Kommentare - Kerstin Claus wird neue Missbrauchsbeauftragte

Kommentare

@15:14 Uhr von Coachcoach

Ich wünsche Frau Claus viel Erfolg und hoffe, sie vergisst die von Frauen ausgehende Gewalt nicht. Da liegt noch Forschungs- und Handlungsbedarf - nicht nur dort, dort aber besonders.

@15:14 Uhr von Coachcoach

 

 

... sie vergisst die von Frauen ausgehende Gewalt nichts.

 

man spricht von 10 %

wer hätte das gedacht

diese wichtige meldung an so einem tag. danke dafür-ard

Die 52-Jährige hat selbst sexualisierte Gewalt erlebt.

 

Der Täter war ein evangelischer Pfarrer, der nicht strafrechtlich verfolgt, sondern lediglich versetzt wurde.

 

 darf man fragen weshalb der nicht strafrechtlich verfolgt wurde

weil man versäumte ihn anzuzeigen oder weil Priester Sonderrechte haben ?

 

@15:20 Uhr von Sisyphos3

    ... sie vergisst die von Frauen ausgehende Gewalt nichts.   man spricht von 10 %

Das zeigt, dass Forschung nötig ist. Ich arbeite seit 40 Jahren in dem Bereich - Jungen sind schlecht beforscht.

Ein  Amt,    wie  es  dieser…

Ein  Amt,    wie  es  dieser  Politik  entspricht:   Fleißig  kriminalisieren   statt  Ursachen  beheben.   Und  so  waren  viele  Täter  selber  mal    Mißbrauchsopfer.   Und  mit  so  einer  Politik  werden  das  nicht  weniger,  sondern  immer  mehr.

Missbrauchsbeauftragte

Dann hoffen wqir mal das Sie sichen den Aufgaben stellt wo die schlimmsten und wiederlichen verbrechen passieren. Das sind die Familen und nahen Verwanten und Bekannte.
Aber weil da keien Presse für das ist wird viel zu wenig unternommen.

Überzogener Datzenschutz und mangelhafte Ausrüstung und Rechte der Sicherheitskräfte sind hier für die Kinder Täterschutz.

Im Schlamm der Kircheninteressen steckengeblieben

Elf Jahre war Johannes-Wilhelm Rörig Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung.

In dem langatmigen Bericht der TS v. 28.2.22 über seine Tätigkeit und seinen Abgang wird ausschliesslich über "Verwaltungskram" berichtet. Kein einziges Wort über Veränderungen, Zielerreichungen oder sonstigen Erfolge. Kein Wunder, dass die Bevölkerung seit Jahren klagt, dass Missbrauchsverfolgung im Schlamm der Kircheninteressen steckengeblieben ist.

Was will Frau Kerstin Claus nun anders machen?

@15:48 Uhr von FakeNews-Checker

///Ein  Amt,    wie  es  dieser  Politik  entspricht:   Fleißig  kriminalisieren   statt  Ursachen  beheben.   Und  so  waren  viele  Täter  selber  mal    Mißbrauchsopfer.   Und  mit  so  einer  Politik  werden  das  nicht  weniger,  sondern  immer  mehr.///

.

Wie sähe Ihre Alternative aus und wie würden Sie die Ursachen beheben ?

Wrong @15:48 Uhr von FakeNews-Checker

>>> Fleißig kriminalisieren statt Ursachen beheben. >>>

 

Jede/r Täter/In entscheidet sich zur Mißbrauchstat!

 

>>> Und  so  waren  viele  Täter  selber  mal    Mißbrauchsopfer. >>>

 

Keine Entschuldigung/Ausrede selbst Täter/In zu werden!

@15:48 Uhr von FakeNews-Checker

Fleißig  kriminalisieren  

 

Man kann das nicht kriminalisieren. Kinder zu vergewaltigen IST kriminell.

Es gibt keinen Gebrauch von…

Es gibt keinen Gebrauch von Kindern. Darum ist der Begriff Missbrauchbeauftragte schon falsch. 

 

Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist sprachlich richtig. 

Aber nicht dass Frau Claus…

Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. Das kämme ja purem Fremdenhass gleich…

@16:09 Uhr von -Der Golem-

Elf Jahre war Johannes-Wilhelm Rörig Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung. In dem langatmigen Bericht der TS v. 28.2.22 über seine Tätigkeit und seinen Abgang wird ausschliesslich über "Verwaltungskram" berichtet. Kein einziges Wort über Veränderungen, Zielerreichungen oder sonstigen Erfolge. Kein Wunder, dass die Bevölkerung seit Jahren klagt, dass Missbrauchsverfolgung im Schlamm der Kircheninteressen steckengeblieben ist. Was will Frau Kerstin Claus nun anders machen?

 

Mir ist schleierhaft, welche Berichte Sie gelesen haben, aber den Bericht über Rörig haben Sie offensichtlich nicht gelesen, oder Sie verbreiten bewußt Falschinformationen. In dem Bericht, den Sie langatmig nennen, wird sehr ausführlich darüber berichtet, was Rörig in seiner Zeit erreicht hat und wie Sie dem Bericht auch entnehmen können, war das bei weitem nicht nur das, was Sie abfällig "Verwaltungskram" nennen. Und sie können dem Bericht entnehmen, daß der "Verwaltungskram" durchaus sehr wichtig für Betroffene ist.

 

Den Bericht über Kerstin Claus haben Sie möglicherweise auch nur teilweise gelesen. Denn am Ende des Textes steht, wenn auch etwas allgemeingehalten, wo Frau Claus ihre Schwerpunkte setzen will.

 

Und noch was: gerade bei diesem Thema haben sich (beide) Kirchen nicht mit Ruhm bekleckert, das ist richtig. Ist aber dennoch kein Grund, pauschal drauf rumzureiten. Mißbrauchsfälle gibt es auch in sehr vielen anderen Organisationen, nämlich überall da, wo Erwachsene mit Kindern zu tun haben. Schulen, Vereine, was auch immer.

@17:09 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Es gibt keinen Gebrauch von Kindern.

... und übrigens auch Frauen und Männern.

 

Darum ist der Begriff Missbrauchbeauftragte schon falsch.    Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist sprachlich richtig.

An dieser Stelle stimme ich Ihnen mal zu.

@17:11 Uhr von Alphaworld1

Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. Das kämme ja purem Fremdenhass gleich…

... wenn jemand, wie Sie, davon ausgeht, daß die Täter "Fremde" sind. Oder wie sollen wir das verstehen?

 

Wie meinen? @ 17:11 Uhr von Alphaworld1

>>>.Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. >>>

 

Das dürfte jeglichen Datenschutz wiedersprechen!

 

>>>.Das kämme ja purem Fremdenhass gleich… >>>

 

Werden denn Daten von "fremden" Personen veröffentlicht? 

Deitsches Sprak schweres Sprak!

"Es gibt keinen Gebrauch von Kindern."

"Darum ist der Begriff Missbrauchbeauftragte schon falsch."

.

Im engeren Sinne geht es hier um sexuellen Missbrauch. Das wird im Begriff "Missbrauchsbeauftragte" verkürzt, weil jeder versteht, was damit gemeint ist: Das Präfix miss- drückt einen Mangel, Fehler, das Gegenteil oder einen negativen Wortsinn aus. Im Zusammenhang mit dem Missbrauch weist das Präfix auf einen Fehlgebrauch hin. @Wikipedia

Gebrauch=Benutzung/Ausnutzung -> also in übler Weise mit jemandem umgehen, u.a. auch sexuell

 

.

 

 

Beauftragte an der richtigen Stelle

Ist schon ein Armutszeugnis, wenn Beauftragte als Anlaufstelle dienen müssen, weil gewisse gesellschaftliche Schichten und Kreise nicht in der Lage sind, das Schutzsystem einzelner zu garantieren. Übergriffe werden wir nie ganz verhindern können, aber die Art und Weise, wie manches stillschweigend geduldet oder ignoriert, gerechtfertigt oder verharmlost wird - in der Partnerschaft wie in den familiären oder beruflichen wie sozialen Umfeldern- das ist die Wurzel. Wir haben fette Lücken in einer gemeinsamen Ächtung und Handlung gegen solche Vergehen und Abhängigkeiten. Weil auch gemauert und bedroht wird. Niedrigschwellig mag die Beauftragte Hilfe anbieten, unsere staatliche Autorität und Ordnungskraft aber gehört weiter geschärft. Damit jeder Täter oder Täterin weiß, dass die Strafe hoch und die Ermittlung hart wird.

Unser Wertesystem ist in Schieflage

Die etlichen, nebeneinander existierenden Parallelgesellschaften, kulturelle bedenkliche und soziale rückwärtsgewandte, dominante Weltbilder haben doch die Tür für solche Übergriffe geöffnet. Im Gesetz wird zwar versucht, Paragrafen zu gießen und anzupassen. Aber viel zu viele Tatformen werden ausgenommen- angefangen im Kirchenrecht vs. Staatsrecht, religiösen Gemeinschaften, kulturellem Sektierertum und Sittengemäldern, die aus alten, antiquierten Zeiten stammen. Und auch klar gegen Menschen- und Völkerrecht verstoßen. Die Bagatellisierung oder Verjährung von Taten, weil sie aus alten, nicht mehr nachvollziehbaren rechtlichen oder überlieferten Denkbildern stammen, ist unser aller Aufgabe, endlich Schlusstriche zu ziehen und Wert, Achtung und Selbstbestimmung wie konkrete Verhaltensmuster schaffen, die niemandem Recht geben, dem anderen seinen Willen überzustülpen. Das passiert noch zu oft. Und hat auch mit Bequemlichkeit und nicht Hinhören zu tun, wenn etwas passiert..

@18:34 Uhr von dead_but_dreaming

Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. Das kämme ja purem Fremdenhass gleich… ... wenn jemand, wie Sie, davon ausgeht, daß die Täter "Fremde" sind. Oder wie sollen wir das verstehen?  

 

Bisherige Erfahrungen hier im Forum, wenn es um das Thema sexuelle Gewalt geht, haben mich gelehrt, daß ich bei solcherlei Posts (ist nicht der erste) eher davon ausgehen kann, daß sich der/die Forist:innen eher wünschen, daß Täterprofile veröffentlicht werden. Was aber nur zeigt, daß sich diejenigen mit dem Thema überhaupt nicht richtig befaßt haben. Denn dann wüßten die Foristen, daß eine Veröffentlichung von Täterprofilen das Gegenteil von hilfreich ist. Das schützt kein einziges Kind, sondern befriedigt allenfalls die Neugier und Rachegelüste von Menschen aus der Auge-um-Auge-Fraktion.

 

Schützen kann man Kinder unter anderem durch ganz einfache Maßnahmen. Einmal durch Aufklärung, zum anderen, wenn es um die Betreuung von Kindern in Organisationen geht, zum Beispiel durch ein Vier-Augen-Prinzip. Wichtig ist aber vor allem ein offener Umgang mit dem Problem und nicht eine Verdammung von Eltern, Betroffenen, oder anderen, die sexuelle Gewalt ansprechen, als "Nestbeschmutzer", die den Ruf des Vereins/Verbandes schädigen würden, was leider sehr häufig vorkommt.

Im übrigen findet ein Großteil sexualisierter Gewalt innerhalb der Familie statt. Wozu also ein Täterprofil. Das ist hinreichend bekannt.

@18:46 Uhr von DeHahn | Deutsche Sprache

Gebrauch=Benutzung/Ausnutzung -> also in übler Weise mit jemandem umgehen, u.a. auch sexuell   .

 

Missbrauch bedeutet falscher, übermäßiger Gebrauch. Es gibt aber keine richtigen Gebrauch von Kindern, und Gebrauch bedeutet auch nicht Ausnutzung.

 

Der Forist hat mit vollem Recht auf diese falsche Wortwahl hingewiesen.

von Anderes1961 - 17.28 h Ähnlichk.m.d. Antisemitismusbeauftr.

50% der katholischen und evangelischen Kirchenmitglieder und auch die Vertreter der Aufarbeitungs-Kommissionen, die Bürger und die Istitutionen, die Politiker etc. -  und vor allem die Betroffenen (mehr als die Hälfte) sind Unzufrieden mit dem Ergebnis von jahrelanger "Aufarbeitung".  Und ich bin auch unzufrieden.

 

Ähnliches zeigt sich bei der Arbeit des Antisemitismus-Beauftragten. Nichts gegen Herrn Felix Klein oder Michael Blume. Aber deren Effektivität ist ebenso kritikwürdig wie die des Missbrauchsbeauftragten.

In anderen Ländern gibt es auf beiden Gebieten mehr Effektivität.  Dies zu Ihrer Schönfärberei um 17.28h.

@19:15 Uhr von -Der Golem-

50% der katholischen und evangelischen Kirchenmitglieder und auch die Vertreter der Aufarbeitungs-Kommissionen, die Bürger und die Istitutionen, die Politiker etc. -  und vor allem die Betroffenen (mehr als die Hälfte) sind Unzufrieden mit dem Ergebnis von jahrelanger "Aufarbeitung".  Und ich bin auch unzufrieden.   Ähnliches zeigt sich bei der Arbeit des Antisemitismus-Beauftragten. Nichts gegen Herrn Felix Klein oder Michael Blume. Aber deren Effektivität ist ebenso kritikwürdig wie die des Missbrauchsbeauftragten. In anderen Ländern gibt es auf beiden Gebieten mehr Effektivität.  Dies zu Ihrer Schönfärberei um 17.28h.

 

Dann werden Sie doch mal konkret, statt pauschal im Nebel zu raunen. Was erwarten Sie von einem Beauftragten, der sich um sexualisierte Gewalt kümmern soll? Daß er sich ein Superhelden-Kostüm überstreift und höchstpersönlich Kinder rettet? Was genau haben Sie an der Arbeit des bisherigen Beauftragten auszusetzen?

Duden @19:13 Uhr von Mauersegler

>> Missbrauch bedeutet falscher, übermäßiger Gebrauch. Es gibt aber keine richtigen Gebrauch von Kindern, und Gebrauch bedeutet auch nicht Ausnutzung.>>

 

Bedeutungen (2)

 ⓘ

das Missbrauchen (1a)

BEISPIELE

der Missbrauch der Macht

Missbrauch mit etwas treiben

übermäßiger Gebrauch; Abusus

BEISPIEL

der Missbrauch von Medikamenten

Vergewaltigung; Anwendung sexueller Gewalt, besonders gegenüber Kindern

https://www.duden.de/rechtschreibung/Missbrauch

19:15 Uhr von -Der Golem-

Eigentlich habe ich Ihnen vorhin schon beigepflichtet, ist aber wegen irgendwas nicht durchgekommen.

Es stimmt jedenfalls, dass die Kommissionen nicht viele Möglichkeiten haben, auch wenn sie teilweise durchaus sinnvolles tun.

Gegen die Macht der Kirchen kommen sie nicht an. Und man (der Staat, die Gesellschaft) will auch nicht, dass sie dazu befähigt werden.

 

 

Dass die Rolle der Missbrauchsbeauftragten ein wenig ausgebaut und erweitert wird, ist sicher nett, es bleibt aber eine Art Trostpflaster.

Allerdings ist die Fokussierung auf sexuellen Missbrauch ohnehin nur Ablenkung, denn unsere Gesellschaft hat ganz andere und viel größere Defizite, was Rechte oder Leben von Kindern angeht. Das ist nur das medienwirksamste und wird darum immer wieder hervorgekramt. So kann man all die anderen und viel wichtigen Aspekte schön unbeleuchtet lassen.

@19:08 Uhr von Anderes1961

Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. Das kämme ja purem Fremdenhass gleich…

... wenn jemand, wie Sie, davon ausgeht, daß die Täter "Fremde" sind. Oder wie sollen wir das verstehen?    

(...) Schützen kann man Kinder unter anderem durch ganz einfache Maßnahmen. (...)

 

Danke für Ihre ausführliche, auch für andere erhellende Antwort! Letzeres ist mir bekannt; ich habe als Erzieher ein paar Schulungen mitgemacht.

 

Meine Antwort auf den Nutzer bezog sich daher weniger auf das Täterprofil als solches; Ihre Einschätzung von  "Rachegelüste von Menschen aus der Auge-um-Auge-Fraktion" teile ich.

 

Irritiert/gestört hat mich die Annahme, die Täterprofile würden die von "Fremden"/Ausländern sein - die aus der gleichen Ecke kommt...

@17:11 Uhr von Alphaworld1 @afd-Rassismusabteilung

Das was sie hier schreiben, ist Rassismus in Reinstform und zumindest nahe an der Strafttat der Volksverhetzung.

Ich bitte die Moderation ausdrücklich, das zu prüfen und im Zweifel auch anzuzeigen.

Dass sie jegliche Statistiken diesbezüglich ignorieren, und statt dessen lieber Lügen verbreiten wissen wir ja schon länger.

Wahr ist, dass die Täter fast immer aus dem näheren Umfeld der Kinder kommen - Familienmitglieder, Respektspersonen wie Priester, Trainer, Lehrer etc. - es sich also nicht um "Fremde" handelt.

 

@18:46 Uhr von DeHahn

"Es gibt keinen Gebrauch von Kindern." "Darum ist der Begriff Missbrauchbeauftragte schon falsch." . Im engeren Sinne geht es hier um sexuellen Missbrauch. Das wird im Begriff "Missbrauchsbeauftragte" verkürzt, weil jeder versteht, was damit gemeint ist: Das Präfix miss- drückt einen Mangel, Fehler, das Gegenteil oder einen negativen Wortsinn aus. Im Zusammenhang mit dem Missbrauch weist das Präfix auf einen Fehlgebrauch hin. @Wikipedia Gebrauch=Benutzung/Ausnutzung -> also in übler Weise mit jemandem umgehen, u.a. auch sexuell   .    

 

Danke für die gute Erklärung des Begriffs.

@Silverfuxx, 19:26

 

Gegen die Macht der Kirchen kommen sie [die Komissionen] nicht an. Und man (der Staat, die Gesellschaft) will auch nicht, dass sie dazu befähigt werden.

 

Was ist denn das für eine Verschwörungstheorie? Die Verurteilung von sexuellem Missbrauch ist gesellschaftlicher Konsens. Ich habe noch nie eine Foderung gehört, dessen Verfolgung einzustellen. Sie etwa?

 

Das ist nur das medienwirksamste und wird darum immer wieder hervorgekramt. So kann man all die anderen und viel wichtigen Aspekte schön unbeleuchtet lassen.

 

Schon wieder. Wer kramt das immer wieder hervor? Um von was abzulenken?

@19:26 Uhr von Silverfuxx

Eigentlich habe ich Ihnen vorhin schon beigepflichtet, ist aber wegen irgendwas nicht durchgekommen. Es stimmt jedenfalls, dass die Kommissionen nicht viele Möglichkeiten haben, auch wenn sie teilweise durchaus sinnvolles tun. Gegen die Macht der Kirchen kommen sie nicht an. Und man (der Staat, die Gesellschaft) will auch nicht, dass sie dazu befähigt werden.     Dass die Rolle der Missbrauchsbeauftragten ein wenig ausgebaut und erweitert wird, ist sicher nett, es bleibt aber eine Art Trostpflaster. Allerdings ist die Fokussierung auf sexuellen Missbrauch ohnehin nur Ablenkung, denn unsere Gesellschaft hat ganz andere und viel größere Defizite, was Rechte oder Leben von Kindern angeht. Das ist nur das medienwirksamste und wird darum immer wieder hervorgekramt. So kann man all die anderen und viel wichtigen Aspekte schön unbeleuchtet lassen.

 

Auch das ist mir als Kritik einfach zu pauschal. Ja, wir haben viele Defizite, was Kinder angeht. Und ja, sexualisierte Gewalt ist medienwirksam. Bedeutet aber nicht, daß über andere Probleme nicht berichtet würde und die nicht zur Sprache kämen oder sich nicht drum gekümmert würde. Auch die finden in Medien durchaus statt, wenn man Augen und Ohren offen hält, nimmt man das auch wahr. Es wird nur nicht über alles gleichzeitig berichtet. Da verlangen Sie nun wirklich zu viel.

 

Und anderen einfach zu unterstellen, man wolle Aspekte unbeleuchtet lassen - ich weiß, daß Sie Kritk besser können, deswegen ärgere ich mich gerade ein wenig über solcherlei pauschaler Anwürfe.

 

Kritisieren Sie, was es zu kritisieren gibt. Aber bitte konkret, Problem A stört mich weil..., und im Idealfall hätten Sie sogar Lösungsvorschläge, muß aber nicht.

 

Bei allem Respekt solcherlei pauschale Vorwürfe, wie wir alle sie hier leider sehr oft lesen müssen, die helfen niemandem.

@19:34 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Das was sie hier schreiben, ist Rassismus in Reinstform und zumindest nahe an der Strafttat der Volksverhetzung. Ich bitte die Moderation ausdrücklich, das zu prüfen und im Zweifel auch anzuzeigen. Dass sie jegliche Statistiken diesbezüglich ignorieren, und statt dessen lieber Lügen verbreiten wissen wir ja schon länger. Wahr ist, dass die Täter fast immer aus dem näheren Umfeld der Kinder kommen - Familienmitglieder, Respektspersonen wie Priester, Trainer, Lehrer etc. - es sich also nicht um "Fremde" handelt.

 

Auch Ihre Gedanken gingen mir durch den Kopf beim Lesen des Posts dieses Foristen. Danke, daß Sie das ausformuliert haben. Aber wir können nur spekulieren, was mit dem Post bezweckt werden sollte. Meine Spekulationen gingen dann doch eher in eine andere Richtung, wie Sie bereits lesen konnten.

@19:13 Uhr von Mauersegler

Gebrauch=Benutzung/Ausnutzung -> also in übler Weise mit jemandem umgehen, u.a. auch sexuell   .   Missbrauch bedeutet falscher, übermäßiger Gebrauch. Es gibt aber keine richtigen Gebrauch von Kindern, und Gebrauch bedeutet auch nicht Ausnutzung.   Der Forist hat mit vollem Recht auf diese falsche Wortwahl hingewiesen.

 

 

Da liegen sie falsch - dem Wortsinn ist nicht zu entnehmen, dass es einen korrekten Gebrauch gäbe.

Vielmehr weist Missbrauch genau darauf hin, dass der "Gebrauch" von Kindern falsch ist.

@19:39 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

"Es gibt keinen Gebrauch von Kindern." "Darum ist der Begriff Missbrauchbeauftragte schon falsch." .

Im engeren Sinne geht es hier um sexuellen Missbrauch. Das wird im Begriff "Missbrauchsbeauftragte" verkürzt, weil jeder versteht, was damit gemeint ist: Das Präfix miss- drückt einen Mangel, Fehler, das Gegenteil oder einen negativen Wortsinn aus. Im Zusammenhang mit dem Missbrauch weist das Präfix auf einen Fehlgebrauch hin. @Wikipedia Gebrauch=Benutzung/Ausnutzung -> also in übler Weise mit jemandem umgehen, u.a. auch sexuell   .

Danke für die gute Erklärung des Begriffs.

 

Na... fast. Der Begriff "sexueller Mißbrauch" ist unsinnig, indem er einen "falschen sexuellen Gebrauch" beschreibt: Was soll denn bitte dagegen der "richtige Gebrauch" sein? Ich möchte keinen Menschen zu etwas gebrauchen.

@15:18 Uhr von Sisyphos3

>>Ich wünsche Frau Claus viel Erfolg und hoffe, sie vergisst die von Frauen ausgehende Gewalt nicht. Da liegt noch Forschungs- und Handlungsbedarf - nicht nur dort, dort aber besonders.<<

-

Das war zu erwarten dass hier zuerst auf die "von Frauen ausgehende Gewalt" gewarnt wird.

@19:23 Uhr von Anderes1961 - Nobody is perfect.

Dann werden Sie doch mal konkret, statt pauschal im Nebel zu raunen. Was erwarten Sie von einem Beauftragten, der sich um sexualisierte Gewalt kümmern soll? Daß er sich ein Superhelden-Kostüm überstreift und höchstpersönlich Kinder rettet? Was genau haben Sie an der Arbeit des bisherigen Beauftragten auszusetzen?

Ich gehe davon aus, dass jemand, der lediglich 50% Effektivität erreicht, verbesserungswürdig ist. Und ich gehe davon aus, dass es Leute gibt, die das schaffen würden.  Sie gehen anscheinend davon aus, dass der Job so schwierig ist, dass der letzte Amtsinhaber nicht mehr getoppt werden kann. Dann wäre aber auch die Nachfolgerin in einer schlechten Postition. Wenn aber nicht - dann hatte ich ja Recht, dass Herr Rörig stark verbesserungswürdig war oder ist.

Und in der nächsten Folge erzähle ich Ihnen dann, wie ich das anstellen werde. Vorher bitte ich aber die Moderation, meine 1000 Zeichen auf das 10-fache zu erweitern.

 

@19:31 Uhr von dead_but_dreaming

Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. Das kämme ja purem Fremdenhass gleich… ... wenn jemand, wie Sie, davon ausgeht, daß die Täter "Fremde" sind. Oder wie sollen wir das verstehen?     (...) Schützen kann man Kinder unter anderem durch ganz einfache Maßnahmen. (...)   Danke für Ihre ausführliche, auch für andere erhellende Antwort! Letzeres ist mir bekannt; ich habe als Erzieher ein paar Schulungen mitgemacht.   Meine Antwort auf den Nutzer bezog sich daher weniger auf das Täterprofil als solches; Ihre Einschätzung von  "Rachegelüste von Menschen aus der Auge-um-Auge-Fraktion" teile ich.   Irritiert/gestört hat mich die Annahme, die Täterprofile würden die von "Fremden"/Ausländern sein - die aus der gleichen Ecke kommt...

 

Habe es gerade vor wenigen Minuten schon dem Mitforisten Bilddir... mitgeteilt. Auch diesen Gedanken hatte ich durchaus, aber wie gesagt, wir können nur spekulieren. Der Poster tappt ja mit voller Absicht blind im Nebel rum, ich denke, das kann ich als Unterstellung verantworten.

@19:52 Uhr von -Der Golem-

Dann werden Sie doch mal konkret, statt pauschal im Nebel zu raunen. Was erwarten Sie von einem Beauftragten, der sich um sexualisierte Gewalt kümmern soll? Daß er sich ein Superhelden-Kostüm überstreift und höchstpersönlich Kinder rettet? Was genau haben Sie an der Arbeit des bisherigen Beauftragten auszusetzen? Ich gehe davon aus, dass jemand, der lediglich 50% Effektivität erreicht, verbesserungswürdig ist. Und ich gehe davon aus, dass es Leute gibt, die das schaffen würden.  Sie gehen anscheinend davon aus, dass der Job so schwierig ist, dass der letzte Amtsinhaber nicht mehr getoppt werden kann. Dann wäre aber auch die Nachfolgerin in einer schlechten Postition. Wenn aber nicht - dann hatte ich ja Recht, dass Herr Rörig stark verbesserungswürdig war oder ist. Und in der nächsten Folge erzähle ich Ihnen dann, wie ich das anstellen werde. Vorher bitte ich aber die Moderation, meine 1000 Zeichen auf das 10-fache zu erweitern.

 

Na bitte, es geht doch. Ist schon ein wenig konkreter. Mehr wollte ich doch gar nicht.

 

Wie ich schon einem anderen Mitforisten mitgeteilt habe, nur anders formuliert, geht mir nämlich dieses ständige nebulöse, pauschale Rumgeraune ziemlich auf die Nerven. Nun haben Sie gezeigt, daß Sie es besser können. Danke dafür.

@18:33 Uhr von dead_but_dreaming

Warum man nicht einfach von Vergewaltigung von Kindern spricht, hat viele Gründe und einer könnte sein, daß Verdinglichung von Menschen durch das Wort Mißbrauch, welcher einen korrekten Gebrauch als Gegenpol voraussetzt und wenig Möglichkeiten oder zumindest weniger bietet, Bilder entstehen zu lassen, die der Mensch vor seinem inneren Auge nicht sehen will, fördert. Ein gesunder Mensch hat genug Klarheit, um seine Seele vor solchen Bildern schützen. 

Aber eigentlich denke ich was ganz anderes. Diese Wortfindung kommt aus einer Zeit, in der Kindern (die wir alle mal waren), wenig Achtung im Sinne von 'autonomes Wesen' (das nicht seinen Eltern gehört wie das Auto vor dem Haus) gezeigt wurde und zu spuren hatte, weil man es selbst auch nicht besser hatte. 

Da verliefen die Grenzen zum besitzergreifenden Denken (Gewaltmonopol selbstverständlich) nicht mal fließend, waren fast nicht zu sehen. 

Dieser Begriff darf nicht länger davon ablenken, was die Täter tun.

 

Einige…

nützliche Themen für unsere Missbrauchbeauftragte wären neben Anlaufstellen für Kinder ebenfalls Anlaufstellen für Prostituierte (um den Ausstieg zu ermöglichen), Anlaufstellen für missbrauchte Männer, mehr Schutzräume für Frauen und LGBTQIA Personen, die Einführung und Ausbildung von Forensic Nurses und Forschung zum Zusammenhang zwischen Machtstrukturen und Missbrauch, um den Begriff der niederen Beweggründe auszuweiten. Und das ist nur mein erster Gedanke. Es gibt viel zu tun.

@19:52 Uhr von Anderes1961

Aber nicht dass Frau Claus dann ernsthaft verlangt, dass die Täterprofile öffentlich gemacht werden. Das kämme ja purem Fremdenhass gleich…

... wenn jemand, wie Sie, davon ausgeht, daß die Täter "Fremde" sind. Oder wie sollen wir das verstehen?     (...) Irritiert/gestört hat mich die Annahme, die Täterprofile würden die von "Fremden"/Ausländern sein - die aus der gleichen Ecke kommt...

 

Habe es gerade vor wenigen Minuten schon dem Mitforisten Bilddir... mitgeteilt. Auch diesen Gedanken hatte ich durchaus, aber wie gesagt, wir können nur spekulieren. Der Poster tappt ja mit voller Absicht blind im Nebel rum, ich denke, das kann ich als Unterstellung verantworten.

 

Hmhm. Zumal von dem Nutzer nichts kommt, das den Nebel erhellen könnte... ;-)

 

@20:04 Uhr von melancholeriker

Warum man nicht einfach von Vergewaltigung von Kindern spricht, hat viele Gründe und einer könnte sein, daß Verdinglichung von Menschen durch das Wort Mißbrauch, welcher einen korrekten Gebrauch als Gegenpol voraussetzt (...).  Aber eigentlich denke ich was ganz anderes. Diese Wortfindung kommt aus einer Zeit, in der Kindern (die wir alle mal waren), wenig Achtung im Sinne von 'autonomes Wesen' (das nicht seinen Eltern gehört wie das Auto vor dem Haus) gezeigt wurde und zu spuren hatte, weil man es selbst auch nicht besser hatte.  Da verliefen die Grenzen zum besitzergreifenden Denken (Gewaltmonopol selbstverständlich) nicht mal fließend, waren fast nicht zu sehen.  Dieser Begriff darf nicht länger davon ablenken, was die Täter tun.  

 

Meine Rede. Danke dafür, daß Sie das weiter verdeutlichen!

 

@20:04 Uhr von AuroRa

nützliche Themen für unsere Missbrauchbeauftragte wären neben Anlaufstellen für Kinder ebenfalls Anlaufstellen für Prostituierte (um den Ausstieg zu ermöglichen), Anlaufstellen für missbrauchte Männer, mehr Schutzräume für Frauen und LGBTQIA Personen, die Einführung und Ausbildung von Forensic Nurses und Forschung zum Zusammenhang zwischen Machtstrukturen und Missbrauch, um den Begriff der niederen Beweggründe auszuweiten. Und das ist nur mein erster Gedanke. Es gibt viel zu tun.

 

Herzlichen Dank für Ihre ersten Gedanken. Das nenne ich eine saubere Kritik. Nachdem ich hier schon so viel gemeckert habe, wegen der vielen pauschalen Vorwürfe hier, freue ich mich, auch mal loben zu dürfen.

 

Auf dieser Basis kann man auch erkenntnisreich diskutieren. Und eine erkenntnisreiche Diskussion bringt uns auch als Menschheit weiter.

 

hre Vorschläge zeigen gleichzeitig auf, auf welchem Gebiet noch viel zu tun wäre. Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.

@20:04 Uhr von AuroRa

Es gibt viel zu tun.
Richtig.

Viel Maßnamen sind bekann und müsten nur umgesetzt werden.
1. Ateistischen Staat, schnell und keine Privilegien für alle Religionen und Kulturen. Von Kinderehen, beschneiden bis zum schächten.

2. Ausweitung der Rechte und Überwachung durch Jugendämter, Polizei und Jusitz. Datenschutz darf nicht weiter Täterschutz sein.

3. Verjährung darf es nicht mehr geben. Kein Täter darf sich mehr sicher fühlen.

4. Und ja Täter müssen in einem öffentlichen Register geführt werden. Die Rückfallgefahr ist zu hoch und unser Kinder sind wichtiger.
 

@19:45 Uhr von Anderes1961

Das was sie hier schreiben, ist Rassismus in Reinstform und zumindest nahe an der Strafttat der Volksverhetzung. Ich bitte die Moderation ausdrücklich, das zu prüfen und im Zweifel auch anzuzeigen. Dass sie jegliche Statistiken diesbezüglich ignorieren, und statt dessen lieber Lügen verbreiten wissen wir ja schon länger. Wahr ist, dass die Täter fast immer aus dem näheren Umfeld der Kinder kommen - Familienmitglieder, Respektspersonen wie Priester, Trainer, Lehrer etc. - es sich also nicht um "Fremde" handelt.   Auch Ihre Gedanken gingen mir durch den Kopf beim Lesen des Posts dieses Foristen. Danke, daß Sie das ausformuliert haben. Aber wir können nur spekulieren, was mit dem Post bezweckt werden sollte. Meine Spekulationen gingen dann doch eher in eine andere Richtung, wie Sie bereits lesen konnten.

 

So sehr ich auch für das Prinzip "in dubio pro reo" einstehe - in Falle des Foristen alphaworld und einiger anderer Nicknamen halten sich meine Zweifel, bezüglich der rassistischen Intention, doch in äusserst engen Grenzen.

Rassismus in der Form von "ich stelle doch nur Fragen"-Lügen wird von diesen Usern so häufig benutzt, daß auch in diesem Fall der Versuch, Fremde mit Verbrechen zu assoziieren, bei weitem die wahrscheinlichste Erklärung ist.

Sexuelle Gewalt

Dass hier von vielen Usern die Kirchen ins Spiel gebracht werden liegt m. E. gar nicht unbedingt in erster Linie daran, dass die Foristen von mehr Fällen dort als im Rest der Gesellschaft ausgehen …

…sondern

 

a) weil die Kirchen einen hohen moralischen Anspruch für sich erheben und diesen dann selbstverständlich auch durch alle ihre Vertreter vorleben müsste. Deswegen ist der jeweilige Aufschrei natürlich umso größer.

 

b) weil definitiv viele geschehene Verbrechen dieser Art innerhalb der Kirche durch bewusste Vertuschung und Paralleljustiz unter den Teppich gekehrt werden.

 

Zum Posten von Fr. Claus möchte ich sagen: Er erscheint mir in Zeiten, in denen allen Ernstes offen über einen Parlaments-Poeten gesprochen wird und es auch Queer-Beauftragte gibt, erst recht als sehr legitim. Als selber betroffene besitzt sie vielleicht auch weit mehr Empathie gegenüber den Opfern als manch andere/r.

@20:21 Uhr von werner1955

Es gibt viel zu tun. Richtig. Viel Maßnamen sind bekann und müsten nur umgesetzt werden. 1. Ateistischen Staat, schnell und keine Privilegien für alle Religionen und Kulturen. Von Kinderehen, beschneiden bis zum schächten. 2. Ausweitung der Rechte und Überwachung durch Jugendämter, Polizei und Jusitz. Datenschutz darf nicht weiter Täterschutz sein. 3. Verjährung darf es nicht mehr geben. Kein Täter darf sich mehr sicher fühlen. 4. Und ja Täter müssen in einem öffentlichen Register geführt werden. Die Rückfallgefahr ist zu hoch und unser Kinder sind wichtiger.  

 

Auch hier Danke für Ihre sehr konkrete Kritik. Richtig wohltuend, nach all den pauschalen Vorwürfen, auch wenn ich Ihre Meinung nicht teile und ich will Ihnen auch sagen warum.

 

1. Das greift ins Leere. Denn, wie ich bereits geschrieben habe, greift es zu kurz, wenn man sich nur auf sexuelle Gewalt in den Kirchen fixiert. Wollen Sie auch Vereine verbieten? Verbände? Schulen? Jugendclubs? Überall da kann sexuelle Gewalt stattfinden und findet leider auch statt. Vielleicht möchten Sie ja auch Familien verbieten, denn da findet die weitaus größte Zahl an Taten statt.

 

2. Darüber kann man reden. Aber man sollte vorsichtig sein, daß man nicht über das Ziel hinaus schießt. Datenschutz ist auch ein sehr hohes Gut. Man darf das eine nicht durch das andere ausspielen. Und das Datenschutz Täterschutz sein soll, stimmt in dieser Pauschalität schon mal nicht.

 

3. Verjährung aufzuheben, kann man machen. Schützt aber erst mal nicht. Schutz sind Maßnahmen, um zu verhindern, daß sexuelle Gewalt an Kindern stattfindet.

 

4. Und Nein, öffentliche Register sind das Gegenteil von hilfreich, wie auch Erfahrungen aus den Ländern zeigen, wo es sowas gibt. Öffentliche Register befriedigen allenfalls die Rachegelüste oder die Neugier der Auge-um-Auge-Fraktion. Es schützt kein einziges Kind.

@20:21 Uhr von werner1955

1. Ateistischen Staat, schnell und keine Privilegien für alle Religionen und Kulturen. Von Kinderehen, beschneiden bis zum schächten. 2. Ausweitung der Rechte und Überwachung durch Jugendämter, Polizei und Jusitz. Datenschutz darf nicht weiter Täterschutz sein. 3. Verjährung darf es nicht mehr geben. Kein Täter darf sich mehr sicher fühlen. 4. Und ja Täter müssen in einem öffentlichen Register geführt werden. Die Rückfallgefahr ist zu hoch und unser Kinder sind wichtiger.  

Punkt 1 finde ich interessant. Jedoch sollte gewährleistet werden, dass alle Religionen ausgeübt werden. 

3. Ebenso die Möglichkeit auch für Vergewaltigung mehrmals verurteilt zu werden (z.B. bei erfolgtem Freispruch in der Revision, wenn danach neue Beweise gesichtet oder neu ausgewertet werden, Stichwort cold cases). Meines Wissens wurde das lediglich für Mord ermöglicht.

4. Auf gar keinen Fall. Täter:innen haben Menschenrechte und ein öffentliches Register fördert lediglich die Lynchjustiz 

 

@20:36 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Das was sie hier schreiben, ist Rassismus in Reinstform und zumindest nahe an der Strafttat der Volksverhetzung. Ich bitte die Moderation ausdrücklich, das zu prüfen und im Zweifel auch anzuzeigen. Dass sie jegliche Statistiken diesbezüglich ignorieren, und statt dessen lieber Lügen verbreiten wissen wir ja schon länger. Wahr ist, dass die Täter fast immer aus dem näheren Umfeld der Kinder kommen - Familienmitglieder, Respektspersonen wie Priester, Trainer, Lehrer etc. - es sich also nicht um "Fremde" handelt.   Auch Ihre Gedanken gingen mir durch den Kopf beim Lesen des Posts dieses Foristen. Danke, daß Sie das ausformuliert haben. Aber wir können nur spekulieren, was mit dem Post bezweckt werden sollte. Meine Spekulationen gingen dann doch eher in eine andere Richtung, wie Sie bereits lesen konnten.   So sehr ich auch für das Prinzip "in dubio pro reo" einstehe - in Falle des Foristen alphaworld und einiger anderer Nicknamen halten sich meine Zweifel, bezüglich der rassistischen Intention, doch in äusserst engen Grenzen. Rassismus in der Form von "ich stelle doch nur Fragen"-Lügen wird von diesen Usern so häufig benutzt, daß auch in diesem Fall der Versuch, Fremde mit Verbrechen zu assoziieren, bei weitem die wahrscheinlichste Erklärung ist.

 

Wie Sie vielleicht inzwischen wissen, ist Rassismus auch für mich ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Ich teile Ihre Zweifel durchaus, aber mit anderer Gewichtung. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Gerade aus dieser Ecke kommen ja auch immer wieder "Prangerwünsche", wenn es um sexuelle Gewalt geht.

 

Und die Methodik der Rassisten bei Forendiskussionen kenne ich auch zu Genüge. Sie ja auch, dankenswerter Weise und Sie sind da ebenso engagiert wie ich. Deshalb gehe ich meistens nicht auf die "Argumente" ein, wenn jemand versucht, seinem Rassismus freien Lauf zu lassen. Diskutieren Sie niemals mit einem Flacherdler über die Form der Erde. Ist sinnlos. Ich beschränke mich meistens darauf, eben diese Methodik aufzuzeigen und klare Grenzen zu setzen. Wenn ich auf die "Argumente" eingehe, dann nur, damit Leser, die Zweifel hegen, nicht glauben, die Rassisten hätten Recht.

@20:38 Uhr von Vector-cal.45

Dass hier von vielen Usern die Kirchen ins Spiel gebracht werden liegt m. E. gar nicht unbedingt in erster Linie daran, dass die Foristen von mehr Fällen dort als im Rest der Gesellschaft ausgehen … …sondern   a) weil die Kirchen einen hohen moralischen Anspruch für sich erheben und diesen dann selbstverständlich auch durch alle ihre Vertreter vorleben müsste. Deswegen ist der jeweilige Aufschrei natürlich umso größer.   b) weil definitiv viele geschehene Verbrechen dieser Art innerhalb der Kirche durch bewusste Vertuschung und Paralleljustiz unter den Teppich gekehrt werden.   Zum Posten von Fr. Claus möchte ich sagen: Er erscheint mir in Zeiten, in denen allen Ernstes offen über einen Parlaments-Poeten gesprochen wird und es auch Queer-Beauftragte gibt, erst recht als sehr legitim. Als selber betroffene besitzt sie vielleicht auch weit mehr Empathie gegenüber den Opfern als manch andere/r.

 

Ihr Einwand ist m.E. berechtigt. Es ist der Widerspruch von moralischen Vorstellungen und realem Handeln. Das sehe ich genauso wie Sie. Dennoch hilft es niemandem, wenn man sich hier so sehr auf die Kirchen versteift.

 

Und was das Handeln von anderen Organisationen betrifft, wenn es um sexuelle Gewalt geht. Die stehen den Kirchen absolut in nichts nach. Da finden Sie die gleichen Mechanismen von Abwiegeln, Vertuschen, Kleinreden oder gar Leugnen. Das weiß ich aus meiner langjährigen journalistischen Erfahrung und den Prozessen, die ich journalistisch begleitet habe. Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich möchte die Kirchen keineswegs in Schutz nehmen, mir ist das nur zu einseitig. Letztlich geht es um die Kinder. Und denen hilft man mit solcher Einseitigkeit nicht.

Eben @20:43 Uhr von AuroRa

>> 4. Auf gar keinen Fall. Täter:innen haben Menschenrechte und ein öffentliches Register fördert lediglich die Lynchjustiz >>>

 

So ist es und Datenschutz ist nun mal Datenschutz, auch Sexualstraftäter/Innen haben ein Recht auf diesen. Auch wenn das natürlich Emotionen triggert, gar keine Frage.

 

 

Rassistische Nachfragen @20:58 Uhr von Anderes1961

>>> Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Gerade aus dieser Ecke kommen ja auch immer wieder "Prangerwünsche", wenn es um sexuelle Gewalt geht >>>

 

Durch meine ehrenamtliche Mitarbeit im Frauenhaus, bin ich Nachfragen nach den Ethnien der Beziehungstäter durchaus gewohnt! Ich gebe darauf nie Antworten.

Selbst meinen engsten Mitmenschen nicht!

überlassen wir doch

dem Foristen @alphaworld nicht die Dskussion. Es lohnt nicht.

Zum Thema: wir werden sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt niemals gänzlich aus unserer Gesellschaft verbannen können. Alle Vorschläge und Anregungen, die jetzt der neuen Beauftragten unterbreitet werden, sind hilfreich und wichtig, bleiben aber Hinweise und stellen kein Lösungskonzept dar. Gestehen wir uns doch unsere letztendliche Ohnmacht diesem Phänomen gegenüber ein. Ich bin überzeugt, dass eine effektive Prävention hier nicht möglich ist, abgesehen von dem Angebot an potentielle Täter zur Selbstkontrolle. Das findet ja auch bereits statt.

Was immer möglich und auch geboten ist, ist die unbeirrbare Entschlossenheit, so viel als nur möglich zu tun, um die Opfer zu unterstützen. Und hier gibt es noch viel Luft nach oben.

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@21:23 Uhr von Kristallin

>>> Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Gerade aus dieser Ecke kommen ja auch immer wieder "Prangerwünsche", wenn es um sexuelle Gewalt geht >>>   Durch meine ehrenamtliche Mitarbeit im Frauenhaus, bin ich Nachfragen nach den Ethnien der Beziehungstäter durchaus gewohnt! Ich gebe darauf nie Antworten. Selbst meinen engsten Mitmenschen nicht!

 

Danke dafür. Das ist auch die richtige Umgangsweise, nur leider nicht selbstverständlich. Und ich finde es toll, daß Sie sich so engagieren. Alles Gute weiterhin für Ihre Arbeit.

19:42 Uhr von frosthorn

Was ist denn das für eine Verschwörungstheorie? Die Verurteilung von sexuellem Missbrauch ist gesellschaftlicher Konsens.

 

Im Zusammenhang mit den Kirchen ? Wenn dem so wäre, gäbe es da Ermittlungen. Und Verfahren vor Strafgerichten, nicht irgendwelchen Kirchen`gerichten´. 

 

Siehe:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/katholische-kirche-missbrauch-stra…

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/vatikan-kirchenrecht-101.html

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