozialpolitik mit zahllosen Armen und systemisch Benachteiligten, verfehlte Schuldenpolitik mit hohen Lasten für die nächsten Generationen, verfehlte Auslandseinsätze mit toten und seelisch verkrüppelten Deutschen für nichts und wiedernichts, verfehlte Geldpolitik mit entwerteten Lebensersparnissen, verfehlte Innovationspolitik mit kaputten Industrien ... So könnte ich ewig weiter machen. Der deutschen Politik ist ja in den letzten 30 Jahren nicht wirklich viel geglückt. 

Anderes1961
@17:06 Uhr von AufgeklärteWelt

Heutzutage werden auf dem politischen Theater Wörter nur so durcheinandergewirbelt: Schulden sind Vermögen, Gesetze sind per Deklaration gut, Kriegseinsätze werden Friedensmissionen etc.

Hass als eine private Emotion ist in keinem Fall strafbar. Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte. [...]

 

Hassen oder lieben dürfen Sie, was Sie wollen und wen Sie wollen. Sie dürfen das sogar sagen. Wenn Sie aber dazu auffordern jemandem körperlichen Schaden zuzufügen, weil Sie ihn hassen, oder Beleidigungen und Herabwürdigungen öffentlich äußern, so ist das eine Straftat und keine Meinungsäußerung. Wut ist auch ein Gefühl, Sie dürfen auf jemanden oder etwas wütend sein und das äußern. Aber wenn Sie aus Wut jemanden schlagen oder eine Tür eintreten, sind Sie rechtlich dafür verantwortlich.

 

Und Nein, Wut, Hass und Hetze bringt die Menschheit nicht voran. Das ist einfach nur Blödsinn

AufgeklärteWelt
@18:34 Uhr von Sausevind

Hass und Wut sind grundlegende menschliche Züge.

Ein  Hassender wird sich das so zurechtlegen, ja. 

Nein, das ist Psychologie 101.

 

Sausevind
@17:34 Uhr von Digitaler Fußabdruck

Mal abgesehen vom Hass im Netz, beunruhigt mich eher, dass in den letzten Jahren sehr umfangreiche und ebenso fragwürdige Anstrengungen unternommen werden, die auch die freie Meinungsäußerung jenseits von Hassrede extrem einschränken.

 

Warum belegen Sie das nicht?

Sie sollten unbedingt Beispiele zitieren. Es gibt viele User, die die Hassrede als Meinungsäußerung verkleiden wollen.

 

Leider lässt sich auch nicht ausschließen, dass mit diesen Maßnahmen gezielt unpopuläre Meinungen aus dem öffentlichen Blickfeld entfernt werden sollen.

 

Mit "unpopulären Maßnahmen" ist oft der Kampf gegen die Demokratie und der Wiederaufbau einer Diktatur gemeint. 

MRomTRom
Nur konkret debattieren macht deultich worum es geht

+

Die Debatte um Hass & Hetze mutiert schnell in Allgemeinplätze. 

+

Nur konkretes Debattieren hilft.

+

Niemand begeht eine strafbewehrte Handung der 

- eine Partei oder Person kritisiert, auch wenn er polemisch wird

- eine bestimmte Politik nicht mag oder ablehnt

+

Das alles ist mit Hass & Hetze  nicht gemeint, wird aber von den Anhängern der Hass-Verbreiter gerne so dargestellt, um vom Themenkern abzulenken. Warum, ist klar.

+

Es geht darum,

 

- Menschen nicht als 'Nigger, Kanaken und Ungeziefer' zu verunglimpfen

- Menschen mit Vergewaltigung und Tod zu bedrohen oder ihnen selbiges zu wünschen

- Galgen mit Politikernamen daran durch die Gegend zu tragen

- Kommunalpolitiker und ihre Familien in ihren Häusern zu bedrohen.

+

Diese Art von Hass&Hetze wird nicht geduldet

 

Sausevind
@18:03 Uhr von Hinterdiefichte

Immer unverbindlicher und undefinierter werden hier die Begriffe, mit denen Straftaten definiert werden sollen. Da die Begriffe nicht hinreichend definiert sind, ist die Straftat ebenfalls nicht hinreichend definiert. Mir scheint, es soll eine Drohkulisse geschaffen werden für Meinungsäußerungen. Besser den Mund halten, bevor irgendein Snowflake das was gesagt wird als „Hass“ auffasst und definiert.

 

Das Unverbindlichste ist im Moment Ihr Kommentar. Er hat leider null Konkretes.

Für Demokratie und Freiheit
Definition

Wie soll denn die Definition für Hassrede lauten? Wer entscheidet denn darüber?

Hass ist doch so ein dehnbarer Begriff und hat viel mit subjektivem Empfinden zu tun.

Sausevind
@17:42 Uhr von Sisyphos3

Leider lässt sich auch nicht ausschließen, dass mit diesen Maßnahmen gezielt unpopuläre Meinungen aus dem öffentlichen Blickfeld entfernt werden sollen.

 

 

genau das ist eben die  Gefahr

dass dieses Gesetz dazu mißbraucht wird, unliebsame Meinungen zu entfernen

 

 

Wäre eine faschistische Meinung so eine unliebsame Meinung?

Anderes1961
@18:45 Uhr von AufgeklärteWelt

Hass und Wut sind grundlegende menschliche Züge.

Ein  Hassender wird sich das so zurechtlegen, ja. 

Nein, das ist Psychologie 101.

 

Nein, ist es nicht, auch nicht Psychologie 202, oder was auch immer, sondern einfach nur Quatsch. Sie schmeißen alles in einen Topf, rühren einmal kräftig um und nennen das dann Psychologie 101. Das ist bestenfalls Küchenpsychologie.

 

Und wenn Sie behaupten, Hass würde die Menschheit voranbringen, dann sollten Sie das auch belegen können. So läuft nämlich eine Diskussion nicht, einfach eine Tatsachenbehauptung rauszuhauen und sich dann mit verschränkten Armen und mit dem Fuß wippend hinzustellen und zu sagen, nun beweißt mir mal das Gegenteil. Also, wie bringen Hass und Hetze die Menschheit voran?

MRomTRom
17:06 Uhr von AufgeklärteWelt | Unkonkret, Thema verfehlt

+

‚Hass als eine private Emotion ist in keinem Fall strafbar.‘

 

Darum geht es auch nicht.

+

Ich bezweifle sogar, dass die offene, auch expressive Äußerung von Hass strafbar ist, da diese unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen dürfte.

 

Sie dürfen ihrem Nachbarn sagen, dass Sie  ihn hassen und niemand wird sie belangen.

+

Beleidigung oder Hetzte dagegen können Momente der Heraubwürdigung enthalten oder so strafwert sein. Wenn jemand sagt, er hasse die Regierung und ihre Politik aus ganzem Herzen dafür, dass man zwar Abermilliarden für Waffen ausgibt, aber praktisch nichts gegen Obdachlosigkeit unternimmt, so ist das rechtlich völlig unproblematisch und gut nachvollziehbar, da dies offenkundig eine perverse Politik gegen die Menschen ist.

+

Auch das ist ein Allgemeinplatz um den es nicht geht und den niemand verfolgt.

+

Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels.

 

Blödsinn.

+

Soviel Ablenkung vom Thema. Hat das einen Grund ?

eberlems

Wieder zum großen Teil nur Symptombekämpfung, dazu kaum durchsetzbar.

ich1961
18:50 Uhr von MRomTRom   /…

18:50 Uhr von MRomTRom

 

//Diese Art von Hass&Hetze wird nicht geduldet//

 

Und das ist auch gut so!

Danke für Ihren Kommentar.

 

 

Seebaer1
@18:47 Uhr von Sausevind

Mal abgesehen vom Hass im Netz, beunruhigt mich eher, dass in den letzten Jahren sehr umfangreiche und ebenso fragwürdige Anstrengungen unternommen werden, die auch die freie Meinungsäußerung jenseits von Hassrede extrem einschränken.

 

Warum belegen Sie das nicht?

Sie sollten unbedingt Beispiele zitieren. Es gibt viele User, die die Hassrede als Meinungsäußerung verkleiden wollen.

 

 

Leider lässt sich auch nicht ausschließen, dass mit diesen Maßnahmen gezielt unpopuläre Meinungen aus dem öffentlichen Blickfeld entfernt werden sollen.

 

Mit "unpopulären Maßnahmen" ist oft der Kampf gegen die Demokratie und der Wiederaufbau einer Diktatur gemeint. 

Es ging in dem Kommentar nicht um unpopuläre Maßnahmen sondern um Maßnahmen gegen unpopuläre Meinungen. Ein himmelweiter Unterschied. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das bewusst oder unbewusst "verwechselt" wurde.

 

Sausevind
@18:43 Uhr von AufgeklärteWelt

Welche Gründe sehen Sie? Sie meinen ja offenbar die demokratischen Politiker. 

Undemokratische Bürger hassen wahrscheinlich wirklich demokratische Politiker mehr als undemokratische.

Es gibt für verschiedene Menschen viele mögliche Gründe für Hass gegen Politiker: verfehlte Klimapolitik, verfehlte Tierpolitik, verfehlte Corona-Politik mit zentausenden Toten und bankrotten Unternehmern, verfehlte Sozialpolitik mit zahllosen Armen und systemisch Benachteiligten, verfehlte Schuldenpolitik mit hohen Lasten für die nächsten Generationen, verfehlte Auslandseinsätze mit toten und seelisch verkrüppelten Deutschen für nichts und wiedernichts, verfehlte Geldpolitik mit entwerteten Lebensersparnissen, verfehlte Innovationspolitik mit kaputten Industrien ... So könnte ich ewig weiter machen. Der deutschen Politik ist ja in den letzten 30 Jahren nicht wirklich viel geglückt. 

 

Und das alles weckt in Ihnen Hass? Oder ist es umgekehrt: der Hassende sieht nur Verfehlung? Positives ist nicht wahrnehmbar?

Für Demokratie und Freiheit
Kirche im Dorf lassen

Hass ist so eine subjektive Emotion...

Mit der "Hassrede" ist das so: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort: If you can't stand the heat, keep out of the kitchen.

Sausevind
@18:45 Uhr von AufgeklärteWelt

Hass und Wut sind grundlegende menschliche Züge.

Ein  Hassender wird sich das so zurechtlegen, ja. 

Nein, das ist Psychologie 101.

 

 

Alles klar ;-)

Tremiro
@18:58 Uhr von MRomTRom

Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels.

 

Blödsinn.

+

Soviel Ablenkung vom Thema. Hat das einen Grund ?

 

Bei diesem Thema versuchen die Anhänger einer einzigen Partei stets abzulenken. Meiner Meinung nach haben Diese Bedenken wegen Äußerungen "ihrer" Politiker.

Tremiro
@19:07 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort: If you can't stand the heat, keep out of the kitchen.

 

Sie meinen dass sich Diejenigen die Hass und Hetze im Internet predigen, dann ungestört untereinander austauschen können?

Sausevind
@19:05 Uhr von Seebaer1

Mal abgesehen vom Hass im Netz, beunruhigt mich eher, dass in den letzten Jahren sehr umfangreiche und ebenso fragwürdige Anstrengungen unternommen werden, die auch die freie Meinungsäußerung jenseits von Hassrede extrem einschränken.

 

Warum belegen Sie das nicht?

Sie sollten unbedingt Beispiele zitieren. Es gibt viele User, die die Hassrede als Meinungsäußerung verkleiden wollen.

 

 

Leider lässt sich auch nicht ausschließen, dass mit diesen Maßnahmen gezielt unpopuläre Meinungen aus dem öffentlichen Blickfeld entfernt werden sollen.

 

Mit "unpopulären Maßnahmen" ist oft der Kampf gegen die Demokratie und der Wiederaufbau einer Diktatur gemeint. 

Es ging in dem Kommentar nicht um unpopuläre Maßnahmen sondern um Maßnahmen gegen unpopuläre Meinungen. Ein himmelweiter Unterschied. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das bewusst oder unbewusst "verwechselt" wurde.

 

 

Ja, ich hab mich da verschrieben, danke.

Aber der Sinn meiner Aussage bleibt erhalten.

MRomTRom
Scheindiskussion als 'Schutzschild'

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Wenn das Thema Hass&Hetze zur Debatte steht, kommt in verlässlich vorhersagbarer Weise ein Muster zum Vorschein.

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Hass&Hetze sind überwiegend (nicht nur) mit Publikationen, Kundgebungen, Posts, Chats mit der Szene am rechten Rand aus NPD, Reichsbürgern, Identitäre, AfD, Neuer Rechter, Querdenker 3. Weg usw. usw. verbunden.

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'Hassobjekte' sind Andersfarbige, Andersdenkende, Anderslebende.

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Hass und Hetze, vornehmlich als völkische oder menschliche Herbwürdigung und Zuschreibung von Minderwertigkeit, welche die Verweigerung von Bürgerrechten 'rechtfertigt'

+

Politische 'Deftigkeit' reicht in der Szene nicht aus, weil damit keine Abgrenzung zum Habitus und Duktus der 'Altparteien' herstellbar ist. So wird die Hassrede zum Bestandteil des Identitätskerns der Szene.

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Die 'Abwehrstrategie' der Hass&Hetze Proliferanten ist ebenfalls identitätsstiftend:

Wer Hass&Hetze anprangert, wolle die Meinungsfreiheit einschränken.

Dazu noch Realitätsumkehr und der Brei ist fertig.

 

 

Anderes1961
@19:07 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Hass ist so eine subjektive Emotion...

Mit der "Hassrede" ist das so: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort: If you can't stand the heat, keep out of the kitchen.

 

Also Volksverhetzung, Beleidigungen, Morddrohungen, Androhung von körperlicher Gewalt, usw. einfach stehen lassen?

 

Wenn Sie einen Text lesen, wissen Sie vorher nicht, was im Text steht. Wenn Sie es wüßten, müßten Sie es ja nicht lesen. Und ziemlich offensichtlich haben Sie überhaupt keine Ahnung, was Worte anrichten können. Sonst würden Sie einen solchen Quatsch nicht schreiben.

Sausevind
@19:07 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Hass ist so eine subjektive Emotion...

Mit der "Hassrede" ist das so: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort: If you can't stand the heat, keep out of the kitchen.

 

Interessante Verteidigung, Menschen durch Hass zerstören zu dürfen. Man muss es ja nicht selber lesen - Hauptsache, der Angreifer hat es im Internet verbreitet für die anderen User.

Giselbert
@ 18:24 Uhr von Quakbüdel

"... Als Nichtjurist lebe ich offenbar sehr gefährlich .   Und wo in weiter oben getätigten Kommentaren der Herr Böhmermann erwähnt wurde, der in aller Öffentlichkeit den türkischen Präsidenten Erdogan wegen Unzucht mit Tieren anprangerte, wüßte ich nur allzu gern, welche Ausreden ihn vor Strafe gewahrt haben."

Vielleicht genügt es den Kommentar als "Satire" zu kennzeichnen und die darf ja bekanntlich fast alles.

melancholeriker
@17:50 Uhr von AufgeklärteWelt

@Bruno14

Nein, Hass ist kein Antrieb für Veränderungen und kein Motor des Wandels. In Engagement umgesetzter Ärger, emotionale Verbindung zu Menschen, Umwelt und Problemen - das kann Antrieb und Motor sein. Hass zerstört.

 

 

Ihr "in Engagement umgesetzer Ärger" klingt mir doch sehr nach produktivem Hass.

 

Ethisch mit sorgsamem Verstand betrachtet kann es niemals "produktiven Hass" geben. Eine solche Konstruktion ist Produkt einer geschlossenen und dichten Hasssystematik.

 

User Bruno14 hat genau und formsicher auf den Punkt gebracht, was den Hass unterscheidet von verantwortungsbewußter Reaktion auf Frustration und Ärger. Dabei hilft es, wenn man begreift, daß das Objekt des Hasses meistens nicht Auslöser ist, sondern der Frust, der nur ein Ventil braucht und findet. Dann wird man im Netz schnell fündig, wer  am besten taugt, um die Wut auf den Partner, die Familie, das verdammte Geld, das nicht da ist und das ungelebte Leben, das wehtut, zu kompensieren.

 

mispel
@18:34 Uhr von Sausevind

Hass und Wut sind grundlegende menschliche Züge.

 

Ein  Hassender wird sich das so zurechtlegen, ja. 

 

Wenn Hass und Wut keine menschlichen Regungen sind, wie können sie dann existieren?

Adeo60
Hass - ein absolutes NO GO

Hass zum Instrument einer sachgerechten Auseinandereinandersetzung werden zu lassen, ist für mich ein Widerspruch in sich. Hass erzeugt in der Regel Gewalt  - ein absolutes No GO.

MRomTRom
19:07 Uhr von Für Demokratie… | Noch eine Verharmlosung ?

 

If you can't stand the heat, keep out of the kitchen.

Es geht nicht um Hitze sondern um Hetze.

 

Im anglo-amerikanischen Politik- und Sprachraum ist die Debattenkultur mitunter heftig, aber 'Hate speech' ist auch dort verpönt.

 

Souveräne Debattanten kommen lässig ohne Hate speech aus.

 

Anderes1961
@19:17 Uhr von Tremiro

Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels.

 

Blödsinn.

+

Soviel Ablenkung vom Thema. Hat das einen Grund ?

 

Bei diesem Thema versuchen die Anhänger einer einzigen Partei stets abzulenken. Meiner Meinung nach haben Diese Bedenken wegen Äußerungen "ihrer" Politiker.

 

Die Anhänger dieser Partei möchten halt gerne ungestört Hass und Hetze verbreiten dürfen. Ist doch ein verständliches Anliegen.

 

MRomTRom
Die Nachfrage nach konkreten Beispielen geht stets ins Leere

 

Wo bleiben denn die konkreten Beispiele, in denen eine politische Meinungsäußerung, durch Verweis auf Hass&Hetze eingeschränkt wurde ?

+

Welche politischen Positionen durften nicht vertreten werden ?

+

Wer wurde mit Verweis auf Hass&Hetzrede an der freien Rede gehindert ?

+

Ich kann es nur immer wiederholen: diese Debatte darf man nicht ins universal-galaktische Geschwurbel entgleiten lassen, sondern  muss sie ganz konkret führen und Beispiele einfordern.

+

 

 

rainer4528
Böhmermann

ist manchmal echt gut. Er deckte, am Freitag auf, wie die Polizei mit Hasskommentaren umgeht. Jetzt sind natürlich die sozialen Netzwerke schuld. Wer auch sonst? Ich kann falsch liegen, aber für mich war immer die Polizei für Strafverfolgung zuständig.

Für Demokratie und Freiheit
@19:23 Uhr von Sausevind

Hass ist so eine subjektive Emotion...

Mit der "Hassrede" ist das so: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort: If you can't stand the heat, keep out of the kitchen.

 

Interessante Verteidigung, Menschen durch Hass zerstören zu dürfen. Man muss es ja nicht selber lesen - Hauptsache, der Angreifer hat es im Internet verbreitet für die anderen User.

Es geht um RELATIVIERUNG, nicht um Verteidigung.

Für Demokratie und Freiheit
@19:23 Uhr von Anderes1961

Hass ist so eine subjektive Emotion...

Mit der "Hassrede" ist das so: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort:

 

Also Volksverhetzung, Beleidigungen, Morddrohungen, Androhung von körperlicher Gewalt, usw. einfach stehen lassen?

 

Wenn Sie einen Text lesen, wissen Sie vorher nicht, was im Text steht. Wenn Sie es wüßten, müßten Sie es ja nicht lesen. Und ziemlich offensichtlich haben Sie überhaupt keine Ahnung, was Worte anrichten können. Sonst würden Sie einen solchen Quatsch nicht schreiben.

Sie können nicht wissen, wovon ich eine oder auch keine Ahnung habe. Das Wort ist mächtiger als das Schwert. Wenn Sie also "Volksverhetzung, Beleidigungen, Morddrohungen, Androhung von körperlicher Gewalt, usw. " nicht einfach stehen lassen wollen, dann müssen Sie das aber auch auf jede Art von "Hassrede" und aus jeder Quelle anwenden.

MRomTRom
Im digitalen Raum gelten dieselben Gesetze wie im anlogen

+

Zumindest hat der Gesetzgeber dafür zu sorgen. Der grundgesetztlich verbriefte Schutz der Unversehrtheit des Individuums ist nicht nur körperlich sondern ganzheitlich sicherzustellen.

+

Die gesetzlichen Grundlagen dafür sind in den entsprechen Paragraphen geregelt.

+

§ 86a - Verbotene Symbole (Halenkreuze etc.)

§ 111 - Öffentlicher Aufruf zu Straftaten

§ 130 - Volksverhetzung

§ 131 – Gewaltdarstellung (Gewaltverherrlichung)

§ 166 Beschimpfung religiöser Bekenntnisse

§ 185 - Beleidigung

§ 186 - Üble Nachrede

§ 187 - Verleumdung

§ 241 - Bedrohung

+

Diesen Gesetzen ist sowohl im analogen wie im digitalen Raum Geltung zu verschaffen.

Dazu zählt der Schutz vor Hass&Hetze. Im Internet oder auf dem Marktplatz.

+

Darum geht es konkret. Um nicht mehr und nicht weniger.

Für Demokratie und Freiheit
Vielfalt und Meinungsfreiheit

Meinungsfreiheit und Vielfalt der Meinungen ist für eine Demokratie essentiell.

Wer andere Meinungen nicht ertragen kann, braucht sie noch lange nicht als "Hassrede" zu klassifizieren. Das ist totalitär, aber gewiß nicht demokratisch.

Giselbert
@ 19:46 Uhr von rainer4528

"Jetzt sind natürlich die sozialen Netzwerke schuld. Wer auch sonst? Ich kann falsch liegen, aber für mich war immer die Polizei für Strafverfolgung zuständig."

Über das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat man dies  ja elegant auf die s. Netzwerke abgewälzt. Hier agieren viele automatische Algorithmen die natürlich nur bedingt entscheiden können, auch viele Nichtjuristen bewerten Kommentare. Und dann heißt es schon einmal im Zweifelsfalle gegen die Meinungsfreiheit.

Anderes1961
@19:54 Uhr von Tinkotis

Wenn die zuständigen Leute im BKA unterbeschäftigt sind, könnten sie sich für den Anfang ja einfach mal intensiv mit dem auseinandersetzen,[...]

Nicht zu unrecht hat vor kurzem jemand die Möglichkeit von Strafverfolgung in den Raum geworfen...

 

Das war ich. Und ich lasse das zur Zeit rechtlich prüfen. Das Problem ist, daß der Betreffende seine rassistische Hetzkampagne gegen Schwarze und Muslime betreibt, ohne es explizit zu sagen. Deshalb hat auch die Moderation keine Handhabe, solche Posts zu sperren. Formal entsprechen Sie den Regeln. Aber die Absicht ist klar, es (das Userkonto, ich weiß ja nicht, was dahinter steckt) hetzt, in dem es seit Jahren im Minutentakt immer dieselben Posts raushaut mit immer den selben Links, die sich bei genauer Prüfung als Verdrehungen, Halbwahrheiten und Ganzlügen entpuppen. Aber es gibt Juristen, die das so sehen wie ich, daß es nicht nur auf den Wortlaut ankommt, sondern auf die Absicht, und die ist eindeutig. Das lasse ich zur Zeit prüfen.

Anna-Elisabeth
@17:06 Uhr von AufgeklärteWelt

Heutzutage werden auf dem politischen Theater Wörter nur so durcheinandergewirbelt: Schulden sind Vermögen, Gesetze sind per Deklaration gut, Kriegseinsätze werden Friedensmissionen etc.....

Hass ist wichtiger Antrieb für Veränderungen und also Motor des Wandels. Es ist auch begründet, wenn ein Holocaust-Überlebender die Deutschen haßt.  

Jetzt sollten Sie selber aufpassen, dass Sie die Wörter nicht durcheinanderwirbeln. Hass ist alles andere als Antrieb in positivem Sinn. Hass wirkt vor allem auf dass hassende Individuum aber auch darüber hinaus zerstörerisch. Was Sie meinen ist der Zorn. Dazu hat sich Georg Schramm in seiner unnachahmlichen Weise geäußert.

Ich empfehle Ihnen dazu den Ausschnitt (ca, 8 Min.) auf YT:

>>Georg Schramm - Zorn, Wut und Tulpenzwiebeln<<

 

Anderes1961
@19:56 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Hass ist so eine subjektive Emotion...

Mit der "Hassrede" ist das so: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Wer nicht ertragen kann, was im Internet so geschrieben steht, der braucht es ja nicht lesen. Die Briten haben dafür ein schönes Sprichwort:

 

Also Volksverhetzung, Beleidigungen, Morddrohungen, Androhung von körperlicher Gewalt, usw. einfach stehen lassen?

 

Wenn Sie einen Text lesen, wissen Sie vorher nicht, was im Text steht. Wenn Sie es wüßten, müßten Sie es ja nicht lesen.[...]

Sie können nicht wissen, wovon ich eine oder auch keine Ahnung habe. Das Wort ist mächtiger als das Schwert. Wenn Sie also "Volksverhetzung, Beleidigungen, Morddrohungen, Androhung von körperlicher Gewalt, usw. " nicht einfach stehen lassen wollen, dann müssen Sie das aber auch auf jede Art von "Hassrede" und aus jeder Quelle anwenden.

 

Warum denn immer dieses nebulöse Rumgeraune? Werden Sie doch mal konkret, welche Quellen, und welche andere Art von Hassrede?

Tino Winkler
@17:43 Uhr von krittkritt

@17:02 Uhr von Nettie

Wenn ich das nicht völlig falsch in Erinnerung habe. 

Das bedeutet aber, dass Facebook sehr willkürlich oder parteiisch vorgeht. Und das hat dann mit der Einschränkung demokratischer Freiheiten zu tun.

>dem:

"Im BKA ist man grundsätzlich gut aufgestellt, um die Hetzer schneller ausfindig zu machen und vor Gericht stellen zu können"

hier liegen: "Denn die sozialen Netzwerke helfen nicht so, wie es deutsche Behörden gerne hätten"

Und dass dies (dass die sozialen Netzwerke zuallererst an ihr "Geschäft" denken "müssen") den allermeisten Nutzern längst völlig klar ist.<

 

— Hass gegen Putins Massenmord wird natürlich in demokratischen Staaten nicht zensiert, warum auch.—-

Sisyphos3
@20:00 Uhr von MRomTRom

 § 185 - Beleidigung

als der Begriff " ist doch schwieriger zu definieren

Darum geht es konkret. Um nicht mehr und nicht weniger.

 

 

sie wissen doch wie die Sache mit der Beleidigungsklage gegen die Frau Künast ausging

(im ersten Stepp zumindest)

gefällt von zudem von 2 Richterinnen

muß sagen wenn die das als "normal" betrachten so beleidigungen

will ich nicht wissen wie so bei denen umgangsmäßig so zu haus zugeht

Bruno14
@19:28 Uhr von melancholeriker

@Bruno14

...

 

Ethisch mit sorgsamem Verstand betrachtet kann es niemals "produktiven Hass" geben. Eine solche Konstruktion ist Produkt einer geschlossenen und dichten Hasssystematik.

 

User Bruno14 hat genau und formsicher auf den Punkt gebracht, was den Hass unterscheidet von verantwortungsbewußter Reaktion auf Frustration und Ärger. Dabei hilft es, wenn man begreift, daß das Objekt des Hasses meistens nicht Auslöser ist, sondern der Frust, der nur ein Ventil braucht und findet. Dann wird man im Netz schnell fündig, wer  am besten taugt, um die Wut auf den Partner, die Familie, das verdammte Geld, das nicht da ist und das ungelebte Leben, das wehtut, zu kompensieren.

 

Vielen Dank.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass diejenigen die Grenzen zwischen Hass(rede) und durchaus aus mit Ärger geführter Debatte verwischen möchten, die selbst ein Problem mit der Kontrolle eigener Hassimpulse haben.

Nur so ein Gedanke.

NieWiederAfd
@20:43 Uhr von Tino Winkler

...

 

— Hass gegen Putins Massenmord wird natürlich in demokratischen Staaten nicht zensiert, warum auch.—-

Einige User haben ja schon auf den wesentlichen Unterschied zwischen Hass und einer durchaus manchmal auch aus Ärger motivierten Kritik hingewiesen.

Insofern: Nein, Hass gegen Putin ist nicht hilfreich in der Debatte, massive deutlich konfrontierende Kritik schon. Das erkennen auch alle, außer

aggressive faktenverwischende Debattenzerstörer.

 

gez. NieWiederAfd

Kokolores2017
@17:34 Uhr von Digitaler Fußabdruck

 

 

 

Nun sind aber soziale Netzwerke nicht die einzigen Möglichkeiten, seine Meinung zu sagen - andere Ebenen haben zudem den Vorteil, dass man nicht jedes Wehwehchen, das man spürt, "von der Lung auf die Zung" in die Welt hinausprusten muss, denn so entwickelt sich kaum eine Diskussion bei der man auch auf seine Wortwahl achtet.

Das direkte Loswerden von gröbsten Unmutäußerungen setzt viel zu oft eine Spirale der Hysterie in Gang, Der Versuch nachzudenken, bevor man sich öffentlich äußert, ist dem Dialog förderlich. Respektloses Herumbölken kaum. Und hirnloses Parolendreschen auch nicht.

Daher bin ich auch dafür, dass Politiker sich absolute Abstinenz auferlegen, was die Sozialen Medien angeht.
1. machen sie sich sonst nur dauerangreifbar;
2. brauchen sie sich dann auch nicht mehr mit vulgären Mobbern herumzuschlagen.

Zumindest Politiker und Journalisten  müssen sich die Zeit nehmen, Dinge zu Ende zu denken, bevor sie die Öffentlichkeit mit ihren Erkenntnissen konfrontieren. Das fehlt heute
 

Anderes1961
@21:28 Uhr von Kokolores2017

Am 31. Mai 2022 - 21:28 Uhr von Kokolores2017

@17:34 Uhr von Digitaler Fußabdruck

 

[...] Daher bin ich auch dafür, dass Politiker sich absolute Abstinenz auferlegen, was die Sozialen Medien angeht.
1. machen sie sich sonst nur dauerangreifbar;
2. brauchen sie sich dann auch nicht mehr mit vulgären Mobbern herumzuschlagen.

Zumindest Politiker und Journalisten  müssen sich die Zeit nehmen, Dinge zu Ende zu denken, bevor sie die Öffentlichkeit mit ihren Erkenntnissen konfrontieren. Das fehlt heute.

 

Ja klar, Politiker und Journalisten sind schuld und zwingen andere dazu, im Netz ausfallend und beleidigend zu werden und auch Morddrohungen auszusprechen. Zumindest haben Sie Ihre Schuldumkehr schon mal höflich formuliert. Ist ja schon mal ein Fortschritt.

 

Und Sie wollen tatsächlich Politiker und Journalisten von bestimmten Kommunikationsformen ausschließen? Nichts anderes ist nämlich Ihre Forderung. Ihren Rat, Dinge zu Ende zu denken, hätten Sie besser mal selbst beherzigen sollen.

werner1955
bka wartet?

Dann sind die privaten gewinnorientierten US Konzerne vermutilch jetzt sehr gut mit dem löschen.

Private ist vermutlich besser und schneller.