Kommentare - Indexmietverträge: Wenn die Inflation die Miete treibt

25. April 2022 - 20:03 Uhr

Energie, Lebensmittel, Sprit: Die hohe Inflation ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens bereits zu spüren. Nun könnte es auch für manche Mieter und Mieterinnen teurer werden. Von Bo Hyun Kim.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Es gibt scheinbar kein Entrinnen für "Normalbürger" (und :

-verdiener): "Energie, Lebensmittel, Sprit: Die hohe Inflation ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens bereits zu spüren. Nun könnte es auch für manche Mieter und Mieterinnen teurer werden"

 

Es sei denn, die Wirtschaft (bzw. die darin "geltenden" Wertmaßstäbe) wird auf echte Werte "umgestellt".

 

Denn die "Wirtschaft" (und darin das Instrument Geld) ist immer noch für die Menschen da. Und nicht umgekehrt.

@20:14 Uhr von Nettie

Es sei denn, die Wirtschaft (bzw. die darin "geltenden" Wertmaßstäbe) wird auf echte Werte "umgestellt". 

-----------------------

Wie stellt man denn "die Wirtschaft" um auf "echte Werte" ?

Das waren noch Zeiten....

...als der Bund, die Länder und Kommunen noch eigene Wohnungen hatten

@20:14 Uhr von Nettie

Da klage ich gegen, denn als fleischesser werde ich damit diskriminiert und das verstosst gegen das grundgesetz

@20:23 Uhr von malte

//Da klage ich gegen, denn als fleischesser werde ich damit diskriminiert und das verstosst gegen das grundgesetz//

 

Warum werfen Sie Ihr Geld nicht gleich zum Fenster hinaus? Ich werde auch weiterhin Fleisch futtern und sehe auch keinen Grund, für die Zeit, die mir noch bleibt, meine Ernährung umzustellen. Aber wenn ich dafür mehr blechen muss, fühle ich mich nicht diskriminiert. Das einzige, was mich ärgert ist, dass wohl kein noch so unverschämter Preis tatsächlich zum viel beschworenen Tierwohl führt.

 

gilt hierzulande nicht das freie Vertragsrecht ?

wie im Artikel beschrieben hat ein Indexvertrag einen großen Vorteil bei geringen Preissteigerungen.

Aktuell fordern einige doch auch einen Zuschlag bei den Tarifverhandlungen der Inflationsrate wegen.

Es wäre doch inkonsequent das für Arbeitnehmer zu fordern, bei Vermietern abzulehnen

@20:20 Uhr von Schleswig Holsteiner

Das waren noch Zeiten...als der Bund, die Länder und Kommunen noch eigene Wohnungen hatten

 

Leider verkauft, um die laufenden Sozialausgaben zu finanzieren... und den privaten Investoren etwas Gutes zu tun;-)

 

 

 

20:20 Uhr von Schleswig Holsteiner

"Das waren noch Zeiten als der Bund, die Länder und Kommunen noch eigene Wohnungen hatten"

 

Es gab noch bessere Zeiten viel früher. Da hatte jeder Mensch sein eigenes Heim. Den Index hat er nur benutzt, um sich auf die Brust zu tippen, hat damit angezeigt: meins! Irgendwann muss eine Enteignungswelle losgetreten worden sein.  

@20:19 Uhr von Schleswig Holsteiner

Es sei denn, die Wirtschaft (bzw. die darin "geltenden" Wertmaßstäbe) wird auf echte Werte "umgestellt".  ----------------------- Wie stellt man denn "die Wirtschaft" um auf "echte Werte" ?

__

Ein quasi täglich ausgesprochene Forderung des Foristen. Leider, wie immer ohne Erklärung, wie das gehen soll. Vor allem weiss ich nicht, was ich meinem Metzger (ich will den Staat nicht inForm von Gemüse-Subventionen schädigen, sollte ich in DEU sein ) anstelle von Geld für meine Steaks anbieten sollte. Soll ich stattdessen seinen Laden putzen, oder was ? Das sind wieder so philosophische Forderungen die "Werte und ECHTEN Werte, was immer das sein mag, die nie wirklich spezifiziert werden (können) und ohnehin illusorisch bzw. utopisch sind.

@20:30 Uhr von hallo1

es gab doch Jahre da Betrug die Inflationsrate 1 % hat sich da einer beschwert ?

Da wird wohl kein Vermieter, bei Neuvermietung, eine Indexmiete angeboten haben. Leider sind viele Vermieter, mitnichten alle, geldgierig. Sie wollen jetzt groß Kasse machen, dafür aber die Buden verrotten lassen. 

Genau für solche Herrschaften ist die Beteiligung an den Heizkosten, bei fehlender Sanierung /Dämmung, gedacht. Zur Not können solche Vermieter ja zum Sozialamt gehen. 

Ich bin immer wieder überrascht

Was unter dem Mantel der „Vertragsfreiheit“ so alles möglich ist in Deutschland an Konstrukten die nur einen Gewinner kennen: den Unternehmer, Vermieter oder Investor; und nur einen Verlierer: den Mieter, Kunden, Verbraucher. 

 

 

 

@20:40 Uhr von hallo1

wie im Artikel beschrieben hat ein Indexvertrag einen großen Vorteil bei geringen Preissteigerungen. Aktuell fordern einige doch auch einen Zuschlag bei den Tarifverhandlungen der Inflationsrate wegen. Es wäre doch inkonsequent das für Arbeitnehmer zu fordern, bei Vermietern abzulehnen.

__

Wenn die (Nettokalt-)Miete unter dem marktüblichen Preis liegt, können Sie doch in jedem Fall eine Mieterhöhung geltend machen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Allerdings dürfte die Inflationsrate auf diesen Preis keine Auswirkungen haben, sondern lediglich auf die Nebenkosten und die werden ja üblicherweise ohnehin mit den tatsächlichen Kosten abgerechnet, die dieses Jahr halt entsprechend höher sind.

Meine Tante musste die Preise für die Unterkunft für diese Saison um € 20,00/Tag/Einheit anheben, weil hier auch alles viel teurer geworden ist. Das fängt schon bei der Wäscherei an und hört bei den Lebensmittelpreisen noch längst nicht auf. Alleine, was die Klimaanlagen verschlingen.....

@21:05 Uhr von Raho59

 

es gab doch Jahre da Betrug die Inflationsrate 1 % hat sich da einer beschwert ? Da wird wohl kein Vermieter, bei Neuvermietung, eine Indexmiete angeboten haben. Leider sind viele Vermieter, mitnichten alle, geldgierig. Sie wollen jetzt groß Kasse machen, dafür aber die Buden verrotten lassen. 

 

 

jetzt sagen sie nur sie sind nicht auf ihren eigenen Vorteil bedacht ?

und wenn es mit der Vermietung ein so tolles Geschäft ist

warum kaufen sie sich dann keine Wohnung, sacken den riesen Gewinn selber ein,

statt einem Miethai in den Rachen zu werfen

Zitat : >>Bude verrotten zu lassen<<

Mal Wohnanlagen verglichen, mit Mieter und wo der Besitzer drin wohnt

da rede ich nicht von Marmorbädern oder goldenen Wasserhähnen

sondern ob da auch Müll rumliegt oder die Treppenhäuser versifft sind !

7,3 % Inflation ? Aber nicht bei der Miete !

Die Nebenkosten sind regelrecht explodiert und ihre Steigerung beträgt weit mehr als „7,3 %“. „100%“ trifft es da schon eher ...

 

Dazu kommt das viele Vermieter, wie andere Gewerbetreibende auch, versuchen einen Teil ihrer eigenen Mehrkosten durch Mietsteigerungen wieder hereinzuholen.

 

Das was da im Moment abläuft wird sich aber erst ab 2024 in geänderten Gewichtungen für „Wohnen“ im Warenkorb des Statistischen Bundesamts in der Inflationsberechnung niederschlagen. 

@20:30 Uhr von hallo1

es gab doch Jahre da Betrug die Inflationsrate 1 % hat sich da einer beschwert ?

 

„Betrug“ schreiben sie hier ganz korrekt groß, denn ein solcher war die angebliche Inflationsrate von 1%.

@20:39 Uhr von Anna-Elisabeth

Ich werde auch weiterhin Fleisch futtern und sehe auch keinen Grund, für die Zeit, die mir noch bleibt, meine Ernährung umzustellen. Aber wenn ich dafür mehr blechen muss, fühle ich mich nicht diskriminiert. Das einzige, was mich ärgert ist, dass wohl kein noch so unverschämter Preis tatsächlich zum viel beschworenen Tierwohl führt.  

__

Das sehe ich genauso. Mich ärgert auch nicht der hohe bzw. höhere Preis. Was mich so ärgert, das ist die "Erziehungsmassnahme", die sich "der Staat", was die Gesamtheit der Bürger darstellt, deren Mehrheit immer noch die Omnivoren sind, erwachsenen Bürgern gegenüber erdreistet. Vllt werde ich, weil mich das sehr ärgert, verstärkt zu exotischen Früchten und Gemüsen greifen, was ich normalerweise nicht mache aber in Zukunft wird es halt täglich Guacamole und Cocktails mit exotischen Früchten geben.

Ich will mich nicht beklagen

das nun mal vieles teurer geworden ist ,damit muss ich mich abfinden.Ich schränke meine Lebens Gewohnheiten da wo es geht ein. Meine Miete ist in den vergangenen 50 Jahren nur moderat gestiegen. Anmerkung: Privat Wohnung und der Besitzer lebt in Holland und schaut hier immer mal vorbei um zu sehen ob alles OK ist oder Reparaturen anstehen.

@20:23 Uhr von malte

Da klage ich gegen, denn als fleischesser werde ich damit diskriminiert und das verstosst gegen das grundgesetz

 

Sich Fleisch leisten zu können ist ein Privileg und es gibt kein Recht auf Fleisch. Sie sollten erstmal lernen, was “Diskriminierung” bedeutet, dann erzählen Sie nicht so einen Unfug. 

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 22:00 Uhr schließen.

Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@21:19 Uhr von weingasi1

Ich werde auch weiterhin Fleisch futtern und sehe auch keinen Grund, für die Zeit, die mir noch bleibt, meine Ernährung umzustellen. Aber wenn ich dafür mehr blechen muss, fühle ich mich nicht diskriminiert. Das einzige, was mich ärgert ist, dass wohl kein noch so unverschämter Preis tatsächlich zum viel beschworenen Tierwohl führt.   __ Das sehe ich genauso. Mich ärgert auch nicht der hohe bzw. höhere Preis. Was mich so ärgert, das ist die "Erziehungsmassnahme", die sich "der Staat", was die Gesamtheit der Bürger darstellt, deren Mehrheit immer noch die Omnivoren sind, erwachsenen Bürgern gegenüber erdreistet. Vllt werde ich, weil mich das sehr ärgert, verstärkt zu exotischen Früchten und Gemüsen greifen, was ich normalerweise nicht mache aber in Zukunft wird es halt täglich Guacamole und Cocktails mit exotischen Früchten geben.

Anstatt sich zu freuen, dass eventuell die MWSt für Gemüse gesenkt wird, wird dem Staat “Erziehungsmaßnahmen”vorgeworfen - ich fasse es nicht. Dann lassen Sie es halt und ernähren sich nur noch als Carnivor. Fleisch ist ein Privileg, kein Grundrecht

 

Ceterum censeo: Sozialer Wohnungsbau tut Not!

Dadurch würde sich die Angebotsseite fundamental ändern. 
 

Da war ja auch der Grund wieso in den 90ern der Soziale Wohnungsbau eingestellt, kommunale Wohnungen an Hedge-Fonds etc. verscherbelt wurden. 

@21:15 Uhr von hallo1

  es gab doch Jahre da Betrug die Inflationsrate 1 % hat sich da einer beschwert ? Da wird wohl kein Vermieter, bei Neuvermietung, eine Indexmiete angeboten haben. Leider sind viele Vermieter, mitnichten alle, geldgierig. Sie wollen jetzt groß Kasse machen, dafür aber die Buden verrotten lassen.      jetzt sagen sie nur sie sind nicht auf ihren eigenen Vorteil bedacht ? und wenn es mit der Vermietung ein so tolles Geschäft ist warum kaufen sie sich dann keine Wohnung, sacken den riesen Gewinn selber ein, statt einem Miethai in den Rachen zu werfen Zitat : >>Bude verrotten zu lassen<< Mal Wohnanlagen verglichen, mit Mieter und wo der Besitzer drin wohnt da rede ich nicht von Marmorbädern oder goldenen Wasserhähnen sondern ob da auch Müll rumliegt oder die Treppenhäuser versifft sind !

Sie werden es kaum glauben, aber es gibt Menschen die sich keine eigene Wohnung leisten können. Die "müssen" einem Mithai das Geld in den Rachen werden. 

Allerdings wohne ich im Eigentum, mich trifft es also nicht. Leider aber viele Freunde und Bekannte....... Machen Sie also mit denen weiter den dicken Reibach :-) 

So geht Deutschland

Der  Miewucher  wird  doch  schon  seit  jahren  betrieben.  Wegen  der   Mietpreisbremse  und  in  Sozialbauten  über  die  Hintertür  der  Nebenkosten  ohne  erkennbare  Gegenleistung.

So geht Deutschland

Der  Mietwucher  wird  doch  schon  seit   vielen   Jahren  betrieben.  Wegen  der   Mietpreisbremse  und   auch  in   Sozialbauten  durch    die  Hintertür  der  Nebenkosten  ohne  erkennbare  Gegenleistung.

21:19 Uhr von weingasi1

Was mich so ärgert, das ist die "Erziehungsmassnahme", die sich "der Staat", was die Gesamtheit der Bürger darstellt, deren Mehrheit immer noch die Omnivoren sind, erwachsenen Bürgern gegenüber erdreistet.

 

Alle, die sich nicht ausschließlich von tierischen Produkten ernähren, profitieren doch trotzdem von einer Mehrwertsteuerabsenkung. Wo liegt also das Problem? Aufgrund der Kostenersparnis beim Kauf der pflanzlichen Beilagen, bleibt doch auch Ihnen mehr Geld für Ihr Steak o.Ä. übrig.

 

Zu vorhin: Tatsächlich gibt es Menschen, die vermeiden es beim Amt „betteln“ zu müssen und verzichten auf ihnen zustehende ergänzende Leistungen zu ihrer Rente oder ihres niedrigen Einkommens. Diese Menschen möchten einfach unabhängig von staatlichen Extraleistungen sein. Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie noch vor kurzem gerade für Menschen, die finanziell keine großen Sprünge machen können, Partei ergriffen, als es um die Erhöhung der Lebensmittelpreise ging. Angenommen Sie hätten die Wahl entweder einen komplizierten Antrag stellen zu müssen und darauf zu warten, ob dieser überhaupt bewilligt wird oder aber einer für Sie unkomplizierten Mehrwertsteuersenkung, was würden Sie vorziehen?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

???

Wieso wird in diesem Artikel, in dem es um die Indexmiete geht, relativierend eine Kappungsgrenze genannt, die auf die Indexmiete nicht wirkt? 

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen. Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: