Kommentare - Gewalt in den USA: Biden will Strom illegaler Waffen stoppen

04. Februar 2022 - 09:54 Uhr

Die Schusswaffengewalt in den USA ist ein Riesenproblem - vor allem in Großstädten. In New York wurden allein in diesem Jahr bereits 57 Menschen angeschossen. Präsident Biden soll und will helfen - auch mit einer stärkeren Polizei. Von Antje Passenheim.

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Kommentare

Gerade im Bezug auf Waffen ...

.. halte ich Bidens Vorhaben für blanken Aktionismus. Wäre es ein tatsächlicher Versuch, stünde vor USA eine Generationen dauernde Herkulesaufgabe bevor da dort mehr Waffen in Privathand sind als im Besitz der US- Armee. Und für die wenigsten gibt es Register da sie teilweise seit Jahrzehnten in Privathand sind ... vererbt, verschenkt, verloren, geklaut oder schlicht privat verkauft ... an Smiths oder Miller ...
Und ein neues Register? ... in den USA? ... sicher ..
Da dürfte Grönland vorher eisfrei sein.

Da müsste

man ja gleich die spätmittelalterliche "Verfassung" der Vereinigten Staaten teilweise abschaffen. Womöglich sogar ein Rechtssystem installieren, das unseren europäischen nachnapoleonischen Werten näher käme. Blanke Illusion bei einem Volk, das von Kleinauf an der Fahne strammsteht.
Der Herr Biden kann doch wohl nicht wirklich glauben, dass er mit ein paar martialischen Auftritten gen Osten, alles was in seinem Land westlich von Washington ist, zum Einlenken zu bringen.

Dieses ständige Geheuchel von ...

... bisher allen letzten Präsidenten der USA, die Waffengewalt einzudämmen.
Nichts als leere Worte seit Jahrzehnten und so wirds auch bei diesen Biden werden.
Die USA sind seit ihrem Bestehen auf Kriege und Waffen gebaut.
Da hat sich über die Jahrhunderte eine riesige Kriegs- und Waffenindustrie etabliert, bis tief in die Kultur der Menschen dort, denen kein Präsident der USA das Handwerk legen könnte.

Gleichheit

Jeder Mensch sollte Schusswaffen besitzen als auch führen dürfen und sich daran ausbilden können.
(Natürlich eingeschränkt durch ein gewisses festzulegendes Mindestalter.)

Nur so kann sicher gestellt werden das im Notfall nicht nur irgendwelche "Reichsbürger", "Jäger", "Sammler", "Sportschützen" und/ oder sonstige Faschisten eine Schusswaffe in der Hand haben könnten.

Niemand MUSS eine Schusswaffe mit sich führen, aber jeder Mensch SOLLTE es dürfen und dies auch tun.

Wow. Don Quichott lässt…

Wow. Don Quichott lässt grüßen.
Waffenbesitz ist legal. Mord nicht. Wie wird sich das Strafmaß ändern, ob man mit legalen oder illegalen Waffen eine Stsftst begeht!? Wird sich irgendein Staftäter sagen" ach du meine Güte. Ich hab ja nur illegale Waffen." ?
.
Es wird darauf hinauslaufen, dass man h&k , S&W , Colt, glock, sig sauer, kalashnikov etc privartrechtlich verklagen darf.

Lustig der Mann, aber schön,…

Lustig der Mann, aber schön, dass man auch in diesem Alter noch Träume haben kann. Immerhin ist die USA doch die der größte Waffenhaufen der Welt, oder hortet die US-Amerikanische Gesellschaft diesen. Knarren kann man dort immer noch und fast in jedem Bundesstaat, wie hier Brötchen, kaufen. Die Gesellschaft hat keinen Sinn für einen Vernünftigen Umgang mit Waffenbeschränkungen. Wahrscheinlich weiß diese Nation, nach dem was sie weltweit vielen Staaten, Völkern, Gruppen immer wieder angetan hat, dass sie von vielen in der Welt darum gehasst wird und versucht sich instinktiv mit ihrem Waffenkult vor etwaigen Angriffen schützen zu müssen und verbindet dieses ganze Gemisch mit persönlicher Freiheit. Wie wil man da noch regulierend eingreifen können? Man darf gewissen Kulturen doch gar nicht ihren Bumerang abnehmen. Man muss diese nur auf ihrer Insel separieren, um Schlimmeres zu vermeiden, sonst kommen sie noch und meinen, sie könnten die Welt vor dem Bösen retten.

Front gegen die Waffengewalt?

Das möchte ein Präsident der gerade Menschen ohen demokratisches Verfahren mit Drohnen und Raketen getötet hat.

Gewalt in den USA: Biden will Strom illegaler Waffen stoppen

Die Einsicht kommt ein bischen spät und daran sind schon viele Präsidenten gescheitert.
Es sind ja nicht nur die illegalen Waffen, sondern besonders die legalen.
In einen Land wo Gewalt immer verherrlicht und schon von Kindesbeinen an gepredigt wird.
Eben das Recht des angeblich Stärkeren und wohin das füfrte, sehen wir ja nicht erst jetzt, sondern schon viel viel länger.

Waffengewalt !

Biden mag sicher es nur gut meinen, nur wird er sicher kaum was erreichen, da zu viele Politiker, vor allem von den Reps, dagegen klagen werden, und alles unternehmen, um diesem Passus zu erhalten. Es gibt ja leider die super mächtige NRA, die zu viel Macht und Einfluss hat, die zu viel Geld investiert, und für diese Herren all die Leichen und Opfer in keiner Weise zählen, sondern nur die blanken Zahlen und Gewinne. Außerdem liegt es auch an den Menschen selbst, die nicht gewillt sind, auf ihre Waffen zu verzichten. Alleine schon die Tatsache, dass Väter ihre achtjährigen Kinder an Waffen trainieren, ist im Grunde ein Schwachsinn, als wäre die USA noch zwei Jahrhunderte zurück !

Viel Erfolg

Herr Biden,das hat noch kein Präsident vor Ihnen geschafft.
Der Waffenbesitz eines US Bürgers wird doch mit in die Wiege gelegt.

Der Waffenbesitz eines US Bürgers

von schiebaer45@
ist in der Verfassung fest geschrieben und wird nicht in die Wiege gelegt.

Wer etwas anders möchte muss demokratisch Mehrheiten finden um das zu ändern.

wo Gewalt immer verherrlicht

10:44 Uhr von Alter Brummbär@
Woher haben Sie das?

Präsident Biden sagt: Das Vorgehen habe "die Welt zu einem sichereren Ort gemacht".

Ich kenne kaum US Büger der Gewalt verherrlicht. Aber viele US Bürger leben selbstbestimmt und eigenverantwortlich, so wie die Verfasung dieses demokratischen tollen Landes es Ihnen erlaubt.

Re Kambrium2 !

Tja sie haben vollkommen recht, auch ich denke, dass viele Menschen in den USA immer noch in einer Zeitschleife hängen, in der diese veraltete Verfassung geschrieben wurde. Viel sehen dies als eine Art Freiheit an, sich überall und jederzeit mit Waffen eindecken zu können, ohne sich nur einen Gedanken darüber zu machen, was durch die Waffen für ein Schaden angerichtet wird.
Hier wird über noch strengere Regeln wieder diskutiert, weil wieder Menschen sinnlos gestorben sind, in den USA wird es lediglich zur Kenntnis genommen, selbst wenn ein Kind ein anderes erschießt. Nur wird der Vater sicher nicht auf seine Waffen verzichten, weil es ihm sein Verstand nicht signalisiert, dass es besser wäre.
Da muss sich in vielen Köpfen was Entscheidendes wandeln, sonst wird diese Initiative von Biden auch wieder scheitern, wie immer !

Naja ....

"Gewalt in den USA: Biden will Strom illegaler Waffen stoppen"

Sind die illegalen Waffen wirklich das Problem?

10:50 Uhr von werner1955

Der Waffenbesitz eines US Bürgers ist in der Verfassung fest geschrieben und wird nicht in die Wiege gelegt.

Wer etwas anders möchte muss demokratisch Mehrheiten finden um das zu ändern.
#
Und das dürfte schwer sein.

Waffen bedeuten...

Freiheit, Polizei bedeutet Repression.

Re : Werner1955 !

Sie haben recht, er müsste versuchen demokratische Mehrheiten zu finden, nur wird er genau dies nicht erreichen, weil doch im Grunde jeder einzelne Politiker und Abgeordnete immer in gewisser Weise abhängig ist, von bestimmten Gruppen und Personen, die Geld gaben, und ihn irgend wie unterstützten, damit er an seine Position kommt. Da wurde schon im Grunde so viel manipuliert, und für Abhängigkeit gesorgt, dass sich keiner mehr traut, was wirkliche Gutes zu bewegen, sonst könnte seine Wiederwahl im Eimer sein. Die NRA weiß über jeden Politiker genau Bescheid, und weiß wo die Schwachpunkte sind, um Druck zu erzeugen, der alles verhindert, was zum Positiven führen könnte. Es zählt nur der Mammon, die Macht und der Einfluss, da sind Menschenleben völlig egal, egal wie viele diese Waffen noch kosten !

Biden auf dem Prüfstand

Biden möchte unter anderem durch mehr Polizei mehr Sicherheit schaffen. Wäre das tatsächlich der richtige Weg? Es ist zu bezweifeln! Allein durch das Misstrauen und schwierige Verhältnis der US-Bevölkerung, würde dies auf Ablehnung stoßen. Was er tatsächlich erreichen müsste wäre ein allgemeines Waffenverbot! Ganz so wie bei uns in Deutschland. Dazu müsste er aber die US-amerikanische Verfassung ändern. Er bekäme dafür leider niemals eine Mehrheit zustande. Außerdem würde ihm die Waffenlobby politisch den Gar ausmachen, alleine schon deshalb weil die überwältigende Mehrheit der US-Bürger privat Waffen im Haushalt besitzt. Das einzige was er tun könnte wäre per Gesetz den Erwerb von Feuer-Waffen zu verschärfen. So wie in etwa wie in Europa! Aber selbst dann, hat er mit massivsten Wiederstand durch Teile der Bevölkerung und der Waffenlobby zu rechnen. Außerdem würde es seine Chancen im Wahlkampf für eine zweite Amtszeit erheblich schmälern! Das wird für ihn abenteuerlich werden!

Ich glaube nicht...

...dass er Erfolg haben wird. Die NRA und einige andere Leute sind einfach zu einflussreich. Trotzdem halte ich es für richtig, es zumindest zu versuchen. Es gibt eben Probleme, vor denen darf man nicht kapitulieren, egal, wie oft man auf die Nase kriegt.
Deshalb hier auch wieder einmal die Information für die Nicht-Freunde der amerikanischen Verfassung:
Das Recht, Waffen zu tragen, ist in der Verfassung an die Aufstellung von Milizen zur Verteidigung der Freiheit des Heimatstaats gebunden. Was im historischen Kontext auch total Sinn ergibt. Dieser Teil wird von den Waffen-Fetischisten nur immer ignoriert.

Ilegale Waffen

Das ist ein Feigenblatt. Die Gewalt in den USA geht auch auf die "legalen" Waffen zurueck.

Ohne Aenderung des Waffenrechtes wirds nicht gehen.

Umerziehung ist angesagt. Man muss im Kindergarten anfangen. Und bei der Polizei.

Re : Kerstin789 !

Wenn dies die Einstellung der Menschen ist, dann stimmt gewaltig was nicht, hat dann noch nie gestimmt. Denn ein Staat hat Gesetze zum Schutz der Menschen erlassen, damit alle friedlich mit einander leben können. Aber in keinem Gesetz steht, dass nur der Stärkere immer recht hat, und dies mit Waffengewalt durch setzen darf.
Die Polizei ist in freiheitlichen Staaten dazu dazu, die Gesetze zu wahren, Verbrechen auf zu klären und versuchen zu verhindern. Das hat nicht mit Repressionen zu tun. Wer dies so sieht, der ist ein extrem furchtbarer Egoist, wie ja auch die beiden toten Polizisten sehr deutlich gezeigt haben. Nur um nicht die Verantwortung für eine illegale Handlung zu übernehmen, andere Menschen zu töten, die nur für die Einhaltung von Regeln und Gesetze sich einsetzen, ist der absolute Irrsinn und ohne einen Funken Moral !

@Kerstin789 (11:03)

"Waffen bedeuten Freiheit" - für die Gewaltbereiten
"Polizei bedeutet Repression" - für die Kriminellen.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Diese Träumerei ist mir sogar sympathisch an Biden.

Denn natürlich ist es vollkommen unsinnig zu glauben, - bei der lückenlos blutrünstigen und erbarmungslosen Geschichte seit Gründung der Vereinigten Staaten - , dass (Schusswaffenbegrenzung) jemais durchsetzen zu können.
Selbst die Ethik der Kirche versagt in diesem Land, sogar insbesondere die US-Hardliner-Protestanten sind bis an die Zähne bewaffnet.

sonst könnte seine Wiederwahl im Eimer sein?

von Traumfahrer@

Aber es ist doch gerade der Präsident der nach mit dem Einsatz von
Waffengewalt gesagt hat:

Das Vorgehen habe "die Welt zu einem sichereren Ort gemacht".

Denkt der also damit auch seine Wiederwahl könnte sonst im Eimer sein?
Warum sollten dann Bürger die eigenverantwortlich und selbstbestimmt leben das anders sehen?

10:32, hbacc

>>Da müsste
man ja gleich die spätmittelalterliche "Verfassung" der Vereinigten Staaten teilweise abschaffen.<<
.
Welches Land hatte denn im späten Mittelalter eine ähnliche Verfassung wie die der USA?
.
>> Womöglich sogar ein Rechtssystem installieren, das unseren europäischen nachnapoleonischen Werten näher käme. <<
.
Nachnapoleonische Werte? Was soll das denn sein? Diesen Begriff habe ich noch nie gehört.

10:34 Uhr von wolf 666

>> Dieses ständige Geheuchel von bisher allen letzten Präsidenten der USA, die Waffengewalt einzudämmen.<<
.
Vom Präsidenten der im Nov. 2020abgewählt wurde habe ich das nie gehört.

@ tagonist, 10:35

.
"Gleichheit
Jeder Mensch sollte Schusswaffen besitzen als auch führen dürfen und sich daran ausbilden können.
(Natürlich eingeschränkt durch ein gewisses festzulegendes Mindestalter.)
.
Nur so kann sicher gestellt werden das im Notfall nicht nur irgendwelche "Reichsbürger", "Jäger", "Sammler", "Sportschützen" und/ oder sonstige Faschisten eine Schusswaffe in der Hand haben könnten.
.
Niemand MUSS eine Schusswaffe mit sich führen, aber jeder Mensch SOLLTE es dürfen und dies auch tun."


Sie reden sich da vielleicht was zurecht...
Sprechen Sie eigentlich von den USA oder auch von Deutschland?

Ich kann auch beim besten Willen keine Ironie in Ihrem Kommentar finden, obwohl ich das beim Lesen des ersten Satzes vermutete. Allenfalls billige Provokation.
So bleibt nur verständnisloses Kopfschütteln.

Ist nur doof, dass der Präsident in den USA so ziemlich nichts

Ist nur doof, dass der Präsident in den USA so ziemlich nichts zu sagen hat. Wer sich mit der Struktur der USA mal beschäftigt hat, wüsste, dass die USA ein Staatenbund aus 50 souveränen Einzelstaaten sind. Ganz grob gesagt ähnlich der EU.
Der Präsident der USA ist für den Schutz dieser 50 Staaten von Außerhalb zuständig. Also eine Art besserer Außenminister mit Verteidigungsaufgaben - bei Angriffen von Außerhalb der USA.
So wie ein EU Außenminister in Europa nahezu nichts bestimmen könnte, kann es der Präsident der USA auch nicht. Schon gar nicht so was spezifisches, wie Waffen (oder Verkehr, oder gesetzliche Feiertage oder oder oder). Es ist ein Lippenbekenntnis. Mehr nicht.
..
Wenn man wirklich gegen Waffen ist, muss man die Bürger ansprechen. Denn in den USA wird fast alles und fast jeder immer vom Volk gewählt. In jeder Stadt und Gemeinde. Selbst der Sheriff wird vielerorts gewählt.
Das machen die Aktivisten und Gruppen in den USA bereits. Nur der Bürger liebt halt seine Waffen.

10:35 Uhr von tagonist

>>Jeder Mensch sollte Schusswaffen besitzen als auch führen dürfen und sich daran ausbilden können. ...
Nur so kann sicher gestellt werden das im Notfall nicht nur irgendwelche "Reichsbürger", "Jäger", "Sammler", "Sportschützen" und/ oder sonstige Faschisten eine Schusswaffe in der Hand haben könnten.<<

In den USA gibt es jährlich über 30.000 Tote durch Schusswaffen.
Möchten Sie das auch bei uns.
Und an was für einen Notfall denken Sie?

10:34, wolf 666

>>Dieses ständige Geheuchel von ...
... bisher allen letzten Präsidenten der USA, die Waffengewalt einzudämmen.
Nichts als leere Worte seit Jahrzehnten und so wirds auch bei diesen Biden werden.<<
.
Der Vorgänger des jetzigen Präsidenten war ein Waffenindustrielobbyist.
.
>>Die USA sind seit ihrem Bestehen auf Kriege und Waffen gebaut.
Da hat sich über die Jahrhunderte eine riesige Kriegs- und Waffenindustrie etabliert, bis tief in die Kultur der Menschen dort, denen kein Präsident der USA das Handwerk legen könnte.<<
.
Haben Sie sich mal mit der Geschichte des Gebietes, das sich seit 1871 Deutschland nennt, beschäftigt und mal die Kriege der letzten zweihundert Jahre gezählt? Sind Sie über die deutsche Waffenindustrie informiert?
.
Ihre Zeilen kommen mir vor wie eine klassische Projektion.

Einigen Kommentatoren scheint es dadurchgegangen zu sein,...

...dass von der Abschaffung "illegal eingeführter" Waffen die Rede ist.

Warum sich an der Amerikanischen Verfassung abarbeiten? Biden dürfte sehr genau wissen, dass er diese niemals ändern lassen könnte.

11:18, WM-Kasparov-Fan

>>Diese Träumerei ist mir sogar sympathisch an Biden.
Denn natürlich ist es vollkommen unsinnig zu glauben, - bei der lückenlos blutrünstigen und erbarmungslosen Geschichte seit Gründung der Vereinigten Staaten - , dass (Schusswaffenbegrenzung) jemais durchsetzen zu können.
Selbst die Ethik der Kirche versagt in diesem Land, sogar insbesondere die US-Hardliner-Protestanten sind bis an die Zähne bewaffnet<<
.
Schlagen Sie doch mal Bella Abzug nach. Für den Anfang. Ihr Name ist übrigens NICHT Programm.

11:03, Kerstin789

>>Waffen bedeuten...
Freiheit, Polizei bedeutet Repression.<<
.
Es lebe das Recht des Stärkeren!
.
Gewaltmonopol des Staates? Was für Schwächlinge.

@ fruchtig intensiv, 11:32

Danke für Ihren Nachhilfeunterricht.
.
Bei allem Eifer argumentieren Sie am Thema vorbei, denn auch Sie gehören zu den Kommentatoren, die das "illegal eingeführte Waffen" flugs zu "Waffen" verstümmeln, um dann die Aussichtslosigkeit des Unterfangens des Präsidenten - etwas genüsslich - zu erklären.
.
Thema verfehlt.

@ werner1955, 10:39

.
"Biden will Strom illegaler Waffen stoppen?
.
Warum will er das tun?
.
Zitat: Tatsächlich besitzen jedoch „nur“ 22 % der Bürger Schusswaffen.
https://www.merkur.de/politik/waffengesetze-usa-verfassung-pistolen-gew
.
Verbrecher bekommen immer Waffen. In den USA oder bei uns."


Warum Biden das tun will?
Warum lesen Sie den Artikel denn nicht?
Der Rest Ihrer "Argumentation" geht ebenso vollkommen daneben.

Und obwohl o.T:
Sie plädieren doch dauernd mit der Zahl der (unnötigen) Coronatoten bei uns.
Sind das für Sie andere Tote als die, die durch illegale Schusswaffen ums Leben kommen?
Und da Verbrecher eh immer Waffen bekommen, sollte man gar nicht erst etwas dagegen unternehmen, so einfach sieht das also aus?
Ich will auf eine weitere Parallele zum Impfen verzichten...

Die Waffen allein sind nicht das Problem: USA v.s. die Schweiz

Die USA und die Schweiz haben in Sachen Waffenbesitz (nicht beim Führen) ein ähnlich lockeres Waffengesetz.
Die Schweiz hat aber keineswegs amerikanische Verhältnisse in Sachen Waffengewalt.

In den USA kommen weitere Faktoren hinzu:
- soziale Härte/fehlender Sozialstaat und niedrige Einkommen im Verhältnis zu den Lebenshaltungsosten für einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Folgen sind u.a.: Ghettoisierung, organisierte Kriminalität/Gangs etc, Obdachlosigkeit, ...-> vielen Menschen fehlt eine legale Alternative die Familie durch zu bringen
- Eskalierende Politik: law-and order, 3 strikes-Regel, Opioid-Epidemie (durch unzureichenden politische Kontrolle der Pharma-Industrie)
- ethnische/rassistische Konflikte, z.T. als Spätfolge der Sklaverei, z.T. durch Zuwanderung

Wenn wir in Deutschland in Sachen Waffengewalt nicht in Richtung USA abgleiten wollen ist das Waffenrecht nicht die geeignete Stellschraube sondern die Sozialpolitik. Das mag in den USA ähnlich sein.

ZU 11:27 Uhr von fathaland slim "nachnapoleonisch"

[..]>> Womöglich sogar ein Rechtssystem installieren, das unseren europäischen nachnapoleonischen Werten näher käme. <<
.
Nachnapoleonische Werte? Was soll das denn sein? Diesen Begriff habe ich noch nie gehört.

.
@fathaland slim, es gibt Dinge, die man nie gehört, gelesen oder gesehen hat. Vielleicht meint @hbacc ja die "Werte" der nachnapoleonsiche Zeit?

z.B.:

https://epub.ub.uni-muenchen.de/4935/1/4935.pdf

Mit gutem Beispiel voran

Warum sollten US - Bürger, denen der Waffenbesitz per Verfassung erlaubt ist, darauf verzichten, Waffen zu besitzen und gegebenenfalls einzusetzen, wenn die US - Politik auch international immer wieder klar macht, dass sie hinsichtlich eines Waffeneinsatzes zu jeder Schandtat bereit ist, um ihre Interessen durchzusetzen?
Und sogar vorsätzlich Lügen fabriziert (angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak) um sogar Kriege zu beginnen.
Hat eigentlich schon jemand kontrolliert, ob nicht auch die US - Politiker, die sich vernünftigerweise gegen Waffen aussprechen, selber Waffen besitzen?

11:03 Uhr von Kerstin789

"Waffen bedeuten... Freiheit, Polizei bedeutet Repression."
.
Nach dem, was vor ein paar Tagen in Kusel geschehen ist, ist Ihr Kommentar mehr als zynisch!

@ Tremiro

"In den USA gibt es jährlich über 30.000 Tote durch Schusswaffen.
Möchten Sie das auch bei uns.
Und an was für einen Notfall denken Sie?"

Ganz gewiss will niemand amerikanische Verhältnisse in Deutschland - aber wie wäre es denn z.B. mit schweizer Verhältnissen?oder mit österreichischen? oder tschechischen?

Wir hier in Deutschland haben ein sehr viel restriktiveres Waffenrecht als viele unserer Nachbarn, ohne dass diese Nachbarländer dadurch nennenswerte Probleme hätten. Man könnte daher der Auffassung sein, dass den Deutschen trotz proklamierter freiheitlicher Grundordnung Dinge verboten werden, ohne dass bei näherer Betrachtung daraus ein Sicherheitsgewinn oder anderer Vorteil entsteht. Und man kann durchaus geteilter Meinung darüber sein, inwiefern dies dem Geist unseres Grundgesetzes entspricht.

Ich bin Jäger und fühle mich zunehmend einer Hexenjagd ausgesetzt. Legale Waffen sind in Deutschland nicht deliktrelevant. Deutschland ist das Gegenextrem zur USA.

Zuerst vor eigenen Türe Wischen

Die USA ist das am meisten Hochgerüstete Land, hier kann jeder einen Ballermann kaufen.
Egal wes Geistes Kind er ist!Nur Gebete nützen nichts
Angeblich zur Selbstverteidigung, wenn das Ding dann als Angriffswaffe gegen die eigenen Schüler, Bevölkerung eingesetzt wird sind die Fragezeichen und Gebete Riesig.
Nur, Gebete nützen nichts!

11:56, gman

>>ZU 11:27 Uhr von fathaland slim "nachnapoleonisch"
[..]>> Womöglich sogar ein Rechtssystem installieren, das unseren europäischen nachnapoleonischen Werten näher käme. <<
.
Nachnapoleonische Werte? Was soll das denn sein? Diesen Begriff habe ich noch nie gehört.
.
@fathaland slim, es gibt Dinge, die man nie gehört, gelesen oder gesehen hat. Vielleicht meint @hbacc ja die "Werte" der nachnapoleonsiche Zeit?
z.B.:
https://epub.ub.uni-muenchen.de/4935/1/4935.p<&lt;
.
Sie verlinken den Grundkurs deutsche Geschichte der Uni München. Den kann ich nicht innerhalb weniger Minuten durcharbeiten. Werden dort Werte der nachnapoleonischen Zeit definiert? Inwieweit unterscheiden die sich von Werten der vornapoleonischen Zeit? Steht Napoleon für eine Wertescheide?
.
Ich habe allerdings oft den Eindruck, daß jeweils zwei Menschen unter „Werten“ drei verschiedene Sachen verstehen.

11:44 Uhr von fathaland slim11:03, Kerstin789

>>Waffen bedeuten...
Freiheit, Polizei bedeutet Repression.<<
.
Es lebe das Recht des Stärkeren!
.
Gewaltmonopol des Staates? Was für Schwächlinge.
-------------

vielleicht ist gerade das, das Denken in Teilen der US Bevölkerung ?
So eine Art "Westerndenken"
Sie haben doch Kontakte zu US Bürgern (vielleicht auch Republikaner)
wie denken die denn so über ein Gewaltmonopol des Staates ?

Zu 12:18 Uhr von fathaland slim "napoleonisch"

.
11:56, gman
.
Sie verlinken den Grundkurs deutsche Geschichte der Uni München. Den kann ich nicht innerhalb weniger Minuten durcharbeiten. Werden dort Werte der nachnapoleonischen Zeit definiert? Inwieweit unterscheiden die sich von Werten der vornapoleonischen Zeit? Steht Napoleon für eine Wertescheide?
.
Ich habe allerdings oft den Eindruck, daß jeweils zwei Menschen unter „Werten“ drei verschiedene Sachen verstehen.

Für den Umfang und Ihren Eindruck kann ich nichts. Es genügen ab der ersten Textseite (6) schon wenigen Seiten zur Information. Eine tiefere Diskussion in der Sache und zu "Werten" sprengt die hier gegebenen Möglichkeiten. Es macht auch wenig Sinn, wenn die Werte und Interessen Anderer nicht respektiert oder gar abqualifiziert werden. Wer Interesse hat kann sich problemlos weiter informieren.
.
https://epub.ub.uni-muenchen.de/4935/1/4935.pdf

Weil er so unbeliebt ist

Weil er so unbeliebt ist kann er sich diesen "Knaller" auch noch erlauben, denn damit wird er einen Sturm der Entrüstung auslösen. Sind doch Waffen die heilige Kuh der Amerikaner, egal, wieviele Leben das kostet.

@12:09 von spetzki

„Ganz gewiss will niemand amerikanische Verhältnisse in Deutschland - aber wie wäre es denn z.B. mit schweizer Verhältnissen?oder mit österreichischen? oder tschechischen?
Wir hier in Deutschland haben ein sehr viel restriktiveres Waffenrecht als viele unserer Nachbarn …“
.
… und das ist auch gut so! Und das sage ich als Sportschütze und Jäger, also als jemand, in dessen Besitz sich Schusswaffen befinden.
Im deutschen Waffengesetz steht auch viel Unsinn - jeder legale Waffenbesitzer weiß das - aber es gibt absolut keinen Grund, den legalen Zugang zu Waffen zu erleichtern. Zumindest fällt mir nicht ein Grund dazu ein.
Und um eines vielleicht ganz deutlich zu machen: Alle legalen Waffenbesitzer (Ausnahme: die ganz ganz wenigen Waffenscheininhaber) verfügen über ihre Waffen nicht (!) zur Selbstverteidigung! Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, und dort sollte es auch bleiben!

Kinder, die ihre Geschwister umnieten

oder auch die eigene Mutter, wie es ein fünfjähriger getan hat, der einen Colt im Handschuhfach gefunden hatte. Und gleichzeitig das Geschwafel von "Freiheit" oder dem "armed good guy", der der einzige Schutz gegen einen "armed bad guy" sein soll.
Und hier? Die ewig gleichen Schwurbler à la "es ist ja nicht die Waffe, die tötet, sondern der Finger am Abzug". Klar, eben auch der Finger eines Kleinkinds.
Die ganze Diskussion ist so abgedroschen, dass ich mich schon kaum mehr dazu aufraffen kann, überhaupt daran teilzunehmen.

Auch ich habe Kontakte

in USA. Ein Teil meiner Verwandschaft lebt Drüben und was die Waffen angeht so weiß ich das auch im Haus meiner Nichte es ganz normal ist eine Pistole im Haus zu haben.

Zu 13:13 Uhr von Egleichhmalf "Gewaltmonopol"

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Und um eines vielleicht ganz deutlich zu machen: Alle legalen Waffenbesitzer (Ausnahme: die ganz ganz wenigen Waffenscheininhaber) verfügen über ihre Waffen nicht (!) zur Selbstverteidigung! Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, und dort sollte es auch bleiben!
.
Zustimmung! Die Erkenntnis ist nicht neu. Ich empfehle u.a. auch hier zu lesen (Seite 45):
.
https://epub.ub.uni-muenchen.de/4935/1/4935.pdf

Karl von Rotteck (1775-1840): „Konstitution"
Von Rotteck, Historiker, Staatsrechtler und Politiker, gilt als einer der bedeutenden Vertreter des süddeutschen Liberalismus.
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Zusammen mit Theodor Welcker gab er 1834-1848 ein „Staatslexikon" in 15 Bänden heraus. Im von ihm selbst verfaßten Artikel „Konstitution" heißt es:
.
Der oberste Satz in diesem System lautet folgendermaßen:
Die Staatsgewalt ist eine Gesellschafts-Gewalt,
demnach eine von der Gesamtheit ausgehende und dieser Gesamtheit in der Idee fortwährend angehörige Gewalt,.......

Themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

"Wir brauchen eine Reaktion…

"Wir brauchen eine Reaktion wie nach dem 11. September, um den inländischen Terror anzugehen, der gegenwärtig das Land durchdringt."

->
Wo soll diesmal bombardiert werden?

13:12 Uhr von DeHahn

//Weil er so unbeliebt ist
Weil er so unbeliebt ist kann er sich diesen "Knaller" auch noch erlauben, denn damit wird er einen Sturm der Entrüstung auslösen. Sind doch Waffen die heilige Kuh der Amerikaner, egal, wieviele Leben das kostet.//
Waffen sind die heilige Kuh der Amerikaner ?
Eines großen Teiles der Amerikaner, das mag sein.
Hier tun sie den vielen Amerikanern, die für strengere Waffengesetze sich einsetzen, die es auch gibt und das sind nicht wenige Unrecht.

Über die US-Waffengesetze …

… kann man sicherlich streiten.
.
Eine grundsätzliches Problem ist m. E. die dort vorherrschende „culture of fear“. Die teilweise hysterischen Massenmedien der USA handeln gerne nach der Maxime „go with the blood“ und schaffen es, dass die Menschen wirklich vor allem und jedem Angst bekommen können, sogar vor Insekten („killer bees from Brasil!)“.
.
Illegale Waffen zu verfolgen und aus dem Verkehr zu ziehen ist selbstverständlich angebracht. Legale Waffen, naja …. auch ein Kochmesser ist potentiell eine tödliche Waffe. Oder ein LKW.
.
Ich denke, die Waffenbesitzer in den USA sollten zumindest mal genauer überprüft und kontrolliert werden, wir reden da ja nicht von Spielzeug. Eine Landesweit einheitliche Regelung würde das erleichtern und beschleunigen, dürfte aber eher utopisch sein.

Ich hab den

Artikel gelesen, aber eins verstehe ich nicht so richtig.
Wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, darf doch jeder Amerikaner offiziell eine Waffe besitzen, in einigen Staaten sogar offen tragen. Es gibt sicher mehr Waffen als Menschen in den USA, was sollen da illegale Waffen?, wenn man legal eine haben kann.
Für Kriminelle die was vorhaben, sind Waffen ohne Nummer natürlich ein Vorteil, das kann ich verstehen, aber Änderungen werden nicht so viel bringen, niemand wird seine Waffen abgeben.
Versuche was zu ändern, gab es einige, ich glaube da nicht dran.

@ Egleichhmalf 13:13

>>> Wir hier in Deutschland haben ein sehr viel restriktiveres Waffenrecht als viele unserer Nachbarn …“
.
… und das ist auch gut so! Und das sage ich als Sportschütze und Jäger, also als jemand, in dessen Besitz sich Schusswaffen befinden.
Im deutschen Waffengesetz steht auch viel Unsinn - jeder legale Waffenbesitzer weiß das - aber es gibt absolut keinen Grund, den legalen Zugang zu Waffen zu erleichtern. Zumindest fällt mir nicht ein Grund dazu ein. <<<
.
Man findet mich ja auch gerne mal am Schießstand. Dennoch, nein - gerade deswegen -, stimme ich Ihrem Kommentar hundertprozentig zu.

gar nicht erst etwas dagegen unternehmen?

11:55 Uhr von harry_up@
Aber sicher muss man etwas dagen unternehemen. Aber bitte mit rechtstaalichen mitteln. Bei Waffengesetzt genau so wie bei der Impfpflicht.

Auch ich habe seit Corona oft gesagt bekommen das jeder mal sterben muss und die persönlichen freiheiten bzw. die Verfassung und das Grundgesetzt viel wichtiger sind.

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Auch in Deutschland wurde…

Auch in Deutschland wurde bereits eine Studentin im Höhrsaal sowie zwei Polizisten an einer Kreisstraße erschlossen.

Dabei gibt es in Deutschland keinen Verfassungszusatz der Waffenbesitz ermöglicht.

@fathaland slim 11:27 Uhr

"...Nachnapoleonische Werte? Was soll das denn sein? Diesen Begriff habe ich noch nie gehört..."
Schlimm genug. Vielleicht befassen Sie sich mal mit den Ergebnissen der französischen Revolution. Dass ein Eroberer einige von deren freiheitlichen Ergebnissen in Europa "verteilt" hat, ist möglicherweise eine Ironie der Geschichte. Aber letztlich bauen die meisten europäischen Verfassungen darauf auf.
Für "spätmittelalterlich" muss ich mich allerdings entschuldigen, schließlich hat auch 1789 von dieser gelernt - allerdings solche Reste wie "ein Herrscher" und Waffen in jedermanns Hand nicht übernommen.

Hat Biden

auch die NRO mit im Boot?
Sicher nicht, denn da würden einige Geschäfte zugrunde gehen.

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