Kommentare - Mit mRNA-Impfstoffen gegen Krebs

04. Februar 2022 - 19:39 Uhr

Die Corona-Pandemie hat mRNA-Impfstoffen zum Durchbruch verholfen. Doch eigentlich wurde diese Technologie zur Behandlung von Krebs entwickelt. Auch hier macht die Forschung Fortschritte. Von Jan Hanika.

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Kommentare

Trifft sich gut

>>> Ohne die Vorarbeiten aus der Krebsforschung wäre die Entwicklung der mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus nie in so kurzer Zeit möglich gewesen. Umgekehrt profitiert die Krebsforschung nun vom milliardenfachen Einsatz der mRNA-Impfstoffe. Innerhalb kurzer Zeit konnten so große Datenmengen über Verträglichkeit, Impfreaktionen und Nebenwirkungen gesammelt werden.<<<
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Ja, ist schon praktisch, so ein weltweiter Feldversuch.

Bitte etwas genauer

>>Die Corona-Pandemie hat den mRNA-Impfstoffen zum Durchbruch verholfen.<<
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Falsch. Wie kann irgendetwas einem anderen Etwas zum Durchbruch verhelfen, wenn es dieses andere Etwas noch gar nicht gibt? Die Pandemie gab erst den Anstoß für die Entwicklung der mRNA-Stoffe, bzw. brachte sie die Forscher auf die Idee, dass ihre bisherigen Forschungsergebnisse auch für die Entwicklung eines Impfstoffs taugen könnten.

Nicht ganz richtig

"Krebs?Die Impfstoffe gegen das Coronavirus machen den menschlichen Körper mit diesem Eindringling bekannt, genauer mit dessen Spike-Protein, das ihm sein kronenförmiges Aussehen gibt. Das schützt vor Ansteckung und schwerer Erkrankung."
***
Es schützt zwar vor schweren Erkrankung, weil das Immunsystem lernt diese Zellen zu vernichten.
(Das ist ein normaler Vorgang im Körper: entartete Zellen, wie Krebszellen oder infizierte Zellen, werden an ihrer Oberfläche erkannt und vernichtet, bevor es noch mehr von ihnen gibt. Jeder Mensch hat Krebszellen, jeder Mensch hat infizierte und damit bald "infektiöse Zellen".)
*
Aber vor eine Ansteckung schützt die Impfung nicht NICHT. Das Immunsystem kann das Virus noch lange nicht erkennen, nur weil es entartete Zellen an Proteinen erkennt. Das ist für das Immunsystem eine komplett andere Oberfläche und muss neu gelernt werden.

@Vector-cal.45 19:56

"Ja, ist schon praktisch, so ein weltweiter Feldversuch."
.
Das liest sich irgendwie missbilligend.
Täusche ich mich da?
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Falls ich mich nicht täusche: Ist Ihnen klar, dass bei jeder Entwicklung von Medikamenten Feldversuche durchgeführt werden?
Ist Ihnen bewusst, dass diese Feldversuche mehr oder weniger eine Folge des Contergan-Skandals sind, damit sich nämlich ein solcher Skandal möglichst nicht wiederholt?
Und ist Ihnen klar, dass der einzige Unterschied, der zwischen allen Feldversuchen seit Contergan und dem Pandemie-Impfstoff-Feldversuch nur in der Anzahl der Verabreichungen pro Zeiteinheit beruht, was einfach mit der unleugbaren Tatsache einer Pandemie zu tun hat?

Wichtiger Durchbruch

Die Corona-Pandemie hat den mRNA-Impfstoffen zum Durchbruch verholfen.

Mit den mRNA-Impfstoffen ist ein wichtiger Durchbruch in der modernen Medizin gelungen. Und Deutschland steht bei dieser Innovation wieder mal ganz vorne.

mRNA Impfstoffe

... gelten in der Pharmazie als der wichtigste Durchbruch, die wichtigste Innovation der vergangenen Jahre.

Bei der Krebs-Behandlung…

Bei der Krebs-Behandlung wird in Kauf genommen, viele Nebenwirkungen, weil der Mensch dieses Risiko lieber eingeht für ein paar Jahre mehr Leben. Meines Erachtens kein Erfolgsmodell. Mehr kann ich nicht sagen, weil die ARD Richtlinien (angebliche oder tatsächliche) Fehlinformationen oder Meinungen über die aktuellen Impfstoffe nicht haben will.-

@ Tada

Aber vor eine Ansteckung schützt die Impfung nicht NICHT. Das Immunsystem kann das Virus noch lange nicht erkennen ...

Die mRNA-Moleküle veranlassen die Muskelzellen zur Produktion des Spike-Proteins. Gegen das Spike-Protein werden dann Antikörper, aber auch T-Zellen gebildet. Auf diese Art schützt die Impfung vor Ansteckung und das Virus wird erkannt, wenn es später in die Zellen eindringen will.

@20:11 Uhr von DrBeyer @Vector-cal.45 19:56

//Falls ich mich nicht täusche: Ist Ihnen klar, dass bei jeder Entwicklung von Medikamenten Feldversuche durchgeführt werden?//
.
Bleibt die Frage nach dem WIE.
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Auszug aus dem British Medical Journal (BMJ):
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>>Doch für die Forscher, die in jenem Herbst den Impfstoff von Pfizer an mehreren Standorten in Texas testeten, ging die Geschwindigkeit möglicherweise auf Kosten der Datenintegrität und der Patientensicherheit. Ein Regionaldirektor, der bei der Forschungsorganisation Ventavia Research Group beschäftigt war, hat dem BMJ berichtet, dass das Unternehmen Daten fälschte, die Verblindung der Patienten aufhob, unzureichend geschulte Impfärzte beschäftigte und unerwünschten Ereignissen, die in der entscheidenden Phase III-Studie von Pfizer gemeldet wurden, nur langsam nachging. Die Mitarbeiter, die die Qualitätskontrollen durchführten, waren mit der Menge der festgestellten Probleme überfordert. Nachdem sie Ventavia ...<<

"https://www.bmj.com/content/375/bmj.n2635"

Todimpfstoffe ...

... bleiben sicherlich wichtig. Aber die Zukunft gehört den mRNA-Impfstoffen, die mittlerweile in ihrer Wirkung und mit ihren Nebenwirkungen wesentlich besser erforscht und damit auch wesentlich sicherer sind.

Die Pandemie hatte die Studien gestoppt

Das war die Hauptauswirkung der Pandemie bzw. vor allem eine Folge der Maßnahmen.

Die mRNA Technologie soll und wird perspektivisch die heute noch genutzten Chemotherapien ersetzen.

Ein ganz wichtiger Aspekt wurde aber nur am Rande erwähnt.

Bei der personifizierten Krebsimmuntherapie werden die Nebenwirkungen keine relevante Rolle spielen.

Wenn man den Großteil der Todgeweihten retten kann, dann spielen Nebenwirkungen keine relevante Rolle.

Wenn man aber Milliarden Menschen impft, die ja großteils gesund sind, dann sind selbst 0,2% oder 0,02% schwere Nebenwirkungen viel zu viel.

Die Börse sieht das ganz ähnlich. Die Kurse von Biontech und Moderna sind seit ca 6 Monaten am fallen.

Man wird da noch viel forschen müssen, bis mRNA als Standard eingesetzt werden kann…

Sehr geringe Nebenwirkungen

@ OrwellAG:
Nebenwirkungen, weil der Mensch dieses Risiko lieber eingeht für ein paar Jahre mehr Leben.

Mittlerweile weiß man aber dass die Nebenwirkungen der mRNA-Technologie sehr, sehr gering sind, da die Antikörper sehr gezielt nur die Krebszellen angreifen. Die enorme Trennschärfe der Terapie ermöglicht es, die gesunden Zellen vollkommen zu verschonen.

Fakenews über Impfstoffe haben keinen Platz

@ OrwellAG:
Mehr kann ich nicht sagen, weil die ARD Richtlinien (angebliche oder tatsächliche) Fehlinformationen oder Meinungen über die aktuellen Impfstoffe nicht haben will.

Gesteuerte Fehlinformationen, die nur die Impfung oder die Impfstoffe herabsetzen sollen, haben in einer kritischen und auf Wissenschaft hin orientierten Öffentlichkeit keinen Platz.

@ 20:32 Uhr born in stasi-land - eines der vielen Probleme

„ Die mRNA-Moleküle veranlassen die Muskelzellen zur Produktion des Spike-Proteins. Gegen das Spike-Protein werden dann Antikörper, aber auch T-Zellen gebildet. Auf diese Art schützt die Impfung vor Ansteckung und das Virus wird erkannt, wenn es später in die Zellen eindringen will.“

Leider ist in vielen Fällen die mRNA ins Blut gelang und hat sich in allen Organen fest gesetzt und dort das Spike Protein produziert.

Vor kurzem konnten Wissenschaftler nachweisen, dass dieses Spike Protein der Impfung für einen Todesfall verantwortlich war.

Es wird noch eine ganze Menge Arbeit sein diese unerwünschten Nebenwirkungen zu eliminieren.

Meine Vermutung ist es war ein großer Fehler das Spike Protein als Target zu wählen.

Man sollte besser andere Strukturen des Virus nutzen.

Denn prinzipiell ist mRNA mit großer Wahrscheinlichkeit der Game changer beim Krebs…

Krebsforschung..

..dient allen Kranken..

Als Ehemann einer Glioblastompatientin bin ich froh, dass es Forschung gibt und in unserem Fall die Möglichkeit einer Immuntherapie besteht, falls der Tumor noch einmal wiederkommt.

Bis vor wenigen Jahren überlebten diese Kranken nur wenige Monate bis zu 3 Jahren.
Nun ist eine Überlebenszeit von mehreren Jahren..in unserem Fall bis jetzt 6 Jahre möglich..

Würden diejenigen, die mRNA und andere neue Methoden ablehnen, diese für sich selbst ablehnen?
Wäre man dann nicht bereit, alles zu tun, um etwas länger zu leben?

@ 20:32 Uhr born in stasi-land - welches Spike Protein?

Wissen Sie denn wie dieses Spike Protein aussieht? Und wie es im Körper wirkt? Wissen Sie, dass sich das Spike Protein des Virus genetisch ändern kann und die im Körper synthetisch erzeugten Antikörper dann die Viren gar nicht mehr eliminieren können?

Wussten Sie auch, dass in den allermeisten Fällen das Virus schon von den Antikörpern auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege eliminiert wird und dass diese Antikörper natürlichen Ursprungs sind?

Weil die spezifischen Antikörper der Impfung nur im Blut sind…

@Anna-Elisabeth 20:38

Ich hoffe, dass wir uns darin einig sind, dass solche Fehler bei der Entwicklung jedes Medikaments auftreten können und nicht unbedingt Covid-spezifisch sind.
.
Man könnte höchstens argumentieren, dass der Zeitdruck in der Pandemie größer war und dadurch weniger Zeit blieb, den Fehler zu korrigieren. Aber darauf könnte man antworten, dass der Zeitdruck zwar groß, aber nicht zu groß war, da immer noch Zeit blieb, die Daten ausführlich zu prüfen. Und wenn ich mich richtig erinnere, ist dieser Vorfall vor der Zulassung bekannt geworden, oder trügt mich da meine Erinnerung?

@ DrBeyer 20:11

>> Das liest sich irgendwie missbilligend.
Täusche ich mich da?<<
.
Nein, das haben Sie schon richtig aufgefasst.
.
Ich möchte mich nicht an medizinischen Feldversuchen oder sonstigen Experimenten der Pharmahersteller beteiligen.
.
Erst recht möchte ich dazu nicht gezwungen werden, auf gar keinen Fall. Da können Sie schreiben was Sie wollen.

@ vriegel

Wenn man aber Milliarden Menschen impft, die ja großteils gesund sind, dann sind selbst 0,2% oder 0,02% schwere Nebenwirkungen viel zu viel.

Es wurden aber bisher keine schweren Nebenwirkungen beobachtet. Bei über zwei Milliarden Impfungen.
Außerdem impft man natürlich gesunde Menschen. Wen sonst?

... schützt vor Ansteckung und schwerer Erkrankung

Zitat: "Die Impfstoffe gegen das Coronavirus machen den menschlichen Körper mit diesem Eindringling bekannt, genauer mit dessen Spike-Protein, das ihm sein kronenförmiges Aussehen gibt. Das schützt vor Ansteckung und schwerer Erkrankung."
____________________

Den letzten Satz in diesem Zitat kann man als Fake News bezeichnen!

Dass diese Impfung weder vor Ansteckung noch schwerer Erkrankung schützt ist mittlerweile Allgemeinwissen. Ich empfehle dem Schreiber dieser Zeilen einen Blick in den Wochenbericht des RKI zu werfen.
Noch bessere Daten kann er in den Berichten der britischen Public Health Reports einsehen. Dort geht eindeutig hervor, dass Geimpfte.
England: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uplo…
Schottland:
https://publichealthscotland.scot/publications/covid-19-statistical-rep…

@ vriegel

Wissen Sie denn wie dieses Spike Protein aussieht? Und wie es im Körper wirkt?
.
Ja.

Wissen Sie, dass sich das Spike Protein des Virus genetisch ändern kann und die im Körper synthetisch erzeugten Antikörper dann die Viren gar nicht mehr eliminieren können?
.
Das Spike-Protein ändert sich nicht komplett und daher bleibt die Impfung auch bei Mutationen wirksam. An eine typische Immun-Escape-Mutation wie die Omikron-Familie kann der Impfstoff relativ schnell und unkompliziert angepasst weren.

Praxistest

"Innerhalb kurzer Zeit konnten so große Datenmengen über Verträglichkeit, Impfreaktionen und Nebenwirkungen gesammelt werden."

-----

Mit anderen Worten, man hat die Coronaimpfungen als groß angelegten Parxistest genutzt um die Nebenwirkungen dieser neuartigen Impfstoffe kennenzulernen.

Als Impfskeptiker könnte man jetzt feststellen wir haben großes Glück gehabt, dass keine großartigen Nebenwirkungen aufgetreten sind.

Diese Aussage im Artikel legt nahe, dass die Pharmakonzerne bis Anfang 2021 noch nicht viel über "Verträglichkeit, Impfreaktionen und Nebenwirkungen" wussten.

Oder wie Volker Pispers sagen würde: Toi, toi, toi.

@born in stasi-land: T-Zellen

Ja, aber es gibt verschiedene T-Zellen.
Cytotoxische T-Zellen haben die Aufgabe entartete Zellen zu vernichten.
T-Gedächtniszellen sind eine andere Gruppe der T-Zellen.

@ 20:55 Uhr 91541matthias- Ein hartes Schicksal

„ Krebsforschung..
..dient allen Kranken..
Als Ehemann einer Glioblastompatientin bin ich froh, dass es Forschung gibt und in unserem Fall die Möglichkeit einer Immuntherapie besteht, falls der Tumor noch einmal wiederkommt.
Bis vor wenigen Jahren überlebten diese Kranken nur wenige Monate bis zu 3 Jahren.
Nun ist eine Überlebenszeit von mehreren Jahren..in unserem Fall bis jetzt 6 Jahre möglich..
Würden diejenigen, die mRNA und andere neue Methoden ablehnen, diese für sich selbst ablehnen?
Wäre man dann nicht bereit, alles zu tun, um etwas länger zu leben?“

Ich kann mich gut in Sie hinein versetzen. Vor fast 25 Jahren bekam meine damalige Frau die selbe Diagnose….mit 28.

Ich drücke die Daumen, dass Ihre Frau es schafft bis die personifizierte Krebsimmuntherapie zugelassen ist.

Alles Gute!

@ vriegel

Wussten Sie auch, dass in den allermeisten Fällen das Virus schon von den Antikörpern auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege eliminiert wird und dass diese Antikörper natürlichen Ursprungs sind?

Omikron überwindet diese natürliche Abwehrbarriere in praktisch 100% der Fälle.

@ 91541matthias 20:55

Natürlich verstehe ich Ihren Standpunkt. Insbesondere, da ich schon viele Krebspatienten begleitet habe.
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>>> Würden diejenigen, die mRNA und andere neue Methoden ablehnen, diese für sich selbst ablehnen?
Wäre man dann nicht bereit, alles zu tun, um etwas länger zu leben?<<<
.
Zur ersten Frage: Wahrscheinlich ja, weil nach meiner Erfahrung nicht nur das Leben, sondern nicht zuletzt auch das Leiden verlängert wird, wenn die Prognose schon schlecht ist.
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Zur zweiten Frage: Nein, ganz gewiss nicht alles. (Käme immer auf die Therapie, auf die Relation von wirklichem Nutzen und der Belastung an, z. B. Chemotherapie, welche ich ohne Chance auf Heilung für mich persönlich wohl ablehnen würde).
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Ich wünsche Ihnen alles Gute

Mit mRNA-Impfstoffen gegen Krebs

was neues ?
da forscht man doch schon seit Jahren daran
mit recht gutem Erfolg was man so hört
nur ziemlich teuer und aufwendig
aber die Corona Sache hat sicherlich hilfreich mitgewirkt

@ 21:15 born in stasi-land

>>> Es wurden aber bisher keine schweren Nebenwirkungen beobachtet. Bei über zwei Milliarden Impfungen.<<<
.
Das ist definitiv falsch. Schwere Nebenwirkungen sind selbstverständlich aufgetreten, Stichwort Myokarditis, aber auch andere.
.
Das ist auch erstmal nicht ungewöhnlich, seltene Impfschäden gibt es bei jeder Impfung. Ob und auf welche Art sich die Nebenwirkungen der Covid-Impfungen von denen bereits bekannter Vakzine unterscheiden, soll jeder für sich selbst ermitteln, das ist ein anderes Thema.

@ 19:56 Uhr Vector-cal.45- man muss unterschiednen

„ >>> Ohne die Vorarbeiten aus der Krebsforschung wäre die Entwicklung der mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus nie in so kurzer Zeit möglich gewesen. Umgekehrt profitiert die Krebsforschung nun vom milliardenfachen Einsatz der mRNA-Impfstoffe. Innerhalb kurzer Zeit konnten so große Datenmengen über Verträglichkeit, Impfreaktionen und Nebenwirkungen gesammelt werden.<<<
.
Ja, ist schon praktisch, so ein weltweiter Feldversuch“

Die Impfung gegen Covid für alle lehne ich ab. Sie ist aber akzeptabel für die Risikogruppe.

Die Nebenwirkungen sind nur bei der Risikogruppe akzeptabel.

Bei der personifizierten Krebsimmuntherapie ist das was anderes.

Hier ist das Nutzen-Risiko Verhältnis immer vorteilhaft.

Ob die Krebsforschung viel von den Impfungen gelernt hat..? Vor allem wohl hinsichtlich der potentiell möglichen Nebenwirkungen und mit Sicherheit gibt es noch mehr was noch nicht publik gemacht wurde…

@ Vector-cal.45

Ich möchte mich nicht an medizinischen Feldversuchen oder sonstigen Experimenten der Pharmahersteller beteiligen.

Jede Studie für ein neues Medikament oder einen neuen Impfstoff ist ein "Feldversuch" oder ein "Experiment". Hätten alle Menschen diese ablehnende Haltung zu Studien, wäre das das Ende jeglicher Innovation. Also können wir froh sein, dass es Menschen gibt, die aufgeschlossen sind. Fortschritt gibt es nur mit Solidarität und Vertrauen, nicht mit Egoismus und Ablehnung.

@91541matthias

"Würden diejenigen, die mRNA und andere neue Methoden ablehnen, diese für sich selbst ablehnen?"
***
Hat irgendjemand diese Methode für andere abgelehnt? Nein.
*
Für Risikogruppen ist eine Impfung mit diesen Methoden sinnvoll, weil es nichts anderes gibt.
Nur bei dem Rest wird es hinterfragt.
Es gibt wenige Menschen, die generell Impfen ablehnen, aber das hat nichts mit der Methode zu tun.
*
Bei Krebspatienten ist die Chemo / Bestrahlung sowieso mit Nebenwirkungen und Nachwirkungen verbunden. (Wenn bei Chemo die Zähne ausfallen,dann wachsen sie nicht nach.)
Hier lehnt niemand etwas für andere ab.
Und wer es für sich selbst ablehnt, der lehnt alle Methoden ab.
Diese Ablehnung kann ich nachvollziehen: Oft sind es Menschen, die bestimmtes Alter erreicht haben und nicht die letzten Jahre ihres Lebens an Schläuchen verbringen wollen, wo eine Besserung ihres Zustandes nicht in Sicht ist.
So eine Patientenverfügung werde ich auch noch machen. Ich habe genug bei meinen Großeltern mitbekommen.

Am 04. Februar 2022 - 20:55 Uhr von 91541matthias

Krebsforschung..
..dient allen Kranken..
Als Ehemann einer

Glioblastompatientin

bin ich froh, dass es Forschung gibt und in unserem Fall die Möglichkeit einer Immuntherapie besteht, falls der Tumor noch einmal wiederkommt.
Bis vor wenigen Jahren überlebten diese Kranken nur wenige Monate bis zu 3 Jahren.
Nun ist eine Überlebenszeit von mehreren Jahren..in unserem Fall bis jetzt 6 Jahre möglich..

Guten Abend,
ich habe von der NanoTherm®-Therapie gehört.

@ vriegel

Leider ist in vielen Fällen die mRNA ins Blut gelang und hat sich in allen Organen fest gesetzt und dort das Spike Protein produziert.
.
Das wäre erstens nicht schlimm, ist aber zweitens in Wirklichkeit wohl nicht passiert und Sie haben dafür auch keinen Beleg. Ich vermute, Sie möchten nur Stimmung machen.


Vor kurzem konnten Wissenschaftler nachweisen, dass dieses Spike Protein der Impfung für einen Todesfall verantwortlich war.
.
Falsch. Das war eine bekannte und längst öffentlich identifizierte FakeNachricht.

@ OrwellAG, 20:31:

.
"Bei der Krebs-Behandlung wird in Kauf genommen, viele Nebenwirkungen, weil der Mensch dieses Risiko lieber eingeht für ein paar Jahre mehr Leben. Meines Erachtens kein Erfolgsmodell..."
.
Sie hätten vielleicht gestern Abend um 21Uhr die Sendung Scobel auf 3SAT schauen sollen.
Dann hätten Sie einen fundierteren Kommentar schreiben können; dort saßen 3 Fachleute; sowohl der Biochemiker als auch der Spezialist für m-RNA bei Krebsbehandlung sagten übereinstimmend, dass die injizierte RNA in der Regel nach ein bis zwei Stunden, in Ausnahmefällen nach wenigen Tagen abgebaut ist.
Ein Einbau in die DNA ist aus naheliegenden Gründen nicht möglich.
Nebenwirkungen seien daher so gut wie ausgeschlossen.
.
Und ja:
Ein Krebspatient ist da gewiss "risikofreudiger", deshalb ist Ihre Meinung: "kein Erfolgsmodell" vorschnell.
.
Meine vor 5 Jahren an Brustkrebs verstorbene Frau hätte keine Sekunde gezögert, sich damit behandeln zu lassen, hätte die Möglichkeit da schon bestanden.

@Vector-cal.45 21:09

"Ich möchte mich nicht an medizinischen Feldversuchen oder sonstigen Experimenten der Pharmahersteller beteiligen."
.
Erst recht möchte ich dazu nicht gezwungen werden, auf gar keinen Fall. Da können Sie schreiben was Sie wollen."
.
Es wurde ja auch niemand dazu gezwungen (vielleicht abgesehen von den Chinesen).
Für die "Feldversuche" der mRNA-Impfstoffe wurde keine einzige Person genommen, die nicht vollkommen freiwillig mitgemacht hat.
.
Und diese "Feldversuche" sind bereits seit einem Jahr vorbei.

@ 21:20 Uhr von Zille1976

„ Mit anderen Worten, man hat die Coronaimpfungen als groß angelegten Parxistest genutzt um die Nebenwirkungen dieser neuartigen Impfstoffe kennenzulernen.
Als Impfskeptiker könnte man jetzt feststellen wir haben großes Glück gehabt, dass keine großartigen Nebenwirkungen aufgetreten sind“

So kann man das ausdrücken. Aber ich verrate Ihnen Eines - so läuft das immer. Jedes neue Medikament, jeder neue Impfstoff wird an einer begrenzten Zahl von Studienteilnehmern getestet. Dann zugelassen und danach weiter beobachtet. Wenn Sie eine neue Substanz erst mal an Millionen testen wollen, müssen diese Millionen die Substanz ja auch nehmen. Auf jeden Fall käme nie ein neues Medikament auf den Markt, wenn alles erst über 10 Jahre an riesigen Zahlen von Freiwilligen getestet werden sollte.

Gerade bei Krebsmedikamenten sind die Zahlen in Studien oft sehr klein, schon weil manche Tumoren sehr selten sind.

40000 Studienteilnehmer, wie bei den Impfstoffen gibt es sonst nie.

@21:15 Uhr von born in stasi-land @ vriegel

//Es wurden aber bisher keine schweren Nebenwirkungen beobachtet. Bei über zwei Milliarden Impfungen.
Außerdem impft man natürlich gesunde Menschen. Wen sonst?//
.
Sie schreiben (bewusst?) Unsinn.
Natürlich wurden schwere Nebenwirkungen beobachtet:
.
***...Der jüngste PEI-Sicherheitsbericht listet hier Allergien (Anaphylaktische Reaktionen), Herzmuskelentzündung (Myokarditis) und Herzbeutelentzündung (Perikarditis), die Nervenentzündung Guillain-Barré-Syndrom sowie Blutgerinnsel (Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom, TTS) auf. Diese Nebenwirkungen sind jedoch sehr selten.***
.
Mit plumpen Lügen oder schlichtem Unwissen überzeugt man niemandem. Im Gegenteil: Es ist gefundenes Fressen für Gegner der Impfung.
.
Und natürlich werden auch kranke Menschen geimpft. Gerade deshalb, weil diese durch eine zusätzliche Corona-Infektion besonders gefährdet sind.

@ Zille

Mit anderen Worten, man hat die Coronaimpfungen als groß angelegten Parxistest genutzt um die Nebenwirkungen dieser neuartigen Impfstoffe kennenzulernen.
.
Was spricht gegen großangelegte Praxistests? Wie wollen Sie die Wirkung eines neuen Medikamentes denn sonst erforschen? Nach festgelegten Laboruntersuchungen kommen immer Praxistests mit typischerweise etwa 30.000 Freiwilligen.

Als Impfskeptiker könnte man jetzt feststellen wir haben großes Glück gehabt, dass keine großartigen Nebenwirkungen aufgetreten sind.
.
Man hätte die Studie abgebrochen. Wie soll man es denn sonst machen?

Diese Aussage im Artikel legt nahe, dass die Pharmakonzerne bis Anfang 2021 noch nicht viel über "Verträglichkeit, Impfreaktionen und Nebenwirkungen" wussten.
.
Das ist doch kein Argument. Werfen Sie der Wissenschafr vor, nicht allwissend zu sein?
In der Wissenschaft kann man neue Erkenntnisse nicht anders erhalten.

@Zille1976 21:20

"Mit anderen Worten, man hat die Coronaimpfungen als groß angelegten Parxistest genutzt um die Nebenwirkungen dieser neuartigen Impfstoffe kennenzulernen."
.
Ja, und?
Jede Medikamenten- oder Impfstoffverabreichung ist, wenn Sie so wollen, Teil eines "großangelegten Praxistests".
Und wo ist da das Problem? Oder weigern Sie sich konsequent, Medikamente einzunehmen oder sich gegen Tetanus impfen zu lassen?

21:08 Uhr von DrBeyer @Anna-Elisabeth 20:38

//Ich hoffe, dass wir uns darin einig sind, dass solche Fehler bei der Entwicklung jedes Medikaments auftreten können und nicht unbedingt Covid-spezifisch sind.
Ich hoffe, dass wir uns darin einig sind, dass solche Fehler bei der Entwicklung jedes Medikaments auftreten können und nicht unbedingt Covid-spezifisch sind.//
.
Natürlich sind wir uns da einig. Macht es aber doch nicht besser.

@Sisyphos3 21:26

"was neues ?
da forscht man doch schon seit Jahren daran
mit recht gutem Erfolg was man so hört
nur ziemlich teuer und aufwendig
aber die Corona Sache hat sicherlich hilfreich mitgewirkt"
.
Ja, so ungefähr steht das im Artikel.
Und was wollten Sie uns jetzt dazu sagen?

@19:56 Uhr von Vector-cal.45

>> Ja, ist schon praktisch, so ein weltweiter Feldversuch.
.
Ähh, mit Ihrer Einstellung hätte die Menschheit heute noch nicht mal Penicillin? oO

@Vector-cal.45 21:27

"Ob und auf welche Art sich die Nebenwirkungen der Covid-Impfungen von denen bereits bekannter Vakzine unterscheiden, soll jeder für sich selbst ermitteln,"
.
Nein, das wäre vermessen.
Niemand von uns hat dafür die Kompetenz.
.
Ob und auf welche Art sich die Nebenwirkungen der Covid-Impfstoffe von denen bereits bekannter Vakzinen unterscheiden, sollen doch bitte dafür ausgebildete und befähigte Wissenschaftler und nicht der KFZ-Schlosser aus dem Nachbarhaus (bei allem Respekt vor seinen fachlichen Leistungen) ermitteln!!!

@ Zille1976, 21:20

Ja klar bieten die milliardenfachen Impfungen die einzigartige Gelegenheit, binnen kürzester Zeit eine Unmenge an Erkenntnissen zu gewinnen, für die man "im Normalfall" Jahre oder gar Jahrzehnte gebraucht hätte.
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Vielleicht - nein: ganz bestimmt werden auch heutige Impfskeptiker in einigen Jahren davon profitieren.
.
Und so ganz blindgläubig sind die Impfstoff-Entwickler sicher nicht gewesen, als sie das Produkt auf den Markt brachten.

@vriegel 21:29

"Die Nebenwirkungen sind nur bei der Risikogruppe akzeptabel."
.
Nach über einem Jahr der Impfungen sollten Sie eigentlich inzwischen soweit informiert sein zu wissen, dass das wissenschaftlicher Unsinn ist.
.
Die Nebenwirkungen sind für jeden mindestens 12-jährigen akzeptabel.
Wäre das nicht so, hätte die Stiko keine Empfehlung ausgesprochen.
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Bitte verbreiten Sie keine Falschbehauptungen!

@21:16 Uhr von Feininger

Zitat: "Die Impfstoffe gegen das Coronavirus machen den menschlichen "Körper mit diesem Eindringling bekannt, genauer mit dessen Spike-Protein, das ihm sein kronenförmiges Aussehen gibt. Das schützt vor Ansteckung und schwerer Erkrankung."
____________________

//Den letzten Satz in diesem Zitat kann man als Fake News bezeichnen!

Dass diese Impfung weder vor Ansteckung noch schwerer Erkrankung schützt ist mittlerweile Allgemeinwissen. Ich empfehle dem Schreiber dieser Zeilen einen Blick in den Wochenbericht des RKI zu werfen.//
.
Ja, manchmal kann man hier Bauklötze staunen. Dass die Impfung vor schweren Verläufen schützen kann, ist zwar nicht ganz falsch, aber jetzt immer noch zu behaupten, sie schütze auch vor Ansteckung ist schon verdammt dreist.

Feininger Dass diese Impfung…

Feininger
Dass diese Impfung weder vor Ansteckung noch schwerer Erkrankung schützt ist mittlerweile Allgemeinwissen.

Stimmt. Es gibt Menschen, die sich trotz Impfung ansteckten und einen schweren Verlauf hatten.
Wichtig ist aber, dass folgende Aussage stimmt und durch viele, viele Studien untermauert ist:
Die Impfung schützt bei einem signifikanten Anteil der Probanden vor einer Infektion. Ohne diesen gesicherten Nachweis kann kein Impfstoff eine Zulassung erlangen. Dieser Schutz nimmt im Verlauf mehrerer Monate allerdings ab.
Die Impfung schützt aber bei einem hohen Prozentsatz der Fälle vor einem schweren Verlauf der Infektion. Der Schutz ist zweifelsfrei nachgewiesen.

@Feininger 21:16

Was versprechen Sie sich davon, dass Sie andere User, die wissenschaftlich korrekte Dinge schreiben, der Fake News bezichtigen, selbst aber völlig hemmungslos völlig falsche Dinge schreiben?

@born in stasi-land

"Jede Studie für ein neues Medikament oder einen neuen Impfstoff ist ein "Feldversuch" oder ein "Experiment"."
***
Ich denke, hier geht es eher um Maßnahmen, die dazu geführt haben, dass so viele Menschen am Feldversuch teilgenommen haben, um etwas Freiheiten zu haben.
Normalerweise werden Probanden für die Teilnahme gut bezahlt oder kommen aus Betroffenen / Risikogruppen und melden sich freiwillig.
(Eigentlich kenn jeder aus der Nähe einer Uni diese Anzeigen "Probanden gesucht")

@ Vector-cal.45 - Pflicht ist Pflicht

Erst recht möchte ich dazu nicht gezwungen werden, auf gar keinen Fall. Da können Sie schreiben was Sie wollen.

Wenn die Impfpflicht kommt, hat jeder die Pflicht sich impfen zu lassen. Ich muss das Wort Pflicht hoffentlich nicht erklären. Das ist dann jedenfalls keine Frage des möchtens oder mögens.

@Anna-Elisabeth 21:55

"Ja, manchmal kann man hier Bauklötze staunen. Dass die Impfung vor schweren Verläufen schützen kann, ist zwar nicht ganz falsch, aber jetzt immer noch zu behaupten, sie schütze auch vor Ansteckung ist schon verdammt dreist."
.
Ich muss jetzt wirklich staunen, dass Sie anfangen, auf die Seite der Wissenschaftsleugner zu wechseln. Hätte ich von Ihnen eigentlich nicht erwartet.
.
Zum einen schützt die Impfung selbstverständlich sehr gut vor schweren Verläufen. Das steht vollkommen außer Frage!
Und was die Ansteckung betrifft, bin ich mir bzgl. Omikron nicht ganz sicher (da ist es aber auch nicht ganz so wichtig), aber selbst bei Delta sind Geboosterte noch signifikant vor einer Ansteckung geschützt.
Dreist ist es lediglich, diese wissenschaftlichen Fakten zu leugnen!

@ born in stasi-land

"Wichtig ist aber, dass folgende Aussage stimmt und durch viele, viele Studien untermauert ist:
Die Impfung schützt bei einem signifikanten Anteil der Probanden vor einer Infektion."
***
Hat man wirklich Geimpfte und Ungeimpfte in jeweiligen Altersklassen und Risikogruppen getrennt verglichen?
Ich frage nur, weil wir jetzt so viele Geimpfte haben und trotzdem viele Infektionen.
*
Denn Risikogruppen wurden bereits am Anfang bekannt, durch die Priorisierung für die ersten Impfungen.
*
Diese Priorisierung war richtig und wichtig. Sie hat viele Todesfälle und viele schwere Verläufe verhindert.

@ Anna-Elisabeth

Dass die Impfung vor schweren Verläufen schützen kann, ist zwar nicht ganz falsch, ...
.
... sondern völlig richtig.


... aber jetzt immer noch zu behaupten, sie schütze auch vor Ansteckung ist schon verdammt dreist.

In einer Gruppe von geimpften Probanden kommt es tatsächlich auch zu Ansteckungen. Das stimmt und wurde nie bestritten. Es kommt aber zu signifikant weniger Ansteckungen als bei Ungeimpften. Etwas anderes hat aber auch niemand behauptet. Was soll dabei dreist sein?

Eine tolle Nachricht - hoffentlich kommt es bald

Das ist mal echter Fortschritt. Könnte die Lebenserwartung auf über 100 Jahre steigern. Leider muss dann wohl auch bis 80 gearbeitet werden.... Wenn es erst in 20 Jahren kommt, wenn ich schon in Rente bin, käme es für mich optimal. Zurückholen in den Job lasse ich mich aber ganz sicher nicht mehr.

Am 04. Februar 2022 - 20:55 Uhr von 91541matthias

Hallo 91541matthias

Zunächst wünsche ich Ihrer Frau und Ihnen Kraft und dass es Hoffnung geben wird

Eine schwere Frage.

Es würde sich für mich entscheiden, wenn ich in einer solchen Situation bin.

Vielleicht hängt man dann noch an jeder Minute.
Es wird aber auch auf den Zustand ankommen.

@ saschamaus75

@19:56 Uhr von Vector-cal.45
>> Ja, ist schon praktisch, so ein weltweiter Feldversuch.
.
Ähh, mit Ihrer Einstellung hätte die Menschheit heute noch nicht mal Penicillin? oO

... und auch nicht den Pflug oder das Rad.

Ich frage mich wirklich, ...

... warum hier einige User in einem Thread, in dem es eigentlich um Krebstherapien geht, unbedingt ihre Wissenschaftsleugnung bzgl. der Corona-Impfung loswerden müssen.
Seltsam ...
.
Und warum sie unbedingt mehr zu wissen glauben wollen als alle Epidemiologen, Virologen und Statistiker dieser Welt, wissen wahrscheinlich nicht einmal sie selber.
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Die Herren Dunning und Kruger lassen grüßen ...

@ vriegel

Wenn man aber Milliarden Menschen impft, die ja großteils gesund sind, dann sind selbst 0,2% oder 0,02% schwere Nebenwirkungen viel zu viel.


Ich muss micht korrigieren bzw. präzisieren: Bisher wurden sehr wenige schwere Nebenwirkungen wie Thrombosen oder Myokarditis festgestellt. Und diese Nebenwirkungen treten bei Covid-19 wesentlich häufiger auf.

@21:41 Uhr von dr.bashir @ 21:20 Uhr von Zille1976

//Gerade bei Krebsmedikamenten sind die Zahlen in Studien oft sehr klein, schon weil manche Tumoren sehr selten sind.//
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Stimmt. Und manche Erkrankungen sind dank Impfung so selten geworden, dass sie manchmal erst sehr spät diagnostiziert werden. Ich habe in meinen 45 Jahren Arbeit im Krankenhaus genau zwei Tollwutfälle erlebt. Im ersten Fall hatte man die Patientin für hysterisch gehalten und in die Psychiatrie verlegt. Dort hatte man zwei Wochen gebraucht, um einen Neurologen hinzuzuziehen.
Wie hier ist es vermutlich bei allen Impfungen: Wenn die ersten Symptome auftauchen, ist es für eine Impfung zu spät. Nur, dass Gott sei Dank nicht alle Krankheiten so sicher tödlich enden wie die Tollwut (Rabies).

@91541matthias - Jede Chance ergreifen.

20:55 Uhr von 91541matthias:
"Würden diejenigen, die mRNA und andere neue Methoden ablehnen, diese für sich selbst ablehnen? Wäre man dann nicht bereit, alles zu tun, um etwas länger zu leben?"
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Es gibt einige Fanatiker, die selbst bei einer ernsten Krebserkrankung auf Selbstheilungskräfte und andere Esoterik setzen, bis es für eine wirksame Therapie zu spät ist. Die meisten schwerkranken Menschen werden aber jede noch so kleine Chance ergreifen, die sich ihnen auftut.
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Auch wenn ich bisher nicht darauf angewiesen war, bin ich doch sehr dankbar über Fortschritte in der Medizin.
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PS: Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute!

@21:55 Uhr von Anna-Elisabeth: hmm.... 2 Monate lang

2 Monate lang schützt die Impfung schon ganz gut auch vor Anteckung. Soweit der letzte Datenstand - allerdings noch zur Delta Variante.

Bei Omikron sieht es schlechter aus - aber im April kommen ja die adaptierten RNA Impfstoffe.
Der Sinn, Nicht-Risikogruppen überhaupt gegen Omikron zu impfen, ist allerdings zumindest zweifelhaft. Mich hat es noch nicht erwischt (gar nicht in 2 Jahren) - aber im Umfeld gibt es immer mehr Infektionen die ALLE mild - größtenteils sogar komplett ohne Symptome verlaufen. Wenn der Test nicht positiv gewesen wäre, hätten die gar nix gemerkt und weiterhin zur Arbeit gegangen und Kontakte gehabt....

@21:55 Uhr von w120: Unfähige Arzthelfer und Impfzentrumleute

Eine Spritze muss man schon richtig setzen, damit der Inhalt ins MUSKEL-Gewebe und nicht in eine Vene gelangt.

Ich wusste schon, warum ich darauf bestanden habe, dass der ARZT mich impft und keine Helferin - und daher bin ich auch in kein Zentrum gegangen - die "Ausbildung" der Helfer dort ist teilweise zweifelhaft.

21:55, Anna-Elisabeth

>>Dass die Impfung vor schweren Verläufen schützen kann, ist zwar nicht ganz falsch, aber jetzt immer noch zu behaupten, sie schütze auch vor Ansteckung ist schon verdammt dreist.<<
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Sie schützt natürlich auch vor Ansteckung. Natürlich nicht zu 100%, aber sie schützt. Bei Omi Kron allerdings nicht wirklich effektiv.

@ Tada

Ich denke, hier geht es eher um Maßnahmen, die dazu geführt haben, dass so viele Menschen am Feldversuch teilgenommen haben, um etwas Freiheiten zu haben.
Normalerweise werden Probanden für die Teilnahme gut bezahlt oder kommen aus Betroffenen / Risikogruppen und melden sich freiwillig.

Das war hier ja auch so. Nach der Studie wurden die Daten geprüft, der Impfstoff wurde zugelassen und dann haben sich die Menschen impfen lassen? Was gäbe es dagegen zu sagen?

@Vector-cal.45 - individuelle Risikoabschätzung

21:09 Uhr von Vector-cal.45:
"Ich möchte mich nicht an medizinischen Feldversuchen oder sonstigen Experimenten der Pharmahersteller beteiligen."
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Vor einem Jahr war ich gegenüber der Corona-Impfung auch noch skeptisch. Das konnte ich aber sein, weil ich nicht zur Risikogruppe zähle und meine individuelle Risikoabschätzung auf +/- null hinauslief.
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Heute weiß man recht gut, welche Risiken von der Impfung ausgehen. Ich glaube nicht, dass die bei irgendwem größer ausfallen als die Risiken einer Erkrankung. (Was es meiner Meinung nach aber gibt, ist eine Sinnlos-Impfung für Menschen, die auch ohne ausreichend geschützt sind.)

22:19, Anna-Elisabeth

>>Ich habe in meinen 45 Jahren Arbeit im Krankenhaus genau zwei Tollwutfälle erlebt. Im ersten Fall hatte man die Patientin für hysterisch gehalten und in die Psychiatrie verlegt. Dort hatte man zwei Wochen gebraucht, um einen Neurologen hinzuzuziehen.<<
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Ich nehme nicht an, daß die Patientin das überlebt hat.

@22:04 Uhr von DrBeyer @Anna-Elisabeth 21:55

//Zum einen schützt die Impfung selbstverständlich sehr gut vor schweren Verläufen. Das steht vollkommen außer Frage!//

Sofern keine schweren Vorerkrankungen eine Rolle spielen. Im Übrigen habe ich das auch nicht bestritten.
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//Und was die Ansteckung betrifft, bin ich mir bzgl. Omikron nicht ganz sicher (da ist es aber auch nicht ganz so wichtig), aber selbst bei Delta sind Geboosterte noch signifikant vor einer Ansteckung geschützt.//
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Omikron dominiert zur Zeit das Geschehen. Wie sollten Sie da sicher sein, wenn es nicht einmal die Wissenschaftler sind?
Es geht mir um die mangelnde Genauigkeit im Text der Tagesschau. Die schlichte Behauptung, die Impfung schütze vor Ansteckung, kann nicht uneingeschränkt als richtig gelten. Könnten selbst Sie inzwischen wissen.
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22:29 Uhr von WirSindLegion@21:55 Uhr von w120:

Unfähige Arzthelfer und Impfzentrumleute
Eine Spritze muss man schon richtig setzen, damit der Inhalt ins MUSKEL-Gewebe und nicht in eine Vene gelangt.

Ich wusste schon, warum ich darauf bestanden habe, dass der ARZT mich impft und keine Helferin
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jeder hat eben so seine Erfahrungen
wenn ich mir Blutentnahme so anschaue
das macht ne Arzthelferin 20 mal am Tag - gelegentlich noch häufiger
ein Arzt ? ... ein mal pro Woche
(so meine Erfahrung - wer das anders erlebt - wegen mir)
also zu wem werde ich wohl gehen ?
wer ist professioneller sprich erfahrener

@ Wir sind Legon

Der Sinn, Nicht-Risikogruppen überhaupt gegen Omikron zu impfen, ist allerdings zumindest zweifelhaft.

Nur bei Impfskeptikern.

21:46 Uhr von DrBeyer

Ja, so ungefähr steht das im Artikel.
Und was wollten Sie uns jetzt dazu sagen?
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Schnee von gestern !

@ Nachfragerin

Es gibt einige Fanatiker, die selbst bei einer ernsten Krebserkrankung auf Selbstheilungskräfte und andere Esoterik setzen ...

Wer das als Homöopat tut, sollte strafrechtlich belangt werden.

@Anna-Elisabeth - Schutzwirkung

21:55 Uhr von Anna-Elisabeth:
"Dass die Impfung vor schweren Verläufen schützen kann, ist zwar nicht ganz falsch, aber jetzt immer noch zu behaupten, sie schütze auch vor Ansteckung ist schon verdammt dreist."
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Wenn man den "Schutz" als "Reduzierung des Risikos" interpretiert, kommt es schon hin. Aber ich stimme Ihnen zu, dass der Wortlaut "Schutz vor Ansteckung" etwas Absolutes impliziert.
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Andererseits nimmt man bei der Aussage, dass ein Fahrradhelm vor Kopfverletzungen schütze, auch nicht an, dass man zu 100% sicher wäre. Aber das wurde auch nie anders behauptet.

@ Tada

Hat man wirklich Geimpfte und Ungeimpfte in jeweiligen Altersklassen und Risikogruppen getrennt verglichen?

Ja. Die Zulassungsstudien sind sehr gut dokumentiert. Da gab es im Herbst 2020 eine gründliche Diskussion.

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