Das Logo von Infineon ist auf einem Chip auf der Platine eines Mikrocontroller-Kits zu sehen.

Ihre Meinung zu Viele Branchen bekommen Chipmangel weiter zu spüren

Viele Branchen bekommen den weltweiten Mangel an Halbleitern weiter deutlich zu spüren. Zahlreiche Produkte können nur mit Verzögerung hergestellt werden. Chip-Produzenten wie Infineon profitieren. Von Jan Plate.

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81 Kommentare

Kommentare

Toni B.
Seifenspender mit WLAN

Kein Witz! Von Amazon gibt es Seifenspender mit Alexa Integration. Sexspielzeug hat Bluetooth.

Solange wir dermaßen dekantent mit Technik umgehen, wird nichts besser.
Wie lange noch, bis Rettungsdienst und Polizei keine technischen Geräte mehr erhalten?!

Das macht mir Angst.

Anderson
Und......

in dieser Zeit soll es ein Untenehmen geben welches die Hälfte aller Hardware (zentral ,die Prozessoren) der Nutzer als unbrauchbar für ihr "neues" Betriebssystem erklärt.
Mächtiger als Pandemien, mächtiger als die Presse, mächtiger als Staaten und mächtiger als Staatenverbunde und deren Organisationen.

Account gelöscht
Chipmangel

Ja hier sieht man wie abhängig wir doch von dem roten Riesen sind. Südkorea und Taiwan können nicht so viele Chips herstellen wie benötigt werden.
Wenigstens kommen Länder wie die USA auf die Idee eigene Werke zu bauen um nicht mehr abhängig zu sein. Im August letzten Jahres haben wir einen E- Pick up bestellt, Liefertermin Ende Februar, mittlerweile heißt es Anfang Juni. Nur gut das der alte Verbrenner noch TÜV bis Juli hat.

werner1955
weiter zu spüren

Eigentlich mal sehr gut so.
Jetzt wird allen klar das Welthandel nur mit Frieden geht.

Jeder der nicht zur deskalation und Abrüßtung beiträgt muss auch dafür die Folgen in kauf nehmen.

frosthorn
Infineon profitiert


Hört sich gut an, da der Hauptsitz in Deutschland ist. Der zweite Blick ist ernüchternd, denn genau genommen ist das Unternehmen im Besitz von Intel, betreibt auch die gleiche Fimenpolitik aus Aufkauf und Zerschlagung von Konkurrenten inklusive Arbeitsplatzvernichtung. Von den Steuern profitieren die USA.
Außerdem hat der Konzern eine lange Geschichte aus Skandalen um Preisabsprachen und Korruptionsaffairen.

Im Grunde ist der weltweite Halbleitermarkt bereits heute ein Monopol, die Verflechtungen sind perfekt, es verdienen abwechselnd scheinbar unterschiedliche Unternehmen, aber dahinter steckt eigentlich eine Endlosschleife, aus der sich die immer selben Profiteure bedienen.

Der Aufbau einer kompletten europäischen Sparte für Halbleiter ist dringendst geboten. Sonst hängen unsere wichtigsten Industrien am Tropf ein einzigen Monopolisten.

Peter Goge
Mangel

Die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft wird durch Chipmangel ausgebremst. Das ist Mist für die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde.

Peter Goge
@ V8fever

Wenigstens kommen Länder wie die USA auf die Idee eigene Werke zu bauen um nicht mehr abhängig zu sein.

Firmen kommen vielleicht auf die Idee, die USA als Staat sicher nicht.

werner1955
als unbrauchbar für ihr "neues" Betriebssystem erklärt.

von Anderson@

Gut so. Wer braucht denn auch ein "neues" Betriebssystem?
Richtig. Keiner.

So werden die anständigen, normalen Nutzer eben keine neuen System kaufen und damit eine großen Beitrag zum Umweltschutz tun.

Die Computer/Spiele Fans hat das Klima, Umwelt oder die Lage der Kinder oder Bedinngungen bei der Herstellung noch wenig oder nie sehr stark gestört.

Da mus jedes jahr was neues gekauft werden.

gman
Zwischen Abhängigkeit und Schweinezyklus

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Die Siemens-Ausgründung Infineon war schon einmal Opfer der Dotcom-Blase. Hohe Erwartungen sind geplatzt. Die angekündigten Milliarden-Investitionen sind nicht ohne Risiko. Der Schweinezyklus ist auch bei Chips & Co. keine Unbekannte.
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Auf der anderen Seite zeigen die Abhängigkeiten, dass ein leistungsfähiger Chiphersteller in der EU eigentlich unverzichtbar ist. Hier wäre eine Absicherung und Förderung angebracht: München, Dresden, Villach, Klagenfurt, ...
.
Gerade für Sachsen hätte im Sinne eines Strukturwandels, Kompensation Kohleausstieg, Klima, ... eine Förderung einen mehrfachen Nutzen.
.
Die Aktionäre sind ja von den Prognosen unter den gegebenen Bedingungen offensichtlich nicht so ganz überzeugt. Die Aktie verliert in letzter Zeit.

CoronaWegMachen
Jetzt schnell die Chip-Prodution nach Deutschland und in die EU

Die Manager der Chip-Hersteller in Deutschland und in der EU haben es sich in den letzten 20 Jahren sehr leicht gemacht:
Weg mit der Produktion nach China und andere billig produzierende Länder
Das bringt Profit und steigert den Gewinn der Unternehmen und auch den Kurs der Aktie, und ggf die Aktionäre haben auch eine ordentliche Dividende und die Manager bekommen eine tüchtig üppige Provision (Gewinnbeteiligung mit Aktienanteilen).
Was jetzt laufen muss:
Gerade die Automobilbrache und auch andere Branchen wie z.B. die Medizintechnik, Messtechnik, und die viele systemrelevanten Bereiche (z.B. ÖPNV), müssen jetzt schnell dafür Sorge tragen dass sie für ihren Bedarf die Chip-Produktion nach Deutschland und/oder in die EU zurück verlagern.
Und gerade in der Medizintechnik kann es nicht sein, dass in Deutschland die Geräte defekt in den Werkstätten gelagert werden, weil die Ersatzteile nicht aus dem Ausland zu den Unternehmen geliefert werden. Bedeutet:
Überlastung des Gesundheitssystems

Traumfahrer
Chipmangel !

Nun, man hat es ja soweit kommen lassen, dass der größte Teil in Asien billig hergestellt wird, damit man möglichst billige Teile einbauen und viel damit verdienen kann.
Auf eine eigene Herstellung wollte man nicht bauen, hat es nicht geschafft, sich gegen all den billigen Schrott gesetzlich zu wehren, und grundsätzlich überall ähnliche Bedingungen zu schaffen. Auch war doch schon lange bekannt, dass all die extrem vielen Schiffe, die extrem viele Waren transportieren, mit die Umwelt verschmutzen, den Meeren und Tieren schaden. Nur es wurde alles für die Globalisierung und Gewinnmaximierung ignoriert. Hoffentlich kommt jetzt einmal ein Stück Einsicht, dass sich gewaltig was ändern muss !

Traumfahrer
Re : Toni B !

Für den Rettungsdienst, Polizei, THW, DLRG und BW fehlt ja immer das nötige Geld, das im Grunde schon da wäre, würden etliche Stellen die wirkliche Notwendigkeit all dieser Dienste einsehen.
Der Autoindustrie wirft man Milliarden in den Rachen, damit die den Umstieg zu neuen Technologien schaffen, aber für neue Sirenen und anderen sehr wichtigen Dingen wie neue Fahrzeuge für die extrem wichtigen Dienste wird an allen Ecken gespart.
Selbst diese furchtbare Flut in NRW und RLP hat da nicht wirklich was geändert.
Wenn ich dann noch lese, was der Stern- Konzern extra machte, um ja noch mehr zu verdienen, noch mehr Dividenden zu generieren, aber Menschenleben so nicht wirklich zählen, dann wird auch mir Angst und Bange. Alles nur für den Gewinn und den Turbokapitalismus ! Der Mensch ist nicht nur das schlimmste Raubtier, sondern auch absolut unersättlich in seiner Gier !

Miauzi
@V8forever Zitat: …

@V8forever
Zitat:
"Chipmangel
Ja hier sieht man wie abhängig wir doch von dem roten Riesen sind. Südkorea und Taiwan können nicht so viele Chips herstellen wie benötigt werden.
Wenigstens kommen Länder wie die USA auf die Idee eigene Werke zu bauen um nicht mehr abhängig zu sein. Im August letzten Jahres haben wir einen E- Pick up bestellt, Liefertermin Ende Februar, mittlerweile heißt es Anfang Juni. Nur gut das der alte Verbrenner noch TÜV bis Juli hat."

Ich wusste nicht das man die USA als den "Roten Riesen" bezeichnet - ist mir zumindest komplett neu!
Wie ich darauf komme?
Nun - ca. 5 sek Zeit investiert um nachzuforschen wer die 10 grössten Chiphersteller der Welt sind
ACHTUNG
6 davon sitzen in den USA - der "Rest" in Südkorea und Taiwan
also KEIN einzigster der grössten 10 in der VR China
--
wie kann ich nun Ihren Beitrag einordnen?
Als reine substanzlose Anti-China-Propaganda?

Sisyphos3
die Globalisierung scheint gewisse Schwachstellen zu haben

auch das sollte man vielleicht beachten
Früher hatte man immer einen Plan B
(sprich mehrere Lieferanten)
das ist aktuell aus der Mode gekommen

Eislöwe
Man melkt die Kuh, solange es geht

weder Stellantis, noch die Chiphersteller haben wirklich die beschriebenen Probleme in diesem Umfang "nur" Corona-bedingt. Da dürfte viel mehr auch ein ordentlicher Aufschlag für die eigene Kasse mit spielen. Die Autohersteller zum Beispiel dürften auch ein großes Interesse daran haben, die Mrd. Strafzahlungen durch den Dieselbetrug wieder vom Verbraucher hereinzuholen. Chiphersteller verkaufen und verknappen vielleicht auch jetzt gern, weil alles bezahlt wird.

FakeNews-Checker
Mehr als nur Schwarmintelligenz

Wird ja auch höchste Zeit, daß dieser ganze umwelt- und klimaschädliche Wachstumswahnsinn ein Ende findet. Offenbar ist Corona gescheiter als die ganze Menschheit zusammen.

Peter Goge
@ CoronaWegMachen

Jetzt schnell die Chip-Prodution nach Deutschland und in die EU

Das müssen Sie schon den Firmen überlassen, es kostet schließlich nicht Ihr Geld.

Sisyphos3
14:26 Uhr von Traumfahrer

Nun, man hat es ja soweit kommen lassen, dass der größte Teil in Asien billig hergestellt wird,
damit man möglichst billige Teile einbauen und viel damit verdienen kann.
----
.
warum kauft der Kunde gern bei KIK ?
Hat er nicht auch so seine Vorteile von Produkten aus Fernost
Wo eben Umweltschutz, Arbeitsschutz und Menschenwürde eher nicht interessieren ?

Miauzi

Chip-Produktion nach Europa zurück holen?
Ernsthaft?
Sorry - der Schwerpunkt dieser Produktion lag schon IMMER NICHT in Europa - von Anfang nicht.
Da braucht man nur an die ersten Taschenrechner zurück denken - da stand sogar zu meiner Schulzeit vor 45 Jahren TI (Texas Instruments) drauf
und z.B. diese Firma gehört auch heute noch zu den 10 Grossen.
--
Was hatte ich da vor einigen Wochen/Monaten gelesen...
..seitens der EU möchte man um die 20 Mrd investieren um hier in Europa Chip-Produktion aufzubauen.
Alleine Samsung aus Südkorea (2. Grösster Hersteller) investiert -> mehr als 100 Mrd
--
Ja - China investiert in eigene Fabriken - aber da geht es darum sich selbst von Importen aus den USA, Südkorea oder Taiwan unabhängig zu machen.

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
14:00 Uhr von Giselbert Naja ...

ob das gewollt war, oder habeck nur die frist verschlafen hat? aber sowas ist in deutschland ja schon öfter vorgekommen

derkleineBürger

"Der Chiphersteller Infineon hat - auch dank des Drucks der Autobauer - schon mehr Kapazitäten bei Auftragsfertigern bekommen, doch in den Autos sind gleichzeitig jedes Jahr sieben bis acht Prozent mehr Chips enthalten. Das freut Infineon."

Oh. Haben die hiesigen Autobauer jemanden gefunden, der veraltete Designs in technisch veralteten Verfahren produziert?
Passt ja. Die hiesigen Autobauer hängen ja auch an dem Prinzip fest,zig Steuerkarten zu haben...

Ich meine es wäre Intel gewesen, die sich geweigert haben auf Druck von Autobauern n Werk für deren Chips zu errichten - die Autobauer wollten keine Chips auf Höhe der Zeit & der Chiphersteller nicht in ein neues Werk mit Uralt-Technik investieren...

Die Chipdesigns der Autobauer sind nicht zeitgemäß.
Würden die mit der Masse mitziehen, hätten die auch wieder mehr Auswahl an Lieferanten...
..so klobig wie gefordert, ist halt nicht mehr der Standard...

Möbius
Siltronic Absage ein Eigentor?

Ausgerechnet einen taiwanischen Waferproduzenten bremste man aus. Dabei buhlt Deutschland gleichzeitig um Investitionen des taiwanischen Herstellers TSMC.

Die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums ist wenig transparent. Über die Motivation für die Entscheidung erfährt die Öffentlichkeit nichts. Allerdings darf vermutet werden das ein Zusammenhang besteht zu der Entscheidung der chinesischen Kartellbehörden vom 21.01.

Mein erster Gedanke war: man wollte den Chinesen in die Parade fahren. Aber dann habe ich realisiert das Peking mit dem geplatzten Deal garnicht so glücklich wäre. Evtl. hat man den Deal untersagt aus Rücksicht auf den chinesischen Haupthandelspartner.

Globalwafer hat übrigens schon angekündigt, um Deutschland bei Neuinvestitionen zukünftig einen Bogen zu machen.

Auch der in deutschen Medien propagierte Gegensatz zwischen Taiwan und China besteht zumindest in der Mikroelektronik nicht: Taiwan produziert für und im Auftrag Chinas nach Designs Chinas.

harry_up
re @ werner1955, um 13:51


"weiter zu spüren
Eigentlich mal sehr gut so.
Jetzt wird allen klar das Welthandel nur mit Frieden geht.
Jeder der nicht zur deskalation und Abrüßtung beiträgt muss auch dafür die Folgen in kauf nehmen. "

.
Dumm ist nur, dass auch jeder, der sich für Deeskalation und Abrüstung einsetzt, ebenfalls die Folgen in Kauf nehmen muss...

gman
ZU 14:35 Uhr von Traumfahrer "Turbokapitalismus"

Wenn ich dann noch lese, was der Stern- Konzern extra machte, um ja noch mehr zu verdienen, noch mehr Dividenden zu generieren, aber Menschenleben so nicht wirklich zählen, dann wird auch mir Angst und Bange. Alles nur für den Gewinn und den Turbokapitalismus ! Der Mensch ist nicht nur das schlimmste Raubtier, sondern auch absolut unersättlich in seiner Gier !
.
@Traumfahrer, das ist Nonsens was Sie da schreiben und hat mit dem Thema hier kein Jota zu tun. Mit Infineon haben Aktionäre lange keine oder wenig Dividende bekommen und viel Geld verloren, das sie als Risikokapital verloren haben. z.B.
.
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video440388.html
.
Zum Glück hat Infineon für unsere Volkswirtschaft und die Menschen die dort direkt oder indirekt ihr Brot verdienen überlebt.

Dank auch dem Risikokapital das zur Verfügung stand und steht. Ich hoffe für alle davon Betroffenen, das bleibt so.

Miauzi
@Möbius Zitat: "Auch der in…

@Möbius
Zitat:
"Auch der in deutschen Medien propagierte Gegensatz zwischen Taiwan und China besteht zumindest in der Mikroelektronik nicht: Taiwan produziert für und im Auftrag Chinas nach Designs Chinas."

Wenn man bedenkt:
Foxcon - der wohl weltweit grösste Elektronik-Hersteller (u.a die Smartphons von Apple werden da MONTIERT) ist ein Konzern aus Taiwan der seine grössten Fabriken auf dem Festland in der VR China hat.
Das ist ja nun wirklich kein "Geheimwissen" - so oft wie in den letzten Jahren über die misserablen Arbeitsbedingungen berichtet wurde.

harry_up
@ 15:33 Uhr von Karl Maria Jos…


14:00 Uhr von Giselbert "Na ...
ob das gewollt war, oder habeck nur die frist verschlafen hat? aber sowas ist in deutschland ja schon öfter vorgekommen"

.
0b was gewollt war? Welche Frist sollte Habeck möglicherweise verschlafen haben?
Bitte um Nachsicht, wenn ich Ihren zuweilen gewundenen Gedankengängen nicht so recht zu folgen vermag.

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
15:33 Uhr von derkleineBürger

so isses. die produktionsstrassen werden nun für aktuelle chips benötigt, und nicht für die pfennigartikel der autoindustrie (weltweit)

Miauzi
@Sisyphos3 Zitat: "die…

@Sisyphos3
Zitat:
"die Globalisierung scheint gewisse Schwachstellen zu haben
auch das sollte man vielleicht beachten
Früher hatte man immer einen Plan B
(sprich mehrere Lieferanten)
das ist aktuell aus der Mode gekommen"

nun - zumindest ist dies dann schon seit deutlich mehr als 30-40 Jahren so
In meiner Sudienzeit - in den 80er - da war Stand der Technik 8-Bit bzw. 16-bit in der Computer-Hardware
Schon da konnte man nicht einfach den Hersteller der CPU wechseln - weil u.a. das komplette Layout des Mo-Bo UND das Betriebssystem z.B. für den PC hinfällig wäre!
Heute hat man für den PC-Markt auch nur noch 2 Hersteller - aber deren Prozessoren sind heute NICHT mehr kompatibel untereinander!!
Es hat sich da nicht wirklich viel verändert - Monopole beherrschen seit den 90er Jahren den Weltmarkt...
..wenn ich da an das PC-Betriebssystem denke.
*sarkasmus*

Bender Rodriguez

Tja. Hätte man die Produktion nicht aus Europa vertrieben, gäbe es auch keine lieferprobleme. Billiger als hier kann man nicht herstellen. Selber schuld.
.
Und eben war ich im Aldi. Das ganze Regal voller Chips.
So schlimm kann es also nicht sein.

Möbius
Geopolitik um Mikrochips

Taiwan (TMSC) und die USA (Intel) buhlen nicht um die Gunst der EU sondern umgekehrt.

Intel fordert 32 Mrd Euro Steuergelder als Subventionen, sonst kommt man nicht nach Europa!

Deutschland bietet erstmal 3 Mrd. Vermutlich trifft man sich bei 15 Mrd. ?!

Schön für deutsche Anteileigner an Automobilkonzernen. Schlecht für den Rest der Bevölkerung. Denn das Geld wird anderswo fehlen.

Aber selbst wenn Intel nach Deutschland kommt, geht ein Großteil der Produktion nach Asien, Chipkrise hin Chipkrise her.

Im Gegensatz zu dem deutschen Wirtschaftsministerium weiß man in Tokio, Singapur, Seoul und Taipeh das der Markt zu 95% in China ist und nur dort und das es nicht um militärische Anwendungen und „Rocket Science“ geht, sondern um Consumer Electronics.

Deshalb arbeitet Taiwan mit dem Erzfeind vom Festland auch eng und vertrauensvoll zusammen. Das Deutschland den Siltronic Verkauf (Ex-Wacker Chemie) an den taiwanischen Wafer-Riesen untersagte ist sowas von 20. Jahrhunder

archersdream
Halbleiterei und Schweinezyklus

Die Halbleiterei unterliegt schon jeher einem ausgeprägten "Schweinezyklus". d.h. Phasen mit starker Nachfrage wechseln sich mit Phasen geringer ab. Mit gleichzeitigem Auf - und Abbau von Prod.-Kapazitäten. Wobei Kapazitätsanpassungen im Halbleiterbreich extrem teuer sind und nicht so schnell gehen. Dazu kommt das kaum ein Halbleiterhersteller Prod.-Kapazitäten ohne staatliche Hilfe aufbauen kann. Dazu sind die Fabriken einfach zu teuer. Das ist auch ein Grund warum die eher in Asien sich angesiedelt haben. Nicht wegen den niedrigeren Lohnkosten (die sind in der Halbleiterei eher untergeordnet) , sondern den Staatlichen Hilfen und Clustervorteile.

Aktuell haben wir eine extremen Nachfrageschub durch immer schnellere Produktzyklen und Einbau von elek. Komponenten. Kaum ein Produkt besteht heute noch ohne irgendwelche elek. Spielerein.

baumgart67
Vollgas

Es wäre wirklich wichtig, dass Deutschland hier mal Vollgas gibt und hier zügig ein paar Chiphersteller ansiedelt. In einer Doku im ZDF war vor kurzem zu sehen, dass in den USA zur Zeit riesige Chip-Fabriken entstehen. Hier ist auch zu befürchten, dass dort dann wieder so viele Kapazitäten entstehen, dass es in Deutschland nicht so große Investitionen gibt und wenn Trump dann wieder rankommt heißt es America First

wenigfahrer
Also im Prinzip

funktionierten Autos früher wohl auch ohne den ganzen Aufwand., Um von A nach B zu kommen, brauch ich sicher 90 Prozent von dem was jetzt in meiner kleinen Nähmaschine ist, sicher nicht wirklich.
Auto ist ja bei der Kubikzahl auch kein richtiges mehr.
-
" Ein taiwanesischer Konzern kam nicht zum Zug. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hatte die bis Ende Januar notwendige Genehmigung nicht erteilt."
-Da hab ich in einem Artikel auch noch andere Erklärungen gefunden, was nun stimmt, weiß ich nicht, war aber eine bekannte Seite von Deutschland.
Genau wie heute der Artikel über die Bundesnetzagentur oder wie es mit dem Gewinn bei Windmüllern aussieht, alles sehr interessant.

Möbius
@Miauzi 15:43: das war mein Punkt

Natürlich ist das kein „Geheimwissen“. Ich verstehe Sie so, dass Sie mir beipflichten.

Die Chinesen entwickeln Chips, die sie dann in Taiwan produzieren lassen. Die USA haben natürlich versucht diese enge Zusammenarbeit zu torpedieren. Und wenn man bei uns die Zeitung aufschlägt liest man immer wieder das erneut chinesische Jets die Taiwanische Luftverteidigungszone verletzt haben etc. Vor Ort wird das alles garnicht so hoch gekocht.

Klar, wenn es um militärische Chips gehen würde. Aber da hat China genau so wie Russland längst sich selbst geholfen.

Die Russen nutzen eine ganz eigene Technologie zB Elbrus Chips. Die brauchen kein Intel und haben deshalb auch keine „Chipkrise“.

gman
Zu 15:53 Uhr von Miauzi - "8-Bit" -

.
..In meiner Sudienzeit - in den 80er - da war Stand der Technik 8-Bit bzw. 16-bit in der Computer-Hardware
...
Es hat sich da nicht wirklich viel verändert
-
.
@Miauzi, das sehe ich anders, es hat sich sehr viel verändert! Allerdings ist man mit den Ergebnissen insbesondere in Deutschland weit unter den Möglichkeiten geblieben. Weit abgehängt, gemessen am damaligen Stand.
.
Und es war schon viel früher. In den 60er gab es u.a. z.B. auch in Deutschland ein leistungsfähiges Computerunternehmen namens Nixdorf (Nixdorf-Universalcomputer 820).
Und mit der 8 - oder 16-bit Technik gelang mit der Mission Apollo 11 die Landung der ersten Menschen auf dem Mond. Und die Lochkarte als Speicher nicht vergessen.
Das waren wirklich Leistungen gemessen an der damaligen Technik. Was dagegen heute mit den Hochleistungsrechnern angestellt wird kommt mir dagegen oft sehr bunt aber bescheiden daher.

Eislöwe
Stellantis (Fiat, Peugeot, Citroen)

leiern den Abnehmer als Marktbeherrscher im Lieferfahrzeug-Segment regelmässig diese Leier vom "Halbleitermarkt" vor, können aber nicht erklären, warum sie auch ganze Motor-Leistungsreihen aus dem Programm nehmen und es nun plötzlich auch keine Farbe mehr für die Fahrzeuge gibt. Es soll jetzt zu Höchstpreisen maximaler Gewinn gemacht werden. Die Abnehmer (DHL, Amazon, Einzel- und Großhändler, Reisemobilbranche) bezahlen es. Zwangsläufig. Und Lacke haben nun wirklich nichts mehr mit "Corona" zu tun. Aber wer sich auf den Strassen mal umschaut: es gibt fast nur noch schwarz, grau, silber und weiß. 160 PS, 140 PS ist aus den Lieferwagen auch herausgenommen. Heute gibt es nur noch 120 PS oder 180 PS mit einer extra teuren Wandler-Automatik als Zwangsoption. Preissteigerungen von 15 - 20 %. Und die Kuh wird weiter gemolken.

w120
Hallo Die Herstellung eines…

Hallo

Die Herstellung eines Chips verbraucht wohl 100 l Wasser (ob wieder aufbereitbar weiß ich nicht). Auch Stromsicherheit ist ein wichtiger Faktor.

Wenn in Europa investiert wird, dann bedeutet das Verbrauch von Wasser, Subventionen und wo geht der Gewinn hin?

In den USA investieren die Unternehmen enorme Summen in neue Werke.
Mitgeholfen hat eine freundliche Bitte der Regierung.

Bedeutet eine Fabrik von Intel Versorgungssicherheit für Europa?
Ich darf an Nord Stream II erinnern. Selbst Eigenregie bedeutet keine Sicherheit.

Aber es wird wohl kaum noch eine unabhängige Versorgung, selbst der EU, möglich sein.

Tesla und Coca Cola werden schon das Trinkwasser in der BRD zu einem kostbaren Gut machen.

Die Abhängigkeit von den USA wird nach dem Wegfall von Russ und China, unsere freie Entscheidung noch mehr einengen.

Möbius
„ Ein taiwanesischer Konzern kam nicht zum Zug“

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben und längere Zeit recherchiert um die Hintergründe der obskuren Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums zu verstehen.
Leider hat Herr Habeck uns nicht aufgeklärt. Offiziell geht es darum „strategisch“ wichtige Industrien zu schützen.
Freilich ging es aber nicht um einen Verkauf nach China, sondern an den guten Freund Taiwan.
Der von den Chinesen geforderte Verkauf des Zonenschmelzverfahrens für die Herstellung von Reinstsilizium kann es wohl kaum gewesen sein. Seit wann schert sich Deutschland um Statements der Pekinger Kartellbehörde?

Ich hoffe, dass die deutsche Öffentlichkeit noch einmal klare Sicht auf die Beweggründe der Behörde erhält, falls das nicht alles als „geheim“ eingestuft wird.

Denn dem Investitionsstandort Deutschland, gerade im Halbleiterbereich, hat die Habeck-Behörde mit ihrer Entscheidung einen Bärendienst erwiesen. So Ernst kann es dann mit der Chipkrise wohl doch nicht sein...

Eislöwe
Natürlich war die Nachfrage auch vor Corona da

und kann nicht als Grund her halten. Auch sind die Lieferketten längst wieder am Laufen. Auch gibt es kaum noch einen Container-Mangel, wie noch vor 3 Monaten. Ein Blick auf den Schiffsradar zeigt, das fast alle Container-Riesen schon längst wieder in Fahrt sind. Das alles sind also zum allergrößten Teil verklärte und verkleisterte Erklärungen, um die Preisschraube mit dem Siegel "gerechtfertigt" abzukleben.

weingasi1

Am 03. Februar 2022 - 16:07 Uhr von Gregory Bodendorfer
Nun, ich spüre diesen

Chipmangel nicht.
Ich kauf immer die ChioChips.
Aus Biokartoffeln.

LEUTE, was haben wir für Sorgen???
__
Na, wenn SIE den Chipmangel nicht spüren, kann es ja nicht so schlimm sein. Und die Menschen, die aus diesem Grund ihren Job verlieren/in Kurzarbeit gehen, weil die Produktion stillsteht, oder die Hersteller wichtiger med. Erzeugnisse, weil die fehlenden Teile die Fertigstellung blockieren ? Alles nicht so schlimm.
Manche Leute haben Vorstellungen....

Miauzi
@Möbius Zitat: "Die Russen…

@Möbius
Zitat:
"Die Russen nutzen eine ganz eigene Technologie zB Elbrus Chips. Die brauchen kein Intel und haben deshalb auch keine „Chipkrise“."

Die waren schon immer eigene Wege gegangen - zur Zeit meines Studiums (80er Jahre) hatte mal ein mehrwöchiges (bezahltes) Praktikum in der Opto-Elektronik des Berliner Fernsehwerkes gemacht.
Die Ing. dort unterhielten sich u.a. darüber das in der SU Chips mit trinärer Logik gebaut werden.
Ich hatte mir 2 Jahre zuvor gerade die Grundlagen für die auch heute noch übliche binäre Logik "reingezogen".

Zitat:
"Ich verstehe Sie so, dass Sie mir beipflichten. "

Ja sicherlich - man darf nicht vergessen das aktuell mehrere kapitalistische "Gross-Bünde" (Staaten und "deren" Konzerne) einen weltweiten Konflikt als "kalten" Krieg austragen und entsprechend enthalten ALLE Medienberichte auch eine Propaganda-Komponente...
..wie auch aktuell die Olympia-Berichterstattung

Miauzi
@Eislöwe Zitat: "Natürlich…

@Eislöwe
Zitat:
"Natürlich war die Nachfrage auch vor Corona da und kann nicht als Grund her halten. Auch sind die Lieferketten längst wieder am Laufen. Auch gibt es kaum noch einen Container-Mangel, wie noch vor 3 Monaten."

und Computerchips werden NICHT mit dem Schiff um die Welt gefahren sondern per Luftfracht transportiert

etwas anderes sind die Fertig- oder Zwischenprodukte die mit diesen Chip hergestellt werden

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
15:50 Uhr von harry_up

die sog. todeslinie. gibt es immer und überall. manche nennen das frist. aber das wirst du schon selbst gewusst haben. viele linksaussen geben sich immer unwissend, wenn es gegen den eigenen strich läuft. hoffe geholfen zu haben

FakeNews-Checker
Längst auch rund um Silicon Valley unschwer erkennbar

Damit ein paar Superreiche dieser Welt intelligente und sprechende Waschmaschinen mit GPS-Verkehrssteuerung und Börsen-Livekontakt bekommen, werden Millionen Menschen in der Welt in Elendsviertel und Obdachlosigkeit getrieben ? Wie gut, daß wir Corona haben, das diesem ganzen Unsinn ein Ende setzen wird.

w120
Am 03. Februar 2022 - 16:09 Uhr von Möbius

Hallo Möbius

Ich habe da keine Ahnung von, aber im Zusammenhang mit CPU, soll die russische Alternative nicht so dolle sein.

Können die Chips voll überzeugen?

gman
Zu 16:26Uhr von w120 "Wasser-Fake" -Gebrauch nicht Verbrauch!

.
"Hallo
Die Herstellung eines Chips verbraucht wohl 100 l Wasser (ob wieder aufbereitbar weiß ich nicht)"

.
Wasser wird nicht verbraucht, es wird gebraucht, aber keine 100 Liter pro Chip!
Wer sich duscht verbraucht auch kein Wasser. Der eine braucht dabei mehr, der andere weniger. Es läuft in die Kanalisation, wird im Klärwerk gereinigt und geht wieder in den Kreislauf.
So ist das quasi auch hier!

gman
Zu 16:43 Uhr von w120 - Elbrus-CPU-


Hallo Möbius
Ich habe da keine Ahnung von, aber im Zusammenhang mit CPU, soll die russische Alternative nicht so dolle sein.
Können die Chips voll überzeugen?

.
Die Russen haben längst aufgeholt und machen sich damit unabhängig. Das ist wohl das Ziel. Sie werden unterschätzt, auch gerade was Computer-Technik, Programmierung und Netzkompetenz angeht. Das hat für sie auch ein wesentliches militärisches Motiv.
-
https://www.youtube.com/watch?v=5xl0yqlCQtA

Möbius
@w120 16:43: man kann das nicht so pauschal sagen

Und Technische Informatik ist nicht gerade mein Spezialgebiet.

Laut einem Testbericht, den ich vor ein paar Jahren in der „Chip“ (?) gelesen hatte, kann es Elbrus durchaus mit den Intel Chips aufnehmen. Mal ist der eine Parameter besser, mal der andere. Ausserdem haben die Russen noch andere Chips und ihr eigenes „Infineon“.

Entscheidend ist aber: die Russen sind unabhängig von westlicher Technologie und westlichen Embargos. Stellen Sie sich vor in einer MiG-31 oder einem Armata Panzer wären Intel Chips verbaut!

friedrich peter peeters
Zur Pleite ist es nicht mehr weit.

Schon erstaunlich das Europa nicht imstande ist konkurrenzfähige Chips zu produzieren. Ohne Chips keine Zukunft mehr. Das man so etwas wissentlich verschlafen hat. Und jetzt ? Begeben wir uns in die totale Abhängigkeit ? Und tun wir für einige Jahre noch so als wären wir ein ernst zunehmender Konkurrent? Und gehen dann in die Pleite?

Miauzi
@ w120 Zitat: "Am 03…

@ w120
Zitat:
"Am 03. Februar 2022 - 16:09 Uhr von Möbius
Hallo Möbius
Ich habe da keine Ahnung von, aber im Zusammenhang mit CPU, soll die russische Alternative nicht so dolle sein.
Können die Chips voll überzeugen?"

Was wollen Sie denn mit den Chip machen?
Eine sprechende Waschmaschine bauen die ihr "smart-home" steuert und regelmässig sich bei ihrer Zentrale meldet
oder
eine Spielkonsole ala PS5 oder XBox herstellen
oder
einen Hyperschall-Flugkörper metergenau ins Ziel steuert
--
übrigens - wenn eine Sojus-Trägerrakete mit dem Raumschiff in einem DIREKT-Flug nach 4 Stunden die ISS erreicht und ankoppelt...
..sind die russischen Chip ausreichend leistungsfähig genug

w120
Am 03. Februar 2022 - 16:48 Uhr von gman

Hallo gman

Wenn Sie meinen Beitrag gelesen haben, dann hätten Sie erkennen müssen, dass dort steht, dass das Wasser ggf. auch wieder aufbereitet werden kann.

Es wird reines Waser benötigt, also wohl noch mal aufbereitetes Trinkwasser.
Was dann hinten wieder rauskommt, weiß ich nicht!

Duschwasser ist in der Regel mit Shampoon kontaminiert.
Es kann ggf. als Klospülung etc. eingesetzt werden.

Ich habe früher schon mal den Gedanken gehabt, Duschwasser (ganz viel davon) aufzubereiten und in den Kreislauf wieder einzuspeisen.
Leider war das damals zwar möglich, aber die gesetzlichen Vorgaben waren so streng - es wurde Trinkwasserqualität gefordert - das die Kosten betriebswirtschaftlich nicht verantwortet werden konnten.
Das war auch für die Neuverrohrung von WC etc. nicht tragbar.

Dürre! Kein Gartensprenger, kein Chip!

gman
ZU 16:54 Uhr von Karl Maria Jos… "Tesla-Wasser" .

.
16:48 Uhr von gman
mh, und warum regt sich dann unser allgemeiner grüner gutmensch/in so fürchterlich auf, weil tesla wasser für seine autos braucht? zum waschen , oder werden die aus stabilitätsgründen mit wasser beschwert?

.
@Karl Maria J., da geht es auch nicht um Verbrauch, das Wasser verschwindet nicht. Es geht wohl um die Sorge vor Verunreinigung des Grundwassers. Ob das eine reale Gefahr ist, müssen die dortigen Experten klären. Heute erst habe ich von einem Experten im Radio gehört, dass die gebrauchte Wassermenge kein Problem darstellt. Es steht genügend Wasser zur Verfügung.
.
Mancher Vorbehalt dürfte aber der grundsätzlichen Opposition gegen Musk geschuldet sein. Nicht alle sind ja dagegen. Die Mehrheit, die u.a. die Arbeitsplätze im Auge haben sind ja auch "Gutmenschen", sind dafür.
.

falsa demonstratio
Am 03. Februar 2022 - 16:40 Uhr von Karl Maria Jos…

15:50 Uhr von harry_up
.
Zitat: die sog. todeslinie. gibt es immer und überall. manche nennen das frist. aber das wirst du schon selbst gewusst haben. viele linksaussen geben sich immer unwissend, wenn es gegen den eigenen strich läuft. hoffe geholfen zu haben
.
Das war aber jetzt keine Antwort auf die Frage von "harry_up" und macht den Ursprungspost nicht nachvollziehbarer.

WM-Kasparov-Fan
Das Stocken in dieser Wirtschaftsbranche kann mir ...

nur ein müdes Lächeln abringen.
Ich wechsle sowieso höchstens aller 14 Jahre das Handy, aller 34 Jahre den Pkw und verwende auch Haushaltsgegenstände mit Mikroelektronik äußerst selten bis gar nicht. In Flugzeuge steige ich auch nur aller paar Jahrzehnte mal und mein Teleskop-Fernrohr verstelle ich auch per Hand, also mechanisch. Und wenn Stromausfall ist, freue ich mich über diese erzwungene Entschleunigung im Leben aller. Trotzdem bin ich schon immer sehr froh und glücklich mit meiner Art enthaltsamem Lebensstil gewesen.

schabernack
16:06 Uhr von wenigfahrer


Um von A nach B zu kommen, brauch ich sicher 90 Prozent von dem was jetzt in meiner kleinen Nähmaschine ist, sicher nicht wirklich.
Auto ist ja bei der Kubikzahl auch kein richtiges mehr.


Früher hatten Autos auch kein ABS, ESP, Airbags, Gurtstraffer, Sensoren zur Luftruckkontolle in den Reifen, Electronic Key Card, Internetanschluss, GPS, automatischer Notruf bei Unfall. Und so weiter und so weiter.

Manches große Weiterentwicklung von Sicherheit, anderes nur Komfortgimmicks. Das mit der Sicherheit ist schon sinnvoll, die Keycards sind manchmal die Freunde der Autodiebe. Um von A nach B zu fahren, braucht man eigentlich nur das Auto in der Minimalversion von Bertha Benz von ganz am Anfang.

Neuwagen ohne Elektriktrick mit drin kriegt man aber nicht mehr zu kaufen, auch wenn der Motor kein Elektriker ist. Hat man noch ein älteres Auto ohne den ganzen vielen Elektronikkram, muss man das gut pflegen, damit es noch möglichst lange hält und fahren kann.

Account gelöscht
Viele Branchen bekommen Chipmangel weiter zu spüren....

Meldungen in der Presse vom vergangenen Jahr: Cipmangel, Skoda verringert die Produktion. BMW-Chipmangel stoppt Produktion u.s.w.
Bosch rechnet auch 2022 mit Chipmangel.
Nur der niederländische Maschinenbauer (Chiphersteller) konnte seinen Umsatz auf 4,4 Milliarden Euro.
Die Marktführer in der Chipproduktion sitzen nicht in Europa, sondern in Südkorea (Samsung) und Taiwan (TSMC).
Nach einer Studie der niederländischen Zentralbank entsteht bei der Herstellung (Mining) von Kryptowährungen 30.000 Tonnen Elektroschott aus den dafür benutzten Computern. Die in der Regel dafür auch nicht 2 Jahre eingesetzt werden können.
So verschärft die Bitcoin-Blase den Ressourcenmangel in der Industrie erheblich.

veget. Metzger
@ WM-Kasparov-Fan

Das Stocken in dieser Wirtschaftsbranche kann mir ... nur ein müdes Lächeln abringen. Ich wechsle sowieso höchstens aller 14 Jahre das Handy, aller 34 Jahre den Pkw und ...

... tippe Forenbeiträge auf der Schreibmaschine.
Sorry, aber ich finde, so viel zur Schau gestellte Altbackenheit nervt doch irgendwo.

jaja...
16:48 Uhr von gman: ...Fake-Fake?

""Zu 16:26Uhr von w120 "Wasser-Fake" -Gebrauch nicht Verbrauch!

"Hallo
Die Herstellung eines Chips verbraucht wohl 100 l Wasser (ob wieder aufbereitbar weiß ich nicht)"
.
Wasser wird nicht verbraucht, es wird gebraucht,...
Es läuft in die Kanalisation, wird im Klärwerk gereinigt und geht wieder in den Kreislauf.
So ist das quasi auch hier!""

Abwasser:
durch menschlichen Gebrauch verunreinigtes Wasser. Insofern ist "Gebrauch" richtig, das Wasser verschwindet ja nicht.
Aber:
auch wenn in den Kläranlagen Abwässer zu einem guten Teil gereinigt werden (und Duschen ist harmlos im Vergleich zur Verschmutzung durch die Industrie):
es geht nicht im ursprünglichen Zustand in die Umwelt, es belastet weiterhin als Abwasser den Kreislauf, die Umwelt.
So wird Sauberes Wasser verbraucht, es verschwindet und wird durch Abwasser ersetzt.
Insofern ist Verbrauch richtig.

derkleineBürger

Am 03. Februar 2022 - 17:15 Uhr von gman
ZU 16:54 Uhr von Karl Maria Jos… "Tesla-Wasser" .

"
@Karl Maria J., da geht es auch nicht um Verbrauch, das Wasser verschwindet nicht.
"

Es ist nur woanders...
raus ausm Boden gepumpt & über Umwege wie Kanalisation, Fluss & co schließlich im Meer...

Also ich hab noch keinen Baum gesehen, der sich am Strand 2 Eimer Wasser abfüllt und da über den Salzgeschmack rumpöbelt...

Mag ja sein, dass die Bäume rund um so ein Tesla-Werk deutlich mobiler sind als die bei mir in der Gegend & mehr von Osmose verstehen...

artist22
Elbrus CPU 17:03 von gman

zu @@16:43
"Die Russen haben längst aufgeholt und machen sich damit unabhängig."

Im Kopieren haben sie wie die Chinesen etwas aufgeholt.
Zeigt sich im Nachbau von Windows-NT (Reactos) oder Linux-Varianten wie ROSA.

Auch haben sie den Fehler der Nordkoreaner nicht gemacht, einen Gegenhack zu ermöglichen.
https://www.golem.de/news/ddos-und-co-sicherheitsforscher-will-nordkore…
kurz: https://is.gd/J3o3ru
Ihr ' Bugfix' war sogar öffentlich im Netz.

Aber wirklich innovativ, da fehlt noch einiges.

Peter Goge
@ Bernd Kevesligeti

So verschärft die Bitcoin-Blase den Ressourcenmangel in der Industrie erheblich.

Das Bitcoin Mining ist leider eine riesige Energie- und Ressourcen-Verschwendung. Da lobe ich mir die EZB. Viel schonender.

H. Hummel
Was beklagen wir uns?

Einfach noch mehr nach Asien auslagern ... wenn's ein Hundertstel Cent billiger ist. Bloß keine Eigenständigkeit.
Nicht nur D begibt sich in weiten Teilen freiwillig in ungesunde Abhängigkeiten.
Dann gibt's ev. demnächst kein Brot mehr ... weil die Hefe aus Vietnam kommt und jetzt auf einem gestrandeten Frachter vor den Ostfriesischen Inseln dümpelt ...

weingasi1
Am 03. Februar 2022 - 17:14 Uhr von Gregory Bodendorfer

Mein Kommentar, auf den Sie sich beziehen:

Na, wenn SIE den Chipmangel nicht spüren, kann es ja nicht so schlimm sein. Und die Menschen, die aus diesem Grund ihren Job verlieren/in Kurzarbeit gehen, weil die Produktion stillsteht, oder die Hersteller wichtiger med. Erzeugnisse, weil die fehlenden Teile die Fertigstellung blockieren ? Alles nicht so schlimm.
Manche Leute haben Vorstellungen....
__
Der folg. Kommentar von Ihnen :
Der Kommentar passt sehr zu Ihnen.
Erst das Geld
Dann der Mensch.
Schade für die Menschlichkeit
__
Und jetzt erklären Sie mir bitte Ihren Beitrag !

Karl Klammer
@V8forever - Und warum soll China daran schuld sein ?

Die Chinesen können übrigens auch kaum was produzieren

Diese benötigen auch ABF - Folie aus Japan

Ajinomoto ist Monopolist und Japan hatte
neben Corona auch noch Wetter Probleme

Peter Goge
@ gman

Die Russen haben längst aufgeholt und machen sich damit unabhängig.

In der Chipproduktion ist Russland längst abgehängt. Und es gibt auch kaum innovative Firmen, die in Russland produzieren wollen.

WM-Kasparov-Fan
@veget. Metzger um 17:39 Uhr

"Sorry, aber ich finde, so viel zur Schau gestellte Altbackenheit nervt doch irgendwo."

Aber die Art Leben, wie sie Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Jeff Bezos führen, mit all ihren Ressoucen-Ausbeutungen und Verschwendungen, finden Sie vorbildhaft, oder erstrebenswert? Nur weil diese Lebensstile im Sinne der konkurrierenden Marktwirtschaft von Erfolg gekrönt waren, aber sonst nichts zu bieten haben.

Peter Goge
@ Karl Maria Jos…

... weil tesla wasser für seine autos braucht?

Das Wasser wird ja nicht "verbraucht" und ist weg. Man muss es danach wieder vernünftig klären und aufbereiten und dann geht in der Region unterm Strich kein Wasser verloren. Ich bin sicher, dass Tesla das tun wird.

schabernack
17:21 Uhr von WM-Kasparov-Fan


Ich wechsle sowieso höchstens aller 14 Jahre das Handy,
aller 34 Jahre den Pkw.


Dann dürften Sie nun das zweite Auto Ihres Lebens haben. Es sei denn, Sie sind schon älter als 86 Jahre alt, dann könnte es schon das dritte Auto sein. Bei meinem Rover hoffe ich auch, dass der 34 Jahre alt wird, aber nun ist er erst 22 Jahre alt.

… und mein Teleskop-Fernrohr verstelle ich auch per Hand,
also mechanisch.


Hat man nicht gerade so ein Teleskop in riesengroß, um die Extraterrestischen zu erspähen, verstellt man die Fernrohre immer per Hand. Mein großartiges Fernglas 8 x 50 hat auch keinen Elektromotor. Dafür war sein älterer Bruder mit Apollo 11 auf dem Mond.

Haben Sie eigentlich einen Schachcomputer? Wenn ja … nur so einen wie der Commodore 64, damit Sie den Elektronik-Schacher immer schön Schachmatt setzen können ohne viel Gegenwehr?
Gegen Schachcomputer mit viel Rechenleistung mit High-End-Prozessoren haben ja auch schon Großmeister verloren.

Account gelöscht
17:21 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Schön das es Leute wie Sie auch gibt die bescheiden aber glücklich mit dem was sie besitzen zufrieden sind.Leider gibt es da wohl nicht mehr so viele. Ich komme auch mit wenigen Dingen,aber nützlichen ,gut aus.

Kambrium2

Immer noch nix gelernt? Weiter alles im Ausland machen lassen um per dortiger Billigstlöhne noch mehr Reibach zu machen? Warum hat der -Staat nicht längst die Wichtigkeit der eigenen sicheren Versorgung (auch bei Medikamenten) erkannt und sich immer erzählen lassen, dass dies alles die notwendige Globalisierung erfordere? Das kommt davon, wenn man unsere mittlerweile 600 blinden Profipolitiker Lobbyisten aller Couleur als führende Blindenhunde an die Hand gibt.
Was ist das doch für ein Kasperlestaat, hier!

Miauzi
@Peter Goge Zitat: "@ Karl…

@Peter Goge
Zitat:
"@ Karl Maria Jos…
... weil tesla wasser für seine autos braucht?
Das Wasser wird ja nicht "verbraucht" und ist weg. Man muss es danach wieder vernünftig klären und aufbereiten und dann geht in der Region unterm Strich kein Wasser verloren. Ich bin sicher, dass Tesla das tun wird."
.
Daran sehe ich das Sie von Dingen schreiben von denen Sie schlicht weg KEINE Ahnung haben.

Ob ich jetzt industrielle Abwässer kläre oder nicht ist zunächst einmal für den Zweck "Trinkwasser" komplett irrelevant -> es ist KEIN Trinkwasser
Und was macht man mit dem geklärten Abwasser?
Pumpt man das wieder in den Untergrund?
Natürlich nicht - denn damit verunreinigt man das dort vorhandene Grundwasser!
Also was passiert mit dem geklärten Abwasser?
Das kommt in den "Vorfluter" und dann fliesst es via Spree in die Nordsee.
Also verliert es die Region "Grünheide auf jeden Fall"!
Die Fabrik verbraucht so mehr Wasser als der Untergrund nachliefert - und ich meine wirklich -> VERBRAUCHEN

Miauzi
Zitat: "Die Marktführer in…

Zitat:
"Die Marktführer in der Chipproduktion sitzen nicht in Europa, sondern in Südkorea (Samsung) und Taiwan (TSMC)."

falsch - DER Weltmarktführer ist -> INTEL
Macht mehr Umsatz als ihre beiden Beispiele zusammen

kann man mit 5 sek Recherche im Netz finden

w120
Am 03. Februar 2022 - 17:41 Uhr von jaja...

16:48 Uhr von gman: ...Fake-Fake?

""Zu 16:26Uhr von w120 "Wasser-Fake" -Gebrauch nicht Verbrauch!

"Hallo
Die Herstellung eines Chips verbraucht wohl 100 l Wasser (ob wieder aufbereitbar weiß ich nicht)"

Dann wäre immer noch die Frage, da Ätzvorgänge und was sonst noch, was kann nicht aufbereitet werden.

Unabhängig davon bleibt das Problem, dass wir nicht genügend Wasser rund um die Uhr haben.
Im Sommer, außerhalb der Betriebsferien, werden dann die Menschen mit Bon Aqua versorgt?

Ich dachte ja auch, dass jemand davon Ahnung hat.

frosthorn
@Miauzi, 18:23


DER Weltmarktführer ist -> INTEL

Stimmt, lieber Ingenieurskollee, aber: nicht der größte, sondern der umsatzstärkste. INTEL gibt sich nicht mit Popelkram wie Automotive oder Chips für die Fahrzeugausstattung ab. INTEL ist der Haus- und Hoflieferant für die Militärs und für die US-Amerikanische Regierung. Bei letzerem mittelbar durch Designing von Prozessoren mit Backdoors für die Geheimdienste, die in so ziemlich jedem auch privaten PC, Tablet, Smartphone u.ä. eingebaut sind. Auch in unseren.

Bender Rodriguez

Was soll denn bei so ein bischen Elektrik problematisch sein? Werk gründen und fertig.
Was man erst selbst entwickelt und dann verschleudert hat, lässt sich jederzeit auch wieder hier machen.
Da muß mna keine Fernseer oder computer in china bauen.
Wir haben hier die niedrigsten Lohne weltweit. Schön blöd, nicht in Europa und speziell in Deutschland, zu produzieren.