Kommentare - Vor Scholz-Besuch: US-Unverständnis über deutsche Zurückhaltung

06. Februar 2022 - 21:06 Uhr

Stellt Deutschland Wirtschaftsinteressen über die Sicherheit in Europa? Viele US-Medien zweifeln in der Ukraine-Krise an Berlins Treue zum transatlantischen Bündnis - auch wenn die Biden-Regierung abwinkt. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

// Es habe gerade so gewirkt…

// Es habe gerade so gewirkt, als würden die Deutschen sagen: 'Wir wollen nicht Teil der Waffenlieferungen an die Ukraine sein', erklärte Crowley als zugeschalteter Experte im Fernsehsender MSNBC. Die Deutschen wollen nicht eskalieren, so sein Fazit - und das sei ein Problem für die Biden-Regierung.//
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Nicht eskalieren zu wollen, ist also für die Biden-Regierung ein Problem. Interessant.

Muss Deutschland seine Interessen denen der USA unterordnen?

"Stellt Deutschland Wirtschaftsinteressen über die Sicherheit in Europa?"
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Nein. Aber die deutsch-russischen Wirtschaftsinteressen harmonieren sehr gut und würden eine sehr gute Basis für die Sicherheit Europas bieten.
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Die bessere Frage wäre: Muss Deutschland seine Interessen denen der USA unterordnen?

das ist doch mal was neues

Jahrelang habe ich hier gelesen (und auch selbst geschrieben), dass Kriege und deren Vorbereitung im wirtschaftlichen Interesse der jeweiligen Kriegstreiber lägen.
Jetzt wird hier spekuliert, ob sich jemand aus rein wirtschaftlichen Überlegungen für den Frieden einsetzt.
Das wäre natürlich sowas von unmoralisch ... geradezu ein Verrat am Weltfrieden.

Wahrt den Frieden!

Keine weitreichenden Gefechtsfeldwaffen in der Ukraine!

Und bitte sollte man Kiew davon abhalten die „Volksrepubliken“ anzugreifen.

Diese Fragen sollten unbedingt auf dem Verhandlungsweg gelöst werden.

Waffen und noch mehr Waffen

"Deutschlands Haltung im Konflikt mit Russland war vergangene Woche sogar Thema in einer Pressekonferenz mit US-Außenminister Antony Blinken. Blinken wurde gefragt, ob er denn zufrieden sei, dass die Bundesrepublik 5000 Helme an die Ukraine liefert - statt Waffen. "
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Das entspricht 1 zu 1 der US Denke, dort bahnt sich eine Krise an, dort müssen Waffen hin und nur Waffen. Anstatt selbst mal auf die Bremse zu treten und glaubwürdige Gesprächsangebote zu machen, nein Eskalation, Europa ist ja auch schön weit weg.
Wenn es um den Beitritt der Ukraine zur Nato geht, ist die USA nämlich Hauptansprechpartner, aber ich kann nicht erkennen, dass die USA bereit wären, auch nur einen Schritt auf die Russen zuzugehen, die lassen es lieber explodieren und ausgerechnet nach deren Pfeife soll man tanzen, um Sicherheit und Frieden in Europa zu gewährleisten?
Ich fürchte die Zeit für Verhandlungen werden von der Nato nur genutzt, um soviel wie möglich Material in die Ukrain

Waffen gegen Krieg?

Waffenlieferungen um einen Krieg zu verhindern. Wer außer der Waffenindustrie glaubt daran.
Es gibt keine normalen Waffen, die der Ukraine geliefert werden könnten, mit denen diese im Stand wären einen Angriff aus Russland alleine abzuwehren.
Die deutsche Haltung ist die einzig richtige. Alles andere ist nur Subvention für die jeweilige heimische Waffenindustrie.

Deutschland hat die Ukraine…

Deutschland hat die Ukraine im nicht militärischen Bereich bereits stark unterstützt. Ein Einmarsch des russischen Regimes wäre für Russland kontraproduktiv.

Vermitteln

kann man nicht, wenn man auf einer Seite steht. Fest zementiert. Wenn Deutschland, das schon einmal Rußland überfallen hat mit Millionen Toten, vermitteln will, sollte es zwischen den Fronten stehen!!!
Das ist nicht prorussisch, auch nicht egoistisch oder wirtschaftlich. Wobei das gerade das Letztere die Amerikaner auszeichnet! Ihr wirtschaftlicher Einfluß in der gesamten Welt ist extrem. Und soll aus ihrer Sicht nicht geschmälert werden!
Deutschland muß sich mit den europäischen Partnern abstimmen und auf Augenhöhe mit Rußland verhandeln. Nicht mit Drohen und von oben herab. Das steht uns mit unserer Geschichte auf keinen Fall zu!

Es ist völlig richtig, dass…

Es ist völlig richtig, dass Deutschland restriktiv mit Waffenlieferungen in die Ukraine umgeht, und es entspricht der großen die demokratischen Parteien übergreifende außenpolitischen Linie 'keine Waffen in Kriegsgebiete'. Das sehen übrigens auch viele in den USA so - und die Union sollte bei uns diesen Konsens nicht leichtfertig für Oppositionsgehabe aufkündigen.

Sicherheit in Europa?

Die werden wir nicht erreichen wenn wir uns weiter von de Nato oder Biden treiben lassen.

Wir haben vor 20 Jahren in Afganistan und später in Mali große Fehler mit Schröder und Fischer gemacht.

Wir sollten uns nicht wieder so falsch verhalten und jetzt da vollkommen raushalten.

@DrBeyer - Vergesslich?

21:13 Uhr von DrBeyer:
"Nicht seit Obamas Präsidentschaft. Selbst Trump war mit der Provokation militärischer Kriege weitaus sparsamer als Putin."
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Also entweder wollen Sie mit solchen Aussagen provozieren oder Sie sind einfach nur extrem vergesslich.

@ 21:30 Uhr von Anna-Elisabeth

Genau darüber habe ich meiner Verwunderung ebenfalls Ausdruck verleihen wollen.
Keine Ahnung, wie wichtig dieser Sender und dieser Journalist in den USA ist, aber solch eine Bemerkung ist erschütternd.
Der joviale Ton dieses Berichts erschüttert allerdings nicht weniger.

@ 21:37 Uhr von frosthorn

„Jetzt wird hier spekuliert, ob sich jemand aus rein wirtschaftlichen Überlegungen für den Frieden einsetzt.“
Guter Punkt.
Uns wurde ja auch zur EU immer wieder erzählt, dass gemeinsame wirtschaftliche Interessen erneute Kriege verhindern.
Aber rechte Politiker drehen und wenden es immer so, wie es ihnen am besten in den Kram passt.
Und viele Medien rennen hinterher.

Europa sollte selbst entscheiden.

"'Der "New York Times'-Journalist Michael Crowley formulierte es in direkt mit den Worten: Deutschland und Frankreich hätten viel zu verlieren."
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Nicht nur Deutschland und Frankreich, sondern ganz Europa. Wann wurde hier zuletzt thematisiert, inwiefern dieser Konflikt Europa schadet?

Frieden schaffen...

wir sind in einem Bündnis- zumindest tun wir so. Soweit ich mich erinnern kann, haben unsere Regierungen immer versucht sich "aus allem rauszuhalten" und das Thema zu umschiffen. Nun, dann sollten wir uns auch aus der Nato raushalten. Und falls Putin dann doch einmarschiert.. behalten wir eine saubere Weste, denn wir haben ja nichts geliefert und nicht mitgemacht.
Vor was haben wir hier Angst? Dass das Gas dann knapp wird? Dass der Schulterschluss zwischen Ru und CN damit endet, dass wir unsere vermeintliche Wirtschaftsquelle China damit beerdigen können? Oder hat man einfach davor Angst, dass der Wähler das negativ quittiert. Wer so zu einem Bündnis steht, der braucht es nicht wirklich...

@ -22:10 Uhr von SinnUndVerstand

„ … es entspricht der großen die demokratischen Parteien übergreifende außenpolitischen Linie 'keine Waffen in Kriegsgebiete'.“
Das ist zwar maßlos übertrieben wenn man allein an die kürzlich erst genehmigten Waffenlieferungen an Ägypten denkt, aber vielleicht wird auch eine deutsche Regierung im Zusammenhang mit der Ukrainekrise nun mal etwas schlauer und verzichtet auf die Einhaltung der Zusagen an Ägypten. Auch die Türkei gehört zu dem Kreis derjenigen, die auf gar keinen Fall Waffen geliefert bekommen dürften, aber bisher immer welche bekommen haben.
Vielleicht wird die Ukraine zum dringend benötigten Präzedenzfall, zu der Aussage zu stehen, nicht in Krisengebiete zu liefern.

Warum

sollte Russland einmarschieren? Wenn das überhaupt denkbar ist, dann doch nur, wenn "unsere" lieben Westukrainer erst in den Donbass einmarschieren (nicht nur mit Drohnen wie bisher schon) und dann, sollten die ach so angriffslustigen Russen dann immer noch still halten, mit tatkräftigster medialer und Waffenunterstützung die Krim ins Visier nehmen.
Wer dieses Szenarium gut findet, sollte das doch einfach nur sagen oder schreiben und nicht über fehlende deutsche Waffenlieferungen greinen.

@21:58 von BitteHirnEinschalten

„Waffenlieferungen um einen Krieg zu verhindern. Wer außer der Waffenindustrie glaubt daran.“
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Daran haben die Regierungen der gesamten freien Welt seit 1945 geglaubt, während der Zeit des kalten Krieges.
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Das Problem dabei ist, dass die einen zutiefst davon überzeugt sind, dass es deshalb keinen Krieg gab und die anderen, dass es trotzdem keinen Krieg gab.
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Und absolut niemand weiß, wer Recht hat. Aber alle haben natürlich ihre festen Überzeugungen und schlagen sich gegenseitig ihre Argumente um die Ohren.

>> Aber wenn es zu…

>> Aber wenn es zu knallharten Machtfragen kam, hat Deutschland es häufig versäumt, seine Aussagen der Verbundenheit in politische Praxis umzusetzen."<<
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Das ist aus meiner Sicht das größte Problem: "knallharte Machtfragen".
Wie will man denn Frieden schaffen, wenn es in erster Linie um Macht geht?
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@Anna-Elisabeth

Sie fragten mich im letzten Thread nach einer Quelle für meine Behauptung, daß Gorbatschow klargestellt hat, daß ihm ein Verzicht auf eine NATO-Osterweiterung nicht versprochen wurde:

.https://www.zeit.de/amp/politik/ausland/2014-11/nato-osterweiterung-gor…
.
Die Zeit halte ich für glaubwürdiger als die Bildzeitung. Sie finden aber noch mehr Quellen, wenn Sie „Gorbatschow NATO Osterweiterung“ eingeben.
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Ich empfehle außerdem die Anne Will-Sendung von heute, die ich gerade gucke. Mit Jürgen Trittin, Dietmar Bartsch, Kevin Kühnert sowie auf der „anderen Seite“ Ann Applebaum und dem ukrainischen Botschafter. Lohnt sich.

Medien beschwören Uneinigkeit herauf

Es ist schon interessant, wie Medien die Statements der Verbündeten Deutschland und USA zu umgehen versuchen.
Scholz sagt, es sei ein abgestimmtes Vorgehen, Blinken erläutert die Situation mit unterschiedlichen und sich ergänzenden Aufgaben und die Medien haben nichts besseres zu tun, als im eigenen Bündnis nach Rissen zu suchen und trotz Erfolglosigkeit weiter Vermutungen darüber in die Welt zu streuen.
Den Weg einer erfolgreichen Diplomatie scheinen die Medien gar nicht wahr haben wollen.

@21:31 Uhr von Nachfragerin

//Die bessere Frage wäre: Muss Deutschland seine Interessen denen der USA unterordnen?//
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Wenn man die deutschen Medien verfolgt, scheinen zumindest einige Journalisten und deren weniger kritische Leser dieser Ansicht zu sein. Nur, dass die diese Unterordnung als Freundschaft bezeichnen.

Definiere Frieden

Frieden ist mehr, als die Abwesenheit von Krieg.
Frieden bedarf einer aktiven Anstrengung um ihn zu bewahren, mehr noch, ihn zu schaffen.
Und ich kann nicht glauben, dass gerade Deutschland mit seiner Geschichte nicht in der Lage sein sollte, die Stärke aufzubringen, Frieden zu wahren statt zu eskalieren. Waffen liefern zur Friedenswahrung? Klingt paradox. Haben wir Menschen uns denn nicht weiterentwickelt?
Wie kleingeistig, verbohrt, egoistisch, geld- und machtgeil sind wir eigentlich?
Vermitteln und Verhandeln statt brandgefährlicher Schuld-Rhetorik und Waffenlieferungen. Darauf kommt es an, wenn wir wirklich Frieden wollen.

Die Ukraine ist nur eine…

Die Ukraine ist nur eine unbedeutende Karte im großen Russland-USA-Spiel. Leider will die ukrainische Regierung das nicht verstehen. Es wird keinen Weltkrieg wegen der Ukraine geben, auch wenn Russland sie überfallen sollte. Ein Krieg gegen Russland ist heute nicht mehr zu gewinnen, auch für die NATO nicht.

Deutschland muss sich aus diesem fremden Spiel raushalten und seine Interessen verfolgen.

Mit 50 Mrd. Euro zu 5% und…

Mit 50 Mrd. Euro zu 5% und gegen Sicherheiten (Grund) könnten wir der Ukraine helfen, sich in USA und GB Waffen zu besorgen. Wir beliefern unterdessen Ägypten weiter - war doch ne schöne Größenordnung, letztes Jahr, die Genehmigung kurz vor "Geschäftsschluss" der großen Koalition. General und Präsident Al-Sisi wird Russland ganz sicher nicht angreifen und unsere Wirtschaftsinteressen in Gefahr bringen. Im Gegenteil, er ist bestimmt bereit, etwas mehr dafür zu tun, dass wir und die Europäer mehr Gas und Erdöl aus Nordafrika bekommen.

Wer Waffen gegen Russland…

Wer Waffen gegen Russland fordert, hat die Geschichte nicht verstanden!

gefährliche Waffenlieferung

Russland hat Deutschland die Wiedervereinigung ermöglicht. Bei diesen Gesprächen wurde von Genscher und Baker den Russen - mündlich -
versprochen, dass die Nato sich nicht nach Osten erweitert.
Dafür hätte sich Deutschland auch einsetzen sollen.
Das wäre gut gewesen und wir hätten wahrscheinlich mehr Ruhe.

Wenistens sollten wir heute keine Waffen liefern und jetzt zur
Deeskalation beitragen.

Das Memo nicht gekriegt?

1. Die USA täten gut daran sich aus der deutschen Politik herauszuhalten.
2. Die deutsche Außenpolitik ist seit 60 Jahren die Gleiche. Memo nicht gekriegt?

Die einzige Lösung für dauerhaften Frieden ist alle Parteien wirtschaftlich derart zu vernetzen, dass es niemandem mehr möglich ist irgendein Land anzugreifen ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden. Das bedeutet Inklusion statt Exklusion, Handel statt Sanktionen, Abbau von Vorurteilen, Sogwirkung statt Druck. Deutschland hat dies geräuschlos und ziemlich erfolgreich über Jahrzehnte praktiziert.

Wenn hier jemand eine gut funktionierende Strategie unnötig und wiederholt torpediert, dann sind es die hoch verschuldeten USA, die im Gegenzug greifbare Ergebnisse ihres "Lösungsansatzes" schuldig geblieben sind - oder hat deren "Strategie" alles in Klump zu ballern bisher schon mal irgendwo funktioniert? Im Irak? Afghanistan? Somalia? Syrien? Libyen? Korea? Vietnam?

Wie auch immer

denkt die USA zuerst an sich, und Deutschland sollte mal erwachsen werden, und ob das so ist, werden wir nach der Rückreise ja erfahren.
Täglich von allen Seiten Forderungen an uns, sind nicht Zielführend, weil die Folgen uns betreffen, und nicht die die es fordern, die sind weit weg.
Die tägliche Kriegstrommel wird nicht zum Erfolg führen, oder besser nur einen Teil mitnehmen, noch gibt es viele die kurz nach dem Krieg geboren wurden, und sich noch an die Folgen erinnern.
Sagt einer der mit Marken und Milchkanne einkaufen war, scheinen nicht mehr alle auf dem Schirm zu haben.

Waffenlieferungen nach Wunsch der Ukraine ein No-Go

Beachtlich der Wunschzettel der Ukraine: Interesse an Kriegsschiffen und Luftabwehrsystemen wurde bekundet.
Warum glaubt die Ukraine eigentlich, dass eine Militarisierung Europas erwünscht ist, vor allem mit derart weitreichenden Waffensystemen?
Einen besonderen Fauxpas erlaubte sich dann der unr. Botschafter durch die Erwähnung einer deutschen Verantwortung aus der Nazi-Zeit heraus zu über 8 Mio Tote während der Besatzungszeit, und begründete damit einen rechtmäßigen Wunsch nach einer Waffenlieferung.
Beschämend dazu die Haltung der FDP, namentlich Strack-Zimmermann, D dürfe nicht nur zuschauen. Zeigt die FDP dadurch doch ihr schwacher Glaube an Vermittlung und Diplomatie.
Die Einmischung der CDU dazu ist dann auch nur schwer zu ertragen.

Es geht um wirksame(!) Hilfe zur Abwehr der Aggression Putins

Wenn eine Regierung, die wie unsere sonst keinerlei Skrupel hat, „gute Geschäfte“ mit immer neuen Rekordlieferungen letaler Waffen an ausgewiesene Unrechtsregime wie z.B. dem ägyptischen zu machen - wohlwissend, dass diese die zur Unterstützung schwerster Menschenrechtsverletzungen in Krisengebieten einsetzen - sich hinter dem wohlfeilen Hinweis auf „historische Gründe“ versteckt (dass sie das tut, konnte jeder heute Abend bei „Anne Will“ sehen) und anderen die Aufgabe „überlässt“, Aggressoren etwas entgegenzusetzen und so. deren Treiben Einhalt zu gebieten, ist das in höchstem Maße feige. Und verlogen.

22:29, Nachfragerin

>>Europa sollte selbst entscheiden.
"'Der "New York Times'-Journalist Michael Crowley formulierte es in direkt mit den Worten: Deutschland und Frankreich hätten viel zu verlieren."
_
Nicht nur Deutschland und Frankreich, sondern ganz Europa. Wann wurde hier zuletzt thematisiert, inwiefern dieser Konflikt Europa schadet?<<
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Er schadet allen Beteiligten sowie dem Rest der Welt. Es kann nur Verlierer geben.

@ Nachfragerin

Muss Deutschland seine Interessen denen der USA unterordnen?

Deutschland vertritt seine Interessen selbstbewusst an der Seite seiner Bündnispartner.

21:58 Uhr von BitteHirnEinschalten

Die deutsche Haltung ist die einzig richtige. Alles andere ist nur Subvention für die jeweilige heimische Waffenindustrie.
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seien sie vorsichtig mit derlei Beiträgen
da ist man schnell als rechter Putinfreund verschrien

@ BitteHirnEinschalten

Es gibt keine normalen Waffen, die der Ukraine geliefert werden könnten, mit denen diese im Stand wären einen Angriff aus Russland alleine abzuwehren.

Es gibt defensive Waffen wie Flugabwehr und Panzerabwehr. Ein Angriff muss für den Aggressor so riskant und teuer werden, dass er ihn nicht ausführt, sondern die aufmarschierten Truppen wieder abzieht.
Wer nicht gerüstet ist, kann auch nicht verhandeln.

21:37 Uhr von frosthorn


das ist doch mal was neues.
Jahrelang habe ich hier gelesen (und auch selbst geschrieben), dass Kriege und deren Vorbereitung im wirtschaftlichen Interesse der jeweiligen Kriegstreiber lägen.


Außer bei den Kriegen der Antike (Griechen / Römer / Ägypter) war es schon immer die ganz große Ausnahme, dass Kriege zum wirtschaftlichen Nutzen des Aggressors waren. Bei den Nazis die wenigen ersten Jahre von WK2. Bei den Japanern einige Jahrzehnte in Südostasien. Danach kam zweimal Desaster in allen Aspekten..

Bei den USA beim Einmarsch im Irak 2003 nicht für eine Sekunde nicht für einen Dollar. Putins Krieg gegen die UKR seit 2014 kostet (x) fach mehr als er je einbringen wird. Das Truppengeprotze von aktuell gar nicht eingerechnet. Der RUS-Krieg gegen die UKR hat andere als finanzielle Ziele.

Die beste aktuelle Anti-Kriegs-Strategie in Osteuropa ist, den Einmarsch in die UKR für Putin so teuer zu machen, dass RUS 100 Jahre braucht, um sich davon zu erholen.

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@ Möbius

Wahrt den Frieden! Keine weitreichenden Gefechtsfeldwaffen in der Ukraine!

Wenn die Ukraine glaubhaft drohen kann, die russischen Militärlager zu zerstören, wird die russische Armee sich zurückziehen und nicht angreifen. Hier muss der Westen helfen.

22:18 Uhr von werner1955


Wir sollten uns nicht wieder so falsch verhalten und jetzt da vollkommen raushalten.

Mega Planlosigkeit zum Quadrat, das wirtschaftlich stärkste Land mit der höchsten Bevölkerungszahl in Europa … Deutschland … solle im Sinn von Selbstverzwergung so tun, als ginge uns das alles nichts an, was um die Ukraine herum so geschieht.

Sie sind mit dem Flieger schneller in Kiew als am Ballermann.
Nicht mal eine so rudimentäre Betrachtung ist den Politikallergikern möglich. Grauenhaftes Bunkerleben in Unwissenheit aus der Konserve.

@22:27 Uhr von nie wieder spd @ 21:37 Uhr von frosthorn

//Aber rechte Politiker drehen und wenden es immer so, wie es ihnen am besten in den Kram passt.
Und viele Medien rennen hinterher.//
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Das ist das eigentliche Trauerspiel. Einfach nur noch zum Heulen. Es sind aber auch zu viele, die den Medien völlig unkritisch hinterherlaufen.
Eben habe ich mir auf YT diese Sendung angesehen:
>>Deutschland 2016 - Peter Hahne, Gabriele Krone-Schmalz, Gregor Gysi im Riverboat am 29.04.2016<<
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Ich wünschte, es gäbe noch Journalisten wie Hahne und Krone-Schmalz.

Russland nach wie vor nicht vertrauenswürdig

22:29 Uhr von Critical-X:
"... unsere Regierungen immer versucht sich "aus allem rauszuhalten" ... Nun, dann sollten wir uns auch aus der Nato raushalten ... Vor was haben wir hier Angst? "
Ich würde mal sagen, dass mit Putin Russland weiterhin kein vertrauenswürdiges Land in Europa ist.
Den Schutz der Nato brauchen wir also sehr wohl.

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