Prämiensparverträge: Verjährung von Ansprüchen gegen Banken droht

03. Dezember 2021 - 17:24 Uhr

Seit Jahren streiten Kunden mit ihren Banken um die Höhe der Verzinsung von Prämiensparverträgen. Nun drohen zum Jahresende viele Ansprüche zu verjähren.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

Tja, was soll man dazu sagen?

Die Banken neppen einen, wo es nur geht.
Und gerade mit Blick auf die Kleinsparer ist das Verhalten der Banken eh und je eine Unverfrorenheit sondergleichen.

Gleichgültige Politiker

Es gibt kein Unternehmensstrafrecht in Deutschland, die Betroffenen sind oft alt und glauben den Lügen in den Kündigungsschreiben. Die sollen sich jetzt juristisch wehren? Und die Bafin verbreitet leere Drohungen. Städte und Kreise sind mit diesen Geldinstituten verbunden. Bürgermeister und Landräte sind oft als Vorstände in diese Machenschaften verwickelt und fürchten keine Konsequenzen.

Dass Banken versuchen ihre Kunden auflaufen zu lassen weiß jeder

„Mauern die Banken, müssen betroffene Bankkunden selbst aktiv werden.“

Die mauern immer. Möglichst viel Geld „herauszuholen“ (und nicht umgekehrt) ist schließlich ihr Geschäft. Also werden betroffene Kunden das (aktiv werden) wohl müssen, wenn sie nicht einfach die Sache auf sich beruhen lassen bzw. aufgeben wollen.

„Ab dem Kündigungszeitpunkt des Prämiensparvertrags beginnt die Verjährung zu laufen. Doch es gibt mehrere Möglichkeiten, die Verjährung zu stoppen. Betroffene können Ansprüche zur Musterfeststellungsklage gegen ihre Bank anmelden, sich beim Ombudsmann beschweren oder gerichtliche Schritte wie (…) einleiten.“

Wie das mit der Musterfeststellungsklage geht kann man u.a. zum Beispiel hier nachlesen: verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/zinsklauseln-in-sparvertraegen-rechtswidrig-so-kommen-sie-zu-ihrem-geld-22232

Verbraucherschutz macht Banken + Sparkassen kaputt!

Verbraucherschutz stellt gleichzeitig auch eine (Teil-)Entmündigung der Bürger dar.

Der derzeit teilweise übertriebene Verbraucherschutz im Bereich der Finanzdienstleistungen macht die europäischen Banken + Sparkassen kaputt.

Was von manchen Konsumenten freudig begrüßt wird, kehrt sich bereits jetzt nicht selten in massive Nachteile für Verbraucher um.

Die Kreditvergaberestriktionen werden mittel- und langfristig dazu führen, dass große Bevölkerungsschichten keine Kredite mehr bekommen können.

Banken + Sparkassen müssen als Wirtschaftsunternehmen Geschäftsmodelle betreiben dürfen, die auch Gewinne abwerfen. Andernfalls funtioniert das System nicht mehr.

Die nicht selten völlig überzogenen Vorgaben des Gesetzgebers und der Rechtsprechung zwingen immer mehr Kreditinstitute dazu, bankenfernere Geschäfte zu betreiben, wollen sie überleben. Mit dem eigentlichen Kreditgeschäft ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Wir werden bald unsere "alten" Sparkassen + Banken vermissen!

18:07 von Nettie

Möglichst viel Geld „herauszuholen“ (und nicht umgekehrt) ist schließlich ihr Geschäft.

So etwas nennt man Raffsucht; eine Obergrenze gibt es hierfür nicht.

Und wenn ein Bankkunde nur mehr über ein Unterhemd verfügt, dann würden sie ihm dieses auch noch wegnehmen.

Tja, und dann bekommt D noch

Tja, und dann bekommt D noch einen Bundeskanzler, der bei Finanzgeschäften von Banken Erinnerungslücken hat …

17:37 von Parsec

Und gerade mit Blick auf die Kleinsparer ist das Verhalten der Banken eh und je eine Unverfrorenheit sondergleichen.
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mal ne Frage

wo werden sie nen Kredit in Anspruch nehmen
beim teuersten Anbieter ?
Auch sie schauen "wo sie bleiben"
Legen ihr Geld dort an wo der Zins am höchsten ist,
der Darlehenszins am niedrigsten
warum soll das ne Sparkasse nicht auch so tun ?

19:32 von Wolf1905

das war jetzt aber ne sehr unfeine Bemerkung
:-)

Prämiensparverträge?

Wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt noch gibt. In der Nullzinsphase.

Gewinne

"Banken + Sparkassen müssen als Wirtschaftsunternehmen Geschäftsmodelle betreiben dürfen, die auch Gewinne abwerfen. "
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Die armen Sparkassen tun mir schrecklich Leid. Leihen sich das Geld für 0% und verleihen es dann zu günstigen 3,99% bis 11,99% an die Sparkassen Privatkunden.

Versuchen sie mal als Arbeitnehmer eine private Rentenvorsorge mit 11,99% Rendite abzuschließen.

Oder Oma Irene kann ja mal versuchen ein Sparbuch mit 3,99% Zinsen zu finden.

Die arme Sparkasse.

Über unsere..

örtliche Sparkasse lass ich nichts kommen..

man kennt sich, weiss um meine Verhältnisse und lässt einen nicht im Stich, wenn man nicht mehr weiter wissen sollte
(was wohl nicht geschehen wird)

Ich würde nie Geld bei einem der suspekten Geldinstitute, für die im www geworben wird, aufnehmen!

All diese Angebote mit -0,4 % sind nur Lockangebote, die niemand je bekommen wird..

20:59 von Zille1976

Die armen Sparkassen tun mir schrecklich Leid. Leihen sich das Geld für 0% und verleihen es dann zu günstigen 3,99% bis 11,99% an die Sparkassen Privatkunden.
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also meine Bank bietet gerade Hypodarlehen für 0,99 % an für 15 Jahre fest
klar wäre es toll wenn die für mein Sparbuch 3,99 % Zins bieten
Würde sofort ein Hypodarlehen beantragen und das Geld aufs Sparbuch legen ....

Nicht zu viel damit beschäftigen ..

.. das sind noch Restzuckungen der alten Welt - mit dem Wallet auf der blockchain wird in naher Zukunft alles gut ;)

@21:08 von 91541matthias

//Über unsere..
örtliche Sparkasse lass ich nichts kommen..

man kennt sich, weiss um meine Verhältnisse und lässt einen nicht im Stich, wenn man nicht mehr weiter wissen sollte
(was wohl nicht geschehen wird)//

Da Sie selbst schreiben, dass sich an Ihren offenbar guten oder zumindest einigermaßen sicheren Verhältnissen aller Voraussicht nach nichts ändern wird, können Sie nicht wissen, wie sich die Bank verhält, wenn sich eben doch etwas ändert.

Die Sparkasse holt sich aktuell die schriftliche Zustimmung zu den geänderten AGB. Ich habe dort angerufen und um Zusendung der Unterlagen gebeten, da ich nicht willens sei, Bankdaten in meinen PC einzugeben.
Man teilte mir mit, dass das nicht ginge, da es 150 Seiten seien. Ich müsse dann halt vorbeikommen und vor Ort unterschreiben.
Wer bitte liest sich 150 Seiten durch und weiß auf Seite 150 noch, was er auf Seite 1 gelesen hat? Man hat mir bei der Bank auch nur ein elektronisches Ding zum unterschreiben hingelegt - ohne Text.

@21:08 von 91541matthias

//Ich würde nie Geld bei einem der suspekten Geldinstitute, für die im www geworben wird, aufnehmen!//

Ich auch nicht. Aber was ich Ihnen eben geschrieben habe (150 Seiten - und die auch nur online) betrachte ich auch nicht gerade als kundenfreundlich.

21:08 von 91541matthias

>>>Über unsere..
örtliche Sparkasse lass ich nichts kommen..
man kennt sich, weiss um meine Verhältnisse und lässt einen nicht im Stich, ...<<<
Das haben andere auch schon gedacht. Privatkunden und Geschäftskunden, die Jahrzehnte bei ihrer örtlichen Sparkasse Kunde waren. Zum Teil schon als Kind. Treue - hat die Sparkasse nicht interessiert. Zum Teil mussten Höhe fünfstellige Beträge zurück bezahlt werden. Problem: bei den einen wie hier beschrieben, bei den anderen sich bei den Kreditzinsen "verrechnet". Natürlich zu Lasten der Kunden.

>>>Ich würde nie Geld bei einem der suspekten Geldinstitute, für die im www geworben wird, aufnehmen!<<<
Im Bericht geht es um Sparkassen und Volks- und Genossenschaftsbanken. Das sollten eigentlich keine suspekten Geldinstitute sein. Jahrelang (mein Anfang war besagtes Schulsparen, dann über 40 Jahre) war ich Kunde einer Sparkasse, etliche Jahre war ich dort sogar beschäftigt. Kein Problem, ich würde trotzdem beschi..en.
Leider geht's heute nicht ohne

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