Kommentare - Roboterdichte in deutscher Industrie auf Rekordhoch

Kommentare

Es wird Zeit,

dass für den Einsatz von jedem Robotern und daraus generierten Einsparungen=Gewinnen und den dadurch verursachten Wegfall von Versicherungspflichtigen Jobs ein Ausgleich bei den Sozialversicherungen geschaffen wird.

12:14 von Klabautermann 08

Ja, da haben Sie recht.
Eine
Wertschöpfungsabgabe wäre dringend notwendig.

@Klabautermann

Ein Roboter benötigt qualifizierte Arbeitskräfte um ihn zu entwickeln, zu bauen, aufzustellen und Instandzuhalten. Diese Arbeitskräfte haben höhere Einkommen und zahlen höhere Steuern und Abgaben, als Fließbandarbeiter, welcher der Roboter ersetzt.

Die Produktivität der Firma steigt, was sich in höheren Gewinnen niederschlägt, worauf Steuern gezahlt werden.
Oder die Gewinne werden investiert, was weitere Arbeitsplätze schafft.

Roboter erledigen schwere Arbeiten, die ein Mensch nicht bis ins hohe Alter schafft und sonst Frühverrentet wird.

Zudem verliert Deutschland in den nächsten Jahren die Babyboomergeneration als qualifizierte Arbeitskräfte. Da ist es von Vorteil für den Standort Deutschland, möglichst viele Tätigkeiten zu automatisieren.

Usw. Usw. Die Forderung nach zusätzlichen Steuern und Abgaben für Roboter ist sehr ideologisch geprägt und verkennt die Chancen.

@Klabautermann 08 um 12:14

>> Es wird Zeit, dass für den Einsatz von jedem Robotern und daraus generierten Einsparungen=Gewinnen und den dadurch verursachten Wegfall von Versicherungspflichtigen Jobs ein Ausgleich bei den Sozialversicherungen geschaffen wird. <<

Auf Gewinne wird Steuern bezahlt, oder die Firmen investieren diese in Forschung und neue Entwicklungen. Wollen Sie denn auch bei der Digitalisierung, die vorangetrieben wird, einen Ausgleich haben? Auch da werden Jobs wegfallen, aber neue Jobs kommen hinzu mit entsprechenden Qualifikationen. Und wenn die Bundesregierung ausländische Arbeitskräfte anlocken möchte, kann es mit der Beschäftigungssituation nicht so schlecht aussehen, oder?

Passt zu unseren minilöhnen…

Passt zu unseren minilöhnen. Jemand der Roboter bedient, braucht nicht so viel können, wie wenn man richtig arbeitet. Und der Roboter braucht gar kein Geld. Zahlt keinerlei Abgaben. Und da wundert man sich, dass hier demnächst 90% Altersarmut sein wird, weil die Rente nicht funktioniert.
.
Diese Roboter müssen über die Steuern mit herangezogen werden.

Sigrun

Da liegst du leider meilenweit falsch. Klabsutermsn sieht das vollkommen richtig.
Die Roboter erledigen Tätigkeiten um den Gewinn für ein paar Aktionäre zu steigern. Mehr nicht.
Mann muss also den Arbeitgeberanteil proportional zur Automatisierung anheben.
.
Oder wir lassen die Rente gleich bleiben. Ich werde nämlich extrem draufzahlen.
.
Und jetzt frage ich mich, warum es gerade wir sein müssen, die das ausbaden müssen?

Wolf

Auch du liegst leider falsch.
@klabautermann hat vollkommen recht.
Das kann man drehen ins wenden, wie man will.

Diese Dynamik ist Nicht-„Geeks“ eher ein Alptraum als ein Fest

Jedenfalls für diejenigen, die auch bei der Arbeit immer noch lieber mit „echten“ Menschen zu tun haben.
Natürlich sind automatisierte Arbeitsprozesse ein großer Fortschritt, vor allem, wenn sie wie alle technischen Errungenschaften, die Menschen von monotonen, kräftezehrenden und gesundheitsgefährdenden Arbeiten entlasten. Aber nur dann, wenn alle davon profitieren und nicht immer mehr Menschen Gefahr laufen, stattdessen zunehmend selbst von Robotern zu Robotern „dressiert“ zu werden.

Nippon, ein japanischer Hersteller von Industrie-Robotern

"Nippon, ein japanischer Hersteller von Industrie-Robotern, ist bei der Produktion der automatisierten Arbeiter weltweit führend."

Tatsächlich? Ich arbeite in diesem Bereich und habe von einem Hersteller mit Namen "Nippon" noch nie gehört...

@Bender

In Deutschland kommt der größte Anteil der Wirtschaftsleistung von mittelständischen Unternehmen in Privatbesitz. Von wegen Aktionäre.

Bitte erst Allgemeinbildung aneignen bevor Linke Parolen geschwungen werden.

Wenn Roboter Menschen ersetzen

Roboter werden vorrangig zur Rationalisierung eingesetzt um Arbeitskräfte einzusparen -
Dann sollten auf jeden Roboter Sozialabgaben gezahlt werden müssen um die Arbeitslosen zu finanzieren die damit produziert werden.

Zitat: "Ein Roboter benötigt…

Zitat:
"Ein Roboter benötigt qualifizierte Arbeitskräfte um ihn zu entwickeln, zu bauen, aufzustellen und Instandzuhalten. Diese Arbeitskräfte haben höhere Einkommen und zahlen höhere Steuern und Abgaben, als Fließbandarbeiter, welcher der Roboter ersetzt. "

aber nur ein winziger Bruchteil solcher Wartungs-Arbeiter wird gebraucht gegenüber dem Heer an "freigesetzten" Montage-Arbeitern.
--
übrigens waren/sind die einen PKW am "Fliessband" montierenden Arbeiter keine Hilfskräfte!!
Das waren vor der Einführung der Roboter die am besten bezahlten Arbeiter überhaupt - quasi der Arbeiter-"Adel"
--
die Wartung von Robotern macht auch nicht der Auto-Hersteller mit seinen Leuten - sondern das ist -> "ausgelagert"
da verdienen die Leutchen auch nicht mehr als die Arbeiter am eigentlichen Band

"Passt zu unseren minilöhnen…

"Passt zu unseren minilöhnen. Jemand der Roboter bedient, braucht nicht so viel können,"

Sie scheinen sich mit der Bedienung von Industrierobotern bestens auszukennen? Oder kennen Sie "Roboter" etwa nur aus dem Kino (R2D2 / Krieg der Sterne)?

Roboter übernehmen stumpfsinnige Arbeiten

Ich habe beruflich mit der Lebensmittelindustrie zu tun. Dort gibt es sehr viele stumpfsinnige Arbeiten. 8 Stunden am Tag Kekse vom Band zu nehmen und in Schachteln zu legen, ist ja mehr als stumpfsinnig. Aber es soll Leute geben, denen das reicht.
Kürzlich wurde mir in einem Webinar ein Roboter vorgeführt, der Kekse von einer Bandstraße nehmen und diese dann in Packungen legen kann.
Dabei kommen die Kekse völlig ungeordnet aus der Backstraße. Der Roboter "sieht" die Kekse, greift einen und legt ihn am richtigen Platz in der Packung ab. Das läuft fehlerfrei in einer sehr hohen Geschwindigkeit.
An der Keksstraße wurden 10 Arbeiterinnen, die diese Arbeit zuvor gemacht haben, durch drei Roboter ersetzt, die nun auch im 3-Schichtbetrieb Kekse verpacken können.

Positiver Nebeneffekt für die Keksfirma: Da nach dem Backen kein Mensch mehr mit den Keksen in Kontakt kommt, konnte das Mindesthaltbarkeitsdatum deutlich verlängert werden, denn dieser Teil der Produktion ist jetzt quasi keimfrei.

Am 14. Dezember 2021 - 12:35 Uhr von Sigrun_1954

Nun wieviel Fachpersonal brauch man dann für so ein paar Roboter ? Ich sage mal so ca 5-10 Mann pro Schicht und Halle! Wo sonst 250 Mann arbeiten! Ich glaube nicht das die 15 -30 Leute das verdienen und einzahlen was im Gegenzug 750 eingesparte Leute einzahlen!!

wer hätte das gedacht

da hofe ich doch, daß die vielen roboter sich bald auch gewerkschaftlich organisieren. pferdi wären wohl die richtigen.

Roboter arbeiten mit Strom

Leider hat man nicht an Stromsicherheit dabei gedacht.
"Die Bundesrepublik gehört zu den am stärksten automatisierten Volkswirtschaften weltweit."
Toll was nützt einem so viele Roboter, wenn es kein Strom gibt und sie alle auf einmal ausfallen?

Also wieder mal nicht bis zum Ende gedacht.

Die Zeiten

wo alles mit der Hand gedreht oder geschweißt wurde, sind vorbei, selbst bei kleine Firmen, kommt hinten die Stange rein, und vorn die Teile raus, so das ein Arbeiter mehrere Maschinen betreuen kann.
Oder eben alles geht per Roboter, der auch noch die Maschinen füllt, und abtransportiert per Band.
Und genau das ist die Zukunft, 7 Tage die Woche und 24 Stunden, kein Urlaub nie krank und auch kein Weihnachtsgeld, der ideale Arbeiter.
Deshalb brauchen die Firmen weder Hilfe noch Subventionen von Staat, eigentlich, sondern müssten mehr Steuern zahlen, leider ist es genau umgekehrt.
Wir brauchen in Zukunft nicht mehr Menschen, sondern weniger, aber mehr Kunden, und an dem Punkt wird es schwierig.

Sollten die Roboter nicht Sozialabgaben zahlen?

Zumindest in der Höhe der durch Automatisierung ersetzten Beschäftigten ?

Ich bin für eine Maschinensteuer. Aber was sag ich, ich bin ja auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Für eine Bürgerversicherung und noch für andere Dinge die jetzt leider wieder nicht umgesetzt werden.

Mit „Industrie 4.0“ schreitet die Umwandlung der Arbeitswelt zugunsten der Arbeitgeber und zuungunsten der Arbeitnehmer voran.

In den 1970er und 1980er Jahren feierte man die Automatisierung weil sie Menschen von körperlich schweren und gefährlichen Arbeiten befreite.

Jedoch gibt es in Asien bereits menschenleere Fabriken. Wo und wie arbeiten denn die so freigestellten Mitarbeiter? Wovon ernähren sie ihre Familien ? Wovon finanzieren sie ihre Altersvorsorge?

In China hat man darauf wenigstens schon ein paar Antworten. In Deutschland hingegen werden diese Fragen bisher noch nicht einmal gestellt!

14:21 Uhr von Karl Maria Jos…

"da hoffe ich doch, daß die vielen roboter sich bald auch gewerkschaftlich organisieren"

Nun, fuer etwas streiken wird schon mal einfacher.

Einfach hacken...

Mit Digitalisierung in eine bessere Arbeitswelt ?

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das der in Deutschland ganz besonders vorherrschende Zwang zur ständigen Prozess- und Selbstoptimierung im Zuge der Digitalisierung die Arbeitswelt leider nicht angenehmer gemacht hat.

Wohl dem der als Manager andere „führen“ darf oder sich in die bequemen Nischen eines Versorgungsposten zurückziehen darf.

Für alle anderen - und das ist die Mehrheit - sehen die Vorzeichen garnicht mal so günstig aus. Die Verkäuferin, der Arbeiter am Band, der Fahrer, der Sachbearbeiter, der Lagerist, ..

Tarek

Du bist auch so ein helles Kerlchen. Ich arbeite mit cnc Maschinen. Das ist ganz genau das Gleiche.
Was i h jetzt machen kann , haben früher dutzende Schlosser machen müssen.

@ 12:35 Uhr von Sigrun_1954

Spätestens wenn Roboter Roboter bauen, geht Ihre Rechnung nicht mehr auf. Wie viel Roboteranteil hat denn schon heute die Produktion von Robotern? Irgendwann werden die Menschen (KI = Keine Intelligenz) überflüssig und dann? Wer kauft dann die von Robotern hergestellten Produkte? Die Aktionäre, die für die Wertschöpfung nichts tun müssen?

Wir werden uns unsere Sozialsysteme...

schlichtweg nicht mehr leisten können, wenn der Wandel weiter voranschreitet zur automatisierten Industrie und Dienstleistungsgesellschaft mit Mindestlöhnen. Der Generationenvertrag ist dann nicht mehr einzuhalten, da das erzielte Einkommen nicht mehr ausreicht. Daher befürworte ich ebenfalls die Zahlung von Sozialabgaben auf Roboter. Pleite gehen wird davon schon kein Betrieb.

Allgemein sollte man Steuern und Abgaben nicht immer so negativ sehen, stellt dies doch genau das Geld dar, von dem Infrastruktur, Bildung, Gesundheit etc.pp. bezahlt wird. Deswegen verstehe ich auch nicht, warum Freihandelsabkommen immer so bejubelt werden: fallen Zölle weg, fallen Einnahmen weg und die Preisersparnis wird nur selten und maximal zu kleinen Teilen an den Verbraucher weitergegeben.

Deutschland hat ein Problem

der Überalterung der Bevölkerung ,immer mehr junge Menschen müssen für immer mehr ältere Menschen die Rente erwirtschaften. Roboter könnten da einen Ausgleich mit erwirtschaften ,aber dazu müssten für die Automaten Sozialabgaben wie für Arbeiter eingeführt werden. Das wäre sinnvoller wie immer mehr Menschen die, wenig bis nichts können ,ins Land zu holen um dadurch der Demographie entgegen zu wirken. Es wäre gar nicht schlimm wenn es in Deutschland bis zum Jahr 2050 nur noch 50-60 Mio Einwohner gibt. die Umwelt würde ich freuen ,denn weniger Menschen verursachen weniger Klimaschäden. Das ganze wäre mal ein Ansatz der auch für den Rest der Welt gelten würde.Statt 10MRD Menschen die bis zum Jahr 2050 auf der Erde leben werden, würden bestimmt auch 5-6 MRD ausreichen.Die Umweltzerstörung geht nicht vom Dieselmotor oder so etwas aus sondern weil immer mehr Menschen auf diesem Planeten versorgt werden müssen. Die Erde wird nicht größer nur weil immer mehr Menschen auf der Erde leben müssen

Wohl dem der

von Möbius@
mit persönliche leistung und eigenverantwortung gut and dieser Verbresseung unseres lebens mitwirken darf.

Immer war der Vorschritt für einen kleien Teil der Menschen mit sorgen verbunden , dia aber bisher oft unbegründet und in persönlichn einstellungen zu suchen waren.

Roboter sind eben treuer als eine bezahlte Arbeitskraft

Wieso sollten denn alle modernen Firmen und Konzerne auf ihre Roboter verzichten wollen? Ein Roboter nimmt keinen Krankenschein. Ein Roboter macht keinen Urlaub. Ein Roboter geht nicht in den Ruhestand und widerspricht nicht. Ein Roboter wird nicht müde und macht die Aufgaben eben genauer. Das ist unsere schöne kleine neue Welt. Gewinne werden dann eingesetzt dazu, um Roboter noch perfekter zu machen. Erspart doch die Lohnzahlung. Warum denn auch? Aber die Roboter sind ja nicht alles, worüber man sich dann beschweren könnte. Da gibt's noch ein paar technische Erfindungen mehr oder nicht?

@ 12:39 Uhr von Wolf1905

„Auf Gewinne wird Steuern bezahlt, oder die Firmen investieren diese in Forschung und neue Entwicklungen. Wollen Sie denn auch bei der Digitalisierung, die vorangetrieben wird, einen Ausgleich haben?“
Forschung und Entwicklung in nahezu allen Bereichen wird zuallererst in staatlichen Universitäten und Instituten geleistet. Und zwar die Grundlagenforschung.
Ohne diese gäbe es keine Digitalisierung oder gar Internet.
Und, da es momentan aktuell ist, auch im Bereich der Pharmazie fand und findet die Grundlagenforschung in staatlichen Einrichtungen statt.
Die Staaten müssten an allen Firmen, die mit digitalen oder pharmazeutischen Errungenschaften Geld verdienen, entsprechend an den Gewinnen beteiligt sein.
Zusätzlich zu den Steuereinnahmen.
Auch werden allein in der BRD ca 150 Milliarden Euro pro Jahr in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen. EU - weit ca 1 Billionen Euro pro Jahr.
Wenn alles gezahlt würde, gäbe es keine finanziellen Probleme bei den Sozialversicherungen.

@ 17:42 Uhr von Robert Wypchlo

Sie haben vollkommen recht. Ich kann es kaum erwarten, dass Roboter sämtliche Arbeiten übernehmen oder wenigstens soviel wie möglich und nach und nach immer mehr.
Und weil sie so toll sind und uns die Arbeit wegnehmen, müssen auf deren Wertschöpfung natürlich Steuern bezahlt werden.
Ein Staat finanziert sich durch seine Wirtschaftsleistung. Wer diese Leistung erbringt ist egal. Hauptsache der Ertrag wird mittels Steuern an den Staat abgeführt und gerecht auf alle Staatsbürger verteilt.
Fest steht aber, dass Menschen sehr gut ohne Arbeit leben können, ohne Geld nicht.

Zu Sigrun 1954 um 12.35

Sie haben die wirtschaftlichen und sozialen Chancen des technischen Fortschritts gut beschrieben. Wir haben jetzt schon in Deutschland einen Facharbeitermangel, der von Jahr zu Jahr waechst und infolge der Pandemie ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Die Chancen der Arbeitnehmer mit einem Fachabschluss sind ausgesprochen gut. Auch und gerade was die Lohnhoehe anbelangt. Das betrifft nicht nur den von Ihnen zutreffend beschriebenen industriell technischen und gewerblichen Bereich, sondern auch die unternehmensnahen und sozialen Dienstleistungen. Die Ausbildung ist der entscheidende Faktor hierfuer. Nicht der angeblich AN verdraengende Roboter. Die hier von einigen Foristen prophezeite und fast den Anschein erweckend herbeigesehnte Verelendung der AN insgesamt in Bundesdeutschland findet Gott sei Dank nicht statt. Von daher kann man auch bei allen Problenen (bspw. Digitalisierung) positiv in die Zukunft schauen.

Und wir haben mal in der Schule gelernt...

der Roboter nimmt dem Arbeiter in der Zukunft die schwere Arbeit ab, ermöglicht kürzere Arbeitszeiten und damit mehr Freizeit bei gleichem Lohn... bleibt in diesem Wirtschaftssystem eine Utopie.

Kommt nun endlich der Kommunismus ?

Wenn man sich DDR Schulbücher aus den 1980ern anschaut, da war man ja damals fest davon überzeugt das der Mensch in Zukunft nur noch „schöpferisch“ tätig sein wird, weil Automaten alle industrielle Arbeit erledigen.

So hat man sich tatsächlich damals das kommunistische Paradies vorgestellt. Geld bräuchte man auch nicht mehr, da jeder mehr als genug für den eigenen Bedarf umsonst bekäme.

Im Jahr 2021 stellt sich die Realität nun doch ein wenig anders dar.

Da es immer noch Geld gibt, gibt es auch die Leute die davon nie genug haben können. Und die Arbeit wird zwar immer mehr durch Software und Roboter übernommen. Aber die dadurch freigestellten Arbeitskräfte haben nur in den allerseltensten Fällen eine schöpferische Tätigkeit als Wissenschaftler, Schriftsteller oder Künstler aufgenommen, weil sie auch von etwas leben mussten oder schlicht keine Lust hatten ...

Roboter bekommen auch kein Corona

Seit dem Jahre 2020 lautet die vermutlich neue Argumentation, dass Roboter im Gegensatz zu Menschen kein Corona bekommen und sich auch nicht impfen lassen müssen. Und Roboter müssen natürlich auch nicht in der Nacht schlafen. Es kommt der Tag, an dem die letzte Bastion, die bis heute noch keine Roboter hat, von den Robotern erobert sein wird. In den modernen Corona-Zeiten gibt es ja auch die künstlich geschaffene zweite Welt mit Home Office und Videokonferenzen. Ohne jene künstliche digitalisierte Welt wären die Lockdowns 2020 und 2021 wesentlich größere Tabus gewesen.

Großfamilienberater

" Wir haben jetzt schon in Deutschland einen Facharbeitermangel, der von Jahr zu Jahr waechst und infolge der Pandemie ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Die Chancen der Arbeitnehmer mit einem Fachabschluss sind ausgesproc"
.
Das stiummt nicht ganz. Wir haben mehr, als genug Leute. 6Mio Arbeitslose lassen sich ja nicht wegdiskutieren. Lediglich aus der statistik rausrechnen. Dennoch sind die da.
.
Unser Problem sind die mickrigen Löhne. Wenn ein Roboter für Lau arbeitet, warum sollte man einer fachkraft dann Geld geben?
.
Und warum platzen die unis aus allen Nähten? Weil wir so viele BWLer brauchen? bestimmt nicht.
.
Wenn ein 16Jähriger aber die Wahl zwischen Uni oder Armut hat, wird er/sie sich wohl anstrengen und Abi machen, statt eine Lehre zu beginnen, bei der später Armut zu erwarten ist.
.Das ist der Fachkräftemangel: Wir haben eine Bezahlaversion.

@Sozialversicherungsbeiträge

Ich verstehe nicht ganz, warum auf Roboter SV-Beiträge gezahlt werden sollen, die bekommen doch weder Rente noch Krankenversicherungsleistungen und auch kein Arbeitslosengeld. Das ist in meinen Augen mal wieder eine Forderung der Kategorie "klingt nur dann super, wenn man nicht weiter darüber nachdenkt". Und mal ehrlich, wir steuern auf massiven Arbeitskräftemangel in nahezu allen Branchen zu und werden in vielen Bereichen die Wahl haben, in Dtl mit Robotern zu produzieren oder es im Ausland herstellen zu lassen. Ich sehe das gesamtwirtschaftlich mehr als positiv. Aber natürlich verstehe ich alle, die seit 40 Jahren Angst haben, dass wir durch technischen Fortschritt auf Massenarbeitslosigkeit zulaufen, ich würde denjenigen nur etwas mehr Realismus und volkswirtschaftliches Verständnis wünschen. Fortschritt führt in aller Regel zu deutlich mehr Wohlstand.

Beyer

"Das ist in meinen Augen mal wieder eine Forderung der Kategorie "klingt nur dann super, wenn man nicht weiter darüber nachdenkt"."
Nein, das ist eine Lösung WENN man mal anfängt, zu denken.

Roboter sind nicht erst seit 2021 da

Viele Arbeitnehmer tun beim Thema Roboter immer so, als ob die Roboter alle über Nacht plötzlich aufgetaucht sind und in die Arbeitswelt über Nacht eingebrochen sind. Doch bereits in einer Doku aus dem Jahre 2009 "60 x Deutschland - Die Jahresschau" bekommt man beim Blick in das Jahr 1982 mit, dass es bereits Roboter in Firmen in Westdeutschland gab. Dennoch gab es 1997 und 2005 mit 5 Millionen Arbeitslose negative Rekordzahlen, die irgendwie auch im Zusammenhang stehen. Sie sind ein Team.

@albexpress - Eine Roboterabgabe wird nicht kommen.

15:04 Uhr von albexpress:
"[...] Das wäre sinnvoller wie immer mehr Menschen die, wenig bis nichts können ,ins Land zu holen um dadurch der Demographie entgegen zu wirken."
> Eine Abgabe für Roboter wäre in der Tat eine sinnvolle Lösung. Aber wer sich Roboter leisten kann, der hat auch genug Geld für Lobbyarbeit übrig, damit solche Abgabe nicht kommen.
(Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, Menschen eine Arbeit zu geben, die ein Roboter machen könnte. Das ist besser, als diese Menschen irgendwo zu verwahren.)

"Die Umweltzerstörung geht nicht vom Dieselmotor oder so etwas aus sondern weil immer mehr Menschen auf diesem Planeten versorgt werden müssen."
> Die Umweltzerstörung geht von denen aus, die nicht genug bekommen können. Das ist ein winziger Bruchteil der Weltbevölkerung. Wir Deutsche zählen definitiv dazu.

Ein Plädoyer für eine gerechte Gesellschaft

Natürlich ist es schön wenn die deutsche Wirtschaft durch die Automatisierung so produktiv wird.

Aber gerade diese Entwicklung wirft für mich auch die Frage auf, ob es sich eine so produktive Gesellschaft, die gewissermaßen die zunehmende Arbeitsteilung früherer Zeitalter umkehrt, noch leisten kann das der Reichtum immer ungleicher verteilt ist.

Schon heute ist Deutschland eine Dienstleistungsgesellschaft mit einer enormen „versteckten Arbeitslosigkeit“. Der Begriff stammt aus der westlichen Kritik an den früheren Staatshandelsländern, in denen angeblich anekdotisch „drei Arbeiter“ benötigt wurden um dasselbe zu leisten wie einer im Westen.

Es mag bitter klingen:

Aber ein großer Teil der „Human Resources“ in Deutschland wird aufgrund der zunehmenden Digitalisierung mittelfristig nicht mehr im Produktionsprozess benötigt. Auch die aufgeblähte Verwaltung in Firmen und Behörden könnte mit einem Bruchteil der Mitarbeiter auskommen. Darin liegt sozialer Zündstoff.

Roboter werden bleiben - ob man will oder nicht

Roboter haben die Wirtschaft vorangetrieben und werden bleiben. Und die Arbeitslosigkeit hat ja laufend niedrige Zahlen. Alles wird gut.

12:35 Uhr von Sigrun_1954

Es ist im Grunde sehr einfach:
Die reale Menge Geld, die aus der Wirtschaft an die Arbeitnehmer fließt, darf nicht verringert werden.

Genau das geschieht aber. Wenn durch den Einsatz von Robotern fünf Arbeitsplätze wegfallen und meinetwegen zwei neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die pro Platz doppelt soviel kosten, dann hat die Firma unterm Strick 20% Lohnkosten eingespart. Die fehlen dann in der Versorgung der Bevölkerung.
_

@ Sigrun_1954 12:35

"Zudem verliert Deutschland in den nächsten Jahren die Babyboomergeneration als qualifizierte Arbeitskräfte. Da ist es von Vorteil für den Standort Deutschland, möglichst viele Tätigkeiten zu automatisieren."

Das sind die neoliberalen Legenden, ähnlich dem Fachkräftemangel.
Hätten wir wirklich Fachkräftemangel würden sich die Löhne entsprechend dem marktwirtschaftlichen Gesetz von Angabot und Nachfrage massiv erhöhen! Dem ist nicht so!

"Die Forderung nach zusätzlichen Steuern und Abgaben für Roboter ist sehr ideologisch geprägt und verkennt die Chancen."

Der Anteil von Arbeitseinkommen am Gesamteinkommen in Deutschland wird immer kleiner. Deshalb müssen die Steuern auf die anderen Einkommensarten erhöht werden. Die Besitzsteuern beispielsweise sind viel zu niedrig. Eine Erhöhung ist volkswirtschaftlich unschädlich.

12:58 Uhr von GeMe

//8 Stunden am Tag Kekse vom Band zu nehmen und in Schachteln zu legen, ist ja mehr als stumpfsinnig. Aber es soll Leute geben, denen das reicht.//
Und es soll Leute geben, die eine stumpfsinnige Arbeit der Arbeitslosigkeit vorziehen.
//Positiver Nebeneffekt für die Keksfirma: Da nach dem Backen kein Mensch mehr mit den Keksen in Kontakt kommt, konnte das Mindesthaltbarkeitsdatum deutlich verlängert werden, denn dieser Teil der Produktion ist jetzt quasi keimfrei.//

Keimfrei ist gut, setzt aber saubere Maschinen voraus. Die bleiben nämlich auch nicht keimfrei. Was die Schnelligkeit betrifft: Ist die notwendig, wenn deshalb nicht mehr Kekse gegessen werden?
Ich liebe meinen „Zuckerbäcker‘ in der Nähe. Da ist das meiste noch handgemacht und schmeckt ‚wie bei Muttern‘ und ist entsprechend schnell vermampft.

18:26 Uhr von Mathias Beyer

//Fortschritt führt in aller Regel zu deutlich mehr Wohlstand.//

Diese Regel ist längst gebrochen. Wirtschaftlicher bzw. technischer Fortschritt kommt immer wenigen Menschen zugute. DAS ist das Problem - nicht der Fortschritt als solches.

///Roboterdichte in…

///Roboterdichte in deutscher Industrie auf Rekordhoch///
.
Das ist eine gute Entwicklung. Roboter helfen, den allgemeinen Wohlstand in Deutschland zu sichern und weiter auszubauen und das, ohne Massenarbeitslosigkeit zu generieren. Im Gegenteil, es werden sogar händeringend Arbeitskräfte gesucht. Arbeit wird sich in Zukunft verstärkt auf dienstleistungs- und kreative Tätigkeiten verlagern.

Die ungleiche Besitzverteilung der Roboter mit künstlicher...

Intelligenz ist das Problem, das unsere Gesellschaft am Fortschritt hemmt.
Gerecht, und dem Prinzip dass alle Menschen gleich (wertvoll) sind, wäre ein (kostenloser) Besitz aller deutschen Haushalte (mehr als 40 Mio.) mit einem ähnlich gut funktionsfähigen Roboter inklusíve künstlicher Intelligenz (wie in einigen Science Fiction längst der Fall).

@ Sparpaket - @ Klabautermann 08

Ja, da haben Sie recht. Eine Wertschöpfungsabgabe wäre dringend notwendig.
*
Ja, das wäre der optimale Weg, die Wertschöpfung abzuwürgen. Sollen wir nicht besser den Energieverbrauch besteuern?

@Werner40 - steigender Wohlstand durch soziale Ungerechtigkeit

19:42 Uhr von Werner40:
"Das ist eine gute Entwicklung. Roboter helfen, den allgemeinen Wohlstand in Deutschland zu sichern und weiter auszubauen und das, ohne Massenarbeitslosigkeit zu generieren."

Erklären Sie das mal am praktischen Beispiel, bei dem ein Roboter 20 Bandarbeiter ersetzt.

Und "allgemeiner Wohlstand" klingt nach einer beschönigenden Umschreibung für die zunehmende soziale Ungerechtigkeit: 200 Arbeiter verlieren ihren Job, aber der Inhaber verdoppelt seinen Gewinn von 1 auf 2 Millionen. Das nennt man dann steigenden Wohlstand.

"Im Gegenteil, es werden sogar händeringend Arbeitskräfte gesucht."
> Woran liegt das?

"Arbeit wird sich in Zukunft verstärkt auf dienstleistungs- und kreative Tätigkeiten verlagern."
> Und wer bezahlt das?

@ Nachfragerin

Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, Menschen eine Arbeit zu geben, die ein Roboter machen könnte.
*
Dann bin ich dafür, dass wir die Fuhren jedes LKW wieder an die etwa 20 Pferdefuhrwerke geben. Das schafft Millionen Arbeitsplätze im Gewerbe der Fuhrleute.

@ Nachfragerin

"Im Gegenteil, es werden sogar händeringend Arbeitskräfte gesucht."
> Woran liegt das?
*
Es gibt zu wenige Arbeitskräfte.
*
"Arbeit wird sich in Zukunft verstärkt auf dienstleistungs- und kreative Tätigkeiten verlagern."
> Und wer bezahlt das?
*
Zunächst die innovativen Firmen. Letztlich dann deren Kunden.

@ Klabautermann 08

Es wird Zeit, dass für den Einsatz von jedem Robotern und daraus generierten Einsparungen=Gewinnen und den dadurch verursachten Wegfall von Versicherungspflichtigen Jobs ein Ausgleich bei den Sozialversicherungen geschaffen wird.
*
Wenn der Roboter in die Rentenversicherung einzahlen soll, muss er aber später auch was heraus bekommen.

@ WM-Kasparov-Fan

Die ungleiche Besitzverteilung der Roboter mit künstlicher...Intelligenz ist das Problem, das unsere Gesellschaft am Fortschritt hemmt.
*
Auch bei Menschen ist die ungleiche Verteilung der Intelligenz ein Problem.

@ Möbius

Ein nicht unerheblicher Teil des deutschen BSP wird bereits in China erwirtschaftet.

Aha, das bekannte "Die-anderen-sind-besser/klüger/schlauer-als-wir-Deutschen"-Narrativ.

@bender 18:30

Da widerspreche ich komplett. Denn was passiert denn, wenn man darüber nachdenkt, mal abgesehen davon, dass SV-Beiträge schon rechtlich gar nicht gehen aber man könnte ja eine Robotersteuer diskutieren. Wenn die eingeführt wird, verteuert sich der Faktor Roboterarbeit, wenn man das überhaupt so nennen kann. Und je teurer ein Faktor wird, umso eher wird nach Substitution gesucht. Und dann bleiben vielleicht von aktuell 100% mitelfristig noch 50% in Deutschland oder Europa, auf diese 50 hätten Sie zwar Ihre Roboterabgabe, aber von den anderen 50 haben Sie gar nichts mehr, keine Unternehmenssteuern und keine Sozialabgaben derjenigen, die die Roboter bedienen. Oder die Produkte sind aufgrund der höheren Kosten nicht mehr wettbewerbsfähig bzw. weniger wettbewerbsfähig. Ob die Rechnung am Ende aufgeht, wage ich sehr zu bezweifeln. Zumal, wie geschrieben, wir steuern auf riesige Probleme zu, wir werden die Automatisierung noch als Segen sehen.

@Anna-Elisabeth 19:37

Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Mal abgesehen davon, dass eine Volkswirtschaft ohne Fortschritt über kurz oder lang eh am Ende ist, so sehe ich nicht, dass dieser Fortschritt immer weniger Menschen zugute kommt. Wir alle profitieren z.B. vom medizinischen Fortschritt, was ja auch als Wohlstand zu sehen ist. Und selbst vom Durchschnittseinkommen können wir uns heute mehr leisten als vor einigen Jahrzehnten. Bessere Lebensmittel, Technik auf dem neuesten Stand, Urlaub...das war früher nur einem Bruchteil der Bevölkerung möglich. Ich weiß natürlich worauf Sie abzielen, aber dass eine Schere immer mehr auseinandergeht, ist erstmal völlig normal. Wichtig ist, dass beide Schenkel in die gleiche Richtung gehen. Und das gehen sie. Über den prozentualen Abstand kann man streiten, völlig klar. Ich bin eher ein Vertreter von "jeder ist seines Glückes selber Schmied" aber ich akzeptiere auch Ihre "Wohlstand für alle"-Sichtweise.

Die Kommentarfunktion für dieses Thema wird bald geschlossen

Liebe User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Wesentliche Argumente, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Daher werden wir die Kommentarfunktion um 21:30 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare – sofern Sie gerade dabei sind – noch zu Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@21:00 Uhr von Mathias Beyer @Anna-Elisabeth 19:37

Danke für Ihre Antwort.

//Wir alle profitieren z.B. vom medizinischen Fortschritt, was ja auch als Wohlstand zu sehen ist. Und selbst vom Durchschnittseinkommen können wir uns heute mehr leisten als vor einigen Jahrzehnten. Bessere Lebensmittel, Technik auf dem neuesten Stand, Urlaub...das war früher nur einem Bruchteil der Bevölkerung möglich.//

Kein Widerspruch.

//Wichtig ist, dass beide Schenkel in die gleiche Richtung gehen. Und das gehen sie.//

Ja, aber mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Und es ist noch nie gutgegangen, wenn die Unterschiede in einer Gesellschaft zu groß werden.
Und auf diesem (Irr-)Weg befinden wir uns.

@AfD mit Glied, 20:31

Auch bei Menschen ist die ungleiche Verteilung der Intelligenz ein Problem.

Im Gegenteil. Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt, er hätte genug davon.
Mehr Gerechtigkeit geht nicht.
Wissen Sie bestimmt auch.

wo liegt das Problem von Handhabungsgeräten

wie man "Roboter" gemeinhin bezeichnet
Die können eben besser/genauer ne Scheibe ins Fzg fügen
und davor ne Raupe setzen oder primern.
Ebenso ein Cockpit einfahren, ohne etwas zu beschädigen
Ich persönlich finde es auch gut wenn die Platinen unter ein Werkzeug setzen,
die beispielsweise Aussenhautteile pressen, statt der
Mitarbeiter, auch der Arbeitssicherheit wegen

Die Kommentarfunktion wird jetzt geschlossen

Liebe User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird – wie bereits angekündigt – nun geschlossen. Wir danken für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: