Kommentare - IWF fordert von El Salvador Bitcoin-Aus als Zahlungsmittel

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Anmaßung

Was geht es den IWF an, ob ein Länder entscheidet, eine Krypto-Währung zu akzeptieren oder nicht?

Die Risikoabwägung liegt im Entscheidungsbereich souveräner Staaten.

@ Feininger

>>> Was geht es den IWF an, ob ein Länder entscheidet, eine Krypto-Währung zu akzeptieren oder nicht? <<<

Na deshalb:
El Salvador verhandelt seit einiger Zeit mit dem IWF über ein Kreditpaket in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar.

Aha. Wer hat den IWF…

Aha. Wer hat den IWF legitimiert, etwas fordern zu können?
Wenn die neuerdings wieder Muscheln und Glasperlen nehmen wollten, könnte man es ihnen auch nicht verbieten.
.
Aber auf den bitcoin hat die IWF keinen Zugriff.
.
Tja, so leicht ist das zu durchschauen.

Kryptowährungen sind noch „undurchsichtiger“ als die

„traditionellen“ Finanzierungsinstrumente
.
Kryptowährungen blieben ein "Spielball der Liquidität". Kein Wunder also, dass in Situationen, in denen den Märkten Liquidität entzogen wird, Kryptowährungen mit als erstes unter die Räder geraten“:
„Derzeit spekulieren die Märkte auf eine im März beginnende Zinswende in den USA. Steigende Zinsen sind gerade für besonders riskante Anlagen wie Digitalwährungen ein Problem, weil sie die Attraktivität von als sicher empfundenen und zinstragenden Anlagen wie Staatsanleihen steigern“
Logisch. Die Menschen wollen nicht „spielen“, sondern Verlässlichkeit. Für die wiederum völlige (Markt-) Transparenz - also das Recht für jedermann, zu wissen welche Bewertungsmaßstäbe dort gelten und wie die zustandekommen, kurz: zu wissen, woran er ist, um seine wirtschaftlichen Entscheidungen auf der Basis eigener verlässlicher Einschätzungen treffen zu können unabdingbare Voraussetzung ist. Diese ist aufgrund partikularer („privater“) Interessen nicht gegeben.

IWF fordert

Was berechtigt Ihn dazu?

El Salvador ist ein unabhäniger freier Staat. Der Präsidenten Nayib Bukele ist mit zwei Drittel der Parlamentssitze gewählt worden.

@Anmaßung 12:46 von Feininger

"Was geht es den IWF an, ob ein Länder entscheidet, eine Krypto-Währung zu akzeptieren oder nicht?"

Eine Amaßung sehe ich eher im Verhalten des Präsidenten
sich via 'Staatsgeld' zu bereichern
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/bitcoin-praesident-v…
kurz: https://is.gd/xrv0MN

Insofern hat der IWF schon was zu sagen.
Es sei denn, wir eröffnen offiziell alle Börsen der Welt als Spielkasino für die Finanzmafia

Bitcoin !

Dass der IWF Salvador dazu auffordert, den Bitcoin wieder ab zu schaffen, ist verständlich. Denn dies ist eher eine Währung, die meist von Kriminellen benutzt wird.
Salvador ist sicher kein Land, dass einen kompletten Zusammenbruch der Zahlungsmittel verkraften könnte, deshalb wäre es schon besser, wieder normales Geld zu verwenden. Natürlich ist Salvador ein souveräner Staat, und sollte auch selbst entscheiden, nur denke ich, dass da wirklich schlaue Leute entschieden haben, auf eine Krypto- Währung zu setzen. Da der IWF aber international ist, kann er sehr wohl Warnungen und Empfehlungen geben, und somit ist es auch keine Anmaßung !

@ Bender Rodriguez

>>> Wenn die neuerdings wieder Muscheln und Glasperlen nehmen wollten, könnte man es ihnen auch nicht verbieten. <<<
.
Nein, natürlich nicht. Aber würden Sie jemandem Geld leihen, in sagen wir Euro oder Dollar, und wären dann damit zufrieden es in Glasperlen und Muscheln zurückzubekommen?
Darum geht es doch.

Wenn ich mir

die Börsendaten gerade jetzt ansehe, da kann ich nur eine steigende Tendenz sehen, auch Krypto geht wieder nach oben. Knapp 3 Prozent bis jetzt zu Mittag, und auch der Dax hat 340 Punkte zugelegt, war also nur eine kurze Delle,
das Geld verdienen geht munter weiter.
Und wer hat das eigentlich zu welchem Zweck erfunden, und Risiko gibt es immer, der IWF mag ja damit recht haben, aber es ist doch Sache des Staates, auch das Risiko.
Da hilft nur eins, einige Dinge sollten an den Börsen verboten sein, aber das will man ja nicht, wäre eine Liste, Geld verdienen ohne Gegenwert ist doch was für Spekulanten.

Interessantes Experiment

Grundsätzlich halte ich das Vorhaben von El Salvador für ein interessantes Experiment. Hier hat das Konzept Bitcoin" inkl. der Blockchaintechnologie dahinter mal die Möglichkeit im echten Leben zu zeigen was geht.

Allerdings würde ich selbst es tunlichst vermeiden daran teilzunehmen. Bitcoin als Währung ist viel zu volatil. Da sind ja selbst Aktien dagegen eine sichere und "schwankungsarme" Anlageklasse :-)

Leider wurde in El Salvador ein paar Fehler gemacht. Die Einführung war extrem teuer und noch heute ist nicht ganz klar wie das eigentlich bezahlt wurde. Es gab gut 90 Mio Euro Begrüssungsgeld für die 3 Mio Nutzer die es nutzten wollen. Im offiz. Haushalt sind aber nur 30 Mio vorgesehen gewesen. Dazu hat der Staat ein Treuhandkonto eingerichtet um Schwankungsrisiken für die Nutzer abzusichern. Das hat anscheinend bisher auch mehrere 100 Mio Dollar gekostet.
Das der IWF da wenig Interesse daran hat dieses Experiment direkt oder indirekt zu finanzieren, kann man verstehen.

Problem Transaktionsgebühren

Die Verarbeitung eine Transaktion (Bezahlung)durch die "Miner" erfolgt ja auch nicht aus Nächstenliebe und für umsonst. Hier wird eine Transaktionsgebühr "fällig". Diese kann man zwar in gewissen Rahmen beeinflussen, aber setzt man sie zu niedrig wird die Transaktion durch die Miner unterpriorisiert. Was keiner Bestätigung einer Zahlung gleichkommt. Aktuell ist die Transaktionsgebühr so ungefähr bei 1.5 Dollar. Das muss man bei Bezahlungen mit Bitcoin einrechnen.
Aber auch diese Transaktionsgebühr unterliegt Schwankungen. Sie lag auch mal gut im zweistelligen Dollarbereich. Für kleinere Bezahlungen des Alltags eignet sich daher Bitcoin eher weniger.

Am 26. Januar 2022 - 13:12…

Am 26. Januar 2022 - 13:12 Uhr von Traumfahrer
Bitcoin !
Dass der IWF Salvador dazu auffordert, den Bitcoin wieder ab zu schaffen, ist verständlich. Denn dies ist eher eine Währung, die meist von Kriminellen benutzt wird.

->
Hmmm.
Wenn ich mir so die weltweite Verbreitung und Akzeptanz von Dollars angucke,gehe ich Mal davon aus, dass mehr Kriminelle US-Dollar als Bitcoin nutzen.

Inkl. den Kriminellen in El Salvador - denn bis dato war der US-Dollar ja bisher das einzige offizielle Zahlungsmittel in El Salvador...

Ich fordere...

Und ich fordere die Türkei auf, die Türkische Lira nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel zu erlauben, da "erhebliche Risiken für die Finanzstabilität, die finanzielle Integrität und den Verbraucherschutz" bestehen, bei der massiven Inflation und den Währungsschwankungen.

Und nun? El Salvador ist ein unabhängiger Staat, der selbst entscheiden kann, was im Land als offizielle Zahlungsmittel angenoen wird und was nicht. Wenn El Salvador will, kann es entscheiden, den US Dollar nicht mehr im Land als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Der IWF hat garnichts zu fordern.

Am 26. Januar 2022 - 13:13 Uhr von Mischpoke West

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben ihren Ursprung im Jahr 1971.
Und seit dem kann man fröhlich Geld drucken, warum man das gemacht hat, und auch wer, kann man nachlesen.
Um es überspitzt auszudrücken, bis zu dieser Zeit hat Geld einen Wert, den man eintauschen konnte, der war festgelegt.
Heute ist es Papier, wo es keinen festen Wert gibt.

@Traumfahrer

Untersuchungen zeigen, das der Bitcoin weit weniger für kriminelle Machenschaften genutzt wird als z.B. der US Dollar, und das ist erwiesener Fakt.

@ archersdream 13:22

Meiner Meinung nach aber ein sehr riskantes Experiment. Allein die Schwankungsrisiken sind enorm und es ist eine Frage der Zeit, wie lange das Treuhandkonto liquide bleibt .

@ Traumfahrer

Untersuchungen zeigen, das der Bitcoin weit weniger für kriminelle Machenschaften genutzt wird als z.B. der US Dollar, und das ist erwiesener Fakt.

@ wenigfahrer 13:50

Wenn ich noch etwas ergänzen darf ? Das die Währungen vom Goldbestand des jeweiligen Landes abgekoppelt worden sind.

@Dr. Cat

Ich halte das Experiment für Interessant. Nicht für risikolos. :-)
Es ist vom Inhalt sogar eher höchst riskant. El Salvador hat ja auch schon kräftig Minus gemacht mit seinen Bitcoins die es gekauft hat. Deren durchschnittlicher Ankaufskurs liegt deutlich über dem aktuellen Bicoin-Kurs.
Das kommt ja noch aus dem Minus der Absicherung und Einführung dazu.

Wenn nun das Land ein Kredit des IWF haben will, kann ich es daher gut verstehen wenn der darauf aus ist Risiken zu minimieren. Insbesondere wenn die Staatsfinanzierung so dubios ist das nicht ausgeschlossen ist das Gelder des IWF in das Bitcoin-Projekt fliessen.

und wie ich mit den Transaktionsgebühren schon angemerkt hatte, für das Bezahlen täglicher Dinge, ist Bitcoin eh nicht tauglich. Zumindest noch nicht.

12:55 Uhr von Bender Rodriguez

>>Tja, so leicht ist das zu durchschauen.<<
.
Dann durchschauen sie erstmal dass das Land Geld vom IWF will.
Gehen Sie mal zu einer Bank, verlangen ein Darlehen und bieten Bitcoin als Sicherheit an

Bitcoinfans übersehen so einiges

Währungen haben primär zwei Funktionen, nämlich jene von Zahlungs- und Aufbewahrungsmitteln! Wenn ich heute Abend nicht weiss, ob mein Kauf morgen ein paar Prozent mehr oder weniger kostet, ist die Funktion des Zahlungsmittels nicht gewährleistet, dito wenn nicht klar ist, ob der Betrag auf dem Konto in einem halben Jahr 30% mehr oder weniger Wert ist! Bitcoin ist als spekulative Währung als Zahlungs- und Aufbewahrungsmittel nicht geeignet. Die Haltung des IWF ist damit absolut berechtigt, denn er vertritt die Interessen des kleinen Mannes, der ja nicht in der Währungsspekulation tätig sein möchte, weil er sich Verluste um 20% nicht leisten kann und auch nicht die Zeit und Musse hat, die Kursentwicklungen laufend zu verfolgen!

@Untersuchungen zeigen, 13:55 von Bithead

"as der Bitcoin weit weniger für kriminelle Machenschaften genutzt wird als z.B. der US Dollar, und das ist erwiesener Fakt."

Eine gewagte These und leider falsch.
Zumal ihr dehnbarer' Begriff 'weit weniger' gar nichts aussagt.
Ich welcher Hinsicht? Absolute Menge kanns eh nicht sein, der der Bitcoin nur ~1% des weltweiten Handels ausmacht.

Aber es vergeht fast kein Tag, als da nicht 'RugPull' oder ähnliche Skandale aufgedeckt werden
https://fxkinfin.com/cryptocurrency/what-is-rug-pull-in-crypto-in-2022/
kurz zitiert:
'What is Rug Pull?
is a malicious maneuver in the cryptocurrency industry where crypto developers abandon a project and run away with investors’ funds.'

Wenn man dann noch weiss, dass mehr als 50% der BTC-Trades von 10-15 'Schwerreichen' kontrolliiert werden,
weiss man wozu das dient.

nicht gut

Ich würde behaupten, ein Land, dass den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert hat schon längst die Kontrolle verloren und vertraut der eigenen Währung nicht mehr.
.
Bitcoin gehören generell verboten. Wegen der Möglichkeit des anonymen Geldtransfers sind für kriminelle Machenschaften Tür und Tor geöffnet (was fleißig genutzt wird).
.
Wegen der Geldwäschegefahr, darf man in D kaum noch ein Auto in bar bezahlen, Goldtafelgeschäfte nur noch bis 2000€, Banken stellen einem doofe Fragen wenn man mal ein paar Tausender einzahlt. Aber mit Bitcoin werden Millionen anonym hin- und herverschoben.
Passt zur Devise, die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.

@ archersdream 14:01

Da haben Sie Recht, interessant ist es schon. Man könnte ja jetzt spekulieren , das der IWF vielleicht annimmt, das die 1,3 Milliarden Dollar vielleicht für die Bitcoins genommen wird .

Fehlt

nur noch, dass Cyberwährungen als „nachhaltig“ eingestuft werden. Für die für die Schürfung notwendigen Energiemassen könnten dann ein paar Dutzend zusätzliche „nachhaltige“ Atomkraftwerke gebaut werden.

Re: Problem Transaktionsgebühren

Das 'Lightning Network' ist ein Layer 2 Netzwerk, dass auf Bitcoin beruht und Micropayments möglich macht. Auf dieser Technologie basiert auch Strike, die App mit dem die El Salvadorianer ihre Bitcoin-Zahlungen durchführen.

Was das Experiment von El Salvador angeht: es ist mutig und es ist früh und der Präsident ist mir etwas zu 'wild'. Aber ich verstehe den Wunsch sich aus dem Griff des US-Dollars befreien zu wollen und wünsche dem Präsidenten, dass es klappt.

Und wenn es klappt, wäre es doch schön dass wir eine Alternative zu dem aktuellen Geldsystem bekämen, dass ganz sicher auch seine Schwächen hat.

... ach ja, da war ja noch was

Und auch im Hinblick auf den Klimaschutz ist ein Verbot des Bitcoins schon längst überfällig.

FinanzMafia

@artist2 2@Anmaßung 12:46 von Feininge
Ist schon bezeichnend das sie ausgerechnet ein Medium zitieren das der FinanzMafia das Wort redet. Natürlich sind CrytoWährungen ein Risiko. Genau so wie Gold , Dollar, Euro, .... und andere spekulative Werte wie alles was an Börsen Marktplätzen gehandelt wird. Und soll sich El Salvador jetzt zum Dollar bekennen ?? und wenn nicht marschieren die USA dort ein wie im Irak, Panama, Cuba, Grenada, (Venezuela) - die sich den "PetroDollar" widersetzen . Fragen sie mal die SüdEuropaer ob sie mit dem Bitcoin nicht besser gefahren wären als mit dem Euro. Und was den IWF angeht fragen sie mal Argentinen, Griechenland .... wie sie diese Lander an die Wand gefahren haben. Dann noch ein Artikel zur Ex.Chefin des IWF jetzt EZB https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eil-iwf-chefin-lagarde-wegen-fah…

Nationalistische Weisheiten

>>Und nun? El Salvador ist ein unabhängiger Staat, der selbst entscheiden kann, was im Land als offizielle Zahlungsmittel angenoen wird und was nicht. Wenn El Salvador will, kann es entscheiden, den US Dollar nicht mehr im Land als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Der IWF hat garnichts zu fordern<<

Von dem Kaliber habe ich in der Kürze hier mindestens 3 „Argumentationen“ gelesen. Schlichte Botschaft: Man muss keine Ahnung von internationaler Finanzwirtschaft haben, man sagt einfach zu jeder Meldung bezüglich einem „fremden“ Staat: „Das ist ein souveräner Staat und von dem hat keiner etwas zu fordern“. Man spürt direkt, wie danach eine Faust krachend auf dem MuFuTi landet!

Mir zeigen sich darin 2 Phänomene:
1) Die nationalistische Ideologie lässt einen zu jedem Thema dieser Welt zum Experten werden.
2) Internationale bzw. supranationale Institutionen haben niemals Recht, denn sonst könnten sie ja auch noch in „unsere“ Souveränität hineinpfuschen!

Nachtigall, ich hör D...

Kryptowährung eines Landes

Bis eben wusste ich garnicht, dass El Salvador das als ein ordentliches Zahlungsmittel akzeptiert. Die Souveränität eines Staates wird man El Salvador nicht absprechen können. Das heißt aber nicht, dass Kryptowährungen von all denen ebenso hingenommen werden müssen, die mit dem Land handeln und anderweitige Beziehungen haben. Wenn eine Regierung partout meint, dass ihr dieses Recht zusteht und alle anderen sich danach richten müssen, kommt die logische Schlussfolgerung: El Salvador reiht sich in die Regelwerke der weltweit herrschenden internationalen Beziehungen ein, sucht sich selbst die Partner, die seine Vorstellung mittragen, oder ist damit durch eigenes Zutun ausgegrenzt. Das letzte dürfte drohen, wenn das Land sich vom Global Trade und Kapitalströmen mit Kryptowährungen abheben will.

@14:33 von Krypto_kommt

>>Und wenn es klappt, wäre es doch schön dass wir eine Alternative zu dem aktuellen Geldsystem bekämen, dass ganz sicher auch seine Schwächen hat.<<

Das aktuelle Geldsystem hat vor allem die Schwäche, dass internationale wie nationale Institutionen mit dirigistischen Maßnahmen in die Marktwerte ihrer Währungen hineinpfuschen, womit sich dann Schiefstände in Bezug auf den echten (das heißt auf fundamentalen Wirtschaftsdaten beruhenden) Wert einer Währung ergeben, was wiederum zu ökonomischen Verwerfungen führt. Siehe Euro, siehe türkische Lira. Etc.

Schön, dass die Angst zunimmt

Bitcoin wird kriminelle Institutionen wie den IWF oder die EZB zum Einsturz bringen. Ohne jede demokratische Legitimation versuchen sie Menschen in allen Ländern zu beherrschen. Mit Bitcoin werden sie überflüssig und das wissen sie selbstverständlich genau. Energie oder Vola vorzuschieben ist lächerlich durchsichtig.
Das Erste profitiert natürlich vom staatlichen Gelddrucken daher ist objektivität von Ihnen nicht zu erwarten.
Sie können Bitcoin genauso wenig aufhalten wie das Internet vor 30 Jahren oder den Buchdruck vor 500 Jahren. Suchen Sie sich einen neuen Job.

IWF fordert von El Salvador Bitcoin-Aus als Zahlungsmittel....

Im Oktober gab es dort Demonstrationen gegen Präsident Bukele, gegen die Bitcoin-Einführung und gegen den US-Dollar als Zahlungsmittel, statt einer eigenen Währung.
Die Probleme des Landes werden weder Bitcoin noch Dollar lösen. Eher wird der Strom knapp, weil die Kryptowährung ja elektronisch geschürft (Mining) werden muss. Auch gehört das Land dem CAFTA-Freihandelsabkommen mit den USA an. Von Entwicklung deswegen ist nichts bekannt. Eher kommen US-Waren zollfrei ins Land und drücken einheimische Produzenten.
Vielleicht wäre eine Umorientierung auf die Alba-Länder der richtigere Weg (Bolivien, Grenada, St.Lucia, Cuba etc.).

Ich erkenne keine Gefahr! (Euro/USD vs. Bitcoin)

Bitcoin ist selbst nach dem letzten Crash noch mehr Wert als 98 % der Zeit davor.

EUR und USD sind aktuell so wenig Wert wie in 99.9% der Zeit davor.

re 15:52 Sparer: Ei des Kolumbus

>>Das aktuelle Geldsystem hat vor allem die Schwäche, dass internationale wie nationale Institutionen mit dirigistischen Maßnahmen in die Marktwerte ihrer Währungen hineinpfuschen, womit sich dann Schiefstände in Bezug auf den echten (das heißt auf fundamentalen Wirtschaftsdaten beruhenden) Wert einer Währung ergeben, was wiederum zu ökonomischen Verwerfungen führt. Siehe Euro, siehe türkische Lira. Etc.<<

Das Problem der Geldpolitik wie jeder Politik ist, dass man diese so oder so gestalten kann. Die Krytowährung ist der Versuch, Geldpolitik ohne Politik zu machen. Blöd nur, dass der Verzicht auf Gestaltung der Geldpolitik auch eine Gestaltung ist. Nun aber eine Gestaltung, für die niemand, geschweige denn eine demokratisch legitimierte und von Regierungsweisungen unabhängige Zentralbank die Verantwortung übernimmt.

Kann man wollen - aber man sollte sich nicht der Illusion hingeben, man hätte das Ei des Kolumbus erfunden.

12:46 Uhr von Feininger

Anmaßung
Was geht es den IWF an, ob ein Länder entscheidet, eine Krypto-Währung zu akzeptieren oder nicht?

Die Risikoabwägung liegt im Entscheidungsbereich souveräner Staaten.
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sicherlich
nur heißt das doch auch, die übernehmen die Verantwortung für ihr Handeln
sollte es schief laufen und Kredite werden vom IWF gefordert

@Netflizzer von 1440

Stellen Sie sich einfach mal vor, dass Sie als Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitgeber vor einem Monat vereinbart haben, einen Lohn von 0.044676 am 26.01.2022 für einen Monat Arbeit zu erhalten. Im Gegenwert zum Euro haben Sie in diesem Monat 25% verloren! Natürlich hätten sie auch 25% gewinnen können, aber wenn Sie den Gegenwert von 2000 Euro Ende Dezember sichern wollen, müssten Sie ein Termingeschäft tätigen, das nicht gratis ist. Von jener Währung, die Sie tagtäglich brauchen, mit der Sie zum Monatsende Ihre Rechnungen bezahlen, muss einigermassen stabil sein - ansonsten wird es für den kleinen Mann sehr schnell sehr teuer! Dass man die ganze Bevölkerung zwingt als Währungsspekulanten tätig zu sein, ist eigentlich ein kleines Verbrechen und genau das macht die Regierung von El Salvador! Für einmal ist der IWF durchaus im Recht!

Vorsicht!

Der Bitcoin ist keine Währung, sondern ein Schnee­ball­­system! Deckung erfährt dieses System nur durch die Anwer­bung immer neuer Mitglieder, die stets neues Geld einzahlen (im Jargon: dem „Mining“). Doch wenn die Menge der Interes­­senten erschöpft ist, und keiner mehr da ist der auf diesen rasenden Zug aufspringen will, dann ist die Blase geplatzt und alle einge­­zahlten Gut­haben fallen auf Null.

@13:49 Uhr von BitHead

"Und ich fordere die Türkei auf, die Türkische Lira nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel zu erlauben, da "erhebliche Risiken für die Finanzstabilität, die finanzielle Integrität und den Verbraucherschutz" bestehen, bei der massiven Inflation und den Währungsschwankungen."

Offenbar sind Si auch auf die Märchen der Lügenmedien hereingefallen. Die Türken stehen zu ihrer Währung. Das Land ist alles andere als Pleite (im Gegensatz zu einigen Euro-Kandidaten).

Ja, der Rubel bzw. die Lira rollt und wird auch morgen noch rollen. Alles andere sind Manipulationen verschiedenster ausländischer Akteure.

Man darf hierbei nicht vergessen, dass Präsident Erdogan die einzig richtige Entscheidung traf, als er damals den IWF des Landes verwies. Das haben die ihm offenbar immer noch nicht verziehen.

Der IWF und die Weltbank sind in meinen Augen nichts anderes als Macht Instrumente imperialistischer Staaten, mit denen sie Abhängigkeiten schaffen um andere Länder dadurch zu kontrollieren.

18:53 Uhr von pxslo

warum immer so empfindlich ?
Es kann doch ihnen egal sein ob der Erdogan und seine Politik hierzulande als populär gelten !

Re Sisyphos3

Warum bezeichnen Sie ihn als empfindlich? Es kann doch ihnen egal sein, ob und was er hier so schreibt.

Hab letztes Jahr in Bitcoin und Ethereum angelegt. Hab trotz des aktuellen Bärenmarktes ein sattes Plus und es geht heute auch schon wieder aufwärts. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

@Koray 2006 Uhr

Ihr Spekulationserfolg ist schön für Sie. Allerdings nutzen die meisten Menschen Geld nicht für Währungsspekulationen, sondern als Zahlungs- und Aufbewahrungsmittel. Jemand der Ende Dezember 2021 auf Ende Januar 2022 eine Lohnzahlung in Bitcoin in umgerechnet der Höhe von 2000 Euro (0.046676 Bitcoin) versprochen erhalten hat, wird heute Ende Januar nicht mehr 2000 Euro dafür kriegen, sondern nur noch ca. 1500 Euro, da der Kurs des Bitcoins um 25% eingebrochen ist. Von dem 25% tieferen Einkommen muss er dann Ende des Monats seine Rechnungen bezahlen - sprich er hat als Otto Normalverbraucher nicht die Möglichkeit zu warten, bis der Kurs wieder steigt! Natürlich könnte er die Zahlung absichern, gegen Termin, allerdings entstehen ihm dadurch zusätzliche Kosten. Die Rechnung bezahlen am Ende die ganz Armen und Kleinen! Ihren Spruch mit der Zeit bleibt solchen Menschen buchstäblich im Hals stecken!

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