Kommentare - Wenn der Weihnachtsbaum der Dürre zum Opfer fällt

21. Dezember 2021 - 12:55 Uhr

Kalifornien war in diesem Jahr von einer außergewöhnlichen Dürre betroffen - und das hat nun Auswirkungen auf das Weihnachtsbaumangebot. Daran ändern auch die aktuellen Regenfälle nichts mehr. Von Katharina Wilhelm.

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Kommentare

Wenn, dann ....

Wenn er nicht der Dürre zum Opfer fällt, dann eben der Axt.

Dürre ist

nicht gut, es wird ja nicht nur Weihnachtsbäume betreffen.
Um ehrlich zu sein, Kalifornien steht für mich nicht gerade für Weihnachtsbäume und Weihnachten, das Land steht für mich für andere Dinge, ich wusste nicht das dort Weihnachten so hoch im Kurs steht.

Bilder aus Kalifornien

Brennende Wälder, verrauchte und verqualmte Ortschaften, Dauereinsatz der Brandschutzhelfer. Das sind Bilder, die mein Onkel seit den 70er Jahren regelmäßig sendet. Dürre ist eine Ursache, aber die Dürre hat auch einen anderen Namen und Ursache: maßloser Wasserverbrauch. Was Amerikaner in einer Duschsession verbrauchen, da Wasser nichts kostet; was die Agrarwirtschaft in die trockenen, teils wüstenähnlichen Landstriche an Wasser einbringt, kostet Unmengen an Grundwasser und Oberflächenwasser, das dann dem natürlichen Kreislauf fehlt und gigantische Auswirkungen hat. Falsche Monokultur macht den nächsten Punkt. Und so hängen wir uns in dieses Misere in Europa ein: Denn Wasser ist in manchen Regionen ein ähnliches Problem und wird durch Raubbau und Verschleuderung verschärft. Die Parallelen sind nicht zu übersehen. Der Klimawandel allein kann dafür nicht herhalten, sondern der maßlose Verbrauch dieser Grundressource bis hin zu Getränkeherstellung in der Luxusgesellschaft.

@wenigfahrer

"Um ehrlich zu sein, Kalifornien steht für mich nicht gerade für Weihnachtsbäume und Weihnachten, das Land steht für mich für andere Dinge, ich wusste nicht das dort Weihnachten so hoch im Kurs steht."

na ja. wenn ich ihnen zeigen könnte, wie meine verwandten in Tennessee ihr anwesen und ihre wohnung zu weihnachten "verschönert" haben und ihnen dann noch sage, das die herrin des hauses allen und jedem erzählt, dass sie dieses jahr ausnahmsweise mal sparsam mit ihren dekorationen war, dann könnte sie vlt. einen kleinen geschmack davon bekommen, was der "normale" US-Amerikaner alles so auffährt in sachen weihnachtsdeko. es sind ja auf den sozialen medien genügend bilder zu finden, wie zugekleistert mit deko so manches haus in Deutschland aussieht. selbst die sind im vergleich mit ihren US-amerikanischen pendants geradez armselig aussehend.

je wärmer und ausgetrockneter der bundesstaat in den USA, egal ob Arizona, Texas, desto mehr bäume, deko und lichterketten werden aufgefahren.

Auch bei uns in Westmittelfranken

steht heute in der Zeitung,dass die Weihnachtsbäume unter Trockenheit leiden..

Auch wenn wir selbst keinen haben, ist dies ein untrügliches Zeichen für den Klimawandel..

@ 13:13 Uhr von DeHahn

Top, danke.
Besser kann man die Bigotterie dieses Themas nicht aufzeigen.

@14:12 von Lutz Jüncke

„Besser kann man die Bigotterie dieses Themas [Abholzen von Weihnachtsbäumen] nicht aufzeigen.“

Lt. Wikipedia ist „Bigotterie … die Bezeichnung für ein frömmelndes, dabei anderen Auffassungen gegenüber intolerantes, gehässiges und scheinbar ganz der Religion oder einer religiösen Autorität … gewidmetes Wesen oder Verhalten…“
Was das allerdings mit dem Abholzen von für genau diesen Zweck vorher angepflanzten Tannen zu tun haben soll, wird wohl für ewig Ihr Geheimnis bleiben.
Fremdworte sind halt oft Glückssache …

Zu viele Leute auf zu wenig…

Zu viele Leute auf zu wenig Fläche. Dazu exorbitanter Wasserverbrauch. Da macht jeder Aquifer die Grätsche.
.
Überbevölkerung ist ein riesiges Problem. Auch wenn viele sagen, wir müssten uns auf 15mrd Menschen einstellen. Das geht einfach nicht. Es gibt nunmal Grenzen.

Eine Leiche fürs Wohnzimmer

Obwohl ich mal Gärtner gelernt habe, habe ich noch nie verstanden, warum Menschen Spaß daran haben, sich Pflanzenleichen in die Wohnung zu stellen.
Egal ob Schnittblumen oder Weihnachtsbäume.
Ganz abgesehen davon, dass man gerade in den trockeneren Gebieten der USA Wasser kaum besser verschwenden kann, als mit dem Anbau von Mandeln, Pistazien oder Weihnachtsbäumen.

Die Bigotterie ist ja nicht…

Die Bigotterie ist ja nicht das Fällen eines Weihnachtsbaumes - es ist in meinen Augen ehr das Anpflanzen und Züchten in riesigen Monokulturen.
Da wird dann auch mal kräftigt gedüngt und fleissig chemische Mittelchen gespritzt.
Mit klassischer Waldbewirtschaftung haben die Plantagen für Weihnachtsbäume rein gar nix zu tun...
..sie sind aber hoch profitabel.
Und wegen dieser dem Kapitalismus innewohende (natürliche) Gier nach Profiten stehen diese Flächen einer NACHHALTIGEN naturnahen Bewirtschaftung NICHT mehr zur Verfügung!
--
Darum ist (für mich) der Weihnachtsbaum eben eine Bigotterie - predigt doch das Christentum etwas von "Bewahren der NATÜRLICHEN Schöpfung)
aber
so ein Baum ist genau das Gegenteil davon - er ist ein Symbol für den hemmungslosen Raubbau an etwas was man vorgibt zu schützen.

@14:28 Uhr von Egleichhmalf @14:12 von Lutz Jüncke

//Fremdworte sind halt oft Glückssache …//

Was für eine fiese Nummer! Was Sie weglassen ist die Bedeutung "Scheinheiligkeit".

Mein Gott - Ärzte untereinander....

Weihnachtsbaum !

Es ist schon eine Tragik, wenn ganze Wälder vertrocknen. Aber an der alten Tradition muss ja, warum auch immer, festgehalten werden. Extra Bäume nur für diesen Zweck zu pflanzen, damit diese dann Jahre später in einem Wohnzimmer vertrocknen, sollte bei all den Erkenntnissen zum Klimawandel mal gründlich überdacht werden.
Es wäre sinnvoller, solche Bäume zu pflanzen, die robust genug sind, auch härtere Zeiten zu überstehen, und wieder sich Wälder bilden können, die sehr viel CO2 binden. Aber alles muss immer irgend wie zu einem Geschäft ausarten, und nicht wirklich für die eh gebeutelte Natur !
Auch wenn ein Weihnachtsbaum was Schönes sein kann, die Zeiten ändern sich, und so sollten sich die Menschen dem auch anpassen, und ihre Traditionen mal grundlegend überprüfen ! Es gibt heutzutage Alternativen, die nicht so schädlich sind, und auch schön aussehen !

@ 14:28 Uhr von Egleichhmalf

Leider kann man hier ja nicht mehr sehen, ob ein Kommentar gesperrt oder lediglich noch nicht freigeschaltet wurde ...

Deshalb ein zweiter - entschärfter - Versuch in Kurzfassung:

Bigotterie ist ein im gehobenen Sprachgebrauch verwendetes Synonym für Scheinheiligkeit; es hülfe gelegentlich, nicht nur die erste gegoogelte Erkenntnis bei unbekannten Fremdworten hier wiederzugeben.

Bigott ist es in diesem Falle, über verdorrte Weihnachtsbäume zu lamentieren, die ohnehin rituell gefällt würden - tot ist tot.

Oder, um Sie ein wenig abgewandelt zu zitieren: Textverständnis ist halt oft Glückssache ...

Kalifornien - Westküste

Der Artikel ist leider nicht sehr gut. Oftmals - so auch hier - wird Kalifornien mit der Westküste gleichgesetzt.
Die Dürre habe nämlich einigen großen Bäumen ziemlich zugesetzt, und die könne man dann vielleicht erst im nächsten Jahr anbieten, wenn sie sich erholen. Viele Weihnachtsbäume kommen aus den Westküsten-Bundesstaaten wie Oregon oder Washington State, wo es normalerweise kühler und feuchter ist.
Der "sonnige Süden" hatte mit dem kälteren Norden nicht so viel gemein (im Winter).
Das gilt auch für Ost, West - die Berge, die Küste. Man kann durchaus kurzfristig entscheiden ob man Snowboarden oder Surfen geht.
Weihnachtsbäume sind aber überall beliebt - LA ohne Weihnachtsbäume und Deko, unvorstellbar.
Aber der Klimawandel und die Trockenheit insbesondere in diesem Jahr offenbaren sich dann auch bei solchen "Kleinigkeiten".
Ob Lehren daraus gezogen werden - leider fraglich.
https://meta.tagesschau.de/id/166047/wenn-der-weihnachtsbau

Tja, wenn man sonst keine Probleme hat

Es gibt so tolle Möglichkeiten mit etwas Kreativität einen Tannenbaumersatz zu basteln, aber auch zum Kaufen gibt es da eine Menge (nicht nur aus Kunststoff, sondern vielfach auch aus natürlichen Materialien). Zudem halten die Alternativen meist viele Jahre.

@ 15:38 Uhr von Anna-Elisabeth

Ich danke Ihnen.
Haben Sie eine ruhige und besinnliche Sonnenwend-, Weihnachts- und Jahreswechselzeit und möge Ihr BMI und Ihre Gutherzigkeit immer im positiven Bereich bleiben ... ;-)

Grüße nach Hamburg und bleiben Sie diesem Forum noch lange treu.

Schon in meiner Schulzeit,…

Schon in meiner Schulzeit, und die ist lange her, habe ich gelernt da Monokulturen sehr anfällig für Schädlinge und Umwelteinflüsse sind. Bin kein Botaniker, kann mir aber lebhaft vorstellen das die klassische Weihnachtstanne nicht in Kalifornien heimisch ist. Genauso wie die Fichte bei uns. All diese Probleme sind Menschen gemacht und werden in diesem System der totalen Ausbeutung von Mensch und Natur auch nicht aufhören.

Kalifornien ist in weiten

Teil natürlicherweise halbwüstenartig. Die Natur hat sich angepasst. Agaven und Yucca wachsen prima. Weinberge und Obstplantagen waren da nicht vorgesehen, Weihnachtsbäume auch nicht.

war in diesem Jahr

Wachsen dort die Bäume in einem Jahr?
Wohl kaum. Die normale Klimaänderung führt überall zu Veränderungen in der Vegetation und Umwelt. Darauf müssen wir reagieren. Verändern können wir unser jetziges Klima nicht.

Sogar beim Weihnachtsbaum der normaler ca. 10 Jahre braucht.

@von heribix Zitat: "Schon…

@von heribix
Zitat:
"Schon in meiner Schulzeit, und die ist lange her, habe ich gelernt da Monokulturen sehr anfällig für Schädlinge und Umwelteinflüsse sind. Bin kein Botaniker, kann mir aber lebhaft vorstellen das die klassische Weihnachtstanne nicht in Kalifornien heimisch ist. Genauso wie die Fichte bei uns."
Nun ja - die beliebesten Bäume hier in D-Land zum Fest kommen auch nicht aus einheimischen Wäldern...
..oder sind hier angepflanzte "Fremdlinge"
jaja - so ein Weihnachtsbaum kann auch hier einen langen Reiseweg hinter sich haben.

@17:08 Uhr von Lutz Jüncke @ 15:38 Uhr von Anna-Elisabeth

Herzlichen Dank für Ihre netten Worte und guten Wünsche. Auch ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit, Gesundheit und Frieden im neuen Jahr!

Ihren netten Kommentar vom vergangenen Jahr um diese Zeit habe ich auch nicht vergessen. Ich kann sehr nachtragend sein. ;-)

@Mauzi, 15.32h

Ja, ja, der böse Kapitalismus und die Weihnachtsbäume.
Hätten wir nur den paradiesichen Sozialismus wieder. Da fiel der Mangel an Weihnachtsbäumen gar nicht auf, bei all der Not.
Und für Resourcenschonung und Umwelverträglichkeit war dieses System weltweit berühmt.

Die gesamte Wassermenge

... auf der Erde ist fast unverändert, da nur sehr wenig Wasser über die Atmosphäre in den Weltraum entweicht. Also geht es nur um die Verteilung des Wassers. Was in Kalifornien eventuell momentan fehlt, ist definitiv irgendwo anders abgeblieben. Aber nicht verloren.

Dürre

In Kalifornien eigentlich nichts neues und kaum einer Schlagzeile wert.
Der Sunshine State leidet seit Jahrzehnten unter Wassermangel, man muss nur einmal durch die Städte fahren und Pools im Garten anschauen.
Das Weihnachtsbaum auch darunter leidet versteht sich von selbst.
Daher haben wir seit über 20 Jahren einen künstlichen Baum, übrigens mitgebracht aus den Staaten.

15:58 Uhr von Lutz Jüncke

Bigott ist es in diesem Falle, über verdorrte Weihnachtsbäume zu lamentieren, die ohnehin rituell gefällt würden - tot ist tot.

Ein bisschen besser ist es für den Baum schon, wenn er in Saft und Kraft stehend umgehackt wird, als wenn er langsam qualvoll verdursten muss. Tot isser in beiden Fällen, und im zweiten Fall hat niemand was von Baum gehabt, dass man ihn überhaupt angepflanzt hat.

@ Miauzi

Und wegen dieser dem Kapitalismus innewohende (natürliche) Gier nach Profiten stehen diese Flächen einer NACHHALTIGEN naturnahen Bewirtschaftung NICHT mehr zur Verfügung!
.
Ohne Kapitalismus wäre es für die Umwelt wahrscheinlich noch viel schlimmer. Die Gier wäre jedenfalls nicht weniger, wie man bei totalitären Regimen sieht.

Am 21. Dezember 2021 - 14:10 Uhr von 91541matthias

Auch bei uns in Westmittelfranken

steht heute in der Zeitung,dass die Weihnachtsbäume unter Trockenheit leiden..

Auch wenn wir selbst keinen haben, ist dies ein untrügliches Zeichen für den Klimawandel..
___
Könnte aber auch ein Zeichen dafür sein, dass der Weihnachtsbaum zu nah an Heizung/Kamin steht.
Hier in ITA haben wir heute die Palmen im Garten geschmückt. Sieht lustig aus und nadeln nicht.

18:28 Uhr von V8forever

Daher haben wir seit über 20 Jahren einen künstlichen Baum,
übrigens mitgebracht aus den Staaten.


Vielleicht die Variante V8-Zylinder mit 6,4 Liter Hubraum und Bisonabweiser vorne am Kühlergrill.

17:16 Uhr von Anna-Elisabeth

zu ihrer letzten enttäuschung habe ich mehrmals versucht, ihren kummer zu lindern. leidern ist mir dieses privileg nicht erteilt worden hierzulande

@schabernack 18:37 Uhr

Daher haben wir seit über 20 Jahren einen künstlichen Baum,
übrigens mitgebracht aus den Staaten.

Vielleicht die Variante V8-Zylinder mit 6,4 Liter Hubraum und Bisonabweiser vorne am Kühlergrill.

Sorry, Weihnachtsbaum haben wir von Freunden bei Besuch erhalten.
Was sie meinen, ist Bj. 62, hat 425 cubik inch!! Zum rechnen

Am 21. Dezember 2021 - 18:23 Uhr von DerVaihinger

@Mauzi, 15.32h

Ja, ja, der böse Kapitalismus und die Weihnachtsbäume.
Hätten wir nur den paradiesichen Sozialismus wieder. Da fiel der Mangel an Weihnachtsbäumen gar nicht auf, bei all der Not.
Und für Resourcenschonung und Umwelverträglichkeit war dieses System weltweit berühmt.
___
Man könnte statt SUV auch wieder Trabant fahren, weder Bananen noch Orangen, geschweige black angus braucht der grüne Sozialist. Cognac oder Sancerre müssen auch nicht sein, ein Helles und ein Klarer tun's auch. Weihnachtsbäume, Weihnachtsdeko brauchen wir alles nicht, wir lassen die Heizung aus, weil ist 1. zu teuer und 2. schlecht für die Umwelt und bilden uns ein, im Wintersport zu sein; da ist es ja auch kalt.
Ach nee, soll man ja auch nicht. Schade.
Am besten lassen wir es so, wie es ist, und wenn wir das doofe Corona irgendwann verscheucht haben, geht's uns auch wieder besser, hoffe ich.
Frohes Fest.

Wenn der Weihnachtsbaum der Dürre zum Opfer fällt....

Natürlich-der Klimawandel macht auch um Kalifornien keinen Bogen. Aber ob nun die "Erfolgreichen" und Reichen in dem Bundesstaat auch noch ihre Pools regelmäßig befüllen dürfen ?
Wenn dort (Weihnachts)Bäume nicht mehr wachsen, dann wird vermutlich dort schon der Grundwasserspiegel gesunken sein.....

18:32 Uhr von weingasi1

Hier in ITA haben wir heute die Palmen im Garten geschmückt.
Sieht lustig aus und nadeln nicht.


Nadelt nicht … aber auch nicht direkt unter der Palme sitzen.
Die Kokosnuss könnte runter fallen auf die Weihnachtsgans.
Oder auf das, was man und frau so in Italien traditionell zu Weihnachten essen.

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Der eigentliche Kern dieses Themas sind die Probleme mit dem Wasser in Kalifornien.
Genau wie beim Thema Energie, Strom ,Gas usw. wird auch das Thema Trinkwasser uns mehr und mehr beschäftigen.
Auch Trinkwasser wird zu einem kostbaren Gut werden und ist es schon.
Die Trockenheit ist natürlich ein großes Problem für die Flora insgesamt und nicht nur für die Weihnachtsbäume.
Weihnachtsbäume ein dabei wahrscheinlich noch das kleinste Problem.

@18:44 Uhr von Karl Maria Jos… 17:16 Uhr von Anna-Elisabeth

//zu ihrer letzten enttäuschung habe ich mehrmals versucht, ihren kummer zu lindern. leidern ist mir dieses privileg nicht erteilt worden hierzulande//

Vielleicht hatte die Moderation Sorge, dass Sie mit wenig bedachten Worten weiteren Kummer hinzufügen?
Ihre Versuche, meinen "Kummer" zu schmälern, weiß ich dennoch zu würdigen. ;-)

@18:29 Uhr von schabernack 15:58 Uhr von Lutz Jüncke

"...und im zweiten Fall hat niemand was von Baum gehabt, dass man ihn überhaupt angepflanzt hat."

Sind Sie da ganz sicher? Gibt doch Viecher, die sich von totem Holz ernähren - wenn man sie lässt. Keineswegs immer Schädlinge. Die größten Schädlinge sind ja sowieso wir selbst.

18:45 Uhr von V8forever / @schabernack

Was sie meinen, ist Bj. 62, hat 425 cubik inch!! Zum rechnen.

(2,54 x 2,54) ccm x 425 ≈ 6,95 Liter Hubraum.
So was wie 6,4 oder 6,9 Liter haben die alten US V8 Motoren fast immer.

Brauchen mehr Sprit als der Weihnachtsbaum Wasser.
Aber sie haben einen tollen Sound bei Fahren.
Das kann der Weihnachtsbaum nicht.

18:58 Uhr von Anna-Elisabeth

Dazu mal folgendes. Wenn mein Lieblingsuser 10 Beiträge verfasst, gelingt es 2 mal, die Kontrolle zu passieren. Heißt im Klartext, daß er 8 mal die Kontenance verliert. Da sieht man mal, was für hohe Maßstäbe hier erfüllt werden müssen.

18:58 Uhr von Anna-Elisabeth

ne, ich habe nur man mit leute gleichgesetzt. natürlich habe ich aber darauf hingewiesen, da s unsere AM im gespräch mit der zeit auch probleme mit der korrekten sprache hatte. sie hatte auch die frauen vergessen zu erwähnen bei akteuren

War es nicht so

das der Grundwasser Spiegel stark gesunken ist.Das es ein Verbot zum befüllen des Pools gibt. Dann können die Weihnachtsbäume auch nicht gut wachsen.Es empfiehlt sich dann ein Kunstbaum zu nehmen.Kann dann auch wieder verwendet werden.

18:46 Uhr von Bernd Kevesligeti

Wenn dort (Weihnachts)Bäume nicht mehr wachsen, dann wird vermutlich dort schon der Grundwasserspiegel gesunken sein.....

Der ist gesunken, und gravierend spüren das die Walnuss-Farmer in California. Wer als Farmer das Geld dazu hat, und nicht erst einen Termin in zwei Jahren bekommt, heuert ein Bohrunternehmen an zur Bohrung von Tiefbrunnen im größten Walnuss-Anbaugebiet der Welt.

Und schon quasi ewig währen die Debatten darum, wer das Wasser aus einem der größten «Aquifers» der Welt bekommen soll (Grundwasserseen aus ganz alten Zeiten). Farmer in Kalifornien… oder die Wüstenstadt Las Vegas in Nevada.

Der Weihnachtsbaum…

Der Weihnachtsbaum vertrocknet, aber es gibt noch weitere Probleme. Z.B., der Weihnachtsmann hat jetzt auch bestimmt Probleme zu kommen, weil seine Rentiere auf Grund des sich durch unsere Dieselautos verursachtem, fehlenden Flechtenfutter krank sind. Da kann man keinen Schlitten fliegen lassen. Außerdem war dieses Jahr das Papieraufkommen zur Geschenkeverpackung viel zu hoch am Nordpol, was die Pole noch mehr abschmelzen ließ. Auch Apfel, Nuss und Mandelkern hat zu deren Anbau in den jeweiligen Anbaugebieten erneut höchsten Wasserverbrauch verlangt, der ab sofort nicht mehr zu verantworten ist. Die diesjährigen Ernten müssen deshalb also für die zukünftigen Jahre zurückgehalten werden.
Aus Gerechtigkeitsgründen ist auch ab sofort verboten von einer weißen Weihnacht zu träumen, weil diese für unsere afrikanischen und südasiatischen und allen anderen auf der Südhalbkugel lebenden Menschen nicht möglich ist.
Weitere Möglichkeiten um die Weihnachtsstimmung zu killen werden nochgefunden

19:19 Uhr von Barbarossa 2

Dazu mal folgendes. Wenn mein Lieblingsuser 10 Beiträge verfasst, gelingt es 2 mal, die Kontrolle zu passieren. Heißt im Klartext, daß er 8 mal die Kontenance verliert. Da sieht man mal, was für hohe Maßstäbe hier erfüllt werden müssen.

Ich weiß nicht, welches die Relation anderer User zwischen veröffentlichten und nicht veröffentlichten Beiträgen ist. Spaßeshalber habe ich das vor ca. 2 Jahren einmal für meine eigenen Beiträge in Relation gesetzt.

Als man die noch in rot oder in grün markiert in seiner eigenen Liste der Beiträge finden konnte. Gemittelt über 6 Seiten Liste = 300 Beiträge. Rot waren etwas mehr als 15% derer, die ich insgesamt geschrieben hatte zu seiner Zeit.

Prinzipiell ist mein Eindruck, dass sich diese Quote im Lauf der Zeit nicht nennenswert verändert hat.

von schabernack 19:32

Und da bleibt man sich ja treu: Ein extrem unterschiedlicher ökologischer Fußabdruck, je nach dem wie es in der persönlichen Schatulle aussieht. Damit soll es also weiter laufen...

Am 21. Dezember 2021 - 18:47 Uhr von schabernack

18:32 Uhr von weingasi1

Hier in ITA haben wir heute die Palmen im Garten geschmückt.
Sieht lustig aus und nadeln nicht.

Nadelt nicht … aber auch nicht direkt unter der Palme sitzen.
Die Kokosnuss könnte runter fallen auf die Weihnachtsgans.
Oder auf das, was man und frau so in Italien traditionell zu Weihnachten essen.
__
Das sind doch keine Kokospalmen. So warm ist es am südl. Gardasee nicht. So ca. 8-10 Grad am Tag. das sind irgendwelche ziemlich winterharten Palmen.
Essen tut Mann/Frau/Kind hier quasi 3 Tage lang mehr oder weniger durchgängig. Wir sind schon seit Sonntag am vorbereiten. Hl. Abend gibts allerdings nur Fisch/Meeresfrüchte 1.+2. Tag gibts Brasato al Barolo u.a. Risotto/Pasta und, und, und jede Menge Dolci, Tarta di Limoncello, Panettone. Traditionell spielen die Männer später Karten, die Frauen quatschen und die Kinder sind aufgedreht und rauben die letzten Nerven ;)
aber schön ist es trotzdem, halt so, wie es früher war.

Wo bitte geht‘s nach Panama

… ähh, Kalifornien natürlich.
Es ist erstaunlich wie mittelmäßig die Geografiekenntnisse hier sind.
Nicht nur zu Weihnachten ein beliebter Urlaubsort in Kalifornien:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lake_Tahoe
Lauter Palmen da in der Wüste und Millionen von importierten Weihnachtsbäumen, die seit Jahrhunderten auf Auslieferung warten ;-)
Zusammen mit denen in andren Wäldern 14.000.000 ha. Bisschen mehr als hier in D.

Leider wird die Natur durch vielfaches und oft bewusstes Ignorieren des Klimawandels immer weiter zerstört.

P.S. Die beliebten Nordmann Tannen kommen aus Georgien - aber als Samen. Die Setzlinge oft aus Dänemark.

- 19:54 Uhr von schabernack

Das ist einfach nur eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

19:42 Uhr von Kambrium2

Aus Gerechtigkeitsgründen ist auch ab sofort verboten von einer weißen Weihnacht zu träumen, weil diese für unsere afrikanischen und südasiatischen und allen anderen auf der Südhalbkugel lebenden Menschen nicht möglich ist.

In Japan hat es bereits begonnen, zu schneien.
Ca. 50 cm an einem Tag. Sehr früh im Japan-Winter.

Nirgendwo anders auf der Erde fällt regelmäßig jedes Jahr so viel Schnee wie in den Bergen in Japan an den Nordhängen zum Japanischen Meer zu Sibirien hin.

Durchschnittlich 20 Meter pro Winter, es waren schon mal 28 Meter. Eine zauberhaft verwunschene Winterwelt mit frei gefräßten Straßen in Schnee-Canyons. Eine noch schönere und mehr faszinierende Winterwelt habe ich noch nie gesehen.

Süd-Chile und Süd-Argentinien und die Antarktis sind auch auf der Südhalbkugel. Die hohen Vulkane in den Anden sind ewig mit Schnee bedeckt in der Höhe. An keinem dieser Orte würde der Weihnachtsmann mit seinen Rentieren sein wollen, wenn dort der Schneefall einsetzt.

19:59 Uhr von weingasi1 / @schabernack

Essen tut Mann/Frau/Kind hier quasi 3 Tage lang mehr oder weniger durchgängig.

Ich war im Alter von Anfang 20 mal auf einer Hochzeit in Italien. Eingeladen war ich eigentlich nicht, aber ich war in ITA in Urlaub mit einem Freund von mir und seiner Freundin. Die Cousine vom Freund hat geheiratet, und wir durften mit. Vito hieß der Freund, seine Eltern waren Italiener, die es nach Köln verschlagen hatte. Die waren auch anwesend.

Was für eine Hochzeit, was für eine Nacht bis zum Morgengrauen. Ich meine mich zu erinnern, es waren 20 bis 25 Gänge beim Essen + Tiramisu. Uff.

Italienisch kann ich ja nicht, aber schon damals gar nicht so schlecht Spanisch. Das hilft immer sehr bei Verständigung mit Italienern. «Ah … un amigo de Vito!» Es war so, als hätte ich schon immer dazu gehört. Lange habe ich nicht mehr daran gedacht.

Aber sie war für mich so außergewöhnlich, dass sie für immer lebt. Vito & seine Freundin durften nicht in 1 Zimmer schlafen. Und bei Palmen weiß man nie.

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20:09 Uhr von Barbarossa 2 / schabernack

Das ist einfach nur eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Ja … das ist so. Aber woher weiß ich um die Verhältnismäßigkeit anderer zwischen geschrieben und veröffentlicht? Ich weiß das bspw. bei Ihnen nicht, und auch sonst bei niemand anders.

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