Kommentare - Kommerzielle Raumfahrt : Erhöhtes Konfliktpotenzial im All

29. Dezember 2021 - 18:50 Uhr

Es wird enger im Weltraum: Immer mehr Nationen starten mit kommerziellen Projekten ins All. Das erhöht die Gefahr von Zusammenstößen und das Potenzial für Konflikte. Die bisherigen Regeln reichen nicht mehr aus. Von Arthur Landwehr.

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„Erhöhtes Konfliktpotenzial im All“ - und auf der Erde auch

Schon weil die verheerenden ökologischen Kosten dieses Geschäftsmodells, von dem bis auf einen winzig kleinen, „privilegierten“ Teil der Menschheit (eigentlich nicht mal der) niemand profitiert da auf alle „umgelegt“ werden.

Erhöhtes Konfliktpotenzial

Das bekommt der Mensch auf der Erde noch nicht mal gelöst, macht aber ein weiters Tor zu Konflikten auf . Soviel zum Thema hochentwickeltes Lebewesen.

Wer sich in den

Verkehr stürzt sollt in der Lage sein sich oder sein Fahrzeug zu lenken. Man muss ich nur Gedanken machen was gilt Rechts oder Linksverkehr. Auch hier ist wieder ein Versäumnis der Weltraumeroberer fest zu stellen . Es ist wie überall, die Müllabfuhr wurde nicht berücksichtigt. Tausende Jahre Menschheitsgeschichte und für Müll ist immer noch keiner zuständig.

Ja mei

Kann halt jeder Zeugs in die Umlaufbahn schießen...

... wenn er's kann.

Ja, is scho schlecht wenn man in "Gravity" sieht, was passiert.

Fahrt zur Hölle

Zwar sollte es die Pandemie gezeigt haben - und dann der Klimaschutz zwingend fordern : der irdische Tourismus ist eine fatale Fehlentwicklung. Sollte sich das nun auch noch ins All erstrecken, dann verdient die Menschheit nur noch den Untergang infolge ihrer Blödheit. Basta - und keine Widerrede.

19:17 Uhr von Nettie „privilegiert“

Geschäftsmodells, von dem bis auf einen winzig kleinen, „privilegierten“ Teil der Menschheit (eigentlich nicht mal der) niemand profitiert
Eh ...wie meinen? Navis? Vermessung? Globale Kommunikation? Klarheit über Atomversuche und Militärbewegungen? Satellitenschüsseln oder Kabelfernsehen (das natürlich auch über Sat-Stationen eingespeist wird)?
Frdl. Gruß, Zuschauer49

Erhöhtes Konfliktpotenzial im All

wie soll man das erwarten
-
die kriegen ja nicht mal die Probleme in den Meeren gebacken
die werden auch leergefischt
und jeder wirft seinen Dreck rein

@Esche999, 20:11

Zwar sollte es die Pandemie gezeigt haben - und dann der Klimaschutz zwingend fordern : der irdische Tourismus ist eine fatale Fehlentwicklung. Sollte sich das nun auch noch ins All erstrecken, dann verdient die Menschheit nur noch den Untergang infolge ihrer Blödheit. Basta - und keine Widerrede.

Basta? Sie sind mir ja einer. Ich wage dennoch einen Diskussionsbeitrag.

Die wenigsten Objekte, die im Orbit herumschwirren, dienen dem "Tourismus". Sie sind noch nicht mal kommerzieller Natur. Sie dienen der Forschung, und genau das können und müssen wir uns leisten. Eine Diskussion, die hier leider öfter geführt werden muss.

Die Streckenrambos der Privatiers gehören selbstverständlich vom Spielfeld gestellt.

Ohne neue, funktionierende Raumfahrtantriebssysteme

wird es nichts mit Rohstoffen, Ressourcen oder Mondstationen.
.
Aber in anderen Bereichen sieht's ganz gut aus.
Obwohl ich selbst kein Urlaubsmensch bin, freut es mich, dass der freie Markt touristische Möglichkeiten im Weltall eröffnet.

19:52 Uhr von albexpress

//Tausende Jahre Menschheitsgeschichte und für Müll ist immer noch keiner zuständig.//

Das haben Sie wirklich schön gesagt. Leider gilt das auch für den Müll, den man zunehmend in der Schriftsprache finden kann. Aber immerhin ist jemand hier im Forum für die Müllbeseitigung zuständig. (Obwohl ich finde, dass man manches durchaus noch hätte "gebrauchen" können. ;-))

@Zuschauer49, 20:27

„19:17 Uhr von Nettie „privilegiert“
Geschäftsmodells, von dem bis auf einen winzig kleinen, „privilegierten“ Teil der Menschheit (eigentlich nicht mal der) niemand profitiert
Eh ...wie meinen? Navis? Vermessung? Globale Kommunikation? Klarheit über Atomversuche und Militärbewegungen? Satellitenschüsseln oder Kabelfernsehen (das natürlich auch über Sat-Stationen eingespeist wird)?“
.
Sie haben offenbar das Wörtchen „kommerzielle“ in der Überschrift („Kommerzielle Raumfahrt : Erhöhtes Konfliktpotenzial im All“) überlesen.

20:11 Uhr von Esche999

"Fahrt zur Hölle
(...)
infolge ihrer Blödheit. Basta - und keine Widerrede."
-- Leerzeile --

Kei Grund zur Aufregung. Dort, wo es keine Regeln gibt, macht der Mansch über kurz oder lang welche; er kann nicht anders.
--Leerzeile --
Im 19. Jh. sind die Goldsucher - wie Jack London anschaulich darlegte - immer freundlicher miteinander umgegangen, auch als keine Claims mehr abzustecken waren. Ähnlich wirds da oben ablaufen.

@20:37 Uhr von frosthorn @Esche999, 20:11

//Die wenigsten Objekte, die im Orbit herumschwirren, dienen dem "Tourismus". Sie sind noch nicht mal kommerzieller Natur. Sie dienen der Forschung, und genau das können und müssen wir uns leisten. Eine Diskussion, die hier leider öfter geführt werden muss.

Die Streckenrambos der Privatiers gehören selbstverständlich vom Spielfeld gestellt.//
.
Das sehe ich ganz genauso. Die Erkenntnisse, die uns die Raumfahrt gebracht hat und immer noch bringt, sind nicht mit Gold aufzuwiegen. Und über den Zustand unseres Planeten wüssten wir auch sehr viel weniger.
Ich gehe aber davon aus, dass die Gegner der Raumfahrt zumindest auf ein Navi verzichten.
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"Streckenrambos" - zu schön. Könnte ich mir nur alle neuen Vokabeln so leicht merken...

@19:17 Uhr von Nettie

//Schon weil die verheerenden ökologischen Kosten dieses Geschäftsmodells, von dem bis auf einen winzig kleinen, „privilegierten“ Teil der Menschheit (eigentlich nicht mal der) niemand profitiert da auf alle „umgelegt“ werden.//

Wie der geschätzte frosthorn schon schrieb, sollte man die Streckenrambos vom Spielfeld nehmen. Die haben da oben nichts verloren und stören mit ihren zu viel Licht abstrahlenden Satelliten auch noch die Astronomen, die hier von der Erde aus das All beobachten.

@19:51 Uhr von Dr. Cat

//Erhöhtes Konfliktpotenzial
Das bekommt der Mensch auf der Erde noch nicht mal gelöst, macht aber ein weiters Tor zu Konflikten auf . Soviel zum Thema hochentwickeltes Lebewesen.//

Ich bin ein unverbesserlicher Fan der Raumfahrt, der Astronomie, Astrophysik und allem, was damit zusammenhängt. Wenn man sich die Bilder vom All, die die Satelliten zur Erde schicken betrachtet, wird einem so wunderbar klar, wie klein und unbedeutend wir Menschen sind. Sich dies zwischendurch mal bewusst zu machen, kann sehr heilsam sein.

Aber wie gesagt, private Investoren haben da oben nichts zu suchen. Dass dies nicht verhindert werden kann, macht wieder einmal deutlich, dass es nicht Politiker sind, die die Welt regieren. Seufz...

20:37 Uhr von frosthorn

"Die Streckenrambos der Privatiers gehören selbstverständlich vom Spielfeld gestellt."
--/--
Wenn die mit viel Kapital kommen, da kann die Wissenschaft nicht anders und hängt sich dran. Läuft hier auf der Erde spätestens seit dem 15. Jh. genauso. Der Staat und seine fleißigen Leute sind froh, wenn die wenigstens auf diese Weise etwas mehr zur Entlastung der Budgets beitragen. Der Herr Elon Musk hat in den letzten Tagen Tesla-Aktien in 2-stelliger Milliardenhöhe (US-Dollars) verkauft, um seine Steuern in ähnlicher Größenordnung zu begleichen. Der Staat und die Wissenschaft werden nehmen, was er gibt.

21:19 Uhr von Anna-Elisabeth

Ich bin ein unverbesserlicher Fan der Raumfahrt, der Astronomie, Astrophysik und allem, was damit zusammenhängt.
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man entdeckt hier immer wieder Gemeinsamkeiten
Stanislav Lem, Asimov .... Perry Rhodan

20:11 Uhr von Esche999

Fahrt zur Hölle
Zwar sollte es die Pandemie gezeigt haben - und dann der Klimaschutz zwingend fordern : der irdische Tourismus ist eine fatale Fehlentwicklung. Sollte sich das nun auch noch ins All erstrecken, dann verdient die Menschheit nur noch den Untergang infolge ihrer Blödheit.


Fast alles im All ist zur Forschung, oder auch zu Ihrem Nutzen.
Ohne Satelliten für GPS können'se vor der Urlaubsreise mit dem Auto wieder zur ADAC-Filiale latschen, und sich von denen so'n Päckchen mit Straßenkarten zusammenschustern lassen.

Tourist sein können'se natürlich auch im Internet. Aber Gerüche und lecker landestypisches Essen kriegen Sie im Internet oder mit der Virtual Reality Brille nicht. Von Strandschönheiten, denen Sie hinter pfeifen können, schon mal gar nicht zu reden.

Basta - und keine Widerrede.

Es gibt nichts besseres am Satzende, um Widerspruch zu ernten, als dieses dreifach belämmerte: «Basta».

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21:50 Uhr von Anna-Elisabeth

Habe es auch versucht und mich für das machbare entschieden. Bis er es besser erklärt.

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