Kommentare - Myanmar: Aung San Suu Kyi zu weiterer Haftstrafe verurteilt

27. April 2022 - 08:20 Uhr

Es war nicht die erste Anklage gegen Myanmars gewählte Regierungschefin: Aung San Suu Kyi ist wegen Korruption zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Friedensnobelpreisträgerin steht seit dem Putsch unter Hausarrest.

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Der Kommentar der Tagesschau…

Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ. Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden. 

 

Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden. 

Theorie und die Praxis einer Militärdiktatur

@08:34 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ.

 

Der Artikel ist kein Kommentar, sondern ein Bericht.

 

Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden.

 

Natürlich, wäre rechtstaatlich und somit fair. Nur dürften die nicht nur von Ihnen geforderten Untersuchungen in einem Land, welches seit Jahrzehnten von eine hochkorrupten Militärjunta beherrscht (nicht regiert) wird, welche sich selbst nicht an demokratische Wahlergebnisse gebunden fühlt, so gut wie ausgeschlossen sein. Sehen Sie dazu die Erläuterungen im Bericht.

 

Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden. 

 

Klar, so die Theorie. Nur, dass dann die Militärjunta dann einfach neue Anschuldigungen aus dem Hut zaubert, ganz nach Belieben. Siehe die Darstellungen im Bericht.

@08:34 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtsch

Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ. Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden.    Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden. 

Der Ankläger muss hieb und stichfeste Beweise vorlegen, aber bei Schauprozessen in solchen Staaten sind die Beweise sowieso gefälscht.Glauben Sie wirklich, das es dort fair zugeht und rechtens ist ?

@08:34 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ. Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden.    Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden. 

 

Myanmar wird seit langem von einer korrupten Militärregierung regiert. Es herrscht in politischen Fragen keine Rechtstaatlichkeit. Deswegen bin irritiert, wenn jemand so tut, als ob es der Fall wäre.

Haben sie denn Belege, dass es in Myanmar eine politisch unabhängige Justiz gibt?

@08:55 Uhr von realitychecker

Der Kommentar oben zeigt erneut wie wenig Anhänger rechtsextremer dt. Parteien von internat. Zusammenhängen verstehen. Hauptsache man posted irgendwas & übernimmt dabei das Narrativ autoritärer Gewaltherrscher. 
 
Seit nunmehr 60 Jahren hat das burmesische Militär das Land praktisch zu seinem Eigentum gemacht. Wer sich wirklich um Korruption sorgt, sollte sich mal mit den Zuständen dort beschäftigen. 
Das Miltär hat sich über Jahrzehnte praktisch alle Wirtschaftszweige angeeignet. Rohstoffe, Infrastruktur, jedes Busunternehmen, Airline alles gehört irgendeinem kriminellen Militärboss.
Hinzu kommt die Patenschaft des großen Nachbarn China, dessen aggressive Einflussnahme in der Region solche Regime deckt & erst ermöglicht. Die burm. Militärs könnten ohne China nicht überleben. 
 
Vor diesem Hintergrund den fabrizierten Anschuldigungen der terroristischen Militärclique irgendwelche Legitimität zuzuschreiben, ist schlichtweg dumm.. 
 

Korrupte Staatsverbrecher !

Leider nehmen diese Personen immer mehr zu, und denen fallen dann auch immer mehr Vorwürfe ein, um ihre Gegner, egal wer und wo, mundtot zu machen.

Und leider gibt es auch immer mehr Lakaien, die den egoistischen "Führern" blindlings folgen, alle Lügen und Unwahrheiten übernehmen, ohne einen Funken Moral, Hauptsache sie haben einen Nutzen für sich selbst.

Überhaupt nimmt überall der Egoismus, die Habgier und Habsucht zu, und es werden immer mehr unlautere, korrupte und illegale Methoden benutzt, um dies so zu erreichen, auch bei uns. Dann gibt es auch noch Menschen, die ihr illegales Geld nutzen, um sich ihre eigene Welt zu schaffen, so wie die eigene Vorstellung gerade ist, heute so morgen auf eine andere Art.

Das ist der Mensch, das schlimmste Raubtier der Erde, solange er existiert !  

08:34 Uhr von Initiative Neu…

08:34 Uhr von Initiative Neu…

 

//Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ.//

 

Was ist an dem Artikel "spekulativ"?

 

//Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden.// 

 

Mal abgesehen von "Ihren Träumen von (deutscher) Gerechtigkeit auf der ganzen Welt":

kennen Sie die Gesetze in Myanmar?

 

//Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden.//

 

Woher sollen die Belege denn kommen? Von der "unabhängigen Justiz" in einem

** von der Militärjunta in Myanmar kontrolliertes Gericht ** (steht so im Artikel)?

 

Manchmal finde ich Ihre Kommentare einfach zum Lachen - und das Lachen bleibt mir oft genug im Halse stecken.

 

Friedensnobelpreise gibt's nicht grundlos

@08:59 Uhr von Traumfahrer
Das ist der Mensch, das schlimmste Raubtier der Erde, solange er existiert !

 

Könnte man in zynischer Weise schlussfolgern, gäbe es da nicht noch Menschen, für die das Leben des genauen Gegenteils Ihrer These möglich ist, und die für ihr Vorbild, dass Zusammenleben eben auch friedlich, solidarisch, wertschätzend, verständnissuchend möglich ist, z.B. mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden. Wie eben Frau Aung San Suu Kyi.

Ach ja, der Friedensnobelpreis ist nur eine der vielen möglichen gesellschaftlichen Würdigungen humanitär und gerechter Lebensweise.

Nicht nur schwarz und weiss

Die Dame hat leider zwei Seiten: Auf der einen Seite hat sie gute Dinge getan aber Sie hat auch die Verfolgung der Rohingyas zumindest geduldet wenn nicht sogar unterstützt. Daher sehe ich sie nicht nur positiv. Sie ist keine Heilige (mehr)! 

Schwierige Beurteilungen

@09:23 Uhr von baumgart67

Die Dame hat leider zwei Seiten: Auf der einen Seite hat sie gute Dinge getan aber Sie hat auch die Verfolgung der Rohingyas zumindest geduldet wenn nicht sogar unterstützt. Daher sehe ich sie nicht nur positiv. Sie ist keine Heilige (mehr)! 

 

Spannenderweise ist ihre Rolle bei der Vertreibung der Rohingya nicht Gegenstand der derzeit laufenden Schauprozesse. Wohl auch, weil hier die Militärjunta selbst in enger Cooperation mit den buddhistischen Bonzen des Landes sowie weiteren korrupten Eliten, welche auf die Grundstücke der Rohingya erpicht waren, um diese dann in Ferienhotels umzuwandeln, am Werke war. Der Vorwurf gegenüber Frau Aung San Suu Kyi in dieser Sache fokussiert daher hauptsächlich auf ihr Schweigen und ihren fehlenden öffentlichen Widerstand gegen die Vertreibungen.

Achse des Bösen

Auch so ein Land der Achse des Bösen, wie Russland, China, Iran, Belarus, Saudi Arabien, Venezuela, Kuba, um nur einige wichtige Beispiele zu nennen. Diktatoren, Autokraten und alle politischen Systeme, die die Freiheit, Demokratie und die Menschenrechte misachten und zerstören wollen, müssen viel energischer  als bisher bekämpft werden. Moralisch, rechtlich, wirtschaftlich und militärisch. Ohne Kampf wird die freie Welt untergehen.

@08:34 Uhr von Initiative Neue Asoziale @afd-Presseabteilung

Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ. Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden.    Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden. 

 

@afd-Presseabteilung

Leider kann man das nicht kontrollieren, wenn die Militärjunta, die nach ihrem überwältigenden Wahlsieg und der eigenen verheerenden Wahlniederlage die Macht gewaltsam übernommen hat, das mit allen Mitteln verhindert.

In solchen Fällen kann man -ähnlich wie z.B. bei den Urteilen gegen Regierungskritikern in Russland - nur indirekt belegen, dass es sich hier um fingierte Vorwürfe in einem Schauprozess mit vorab gefällten Urteil handelt.

Dafür sind die Indizien aber überwältigend - bei den Wahlen erreichten die jetzigen Diktatoren vom Militär nur 33 von über 500 Sitzen im Parlament.

Als Journalisten noch berichten durften gab es für Wahlfälschungen keinerlei Indizien, und schon gar keine Belege.

Deshalb liegt der Schluss auf der Hand, dass es sich hier um den Versuch handelt, den Putsch und den Mord an Tausenden von Zivilisten, die dagegen protestierten, nachträglich zu legitimieren

Vom Prozess gegen Frau Aung San Suu Kyi ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen, ihre Anwälte haben Redeverbot, Journalisten nicht kritisch über den Prozess berichten.

 

Bei ihrem Beitrag stelle ich mir die Frage, warum sie hier versuchen offensichtliche Tatsachen zu relativieren.

Wenn ich sehe, wie Anhänger der afd gegen eine freie Presse auf Demos, auch teilweise mit Gewalt, vorgehen und Bilder von deutschen Amtsträgern in Sträflingskleidung schwenken, dann stellt sich mir eine weitere Frage:

 

Lebt die Militärjunta in Myanmar vielleicht ihren, mehr oder minder geheim gehegten, Traum?

@08:56 Uhr von realitychecker

Der Kommentar oben zeigt erneut wie wenig Anhänger rechtsextremer dt. Parteien von internat. Zusammenhängen verstehen. Hauptsache man posted irgendwas & übernimmt dabei das Narrativ autoritärer Gewaltherrscher.   

Der Anhänger der national-demokratischen Liga ist für die Verfolgung der muslimischen Minderheit und kann deswegen als rechtsextremistisch bezeichnet werden. Da gebe ich ihnen Recht. 

 

@09:38 Uhr von FreedomXL

Auch so ein Land der Achse des Bösen, wie Russland, China, Iran, Belarus, Saudi Arabien, Venezuela, Kuba, um nur einige wichtige Beispiele zu nennen. Diktatoren, Autokraten und alle politischen Systeme, die die Freiheit, Demokratie und die Menschenrechte misachten und zerstören wollen, müssen viel energischer  als bisher bekämpft werden. Moralisch, rechtlich, wirtschaftlich und militärisch. Ohne Kampf wird die freie Welt untergehen.

Oha, .... FREIHEIT und Menschenrechte.

Hmmm, man hat ein Recht auf Selbstverteidigung, also eigentlich "right to bear arms" ...dann passen Sie mal auf das die USA Ihrem Aufruf nicht folgt und sie rechtlich moralisch, wirtschaftlich und militaerisch in die Schranken weisst.

09:23 Uhr von baumgart67

"Nicht nur schwarz - weiß"

 

Mehr Differenzierung verlangen, hieße  allerdings auch die sehr difizile polit. Situation in den Jahren der Scheindemoktatisierung seit 2011 zu erklären.

 

ASSKs NLD hatte bei den ersten halbwegs demokrat. Wahlen ebenfalls haushoch gewonnen. Das klepto-korrupte Militär hatte sich im Parlament allerdings eine Sperrminorität mittels einer den Militärs gehörenden "Partei" gesichert & folglich alle Schlüsselministerien gesichert. Entscheidend für die Kontrolle.

 

ASSK war nur  Aushängeschild nach außen, um dieser gelenkten Scheindemokratie Internat. Ansehen zu verleihen (u. Investoren anzulocken). Sie hatte nach innen wenig faktische Macht. Sie musste lavieren, faule Kompromisse machen.

 

Der Dauerkonflikt mit den Rohingyas "gehörte" dem Militär, ebenso wie die vielen anderen regionalen Brandherede mit ethnischen Gruppen wie den Kachin o. Karen, die sich aktuell zu einer gemeinsamen Front gegen die Militärterroristen vereint haben.

@09:46 Uhr von Initiative Neue Asoziale @afd-Presseabteilung

Der Kommentar oben zeigt erneut wie wenig Anhänger rechtsextremer dt. Parteien von internat. Zusammenhängen verstehen. Hauptsache man posted irgendwas & übernimmt dabei das Narrativ autoritärer Gewaltherrscher.    Der Anhänger der national-demokratischen Liga ist für die Verfolgung der muslimischen Minderheit und kann deswegen als rechtsextremistisch bezeichnet werden. Da gebe ich ihnen Recht.   

 

@afd-Presseabteilung:

Da ist er doch in "guter" Gesellschaft - von z.B. Trump, DeSantis, Orban, Kaczynski, der afd, den Taliban, die allesamt die Verfolgung von Minderheiten, angeblich Fremden, anderen Religionen unterstützen.

Es sind immer die gleichen ...

Autokraten, die die Justiz politisch instrumentalisieren und Schauprozesse veranstalten. Die Militärjunta in Myanmar sperrt Frau San Suu Kyi ein, Erdogan sperrt Herr Kavala ein, Dwaputin sperrt Herrn Nawalny ein.

Und es sind immer die gleichen Kommentatoren, die dies rechtfertigen, relativieren, mit durchsichtigen Whataboutisms aufwarten oder mit zynischem Geschwurbel Nebenschauplätze eröffnen.

@09:56 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

     @afd-Presseabteilung: Da ist er doch in "guter" Gesellschaft - von z.B. Trump, DeSantis, Orban, Kaczynski, der afd, den Taliban, die allesamt die Verfolgung von Minderheiten, angeblich Fremden, anderen Religionen unterstützen.

 

Feinbilder brauchen  nur Extremisten. Demokraten respektieren  basisdemokratische Bewegungen und Andersdenkende.

Schauprozess

Zitat: "Aung San Suu Kyi hatte den Vorwurf zurückgewiesen, Gold und umgerechnet 560.000 Euro Bestechungsgeld von einem Politiker angenommen zu haben. Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt."

.

Ohne natürlich Einblick in die Beweislage der burmesischen Gerichte zu haben, riecht es doch sehr nach einem politisch motivierten Schauprozess.

.

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass eine hervorragende Politikerin, die sich so sehr um die Menschenrechte und die Erhaltung von Sicherheit und Recht in Myanmar eingesetzt hat, bei Peanuts von einer halben Mio. schwach wird.

@ 09:58 Uhr von Diabolo2704

Nebenschauplätze?

Sie haben völlig recht mit ihrer Argumentation. Sie vergaßen aber zu erwähnen, dass es auch die immer gleichen Politiker sind, die das Handeln von Putin oder des Militärregimes als besonders schlimm erachten, mit dem ebenso schlimmen Herrn Erdogan oder afrikanischen Potentaten aber Milliardengeschäfte auf dem Rücken von Flüchtlingen oder anderen Bedauernswerten machen. Und auch da ist nicht sicher, wieviel von diesen Milliarden in privaten Schatullen verschwindet oder zum Anzetteln von Kriegen verwendet wird. 
Und viele Medien haben damit auch kein Problem, wenn man an deren Berichterstattung mitbekommt und die Reaktionen der westlichen Journalisten und Medien auf den Umgang mit Herrn Assange, mitten in Europa, sieht. 
 

Es gibt tausend gute Gründe,…

Es gibt tausend gute Gründe, warum Militär grundsätzlich nichts an den politischen Schaltstellen zu suchen hat, geschweige denn an der Macht.

 

Was sich hier mal wieder eindeutig zeigt. Die führenden Köpfe des Militärs in Myanmar sind diktatorische Alleinherrscher und haben sämtliche Reichtümer des Landes gestohlen. Ein Pack gewalttätiger Diebe in Uniform, und das mit jahrzehntelanger „Tradition“. 
 

 

Auch die Vertreibung der Rohingya geht auf Kosten dieser Junta.

Unwahrscheinlichkeiten

@10:04 Uhr von Blitzgescheit

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass eine hervorragende Politikerin, die sich so sehr um die Menschenrechte und die Erhaltung von Sicherheit und Recht in Myanmar eingesetzt hat, bei Peanuts von einer halben Mio. schwach wird.

 

Der Vorwurf der Bestechlichkeit ist perfide, wenn die Bestechlichkeit der herrschenden Militärjunta und der von ihr kontrollierten Justiz berücksichtigt wird (eben die beliebt Täter-Oper-Umkehr) - hier gleicht die Junta allen Autokraten, die auf politischen Kapitalismus setzen - und wenn zusätzlich noch der familiäre Hintergrund (hier insbesondere der Vater) von Frau Aung San Suu Kyi gesehen wird.

@09:23 Uhr von baumgart67

Die Dame hat leider zwei Seiten: Auf der einen Seite hat sie gute Dinge getan aber Sie hat auch die Verfolgung der Rohingyas zumindest geduldet wenn nicht sogar unterstützt. Daher sehe ich sie nicht nur positiv. Sie ist keine Heilige (mehr)! 

 

Es geht nicht um heilig oder nicht heilig. Aung San Suu Kyi ist ein ganz normaler Mensch, so wie Sie und ich, allerdings wohl mit ein wenig mehr Mut.

 

Beim hier diskutierten Fall geht es auch nicht um die Rohingya, sondern um Wahlbetrug.

 

Ich finde es immer wieder interessant, wie Sie nach Herzenslust relativieren, wenn es um autoritäre Regimes geht, vor allem wenn sie dem chinesischen Einflussbereich zuzuordnen sind.

Aung San Suu Kyi, Kolesnikowa, Nawalny ...

So geht es, wenn man den (jeweiligen) Diktatoren auf den Sack geht - völlig egal, ob man sich wirklich oder nur vorgeblich etwas zu Schulden hat kommen lassen - wer nur antidemokratisch oder/ Korrupt ist, aber dem jeweiligen Herrscher die Stange hält, der darf sich in aller Regel sicher fühlen (solange der Bogen nicht überspannt wird)

Aber auch sog. Rechtsstaaten finden Wege, wie wir wissen Anklagen zu konstruieren (Assange, Snowden etc. aber diese Leute sind natürlich weit davon entfernt "Opposition" zu sein)

Insgesamt werden die Zeiten trotz Klimawandel wieder kälter, wir sollten uns wärmer anziehen.

@08:34 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Kommentar der Tagesschau ist spekulativ. Korruption und Wahlbetrug müssen zunächst umfassend untersucht werden um fair und objektiv bewertet zu werden.    Wenn die Anschuldigungen und das Urteil falsch sind müssen Belege aufgeführt werden.

 

In der sehr langen Liste von demokratiefeindlich motivierten Putschs gab es nie eine Verlegenheit, um die abenteuerlichsten  Vorwürfe aufzubauschen und kackfrech mit einem Zirkus von Verfahren (in dem gewählte Vertreter z. B. vorgeführt werden als Parasiten) der Welt zu zeigen, daß man mit den Statisten ihrer Tragödie vom Zusammenbruch der Zivilgesellschafft das tut, wozu der Sadismus der Putschisten sie hintreibt.

 

Wer soll denn nach Ihren Vorstellungen überprüfen in dieser Angelegenheit? 

 

Hitler ist auch gewählt…

Hitler ist auch gewählt worden, ebenso Putin und Bolsonaro.

Das bedeutet rein gar nichts.

Ich finde es erfrischend, wenn die Korruptionsvorwürfe  stimmen sollten,...Das so jemand in den Knast wandert.

Wie jeder andere Verbrecher auch.

Eintreten für Demokratie und Rechtstaatlichkeit

@10:30 Uhr von Duzfreund

Aber auch sog. Rechtsstaaten finden Wege, wie wir wissen Anklagen zu konstruieren (Assange, Snowden etc. aber diese Leute sind natürlich weit davon entfernt "Opposition" zu sein)

 

Anklagen können konstruiert sein, durchaus. Aber es gibt kein Attribut "sogenannt" bei Rechtstaatlichkeit, sondern nur ein gegeben oder nicht gegeben. In Rechtstaaten, und dazu zählen auch die causae Assange und Snowden, haben Angeklagte das Recht auf faire Verteidigung, Akteneinsicht, Mobilisierung der Öffentlichkeit, was die Herren Assange und Snowden ja auch kräftig nutzten - ganz im Gegensatz zu der Perversion von Rechtsstaatlicheit im Falle Myanmars.

 

Insgesamt werden die Zeiten trotz Klimawandel wieder kälter, wir sollten uns wärmer anziehen.

 

Demokratien sind weltweit unter Druck, da sie im Wettbewerb stehen zu den gelenkten Scheindemokratien der Autokraten dieser Welt. Um Dmokratie und Rechtstaatlichkeit ist jeden Tag erneut zu ringen.

@10:03 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

"Feinbilder brauchen  nur Extremisten. Demokraten respektieren  basisdemokratische Bewegungen und Andersdenkende."

Solange sie nicht allzusehr andersdenken. Denkt man sagen wir mal "quer" ist man gleich Staatsfeind Nummer Eins und kein Demokrat mehr. Nein man bekommt sogar gleich einen braunen Farbanstrich umsont mit dazu und es wird versucht einen mundtot zu machen. Ihre Aussage gilt nur in Wokekuckucksheim wo sie unter sich sind.

Vorverurteilungen

@10:35 Uhr von Charlys Vater

Hitler ist auch gewählt worden, ebenso Putin und Bolsonaro.

 

Ähm, tatsächlich: nein. Weder wurde Hitler zum Reichskanzler noch wurde Putin zum Präsidenten gewählt. Machen Sie sich kundig in Geschichte. Und Bolsonaro ist noch nicht in der Liga der beiden erstgenannten angekommen. Mal abwarten, wie dort die Chancenbeenflussung einer Wiederwahl steht.

 

Das bedeutet rein gar nichts. Ich finde es erfrischend, wenn die Korruptionsvorwürfe  stimmen sollten,...Das so jemand in den Knast wandert. Wie jeder andere Verbrecher auch.

 

Tja, wenn es denn in Maynmar auch entsprechende faire Verfahren, geleitet durch eine unabhängige Rechtsprechung gäbe.

10:14, nie wieder spd

>>

@ 09:58 Uhr von Diabolo2704

 

Nebenschauplätze?

Sie haben völlig recht mit ihrer Argumentation. Sie vergaßen aber zu erwähnen, dass es auch die immer gleichen Politiker sind, die das Handeln von Putin oder des Militärregimes als besonders schlimm erachten, mit dem ebenso schlimmen Herrn Erdogan oder afrikanischen Potentaten aber Milliardengeschäfte auf dem Rücken von Flüchtlingen oder anderen Bedauernswerten machen. Und auch da ist nicht sicher, wieviel von diesen Milliarden in privaten Schatullen verschwindet oder zum Anzetteln von Kriegen verwendet wird. 
Und viele Medien haben damit auch kein Problem, wenn man an deren Berichterstattung mitbekommt und die Reaktionen der westlichen Journalisten und Medien auf den Umgang mit Herrn Assange, mitten in Europa, sieht. <<

 

Westliche Journalisten sind durch die Bank solidarisch mit Julian Assange.

 

Sie scheinen wirklich lieber in einer Diktatur leben zu wollen, wenn ich Ihre Relativiererei hier richtig deute. Hauptsache es geht gegen den Westen, das himmelsrichtungsgewordene

Böse. 

@10:43 Uhr von Tremiro

Gut erkannt. Siehe Afd (Migranten, Muslime u.a.)

Sehr gut erkannt. Siehe Die Linke und die Grünen und die SPD (die Reichen, die Großkonzerne, die Querdenker, die Impfgegner, die Banken, die Wohnungsbesitzer, die alten weißen Männer...)

10:43, Bobinho

>>

@10:03 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

"Feinbilder brauchen  nur Extremisten. Demokraten respektieren  basisdemokratische Bewegungen und Andersdenkende."

Solange sie nicht allzusehr andersdenken. Denkt man sagen wir mal "quer" ist man gleich Staatsfeind Nummer Eins und kein Demokrat mehr. Nein man bekommt sogar gleich einen braunen Farbanstrich umsont mit dazu und es wird versucht einen mundtot zu machen. Ihre Aussage gilt nur in Wokekuckucksheim wo sie unter sich sind.<<

 

Diese armen, armen Opfer.

 

Mein Mitleid hält sich allerdings schwer in Grenzen.

 

Denn um in einer Demokratie zum Staatsfeind Nummer eins zu werden, muss man schon ganz schön wichtig sein. Oder ganz schön kriminell.

 

Aber Sie scheinen nicht zu diesem Armopferkreis zu gehören. Denn mundtot sind Sie ja offensichtlich nicht.

@10:57 Uhr von fathaland slim

  "Diese armen, armen Opfer....    Aber Sie scheinen nicht zu diesem Armopferkreis zu gehören."

Sie haben mich zum Lachen gebracht. Natürlich bin ich kein Opfer, ich bin eine meinungsstarke selbstbewusste Frau. Sie haben da was verwechselt: Die Währung Opferpunkte bzw. Opfer sein gilt nur in Wokeistan und nicht in der realen Welt.

Da Sie mir kein Gegenargument nennen konnten und nur in Polemik abgetrifftet sind, steht meine Aussage nach wie vor. Danke

@10:43 Uhr von Tremiro

>>Feinbilder brauchen  nur Extremisten.<< - "Gut erkannt. Siehe Afd (Migranten, Muslime u.a.)"

 

Gab es am Wochenende nicht in Berlin auch eine Demo von Extremisten gegen eine andere Minderheit...?

 

10:52, Bobinho

>>

@10:43 Uhr von Tremiro

 

Gut erkannt. Siehe Afd (Migranten, Muslime u.a.)

Sehr gut erkannt. Siehe Die Linke und die Grünen und die SPD (die Reichen, die Großkonzerne, die Querdenker, die Impfgegner, die Banken, die Wohnungsbesitzer, die alten weißen Männer...)<<

 

Ich nehme an, Sie sind Impfgegner und alter weißer Mann. Vielleicht Wohnungsbesitzer. Bank oder Großkonzern sind Sie wohl nicht.

 

Gruß von einem alten weißen Hausbesitzer.

 

Wer quer denken will, sollte erst einmal geradeaus denken.

Demokratie: nicht überall gegeben

@10:52 Uhr von Bobinho
Gut erkannt. Siehe Afd (Migranten, Muslime u.a.) Sehr gut erkannt. Siehe Die Linke und die Grünen und die SPD (die Reichen, die Großkonzerne, die Querdenker, die Impfgegner, die Banken, die Wohnungsbesitzer, die alten weißen Männer...)

 

Die Bündnisgrünen wie die Sozialdemokraten zählen ganz sicher nicht zur Gruppe der Extremisten im Land, siehe der Kommentar, auf den sich Ihr Vorredner bezieht.

Aber immerhin zeigt Ihr Beitrag die Vorteile einer lebendigen, bunten, engagierten, verfassungsrechtlich geschützten und somit funktionierenden Demokratie auf. Ein Glück, welches sich die Menschen in Myanmar seit Jahrzehnten ebenfalls wünschen und wofür sich Frau Aung San Suu Kyi einsetzt, was aber eine Militärjunta bislang mit Waffengewalt und einer offenbar willfährigen Rechtsprechung verhindert. Schade für das beeindruckend schöne wie kulturell reiche Land und dessen viele überaus nette Menschen.

Ach ja, Frau Aung San Suu Kyi wurde heute wie zu erwarten verurteilt.

Der Terror der Militärjunta hört nicht auf

Weder gegen die Bevölkerung noch gegen ihre legitimen Vertreter.

 

Schließlich geht es den Militärs um die "Sicherung" ihrer Macht. Sie "müssen" ihr einziges gemeinsames Interesse daher mit allen Mitteln gegen die der Bürger "verteidigen".

11:28, Bobinho

>>

@10:43 Uhr von Tremiro

 

>>Feinbilder brauchen  nur Extremisten.<< - "Gut erkannt. Siehe Afd (Migranten, Muslime u.a.)"

 

Gab es am Wochenende nicht in Berlin auch eine Demo von Extremisten gegen eine andere Minderheit...?<<

 

Welche Extremisten waren das denn, und welche Minderheit?

 

Ich verliere da oft den Überblick, denn in Berlin demonstrieren ständig irgendwelche Extremisten. Das lässt sich in der Hauptstadt einer Demokratie, die diesen Namen verdient, nicht vermeiden.

 

Sie wissen, Meinungsfreiheit und so.

@11:29 Uhr von fathaland slim

  "Wer quer denken will, sollte erst einmal geradeaus denken."

Ist der Spruch von Marx? Den mögen Sie doch so gerne. Es mag Sie überraschen, aber ja ich bin 2x geimpft, 1x geboostert und 1x genesen. Ich habe auch Wohneigentum, welches ich aber ohne daran zu verdienen kostengünstig an ein lesbisches Pärchen vermietet habe. Ja ich bin ein guter Mensch!

Meistens möche ich mit meinen Post darauf hinweisen, dass man oft der anderen Seite Dinge vorwirft die man selbst macht (z.B. Gruppendenken, Spalten, Diskriminieren etc.)

 

Aung San Suu Kyi

jetzt wird die wieder zur Heldin hochstilisiert

vor einiger Zeit, im Zusammenhang mit diesen Rohingyas, kam sie nicht gut weg

@11:35 Uhr von wie-

 

 

Schade für das beeindruckend schöne wie kulturell reiche Land und dessen viele überaus nette Menschen. Ach ja, Frau Aung San Suu Kyi wurde heute wie zu erwarten verurteilt.

 

ja die "Burmesen" 

wenn man da im Urlaub war

freundlich höflich auch sehr neugierig und kontaktfreudig

mit gefällt es dort

@11:58 Uhr von Bobinho

 

Ich habe auch Wohneigentum, welches ich aber ohne daran zu verdienen kostengünstig an ein lesbisches Pärchen vermietet habe. Ja ich bin ein guter Mensch! 

 

 und sie wären auch kein anderer Mensch wenn sie ihre Wohnung an irgendjemanden vermieten

ob Schwul lesbisch alleinerziehend Rentner Migrationshintergrund oder sie gar nicht fragen was die Leute so sind

 

Myanmar

Uneliebte Leute werden kaltgestellt. Oder wie bei der Militärjunta einfach mit irgendwelchen Vorwürfen überzogen, angeklagt und einkassiert. Ich habe mich lange von der hehren Vorstellung verabschiedet, alles geht ehrlich, transparent und korruptionsfrei auf der Welt zu. Korruptheit ist in manchen politischen Systemen fest verankert, Bestandteil einer Politik unter Gesellschaft und Interessengruppen. Was dem einen sein Bakschisch (als Zuverdienst für geringen Lohn) und Kauf von Entscheidungen, Leuten und Dienstleistungen, ist dem anderen die autoritäte Nutzung von Macht und Geld, wenn sich derjenige nicht einordnen will und das System mitmacht. Die Politikerin hat viel Unterstützung und Aufsehen bekommen, weil sie gegen die Machtzentren im Land auftrat. Inwieweit sie da mitmischte (mitmischen musste) und Teil der korrumpierbaren Leute wurde, wird man sehen. Ob die Justiz in dem Land so frei und ehrlich ist, wie man es bei uns kennt. Das kann man wohl sehr bezweifeln.

Mythen und Tatsachen

@12:01 Uhr von hallo1
jetzt wird die wieder zur Heldin hochstilisiert vor einiger Zeit, im Zusammenhang mit diesen Rohingyas, kam sie nicht gut weg

 

Richtig. Beide Aspekte sind aber nicht Thema der Gerichtsprozesse, des Artikels oder einer Diskussion.

Übrigens: jedermensch hat Anrecht auf ein faires Gerichtsverfahren und niemand sollte unschuldig in Haft sitzen.

Frau Aung San Suu Kyi wurde heute zu weiteren 5 Jahren Haft verurteilt, mit sehr fadenscheiniger Begründung. Wie zu erwarten.

12:01, hallo1

>>

Aung San Suu Kyi

 

jetzt wird die wieder zur Heldin hochstilisiert

vor einiger Zeit, im Zusammenhang mit diesen Rohingyas, kam sie nicht gut weg<<

 

Jemand, der einer mörderischen Militärjunta die Stirn bietet und dafür sein Leben zum großen Teil in Unfreiheit zuzubringen bereit ist, erfüllt für mich so einige Heldenkriterien.

 

Auch Helden sind aber Menschen und keine Götter. Wenn Sie Unfehlbarkeit wollen, dann müssen Sie sich an den Papst halten.

Typische Verhaltensweisen

@12:04 Uhr von hallo1
ja die "Burmesen"  wenn man da im Urlaub war freundlich höflich auch sehr neugierig und kontaktfreudig mit gefällt es dort

 

Sie haben eine typisch asiatische Verhaltensweise erlebt: als Tourist aus dem wohlhabenden Westen sind Sie erkennbar finanziell bessergestellt, erkennbar einer höheren sozialen Schicht angehörend, erkennbar vom Schöpfergott mit mehr Karma versehen, weshalb mit Respekt und Höflichkeit auf Sie reagiert wird, während Neugier und Kontaktfreude ebenfalls kultureller Ausdruck von Respekt und Höflichkeit sind: den anderen, speziell den besser gestellten wahrnehmen.

Klar ist, dass auch die Menschen im Vielvölkerstaat Myanmar sich auch ganz anders verhalten können, siehe die Drangsalierungen der Bevölkerung durch das Militär, siehe die brutalen Akte der Massengewalt gegen die Rohingya, angestachelt über Facebook durch buddhistische Bonzen. Aber da geht bzw. ging's ja im Endeffekt "nur" um das Aneignen fremder Besitztümer in attraktiver Lage.

@11:52 Uhr von fathaland slim

>> @10:43 Uhr von Tremiro   >>Feinbilder brauchen  nur Extremisten.<< - "Gut erkannt. Siehe Afd (Migranten, Muslime u.a.)"   Gab es am Wochenende nicht in Berlin auch eine Demo von Extremisten gegen eine andere Minderheit...?<<   Welche Extremisten waren das denn, und welche Minderheit?   Ich verliere da oft den Überblick, denn in Berlin demonstrieren ständig irgendwelche Extremisten. Das lässt sich in der Hauptstadt einer Demokratie, die diesen Namen verdient, nicht vermeiden.   Sie wissen, Meinungsfreiheit und so. 

 

Die zu der sich Frau Faser geäußert hat. 

11:58, Bobinho @11:29 Uhr von fathaland slim

>>Meistens möche ich mit meinen Post darauf hinweisen, dass man oft der anderen Seite Dinge vorwirft die man selbst macht (z.B. Gruppendenken, Spalten, Diskriminieren etc.)<<

 

Ich bin Antifaschist. Das bedeutet, wenn Sie so wollen, daß ich die Gruppe der Faschisten, die ich gern abgespaltet sähe, diskriminiere.

 

Und ja, Sie haben Recht. Manche Menschen, die ich als Faschisten oder Faschistenunterstützer begreife, weisen das weit von sich und stimmen dann die armes Opfer-Litanei an. 

@13:45 Uhr von fathaland slim

 die ich gern abgespaltet sähe, diskriminiere.<  
Und Sie glauben also persönlich Sie hätten ein Recht Menschen zu diskriminieren?
Also ich habe diese Recht nicht. Nicht hier in der demokratie und auch nicht vor den "rötern" der TS-

@13:45 Uhr von fathaland slim

 "Manche Menschen, die ich als Faschisten oder Faschistenunterstützer begreife, weisen das weit von sich und stimmen dann die armes Opfer-Litanei an."

 

Ja und manche sind eben auf der anderen Seite Extremisten und Extremistenunterstützer. Diese weisen das ebenfalls weit von sich und stimmen dann ebenfalls die arme Opfer-Litanei an.

Gemengelage in Myanmar, in a nutshell

Frau Aung San Suu Kyi hat das, was die Generäle der Militärjunta, welche Myanmar beherrscht, nicht haben:

1) Internationale Erfahrung und internationale Reputation, beides Dinge, welche die lange sehr esoterisch infizierte Generalsclique sehr scheut bzw. nicht versteht,

2) Durch ihren Vater Teilhabe an der Gründungserzählung des Landes, Erlangen der Unabhängigkeit vom britischen Kolonialregime.

Frau Aung San Suu Kyi ist somit bekannte Symbolfigur und eine identitätsbildende, mobilisierende Ikone. Die Öffnung des Landes zum globalen Kapitalismus vor einigen Jahren, dank Asieninitiative der Obama-Administration, führte zu einem großen Wirtschaftsaufschwung, dank Einbindung in den weltweiten Massentourismus. Dies bedeutete aber auch den Drang zur Demokratie und Teilhabe.

Offenbar haben die Generäle und die sie fördernden Bonzen und Oligarchen entschieden, dass nur ein exklusiver Kreis im Land Kasse machen darf bei den Einahmen. Und dafür müssen Diskriminierung und Feindbilder her.

13:50, werner1955

>>

@13:45 Uhr von fathaland slim

 

 die ich gern abgespaltet sähe, diskriminiere.<  
Und Sie glauben also persönlich Sie hätten ein Recht Menschen zu diskriminieren?
Also ich habe diese Recht nicht. Nicht hier in der demokratie und auch nicht vor den "rötern" der TS-<<

 

Bitte lesen und verstehen Sie meinen Kommentar, auf den Sie sich beziehen.

 

Ich schrieb, daß ich mich konsequent gegen Faschisten positioniere. Die das dann gern als Diskriminierung begreifen dürfen.

Typisch und erwartbar

Tyisches und erwartbares Verhalten einer  (Millitar)diktatur. Nicht direkt umbringen, um Maertyrerstatus zu vermeiden, sondern stueckweise (zeitlich gesehen) immer wieder neu verurteilen und einsperren. Die politische Linie ist sonnenklar: Widerstand brechen bzw ersticken, Nebelkerzen werfen und Anschuldigen erfinden, gegenueber dem Ausland wie dem Inland gleichermassen eine Art (obskurer) Rechstaatlichkeit vorgaukeln. Sind auch immer dieselben die darauf reinfallen und letzlich deswegen das Ganze aus dem Blickfeld verlieren. Welches ist: Die Junta da ist ohne wenn und aber grundschlecht und Aung San Suu Kyi wird als Zielscheibe zum Ablenken davon am Leben erhalten. Im Gefaengnis. Korruption? Eine der probatesten Standardvorwuerfe eines Regimes an Regimekritiker. Das ueberhaupt in den Bereich der Wahrheit zu denken, ist 1A Unterstuetzung des brutalen Regimes - wie geplant. Hier gilts fuer klare Stellung fuer Aung San Suu Kyi zu beziehen. 

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13:42, Bobinho

Ich habe jetzt mal nachgeschlagen.

 

Sie meinen die Islamistendemo.

 

So etwas ist in der Tat unerträglich.

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