Kommentare - FAQ: Wie der Tankrabatt funktionieren soll

Kommentare

Geben die Tankstellen

... diese Steuersenkung wirklich weiter an die staatlich gebauchpinselten  Spritverheizer?

Preise auf Vorkrisen Niveau einfrieren

Das wäre die bessere Alternative gewesen. 
 

Und die Mineralölkonzerne dürfen dann das drauf schlagen, was sie an Mehrkosten haben. 
 

Der Staat nimmt genauso viel ein wie vor der Krise und jeder sieht was die Mineralölkonzerne so drauf hauen. 
 

An Hand der Preise auf dem Spot Markt kann man das dann ungefähr berechnen, ob die Konzerne sich an der Krise bereichern, oder ob sie fair sind…

 

Wieso macht man das nicht?

 

Gefällt wohl weder den Konzernen, noch dem Finanzminister. Denn auch der Staat profitiert von höheren Preisen über entsprechend höhere Steuern und MwSt. 
 

 

Wie der Tankrabatt nicht funktioniert:

Man  bräuchte  ja  nur  die    Spritsteuer  zu  senken.  Aber  das  lehnt  FDP-Lindners  SUV-Fahrerklientel   entschieden  und  vehement   ab.   Denn  davon  könnten  ja  auch  die  Armen  etwas  haben  mit  ihren  ollen  Spritspargurken  von  anno  dazumal.

Statt endlich mal mit der…

Statt endlich mal mit der umweltfreundlichen Politik zu starten und die die viel verbrauchen auch viel zahlen zu lassen, ne, jetzt gibts wieder einheitlich Prozente.
Wo bleiben die Prozente für Fahrrad- und Laufsprit aka Lebensmittel?

Muss man halt weiter für 50€ tanken, dann wirds auch nicht teurer oder billiger.

Na passt doch!

Öl- und Auto-Lobby haben unsere Politiker voll im Griff!

.

Statt in Zukunftstechnologien zu investieren, gibt´s Tankrabatt und Zuschüsse beim Autokauf. Wie dringend die Autokonzerne das Geld brauchen, sieht man daran, dass die trotz rückläufiger Verkäufe satte Gewinne abwerfen! - Dank an unsere "Volksvertreter"!

Sprit subventionieren?

Wir subventionieren lieber Sprit als Lebensmittel. Danke FDP.

@18:58 Uhr von FakeNews-Checker

Man  bräuchte  ja  nur  die    Spritsteuer  zu  senken.  Aber  das  lehnt  FDP-Lindners  SUV-Fahrerklientel   entschieden  und  vehement   ab.   Denn  davon  könnten  ja  auch  die  Armen  etwas  haben  mit  ihren  ollen  Spritspargurken  von  anno  dazumal.

Das verstehe ich nicht?! Warum sollte es helfen, wenn der Staat auf Steuern verzichtet? Die Ölkonzerne sehen doch, dass wir auch bei 2,20 weiterhin tanken - weil wir es müssen. Wenn der Staat also auf seinen Euro verzichtet, der Preis also auf 1,20 pro Liter sinkt, warum sollten sich die Ölmultis das dann lange anschauen?

Die werden Stück für Stück den Preis wieder anheben, bis wir wieder auf 2,20 sind. Nur DANN wird der Staat keinen einzigen Cent davon sehen und alles wandert - mal wieder - in private Taschen.

Folgende Idee

Folgende Idee hätte ich: Es gibt einen Handelspreis für Öl (x Dollar pro Barrel). Jetzt können Regierungsvertreter ja ausrechnen (anhand historischer Daten von letztem Jahr oder dem Jahr davor), wie teuer der Kraftstoff war zu welchem Handelspreis pro Barrel.

Jetzt könnten sie - mit Inflation und ein wenig Handgeld für sich und die Konzerne - ja interpolieren, wie der Preis in wirklichkeit stehen müsste. Diesen würden sie entsprechend festsetzen und jeden weiteren Cent, den die Ölmultis darüber gehen, mit 99,9 % für eben die Ölkonzere mit Steuern belegen. Das heißt, alles, was die Ölmultis jetzt abzocken, müssten sie zu 99,9% an den Staat abführen. Strafsteuer fürs Abzocken sozusagen.

Und wenn sie schon dabei sind sollten Preisänderungen nur noch einmal alle 24 Std erlaubt sein. Und wenn man es dann noch ganz toll machen möchte, sollte man die dritte Stelle hinter dem Komma verbieten (also keine 2,109 € mehr, sondern die letzte Stelle streichen).

 

Wie ist das eigentlich mit…

Wie ist das eigentlich mit Heizöl?

Es mag ja sein, dass ich das nicht mitbekommen habe - aber wie ist das eigentlich mit dem Heizöl? Wird das auch "billiger"? 

Leider muss ich meine alte Heizung noch ein wenig nutzen.

....was nützt das alles...

Was nützt das alles solange es Spekulationen am Markt gibt. Wenn das Benzin um 30Cent gesenkt werden soll, dann sind es für Otto-Normal vielleicht 20Cent. 

Der Staat muss Energie und Lebensmittel regeln, zumindestens überwachen, sonst wird, wie so oft, nur abgeschöpft.

@18:37 Uhr von Oberstudienrat

... diese Steuersenkung wirklich weiter an die staatlich gebauchpinselten  Spritverheizer?

Wie definieren Sie "staatlich gebauchpinselte Spritverheizer" ?  Sollten Sie als Akademiker diese Situation nicht differenzierter beurteilen können? 

Frage zum Artikel

Wieso rechnet die Bundesregierung damit, dass nicht schon ab dem 1.6. der Sprit billiger wird, sondern erst einige Tage später?

Die Energiesteuer wird doch zum 1.6. gesenkt.

Blicke jetzt nicht ganz durch. 

  Durch so einen Rabatt…

 

Durch so einen Rabatt verliert der Staat riesige Steuersummen, aber die Öl-Konzerne können weiter unbegrenzt Kriegsgewinne einfahren. Der Staat, also wir, zahlen praktisch dafür.

 

Es hat schon öfter Barrel-Preise von 100 $ und mehr gegeben. Wie hoch waren die Spritpreise damals? 1,60 - 1,70 für Benzin?
Das kann für das Wirtschaftsministerium nicht so schwer herauszufinden sein. Und es  muss auch möglich sein, den Öl-Konzernen dies als Maximalpreise vorzugeben bzw. auf alles, was sie darüber fordern, Strafsteuern zu erheben.

 

Wir mögen in einem kapitalistischen System leben, aber angeblich gilt ja immer noch das Modell der sozialen Marktwirtschaft, also erzählt uns nicht, dass Multis sich benehmen können, wie sie wollen, und der Staat diese Maßlosigkeit auch noch durch Entlastungspakete für die Steuerbürger finanzieren muss.

Das sind ja tolle Tipps.... nicht

Einfach an der Billig-Tanke tanken. Kann man machen, wenn man sich in den Stau bis auf die Straße raus anstellen will und eine Stunde in aufgeheizter Stimmung verbringen mag.

Und die anderen Tipps sind uralt, reichen bis 2002 zurück als die Ölkonzerne schamlos die Euroeinführung ausgenutzt haben um innerhalb von 2-3 Wochen die Preise von 95 Cent (vorher 1,90 DM) auf 1,30 zu erhöhen.

PS: Seit ich vor 2 Jahren einen "Tschechen-Bomber" auf der abschüssigen Autobahn mit GPS = 118 km/h gesehen habe und immer wieder andere LKW mit GPS = 98 / 99 (wohl durch den "Eich-Trick"), sind für mich unter 105 - 110 km/h reinster Selbstmord.

@19:19 Uhr von Oberstudienrat

Wir subventionieren lieber Sprit als Lebensmittel. Danke FDP.

Als Akademiker in der Großstadt und womöglich pensioniert. Da kann man gut meckern. Aber Sie würden das auch wohl wenn Sonnenblumenöl subventioniert würde. 

Gerade bei fossilen Energien sind Subventionen nach dem

„Gießkannenprinzip“ statt nach Bedarf maximal ungerecht

 

Und hat mit „Regulierung über den Markt“ nichts zu tun. Weil auch all diejenigen davon profitieren, die sie gar nicht brauchen und auch darauf verzichten könnten. Weil sie sich die hohen Spritpreise locker „leisten“ können. Und das - falls(!) ihnen ihre Umwelt (im doppelten Sinne) egal ist - auch tun.

@19:12 Uhr von DeHahn

Öl- und Auto-Lobby haben unsere Politiker voll im Griff!

.

Statt in Zukunftstechnologien zu investieren, gibt´s Tankrabatt und Zuschüsse beim Autokauf. Wie dringend die Autokonzerne das Geld brauchen, sieht man daran, dass die trotz rückläufiger Verkäufe satte Gewinne abwerfen! - Dank an unsere "Volksvertreter"!

Auch wir Wähler haben das im Griff.

Aber mal ehrlich: warum sollen die Konzerne die Preise senken, wenn so viele eine FDP wählen und sich vehement gegen die einfachste, billigst umzusetzende und schnell wirkende Einsparmöglichkeit stemmen - nämlich einfach die Höchstgeschw. auf 100 Autobahn und 70 Landstraße zu senken.

Mit verzicht auf diese Maßnahme signalisieren wir doch nur, wir akzeptieren jede Preistreiberei.

 

@20:02 Uhr von Raho59: Kein passender Vergleich

Wir subventionieren lieber Sprit als Lebensmittel. Danke FDP.

Als Akademiker in der Großstadt und womöglich pensioniert. Da kann man gut meckern. Aber Sie würden das auch wohl wenn Sonnenblumenöl subventioniert würde. 

Sonnenblumenöl kann man aber perfekt ersetzen durch Rapsöl und etliche andere Sorten, die noch besser verfügbar sind und auch billiger. Daher wird niemand dran denken das zu subventionieren.

Mit was wollen Sie den Sprit fürs Auto ersetzen ?  Außer vielleicht durch Strom nach einer enormen Investition in eine Elektrokarre. Bis auf den Dacia Spring gibt es kein Elektroauto (das überhaupt die Bezeichnung Auto verdient)  dass in meinem Budget (15.000) liegt und was machen Leute der unteren Lohngruppen, die nur 7000 oder 8000 Budget für ein Auto haben ?

@20:09 Uhr von Nettie

„Gießkannenprinzip“ statt nach Bedarf maximal ungerecht

 

Und hat mit „Regulierung über den Markt“ nichts zu tun. Weil auch all diejenigen davon profitieren, die sie gar nicht brauchen und auch darauf verzichten könnten. Weil sie sich die hohen Spritpreise locker „leisten“ können. Und das - falls(!) ihnen ihre Umwelt (im doppelten Sinne) egal ist - auch tun.

Bin ich voll bei Ihnen. Wenn ich die Raser auf der Autobahn sehe, dann ist der Sprit für viele wahrlich noch nicht teuer genug. Für Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, sieht das anders aus. Zumindest bei den Geringverdiener. 

Wenn der Staat wirklich…

Wenn der Staat wirklich helfen will, soll er das Geld direkt denen geben, die es wirklich brauchen. Steuereinnahmen senken, ohne dadurch wirklich Einfluss auf den Spritpreis nehmen zu können? Umweltschädliche Energie billiger machen, damit niemand sein Verhalten verändern muss? Wollte die Bundesregierung nicht genau das Gegenteil erreichen? Nächste Generationen werden die Folgen nicht mit Geld oder Verhalten ändern können, sie werden "einfach" daran sterben.
Stuttgarter Zeitung vom 04.05.2022
"Würden es alle Erdbewohner denen in Deutschland gleichtun, wären bereits heute im Schnitt die für dieses Jahr nachhaltig zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht und die ökologisch verkraftbaren Emissionen ausgestoßen."

warum einfach, wenn's kompliziert geht

Da kann man nur den Kopf schütteln, anstatt die direkte Steuer zu senken, wird es über die indirekte gemacht. Mit dem Fragezeichen, dass es auch wirklich von den Tankstellenbetreibern 1:1 weitergegeben wird.

Und die CO2-Abgaben in den Kosten und Gewinnblock zu nehmen ist auch Unsinn, da es auch eine Steuer-Abgabe ist.

Hauptsache dem Verbraucher was  vorgaukeln.

 

@19:19 Uhr von Oberstudienrat

Wir subventionieren lieber Sprit als Lebensmittel. Danke FDP.

___

Offenbar übersieht der sehr geehrte Herr Oberstudienrat die Tatsache, dass der Preisanstieg der (meisten) Lebensmittel nicht dem Krieg in der UKR, sondern den wesentlich teureren Transportkosten aufgrund der gestiegenen Spritpreise geschuldet ist. Könnte man vllt in die Überlegungen einbeziehen. Diese Kosten fallen auch in erhöhtem Masse selbst für Produkte der regionalen Landwirtschaft an. Traktor, Maschinen, Transport usw. Nicht wahr ? Insofern kommt eine Subvention der Spritpreise natürlich auch den Lebensmittelpreisen zugute. Mittelbar.

 

@19:46 Uhr von Sparpaket

Wieso rechnet die Bundesregierung damit, dass nicht schon ab dem 1.6. der Sprit billiger wird, sondern erst einige Tage später?

Die Energiesteuer wird doch zum 1.6. gesenkt.

Blicke jetzt nicht ganz durch.

Weil unsere Bundesregierung ( zumindest der FDP Teil )
gerne den Konzernen noch ein bischen Extra-Profit gönnt.
Denn wenn am 31.8. die Reduktion ausläuft, wird es garantiert am 1.9 um 0:00 wieder Preisanpassungen der Konzerne geben,

@20:30 Uhr von Giselbert

Da kann man nur den Kopf schütteln, anstatt die direkte Steuer zu senken, wird es über die indirekte gemacht. Mit dem Fragezeichen, dass es auch wirklich von den Tankstellenbetreibern 1:1 weitergegeben wird.

Und die CO2-Abgaben in den Kosten und Gewinnblock zu nehmen ist auch Unsinn, da es auch eine Steuer-Abgabe ist.

Hauptsache dem Verbraucher was  vorgaukeln.

 

Reden Sie von dem Tankwart oder den Multis? 

Die haben direkt nach dem ersten Schuss in der Ukraine an den Zapfsäulen erhöht. Können aber nicht von jetzt auf gleich eine Steuersenkung weiter geben? Herr Habeck wollte denen doch mehr auf die Finger schauen?! 

@19:26 Uhr von fruchtig intensiv

Und wenn man es dann noch ganz toll machen möchte, sollte man die dritte Stelle hinter dem Komma verbieten (also keine 2,109 € mehr, sondern die letzte Stelle streichen).

Damit wurde uns doch zur Euro Einführung versprochen, dass man mit 0,004 und 0,009 den Sprung um 2 Pfennig verhindern will. Die 4 am Ende ist aber auf wundersame Weise seit 20 Jahren wieder verschwunden. Man muss den Deutschen nur Zeit geben sich an Veränderungen zu gewöhnen dann meckern sie auch nicht über 1,95583 Pfennig Sprünge.

 

@19:00 Uhr von eberlems

Statt endlich mal mit der umweltfreundlichen Politik zu starten und die die viel verbrauchen auch viel zahlen zu lassen, ne, jetzt gibts wieder einheitlich Prozente.
Wo bleiben die Prozente für Fahrrad- und Laufsprit aka Lebensmittel?

Muss man halt weiter für 50€ tanken, dann wirds auch nicht teurer oder billiger.

__

Mein Mann fährt tägl. ca. 300 km. Er versorgt u.a. Medizin- und Lebensmittellabore. Das muss flott gehen und kann nicht per Lastenrad erledigt werden. Geprüft werden muss aber jede Charge und nicht JEDER Hersteller verfügt über Labore, die alle Tests machen können/dürfen. Was schlagen Sie vor ? Nix mehr testen ?

 

@20:15 Uhr von kurtimwald

Öl- und Auto-Lobby haben unsere Politiker voll im Griff!

.

Statt in Zukunftstechnologien zu investieren, gibt´s Tankrabatt und Zuschüsse beim Autokauf. Wie dringend die Autokonzerne das Geld brauchen, sieht man daran, dass die trotz rückläufiger Verkäufe satte Gewinne abwerfen! - Dank an unsere "Volksvertreter"!

Auch wir Wähler haben das im Griff.

Aber mal ehrlich: warum sollen die Konzerne die Preise senken, wenn so viele eine FDP wählen und sich vehement gegen die einfachste, billigst umzusetzende und schnell wirkende Einsparmöglichkeit stemmen - nämlich einfach die Höchstgeschw. auf 100 Autobahn und 70 Landstraße zu senken.

Mit verzicht auf diese Maßnahme signalisieren wir doch nur, wir akzeptieren jede Preistreiberei.

 

Das F in FDP steht ja auch nur für die Freiheit einiger, nicht für unser aller Freiheit. Oder sollte etwa Frechheit die Partei lauten.

20:15 Uhr von kurtimwald

Bitte  führen Sie zum Zwecke des Energiesparens nicht irgendwelche Tempolimits an. Bei dem Thema geht es mehr um ein Politikum als um eine echte und spürbare Energieeinsparung. Wenn man auf den Gebiet etwas erreichen will ( also Faktor 50 bis 100 mehr) dann sollte man Urlaubsreise mit Auto, Schiffen und insbesondere Flugzeugen unterlassen, einschränken oder gar verbieten. Jen nach Ernsthaftigkeit oder Notwendigkeit. Aber dazu (also zu wirklichen Einsparungen) ist der politische Widerstand zu groß und ein möglicher Stimmenverlust wahrscheinlich. Deshalb bringt man zur Ablenkung lieber öfters mal so ein Placebo wie ein Tempolimit an. Aus diesem Grund wird es auch nicht kommen, denn wer wirft schon freiwillig seine Diskussions- Ablenk-Placebos  weg. Das Spiel läuft übrigens schon seit 50 Jahren so.

@19:39 Uhr von Opa Klaus

... diese Steuersenkung wirklich weiter an die staatlich gebauchpinselten  Spritverheizer?

Wie definieren Sie "staatlich gebauchpinselte Spritverheizer" ?  Sollten Sie als Akademiker diese Situation nicht differenzierter beurteilen können? 

Danke, Opa Klaus !

Man kann sich nur wundern, was manchmal einfach so kommentiert wird, ohne auch nur einen Moment darüber nachzudenken. Ich glaube, der Gedanke, die Autofahrer würden gebauchpinselt, ist geradezu absurd. Solange ich denken kann, waren die Autofahrer immer die Melkkühe der Nation. Und das sage ich als jemand, der kein Auto fährt.

 

Synthetische Kraftstoffe

wären eine gute Alternative zu Ölimporten. 
 

wer hat’s verhindert..?!

 

genau. 
 

die Grünen. 
 

Porsche baut eine Fabrik dafür - in Südamerika. 
 

Man könnte hier bei den Schornsteinen der Kohlekraftwerke das CO2 abfangen und quasi vor Ort in synthetischen Kraftstoff umwandeln. 
 

womöglich könnte man sogar die Abwärme der Schornsteine mit Nutzen im Prozess. 
 

Und dann mit Wind- oder Sonnenstrom CO2- neutralen billigen Kraftstoff produzieren. 
 

Porsche rechnet mit ca 1€/ L Produktionskosten

 

Ein Tankrabatt ist…

Ein Tankrabatt ist kontraproduktiv. €2 pro Liter ist angemessen. 

@18:58 Uhr von FakeNews-Checker

Man  bräuchte  ja  nur  die    Spritsteuer  zu  senken.  Aber  das  lehnt  FDP-Lindners  SUV-Fahrerklientel   entschieden  und  vehement   ab.   Denn  davon  könnten  ja  auch  die  Armen  etwas  haben  mit  ihren  ollen  Spritspargurken  von  anno  dazumal.

Ganz genau! Das ist der Grund, warum ich als Führer eines Neufahrzeugs die Senkung der Benzinsteuer ablehne: Ich gönne es "den Armen mit ihren ollen Spritspargurken vor anno dazumal" nicht... Ich frag mich bei solchen Beiträgen  schon manchmal, wer genau da für den Riss in der Gesellschaft verantwortlich ist.

@20:50 Uhr von weingasi1

... diese Steuersenkung wirklich weiter an die staatlich gebauchpinselten  Spritverheizer?

Wie definieren Sie "staatlich gebauchpinselte Spritverheizer" ?  Sollten Sie als Akademiker diese Situation nicht differenzierter beurteilen können? 

Danke, Opa Klaus !

Man kann sich nur wundern, was manchmal einfach so kommentiert wird, ohne auch nur einen Moment darüber nachzudenken. Ich glaube, der Gedanke, die Autofahrer würden gebauchpinselt, ist geradezu absurd. Solange ich denken kann, waren die Autofahrer immer die Melkkühe der Nation. Und das sage ich als jemand, der kein Auto fährt.

Es muss nicht nachgedacht werden.
Das ist ein aus den Tiefe kommendes Bewusstsein.
Es gibt Parteien, die eine bestimmte Klientel hofieren und deren Befindlichkeiten dann bedienen.
'Gebauchpinselte Bäuche' sind doch ein passendes Stereotyp für den SUV Fahrer, der alleine mit einem Einkauf von 100 Gramm Gewicht unterwegs ist.
 

 

@19:51 Uhr Kokolores2017 - hoher Preis wegen Steuern

 

Durch so einen Rabatt verliert der Staat riesige Steuersummen, aber die Öl-Konzerne können weiter unbegrenzt Kriegsgewinne einfahren. Der Staat, also wir, zahlen praktisch dafür.

 

Es hat schon öfter Barrel-Preise von 100 $ und mehr gegeben. Wie hoch waren die Spritpreise damals? 1,60 - 1,70 für Benzin?
Das kann für das Wirtschaftsministerium nicht so schwer herauszufinden sein. Und es  muss auch möglich sein, den Öl-Konzernen dies als Maximalpreise vorzugeben bzw. auf alles, was sie darüber fordern, Strafsteuern zu erheben.

 

Wir mögen in einem kapitalistischen System leben, aber angeblich gilt ja immer noch das Modell der sozialen Marktwirtschaft, also erzählt uns nicht, dass Multis sich benehmen können, wie sie wollen, und der Staat diese Maßlosigkeit auch noch durch Entlastungspakete für die Steuerbürger finanzieren muss.

 

Die hohen Preise kommen wegen der diversen Steuer, auf oben drauf noch die MwSt kommt. deshalb ist bei einem Rohöl Preis von 100$ der Sprit jetzt viel teurer damals

@20:47 Uhr von Hartmut der Lästige

Bitte  führen Sie zum Zwecke des Energiesparens nicht irgendwelche Tempolimits an. Bei dem Thema geht es mehr um ein Politikum als um eine echte und spürbare Energieeinsparung. Wenn man auf den Gebiet etwas erreichen will ( also Faktor 50 bis 100 mehr) dann sollte man Urlaubsreise mit Auto, Schiffen und insbesondere Flugzeugen unterlassen, einschränken oder gar verbieten. Jen nach Ernsthaftigkeit oder Notwendigkeit. Aber dazu (also zu wirklichen Einsparungen) ist der politische Widerstand zu groß und ein möglicher Stimmenverlust wahrscheinlich. Deshalb bringt man zur Ablenkung lieber öfters mal so ein Placebo wie ein Tempolimit an. Aus diesem Grund wird es auch nicht kommen, denn wer wirft schon freiwillig seine Diskussions- Ablenk-Placebos  weg. Das Spiel läuft übrigens schon seit 50 Jahren so.

 

Sie sollten sich mal informieren: 2,1 Milliarden Liter fossile Kraftstoffe könnten jährlich in Deutschland eingespart werden, wenn auf Autobahnen Tempo 100 und außerorts Tempo 80 gelten würde.

Am 13. Mai 2022 - 19:19 Uhr von Oberstudienrat

„Wir subventionieren lieber Sprit als Lebensmittel. Danke FDP.“

 

Das ist durchaus vernünftig von der FDP.

Wen interessieren schon die Brotpreise.

 

„Zum 1. März 1844 wurde von König Ludwig per Erlass

aufgrund der Rohstoffknappheit

der staatlich festgesetzte Bierpreis um 1 Pfennig erhöht.

 

Während die vorausgehende Brotpreiserhöhung noch hingenommen wurde,

 

brachen bei der Bierpreiserhöhung schon am Abend des 1. März Krawalle in der Münchner Innenstadt aus.“

 

Oder 1995 musste sich Edmund Stoiber dem Volkszorn beugen.

Die "Bayerische Biergartenrevolution" hatte gesiegt.

 

@ Opa Klaus

Wie definieren Sie "staatlich gebauchpinselte Spritverheizer" ?  Sollten Sie als Akademiker diese Situation nicht differenzierter beurteilen können? 

 

Nö. Is doch klar, was ich meine.

19:51 Uhr von Kokolores2017

"Es hat schon öfter Barrel-Preise von 100 $ und mehr gegeben. Wie hoch waren die Spritpreise damals? 1,60 - 1,70 für Benzin?
Das kann für das Wirtschaftsministerium nicht so schwer herauszufinden sein."

In 2012 hatten wir die bisher höchsten Benzinpreise, in der Spitze bis ca. 1,75 Euro. Damals kostete das Barrel Brent-Öl in etwa soviel wie jetzt (um die 110 USD). Allerdings bekam man 2012 für 1,00 Euro 1,20 bis 1,35 USD, aktuell steht der Wechselkurs bei 1 : 1,04, sinkt kontinuierlich seit Kriegsbeginn, wo er bei etwa  1 : 1,13 stand.

In Euro kostete uns in D das Barrel in 2012 währungsbereinigt ca. 10% bis 25% weniger, ca. 85 / 95 Euro. Die Energiesteuern und die Mehrwertsteuer sind gleich geblieben, nur kamen letztes Jahr die  CO2- und die Bevorratungsabgabe hinzu, zus. zwischen 7,47 und 8,33 Cent/Liter (beim Diesel). Bereinigt man noch die allg. Inflation für D von 2012 bis heute, etwa +15%, so ist der aktuelle Benzinpreis max. 8 bis 10% teurer, liegt eher bei +5% mehr.

@21:09 Uhr von kurtimwald

Sie sollten sich mal informieren: 2,1 Milliarden Liter fossile Kraftstoffe könnten jährlich in Deutschland eingespart werden, wenn auf Autobahnen Tempo 100 und außerorts Tempo 80 gelten würde.

 

Ist doch super. Niemand wird auf der Autobahn gezwungen schneller als 100 zu fahren. Dort gibt es keine Mindestgeschwindigkeit.

 

Wenn es also stimmt, dass über die Hälfte der Deutschen ein Tempolimit befürworten, können die sofort morgen damit anfangen max. 100 auf der Autobahn zu fahren.

 

Wir würden quasi sofort mind. 1,05 Milliarden Liter fossile Kraftstoffe einsparen. Ganz ohne Gesetz und Vorschriften. Toll oder? Warum passiert es denn bisher noch nicht?

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@21:14 Uhr von Tinkotis

...ich tanke eh immer nur für zwanzig Euro.

Vermutlich zwangsläufig immer öfter…

@21:35 Uhr von Hartmut der Lästige

Die 2,1 Milliarden Liter hören sich erstmal groß an, sind aber nur ca. 5 % des allein von privaten Pkw's verbrauchten Kraftstoffmenge. Geschäftswagen, Lkw's noch nicht einmal eingerichtet.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73902/umfrage/pkw-krafts

Hinzu kommen noch Bahn, Flugzeuge und Schiffe. Also ist die große Zahl bezogen auf dem Gesamtverbrauch doch eher gering.

Das sind 5% die eingespart werden ohne jeglichen Aufwand dafür, und es könnte sofort beginnen.

Ihre Argumentskette ist die derjenigen, die nichts tun wollen und sich jeder Veränderung verweigern, genau so wie nichts tun wollen um etwas zu verbessern. Das sind Merkmale des Verlierens.

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