Kommentare - Australien: Wieder Korallenbleiche am Great Barrier Reef

19. März 2022 - 10:19 Uhr

Hohe Wassertemperaturen lassen erneut die Korallen des Great Barrier Reefs vor Australiens Küste ausbleichen. Experten fürchten, dass es bereits die vierte Massenbleiche in nur sechs Jahren werden könnte.

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weit weg

die Probleme sind ja alle weit weg. Das Great Barrier Reef ist am anderen Ende der Welt, die Ukraine ist auch weit weg sobald man die Flimmerkiste ausschaltet. In Deutschland wird derweil diskutiert, ob man die gestiegenen Kraftstoffpreise direkt an der Tankstelle subventionieren will.
Davon würden vielfahrende Spritfresser am meisten profitieren. Das wäre ein fatales Signal an die Verbraucher. Über Einsparmaßnahmen, wie z.B. ein Tempolimit, wird nur satirisch berichtet, das wäre ja auch zuviel verlangt.

Also für so etwas banales

wie den Erhalt der Natur, deren Teil wir sind und die zugleich unsere Lebensgrundlage darstellt, haben wir nun wirklich keine Zeit.

 

Schließlich müssen wir Kriege führen und die Kassen und die Dividenden müssen stimmen. Wer weiß, vielleicht hat Covid-19 ja auch einen großen Bruder aus den Vorhöfen der Hölle, dagegen muss man sich wappnen.

 

Wen interessiert da schon das Korallensterben, leben die überhaupt oder sind das Steine? Oder die ganze Giftgülle und das Plastik in den Meeren, alles peanuts.

 

Wir haben wichtigeres zu tun. Und heißt es nicht schon in der Bibel: „Macht euch die Erde Untertan“? 
 

Also, blöde Natur, hör auf zu nerven und komm mal klar. Ok, wenn du Ruhe gibts, kauf ich mir nen Tesla, aber das war’s, mehr geht nicht.

Also eigentlich

habe ich es immer für selbstverständlich gehalten, das wir auf unserer eimaligen Erde alle Kraft, unser Wissen und alle Möglichkeiten zur Lösung unserer Umweltprobleme einsetzen.

so wie es die aktuelle Situation im Moment zeigt, sind wir im Moment noch sehr weit davon entfernt.

Wenn aber da nicht wirklich richtig dran gegangen wird, dann brauchen wir irgendwann in gar nicht so ferner Zukunft keine Geopolitischen Interessen mehr.

Schon wenn man diese riesigen Mengen an Treibstoff betrachtet, die jetzt für diesen sinnlosen Krieg in der Ukraine verblasen werden ist das schon eine Katastrophe.

@10:39 Uhr von MamasLiebling

die Probleme sind ja alle weit weg. Das Great Barrier Reef ist am anderen Ende der Welt, die Ukraine ist auch weit weg sobald man die Flimmerkiste ausschaltet. In Deutschland wird derweil diskutiert, ob man die gestiegenen Kraftstoffpreise direkt an der Tankstelle subventionieren will. Davon würden vielfahrende Spritfresser am meisten profitieren. Das wäre ein fatales Signal an die Verbraucher. Über Einsparmaßnahmen, wie z.B. ein Tempolimit, wird nur satirisch berichtet, das wäre ja auch zuviel verlangt.

Tempolimit? Sind Sie des Wahnsinns? Sie wissen doch, wie das bei uns ist: 
 

Zwingt man die Menschen hierzulande, sich alle 3 Monate ein neues Medikament spritzen zu lassen, haben damit nur wenige ein Problem.

 

Zwingt man die Menschen dazu, auf den Autobahnen nicht mehr rumzuheizen wie bekloppt, um zeitgemäß mit Ressourcen umzugehen und ihre Emissionen zu verringern, dann ist das ein rechtswidriger Eingriff in die persönliche Freiheit.

 

 

Ein weiteres Wunder ist…

Ein weiteres Wunder ist bedroht. Was mir bis heute niemand überzeugend erklären kann, ist, warum wir eigentlich schädliche Techniken entwickeln, kaufen und nutzen, um nachher zu versuchen, die Folgen der Nutzung teuer zu beheben.

@11:00 Uhr von Nettie

 

 

Diese Tatsache achselzuckend „zur Kenntnis“ zu nehmen wäre da jedenfalls die denkbar schlechteste „Reaktion“.

 

 

was schlagen sie vor

was können (wollen) sie verändern

@10:41 Uhr von Vector-cal.45

 

 

Und heißt es nicht schon in der Bibel: „Macht euch die Erde Untertan“?

 

 

dann stellt sich die Frage :

Wie behandelt man einen Untertan !

wie einen Knecht/Slaven oder mit Achtung und Sorgfalt um sein Wohlergehen bedacht

 

@11:02 Uhr von Vector-cal.45

 

 

 

Zwingt man die Menschen dazu, auf den Autobahnen nicht mehr rumzuheizen wie bekloppt, um zeitgemäß mit Ressourcen umzugehen und ihre Emissionen zu verringern, dann ist das ein rechtswidriger Eingriff in die persönliche Freiheit.

 

wo wollen sie anfangen wo aufhören

ist es zeitgemäß so unverantwortlich mit den Ressourcen umzugehen ?

aber das sieht und rechtfertigt jeder anders

der eine vermehrt sich ungezügelt, riskiert zu verhungert und wandert dann in Gegenden aus

wo der andere aus Lebensmittel Sprit macht

   

Ja, der Durchschnitt

Überall auf der Welt gibt es zu irgend einem Moment Sachverhalte, die über dem Durchschnitt liegen. Genauso wird es Sachverhalte geben, die unter dem Durchschnitt liegen und ganz wenige werden exakt auf dem Durchschnitt liegen. Die Frage ist, worüber man berichtet. Dieter Nuhr führt in seinen Konzerten aus, dass durch den Klimaerwärmung X Menschen im Jahr sterben, weil es zu heiß ist. Dafür sterben aber Y Menschen weniger, weil es nicht mehr so kalt ist. Leider konnte ich die Zahlen X und Y nicht in Erinnerung halten. Y war aber größer als X. Während über die Einen berichtet wird, hört man von den Anderen kaum etwas. Ich will gar nicht bezweifeln, dass es den Klimawandel gibt und ein mir nicht bekannter Anteil daran menschengemacht ist. Allerdings wird man China, die USA, Russland und Indien nicht zu der Einsicht zwingen können, ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Putin kann man ja nicht einmal zu Dingen bringen, die für ihn viel einfacher wären, nämlich den Krieg zu stoppen.

Ein Lagebericht aus 2022…

Ein Lagebericht aus 2022. Also vor 200 Jahren, lass es 300 Jahre sein, begann die Industrialisierung. Ich vermute mal, dem Great Barrier Reef ging es zu diesen Zeiten noch gut. Wie wird es dort in 5000 Jahren aussehen ? Nicht das mich Day groß interessieren würde, bin ja schon in 20 Jahren nicht mehr da. Aber man darf ja wohl noch fragen.

@ Sisyphos3 11:39

>>aber das sieht und rechtfertigt jeder anders<<

 

Welche rationale Rechtfertigung heute noch adäquat wäre, um mit einem 500-PS-SUV mit 200 Sachen über deutsche Autobahnen zu fahren, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Ein allgemeines Tempolimit von 120 oder 130 km/h auf den Autobahnen ist nicht nur zeitgemäß, sondern quasi überall außer in D Gang und gäbe. Das wäre ein Beitrag, der niemandem weh tut, aber scheinbar ist das eine Art Heiliger Gral.

 

Der Rest Ihres Beitrages spannt ganz schön gewagte Bögen. Dass Menschen in armen Ländern z. B. mehr Kinder haben, hat verschiedene Ursachen. 

Korallen in Australien

das ist doch echt nebensächlich. Viel wichtiger ist doch die militärische Aufrüstung und Maßnahmen gegen die chinesische Wirtschaft. In einer werteorientierten Politik muss sowas, genau wie Menschenrechtsverletzungen in UK (Assange) und so ein Undinn wie das Grungesetz eben hintenanstehen.

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@11:43 Uhr von Hinterdiefichte

      Dieter Nuhr führt in seinen Konzerten aus, dass durch den Klimaerwärmung X Menschen im Jahr sterben, weil es zu heiß ist. Dafür sterben aber Y Menschen weniger, weil es nicht mehr so kalt ist.    

Dieter Nuhr ist nur leider eine der denkbar schlechtesten Quellen für solche Sachverhalte. Dem geht es um Applaus, Ahnung zu Klimafragen hat der überhaupt nicht. Mir ist schon häufiger aufgefallen, dass er sich gerne über den Klimawandel lustig macht. Ich mag außerdem mal bezweifeln, dass besonders viele Menschen erfrieren. Verhungern tun viele, und der Klimawandel trägt schon heute sehr viel dazu bei!

@11:02 Uhr von Vector-cal.45

"Tempolimit? Sind Sie des Wahnsinns?"

:)
Okay, neulich hab ich was von autofreien Sonntagen gehört. Finde ich auch eine schöne und nicht unangebrachtze Idee - besonders im Hinblick auf die Ukraine. Natürlich wird das nicht kommen, der Aufschrei in unserer Sesselpupser-Gesellschaft wäre viel zu groß.

@10:57 Uhr von Naturfreund 064

das wir auf unserer eimaligen Erde alle Kraft, unser Wissen und alle Möglichkeiten zur Lösung unserer Umweltprobleme einsetzen.
Also ich kann das seit 2000 Jahren nicht erkennen. Noch nie hat sich die Menschheit ernsthaft weltweit damit beschäftigt.

Und nur ein paar Straßenkleber werden da auch nichts ändern. Alle Menschn die täglich hart für Ihr einfach leben arbieten müssen oder gegen Soldaten kämpfen müssen haben da auch kein möglichkeit oder zeit zu.

Autotempolimit

Also ehrlich, wegen so ein paar Korallen auf der anderen Seite der Erde?

 

Eine Auswertung von Mobilfunkdaten, vor einigen Tagen hier gemeldet, hat ergeben, dass die Deutschen Autofahrer genauso viel und genauso schnell fahren wie bisher. Trotz aller Appelle, Sprit zu sparen und trotz der hohen Spritpreise. 

 

 

Und was machen die Australier?

Köhle fördern und verbrennen bis zum Umfallen! Haben die Pläne, wie man dem K-Sterben vor der Haustür begegnen könnte?

Hallo   Ich glaube es war…

Hallo

 

Ich glaube es war Cousteau, Unterwasseraufnahmen vom blühenden Leben.

Später an der Stelle, trübes totes Wasser, in dem sich Algen drehten.

 

 

Korallensterben

Erst stirbt die Natur, dann der Mensch. Aber solange das in den Köpfen weltweit nicht ankommt, ob in der Gesellschaft oder der Politik , geht es so weiter wie bisher . 

@13:44 Uhr von w120

Hallo   Ich glaube es war Cousteau, Unterwasseraufnahmen vom blühenden Leben. Später an der Stelle, trübes totes Wasser, in dem sich Algen drehten.  

Es war Cousteau , der da drehte . Es gibt auch interessante Naturdokumentationen von BBC . 

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