Kommentare - Steigende Zinsen: Wie teuer es für den Staat wird

Kommentare

Culpa de EZB

Frau Lagarde und das Direktorium der EZB müssten schon längst ihrer Ämter enthoben  sein.

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Seit über 15 Monaten verstoßen sie gegen die EZB Verträge nach denen der EZB die Aufgabe zukommt, die Währungsstabilität des Euro zu gewährleisten.

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Während die Zentralbank in den USA reagiert fallen die Frankfurter unangenehm durch Nichtstun auf.

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Die absehbare Rezession verbunden mit Zinsen in zweistelligen Höhe (an Herbst) ist der Untätigkeit der EZB geschuldet.

Pleite der EU-Länder

Mit steigenden Zinsen sind die Südländer der EU schon sofort pleite bzw zahlungsunfähig. Die Verbindlichkeiten werden langfristig auch Deutschland in die Ruine schicken. Es gibt auch genug Schuldner und die Kreditausfälle werden die Banken in große Schwierigkeiten bringen. Man wird auch nicht die Zinsen sehr viel steigern können. Eigentlich müssten sie über der Inflation liegen, damit man die Inflation bekämpfen kann. Also > 10 %. Die Zinserhöhung wird die Inflation auch nicht bekämpfen können. Ein vergeblich Versuch.

@Tagesschau

"Wir hatten einen großen Abnehmer seitens der EZB: Die hat so viel aufgekauft - teilweise mehr, als neue Schuldtitel auf den Markt gekommen sind", sagt Kapitalmarkt-Kenner Halver. "Und gemäß dem Grundsatz Nachfrage und Angebot musste das natürlich die Zinsen nach unten drücken beziehungsweise die Kurse nach oben."  
Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt dann steigen die Preise bzw Zinsen oder nicht?  
Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Die einzige mir bisher bekannte Ausnahme sind die Gehälter für Arbeitnehmer.

Ich blicke da nicht mehr durch?

39 Milliarden zusätzlicher Schulden wegen der Ukraine-Krise, 200 Milliarden zusätzlicher Schulden wegen Corona wovon Lindner 60 Milliarden zweckentfremden wollte (was ist aus der Sache eigentlich geworden? Die Union und AfD wollten doch zurecht dagegen klagen weil die eine nachträgliche Zweckentfremdung wäre). Dann noch die zusätzlichen Milliarden aus dem 750 Milliarden EU-Corona-Rettungsschirm (kann jemand mal den genauen Wert beziffern was da auf den deutschen Steuerzahler jährlich zukommt?). 100 Milliarden "Sondervermögen" zur Sanierung der blankgefahrenen Bundeswehr (das sah für mich aus als wäre diese Sondervermögen einfach vom Himmel gefallen. Vielen Dank nochmal lieber Gott). Linder müsste doch normalerweise schweißgebadet jede Nacht aufwachen?

Die Zinsen werden auch in Deutschland steigen müssen

Schön das auch die Experten das jetzt verstanden haben. 
 

Aber wann wird das der Fall sein ? 
 

Ich vermute das die EZB die Nullzinspolitik so lange fortsetzen wird, wie es geht. 
 

Erst wenn die FED schon bei 3% ist, wird der Druck so hoch das die Zinsen angehoben werden müssen. Nicht etwa wegen der hohen Inflation, sondern wegen der drohenden Kapitalabflüsse die den Euro unter Druck setzen.

 

Laut EU Verträgen ist die EZB unabhängig. Auf dem Papier .,,  

"Wie teuer es für den Staat wird"

"Teuer" werden für den nur unterlassene für die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des öffentlichen Gemeinwesens notwendige Ausgaben. Wegen der daraus unweigerlich resultierenden "Folgekosten".

 

Und dass die sich nicht auf irgendein nationales Gemeinwesen beschränken werden, sollte inzwischen jeder, der über die "Wechselwirkungen" in der globalen Politik im Allgemeinen und über die vom ökologischen System "diktierten" Bedingungen für die Gewährleistung der Möglichkeit zur Sicherung unserer gemeinsamen Existengrundlage "Erde" im Besonderen halbwegs korrekt informiert ist gemerkt haben.

Denkfehler

"Wenn eben eine hohe Inflation da ist und die Löhne und Einkommen mit hoher Rate steigen."

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Mit den DGB Gewerkschaften wird dies nichts werden. Diese verstehen sich eher als Partei in Regierungsverantwortung und folgen der Devise Lohnzurückhaltung.

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Im November letzten Jahres vereinbarte Ver.di bei 5 % Inflation eine Tariferhöhung von 1,4 % über das Jahr gesehen  (TvÖDL).

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Auch bei der derzeitigen Inflation von ÜBER 7 % werden Ver.di und Co. nur jährliche Gehaltssteigerungen von MAXIMAL 1,9 % vereinbaren.

Zu einfach

"Wenn alles teurer wird, kassieren Unternehmen mehr, und der Staat hat höhere Steuereinnahmen, was ihm wiederum bei der Schuldentilgung hilft."

Das ist nur die halbe Wahrheit. 

Erstens kassieren die Unternehmen in Gänze nicht mehr, weil die Konsumenten sparen und sich einschränken. 

Der Umsatz steigt dann eine Zeitlang noch über die Preiserhöhungen, aber das geht nicht ewig, das Budget der Kunden ist begrenzt. 

Zweitens: Wenn alles teurer wird, dann hat der Staat die höhere Inflationsrate in seine Staatsanleihen einzupreisen und muss  mehr zur Refinanzierung ausgeben.

Folgt man dem ganz oben zitierten Satz, wäre eine knackige Inflation das Beste für den Staat. Grotesk! 

Das wird teuer und länger dauern.

Das kommt doch nicht unerwartet. Schon vor einem Jahr haben die Chefs der Zentralbanken von Deutschland, die Niederlande und Österreich gewarnt das die Zinsen rauf müssten. Auch die Wirtschaftsinstitute warnten. Aber die Politik hat gegenüber der EZB nichts getan. Auch nicht in Deutschland. Im Gegenteil, der Chef der Deutsche Zentralbank hat man die Konsequenzen ziehen lassen.

Und jetzt kann es der EZB nicht schnell genug gehen. Sie müssen wohl. Die rote Inflations-Laterne tragen zu wird teuer werden. Und zum allen Überdruss wird es wohl den Aufschwung kosten.

Nein

"Für die Notenbanken ist es nun ein Balanceakt. Sie müssen die Zinsen anheben, um auf die Inflation zu reagieren. Sie dürfen zugleich aber die Wirtschaft nicht abwürgen"

Die Notenbanken muessen sich um die Inflation kuemmern, die Regierungen um die Wirtschaft, und zwar unabhaengig voneinander.

Keine Angst

Den Joker mit Reset nicht vergessen.
Man drückt auf den reset button und das Finanzsystem und die Wirtschaft sind wieder wie neu. Das ist der Great Reset.

Steigende Zinsen ( Hoffentlich )

Für einen Teil der Staatsschulden , also nur für 2,4 Billionen Euro , muß der Staat - also der Steuerzahler - dann wieder Zinsen zahlen ! Die weiteren Schulden sind Zahlungversprechen in Höhe von 4 Billionen ! Allerdings müssen Zahlungsversprechen , also Akkreditive , in jedem Betrieb bilanziert werden ! Nicht beim Staat obwohl er es bei den Betrieben erwartet. Das ist aber anrüchig .....

@12:40 Uhr von Einfach Unglaublich

>>Frau Lagarde und das Direktorium der EZB müssten schon längst ihrer Ämter enthoben  sein.

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Seit über 15 Monaten verstoßen sie gegen die EZB Verträge nach denen der EZB die Aufgabe zukommt, die Währungsstabilität des Euro zu gewährleisten.

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Während die Zentralbank in den USA reagiert fallen die Frankfurter unangenehm durch Nichtstun auf.

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Die absehbare Rezession verbunden mit Zinsen in zweistelligen Höhe (an Herbst) ist der Untätigkeit der EZB geschuldet.<<

Sie kennen alle EZB Verträge?

Die FED fällt eher dadurch auf, das obwohl die USA eigentlich zahlungsunfähig ist, immer mehr Geld zu drucken.

Das macht die EZB, vielleicht auch nicht besser, aber das sit ja auch der tollen Globalisierung geschuldet.

Also wer ist dann für die weltweite Inflation verantwortlich.

 

Rden

Lange wurde von deutschen Regierungen so gehandelt, als würde eine Zinserhöhung nie wieder kommen können. Die Auswirkungen auf unsere krankhaft großzügige Geldverschenkungspolitik in EU, als diplomatische Hilfsmittel in unserer Außenpolitik und all den anderen Spendenaktionen, in denen unser Geld wie mit der Konfettikanone verschossen wurde, werden nun durch die Zinszahlungen bzw -Tilgungen entsprechend immer mehr zu einem riesigen Problem werden. Auch die so vergebenen “Kredite“ würden für die Kreditnehmer sehr verteuert. Wenigstens haben die meisten dieser Kreditnehmer, ganz im Gegensatz zu uns, den deutschen Kreditgebern, Glück, weil sie eh nicht daran denken von deutschen Regierungen genommene Kredite überhaupt zurück zu zahlen. 

Wem nützt es

wenn wirklich die Zinsen steigen? 

Dem Häuslebauer, der dann mehr für seine Finanzierung zahlen muss? Dem aber natürlich keine Gehaltserhöhung zusteht, da die Zeiten ja so schwierig sind? 

Dem kleinen Sparer? Der vielleicht ein paar 100 Euro auf dem Sparbuch hat? 

Oder doch eher denen, die sich auch in der Niedrigzinsphase die Taschen voll gemacht hat? 

Alles nur auf die EZB zu schieben scheint mir doch zu einfach. 

omg

Aus dem Artikel:

> Oder einfach ausgedrückt: Die Inflation frisst die

> Schulden.

 

Sehr schön formuliert! Das war so, ist so und wird immer so bleiben. =)

@12:45 Uhr von eine_anmerkung.

39 Milliarden zusätzlicher Schulden wegen der Ukraine-Krise, 200 Milliarden zusätzlicher Schulden wegen Corona wovon Lindner 60 Milliarden zweckentfremden wollte (was ist aus der Sache eigentlich geworden? Die Union und AfD wollten doch zurecht dagegen klagen weil die eine nachträgliche Zweckentfremdung wäre). Dann noch die zusätzlichen Milliarden aus dem 750 Milliarden EU-Corona-Rettungsschirm (kann jemand mal den genauen Wert beziffern was da auf den deutschen Steuerzahler jährlich zukommt?). 100 Milliarden "Sondervermögen" zur Sanierung der blankgefahrenen Bundeswehr (das sah für mich aus als wäre diese Sondervermögen einfach vom Himmel gefallen. Vielen Dank nochmal lieber Gott). Linder müsste doch normalerweise schweißgebadet jede Nacht aufwachen?

 

Dem schließe ich mich an, mich stimmen diese Zahlen auch sehr bedenklich und ich frage mich häufig, wie die Zukunft meiner Kinder aussehen wird.

Herr Lindner wird schon hervorragend  schlafen, denke ich. Was soll ihm schon passieren?

Inflation wird auch ohne Lohnsteigerung zunehmen

Ganz einfach weil Personalkosten halt nicht alles sind.
 

Es gibt auch Energie- und Materialkosten. Zudem versuchen viele Unternehmer und Freiberufler ihre pandemiebedingten Mehrausgaben oder Umsatzverluste wieder hereinzuholen. Und es gibt auch viele Trittbrettfahrer. Beispiel Benzinkosten: statt wie andere Länder Preiskontrollen einzuführen, senkt Deutschland die Mineralölsteuer. Eine Einladung zur Gewinnmaximierung ... 

@13:11 Uhr von Alter Brummbär

"Falsche Frage! Wie teuer wird es für den Steuerzahler!"

Herr Lindner hat es doch erklärt. Wir werden alle arm. Nicht nur der Staat sondern damit auch die Steuerzahler. 20 - 30 Jahre hart gearbeitet, um dann pleite zu gehen. Ist wohl auch klar, dass eine Rente nicht ausreicht, um den Rest des Lebens friedlich zu verbringen. Der Überlebenskampf fängt erst dann im Seniorenalter richtig an. 

 

Vernetzung und globale Finanzsysteme

Wie abhängig wir von einander sind, wie die Erschütterungen an einigen Finanzmärkten und bis hin zu Immobilienblasen wirken, oder jetzt aktuell der Ukraine-Krieg sich auswirkt, können wir peu a peu erleben. Jeder Pennäler lernt schon in der Schule, wie das ungefähr funktioniert. Steigen dann Zinsen, sind in der Regel auch Auswirkungen bei uns zu erwarten. Kredite, Anlagen, Fonds, Verbindlichkeiten, Handelsverträge u.v.m. sind eben Bestandteil des Kreislaufes. Analog zum Blutkreislauf: jede Stauung oder Verringerung, jede Einwirkung hat Folgen für den gesamten Kreislauf und seine Glieder. Daher sollten wir sehen, was da auf uns zukommt. Die EZB wird ihrerseits viel Einfluss haben, wie das ganze abläuft oder abgefedert wird. Und wie in jedem Haushalt sind selbstredend auch Staatshaushalte betroffen. Beinahe Staatspleiten oder Liquiditätsengpässe bis hin zum Ausfall konnten wir in der Vergangenheit mehrfach dokumentieren.

@13:05 Uhr von Orfee

Den Joker mit Reset nicht vergessen.
Man drückt auf den reset button und das Finanzsystem und die Wirtschaft sind wieder wie neu. Das ist der Great Reset.

Von friedrich peter. Das hört sich ja gewaltig an. Können Sie das mal genauer erklären. Ist das  das neue Programm des Wirtschaftsministers oder hatten wir das bereits in der vorheriger Regierung. Also die EU-Schulden  und diesen Reset Joker, das interessiert mich.

 

@12:52 Uhr Sparpaket - Finanzrepression

"Wenn alles teurer wird, kassieren Unternehmen mehr, und der Staat hat höhere Steuereinnahmen, was ihm wiederum bei der Schuldentilgung hilft."

..Zweitens: Wenn alles teurer wird, dann hat der Staat die höhere Inflationsrate in seine Staatsanleihen einzupreisen und muss  mehr zur Refinanzierung ausgeben.

Folgt man dem ganz oben zitierten Satz, wäre eine knackige Inflation das Beste für den Staat. Grotesk! 
 

Es wird doch schon seit weit über 10 Jahren versucht die Schulden der Staaten hinweg zu inflationieren. Das passiert jetzt im großen Stil. 
 

Der Realzins ist derzeit viel niedriger (-5 bis -6%) als vor 2 Jahren, als die Zinsen negativ waren, aber die Inflation sehr niedrig war.

 

Problem 1: Corona und die weit überzogenen Maßnahmen haben massiv gekostet.
 

Problem 2: viele Staaten haben die Steilvorlage nicht genutzt und Reformen verschlafen und den gewonnenen Spielraum mit „verfrühstückt“..

 

Folge: die Kosten für die Staaten entwickeln sich unterschiedlich. 
 

 

@13:18 Uhr von Alter Brummbär

"Also wer ist dann für die weltweite Inflation verantwortlich."

Das ist aber eine interessante Frage. Die Antwort kann man nicht in einem Kommentar fassen.
Ich würde dafür 2 Stichworte für die Recherche empfehlen. "Derivate" und "Fiat Geld". 
Das wäre ein guter Anfang.

 

 

Zinserhöhung schon jetzt für Immo-Finanzierung

Ich verstehe nicht, wieso die Zinsen für die Imm-Finanzierung schon jetzt gestiegen sind, obwohl die EZB-Zinsen sich nicht verändert haben.

Und für Einlagen muss Negativ-Zins bezahlt werden.

Das ist wirklich schwer verständlich für mich.

@13:20 Uhr von Raho59

 

Wem nützt es

wenn wirklich die Zinsen steigen? 

Dem Häuslebauer, der dann mehr für seine Finanzierung zahlen muss? D

Dem kleinen Sparer? Der vielleicht ein paar 100 Euro auf dem Sparbuch hat? 

 

die Frage

als ich mein Häuschen kaufte zahlte ich 7 % Zins (paar Monate sogar 10 )

das ging auch

vor 11Jahren überprüfte ich meine Ersparnisse rechnete die Abfindung drauf

paar Jahre zuvor wären das noch 8 % gewesen

da hätte ich sogar von den Zinsen bequem leben können

so ?  dumm gelaufen

trotzdem eine ausgezeichnete Entscheidung

@13:38 Uhr von friedrich peter peeters

"Von friedrich peter. Das hört sich ja gewaltig an. Können Sie das mal genauer erklären. Ist das  das neue Programm des Wirtschaftsministers oder hatten wir das bereits in der vorheriger Regierung. Also die EU-Schulden  und diesen Reset Joker, das interessiert mich."

Naja der Great Reset ist eigentlich eine Verschwörungstheorie. Hat Herr Rutte auch so kommentiert, obwohl er sein Dank für das Buch "Great Reset" an Herrn Schwab gerichtet hat. Er schrieb, dass es eine bessere Perspektive ist für eine bessere Zukunft ist. Uns erwartet also eine bessere Zukunft. Nennt sich auch die 4. industrielle Revolution. Diesmal wird der Mensch selbst als Wesen revolutionieren und man wird nichts besitzen aber dafür glücklicher sein. Alles wird besser und nachhaltiger werden. Es kann schon sein, dass mit dem Reset-Druck es zuerst nicht funktioniert. Man muss eben immer härter und öfter drücken. Dann kommt das schon später oder früher denke ich.

 

Die jetzige Inflation ist so gewollt,

denn bei der aktuellen Inflationsrate halbieren sich die Staatsschulden sämtlicher Euro-Mitgliedsländern innerhalb von knapp 10 Jahren. Die Kosten dafür tragen die Bürger, deren erspartes Vermögen sich dann ebenfalls halbiert. Und wenn das nicht reicht und um auch Sachwertvermögen zu halbieren, wird auch analog zu 1952 bereits ein "Lastenausgleich" angedacht. Nicht umsonst wird in der EU gerade ein Vermögensregister vorbereitet.

Ich verstehe nicht viel davon

daher meine Frage: Bekomme ich nun auch mehr Zinsen auf meine Spareinlagen?

@13:48 Uhr von Questia

Ich verstehe nicht, wieso die Zinsen für die Imm-Finanzierung schon jetzt gestiegen sind, obwohl die EZB-Zinsen sich nicht verändert haben.

Und für Einlagen muss Negativ-Zins bezahlt werden.

Das ist wirklich schwer verständlich für mich.

Die Bauzinsen sind rapide von 1% (Ende 2021) über 2% (Anfang 2022) bis auf 3% (jetzt) gestiegen, weil das Ausfallrisiko der Kredite gestiegen ist. Die Renditen für Immobilieninvestments sind zuletzt stark gesunken. Oft sind die Projekte auf Kante genäht. Deshalb wird man in den nächsten Monaten wieder mehr Bauruinen sehen. 

@14:03 Uhr von Hartmut der Lästige

"Die jetzige Inflation ist so gewollt,

denn bei der aktuellen Inflationsrate halbieren sich die Staatsschulden sämtlicher Euro-Mitgliedsländern innerhalb von knapp 10 Jahren. "

Wenn man die Zinsen erhöht, dann werden die Schulden aber auch schwerer zu bezahlen sein. Aber selbstverständlich kann die EZB die Inflation auf den Punkte genau vollständig kontrollieren. Da bin ich mir sicher. 

 

@13:11 Uhr von Alter Brummbär

Falsche Frage! Wie teuer wird es für den Steuerzahler!

Wenn ich jetzt auch gehässig wäre, würde ich Ihnen antworten: „Der Staat, das sind doch wir alle, also auch Sie!“.

 

Das ist zwar einerseits nicht falsch, aber andererseits doch Blödsinn.
 

Denn es ist ja die Frage wessen Interessen der Staat vertritt und wohin das viele Geld fließt, das insbesondere deutsche Arbeitnehmer abdrücken (nach Belgien die zweithöchste OECD Quote). 

@14:06 Uhr von schiebaer45

"daher meine Frage: Bekomme ich nun auch mehr Zinsen auf meine Spareinlagen?"

Sie wurden schon durch die null bis negativ Zinsen die ganzen Jahre schon enteignet. Ihr Geld löste sich an Wert langsam auf. Jetzt werden Sie durch die Inflation enteignet bzw ärmer. Die leichte Zinserhöhung gleicht das nicht aus und kann es auch nicht aufhalten. 

 

14:11 Uhr von Orfee

Die EZB kann die Inflation eben nicht genau kontrollieren, aber den Abstand der Zinsrate von der Inflationsrate. Und wenn der bei  z.B. negativen 7% bleibt, halbieren sich die Bestandsschulden und Vermögen entsprechend.

@13:05 Uhr von Orfee

Den Joker mit Reset nicht vergessen.
Man drückt auf den reset button und das Finanzsystem und die Wirtschaft sind wieder wie neu. Das ist der Great Reset.

 

 

Was Ernst Wolff zum Thema great reset zu erzählen weiß, ist auch nicht alles unbedingt leicht von der Hand zu weisen. Er gilt bei vielen als „Verschwörungstheoretiker“, ich sehe es aber eher so, dass er verschiedene mögliche Zunkunftsszenarien aufzeigt. 

Deutschland wird es verkraften,

Aber was ist mit den anderen EU Staaten die keine so gute bonität bzw. Ranking haben?

Hier hatten die Zinsen immer höher sein müssen, aber man hat sie klein gehalten.

Die sparer hier haben jahrelang durch Zinsverzicht und Inflation die Zeche bezahlt um alles beieinander zu halten.

Ohne diese Maßnahmen ,wer weiss ob es noch eine eu geben würde, jedenfalls stark verkleinert.

Die Aufgabe der EZB nicht erfüllt. Schulnote = Sechs

Die Diskrepanz der Wirklichkeit zu den Verträgen, Kriterien, Versprechungen, Demokratie nimmt weiter zu.

Das EU-Konstrukt EZB hat wenig mit Demokratie zu tun.

Kontrolle-Verantwortung = Null.

Eine verspätete Mini-Zinserhöhung ändert daran nichts. Wir haben in der EU bei genauer Betrachtung längst eine zweistellige Inflation. Bei den Vermögenspreisen (Immobilien) ohnehin, da sind Blasen gewachsen. Die Risiken entsprechend mit. Geld gab es quasi umsonst.

Die Überschuldung im Übermaß bei Staaten und Privaten wurde geradzu gefördert. Schuldner sind bei der EZB die Helden, Sparer die Dummen.

Die EZB hat ihre Kernaufgabe nie verfolgt. Kriterien und Verträge wurden von Beginn an und am laufenden Band gebrochen.

Hätte man sich in der EU daran gehalten, würde die EU nicht zunehmend in Frage stehen und es hätte u.a. keinen Brexit gegeben:

https://tinyurl.com/s7n3by5

@14:11 Uhr von Orfee

>>""Die jetzige Inflation ist so gewollt,

denn bei der aktuellen Inflationsrate halbieren sich die Staatsschulden sämtlicher Euro-Mitgliedsländern innerhalb von knapp 10 Jahren. "

Wenn man die Zinsen erhöht, dann werden die Schulden aber auch schwerer zu bezahlen sein. Aber selbstverständlich kann die EZB die Inflation auf den Punkte genau vollständig kontrollieren. Da bin ich mir sicher. "<<

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Das alles stimmt, aber was hat das für Auswirkungen auf die Zukunft unsrer Kinder? Einfach gesagt, die, die alles verprassen stehen gut da und die, die die alten deutschen Tugenden wie Fleiß und Sparsamkeit mit in die Wiege gelegt bekommen, werden die Verlierer sein. Ich bin doch nicht blöd lautet die Antwort und wir werden zu einer oberflächlichen, nicht nachhaltig agierenden Gesellschaft verkommen.

 

 

@13:20 Uhr von Raho59

wenn wirklich die Zinsen steigen? 

Dem Häuslebauer, der dann mehr für seine Finanzierung zahlen muss? Dem aber natürlich keine Gehaltserhöhung zusteht, da die Zeiten ja so schwierig sind? 

Dem kleinen Sparer? Der vielleicht ein paar 100 Euro auf dem Sparbuch hat? 

Oder doch eher denen, die sich auch in der Niedrigzinsphase die Taschen voll gemacht hat? 

Alles nur auf die EZB zu schieben scheint mir doch zu einfach. 

 

JA, als einfacher mensch kann man diese gedanken hegen. das freut dann auch die politische elite in der eu

 

@13:38 Uhr von friedrich peter peeters

Den Joker mit Reset nicht vergessen.
Man drückt auf den reset button und das Finanzsystem und die Wirtschaft sind wieder wie neu. Das ist der Great Reset.

Von friedrich peter. Das hört sich ja gewaltig an. Können Sie das mal genauer erklären. Ist das  das neue Programm des Wirtschaftsministers oder hatten wir das bereits in der vorheriger Regierung. Also die EU-Schulden  und diesen Reset Joker, das interessiert mich.

 

dazu könnte man auch schuldenschnitt oder währungsreform sagen. gearbeitet wird da schon lange dran.

 

 

14:20 Uhr von schaunwamal

Die sparer hier haben jahrelang durch Zinsverzicht und Inflation die Zeche bezahlt um alles beieinander zu halten.

Der Satz ist in Vergangenheitsform so leider falsch, denn das "Zeche-zahlen" geht jetzt erst richtig los und wird zukünftig noch ganz andere Dimensionen erreichen.

@13:18 Uhr von Alter Brummbär

>>Frau Lagarde und das Direktorium der EZB müssten schon längst ihrer Ämter enthoben  sein.

.

Seit über 15 Monaten verstoßen sie gegen die EZB Verträge nach denen der EZB die Aufgabe zukommt, die Währungsstabilität des Euro zu gewährleisten.

.

Während die Zentralbank in den USA reagiert fallen die Frankfurter unangenehm durch Nichtstun auf.

.

Die absehbare Rezession verbunden mit Zinsen in zweistelligen Höhe (an Herbst) ist der Untätigkeit der EZB geschuldet.<<

Sie kennen alle EZB Verträge?

Die FED fällt eher dadurch auf, das obwohl die USA eigentlich zahlungsunfähig ist, immer mehr Geld zu drucken.

Das macht die EZB, vielleicht auch nicht besser, aber das sit ja auch der tollen Globalisierung geschuldet.

Also wer ist dann für die weltweite Inflation verantwortlich.

 

 

Die Europäischen Verträge sind öffentlich und frei zugänglich.  Der vertragsgemäße Auftrag der EZB ist kein Geheimnis.

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Dass sich Madame Lagarde nicht daran hält ist 3in3 andere Sache.

@14:18 Uhr von Vector-cal.45

"Was Ernst Wolff zum Thema great reset zu erzählen weiß, ist auch nicht alles unbedingt leicht von der Hand zu weisen. Er gilt bei vielen als „Verschwörungstheoretiker“, ich sehe es aber eher so, dass er verschiedene mögliche Zunkunftsszenarien aufzeigt. "

Ich finde, dass Herr Wolff eine zu düstere Prognose diesbezüglich abzeichnet und selbst an den Plan des "great reset" glaubt bzw. glaubt das es tatsächlich funktioniert oder im Gange ist. Er ist nicht meine eigentliche Informationsquelle. Ich finde die Prognosen und Erzählungen von Herrn Dr. Krall realistisch.

Kerninflationsrate EU: 6,4 %

Das ist wirklich viel Holz !  
 

und die EZB duckt sich weiter weg. Der Grund ist der starke politische Druck die Refinanzierung der Südländer weiter zu ermöglichen. 
 

Tatsächlich: hätte Deutschland den „Eurobonds“ zugestimmt,  lägen die Sparzinsen längst wieder auf US Niveau... 

@13:20 Uhr von Raho59

wenn wirklich die Zinsen steigen? 

Dem Häuslebauer, der dann mehr für seine Finanzierung zahlen muss? Dem aber natürlich keine Gehaltserhöhung zusteht, da die Zeiten ja so schwierig sind? 

Dem kleinen Sparer? Der vielleicht ein paar 100 Euro auf dem Sparbuch hat? 

Oder doch eher denen, die sich auch in der Niedrigzinsphase die Taschen voll gemacht hat? 

Alles nur auf die EZB zu schieben scheint mir doch zu einfach. 

 

Nein. Es völlig in Ordnung und angebracht, die EZB als Verantwortliche für das Zinsdesaster zu benennen. 

@14:14 Uhr von Orfee

"daher meine Frage: Bekomme ich nun auch mehr Zinsen auf meine Spareinlagen?"

Sie wurden schon durch die null bis negativ Zinsen die ganzen Jahre schon enteignet. Ihr Geld löste sich an Wert langsam auf. Jetzt werden Sie durch die Inflation enteignet bzw ärmer. Die leichte Zinserhöhung gleicht das nicht aus und kann es auch nicht aufhalten. 

Danke für die Antwort.

 

Lindner ist sicher nicht ganz unglücklich

Erst die riesigen Schulden zur Entlastung der Industrie wegen Corona, dann die „Sonderschulden“ für die Aufrüstung, dann die Milliardenzuwendungen für die Ukraine (indirekt über EU und IWF fließt noch viel mehr aus Deutschland ...)

 

 

Bezahlen muss das alles der sogenannte „kleine Mann“, da Reiche in Deutschland ohnehin sehr wenig Steuern zahlen müssen (in Relation zu ihrem Vermögen, und da ihr Einkommen oft kleingerechnet ist). 
 

 

Ich bin ja gespannt, ob ich noch eine Erbschaftssteuerreform erlebe ...denn „erben“ ist in Deutschland das neue „verdienen“. 

14:33 Uhr von Möbius

Sorry, aber es ist letztlich egal, wo der Sparzins liegt. Entscheidend ist die reale Verzinsung = Sparzins  minus Inflationsrate.

@13:48 Uhr von Questia

Ich verstehe nicht, wieso die Zinsen für die Imm-Finanzierung schon jetzt gestiegen sind, obwohl die EZB-Zinsen sich nicht verändert haben.

Und für Einlagen muss Negativ-Zins bezahlt werden.

Das ist wirklich schwer verständlich für mich.

 

Weil in den Banken Leute sitzen, die ein Grundverständnis von Zinsen haben.

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Die wissen, dass die Zinsen nach oben gehen werden, egal was Madame Lagarde so von sich gibt.

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Und da wäre es schon schlecht als Bank jetzt noch zu billigen Zinsen langfristige Kredite herauszugeben. 

Es ist noch gar nicht so…

Es ist noch gar nicht so lange her, da bekamen die Bürger zehn Prozent Jahreszins, das war jedenfalls niedriger als die damals noch ehrlich errechnete Inflationsrate, auf mündelsichere Bundesanleihen und Bundesschatzbriefe - die übrigens bei der Bundesschuldenverwaltung "kostenlos verwahrt" wurden. (Das Ausstellen einer automatisierten Quittung würde ich nicht als "verwahren" bezeichnen, aber die papierlosen Papiere zu seinem Bankdepot zu transferieren, erzeugt natürlich eine Menge Kosten, die die Bank dem Kleinsparer abnimmt).

Gibt's einen roten Balken, wenn ich das Wort "Ausplündern" in die Runde werfe?

@14:31 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

>>"dazu könnte man auch schuldenschnitt oder währungsreform sagen. gearbeitet wird da schon lange dran."<<

.

Und nüchtern betrachtet wird es ohne diesen nicht mehr gehen. Welche Alternativen sollte es sonst geben? Es gibt keine meiner Meinung nach. Die exorbitant voranschreitende Staatsverschuldung kann nicht mehr aufgehalten werden. Dieser Erdrutsch wurde ausgelöst. Glücklich kann sich der schätzen der nichts hat. Unser Staat lässt keinen verhungern. Andere werden um Ihre Lebensleistung gebracht werden.

 

 

 

@14:11 Uhr von Orfee

"Die jetzige Inflation ist so gewollt,

denn bei der aktuellen Inflationsrate halbieren sich die Staatsschulden sämtlicher Euro-Mitgliedsländern innerhalb von knapp 10 Jahren. "

Wenn man die Zinsen erhöht, dann werden die Schulden aber auch schwerer zu bezahlen sein. Aber selbstverständlich kann die EZB die Inflation auf den Punkte genau vollständig kontrollieren. Da bin ich mir sicher. 

 

 

Auch Ihnen müsste der Zusammenhang zwischen Zinsen und Inflation bekannt sein.

"Verdienen" heisst, etwas…

"Verdienen" heisst, etwas leisten und dafür Geld zu bekommen.

Das Geld den Kleinsparern abnehmen (sie erhalten null Zinsen oder nur ein Zehntelprozent auf Tagesgeld usw. - und meine Rücklage etwa für Hausreparaturen kann ich nicht in einem ETF-Sparplan anlegen...), zwei Prozent angeblich (nur) geplante Inflation pro Jahr, nenne ich nicht "verdienen".

@14:41 Uhr von Möbius

 
ch bin ja gespannt, ob ich noch eine Erbschaftssteuerreform erlebe ...denn „erben“ ist in Deutschland das neue „verdienen“. 

---------------

Also ich möchte mein Gespartes an meine Kinder vererben. Sicher habe ich dafür gearbeitet und nicht meine Kinder. Aber warum soll ich es dem Staat geben müssen ?  Glauben Sie wirklich, dass die RepräsentantenIn des Staates das Geld zum Wohle alle aller einsetzt ?  Nein, das werden die nicht. Weil auch jetzt in der Zeit des Krieges werder in Berlin noch in Brüssel gespart wird.

@14:41 Uhr von Möbius

 
Ich bin ja gespannt, ob ich noch eine Erbschaftssteuerreform erlebe ...denn „erben“ ist in Deutschland das neue „verdienen“. 

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Auf jeden Fall erleben sie in Kürze eine Grundsteuerreform...   ein weiter tefer Griff in die Taschen derer, die ein Leben lang für Ihr Haus gearbeitet haben

Steigende Zinsen: Wie teuer es für den Staat wird....

Oder wie teuer wird es für die Staaten ? Die Staaten im Süden Europas mit hoher Staatsverschuldung. Die Gründe dafür sind vielfältig, haben aber auch mit den Ungleichgewichten in der Währungszone zu tun, nämlich den Handelsbilanzdefiziten.

 

Welche Folgen werden steigende Zinsen im weiteren haben ? Sie können zu Verteilungsauswirkungen zwischen den Beschäftigten und der Eigentümerseite führen. Wenn durch die steigenden Zinslasten die Investitionen teurer werden. Und zur Kompensation kommt es zu der Tendenz, daß Unternehmen an den Personalkosten der Lohnabhängigen sparen.

@14:27 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

wenn wirklich die Zinsen steigen? 

Dem Häuslebauer, der dann mehr für seine Finanzierung zahlen muss? Dem aber natürlich keine Gehaltserhöhung zusteht, da die Zeiten ja so schwierig sind? 

Dem kleinen Sparer? Der vielleicht ein paar 100 Euro auf dem Sparbuch hat? 

Oder doch eher denen, die sich auch in der Niedrigzinsphase die Taschen voll gemacht hat? 

Alles nur auf die EZB zu schieben scheint mir doch zu einfach. 

 

JA, als einfacher mensch kann man diese gedanken hegen. das freut dann auch die politische elite in der eu

 

Danke, dass Sie mich als "einfacher Mensch" definieren. Ich sehe mich eher als 45 Jahre lang gearbeiteten Menschen. Dabei hatte ich nie die Möglichkeit so viel zu sparen, dass ich von den Zinsen hätte leben können. Also ist ein Zinssatz von 2,3,4 oder 10% nicht lebensentscheidend. 

@14:26 Uhr von eine_anmerkung.

"Das alles stimmt, aber was hat das für Auswirkungen auf die Zukunft unsrer Kinder? "

Sie kennen doch die Geschichte mit der Grille und Ameise. Die Grille singt fröhlich und genießt das schöne Wetter. Die Ameise (Sparer) arbeitet hart und sammelt Futter für Winter. Normalerweise müsste der Verlierer die Grille sein aber bei uns wurde der Spieß umgedreht und  die Grillen (Schuldner) sind immer die Gewinner. Das sind die Auswirkungen auf unsere Kinder. Es gibt nur noch Grillen. 

Die, die alles verborgt haben, stehen denke ich nicht gut da. Sie werden unter dieser Krise auch leiden. Ich frage mich auch, ob es wirklich viel bedeutet, wenn man reich stirbt. Vielleicht kann man ja mit den Milliarden den Torwächter des Paradieseinganges bestechen um einen schönen Platz dort zu bekommen. Bis jetzt kenne ich auch keine Möglichkeit den Reichtum ins Paradies zu verschicken. Das Ganze erinnert mich eher an Herrn Einstein, der genau wusste was unendlich ist. 

 

@15:11 Uhr von Schleswig Holsteiner

 
ch bin ja gespannt, ob ich noch eine Erbschaftssteuerreform erlebe ...denn „erben“ ist in Deutschland das neue „verdienen“. 

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Also ich möchte mein Gespartes an meine Kinder vererben. Sicher habe ich dafür gearbeitet und nicht meine Kinder. Aber warum soll ich es dem Staat geben müssen ?  Glauben Sie wirklich, dass die RepräsentantenIn des Staates das Geld zum Wohle alle aller einsetzt ?  Nein, das werden die nicht. Weil auch jetzt in der Zeit des Krieges werder in Berlin noch in Brüssel gespart wird.

 

Ich dachte auch weniger an die 16 Millionen Eigenheimbesitzer, sondern vielmehr an die Besitzer von Mietskasernen, Mittelständischen Betrieben, Ländereien ... obwohl Deutschland sicher auch sehr davon profitieren könnte, wenn Apotheken, Kanzleien und Praxen nicht mehr „vererbt“ werden könnten, weil im Gegensatz zum Geld, Talent sich eben oft nicht vererbt. Das habe ich auch speziell bei reichen Firmenerben bewiesen gesehen ... 

Volkswirtschaft contra Familienwirtschaft

 @15:11 Uhr von Schleswig Holsteiner

Also ich möchte mein Gespartes an meine Kinder vererben. Sicher habe ich dafür gearbeitet und nicht meine Kinder. Aber warum soll ich es dem Staat geben müssen ? 

Und warum wollen Sie Ihr Gespartes dann an Ihre Kinder vererben, anstatt jetzt sich selbst damit das Leben zu verschönern?

Glauben Sie wirklich, dass die RepräsentantenIn des Staates das Geld zum Wohle alle aller einsetzt ?

Wofür sollen denn Ihre Kinder Ihr Geld dereinst verwenden? Machen Sie da dann auch konkrete Vorgaben, äußern konkrete Wünsche?

Zudem: bei der Wahl Ihrer Repräsentanz in den Parlamenten und Räten können Sie mitentscheiden. Nach Eintreten des Erbfalls keineswegs mehr.

Nein, das werden die nicht. Weil auch jetzt in der Zeit des Krieges werder in Berlin noch in Brüssel gespart wird.

Das ist ja gerade der Vorteil der staatlichen Ausgaben: eine hohe Reinvestitionsquote und rascher Cash-Flow - also alles zum Wohle des Wirtschaftswachstums. Ist bei Ersparnissen keinesfalls gegeben.

@15:16 Uhr von Bernd Kevesligeti

Oder wie teuer wird es für die Staaten ? Die Staaten im Süden Europas mit hoher Staatsverschuldung. Die Gründe dafür sind vielfältig, haben aber auch mit den Ungleichgewichten in der Währungszone zu tun, nämlich den Handelsbilanzdefiziten.

 

Welche Folgen werden steigende Zinsen im weiteren haben ? Sie können zu Verteilungsauswirkungen zwischen den Beschäftigten und der Eigentümerseite führen. Wenn durch die steigenden Zinslasten die Investitionen teurer werden. Und zur Kompensation kommt es zu der Tendenz, daß Unternehmen an den Personalkosten der Lohnabhängigen sparen.

Für die Staaten wird es nicht teuer nur für die Einwohner des jeweiligen Landes. Und nicht nur der EU-Süden sondern alle EU-Länder sind höchstverschuldet und einige legen viel Wert darauf die Schulden zu verallgemeinern. Und in diesem Moment würde alle ihre wirklichen Schulden angeben. Das wäre ja der völlige Zusammenbruch.

 

 

@13:53 Uhr von Orfee

"Von friedrich peter. Das hört sich ja gewaltig an. Können Sie das mal genauer erklären. Ist das  das neue Programm des Wirtschaftsministers oder hatten wir das bereits in der vorheriger Regierung. Also die EU-Schulden  und diesen Reset Joker, das interessiert mich."

Naja der Great Reset ist eigentlich eine Verschwörungstheorie. Hat Herr Rutte auch so kommentiert, obwohl er sein Dank für das Buch "Great Reset" an Herrn Schwab gerichtet hat. Er schrieb, dass es eine bessere Perspektive ist für eine bessere Zukunft ist. Uns erwartet also eine bessere Zukunft. Nennt sich auch die 4. industrielle Revolution. Diesmal wird der Mensch selbst als Wesen revolutionieren und man wird nichts besitzen aber dafür glücklicher sein. Alles wird besser und nachhaltiger werden. Es kann schon sein, dass mit dem Reset-Druck es zuerst nicht funktioniert. Man muss eben immer härter und öfter drücken. Dann kommt das schon später oder früher .

Die französische Revolution hatten wir doch schon.

 

@15:29 Uhr von Peter Kock

Welche Folgen werden steigende Zinsen im weiteren haben ? Sie können zu Verteilungsauswirkungen zwischen den Beschäftigten und der Eigentümerseite führen. Wenn durch die steigenden Zinslasten die Investitionen teurer werden. Und zur Kompensation kommt es zu der Tendenz, daß Unternehmen an den Personalkosten der Lohnabhängigen sparen.

Für die Staaten wird es nicht teuer nur für die Einwohner des jeweiligen Landes. Und nicht nur der EU-Süden sondern alle EU-Länder sind höchstverschuldet und einige legen viel Wert darauf die Schulden zu verallgemeinern. Und in diesem Moment würde alle ihre wirklichen Schulden angeben. Das wäre ja der völlige Zusammenbruch.

 

Für die Staaten würde es auch teurer. Wenn sie am Ende auf ihre Schulden spürbar höhere Zinsen zahlen. Natürlich wird das dann in der einen oder anderen Form weiter gegeben....

 

 

 

@15:13 Uhr von Schleswig Holsteiner

 
Ich bin ja gespannt, ob ich noch eine Erbschaftssteuerreform erlebe ...denn „erben“ ist in Deutschland das neue „verdienen“. 

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Auf jeden Fall erleben sie in Kürze eine Grundsteuerreform...   ein weiter tefer Griff in die Taschen derer, die ein Leben lang für Ihr Haus gearbeitet haben

 

dem kann ich nur zustimmen. aber bei neubauten langt der staat auch jetzt schon kräftig zu.  ich hatte früher ein 8 famlienhaus. da war die grundsteuer vor 10 jahren bei ca 700€ jetzt lebe ich auf 82 qm und zhle über 400€ für den staat ist das natürlich zu wenig

 

Deutschland wird seine…

Deutschland wird seine Zinslasten problemlos tragen können. Andere große Volkswirtschaften, wie z.B. Italien, werden da schon ein größeres Problem bekommen. Dank kalter Progression werden die Steuereinnahmen weiter zunehmen und der Schuldenberg wird Inflationiert, also alles kein Problem.

@13:11 Uhr von Alter Brummbär

Falsche Frage! Wie teuer wird es für den Steuerzahler!

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Wenn es nach so einigen "Grünen Plänen" geht, seeehr teuer. Sie sind doch jemand, der immer noch mehr vom Staat fordert. Das bedeutet dann eben höhere Belastungen für den Steuerzahler. Warum regen gerade SIE sich darüber auf ?

 

14:33

Das ist wirklich viel Holz !  
 

und die EZB duckt sich weiter weg. Der Grund ist der starke politische Druck die Refinanzierung der Südländer weiter zu ermöglichen. 
 

Tatsächlich: hätte Deutschland den „Eurobonds“ zugestimmt,  lägen die Sparzinsen längst wieder auf US Niveau... 

 

hat merkel doch durch die hintertür schon erledigt. mit den sog. corona hilfen der eu

@13:18 Uhr von Alter Brummbär

 

Das macht die EZB, vielleicht auch nicht besser, aber das sit ja auch der tollen Globalisierung geschuldet.

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Also die EZB ist ja nun vor allem für den Euro-Raum zuständig. Hier ist das Problem einfach das, dass man UNBEDINGT den Euro möglichst viele Länder übergreifend installieren wollte, ohne dabei zu bedenken, dass das wirtschaftl. für die meisten Länder totaler Schwachsinn ist. Sie konnten Schulden in quasi unbegrenzter Höhe machen, Wahlversprechen, die das BIP in keiner Weise rechtfertigte,wurden gemacht, weil Geld ja so billig war.

Eigentlich musste JEDEM Ökonom klar sein, dass das nicht gutgehen konnte. Hoffentlich geht die deutsche Politik nicht den Irrweg der "Schuldenunion".

Ich lebe ja zeitweise in ITA. Wenn man hier sieht, was mit dem EU-Geld gemacht wurde, unglaublich. Hier wurde teilweise eine Infrastruktur bis ins letzte Kuhdorf aufgebaut, da wäre manch eine Stadt in DEU neidisch.

 

das kann sich doch jeder selbst ausrechnen

2,5 Bill Euro bei 0,5 % Zins gibt in etwa 12,5 Mrd Zins

2,5 Bill Euro bei 3 % Zins gibt in etwa 75 Mrd Zins

2,5 Bill Euro bei 8 % Zins (gab es auch schon) gibt in etwa 200 Mrd Zins

schwierige Zeiten wenn man jetzt schon seine Ausgaben nicht in den Griff bekommt ...

wie dann

Ich hab kein...

...Vermögen....kann deshalb gut auf Zinsen verzichten.

Und der Rest des / meines Lebens ? 

CARPE DIEM

war klar

Dies war vorhersehbar, dass die Zinsen nicht ewig so staatsschuldenfreundlich bleiben. Nur für die Regierung wahrscheinlich nicht, die ist überrascht.

Nun ist der Bürger mehrfach der Dumme.

Durch die Misswirtschaft der Regierung hat sich der Schuldenberg immer weiter massiv erhöht. Letztlich zahlt der Bürger für die Zinsen.

Zusätzlich belastet weiter die explodierende Inflation, weil die EZB die Zinsen (aus Rücksicht auf die verschuldeten Staaten) zu zaghaft erhöht.

Die Zinsen für die Baufinanzierung steigt unverhältnismäßig stark.

 

 

@16:07 Uhr von weingasi1

 

 

Eigentlich musste JEDEM Ökonom klar sein, dass das nicht gutgehen konnte. Hoffentlich geht die deutsche Politik nicht den Irrweg der "Schuldenunion".

Ich lebe ja zeitweise in ITA. Wenn man hier sieht, was mit dem EU-Geld gemacht wurde, unglaublich. Hier wurde teilweise eine Infrastruktur bis ins letzte Kuhdorf aufgebaut, da wäre manch eine Stadt in DEU neidisch.

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Jetzt werden deutsche Städte neidisch auf italienische Kuhdörfer.
Dann ist es ja umso besser, dass Sie in Italien leben.

 

 

16:22 Uhr von Giselbert

wann hat lagarde denn zuletzt die zinsen erhöht?

@16:13 Uhr von Gregory Bodendorfer

.

Ich hab kein.....Vermögen

kann deshalb gut auf Zinsen verzichten.

Und der Rest des / meines Lebens ? 

CARPE DIEM

 

und was ist mit Betriebsrenten / Lebensversicherungen deren Ausschüttung müssen doch erwirtschaftet werden

 

@16:13 Uhr von Gregory Bodendorfer "kein Vermögen"

...Vermögen....kann deshalb gut auf Zinsen verzichten.

 

Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet und wie angeraten, für mein Alter auch neben der Rente vorgesorgt, sodass ich ein schuldenfreies Häuschen habe.

Die Rente (angetreten wegen Schwerbehinderung) macht nicht viel her, aber ich habe jeden Monat eine Summe gespart, die als Reserve für das Haus unerläßlich ist. Die Heizung ist 25 Jahre alt und wenn sie nicht sowieso kaputt geht, werden die Grünen sie in wenigen Jahren verbieten. Das 40  Jahre alte Dach sollte mal in Ordnung gebracht werden, aber einfach die Dachpfannen erneuern, ist verboten - das Dach müsste gesetzlich dann eine dickere Isolierung bekommen und das geht nur mit einem höher gesetzten Neubau des Daches (beim Nachbarn gesehen, 40.000 Euro). Bis dahin kann auch keine Solaranlage drauf.

 

Meine Reserve verliert neuerdings dreimal so viel an Kaufkraft durch die Inflation, wie ich Monat für Monat unter Opfern (nie Urlaub, kein Auto usw.) angespart habe.

 

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