Kommentare - Inflation: Wenn nur noch höhere Zinsen helfen

07. April 2022 - 11:20 Uhr

Die US-Notenbank zieht jetzt andere Saiten auf. Die Fed will die extrem hohen Inflationsraten mit deutlichen Zinserhöhungen kontern. Das setzt auch die EZB unter Druck. Können Sparer wieder hoffen? Von Angela Göpfert.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Hypothekenzinsen sind immer noch extrem niedrig

Wenn die Hypothekenzinsen von rd. 1 % auf rd. 2 % gestiegen sind, so sind das für mich NIedrigstzinsen.

Was sollten da die vielen Kleinsparer sagen, die früher Zinsen von 5 oder 8 % bekamen und die schon lange Null Euro Zinsen "bekommen" und dazu noch Aufbewahrungsentgelte für die überlassenen Sparguthaben zahlen müssen?

Dass die Kleinsparer so "geschröpft" werden, ist für mich einer der Hauptgründe gegen die EZB bzw. EU zu sein.

Denn das ist eine sehr unnatürliche Zinspolitik.

Man will damit Billig-Darlehen an solche Unternehmen ermöglichen, die sonst pleite gehen würden (und manche gehen dennoch pleite ...).

die Enteignung des kleinen Sparers geht in der EU weiter

leider kann die EZB nicht handeln wie die FED. DIE EZB ist zwar der Geldstabilität verpflichtet hat sich aber den politischen Verschuldungsdruck gebeugt. Die hochverschuldeten Staaten können keine höheren Zinsen ertragen. Den Vorteil einer Leitwährung wie $ hat der Euro auch nicht.  Die EZB hat hat sich in die Scheife begeben aus der sie nicht mehr herauskommt. Es wird laut Lehrmeinung deshalb  in der EU zu einer Stagflation kommen  mit weiter niedrigen Zinsen. Die Politik hat nicht das Geundübel des € beseitigt-  unterschiedliche  Wettbewerbsfähigkeit der Staaten. Dei Zukleisterung mit M3-Geldmengen- Wachstum kann nicht funktionieren. Corona und Ukraine beschleunigen die Fliehkräfte nur. Sparen hat keinen Sinn wenn es die anderen Staaten nicht machen - Fazit macht Schulden.

Hohe Inflation und 0-Zinsen .....

.... wurden von allen EU-Finanzministern mit Freuden zugestimmt. Alle EU-Länder sind höchstverschuldet und haben es in Kauf genommen den Bürgern , insbesondere denen  die gespart haben für das Alter , diese Lasten auf die Schultern zu packen. Gleichzeitig hat z.B. Deutschland daher keine Zinsen für einen Teil der Staatsschulden zahlen müssen ! Die 23 Milliarden hat der damalige Finanzminister als  "gespart" bezeichnet und dem Volk vorgespielt er habe eine schwarze N u l l "erwirtschaftet " ! Dazu sollte man auch erwähnen, das der Staat nicht die wirklichen Schulden angibt denn es sind statt der 2,4 Billionen insgesamt 6,5 Billionen. Auf ein gutes Gelingen .....und darauf hoffen , dass die Schulden nicht verallgemeinert werden dann wird es noch schlimmer !

Höhere Zinsen

Hoffentlich zieht die EZB Bank endlich nach und der Sparer erhält für seine paar Kreuzer auf dem Sparbuch wieder Zinsen. 

Haben unser ganzes Gespartes unter der Matratze liegen und so langsam tut das Kreuz weh. (Ironie)

 

Handeln vs. Schnarchen

Während die FED ihrer Aufgabe gerecht wird und handelt, schnarcht die EZB weiter vor sich hin zugunsten südeuropäischer Pleitestaaten.

Zinsen und Rezession

Ich werte das Ganze als ein unkalkulierbares Versuchsfeld, dessen Irrtümer und Folgen niemand wirklich im Auge haben kann. Man hat nicht mit der Pademie gerechnet, man hat nicht mit dem Krieg gerechnet, beides mit immensen Auswirkungen auf unser globales Handels- und Versorgungssystem. Vernachlässigt worden sind in den letzten Jahren solide, politisch vorausschauende Grundpflichten und Aufgaben der Staaten, von sozialem Umbau bis hin zur Grundversorgung zu planen. Man folgte eher dem Grundsatz der bequemen Haltung, Modalitäten laufen zu lassen. In der Folge kommen die eklatanten Lücken zutage: Wohnungsnot, Mangel an Krisenmanagement und vorsorglicher Planung bei Notfällen. Diese ganze missliche Lage hat viele Väter und verkannte Lageeinschätzungen. Man hat sich im Status Quo nett eingerichtet, weil alles rund lief. Wirkliche Konzepte und Lösungen aber bietet kaum jemand. Opfer sind wir alle mehr oder weniger von diesem Missstand. Und die Angst der Menschen wird wachsen.

@11:37 Uhr von Margitt.

///Wenn die Hypothekenzinsen von rd. 1 % auf rd. 2 % gestiegen sind, so sind das für mich NIedrigstzinsen. Was sollten da die vielen Kleinsparer sagen, die früher Zinsen von 5 oder 8 % bekamen und die schon lange Null Euro Zinsen "bekommen" und dazu noch Aufbewahrungsentgelte für die überlassenen Sparguthaben zahlen müssen? Dass die Kleinsparer so "geschröpft" werden, ist für mich einer der Hauptgründe gegen die EZB bzw. EU zu sein. Denn das ist eine sehr unnatürliche Zinspolitik. Man will damit Billig-Darlehen an solche Unternehmen ermöglichen, die sonst pleite gehen würden (und manche gehen dennoch pleite ...).///

.

Die niedrigen Hypothekenzinsen haben vielen Menschen erlaubt Wohneigentum zu erwerben. Beim Sparen müssen Sie immer die Real-Verzinsung berücksichtigen. Diese ist in Hochzins- wie in Niedrigzinsphasen immer relativ gleich. Von " schröpfen der Kleinsparer "  kann daher keine Rede sein.

Die hohe Inflation...

...ist gewünscht. Die EZB erzeugt jeden Monat mind. 100 Milliarden Euro um Staatanleihen aufzukaufen. Die EZB Präsidentin hat mehrfach geäussert, dass die Inflation erst einmal bleiben wird. "Bezahlen" wird dieses der Kleinsparer . Die Inflation war auch schon vor dem Krieg bei 5,5%.  Wie der muss der "kleine SparerIn" für die Verschuldung aufkommen

@11:38 Uhr von rr2015

leider kann die EZB nicht handeln wie die FED. DIE EZB ist zwar der Geldstabilität verpflichtet hat sich aber den politischen Verschuldungsdruck gebeugt. Die hochverschuldeten Staaten können keine höheren Zinsen ertragen. Den Vorteil einer Leitwährung wie $ hat der Euro auch nicht.  Die EZB hat hat sich in die Scheife begeben aus der sie nicht mehr herauskommt. Es wird laut Lehrmeinung deshalb  in der EU zu einer Stagflation kommen  mit weiter niedrigen Zinsen. Die Politik hat nicht das Geundübel des € beseitigt-  unterschiedliche  Wettbewerbsfähigkeit der Staaten. Dei Zukleisterung mit M3-Geldmengen- Wachstum kann nicht funktionieren. Corona und Ukraine beschleunigen die Fliehkräfte nur. Sparen hat keinen Sinn wenn es die anderen Staaten nicht machen - Fazit macht Schulden.

----------------------------------------

Die Bankenschulden von 2008 wurden an einem Wochenende zu Staatsschulden gemacht. Die EZB inflationiert diese Schulden klein.  Wir wollen den Euro, also müssen wir zahlen (=entwerten lassen)

Habe Anfang des Jahres noch…

Habe Anfang des Jahres noch einen 20 jährigen Hypothekenzins von 1,23 bekommen. Danach ging es bergauf mit den Zinsen. 

@11:41 Uhr von Peter Kock

///.... wurden von allen EU-Finanzministern mit Freuden zugestimmt. Alle EU-Länder sind höchstverschuldet und haben es in Kauf genommen den Bürgern , insbesondere denen  die gespart haben für das Alter , diese Lasten auf die Schultern zu packen. Gleichzeitig hat z.B. Deutschland daher keine Zinsen für einen Teil der Staatsschulden zahlen müssen ! Die 23 Milliarden hat der damalige Finanzminister als  "gespart" bezeichnet und dem Volk vorgespielt er habe eine schwarze N u l l "erwirtschaftet " ! Dazu sollte man auch erwähnen, das der Staat nicht die wirklichen Schulden angibt denn es sind statt der 2,4 Billionen insgesamt 6,5 Billionen. Auf ein gutes Gelingen .....und darauf hoffen , dass die Schulden nicht verallgemeinert werden dann wird es noch schlimmer !///

.

Staatsschulden werden über Inflation erträglicher.

trotz steigender Bauzinsen bauen?

Jeder sollte das Risiko abwägen. Meine Oma erzählte immer die Geschichte von der großen Inflation. Sie hatten ihr Geld auf den Sparbuch gelassen und der Nachbar hatte sich  hochverschuldet mit einen großen Hausbau. Der hat den Kredit für lau abinflationiert und meine Oma hatte am Schluss Papier um einen Ofen zu heizen.

Die hohen Immmobilienpreise sind ein Indiz für die Flucht in Sachwerte und das Geldmengenwachstum M3 in Vergleich zur Steigerung des BIP. Von Target2, einem Wechsel ohne Fälligkeit will ich garnicht erst reden. Ich sehe keinen Ausweg für die EZB. Zumal unser BIP sinken wird da wir keine  billigen Rohstoffe aus Ru mehr beziehen wollen als Exportnation.  China will jetzt günstig an diese Rohstoffe .

Wenn

nur noch höhere Zinsen helfen ....

naja, irgendwann helfen die auch nicht mehr und dann gibt es eine neue Waehrung.... 

Mein Vorschlag: Taler

Wer eine lange Zinsbindung hat, kann sich freuen

Kredite zum Nulltarif verleiten viele dazu, ihre Träume vom eigenen Haus wahr zu machen. Die Marktpreise sprechen eine eigene Sprache dazu. Mancher Wert der Immobilie entspricht nicht dem Kernwert. Mit steigender Rezession und sinkender Kaufkraft wird auch eine weitere Spirale in Gang gesetzt, die manche Hausbesitzer mit sich reißen dürfte. Schlimmer finde ich, dass Wohnungsbau auch in den USA stagniert, dass Modernisierung und Dämmung immer noch Lücken aufweisen und damit viele Menschen existenziell bedroht, weil sie weder das noch andere Kosten aufbringen können. Der Bauboom hat bei uns in Europa auch mehr wenige Familien als die Masse der Wohnungssuchenden bedient. Und das ist nur ein kleines Beispiel, wie hier Risiken und Unterversorgung entstehen, die eigentlich auch in staatliche Hand gehören.Spareinlagen sind nichts wert, Inflation steigt. Die Rezession ist zudem nicht auf einzelne Staaten begrenzt, weil der Welthandel und Markt überall einwirken.

Mein Bauchgefühl...

Ich habe den Artikel extra nicht gelesen. Und trotzdem glaube ich zu wissen, dass die EZB die Zinsen leider nicht anheben kann. Wahnsinn- oder?

@11:43 Uhr von Autochon

… das die EZB die Zinsen erst dann erhoeht, wenn die fiskalische Lage von hoch verschuldeten EU - Staaten dies zulaesst. Also vermutlich erst in vielen Jahren - oder nie. Sobald im Euroland die Zinsen hochgehen, bricht dies den hoch verschuldeten Laendern das Genick. Falls es fuer Sparer hierzulande Hoffnung gibt, dann wohl am ehesten in Fremdwaehrungskonten. Ich persoenlich ziehe allerdings sorgsam ausgewaehlte Aktienwerte vor.  

---------------------

Würden die Zinsen steigen, ist der Euro Vergangenheit. Uns wurde ein Euro, stabil wie die D-mark versprochen. Wer behautet hatte, dass es anders kommt, wurde medial dmals an den Pranger gestellt...  Mit den niedrigen Zinsen und der hohen Inflation wird das mühsam Gesparte der Generation, die kurz vor der Rente steht, entwertet.

11:43 Uhr von Hinterdiefichte

auch hier kann man nochmal sagen. danke Frau Dr. Merkel, daß sie dem macron die madame lagarde geschenkt haben und nicht den fachmann weidmann. aber dafür konnte frau vdL ihr ganzes können der eu schenken

@11:41 Uhr von V8forever

///Hoffentlich zieht die EZB Bank endlich nach und der Sparer erhält für seine paar Kreuzer auf dem Sparbuch wieder Zinsen.  Haben unser ganzes Gespartes unter der Matratze liegen und so langsam tut das Kreuz weh. (Ironie) ///

.

Ausschlaggebend ist lediglich die über Jahrzehnte relativ konstante und geringe Realverzinsung und nicht der absolute Zinssatz. Besser als unter der Matratze hätten Sie ihr Geld in Immobilien oder Immobilienfonds investiert.

Höhere Zinsen ändern nichts am Grund für die Inflation

Höhere Zinsen kann man fordern, wenn man unbedingt den Sparern entgegenkommen will, aber eine fast ausschließlich durch höhere Energiepreise und Wohnungsspekulationen entstehende Inflation ist damit nicht zu steuern.

Höhere Zinsen sind nur dann ein Mittel gegen Inflation, wenn eine brummende, also sogn. überhitzte Wirtschaft etwas gebremst werden muss/soll. Dann kann man mit höheren Zinsen das Geld für noch mehr Investitionen verteuern. Diese Situation haben wir aber nicht, viele Unternehmen in Europa – auch in Deutschland – sind weit von ihrer Auslastungsgrenze entfernt und eine Verteuerung von Investitionen wäre absolut Kontraproduktiv. Ganz und gar wenn Unternehmen in Klimaneutralität investieren sollen. Die Inflation und alle durch niedrige Zinsen entstehende, eher überschaubaren Probleme müssen durch völlig andere staatliche Maßnahmen gelenkt werden. Höhere Zinsen schaden der Volkswirtschaft und dem eh schon gebeutelten Verbraucher und ändern absolut nichts an den Energiekosten.

Der Schritt der FED baut auf bislang robuste makroökonomische

Daten der U.S. Wirtschaft.

 

Die realwirtschaftlichen Indikatoren besagen: 

• im März schuf die Wirtschaft 431.000 neue Jobs

• die Arbeitslosenquote liegt bei niedrigen 3,6 %

• die Löhne haben kräftig angezogen

• Das BIP Wachstum wir auf 3 % in 2022 veranschlagt

 

Aber: die Inflation ist nun Public Enemy No. 1

 zumal die Lohnentwicklung die gefürchteten "Zweit-Rundeneffekte" befürchten lässt: eine sich gegenseitig stimulierende Lohn-Preis-Spirale.

 

Die FED wird die U.S. Wirtschaft herunterbremsen und das wird Spuren im BIP-Wachstum und der Job-Statistik hinterlassen. Die Frage ist, wie lange das Wellental der damit verbunden Rezession ausfällt.

Höhere Hypothekenzinsen in Deutschland

Da kann nur gehofft werden, dass die Häuslebauer/innen für ihre Hypothekenzinsen für ihre Immobilie im Vertrag festgeschrieben haben und der Vertrag auch nicht kündbar ist. Wie bekannt haben sich viele "schlaue" Leute in den letzten ca. 10Jahren eine Immobilie als Betongold zugelegt, aber eben mit fast 100% Fremdkapital / Hypothekenschulden. Die Frage ist da auch noch, wer da wohl die Beratung veranstaltet hat.
Falls der derzeitige Vertrag von der Bank gekündigt werden kann, und ein neuer Vertrag mit den dann üblichen Zinsen abgeschlossen werden muss, dann wird das wohl so manche "schlaue" Leute in den Ruin treiben und die Immobilie muss dann schnell weg ... Das bedeutet:
Zusammenbruch des Immobilienmarktes

nur noch höhere Zinsen helfen

Das ist nur eine möglichkeit. Viel besser für unsere Bürger ist es wenn die viel zu hohen Verbreuchsteuern gesenkt werden. Besonders die drastischen Stueren auf Energie und Lebensmittel.

Die Interaktion der Finanzmärkte wird auch in Europa ...

 

... realativ zeitnah die Zinsen steigen lassen, zumal die Inflation ein globales Phänomen in fast allen großen Wirtschaftsräumen geworden ist und ein internationales Zinsgefälle schon alleine über die Transaktionsvolumina der gehandelten Finanztitel für einen marktgetriebenen Zinsausgleich sorgen wird.

 

Die EZB wird in ein oder zwei Quartalen folgen (müssen).

 

 

Der Euro ist tot

Die Fed ist halt unabhängig. Die EZB dagegen wird von den südeuropäischen Ministerpräsidenten im Würgegriff gehalten. Es wird jedenfalls Zeit für uns aufzuhören das tote Pferd, den Euro, zu reiten und endlich abzusteigen. Bitte das nächste Mal keine Taschenspielertricks, wie das quantitative Easing, mehr. Das heizt nämlich die Inflation an und nutzt nur Ländern mit schlechter Haushaltsdisziplin. Die einzige Aufgabe der EZB ist aber eigentlich die Währung stabil zu halten. Das scheut sie aber, wie der Teufel das Weihwasser.

Worauf sollen Sparer "wieder hoffen" können?

Und was ist mit denen, die ohnehin nichts sparen können, weil sie jetzt schon ums nackte Überleben kämpfen?

 

Solange irgendjemand unter den Bürgern der Welt noch glaubt, dass ein Übel sich mit seiner Ursache bekämpfen lässt und Geld eine "Wertaufbewahrungsmittel" sei (BTW: welchen "Werten"??) und auf "kluge Entscheidungen" anderer - insbesondere der Regierungen bzw. "Vertretungsbevollmächtigten" irgendeines Landes - verlässt (und auf "Verhandlungserfolge" unter ihnen hofft), kommen alle nur immer weiter vom Regen in die Traufe (bzw. sitzen bald endgültig auf dem Trockenen).

Im digitalen Zeitalter wird es für alle über 8 Milliarden Weltbewohner höchste Zeit, dass sie "DIY" machen "dürfen". Bzw. gemeinsam dafür sorgen, statt sich weiter von Politbürokraten gegeneinander aufhetzen zu lassen. Deren bevorzugtes Machtinstrument das Geld ist. Das sie bevorzugt dazu nutzen, die Wirtschaft mittels "Ausstattung" und Erhaltung ihrer Bürokratie- Kontroll- und "Sicherheits"apparate anzukurbeln.

Höhere Zinsen sind nicht durchsetzbar!

Zitat: "Die US-Notenbank zieht jetzt andere Seiten auf. Die Fed will die extrem hohen Inflationsraten mit deutlichen Zinserhöhungen kontern. Das setzt auch die EZB unter Druck. Können Sparer wieder hoffen?"

.

Das einzig Gute, was ich über die EU und EZB sagen kann, ist dass an der FED die gleichen Dilettanten am Werke sind.

.

Die FED genauso wie die EZB hat in den letzten 10 Jahren marode Staaten und überbordender Staatausgaben mit toxischen Krediten vollgepumpt, also Kredite, die nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen nicht tragfähig sind, weswegen man die Leitzinsen, diesseits und jenseits des Atlantiks, auf Null bis ins Negative gedreht hat.

.

Will man jetzt die Zinssätze erhöhen, würde das bedeuten, dass marode Staaten und Banken auf einmal Zinsen auf diese toxischen Kredite zahlen müssten. Das würde das Kartenhaus zum Einsturz bringen.

.

Das einzige, was gegen Inflation hilft: das Gelddrucken  durch die Notenpresse beenden. Staatsausgaben zurückfahren.

Was denn sonst?

Zinsschritte sind im Markt schon längst eingepreist...

Es ist also keine neue Erkenntnis, dass die FED die Zinsen in 6-8 Schritten in den nächsten 12 Monaten anheben will. Daher sind in den USA die Zinsen am kurzen Ende auch schon wieder deutlich höher als bspw in Deutschland. Allerdings sind die Zinsen dort im 10- jährigen Bereich, wie auch im 30-jährigen Bereich kaum höher als bei 2-3-jährigen Laufzeiten. Diese (fast) inverse Zinsstruktur bedeutet eigentlich nichts gutes...

 

Die EZB kann und wird da nicht mitziehen können. Die Staatsverschuldung in vielen Ländern der EU ist viel zu hoch, als dass die EZB da massiv die Zinsen anheben könnte.

 

Ich denke aber auch nicht, dass die FED die Wirtschaft in die Rezession schicken wird. Dazu ist das geopolitische Umfeld viel zu problematisch.

Auf zum nächsten Chaos! …

Auf zum nächsten Chaos! 
Preissteigerung durch wachsende Zinsen, denn die müssen ja auch finanziert werden. Aber macht ja nix, wir sind ja so reich…

@11:53 Uhr von Forfuture - Zudem Gefahr von Lohn-Preis-Spirale

Höhere Zinsen sind nur dann ein Mittel gegen Inflation, wenn eine brummende, also sogn. überhitzte Wirtschaft etwas gebremst werden muss/soll. Dann kann man mit höheren Zinsen das Geld für noch mehr Investitionen verteuern. Diese Situation haben wir aber nicht, viele Unternehmen in Europa – auch in Deutschland – sind weit von ihrer Auslastungsgrenze entfernt und eine Verteuerung von Investitionen wäre absolut Kontraproduktiv. Ganz und gar wenn Unternehmen in Klimaneutralität investieren sollen. Die Inflation und alle durch niedrige Zinsen entstehende, eher überschaubaren Probleme müssen durch völlig andere staatliche Maßnahmen gelenkt werden. Höhere Zinsen schaden der Volkswirtschaft und dem eh schon gebeutelten Verbraucher und ändern absolut nichts an den Energiekosten.

 

Es besteht zudem die Gefahr, dass durch Zweitrundeneffekte hier eine Lohn-Preis-Spirale in Gang gesetzt werden wird. Das wollen die Zentralbanken auf jeden Fall verhindern.

@11:53 Uhr von Forfuture

Höhere Zinsen ändern nicht am Grund...

Natürlich nicht. Das hat ja auch niemand behauptet. Allerdings sind sie die einzige realistische Chance, diese wirksam zu bekämpfen. Und das wäre ja auch schon mal nicht schlecht.

Schön und Gut

Wenn im Gegenzug die Habenzinsen auch erhöht werden ist die Sache i.O.

Wenn nicht ist es nur wieder Gewinnmaximierung der Gemeine Arbeiter darf wieder mehr Kohle abdrücken!

Wer soll denn noch was kaufen, wenn sein Restliches Geld von den Zinsen wegesaugt wird!

Egal ob für Immobilien oder für Luxusgüter wie Urlaub-TV-AUTO.

Das ist schon komisch?

Früher zahlte der, der sich ein Eigenheim erwerben wollte relativ hohe Zinsen. Ihm stand aber ein großes Angebot an Immobilien zu vertretbaren Preisen gegenüber. Heute zahlt er kaum Zinsen und weil das so ist, ist der Markt an Immobilien leergefegt u.a. weil sich auf einmal viel mehr Menschen eine leisten können (vordergründig betrachtet). Das hat dann zu rasant angestiegenen Immobilienpreisen, resultieren aus der Marktverknappung, geführt. Die Situation für die Immobilienerwerber hat sich also über die Jahre also merklich verschlechtert, dank der EZB.

@11:49 Uhr von Werner40

///.... wurden von allen EU-Finanzministern mit Freuden zugestimmt. Alle EU-Länder sind höchstverschuldet und haben es in Kauf genommen den Bürgern , insbesondere denen  die gespart haben für das Alter , diese Lasten auf die Schultern zu packen. Gleichzeitig hat z.B. Deutschland daher keine Zinsen für einen Teil der Staatsschulden zahlen müssen ! Die 23 Milliarden hat der damalige Finanzminister als  "gespart" bezeichnet und dem Volk vorgespielt er habe eine schwarze N u l l "erwirtschaftet " ! Dazu sollte man auch erwähnen, das der Staat nicht die wirklichen Schulden angibt denn es sind statt der 2,4 Billionen insgesamt 6,5 Billionen. Auf ein gutes Gelingen .....und darauf hoffen , dass die Schulden nicht verallgemeinert werden dann wird es noch schlimmer !/// . Staatsschulden werden über Inflation erträglicher.

noch erträglicher werden die durch eine währungsreform, für den staat. muss auch die kleine frau nichtmehr soviel geld zählen.

@11:53 Uhr von Forfuture

Höhere Zinsen kann man fordern, wenn man unbedingt den Sparern entgegenkommen will, aber eine fast ausschließlich durch höhere Energiepreise und Wohnungsspekulationen entstehende Inflation ist damit nicht zu steuern.

--------------------------------

Die  Wohnungspreise werden angetrieben, weil das Geld, welches die EZB jeden Monat "druckt" , in 3 Dinge investiert wird:

Aktien, Edelmetalle und "Betongold", also Wohnungen. Überwiegend ist es die Geldpolitik der EZB welche die Inflation treibt

Steigende Zinsen? und was…

Steigende Zinsen?

und was machen da jetzt unsere Oberschuldenmacher Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich und all die anderen ?

Frau Lagard hat da bestimmt schon beste Einfälle und Lösungen. Die Hauptlösung heißt bestimmt wieder Deutschland. Aber nicht dass jetzt jemand glaubt, dass die durch die EU-Geldpolitik entzogenen Sparerzinsen dem deutschen Sparer jetzt wenigstens zu einem Teil zufließen könnten. Das wäre ja reinste Hybris.

FED

In den USA denkt man in anderen Finanzmodellen als bei uns. In den USA finden wir auch andere Wirtschaftsfaktoren und Bewertungen. So dass ich davon ausgehe, dass man dort die Änderungen nicht 1:1 bei uns in der EU übertragen kann und wird. Die Finanzpolitik sollten wir daher abgekoppelt sehen von unserer. In der EU sind wir u.a. in eine künstliche Nullzins-Phase gesetzt worden, weil die verschuldeten Mitgliedsländer sonst nie den Berg abbauen können. Ich halte diesen Weg für falsch, weil Sparpotenzial damit nicht ausgeschöpft wurde, wo Deutschland und andere Länder förmlich einknickten und sich gesund sparten. Der Preis ist hoch. Und wir leiden noch heute unter den Folgen. Die Inflation, die Rezession und die schmelzenden Geldpolster treiben uns in eine Phase klammer Kassen. Verelendung wird manche gesellschaftliche Schichten überziehen. Und das ist nicht graue Theorie überholter Kapitalismuskritik, sonder eine Folge aus falscher Zinspolitik und mangelhafter Vorsorge in der EU.

@ 11:53 Uhr Forfuture - Treffende Analyse

 

"Höhere Zinsen kann man fordern, wenn man unbedingt den Sparern entgegenkommen will, "

 

Der legendäre "Sparer" macht schon seit Jahrzehnten keinen guten Schnitt, wenn er auf die klassischen "Sparanlagen" wie Sparbuch oder Festgeldkonten setzt. Am Aktienmarkt oder mit ETFs bzw. Fonds sind hingegen seit Jahren zweistellige Renditen zu erzielen.

 

"aber eine fast ausschließlich durch höhere Energiepreise und Wohnungsspekulationen entstehende Inflation ist damit nicht zu steuern."

 

Sie ist es. Ein Großteil des Inflationsdrucks kommt über gestörte Supply Chains und die Explosion der Energiepreise. Erstere lassen sich durch Zinserhöhungen nicht beeinflussen, letztere nur über das Drosseln der Energienachfrage durch eine Drosselung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit der Produktion.

Diese "Kosten" sind allerdings sehr hoch, weil sie deutlich auf den Job-Markt durchschlagen.

 

Deswegen ist die Politik der FED und der Notenbanken eine Gratwanderung zwischen zwei Übeln. Die Frage ist, welches das mittelfristig größere ist.

 

Noch einen schönen Morgen in DE.

@11:53 Uhr von Forfuture

"... Höhere Zinsen ändern nichts am Grund für die Inflation ... " <- Stimmt.
Der Grund der Inflation liegt auch daran, dass mittelerweile mind. 20Jahre von "schlauen" Wirtschaftsexperten/innen und "schlauen" Wirtschaftsexperten/innen in der Politik der Bevölkerung weis gemalt worden ist, dass ein stetiges Wirtschaftswachstum - bei 0 Zinsen - alle gut werden lasse.
Ein stetiges Wirtschaftswachstum angefacht u.a. durch - 0 Zinsen - und Steuersenkungungen für Unternehmen, führt dazu, dass immer mehr Menschen konsumieren und sich dazu das "Betongold" als Immobilie zulegen - selbstverständlich alles auf Kredit bei 0 Zinsen und es wird seitens der Unternehmen immer mehr investiert.
Irgendwann platzt die Blase, der Putin-Krieg hat auch dazu beigetragen, da mit dem Putin-Krieg die Abhängigkeiten der EU vom Putin-Staat offensichtlich wurden und die Preise explodieren liessen.

* Lach* Zinsstrukturkurve und Co

Wenn die FED die Leitzinsen anhebt, wird die EZB bald folgen. Damit wird Kapitalabfluss nach USA vermieden. 
 

 

Russland wird zur Zeit in einen technischen Default gedrängt, der aber mit realen Gegebenheiten nicht viel zu tun hat und deshalb für findige Finanzinvestoren Arbitragemöglichkeiten eröffnet. Dazu gehört auch die politisch gewollte Verzerrung der Zinsstrukturkurve, die Renditen gegen die Laufzeit aufträgt. 
 

 

Aus Sicht der europäischen Sparer wäre ein Zinsanstieg sehr zu begrüßen. Zum Leidwesen vieler Spekulanten aber auch von europäischen Regierungen die es lieber sähen wenn die Nullzinspolitik fortgesetzt würde ... 

@11:46 Uhr von Werner40

 Die niedrigen Hypothekenzinsen haben vielen Menschen erlaubt Wohneigentum zu erwerben. Beim Sparen müssen Sie immer die Real-Verzinsung berücksichtigen. Diese ist in Hochzins- wie in Niedrigzinsphasen immer relativ gleich. Von " schröpfen der Kleinsparer "  kann daher keine Rede sein.

.-.-.-.-.-

 

Guthabenzinsen unter der Inflationsrate sind Enteignungen der Sparer.

Dass Darlehenszinsen dann für Unternehmen und Privatleute zu günstigen Krediten führen, ist der Grund für diese Niedrigzinspolitik der EZB.

Das ändert aber nichts daran, dass die Kleinsparer schleichend enteignet werden.

"Strafzinsen"

Sorry, ich bin zwar u.a. diplomierter Wirtschaftsingenieur aber die Nummer mit den "Strafzinsen", resultierend aus der kapitalvernichtenden "Nullzinspolitik" der EZB ging mir noch die in die Birne. Von der Logik her meine ich. Da müssen "Strafzinsen" gezahlt werden wenn ich zuviel Geld auf dem Konto habe oder wenn Geld angelegt wird, bekommt man weniger zurück. Sorry, aber geht´s noch? So blöd kann doch niemand sein das er das tollt findet geschweige denn das damit einer gesunden Logik gefolgt wird? Und das alles um marode EU-Mitgliedstaaten denen das Wasser bis zum Halse steht nicht abschmieren zu lassen. Das kann es doch aber nicht sein? Besonders wenn man bedenkt das die betreffenden Staaten in den letzten zehn Jahren keinerlei Reformen umgesetzt haben um finanztechnisch wieder ins Fahrwasser zu kommen. Wir versuchen uns also gerade mit der EZB selbst am eingenen Schopf aus dem Wasser zu ziehen (EU-weit betrachtet). 

Ich bin nur gespannt, wie…

Ich bin nur gespannt, wie das bei den enorm teuren Bau- und Immobilienpreisen mit einer höher oder hochprozentigen Baufinanzierung klappen soll. Da werden zukünftige Immobilienkäufe nur noch von Oligarchen und Geldwäschern zu stemmen sein. Aber was soll auch der kleine Normalbürger zukünftig noch Immobilienbesitz haben. Wäre ja auch schlimm, wenn zukünftig noch Deutsche in Deutschland Immobilien erwerben könnten. Da ist das doch auch umweltpolitisch gar nicht mehr zu verantworten und so …

EZB im Abseits - Zinsen im Plus! Wenn nicht jetzt wann dann?!


Jrl. Hunderte Mrd.€ Enteignung. Staatschuldenfinanzierung durch die Hintertüre.

Es gab Gründe für den Brexit und es gibt zunehmend Gründe gegen den € und die EZB. Die €-Idee wurde leider von Beginn an missbraucht.

Die Staatschulden im Übermaß mit dem € sind das Motiv für die Geldschwemmen- und Negativzinspolitik.
Gemeinschaftsanleihen, Gemeinschaftsschulden sind in dieser EU zusätzlich zur Schuldenförderung der EZB angedacht. Zins- und Tilgung von wem wohl? Schleichende und direkte Enteigung der Sparer, Haftung durch künftige Steuerzahler. Eigenvorsorge macht so keinen Sinn mehr.

Obwohl das EU-Mitglied Schweden verpflichtet ist den € einzuführen, ist das bis heute nicht passiert. Nicht einmal 10 % der Schweden sind dafür. Warum wohl⁉️
Mit dieser EZB hat die EU keine Zukunft.

Paul Kirchhof erklärt die verfassungswidrige Enteignung der Sparer durch die EZB:
https://www.welt.de/wirtschaft/plus232256037/Verfassungsrechtler-Paul-K…

 

Höhere Zinsen ...

... nutzen nur denen, die ein nennenswertes Guthaben auf der Bank haben und natürlich den wirklich Reichen.

@11:41 Uhr von Peter Kock

.... wurden von allen EU-Finanzministern mit Freuden zugestimmt. Alle EU-Länder sind höchstverschuldet und haben es in Kauf genommen den Bürgern , insbesondere denen  die gespart haben für das Alter , diese Lasten auf die Schultern zu packen. Gleichzeitig hat z.B. Deutschland daher keine Zinsen für einen Teil der Staatsschulden zahlen müssen ! Die 23 Milliarden hat der damalige Finanzminister als  "gespart" bezeichnet und dem Volk vorgespielt er habe eine schwarze N u l l "erwirtschaftet " ! Dazu sollte man auch erwähnen, das der Staat nicht die wirklichen Schulden angibt denn es sind statt der 2,4 Billionen insgesamt 6,5 Billionen. Auf ein gutes Gelingen .....und darauf hoffen , dass die Schulden nicht verallgemeinert werden dann wird es noch schlimmer !

----------------------------------------

Staatsschulden sind immer verallgemeinerte Schulden....2008 kamen die Bankenschulden noch einmal als gleicher Betrag obendrauf

@11:49 Uhr von zomil

Habe Anfang des Jahres noch einen 20 jährigen Hypothekenzins von 1,23 bekommen. Danach ging es bergauf mit den Zinsen. 

--------------------------

aber nur mit den Kreditzinsen

Höhere Zinsen ...

... machen den Treibstoff nicht billiger und sorgen auch nicht für mehr Getreide und Mehl.

@11:41 Uhr von V8forever

Hoffentlich zieht die EZB Bank endlich nach und der Sparer erhält für seine paar Kreuzer auf dem Sparbuch wieder Zinsen.  Haben unser ganzes Gespartes unter der Matratze liegen und so langsam tut das Kreuz weh. (Ironie)  

 

 

Ein Freund kam neulich mit einer Beule an der Stirn zum Treffen und antwortete auf die Frage "...?"

 

"Ich hab mein Gespartes immer unter die Matratze gelegt und bin beim Aufstehen an die Decke geknallt."

@ Seebaer1

Und trotzdem glaube ich zu wissen, dass die EZB die Zinsen leider nicht anheben kann. Wahnsinn- oder?

 
.

Nee, ich finde niedrige Zinsen ganz ok. Ich hab aber auch kein dickes Konto.

Vor allem helfen höhere Löhne

Schließlich trifft die Inflation die arbeitenden Menschen nicht mit den schönen 6%, sondern bei Preissteigerungen für Lebensmittel von 20%, Strom 50% und Gas etwa200% weitaus mehr, als es die schicken 6% vermuten lassen.

Und all das muss ja bezahlt werden!

Der Ukrainekrieg ist ja auch nur eine vorgeschobene Ursache der Preissteigerungen, schließlich explodierten die Gaspreise bereits Ende letzten Jahres wegen der Umstellung von langfristigen Lieferverträge auf Spotverträge durch die EU.

Der Krieg fand damals aber nur in der Ostukraine statt - wurde hierzulande ignoriert!

Der Euro war und bleibt halt…

Der Euro war und bleibt halt eine Totgeburt.  Die Nachteile überwiegen. 

Das müssen wir uns nun schon 10 Jahre ansehen.

Aus der Griechenland  Pleite wurden keine Lehren gezogen. 

 

Da kann man sich nach Putin, finanzblase und corona  auf die nächste Katastrophe vorbereiten.

@11:53 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

 

auch hier kann man nochmal sagen. danke Frau Dr. Merkel, daß sie dem macron die madame lagarde geschenkt haben und nicht den fachmann weidmann. aber dafür konnte frau vdL ihr ganzes können der eu schenken

 

 

Auch hier kann man nochmal sagen:

 

Wie gut es doch tun muss, wieder mal so einen Roundhouse-Kick auszuteilen.

 

@11:53 Uhr von Forfuture

Höhere Zinsen sind nur dann ein Mittel gegen Inflation, wenn eine brummende, also sogn. überhitzte Wirtschaft etwas gebremst werden muss/soll.

Ich denke die europäische Wirtschaft wird in den nächsten Jahren extrem gebremst (keine Energie, keine Rohstoffe, keine Lebensmittel usw.) - das spricht gegen höhere Zinsen.

Die EZB wird die Zinsen…

Die EZB wird die Zinsen nicht erhöhen da das die Pleite für viele EU Staaten bedeuten würde und das Ende des Euro. Selbst wenn der Leitzins angehoben wird, werden die Banken es nur sehr zögerlich auf die Guthaben weitergeben. Die Soll Zinsen allerdings werden sofort steigen. Der kleine Sparer wird weiter in die Röhre schauen.

Freude über höhere Zinsen

Da werden sich auch die Südeuropäischen Staaten und auch Frankreich freuen, wenn die EZB die Zinsen erhöht und die Anleihenkäufe einstellt. 

Zu 11:53 Uhr von Forfuture "Zinsen - Wohnungspreise"


"Höhere Zinsen ändern nichts am Grund für die Inflation
Höhere Zinsen kann man fordern, wenn man unbedingt den Sparern entgegenkommen will, aber eine fast ausschließlich durch höhere Energiepreise und Wohnungsspekulationen entstehende Inflation ist damit nicht zu steuern...
"

Falsch, für die Explosion der Vermögenspreise, vorrangig der Wohnungspreise (Mieten, Kaufpreise) ist explizit die Geldschwemmen- und Negativzinspolitik der EZB verantwortlich.

Hier ist bereits eine gefährliche Blasenbildung offensichtlich. Pleiten hier wie dort sind in Aussicht mit gewaltigen negativen Folgen für unsere Volkswirtschaft.

"Höhere Zinsen"? Zunächst ist unverzüglich der Negativzins zu beseitigen. Es ist ein Unding, wenn in diesen Zeiten Guthaben von Banken bei der EZB noch mit einem Strafzins belegt werden.

Das ist kein "entgegenkommen" für Sparer, das ist zwingend. Altersversorgung, Vorsorge für Familie, Ausbildung, sind im Eimer zu Gunsten der Schuldenmacher. So geht das nicht weiter!

 

@11:53 Uhr von Werner40

 Ausschlaggebend ist lediglich die über Jahrzehnte relativ konstante und geringe Realverzinsung und nicht der absolute Zinssatz. Besser als unter der Matratze hätten Sie ihr Geld in Immobilien oder Immobilienfonds investiert.

Das mit dem Geld unter der Matratze war ein Scherz. Bezüglich Ihres Finanztipps vielen Dank, kommt aber leider zu spät. Meine Frau hat Ihr Elternhaus in dem wir in der ungemütlichen des Jahres wohnen, die andere Zeit verbringen wir in meiner Heimat der Schweiz. 

@11:52 Uhr von Seebaer1

 

Ich habe den Artikel extra nicht gelesen. Und trotzdem glaube ich zu wissen, dass die EZB die Zinsen leider nicht anheben kann. Wahnsinn- oder?

 

 

Das Nichtlesen von Artikeln scheint bei einigen Usern generell der Fall zu sein, wie man immer wieder an vielen  Kommentaren erkennen kann.

 

Vielen langt ein VHS-Kurs "Hellsehen leicht gemacht", aber diesmal liegt die Vermutung auf der Hand.

 

Die EZB wird die Zinsen bald erhöhen müssen

Wenn die FED es tut. Das ist keine Frage von „wollen“ sondern von „müssen“. 

 

es ist nicht wegen der gebeutelten Sparer. 
 

 

Sondern weil man befürchtet das Investoren ihr Kapital Richtung USA umschichten könnten. 
 

 

Aber im Fahrwasser dieser Zinswende könnte dann auch Otto Normalsparer profitieren ... 

Staatsverschuldung und Nullzins

Tja, was wird wohl passieren, wenn die Zinsen steigen? Und damit auch die Zinsen für die Staatsverschuldung? Und warum fragt sich in diesem Zusammenhang niemand, warum sich der Staat wohl seit über 10 Jahren die irrsinnigsten Verschuldungsorgien leistet und leisten kann?

.

Wenn Staatsschulden auf Nullzins laufen, liegen sie rum, kosten nichts und stören keinen. Man kann beliebig viel draufhäufen, und es stört immer noch keinen.

.

Ziehen die Zinsen an, werden die Schulden zum Kostenfaktor. Und dann kommt er zurück, der Satz: "Das können wir uns nicht leisten!"

.

Die bereits aufgelaufene und für die nächste Zeit angekündigte weitere Staatsverschuldung wird zur allerfeinsten fiskalischen Zeitbombe, wenn die Zinsen zu steigen beginnen.

.

Leute, das kann unschön werden...

Meine Laienansicht

Die Hypothekenzinsen sind gestiegen, weil die Baufinananzierer für die Zukunft mit höheren geplatzten Krediten rechnen.

Das hat noch nichts mit einer Zinswende zu tun.

Die EZB könnte natürlich die Zinsen hochsetzen, dann müssten auch die finanziell wackeligen Staaten das in ihre Anleihen einpreisen.

Das geht aber nur begrenzt. 

Ich habe den Eindruck, die EZB stabilisiert in der Praxis primär die Staatsanleihen. 

Zinserhöhungen sind da eigentlich nicht drin. 

Aber: ich bin kein Finanzexperte, meine Meinung ist deshalb nur mit Vorsicht zu genießen. 

 

wohin man schaut herrscht die Abzocke

"die Hypothekenzinsen für ein Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren von 1,0 Prozent zu Jahresbeginn auf nunmehr 2,06 Prozent emporgeschnellt."

 

Da hat die EZB noch nix erhöht, hält eine Erhöhung lediglich für möglich, aber die Darlehenszinsen schnellen schon mal grundlos voreilend hoch.

 

Und wenn dann die EZB vielleicht irgendwann mal die Zinsen erhöht, dann dauert es auch wieder ewig lange bis es keine Guthabenzinsen mehr gibt.

 

Immer schön zu Ungunsten des Verbrauchers und die Regierung/Kartellamt schaut zu.

@12:03 Uhr von Heißer Schnee

 

Die Fed ist halt unabhängig. Die EZB dagegen wird von den südeuropäischen Ministerpräsidenten im Würgegriff gehalten.

Es wird jedenfalls Zeit für uns aufzuhören das tote Pferd, den Euro, zu reiten und endlich abzusteigen. Bitte das nächste Mal keine Taschenspielertricks, wie das quantitative Easing, mehr. Das heizt nämlich die Inflation an und nutzt nur Ländern mit schlechter Haushaltsdisziplin. Die einzige Aufgabe der EZB ist aber eigentlich die Währung stabil zu halten. Das scheut sie aber, wie der Teufel das Weihwasser.

 

 

Heißer Schnee oder kalter Kaffee?

 

Nicht nur die beiden Sätze am Ende Ihres Kommentars sprechen eher für letzteres.

 

@ 11:43 Uhr von Autochon

"Ich meine....

… das die EZB die Zinsen erst dann erhoeht, wenn die fiskalische Lage von hoch verschuldeten EU - Staaten dies zulaesst. Also vermutlich erst in vielen Jahren - oder nie."

 

So wird's aussehen, die EZB handelt schon lange nicht mehr nach marktwirtschaftlich sinnvollen Gegebenheiten sondern politisch getrieben, sonst wäre so mancher Staatsbankrott absehbar.

 

So zahlt die Zeche über die Inflation halt der Verbraucher und besonders auch der Sparer mit Negativzinsen.

EZB = Erfüllungsgehilfe der europäischen Politik

Jeder hat sich gewundert warum eine strafrechtlich belangte Christine Lagarde, die fahrlässig mit öffentlichen Geldern umging, Präsidentin der EZB wurde. Nun es ist nicht Frau Lagarde interessant, sondern die die sie wählten. Denn diese haben durch die Wahl von Frau Lagrade, die politisch erledigt war, jemanden dankbares in eine extrem gut dotierte Stelle gebracht. Alle europäischen Länder haben seid Lagrade im Amt ist Schulden zum null Tarif gemacht. Banken haben Milliarden an Krediten aufgenommen und in Aktien investiert. All dieses nicht gegen finanzierte oder gesichertes Geld, wird jetzt in die Kriegsspekulation gesteckt. Es winken goldene Zeiten für Kriegsspekulanten und Aktienjongleuren.
Und die Kluft zwischen denen da Oben und uns da unten wird immer größer.
Heute ist die neue Millionen eigentlich die Milliarde. Ich freue mich auf die nächste Währungsreform. Vielleicht kriegen wir dann wieder die Mark. 100 € für 1 Mark. haha

@11:51 Uhr von sonnenbogen

nur noch höhere Zinsen helfen .... naja, irgendwann helfen die auch nicht mehr und dann gibt es eine neue Waehrung....  Mein Vorschlag: Taler

 

 

Eben... aus diesem Grunde ham wir ja auch den Euro eingeführt. Der Euro als einfaches/einheitl. Zahlungsmittel für den Euroraum war nur schmückendes Beiwerk.

Die

EZB wird weiter zuschauen und Däumchen drehen. Jeder Zehntel-Prozentpunkt höhere Zinsen brächte die südeuropäischen Schuldenländer inklusive Frankreich der Staatspleite näher; außerdem hat eine hohe Infiationsrate einen „Entschuldungseffekt“ auf diese Länder, mit dem sie sich vor dem Euro jahrzehntelang über Wasser gehalten hatten.

Auf diesen Themen liegt der Hauptfokus der EZB, der mittel/nordeuropäische Sparer ist ihr dagegen völlig schnurz.

@ KowaIski

>>> Nee, ich finde niedrige Zinsen ganz ok. Ich hab aber auch kein dickes Konto. <<<

.

Ich auch nicht. Mich würde es trotzdem erfreuen, wenn meine private Rentenversicherung auch mal ein paar Cent Rendite einfährt. Was bisher noch nicht geschehen ist, seit ich diese vor ein paar Jahren abgeschlossen habe.

höhere Zinsen

 

das wird lustig

wenn unsere Regierung die höheren Zinsen bedienen muß

bisher 0,5 % wenn überhaupt, gibt bei den 2,3 Bill Euro Schulden vielleicht 12 Mrd

sollte es mal wieder in die Gegend von 7% ... 8 % kommen, dann sind das 150 Mrd

wie soll man bzw. mit was die Schulden tilgen

 

@11:37 Uhr von Margitt.

einer der Hauptgründe gegen die EZB bzw. EU zu sein. Denn das ist eine sehr unnatürliche Zinspolitik..

Ich erinnere mich noch gut:  vor 15 bis 20 Jahren war der Zins die Wurzel allen Übels, die dafür gesorgt hat das die reichen  „Eliten“, die bekanntlich auch damals schon hinter allem steckten, von selbst immer noch reicher und mächtiger wurden. Damals gab es auf YouTube Videos wo erklärt wurde wie durch den „Judas-Pfennig“ die Welt versklavt würde.

Ein bisschen schmunzeln muss ich daher schon, wie in der einschlägigen Szene die narrative um 180 Grad drehen. Denn heute ist die EZB und Geld drucken ja das Mittel der Wahl für die „NWO-Weltverschwörung“.

Kleiner Denkanstoß: solche Sachen mal recherchieren, und kritisch reflektieren ob es tatsächlich Sinn macht auf den (online-)Zug mit den einfachen Erklärungen und Feindbildern aufzuspringen. Die komplexe Realität lässt sich nicht durch ein Video auf YouTube, oder Nachrichten in einer telegram Gruppe erklären. MFG ein Kleinsparer

@12:26 Uhr von KowaIski

... machen den Treibstoff nicht billiger und sorgen auch nicht für mehr Getreide und Mehl.

Nein, aber sie sorgen dafür, dass man sich Treibstoff und Mehl leisten kann. Aber das ist kompliziert!

Inflation und Rezession, ebenfalls höhere Zinsen.

Die Deutsche Bank hat es sehr gut verstanden was wir wahrscheinlich zu erwarten haben. Zum einen ist der Krieg in Kiew und im angrenzenden südlichen Russland voraussichtlich noch längere Zeit nicht vorbei. Und die Schäden und Reparationen sind enorm. Die Inflation wird deswegen ebenfalls noch längere Zeit anhalten, Getreide, sonstige Lebensmittel, Öl, Gas. Steinkohle, Holz usw. werden in den kommenden Jahren weniger erhältlich sein. Gleich ob nun die Zinsen deutlich höher gehen. Es ist nicht davon aus zugehen das die Löhne die gleiche Entwicklung Schritt halten. Erstaunlich das so manche in der EZB es immer noch nicht begriffen haben.

Zu 12:33 Uhr von Bender Rodriguez "keine Lehren gezogen"


"Aus der Griechenland  Pleite wurden keine Lehren gezogen."

Richtig!
Seinerzeit wurde unter Schroeder/Fischer aus politischen Gründen Griechenland in die Währungsunion geschummelt. Kriterien und Verträge wurden gebrochen.

Quasi von Beginn an bis heute.

Der Ordnung halber ist festzuhalten, dass Hans Eichel (SPD) Bundesfinanzminister war, als Griechenland in den Euro aufgenommen wurde.
Hans Eichel war es auch, der für die griechischen €-Staatsanleihen geworben hat. Angeblich hat er selbst welche gekauft, was wohl nicht stimmte.


Politiker wie Schroeder, Fischer und  Eichel waren dafür veranwortlich, dass keine ordentliche Prüfung der Aufnahmekriterien vorgenommen wurde. Es war von ihnen politisch nicht gewollt.

Die Folgen sind bekannt, die Probleme dauern noch an und sind bis heute nicht gelöst, im Gegenteil sie wachsen weiter.

Das ist nur der Anfang!!! re herberix und Co

Eine Zinserhöhung in Europa und Nordamerika sowie die NullCovidTotallockdownpolitik Chinas sowie der Russland/Ukraine Krieg  werden für die seit fast 100JAhren stärkste Rezesssion sorgen.

 

Seit über 20 Jahren versucht man das zu verhindern und hat alle dadurch nur verschlimmert.

Jetzt kommen 3 Katastrophen auf einmal!!!

 

Kauft Klopapier!

@12:39 Uhr von johanni

 

Da werden sich auch die Südeuropäischen Staaten und auch Frankreich freuen, wenn die EZB die Zinsen erhöht und die Anleihenkäufe einstellt.

 

wir auch oder glauben sie wir werden keine Probleme kriegen ?

 

Darstellung: