Kommentare - Wirecard-Manager Marsalek ließ Personen ausspionieren

27. Mai 2022 - 18:49 Uhr

Ein österreichischer Ex-Agent soll mehr als 300 Personen ausspioniert haben, einige davon im Auftrag des flüchtigen Wirecard-Managers Jan Marsalek. Zu den Ausgespähten zählt nach Recherchen von WDR und SZ ein Agentenpaar.

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Kommentare

Verstehe ich das richtig ?

Die „Anschlags“, die in Wirklichkeit ganz anders heissen, wurden „ausspioniert“ NACHDEM sie nach Russland abgeschoben wurden? Wie soll das gehen? 
 

 

Tragisch war an dem Fall das die gemeinsame Tochter garnicht wusste das ihre beiden Eltern „echte“ russische Agenten im Offiziersrang waren (Deutsch haben die tatsächlich als Teil ihrer Ausbildung erst gelernt). 
 

Das ganze ist auch deshalb kurios weil Marsalek sich heute angeblich selbst in Russland aufhält und selbst verdächtigt wurde, ein russischer Agent zu sein...vielleicht wollte er nur schon mal das Terrain für seine eigene Flucht erkunden. 
 

Denn „tragisch“ ist auch, dass die deutschen Sicherheitsbehörden - die den Anschlags durch einen Tipp der Amerikaner auf die Schliche kamen - das Paar „in flagranti“ ertappten (Frau Anschlag war gerade dabei nach Moskau zu funken..), nur wenige Tage vor ihrem Absetzen in die Heimat! 

spionage ist kein monopol…

spionage ist kein monopol der staatsgewalt mehr.
"uns"  sind technische geräte schmackhaft gemacht worden
und nun setzten wir sie auch ein, womit das produktionsziel erreicht wäre.
solange datenhandel nicht umfassend reglementiert wird,
muss sich niemand über kuriose wachstumsblüten wundern.
herr marsalek ist mit sicherheit nicht der einzige, der ausspionieren lässt.
wenn geheimdienste aufgrund von korruption bereit sind daten zu liefern,
wirft das fragen auf, die ich auch bei unbegrenzten schreibraum jetzt nicht stellen würde.
egisto o. war  eine fleissiger spion.
kaum denkbar ohne helfer und helfershelfer umfangreiche datensammlungen weiterreichen zu können.
angenommen der agent bekommt 10 million für die daten, hat er somit spielraum helfer diskret
am betrag zu beteiligen, wenn der dienstplan günstig ist, so das die daten fliessen können.
deutschland hat das antikorruptionsabkommen schliesslich nicht unterschrieben.

Das volle Programm:

„[Jan Marsalek] pflegte zahlreiche Bekanntschaften und Kontakte: in die Finanzwelt, die Wirtschaft, die Politik - und in die Geheimdienste“

 

Und egal wieviele Fragen sich jetzt stellen und welche und ob die sich beantworten lassen oder nicht, zumindest eins ist jedenfalls völlig klar: Es ging dabei - wie immer in solchen „Fällen“ - um Geld. Und deshalb um die (heimliche) „Kontrolle“ anderer.

Ausgerechnet Russland

Dass der Wirecard-Chef Marsalek ausgerechnet dunkle Geschäfte mit dem korrupten Regime in Russland gemacht hat, das hat schon was ganz spezielles.

Rätselhaft

Egisto O. war wohl ziemlich umtriebig und wohl das, was man einen freelancer bezeichnen könnte. Ein Maverick.

Aber die ganze Geschichte hat auch etwas fiktionales. John Le Careé und Francis Durbridge hätten so etwas erfunden.

Und ob Jan Marsalek letztendlich dahintersteckt?

Aber spannend ist es ...

@ mitbürger

deutschland hat das antikorruptionsabkommen schliesslich nicht unterschrieben.

 

Informieren Sie sich.

Deutschland hat das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption am 9. Dezember 2003 unterzeichnet.

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