Kommentare - Bischof Ackermann gibt Amt als Missbrauchsbeauftragter ab

12. Mai 2022 - 15:09 Uhr

Der Trierer Bischof Ackermann wird das Amt des Missbrauchsbeauftragten abgeben. Das teilte die Bischofskonferenz mit. Die Bischöfe wollen die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in kirchlichen Zusammenhängen neu aufstellen.

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Zu "Zugleich kündigten die Bischöfe an, die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in kirchlichen Zusammenhängen neu aufzustellen":

In "kirchlichen Zusammenhängen". Solange die Kirche das für sie "geltende Recht" selbst und "unter sich machen kann, wird sich nicht wirklich viel ändern.

Missbrauchsfälle als endlose Geschichte

Opfer sitzen seit Jahren und warten auf einen Abschluss. Andere hoffen auf eine Reaktion. Die Kirchenoberen sind gespalten zwischen denen, die alles lieber deckeln würden, und jenen, die Klarschiff machen wollen. Letztlich wird jedes neue Aufrollen Skeptikern den Beweis liefern, dass die Kirche unfähig ist, diese Erblast wirklich zu regeln. Und das schlägt auf die Stimmung der Mitglieder nieder, die enttäuscht und entsetzt sind, wie das alles passieren konnte und nun noch mitgeschleift wird. Nützt es, die Personen auszutauschen? Die Botschaft bleibt: Kirche ist nicht in der Lage, die menschliche Seite und die Abbitte in Tatkraft umzusetzen. Weil zu viele scheinbar im Klerus nicht begriffen haben, dass die Spaltung und der Untergang einer Christengemeinschaft droht. Die Austritte sprechen für sich.

Kirchenrecht - wieso eigentlich?

Ich finde, dass die Aufklärung der Vorfälle nicht in die Händer der Kirche selbst gehört.

Mein (zugegeben drastischer) Vergleich: Wir lassen es ja auch nicht zu, dass die Mafia ihre eigenen Verbrechen aufklärt.

Bevor jetzt alle Christen aufschreien:
Mit geht es darum, dass sich eine religiöse Gemeinschaft in D an ALLE Gesetze in D halten muss. Dazu gehört auch, wem die Aufklärung von Verbrechen obliegt.

Mir geht es darum, den religiösen Klüngeln die Macht zu nehmen - sie steht ihnen einfach nicht zu.

Die betroffenen Opfer sind in erster Linie "Kinder" in D. Erst in zweiter Linie (vllt.) auch Christen.

Die Schutzpflichten hat der Staat. Das Kirchenrecht darf nicht über dem Recht in D stehen.

parallelwelten

leider versagt die gesammte christliche kirche ihre verfehlungen aufzuarbeiten und alle sachverhalte den staatlichen stafbehörden vollumfänglich zur verfügung zu stellen.

was intern abläuft ist protektion von "würdenträgern" und absolut strafwürdig.

Seit die Katholische Kirche…

Seit die Katholische Kirche in Rom sitzt, ist sie die an Verleugnungen und an Unwahrheiten gegenüber der Öffentlichkeit schlimmste Organisation die es gibt. Sie hat die Ursprünglichkeit ihre Glaubensrichtung seit dem Tode Jesus total verloren! Und was auch die katholische Kirche mit ihren Gräueltaten bei den Kreuzzügen, Hexen und Teufelsaustreibungen alles gemacht hatte, daß ist 1. belegbar und 2. bedarf keiner Erklärung. Und soviel Scheinheiligkeit wie es mittlerweile in vielen Glaubensrichtungen gibt, und nicht nur von den Würdeträgern selber. sonder auch von den normalen Gläuben, wenn man das aufschreiben würde, wäre das Buch wahrscheinlich zig mal dicker wie die katholische Bibel!

So, so neu aufstellen

Meldung gerade rechtzeitig vor dem Katholikentag. Wäre dort auch etwas schwierig geworden, findet ja in Stuttgart statt. Die Kath. Kirche und auch der kath. Kirchentag ist bei mir seit einem “gemeinsamen“ Kirchentag schon lange untendurch. Vielleicht schaue ich interessehalber mal vorbei, ob sich das kath. Kirchenvolk immernoch gängeln lässt. “Offener Diskurs“ angekündigt. Es gibt nur drei Dinge: alle müssen zurücktreten die jemals diese Taten vertuscht, nicht angezeigt, oder Täter verschoben haben. Frauen müssen gleichberechtigt in alle Ämter incl. Päpstin. Es darf das Abendmahl den evang. nicht verweigert werden und ein Katholik, der ein evang. Abendmahl bekommt hat dies vollumfänglich bekommen wie das katholische. Dass überhaupt unterschieden wird ist nichts anderes als menschlicher Hochmut und Machtgehabe. Entweder man glaubt an Gott, dann kann kein Mensch beurteilen ob ein Abendmahl “richtig oder falsch ist“. Es kommt auf das Innere der Menschen an und am meisten auf Gottes Gnade.

Ackermann kann einem fast…

Ackermann kann einem fast leid tun. Aber auch nur fast. Mehr als möglichst betroffen dreinschauend in irgendwelchen Talkshows zu sitzen hat er m. E. nicht vollbracht.

Was macht die Kirche denn schon? Akten nicht herausgeben, Beweise vertuschen, Vorfälle unter den Teppich kehren, überführte Täter einfach versetzen, zur Not bis in den Vatikan. In der evangelischen Kirche sieht es nicht viel besser aus.

 

Natürlich gibt es sexuelle Gewalt an Kindern auch in sehr vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen, von der Familie bis zum Feriencamp. Allerdings hat lediglich die Kirche eine Paralleljustiz (warum?) deren „Arbeit“ in dieser Hinsicht jeglicher Beschreibung spottet.

 

Dass immer noch Milliarden von treudoofen Schafen (sorry an alle echten Schafe für den Vergleich) freiwillig diese weltfremden Verbrecher unterstützen, verstehe ich absolut nicht.

 

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

 

 

 

@15:54 Uhr von Questia

Ich finde, dass die Aufklärung der Vorfälle nicht in die Händer der Kirche selbst gehört.

Mein (zugegeben drastischer) Vergleich: Wir lassen es ja auch nicht zu, dass die Mafia ihre eigenen Verbrechen aufklärt.

Bevor jetzt alle Christen aufschreien:
Mit geht es darum, dass sich eine religiöse Gemeinschaft in D an ALLE Gesetze in D halten muss. Dazu gehört auch, wem die Aufklärung von Verbrechen obliegt.

Mir geht es darum, den religiösen Klüngeln die Macht zu nehmen - sie steht ihnen einfach nicht zu.

Die betroffenen Opfer sind in erster Linie "Kinder" in D. Erst in zweiter Linie (vllt.) auch Christen.

Die Schutzpflichten hat der Staat. Das Kirchenrecht darf nicht über dem Recht in D stehen.

Meiner Meinung nach ist Ihr Vergleich überhaupt nicht drastisch, sondern vollkommen zutreffend.

 

Weil eine religiöse Institution sich so gerne als eine Art moralischer Kompass gebiert und angeblich einen ach so hohen moralischen Anspruch verkörpert, wirken diese Geschehnisse zudem nur um so bizarrer.

 

@16:34 Uhr von Menschen 123xyz

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

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Dazu wird niemand gezwungen! Treten sie einfach aus ihrer Kirche aus!

Das glaubt man gern, daß Bischof Ackermann aufgibt

Neuaufstellung ?  Aber  der  Mißbrauchsopferfonds  wurde  doch  bereits  neu  aufgestellt  und  bezahlt  jetzt  auch  und  vor  allem  die  Anwälte  der  Täter  und  deren  Spielschulden.  Sorry,  das  geht  nicht  anders.  Besser  die  Klerikalen  gehen  in  die  Spielhölle   zocken,  als  daß  noch  mehr  passiert.

16:34 Uhr von Alter Brummbär

Die Aufarbeitung dauert und dauert und dauert

+

... und dass, obwohl der Bischof geackert und geackert und geackert hat, wird jetzt die "Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in kirchlichen Zusammenhängen" (allein an dieser Drumrumumschreibung könnte man sich noch lange aufhalten) neu aufgestellt.

Zugleich hieß es von den…

Zugleich hieß es von den Bischöfen, es brauche möglichst bald eine neue und breiter aufgestellte Verantwortungsstruktur. Die katholische Kirche in Deutschland müsse der Vielschichtigkeit der Thematik des sexuellen Missbrauchs und der Dimension des Aufgabenfeldes künftig noch mehr gerecht werden kann, erklärte der 59-jährige Ackermann laut Mitteilung. Er gebe daher sein Amt ab.

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Das ist der Grund seines Rücktrittes? Damit gibt er ja definitv zu, daß nicht nur er sondern auch seine eigene Kirche unfähig ist

@16:43 Uhr von Traudlwalli

staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

Das wird im Reichskonkordat geregelt. So wie bei der GEZ haben wir nur zu zahlen aber wenig einfluss auf die Verwendung der Gelder.

Die Kritik und auch die…

Die Kritik und auch die Verbitterung vieler ist nur allzu verständlich. Letztlich ist die Gretchenfrage, ob die Kirche ihr klerikales Denken und ihre klerikale Machtstruktur aufgeben kann und will. Wenn nicht, ist sie zu zunehmender Bedeutungslosigkeit verurteilt.

 Es schmerzt mich mit einem Teil auch, weil innerhalb kirchlicher Gemeinden, Initiativen, Projekte und Hilfswerke unglaublich gute professionelle und engagierte Arbeit geleistet wird: von A wie Asylarbeit und Aids-Hilfe bis Z wie Zusammenarbeit Zivilgesellschaftlicher Gruppen. 

@16:22 Uhr von Traudlwalli

Seit die Katholische Kirche in Rom sitzt, ist sie die an Verleugnungen und an Unwahrheiten gegenüber der Öffentlichkeit schlimmste Organisation die es gibt. Sie hat die Ursprünglichkeit ihre Glaubensrichtung seit dem Tode Jesus total verloren! Und was auch die katholische Kirche mit ihren Gräueltaten bei den Kreuzzügen, Hexen und Teufelsaustreibungen alles gemacht hatte, daß ist 1. belegbar und 2. bedarf keiner Erklärung. Und soviel Scheinheiligkeit wie es mittlerweile in vielen Glaubensrichtungen gibt, und nicht nur von den Würdeträgern selber. sonder auch von den normalen Gläuben, wenn man das aufschreiben würde, wäre das Buch wahrscheinlich zig mal dicker wie die katholische Bibel!

 

Der „normale Gläubige“, wie Sie ihn nennen, hat allerdings bei weitem weder die Macht noch den Einfluss, zu jeglicher beliebigen gesellschaftlichen Frage seinen durchaus meinungsbildenden Senf dazu zu geben.

@Traudlwalli, 16:43 re @Menschen123xyz

 

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

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Dazu wird niemand gezwungen! Treten sie einfach aus ihrer Kirche aus!

 

Der Forist schrieb doch ausdrücklich "jenseits der Kirchensteuer" und meinte damit staatliche Gelder, von denen die Kirchen profitieren, z.B. die Gehälter von Bischöfen etc., die nicht die Kirchen, sondern die Länder bezahlen. Da löhnen auch wir Nicht-Kirchenmitglieder mit.

@16:39 Uhr von werner1955

Das dürfte jetzt das Ende der kristlischen Kirchen in unserem Land weiter beschleunigen.

 

Ich denke eher, dass sie sich erneuern werden.

Und zwar grundlegend. 

@16:43 Uhr von Traudlwalli

Wenn Sie ein P.S. anfügen, ist selbiges nur ok bei einem eigenen Text. 

Ich verstehe auch nicht ganz ihre Logik: Sie sagen, sie stört die Finanzierung durch den Staat jenseits der Kirchensteuer? Was soll da ein Austritt bewirken?

Und wieso meinen Sie mich auffordern zu müssen aus meiner Kirche auszutreten? Erstens gibt es meine, deine, jemandes Kirche nicht. 2. Wissen Sie doch gar nicht, ob ich in einer oder falls in welcher Religionsgemeinschaft ich zugehörig bin. 3. Hat jeder die Wahl irgendwo auszutreten oder etwas zu verändern oder nicht einzutreten. Sie können diese Wahl seriöserweise jeweils nur für sich treffen.

 

 

 

Jeder einzelne Missbrauch…

Jeder einzelne Missbrauch ist skandalös und aufklärungswürdig. Jeder Täter muss zur Rechenschaft gezogen werden. Jeder Betroffene braucht Unterstützung und auch Entschädigung, selbst wenn diese das Verbrechen nicht ungeschehen machen kann, so ist es doch eine Form der Anerkennung des Leides. Und sexuelle Gewalt fördernde Machtstrukturen gehören abgeschafft bzw. radikal verändert.

Dennoch beschleicht mich der Verdacht, dass hier einige in das Horn blasen, denen es gar nicht um die Verhinderung und Aufklärung von sexueller Gewalt geht, sondern um indirekte Kritik am Engagement der Kirchen für Geflüchtete, Migranten, sozial Benachteiligte und auch für die Bewahrung der Schöpfung.

Ackermann hat zu oft einen lamentierenden Eindruck hinterlassen. Das kann man beherzter und überzeugender machen.

 

 

gez. NieWiederAfd

@16:43 Uhr von Traudlwalli

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

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Dazu wird niemand gezwungen! Treten sie einfach aus ihrer Kirche aus!

Das bin ich bereits seit meinem 14. Lebensjahr. Die Kirchen werden in Deutschland allerdings zusätzlich aus rein staatlichen Steuergeldern subventioniert, irgendwas zwischen 450 und 500 Millionen € pro Jahr, wogegen ich mich erwehre.

 

Ich bin der Ansicht, diese Tatsache in meinem Kommentar durchaus deutlich gemacht zu haben und wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie vor dem Antworten auf meine Beiträge diese auch aufmerksam durchlesen. 

 

 

@16:53 Uhr von frosthorn

 

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

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Dazu wird niemand gezwungen! Treten sie einfach aus ihrer Kirche aus!

 

Der Forist schrieb doch ausdrücklich "jenseits der Kirchensteuer" und meinte damit staatliche Gelder, von denen die Kirchen profitieren, z.B. die Gehälter von Bischöfen etc., die nicht die Kirchen, sondern die Länder bezahlen. Da löhnen auch wir Nicht-Kirchenmitglieder mit.

Nun denn, dann habe ich das falsch verstanden gehabt. Okay, die Kirchen sollen ihre Würdenträger gefälligst selber zahlen, reich genug sind sie ja dazu!

@16:53 Uhr von Vector-cal.45

 

Der „normale Gläubige“, wie Sie ihn nennen, hat allerdings bei weitem weder die Macht noch den Einfluss, zu jeglicher beliebigen gesellschaftlichen Frage seinen durchaus meinungsbildenden Senf dazu zu geben.

Was wollen sie jetzt genau damit aussagen?

@17:11 Uhr von NieWiederAfd

[…] Dennoch beschleicht mich der Verdacht, dass hier einige in das Horn blasen, denen es gar nicht um die Verhinderung und Aufklärung von sexueller Gewalt geht, sondern um indirekte Kritik am Engagement der Kirchen für Geflüchtete, Migranten, sozial Benachteiligte und auch für die Bewahrung der Schöpfung. […]

 

Eine gewagte Interpretation Ihrerseits. Ich persönlich kann nichts Schlechtes am Engagement für Migranten oder sozial Benachteiligte Menschen finden, im Gegenteil.

 

Ich denke, dass kirchliches soziales Engagement, welches ohnehin im erster Linie von Laien auf freiwilliger Basis geleistet wird, für viele angesichts der erschütternden Doppelmoral und Selbstjustiz der Institution Kirche einfach verblasst.

 

Inwiefern die Kirche sich allerdings für eine Bewahrung der „Schöpfung“ einsetzt, ist mir nicht klar.

@16:43 Uhr von Traudlwalli

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

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Dazu wird niemand gezwungen! Treten sie einfach aus ihrer Kirche aus!

ab bischof werden die kleriker in deutschland aus steuern bezahlt

@17:28 Uhr von Traudlwalli

 

Der „normale Gläubige“, wie Sie ihn nennen, hat allerdings bei weitem weder die Macht noch den Einfluss, zu jeglicher beliebigen gesellschaftlichen Frage seinen durchaus meinungsbildenden Senf dazu zu geben.

Was wollen sie jetzt genau damit aussagen?

 

Sie sprachen von Scheinheiligkeit bei „Würdenträgern“ aber auch bei „normalen Gläubigen“.

Mein Beitrag zielte darauf ab deutlich zu machen, dass die Scheinheiligkeit des einfachen Kirchenmitglieds nun mal bei weitem nicht die gleichen Konsequenzen hat wie die der Kleriker.

 

Wissen Sie, als ich Sie im kürzlichen Lauterbach-thread nur um konkrete Beispiele bat, wie Sie sich ein von Ihnen gewünschtes „totalitäres Corona-Gremium“ denn im Detail vorstellen würden … wie war da nochmal Ihre Antwort? 
 

Zitat: „Wenn Sie mich nicht verstehen, ist das ihr Problem.“

Ich empfand das als äußerst barsch und unangebracht und trotzdem lag mir hier gerade beinahe Ähnliches auf der virtuellen Zunge.

 

@17:11 Uhr von NieWiederAfd

Jeder einzelne Missbrauch ist skandalös und aufklärungswürdig. Jeder Täter muss zur Rechenschaft gezogen werden. Jeder Betroffene braucht Unterstützung und auch Entschädigung, selbst wenn diese das Verbrechen nicht ungeschehen machen kann, so ist es doch eine Form der Anerkennung des Leides. Und sexuelle Gewalt fördernde Machtstrukturen gehören abgeschafft bzw. radikal verändert.

Dennoch beschleicht mich der Verdacht, dass hier einige in das Horn blasen, denen es gar nicht um die Verhinderung und Aufklärung von sexueller Gewalt geht, sondern um indirekte Kritik am Engagement der Kirchen für Geflüchtete, Migranten, sozial Benachteiligte und auch für die Bewahrung der Schöpfung.
gez. NieWiederAfd

 

 

Dem ersten Gedankengang stimme ich zu 100 Prozent zu.

Bei Ihrem zweiten Gedankengang muss ich sagen: Auf die Idee wäre ich zwar nicht gekommen, aber wenn man manche Kommentierende in anderen Zusammenhängen liest, kann dieser Eindruck durchaus entstehen.

@17:41 Uhr von Vector-cal.45

[…] Dennoch beschleicht mich der Verdacht, dass hier einige in das Horn blasen, denen es gar nicht um die Verhinderung und Aufklärung von sexueller Gewalt geht, sondern um indirekte Kritik am Engagement der Kirchen für Geflüchtete, Migranten, sozial Benachteiligte und auch für die Bewahrung der Schöpfung. […]

 

Inwiefern die Kirche sich allerdings für eine Bewahrung der „Schöpfung“ einsetzt, ist mir nicht klar.

 

 

Da gibt es vielfältiges Engagement, das u.a. dokumentiert ist in einer Arbeitshilfe mit dem Titel Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung – Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz. Da gewinnen Sie zumindest einen ersten Eindruck davon, wie die katholische Kirche bei uns Nachhaltigkeit fördert und zu einem sozial-ökologischen Wandel beiträgt.

Lesenswert, anregend - und wohltuend unterscheidend im Vergleich zu manchen antiökologisch fundamentalen Denkverweigerern, wenn Sie wissen was ich meine.

 

gez. NieWiederAfd

 

Verstehe ich auch nicht@17:41 Uhr von Vector-cal.45

Inwiefern die Kirche sich allerdings für eine Bewahrung der „Schöpfung“ einsetzt, ist mir nicht klar.

Darüber bin ich auch gestolpert!

Bewahrung der "Schöpfung"? Was der Story in der Bibel (Kreationismus) oder die Bewahrung der des gesamten Systems?

Planet, Natur, Menschheit?

 

Seit wann bewahrt die Kirche (egal welche) die "Schöpfung"....eine Sage....?

Ah jetzt @18:11 Uhr von NieWiederAfd

Da gibt es vielfältiges Engagement, das u.a. dokumentiert ist in einer Arbeitshilfe mit dem Titel Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung – Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz. Da gewinnen Sie zumindest einen ersten Eindruck davon, wie die katholische Kirche bei uns Nachhaltigkeit fördert und zu einem sozial-ökologischen Wandel beiträgt

 

Ach so, ok verstanden......

Habe da meine Zweifel an der Ernsthaftigkeit der KK, aber Hey...... Engagement ist Engagement!

 

Abstreiten, Vertuschen, Täter schützen, Opfer diskreditieren.

Abstreiten, Vertuschen, Täter schützen, Opfer diskreditieren.

Das war die Strategie der katholischen Kirche - solange es sie gibt.

Warum?

Weil die Fehler gerade hier im System liegen:

- Scheinbare "Unfehlbarkeit" der Kirche, weil sie sich eine Autorität bezieht, die letztendlich nicht angezweifelt oder "beschmutzt" werden darf

- Eine, von Männern dominierte, starre Hierarchie

- Ausgeprägtes Gruppendenken

- Eine antiquierte Moral, in der schon die normale Sexualität nur im Verborgenen existiert

- Ein Zölibat, das gerade auch für Menschen attraktiv ist, die ihren eigenen Problemen mit ihrer sexuellen Identität entfliehen wollen

Das fördert Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt und eben auch die Vertuschung. Man

müsse der Vielschichtigkeit der Thematik des sexuellen Missbrauchs ... künftig noch mehr gerecht werden

erklärt Ackermann, so als ob das zum Teil bereits der Fall wäre...

 

Was für eine elende Heuchelei.

mal wieder...

@16:53 Uhr von frosthorn

P.S. Warum werden die Kirchen aus Steuergeldern jenseits der Kirchensteuer staatlich subventioniert? Ich will diesen Vereinen keinen Cent geben.

-----

Dazu wird niemand gezwungen! Treten sie einfach aus ihrer Kirche aus!

 

Der Forist schrieb doch ausdrücklich "jenseits der Kirchensteuer" und meinte damit staatliche Gelder, von denen die Kirchen profitieren, z.B. die Gehälter von Bischöfen etc., die nicht die Kirchen, sondern die Länder bezahlen. Da löhnen auch wir Nicht-Kirchenmitglieder mit.

Ich habe mal das Netz befragt: Offenbar wurden unter Kaiser Napoleon (1802/03) enorme Reparationszahlungen an die linkselbischen Fürstenhäuser vereinbart, die wiederum durch Säkularisierung und Enteignung von Kircheneigentum finanziert wurden (Reichsdeputationshauptschluss). Die Bezahlung dieser Kirchenenteignungen zahlt der Staat heute noch. Insofern zahlen die Nichtkirchenmitglieder die Gehälter nicht direkt, sondern die Gehälter werden aus diesen territorialen Umverteilungen finanziert.

Das Thema Kirche ist immer…

Das Thema Kirche ist immer wieder interessant und kann zu guten Diskussionen führen, vor allem mit meinem ortsansässigen Bischof, mit dem ich öfters zu tun habe, hatte ich schon schöne Gespräche geführt, Ich bin schon lange aus der Kirche ausgetreten, dennoch respektiere ich ihn in seiner Tätigkeit und er respektiert mich als Mensch weiterhin. Und gerade beim Thema Mißbrauch sind wir beide auf gleicher Schiene. MIßbrauch an Kindern oder Schutzbefohlenen gehört nicht mit dem Kirchenrecht ermittelt und entschieden sondern von der Justiz unsere Landes, weil es einfach unserer Meinung nach eine Straftat darstellt.

@18:42 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Abstreiten, Vertuschen, Täter schützen, Opfer diskreditieren.

Das war die Strategie der katholischen Kirche - solange es sie gibt.

Warum?

Weil die Fehler gerade hier im System liegen:

- Scheinbare "Unfehlbarkeit" der Kirche, weil sie sich eine Autorität bezieht, die letztendlich nicht angezweifelt oder "beschmutzt" werden darf

- Eine, von Männern dominierte, starre Hierarchie

- Ausgeprägtes Gruppendenken

- Eine antiquierte Moral, in der schon die normale Sexualität nur im Verborgenen existiert

- Ein Zölibat, das gerade auch für Menschen attraktiv ist, die ihren eigenen Problemen mit ihrer sexuellen Identität entfliehen wollen

Das fördert Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt und eben auch die Vertuschung. Man

müsse der Vielschichtigkeit der Thematik des sexuellen Missbrauchs ... künftig noch mehr gerecht werden

erklärt Ackermann, so als ob das zum Teil bereits der Fall wäre...

 

Was für eine elende Heuchelei.

mal wieder...

Dem ist nichts hinzu zu fügen!

Kirche hatte nie ein echtes Interesse an Aufklärung

Das Beauftragen eines Menschen, der selbst eng in das System Kirche eingebunden ist, war und ist zum Scheitern verurteilt. Ein Kirchenfunktionär kann Türen öffnen, kann die Forschung und das Aufdecken der Vorkommnisse begleiten, aber er kann als "Interner" diese Untersuchungen nicht leiten. Dazu braucht es Menschen, die unbefangen agieren können, die zwar vorsichtig mit den Menschen umgehen, aber doch genau hinschauen.

 

Ein Team von Menschen, das in der Begutachtung von Menschen und im Untersuchen von (kriminellen) Vorgängen geübt ist - noch besser: Psychologen, Kriminalisten, Staatsanwälte.

Das Geld für die Untersuchungen/Gutachten muss vom Opferverein kommen, zur Verfügung gestellt von der Kirche. Auftraggeber und Geldgeber darf die Kirche nur indirekt sein, man spricht nicht umsonst von "Gefälligkeitsgutachten.

 

Ich bin der Ansicht, dass die Kirche nie ein echtes Interesse an Aufklärung hatte.

@16:57 Uhr von Sausevind

Ich denke eher, dass sie sich erneuern werden.

Und zwar grundlegend. 

Das hat Sie seit 2000 Jahren noch nicht geschafft. Woher nehmen Sie diesen Optimismus

 

@18:56 Uhr von Anita L.

Ich habe mal das Netz befragt: Offenbar wurden unter Kaiser Napoleon (1802/03) enorme Reparationszahlungen an die linkselbischen Fürstenhäuser vereinbart, die wiederum durch Säkularisierung und Enteignung von Kircheneigentum finanziert wurden (Reichsdeputationshauptschluss). Die Bezahlung dieser Kirchenenteignungen zahlt der Staat heute noch. Insofern zahlen die Nichtkirchenmitglieder die Gehälter nicht direkt, sondern die Gehälter werden aus diesen territorialen Umverteilungen finanziert.

Danke mal für die Info! Recht interessant. Aber der Staat sind ja wir alle und nicht nur die Regierung alleine. Und wie finanziert sich die Regierung? Durch die Steuern die der Staat im Gesamten gesehen erwirtschaftet, also durch jeden einzelnen Bürger eines Landes, egal ob er in einer Kirche oder konfessionslos ist.

@19:01 Uhr von draufguckerin

Das Beauftragen eines Menschen, der selbst eng in das System Kirche eingebunden ist, war und ist zum Scheitern verurteilt. Ein Kirchenfunktionär kann Türen öffnen, kann die Forschung und das Aufdecken der Vorkommnisse begleiten, aber er kann als "Interner" diese Untersuchungen nicht leiten. Dazu braucht es Menschen, die unbefangen agieren können, die zwar vorsichtig mit den Menschen umgehen, aber doch genau hinschauen.

 

Ein Team von Menschen, das in der Begutachtung von Menschen und im Untersuchen von (kriminellen) Vorgängen geübt ist - noch besser: Psychologen, Kriminalisten, Staatsanwälte.

Das Geld für die Untersuchungen/Gutachten muss vom Opferverein kommen, zur Verfügung gestellt von der Kirche. Auftraggeber und Geldgeber darf die Kirche nur indirekt sein, man spricht nicht umsonst von "Gefälligkeitsgutachten.

 

Ich bin der Ansicht, dass die Kirche nie ein echtes Interesse an Aufklärung hatte.

Warum sollte sie auch, ich pinkle mir normalerweise ja auch nicht selber ans Bein oder?

Hoffnung @19:05 Uhr von werner1955

Das hat Sie seit 2000 Jahren noch nicht geschafft. Woher nehmen Sie diesen Optimismus

 

Nennt man Hoffnung.

Warum sollte die Userin nicht hoffen?

18:42 Uhr BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Sehr gut dargestellt !

Dass sich unser angeblich säkularer Staat immer noch sowas leistet und zulässt, sollte eigentlich ein Skandal sein. Eigentlich...

Flucht nach vorn

In Trier wird im Sommer das Mißbrauchsgutachten des Bistums veröffentlicht....Bischof Ackermann dürfte darin mit Sicherheit "erwähnt" werden. Vielleicht will er sich da schon aus der Schusslinie bringen...? Eventuell wird er sogar als Bischof gehen müssen...

Am 12. Mai 2022 - 19:24 Uhr von landart

Flucht nach vorn

In Trier wird im Sommer das Mißbrauchsgutachten des Bistums veröffentlicht....Bischof Ackermann dürfte darin mit Sicherheit "erwähnt" werden. Vielleicht will er sich da schon aus der Schusslinie bringen...? Eventuell wird er sogar als Bischof gehen müssen...

......

Genauso wie Marx und Woelki............, gehen wollten? Dem Papst sei Dank, daß er dies zugelassen hatte! Denn das lößt die Mißbrauchsfälle in keinster Weise, daß wäre dann auch nur unter den Teppich gekehrt!

Am 12. Mai 2022 - 19:23 Uhr von Silverfuxx

18:42 Uhr BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Sehr gut dargestellt !

Dass sich unser angeblich säkularer Staat immer noch sowas leistet und zulässt, sollte eigentlich ein Skandal sein. Eigentlich...

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Es ist auch ein Skandal! Nur hakt ein Krähe der anderen kein Auge aus!

@18:56 Uhr von Anita L.

Ich habe mal das Netz befragt: Offenbar wurden unter Kaiser Napoleon (1802/03) enorme Reparationszahlungen an die linkselbischen Fürstenhäuser vereinbart, die wiederum durch Säkularisierung und Enteignung von Kircheneigentum finanziert wurden (Reichsdeputationshauptschluss). Die Bezahlung dieser Kirchenenteignungen zahlt der Staat heute noch. Insofern zahlen die Nichtkirchenmitglieder die Gehälter nicht direkt, sondern die Gehälter werden aus diesen territorialen Umverteilungen finanziert.

Nach meinen letzten Informationen übersteigt bereits seit einiger Zeit die Summe der bereits geleisteten "Ersatzleistungen" die damals festgestellten Ansprüche. Es sollen auch bereits Maßnahmen ergriffen worden sein, diese Regelung zu kippen.

Dann müssen die armen kleinen Sünderlein ihre Spielschulden wohl künftig selbst zahlen.

18:56 Uhr von Anita L.

 

Ich habe mal das Netz befragt: Offenbar wurden unter Kaiser Napoleon (1802/03) enorme Reparationszahlungen an die linkselbischen Fürstenhäuser vereinbart, die wiederum durch Säkularisierung und Enteignung von Kircheneigentum finanziert wurden (Reichsdeputationshauptschluss). Die Bezahlung dieser Kirchenenteignungen zahlt der Staat heute noch.

 

Niemand hat je nachgerechnet, welcher (fiskalische) Wert an Kircheneigentum zu jener Zeit enteignet wurde. Und das will auch niemand bis heute nicht.

 

Wäre der Dom zu Köln mit bei dem Enteigneten (gewesen), stünde der Dom mit einem Wert von 27 Euro im Haushaltsbuch. 26 mal 1 Euro für 26 Gemarkungen im Flächenkataster der Stadt Köln + 1 Euro für das Bauwerk. Man kann den Wert vom Dom, und von fast allen anderen Bauwerken der Kirchen gar nicht bestimmen. Ausgenommen Wohngebäude für reale Menschen, nicht für Heilige Geister und Drei Könige.

 

Sehr vermutlich ist der Realwert der damaligen Enteignungen längst x-fach hoch «über-kompensiert».

ich wünschte, es würde sich mal rumsprechen

dass es keineswegs zutreffend ist, dass Verbrechen im Zusammenhang mit der Kirche nicht der staatlichen Strafverfolgung unterliegen. Dieses Fake wird hier immer wieder kolportiert.

Es gibt ein Kirchenrecht, das hier greift, und das die Kirche zu eigenen Maßnahmen gegen die Täter ermächtigt. Davon unabhängig wird aber jede Straftat von den ganz "normalen" Ermittlungs- und Anklagebehörden verfolgt, also Polizei und Staatsanwaltschaft. Kein Bischof kann einen straffälligen Kirchenmann so einfach durch Versetzung vor der Anklage durch die Justiz beschützen.

Natürlich ist die Voraussetzung, dass es überhaupt zu Ermittlungen, sprich zu einem Anfangsverdacht kommt. Und hier wird es durchaus so sein, dass die Kirche versucht, dies durch Vertuschung von Straftaten zu verhindern.

Aber so plump, wie es einige darstellen, nämlich dass die Justiz überhaupt keinen Zugriff auf Straftäter in der Kirche hätte, ist es nun mal  nicht.

 

Die ganzen Mißbrauchsfälle…

Die ganzen Mißbrauchsfälle gehören von unserer Justiz ohne Wenn und Aber strafrechtlich verfolgt und verurteilt. Und das vom kleinsten Kirchenangestellten bis zum höchsten!

@20:29 Uhr von schabernack

Sehr vermutlich ist der Realwert der damaligen Enteignungen längst x-fach hoch «über-kompensiert».

 

Ich bin Ateist und habe für Institution Kirche wenig übrig. Aner alle die tollen massenhaften Ehrenamtlichen Helfer der Christlichen Kirchen haben das x-fach hoch «über-kompensiert

Danke an alle diese Menschen.

 

@20:31 Uhr von frosthorn

Kein Bischof kann einen straffälligen Kirchenmann so einfach durch Versetzung vor der Anklage durch die Justiz beschützen.

Natürlich ist die Voraussetzung, dass es überhaupt zu Ermittlungen, sprich zu einem Anfangsverdacht kommt. Und hier wird es durchaus so sein, dass die Kirche versucht, dies durch Vertuschung von Straftaten zu verhindern.

Aber so plump, wie es einige darstellen, nämlich dass die Justiz überhaupt keinen Zugriff auf Straftäter in der Kirche hätte, ist es nun mal  nicht.

 

Richtig ein Bischof kann es nicht, aber der Papst kann einen solchen in den Vatikanstaat berufen wenn er möchte und da traut sich keine Justiz der Welt rein um einen Straffälligen raus zu holen!

@20:31 Uhr von frosthorn

....dass es keineswegs zutreffend ist, dass Verbrechen im Zusammenhang mit der Kirche nicht der staatlichen Strafverfolgung unterliegen. Dieses Fake wird hier immer wieder kolportiert.

Es gibt ein Kirchenrecht, das hier greift, und das die Kirche zu eigenen Maßnahmen gegen die Täter ermächtigt. Davon unabhängig wird aber jede Straftat von den ganz "normalen" Ermittlungs- und Anklagebehörden verfolgt, also Polizei und Staatsanwaltschaft. Kein Bischof kann einen straffälligen Kirchenmann so einfach durch Versetzung vor der Anklage durch die Justiz beschützen....

Danke für den Hinweis. Da war ich wohl falsch informiert. Auf die Schnelle habe ich diesen TS-Beitrag gefunden:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kirchenrecht-103.html.

Ich habe wohl das Strafrecht mit dem Arbeitsrecht durcheinander gebracht.

@20:38 Uhr von werner1955

Sehr vermutlich ist der Realwert der damaligen Enteignungen längst x-fach hoch «über-kompensiert».

 

Ich bin Ateist und habe für Institution Kirche wenig übrig. Aner alle die tollen massenhaften Ehrenamtlichen Helfer der Christlichen Kirchen haben das x-fach hoch «über-kompensiert

Danke an alle diese Menschen.

 

Man muß allen dankbar für ihr ehrenamtliches Engagement und für Menschen da zu sein die dies auch dringen brauchen!

20:31 Uhr von frosthorn

Davon unabhängig wird aber jede Straftat von den ganz "normalen" Ermittlungs- und Anklagebehörden verfolgt, also Polizei und Staatsanwaltschaft. 

 

Leider nur fast richtig. Es heißt aber nicht "wird", sondern 'könnte'. Oder 'sollte'. Und in der Praxis 'wird so gut wie nie'.

Aber gut, dass Sie das nochmal klargestellt haben, da gibt es sicher wirklich falsche Vorstellungen.

@20:38 Uhr von werner1955 / @schabernack

 

Ich bin Ateist und habe für Institution Kirche wenig übrig. Aner alle die tollen massenhaften Ehrenamtlichen Helfer der Christlichen Kirchen haben das x-fach hoch «über-kompensiert

Danke an alle diese Menschen.

 

Alle die in den Kirchen Engagierten sind auch unter ganz anderen Voraussetzungen mit anderen Augen zu sehen als die Kirchenführung mit Kardinälen und Bischöfen. Nicht nur unter den Ehrenamtlichen gibt es ernsthafte Christen, die unendlich weit weg sind von Missbrauchsgedanken, Verschleierungstaktik, und luxuriösen Wohnhütten wie dieser Banause Franz-Peter Tebartz-van Elst.

 

Kardinal Rainer-Maria Woelki in Köln ist ein Desaster.

Der Dom zu Köln ist grandios, und atemberaubend schön.

@20:55 Uhr von schabernack

 

Ich bin Ateist und habe für Institution Kirche wenig übrig. Aner alle die tollen massenhaften Ehrenamtlichen Helfer der Christlichen Kirchen haben das x-fach hoch «über-kompensiert

Danke an alle diese Menschen.

 

Alle die in den Kirchen Engagierten sind auch unter ganz anderen Voraussetzungen mit anderen Augen zu sehen als die Kirchenführung mit Kardinälen und Bischöfen. Nicht nur unter den Ehrenamtlichen gibt es ernsthafte Christen, die unendlich weit weg sind von Missbrauchsgedanken, Verschleierungstaktik, und luxuriösen Wohnhütten wie dieser Banause Franz-Peter Tebartz-van Elst.

 

Kardinal Rainer-Maria Woelki in Köln ist ein Desaster.

Der Dom zu Köln ist grandios, und atemberaubend schön.

Nicht nur der, auch der Petersdom, das Ulmer Münster und das Münster zu Straßburg und noch einige andere sind es! Aber nur von der Handwerkskunst die man beim Bau gebraucht hatte!

@20:40 Uhr von Traudlwalli

 

Richtig ein Bischof kann es nicht, aber der Papst kann einen solchen in den Vatikanstaat berufen wenn er möchte und da traut sich keine Justiz der Welt rein um einen Straffälligen raus zu holen!

 

Der Vatikan ist nach Internationalem Recht ein Staat mit allen Drum & Dran. Der einzige Staat der Welt, der sich seinen Chef mit Weißem Rauch wählt. Mysteriös und mythisch.

 

«Sagen wir mal so» … der Vatikan ist umzingelt, und würde in sehr arge Rechtfertigungsnot geraten, würde er einen gesuchten Straftäter aus den eigenen Reihen auf ewig im Vatikan vor der Justiz (eines anderen Staates) verbergen wollen.

Am 12. Mai 2022 - 20:55 Uhr von schabernack

„Kardinal Rainer-Maria Woelki in Köln ist ein Desaster.

Der Dom zu Köln ist grandios, und atemberaubend schön.“

 

 

Sie haben Recht.

 

Seit dem Jahr 700 vor FC Köln, gab es den „immerwährenden Kran“,

der noch bekannter ist, als der Dom selber und sogar in dem berühmten Roman „Moby Dick“, erwähnt wurde.

 

Er war ein Sinnbild für die Hoffnung auf Fertigstellung des Doms.

 

Für „Alle die in den Kirchen Engagierten“,  gibt es die Hoffnung, dass dieses Desaster nicht in Vergessenheit gerät.

 

@21:16 Uhr von schabernack

Der Vatikan ist nach Internationalem Recht ein Staat mit allen Drum & Dran. Der einzige Staat der Welt, der sich seinen Chef mit Weißem Rauch wählt. Mysteriös und mythisch.

 

«Sagen wir mal so» … der Vatikan ist umzingelt, und würde in sehr arge Rechtfertigungsnot geraten, würde er einen gesuchten Straftäter aus den eigenen Reihen auf ewig im Vatikan vor der Justiz (eines anderen Staates) verbergen wollen.

Dazu müßte man wissen, ob sie im Falle der Fälle, mit der Justiz und Italien, oder einem anderen Land ein Auslieferungsabkommen haben.

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Pressekonferenz zum 2. Missbrauchsgutachten für Müchnen/Freising:

vimeo.com/668314410

Ein bewegendes Dokument, absolut sehenswert.

Tiefste Betroffenheit der eigentlich professionellen Anwälte ist bei jedem Satz zu spüren.

Besonders erwähnenswert:

Dr. Wastl ab 1h34:

alle Amtsträger der Kirche hätten sich zwei Fragen stellen müssen:

War ich nicht Bestandteil eines Systems, dessen Totalversagen zur Entwicklung bis 2010 geführt hat und hätte ich nicht opponieren können?

Wäre es mir wirklich nicht möglich gewesen einzusehen, dass sexueller Missbrauch an Kindern zu derartig fatalen Folgen führt, dass wir die offensichtlich einheitlich festgelegte Linie so nicht weiter fahren können?

Er habe in 3 Bistümern nur von einem einzigen Würdenträger erfahren, der sich diese Fragen - kurz vor seinem Tod - ernsthaft gestellt habe.

 

Und heute von Ackermann?

[man] müsse der Vielschichtigkeit der Thematik des sexuellen Missbrauchs und der Dimension des Aufgabenfeldes künftig noch mehr gerecht werden

Pure Heuchelei

 
 

 

@21:29 Uhr von Werner Krausss

Seit dem Jahr 700 vor FC Köln, gab es den „immerwährenden Kran“,

Wikipedia sei Dank, daß mußte ich erst mal nachschlagen, ich meine natürlich nicht den FC Köln! Interessante Geschichte mit dem immerwährenden Kran!

vimeo.com/668314410 Ein…

vimeo.com/668314410

Ein bewegendes Dokument, absolut sehenswert.

Tiefste Betroffenheit der eigentlich professionellen Anwälte ist bei jedem Satz zu spüren.

Besonders erwähnenswert:

Dr. Wastl ab 1h34:

alle Amtsträger der Kirche hätten sich zwei Fragen stellen müssen:

War ich nicht Bestandteil eines Systems, dessen Totalversagen zur Entwicklung bis 2010 geführt hat und hätte ich nicht opponieren können?

Wäre es mir wirklich nicht möglich gewesen einzusehen, dass sexueller Missbrauch an Kindern zu derartig fatalen Folgen führt, dass wir die offensichtlich einheitlich festgelegte Linie so nicht weiter fahren können?

Er habe in 3 Bistümern nur von einem einzigen Würdenträger erfahren, der sich diese Fragen - kurz vor seinem Tod - ernsthaft gestellt habe.

 

Und heute von Ackermann?

[man] müsse der Vielschichtigkeit der Thematik des sexuellen Missbrauchs und der Dimension des Aufgabenfeldes künftig noch mehr gerecht werden

Pure Heuchelei

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So sehe ich das auch!

Papst Franziskus sollte mal…

Papst Franziskus sollte mal der ganzen Geschichte Nachdruck verleihen damit die Wahrheit auf den Tisch kommt!

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