Kommentare - Afghanistan am Abgrund - was Deutschland tut

31. März 2022 - 08:20 Uhr

Afghanistan befindet sich nach der Taliban-Machtübernahme in einem katastrophalen Zustand. Noch immer warten ehemalige Ortskräfte der Deutschen auf ihre Ausreise. Was tut die Bundesregierung, um die Not der Menschen zu lindern? Von Kai Küstner.

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Kommentare

Islamismus

Die Islamisten haben nach dem Abzug die Macht übernommen. Der Krieg in Afghanistan war falsch. Er hat 10 000 Tote auf afghanischer Seite erzeugt. 

 

Auch auf deutscher Seite wurden Menschen von den Islamisten getötet. 

 

 

Ergebnis des Wahnsinns

Die Hilflosigkeit ist ein Ergebnis des Wahnsinns des NATO-Einmarsches und jahrelangen Krieges. Selbstgezogene Terroristen haben die Macht - auch weil 'der Westen' nicht in der Lage war, machtärmere Strukturen einzuführen. Hilflos am Himalaya, über Jahrzehnte. Ähnlich ist es auch in Somalia in der Folge Mogadischus, in Libyen, Kongo...

Es ist also eher üblich als außergewöhnlich.

Jetzt gilt es, den Hunger zu bekämpfen, ob Taliban oder nicht. Tote können nicht mehr gleichberechtigt werden.

Afganistan Irak Iran

Ukraine immer wenn die Freie Welt angeführt von den USA versuchen unsere westlichen Werte unter das Volk zu bringen kommt am Ende ein Krieg heraus. Bei Westlichen Werten geht es nie um die Menschen sondern immer um Rohstoffe (Öl,Gas, Metall,seltene Erden usw.).Für die USA geht es zur Zeit fast nach Plan ,Russland ist isoliert, Nordstream 2 so gut wie Tot ,Deutschland begibt sich von einer Abhängigkeit in eine andere, wir haben nun einmal keine eigenen Rohstoffe.Ob unsere neuen Lieferanten genau so  zuverlässig liefen wie Russland ist fraglich. Russland ist jetzt unser Feind und liefert immer noch . Unsere angeblichen neuen Freunde im Nahen Osten oder in anderen Erdölreichen Gegenden denken nicht einmal im Traum daran ihre Fördermengen zu erhöhen.Und genau diese Länder haben es schon öfters versucht uns mit ihrem Öl zu erpressen.Ältere kennen bestimmt noch die Autofreien Sonntage. Rohölpreise nach Gutdünken und solche Spielchen.Russland liefert sogar in Kriegszeiten , unsere anderen Öllieferanten versuchen nicht einmal die Fördermengen zu erhöhen.Und Pipelinegas aus Russland ist mir auch vom Umweltfakor gesehen viel lieber als US-FrakingGas oder Gas aus Ländern die andere nur wegen ihrem Glauben als Untermenschen ansehen.

Sind wir ein reiches Land?

Syrien, Irak, Afghanistan, Mali, Ukraine. Deutschland soll der Welt helfen. Und als Begründung wird von den Politikern wie ein Banner stets dieser eine Satz vorangetragen: "Wir sind ein reiches Land, wir haben die Pflicht, zu helfen." Aber sind wir denn ein reiches Land? Wir haben rund 5 Millionen Rentner mit einer Monatsrente unter 500 Euro. Dazu rund 700.000 Wohnungslose. 42.000 von ihnen leben auf der Straße, schlafen unter Brücken, auf Parkbänken und in Scheunen. Dazu rund 900 Tafeln, an denen immer mehr Bedürftige nach täglichem Essen anstehen. Wir arbeiten bis zum 13.Juli (so genannter "Steuerzahlergedenktag") ausschließlich für die öffentliche Hand. Erst ab dem 14.Juli gehört der Verdienst uns. Die Bezeichnung "reiches Deutschland" stimmt einfach nicht mehr.

 

Hungersnot dank Taliban?

Die Taliban werden den Leuten doch nicht verbieten Lebensmittel zu erzeugen, oder?

Wie hat sich das Land denn während der amerikanischen "Friedensmission" versorgt? Oder davor? Wurde da auch alles eingeflogen?

Wenn dem so ist, liegen die Probleme tiefer, und sind nicht bei den Taliban zu suchen.

Spagat

Natürlich besteht immer ein Spagat zwischen einer der humanitären Hilfe für eine Bevölkerung und der politischen Unterstützung der diese Not verursachenden Administration. Aber dieser Spagat muss ausgehalten werden. 

Politik bedeutet, Gemeinsamkeiten zu finden und zu schaffen. Man kann eine Administration nicht ignorieren, ja man kann sie nicht einmal effektiv umgehen. Das ist eine Realität, der wir uns immer wieder stellen müssen.

Wenn es um die Rettung von Menschen geht, muss man bereit und fähig sein, mit der jeweiligen Administration zu verhandeln. Dann findet man Lösungen in konkreten Fällen. Und man darf sich die Frage, ob man lieber eine „andere“ Administration hätte, gar nicht erst stellen. 

Konkret: Jede Zusammenarbeit mit den Taliban, die den Menschen dort zu Gute kommt! Und keine Bedingungen stellen, sonder Konsequenzen fordern. Klingt ähnlich, ist aber fundamental unterschiedlich!

Und keine Angst: Die Menschen in AFG spüren und wissen ganz genau, wem sie für welche Hilfe „dankbar“ sein müssen. Hilfe für Menschen ist auf längere Sicht niemals Hilfe für eine Regierung. Weil Menschen niemals vergessen, wer ihnen mal geholfen hat.

Geld spielt zur Zeit in Deutschland kaum eine Rolle

4,4 Mrd. sind genau 4,4 % vom „Sondervermögen“ Verteidigung. Besser kann man Geld nicht anlegen, um Hunger, Flucht, Unruhen und damit den Frieden zu sichern.

re 08:42 Louis2013: Reichtum

>>Aber sind wir denn ein reiches Land?“

Reich ist nicht, wer viel hat. Denn man weiß nie, wann man dann „genug“ hat.

Reich ist vielmehr, wer viel schafft! Und das kann er nie alleine! Aber er kann dazu seinen Teil beitragen. Und so lange das jemand kann, ist er reich!

Wenn Sie z.B. nichts mehr „schaffen“ können, dann wird auch niemand mehr etwas von Ihnen „verlangen“. Keine Angst!

Ergebnis

Zitat von Coachcoach (08:40 Uhr) : "Die Hilflosigkeit ist ein Ergebnis des Wahnsinns des NATO-Einmarsches und jahrelangen Krieges"

Und was wäre an der Situation in Afghanistan ohne den von Ihnen beklagten NATO-Einmarsch anders ? Es wären die gleichen Islamisten an der Macht, aber das nicht erst seit ein paar Monaten sondern seit 2001 durchgehend - und die Mißwirtschaft wäre keine andere.

Milliarden wurden schon

in Afghanistan vernichtet, da kommt es dann auf ein paar Milliarden auch nicht mehr darauf an. Die Taliban freuen sich über diese neue Art von Entwicklungshilfe.

@08:30 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

>>Die Islamisten haben nach dem Abzug die Macht übernommen. Der Krieg in Afghanistan war falsch. Er hat 10 000 Tote auf afghanischer Seite erzeugt.    Auch auf deutscher Seite wurden Menschen von den Islamisten getötet.<<

Es herrscht nach wie vor Krieg in Afghanistan und die Islamisten, haben die Macht niemals völlig abgegeben.

Die Taliban sind ja keine homogene Einheit, jeder Stammesfürst will was ab vom löchrigen Kuchen.

Es werden ständig neue Allianzen geschlossen und gebrochen, letzendlich ist daran auch der Einmarsch von Russen und all den anderen gescheitert.

Nur wollte das niemand erkannt haben.

Flüchtlinge - und nur wenige Frauen darunter

Was ich mich beim Anblick der Bilder der geflüchteten Menschen immer wieder verstört hat ist, daß es hauptsächlich Männer sind die flüchten können. Noch viel auffälliger als in Afghanistan war das bei Syrien. Dabei sind es doch in erster Linie die Frauen, die unter diesen Regimen leiden. Werden die Frauen und Mädchen zurückgelassen oder nicht bei der Flucht unterstützt, weil sie als weniger wert gelten?! Ich denke darauf sollte Europa und die Welt ein stärkeres Augenmerk legen, auch um in Richtung dieser Regime zu zeigen daß eine Denkweise die Frauen benachteiligt hier nicht toleriert wird. Eventuell spezielle Hilfsprogramme für Frauen und Mädchen ins Leben rufen, die gegebenenfalls auch eine Ausreise beinhalten. Wenn diese Frauen heute in Europa Schutz erhalten, und dann eines Tages mit einer guten Ausbildung in der Tasche in ihr Land zurückkehren, sind sie die besten Botschafter für Menschenrechte und Gleichberechtigung die man sich vorstellen kann.

Rohstoffe

Zitat von albexpress (08:40 Uhr) : "Bei Westlichen Werten geht es nie um die Menschen sondern immer um Rohstoffe (Öl,Gas, Metall,seltene Erden usw."

Verraten Sie uns doch, um welche Rohstoffe es in Afghanistan geht.

Afghanistan am Abgrund - was Deutschland tut

Was Deutschland tut? Na, da sollten wir auch mal die dort gelassenen Ortskräfte fragen, die man im Stich gelassen hat. Leider wird auch im diesem Fall mit zweierlei Maß gemessen. Hart gesagt, wären es Ukrainer, würde sofort geholfen werden, aber es sind ja nur Ortskräfte. Da dreht sich mein Magen um. Wenn man nicht im kleinen zurecht kommt, wie will man dann im großen was regeln? Mit Geld kann man nicht alles machen.

Das  Volk sind die Taliban…

Das  Volk sind die Taliban. 20 Jahre Nachhilfe in Sachen Demokratie haben nicht gebracht. Wenn man 50000 Taliban nicht haben will, können die leicht von 40mio Einwohnern aufgehalten werden. Zumal es auch ein richtiges Militär gab. Und Polizei.  

Ich sehe da überhaupt keinen Willen zur Veränderung. 

 

wirklich viel (wirklich Wirksames) tun, um Mitmenschen aus lebensbedrohenden Notlagen herauszuhelfen - 

da diese Notlagen sich nicht nur in Afghanistan immer weiter ausbreiten verschlimmert er sie quasi unaufhaltsam immer weiter.

 

Wo der Grund des Übels liegt, wird hier einmal mehr klar: „Es bleibt ein schwieriger Balanceakt: Wie lässt sich die Not der AfghanInnen lindern, ohne dass die Taliban-Extremisten finanziert werden“

 

Nämlich in einem globalen Wirtschafts- und Finanzsystem, in dem Geld an Macht „gekoppelt“ ist.

 

Und wenn man weiß, wo das Problem liegt, kann man es auch lösen. Leider sieht es nicht danach aus, als ob die „Big Player“ in der globalen Politik das wirklich wollten. Im Gegenteil: Es geht da offensichtlich in erster Linie um die Verteidigung „nationaler Interessen“ bzw. der ihrer „Vertreter“. Und das auf Kosten nicht nur der „eigenen“ sondern der gesamten globalen Bevölkerung, die dadurch von ihnen an der freien Zusammenarbeit gehindert wird.

Hungersnot dank Taliban !

Zitat von Mischpoke West (08:46 Uhr) : "Die Taliban werden den Leuten doch nicht verbieten Lebensmittel zu erzeugen, oder?"

Auf gewisse Weise schon. Bauern werden von ihrem Land vertrieben, welches an die islamistischen Kämpfer verteilt wird. Da diese aber selten mehr können als ein Gewehr halten und Zivilisten terrorisieren und von Landwirtschaft kaum etwas verstehen, ist die Lebensmittelproduktion in Afghanistan stark zurückgegangen.

Es ist wie immer,…

Es ist wie immer, irgendwelche Invasoren zetteln Krieg an und Deutschland zahlt. Aber solange hier die „Armen“ durch Sonderzahlungen ruhig gestellt werden ist ja alles richtig so.

Der sowjetische Ursprung des Desasters

 

Die menschenverachtende Diktatur der Islamisten weist eine Analogie mit der menschenverachtenden Praxis von Putins Angriffskrieg in der Ukraine auf.

 

Wer das heutige humanitäre Desaster in Afghanistan verstehen will, muss sich die Chronologie des Krieges anschauen.

 

- 1978 der Putsch der Kommunisten gegen die Regierung

- 1979 der Einmarsch der Sowjets um erstere zu unterstützen

- Im folgenden der Widerstand der Mudschaheddin gegen die Besatzer

- bis 1989 ein erbarmungsloser Krieg der Russen gegen Widerstand und die Zivilbevölkerung

- 1996 die Taliban übernehmen erstmals die Macht in Kabul

- 2001 Koalitionstruppen vertreiben die Taliban aus Kabul und die Terrornester aus Tora Bora

- 2021 die politische Führung lässt das Land im Stich und türmt vor den Taliban

 

Kommunisten und Islamisten tragen beide Verantwortung für den Ursprung des  Krieges in Afghanistan. Die letzteren sind nun verantwortlich für die aktuelle humanitäre Katastrophe, die sich jetzt anbahnt.

Henne - Ei

Zitat von teachers voice (08:51 Uhr) : "Und keine Bedingungen stellen, sonder Konsequenzen fordern. Klingt ähnlich, ist aber fundamental unterschiedlich!"

Nur solange der Forderung nach Konsequenzen nachgekommen wird. Erlauben Sie die Frage, was zu tun ist, wenn der Forderung nach Konsequenzen nicht nachgekommen wird ?

leider

hat die deutsche Außenpolitik keine Zeit für Menschenrechtsprobleme

jenseits der Ukraine

re 08:30 Asoziale Marktwirtschaft: Falsch und richtig

>>Die Islamisten haben nach dem Abzug die Macht übernommen. Der Krieg in Afghanistan war falsch. Er hat 10 000 Tote auf afghanischer Seite erzeugt.<<

 

Du meine Güte - „erzeugt“?

Ihr Kernfehler ist, immer zu allem direkt einen Schuldigen zur Hand zu haben. „Schuld“ sind und haben aber immer viele!

Die richtige Kategorie wäre nicht „Schuld“, sondern „Verantwortung“. Diese haben wir aber nicht für das Handeln der „Anderen“, in diesem Fall nach Ihrer Begrifflichkeit der „Islamisten“. Verantwortung haben wir nur für unser eigenes Handeln. 

Konkret: Die Islamisten hatten nicht „nach“ unserem Abzug die Macht übernommen - sie hatten sie vorher nahezu uneingeschränkt und unterstützt von SA und Pakistan inne. 

Danach sind „wir“ unserer von uns selbst übernommenen Verantwortung nicht gerecht geworden. Das ist doch völlig unstrittig und im nachhinein auch sehr einfach zu beurteilen.

Für das Handeln der Islamisten tragen allerdings allein die Islamisten die Verantwortung. Das sollte man doch auseinander halten können! Und wollen!

Machthaber und Unterdrücker Schuld an humanitärer Lage

08:40 Uhr von albexpress:

"...immer wenn die Freie Welt ... kommt am Ende ein Krieg ... Bei Westlichen Werten geht es nie um die Menschen sondern immer um Rohstoffe"

Deshalb leistet der Westen ja auch gar keine humanitären Hilfen?

Richtig dürfte ja wohl eher sein, dass westliche Strukturen  maximal unerwünscht in Ländern sind, wo einige  wenigen die gebratenen Tauben ins Maul fliegen, während fast die gesamte Bevölkerung unterdrückt wird und so bildungsfern wie nur irgend möglich gehalten wird und, und, und.

Und die Machthaber und Unterdrücker wollen das natürlich nicht aufgeben.

@08:40 Uhr von albexpress

Ukraine immer wenn die Freie Welt angeführt von den USA versuchen unsere westlichen Werte unter das Volk zu bringen kommt am Ende ein Krieg heraus. Bei Westlichen Werten geht es nie um die Menschen sondern immer um Rohstoffe (Öl,Gas, Metall,seltene Erden usw.).Für die USA geht es zur Zeit fast nach Plan ,Russland ist isoliert, Nordstream 2 so gut wie Tot ,Deutschland begibt sich von einer Abhängigkeit in eine andere, wir haben nun einmal keine eigenen Rohstoffe.Ob unsere neuen Lieferanten genau so  zuverlässig liefen wie Russland ist fraglich. Russland ist jetzt unser Feind und liefert immer noch . Unsere angeblichen neuen Freunde im Nahen Osten oder in anderen Erdölreichen Gegenden denken nicht einmal im Traum daran ihre Fördermengen zu erhöhen.Und genau diese Länder haben es schon öfters versucht uns mit ihrem Öl zu erpressen.Ältere kennen bestimmt noch die Autofreien Sonntage. Rohölpreise nach Gutdünken und solche Spielchen.Russland liefert sogar in Kriegszeiten , unsere anderen Öllieferanten versuchen nicht einmal die Fördermengen zu erhöhen.Und Pipelinegas aus Russland ist mir auch vom Umweltfakor gesehen viel lieber als US-FrakingGas oder Gas aus Ländern die andere nur wegen ihrem Glauben als Untermenschen ansehen.       

Danke, Sie sprechen mir aus der Seele. Endlich mal Klarheit, dass all diese US Kriege I.W. auch  gegen Deutschland,  Europa und den Euro gerichtet sind um die (wirtschaftliche) US Vormacht zu sichern

leider ...

Leider hat Afghanistan die Chance vertan und die Macht widerstandslos den Taliban überlassen. Obwohl militärisch in der Überzahl und besser ausgebildet. Die Abneigung gegen dieses Regime hielt sich scheinbar in Grenzen.

 

"Wie lässt sich die Not der Afghaninnen und Afghanen lindern, ohne dass die Taliban-Extremisten finanziert werden."

Dies kann nicht gelingen. Fällt es nicht in die Hände der Taliban, wird die Bevölkerung die Hilfen so wahrnehmen: uns geht es unter der Taliban-Herrschaft gar nicht so schlecht.

 

Jede Hilfe unterstützt direkt/indirekt dieses Terrorregime und wird jede Widerstandsbewegung im Keim ersticken.

re 09:12 Diabolo2704: Augenhöhe

>>Zitat von teachers voice (08:51 Uhr) : "Und keine Bedingungen stellen, sonder Konsequenzen fordern. Klingt ähnlich, ist aber fundamental unterschiedlich!" Nur solange der Forderung nach Konsequenzen nachgekommen wird. Erlauben Sie die Frage, was zu tun ist, wenn der Forderung nach Konsequenzen nicht nachgekommen wird ?<<

 

Danke für die Frage! Das Missverständnis liegt hier im Begriff der „Forderung“. Eine Forderung wäre das Gleiche wie eine Bedingung und Sie stellen richtig dar, dass sich dann die Katze in den Schwanz beisst.

Eine Konsequenz ergibt sich unmittelbar aus dem Handeln. Beispiel: Wenn ich Jemandem 100€ gebe um Jemanden ausreisen zu lassen, dann ist die Ausreise eine Konsequenz und keine Bedingung. Erfolgt diese Konsequenz dann nicht, kriegt er maximal einmal die 100€. 

Der Punkt ist, dass jeder „Handel“ immer auf Augenhöhe erfolgen muss. Nur dann liegen die „Konsequenzen“ im beiderseitigen Interesse. Bedingungen werden immer diktiert und fordern geradezu heraus, umgangen zu werden.

 

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