Viele Geringverdiener können Stromkosten nicht mehr bezahlen

30. November 2021 - 18:06 Uhr

Die steigenden Energiepreise belasten die Verbraucher zunehmend. Für viele Geringverdiener wird der steigende Strompreis immer öfter zur Existenzfrage. Verbraucherzentralen fordern Maßnahmen von der Politik.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

rer Truman Welt

Ja, aber den Mindestlohn auf 12€/Std zu heben, das heizt die Inflation an, so unsere EZ Banker, die ihren Job nicht machen und die Geldflut endlich stoppen und die Zinsen anziehen müssten.
Aber nein, das Kapital wird bedient und die "Kleinen" können erfrieren und werden über Nullzinspolitik und Inflation enteignet.
Das ist echte Solidarität des Großkapitals!
Super, ganz klasse!

einfach herrlich hier wieder

man fordert maasnahmen von denen, die die misere verursacht haben. schon schön, daß es diesen block der ard gibt, wo man sich austauschen kann, manchmal

Stromsparen hilft.

Im letzten Jahr hatte mein Haushalt (2 Erwachsene, 2 Kinder) trotz viel Homeoffice einen Stromverbrauch von lediglich 1400 kWh. Das kostet uns keine 50 Euro pro Monat.

Für Geringverdiener können natürlich auch 50 Euro viel sein. Aber ein Kostenanstieg um 4% sind dann auch nur 2 Euro mehr. Das sollte auch in einer knappen Haushaltskasse gar nicht auffallen.

Mein Fazit: Stromsparen hilft.

In wievielen Kommentaren hier...

ich schon die zwei bedeutendsten Worte der Zukunft "Bedingungsloses Grundeinkommen" niedergeschrieben habe, ist mittlerweile unzählbar geworden. Ich werde diese zivilisatorische Errungenschaft jedoch ganz bestimmt noch erleben, auch wenn ich jetzt schon knapp 50 bin (und Corona gerade so überlebte).
Nur die Unabhängigkeit u.a. von Energieversorgungsunternehmen (z.B. durch Bau von eigenen PV-Anlagen, Windrädern oder anderem) kann eine gute, zufriedenstellende, glückliche Zukunft unserer Gesellschaft bedeuten.
Inflations- und andere Abhängigkeiten müssen überwunden werden!

"Vielen der Haushalte sei gar

"Vielen der Haushalte sei gar nicht bewusst, dass ihre Warmwasserversorgung über Strom läuft, so die Verbraucherzentrale."

Also wenn man das schon nicht weiß, dann läuft in so einem Haushalt generell etwas schief. Und Erzeugung von Wärme mit Strom ist deutlich teurer als mit Gas. Und man muss sich halt bewusst machen, dass Energie teurer wird und man sie deshalb mit Bedacht verwenden sollte. Daher benutze ich den Boiler nur zum kurzen Duschen mit niedriger Warmwassertemperatur und für den Rest wie Spülen und Hände waschen reicht kaltes Wasser. So halten sich die Stromkosten in Grenzen.

Und weiter?

".Laut Statistischem Bundesamt zahlten private Haushalte im ersten Halbjahr 2021 im Schnitt 32,62 Cent je Kilowattstunde. Das waren 4,7 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2020 und 2,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020."

Manch einer hat sich zynisch hier im Forum geäußert, dass ich als Rentner DE den Rücken kehren werde. Dann zahlt man schön. In meiner zukünftigen Heimat kostet die KwH 8 cent (umgerechnet) und der Liter Diesel 75 cent. 1 cbm Wasser 90 cent. Und was tut die Ampel hier in DE, um Rentnern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen? Habe den Koalitionsvertrag gelesen. Nix zu finden..

18:12 von Karl Maria Jose...

schon schön, daß es diesen block der ard gibt, wo man sich austauschen kann, manchmal.

Manchmal läßt man uns, aber dann lassen wir es richtig krachen. Bin gestern nicht einmal in die Schranken gewiesen worden, obwohl mir ein ganz übler Ruf vorauseilt. Dank an die Moderation.

@Truman Welt 18:12 Uhr

Das mit der "Solidarität des Großkapitals" war heute Ihr bester. Das ist realer Kapitalismus, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Haben Sie wirklich gedacht, dass die Leute, die die Macht haben, etwas für die "kleinen" Leute tun?

Sie können mir glauben, dass wird nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Wenn wir Pech haben, kommt es knüppeldick.

>>Menschen mit geringen

>>Menschen mit geringen Einkünften sind von den hohen Energiepreisen oft doppelt betroffen. Zum einen machen die Kosten für Gas oder Strom einen höheren Prozentsatz ihrer Haushaltsbudgets aus als bei anderen Einkommensgruppen.<<

Warten wir erst mal ab, bis die Ampel- Regierung ihren Dienst aufnimmt.

Dann werden die Kosten der Umwelt zuliebe weiter steigen in der Hoffnung, dass die Verbraucher weniger Strom nutzen werden.

Wie sagte es einst Marie Antoinette (angeblich) : Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.

Was würde sie heute sagen: Wenn Geringverdiener sich kein Strom leisten können, sollen sie doch Kerzen nehmen.

"Energie nicht nur für Reiche"

Diese Überschrift des Parallelartikel sagt alles, so weit ist es schon gekommen, dass dies zum Thema wird!

Die einen müssen darben und auf der anderen Seite ist Reichtum ein Freibrief für Energieverschwendung = Umweltverschmutzung.

Energie muss für den existenziellen Bedarf bezahlbar bleiben, aber der verschwenderische Verbrauch muss sanktioniert / verboten werden.

Vielleicht sollte der verschwenderische Verbrauch hoch besteuert werden und für Entlastung im existenziellen Bereich genutzt werden.

Ganz einfacher Ausweg:

Stromsperren aussetzen.
Einfach denStrom abzudrehen, ist fies.
Das muss nicht sein.
Hier könnten soziale, öffentliche Töpfe einspringen. Die betroffenen Schuldner bekommen Beratungen und dann wird der Resetknopf gedrückt.
In der kalten Jahreshälfte den Strom zu sperren, das muss nicht sein.

Guten Morgen, auch schon wach?

Dauert wohl bis so eine Information die oberste Etage im Elfenbeinturm erreicht.
"Sorry den konnte ich mir nicht verkneifen"

Die Strompreise sind schon lächerlich hoch und das nicht erst seit kurzem.

Leute mit Durchlauferhitzer tun mir besonders leid "ich kenne das Drama".

Da dieses Fass ohnehin aufgemacht wird, kann ich auch den Anfang machen... ich >>>vermute<<< das die Grüne Energiepolitik das nur noch verschlimmert, es sei denn ... man deckelt den Preis wie es die Franzosen gemacht haben.

Sparen auf Teufel komm raus!

Verbraucher können den Spiess auch umdrehen. Sparen was das Zeug hält. Das haben wir Deutsche voll drauf.

Ich habe alle zwei Wochen warmes Wasser. Ich heize, wenn die Temperatur in meiner Wohnung unter 15 Grad fällt. Und dann werde ich meinen Allesbrenner an.
Ich brauche keinen Staubsauger, meine Wohnung lässt sich nass wischen. Ich benötige keine Spülmaschine, Geschirr kann man per Hand abwaschen. Waschmaschinen sind etwas für Memmen. Man muss T-Shirts nicht täglich wechseln.
Wenn Gas und Stom zu teuer werden, werde ich das Gas als nächstes abbestellen. Ich verspüre keinen Drang, Gazprom mein Geld in den Rachen zu schieben.
Wenn unsere Politik uns nicht schützt, müssen wir es eben selber tun.

>>In Frankreich, wo

>>In Frankreich, wo vielerorts Heizungen mit Strom betrieben werden, wurde der Anstieg der Strompreise durch staatlichen Eingriff bereits gedeckelt. In Italien und den Niederlanden wurden die Stromabgaben gesenkt. in Deutschland hatte der Städte- und Gemeindebund zuletzt Anfang November für finanzielle Unterstützung von Geringverdienern plädiert. Energie dürfe "nicht nur etwas für Reiche" sein, hieß es zur Begründung.<<

Jaja, in Deutschland plädiert man wieder für irgendwas - und das war's dann. All das war abzusehen.

Und wenn man dann liest:
>>Angesichts explodierender Energiepreise vertraut die Bundesregierung auf mehr Markt und punktuelle Hilfen.<<
könnte man auch als deutscher Verbraucher explodieren.
Ich bin jedenfalls kurz davor.

Das Geld, das Herr Heil für Haushaltshilfen ausgeben möchte, wäre im Hinblick auf die Energiekosten bei den ärmeren Haushalten besser aufgehoben. Hinzu kommt ja, dass durch die hohen Energiepreise buchstäblich ALLES teurer wird.

Geld in die Hand nehmen

aber nicht, um langfistig hohen Energieverbrauch zu bezuschussen. Es wäre paradox, Energie zu verteuern, um Anreize für eine Verbrauchssenkung zu setzen, und dann die gestiegenen Kosten wieder durch staatliche Zuschüsse abzufedern. Damit wird sich der Enegieverbrauch niemals wirksam senken lassen.
Stattdessen Sanierung von ineffizienten Enegiestrukturen (wie z.B. Warmwasser durch Strom, das ist energietechnisch ein Unding). Übernahme der Kosten für Umrüstungen durch den Staat oder die Kommunen.
Und: Liefersperren für Energie schlicht und einfach verbieten. Eigentlich dachte ich, die wären schon längst verboten.

>>Verbraucherschützer

>>Verbraucherschützer alarmiert<<

Die Schuldenberater auch!
>>So wird die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr voraussichtlich deutlich langsamer wachsen, als Konjunkturforscher und die Regierung das im Frühjahr erwartet hatten.<<

Wachstum und Klimaschutz passen eh nicht zusammen.
Und Otto Normalverbraucher bekommt von den Früchten seiner Arbeit ohnehin kaum noch etwas ab. Dafür mehrt sich der obszöne Reichtum der Superreichen und deren CO2-Abdruck interessiert auch keine S...
Und vermutlich empört sich gleich jemand, weil er diese Ausführungen für eine Neiddebatte hält.

@ Karl Maria Josef usw..., um 18:12

"einfach herrlich hier wieder"

Aus Ihrem Kommentar werde ich nicht schlau.
Was ist denn angesichts allein des Artikeltitels da wieder mal "herrlich"?

Sie sollten sich außer Ihren 3 wiederkehrenden Überschriften einfach mal was Neues einfallen lassen.
Womöglich sogar etwas Passendes.

Inwiefern fordert man denn maasnahmen oder Maßnahmen "von denen, die die Misere verursacht haben", an wen denken Sie da?

Man wundert sich

nur noch bei solchen Sätzen.
" Vielen der Haushalte sei gar nicht bewusst, dass ihre Warmwasserversorgung über Strom läuft, so die Verbraucherzentrale. "

Das Teil ist eigentlich nicht zu übersehen, und wenn kein Strom für Warmwasser benötigt wird, dann ist es Gas, was bei den Gaspreisen wohl noch schlimmer wird.
Und es sind ja nicht nur Geringverdiener oder Harz4, sondern auch andere Gruppen die Probleme bekommen bei den Preisen.
Und ja, der Staat könnte was tun, ist ja nicht nur Mehrwertsteuer auf den den Beiden Dingen, sondern einiges andere auch, das könnte man sofort senken.
Das will man aber anscheinend nicht, als Bürger muss man immer vorher überlegen was man macht, das scheint aber nicht so zu sein.

Die Entwicklung bestätigt den

Die Entwicklung bestätigt den Kurs der Grünen: Die Energiewende muss sozial gerecht gestaltet werden, deshalb müssen als allererstes die Kosten für Haushaltsstrom und Heizstrombedarf bei den Kosten der Unterkunft im Regelsatz realistisch berechnet und subventioniert sein. Und dann muss der energetische Zustand von Wohnungen, deren Heizsysteme noch auf Strom setzen oder veraltet sind, nachhaltig verbessert werden. Das sind zwei wichtige Initiativen, die die neue Regierung auch mit der FDP umsetzen muss.

19:08 von frosthorn

//Und: Liefersperren für Energie schlicht und einfach verbieten. Eigentlich dachte ich, die wären schon längst verboten.//

Ich kann mich nur zu gut an einen Bericht erinnern über eine alleinerziehende Mutter einer siebenjährigen Tochter. Die Frau war an Brustkrebs erkrankt und hatte deshalb ihren Arbeitsplatz verloren. Da sie mit den Zahlungen für Strom in Rückstand geraten war, hatte man ihr den Strom gesperrt. Hier leidet die Mutter nicht nur unter ihrer Krankheit, sie leidet für ihre Tochter gleich mit. Von der Tochter selbst ganz zu schweigen.
Kochen? Wäsche waschen? Wozu? Selber schuld.
So sieht Fürsorge im reichen Deutschland aus.

@ 19:08 von frosthorn

Ökologisch betrachtet haben Sie recht: allerdings glaube ich, dass es in der Übergangsphase doch richtig und wichtig ist, Geringverdiener-Haushalte bei den Stromkosten zu entlasten, auch eben durch Zuschüsse bzw. realistischer Kostenberechnung bei den Regelleistungen.

@19:08 von frosthorn

"Stattdessen Sanierung von ineffizienten Enegiestrukturen (wie z.B. Warmwasser durch Strom, das ist energietechnisch ein Unding). " Windkraft und Photovoltaik erzeugen Strom. Was wären effizientere Energiestrukturen? Warmwasser- Wærmepumpen? Gas und Öl scheiden unter der Ampel ja aus.

Es heißt in dem Artikel:

"Vielen der Haushalte sei gar nicht bewusst, dass ihre Warmwasserversorgung über Strom läuft.:

Da halte ich doch den Atem an.
Wer sich nicht darum schert, wie sein Bade-, Dusch- oder Spülwasser erhitzt wird, dem unterstelle ich, dass er auch dem Verbrauch keine Beachtung schenkt.

Mein Verständnis hält sich hier zugegebenermaßen in Grenzen, und der lapidare Satz, dass der Strom ja aus der Steckdose kommt, erhält hier beängstigend realistische Züge.

Am 30. November 2021 um 18:35 von Opa Klaus

......... dass ich als Rentner DE den Rücken kehren werde.......

Eine gute Entscheidung. Ich gönne es Ihnen und Ihrer Frau. Genießen Sie die Zeit.

19:08 von frosthorn

Sie schrieben: Warmwasser durch Strom, das ist energietechnisch ein Unding. Kann man so sehen. Jetzt erklären sie aber mal wie sie Wasser ohne Strom erhitzen wollen. Kohle, Öl, Gas und Holz fallen ja in Zukunft aus. Wie soll das nach ihrer Meinung also gehen?

@wenigfahrer um 19:50

"Das Teil ist eigentlich nicht zu übersehen, und wenn kein Strom für Warmwasser benötigt wird, dann ist es Gas, was bei den Gaspreisen wohl noch schlimmer wird.
Und es sind ja nicht nur Geringverdiener oder Harz4, sondern auch andere Gruppen die Probleme bekommen bei den Preisen."

Bei Mietwohnungen in Gebäuden mit vielen Mietparteien, in denen das Groß der Geringverdiener lebt ist das nicht so.
Die Kostengünstigste und verbreitetste Variante ist die Zentralheizung mit Befeuerung im Keller, zu dem die Mieter keinen Zutritt haben.
Optimal ist wenn von dort auch das Warme Wasser bezogen wird.
Manchmal ist auch nur Warmwasser Zentral (Weil es beim Erst-Einbau der Anlage noch Kachelöfen gab, oder Nachtspeicher gerade der Schick waren)
da gibt es nichts was es nicht gibt.

19:46 von harry_up

mein gutster, da 99% meiner beiträge von dir nicht gelesen werden können, automatisiere ich halt. und da ich von der sprachpolizei irgendwie verwirrt bin, komme ich hinundwieder durcheinander. also schmeisse ich den wunderbaren maasanzugträger schon mal mit maasnahmen durcheinander. und, um dich schlauer zu machen, wenn es mir denn möglich ist. da über 60% der energiepreise steuern sind, ist es einfach lustich, die politik um hilfe zu bitten. die sind es doch, die die bürger/divers/andere auspressen

nicht mehr bezahlen ?

Das geht doch sehr vielen Bürger und Rentnern schon lange so.

Aber unserer alten Regierung und die neue Ampel scheint das Problem und die alleinigen Ursachen dafür nicht bewußt zu sein.

Immer mehr Steuern, Verbote und Abagaben.

Wärme, Strom, frisches Gemüße, gutes Fleisch, Kraftstoff, Flugreisen gibts bald nur noch als Belohnung für einige idiologische Wähler und ja Sager.

Hier wird mal wieder auf

Hier wird mal wieder auf höchstem Niveau gejammert, aber ganz sicher nicht von denen, die es am härtesten treffen wird. Die tummeln sich ja kaum in solchen Foren.

@ von Nachfragerin Stromsparen hilft.

Entschuldigen Sie, aber haben Sie den Artikel nicht gelesen?
Warmwasser aus dem Boiler ist teurer. Die Heizungsart wird i.d.R. vom Vermieter bereitgestellt.
Deswegen wollte z.b. die SPD dass Vermieter einen Anteil bezahlen bei den - durch sie vorgegebenen Heizart.
Meine Gastherme müsste ggf. Techniker der heute dar war, gegen eine neue mit höherem Wirkungsgrad ausgetauscht werden. Aber der Vermieter will sich das Geld sparen.
Das ist die Realität.
Ich habe bereits alle Energiesparmaßnahmen ausgenutzt, mehr geht nicht, ausser ich sitze in der kalten Wohnung. Übrigens, vor dem PC friert man schnell. Das Büro hatte kuschelige 22-24 Grad, für mich unbezahlbar.

@Frosthorn Zitat: "Stattdesse

@Frosthorn
Zitat:
"Stattdessen Sanierung von ineffizienten Enegiestrukturen (wie z.B. Warmwasser durch Strom, das ist energietechnisch ein Unding). Übernahme der Kosten für Umrüstungen durch den Staat oder die Kommunen."

Es gibt hygienische Gründe warum man mittels Strom das Trinkwasser erwärmt -> Legionellen
durch die punktuellen Durchlauferhitzer an den Zapfstellen vermeidet man das ansonsten nötige Zirkulationssystem - welches aber sehr anfällig für den Befall mit Legionellen ist.
Zudem haben Zirkulationssysteme (die ja auch einen Speicher besitzen) deutlich höhere Verluste durch Wärmeableitung als Durchlaufsysteme.
und
nicht alle Haushalte haben einen Gasanschluss - so dass sich die TW-Erhitzer nur elektrisch betreiben lassen.
--
einfach mal "wegsanieren" ist da nicht - das geht nur im Zuge kluger Gesamt-Konzepte - die sind aber den Wohnungsbesitzer meist viel zu teuer
(ich schreibe das hier aus der Sicht eines TGA-Ing. der sich beruflich mit diesem Thema lange beschäftigt hat)

Liefersperren für Energie schlicht und einfach verbieten.

von frosthorn @
Und wo her bekomme ich dann mein Heizöl?

Als unsere Häuser 1970 gebaut wurden gab es noch kein Gas und ÖL- Geheitz wurde mit Zentralheizung und Koks. WArmwasser mit dem 80 Liter Boiler.

1978 wurd dann die heizung auf Öl umgestellt, Gas gabs immer noch nicht und Warmwasser wir heute noch mit dem Boiler gemacht.

Wer und wie wollen Sie diese Anlage mit 120 Wohnungen und einem Durchschnitsalter von über 60 Jahren sanieren?

Am 30. November 2021 um 18:35 von mispel

Daher benutze ich den Boiler nur zum kurzen Duschen mit niedriger Warmwassertemperatur und für den Rest wie Spülen und Hände waschen reicht kaltes Wasser. So halten sich die Stromkosten in Grenzen.
__
Wie Sie mit kaltem Wasser spülen, ich vermute Geschirr ist gemeint, müssen Sie mir unbedingt mal anhand eines Saucentopfs und einer fettigen Pfanne demonstrieren.
Duschen mit niedriger Warmwassertemperatur ist nicht nur ungemütlich, zumindest im Winter, sondern es ist auch gefährlich, wenn Sie nicht mind. 1x wöchentlich dafür sorgen, dass mehrere Minuten mind. 70 Grad heisses Wasser läuft. Auf diese Art zu duschen habe ich mir vor wenigen Jahren im Urlaub eine Legionelleninfektion mit doppelseitiger Lungenentzündung eingefangen. Googlen Sie bitte mal dazu. Da investiere ich lieber ein paar Euronen in heisses Wasser und füge dann entsprechend kaltes hinzu.

@frosthorn um 19:08

>Warmwasser durch Strom, das ist energietechnisch ein Unding<
.
Das ist aber die Zukunft auch bei uns. Ab 2025 keine Erneuerung von Ölheizungen. Spätesten 2040 Einstellungen von Erdgaseinkauf. Holzpellets können nur in der nötigen Menge bereitgestellt werden, wenn Holz importiert wird - und wo gibt es zumindest für einige Zeit genügend Holz? In den Regenwäldern. Was bleibt dann?

Und im Januar wird's noch teurer

Und im Januar wird's noch teurer: Selbsgemachte, künstliche Inflation in Form der CO2-Abgabe, zusätzlich zur über 20 Jahre alten Energiesteuer. Und darauf nochmal Mehrwertsteuer. Auf die Steuer, wohlgemerkt.

Aber bitte: Wählt ruhig weiter die Grünen. Wer sich's leisten kann, wird dann mit einem ruhigen Gewissen belohnt. Wer nicht, rennt zur Tafel und darf frieren...

Am 30. November 2021 um 18:35 von Opa Klaus

//Manch einer hat sich zynisch hier im Forum geäußert, dass ich als Rentner DE den Rücken kehren werde. Dann zahlt man schön. In meiner zukünftigen Heimat kostet die KwH 8 cent (umgerechnet) und der Liter Diesel 75 cent. 1 cbm Wasser 90 cent. Und was tut die Ampel hier in DE, um Rentnern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen? Habe den Koalitionsvertrag gelesen. Nix zu finden..//
Ist der Strom und der Diesel in diesem Land auch dann noch billiger,wenn man das Einkommen der Einheimischen als Grundlage nimmt?

Strompreis als Existenzfrage?

"Für viele Geringverdiener wird der steigende Strompreis immer öfter zur Existenzfrage. ... Vielen der Haushalte sei gar nicht bewusst, dass ihre Warmwasserversorgung über Strom läuft.."

Für wie viele genau sind 4,1 Prozent eine Existenzfrage? Hat da eine hysterische Sozialarbeiterin ein Komma übersehen? Und wer nicht weiß, dass sein Warmwasser über Strom bereitet wird, dem sollte man evtl einen Vormund spendieren.

Am 30. November 2021 um 19:59 von SinnUndVerstand

...allerdings glaube ich, dass es in der Übergangsphase doch richtig und wichtig ist, Geringverdiener-Haushalte bei den Stromkosten zu entlasten,
#
#
Es gibt keine Übergangsphase. Der Strom wird in DE noch teurer werden. Jahr für Jahr.

Viele

Geringverdiener können sich nicht nur die Stromkosten, sondern auch die Spritkosten nicht mehr leisten. Selbst ein E-Auto ist da keine Lösung, da trotz Förderung ziemlich teuer, und es verbraucht ja Strom…(s. oben). Logische Folgerung; auch bei den Spritkosten sollte „die Politik“ Maßnahmen zugunsten der Geringverdiener ergreifen. Alle andern sollen schauen, wie sie mit diesen wachsenden Belastungen zurechtkommen. Man kann ja zB Urlaubspläne streichen oder reduzieren, weniger ins Lokal gehen usw. Anschließend muss „die Politik“ halt dann Maßnahmen zugunsten der Reisebrache und Gastronomie ergreifen…

Mit Strom heizen ist generell nicht schlecht

wenn der Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien stammt, denn jede Umwandlung des Stroms - etwa in Gas- ergibt Verluste. Aber Ökostrom plus Wärmepumpe könnte schon eine Lösung sein. Die Frage ist wie man so was in die Breite bringen kann ohne das Teile der Gesellschaft sich das nicht mehr leisten können.

>>Angesichts explodierender

>>Angesichts explodierender Energiepreise vertraut die Bundesregierung auf mehr Markt und punktuelle Hilfen.<<

Ich stelle mir diese "punktuelle" Hilfe gerade als Grafik vor:

Jeder fünfte Vollbeschäftigte mit Niedriglohn. Dazu die Arbeitslosengeld- und Harz-IV-Empfänger. Viele Rentner.

Ziemlich viele "Punkte" in meiner Grafik.

Überleben steht allseits unter Strom...!!!

Jahrzehntelang wuchs aus Werte- Wirtschaft üble Wirtschaftsdiktatur mit Klüngel. Auch hierzulande. Leider! Darin auch: Während in einigen Bundesländern viel Sonnenschein und warme Temperaturen jährlich beglücken: verbleiben andere Bundesländer klimatisch benachteiligt. Stromkosten- und Heizkosten sind dadurch unfair! Mietswohnungen allgemein wurden immer noch nicht Stromkosten auflösend mit Solarenergie auf den Dächern bestückt. Entgegen vieler Wohlstands- Eigenheimen mit Null-Kosten dabei. Die Politik blickt lahm weg. Schade! Benzinkosten schröpfen Private reell hinterlistig innerhalb der Bundesländer. Leider! Und der Pandemieskandal bei Zoo Hagenbeck bezüglich der kürzlich attackierten Löhne- mitsamt Personalien: obwohl gerade der ehrig herzliche Personalumgang mit all den Zoobewohnern überhaupt jenen Zoo auszeichnet... ist auch ein moralisches Unternehmer- Übel. Gehaltsverluste- und Zoo- Verwahrlosung?? Schande bei allem! Statt global gemeinsamer Währungsreformen!
Frau D. Brauer

@SinnUndVerstand & @passdscho

Sie haben ja recht, ich räume auch ein, dass ich kein Energiefachmann bin, ich weiß also gar nicht, welche Gewinnuns- und Bereistellungsstrukturen die besten wären. Das abschreckende Beispiel, Warmwasser durch Strom zu gewinnen, kenne ich auch nur, weil ich diese eigene Erfahrung schon mal leidvoll bezahlen musste.
Andererseits höre ich von allen Seiten die Forderung, "die Politik" müsse für bezahlbare Energie sorgen, z.B. durch Wegfall der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff oder Strom. Das ist aber völlig kontraproduktiv, weil bei gleichbleibenden Kosten für Energie sich nun mal niemand bemüßigt fühlt, am Verbrauch zu arbeiten. Und genau darum müsste es doch gehen.

@20:09 von UnwichtigeMeldung

//Hier wird mal wieder auf höchstem Niveau gejammert, aber ganz sicher nicht von denen, die es am härtesten treffen wird. Die tummeln sich ja kaum in solchen Foren.//

Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass man sich auch in diesem Forum für andere stark machen will und kann, weil - wie Sie immerhin richtig anmerkten - die Betroffenen sich eher nicht in solchen Foren tummeln?
Könnte man eigentlich merken, wenn man keine Probleme mit dem Textverständnis hat.

Am 30. November 2021 um 20:25 von Naturfreund 064

Ist der Strom und der Diesel in diesem Land auch dann noch billiger,wenn man das Einkommen der Einheimischen als Grundlage nimmt?
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Wenn in DE die Steuern auf ein erträgliches Maß gesenkt werden, kann jeder mit 70% seines Lohns gut und gerne in DE leben.
Ach ja, auf Lohn und Gehalt zahlt man in DE ja auch noch weltweit die höchsten Einkommenssteuer.

Zitat: "Wer und wie wollen

Zitat:
"Wer und wie wollen Sie diese Anlage mit 120 Wohnungen und einem Durchschnitsalter von über 60 Jahren sanieren?"

für solche "Alt"-Neubauten - in der DDR oft als "Plattenbauten" gibt es seit 30 Jahren diverse Sanierungskonzepte die zig tausend male in die Praxis umgesetzt wurden.
Darunter auch reichlich Fälle die ihre spezielle Konstellation zum Inhalt haben und für die es mieterfreundliche Versionen zum Energiesparen gibt.
--
der Austausch solcher Konzepte erfolgt u.a. über die Kammern für Architektur oder Bau-Ing.-Wesen
in letzerer war ich für reichlich Jahre Mitglied - u.a. sass ich dort in den Fachausschlüsse "Gebäude-Bewirtschaftung" und "Energie"
(daher meine Kenntnisse über das was ich hier schreibe)

@18:12 von Karl Maria Jose..

>> man fordert maasnahmen von denen, die
>> die misere verursacht haben

Ähh, die Geringverdiener haben "die Misere verursacht"? oO

20:15 von weingasi1 energiesparsam reinigen

Fettiges Geschirr\ Pfanne reinigen geht so:
Reinigen Sie die Pfanne zuerst mit Küchentüchern, dann landet auch weniger Fett im Abfluss (vermeidet Verstopfung) , dann verteilen Sie Spülmittel ohne Wasser in der Pfanne. Ausspülen mit lauwarmem Wasser.

Händespülen mit kaltem Wasser ABER mit Seife wird sogar von Pfizer (Biontech) empfohlen. Ich habe mal dort gearbeitet. Die Schilder hängen an jedem Waschbecken.

@Naturfreund 064

Man kann einem die Insel der Glückseligkeit nicht ausreden. Aber das Leben hat schon seine Überraschungen parat.....

Am 30. November 2021 um 20:39 von frosthorn

Das ist aber völlig kontraproduktiv, weil bei gleichbleibenden Kosten für Energie sich nun mal niemand bemüßigt fühlt, am Verbrauch zu arbeiten. Und genau darum müsste es doch gehen.
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Dann sollte man die die Pläne der Zukunft E-Mobilität sofort in die Mülltonne werfen.
Der Strombedarf wird sich in den nächsten Jahrzehnten mehr als verdoppeln.

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