Kommentare - Statt Öl- oder Gasheizung: Für wen Wärmepumpen infrage kommen

23. April 2022 - 21:40 Uhr

Die hohen Preise für Öl und Gas machen Hausbesitzern zu schaffen. Viele denken über den Einbau einer Wärmepumpen-Heizung nach. Für wen lohnt sich ein Umstieg - und was ist dabei zu beachten? Antworten auf wichtige Fragen. Von A.-C. Beck.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

Antworten auf wirklich wichtige Fragen

Für mich persönlich ist das Thema zwar gerade nicht aktuell, aber umfassende Antworten aus zuverlässigen Quellen sind immer extrem hilfreich. Deshalb: Danke.

Mittefristig: bessere Isolierung (Fenster) und Stromheizungen

darauf wird es vermutlich hinauslaufen. Langfristig ist dann auch Wasserstoff im Hause möglich. Die Wärmetauscher ("Umgekehrte Klimaanlagen") sind halt nicht für Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes tauglich.

infrage kommen

Also ich werde jetzt erstml 10 Jahre warten.  Bei der letzten geförderten Maßname habe ich mir einen sparsamen saubern Diesel SUV gekauft. Heute bin ich der "böse".

Das passiert mir nicht zweimal. Da Strom auch immer teurer wird bleibe ich bei meiner hoch efizenten Öl Heizung.

Neubau ja

Für Neubauten mag das eine Möglichkeit sein allerdings muss der Strom mindesten aus PV oder Windkraft kommen. Alle andern werden von diesen Sanktionierern vollkommen ignoriert und das sind immer noch die Überwältigende Mehrheit die ohne Chance diesen mit verlaub Energiepolitischen Geisterfahrern immer mehr ausgeliefert sind. Wir bauen mangels einer Alternative, alles durchgespielt ausser wir reisen unser 27 Jahre altes Haus ab und bauen ein neues, gerade eine neue Gasheizung mit PV für zig tausende € ein und man kommt sich vor wie der letzte Idiot ewig gestrige oder so. Hört endlich auf  der Bevölkerung zu suggerieren alle könnte ja ohne Probleme ohne Öl oder Gas aus kommen und erklärt den Menschen nur weil es nicht mehr aus Russland kommt wäre es jetzt sauberer das ist schlicht verlogen Von dort wo es jetzt herkommt ist es Schmutziger denn je.    

Mieter ohne Einfluss

Über Wärmepumpen können nur 51 Prozent der Deutschen sprechen, die ein Haus besitzen. Die Mieter, vor allem in den Ballungsräumen,  haben keinerlei Einfluss auf  auf das System, das ihnen zur Verfügung steht. Erst recht nicht auf die bestehenden Verträge.  Vom Energieeffizienzgrad ganz zu schweigen. Ab  Januar 2021 müssen sie den CO2-Preis auf Erdgas und Heizöl mit tragen.

Planung ist alles

Weniger als 30 Prozent der Heizungsbauer können Wärmepumpen? 

Das Material ist knapp? 

Die Kosten der Installation belaufen sich z. Zt. auf 30 bis 45 Tausend Euro? 

Wartezeiten bis zwei Jahren?

Und vorher eventuell eine energetische Sanierung des Hauses?

Geht klar.

Ich beauftrage jetzt einen Installateur, hoffe, dass er bis 2024 eine Fortbildung gemacht hat, zieh in der Zwischenzeit das Ding mit dem Bankraub durch und sitze 2025 kosig im Wohnzimmer...

@21:51 Uhr von Eislöwe

Zitat: "Mittefristig: bessere Isolierung (Fenster) und Stromheizungen

 

darauf wird es vermutlich hinauslaufen. Langfristig ist dann auch Wasserstoff im Hause möglich."

.

Isolierte Fenster sind schon seit der Steinzeit Standard - Mindestens!

Es hält Sie niemand davon ab, isolierte Fenster einzubauen!

Mit Wasserstoff haben die Medien und die Grünen_r_s_in_* mit ihrem naturwissenschaftlichen Halbwissen wohl den nächsten Floh in den Kopf gesetzt. Kann das sein!?

 

Also,.....

...wenn Habeck bis 2030 6 Mio. Wärmepumpen installieren lassen will, dann müssen ab sofort jeden Tag über 2000 Stück fertiggestellt werden. Und das bei Wartezeiten von bis zu 2 Jahren und 60000 fehlenden ausgebildeten Monteuren. Hat er vor dieser Aussage nachgerechnet? 

Dass sich Klima- und Umweltschutz „rentieren“ müssen

(„In vielen Fällen könnte sich die Installation einer Wärmepumpe dennoch rentieren“)

 

wird allerdings zunehmend zu einem Problem für diese selbst. Oder vielmehr: Aufgrund der darauf beruhenden Bedrohung unserer Existenzgrundlage (gerade auch der wirtschaftlichen) bzw. für deren Erhaltung für uns selbst.

@Löwe 48 22:00

Sie schreiben aber eine Menge Unsinn.

 

"die ohne Chance diesen mit verlaub Energiepolitischen Geisterfahrern immer mehr ausgeliefert sind."

 

Die "energiepolitischen Geisterfahrer", wie Sie sie nennen, waren ja wohl bekanntermaßen die letzten drei Regierungen.

 

"und erklärt den Menschen nur weil es nicht mehr aus Russland kommt wäre es jetzt sauberer das ist schlicht verlogen"

 

Niemand, wirklich NIEMAND, hat behauptet, dass das Gas, das anstelle des russischen Gases demnächst kommen wird, sauberer als das russische sei. Natürlich abgesehen von den so bald wie möglich kommenden grünen Energien.

 

"Wir bauen gerade [...] eine neue Gasheizung mit PV für zig tausende € ein und man kommt sich vor wie der letzte Idiot ewig gestrige oder so."

 

Sich jetzt noch eine neue Gasheizung für zigtausende Euro einzubauen, erscheint tatsächlich ziemlich gestrig, zumindest aber sehr gewagt angesichts einer CO2-Bepreisung, die gerade erst anfängt.

 

Lohnt sich ne Wärmepumpe ?

 

Je nach Betrachtungsweise !

um 3 KWh Wärme zu bekommen bedarf es 1 KWh Strom,

wenn es kalt ist noch mehr (erheblich mehr).

Um konventionell Strom zu erzeugen bedarf es 3 KWh Primärenergie.

Also wo liegt da der Gewinn ?

klar wenn man alternative Stromquellen nutzt

Solar auf dem Dach - wobei nachts sieht es schlecht aus

und im Winter bekanntermaßen auch

Für mich erscheint die ganze Sache ohnehin als Lachnummer

Jahrelang hat man Gasheizungen forsiert, jetzt  ?

Aktuell Pelletheizungen dabei machen die mehrtausendfache Staubbelastung (zu Gas)

kein Mensch weiß wo der nötige Rohstoff Holz herkommt

jetzt plötzlich sieht man die kritisch - wann wird man sich von Wärmepumpen abwenden

@Eislöwe 21:51

"Langfristig ist dann auch Wasserstoff im Hause möglich."

 

Langfristig werden wir erstmal sehen müssen, ob Wasserstoff nicht viel teurer als der Ökostrom aus der Steckdose wird und ob der Wasserstoff überhaupt zu Privatkunden geliefert wird.

Nach aktuellem Stand werden noch für Jahrzehnte die gewerblichen Kunden, die auf ihn angewiesen sein werden (Stahl, Chemie, Transport etc.), den Privatleuten den ganzen Wasserstoff wegkaufen.

Aus diesem Grund wird es wahrscheinlich auch noch seeehr lange unrentabel sein, ein Auto, das von grünem (!!) Wasserstoff angetrieben wird, zu fahren.

@22:04 Uhr von NeNeNe

 

 

Über Wärmepumpen können nur 51 Prozent der Deutschen sprechen, die ein Haus besitzen.

 

51 % ist das nichts ?

der Rest kann sich ja überlegen ob das Wohnzimmer auf 23° geheizt werden muß

(1° weniger Raumtemperatur = 6 % Ersparnis)

und beim Kochen ein Deckel auf dem Topf sinnvoll erscheint

überall Licht brennen muß und LED´s sind auch sparsamer

@22:15 Uhr von ednew

 

...wenn Habeck bis 2030 6 Mio. Wärmepumpen installieren lassen will, dann müssen ab sofort jeden Tag über 2000 Stück fertiggestellt werden. Und das bei Wartezeiten von bis zu 2 Jahren und 60000 fehlenden ausgebildeten Monteuren. Hat er vor dieser Aussage nachgerechnet?

 

und wo bringt er den nötigen Strom her,

Kohlekraftwerke aus,

AKW´s aus, weniger Gasanlagen

dafür mehr Strombedarf für E Autos und jetzt für Wärmepumpen.

Bei Windanlagen kriegt man ja nicht mal den Ersatzbedarf erneuert

 

Wärmepumpen als der neue Lichtblick?

Das wäre eine echte Alternative, wenn es mal was anderes gäbe, als die Auswahl zwischen Erdgas, Erdöl und Kohle, um sich endgültig von Russland bzw. von Putin zu emanzipieren und selber in Deutschland laufen zu lernen. Einmal muss es doch noch gelingen, dass sich Deutschland von diesem Kriegstreiber abkapselt. Es steckt in einer schweren Lage. Doch die Lage der Ukraine ist viel schlimmer. Deutschland möchte nicht die Marionette Putins sein, aber es möchte es eigentlich doch.

@22:38 Uhr von DrBeyer

 

und wo soll der Wasserstoff herkommen

die haben doch keinen Strom um den herzustellen

 

Verbrauch reduzieren.

Dem Artikel zufolge sind Wärmepumpen nur was für Hausbesitzer mit viel Zeit und Geld.

 

Unseren Planeten werden wir aber eh nicht mit Wärmepumpen retten können, sondern nur mit einem geringeren Verbrauch.

"Kasse machen" auf Kosten der Verbraucher

Ein Preisanstieg von 50% ist ein klares Indiz für's "Kassemachen" der Hersteller.

Hier hätte die Politik schon längst eine Deckelung vorschreiben müssen. Leider wird in der Politik immer noch viel zu oft - egal, wer gerade regiert - viel zu spät agiert, wenn es um Verbraucherschutz geht.

Aber so oder so dürfte für sehr sehr viele Hausbesitzer - ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser, ob mitten im Stadtzentrum oder auf dem Land - die Umrüstung auf WP nicht attraktiv sein, weil die Invest-Kosten viel zu hoch sind und die Wartezeit utopisch lange.

Es gibt eine Unmenge an ungedämmten Häusern älteren Baujahre, allein da dürften inkl. Fenster, Dachboden- und Fassadendämmung im Schnitt kaum weniger als 20-30T€ aufgerufen werden.

Die kommenden Preissteigerungen extrapoliert heißt das für die Gesamtmaßnahme über den groben Daumen 100T€.

Illusorisch!

 

@22:35 Uhr von hallo1

Aktuell Pelletheizungen dabei machen die mehrtausendfache Staubbelastung (zu Gas)

 

Das ist gelinde gesagt vollkommener BLÖDSINN

 

kein Mensch weiß wo der nötige Rohstoff Holz herkommt

 

Und das auch...

@22:44 Uhr von hallo1

  ...wenn Habeck bis 2030 6 Mio. Wärmepumpen installieren lassen will, dann müssen ab sofort jeden Tag über 2000 Stück fertiggestellt werden. Und das bei Wartezeiten von bis zu 2 Jahren und 60000 fehlenden ausgebildeten Monteuren. Hat er vor dieser Aussage nachgerechnet?   und wo bringt er den nötigen Strom her, Kohlekraftwerke aus, AKW´s aus, weniger Gasanlagen dafür mehr Strombedarf für E Autos und jetzt für Wärmepumpen. Bei Windanlagen kriegt man ja nicht mal den Ersatzbedarf erneuert  

Danke für die Ergänzungen! Und ziehen sie sich bei Dunkelflaute bitte was warmes an!

Mir läuft es eiskalt den Rücken herunter ...

Natürlich ist das Thema für mich aktuell, zumal die Bundesregierung ihre Verbotsorgie noch einmal um ein Jahr auf 2024 vorgezogen hat. Wir wohnen auf dem Land, nutzen Heizöl. Unser Haus ist zwar ganz gut isoliert, für den Arbeitspunkt einer Wärmepumpe aber nicht ausreichend. 
 

Außerdem sehe ich auch nicht ganz ein wieso ich eine gut funktionierende Technik durch eine eher wackelige Konstruktion ersetzen sollte - die mich noch dazu Zehntausende Euro kosten soll.,, 

 

 

@22:51 Uhr von Parsec

 

Es gibt eine Unmenge an ungedämmten Häusern älteren Baujahre, allein da dürften inkl. Fenster, Dachboden- und Fassadendämmung im Schnitt kaum weniger als 20-30T€ aufgerufen werden.

 

 

wieviel Fenster hat denn so ein Durchschnittshaus

kann man mit 13 ... 14 rechnen

Stückpreis wenn es nicht gerade das billigste ist so um die 1.000 Euro

vielleicht ne gescheit isolierte Haustür dazu

Dachboden ist ne relativ überschaubare Sache Glas/Mineralfasermatten zwischen die Dachsparren

und den Dachboden isolieren

... ne Fassadendämmung also mit einigen zehntausend würde ich an ihrer Stelle schon rechnen

 

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Warum Verbote statt Anreize ?

Ich habe null Verständnis für die Verbotspolitik bzgl.  Ölheizungen. 
 

Hier spielen offenbar ideologische Gründe eine entscheidende Rolle. Das ist ungefähr so, als sollten alle neu zugelassenen LKW ab 2024 nur noch elektrisch fahren dürfen. Das wäre natürlich blödsinnig. Aber so ist das eben bei den Hausfeuerstellen.

 

Das Klimaschutz-Argument war angesichts der Relationen zu den industriellen Verbrauchern oder der internationalen Situation schon immer fadenscheinig. Nun ist man in GRÜNEN Kreisen garnicht mal so unglücklich die teure E-Energie als „Freedom Energie“ an die Frau und den Mann bringen zu können. 
 

Wer’s glaubt .,,
 

 

@hallo1 22:50

"und wo soll der Wasserstoff herkommen

die haben doch keinen Strom um den herzustellen"

 

Aus der Wüste.

Vom Meer.

Vom Land, wo überschüssiger Strom ja auch irgendwie gespeichert werden muss.

@23:09 Uhr von Möbius

 

Hier spielen offenbar ideologische Gründe eine entscheidende Rolle. Das ist ungefähr so, als sollten alle neu zugelassenen LKW ab 2024 nur noch elektrisch fahren dürfen. Das wäre natürlich blödsinnig. Aber so ist das eben bei den Hausfeuerstellen.

 

natürlich

nur Idiologische Gründe

Heizen auf 30° ist ok dabei noch Fenster und Türen offen lassen

aber 500 km seiner 20.000 km im Jahr mal über 130 zu fahren das wird einem verboten

 

@22:33 Uhr von DrBeyer

Sie schreiben aber eine Menge Unsinn.   "die ohne Chance diesen mit verlaub Energiepolitischen Geisterfahrern immer mehr ausgeliefert sind."   Die "energiepolitischen Geisterfahrer", wie Sie sie nennen, waren ja wohl bekanntermaßen die letzten drei Regierungen.   "und erklärt den Menschen nur weil es nicht mehr aus Russland kommt wäre es jetzt sauberer das ist schlicht verlogen"   Niemand, wirklich NIEMAND, hat behauptet, dass das Gas, das anstelle des russischen Gases demnächst kommen wird, sauberer als das russische sei. Natürlich abgesehen von den so bald wie möglich kommenden grünen Energien.   "Wir bauen gerade [...] eine neue Gasheizung mit PV für zig tausende € ein und man kommt sich vor wie der letzte Idiot ewig gestrige oder so."   Sich jetzt noch eine neue Gasheizung für zigtausende Euro einzubauen, erscheint tatsächlich ziemlich gestrig, zumindest aber sehr gewagt angesichts einer CO2-Bepreisung, die gerade erst anfängt.  Man merkt sie haben keine Ahnung !

@23:15 Uhr von DrBeyer

 

"und wo soll der Wasserstoff herkommen die haben doch keinen Strom um den herzustellen"   Aus der Wüste. Vom Meer. Vom Land, wo überschüssiger Strom ja auch irgendwie gespeichert werden muss.

 

wo gibt es denn überschüssigen Strom ?

Strom aus alternativen Quellen beträgt aktuell 43 %

wieviel wird das sein wenn jetzt Wärmepumpen dazu kommen und jeder ein E Auto hat ?

 

@Nachfragerin 22:51

"Unseren Planeten werden wir aber eh nicht mit Wärmepumpen retten können, sondern nur mit einem geringeren Verbraucht."

 

Warum sehen Sie nur schwarz/weiß?

 

Unseren Planeten werden wir nur mit einem geringeren Verbrauch UND Wärmepumpen retten können!

@22:04 Uhr von NeNeNe

 Ab  Januar 2021 müssen sie den CO2-Preis auf Erdgas und Heizöl mit tragen.

Logisch und richtig.. Wer  kein intresse an eigenen Wohnraum übernimmt muss das akzeptieren oder selber Wohneigentum anschaffen.

Nur dann zahlt er alle CO2 kosten selber.

@Löwe 48 23:18

"Man merkt sie haben keine Ahnung!"

 

Ja, genau.

Aber Sie offensichtlich noch weniger.

Huh, 30.000 bis 45.000 Euro…

Huh, 30.000 bis 45.000 Euro für eine Wärmepumpe plus 20.000 bis 30.000 Euro für Fenster, Dämmung usw. und man hat eine sogenannte Heizung, die nur mit Strom läuft und dessen Effektivität (angeblich) ca. vervierfacht. Strom ist aber in den letzten Jahren auf das Doppelte gestiegen und wird es sicher nochmal, ausserdem können wir damit rechnen, dass er in Krisenzeiten nur stundenweise geliefert wird. 

Und das soll ich von meiner Micker-Rente in meinen relativ wenigen Rest-Lebensjahren in mein Häuschen, das "eigentlich" wie empfohlen der Alterssicherung dienen sollte, investieren müssen? Meine Reserven für Reparaturen und Erneuerungen schmelzen angesichts der derzeitigen Inflation, nachweislich (will jemand die Kassenzettel gescannt kriegen?) 30 Prozent im Schnitt für die Grundnahrungsmittel der Eigenmarken der Discounter, schmelzen pro Monat um ungefähr den Gegenwert zusammen, den ich bisher pro Monat gespart habe, um sie zu erhöhen. Da ist ja mein Lebensglück besser gesichert, wenn ich mir ein letztes Mal die Hände dran wärme und hinfort im Winter vor Warmluft-Auslässen der Supermärkte, Läger usw. wohne.

 

Die Investition in Wärmepumpen ist nur was für die Politiker mit haarsträubend hohen Einkommen, diejenigen, die uns dies vorschreiben wollen. 

@23:18 Uhr von Löwe 48

 

Sich jetzt noch eine neue Gasheizung für zigtausende Euro einzubauen, erscheint tatsächlich ziemlich gestrig, zumindest aber sehr gewagt angesichts einer CO2-Bepreisung, die gerade erst anfängt.  Man merkt sie haben keine Ahnung !

 

was soll man überhaupt einbauen

wenn man so in den Medien schaut

Pelletheizungen werden aktuell auch in Frage gestellt

der Staubbelastung wegen und weil es zu Rohstoffengpässen kommt

wann hinterfragt man die Sinnhaftigkeit von z.B. Wärmepumpen

oder findet was an den Niedrigenergiehäusern

 

@Robert Wypchlo - Selbstversorger

@22:47 Uhr von Robert Wypchlo:

"Deutschland möchte nicht die Marionette Putins sein, aber es möchte es eigentlich doch."

 

Der Satz ergibt keinen Sinn. Entweder möchte man oder man möchte nicht. Und dass Sie bei einer gegenseitigen Handelsbeziehung eine Seite zur Marionette erklären, zeugt von Unverständnis und Willkür.

 

Deutschland hat keine nennenswerten Öl- und Gasvorkommen, wird also auch in Zukunft auf Importe angewiesen sein. Da die privaten Haushalte nur einen Teil des nationalen Energiebedarfs stellen, können die Wärmepumpen allein auch keinen Umbruch bewirken.

Alles viel zu spät

Hier hätte die Politik schon vor vielen Jahren eine bessere Steuerungsfunktion übernehmen müssen.

Zwar war das Energie-Desaster 2022 nicht vorhersehbar, aber den "Umweltgedanken" gab es schon viele Jahrzehnte - Stichwort CO2-Emissionen.

Jetzt ist es leider 5 nach 12 und es geht nur noch Schadensbegrenzung.

 

@hallo1 23:18

"wo gibt es denn überschüssigen Strom?"

 

Aktuell noch nicht.

Aber den könnte es bei uns schon geben, wenn die Energiewende nicht durch die letzten drei Regierungen nahezu gestoppt worden wäre.

 

Und zukünftig wird sicherlich ein nicht unerheblicher Teil unseres Überschusses aus der Wüste kommen.

@werner1955 - Wohneigentum

23:22 Uhr von werner1955:

"Wer  kein intresse an eigenen Wohnraum übernimmt muss das akzeptieren oder selber Wohneigentum anschaffen."

 

Wenn da nicht die historischen Höchststände bei den Immobilienpreisen, die steigende Zinsen, die Preisexplosion bei den Baustoffen und ein chronischer Mangel an Handwerkern wäre, hätte sich wahrscheinlich jeder bereits sein eigenes Wohneigentum angeschafft.

Aber danke für den Tipp...

Bestands Häuser

Es ist doch so das der größte Teil von Bestandshäuser keine Chance hat mit einer Wärmepumpe zu heizen allein durch die Tatsache das viel keine Fußbodenheizung besitzen nur damit funktioniert heizen mit Wärmepumpe und dies nachträglich einzubauen kostenmäßig völliger unsinn und unbezahlbar ist brauchen wir jedenfalls nicht darüber zu diskutieren. Die schlaumeier die hier diskutieren man wäre schön blöd jetzt noch eine Moderne Gasheizung einzu bauen in Kombi mit PV haben keine Ahnung von den jeweiligen Gegebenheiten in den Häusern Wir haben alles aber auch wirklich alles machbare und noch einigermaßen Bezahlbare Lotto Gewinn haben wir nicht mit Fachleuten die ihr Handwerk verstehen durchgespielt und gerechnet in sind wieder bei der Gasheizung gelandet die hier bei uns im Wohngebiet vor rund 30 Jahren für alle als non plus ultra angepriesen wurde. Heute kommen gut bezahlte Politiker um die Ecke mit ihren schlauen Vorschlägen die so einfach nicht umsetzbar sind.

Bei  der  rasanten …

Bei  der  rasanten  Erderwärmung  braucht  niemand    mehr  Wärmepumpen.    Allemfalls,   um  Wärme  in  den  Boden  zu  pumpen.    Aber  das  bringt  nur  noch  mehr  Erderwärmung.

Wird sich kaum jemand leisten können

23:04 Uhr von hallo1:

"...also mit einigen zehntausend würde ich an ihrer Stelle schon rechnen" [Dämmmaßnahmen]

Dann war ich noch zu optimistisch, da haben Sie wohl Recht.

Summasummarum wird sich der Otto-Normal-Hausbrsitzer also so eine Investition einfach nicht leisten können.

Egal, ob junge Familie, die eine ältere Immobilie erstanden haben oder das gestandene Fast-Rentnerhehepaar.

Sowas macht m.E. nur beim Neubau Sinn.

Na und jetzt steigen ja gerade die Bauzinsen wohl wieder.

Plus überhöhte Immobilien-Preise.

Plus lange Wartezeiten.

Plus weitere Kostensteigerungen an allen Ecken und Enden.

Wieviel Zuschuss soll denn der Staat zahlen, ohne dass man sich zusätzliche 25 Jahre verschuldet?

 

 

@23:26 Uhr von DrBeyer

"Man merkt sie haben keine Ahnung!"   Ja, genau. Aber Sie offensichtlich noch weniger. Gut dann sind wir schon zwei ahnungslose und das bisschen weniger nehme ich gerne auf mich spart Energie

@DrBeyer - Wärmepumpe & Klimaschutz

@23:21 Uhr von DrBeyer:

"Warum sehen Sie nur schwarz/weiß? Unseren Planeten werden wir nur mit einem geringeren Verbrauch UND Wärmepumpen retten können!"

 

Warum unterstellen Sie mir, dass ich irgendetwas schwarz/weiß sehen würde?

 

Private Haushalte verbrauchen etwa 1/4 des in Deutschland genutzten Gases. Und Gas ist von allen fossilen Energieträgern noch der klimafreundlichste. Mit Wärmepumpen kann man also nicht so viel erreichen. Das war meine Aussage.

@hallo1 23:27

"wann hinterfragt man die Sinnhaftigkeit von z.B. Wärmepumpen"

 

Dann hinterfragen Sie doch jetzt!

 

Also: Inwiefern sind Wärmepumpen nicht sinnhaft?

Bzw. welche bessere fossilfreie (!!) Alternative sehen Sie? 

 

 "In unsanierten älteren,…

 "In unsanierten älteren, schlecht gedämmten Gebäuden werden relativ hohe Vorlauftemperaturen benötigt, um die Räume ausreichend zu beheizen"

 

Auch in einem teuer wärmegedämmten Altbau erreicht die Wärmepumpe die wegen dort vorhandenen der Radiatoren trotzdem benötigten hohen Vorlauftemperaturen  nicht. Den Leuten einzureden, sie müssten ihr Haus dämmen (was enorme Kosten verursacht) und dann könnten sie eine Wärmepumpe betreiben, ist grober Unsinn. Die niedrigen Vorlauftemperaturen der Wärmepumpe können nur über Fläche, d. h. mittels einer Fußbodenheizung, angenehme Raumtemperaturen erzeugen. Eine solche haben Altbauten aber im allgemeinen nicht. Eine teure Dämmung ändert daran nichts. 

@Nachfragerin 23:27

"Da die privaten Haushalte nur einen Teil des nationalen Energiebedarfs stellen, können die Wärmepumpen allein auch keinen Umbruch bewirkten."

 

Klingt schon wieder sehr schwarz/weiß.

 

NIEMAND hat behauptet, dass die Wärmepumpen allein das Problem lösen werden!

Aber die Wärmepumpen werden ein sehr großer Beitrag des privaten Sektors sein.

Bei der Industrie wird wahrscheinlich Wasserstoff eine große Rolle spielen.

@22:00 Uhr von werner1955

Also ich werde jetzt erstml 10 Jahre warten.  Bei der letzten geförderten Maßname habe ich mir einen sparsamen saubern Diesel SUV gekauft. Heute bin ich der "böse". Das passiert mir nicht zweimal. Da Strom auch immer teurer wird bleibe ich bei meiner hoch efizenten Öl Heizung.

#

Da sind Sie nicht alleine.Auch ich habe mir letztes Jahr einen sparsamen und sauberen Diesel gekauft. 4 Ltr. auf 100 km da waren meine vorherigen PKWs mit 8 bis 10 Ltr. Benzin viel schmutziger.

Dämmung, Dämmung und nochmal Dämmung

22:10 Uhr von Blitzgescheit:

"...Isolierte Fenster sind schon seit der Steinzeit Standard - Mindestens!..."

Isoliert ist nich gleich ausreichend isoliert.

Die 1985er Fenster taugen zwar noch was fürs ungedämmte Haus.

Aber wehe, es kommen top-aktuelle Fenster rein. Da ist doch Schimmel vorprogrammiert.

Also muss fett gedämmt werden, bevor man auch nur einen Gedanken an das Thema Wärmepumpe denkt.

Und bei den aktuell steigenden Preisen überall, sei es Baustoffe, Nahrungsmittel, Treibstoffe.... Wer kann da ernsthaft mitmachen?

@Nachfragerin 23:43

"Private Haushalte verbrauchen etwa 1/4 des in Deutschland genutzten Gases. Und Gas ist von allen fossilen Energieträgern noch der klimafreundlichste. Mit Wärmepumpen kann man also nicht so viel erreichen. Das war meine Aussage."

 

Aber Sie sagen doch selbst, dass die privaten Haushalte 25% verbrauchen. Das ist richtig viel!

Und dass Erdgas von den tödlichen Energien diejenige ist, die ein bisschen langsamer tötet, hilft auch nicht wirklich weiter.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@23:32 Uhr von Nachfragerin

hätte sich wahrscheinlich jeder bereits sein eigenes Wohneigentum angeschafft.

Wer jahrelang Miete gezahlt hat und seine lebenziel und finazmkttel für ander dinge verwendet hat brauch jetzt andere Entscheidungen.

Wer zuspät anfängt den..

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