Kommentare - Streetscooter und Post: Der gelbe Traum ist ausgeträumt

08. Januar 2022 - 08:10 Uhr

Die Post hat die Produktionsrechte für ihre elektrischen Zustellfahrzeuge verkauft. Damit ist ein Prestigeprojekt gescheitert. Was bedeutet das für die Zukunft der Paketlieferung? Von David Zajonz.

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Kommentare

Ziemlich normal

Die Entwicklungskosten laufen über einen öffentlichen Träger bzw. Subventionen, die Gewinne machen dann die Privatunternehmen.

@09:09 Uhr von DeHahn

>> Die Entwicklungskosten laufen über einen öffentlichen
>> Träger bzw. Subventionen
.
Mein erster Gedanke war:
Da sind wohl gerade (wie immer) die Subventionen ausgelaufen. -.-

Die Titelzeile …

Die Titelzeile „Streetscooter und Post: Der gelbe Traum ist ausgeträumt“ suggeriert leider insbesondere, dass die Hinwendung zu E-Fahrzeugen gescheitert sei.
Das Gegenteil ist aber der Fall.
Im Artikel dürfte auch gerne erwähnt werden, dass gerade dadurch, dass der Konsument sich mit Innovativen zusammentat, die Autoindustrie aufgeweckt wurde.
Dann hat die Autoindustrie aufgeholt, und das war doch gut so.
Ohne diesen Schritt der Post wären die deutschen Autobauer in puncto E-Mobilität nicht weit gekommen.
Also ist das Experiment der Post für mich ein Erfolg, die deutschen Autobauer sollten sich artig bedanken für den Tritt in den Hintern.
Dass das Experiment im Endeffekt ein wirtschaftlicher Misserfolg zu sein scheint, stimmt mich nachdenklich, da es so wenig Nachahmer geben wird.
Denn es scheint doch offensichtlich, dass solche Wachmacher für die deutsche Industrie notwendig sind, damit diese sich zukunftsfähig aufstellt.

Gute Idee, schlecht umgesetzt (bzw. von den Falschen) -

oder: Schuster, bleib bei Deinem Leisten
.
„Die Geschichte des Streetscooters beginnt an der RWTH Aachen. "Wir haben 2009 den ersten Prototypen konzipiert, da war die Autoindustrie in Sachen Elektromobilität noch nicht sehr weit", sagt Günther Schuh, Professor für Produktionssystematik. Zusammen mit einem Kollegen gründete Schuh die Streetscooter GmbH, die speziell auf die Bedürfnisse der Post zugeschnittene Lieferfahrzeuge entwickelte. 2014 wurde das Aachener Start-Up schließlich von der Deutschen Post übernommen. Die Pläne waren groß: Der Bonner Logistikkonzern wollte die Produktion stark ausweiten und die Fahrzeuge in die Welt verkaufen. Diese Anfangseuphorie verflog aber schnell.
>> Bei einigen der Kleintransporter gerieten Batterien in Brand….“
Wie konnte das passieren?
„… der Verkauf von Fahrzeugen an andere Unternehmen stockte“
Logisch. Solcherart „Unglück“ schreckt ab.

Rentabilität

Ich habe in verschiedenen großen Unternehmen gearbeitet und auch Kalkulationen für Projekte und Angebote durchgeführt.
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"Nicht rentabel" hat für mich immer ein G'schäckle, denn es heißt oft nicht, dass sich ein Projekt oder ein Unternehmensteil nicht lohnt, erst recht nicht, dass es Verlust macht. Oft heißt es nur, dass die Unternehmensführung keine Lust mehr drauf hat.
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Währen Otto-Normal-Geschäftsmann sagt "Es macht keinen Verlust, wirft auch noch etwas sicher kalkulierbaren Gewinn ab, es lohnt sich", ist in großen Unternehmen schon "unrentabel", was keine 10%, 20%, 25% Umsatzrendite abwirft. Und selbst wenn das mit realistischen Kostensätzen möglich wäre, können durch überteuerte unternehmensinterne Kostensätze für Dienstleistungen anderer Unternehmensteile (Buchhaltung, Fuhrparkmanagement, IT...) Kosten von "geliebten" in "ungeliebte" Unternehmensteile oder Projekte geschoben werden.
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Also immer Vorsicht, wenn es heißt "das ist unrentabel"...

Ich hab

bis jetzt noch keine gesehen, bei mir kommen nur 3 Größen, alle mit Auspuff.
Der Bund hatte 50 Millionen gegeben, wenn die Informationen im Netz stimmen, die haben sich jetzt auch erledigt, auf den Land ist es mit Akku auch etwas schwierig.

Kritik

So richtig gut ist der Artikel leider nicht.
An wen wurden die kleinen Paketeflitzer denn verkauft?
Und wie soll es weitergehen?
Ich würde sagen, da hätte noch recherchiert werden müssen.
Ein Anruf bei Odin Automotive hätte da vielleicht schon weitergeholfen.

Vielleicht war es gut so.

Dass es von der Konkurrenz nicht gerne gesehen wird, dass ein Unternehmen erfolgreich auf ihrem Gebiet agiert hat, man ja gesehen, als die Post gezwungen wurde ihre Postbank zu verkaufen.
Dasselbe waere spaetesetens passiert, wenn das Subunternehmen begonnen haette "schwarze" Zahlen zu schreiben.
Auch hier haette die klagenden Unternehmen irgendeinen Wettbewerbsvorteil entdeckt.

Nur Kopfschütteln

Kann mir jemand erklären woher der Strom für elektrische Zustellfahrzeuge kommt?
Aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken? Oder aus der Luft?

Streetscooter und Post: Der gelbe Traum ist ausgeträumt.....

Ja, bei der Post AG, da wird mit spitzer Feder gerechnet. Und so gibt es kein Elektrofahrzeug für die Zustellung. Dafür aber Gebührenerhöhungen von über 5 Prozent und für das zweite Quartal 2021 einen Gewinnvortrag von 2,1 Milliarden Euro (Ebit, operativer Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern).Doppelt so viel wie im Vorjahresquartal. Die Zustellung fällt aber deswegen nicht weniger oft aus. Und ob sich im Laufe des Jahres das Ebit auch im Interesse der Beschäftigten auswirkt (Tariferhöhungen) ?

Der komplette Irrsinn

... wird hier deutlich aufgezeigt (Pakete sollen zukünftig zentral irgendwo abgeholt werden) , und zeigt sich schon bei Schließung fast aller Bankfilialen bei den Sparkassen und Raiffeisenbanken. Einerseits will die grüne Politik, daß die Leute aufs Auto verzichten oder zumindest Autofahren auf´s Allernötigste beschränken, auf der anderen Seite werden die Leute auf dem Land zu weiteren völlig unnötigen Wegen, meist nur mit dem Auto zu bewältigen, im Winter so oder so, gezwungen.

Das Problem ist, dass Otto…

Das Problem ist, dass Otto und Diesel noch nicht restlos ausgequetscht wurden. Da will natürlich niemand was elektrisches anbieten.
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Auch sind die Rufe nach permanenten Subventionen völlig haltlos. Nicht einmal 10milliarden € Entwicklungskosten für einen neuen antrieb rechtfertigen das. zB VW baut 10 Mio Autos im Jahr. Dann kommt man bei 50 Jahre Nutzung auf lächerliche 20€ pro Auto.
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Hier werden wieder einmal nur nimmersatte Kapitalisten gesponsert.
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Ohne sinnlose Eingriffe mittels Staatshilfen würden die Konzerne im Schnitt 100 Jahre früher anfangen, zu denken.
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Die wollen halt Kapitalismus light: Gewinne ohne jedes Risiko.
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Und da stört jeder neue Konkurrent. Die Post hatte nie eine Chance.

Interessante Einschätzung

Von wem stammt denn die Aussage die Fahrzeuge seien „speziell auf die Bedürfnisse der Post zugeschnittene Lieferfahrzeuge“? Ich habe mich mit mehreren Nutzern unterhalten. Es ist nicht vorgesehen und zulässig den Laderaum zu betreten. Der nicht begehbare Laderaum ist dafür zu groß. Das ist einfach unpraktisch und mindert die Attraktivität für mögliche Nutzer über die Post hinaus. Außerdem fehlt jede Möglichkeit zu Ladungssicherung (zumindest bei allen Fahrzeugen, die ich gesehen habe - und die waren keine der ersten Generation). Das ist nicht nur lästig, wenn beim Bremsen verrutscht, sondern auch schlecht für die Pakete und deren Inhalte und am Ende einfach unzulässig. Ladung muss im Fahrzeug gesichert werden, auch wenn es Pakete oder Kisten mit Briefen sind. Die Vorgehensweise den Bedarf der Anwender bei der Konzeption außen vor zu lassen beobachtet man ja regelmäßig. Ich bin gespannt was der Käufer daraus macht und ob er damit am Markt Erfolg hat.

@saschamaus75 um 09:21

>>… Mein erster Gedanke war: Da sind wohl gerade (wie immer) die Subventionen ausgelaufen. -.- <<
.
Aus dem Artikel:
„… Die Pläne waren groß: Der Bonner Logistikkonzern wollte die Produktion stark ausweiten und die Fahrzeuge in die Welt verkaufen. Diese Anfangseuphorie verflog aber schnell. Bei einigen der Kleintransporter gerieten Batterien in Brand, der Verkauf von Fahrzeugen an andere Unternehmen stockte. Der Streetscooter brachte dem Konzern große Verluste. …“
.
-> da steht doch, was der Grund ist - und der ist auch nachvollziehbar! Bevor die Post noch Porto für Briefe und Pakete erhöht, um die Verluste durch diese Autos einigermaßen einzudämmen.
Hat nicht immer was mit „ausgelaufenen Subventionen“ zu tun.

10:22 Uhr von Bernd Kevesligeti

"Und so gibt es kein Elektrofahrzeug für die Zustellung."

1. steht im Text, das die E-Scooter weiterhin genutzt werden sollen, wenn auch nicht mehr von der Post hergestellt und 2. wären die meisten Fahrer wohl auch froh, wenn sie damit nicht fahren müssen. Bei uns war mal einer, der kam mit einem Benzin/Dieselauto, da wie er selber sagte, sich geweigert hat, mit einem E-Scooter zu fahren, weil die viel zu unbequem sind. Auch hatte sich mal bei einer das Auto einfach verriegelt, obwohl der Schlüssel noch von innen steckte. Die hat mein Vater dann zum Zustellsitz gefahren, damit die den Ersatzschlüssel holen konnte. Auch wenn es vielleicht nur ein Einzelfall war, darf sowas nicht passieren.

10:18 Uhr von alex66

>>Kann mir jemand erklären woher der Strom für elektrische Zustellfahrzeuge kommt?
Aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken? Oder aus der Luft?<<

Ich helfe doch gerne. Der Strom kommt aus der Steckdose. NIcht anders als bei Ihrem Fernseher oder Kühlschrank.
Die hat nur eine andere Form.

von Dany39 11:09

Da kann man sehen wie die Planung und Konstruktion dieses Fahrzeugs an den Interessen der Zusteller vorbei geht. Vermutlich hat man an die gar nicht gedacht.

09:43 Uhr von M. Höffling

Rentabilität
Ich habe in verschiedenen großen Unternehmen gearbeitet und auch Kalkulationen für Projekte und Angebote durchgeführt
.....
.
dann kennen sie den Begriff "gesundrechnen" ja auch bestens

- 11:09 Uhr von Dany39

//"Und so gibt es kein Elektrofahrzeug für die Zustellung."

1. steht im Text, das die E-Scooter weiterhin genutzt werden sollen, wenn auch nicht mehr von der Post hergestellt und 2. wären die meisten Fahrer wohl auch froh, wenn sie damit nicht fahren müssen. Bei uns war mal einer, der kam mit einem Benzin/Dieselauto, da wie er selber sagte, sich geweigert hat, mit einem E-Scooter zu fahren, weil die viel zu unbequem sind. Auch hatte sich mal bei einer das Auto einfach verriegelt, obwohl der Schlüssel noch von innen steckte. Die hat mein Vater dann zum Zustellsitz gefahren, damit die den Ersatzschlüssel holen konnte. Auch wenn es vielleicht nur ein Einzelfall war, darf sowas nicht passieren.//
Das sind aber alles Dinge, die man überarbeiten und verbessern kann.

Fehler: Verkauf an die Post

Wenn Prof Schuh etwas in die Hand nimmt, dann ist es seiner Zeit voraus, aber nichts Spinnertes. Dieses Projekt ist stimmig und mittlerweile hat es Konkurrenz bekommen. Aber Antrieb und Größe sind immer noch konkurrenzfähig. Nur ist der "Markt" für die Verwendung bei der Post ZU KLEIN - und damit schnell zu teuer. Dass das Verlust bringt, weiss selbst Lieschen Müller - nur scheinbar die Vorstände und Controller bei der Post nicht? Naja, wenigstens können sie mit dem Poto aufschlagen ... ?

"das ist unrentabel"...

M. Höffling@

Aber bei dem E-Hype ist wie bei der gesamten Energiewende. Ohne massive Zwangs Subventionen sind diese System auch nach 30 Jahren nicht wirtschaftlich zu betreiben.

@Grooveman 10:31

" Der komplette Irrsinn wird hier deutlich aufgezeigt"
.
Nein.
Sie haben nur durch eine bestimmte Brille geguckt und nicht genug nachgedacht.
.
"Pakete sollen zukünftig zentral irgendwo abgeholt werden"
.
Sie wissen aber schon, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass das flächendeckend so war?
.
"auf der anderen Seite werden die Leute auf dem Land zu weiteren völlig unnötigen Wegen, meist nur mit dem Auto zu bewältigen, im Winter so oder so, gezwungen."
.
Wie kommen Sie denn darauf?
Zum einen ging es bei der Betrachtung der zentralen Zustellung um urbane Gebiete, wo die ganzen Lieferfahrzeuge die Fahrradwege zuparken, und zum anderen: Wo wäre das Problem, wenn in jedem Dorf eine zenrale Paketabholstelle (falls vorhanden: ein Laden, falls nicht: eine Paketstation) wäre, von der man sich mit dem Fahrrad oder dem Bollerwagen sein Paket holt?
Oder mit dem Auto, wenn man gerade seine Kinder zum Bus bringt ...

Am Bedarf vorbei

Für viele Straßen in Städten ist der Streetscooter inzwischen zu klein?

Diese Bildunterschrift verstehe ich nicht ganz. Ich denke aber, dass die Größe des Scooters genau das Problem ist. Man braucht für die Innenstädte eher Lastenräder oder kleinere Elektrofahrzeuge und für den Fernverkehr dann größere Fahrzeuge. Der Streetscooter, der kein Scooter ist, liegt einfach in der Mitte und wird nicht gebraucht. Hier in China gibt es schon seit mehreren Jahren eigentlich nur Elektro-Dreiräder für die Auslieferung, die sind leise, verpesten nicht die Umwelt und können überall mal kurz anhalten und blockieren nicht die Strassen wie etwa Paketwagen. Man sieht, dass die Unternehmen mit größeren Fahrzeugen wie UPS oder DHL hier immer weniger bedeutsam werden, weil die Kosten der Fahrzeuge zu hoch sind.

@Bernd Kevesligeti 11:25

" von Dany39 11:09
.
Da kann man sehen wie die Planung und Konstruktion dieses Fahrzeugs an den Interessen der Zusteller vorbei geht."
.
Nein, das kann man daran nicht sehen.
.
Er brachte genau zwei Einzelfallbeispiele, von denen eines das subjektive Komfortempfinden des Fahrers widergespiegelt haben könnte (oder auch ein Konstrukteursmangel sein kann), und das andere nach einem Elektronikfehler (möglicherweise auch ein Einzelfall) klingt, wie er leider Gottes in der heutigen Zeit ständig vorkommt.
Wenn ich mir überlege, dass vor ein paar Jahren E-Klassen ausgegangen und im Dunkeln ohne Beleuchtung auf der Autobahn stehengeblieben sind, oder wenn ich mir überlege, was für einen Unsinn mein Media Receiver permanent anstellt ...

@baumgart67 12:14

"Der Streetscooter, der kein Scooter ist, liegt einfach in der Mitte und wird nicht gebraucht."
.
Der einzige Streetscooter, den ich bisher gesehen habe, ist mir in Nieblum auf Föhr über den Weg gefahren. Selten erschien mir etwas sinnvoller als der Streetscooter in den engen Straßen dieses Reetdachortes.
.
Aber vielleicht ist diese Anwendungsmöglichkeit auch nur ein Einzelfall.

Schlechter Artikel

Der Artikel ist für mich Beispiel schlechten Journalismus. Einfach eine Meldung weiter verteilt bzw zusammengeschustert.

Die gelbe Kiste hat das selbe Problem wie alle - Lehrgeld. Außerdem das Projekt wie üblich - zu sehr kopfgesteuert und die Erfahrungen der Nutzer (Zusteller) m.E. nicht ausreichend eingeholt und entsprechend berücksichtigt.

Ja hat denn jemand geglaubt hier wird im ersten Ansatz der Weltentwurf geboren? Gibts es einen Scooter 2.0, einen wirklichen, bei dem man kontinuierlich die Erfahrungen aufnimmt und Verbesserungen umsetzt? Nö - bevor das geschieht, wird das Projekt verkauft, weil so etwas Geld kostet.

Und dann kommt so ein Schreiberling und bewertet das als "gescheitert". "Gescheitert" ist nur dieser Artikel.

@werner1955 12:04

"Aber bei dem E-Hype ist wie bei der gesamten Energiewende. Ohne massive Zwangs Subventionen sind diese System auch nach 30 Jahren nicht wirtschaftlich zu betreiben."
.
Das ist Unsinn, und das wissen Sie auch.
Ohne die unvorstellbaren CO2-Subventionen wären alle anderen Energieformen außer den Erneuerbaren längst ausgestorben.
Aber das ist inzwischen sogar jedem Zweitklässler bekannt. Wer das als Erwachsener bis jetzt noch nicht verstanden hat, der will es wahrscheinlich gar nicht verstehen, weil er ja auf einmal Verantwortung übernehmen müsste ...

@ alex66

Kann mir jemand erklären woher der Strom für elektrische Zustellfahrzeuge kommt?
Aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken? Oder aus der Luft?

Und nicht zu vergessen von der Sonne.

Oje ...

"- von verstopften Straßen bis hin zu zugeparkten Fahrradwegen. Mit wachsendem Paketaufkommen bräuchten die Lieferfahrzeuge immer mehr Platz,.... "Das ist mit Blick auf den öffentlichen Raum eine Verteilungsfrage." "
.
Dies trifft die eigentliche Problematik ganz gut (chaotische Verkehrsverhältnisse). Das Anliefern wird immer schwieriger! Aber wen wundert es, wenn Wohnraum "nachverdichtet" wird und immer mehr Parkplätze wegfallen.
.
"Eine Lösung ist die Bündelung von Lieferungen an eine gemeinsame Zustelladresse, wo sich die Menschen ihre Pakete abholen können."
.
Unpraktischer geht es wohl kaum ... so wird noch mehr Verkehr und Umweltverschmutzung produziert. Anstatt ein Verteilerauto fahren dann zig Einzelfahrzeuge zu den Verteilerpunkten.
Schlechterer Service, am besten noch zum gleich hohen Preis ...

Deutsche Post !

Die Post ist ja eine AG. Dies sagt schon fast alles, denn es geht nur um Rendite und Dividenden.
Das Geld, das vom Staat kam, ist somit praktisch verbraten, auch weil die Verantwortlichen der Post die falschen Pläne hatten, nicht wirklich über die Möglichkeiten der Einsetzbarkeit von Skootern nachdachten, und zu hohe Ziele sich steckten, wie immer !
Die Post sollte aufhören, nur immer auf die billige Tour zu Gewinnen zu gelangen, alles auf Subunternehmen abwälzen, eigene Leute entlassen, und was noch da ist schlecht zu bezahlen, außer den Vorständen, die viel zu viel verdienen, aber geistig noch im Kindergarten sind.
Diese reine Gewinnmaximierung macht an vielen Stellen zu viel kaputt, statt diesen Bereich nach vorne zu bringen, weil grundsätzlich nur Wenige davon profitieren !

2009 ging es los....

Werden in D schon Li-Akkus produziert? Wenn nicht, kann ich mir vorstellen, daß die Post ein Problem in naher Zukunft vor sich sieht. Wie kommt man derzeit (Chinaschwitzkasten) im preislich annehmbaren Bereich zu neuen Akkus? Die alten Akkus dürften sukzessive in absehbaren Zeiträumen aushauchen. Aber immer schön drumherum schwafeln, daß wir es dank unserer "genialen" Führungskader in fast allen Bereichen geschafft haben, Deutschland zu deindustrialisieren. Nun, die Chinesen waren und sind schlauer.

@ 10:18 Uhr von alex66

"Nur Kopfschütteln
Kann mir jemand erklären woher der Strom für elektrische Zustellfahrzeuge kommt?
Aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken? Oder aus der Luft?"
.
Solange mit einem Elektrofahrzeug nicht zugehörig ein Windrad oder eine Solaranlage mit verkauft wird, wird das Elektrofahrzeug wie jeder zusätzliche Verbraucher mit Grenzstrom betrieben (denn die Windräder können ja durch den Verkauf eines Elektroautos nicht schneller drehen oder die Sonne länger scheinen). Grenzstrom ist zu etwa 90 % Kohlestrom, der Rest ist Gas. Das ändert sich auch dann nicht, wenn das Elektrozeug mit Ökostrom geladen wird, dann wird im Gegenzug lediglich die Kühltruhe bei den Nachbarn, die normalen Strom beziehen, statt zu 40 % mit regenerativer Energie zu 100 % mit Kohlestrom betrieben. Der Kauf und Betrieb eines Elektrofahrzeuges führt erst nach Jahren zu einem Anstieg der erneuerbaren Energien.

Das war von Anfang an eine Schnapsidee

Wenn Paketkuriere ihren Arbeitstag mit 10 Studen E-Autoakkuladen verbringen müssen, dann kommen sie nicht mehr zum Pakete-Ausfahren.

Deutsche Post !

Ich habe auch schon Transporter gefahren, die wurden in Asien gebaut, wo anscheinend es nicht üblich ist, nur eine Sekunde an den Fahrer zu denken, wenn er oft lange Strecken fahren muss, und Null Komfort hat.
So ähnlich dürfte es bei den Post- Skootern gelaufen sein, weil die geistigen Nullen in der Entwicklung nur darauf getrimmt wurden, billig und produktiv. Da aber die Entwicklung von E- Fahrzeugen zu lange auf die lange Bank geschoben wurde, sind halt etliche Probleme noch nicht wirklich erkannt und behoben.
Aber die Oberen bei der Post denken doch nur in Euro und Dollar, die auf dem eigenen Konto landen und an die Dividenden der Anleger !

von DrBeyer 12:20

Daran allein kann man das nicht sehen. Man kann aber noch mehr sehen: Arbeitsbedingungen bei DHL, da kam schon so manches in ganz normalen Medien. Oder man liest die Gegenanträge zu den Hauptversammlungen der Aktiengesellschaft.
Themen-Aufstocker unter den Beschäftigten, Abstände Vorstandsvergütung-Beschäftigte etc.

Gut so, die DHL/Post soll…

Gut so, die DHL/Post soll sich lieber auf das Kergeschäft und darin enthaltene Systematische Probleme kümmern. Neim am Feiertag kann das Paket hier nicht abgeholt werden, da ist geschlossen, und am ersten Abholtag sind diese nicht in der "ausgelagerten Filiale". Da kann im Internet und auf dem Abholzettel sonstwas stehen.

Andere verkaufen das Rathaus und mieten dieses dann zurück, spart angeblich auch Geld.

Das war schon OK so

Ja, da war nichts falsch dran.

Es ist normal, wenn am Anfang einer neuen Technologie (Neuland! 😉) es keine 100%igen Erfolgsaussichten gibt.

Der Elektro Transporter der Post hat gezeigt, was schon jetzt möglich ist und in welche Richtung es gehen kann.

Bei anderen Innovationen wie Video, BluRay etc. gab es auch immer Entwicklungen, die sich nicht durchgesetzt habe. Die generelle Tendenz war aber richtig und hat in einer anderen Form auch Erfolg gehabt.

Merke: Nicht abschrecken lassen, wenn andere meckern!

@13:45 Uhr von eberlems

Das Kerngeschäft hat die Post schon lange verpennt. Wenn ich in eine normale Bank gehe, dann zahle ich Geld ein oder hole es ab, das dauert maximal 2 Minuten. Möchte ich das bei der Deutschen Post machen, werden ellenlange Zahlenkürzel eingegeben, nebenbei bekommt man noch ein Angebot über eine Lebensversicherung, einen Kredit etc. untergejubelt. Mich würde es nicht wundern, wenn es demnächst auch noch belegte Mettbrötchen in den Postfilialen gibt!

@ DrBeyer

Entschuldigung, ich weiß nicht wo Sie wohnen? Ihre Beschreibung mag in vielen Orten zutreffen, wo das Vorhaben auch Sinn ergibt, streite ich gar nicht ab. Aber vielerorts geht Ihre Einschätzung arg an der Realität vorbei, vor allem wenn ich an Orte in gebirgigem Gelände denke, oder an die, die auch mal gern 15 km lang sind. Zudem habe ich mich auch auf das Abschaffen der Filialen bei den Banken, ja sogar der Tatsache, das es dort nicht einmal mehr Automaten gibt, gewidmet. Das Vorhaben der Post passt schon gar sehr in genau das gleiche Bild, oder einfacher formuliert: Preise hoch, Service runter. Hinzu kommt, dabei bleibe ich, es schadet dem angestrebten Umweltschutz, statt es nützt!

Das Projekt war von Anfang an zum Scheitern verurteil

Weder die Professoren von der TH Aachen hatten Realitätssinn. Schließlich ist die strategische Komponente beim E-Auto nicht der Elektromotor sondern die Batterie. Noch Angela Merkel hatte Realitätssinn, als sie dem staatseigenen Paketdienst dieses Projekt nahe legte.

Das Projekt war von Anfang an zum Scheitern verurteilt

Weder die Professoren von der TH Aachen hatten Realitätssinn. Schließlich ist die strategische Komponente beim E-Auto nicht der Elektromotor sondern die Batterie. Noch Angela Merkel hatte Realitätssinn, als sie dem staatseigenen Paketdienst dieses Projekt nahe legte.

Brimborium?

"Für einen ökologischeren Umgang mit der größer werdenden Paketflut wird es wohl noch viel Kreativität brauchen."

Dieser letzte Satz im Artikel ist sicherlich der wichtigste. Jetzt lieber nicht hinter seinen Inhalt zurückfallen. Schwer zu beurteilen, von was die Post sich bei Start des Projektes leiten ließ. Kostenkalkulation, Produktionsplanung, Bedarfsprojektionen, Zweckdienlichkeit/Produkteigenschaften und -nutzen, Wettbewerbsstudien, sollten für einen Konzern dieser Größe und mit diesen Erfahrungen im Logistikbereich eigentlich kein Problem gewesen sein. Ist nicht auszuschließen, dass Politik und Marketing hier entschieden hatten, eventuell auch einige Manager, die mit der Problemstellung überfordert waren.
Ich behaupte, hätte jemand wie Elon Musk oder Jeff Bezos diese Möglichkeiten gehabt, wie sie der Postvorstand hatte, die hätten die Finger nach nur wenigen Sitzungen und Beratungen mit den Fachleuten davon gelassen, oder sie würden das Projekt durchziehen, den Märkten anpassen.

...ttestEineMeinung @08. Januar 2022 - 12:04 Uhr von werner195

"Aber bei dem E-Hype ist wie bei der gesamten Energiewende. Ohne massive Zwangs Subventionen sind diese System auch nach 30 Jahren nicht wirtschaftlich zu betreiben." [sic!]

Da ist bei ihnen wohl eher der Wunsch, alles möge bleiben wie es ist, Vater des Gedankens.

Tatsächlich sind erneuerbare Energien schon heute in vielen Fällen günstige Alternativen.

Umso mehr wenn man die Extremen Subentionen für für fossile und nukleare Energieträger gegenrechnet:

Die Folgekosten des CO2-Ausstosses werden noch immer auf eine zukünftige Allgemeinheit verlagert, zum guten Teil in Ländern, die nicht einmal davon profitieren.

Ähnliches gilt für radioaktive Abfälle und das Betriebsrisiko von Kernkraftwerken.

Wenn die Firmen nicht mehr dafür aufkommen (können), trägt das die Allgemeinheit.

Ein Kernkraftwerk muss z.B. in D für 5 Mrd. Schadenssumme versichert sein.
Fukushima nähert sich gerade der 400 Mrd.-Grenze.

Müssten sie unbegrenzt versichert werden, würden sie sofort unrentabel.

Das ganze hat die Post (aus…

Das ganze hat die Post (aus meiner Sicht) als reines PR-Projekt betrieben - ein bissel "Grün-Waschen" um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen
und
von der Realität mit den ausgebeuteten Zustellern (Sub-Unternehmen) abzulenken.
--
Das makabere daran -> der Ansatz der Uni war komplett richtig.
Aber der Post-Konzern hat die Idee missbraucht und letztlich selbst zum Scheitern gebracht.
--
mehr muss man dazu nicht anmerken - ausser vielleicht das die Entwicklung in Sachen Logistik/Nahzustellung in anderen Weltgegenden auf Basis E-Mobilität längst umgesetzt wird
(danke an den User Baumgart für sein Beispiel)

@Miauzi 16:29

"Das makabere daran -> der Ansatz der Uni war komplett richtig.
Aber der Post-Konzern hat die Idee missbraucht und letztlich selbst zum Scheitern gebracht."
.
Inwiefern?

Am 08. Januar 2022 - 12:31 Uhr von DrBeyer

Ohne die unvorstellbaren CO2-Subventionen wären alle anderen Energieformen außer den Erneuerbaren längst ausgestorben.
__
Wem möchten Sie denn hier verklickern, dass die EE nicht subventioniert wurden und zwar in einer Form, die jeder Berechnung spottet. Die EE's sind in einer Art und Weise subventioniert worden, dass die Bürger diese zu 100% bezahlt haben und weiter bezahlen werden.
Was die e-Mobilität, die jetzt über den grünen Klee gelobt wird, noch an Schwachstellen offenbart, werden wir alsbald leider sehen. Das wird nicht funktionieren.
Wer schlau ist, fährt solange es irgendwie geht, mit dem Verbrenner. Zumindest derjenige, der keinen Firmenpkw bekommt.

unvorstellbaren CO2-Subventionen

von DrBeyer@
Welche sollen das für mich als Arbeitnehmer oder Rentner sein?

Ich habe noch nie etwas für mein Benzin, Heizöl, oder Strom Subventioniert bekommen. Es wurd nur immer teuerer.

Ich mus immer sehr viel mehr zu den eigentlichen Produktkosten an massiv Steuern und Gebühren zusätzlich bezahlen. Leider werden diese alle im altäglichen Haushalt verbraten und nicht zweckgebunden eingesetzt.

Bestes Beisspiel sind die EEg Umlagen oder Mineralölsteueren.

@weingasi1 17:01

"Wem möchten Sie denn hier verklickern, dass die EE nicht subventioniert wurden und zwar in einer Form, die jeder Berechnung spottet."
.
Das möchte ich überhaupt niemandem verklickern; dazu habe ich gar nichts geschrieben.
Und natürlich werden EE subventioniert, das weiß ich auch.
.
Aber Sie wissen anscheinend noch nicht (oder verdrängen es lieber), mit welchen Billiarden-Beträgen die fossilen Energien seit 100 Jahren gepampert werden.

Was die meisten nicht wissen wollen ...

... ist, dass Elektroautos überhaupt nicht Co2 neutral sind.

Der Strommix ist zur Zeit nur zu 45 % regenerativ. Also emittieren die Eautos jede Menge Co2. Halt nur nicht auf der Straße, sondern in den Kohle- und Gaskraftwerken, in denen ihr Batteriestrom, produziert wird.

Und als Neuwagen bringen die Eautos erstmal jede Menge Co2 in Form der grauen Energie mit, mit welcher sie produziert werden. Die Hochöfen in denen der Stahl produziert wurde haben eine Co2 Last genau wie die komplette Produktion aller Teile, der Transport und der Vertrieb. (s.o. Strommix)
Bereits hergestellte Verbrenner im Bestand (Altautos) benötigen keine zusätzliche Energie um hergestellt zu werden. Eine Verschrottung würde die bei der Herstellung verwendete Energie NICHT neutralisieren. Die Weiternutzung gebrauchter Verbrenner entlastet also die Co2 Bilanz.
Bringt den Herstellern aber keinen Umsatz.

@werner1955 17:06

"Welche sollen das für mich als Arbeitnehmer oder Rentner sein?
Ich habe noch nie etwas für mein Benzin, Heizöl, oder Strom Subventioniert bekommen."
.
Die fossilen Energieträger wurden die letzten 100 Jahre viel zu billig verkauft.
Sie richten einen katastrophalen Schaden an, den tlw. wir schon, zum größten Teil aber die uns nachfolgenden Generationen zu bezahlen haben werden. Aber dieser Schaden hätte in die Preisgestaltung eigentlich (rückblickend betrachtet) mit einfließen müssen.
Dieses Nicht-einfließen-Lassen ist eine Form von Subvention.
Und dieser Schaden dürfte mit "Billiarden" wohl eher noch konventionell geschätzt sein.

Am 08. Januar 2022 - 12:13 Uhr von DrBeyer

"Pakete sollen zukünftig zentral irgendwo abgeholt werden"
.
Sie wissen aber schon, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass das flächendeckend so war?
__
Wann soll das denn gewesen sein ? Ich kenne Paketzustellung nur vom Paketboten !
__

Wo wäre das Problem, wenn in jedem Dorf eine zenrale Paketabholstelle (falls vorhanden: ein Laden, falls nicht: eine Paketstation) wäre, von der man sich mit dem Fahrrad oder dem Bollerwagen sein Paket holt?
Oder mit dem Auto, wenn man gerade seine Kinder zum Bus bringt ...
__
Ich glaube nicht, dass sich die angesprochenen Probleme mit den Lieferfahrzeugen auf die Dörfer bezogen.
Davon abgesehen, würde ich mit Sicherheit NICHT mit einem Bollerwagen/Lastenfahrrad durch die Gegend gondeln. Sollte die Post die Zustellung nicht mehr auf die Reihe kriegen, werden sich die Mitbewerber freuen. Mit recht. Man kann nicht jeden Unbill auf den Bürger abladen. Ich erwarte von einem Dienstleister, dass er die zugesagte Dienstleistung erbringt.

Am 08. Januar 2022 - 17:07 Uhr von DrBeyer

Aber Sie wissen anscheinend noch nicht (oder verdrängen es lieber), mit welchen Billiarden-Beträgen die fossilen Energien seit 100 Jahren gepampert werden.
__
Bei dem Anteil der Mineral bzw. Energiesteuer bis 2020 ist da eher der Staat von den Bürgern/Unternehmen gepampert worden. Auskunft gibt da "statista".
Zumindest war der Bezug aber zu jeder Zeit gesichert.
Ich weiss, dass Sie zu den Verfechtern der EEG's gehören; ich dagegen fürchte, dass DE da Ungemach droht.

Nun ja

Danke an die üblichen Schreiberlinge - muss immer wieder breit grinsen bis lachen wenn ich bei solchen Themen hier rein schaue.

Ja ja, der „E-Hype“, „10 Stunden akkuladen“, „Kohlestrom“ bla bla bla. Alles ganz böse, funktioniert nicht, alles schlecht und ihr habt es schon immer gewusst, und hinter allem steckt nur die linksrotgrüne Weltverschwörung. Und wenn nicht Subventionen dann hätte hätte Fahrradkette.

Während ihr weint spare ich mir mit meinem vor einem halben Jahr gekauften, gebrauchten Elektroauto ca 13€/100km gegenüber meinen Benziner. Bei dem hab ich nach 4 Wochen die Batterie ausgebaut und ans Ladungserhaltungsgerät gehängt, und musste sie seitdem nicht mehr einbauen weil sogar mir hier auf dem Land die kleine Batterie im Leaf für jede Fahrt die ich machen muss gereicht hat.

Jammert ihr mal schön weiter - ich lache in der Zeit darüber und freu mich über das gesparte Geld xD

Widerpruch zu den Ausführungen des Logiksexperten

Der Logistikexperte behauptet, dass man für 30 Prozent der Paketsendungen besser auf Lastenräder setzen sollte. Ich halte das für unrealistisch.

Ich habe jemanden in der Familie, der bei DHL tätig und somit direkten Einblick in die Paketlogistik hat. Hier in Berlin ist DHL mit täglich rund 2000 Zustellfahrzeugen unterwegs, jedes Fahrzeug hat rund 150 Sendungen geladen, manche sogar bis zu 300 Sendungen.

DHL hat gerade in Ludwigsfelde das dritte Frachzentrum neben Börnicke und Rüdersdorf gebaut, das Paketaufkommen steigt also weiterhin.

Es ist daher unrealistisch anzunehmen, dass Lastenfahrräder in der Paketzustellung in Zukunft irgendeine Relevanz hätten. Bei den aktuellen Paketmengen kommt DHL an die Zustellfahrzeuge nicht vorbei.

Stromsubventionen? Einfaches…

Stromsubventionen?
Einfaches Beispiel -> Alu-Produktion in D-Land
aus verschiedensten "Töpfen" kommt da ca. 1 Mrd zusammen - davon 750 Mio alleine für den Strom (das meiste aus dem EEG)
Dadurch wird in D-Land ca. 25% des "Eigenbedarfs" erzeugt - der "Rest" kauft man auf dem Weltmarkt ein.
Wie wird der "Rest denn in der Regel produziert?
Mit billigem Strom aus Wasserkraft - weil alle anderen Quellen - also auch Kohle oder Atom - viel zu teuer sind.
--
Was habe ich als Endkunde bzw. Verbraucher davon?
NIX!

@weingasi1 17:31

"Ich weiss, dass Sie zu den Verfechtern der EEG's gehören"
.
Selbstverständlich. Und ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man nicht zu diesen Verfechtern gehören kann, da jeder Tag länger fossil dafür sorgt, dass die Erde ein Stück weit für Menschen unbewohnbarer wird (wissenschaftliche Tatsache - keine Diskussion möglich!).
Die Menschheit kommt um 100% erneuerbar nicht herum! Fossil ist definitiv keine Alternative!
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"ich dagegen fürchte, dass DE da Ungemach droht."
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Natürlich droht D Ungemach.
Allerdings nur, wenn wir nicht schleunigst auf Erneuerbare umsteigen. Durch die Erneuerbaren wird uns nur das Ungemach drohen, weiterhin wettbewerbsfähig und Weltspitze zu sein.
Finde ich jetzt nicht so schlimm ...

E-Gewerbeträume ade

Eine schallende Ohrfeige für die grünen Phantastinnen, die ihre E-Dogmen auf den gewerblichen Verkehr überstülpen wollten.
In Berlin hat schon nicht der E-Bus-Betrieb (ÖBV) funktioniert, auch andere Paketunternehmen haben die Experimente sehr schnell abgebrochen.
Ganz zu Schweigen vom LKW- und Schiffsverkehr mit der meisten Umweltverschmutzung, die zur Zeit aber auch gar keine Chance sehen, grüne Luftsprünge umzusetzen.
Was bleibt sind die privaten Nutzer, die Frau ja entsprechend drangsalieren kann.

@weingasi1 17:24

"Wann soll das denn gewesen sein? Ich kenne Paketzustellung nur vom Paketboten!"
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Ich dachte, dass man auch nach der Wende noch Pakete auf der Post abholen musste. Wenn Sie es aber überhaupt nicht kennen, war das vielleicht nur ein DDR-Phänomen.
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"Sollte die Post die Zustellung nicht mehr auf die Reihe kriegen, werden sich die Mitbewerber freuen."
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Glaube ich nicht.
Ich denke, dass die Mitbewerber es dann genauso machen werden.
Wird übrigens schon relativ bald so weit sein. D.h., Sie können schon mal anfangen, sich an den Gedanken zu gewöhnen, Ihre Pakete zukünftig in einem Paketshop abzuholen.
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"Man kann nicht jeden Unbill auf den Bürger abladen. Ich erwarte von einem Dienstleister, dass er die zugesagte Dienstleistung erbringt."
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Völlig richtig.
Und wenn in Zukunft die zugesagte Dienstleistung darin bestehen wird, das Paket an den der Zieladresse nächstgelegenen Paketshop zuzustellen, dann werden Sie es sich da abholen müssen.

viel zu billig verkauft.

von DrBeyer@
Und wer sollte die Preise festlegen?

Putin, Merkel oder doch der Chef eines Engergiekonzernen?

Egal wer aber bestimmt nicht eine kleine laute Minderheit auf der Welt, wie Gretas oder Neubauern. Gerade Gruppen die oft alimentiet von den Bürger und Steuerzahlern leben die Sie bevormunden möchten dürfen das nicht.

@weingasi1 17.01 schlau vs klug

"Wer schlau ist, fährt solange es irgendwie geht, mit dem Verbrenner. Zumindest derjenige, der keinen Firmenpkw bekommt."
Ja, wer schlau ist.....
Wer klug ist, weiß seit langem, dass klimafreundliche - also nachhaltige - Maßnahmen dringendst erfolgen müssen, um jetzt schon, aber besonders folgenden Generationen, weitere Naturkatastrophen zu ersparen.
Aber, manche Menschen sagen einfach, ist mir "wumpe" oder "Werte hin oder her"....so ist man schlau!

@werner1955 18:32

"Egal wer aber bestimmt nicht eine kleine laute Minderheit auf der Welt, wie Gretas oder Neubauern."
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Verstehe ich nicht.
Die wollen das doch gar nicht!
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"Gerade Gruppen die oft alimentiet von den Bürger und Steuerzahlern leben die Sie bevormunden möchten dürfen das nicht."
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Wer darf was warum nicht?
Wen möchte ich bevormunden?
Ich finde IhrenSatz (übrigens auch aufgrund seiner grammatikalischen Mängel) ziemlich kryptisch.

Am 08. Januar 2022 - 17:20 Uhr von DrBeyer

Die fossilen Energieträger wurden die letzten 100 Jahre viel zu billig verkauft.
Sie richten einen katastrophalen Schaden an, den tlw. wir schon, zum größten Teil aber die uns nachfolgenden Generationen zu bezahlen haben werden. Aber dieser Schaden hätte in die Preisgestaltung eigentlich (rückblickend betrachtet) mit einfließen müssen.
Dieses Nicht-einfließen-Lassen ist eine Form von Subvention.
Und dieser Schaden dürfte mit "Billiarden" wohl eher noch konventionell geschätzt sein.
__
Ahh ja. Vllt klemmt es bei mir ja gerade aber gilt diese (im Nachhinein-Berechnung ) nur für fossile Brennstoffe oder wird das auch für andere Güter (des Lebens) berechnet, weil dann gäbe es ja quasi nichts, was nicht eigentlich "subventioniert" worden wäre. Ob eine derartige Überlegung, insbesondere im Nachhinein in irgendeiner Weise zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Was soll das bringen ?

Am 08. Januar 2022 - 18:07 Uhr von DrBeyer

Natürlich droht D Ungemach.
Allerdings nur, wenn wir nicht schleunigst auf Erneuerbare umsteigen. Durch die Erneuerbaren wird uns nur das Ungemach drohen, weiterhin wettbewerbsfähig und Weltspitze zu sein.
Finde ich jetzt nicht so schlimm ...
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Ich weiss nicht, ob das eine Mehrheit ähnlich sieht. Wenn Sie der Nachteil, den DE hat, wenn es nicht weiterhin wettbewerbsfähig und in div. Sparten Weltspitze ist, nicht ficht, dann ist das Ihre ganz persönliche Einstellung, die von den meisten nicht mitgetragen werden wird. Ich vermute, dass Sie Ihren berufl. Zenit hinter sich haben und sich diesbezügl. keine Gedanken machen müssen. Vllt gut für Sie, schlecht für die jungen Leute, die am Anfang ihrer Karrieren stehen.
Ich jedenfalls finde Ihre Einstellung seeehr schlimm und da bin ich sicher keine Ausnahme.

@weingasi1 18:57

"Wenn Sie der Nachteil, den DE hat, wenn es nicht weiterhin wettbewerbsfähig und in div. Sparten Weltspitze ist, nicht ficht"
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Sie haben meinen Beitrag genau falsch herum verstanden.
Ich habe ihn wirklich genau so gemeint, wie ich ihn geschrieben habe.
Aber ich kann es ja in leicht variierter Formulierung nochmal schreiben: Das Schlimmste, was Deutschland durch die EE droht, ist, weiterhin wettberwebsfähig und Weltspitze zu sein.
Und ich finde es nicht schlimm, wenn Deutschland wettbewerbsfähig und Weltspitze bleibt.
Was ich damit sagen wollte: Das Angstszenario, das Sie aufbauen wollen, dass Deutschland durch die Erneuerbaren den Anschluss an die Weltwirtschaft verpassen würde (etc. oder so ähnlich), ist völlig aus der Luft gegriffen.
Aus den Fingern gesogen.
An den Haaren herbeigezogen.
Usw. ...

Am 08. Januar 2022 - 18:43 Uhr von Wohlergehen

Wer klug ist, weiß seit langem, dass klimafreundliche - also nachhaltige - Maßnahmen dringendst erfolgen müssen, um jetzt schon, aber besonders folgenden Generationen, weitere Naturkatastrophen zu ersparen.
__
Da fragt man (zumindest ich mich ) sich, ob DE tatsächlich im alleinigen Besitz des geballten Wissens, was die Zukunft anbelangt, ist bzw. sich dessen wähnt.
Zumindest möchte ja kein anderes Industrieland sich diesem Weg umfänglich anschliessen. Auf der anderen Seite sind Nationen in wesentlich gefährdeterer Situation, dennoch setzen sie weiter auf KKW u.a.
Auch die EU wird vermutlich den Sonderweg nicht mitgehen.
Das ist dann langsam so, wie bei dem Geisterfahrer.
...Sie wissen schon...
Was die persönliche Initiative anbelangt, so geht die bei mir gegen null, bei der gegenwärtigen Konstellation.
Warum sollten Bürger in DE Verzicht üben, wenn es ganz offensichtlich auch anders geht.

@werner 1955 18.32

"Und wer sollte die Preise festlegen?
Putin, Merkel oder doch der Chef eines Engergiekonzernen?
Egal wer aber bestimmt nicht eine kleine laute Minderheit auf der Welt, wie Gretas oder Neubauern. Gerade Gruppen die oft alimentiet von den Bürger und Steuerzahlern leben die Sie bevormunden möchten dürfen das nicht."
-x-x-x-
Meine Güte! Da ist Ihnen aber offensichtlich so einiges durcheinandergeraten! Sie wollen also gerne weiterhin von den Energiekonzernen-Chefs über den Tisch gezogen werden, die sich zum Teil noch(!) jeder Nachhaltigkeit verweigern. Die Aktivistinnen Thunberg und Neubauer und die gesamte weltweite Fridays for Future Bewegung mit all ihren Anhänger*innen setzen sich für den Fortbestand der Menschheit ein - übrigens mit einer großen Anzahl von Wissenschaftler*innen! Und Sie schwadronnieren von Bevormundung und Alimentierung? Sind Sie tatsächlich so unwissend und ignorant?

@weingasi1 18:50

"Ob eine derartige Überlegung, insbesondere im Nachhinein in irgendeiner Weise zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Was soll das bringen?"
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Das sollte eigentlich jedem vernunftbegabten Menschen klarmachen können, dass unsere aktuelle Lebensweise, CO2 in die Luft zu ballern ohne Ende, die mittel- und langfristig teuerste und tödlichste Form zu leben ist.
Wobei ich mich korrigieren muss: Inzwischen ist es sogar auch die kurzfristig teuerste und tödlichste Form.
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Ich gehe davon aus, dass man das ohne Probleme jedem Schulanfänger klarmachen kann.
Der hat gegenüber Erwachsenen natürlich den großen Vorteil, nicht in jahrzehntelangen Denkmustern festgeklebt zu sein.

Am 08. Januar 2022 - 18:14 Uhr von DrBeyer

Völlig richtig.
Und wenn in Zukunft die zugesagte Dienstleistung darin bestehen wird, das Paket an den der Zieladresse nächstgelegenen Paketshop zuzustellen, dann werden Sie es sich da abholen müssen.
__
Amazon baut soeben einen eigenen Zustelldienst auf. Das klappt zumindest in den Städten schon toll. Wenn DHL und andere das nicht mehr anbieten mögen oder es nicht auf die Kette kriegen, dann ist das ein weiterer Vorteil des Online-Giganten. Ich bestelle da, wo der Service am besten und zuverlässigsten ist und werde ganz bestimmt nicht mit Bollerwagen durch die Lande reisen. Die DDR kenne ich nicht. In DE wurden Pakete zugestellt. Immer schon. Es sei denn, man war nicht zu Hause; dann musste es abgeholt werden bzw. hat man dann einen Nachbarn bevollmächtigt.

@weingasi1 19:18

"Warum sollten Bürger in DE Verzicht üben, wenn es ganz offensichtlich auch anders geht."
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Das ist falsch.
Es geht nicht anders.
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Allerdings frage ich mich schon ein Weilchen, was das alles mit dem Streetscooter und dessen Verkauf zu tun hat.

@DrBeyer um 19:20

Ihre Antwort an weingasi1:
„Das sollte eigentlich jedem vernunftbegabten Menschen klarmachen können, dass unsere aktuelle Lebensweise, CO2 in die Luft zu ballern ohne Ende, die mittel- bis langfristig teuerste und tödlichste Form zu leben ist.
Wobei ich mich korrigieren muss: Inzwischen ist es sogar auch die kurzfristig teuerste und tödlichste Form.
.
Ich gehe davon aus, dass man das ohne Probleme jedem Schulanfänger klarmachen kann.
Der hat gegenüber Erwachsenen natürlich den großen Vorteil, nicht in jahrzehntelangen Denkmustern festgeklebt zu sein.“
.
DrBeyer, Sie haben ein unmögliches und ich finde bekleidendes Wording, und nicht nur hier in Ihrer Antwort an weingasi1. Die scheinen wirklich davon überzeugt zu sein, die Weisheit mit Löffeln ….

@ weingasi1 18.57

"Ich jedenfalls finde Ihre Einstellung seeehr schlimm und da bin ich sicher keine Ausnahme."
Ich finde Ihre Manipulationsversuche seeehr schlimm und da bin ich sicher keine Ausnahme!
Welche Karrieren haben die jungen Leute denn vor sich - und ich zumindest betrachte die (jungen) Menschen weltweit, auch wenn das Ihre Sichtweise nicht ist, wie Sie zuletzt bekundet mit "zuvorderst Deutschland" - wenn die Klimazerstörung nicht umgehend und umfassend aufgehalten wird? Keine! Dass Sie wieder einmal "vermuten", wer wie alt ist und ob er / sie noch arbeitet oder nicht, tut auch hier nichts zur Sache; auch wenn es für Sie unvorstellbar zu sein scheint (vielleicht aufgrund Ihres Alters?): Es gibt in jeder Generation Menschen, die am Gemeinwohl interessiert sind und sich dafür einsetzen.
Hängt zusammen mit Wertvorstellungen, Solidarität und nicht zuletzt mit Klugheit.

@wohlergehen um 19:20

>> … Die Aktivistinnen Thunberg und Neubauer und die gesamte weltweite Fridays for Future Bewegung mit all ihren Anhänger*innen setzen sich für den Fortbestand der Menschheit ein - übrigens mit einer großen Anzahl von Wissenschaftler*innen! … <<
.
Stimmt! Machen übrigens auch Menschen, die mit FFF nichts am Hut haben! Meinem Sie nicht auch, dass Menschen, die in verantwortungsvollen Aufgaben sind - z. B. auch Chefs von Firmen - sich nicht um den Weiterbestand und v.a. -entwicklung zum Wohle der Menschen kümmern?

@Wolf1905 19:34

"DrBeyer, Sie haben ein unmögliches und ich finde bekleidendes Wording, und nicht nur hier in Ihrer Antwort an weingasi1. Die scheinen wirklich davon überzeugt zu sein, die Weisheit mit Löffeln …"
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Sie können mir glauben, dass ich mir meiner geistigen Grenzen sehr wohl bewusst bin. Ich bekomme sie nämlich regelmäßig vor Augen geführt. Teilweise auch in diesem Forum, aber in diesem Thread allerdings nicht.
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Was mein Wording angeht: Ich habe inzwischen nicht mehr besonders viel Lust, die simpelsten und inzwischen lange bekannten Zusammenhänge so darzustellen, als ob sie toll und neu wären und irgendjemand sie noch nicht kennen könnte.
Wer in diesem Forum regelmäßig unterwegs ist, kennt diese Zusammenhänge, und der/diejenige weigert sich, sie anzuerkennen.
Und ich weigere mich, Realitätsverweigerung als (ernstzunehmende) Meinung anzuerkennen, denn Realitätsverweigerung ist weder eine Meinung noch ernstzunehmen.
Wenn Sie damit ein Problem haben, kann ich nichts dafür.

@weingasi1 19.18

"... ob DE tatsächlich im alleinigen Besitz des geballten Wissens, was die Zukunft anbelangt, ist bzw. sich dessen wähnt."
Ich bin sicher, Sie kennen die seriösen Aussagen zahlreicher Wissenschaftler*innen!
"Zumindest möchte ja kein anderes Industrieland sich diesem Weg umfänglich anschliessen. Auf der anderen Seite sind Nationen in wesentlich gefährdeterer Situation, dennoch setzen sie weiter auf KKW u.a."
Das ist natürlich ein Argument! Also ein Beispiel: Ein Mensch hat erkannt, dass er aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit aufhören sollte zu rauchen, aber dann sieht er viele andere Menschen, die vor sich hin husten und schwer atmen und rauchen. Er sagt sich: Dann rauche ich auch weiter.
...Sie wissen schon...
,,,,,,,
"Auch die EU wird vermutlich den Sonderweg nicht mitgehen."
Da braucht's dann viele Menschen auf der Straße!
,,,,,,,
"Was die persönliche Initiative anbelangt, so geht die bei mir gegen null, bei der gegenwärtigen Konstellation."
Das ist bekannt. Schade.

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