Umdenken in der Textilbranche: Wie Mode fairer werden kann

Kommentare

@13:25 Uhr von SinnUndVerstand

Das hätte ich selbst in einer kapitalistischen Wegwerfgesellschaft nicht gedacht.
.
Ach ja, der böse Kapitalismus mal wieder. Im Sozialismus wirft man natürlich nichts weg, da hat man ja auch kaum etwas. Darüber hinaus ist es der Mensch, der Dinge wegwirft, und nicht der Kapitalismus.

17:49 Uhr von BILD.DirEinDuH… ...ttestEineMeinung #Wozu das alle

"Ich habe das Gefühl, je unsicherer oder unzufriedener mit sich selbst ein Mensch ist, desto öfter verändert er sein Äusseres."
Ich denke, da ist was dran.

"Ich persönlich bin dankbar für das grosse Glück, nie so richtig den Drang in mir verspürt zu haben, meine Zeit mit Mode, Frisuren, Schönheitsidealen oder Statussymbolen zu verschwenden."
Ich auch! Empfinde es als einen nicht unerheblichen Teil von Freiheit!

"Sozialismus" @18:36 Uhr von mispel

>>>Im Sozialismus wirft man natürlich nichts weg, da hat man ja auch kaum etwas. Darüber hinaus ist es der Mensch, der Dinge wegwirft, und nicht der Kapitalismus>>>

In der ehemaligen DDR war Kleidung ein recht trauriges Thema, die Leute konnten ja froh sein, wenn sie etwas fanden was halbwegs passte....
Vorallem wurde viel in Einheitsgröße produziert.
Blöd für was dickere oder dünnere Menschen.
Unter solchen Umständen, Wer konnte da schon viel wegwerfen oder "FastFashion" spielen?

Ich nehme an, es wurde auch viel selbstgenäht bei dem betrüblichen Grundangebot.

Am 13. Januar 2022 - 15:04 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Hier scheint ja das Hauptanliegen so einiger Foristen darin zu bestehen, ihre moralische/ethische/altruistische Lebensweise zum non-plus-ultra zu machen und anderen vorschreiben zu wollen, was sie zu essen, wie sie sich zu kleiden und sich fortzubewegen haben.
Dass jetzt auch noch das "Balzverhalten" unter die Lupe genommen wird, ist allerdings neu.
Im übrigen glaube ich nicht, dass hier die Zielgruppe der Textilbranche angesprochen wird. Fragen Sie doch einfach mal (damit meine ich nicht explizit SIE ) jüngere Menschen, die jeden Tag ihrer Berufstätigkeit nachgehen z.B. mit Kunden bzw. Kollegenkontakten, was diese zu der hier vorgetragenen Grundmeinung denken. Jüngere Leute kleiden sich gerne modisch, was ich nachvollziehen kann. Das tue ich in angemessener Form auch, trage fast nur relativ zeitlose aber hochwertige Kleidung, meist aus ITA. Viele junge Leute müssen aber auch den Preis beachten. Ja, es gibt auch fff und "containering" aber eben nicht in der Mehrheit.

@ 17:49 Uhr von BILD.DirEinDuH…

„Ich habe das Gefühl, je unsicherer oder unzufriedener mit sich selbst ein Mensch ist, desto öfter verändert er sein Äusseres.“
Ja, klar. Das ist der Trick am Kapitalismus. Man schafft Bedürfnisse und bewirbt sie mit so großer Überzeugungskraft, dass die Menschen unzufrieden mit sich selbst werden, wenn sie dieses geweckte Bedürfnis nicht befriedigen können.
Es gibt Menschen, die dafür arbeiten gehen, es gibt Menschen, die dafür zu Verbrechern werden. Und einige gehen dafür über Leichen.
Wenn dann noch die Wertschöpfungskette funktioniert, ist die Politik auch zufrieden. Denn da werden später die lukrativen Anschlussverwendungen verteilt.
Wer dafür beabsichtigt oder unbeabsichtigt draufgeht, interessiert kaum.
Und wenn es die ganze Welt ist.

Kambrium2 18.07

"Als “die Mode“ vor 40 Jahren aus den vielen, damals für sie typischen Regionen in die als Billigstlohnländer entdeckten Staaten rund um die Welt zog, da hat sich keiner um die vielen in der damals noch deutschen man im eigenen Land, mehr als im Ausland, als Deutscher diskreditiert und einem die Daseindsberechtigung abgesprochen werden soll. Was aber soll mal werden, wenn wir Deutschen ‘endlich‘ weg sind? Wer macht dann für die halbe Welt den Zahlemann? Hier sägen sich ein paar Antideutsche immer mehr die Äste ab, auf denen sie schon so lange sitzen. Wer die wohl dann weiter durchfüttern wird?"
Wer hatte wohl Interesse daran, die Produktion von Deutschland in ärmste Länder zu verlegen? Die dem Kapitalismus innewohnende ausbeuterische Wirtschaftsform, die nur ein Ziel kennt: Profitmaximierung! Sie ziehen merkwürdige, weil unpassende Schlüsse, driften ab in Rassismus, wodurch Ihre Aussagen nicht nur widerlich, sondern auch völlig abwegig werden. Ihre Motivation ist eindeutig.

@19:25 Uhr von Wohlergehen

Wer hatte wohl Interesse daran, die Produktion von Deutschland in ärmste Länder zu verlegen?
.
Menschen. Der Kapitalismus ist kein denkendes und handelndes Etwas. Es ist immer der Mensch, der innerhalb eines Systems agiert, nie das System selber.

17:49 Uhr von BILD.DirEinDuH… ...ttestEineMeinung

"Ich habe das Gefühl, je unsicherer oder unzufriedener mit sich selbst ein Mensch ist, desto öfter verändert er sein Äusseres."
Ich denke, da ist was dran.

"Ich persönlich bin dankbar für das grosse Glück, nie so richtig den Drang in mir verspürt zu haben, meine Zeit mit Mode, Frisuren, Schönheitsidealen oder Statussymbolen zu verschwenden."
Ich auch! Empfinde es als einen nicht unerheblichen Teil von Freiheit!
__
Bei einigen bringt's auch nix. Es hat aber schon einige Studien gegeben, die besagen, dass gutaussehende Menschen auch häufiger erfolgreich sind. Ich mag auch einfach nicht an den Spruch glauben, der besagt, dass das Äussere keine Rolle spielt, sondern nur "innere Werte" zählen. Sorry, aber mir (und da bin ich bestimmt nicht alleine ) muss ein Partner auch gefallen. Wenn mir das Äussere schon nicht zusagt, nutzt das "goldene Herz" auch nicht viel. Beides muss passen aber bei Quasimodo nutzt auch der edelste Charakter nicht.

in ärmste Länder zu verlegen?

von Wohlergehen@

Also bestimmt die Kunden, die nicht mehr als 5€ für Ihre Klammoten Ausgeben wollen um Sie ein "paar" Tage später wegzuwerfen.

@ weingasi1 19.15

"Hier scheint ja das Hauptanliegen so einiger Foristen darin zu bestehen, ihre moralische/ethische/altruistische Lebensweise zum non-plus-ultra zu machen und anderen vorschreiben zu wollen, was sie zu essen, wie sie sich zu kleiden und sich fortzubewegen haben."
Ihr Hauptanliegen scheint erneut darin zu bestehen, Ihre Abneigung gegen Menschen, die sich veranwortungsvoll, humanitär und solidarisch äußern, mitzuteilen.
Was ethische, nachhaltige Kleidung angeht, zeigen Sie auch diesbezüglich, dass Sie absolut keine Ahnung davon haben. Sonst würden Sie fairer Kleidung weder "modisch" noch "hochwertig" absprechen. An Ihrem Erstwohnsitz (?) Köln gibt es eine Vielfalt an ethischer Kleidung zu besichtigen. Kennen Sie Lanius - sehr hochwertige und "saubere" Kleidung. Andere Läden z.B. in der Schiller-, Merowinger-, Roon-, Breite Straße und weitere - alle fallen mir momentan nicht ein. Auch in Italien wird es fair trade Kleidung geben.

@weingasi1 19.15

"Viele junge Leute müssen aber auch den Preis beachten."
Ist ein Scheinargument!
Die meisten Menschen müssen auf den Preis achten und da spricht nichts gegen den Kauf fairer, nachhaltiger Kleidung, sofern man nicht "konsumgerauscht" ist.

19:15 Uhr von weingasi1

Wenn Ihnen das Problem um die Knappheit von Ressourcen, der Umfang und der Durchmesser des Planeten, das Wesen des Kapitalismus, nicht bekannt sind, dafür aber, dass man in Italien sich gut einkleiden kann, dass die Menschen freiwillig und gerne die Moden mitmachen, dann sollten Sie lieber beschreiben, worüber wir uns hier, ... STOP! Jetzt las ich die Antwort von @Wohlergehen um 20:29 an Sie. Damit gebe ich mich zufrieden. Warum soll ich in Ihre Welt stärker eingreifen, ... nein, mache ich jetzt nicht; ist ne Frage von Nutzenabwägung.

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 21:00 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@weingasi1 20.14

"Bei einigen bringt's auch nix. Es hat aber schon einige Studien gegeben, die besagen, dass gutaussehende Menschen auch häufiger erfolgreich sind. Ich mag auch einfach nicht an den Spruch glauben, der besagt, dass das Äussere keine Rolle spielt, sondern nur "innere Werte" zählen. Sorry, aber mir (und da bin ich bestimmt nicht alleine ) muss ein Partner auch gefallen. Wenn mir das Äussere schon nicht zusagt, nutzt das "goldene Herz" auch nicht viel. Beides muss passen aber bei Quasimodo nutzt auch der edelste Charakter nicht."
Es ist überhaupt nicht die Rede von gutaussehend oder nicht, sondern davon, dass unsichere / unzufriedene Menschen ihr Äußeres meinen verändern zu müssen.
Verstehen Sie die Aussage nicht oder warum versuchen Sie etwas anderes daraus zu machen? Was den / die Partner*in angeht - was meinen Sie, was ich für einen wunderschönen Allerliebsten habe (für mich!) - völlig ohne etwas dafür zu tun. Ein Frauenschwarm! Und ein Menschenfreund!

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen. Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: