Kommentare - Der Kampf von Flutopfern mit ihren Versicherungen

Kommentare

Da hat man knapp die…

Da hat man knapp die Katastrophe überlebt, seine Lieben gerettet, nix is‘ mehr wie und was mal war und dann kommt das Schlimmste, was noch übrig blieb, die Versicherungen

Die Menschen, denen im wahrsten Sinne des Wortes

der Boden unter den Füßen weggeschwemmt wurde sind gleich doppelt „geschlagen“:
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Erst von den Auswirkungen der Naturgesetze, danach von denen der Finanzmärkte.
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Zumindest Letzteres völlig überflüssigerweise.Denn DIESE Gesetze lassen sich - im Gegensatz zu Ersteren - ändern.

die Gnadenlosen

Versicherungen - jeder Art - schrammen gerade noch am Status krimineller Organisationen vorbei. Auf jeden Fall sind sie nicht das als was sie sich in ihren Werbeprospekten ausgeben. Sondern schon eher das, als was KAMBRIUM2 sie nennt : das Schlimmste obendrauf

Ein sehr schwer zu verstehende Situation in Baden Württemberg

da gibt es / bzw gab es bis sie von der EU (?) abgeschafft wurde,
ne Elementarschaden Pflichtversicherung
Immer noch 95 % aller Gebäude sind entsprechend versichert
in anderen Bundesländern nicht mal 20 %
Wie gesagt mir fehlte das Verständnis ,
wenn man sein Auto nicht versichert hat und bei nem Unfall zu jammern

Nicht immer so

Ich arbeite bei vielen Flutopfern,manche versichert,viele nicht.Meine bisherigen Rückmeldungen der versicherten Kunden waren eigentlich recht positiv was die Kostenübernahme angeht,hier und da klemmt es schonmal,was allerdings selten vorgekommen ist bis jetzt.Wenn allerdings ein von Versicherungen bestellter Sachverständiger seine Auftraggeber über den Tisch zieht (hier passiert,70 Betroffene Versicherungsnehmer benötigen neue Gutachten und Kostenvoranschläge )muss man sich nicht wundern wenn Versicherer nicht mehr großzügig zu allem Ja sagen

Wie war das noch mit den…

Wie war das noch mit den unbürokratischen Hilfen, die von Politikern im Wahlkampf versprochen wurden?

Ach nee, das gilt ja nicht für Versicherungen.

Hier muss "gekämpft" werden, wie seinerzeit ums Überleben....

das ist traurig aber bei welcher Versicherung war sie?

Wenn ich etwas gelernt habe , dann bei Versicherungen die auch in der Nähe sitzen ud wo man den Versicherungsvertreter persönlich kennt abschließen. Wir hatten deshalb noch nie Probleme . Selbst mein Cousin , der schon mehrfach seine Elementar in 6stelligen Bereich bemühte hat, wegen dem Bach ist immer noch dort versichert ohne Probleme. Wir habe unsere Elementar noch nie bemühen müssen.,Wir sind auch nicht vom Wasser bedroht.
Ein Rat von mir möglichst alle Versicherungen bei einer Versicherung bündeln. Wenn man ein günstigeres online Angbot bei gleicher Leistung hat ,sieht unser Versciherungsvertreter einen Weg. Man einigt sich.Allerdings Geiz ist nicht immer geil. Alle 3-5 Jahre überprüfen wir die Versicherungen mit ihm ob er bessere Angebote hat oder für Altkunden Nachlässe gewähren kann.
Der Staat kommt doch auf, wenn sie keine Elementar hat? Hier muss der Staat den Versicherern Beine machen, sonst ist der der eine Versicherung hat der Dumme und wer sie sparte fragt den Staat.

Vom Bezahlen werden…

Vom Bezahlen werden Versicherungen nicht reich.
Also: nicht bezahlen.
Das wundert mich nun überhaupt nicht.
ES gibt schließlich Gegenden in Da kannste dich gar nicht gegen sowas versichern.
Mir wurde so ein Käse auch schon angeboten. Da müsste der Rhein aber so ca 25m ansteigen. Das gäbe einen See, von Bruchsal bis Wiesbaden und von Grünstadt bis Aschaffenburg.
bis so viel Wasser kommt, kann ich ganz entspannt abwareten.
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Aber solche, wie mich wollen die haben. Null Risiko und der bezahlt pünktlich.

im Kleingedruckten stand schon immer

"die Versicherung erlischt im Schadensfall". Vor allem sogenannte "Sondertarife" sind so angefüllt mit Klauseln und Bedingungen, dass sie den Versicherer eigentlich grundsätzlich von der Zahlung befreien. Ich bin z.B. bei Renteneintritt aus einer Eigentumswohnung aus- und in ein eigenes Haus eingezogen. Was meine KFZ-Haftpflichtversicherung so ummünzen wollte, dass der Status "Eigentümer einer Wohnung" nicht mehr gelte, und man damit die Zahlung für einen Blechschaden zumindest prozentual kürzen könne. Nur ein Anwalt half hier schließlich noch.

17:33 Uhr von Nettie

>> Die Menschen, denen im wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter den Füßen weggeschwemmt wurde sind gleich doppelt „geschlagen“:.
Erst von den Auswirkungen der Naturgesetze, danach von denen der Finanzmärkte.<<
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Mit den Auswirkungen der Finanzmärkte haben die Geschädigten keine Probleme, sondern mit dem Regulieren mit den Versicherungen.

18:16, morgentau19

>>Wie war das noch mit den unbürokratischen Hilfen, die von Politikern im Wahlkampf versprochen wurden?

Ach nee, das gilt ja nicht für Versicherungen.<<
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Natürlich nicht. Versicherungen gehören zur Privatwirtschaft.

18:23 Uhr von Bender Rodriguez

ES gibt schließlich Gegenden in Da kannste dich gar nicht gegen sowas versichern.
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ich weiß es nicht !
aber trotzdem möchte ich das doch bezweifeln
Auch einen Picasso kann man versichern, oder einen Ferrari
man muß nur bereit sein entsprechend zu bezahlen
und wenn man ein erhöhtes Risiko hat an nem Fluß zu bauen
dann weiß man das spätestens beim Anblick der Versicherungsprämie

rr2015..

Was Sie schreiben, machen wir auch..haben noch nie Probleme mit Versicherungen gehabt..Sturm, Berufsunfähigkeit bei meiner Frau, 1x Hausrat..

Wir sind beim Branchenführer mit Büro vor Ort..

nicht billig,aber effektiv..rasche ABwicklung..Berufsunfähigkeit meiner Frau zahlte bei ihrer Krebsdiagnose binnen 12 Tagen incl. monatlicher Zahlung bis dto

Ich war mal bei einer billigeren Kfz-Versicherung..wenn da was passierte wurde man extrem hochgestuft..

Tja ...

Die Branche hat nicht umsonst teilweise einen schlechten Ruf!
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"Die Angebote seien ohne Begründung abgelehnt worden."
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Kann man nur hoffen, dass da sie schwarzen Schafe namentlich genannt werden, z.B. bei den nächsten Versicherungstests oder die Leute fleißig in Bewertungsportalen ihre schlechten Erfahrungen posten.

der trick und dr Gewinn der Versicherer

In der Regel werden die Schäden von unabhängigen Gutachtern bewertet - womit die Versicherungsnehmer immer einverstanden sind (von der Frage WIE unabhängig mal abgesehen), und gehen dann natürlich davon aus, daß der so bewertete Schaden bezahlt wir. Weit gefehlt ! Wohl ausnahmslos werden von der Zahlungssumme Abstriche gemacht - Gutachtern hin, Gutachten her.
Und DAS ist das Übel und der Ärger für den Versicherungsnehmer. Denn der fragt sich doch "wozu Gutachter?" - und DAS ist der Trick der Versicherer. Denn an die Differenzsumme kommt der Versicherungsnehmer nur noch über den Klageweg, welcher kostet, Geld und Nerven - und davor haben die Leute Angst - und DAS ist der eigentiche Gewinn der Versicherer.

Meine KfZ Versicherung

wollte mich hochstufen weil mein Chrysler durch die Übernahme des Konzern von Fiat nun ein Fiat geworden ist und diese Autos öfter in Schäden verwickelt sind. Ich habe gekündigt!

Tip für den Abschluss von Versicherungen

Wer bislang noch nicht intensiv in einer Notlage mit Versicherungen zu tun hatte, anbei der wichtigste Tip im Versicherungswesen: Immer eine Rechtsschutzversicherung abschließen, möglichst bei einer anderen Gesellschaft als die anderen Versicherungen. Macht man das nicht, kann man sich alle anderen Versicherungen sparen, weil man im Extremfall abgebügelt wird!

Wenn die Medien die Traute…

Wenn die Medien die Traute hätten, nicht nur über Ungerechtigkeiten oder einfach Einigeln der Versicherungen im konkreten Fall zu berichten, sondern auch die besagte Versicherungsgesellschaft zu nennen, wäre das Problem fast schon behoben. Wofür wird über Fälle in der Presse geschrieben, wenn der Bürger nicht seine Schlüsse daraus ziehen und Entscheidungen daran ausrichten kann - nur für den wohligen Schauer der Nichtbetroffenen?!
Bei Behördenschikanen geht's z.B. mit der NDR-Sendereihe "Realer Irrsinn" ja auch. Aber Behörden schalten natürlich auch keine Werbeanzeigen.
Frdl. Gruß, Zuschauer49

17:53 Uhr von Sisyphos3

Wie gesagt mir fehlte das Verständnis ,
wenn man sein Auto nicht versichert hat und bei nem Unfall zu jammern.


Sein Auto nicht in der Haftpflicht zu versichern, ist eine Straftat, und die Zulassung des Autos zum Straßenverkehr erlischt sofort, sollte das auffallen. Vollkasko zur Begleichung selbst verursachter Schäden ist eine Option, und lohnt sich nur für Neuwagen, oder bei Gebrauchten mit noch hohem Zeitwert. Ich werde Drei Teufel verjagen, meinen 20 Jahre alten Rover mit Vollkasko zu versichern.

Sind in BW noch 95% der Hausbesitzer gegen Elementarschaden versichert, dann gibt es kaum Anlass zum Beklagen. In anderen Bundesländern gab es diese Versicherungspflicht nie. Also hat sich auch nichts geändert.

Nicht jeder, der Elementar haben wollen gewollt hat, oder heute wollen würde, hat es oder würde das auch bekommen. Wäre Kleines Gesetzgeber 1x1, so was EU-konform verpflichtend zu machen.

KfZ-Haftplicht ist obligatorisch.
Vergleich mit Sinn please.

18:30 Uhr von frosthorn

vielleicht sollte man auch versicherungen bei einem seriösen abschliessen, wie stromverträge. aber hier zulande gilt ja, geiz iss geil.

Alles hausgemachte Probleme

Seien es Banken, Versicherungen oder andere Großkonzerne...wenn es darum geht Flagge zu zeigen und zu zahlen da winden sich alle wie ein Rudel Aale und das Beste ist das diese dann von der Politik auch noch Rückendeckung bekommen weil die Lobbyisten Tür an Tür mit eben diesen Politikern sitzen.
Riester ist auch so ein abstruses Beispiel das jetzt vielen auf die Füße fällt aber Hauptsache man hat den Leuten die bitteren Wahrheiten verschwiegen die bei einer 0 Zinspolitik auf alle zukommen werden.
Das der Staat nicht alles zahlen kann sollte eigentlich jedem klar sein, nur eventuell sollten unsere gewählten politischen Führer sich jetzt auch mal bekennen und den Menschen die Hilfe zukommen lassen die sie benötigen.

Nennt man das „schnelle,…

Nennt man das „schnelle, unkomplizierte und unbürokratische Hilfe“? Ich kann nur meinen Kopf schütteln.

19:25 Uhr von Karl Maria Jos…

vielleicht sollte man auch versicherungen bei einem seriösen abschliessen, wie stromverträge. aber hier zulande gilt ja, geiz iss geil.

Gar nicht so einfach, raus zu finden vor Vertragsabschluss, wer die Seriösen sind, sollte später mal im Schadensfall der Zahlemann an der Tür der Versicherung klingeln kommen. Eigentlich kann man das nur durch Vergleich mit persönlich Bekannten oder Befragten, wie sich Versicherung (x) bisher bei Schadensfällen in der Abwicklung angestellt hat. Nur Größe oder prinzipielle Kapitalkraft des Versicherers sind jedenfalls keine verlässliche Größe bei der Einschätzung.

Vergleichsweise gut sind häufig mittelgroße Gesellschaften mit nicht so sehr bekanntem Namen, die es aber schon lange Zeit gibt im Versicherungsmarkt.

Am 10. Januar 2022 - 17:33 Uhr von Nettie

Die Menschen, denen im wahrsten Sinne des Wortes

der Boden unter den Füßen weggeschwemmt wurde sind gleich doppelt „geschlagen“:
.
Erst von den Auswirkungen der Naturgesetze, danach von denen der Finanzmärkte.
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Zumindest aus dem vorliegenden Bericht geht das aber nicht hervor. Gemäß dem Bericht liegen die Verzögerungen in erster Linie an dem schieren Umfang bzw. der Menge der Schadensmeldungen sowie an deren Komplexität, dass die betreffenden Sachbearbeiter einfach überfordert sind. Dass sich Versicherungen häufig sehr schwertun mit dem Regulieren, das war schon immer so und dass das ein- oder andere auch kontrolliert wird, finde ich ok; schliesslich ist Kontrolle im Sinne ALLER Versicherungsnehmer. Gleichwohl müssen die "Ahrtaler" jetzt so schnell, wie möglich die ihnen zustehenden Leistungen erhalten.

Am 10. Januar 2022 - 17:53 Uhr von Sisyphos3

Am 10. Januar 2022 - 17:53 Uhr von Sisyphos3
Ein sehr schwer zu verstehende Situation in Baden Württemberg

da gibt es / bzw gab es bis sie von der EU (?) abgeschafft wurde,
ne Elementarschaden Pflichtversicherung
Immer noch 95 % aller Gebäude sind entsprechend versichert
in anderen Bundesländern nicht mal 20 %
Wie gesagt mir fehlte das Verständnis ,
wenn man sein Auto nicht versichert hat und bei nem Unfall zu jammern
__
Ich verstehe das auch nicht so recht. Soweit mir bekannt ist, war es immer Pflicht sein Hauseigentum zu versichern. Bei Miethäusern kann diese Vers. sogar auf die Mieter umgelegt werden. Wenn man ein Haus finanzieren lässt, muss man ohnehin eine Gebäudevers. nachweisen, was ja auch logisch und sinnvoll ist.
Ich wüsste nicht, dass sich das geändert hat. Wir jedenfalls bezahlen jährlich für eine Gebäudeversicherung. Sonst könnte man nicht ruhig schlafen, denke ich.

Am 10. Januar 2022 - 18:22 Uhr von rr2015

Wenn ich etwas gelernt habe , dann bei Versicherungen die auch in der Nähe sitzen ud wo man den Versicherungsvertreter persönlich kennt abschließen. Wir hatten deshalb noch nie Probleme .
Ein Rat von mir möglichst alle Versicherungen bei einer Versicherung bündeln. Wenn man ein günstigeres online Angbot bei gleicher Leistung hat ,sieht unser Versciherungsvertreter einen Weg. Man einigt sich.Allerdings Geiz ist nicht immer geil. Alle 3-5 Jahre überprüfen wir die Versicherungen mit ihm ob er bessere Angebote hat oder für Altkunden Nachlässe gewähren kann.
__
Da haben Sie absolut recht. Ganz schlimm sind diese reinen online-Versicherungen. Bei langjährigen Kunden, die vllt mehrere Versicherungen beim gleichen Konzern haben und den Vertreter womöglich noch persönlich kennen, hat man immer bessere Verhandlungsmöglichkeiten und auch Kulanz wird eher gewährt. Bei den Billig-Dingern braucht man darauf nicht hoffen. Insofern sind sie im Endeffekt teurer.

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@Sisyphos3

"Ein sehr schwer zu verstehende Situation in Baden Württemberg
da gibt es / bzw gab es bis sie von der EU (?) abgeschafft wurde,
ne Elementarschaden Pflichtversicherung"
***
Interessant.
Warum hat man mit der EU die Elementarschaden-Pflichtversicherung abgeschafft, aber nicht zum Beispiel die GEZ-Gebühren?

*
Ist eine ernst gemeinte Frage.
Warum gibt es bei dem einen die Freiheit, beim anderen nicht?
*
Vielleicht kann das jemand erklären.

19:18 Uhr von schabernack 17:53 Uhr von Sisyphos3

>>wenn man sein Auto nicht versichert hat und bei nem Unfall zu jammern.<<
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KfZ-Haftplicht ist obligatorisch.
Vergleich mit Sinn please.
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da wie sie feststellten eine "KfZ-Haftplicht obligatorisch ist"
kann es sich in meinem Beitrag ja wohl nur um ne Vollkaskoversicherung handeln
wie sagten sie so sinnig Zitat
>Kritik mit Sinn please.<

21:22 Uhr von weingasi1

wie gesagt ich habe Null Verständnis
da macht man für einen popliges Auto, das vielleicht nen Wert von 25.000 Euro hat ne Vollkaskoversicherung
aber für sein Haus, welches den 20 fachen Wert (oder mehr) darstellt nichts

18:30 Uhr von frosthorn

... im Kleingedruckten stand schon immer ...
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.
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ich will jetzt ganz gewiss nicht die Versicherungen in Schutz nehmen
aber ich kriegte Rabatt für meine Versicherung,
weil ich ne abschließbare Garage auf meinem eigenen Grundstück habe
nicht mehr als (glaube ich) 18.000 km im Jahr fahre
dazu noch alleine ohne andere damit fahren zu lassen
Wenn ich jetzt mein Töchterlein fahren lassen und die baut nen Unfall oder ich fahre 30.000 km im Jahr
weiß ich um das Risiko und muß akzeptieren wenn die beim Zahlen bockig sind,
so ist eben unser Deal !

22:39 Uhr von Tada

sie erwarten doch von mir nicht allen ernstes,
dass ich ihnen die EU Logik (falls es die gibt) erklären kann

22:41 Uhr von Sisyphos3 / @schabernack

da wie sie feststellten eine "KfZ-Haftplicht obligatorisch ist"
kann es sich in meinem Beitrag ja wohl nur um ne Vollkaskoversicherung handeln.
wie sagten sie so sinnig Zitat
>Kritik mit Sinn please.<


Nein das kann es im geringsten nicht, wen Sie das mit der weg gefallenen Elementarschaden-Pflichtversicherung in Baden-Württemberg in einem Brei verquirlen.

Es ist immer besser,, wenn man noch weiß,
was man selbst geschrieben hat.

@Sisyphos3, 22:54 re @frosthorn

Nun ja. Ich schildere immerhin einen Fall, in dem man mir einen Rabattt gewährte, weil ich eine Wohnung besessen habe. Was auch immer der Grund sein mag. Aber nachdem ich nicht mehr Wohnungsbesitzer, sondern Hausbesitzer war, sollte dieser Rabatt plötzlich nicht mehr gelten. Schon eine eigenartige Argumentation, nicht wahr? Oder warum haben Hausbesitzer ein höheres Schadensrisiko als Wohnungsbesitzer?

Tja - Systemfehler des…

Tja - Systemfehler des Kapitaslismus halt
Ja - das ist purer Sarkasmus - aber ich habe das System nicht gemacht - ich muss nur darin leben.
--
Ja natürlich verdienen Versicherungen an JEDEM Tag an dem sich eine fällige Versicherung nicht auszahlen - ich kenne das eigentlich seit dem Tag als die BRD die "Restmasse" der DDR übernahm.
Was ist aufgabe eines Aktien-Unternehmens?
Richtig - Gewinn erwirtschaften und den Aktionären auszahlen.
Insofern arbeiten die Versicherungen bei Nichtauszahlung an die Versicherten im Sinne ihrer Besitzer.
und nun kommt es -> am Aktien-Kurs von versicherungen hängt ja auch die kapitalgedeckte Rente die an der Börse "erwirtschaftet" wird.
--
Ist das nicht "schizo" das man auf der einen Seite Versicherter ist auf der anderen Seite aber auch Aktionär?
Ja natürlich ist es dass - aber es beissen sich in dieser Gesellschaft viele "Schlangen in den eigenen Schwanz"

@Tremiro, 18:36 (+ Weingasi1, 21:17)

„Mit den Auswirkungen der Finanzmärkte haben die Geschädigten keine Probleme, sondern mit dem Regulieren mit den Versicherungen.“
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Die Menge und Komplexität der Aufgaben, mit denen ihre Sachbearbeiter hier konfrontiert sind mal außen vor gelassen:
Warum tun sich die Versicherungen mit dem Regulieren schwer? Doch wohl, weil sie den Gesetzen der Finanzmärkte unterworfen sind, wenn sie auf dem Versicherungsmarkt überleben können wollen. Und grundlegende Voraussetzung dafür ist ihre ausreichende Kapitalisierung.

23:14 Uhr von frosthorn

Aber nachdem ich nicht mehr Wohnungsbesitzer,
sondern Hausbesitzer war, sollte dieser Rabatt plötzlich nicht mehr gelten
------------------
.
wie gesagt ich bin hier nicht derjenige welcher Versicherungen in Schutz nehmen muß !
deren Entscheidungen rechtfertigen
wie auch immer,
eine Wohnung ist kein Haus und wenn die knallrote Autos billiger versichern,
als welche in NATO Olive (Tarnfarbe)
irgend einen Grund finden die bestimmt, weil alles kann man erklären

23:14 Uhr von frosthorn

Oder warum haben Hausbesitzer ein höheres Schadensrisiko als Wohnungsbesitzer?

Vermutlich oder scheinbar ist die Versicherung bei der Schadensrisiko-Kalkulation davon ausgegangen, dass Sie Ihr Auto mit in die Wohnung nahmen, wo es ja schwieriger für Vandalen und Diebe ist, es zu vandalisieren oder zu klauen, als in einer Garage oder auf einem Stellplatz vor oder hinter dem Haus.

23:20 Uhr von Nettie

Warum tun sich die Versicherungen mit dem Regulieren schwer?
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weil es für manche ein Hobby scheint Versicherungen zu betrügen
wie kann es sein, dass zu dem Zeitpunkt als Fahrräder nicht mehr automatisch in der Hausratversicherung waren
Fahrraddiebstähle drastisch zurückgingen ?

zur Klarstellung, @schabernack & @Sisyphos3

es ging hier keineswegs um eine Kasko-Versicherung, sondern um eine KFZ-Haftpflicht. Ich hatte einen anderen völlig unschuldigen Verkehrsteilnehmer gerammt, ein Schaden, den nach Ansicht der Versicherung wohl Hausbesitzer viel öfter verursachen als Wohnungsbesitzer ... und der bei Hausbesitzern deshalb eine höhere Prämie rechtfertigt als bei Wohnungsbesitzern.

@Frosthorn Zitat: "Schon…

@Frosthorn
Zitat:
"Schon eine eigenartige Argumentation, nicht wahr? Oder warum haben Hausbesitzer ein höheres Schadensrisiko als Wohnungsbesitzer?"

natürlich ist dieses Argument komplett sinnfrei...
..denn ein Wohnungseigentümer ist in der Regel Mitglied einer Eigentumsgemeinschaft für ein -> Wohnhaus
also MIT-Besitzer eines Hauses
--
Versicherungen "optimieren" ist Geschäftsmodel ja im Sinne ihrer Aktionäre - zumindest in der Theorie der "Marktwirtschaft" - dazu gehören auch obskures Geschäftsgebaren
*sarkasmus*

23:36 Uhr von frosthorn

ein Schaden, den nach Ansicht der Versicherung wohl Hausbesitzer viel öfter verursachen als Wohnungsbesitzer ... und der bei Hausbesitzern deshalb eine höhere Prämie rechtfertigt als bei Wohnungsbesitzern.
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also in meiner Jugend hing die Höhe der Versicherungsprämie davon ab in welchem Kreis man wohnte
generell (so weit ich mich erinnere) war die Stadt teurer als das flache Land
und was mich besonders auffiel Beamte hatten nen besonders günstigen Tarif
wahrscheinlich so argumentierte die Versicherung bauten die weniger Unfälle
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man kann ja alles statistisch auswerten

23:36 Uhr von frosthorn

zur Klarstellung, @schabernack & @Sisyphos3

es ging hier keineswegs um eine Kasko-Versicherung, sondern um eine KFZ-Haftpflicht. Ich hatte einen anderen völlig unschuldigen Verkehrsteilnehmer gerammt, ein Schaden, den nach Ansicht der Versicherung wohl Hausbesitzer viel öfter verursachen als Wohnungsbesitzer ... und der bei Hausbesitzern deshalb eine höhere Prämie rechtfertigt als bei Wohnungsbesitzern.


Die haben heutzutage ihre Statistiken für alles bis in kleinste Detail.
Land Rover in der Version «sehr alt» fahren, macht eine prima Schadenswahrscheinlichkeitseinstufung. Habe ich auf die nachgerüstete LPG-Gasanlage higewiesen. Da wurde es inkl. Treuerabatt gegen Versicherungswechselversuch dann noch etwas günstiger. Nun sind wir auch noch Wohnungsbesitzer.

Vielleicht sollte ich noch mal versuchen, die KfZ-Haftpflicht runter zu handeln. Bei SF-Stufe Maximum macht das aber nur noch wenige Euronen aus …

Leider sehr viel Unkenntnis

Mit Erstaunen lese ich hier so viel Halbwissen, auch von -von mir als Fast-Nur-Leser geschätzten Foristen. Ich bin gelernter Versicherungsfachwirt und kann teilweise nur den Kopf schütteln. Ich habe zwar die Branche gewechselt, aber helfe meinem Umfeld immer noch in Versicherungsfragen. 1. Wer sich billig versichert, muss mit Hürden bei der Schadensregulierung rechnen (siehe HUK-Coburg, schön billig, aber Prozessquote von über 6,5%... kann man gugeln) 2. Versicherungen sind nicht die Caritas oder Sozialhilfsvereine, sondern ein Wettbüro auf Schäden in "dem Gesetz der hohen Zahl"!!! 3. Richtige Versicherungsfuzzies wissen im Regelfall mehr über Versicherungen als Steuerberater oder Nicht-Fachanwälte... den die müssen sich jährlich fortbilden... übrigens nachweislich. 4. Im "Kleingedruckten" steht echt nichts "Böses" drin, da geht´s um Formalitäten... das wäre wenn, alles in den Bedingungen. 5. Im Schadenfall hat jede Seite ein außerordentliche Kündigungsrecht. MfG KongoMüller

23:58 Uhr von KongoMüller

Binsenweisheiten
mein Kollege hat sich damals seinen SL bei nem Billiganbieter versichert
man hat sein Stoffdach aufgeschlitzt
bei der Allianz hätte er ein neues gekriegt bei seinem Versicherung wurde es genäht
man muß halt wissen wo man spart :-)

00:03 Uhr von Sisyphos3

mein Kollege hat sich damals seinen SL bei nem Billiganbieter versichert.
man hat sein Stoffdach aufgeschlitzt.
bei der Allianz hätte er ein neues gekriegt bei seinem Versicherung wurde es genäht.
man muß halt wissen wo man spart :-)


Gut, dass er keine noch billigere Versicherung nahm.
Bei der hätte man das Dach getackert.

23:58 Uhr von KongoMüller

Richtige Versicherungsfuzzies wissen im Regelfall mehr über Versicherungen als Steuerberater oder Nicht-Fachanwälte... den die müssen sich jährlich fortbilden... übrigens nachweislich.

Entweder Versicherungsfuzzie fragen, oder Flüsterpropaganda im Familien-, Freunds- und Bekanntenkreis. Wer hat schon mal gute, wer hat schon mal schlechte Erfahrungen bei der Schadensregulierung gemacht. Daran kann man sich ja auch orientieren.

Sisyphos3

Und was macht das Ganze zu Binsenweisheiten?

Sysiphos3

Wer sich mit einem SL im Internet einen Anbieter sucht... naja... entweder war Derjenige dämlich, oder er konnte sich die Prämien für einen SL nicht leisten. Hätte Ihr Kollege sich vieleicht ein günstigeres Auto kaufen sollen. Dann wäre auch noch Geld für die Prämie vorhanden gewesen. MfG KongoMüller

Verscherungsmentalitaet

Ich habe nie was von der Versicherungsmentalitaet gehalten. Oft zahlt man ein und der Schadensfall tritt nie ein. Was haette man mit dem Geld alles machen koennen! Macht man sich das erstmal klar, schrumpt die Anzahl wirklich noetiger Versicherungen und man schliesst da ab, wo es noetig ist. Provokante These zur Illustration: Ein junge und gesunder Mensch braucht keine Krankenversicherung und sollte das Geld besser fuer entspannteres und gesunderhaltendes Leben ausgeben. Das erschreckte Gesicht von Eltern ("Waaas? Du bist nicht versichert?" spricht Baende. Was fuer ein armseliges Verstaendnis vom Leben!)

Es ist naiv den Versicherungen der Versicherer zu glauben, das diese sich bemuehen, auszuzahlen. Sie bemuehen sich, nicht auszuzahlen - sonst funktionert das Geschaeftsmodell ja nicht. Die Tragoedie hier ist ernuechternd und erschreckend.

Nun koennte eine Liste der Ausnahmen bezuelg. der Pros und fairer Versicherungsunternehmen folgen. Aber es bleiben Ausnahmen.

23:34 Uhr von Sisyphos3

wie kann es sein, dass zu dem Zeitpunkt als Fahrräder nicht mehr automatisch in der Hausratversicherung waren
Fahrraddiebstähle drastisch zurückgingen ?

Grundsätzlich ist Ihr Kommentar stimmig. Auf der einen Seite wird an der Wirtshaustheke damit geprahlt, wie man seine Versicherung über den Tisch gezogen hat, bisweilen auch mit Unterstützung des hier so hochgelobten örtlichen Versicherungsagenten, auf der anderen Seite können wir uns alle bei diesen "Kunden" bedanken, dass für ihre lächerlichen, ergaunerten Summen die Abwicklung generell länger und misstrauischer wird.
Zurückgegangen sind wohl nicht die Fahrraddiebstähle, sondern die Anzeigen derselben - die für eine Anspruchsgeltendmachung unerlässlich und sonst bei Aufklärungsquoten in prozentualer Höhe der Geldmarktzinsen überflüssig sind.
Übrigens ist mein Fahrrad, und mit ausdrücklicher Bestätigung sogar als Pedelec, in meiner Hausratsversicherung eingeschlossen, auch ausser Hause.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

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