Kommentare - Hongkongs Regierungschefin Lam zieht sich zurück

04. April 2022 - 08:09 Uhr

Die Niederschlagung von Massenprotesten, die massive Einschränkung von Freiheiten und die Unterdrückung der Opposition fielen in ihre Amtszeit. Nun hat Hongkongs umstrittene Regierungschefin Lam ihren Rückzug angekündigt.

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Kommentare

Verstaendlich

Gluecklich und Zufrieden hat sie nie gewirkt in diesem Job. Ausserdem wird sie davon ausgehen, dass sie nicht beliebt ist bei vielen Einwohnern.

Der/die eine geht

der/die andere kommt.

 

Macht keinen Unterschied wenn es um die Unterdrückung der Bevölkerung geht. Wann wird sich die Menschheit von Tyrannei verabschieden können?

Marionette

Sie hat die Vorgaben der chinesischen Zentralregierung in den 5 Jahren erfüllt. Proteste niederschlagen lassen,Opposition zerschlagen und das umstrittene Sondergesetz durchgesetzt. 

Korrupte HK-Elite mit deutschen Rechtsaußen-Freunden

Lam wird nicht leiden. Sie und Ihre Familie (mit zusatzlichem Pass, der den Kids die Luxuswohnung &  Studium in ENG/AUS ermöglichte), sie alle haben seit 1997 mit der absehbaren Strategie der KP-Dynastie in Beijing gekungelt. Das Geld ist sicher geparkt.

 

Die Demokratiebewegung zielte weit über die in westl. Medien reportierten Themen (wie  Auslieferungsgesetz) hinaus. Wer wie ich HK durch eigene Arbeit vor Ort kennt, weiß wie sehr die Normalbevölkerung unter den Folgen der ungleichen Einkommensverteilung leidet. Ein Fleckchen Wohnraum kostet sie ein Bein o. vllt. auch schon mal eine Niere.

 

2019: Dt. Rechtsradikale & deren Querfrontallierte haben in diesem Forum den chin. Unterdrückern Beifall geklatscht als die anfingen das völkerrechtl. bindende Halbautonomieabk. zwischen UK & China zu brechen.

 

Sehr entlarvend & wie bei Putin Beweis, dass AfD-Nichtswisser immer zuerst auf der Seite von Unterdrückern & Demokratiefeinden stehen.

Die Versagerin in teurer Kombination dankt ab,

mal sehen welcher Übeltäter nun dran kommt.

Hong Kong hat mit der Diktatur schon fast alles verloren was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Die fähigsten Köpfe haben das Land, damit meine ich auch China, verlassen oder sitzen im Gefängnis.

Hong Kong, Niedergang auf Raten

Regierungschefin Lam hat in den 5 Regierungsjahren das gemacht was die Zentralregierung in Peking gewünscht hat. Viel Spielraum hatte sie nicht. Dazu kam das es der Wunsch Pekings war das Hong Kong nicht mehr der als strahlender Mittelpunkt der gesehen wurde. Hier war sich Peking einig mit Singapore, auch sie hat hier mit zu bei betragen.

Tragisch ist das Verhalten des Westen gewesen, insbesondere das der UK. Die Straußvogel Politik entsprach das typische Britische De-Kolonisation Verhalten.

Frau Lam zieht sich zurück

Aber , was kommt nun ? Natürlich aus Rotchina ein linientreuer Mensch und das wird einer sein , der ohne lange zu zögern auf das Volk einschlagen läßt ! Die Hongkongchinesen waren ja 50 Jahre frei durch die Engländer und das wird Rotchina ändern , und , wie die so nett sagen , Hongkong wieder auf  "Linie" bringen. Deshalb versteht sich China gut mit Putin denn die Pläne sind gleich .....

 

Die Dame wird jetzt irgenwo…

Die Dame wird jetzt irgenwo ein schönes zu Hause haben und ihre hochdotierte Pension erhalten. Ändern wird sich da nichts, es kommt eben nur eine neue Marionette ins Kasperltheather.

Da gab es doch auch Verträge, wie das für Honkong ablaufen sollte. Die sogenannte Eingliederung in chinesische Reich. Waren die nicht auch Verbindlich, und wurden gebrochen?

Sanktionen gehen wohl nicht gegen China, oder was ist da schief gelaufen?

Ihre Vorwürfe treffen alle schon vorher zu.

@09:17 Uhr von realitychecker

Ein enger Bekannter verbrachte Jahrzehnte in China, und zeitweise auch in Hongkong. Diese Ungleichheit war unter britischer Verwaltung mindestens genauso groß.

Er beschrieb vor allem auch, dass sich ein normal arbeitender Geschäftsmann wegen der äußerst knapp kalkulierten Margen (von denen u.a. auch wir profitieren) z.B. die Teilnahme an Demonstrationen überhaupt nicht leisten kann. Er berichtete, dass diese "Normalbürger" sogar Barrikaden der Demonstranten wieder wegräumten. etc.

Was das mit der AfD zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

>>Lam wird nicht leiden. Sie und Ihre Familie (mit zusatzlichem Pass, der den Kids die Luxuswohnung &  Studium in ENG/AUS ermöglichte), sie alle haben seit 1997 mit der absehbaren Strategie der KP-Dynastie in Beijing gekungelt. Das Geld ist sicher geparkt.   Die Demokratiebewegung zielte weit über die in westl. Medien reportierten Themen (wie  Auslieferungsgesetz) hinaus. Wer wie ich HK durch eigene Arbeit vor Ort kennt, weiß wie sehr die Normalbevölkerung unter den Folgen der ungleichen Einkommensverteilung leidet. Ein Fleckchen Wohnraum kostet sie ein Bein o. vllt. auch schon mal eine Niere.   2019: Dt. Rechtsradikale & deren Querfrontallierte haben in diesem Forum den chin. Unterdrückern Beifall geklatscht als die anfingen das völkerrechtl. bindende Halbautonomieabk. zwischen UK & China zu brechen.   Sehr entlarvend & wie bei Putin Beweis, dass AfD-Nichtswisser immer zuerst auf der Seite von Unterdrückern & Demokratiefeinden stehen. <<

Was haben die Demonstranten erwartet?

Das Auslieferungsgesetz, welche die Proteste startete, hatte Lam zurückgezogen. Aber es wurden neue Forderungen gestellt, zB sollten alle, die während der Demonstration verhaftet worden sind, freigelassen werden. Wenn man bedenkt, dass es nicht nur Vandalismus gab sondern schwere Körperverletzungen  (Pro-Pekinger Bürger wurden mit Benzin überkippt und verbrannt), kommt diese Forderung der Anarchie gleich. Peking hat mehrfach gewarnt, wörtlich und mit Taten. Ich weiß nicht was die Hong Konger erwartet haben.

Ich weiß, dass meine Meinung in Deutschland unpopulär ist, aber die Hong Konger hatten einen Riesenerfolg als das Auslieferungsgesetz zurückgezogen wurde. Das China auf Proteste hört, war ein vielversprechendes Zeichen. Leider haben die Hong Konger den Bogen überspannt und nicht gewusst, wann es reicht.

Verbrecher-Regime China

Es ist letztlich egal, welcher Name der oder die örtliche Stellvertreter/in des Verbrecher-Regimes in China heißt. Es wird umgesetzt, was Peking befiehlt. Und das hat nie etwas mit Menschlichkeit und Offenheit zu tun.

@10:14 Uhr von Tino Winkler

 

...mal sehen welcher Übeltäter nun dran kommt....

 

 

 

Der voraussichtliche Nachfolger heißt John Lee und war Sicherheitschef während der Proteste.

 

Man kann also mit Recht annehmen, dass er noch weniger zimperlich ist als die linientreue Frau Lam es war.

 

 

Kein Licht also am hong kong'schen Horizont...

 

 

Carrie Lams Körpersprache im TV sagt mehr als tausend Worte

Sie ist quasi die personifizierte Unterwürfigkeit.

 

Bleibt allerdings die Frage, warum sie um ihren Austausch gebeten hat (oder ob sie nur von der KP Chinas durch eine andere Marionette ausgetauscht wird).

@10:14 Uhr von Tino Winkler

mal sehen welcher Übeltäter nun dran kommt. Hong Kong hat mit der Diktatur schon fast alles verloren was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Die fähigsten Köpfe haben das Land, damit meine ich auch China, verlassen oder sitzen im Gefängnis.

 

Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ?

Und was war vorher ? Vielleicht eine emanzipatorische Gesellschaft ? War das nicht eine Kolonie ? Ohne Kranken-und Sozialversicherung, dafür aber mit Militär-und Polizeieinsätzen gegen Arbeiter, die keine 12-Stunden am Tag machen wollten(1967/68) ?

@10:31 Uhr von Mischa007

 

Die Dame wird jetzt irgenwo ein schönes zu Hause haben und ihre hochdotierte Pension erhalten.

Ändern wird sich da nichts, es kommt eben nur eine neue Marionette ins Kasperltheather. Da gab es doch auch Verträge, wie das für Honkong ablaufen sollte.

Die sogenannte Eingliederung in chinesische Reich. Waren die nicht auch Verbindlich, und wurden gebrochen? Sanktionen gehen wohl nicht gegen China, oder was ist da schief gelaufen?

 

 

Warum machen Sie sich überhaupt Gedanken über die finanzielle Zukunft der Frau?

 

Überhaupt wundert mich Ihr vorgeschoben wirkendes Unwissen darüber,  was in Hongkong "schief gelaufen" sei.

Haben Sie die Übergabebedingungen der Briten, die sich entwickelnden Proteste und die Reaktion der chinesischen Führung seinerzeit denn überhaupt nicht verfolgt?

 

@10:38 Uhr von krittkritt

@09:17 Uhr von realitychecker Ein enger Bekannter verbrachte Jahrzehnte in China, und zeitweise auch in Hongkong. Diese Ungleichheit war unter britischer Verwaltung mindestens genauso groß. Er beschrieb vor allem auch, dass sich ein normal arbeitender Geschäftsmann wegen der äußerst knapp kalkulierten Margen (von denen u.a. auch wir profitieren) z.B. die Teilnahme an Demonstrationen überhaupt nicht leisten kann. Er berichtete, dass diese "Normalbürger" sogar Barrikaden der Demonstranten wieder wegräumten. etc. Was das mit der AfD zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. >>Lam wird nicht leiden. Sie und Ihre Familie (mit zusatzlichem Pass, der den Kids die Luxuswohnung &  Studium in ENG/AUS ermöglichte), sie alle haben seit 1997 mit der absehbaren Strategie der KP-Dynastie in Beijing gekungelt. Das Geld ist sicher geparkt.   Die Demokratiebewegung zielte weit über die in westl. Medien reportierten Themen (wie  Auslieferungsgesetz) hinaus. Wer wie ich HK durch eigene Arbeit vor Ort kennt, weiß wie sehr die Normalbevölkerung unter den Folgen der ungleichen Einkommensverteilung leidet. Ein Fleckchen Wohnraum kostet sie ein Bein o. vllt. auch schon mal eine Niere.   2019: Dt. Rechtsradikale & deren Querfrontallierte haben in diesem Forum den chin. Unterdrückern Beifall geklatscht als die anfingen das völkerrechtl. bindende Halbautonomieabk. zwischen UK & China zu brechen.   Sehr entlarvend & wie bei Putin Beweis, dass AfD-Nichtswisser immer zuerst auf der Seite von Unterdrückern & Demokratiefeinden stehen. <<

 

 

Wie angenehm es doch gewesen wäre, hätten Sie sich der Mühe unterzogen, "Fisch&Fleisch", sprich: Zitate und Ihre Meinung, unter Anwendung simpler Formatierung zu unterscheiden.

 

Chinesische Marionette

Gut, dass sich die Dame verabschiedet. Sie war ein willfähriger Vasall der chinesischen Regierung. Sie hat Hongkong seine Vielfalt, seine Weltoffenheit, sein Lebensgefühl genommen. Ich bin seither nie mehr nach Hongkong zurückgekehrt.

Ängste

Zunächt eimal geht es darum, welche Art von Freiheit angestrebt wird. Und es scheint so, dass es in erster Linie um die Freiheit ging, die die liberalen Demokratien immer wieder exportieren wollen. Die Freiheit, die auch zügellosen Konsum, gnadenlose konkurrenz und Zerstörung der Umwelt bedeutet. Es ist natürlich widersprüchlich, wenn sich Cina selbst im Umgang mit andere Staaten dieses Umgangs befleißigt. Im Inneren aber scheinen sie höllische Ängste genau vor diese Art Freiheit zu haben.

Trotzdem sollten die liberalen Demokratien den Weg gehen, ihr auf Egoismus bauendes Wirtschaftsdenken, durch ein Wirtschaftsdenken zu ersetzen, das durch Kooperation und gegenseitige Hilfe gekennzeichnet ist.

 

China braucht sich nichts vorwerfen lassen

China hat Hongkong nach 99 Jahre Pacht zurück bekommen, so war es vereinbart und dies sollte man akzeptieren/respektieren. So weit so gut!

 

Da ich aber Autonomiebewegungen befürworte, bin ich der Meinung, dass hier das Volk auf demokratischem Wege entscheiden sollte, ob sie zu China gehören möchte.

 

Hier messe ich nicht mit zweierlei Maß, sondern dieses Recht sollte man allen Regionen zugestehen die nach Autonomie streben, auch z.B. Katalonien.

@10:49 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ?

 

Die war so, wie im Rest von China auch.

Warum hätte sie in Hongkong anders sein sollen.

@11:06 Uhr von schabernack

  Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ?   Die war so, wie im Rest von China auch. Warum hätte sie in Hongkong anders sein sollen.

 

Ja, gut und wie war sie denn im Rest von China ?

Wandel durch Handel

Hongkong ist jetzt so gut wie durch was Demokratie angeht, Taiwan wird folgen. Die EU ist wichtigster Handelspartner Chinas, ähnlich wie bei Russland finanzieren wir den Wandel also ordentlich mit. Wir sollten aus dem Ukrainekrieg lernen und Handelsbeziehungen an rechtstaatliche Bedingungen knüpfen. Es macht doch keinen Sinn ein System zu finanzieren welches offen kommuniziert, dass Demokratie weiter zurückgedrängt werden soll...das trifft auf Russland und China zu.

Der Zeitpunkt ist günstig die Handelsbeziehungen zu China zu überdenken und Forderungen im Umgang mit Russland zu formulieren. Zur Not nimmt man eine starke Rezession in Kauf, diese würde langfristig noch nicht einmal besonders teuer sein, da sie das Erreichen der globalen Klimaziele wesentlich vereinfachen würde.

Aber wir wollen ja noch nicht einmal langsamer Auto fahren. Was soll man dazu eigentlich noch sagen?

Ganz ehrlich? Hongkong ist aus dem Fokus.

Die Welt, besonders Europa, hat zur Zeit andere Probleme. Krieg vor der eigenen Haustür,  Kriegsverbrechen, Energieprobleme, die eigene- und die uns tragende Weltwirtschaft, für manchen der eigene Arbeitsplatz, und der daraus resultierende, persönliche Speckgürtel. 

Die Aussichten: Düster ... große Teile der Welt hungern, leben in Krieg, Elend und/oder reiner Existenznot.

Und dann Hongkong ... Studenten haben in einer Schneise der Verwüstung China herausgefordert, haben es an den Rand des Gesichtsverlustes getrieben, in der Hoffnung, der rettende Westen steht hinter ihnen ... ein Trugschluss wie wir sehen.

Doch Hongkong ist nicht die Ukraine, obendrein weit weg. Die Solidarität war und ist eher idealistisch- moralischer Natur. Die für die Ukraine manifestiert sich greifbar, wirkt auf große Teile der Welt. Sie verteidigt die freie Welt für uns alle.

Hongkong nehmen wir weiterhin zur Kenntnis, weltpolitische Bedeutung hat es wohl nicht mehr.

@11:02 Uhr von Adeo60

 

Gut, dass sich die Dame verabschiedet. Sie war ein willfähriger Vasall der chinesischen Regierung. Sie hat Hongkong seine Vielfalt, seine Weltoffenheit, sein Lebensgefühl genommen. Ich bin seither nie mehr nach Hongkong zurückgekehrt.

 

 

Aber Sie glauben doch nicht, dass Frau Lam's Nachfolger anders verfahren wird?

 

Ich denke, der Zug ist abgefahren in Hongkong, gleich, wer dort die Obermarionette abgeben wird.

@11:02 Uhr von logig

Zunächt eimal geht es darum, welche Art von Freiheit angestrebt wird. Und es scheint so, dass es in erster Linie um die Freiheit ging, die die liberalen Demokratien immer wieder exportieren wollen. Die Freiheit, die auch zügellosen Konsum, gnadenlose konkurrenz und Zerstörung der Umwelt bedeutet. Es ist natürlich widersprüchlich, wenn sich Cina selbst im Umgang mit andere Staaten dieses Umgangs befleißigt. Im Inneren aber scheinen sie höllische Ängste genau vor diese Art Freiheit zu haben. Trotzdem sollten die liberalen Demokratien den Weg gehen, ihr auf Egoismus bauendes Wirtschaftsdenken, durch ein Wirtschaftsdenken zu ersetzen, das durch Kooperation und gegenseitige Hilfe gekennzeichnet ist.  

__

Dergleichen zu fordern ist ja immer wohlfeil, vor allem dann, wenn man als Alternative nur pauschale Ratschläge gibt. Aus diesem Grunde, würde ich es begrüssen, wenn Sie denn ein Land benennen würden, an dem "man" sich ein Beispiel nehmen sollte/könnte !

Offenbar bleibt Ihnen die Erkenntnis verwehrt, dass die "Freiheit", die Sie wohl anstreben, das u.a. auslöst, was Sie auf der anderen Seite beklagen. Dieses Wirtschaftsdenken ist so alt, wie die Menschheit und wird sowohl Sie, als auch mich überdauern. Schon weil, wie zahlreiche Versuche "am lebenden Patienten" gezeigt haben, dass es das einzige mit Bestandsgarantie ist. Alle anderen Versuche weltweit haben nur zu mehr oder weniger Katastrophen geführt. Sollte man eigentlich draus gelernt haben. Deshalb wundere ich mich über diese immer wiederkehrenden illusorischen Verhaltensvorschläge.

@11:09 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

 

Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ?   Die war so, wie im Rest von China auch. Warum hätte sie in Hongkong anders sein sollen.・・・Ja, gut und wie war sie denn im Rest von China ?

 

Haben Sie das nicht mitbekommen? Sehr seltsam.

China hat sich in den letzten 20 Jahren zur Weltwirtschaftsnation No. 2 entwickelt.

@10:49 Uhr von Bernd Kevesligeti

mal sehen welcher Übeltäter nun dran kommt. Hong Kong hat mit der Diktatur schon fast alles verloren was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Die fähigsten Köpfe haben das Land, damit meine ich auch China, verlassen oder sitzen im Gefängnis.   Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ? Und was war vorher ? Vielleicht eine emanzipatorische Gesellschaft ? War das nicht eine Kolonie ? Ohne Kranken-und Sozialversicherung, dafür aber mit Militär-und Polizeieinsätzen gegen Arbeiter, die keine 12-Stunden am Tag machen wollten(1967/68) ?

__

Ihre Einstellung wird immer bizarrer !

@11:18 Uhr von schabernack

  Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ?   Die war so, wie im Rest von China auch. Warum hätte sie in Hongkong anders sein sollen.・・・Ja, gut und wie war sie denn im Rest von China ?   Haben Sie das nicht mitbekommen? Sehr seltsam. China hat sich in den letzten 20 Jahren zur Weltwirtschaftsnation No. 2 entwickelt.

 

Also, wenn sich ein Land von ganz unten, zur Weltwirtschaftsnation Nr. 2 entwickelt, dann ist das seltsam. Will heißen, das soll nicht. Die sollen unten bleiben....

@11:22 Uhr von weingasi1

mal sehen welcher Übeltäter nun dran kommt. Hong Kong hat mit der Diktatur schon fast alles verloren was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Die fähigsten Köpfe haben das Land, damit meine ich auch China, verlassen oder sitzen im Gefängnis.   Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ? Und was war vorher ? Vielleicht eine emanzipatorische Gesellschaft ? War das nicht eine Kolonie ? Ohne Kranken-und Sozialversicherung, dafür aber mit Militär-und Polizeieinsätzen gegen Arbeiter, die keine 12-Stunden am Tag machen wollten(1967/68) ? __ Ihre Einstellung wird immer bizarrer !

 

"Bizzar" ist, Fragen zu stellen oder vielleicht auch auf die Geschichte zu verweisen ?

@11:11 Uhr von Esel_85

 

Hongkong ist jetzt so gut wie durch was Demokratie angeht, Taiwan wird folgen. Die EU ist wichtigster Handelspartner Chinas, ähnlich wie bei Russland finanzieren wir den Wandel also ordentlich mit.

Wir sollten aus dem Ukrainekrieg lernen und Handelsbeziehungen an rechtstaatliche Bedingungen knüpfen. Es macht doch keinen Sinn ein System zu finanzieren welches offen kommuniziert, dass Demokratie weiter zurückgedrängt werden soll...das trifft auf Russland und China zu.

Der Zeitpunkt ist günstig die Handelsbeziehungen zu China zu überdenken und Forderungen im Umgang mit Russland zu formulieren. Zur Not nimmt man eine starke Rezession in Kauf, diese würde langfristig noch nicht einmal besonders teuer sein, da sie das Erreichen der globalen Klimaziele wesentlich vereinfachen würde.

Aber wir wollen ja noch nicht einmal langsamer Auto fahren. Was soll man dazu eigentlich noch sagen?

 

 

 Ihr Optimismus in Ehren...

 

Leider ist und bleibt das, was Sie fordern, unerfüllbares Wunsch(?)denken, denn was Sie als in Kauf nehmen "einer starken Rezession" verstehen wäre ein wirtschaftliches Erdbeben - nicht nur hier in Deutschland.

 

Sie sehen doch, was bereits der fürchterliche Krieg in der Ukraine diesbezüglich zur Folge hat.

Niemand kann China als Wirtschaftspartner einfach abschreiben, um sein Süppchen künftig allein zu kochen.

Was Sie in Ihrem Kommentar im Grunde ja auch bestätigen...

 

@08:51 Uhr von Jim456

 

Wann wird sich die Menschheit von Tyrannei verabschieden können?

 

wenn der Druck zu groß wird

aktuell, so habe ich den Eindruck, werden totalitäre Regierungen bewundert

warum .... keine Ahnung

@11:22 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

 

Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ? ・・・Die war so, wie im Rest von China auch. Warum hätte sie in Hongkong anders sein sollen.・・・Ja, gut und wie war sie denn im Rest von China ? ・・・Haben Sie das nicht mitbekommen? Sehr seltsam. China hat sich in den letzten 20 Jahren zur Weltwirtschaftsnation No. 2 entwickelt.・・・Also, wenn sich ein Land von ganz unten, zur Weltwirtschaftsnation Nr. 2 entwickelt, dann ist das seltsam. Will heißen, das soll nicht. Die sollen unten bleiben....

 

Was für ein Tinnef. Seltsam ist nicht, dass China sich entwickelt hat. Seltsam ist, dass Sie das bis eben gar nicht wussten. Hätten Sie es gewusst, hätten Sie ja nicht fragen müssen.

 

Ich weiß nicht, warum Sie wollen, «dass China unten bleibt». Es sei denn, Sie meinen die geographische Lage unten am Südchinesischen Meer. Von dort wird es für Xina wohl kein Entkommen geben können … außer durch Plattentektonik.

Falsche Aufregung

Putin ist nicht nett, China ist nicht nett, GB als Kolonialmacht war nicht nett und ist es noch immer nicht: Was soll die Aufregung? 1997 war klar, was passiert, die Frage war, wann. Jetzt ist es durch: Aufregung ist falsch. Konsequente Menschenrechtspolitik  gab es auch vom Westen nie. 2,5 Millionen in den Gefängnissen der USA - wen interessiert es? Guantanamo? Da singen sie Guatanamera. Türkei in Syrien und Nordirak? Wie bitte? Förderung seltener Erden, von Lithium u.a., in Kongo, Bolivien und anderswo? 

China ist altes Kaiserreich die gedanklichen Strukturen sind bei einem Großteil der Bevölkerung geblieben. Hongkongs Arme waren unter den Briten sehr gekniffen - das hat keinen gekümmert. Ich kenne China lange, seit 1985 immer wieder persönlich - der 'Westen' war nicht hilfreich.

@11:11 Uhr von Esel_85

Der Zeitpunkt ist günstig die Handelsbeziehungen zu China zu überdenken und Forderungen im Umgang mit Russland zu formulieren. Zur Not nimmt man eine starke Rezession in Kauf, diese würde langfristig noch nicht einmal besonders teuer sein, da sie das Erreichen der globalen Klimaziele wesentlich vereinfachen würde. Aber wir wollen ja noch nicht einmal langsamer Auto fahren. Was soll man dazu eigentlich noch sagen?

__

WER sollte die Beziehungen überdenken ? DEU ? Die EU ? Der Westen ? Die USA ? Falls Sie, wie es gem. Ihres weiteren  Beitrages vermuten lässt, von DEU reden, so frage ich mich, wie das Verhalten Deutschlands und würde es noch so rigoros sein, die GLOBALEN Klimaziele wesentlich vereinfachen würde. Nehmen Sie DEU da nicht ein wenig zu wichtig ?

Und wen meinen Sie, wenn Sie schreiben "zur Not nimmt man eine starke Rezession in Kauf " Wissen Sie überhaupt, bzw. können Sie sich vorstellen, was das für die Mehrheit der Bürger bedeutet ? Ich vermute, Ihre monatl. Einkünfte, wie Rente, Gehalt vom ÖD oder Unterstützung werden Ihnen automatisch am Monatsende überwiesen, sonst könnten Sie derartiges unmöglich fordern !

@11:36 Uhr von schabernack

  Wie ist denn die wirtschaftliche Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ? ・・・Die war so, wie im Rest von China auch. Warum hätte sie in Hongkong anders sein sollen.・・・Ja, gut und wie war sie denn im Rest von China ? ・・・Haben Sie das nicht mitbekommen? Sehr seltsam. China hat sich in den letzten 20 Jahren zur Weltwirtschaftsnation No. 2 entwickelt.・・・Also, wenn sich ein Land von ganz unten, zur Weltwirtschaftsnation Nr. 2 entwickelt, dann ist das seltsam. Will heißen, das soll nicht. Die sollen unten bleiben....   Was für ein Tinnef. Seltsam ist nicht, dass China sich entwickelt hat. Seltsam ist, dass Sie das bis eben gar nicht wussten. Hätten Sie es gewusst, hätten Sie ja nicht fragen müssen.   Ich weiß nicht, warum Sie wollen, «dass China unten bleibt». Es sei denn, Sie meinen die geographische Lage unten am Südchinesischen Meer. Von dort wird es für Xina wohl kein Entkommen geben können … außer durch Plattentektonik.

 

Warum lesen Sie aus dem Kommentar etwas heraus, was da nicht steht ? 

 

Wenn man sich hier so umguckt, dann sind doch andere sauer, daß das Land diese Entwicklung zur Nr. 2 gemacht hat.

 

@11:32 Uhr von Sisyphos3

 

Wann wird sich die Menschheit von Tyrannei verabschieden können?   wenn der Druck zu groß wird aktuell, so habe ich den Eindruck, werden totalitäre Regierungen bewundert warum .... keine Ahnung

 

 

Weil solche Regierungen immer die "einfachste" Lösung kennen.

 

Ich denk gerade auch an Ungarn...

Die üblichen Relativierer (Hr. Kevesligeti ua)

An die wie immer Rechtsaußen-Narrative aus Xi's Presseabt. widerkäuenden Foristen wie Hr Kevesligeti (ist "Nie wieder-S..." auch schon an Bord heute?) o. "kritt..." sei nochmals gesagt:

 

Whataboutisms offenbaren stets nur die eigene Unfähigkeit sich zum konkreten Sachverhalt äußern zu können. Hier gehts um die nicht nur schleichende Untergrabung des bei der UN hinterlegten Abk. zwsch. UK & VRC, welches HK bis 2047 eine Teilautonomie garantierte mit Ziel: freier Wahlen zum LegCo, ohne dass Beijing die Hälfte an Marionetten vorreserviert hat.

 

Die von Schein-Linken immer wieder kolportierten gewalttätigen Auseinandersetzungen der 1960er offenbaren ein totales Unwissen zum Sachverhalt. In Zeiten der maoistischen Kulturrevolution wurden terroristische Untergrundkämpfer von China nach HK eingeschleust.

 

Das polit. Klima Chinas zu jener Zeit in der 15-j. Rote-Garde-Kinder ihre eigenen Eltern ans Messer geliefert hatten:

Also das Vorbild dt. Rechtsradikaler! 

Wertungen

Je nach Blickwinkel lassen sich auch Vorgehensweisen der ältesten Demokratien  als moralisch nicht zu rechtfertigen darstellen. Denken wir an die Verscheppung der Menschen aus Afrika, die dann als Slaven also im Prinzip als Sacheigentum bezeinet wurden Denken wir vielleicht auch schon an den Umgang mit den Ureinwohnern des Landes, in das man eingedrungen ist. Manche Foristen sollten also mit Wertungen etwas vorsichtiger sein.. Ich hätte gern genauer geantwortet, aber das war bislang nicht möglich.

@weingasi1, @Bernd Kevesligeti

 

Hallo weingasi1, Bernd Kevesligeti und andere,

 

vielleicht könnten Sie noch mal versuchen in nichtkursiver Schrift zu kommentieren. Das Lesen ist sonst sehr mühselig. Wenn man mehrmals das „I“ oben im Kommentarfeld anklickt, sollte das Umstellen möglich sein. Danke!

@11:54 Uhr von realitychecker

An die wie immer Rechtsaußen-Narrative aus Xi's Presseabt. widerkäuenden Foristen wie Hr Kevesligeti (ist "Nie wieder-S..." auch schon an Bord heute?) o. "kritt..." sei nochmals gesagt:   Whataboutisms offenbaren stets nur die eigene Unfähigkeit sich zum konkreten Sachverhalt äußern zu können. Hier gehts um die nicht nur schleichende Untergrabung des bei der UN hinterlegten Abk. zwsch. UK & VRC, welches HK bis 2047 eine Teilautonomie garantierte mit Ziel: freier Wahlen zum LegCo, ohne dass Beijing die Hälfte an Marionetten vorreserviert hat.   Die von Schein-Linken immer wieder kolportierten gewalttätigen Auseinandersetzungen der 1960er offenbaren ein totales Unwissen zum Sachverhalt. In Zeiten der maoistischen Kulturrevolution wurden terroristische Untergrundkämpfer von China nach HK eingeschleust.   Das polit. Klima Chinas zu jener Zeit in der 15-j. Rote-Garde-Kinder ihre eigenen Eltern ans Messer geliefert hatten: Also das Vorbild dt. Rechtsradikaler! 

 

Das klingt nach Rechtfertigung. Wie war denn die soziale Lage der Arbeiter zu jener Zeit in Hongkong. Nein, relativiert wird da nichts, es wird verschwiegen.

Aber selbst auf Wiki steht da einiges, was freilich nicht allen gefällt.

Sie zieht sich zurück oder wird zurückgezogen?

Chinas Machtspiele mit Zuckerbrot und Peitsche haben dem Rest der Welt den Vorgeschmack gegeben, was chinesische Vorherrschaft in Hongkong bedeutet. Machen wir uns hier nichts vor. Auch diese politische Truppe von alten Kommunisten parodiert Liberalität und Demokratie. Akklamation- ja, Freiheit zur Zustimmung. Wer will schon im Arbeitslager oder vor vernichteter Existenz stehen. Erziehungsmodell Peking heißt: Ihr kriegt euren Wohlstand, Leute, aber die Führung und Spielregeln bestimmen wir. Wer lange im Amt ist wie Lam, hat einen Gang übers Minenfeld gewuppt. Hongkong wird chinesisch bleiben. Und Peking diktiert den Alltag. Also, was sehen wir mit diesem Geschehen? Genau: diktatorische Elemente, gewaltbereite Schergen schnüren allen demokratischen Bewegungen mit anderer Meinung den Hals zu. Man atmet nicht Freiheit und eigenes Gedankengut. Man lebt in der Weltsicht der Parteiführung. Wie in Russland wird gelogen und gebogen, was stimmig sein muss in dem Weltbild der Führung.

@11:44 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

 

Wenn man sich hier so umguckt, dann sind doch andere sauer, daß das Land diese Entwicklung zur Nr. 2 gemacht hat.

 

Manche andere sind über so manches sauer. Über saure Milch, über fürchterlich unverständliche Bedienungsanleitungen für Technikkram und Plüschiere aus China. Und darüber, dass Chinesisch diese mysteriöse Bilderrätselsprache ist.

@11:17 Uhr von weingasi1

A. Dieses Wirtschaftsdenken ist so alt, wie die Menschheit und wird sowohl Sie, als auch mich überdauern. Schon weil, wie zahlreiche Versuche "am lebenden Patienten" gezeigt haben, dass es das einzige mit Bestandsgarantie ist. Alle anderen Versuche weltweit haben nur zu mehr oder weniger Katastrophen geführt. Sollte man eigentlich draus gelernt haben.

Leider sind die logischen Beziehunen in ihrer Antwort mehr als unklar. Wenn Sie unter "Diese Wirtschaftsdenken" das im Augenblick auch in den westlichen Demokratien herrschende Wirtschaftsdenken meinen, so ist doch schlicht evident, dass diese Wirtschaftsdenken gerade endgültig zu scheitern droht. Diese Denken ist es doch, das zur hemmungslosen Übwernutzung unseres Lebensraumes geführt hat.

Ich gehe schon davon aus , das die westlichen Demokratien unter dem Druck der Fakten reformfähig sind und die Bedeutung von Kooperation und gegeseitiger Hilfe für das Funktioniern komplexer Systeme erkannt haben. Ist das eine Illusion, so ist unsere Zivilation gescheitert.

Schlechtes Gewissen?

Oder war die Lady zu wenig, sagen wir mal, Konsequent und wurde abgesetzt.

Es könnte auch sein das sie als Verdiente, nach Peking beordert wurde*

Das Niveau.

Ist möglicherweise als themenfremd zu bewerten, aber man muss ja schon mal das durchaus hohe Niveau der Auseinandersetzungen und sonstigen Beiträgen in den hiesigen Kommentaren bewundern. Bei der WELT oder auch dem FOCUS ist das allemal anders. Hier sind hingegen eindeutig denkende Menschen unterwegs. For what it‘s worth.

@ KarstenSchmidt

Ich muss Ihnen da Recht geben. Ich lebe eine Stunde entfernt von Hongkong in China und wir waren das bislang letze Mal im Dezember 2019 in Hongkong, bis dahin mindestens einmal im Monat dort. Wir waren damals absolut entsetzt über das Ausmaß der Zerstörungen und haben mit vielen Leuten in Hongkong gesprochen. Das zurückgezogne Auslieferungsabkommen war ein Vorwand für beispiellose Kravalle. Ich habe mir seinerzeit auch die Mühe gemacht, den Gesetzesentwurf zu lesen, dabei ging es nur um schwere Straftaten wie Mord oder extreme Kapitaldelikte; dabei ging es vor allem um ehemalige Parteikader die sich oft mit Millionen von Bestechungsgeldern nach Hongkong abgesetzt haben. Politische Straftaten waren ausgenommen. Zum Schluss gab es auch keine friedlichen Massenproteste mehr sondern nur noch extreme Gewalt, die sich nirgendwo auf der Welt eine Regierung bieten lassen würde. 

@11:17 Uhr von weingasi1

Ich glaube sie wollen mich nicht verstehen. Denn sonst müßten Sie in der Lage sein, sich mit meinen Argumenten inhaltlich auseinder zu setzen. So aber geht ihre Argumentation völlig an dem vorbei, was ich vorgetragen habe. Vielleihct könnten Sie sich schlau mache, in dem sie die Argumentationvon  R. Lay lesen, der ohne Beug zur Religion ein Wirtschaftsmodell entworfen hat, das die "Biophilie" als zentralen Wert einsetzt.

Aber das ist schon wieder sehr kompliziert. Einfacher ist wohl sich klar zu machen, dass in einem System, wo jeder sich bemüht dem anderen, so gut er kann,  zu helfen, jedem geholfen ist. Die Wissenschaft von Ökologie und auch Evolution hat längst erkannt, dass sich beide Systeme nicht durch ein triviales Konkzrrenzmodell erklären lassen. Die Wirtschaftswissenschaften scheinen mir dabei zu sein, in dieser Hinsicht ihre Theorie zu revidieren. Unsere Politiker aber träumen noch von immerwährenden Wachstum.

@ krittkritt

Genauso war es zum Schluss: Fast allen Bürgern gingen die Kravalle zu weit und räumten Barrikaden weg, ein älterer Herr wurde dabei sogar von einem Demonstranten mit einem Stein erschlagen. Es war wirklich extrem: Die Demonstranten beschwerten sich, wenn einzelne U-Bahn Stationen während der Krawalle geschlossen wurden, zerstörten selbst aber die Bahnhöfe und hinderten werktags Bürger daran, mit der U-Bahn zur Arbeit oder Schule zu fahren, indem sie die Züge blockiert haben; das hatte nichts mehr mit Toleranz und Demokratie zu tun.

@12:14 Uhr von logig

Leider sind die logischen Beziehunen in ihrer Antwort mehr als unklar. Wenn Sie unter "Diese Wirtschaftsdenken" das im Augenblick auch in den westlichen Demokratien herrschende Wirtschaftsdenken meinen, so ist doch schlicht evident, dass diese Wirtschaftsdenken gerade endgültig zu scheitern droht.

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Das Adjektiv "evident" strafen Sie schon mit dem nachfolgenden Satz, dessen tatsächliche Bedeutung. Wenn etwas "zu scheitern droht", kann es nicht evident sein, Herr Prof. rer. nat.

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Diese Denken ist es doch, das zur hemmungslosen Übwernutzung unseres Lebensraumes geführt hat. Ich gehe schon davon aus , das die westlichen Demokratien unter dem Druck der Fakten reformfähig sind und die Bedeutung von Kooperation und gegeseitiger Hilfe für das Funktioniern komplexer Systeme erkannt haben. Ist das eine Illusion, so ist unsere Zivilation gescheitert.

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Ich gehe davon aus, dass zumindest die gegenseitige Hilfe nur dann erfolgen würde, wenn sie dem Hilfe spendenden gleichzeitig zum Vorteil gereichen würde. Sonst gibt das nix. Insofern werden Reformen nur dann, als sinnvoll erachtet, wenn sie fortschrittlich sind. Unsere Zivilisation gebe ich mit ziemlichem Vertrauen in die Hände der Wissenschaft, die bis dato für fast alles eine Lösung gefunden hat. Wenn die Frage tatsächlich einmal lauten sollte "wenn die Bürger nicht bereit sind 300 Jahre Zivilisation zurückzudrehen, dann wird es für alle das Ende sein " Nun, dann ist das so. Die Erde wird sich weiter drehen, mit uns, oder ohne uns. Da mache ich mir keine Gedanken. Was Sie vorschlagen, dürfte für die wenigsten erstrebenswert sein. BTW, wenn man als ehem. Prof. seine Pension am Monatsende zuverlässig auf dem Konto findet, braucht man sich in der Tat um (Wirtschafts-) Wachstum keine Sorgen machen. Andere, die in/für diese Wirtschaft arbeiten, werden das vermutlich anders sehen !

HK als Spekulationsobjekt & Geldwaschanlage chin. Milliadäre

Kein Mensch behauptet die arrogante brit. Kolonialpolitik hätte HK zur Vorzeigedemokratie gemacht. Allerdings waren bürgerl. Freiheitsrechte in einem in Asien fast unbekannten Ausmaß vorhanden. Dass der Kapitalismus massive soziale Ungleichheit auch damals schon bereithielt, braucht man einem kritischen Beobachter wie mir nicht aufzutischen.

 

Ich kenne viele kreative & fleißige Hongkonger, die heute in London, Sydney & Taipei arbeiten. Es war nicht mehr auszuhalten seit 2020. 

 

Ultranationalismus pur. Pressefreiheit weg! Wer beim Absingen der chin. Hymne nicht mitsingt, wird gecancelt. 

 

Bis in die 00-Jahre konnten sich junge Akademiker noch eine kl. Wohnung leisten. Heute unmöglich. Mittdreißiger pressen sich in eine 6qm-Butze in der elterl. Wohnung. Unfreiwilliges Hotel-Mama!

 

Der megakorrupte HK-Geldadel hat zus. mit dem Festlands-Spekulationsgeld das ges. Territorium zur Geldwaschanlage & Spekulationsobjekt gemacht.

 

@12:35 Uhr von baumgart67

Genauso war es zum Schluss: Fast allen Bürgern gingen die Kravalle zu weit und räumten Barrikaden weg, ein älterer Herr wurde dabei sogar von einem Demonstranten mit einem Stein erschlagen. Es war wirklich extrem: Die Demonstranten beschwerten sich, wenn einzelne U-Bahn Stationen während der Krawalle geschlossen wurden, zerstörten selbst aber die Bahnhöfe und hinderten werktags Bürger daran, mit der U-Bahn zur Arbeit oder Schule zu fahren, indem sie die Züge blockiert haben; das hatte nichts mehr mit Toleranz und Demokratie zu tun.

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Dann frage ich Sie, als vermeintlichen Insider, was der Auslöser für diese zerstörerischen Demonstrationen war. Kamen sie völlig grundlos und ohne triftigen Anlass zustande, oder ist dem irgend etwas zu missbilligendes vorausgegangen, was diese Demos eventuell verständlich(er) machen könnte ? Ich hoffe, Sie können mir das erklären.

Lam

Lam ist die ganze Zeit über eine in Hongkong sehr unbeliebte Regierungschefin gewesen, da sie wirklich absolut keine Empathie hat und keinerlei Sympathien genossen hat. Es wird interessant sein, wer Nachfolger wird. Es könnte auch sein, dass da plötzlich eine beliebte Person kommt, die sowohl in Hongkong akzeptiert wird als auch mit Peking einen vernünftigen Weg findet, das wäre sowohl im Sinne Hongkongs als auch im Sinne Pekings.

Diese Frau ist ein…

Diese Frau ist ein Musterbeispiel dafür, dass 'weiblichere Politik', wie sie bei Uns gerne von den Linken Parteien gefordert wird, keinen Millimeter besser ist, als jede andern Geschlechts. 

Die ist ebenso verkommen, wie die restlichen chinesischen Despoten. 

@weingasi

Der Ursprung war das Sicherheitsgesetz. Der Auslöser dazu war, dass ein Bürger aus Hongkong in Taiwan seine schwangere Freundin ermordet hat. Er ist übrigens geständig. Es gab dann Diskussionen in Hongkong, warum es keine Möglichkeit gab, ihn nach Taiwan auszuliefern, da es kein Auslieferungsabkommen gab. Das Thema wurde dann in Hongkong ziemlich aufgebläht als wenn es primär um China ging und darum politisch motivierte Straftäter nach China ausliefern zu können, das wiederum wurde ausdrücklich in dem Gesetzentwurf ausgeschlossen. Danach kamen dann auch immer weniger Demonstranten und die wenigen wurden immer gewalttätiger und das führte dazu, dass die Demonstrationen noch kleiner und gewalttätiger wurden. Nachdem das Thema Auslieferungsabkommen abgeräumt war, kamen immer neue Forderungen zum Beispiel nach Amnestie für die Gewalttäter, so etwas würde es aber auch in Deutschland nie geben.

@11:32 Uhr von Sisyphos3

  Wann wird sich die Menschheit von Tyrannei verabschieden können?   wenn der Druck zu groß wird aktuell, so habe ich den Eindruck, werden totalitäre Regierungen bewundert warum .... keine Ahnung

 

Weil es das einfachste ist und es sich als 'Untertan' gut leben läßt, wenn bloß die Kritischen und mutig unverrückbare Prinzipien Verteidigenden einen auf den Deckel kriegen, mal harmlos ausgedrückt. In Russland wird das derzeit durch die Verhaftung von Oppositionellen, die sich tapfer auf der Straße von Putins Polizei - Schlägern maltraitieren lassen, sehr deutlich. 

Um wieviel deutlicher bei uns vor 90 Jahren, als die ersten braunen Truppen mit Nationalstolz, Hass, Taschengeld und kräftig Sonderlob für das Gemüt auf die arme, arbeitende Bevölkerung losgelassen wurde. Noch immer keine Ahnung?

Natürlich nicht, da Sie ja bisher alle Autokraten der Welt niederschwellig auf geringstmöglicher Basis für den Verdacht auf eine Parteinahme verteidigen/ relativieren.

 

@08:51 Uhr von Jim456

"Macht keinen Unterschied wenn es um die Unterdrückung der Bevölkerung geht. Wann wird sich die Menschheit von Tyrannei verabschieden können?"

.-.-.

Meiner  Auffassung nach kann man Ihre Abschlussfrage vielleicht dadurch beantworten, dass man diejenigen User dieses Forums befragt, die Tyranneien in ihren Beiträgen unterstützen. 

Obwohl sie in einer Demokratie leben, wollen sie Tyranneien haben und fördern.

Sie tun es also nicht aus Angst, sondern aus innerem Bedürfnis. 

Ich selber vermute:

Es steckt auch dies in einigen Menschen:

die Lust,  andere zu quälen. 

Solange dies nicht überwunden ist, wird die Tyrannei weiterhin blühen. 

@12:33 Uhr von logig

Ich glaube sie wollen mich nicht verstehen. Denn sonst müßten Sie in der Lage sein, sich mit meinen Argumenten inhaltlich auseinder zu setzen. So aber geht ihre Argumentation völlig an dem vorbei, was ich vorgetragen habe. Vielleihct könnten Sie sich schlau mache, in dem sie die Argumentationvon  R. Lay lesen, der ohne Beug zur Religion ein Wirtschaftsmodell entworfen hat, das die "Biophilie" als zentralen Wert einsetzt.

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Sie werden entschuldigen, dass für mich jemand, dem man u.a. aufgrund seiner kruden Theorien die Lehrerlaubnis entzogen hat, der Anhänger einer "Transzendentalienlehre", was immer das für einen Menschen, der mit Esotherik so garnix am Hut hat, ist, als Wissenschaftstheoretiker gilt und der darüberhinaus Phlosoph (was ja per se erstmal etwas Gutes ist ) und Psychotherapeut war, nicht ernst zu nehmen ist. Der mag gerne in Symposien über die Ethik zwischen dem Menschen und den niederen Pflanzen fabulieren, ist aber im normalen Miteinander so überflüssig wie ein Kropf. Er mag sich gerne weiter mit seiner "Naturphilosophie" in der Theorie beschäftigen. Für's real life sind seine Thesen viel zu abgehoben und theoretisch.

@11:15 Uhr von harry_up

Natürlich wird China einen „geeigneten“ Ersatz finden. Mit LAM begann allerdings das Ende einer freiheitlichen Gesellschaft in HGK, ihr Name wird immer für Repressalien und Gewalt gegen die Bürger von HGK stehen. 

@09:17 Uhr realitychecker - Absolut sachlich treffender Beitrag

Auf Nachfolger Lee und Xi Jinping werden noch harte Zeiten zukommen.

Aber die größte Sprengkraft liegt bei den Massiv steigenden Arbeitslosenzahlen

im DONGGUAN Bezirk.

Mittlerweile muß Xi Jingping schon die Steuern für die vielen

kleinunternehmer massiv senken, damit diesen nicht massenhaft ihre Arbeitnehmer vor die Türe setzen.

Man kann derzeit froh sein, wenn die Ware dort schon durch den Zoll ist.

@12:00 Uhr von Kaneel

 " Hallo weingasi1, Bernd Kevesligeti und andere,   vielleicht könnten Sie noch mal versuchen in nichtkursiver Schrift zu kommentieren. Das Lesen ist sonst sehr mühselig. Wenn man mehrmals das „I“ oben im Kommentarfeld anklickt, sollte das Umstellen möglich sein. Danke!"

.-.-.

Leider ist das nicht immer möglich. 

Und manchmal geht es von alleine, wie eben gerade jetzt bei mir.  :-)

@12:53 Uhr von baumgart67

Der Ursprung war das Sicherheitsgesetz. Der Auslöser dazu war, dass ein Bürger aus Hongkong in Taiwan seine schwangere Freundin ermordet hat. Er ist übrigens geständig. Es gab dann Diskussionen in Hongkong, warum es keine Möglichkeit gab, ihn nach Taiwan auszuliefern, da es kein Auslieferungsabkommen gab. Das Thema wurde dann in Hongkong ziemlich aufgebläht als wenn es primär um China ging und darum politisch motivierte Straftäter nach China ausliefern zu können, das wiederum wurde ausdrücklich in dem Gesetzentwurf ausgeschlossen. Danach kamen dann auch immer weniger Demonstranten und die wenigen wurden immer gewalttätiger und das führte dazu, dass die Demonstrationen noch kleiner und gewalttätiger wurden. Nachdem das Thema Auslieferungsabkommen abgeräumt war, kamen immer neue Forderungen zum Beispiel nach Amnestie für die Gewalttäter, so etwas würde es aber auch in Deutschland nie geben.

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Irgendwie kommt mir Ihre Erklärung ein klein wenig zu simpel vor. Sollten sich im Zusammenhang mit einer Einzeltat, tatsächlich derartige Prozesse in Gang gesetzt haben ? Ja, ich weiss, dass derartiges passiert z.B. in den USA, wo solche "Einzeltaten" auch zu massiven Krawallen (mögen sie auch berechtigt sein ) führen, aber in Hongkong-China ? Also ich weiss nicht. Könnte es nicht vllt doch mit der Angst, die Freiheitsrechte, die man bis dato genoss, zu verlieren, zusammenhängen ? Wie man sieht, war diese Angst ja alles andere als unbegründet.

Eine von den Politikern,

die die Welt schlechter gemacht hat. Die Geschichte wird sich nicht mit Freude an sie erinnern. Einfach nur eine Marionette der Kp China.

12:43 Uhr von weingasi1

Der Verweis auf die gewaltätigen Auseinandersetzungen kommt immer, um abzulenken von der seit 1997 von China subversiv und auch offen vollzogenen Abschaffung der Teilautonomie.

 

Konkret zu 2019 sei gesagt. Die Demokratiebewegung hat in den beiden friedlichen (!) Massendemos Anfang Juni 2019 bis zu 2 Mio Hongkonger auf die Straßen gebracht (bei 7,5 Mio Einw.!) Abseits der Märsche hat die Polizei die Protestierer mit unverhältnismäßiger Gewalt & massivem CS-Gas-Einsatz "empfangen".

 

Danach wurden die "5-Forderungen" der demokrat. Opposition aufgestellt, ua. Aufarbeitung der Polizeibrutalität. Wurde natürlich konsequent von Lam und Xi ignoriert.

 

Kurz danach gab es auch nachweislich vom Regime geduldete Schlägertruppattacken auf friedliche Demoteilnehmer.

Q.:

"https://en.wikipedia.org/wiki/2019_Yuen_Long_attack

"https://www.nytimes.com/2019/09/22/world/hong-kong-police-protests.html

Ereignisse, die zur Radikalisierung beider (!) Seiten beitrugen.

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von realitychecker 14:22

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