Kommentare - Hohe Ziel der Bahn wecken Zweifel an rascher Umsetzbarkeit

10. März 2022 - 16:10 Uhr

Die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele für die Bahn ausgegeben: eine Verdopplung der Fahrgastkilometer und 25 Prozent mehr Transport auf der Schiene bis 2030. Wie soll das gelingen? Von Inga Thiede.

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Kommentare

vielleicht in dem man

Vielleicht in dem man nicht ehemailige Bosse aus der Automobilindustrie oder ausgediente Politiker in die Konzernführung beruft? Wäre mal eine Idee oder?

ich würde es mir wünschen

Als begeisterter Bahnfahrer und Besitzer einer Bahncard 1. Klasse (habe kein Auto) nutze ich gerne die DB. Nächsten Monat bin ich wieder einige Male unterwegs. 

Kostenloser ÖPNV

Vielleicht lässt sich die KFZ - Steuer dahingehend umlenken, dass damit der völlig kostenlose ÖPNV für alle finanziert wird? 
Dann gäbe es wahrscheinlich auch mehr Bahnnutzer, die Verspätungen in Kauf nehmen. 
Wir könnten uns auch chinesische Firmen einkaufen, die den Aufbau der Strecken und der Elektrifizierung übernehmen. Die können sowas schnell und gut, wie man bei jedem neueren Bauwerk in China sehen kann. 
Und die bringen ihr eigenes Personal mit, was unsere Facharbeiter zB für den Wohnungsbau freihält. Mit den neuen Flüchtlingen brauchen wir ja auch noch günstigen Wohnraum. Zusätzlich zu dem jetzt schon fehlenden. 
Auch Schulen brauchen mehr Platz und viel mehr Personal als nur ein paar Ukrainisch sprechende Lehrer.
Zumindest diese Baumaßnahmen könnten aus dem zusätzlichen Bundeswehr - Budget finanziert werden. Schließlich sind Kriegsfüchtlinge immer auch durch Waffeneinsätze bedingt. Das muß bei den Bundeswehrausgaben berücksichtigt werden. Und bei den Gewinnen der Waffenindustrie.

Unzuverlässig und unpünktlich

Gerade für Berufstätige ist die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Bahn entscheident. Verspätungen sind alltäglich. 

 

Braucht man eine Anschlussverbindung und hat Verspähtung kann man beider DB optimistisch bleiben. Meistens hat der Anschlusszug ebenfalls Verspähtung. 

Sehr gutes Ziel...

...seitens der Politik!

Doch vermute ich, dass dieses Ziel wie fast alle Ziele, die von zu ehrgeizigen Politiker Innen(die dann letztlich mit dem Thema hoffnungslos überfordert sind) formuliert werden wie ne Seifenblase zerplatzen wird....so what

 

@16:14 Uhr von fruchtig intensiv

"Vielleicht in dem man nicht ehemailige Bosse aus der Automobilindustrie oder ausgediente Politiker in die Konzernführung beruft? Wäre mal eine Idee oder?"

.

Unsere ehemaligen Verteidigungsminister sind möglicherweise bereit mit ihren Managementtalenten eine neue Herausforderung anzugehen.

Alles Makulatur

Das ist jetzt alles Makulatur. Die EU, Deutschland und weitere Länder haben Russland den Handelskrieg erklärt und es darf kein Gas oder Öl aus Russland zukünftig mehr importiert werden. Länder die dieses Verbot ignorieren werden sofort mit harten Sanktionen durch die USA belegt also ist die ganze Welt auf den Rest der vorhandenen Energie angewiesen. Wer diese dann bekommt kann man sich denken jedenfalls nicht wir. Die Bahn kann froh sein wenn ihre Züge in den kommenden Monaten überhaupt noch fahren können. Zu dem der Gesamtwirtschaftliche zusammenbruch noch dazu kommt. Wir reden dann nicht mehr von "ein bisschen frieren könne man ja wohl von uns im Krieg erwarten" wie der frühere Bundespräsident Herr Gauck in der Fernsehtalkshow so belustig erklärte.   

Verstaatlichung

Rot Grün hat Privatisierung gemacht. Jetzt ist es die Aufgabe die Bahn aus ökologischen Gründen wieder zu verstaatlichen. 

 

Die Preise für Güterverkehr muss deutlich gesenkt werden. Personenverkehr muss endlich zum öffentlichen Gut werden. Bahnfahren muss kostenlos werden. 

Man kann hohe Ziele setzen!…

Man kann hohe Ziele setzen! Sagt ja keiner das man Sie auch erreichen muß! Also Bla und mehr ist das nicht!  

@16:40 Uhr von nie wieder spd

 

Wir könnten uns auch chinesische Firmen einkaufen, die den Aufbau der Strecken und der Elektrifizierung übernehmen. Die können sowas schnell und gut, wie man bei jedem neueren Bauwerk in China sehen kann. 

 

In China wird auch ratz fatz gebaut, wo der Xi sagt, dass gebaut werden soll. Und wenn der eine neue Bahnstrecke quer durch Ihr Wohnzimmer bauen will, dann wird die gebaut, egal was Sie dazu zu sagen hätten. Und Sie müssen sich dann woanders ein neues Wohnzimmer suchen.

Güterverkehr

Beim Personenverkehr muss man sehen, was in absehbarer Zukunft geht. Allzu viel wird das aber nicht sein.

Beim Güterverkehr wird es aber völlig unmöglich sein, Transporte in relevantem Umfang von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Dafür fehlt ganz einfach die Kapazität.

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Ursächlich ist zum einen der Rückbau der Strukturen seit 30 Jahren: Nebenbahnen wurden stillgelegt; die weitaus meisten privaten Gleisanschlüsse wurden entfernt; Stückgutverkehr gibt es bei der Bahn gar nicht mehr, dabei wurden auch gleich fast alle Verladestellen beseitigt; Überholmöglichkeiten für den schnelleren Verkehr wurden entfernt, weil Weichen und Signale Geld kosten. Zum anderen hat die durchaus gewünschte Verdichtung des Personenverkehrs die Streckenkapazitäten reduziert.

.

Helfen kann nur ein massiver Zubau. Wie schnell so etwas in Deutschland geht, kann man beim viergleisigen Ausbau der Oberrheinstrecke sehen: mittlerweile ist man da über zwei Jahrzehnte (!) hinter dem Plan.

@16:53 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Rot Grün hat Privatisierung gemacht. Jetzt ist es die Aufgabe die Bahn aus ökologischen Gründen wieder zu verstaatlichen. 

 

Die Bahnreform mit der Privatisierung der DB fand 1993 statt. Damals regierte Herr Kohl zusammen mit der FDP. Nicht an allem ist "Rot-Grün" schuld.

 

 

@ 17:03 Uhr von schabernack

„In China wird auch ratz fatz gebaut, wo der Xi sagt, dass gebaut werden soll. Und wenn der eine neue Bahnstrecke quer durch Ihr Wohnzimmer bauen will, dann wird die gebaut, egal was Sie dazu zu sagen hätten. Und Sie müssen sich dann woanders ein neues Wohnzimmer suchen.“

Ja, in China. Aber wenn die Chinesen hier bauen, müssen sie sich natürlich an unsere Regeln halten.

@ 16:48 Uhr von Olivia59

„Unsere ehemaligen Verteidigungsminister sind möglicherweise bereit mit ihren Managementtalenten eine neue Herausforderung anzugehen.“

Eben. Und die Beratungsfirmen sind sicher auch die gleichen.

@16:53 Uhr von Löwe 48

Das ist jetzt alles Makulatur. Die EU, Deutschland und weitere Länder haben Russland den Handelskrieg erklärt und es darf kein Gas oder Öl aus Russland zukünftig mehr importiert werden. Länder die dieses Verbot ignorieren werden sofort mit harten Sanktionen durch die USA belegt also ist die ganze Welt auf den Rest der vorhandenen Energie angewiesen. Wer diese dann bekommt kann man sich denken jedenfalls nicht wir. Die Bahn kann froh sein wenn ihre Züge in den kommenden Monaten überhaupt noch fahren können. Zu dem der Gesamtwirtschaftliche zusammenbruch noch dazu kommt. Wir reden dann nicht mehr von "ein bisschen frieren könne man ja wohl von uns im Krieg erwarten" wie der frühere Bundespräsident Herr Gauck in der Fernsehtalkshow so belustig erklärte.   

Wer das Fell des russischen Bären trägt, braucht nicht zu frieren. Das müsste doch eine gute Nachricht für Sie sein.

Hohe Ziele der Bahn wecken Zweifel an rascher Umsetzbarkeit.....

Eine Verdopplung der Fahrgastkilometer sei angestrebt heißt es.

Das wäre gut für die Umwelt und vielleicht auch für die wachsende Zahl der Pendler, für die es dann eine Bahnalternative gäbe.

Der Bundesverkehrswegeplan sieht bis 2030 Investitionen in Höhe von 112,3 Milliarden Euro in die Schiene vor. Aber 132,8 Milliarden Euro für die Straße: Und da sollen Autobahnen ausgebaut werden, wie die A3 im Großraum Frankfurt, ebenso die A2 in Niedersachsen. Für den Ausbau der A3 Leverkusen-Oberhausen gibt es Meldungen, daß Anliegergrundstücke enteignet werden könnten. Die A49 wird auf 42 Kilometern ausgebaut. Ferner wird die A8 auf sechs Spuren ausgebaut. 

Es wird endlich Zeit den…

Es wird endlich Zeit den Geburtsfehler der Bahnprivatisierung zu korrigieren. Die Bahn privat? Ok. Aber die Schiene gehört inclusive Bahnhöfe ebenso in die öffentliche Hand wie Strassen, Autobahnen, Flüsse oder eben grundsätzlich kritische Infrastruktur. Dann werden nicht einfach Güterbahnhöfe geschlossen um mit dem Gelände Immobilienspekulation zu betreiben und sich die Taschen zu füllen, wie vor ein paar Jahren unter anderem in Reutlingen geschehn. 

@16:45 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Gerade für Berufstätige ist die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Bahn entscheident. Verspätungen sind alltäglich.    Braucht man eine Anschlussverbindung und hat Verspähtung kann man beider DB optimistisch bleiben. Meistens hat der Anschlusszug ebenfalls Verspähtung. 

 

Nein, der Anschlusszug ist immer pünktlich. Also längst weg.

 

Ich weiß, wovon ich rede. Als Barncard 100- Inhaber.

@17:03 Uhr von schabernack

>> Und Sie müssen sich dann woanders ein neues

>> Wohnzimmer suchen.

 

Sie meinen, so wie seinerzeit beim Bau der A20 quer durch MeckPomm? -.-

Es geht auch anders

In Wien zahlt man bei einem großen Anbebot beim ÖPNV von U-Bahnen, Straßenbahnen, S-Bahnen, Bussen usw. für eine Jahreskjarte 365 €. Im kleinen Schwäbisch Hall ist eine Jahreskarte für den ÖPNV erheblich teurer. Und das bei einem viel geringerem Angebot und geringerer Taktung.

Verlässlichkeit vor Schnelligkeit

Die Bahn versteht's nicht. Es mag sein, dass es auf den Hauptstrecken schneller gehen sollte. Aber das Gros der ZugnutzerInnen sind keine Fernreisenden, sondern Pendler, die zur Arbeit/zur Schule und zurück wollen, oder Menschen die Wege oder Besuche zu erledigen haben. 

Fernreisen: Mich selbst nervt die ewige Umsteigerei. Ich würde lieber ein paar Minuten, auch eine Viertelstunde länger fahren, als dass ich beim Umsteigen z.B. in HH die Treppen hoch und runter hetzen muss und den Anschluss trotzdem oft genug verpasse. Auch dass ich in Hannover beim Umsteigen weite Strecken laufen muss, das nervt einfach. Nur in die sehr großen Städten führen noch Direktverbindungen, alle anderen sind abgehängt.

Zudem gibt es oft Verzögerungen, so dass man oft genug den Anschluss verpasst oder dass man trotz Reservierung im Gang stehen muss, weil ein Zug ausgefallen ist.

Insgesamt wäre mir eine langsamere Taktung zugunsten der Verlässlichkeit lieber.

@17:27 Uhr von nie wieder spd / @schabernack

 

Ja, in China. Aber wenn die Chinesen hier bauen, müssen sie sich natürlich an unsere Regeln halten.

 

Wenn Bauarbeiter aus China in Deutschland nach deutschen Regeln und Gesetzen Bahnstrecken bauen sollen, dann sind die nicht einen Tag früher fertig, oder irgendwie besser, als wenn das Bauarbeiter aus Deutschland tun.

 

@16:40 Uhr von nie wieder spd

.... Zumindest diese Baumaßnahmen könnten aus dem zusätzlichen Bundeswehr - Budget finanziert werden. Schließlich sind Kriegsfüchtlinge immer auch durch Waffeneinsätze bedingt. Das muß bei den Bundeswehrausgaben berücksichtigt werden. Und bei den Gewinnen der Waffenindustrie.

Mir würde schon reichen, wenn die 200 Millionen, die Deutschland zurzeit jeden Tag an Russland für fossile Energieträger zahlt, sinnvoll verwendet werden

@17:53 Uhr von schabernack

"Wenn Bauarbeiter aus China in Deutschland nach deutschen Regeln und Gesetzen Bahnstrecken bauen sollen, dann sind die nicht einen Tag früher fertig, oder irgendwie besser, als wenn das Bauarbeiter aus Deutschland tun."

.

Damit macht man es sich zu einfach. Prestigeprojekte wie der BER als Hauptstadtflughafen oder die Elbphilharmonie Hamburgs deuten auch auf mangelnde Fähigkeiten hin. Ach ja... da teuerste Fiasko ist ITER.

@17:47 Uhr von saschamaus75 / @schabernack

 

Und Sie müssen sich dann woanders ein neues Wohnzimmer suchen.・Sie meinen, so wie seinerzeit beim Bau der A20 quer durch MeckPomm? -.-

 

Man hätte den Bau der A20 auch unterlassen können. Dann gäbe es diese Ost-West-Verbindung als Autobahn in MeckPomm nicht. Man könnte sich dann aus MeckPomm so mit dem Auto nach Westen quengeln, als wolle man nach Zingst im wunderbar schönen Darß-Fischland-Zingst.

 

Hätte man die A20 aber nicht gebaut,

wäre dieses eine Teilstück auch nicht im Erdboden versunken.

@ 17:54 Uhr von Einmal

„Mir würde schon reichen, wenn die 200 Millionen, die Deutschland zurzeit jeden Tag an Russland für fossile Energieträger zahlt, sinnvoll verwendet werden“

Naja, Sie haben es ja wahrscheinlich auch gehört und gelesen. Ab jetzt heißt es „Hungern und frieren für den Weltfrieden“. 
Aber was ist mit den Millionen, die Saudi Arabien für Öl kassiert? 
Die unterhalten seit Jahren einen Krieg, der nicht weniger schlimm ist als der in der Ukraine. Und werden von den USA mit Waffenlieferungen unterstützt. 
Wohin man sieht, überall Verbrecher, die in Überfluss haben, was wir haben wollen. 
Wer da die guten oder die schlechten Verbrecher sind, kann ich kaum entscheiden. 
Nur hungern und frieren muß ich trotzdem. Und viele andere ohne vernünftige Einkommen ebenso.

@17:42 Uhr von dermulla

Es wird endlich Zeit den Geburtsfehler der Bahnprivatisierung zu korrigieren. Die Bahn privat? Ok. Aber die Schiene gehört inclusive Bahnhöfe ebenso in die öffentliche Hand wie Strassen, Autobahnen, Flüsse oder eben grundsätzlich kritische Infrastruktur. Dann werden nicht einfach Güterbahnhöfe geschlossen um mit dem Gelände Immobilienspekulation zu betreiben und sich die Taschen zu füllen, wie vor ein paar Jahren unter anderem in Reutlingen geschehn. 

Eine funktionierende Infrastruktur hat erstmal wenig damit zu tun, ob diese staatlich oder privatwirtschaftlich betrieben wird. Das sieht man z.B. an dem privatisierten Schienenverkehr in Japan. Der Staat muss nur für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen.

Hohe Ziele ....

.... hatten die immer schon ! Als Abstellflächefläche für ausgediente oder nicht mehr willkommene Beamte oder Politiker war die Bahn immer gut. Allerdings haben diese Leute natürlich vom Bahngeschäft also Personenverkehr , Frachtverkehr und die eigentliche Technik keine Ahnung und daher liegt es nahe, dass es der Bahn nie gut gehen wird ! 

@18:02 Uhr von Olivia59 / @schabernack

 

"«Wenn Bauarbeiter aus China in Deutschland nach deutschen Regeln und Gesetzen Bahnstrecken bauen sollen, dann sind die nicht einen Tag früher fertig, oder irgendwie besser, als wenn das Bauarbeiter aus Deutschland tun.»・Damit macht man es sich zu einfach. Prestigeprojekte wie der BER als Hauptstadtflughafen oder die Elbphilharmonie Hamburgs deuten auch auf mangelnde Fähigkeiten hin. Ach ja... da teuerste Fiasko ist ITER.

 

Beides der BER und die Elbphilharmonie waren ganz schlechtes Projektmanagement, Terminkoordination, Bauaufsicht. Die Elphi ist architektonisch innen im Konzertsaal, und außen an der Fassade weltweit einzigartig.

 

Schon gleich nach der Fertigstellung der weltweit hellste architektonische Leuchtturm der Moderne, den es international in ganz Deutschland gibt. Auf keiner geringeren Stufe als das Sydney Opera House in Australien. Chinesen haben an der Elphi nicht mit gebaut.

@18:09 Uhr von nie wieder spd

Naja, Sie haben es ja wahrscheinlich auch gehört und gelesen. Ab jetzt heißt es „Hungern und frieren für den Weltfrieden“.  Aber was ist mit den Millionen, die Saudi Arabien für Öl kassiert?  Die unterhalten seit Jahren einen Krieg, der nicht weniger schlimm ist als der in der Ukraine. Und werden von den USA mit Waffenlieferungen unterstützt.  Wohin man sieht, überall Verbrecher, die in Überfluss haben, was wir haben wollen.  Wer da die guten oder die schlechten Verbrecher sind, kann ich kaum entscheiden.  Nur hungern und frieren muß ich trotzdem. Und viele andere ohne vernünftige Einkommen ebenso.

Haben Sie gestern gehungert oder gefroren?

@18:18 Uhr von schabernack

"Beides der BER und die Elbphilharmonie waren ganz schlechtes Projektmanagement, Terminkoordination, Bauaufsicht. Die Elphi ist architektonisch innen im Konzertsaal, und außen an der Fassade weltweit einzigartig."

.

Darum ging es auch. An der Qualifikation des ausführenden Bauarbeiters habe ich eher wenig Zweifel.

Wenn mit ihrer Umsetzung nicht einmal angefangen wird,

bleiben Ziele in der Tat unerreichbar. Egal wie „hoch“ sie sind (oder wie wichtig ihre Erreichung ist):

 

“Für die Umsetzung der Ziele steht der Bahn in diesem Jahr ein Rekordbudget von 13,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Aber das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene kritisiert, dass für den künftigen Deutschlandtakt

>> noch keine einzige Infrastrukturmaßnahme in der konkreten Planung sei. Und zwischen Beginn der Planung und dem Moment, in dem der Zug auch rollt, könnten leicht mehr als zehn Jahre liegen, schätzt Lukas Iffländer vom Fahrgastverband Pro Bahn“

@ Initiative Neu um 16:53 Uhr

Und wenn alles kostenlos ist wer zahlt dann die Gehälter der Angestellten? Oder dürfen die verhungern?

Pendler im ÖPNV

Wer diese Tage im Norden auf Dienstreise ist, wird wieder einmal auf halber Strecke in Hamburg stranden und einen Spaghat hinlegen müssen. Meine Termine kamen ins Schwanken, weil ich nicht rechtzeitig ankam. Der Bus war voll, der nächste deutlich später an meinem Zielort. Die Zusammenkunft wurde verkürzt, was für alle ärgerlich war. Das ist beileibe kein Einzelfall. Beschränkter Service, Kaputtsparen und Baustellen ohne Ende lassen den, der es kann, ins Auto wechseln. Unser Verkehr zwingt zu oft auf den eigenen Wagen. Die Gelder, die man einsetzen will, die Bahn zu ertüchtigen, kommen Jahre zu spät. Und die Ziele der Umsetzung einer Modernisierung mit allem drum und dran werden nicht bis 2030 zu wuppen sein. Material, Kosten und ein Riesenhaufen an Baustellen lassen das kaum bewältigen. Und wenn man dann seine Arbeit gefährdet, weil man auch oft garnicht weiter kommt, ist viel Ärger und Stress für den Betroffenen vorprogrammiert.

eine Verdopplung der Fahrgastkilometer

 und 25 % mehr Transport auf der Schiene bis 2030. 

 

anspruchsvolle Ziele

in einem Land wo jeder erst man vor Gericht zieht, Nein sagt, schon aus Prinzip

bei ner neuen Autobahn, ner Bahntrasse, Windräder .....

@18:12 Uhr von Einmal

 

 

Es wird endlich Zeit den Geburtsfehler der Bahnprivatisierung zu korrigieren. Die Bahn privat? Ok.

 

 

 

 

meine Tochter fuhr von Stuttgart nach Berlin mit der Bahn

Flixbahn hieß das Konstrukt

gekostet hat es auf der Hinfahrt 10 Euro minus 5 Euro Rabatt weil 1 Stunde Verspätung

die Rückfahrt auch 10 Euro und mit dem Vorteil damals nicht von diesem Bahnstreik betroffen zu sein

(der Zug fuhr weil nicht bestreikt)

Warum kriegt die Bahn solche Tarife nicht gebacken ?

 

 

 

 

Hohe Ziele der Bahn....

steht über der Meldung….es sind aber nicht die „hohen Ziele“ der Bahn sondern das sind (in der Kürze der Zeit nicht umsetzbare) Hirngespinste der Politik.

Die Bahn hat doch keine Ziele….die Bahn ist schon sehr zufrieden mit sich selbst, wenn da nur nicht immer die Kunden etwas fordern würden….

@16.40 nie wieder SPD

ja, China tut sich vergleichsweise leicht bei der Umsetzung von Bauvorhaben, da finden keine Naturschützer Gehör die irgendeine Käfergattung oder eine Fledermausart retten wollen, da gibt es keine erhörten Einsprachen von Anwohnern einer geplanten Eisenbahntrasse…..im Gegenteil, da werden für so eine Neubaustrecke auch mal ganze Dörfer umgesiedelt….wollen sie solche Zustände  in  ihrem Heimatland?...ich glaube eher nicht?

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@17:39 Uhr von Einmal

Das ist jetzt alles Makulatur. Die EU, Deutschland und weitere Länder haben Russland den Handelskrieg erklärt und es darf kein Gas oder Öl aus Russland zukünftig mehr importiert werden. Länder die dieses Verbot ignorieren werden sofort mit harten Sanktionen durch die USA belegt also ist die ganze Welt auf den Rest der vorhandenen Energie angewiesen. Wer diese dann bekommt kann man sich denken jedenfalls nicht wir. Die Bahn kann froh sein wenn ihre Züge in den kommenden Monaten überhaupt noch fahren können. Zu dem der Gesamtwirtschaftliche zusammenbruch noch dazu kommt. Wir reden dann nicht mehr von "ein bisschen frieren könne man ja wohl von uns im Krieg erwarten" wie der frühere Bundespräsident Herr Gauck in der Fernsehtalkshow so belustig erklärte.    Wer das Fell des russischen Bären trägt, braucht nicht zu frieren. Das müsste doch eine gute Nachricht für Sie sein.

Sie sprechen in Rätseln ? Trage sie ein Russisches Bärenfell dass sie so gut bescheid wissen. Naja es gibt halt immer noch Menschen die Verständnis für V.P haben gemütlichen Abend in Ihrem Bärenfell.

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